Sie sind auf Seite 1von 8
dialog INNERES kommunen in niedersachsen, innere sicherheit, rechtsextremismus
dialog INNERES kommunen in niedersachsen, innere sicherheit, rechtsextremismus

dialog INNERES

dialog INNERES kommunen in niedersachsen, innere sicherheit, rechtsextremismus

kommunen in niedersachsen, innere sicherheit, rechtsextremismus

1

1

Dialogpapier zur Innenpolitik

2

3

Finanzielle und politische „Schieflage“ der Kommunen beseitigen

4

5

Stillstand in Niedersachsen

6

Der demografische Wandel ist in Niedersachsen angekommen: Die Menschen leben länger,

7

es werden aber zukünftig auch weniger Menschen in unserem Land leben. Das zeigt sich

8

schon jetzt, aber in den verschiedenen Regionen Niedersachsens ganz unterschiedlich:

9

im Westen und um Hamburg herum wachsen Städte und Gemeinden,

10

• im Zentrum, um Bremen herum und in Ostfriesland ist die Bevölkerungsentwicklung

11

stabil,

12

• im Nordosten, Osten und Süden unseres Landes nimmt die Bevölkerung ab, zum Teil

13

schon sehr stark.

14

Auf die Probleme des demografischen Wandels und des demografischen Ungleichgewichtes

15

gibt die CDU/FDP-Landesregierung keine Antwort.

16

Schon seit dem Jahr 2007 liegt der große Bericht einer Enquetekommission des Landtages

17

zur demografischen Entwicklung vor – geschehen ist seitdem nichts. Erst im April 2012, also

18

kurz vor Toresschluss, hat nun die Landesregierung den Entwurf eines „Handlungskonzepts

19

demografische Entwicklung“ vorgelegt – allerdings ohne brauchbare Vorschläge.

20

21

Mit großen Erwartungen hat die bisherige Landesregierung vor 3 Jahren einen so genannten

22

„Zukunftsvertrag“ für die Städte, Gemeinden und Landkreise auf den Weg gebracht. Damit

23

sollte vor allem die Kreisebene neu geordnet werden, um weitere Landesaufgaben auf die

24

Landkreise und kreisfreien Städte zu übertragen. Dieser Zukunftsvertrag ist in wesentlichen

25

Teilen gescheitert. Die versprochene Kommunalisierung von Landesaufgaben wurde nicht

26

umgesetzt. Ebenso hat es keinen gezielten Einsatz von Fördermitteln für strukturschwache

27

Regionen gegeben. Bei der Entschuldungshilfe wird viel Geld ohne jede nachhaltige Wirkung

28

ausgegeben. Nennenswerte Fortschritte, die Kommunalstruktur zu reformieren, sind nicht

29

gelungen. Die finanziellen Folgen des Zukunftsvertrages werden aber Land wie Kommunen

30

noch 20 Jahre belasten!

31

32

Das Kommunalwahlrecht ist durch Gesetzesänderungen der CDU/FDP-Landesregierung in

33

mehreren Schritten weniger demokratisch geworden:

34

• Die lange Amtszeit von (Ober-)Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie

35

Landrätinnen und Landräten trennt die Wahl zum Rat und zum Kreistag von der der/des

36

Hauptverwaltungsbeamten und führt zur Verselbständigung.

2

37

• Die Abschaffung der Stichwahl für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie

38

Landrätinnen und Landräten schwächt sowohl die Demokratie in den Kommunen als

39

auch die Legitimation der Hauptverwaltungsbeamten.

40

• Die angekündigte „Stärkung des Ehrenamts“ im neuen Kommunalverfassungsgesetz hat

41

sich darauf beschränkt, dass künftig die/der Ratsvorsitzende, nicht mehr die

42

Bürgermeisterin oder der Bürgermeister, das Los zieht, wenn sich bei Wahlen im Rat ein

43

Patt ergibt.

