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Google+ und SEO

Der Einfluss von Google+ auf die Suchmaschinenoptimierung

Der Einfluss von Google+ auf die Suchmaschinenoptimierung INFO@PROFILWERKSTATT.DE RHEINSTRASSE 99.3 | 64295 DARMSTADT
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INHALT

Die Profilwerkstatt GmbH | Juli 2012

1 ¬ EINLEITUNG

3

2 ¬ KERNBEREICHE DER SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG

4

3 ¬ STUDIENERGEBNISSE: AKTUELLE SEO-SITUATION IN DEUTSCHLAND

5

4 ¬ DIE VERBINDUNG VON SEO UND GOOGLE+

6

5 ¬ GOOGLE+ SEO FÜR UNTERNEHMEN

7

6 ¬ UNTERNEHMENSAKTIVITÄTEN AUF GOOGLE+ IM VERGLEICH ZU FACEBOOK UND TWITTER

10

7 ¬ DAS ENDE DER GOOGLE-SUCHE, WIE WIR SIE KENNEN?

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Die Profilwerkstatt GmbH | Juli 2012

Die Profilwerkstatt GmbH | Juli 2012 1 ¬ EINLEITUNG Einen Unternehmensaccount bei Google+

1 ¬ EINLEITUNG

Einen Unternehmensaccount bei Google+ erstellen oder nicht? Haben wir nicht schon genug mit Facebook, Youtube und Twitter zu tun? Welchen Mehrwert bietet ein Account bei Google+ eigentlich für die Unternehmenskommunikation?

Kommunikationsverantwortliche sind seit dem Start von Google+ mit Fragen wie diesen konfrontiert, denn bei der Betreuung eines zusätzlichen Social Networks werden gleich- zeitig Ressourcen von den bereits zu betreuenden abgezweigt. Es ist daher nicht uner- heblich zu überprüfen, ob Google+ für die Unternehmenskommunikation überhaupt einen Mehrwert in einem Bereich bietet, der nicht schon über die anderen Netzwerke abgedeckt ist.

Weniger erstaunlich ist, dass seit der Einführung von Google+ die Google-Suche immer „sozialer“ wird, was bedeutet, dass Links bei Google+ in den Suchergebnissen bei Google auftauchen. Google+ soll dadurch nicht nur ein weiteres Social Network werden, sondern hat allen voran den Zweck, die Google-Suche weiterzuentwickeln und den Usern neben Fakten auch soziale Komponenten zu liefern. Nur so kann sich Google+ in der Social- Media-Landschaft etablieren und den Kampf mit dem „blauen Riesen“ aufnehmen.

Folglich hat die Verknüpfung der Google-Suche mit Google+ eine nicht zu unterschätzende Wirkung auf den Bereich der Suchmaschinenoptimierung, besonders, weil sich die Ranking- kriterien von Google seit dem Start von Google+ verändert haben und Suchergebnisse im- mer mehr auf Einzelpersonen und deren Interessen zugeschnitten sind.

Die sogenannte „Search, plus Your World“-Funktion zeigt in Zukunft neben standardi- sierten Suchergebnissen auch passende Beiträge von anderen Nutzern von Google+. Zu den weiteren Features, die sich im Rahmen von Google+ auf das Google-Ranking aus- wirken, zählen die Einbindung des +1-Buttons (de: +1-Schaltfläche) und der Badge bei Google+ (de: Google+ -Box) in die eigene Corporate Website. Die meisten Suchanfra- gen in Deutschland (circa 95 Prozent) laufen über Google, allein unter diesem Gesichts- punkt sollte die (Google-)Suchmaschinenoptimierung in der Kommunikationsstrategie jedes Unternehmens betrieben werden. Hinzu kommt, dass Google seine weiteren Dienste wie beispielsweise Youtube in Google+ integriert und die Reichweite des Netz- werks steigert. Welchen Stellenwert Suchmaschinenoptimierung hat, wie ein Account bei Google+ die Auffindbarkeit von Unternehmen und Produkten steigern kann und welche Art von Inhalten dazu nötig ist, soll im Folgenden dargestellt werden.

