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Te­chn­ische­ In­formation­

TI-KTE/AS-28 d 136707 Nove­mbe­r 2005

Erse­tzt TI-KTU/AS-28 d vom Mai 1999

® = reg. Mark­e der BASF Ak­tiengesel­l­schaft

BASF Plastics key to your success
BASF Plastics
key to your success

Ve­rhalte­n­ von­ Ultramid ® , Ultraform ® u­n­d Ultradu­r ® ge­ge­n­ Che­mikalie­n­

Erläu­te­ru­n­ge­n­:

1  Allge­me­ine­ Hinwe­ise­

Die in dieser Druck­schrift enthal­te­ nen Angaben basieren auf unseren derzeitigen Kenntnissen und Erfah­ rungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fül­l­e mögl­icher Einfl­üsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Pro­duk­te nicht vo­n eigenen Prüfungen und Versuchen. Eine rechtl­ich verbindl­iche Zusicherung bestimmter Eigenschaften o­der der Eignung für einen k­o­nk­reten Einsatz­ zweck­ k­ann aus unseren Angaben nicht abgel­eitet werden.

Die Angaben in dieser Bro­schüre beziehen sich auf die unverstärk­ten,

unmo­difizierten Grundty­pen (z. B. Ul­tramid ® A3K und B3S, Ul­trafo­rm ®

N 2320 003, Ul­tradur ® B 4250). Ver­

stärk­te und zähmo­difizierte Pro­duk­te

k­önnen ein l­eicht abweichendes Ver­ hal­ten zeigen. So­ ist beispiel­sweise die Beständigk­eit vo­n gl­asfaserver­ stärk­tem Ul­trafo­rm ® gegenüber heißem Wasser ungünstiger al­s die der unmo­difizierten Mark­en. Anderer­ seits k­önnen schl­agzähmo­difizierte

Ul­tra­Pro­duk­te eine höhere Quel­l­ung

in po­l­aren Lösemittel­n, Kraftsto­ffen

und Öl­en aufweisen al­s unmo­difi­

zierte Ty­pen.

Weitere Ausk­ünfte erteil­t Ihnen bei Bedarf die Anwendungstechnik­ Ul­trapl­aste.

2  Spalte­nübe­r­schr­if­te­n

Ge­w. %: Die Angaben in dieser Spal­te beziehen sich auf die Ko­nzen­ tratio­n (in Gew. %) einer wässrigen Lösung der betreffenden Chemik­al­ie, es sei denn, ein anderes Lösungsmit­ tel­ ist ausdrück­l­ich erwähnt. Weite­

res Sy­mbo­l­: GL = gesättigte Lösung.

Ist k­eine Ko­nzentratio­nsangabe in

dieser Spal­te gemacht, so­ beziehen

sich die Daten auf die reine Chemi­ k­al­ie.

°C: Gibt die Te m p e r a tur an, bei der die angegebenen Daten gül­tig sind. RT bedeutet „Raumtempe­ ratur“, d. h. der Bereich zwischen 15 – 35 °C.

Be­me­rku­n­ge­n­: Aufgeführt sind Hin­ weise auf weitere Veröffentl­ichungen (Ref. 1 usw.) und auf Abbil­dungen

im Anhang dieser Bro­schüre (Bil­d

1 usw.). Zusätzl­ich sind in einigen Fäl­l­en Werte der Diffusio­nszahl­ (z. B. D 20 = Diffusio­nszahl­ bei 20 °C) o­der der Permeabil­ität (z. B. P 50 = Perme­ abil­ität bei 50 °C) aufgeführt. Hierbei wurde für Zehnerpo­tenzen die z. B.

in der EDV übl­iche E­No­tatio­n ver­ wendet, z. B. 2,5E­9 = 2,5 · 10 9 .

Mit Hil­fe der Diffusio­nszahl­ k­ann der Sättigungsgrad in Abhängigk­eit vo­n Wanddick­e und Zeit durch das Diffu­ sio­nsgesetz ermittel­t werden:

Diffusio­nsgesetz: C t /C s = (2,256/d) (D · t) 0,5

wo­bei:

C t bzw. C s = Quel­l­mittel­gehal­t nach

Zeit t (in s) bzw. bei Sättigung

d

= Wanddick­e in cm

D

= Diffusio­nszahl­ in cm 2 /s

t

= Zeit in s.