44

45

Schließlich hat sich die Finanzlage der niedersächsischen Gemeinden, Samtgemeinden,

46

Städte und Landkreise in den vergangenen neun Jahren dramatisch verschlechtert. Die

47

Liquiditätskredite – also die Dispo-Kredite der Kommunen – stiegen unter der CDU/FDP-

48

Regierung von gut 2 auf über 5 Mrd. Euro. In einzelnen Jahren konnten weit mehr als die

49

Hälfte der Kommunen ihre Haushalte nicht ausgleichen. In weiten Teilen des Landes sind die

50

einschneidenden Folgen nicht zu übersehen: Straßen werden nicht saniert, sondern erhalten

51

Geschwindigkeitsbegrenzungen, öffentliche Gebäude sind nicht gut unterhalten, der

52

Krippenausbau kommt nicht voran, kulturelle und soziale Angebote werden zurückgefahren

53

oder gestrichen. Dabei ist der Unterschied zwischen finanzstarken und finanzschwachen

54

Kommunen dramatisch angewachsen und zugleich weniger von der Gemeindegröße als von

55

der Einwohnerentwicklung abhängig.

56

57

Die SPD-Niedersachsen setzt auf starke und handlungsfähige Kommunen

58

Unser Ziel sind Kommunen mit einer starken handlungsfähigen Selbstverwaltung. Ehren-

59

und Hauptamt gemeinsam müssen die Zukunft der Städte, Gemeinden, Samtgemeinden und

60

Landkreise gestalten können. Dazu gehört für uns vor allem, die Grundvoraussetzungen für

61

das Alltagsleben – die Daseinsvorsorge – auch in den stark vom Bevölkerungsrückgang

62

betroffenen Gebieten zu sichern.

63

Die wichtigsten Aufgaben der Kommunen müssen hier auch bei zurückgehenden

64

Bevölkerungszahlen erfüllt werden, damit die Menschen in diesen Teilen unseres Landes

65

nicht von der Entwicklung abgehängt werden. Dazu gehören Schulen, Kindertagesstätten,

66

grundlegende Sozialeinrichtungen, ÖPNV, Müllabfuhr, Wasserversorgung und die

67

Abwasserentsorgung sowie die Rettungsdienste.

68

Hier wollen wir gemeinsam mit den Kommunen und ihren Verbänden, mit Sozialverbänden,

69

Kirchen und allen anderen Beteiligten Konzepte erarbeiten, wie das Land zur Sicherung

70

gleichwertiger Lebensverhältnisse beitragen kann. Alle niedersächsischen Regionen

71

brauchen individuell abgestimmte regionale Entwicklungsperspektiven.

72

Eine Privatisierung der Daseinsvorsorge ist dabei für uns kein vernünftiger Lösungsweg. Der

73

Markt schafft keine gleichwertigen Lebensverhältnisse. Die Kommunen müssen das Recht

3

74

behalten, die Wasserversorgung und die Wasserentsorgung, die Abfallentsorgung und den

75

Nahverkehr in eigenen Unternehmen durchzuführen.

76

77

Voraussetzung für eine starke kommunale Selbstverwaltung sind aber auch stabile

78

Finanzen; wir wollen die niedersächsischen Kommunen dauerhaft aus ihrer Notlage befreien.

79

80

Eine zukünftige SPD-geführte Landesregierung wird deshalb

81

• die abgeschaffte Stichwahl bei der Wahl von Hauptverwaltungsbeamtinnen und

82

Hauptverwaltungsbeamten umgehend wieder einführen und ebenso die Wahlen der

83

Bürgermeisterinnen und Bürgermeister mit den Ratswahlen wieder verbinden.

84

die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt in den Räten verbessern.

85

das Wahlverfahren bei den Kommunalwahlen vereinfachen.

86

• parallel zur Verbesserung der Mitwirkungsmöglichkeiten der ehrenamtlichen

87

Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker auch die Transparenz der

88

Kommunalverwaltungen und die Möglichkeiten der Beteiligung von Bürgerinnen und

89

Bürgern verbessern.

