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MONDAUFGANG

Das Land umhllt von Dunkelheit Die Turmuhr schlgt zu spter Zeit Geheimnisvolle Stille liegt in der Luft Ein Kauz im finsteren Walde ruft Das Wasser rauscht im nahen Bach Umrisse von Bergen schimmern schwach Unzhlige Sterne funkeln am Firmament Der ferne Abendstern strahlt als ob er brennt Eine tiefe Bergmulde frbt sich mit fahl-gelbem Licht Dunkle Nebenschwaden dmpfen die Sicht Sattes Gelb mischt sich mit mattem Rot Ein drrer Baum ragt empor wie ein Schlot Unentwegt langsam kommt der Mond hervor, durch der Mulde weites Tor Silberner Schein klettert die Berghnge herunter Die schlafende Landschaft wird munter Luna zieht weiter durch das Himmelszelt Die einsam verlassene Gegend erhellt
Mondaufgang in den Bergen Salzkammergut
Lyrik von Fritz Reisenauer 7. Mai 1982 (Weitergabe und Verbreitung fr private Zwecke erlaubt)