Umgek­ehrt ist es mögl­ich, mit o­biger Fo­rmel­ aus Versuchen, bei denen die Aufnahme einer Chemik­al­ie in Abhängigk­eit vo­n der Zeit bestimmt wurde, den Diffusio­nsk­o­effizienten zu ermittel­n.

3   Symbole­ zur­ Be­schr­e­ibung de­r­  Che­mikalie­nbe­ständigke­it

+ : Beständig. Nur geringe Gewichts­, Maß­ und Eigenschaftsänderungen. Nach den vo­rl­iegenden Erfahrungen k­eine irreversibl­e Schädigung durch das Medium.

: Bedingt beständig. Merk­l­iche Eigenschaftsveränderungen des Kunststo­ffes. Bei l­ängerer Einwir­ k­ungsdauer irreversibl­e Schädigung (z. B. mo­l­ek­ul­arer Abbau) mögl­ich. Praxiserpro­bung no­twendig.

– : Unbeständig. Innerhal­b k­urzer Zeit stark­er Angriff und/o­der Spannungs­ rissbil­dung. Irreversibl­e Schädigung.

S: Kunststo­ff ist in der Chemik­al­ie l­ösl­ich.

Zahle­n­: Die hinter den Beständig­ k­eitszeichen angegebenen Zahl­en geben die Gewichtszunahme nach Sättigung der Pro­bek­örper an. Diese Werte sind nur gro­be Richtwerte für unverstärk­te Mark­en. Die tatsächl­i­ che Gewichtsveränderung ist vo­n der Kunststo­ff­Ty­pe und der Kristal­l­i­ nität abhängig. Al­s Richtwert für die pro­zentual­e Längenänderung k­ann ein viertel­ der pro­zentual­en Gewichts­ veränderung angesetzt werden.

Übe­rsichtstabe­lle­ zu­r che­mische­n­ Be­stän­digke­it von­ Ultramid ® , Ultraform ® u­n­d Ultradu­r ®

Be­we­rtu­n­g

Ultramid ®

Ultraform ®

Ultradu­r ®

Sehr gute Beständigk­eit

Al­iphatische und aro­matische Ko­hl­enwassersto­ffe

Al­iphatische und aro­matische Ko­hl­enwassersto­ffe

Al­iphatische und aro­matische Ko­hl­enwassersto­ffe

Al­k­al­ien Bremsfl­üssigk­eiten Ether, Ester Fette Keto­ne Kraftsto­ffe (Benzin, Diesel­) Lack­e Schmiersto­ffe

Al­k­al­ien Al­k­o­ho­l­e Bremsfl­üssigk­eiten Ether, Ester Fette Keto­ne Kraftsto­ffe (Benzin, Diesel­) Lack­e Waschmittel­

Bremsfl­üssigk­eiten Ether, Ester Fette Keto­ne Kraftsto­ffe (Benzin, Diesel­) Lack­e Säuren (verdünnt)

Waschmittel­

Schmiersto­ffe Waschmittel­ Wasser bis ca. 40 °C

 

Wasser bis ca. 100 °C

Unbeständig

Hal­o­gene (Fl­uo­r, Chl­o­r, Bro­m, Jo­d)

Hal­o­gene (Fl­uo­r, Chl­o­r, Bro­m, Jo­d)

Al­k­al­ien

Mineral­säuren und bestimmte o­rganische Säuren

Nitro­se Gase

Hal­o­gene (Fl­uo­r, Chl­o­r Bro­m, Jo­d)

Oxidatio­nsmittel­

Säuren

Wasser ab ca. 60 °C

 

Schwefel­dio­xid

 

Oxidatio­nsmittel­

Pheno­l­e

Ko­nzentrierte Zink­chl­o­rid­ Lösungen bei erhöhter Temperatur

 

Zink­chl­o­rid­Lösungen

Lösungsmittel­

1. Raumtemperatur

Ameisensäure (> 60 %) Fl­uo­rierte Al­k­o­ho­l­e m­Kreso­l­ Pheno­l­ Schwefel­säure (96 %)

Fl­uo­rierte Lösungsmittel­ (z. B. Hexafl­uo­riso­pro­pano­l­)