90

• mit dem kommunalen Finanzausgleich den demografischen Entwicklungen besser

91

Rechnung tragen als bisher.

92

die Kommunen an der Gestaltung und Abstimmung der Förderpolitik - gerade auch bei

93

der Ausrichtung auf die Bedingungen des demografischen Wandels und bei der Struktur

94

der EU-Förderung - beteiligen.

95

• extrem finanzschwachen Kommunen die Ko-Finanzierung bei EU-, Bundes- und

96

Landesförderungen erleichtern und bei ihnen in Extremfällen auch auf eine

97

Mitfinanzierung verzichten.

98

die Schuldenbremse in der Niedersächsischen Verfassung nicht auf dem Rücken der

99

Kommunen einführen. Daher setzen wir uns entschieden dafür ein, Kommunal- und

100

Landesfinanzierung als gleich wichtig bzw. gleichwertig zu betrachten und auch so zu

101

handeln.

102

kommunalfeindlichen Bundesgesetzen nicht zustimmen, vor allem nicht solchen, die die

103

kommunalen Einnahmen schmälern oder den Städten, Gemeinden, Samtgemeinden und

104

Landkreisen neue Aufgaben zumuten, ohne für vollständige finanzielle Deckung zu

105

sorgen.

106

• sich anstelle des misslungenen Zukunftsvertrages durch wirksame politische Initiativen

107

für Einnahmeverbesserung der Kommunen einsetzen.

108

109

4

110

Öffentliche Sicherheit und Polizei

111

112

Auch hier: Stillstand in Niedersachsen

113

Die von SPD-Innenminister Gerd Glogowski durchgeführte große Polizeireform hat gut

114

funktionierende Strukturen hinterlassen, diese wollen wir erneuern und stärken. Die jetzige

115

Landesregierung dagegen schwächt die integrierte Aufgabenwahrnehmung von Kriminal-

116

und Schutzpolizei. In den letzten Jahren werden Polizeibeamte zunehmend für die

117

Bewältigung bürokratischer Aufgaben eingesetzt. Außerdem betreibt die Landesregierung

118

die Privatisierung von Sicherheit:

119

Bürgerstreifen sollen die unzureichende Polizeiausstattung verdecken.

120

• Die Teilprivatisierung von Gefängnissen ab 2013 ist beschlossene Sache.

121

122

In den Reihen der Polizei gibt es zunehmend immer mehr Unmut über verschlechterte

123

Arbeitsbedingungen, Aufstiegs- und Zukunftschancen für die einzelnen Beamtinnen und

124

Beamten. Mehr als nur symbolisch steht dafür der sog. „A11-Erlass“, der die Beförderung

125

zum Hauptkommissar oder zur Hauptkommissarin von bestimmten Dienstposten abhängig

126

und damit für viele Beamtinnen und Beamte unmöglich mach. Hinzu kommt eine politische

127

Führung der Polizei, die nach dem Motto „Ober sticht Unter“ agiert.

128

Die jetzige Landesregierung hat Feuerwehren und Katastrophenschutz unter Aufsicht der

129

Polizei gestellt; Städte, Gemeinden und Samtgemeinden machen sich Sorgen, ob die

130

Polizeidirektionen die kommunale Selbstverwaltung im Bereich Feuerwehr beachten.

131

132

Bürgerrechte sind bei der gegenwärtigen Landesregierung nicht in guten Händen; mehrfach

133

wurden ihre gesetzlichen Maßnahmen schon vom Bundesverfassungsgericht oder vom

134

Staatsgerichtshof „zurückgeholt“.