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2 ¬ KERNBEREICHE DER SUCHMASCHINEN- OPTIMIERUNG

Unter Suchmaschinenoptimierung, auch als Search Engine Optimization (SEO) bezeich- net, werden sämtliche Maßnahmen verstanden, die dazu beitragen, dass Internetseiten im Suchmaschinenranking auf höheren Plätzen der Trefferlisten in den Suchmaschinen er- scheinen. Als Teilgebiet des Suchmaschinenmarketings kann grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Kernbereichen der Suchmaschinenoptimierung unterschieden werden:

Eine gute Struktur und eine gepflegte Website sind das Fundament des SEO. Beson- ders die redaktionelle SEO kann durch einen Account bei Google+ verbessert wer- den.

2.1 ¬ DIE ONPAGE-OPTIMIERUNG

Anpassungen auf der eigenen Website werden unter dem Begriff der OnPage-Optimie- rung zusammengefasst. Gemeint ist damit überwiegend die Optimierung der Seitenin- halte. Bei dieser Art der Optimierung werden technische SEO (zum Beispiel sprechende URLs, Title Tags, Site-Struktur, H1-Überschriften, korrekte URL-Umleitung etc.) und redaktionelle SEO (zum Beispiel aussagekräftige Überschriften, Keyword Density 1 etc.) unterschieden. Besonders die redaktionelle SEO kann durch einen Account bei Google+ verbessert werden, da in Zukunft redaktionell aufgearbeitete und qualitativ hochwertige Inhalte maßgeblich auf die Platzierung bei der Google-Suche Einfluss nehmen werden.

2.2 ¬ DIE OFFPAGE-OPTIMIERUNG

Bei der OffPage-Optimierung geht es zusammenfassend um den Aufbau einer starken Linkstruktur mit anderen Websites, um sich besser in bestimmten thematischen Berei- chen zu positionieren. Hier wird ermittelt, welche thematisch passenden Internetseiten zu Linkpartnern werden könnten. Diese sollten optimalerweise bereits selbst eine gute Linkstruktur und einen hohen Page-Rank aufweisen.

Wie bei Konzerten gilt auch bei der SEO: Je mehr Menschen darauf hinweisen, desto mehr werden auch kommen.

Menschen darauf hinweisen, desto mehr werden auch kommen. 1 Keyword Density meint die Erwähnung der Top-Keywords

1 Keyword Density meint die Erwähnung der Top-Keywords in einem angemessenen Verhältnis zu den Gesamtwörtern eines Textes.

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3 ¬ STUDIENERGEBNISSE: AKTUELLE SEO-SITUATION IN DEUTSCHLAND

Eine Befragung von relevan- ten Unternehmen unter- streicht, wie wichtig die SEO schon jetzt ist.

Eine Befragung der 500 größten und relevantesten Unternehmen in der Onlinewelt im Januar und Februar 2012 durch den Suchmaschinenoptimierer Barketing ergab folgende Ergebnisse, die in der Studie „SEO-Monitor 2012“ zusammengefasst wurden. 2 SEO wird von 90 Prozent der befragten Unternehmen betrieben und ist inzwischen als Online- Marketinginstrument (noch vor Search Engine Advertising, E-Mail-Marketing, Banner Advertising und Mobile Marketing) vor allem für große Unternehmen unerlässlich.

Durchschnittlicher Stellenwert Online Marketing Disziplinen

 

SEO SEA E-Mail Markteing Affiliate Marketing Social Media Marketing Banner Advertising Mobile Marketing

           

0

1

2

3

4

5

1 – sehr gering; 5 – sehr hoch

Cronbachs alpha = 0,739

Zukünftige Bedeutung von SEO

 

stark zunehmen

zunehmen

gleich bleiben

abnehmen

stark abnehmen

 

0

10

20

30

40

50

Angaben in Prozent

 

Grafiken Quelle: SEO-Monitor 2012 (Barketing).

Nach den Ergebnissen der Studie spielt die Suchmaschinenoptimierung auch in Zukunft eine wichtige Rolle. Knapp 60 Prozent der befragten Unternehmen sprechen der Such- maschinenoptimierung eine in Zukunft steigende Bedeutung zu.

