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Herrn Ministerpräsidenten Prof. Dr. Wolfgang Böhmer - persönlich - Hegelstraße 40-42

39104 Magdeburg

Peter Trawiel Wolfgang-Heinze-Straße 18 04416 Markkleeberg (neue Anschrift)

Markkleeberg, den 19. November 2007

Staatshaftung – Amtshaftung § 839 BGB i.V.m. Art. 34 GG Immaterieller Schadensanspruch nach § 253 BGB

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Prof. Böhmer

Ich bekräftige meinen Antrag vom 23.01.2007 Staatshaftung – Amtshaftung - Schadenersatz gegen das Land Sachsen-Anhalt zu dem mir durch Ihr Bundesland wegen der Verletzung der Aufsichtspflicht von Ihnen Herr Ministerpräsident, Ihrer Ministerien als die oberste Aufsichtsbehörde für die Stadt Halle entstandenen Schaden, der mir aus der Bereinigung der Kommunalarbeit der Stadt Halle entstanden ist.

Der vorläufige Teilanspruch per 30. Dezember 2006 belief sich auf,

6.732, 65 Euro --

in Worten ---

Sechstausendsiebenhundertzweiunddreißig Euro ----

nebst Zinsen i.H. v. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz p.a. seit Eingang der Forderung beim Ministerpräsidenten zu zahlen.

Eine detaillierte Aufstellung und Begründung der Schadenersatzforderung an das Land, war für Sie aus o. g. Schreiben nachvollziehbar erkennbar. Die Höhe des Schmerzensgeldes wurde, weil die Zeit der Beendigung der willkürlichen Vorgehensweise gegen meine Person nicht absehbar ist, noch nicht beziffert. Jedoch sind die Zinsen aus den sich ergebenden Betrag auflaufend seit Antragstellung meines Schreibens des Einganges meiner Forderung vom 23.01.2007 beim Ministerpräsidenten vom Land zu tragen.

Ihre Kanzlei bestätigte den Eingang meines Schreibens der Schadenforderung und schreibt dazu, „Ihr Schreiben hat dem Ministerpräsidenten vorgelegen“, und ergänzt, dass Sie es gelesen haben! Zum Inhalt meines Schreibens wird aber von Ihrer Kanzlei, von Ihnen nicht Stellung bezogen.

Mit Ergänzungsschreiben vom 21. August 2007 an Sie persönlich, erhöhte sich meine Schaden- ersatzforderung durch den Kostenfestsetzungsbeschluss II. Instanz Landgericht Halle der Anwälte der Stadt Halle, RA Eick & Partner um 574,00 Euro nebst oben genannter Zinsen.

Wieder schreibt Ihre Kanzlei, dass das Schreiben eingegangen ist und dass der Ministerpräsident es gelesen hat. Zum Inhalt beziehen Ihre Kanzlei oder Sie Herr Ministerpräsident ebenfalls keine Stellung.

Sie, Herr Ministerpräsident Böhmer, sind zu meiner Schadenersatzforderung die aus der Verletzung Ihrer, und Ihrer Ministerien entstandenen Untätigkeit gegenüber meinen nachvollziehbaren glaub- haften Sachaufzeichnungen im Vorgang Trawiel seit Ihrem Amtsantritt. Dies ist unbestreitbar eine Amtspflichtverletzung gegenüber dem Bürger. Sie setzen das Schweigen Ihres Amtsvorgängers Höppner damit fort, zu dem Sie im Folge zum Sachverhalt Trawiel / Stadt Halle nachvollziehbar durch nicht wenige Sachmitteilungen informiert wurden.