135

5

136

Die Alternativen der SPD-Niedersachsen

137

Die niedersächsische Polizei muss Bürgerpolizei bleiben. Dazu gehört die Ortsnähe der

138

Kripo in den Polizeikommissariaten wie auch eine ausreichende Präsenz der Polizei „auf der

139

Straße“. Dazu gehören aber auch eine sinnvolle Zuordnung der Polizeikommissariate und

140

Polizeiinspektionen zu Polizeidirektionen und die Abstimmung der Polizeigliederung mit

141

anderen Gliederungsprinzipien der Verwaltung.

142

Wir wollen im Dialog mit den Personalräten und den Interessenvertretungen der Polizei die

143

Entwicklungschancen der einzelnen Beamtinnen und Beamten gerechter gestalten. Dabei

144

wissen wir, dass die Haushaltslage des Landes es nicht möglich machen wird, kurzfristig

145

mehr höherwertige Stellen zur Verfügung zu stellen.

146

147

Eine SPD-geführte zukünftige Landesregierung wird deshalb

148

zu dem Grundsatz „Wo Polizei draufsteht, muss auch Polizei drin sein!“ stehen. Die

149

Polizeiarbeit muss Aufgabe von Profis sein. Deshalb lehnen wir den zunehmenden

150

Einsatz privater Sicherheitsdienste ab.

151

stattdessen Vollzugsbeamte von Verwaltungsaufgaben befreien. Sie dürfen nicht „auf der

152

Straße“ fehlen. Mit uns wird es keinen Rückzug aus der Fläche geben.

153

für die Erledigung der nicht-polizeilichen Büroarbeiten verstärkt Verwaltungsbeamtinnen

154

und -beamte und Tarifbeschäftigte vorsehen und einsetzen.

155

den „A 11-Erlass“ aufheben.

156

die Aufsichtsstruktur für die Feuerwehr und den Katastrophenschutz unabhängig von der

157

Polizeiführung neu regeln.

158

• die in Städten und Gemeinden bestehenden und entstehenden Netzwerke zur

159

Kriminalitätsprävention stärker unterstützen. Sie sind von besonderer Bedeutung. Dies

160

gilt auch für Präventionsräte, sie leisten eine gute Arbeit.

161

• eine flächendeckende Videoüberwachung von Straßen und Plätzen quer durch

162

Niedersachsen ablehnen.

163

• unter Beachtung des Trennungsgebotes für eine bessere Zusammenarbeit zwischen den

164

Behörden der einzelnen Bundesländer eintreten. Der Informationsaustausch ist unter

165

Beachtung der datenschutzrechtlichen Regelungen zu verbessern, die Vernetzung soll

166

gestärkt werden.

167

168

169

Rechtsextremismus konsequent den Boden entziehen

170

171

Die Mordserie der Zwickauer Terrorzelle hat erneut in letzter Konsequenz gezeigt, wohin der

172

politische Rechtsextremismus führen kann. Der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) ist

6

173

aber kein Einzelphänomen. Er steht in der langen Reihe rechtsextremistischen Terrors wie

174

z. B. dem Oktoberfest-Attentat und der „Wehrsportgruppe Hoffmann“ aber auch

175

rechtsextremistischer Gewalttaten von Hoyerswerda über Rostock, Mölln und Solingen.

176

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Gewalt als Mittel zur Lösung politischer

177

Konflikte sind die weltanschaulichen Grundlagen dieser Taten. Gruppenbezogene

178

Menschenfeindlichkeit, ein extremer Nationalismus, antidemokratische Gesellschafts- und

179

Staatsmodelle und Gewalt als politisches Mittel sind in verschiedenen Ausprägungen in den

180

Programmen rechtsextremistischer Gruppierungen und Parteien zu finden.

181

Rechtsextremistische Gewalttaten finden hier ihren politischen Hintergrund und ihre

182

Legitimation.

183

Die polizeiliche Aufklärung der Terrorakte muss deshalb von einem entschiedenen Vorgehen

184

gegen den organisierten Rechtsextremismus flankiert werden.

