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Impressum:

Herausgeber: Aramedien UG, Litermontstr. 4 66763 Dillingen, Tel.: 0179 5141438, Fax : 06831 706983 www.saarinfos.de Redaktion: Boris A. Rapp (ViSdP) Anzeigenhotline: 0179 5141438 Satz und Layout: DIKOM Dillingen, Johannesstr. 15, Tel. (06831)70 49 06

Saarinfos plus erscheint alle zwei Monate. Namentlich gekennzeichnete Bei- träge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unver- langt eingesandtes Bild- und Textmaterial übernehmen wir keine Haftung.

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Inhalt Körperkunst Seite 4 Interview OB Lauer Seite 6 30 Jahre unter Dampf Seiten 8/9
Inhalt
Körperkunst
Seite 4
Interview OB Lauer
Seite 6
30 Jahre unter Dampf
Seiten 8/9
Blech im Bruch
Seite 10
Hairspray-Erfolg
Seite 14
Saarlouis Kultur
Seite 16
Beifallsstürme
Seite 20
Weinkönigin
Seite 26
Werner und der Wolf
Seite 34
Gesundheitsforum
Seite 38
Litermont-Rallye
Seite 44
Klassenerhalt +X
Seite 45
Interview OB Henz
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Aktuell

OB Alfons Lauer im Gespräch

„Merzig - Top-Adresse im Herzen Europas“

Der Merziger Oberbürgermeister Dr. Alfons Lauer hat in diesen Tagen seine dritte Amtszeit begonnen. Er ist jetzt seit 18 Jahren im Amt. Saa- rinfos plus hatte Gelegenheit, in einem Gespräch mit ihm zurückzu- schauen und einen Blick in die Zu- kunft zu werfen.

schauen und einen Blick in die Zu- kunft zu werfen. Saarinfos plus: Herr Dr. Lauer, die

Saarinfos plus: Herr Dr. Lauer, die Merziger Bürger haben Ihnen mit einem sehr überzeugenden Ergebnis das Vertrauen ausgesprochen. Was hat sich in Merzig seit Ihrem ersten Amtsantritt verändert?

Dr. Lauer: Das fällt vielleicht am ehesten jemandem auf, der vor 18 Jahren letztmals in Merzig war. Die Stadt hat sich enorm weiterentwi- ckelt. Zahlreiche Großprojekte im Bereich der Stadtentwicklung, der Förderung regenerativer Energien, dem Ausbau und der energetischen Modernisierung von Kindergärten und Schulen sowie eine Weichen- stellung für eine positive wirt- schaftliche Entwicklung wurden eingeleitet. Mit dem Bau von DAS BAD,der Erweiterung und Moderni- sierung des Wolfsparks,der Neuge- staltung des Seffersbachbereiches und der Neuen Stadtmitte, der at-

traktiven Gestaltung der Stadtein- gänge, dem Umbau des Freibades Heilborn zum Naturbad mit Bürger- park, den neuen Jugendzentren in Merzig und Brotdorf sowie der kürzlich fertiggestellten Umgestal- tung des Carrés „Alte Post“ wurden bedeutende Projekte verwirklicht.

Saarinfos plus: In den vergangenen 18 Jahren hat sich der demographi- sche Wandel zunächst fast unbe- merkt, dann aber immer stärker vollzogen. Welche Auswirkungen hatte das auf Merzig?

Dr. Lauer: Der demographische Wandel zeigt auch in Merzig Aus- wirkungen. Unsere Kreisstadt ist aber in der guten Situation, dass wir bisher und auch in den kommen- den Jahren nur einen geringfügigen Einwohnerrückgang verzeichnen müssen bzw. werden. Das hat auch mit der Lage der Stadt im Dreiländereck zu tun – es haben sich viele Luxemburger Familien in Merzig angesiedelt, die zwar nach wie vor ihre Erwerbseinkünfte im benachbarten Großherzogtum er- zielen,jedoch aufgrund der dort ex- trem hohen Immobilienpreise in umliegende Siedlungsgebiete aus- gewichen sind. Hier ist Merzig mit seinen kulturellen,freizeitorientier- ten, sportlichen Angeboten, seiner hervorragenden Verkehrsanbin- dung,den Einkaufs-,Behörden- und nicht zuletzt sozialen Möglichkei- ten sehr attraktiv. Der demographischeWandel ist vor allem in den kleineren Stadtteilen spürbar. Hier sind es in erster Linie

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die älteren Mitbürger/innen,auf die zunächst unsere Sorge gerichtet sein muss. Es gibt immer mehr Se- nioren-Single-Haushalte, immer mehr Hilfe- und unterstützungsbe- dürftige alte Menschen und gleich- zeitig immer weniger notwendige infrastrukturelle Bausteine vor Ort. So ist die Nahversorgung mit all ihren Aspekten wie Einkaufsmög- lichkeiten, privaten Bankgeschäf- ten, ärztlicher Versorgung, Posterledigungen und vielem ande- rem mehr, die Mobilität und letzt- lich die Teilhabe am öffentlichen Leben für viele Mitbürgerinnen und -bürger nicht mehr gesichert. Davon sind auch junge Familien und Jugendliche betroffen.