Dieses Ergebnis spiegelt sich auch in der starken Investitionsbereitschaft wider: Knapp 60 Prozent der Befragten planen eine Erhöhung des Budgets für den Bereich der Such- maschinenoptimierung.

2 Stichprobengröße: n = 74 Teilnehmer. 41,9 % der befragten Unternehmen haben einen Umsatz von über einer Milliarde Euro jährlich. Zu den Befragungsteilnehmern zählten überwiegend die SEO-Verantwortlichen der Unternehmen bzw., falls Erstere nicht vorhanden waren, die jeweiligen Online-Marketing-Manager der Großunternehmen.

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Die Profilwerkstatt GmbH | Juli 2012 Google Nutzer sind zu- nehmend auch an sozialem Kontext

Google Nutzer sind zu- nehmend auch an sozialem Kontext interessiert.

4 ¬ DIE VERBINDUNG VON SEO UND GOOGLE+

Google hat den Algorithmus seiner Suche stark überarbeitet, um den Nutzern eine per- sönlichere Suche zu bieten, denn suchende Personen sind neben den Inhalten, die sie suchen, zunehmend auch an sozialem Kontext interessiert. Zu diesem Zweck prüft Google die persönlichen Angaben wie Freunde, Interessen und Lieblingsmarken aus dem Profil bei Google+ des jeweiligen Nutzers. Die persönlichen Daten werden dann in die Rangfolge der Suchergebnisse einbezogen. Im Endeffekt spielen zwei Faktoren bei der Auflistung der personalisierten Beiträge eine Rolle: erstens die allgemeine Beliebtheit des Beitrags bei allen Google-Nutzern und zweitens der Grad der Beziehung zur „postenden“ Person (also dem Autor). Als Voraussetzung bei der Nutzung der personalisierten Suche müssen drei Punkte erfüllt sein: Der Nutzer muss bei Google+ angemeldet und eingeloggt sein, er muss die personalisierte Suche aktiviert haben und er muss Google (zurzeit noch) in englischer Sprache nutzen.

4.1 ¬ SO FUNKTIONIERT SEO BEI GOOGLE +

Bei der Google- Suche wer- den Daten von Google+ mit einbezogen. Die Ergebnisse werden so personalisiert.

Google-Webcrawler (Computerprogramme, die das Internet durchsuchen) scannen Web- sites und teilen diese nach inhaltlicher Relevanz einer Rangordnung zu, sodass sie dem- entsprechend weiter oben oder weiter unten in den Suchergebnissen auftauchen. Je mehr Inhalte vorhanden sind, desto einfacher ist es für den Webcrawler, eine Website zu ran- ken. Nach dem gleichen Prinzip werden auch sämtliche Social Networks durchsucht und bewertet. Profile bei Google+ sind selbstverständlich durchgängig suchmaschinenopti- miert aufgebaut. Ist der Suchende bei Google+ angemeldet, beziehen die Crawler Infor- mationen zur Biografie, öffentlichen Posts, Fotos, Links zu Personen, in deren Kreisen sich die jeweilige Person befindet und alles, wofür ein +1 vergeben wurde, in die Bewer- tung mit ein. Hier wird bereits der Vorteil eines Profils bei Google+ gegenüber einem Fa- cebook-Profil deutlich, denn trotz Facebooks Reichweitenvorteil wirkt Googles +1 lang- fristig effektiver.

Ein Beispiel: Sucht ein Nutzer nach einem neuen Laptop auf Google und ist gleichzeitig bei Google+ eingeloggt, bekommt er angezeigt, welche seiner Kontakte für das Produkt ein +1 vergeben haben.

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5 ¬ GOOGLE+ SEO FÜR UNTERNEHMEN

Der größte Mehrwert, den Google+ zurzeit bietet, ist seine Auswirkung auf die Suchmaschinenoptimierung.

Nichtsdestotrotz sollte klar sein, dass nicht allein auf Quantität gesetzt werden kann, denn das Posten von „sinnlosen“ Inhalten wirkt langfristig negativ.