185

186

Fremdenfeindliche und nationalistische Einstellungen sind genauso wie autoritäre

187

Ordnungsvorstellungen in großen Teilen unserer Gesellschaft als politische Orientierungen

188

weiter verbreitet, als viele denken oder wahr haben wollen. Am Arbeitsplatz, in Vereinen und

189

Verbänden und in der Öffentlichkeit werden Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe,

190

ihres Glaubens, ihrer Sprache, einer Behinderung, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen

191

Orientierung diskriminiert und ausgegrenzt. Dies belegen Studien, wie z. B. die der Friedrich-

192

Ebert-Stiftung. Diese Einstellungen ermöglichen es rechtsextremistischen Gruppen leichter

193

für ihre Ideologie zu werben.

194

Diese Werbung wird überall dort begünstigt, wo die sozialen Probleme unserer Gesellschaft

195

bei den betroffenen Menschen Ängste vor dem sozialen Abstieg, Perspektivlosigkeit und die

196

Abkehr von den demokratischen Willensbildungsmechanismen hervorbringen. Wenn extrem

197

rechte Einstellungsmuster zunehmen und die Zahl rechtsextremistisch motivierter Straftaten

198

wächst, verbirgt sich hinter dieser Entwicklung immer auch eine tiefe Unzufriedenheit mit

199

dem politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen System. Eine der Ursachen für die

200

Verfestigung rechtsextremistischer Orientierungsmuster ist also auch die voranschreitende

201

soziale Spaltung in unserer Gesellschaft.

202

203

Für die SPD-Niedersachsen ist es ein Gebot der Menschlichkeit und auch eine politische

204

Verpflichtung als demokratische Partei, rechtsextremistische Denkmuster und

205

rechtsextremistische Organisationen unter Ausschöpfung aller rechtsstaatlichen Mittel

206

konsequent zu bekämpfen.

207

208

Eine SPD-geführte Landesregierung wird deshalb

7

209

die Sicherheitsbehörden so ausstatten und organisieren, dass sie dieser Aufgabe gerecht

210

werden können. Fehler wie bei der Verfolgung der Zwickauer Terrorzelle dürfen sich

211

nicht wiederholen.

212

die Überwachung des Rechtsextremismus in Niedersachsen verstärken. Enge Partner

213

des NSU in Niedersachsen wurden nicht beobachtet. Das darf sich nicht wiederholen.

214

• das NPD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht vorantreiben und ein

215

Verbot weiterer neonazistischer und rechtsextremistischer Organisationen prüfen.

216

eine mittelbare Parteienfinanzierung über V-Leute vermeiden.

217

• schon in der Grundschule in den Unterrichtsinhalten die Demokratie-Erziehung und

218

Aufklärung über die Menschenrechte verankern.

219

dafür sorgen, dass ein organisatorischer Rahmen für eine nachhaltige politische Bildung

220

sowie eine bessere Koordination der gesellschaftlichen Aufklärungsarbeit und der

221

zivilgesellschaftlichen Aktivitäten gegen den Rechtsextremismus geschaffen wird.

222

• die Kommunen bei ihrer Arbeit gegen rechte Aktivitäten durch die Einrichtung einer

223

zentralen Beratungsstelle unterstützen, Gegenmaßnahmen fördern und auch die Opfer

224

rechter Gewalt beraten und begleiten.

225

• das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Rechtsextremismus fördern und

226

unterstützen sowie sich auf Bundesebene für eine Abschaffung der „Extremismusklausel“

227

einsetzen.

228

• den internationalen Jugendaustausch sowie die Gedenkstättenarbeit intensivieren.

229

Der SPD-Niedersachsen ist dabei klar, dass alle die Maßnahmen nur greifen, wenn zugleich

230

durch eine auf Chancengleichheit in unseren Schulen, auf die Schaffung von Ausbildungs-

231

und Arbeitsplätzen und die Absicherung sozialer Notlagen gerichtete Politik den Menschen

232

sichere Zukunftsperspektiven geboten werden können.

233

234

Hannover, 04.06.2012