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Fassung vom 10. März 2012

Satzung des European Network of Educational Support (ENES) e.V.

ENES basiert auf demokratischen Prinzipien und sichert die volle Autonomie und Freiheit seiner Mitglieder, die sich verpflichten, die folgende Satzung anzuerkennen. Der Verein fasst seine Entschlüsse unabhängig von religiösen und ideologischen Bindungen. Der Verein unterliegt dem Recht des Landes, in dem er seinen Sitz hat.

1) Name, Sitz, Geschäftsjahr

a) Der Verein führt den Namen European Network of Educational Support e.V.

(kurz: ENES)

b) Er hat seinen Sitz in Deutschland, 68723 Schwetzingen. Der Sitz kann mit

Beschluss der Mitgliedervollversammlung, der mit 2/3 Mehrheit der gültigen Stimmen gefasst wird, in jedwede Stadt des Landes verlegt werden, in dem sich der Sitz eines ordentlichen Mitglieds befindet.

c) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

d) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2) Zweck

a) Zweck des Vereins ist es,

i) die Entwicklung des privaten Bildungssystems und seiner Kooperation mit dem staatlichen System zu fördern.

ii) die Mitglieder in ihrem jeweiligen Land zu unterstützen und auf europäischer Ebene zu repräsentieren, damit sie einen Beitrag zur Qualität, der Zugänglichkeit und der Effektivität von Bildung leisten können.

iii) relevante europäische Gesetzgebungs-Prozesse zu begleiten, Vorschläge zu übermitteln and ausgleichend zu wirken.

iv) eine öffentliche Meinung zu äußern, Stellung und Einfluss zu nehmen bei den Themen: finanzielle Unterstützung für Bildung, Gesetzesentwürfe und sonstige Erlasse und Beschlüsse der jeweiligen staatlichen Bildungssysteme.

v) sich einzusetzen für die Öffnung und Verbreitung von fairem Wettbewerb in Europa in der Bildungs-Unterstützungs-Branche und für die Verhinderung

von unfairer staatlicher Intervention.

vi) sich zu engagieren für solche Aktivitäten, die das faire, gleichberechtigte und effektive Management europäischer Bildungsressourcen fördern.

vii) dass Bildung im Umfeld einer pluralistischen und multikulturellen Gesellschaft in Europa mit völligem Respekt und Anerkennung der Ergebnisse für alle Arten von zusätzlichen Bildungsangeboten stattfindet. Dies gilt nicht nur im Rahmen von Lernproblemen, sondern auch für Prüfungsvorbereitungen.

Fassung vom 10. März 2012

viii)verlässliche Rahmenbestimmungen zu schaffen für die verschiedenen

Übergänge (innerhalb von Schulen und von Schule zu Hochschule) in den Bildungssystemen.

ix) Studien und Forschung zum Thema Bildung durchzuführen.

x) den Mitgliedern und ihren Mitarbeitern Fortbildungen und professionelles Training anzubieten.

xi) den Mitgliedern Unterstützung zu bieten, ebenso wie Rat und Informationen über politische und soziale Entwicklungen bezüglich des staatlichen Bildungssystems zu liefern.

b) Dieser wird verwirklicht durch

i) eigene oder vertretungsweise Beteiligung an europäischen oder internationalen Programmen und Veranstaltungen, die sich mit Bildung beschäftigen.

ii) Öffentlichkeitsarbeit, die den Beitrag der Nachhilfeeinrichtungen zur

öffentlichen Bildung in der Gesellschaft herausstreicht.

iii) Koordination der Interessen der Mitglieder.

iv) Schaffung eines Portals für die Kommunikation innerhalb des Vereins.

v) Kommunikation zwischen den Mitgliedern.

c) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

d) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

3) Erwerb der Mitgliedschaft

a) Mitglied kann werden

i) jede nationale Organisation mit juristischer Persönlichkeit (Verein, Organisation, Personenzusammenschluss, usw.) oder eine andere juristische Person, die entweder a) Nachhilfeeinrichtungen oder b) unabhängige oder frei arbeitende Nachhilfelehrer vertritt. – jedoch nur Organisationen, die keine eigenen wirtschaftlichen Interessen verfolgen.

ii) jeder Verband oder jede Person, die Verkehrskreise vertritt, wenn der Verein anerkennt, dass sie ein berechtigtes Interesse an den Zielen von ENES hat.

b) Formen der Mitgliedschaft

i) Reguläres Mitglied sind Mitglieder nach # 3.a.i.

ii) Ständige Beobachter/Fördermitglied sind Mitglieder nach # 3.a.ii.

iii) Ehrenmitglieder können einzelne Personen oder Vereinigungen sein, die für den Verein außergewöhnliche Leistungen erbracht haben. Hierüber entscheidet die Mitgliederversammlung.

c) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

Fassung vom 10. März 2012

d) Organisationen müssen dem Aufnahmeantrag ihre Satzung beilegen und eine Kopie des Protokolls derjenigen Mitgliederversammlung, in der der Beschluss zur Anerkennung der Satzung von ENES gefasst wurde.