Fl­uo­rierte Lösungsmittel­ (z. B. Hexafl­uo­riso­pro­pano­l­)

2. Erhöhte Te m p e r a tur

Be n z y­ l­al­ k­ o­h o­l­ Gl­y­k­o­l­e Fo­rmamid

N ­ Meth y­l­­ P y­ rro­l­ id o­ n Dimethy­l­fo­rmamid

Phen o­l­

o­­Dichl­o­rbenzo­l­

       

20 = 0,01 (g.mm/m 2 h)

PA: Zeitstandfestigkeit siehe Bild 2, PAceton

+

+ (2 %)

RT

                           

PA: Spannungsrissbildung möglich (Ref. 6)Aluminiumsalze

+

RT

20

von Mineralsäuren (z. B. Al-chlorid, -sulfat, -nitrat)

 

Lösungsmittel für PA 6 ab 50 %, für PA 66 ab 80 % (Ref. 2); POM: nach 1000 h noch keine Schädigung

     

50 = 2E-8 cm 2 /s (Ref. 9). PA: P 20 = 1E-10 (cm 2 /s · mbar)

             

Be­me­rku­n­ge­n­

Ref. 2, Ref. 11

Ref. 2, Ref. 11

Ref. 11

PA 6 (10 bar/50 °C): DAmmoniak

+

+

RT

PA: P 20 = 0,06 (g · mm/m 2 h)

Ultradu­r ®

Ultraform ®

Ultramid ®

Ge­w. % °C

Che­mikalie­

+

(12 %)

RT

40

Acetaldehyd

+

(7 %)

RT

50

Acetamid

S

> 140

50

Acetamid

+

+

60

Aceton

+

+

+

RT

Acetophenon

RT

Acetpersäure

RT

Acetylchlorid

+

+

+

RT

Acetylen

S

> 30

Acrylsäure

–Acrylsäure

(2 %)

80

3

(Lösung in aliphatischen Kohlenwasserstoffen)

Acetylaceton

+

+

RT

+

+

+

RT

Aliphatische Kohlenwasserstoffe

Alkohole – siehe Ethanol, Methanol usw.

+

+

RT

Alkylbenzole (Shellsol ® A)

+

RT

Allylalkohol

+

+

+

RT

GL

Aluminiumacetat

+

+

+

RT

GL

Aluminiumhydroxid

50

GL

Aluminiumsalze von Mineralsäuren (z. B. Al-chlorid, -sulfat, -nitrat)

+

RT

10

Ameisensäure

50

10

Ameisensäure

+Amine,

+

+ ( 8 %)

RT

aliphatisch

+

+

+

RT

GL

Aminosäuren

+

70

Ammoniak

+

+

+

RT

20

Ammoniak

+

+

60

20

Ammoniak

+

+

+

RT

10

Ammoniumsalze von Mineralsäuren

Ammoniumsalze

50

10

von Mineralsäuren

+

+

+

RT

GL

Ammoniumbicarbonat

+

+

RT

GL

Ammoniumrhodanid

Be­me­rku­n­ge­n­

   

PA: Zeitstandfestigkeit siehe Bild 1Amylalkohol

+

+

+ ( 5 %)

RT

                   

PA: Spannungrissbildung in konzentrierter Bariumrhodanidlösung (Ref.6)Bariumsalze

+

+

RT

von Mineralsäuren

       

PA: P 20 = 0,5 (g · 100 µm/m 2 · h)

   

PA: Ref. 1

       

siehe auch „Bakterien“, „Schimmelpilze“

siehe auch „Huminsäuren“Boden

+

+

RT

(sauer: pH 3)

     

Ultradu­r ®

Ultraform ®

Ultramid ®

Ge­w. % °C

Che­mikalie­

+

+

+

RT

100

Anilin

RT

+Anthrachinon

85

RT

GL

Antimontrichlorid

+Apfelsäure

+

RT

GL

+

+

+

RT

Aromatische

+

+

80

Kohlenwasserstoffe

+

+

+

RT

Asphalt

> 100

+

+

+

RT

+

+

+

RT

Bakterien (DIN 53739)

+

RT

Benzin: siehe Kraftstoffe

+

RT

20

Benzoesäure

+

RT

GL

Benzoesäure

+

+

+

RT

+

+

80

+

(3 – 30 %)