Unternehmensseiten bei Google+ sind zurzeit, knapp ein Jahr nach dem Start des Netz- werks, immer noch Mangelware. Der Mehrwert, den Google+ gegenüber bereits etablier- ten Netzwerken bietet, scheint sich Kommunikationsverantwortlichen in den meisten Unternehmen noch nicht erschlossen zu haben. Die jüngsten Meldungen, in denen Goo- gle+ als „virtuelle Geisterstadt“ bezeichnet wird, oder Studien, die die Inaktivität von Nutzern von Google+ nachweisen, wirken diesem Trend nicht gerade entgegen. Inwiefern sich Google+ als Social Network durchsetzen wird, ist derzeit noch nicht klar. Fest steht jedoch, dass die Google-Suche bereits jetzt maßgeblich von den Ergebnissen bei Google+ beeinflusst wird. Der größte Mehrwert, den Google+ zurzeit bietet, ist seine Auswirkung auf die Suchmaschinenoptimierung 3 . Um die Vorteile auf die Auswirkung der Google- Suche zu nutzen, also die Sichtbarkeit zu steigern, indem das Ranking auf Google ver- bessert wird, werden im Folgenden 10 Punkte genannt, die im Rahmen einer Unterneh- menspräsenz auf Google+ umgesetzt werden sollten.

5.1 ¬ REICHWEITENSTEIGERUNG DURCH QUANTITÄT

Im Fall der Suchmaschinenoptimierung bei Google+ bedeutet „mehr“ ausnahmsweise auch „besser“. Dies gilt vor allem für geteilte Inhalte: Je mehr öffentliche Posts von dem jeweiligen Profil ausgehen, desto eher erscheint es in den Google-Suchergebnissen. Wenn oft neue Inhalte produziert werden, werden die Google-Crawler sie eher erfassen. Nichts- destotrotz sollte klar sein, dass nicht allein auf Quantität gesetzt werden kann, denn das Posten von „sinnlosen“ Inhalten (wie beispielsweise eine Aneinanderreihung von Key- words) wirkt langfristig negativ. Da die Erstellung eines kanal- und zielgruppenspezifi- schen Redaktionsplans viel Zeit in Anspruch nimmt, kann das Profil bei Google+ über so- genannte Social Crosspostings befüllt werden. 4 Da Google+ auch mit den bereits aus Twitter bekannten Hash-Tags (#) und @-Zeichen arbeitet, ist eine Verknüpfung weitest- gehend unproblematisch. Besonders in Verbindung mit Unternehmensbeiträgen, die im Rahmen von Corporate Blogs erscheinen, kann über Twitter die Headline und über Face- book und Google+ der Teaser erscheinen, der zum wesentlichen Beitrag auf den Blog wei- terleitet. Über die Kreise bei Google+ kann dann gesteuert werden, welchen Zielgruppen welche Beiträge angezeigt werden.

5.2 ¬ REICHWEITENAUFBAU DURCH INTERNE VERLINKUNGEN

werden. 5.2 ¬ REICHWEITENAUFBAU DURCH INTERNE VERLINKUNGEN Hände schütteln ist angesagt. In je mehr Kreisen sich

Hände schütteln ist angesagt. In je mehr Kreisen sich die eigene Page bei Google+ be- findet, desto größer ist die Reichweite der eigenen Beiträge.

Für die SEO von Inhalten bei Google+ ist es essenziell, eingekreist zu werden. Posts auf Google+ werden in den Suchergebnissen nur dann angezeigt, wenn der Absender in den Kreisen des Suchenden ist. Für die Unternehmenskommunikation relevante Personen und Seiten können zum eigenen Kreis hinzugefügt und dadurch ein großes Netzwerk aufgebaut werden. Der Mechanismus dahinter ist denkbar einfach. In je mehr Kreisen sich die eigene Page bei Google+ befindet, desto größer ist die Reichweite der eigenen Beiträge. Je häufiger ein Beitrag geteilt wird, desto eher wird er von den Webcrawlern erfasst, da er dadurch eine erhöhte Suchmaschinen-Relevanz erhält und dies sich schlussendlich positiv auf das Ranking in der Google-Suche auswirkt.