4) Beendigung der Mitgliedschaft

a) Der Austritt aus dem Verein ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten zum Ende des Geschäftsjahres zulässig. Der Austritt erfolgt schriftlich an den Vorstand.

b) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit zweidrittel (2/3) Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

5) Beitrag Es wird ein Beitrag erhoben, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.

6) Organe des Vereins Organe des Vereins sind

a) Die Mitgliederversammlung

b) Der Vorstand

c) Der Beirat

7) Vorstand

a) Der Vorstand besteht aus dem

i) 1. Vorsitzenden

ii) zwei (2) Stellvertretenden Vorsitzenden

iii) Schriftführer

iv) Kassenwart

v) Pressesprecher

vi) Beisitzer

b) Es dürfen nur zwei Vertreter eines Landes im Vorstand vertreten sein.

c) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Er bleibt jedoch bis zur Bestellung eines neuen Vorstandes im Amt.

Fassung vom 10. März 2012

d) Bei Ausscheidung oder Absetzung eines Vorstandsmitglieds ergänzen die Mitglieder des Landes, aus dem das ausgeschiedene oder abgesetzte Mitglied stammt, gemäß deren internen Regeln auf deren Beschluss hin, den Vorstand.

e) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich (§ 26 BGB) vom 1. Vorsitzenden und von seinen beiden Stellvertretern vertreten. Jeder ist alleinvertretungsberechtigt bei einer (1) Stimme pro Mitglied.

8) Mitgliederversammlung

a) Die Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Jedes ordentliche Mitglied kann bis zu 10 eigene Mitglieder in die Vollversammlung schicken. Die Zahl der Stimmen bleibt davon unberücksichtigt bei einer (1) Stimme pro Mitglied.

b) Eine Mitgliederversammlung ist ferner einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn die Einberufung von einem Fünftel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlang wird.

c) Jede Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung von einem seiner Stellvertreter und bei Verhinderung der beiden Stellvertreter von einem weiteren Vorstandsmitglied gemäß Ziffer 7.a der Satzung schriftlich (auch elektronisch) unter Einbehaltung einer Frist von zwei Wochen (14 Tage) einberufen.

d) Mit der Einladung ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.

e) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.

f) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung von einem seiner Stellvertreter geleitet. Ist auch dieser verhindert, bestellt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.

g) Nur ordentliche Mitglieder nach 3.a.i sind stimmberechtigt. Die Abgabe der Stimme erfolgt durch jeweils einen Bevollmächtigten, der von den nationalen Organisationen selbst bestimmt wird. Die nationalen Organisationen teilen ENES den Namen des Bevollmächtigten spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich (auch elektronisch) mit.

h) Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

Fassung vom 10. März 2012

i) Die Art der Abstimmung wird grundsätzlich vom Versammlungsleiter bestimmt. Eine geheime Wahl ist auf Antrag eines Mitglieds durchzuführen. Bei einer geheimen Wahl bestimmt die Mitgliederversammlung einen Wahlausschuss aus drei Personen.

j) Die Mitgliederversammlung nimmt Berichte des Vorstandes entgegen und kann über diese verhandeln und beschließt über Anträge gemäß dieser Satzung.

k) Sie wählt den Vorstand und den Beirat, sowie zwei Kassenprüfer.

9) Beirat

Der Verein kann einen Beirat einsetzen.

a) Der Beirat berät den Vorstand bei seiner Arbeit.

b) Im Beirat können Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens oder andere Personen mitwirken, die von der Hauptversammlung mit 2/3 Mehrheit der gültigen Stimmen ausgewählt werden.

c) Die Mitgliedervollversammlung entscheidet über die Zusammensetzung.

10)Beurkundung

Über den Verlauf der Vorstandssitzungen und der Mitgliederversammlungen ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

11) Satzungsänderungen

a) Zur Änderung der Satzung ist die Mehrheit von drei Viertel (3/4) der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Ausnahme ist §1 b dieser Satzung. Stimmenenthaltungen bleiben außer Betracht.

b) Zur Änderung des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von neun Zehntel (9/10) aller Mitglieder erforderlich.

12) Auflösung

a) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln (2/3) der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Stimmenenthaltungen bleiben außer Betracht.

Fassung vom 10. März 2012

b) Bei der Auflösung des Vereins ist das Vermögen nicht unter die Mitglieder zu verteilen, sondern soll zu Bildungszwecken verwendet werden. Die Mitgliederversammlung entscheidet über den Empfänger.

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung am 10. März 2012 in Istanbul/Türkei errichtet.