Sie schweigen zu den Gesetzesverletzungen einer Ihnen in der obersten Aufsicht unterstellten Kommune, die ich Ihnen öffentlich zu einer Podiumsdiskussion in Leipzig vorgetragen hatte. Ihre verächtliche Antwort dazu wiederhole ich derzeit nicht. Ihre Ministerien beziehen sich auf eine seit Jahren bereits von dem Verwaltungsgericht Halle aufgehobene Rechtslage der Stadt Halle, diese Ihnen von den Rechtsverletzern der Kommune weiter vorgekugelt wird, obwohl Ihnen Gerichtsbeschlüsse zu den sachwidrigen Aussagen der Stadt Halle dazu vorliegen.

Da keine Gesetzesverletzungen von mir vorliegen, ersatzweise für Sie das was die Stadt Halle erst in Ihrer Aktenlage mit hoher krimineller Energie rechtswidrig geschaffen hat, um Gesetzesver- letzungen von mir vorzutäuschen, um ihre rechtswidrigen Entscheidungen zu rechtfertigen, konnten Sie und ihre Ministerien erkennen, da die Bescheide Widerspruchsbescheide der Stadt Halle wegen ihrer Rechtsverletzungen mir gegenüber seit Jahren durch Gerichtsbeschluss aufgehoben waren!

Durch Schweigen, Aussitzen des Vorgangs durch Sie Herr Ministerpräsident und Ihrer Ministerien wird der Vorgang Trawiel nicht beendet!

Zu der von mir beanspruchten Höhe des Schmerzensgeld, (§ 253 BGB) zur Wiedergutmachung, soweit das überhaupt möglich ist, zu den jahrelangen erlittenen Unannehmlichkeiten, seelischen Belastungen und sonstigen Unwohlgefühle, die Einschränkung meiner Lebensqualität mit der Verletzung meiner Menschenwürde wegen Folgen meiner politischen Haft und Verfolgung der SED- Diktatur, zu dem Ihr Land Herr Ministerpräsident Böhmer schweigt, äußere ich wie in meinen Antrag vom 23.01.2007 angekündigt, noch nicht. Meinen vollen Anspruch zu Schmerzensgeld werde ich erst nach dem 06. Dezember 2007, nach dem Tepasse-Prozess vor dem Landgericht Halle, gegen die Stadt Halle Ihnen anzeigen.

Der gestellte Antrag nach § 839 und § 253 BGB wegen jahrelanger Willkürpraktiken Ihres Landes der Verletzung meiner Menschenwürde wegen verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden, erteilt aber auch Auskunft zur Realität in Ihrem Bundesland gegenüber Opfern des kommunistischen Verbrechens.

Ihre Untätigkeit Herr Ministerpräsident, der Ihrer Ministerien, den skandalösen Vorgang Trawiel Ihres Landes nicht zu bereinigen, die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft zu ziehen, dem Opfer Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen, widerspricht allen vollmundigen Bekündigungen, die über den SED-Unrechtsstaat, ihren Opfern, von Ihrer Regierung verkündigt werden. Es stellt lediglich für mich die offene Verhöhnung für Opfer der SED-Diktatur dar!

Die Begründung meines Anspruches nach § 839 BGB und § 253 BGB habe ich Ihnen teilweise am 23. Januar 2007 bereits mitgeteilt. Die Verwaltungsarbeit von Netzwerken Ihnen in der Aufsicht unterstellter Kommunen können Sie aber nochmals nachvollziehen, in einer dem Generalstaatsanwalt Ihres Landes gestellten Strafanzeige, gegen Ihnen, Herr Ministerpräsident, unterstellte Beamten, die diesen Vorgang Trawiel vorsätzlich geschaffen haben, mit Gesetzesverletzungen gegen politische Opfern der SED-Diktatur, um eine Stellungnahme von Ihren GStA einzuholen, für weitere Institutionen diese den Vorgang Trawiel für Ihr Land bereinigen werden. Am 18.11.2007 wurde per Mail bereits Ihnen diese Strafanzeige zu Kenntnis gegeben.

Siehe dazu der Generalstaatsanwalt Sachsen-Anhalt schweigt!

Bitte bestätigen Sie den Erhalt dieses Schreibens.

Mit freundlichen Grüßen Peter Trawiel