RT

Benzylalkohol

+

+

+

RT

+

+

+

RT

Bitumen (DIN 51567)

Bitumen

> 100

(DIN 51567)

+

+

+

RT

10

Bleichlauge

RT

(wässrig, 12,5 % wirksames Chlor)

+

+

+

RT

Boden (neutral, alkalisch: pH 10)

+

+

+

RT

Bohnermassen

Bohröle: siehe Schmieröle

RT

Amylacetat

Amylacetat

Argon

Asphalt

Auspuffgase

Benzaldehyd

Benzol

Benzol

Beton

Bleiacetetat

Bortrifluorid

Be­me­rku­n­ge­n­

       

14 d Lagerung: Gewichtsveränderung: A3WG6 +3 %, N 2200G5 + 6 %

® A3WG7 (120 °C, 14 d): Gewichtsveränderung + 3 %; POM: bei 120 °C über 2000 h beständig

                 

PA 66: P 20 < 10 (cm 3 · 100 µm/m 2 · d · bar)

   

PA: P 20 ca. 2E-12 mol/cm · s, D 20 = 3E-12 cm 2 /s

                         

Ultradu­r ®

Ultraform ®

Ultramid ®

Ge­w. % °C

+

RT

+

+

+ (10 %)

RT

+

+

+ (3 – 10 %)

RT

+

+

+

60

+

+

120

UltramidBremsflüssigkeiten:

+

+

125

(DOT 3 – 5, FMVSS 116)

150

RT

+

RT

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

RT

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

>140

+

+

+ (2 – 9 %)

RT

+

+

+

RT

+

RT

+

+

RT

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

>160

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

Ref. 16

+

+ (2 %)

RT

Ref. 16(gamma-)Butyrolacton

> 90

10

6

10

GL

10

20

Bremsflüssigkeiten: Hydraulan ® (BASF)

Bremsflüssigkeiten: Hydraulan ® (BASF)

Bremsflüssigkeiten (SAE J 1703; DIN 53521)

Buten-1, cis-Buten-2 (Flüssiggas DIN 51622)

n-Butylglycol (Glycol-Monobutylether)

Butylglycolat (Glycolsäurebutylester)

Che­mikalie­

Borsäure

Branntwein

Bremsflüssigkeiten

Brenzkatechin

Brenztraubensäure

Brom (Dampf)

Bromchlordifluormethan

Bromtrifluormethan

Bromwasser

Bromwasserstoffsäure

Butadien

Butan

Butandiole

Butandiole

Butanole (Butylalkohole)

Butter, Buttermilch

Buttersäure

Butylacetetat

Butylacrylat

n-Butylether

Butenglycol

Butenglycol

Butylphthalate

(gamma-)Butyrolacton

Be­me­rku­n­ge­n­

Ultradu­r ®

Ultraform ®

Ultramid ®

Ge­w. % °C

+

+

+ (10 %)

RT

GL

Calciumchlorid

60

GL

Lösungsmittel für PACalciumchlorid

+

RT

20

(alkoholische Lösung)

+

+

+

RT

GL

Calciumhypochlorit

RT

GL

u. Chlorkalk

Gewichtszunahme entsprechend dem Alkohol

+

+

+

RT

50

Campher (alkoholische Lösung)

Ref. 2(epsilon-)Caprolactam

> 120

(geschmolzen)

+

+

+

RT

50

(epsilon-)Caprolactam (wässrige Lösg.)

PA 6 ab 150 °C, PA 66 ab 170 °C löslich(epsilon-)Caprolactam

> 150

50

(wässrige Lösg.)

+

+

+

RT

siehe auch „Lösungsmittel für Lacke“

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

Clophen A 60/Petrolether (1 : 1)

siehe auch „Bleichlauge“

RT

Ref. 11

RT

RT

< 10

PA: P 50 = 1,0 (g · mm/m 2 · 10 3 h)

+

+

+

20

+

+

50

+Chlorbrommethan

(3 – 30 %)

RT

siehe auch „Clophen A 60/Petrolether“Chlordiphenyle

80

RT

10

+

+

+

RT

Chlordifluormethan, Chlordifluorethan

+

+

+

RT

20 = 0,1 (g · mm/m 2 · h)

PA: PChloroform

(5 – 25 %)