5.3 ¬ AKTUALITÄT DURCH „USER GENERATED CONTENT“

Aufgrund der bereits erwähnten knappen Ressourcen ist eine Page bei Google+ auf mehr angewiesen als auf das Posten von eigenen Beiträgen. Ganz im Sinne eines Social Networks wirken sich Beiträge von anderen Nutzern positiv auf die SEO aus. Auch wenn die Page bei Google+ optisch ansprechend gestaltet ist – solange keine neuen Inhalte produziert werden, wird der Suchroboter die Page bei Google+ irgendwann im Ranking herunterstufen.

3 Beachtet werden sollte dabei jedoch, dass einige Voraussetzungen erfüllt werden müssen, die in Kapitel 4 zusammengefasst wurden.

4 Mit Social Crossposting ist das Teilen von gleichem Content auf unterschiedlichen Kanälen gemeint.

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5.4 ¬ EXPERTENPOSITIONIERUNG DURCH DEN REL=“AUTHOR“ TAG

Mit diesem Tag lassen sich die Autorennamen in der Google-Suche anzeigen. Diese Namen werden auch dann angezeigt, wenn der Suchende gerade nicht bei Google+ ein- geloggt ist. Sie lassen sich direkt mit dem Profil bei Google+ der Autoren verknüpfen, so- dass der Autor direkt aus der Suche heraus eingekreist werden kann. Hier kann sich Google+ positiv auf die SEO auswirken, indem sich beispielsweise Mitarbeiter eines Unternehmens über redaktionell hochwertige Beiträge bei Google+ als Experten zu fachspezifischen Themen positionieren.

5.5 ¬ SORGFÄLTIG AUSGEFÜLLTES PROFIL BEI GOOGLE+

5.5 ¬ SORGFÄLTIG AUSGEFÜLLTES PROFIL BEI GOOGLE+ Insgesamt führt eine größere Informationsmenge eines

Insgesamt führt eine größere Informationsmenge eines Profils bei Google+ zu einem höheren Ranking.

Das eigene Profil sollte wie eine Website gesehen und deshalb vollständig ausgefüllt werden. Besonders wichtig ist hierbei die Einführung, deren erste 55 Zeichen von Google in der Suche als Meta Description benutzt werden. Die wichtigsten Keywords, also Such- begriffe, über die die Seite gefunden werden soll, sollten vermehrt in diesem Bereich ver- wendet werden.

Ein aussagekräftiger Seitenuntertitel unter dem Seitennamen ist ebenfalls essenziell. Der Grund dafür ist, dass etwa nur die ersten zehn Wörter auf der Seite angezeigt und le- diglich die ersten 29 Zeichen (inklusive Leerzeichen) für andere User sichtbar werden, wenn sie in der Suche über den Namen der jeweiligen Seite fahren und die Kurzinfos in einem Pop-up angezeigt bekommen. Ebenso wichtig sind die jeweils drei ersten Links in den Bereichen „Andere Profile“ und „Empfohlene Links“, da sie oft in der Suche angezeigt werden. Insgesamt führt eine größere Informationsmenge eines Profils bei Google+ zu einem höheren Ranking.

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Googles +1 ist das Pendant zu Facebooks „Like“. Der +1-Klick bleibt jedoch fest verankert und hat so lang- fristig Bestand.

5.6 ¬ ZUM +1-KLICKEN ANIMIEREN

Die Zahl der +1-Bewertungen einer Seite zum Teilen von Inhalten wird nicht nur in den Suchergebnissen angezeigt, sie dürfte auch ein Rankingfaktor sein. Im Wettbewerb mit dem Facebook-„Like“ liegt Googles +1-Button bereits vorn: Obwohl Facebook immer noch einen enormen Reichweitenvorteil gegenüber seinem Wettbewerber hat, wirkt Googles +1 langfristig effektiver. Während die Produktempfehlungen im Facebook- Stream nur schnell durchlaufen, bleibt der +1-Klick dauerhaft verankert. Bislang ist der vollständige Umfang der Faktoren, die das Ranking in der Websuche von Google beeinflussen, umstritten. Sicher ist aber, dass neben der klassischen Verlinkung auch die Zahl der Shares, Einkreisungen, die Beziehung zum Suchenden und die Zahl der +1-Bewertungen einen Einfluss haben. Um diesen Aspekt zu verstärken, sollten Unter- nehmen Influencer identifizieren und versuchen, sie in Diskussionen einzubeziehen, aber auch selbst an relevanten Diskussionen teilnehmen.

