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Die Berliner Mauer

Berlin im Winter 1961: Hier in der Bernauer Straße haben sich gleich nach dem Mauerbau
erschüternde Szenen abgespielt. Die Häuser gehören zum Ostteil der Stadt, die Straße zum
Westen. So konnten hier in den ersten Tagen noch viele Menschen in die Freiheit fliehen.
Für die 80-jährige Olga Segler wurde es am 25. September 1961 ein Sturz in den Tod als sie
das rettende Sprungtuch verfehlte. Jetzt sind die Fenster zugemauert.

165 Kilometer Betonmauer, bewehrt mit Wachtürmen und Panzersperren, trennen


inzwischen die Berliner und alle Deutschen. Die Mauer reist Geschwister, Liebende und
Freunde auseinander, 28 Jahre lang.

Berlin, Ende August 1962: Ein Kameramann der US Streitkräfte hat den Auftrag den Status
Quo in der geteilten Stadt zu dokumentieren. Vor etwas mehr als einem Jahr hat die DDR
die Mauer errichtet, quer durch die Stadt. Ein „antifaschisticher Schutzwall“ heißt das
monströse Bauwerk im Jargon der DDR. Die West-Allierten haben nichts gegen die brutale
Aktion unternommen. Sie garantieren die Sicherheit ihrer Sektoren – nicht weniger, aber
auch nicht mehr. Die DDR hat ihre Bürger eingemauert, bewaffnete Grenztruppen haben
den Befehl rücksichtslos von der Schußwaffe gebrauch zu machen. 10.000de werden
troztdem versuchen das Bolwerk zu überwinden und auf der Flucht in die Freiheit werden
hunderte ihr Leben lassen.

Bis zum November 1989 bleibt die Mauer die Nahtstelle zwischen Ost und West. Das
furchtbare Symbol für den kalten Krieg!

(www.tinyurl.com/57tm88)