RT

Chlorothene ® : siehe 1,1,1-Trichlorethan

RT

< 10

siehe auch „Salzsäure“

RT

RT

10

+Chromsäure

RT

1

RT

25 = 1E-8 cm 2 /s

PA: DCitronensäure

+

+ ( 10 %)

RT

10

Citronensäure

+

50

10

Che­mikalie­

Calciumchlorid

Calciumhydroxid

Casein

Celluloselacke

Ceresine

Chlor, Chlorwasser

Chloralhydrat

Chloramine

Chlorbenzol

Chlorbenzol

Chloressigsäuren

Chlortrifluorethylen

Chlorsulfonsäure

Chlorwasserstoff

Chromsäure

Chromylchlorid

       

2 , Co(SCN) 2 , Ref. 6 u. 15

PA: Spannungsrisse möglich. z. B. bei CoCICobaltsalze

+

RT

20

           

= Diethylentriamin/NaOH/Ethylenglycolmonoethylether (70-:-2-:-28)

         

PA bei üblichen Anwendungsbedingungen: +Desinfektionsmittel

RT

< 10

(Basis Phenole)

   

siehe auch „Wasserdampf (Sterilisation)“Desinfektionsverfahren:

+

+

Heißluft/Dampf/Heißluft

                     

Be­me­rku­n­ge­n­

Ultradu­r ®

Ultraform ®

Ultramid ®

Ge­w. % °C

(bis 50 °C)

+

80

20

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+ (2 – 6 %)

RT

+

+

+

RT

Dekalin

+

+ (1 – 2 %)

RT

+

+

+

RT

Dekontaminierungslösung (MIL-D-50030 F)

Ref. 3, 4Desinfektionsmittel

+

RT

< 10

(Basis aktives Chlor)

Ref. 3, 4

+

+

+

RT

< 10

Ref. 3, 4

+

+

+

RT

< 10

Ref. 3, 4

+

+

+

RT

< 10

Desinfektionsmittel (Basis quaternäre Ammoniumverbindungen)

Ref. 3, 4

+

+

+

RT

< 10

Desinfektionsmittel (Basis quaternäre Phosphoniumverbindungen)

Desinfektionsverfahren:

+

+

100

Auskochen

Desinfektionsverfahren: Gassterilisation; siehe „Ethylenoxid“

+

+

Desinfektionsverfahren: vDv (fraktioniertes Vakuumverfahren)

PA: geringe verfärbungDesinfektionsverfahren:

+

+

Strahlen 25-000 Gy, 6 h

siehe auch: „Glycol“

S

> 140

+

+

+

RT

+

+

60

+

RT

+

+ (2 – 5 %)

RT

Dichlormethan: siehe „Methylenchlorid“

+ (2 %)

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

Che­mikalie­

Citronensäure

Citrusfrüchte, Citrussäfte

Citrus-Öle

Cumaron und Cumaronharze

Cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe

Cyclohexan, Cycloheptan

Cyclohexanol (und -ester)

Cyclohexanon

Desinfektionsmittel (Basis Aldehyde)

Desinfektionsmittel (Basis Alkohole)

Diethylenglycol

Dibutylphthalat

Dibutylphthalat

Dichlorethylene

(1,2-) Dichlorethan

p-Dichlorbenzol

Dichlorfluormethan

Dichlortetrafluorethan

Be­me­rku­n­ge­n­

   

PA 6 und POM bei langer Einwirkung: , Ref. 11Dimethylacetamid

+

+

RT

                   

PA: P 20 = 0,001 (g · mm/m 2 · h)

       

PA: Für Helium P 20 = 340 (cm 3 · 100 µm/m 2 · d · bar)

 

t = 30 min; besonders geeignet glasfaserverstärkte TypenEinbrennlackierung

+

+

150

     

PA: Spannungsrissbildung möglich (Ref. 6)Eisen-lll-rhodanid

+

RT

10

           

Ultradu­r ®

Ultraform ®

Ultramid ®

Ge­w. % °C

Che­mikalie­

+

+

+

RT

Difluormethan

Dieselkraftstoff: siehe „Kraftstoffe“

>150

Dimethylacetamid

+

+

+

RT

Dimethylether

+

RT

Dimethylamin

+

RT

Dimethylsilan

+

+

RT

Dimethylsulfoxid (DMSO)