5.7 ¬ WEBSITE MIT GOOGLE+ VERKNÜPFEN UND BADGE BEI GOOGLE+ IN- TEGRIEREN

Mit der direkten Verknüpfung einer Website mit der dazugehörigen Page bei Google+ werden die dort gemachten letzten Einträge auch in der Suche von Google angezeigt. Au- ßerdem kann die Page so direkt aus der Suche heraus eingekreist werden. Mit dem Ein- bauen einer Google + -Badge auf der Website erzielt man noch mehr Sichtbarkeit. Die Badges werden sowohl für Profile als auch für Pages von Google zur Verfügung gestellt. Besonders interessant ist die Option Google + Connect. Sie ermöglicht es, die Seite bei Google+ direkt aus den Google-Suchergebnissen heraus zu den eigenen Kreisen hinzu- zufügen – auch, wenn der Suchende gerade nicht bei Google+ eingeloggt ist. Wird die Badge bei Google+ auf der eigenen Website integriert und auf selbige von der dazugehö- rigen Seite bei Google+ verlinkt, wird Google die Seite als authentisch und dadurch auch höher in den Suchergebnissen einstufen.

5.8 ¬ BEKANNTHEITSGRAD DER PAGE BEI GOOGLE+ STEIGERN

Damit die Page bei Google+ als Teil der unternehmensinternen Social-Media-Strategie wahrgenommen wird, ist eine entsprechende Vermarktung notwendig. Bereits kleine Schritte wirken hier Erfolg versprechend, wie zum Beispiel eine vorüber- gehende Integration des Page-Links bei Google+ in die E-Mail-Signaturen der Mitarbei- ter, die Verbreitung des Links über die persönlichen Profile oder die Einbindung in sämt- liche Unternehmenspublikationen.

Starke Überschriften, Links und Keywords bilden den Schlüssel zum Erfolg.

5.9 ¬ ONLINEOPTIMIERTES SCHREIBEN

Ein entscheidendes Kriterium für die Suchmaschinenoptimierung ist onlineoptimiertes Schreiben. Dazu zählen neben der Einbindung von zielgruppenrelevanten Keywords auch die Auswahl von aussagekräftigen Headlines oder das Einbinden von Hyperlinks.

5.10 ¬ KOMMUNIKATIONSANLÄSSE SCHAFFEN

Auch im Social Web zählt die Einbindung crossmedialer und multimedialer Inhalte nach wie vor zu den Top-Kommunikationsanlässen. Bilder und Videos werden öfter angeklickt als langwierige Textbeiträge. Zu weiteren Kommunikationsanlässen zählen beispielswei- se Fragen zu aktuellen Themen und Trends, die Berichterstattung über aktuelle Termine und Veranstaltungen, aktuelle Entwicklungen und Neuerungen rund um das Unternehmen, die Zusammenfassung von aktuellen Studienergebnissen aus der Branche, Ratgeber, Best-Practice-Beispiele und Experteninterviews.

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Die Profilwerkstatt GmbH | Juli 2012 6 ¬ UNTERNEHMENSAKTIVITÄTEN AUF GOOGLE+ IM VERGLEICH ZU

6 ¬ UNTERNEHMENSAKTIVITÄTEN AUF GOOGLE+ IM VERGLEICH ZU FACEBOOK UND TWITTER

Im Vergleich zu Facebook und Twitter, hat Google+ eine wesentlich stärkere Wirkung auf das Google- Ranking.