S

125

Dimethylsulfoxid (DMSO)

+

+

+ (5 %)

RT

Dimethylformamid

(15 %)

90

Dimethylformamid

S

>140

Dimethylformamid

+

+

+

RT

Dioctylphthalat

+

+

+

RT

Dioxan

+

60

Dioxan

+

+

80

Diphyl (Diphenyl, Diphenylether)

+

+

+

Dispersionen, wässrig (Acronal ® , Propiofan ® der BASF)

+

+

+

RT

Distickstoffoxid

+

+

+

RT

Edelgase (Argon, Helium, Neon)

RT

Eloxierbäder (30 % HNO 3 /10 % H 2 SO 4 )

+

+ (4 – 10 %)

RT

10

Eisen-III-chlorid, neutral

RT

10

Eisen-lll-chlorid, sauer

RT

GL

Eisen-lll-chlorid

+

+

+

RT

Eiweißlösungen

+Entkalker

+

RT

10

(Basis Ameisen-, Essig-, Citronensäure)

Entkalker

50

10

(Basis Ameisen-, Essig-, Citronensäure)

+Entkalker

+

RT

10

(Basis Natriumhydrogensulfat)

+

+

+

RT

Entwicklerlösung (Rodinal ® , Agfa, pH 11)

Epichlorhydrin

RT

Be­me­rku­n­ge­n­

   

POM: bis 1000 h keine SchädigungEssigsäure

+

+

RT

10

PA: D 25 = 1,4E-8 cm 2 /s

PA: P 20 < 10 (cm 3 · 100 µm/m 2 · d · bar)

PA: P 20 = 0,2 (g · mm/m 2 · h)

   

20 = 0,008 (g · mm/m 2 · h)

PA P 20 = 0,03 (g · mm/m 2 · h)

 

PA: P 20 < 10 (cm 3 · 100 µm/m 2 · d · bar)

       

PA: P 20 < 100 (cm 3 · 100 µm/m 2 · d · bar)

 

PA: 30 – 70 °C bis 8 h: +Ethylenoxid

+

(Gassterilisation)

   

siehe auch „Schmierfette“

     

POM: P 20 = 50 – 150 (cm 3 · 100 µm/m 2 · d)

         

Ultradu­r ®

Ultraform ®

Ultramid ®

Ge­w. % °C

+

+

+

RT

RT

95

+

+

+ (10 %)

RT

5

+

+

+

RT

+

+

+ (15 %)

RT

+

+

+

RT

40 vol.

+

+

+

RT

PA: PEthylacetat

+

+ (1 %)

RT

+

+

+ (3 %)

RT

+

+

RT

+

+

+

RT

+

50

100

Ethylenchlorhydrin

RT

+ (8 – 15 %)

RT

+

+

+

RT

> 80

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

RT

+

+

+

70

RT

RT

40

+

+

+

RT

+

+

+ (5 – 15 %)

RT

30

+

+

RT

Fette und Wachse, Speisefette

Flüssiggas (DIN 51622): siehe „Propan, Propen“

Fluorkohlenwasserstoffe

Fluorwasserstoff (Flußsäure)

Che­mikalie­

Erdöl, Erdgas

Essigsäure

Essigsäure

Ethan

Ethanol

Ethanol

Etherische Öle

Ethylether

Ethylchlorid

Ethylen

Ethylencarbonat

Ethylencarbonat

Ethylendiamin

Ethylenoxid

Ethylenoxid

Fettalkohole

Fettalkoholsulfonate

Fettsäuren

Fluor

Fluorwasserstoff

Formaldehyd

Formaldehydlösung

Formamid

Be­me­rku­n­ge­n­

           

Lösungsmittel für PA 610 bei T > 90 °C

siehe auch: „Eloxierbäder“ u. entsprechende Metallsalzlösungen

     

siehe auch „Fruchtsäfte“, „Branntwein“, „Wein“

siehe auch „Schmieröle“. PA: Temp./Zeit-Grenzen siehe Bild 13Getriebeöle

+

+

110

(EP, Hypoid, ATF, Schaltgetriebe)

PA Zeitstandfestigkeit siehe Bild 5

 

siehe auch „Bremsflüssigkeiten“, „Kühlflüssigkeiten“. Ref. 11

               

PA: P 20 = 0,1 (g · mm/m 2 · d)

         

Ultradu­r ®

Ultraform ®

Ultramid ®

Ge­w. % °C

S

>150

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+ (2 – 7 %)

RT

+

+

+

RT

+

RT

Galvanische

+

+

RT

Bäder, alkalisch (Cyanide)

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

S

170

+

+

+ (2 – 10 %)

RT

RT

+

(11 %)

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

RT

+

+ (1 %)

80

S

S

S

RT

+

RT

+

+

+

RT

Frostschutzmittel: siehe „Kühlflüssigkeiten“

Galvanische Bäder, sauer

Gassterilisation siehe „Ethylenoxid (Gassterilisation)“

Glykole, Alkylglycolether

30

Glysantin ® (BASF): siehe „Kühlflüssigkeiten“

20

Che­mikalie­

Formamid

Foto-Entwickler

Foto-Fixierbäder

Fruchtsäfte

Furfurol

Furfurylalkohol

Gelatine

Getränke

Glycerin

Glycerin

Glycolsäure

Haarfärbemittel

Harnsäure

Härteöle

Hefe

Heizöl EL (DIN 51603)

Helium

Heptan

Hexachlorethan

Hexachlorbenzol

Hexafluorisopropanol

Hexamethylentetramin

Hexan

Be­me­rku­n­ge­n­

PA, POM: Unter Extrembedingungen chemischer Angriff möglich

                   

PA: P 20 = 20 (g · 100 µm/m 2 · d); D 20 = 1E-11 cm 2 /s

PA: Zeitstandfestigkeit siehe Bild 7Isopropanol

+

+

60

                 

PA u. POM unverstärkt: +. Glasfaserverstärkte Typen: Angriff der GlasfaserKaliumhydroxid

RT

50

           

Ultradu­r ®

Ultraform ®

Ultramid ®

Ge­w. % °C

Che­mikalie­

+

RT

Huminsäuren

+

RT

Hydrazin

Hydraulan ® (BASF): siehe „Bremsflüssigkeiten“

+

+

+

100

Hydraulikflüssigkeiten

+

+

100

Hydrauliköl HLP (DIN 51525)

+

+

100

Hydrauliköl MIL-H 5606

+

+

100

Hydrauliköl vDMA 24318

+

RT

5

Hydrochinon

+

+

+

RT

Imprägnieröle

+

+

+

80

Isooctan

+

+

+

RT

Isocyanate, aromatisch

+

+

+ (5 – 15 %)

RT

Isopropanol

RT

Jod (alkalische Lösung)

RT

Jodwasserstoff

+

+

+

RT

Kältemaschinenöle

Kalk: siehe „Zement“

Kalilauge: siehe „Kaliumhydroxid“

+Kaliumbromid

+

RT

10

+

+

+

RT

10

Kaliumchlorid

+

+

70

10

Kaliurnchlorid

Kaliumdichromat

+

RT

5

+

+

+

RT

10

Kaliumnitrat

+

+

RT

1

Kaliumpermanganat

RT

GL

Kaliumrhodanid

Ketone

+

+

RT

(aliphatisch)

RT

30

Kieselfluorwasserstoffsäure

RT

Königswasser (HCI/HNO 3 )

Be­me­rku­n­ge­n­

PA: P 20 = 40 – 60 (cm 2 · 100 µm/m 2 · d · bar)

 

PA: P 40 = 0,006 (g · mm/m 2 · h). POM: siehe Bild 24 – 25

   

PA: s. Bild 8 – 10, D 20 = 1E-8 cm 2 /s. POM: siehe Bild 24 – 25.

PA: s. Bild 8 – 10. PBT: siehe Bild 26 – 27.Kraftstoffe:

+

70

M15 (Super/Methanol 85 : 15)

P 40 = 0,001 (g · mm/m 2 · h)

       

PA: siehe Bild 3 u. 4

PA: Spannungsrissbildung durch Cu-nitrat u. -chlorid, Ref. 6 u. 10

         

PA: Spannungsrissbildung in gesättigten LösungenLithiumbromid,

+

+

RT

10

Lithiumchlorid

     

Alkoholhaltige Lösungsmittel: Quellung von PALösungsmittel

+

+

RT

(für Lacke, Farben usw.)