Den Einfluss von Google+ auf die SEO testet eine nicht repräsentative Untersuchung von TastyPlacement. Im Rahmen eines einmonatigen SEO-Tests für Google+ richteten die Marketingexperten sechs Websites in sechs US-Städten ein. Zu den Parametern zählte, dass die untersuchten Websites alle in ähnlichen Nischenbereichen verortet werden konnten und über eine ähnliche Namensgebung verfügten. Anschließend wurden ver- schiedene Social-Media-Werbeaktionen gestartet – zum Beispiel Promotions bei Goo- gle+ zur Generierung von +1-Votes. Bereits nach einem Monat wurde deutlich, dass Google+ eine wesentlich stärkere Wirkung als Facebook und Twitter auf das Google- Ranking erreichte. Obwohl nicht repräsentativ, löste das Ergebnis eine Diskussion über den Effekt der klassischen Verlinkungen auf die Suchmaschinenoptimierung aus, da diese in Zukunft möglicherweise durch die Zahl der „Shares“ und +1-Bewertungen abgelöst werden könnten und somit den klassischen Linkaufbau überflüssig machen würden.

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7 ¬ DAS ENDE DER GOOGLE-SUCHE, WIE WIR SIE KENNEN?

Dass die Zeiten, in denen nur die Anzahl der Links eine Rolle gespielt hat, längst vorbei zu sein scheinen, zeigt auch, dass die bisherigen Suchergebnisseiten von Google mit Semantik angereichert werden sollen und eine reine Linkliste ablösen. Die Google-Suche wird zukünftig Antworten statt Websites liefern und anstatt Keywords werden Inhalt und Relevanz im Vordergrund stehen. Wer bei Google und seiner Suchmaschine Erfolg haben und ganz vorne auf den Ergebnislisten mitspielen will, muss einmal mehr auf Content setzen. Dirk Schiff, Autor des Buches „Geheimnis SEO“, fasste diese Entwicklung in einem Artikel wie folgt zusammen:

diese Entwicklung in einem Artikel wie folgt zusammen: Die Google-Suche wird zu- künftig Antworten statt Websites

Die Google-Suche wird zu- künftig Antworten statt Websites liefern.

„DAS PANDA UPDATE FÜHRTE DIE VERSCHÄRFUNG EIN, DAS PENGUIN UPDATE OPTIMIERT DIESE VERSCHÄRFUNG. WIE MATT CUTTS ANGE- KÜNDIGT HAT, PLANT GOOGLE DIE SEMANTISCHE SUCHE. AUCH DIESE WIRD WIEDER VERÄNDERUNGEN, SOWOHL BEI DER SUCHMASCHINEN- OPTIMIERUNG ALS AUCH BEI DER BEWERTUNG DER RANKINGS, MIT SICH BRINGEN. ES IST SOGAR DIE REDE DAVON, DASS DAS LAYOUT EINER WEBSEITE EIN KRITERIUM FÜR DIE BEWERTUNG FÜR GOOGLE GEWORDEN IST.“

Quelle: http://www.ecommerce-vision.de/05-2012/suchmaschinenoptimierung-und-die-neuerungen

Von dieser Entwicklung würden Agentenlösungen und semantisch strukturierte Datenban- ken, lokale Geschäfte sowie Longtail- und Nischenshops profitieren. Schaden würde sie hin- gegen Aggregatoren wie Hotelvergleichern und Branchenportalen sowie Preisvergleichern, Übersetzern, Währungsrechnern, Webcommerce-basierten Webauftritten und News- portalen. „Make it for the user“ ist daher die Faustregel der Suchmaschinenoptimierung.

„D.H., DASS INHALTE PRIMÄR FÜR DIE LESER GEMACHT WERDEN MÜSSEN UND NICHT FÜR SUCHMASCHINEN. DENN WAS DEM LESER GEFÄLLT, GEFÄLLT LETZTLICH AUCH DER SUCHMASCHINE.“

Quelle: ©Onpulson.de

Besonders da in den vergangenen Jahren der klassische Linkaufbau die größte Rolle im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung eingenommen hatte und dieser durch die zu- nehmende Einbindung von Google+ in die Google-Suche in den Hintergrund zu rücken scheint, kann bereits jetzt die Prognose gewagt werden, dass die Aufnahme von Google+ in die Social-Media-Strategie der meisten Unternehmen unvermeidlich sein wird.

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AUTOR Jan Eisenkrein, Profilwerkstatt

SATZ UND GESTALTUNG Profilwerkstatt GmbH

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