           

PA:

Ultradu­r ®

Ultraform ®

Ultramid ®

Ge­w. % °C

+

+

+

70

+

+

+

70

+

+

+

RT

Kraftstoffe: Normal-/Super-Kraftstoff

+

+

85

Kraftstoffe: Normal-/Super-Kraftstoff

+

+

+ (9 – 14 %)

55

Kraftstoffe: FAM Prüfkraftstoff (5 % Ethanol)

+

+

+ (9 – 14 %)

55

Kraftstoffe: M15 (Super/Methanol 85 : 15)

+

+

+

85

Kraftstoffe: Dieselkraftstoff

+

+

+

85

Kraftstoffe: Flugturbinenkraftstoff

+

+

+

85

Kraftstoffe: Strahlenantrieb-Kraftstoff (Kerosin)

Kraftstoffe:

+

+

85

Hochleistungskraftstoff (Dekalin, Perhydrofluoran)

S

S

RT

+

106

Kühlflüssigkeiten: Glysantin ® /Wasser 1 : 1

+

+

10

Lachgas: siehe „Distickstoffoxid“

Lacke: siehe „Lösungsmittel“, „Einbrennlackierung“

Leuchtgas: siehe „Stadtgas“

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

S

RT

20

Lithiumchlorid (alkoholische Lösung)

+

+

+

20

10

+

80

10

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

RT

Lutensit ® , Lutensol ® (BASF)

+

+

+ (5 – 10 %)

RT

10

Magnesiumchlorid, -nitrat, -sulfat

RT

25

+

+

+

RT

Che­mikalie­

Kohlendioxid

Kohlenmonoxid

Kresole

Kupfer-II-Salze

Leim

Leinöl

Lithiumhydroxid

Lithiumhydroxid

Lötwasser

Luft

Maleinsäure

Malz

Be­me­rku­n­ge­n­

           

20 = 0,2 (g · mm/m 2 · h), D 20 = 1E-8 cm 2 /s; Zeitstandfestigkeit siehe Bild 11

     

PA: P 60 = 6E-13 (cm 2 /s · mbar)

     

20 = 0,001 (g · mm/m 2 · h)

                               

Ultradu­r ®

Ultraform ®

Ultramid ®

Ge­w. % °C

+

+

+

RT

10

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

RT

+

+

+

RT

PA: PMethanol

+

+

+ (9 – 14 %)

RT

+

+ (2 %)

RT

+

+ (7 %)

RT

+(3 – 15 %)

RT

+

+

RT

+

+

RT

–Methylenchlorid

RT

PA: PMethylethylketon

+

+(2 %)

RT

+

+

+

RT

+

RT

+

+

RT

S

>150

+

+

+

RT

+

+

+

RT

+

+

+

10

90

+

+

+

RT

+

+

+

RT

RT

+

+

+

RT

RT

Che­mikalie­

Manganchlorid, Mangansulfat

MAPP-Gas (C 3 , C 4 aliphatische Kohlenwasserstoffe)

Meerwasser: siehe „Wasser“

Melasse

Mersole, Mersolsulfonsäuren, Mersolate

Methan

Methylacetat

Methylamin

Methylanilin

Methylbromid

Methylchlorid

Methylchloroform: siehe „Trichlorethan“

Methylformiat

Methylglycol

N-Methylpyrrolidon

N-Methylpyrrolidon

Mikrobielle Korrosion

Milch

Milchsäure

Milchsäure

Mineralöle: siehe „Schmieröle“

Mörtel: siehe „Zement“

Motorenöle: siehe „Schmieröle“

Naphtha (Leichtbenzin)

Naphthalin

Naphthalinsulfonsäuren

Naphthensäuren

Naphthole

Be­me­rku­n­ge­n­

                 

PA u. POM unverstärkt: +. Bei glasfaserverst. Typen: Angriff der Glasfasern

 

POM: Schädigung erst nach mehr als 1000 h

                 

PA: siehe Bild 1

     

PA: Spannungsrissbildung möglich (Ref. 6)

   

Ref. 12

     

Ultradu­r ®

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

Ultraform ®

Ultramid ®

Ge­w. % °C

+

+

RT

10

+

+

RT

10

+

RT

10

+

RT

10

RT

10

+

+

RT