Davon sind auch junge Familien und Jugendliche betroffen. Bei uns in Merzig gibt es jedoch sehr

Bei uns in Merzig gibt es jedoch sehr gute Beispiele, wie wir dieser Entwicklung entgegen treten: der Mehrgenerationentreffpunkt des Vereines „Bietzerberg - miteinander - füreinander“, der „Dorftreff Mer-

chingen“,das gemeinsame Bürger- haus Ballern-Fitten oder das „Anruf- Linien Taxi“ (ALiTa) sind solche beispielhaften Projekte. Vor dem Hintergrund des demogra- phischen Wandels gibt es allerdings noch mehr zu tun: Zu nennen ist hier insbesondere die Entwicklung im Grundschul- aber auch im Kin- dertagesstättenbereich.

Saarinfos plus: Im sozialen Bereich hat sich vieles verändert. Welche Schwerpunkte gab und gibt es?

Dr. Lauer: Mit dem Förderpro- gramm „Soziale Stadt“ konnten viele erfolgreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Neben den baulichen Investitionsmaßnah- men – z.B. die Renovierung,Verbes- serung der Wohnqualität, energetische Sanierung der Ge- bäude und die Aufrüstung der Außen- und Gemeinschaftsflächen im Bereich des Wohnquartiers Schalthaussiedlung oder z.B. die Aufwertung des Seffersbachberei- ches in der Altstadt – ist es insbe- sondere den „Investitionen in die Menschen“ zu verdanken, dass sich im sozialen Bereich so vieles positiv entwickelt hat. Ein besonders gelungenes Beispiel:

Den früheren sozialen Brennpunkt, die Schalthaussiedlung, haben wir komplett saniert und zu einer mo- dernen Wohnanlage umgebaut. Auf meine Initiative haben wir im Jahr 1998 die städtische Woh- nungsbaugesellschaft gegründet, Städtebaufördermittel akquiriert und Jahr für Jahr in die Siedlung in- vestiert. Dies war Sozialarbeit par excellence, denn heute ist dort ein völlig normales Stadtquartier. Durch unser kommunales Stadtteil- management ist es gelungen, die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen präziser als bisher zu er- gründen und entsprechende Lösun- gen zu erarbeiten – und zwar, und das war und ist der entscheidende Effekt,mit den betroffenen Bürgern und Bürgerinnen gemeinsam. Bei- spielhaft zu nennen wäre hier auch

Aktuell

das Projekt „Umgestaltung des Kirchplatzes St. Peter“.

Saarinfos plus: Das gibt Anlass zu fol- genden Fragen: Wie wird sich der neugestaltete Kirchplatz darstellen? Wann ist mit dem Baubeginn zu rechnen?Wie lange wird der Umbau dauern?

dem Baubeginn zu rechnen?Wie lange wird der Umbau dauern? Dr. Lauer: Ziel ist eine städtebauli- che

Dr. Lauer: Ziel ist eine städtebauli- che Aufwertung. Diese soll erreicht werden durch eine Betonung des Platzcharakters als kommunikativer Raum. Neue Oberflächenbeläge sollen dem Platz ein einladendes Ambiente verleihen. Der neu gestaltete Kirchplatz soll seine Aufenthaltsqualitäten als In- nenstadtplatz zurück erhalten. Daher wird die Gesamtzahl der Parkplätze um ca. 45% reduziert. Er wird also fußgängerfreundlicher und soll Außengastronomie er- möglichen.Derzeit werden die Aus- führungsplanungen erstellt. Mit den Baumaßnahmen wollen wir noch in diesem Jahr beginnen. Sie sollen 2013 abgeschlossen sein.

Saarinfos plus:Wie sehen Ihre weite- ren Pläne für die gerade begonnene Amtszeit aus?

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Dr. Lauer: Der Fortgang der Stadt- entwicklung stellt eine wichtige Herausforderung dar. So steht die Weiterentwicklung des Sport- und Freizeitparks oben auf der Agenda. Gemeinsam mit dem Stadtrat möchte ich die Attraktivität dieser Zone durch eine verbesserte Ver- kehrsführung,die Ansiedlung eines Hotels und die Schaffung eines Na- tursees weiter stärken und durch einen Brückenschlag mit der Kern- stadt verbinden. Die Erhaltung un- serer schönen Dörfer ist mir gleichfalls ein zentrales Anliegen. Der Klimaschutz soll weiter forciert werden, unter anderem mit dem weiteren Ausbau von Anlagen der regenerativen Energiegewinnung, hier ist der Titel „Klimaschutz-Ge- meinde“ zugleich Verpflichtung.

Ganz oben auf der Prioritätenliste steht der Erziehungs- und Bildungs- bereich. Merzig wird in 2012 und 2013 rund 13 Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Kindertages- stätten und -krippen sowie in den Ausbau der Ganztagsbetreuung in den Grundschulen investieren, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.

Saarinfos plus:Wohin wird sich Mer- zig bis zum Ende Ihrer jetzigen Amts- periode entwickelt haben?

Dr. Lauer: Merzig ist ein erfolgrei- ches und aufstrebendes Mittelzen- trum mit einer Top Wohn- und Lebensqualität für alle Altersgrup- pen, mit zentraler Lage im Herzen Europas in einer der schönsten Hügel- und Flusslandschaften Süd- westdeutschlands. Die Stadt wird ihren Weg gehen und ihre zentrale Rolle an der Grenze zu Frankreich und Luxemburg gestärkt haben.Sie wird ein attraktives,modernes Mit- tel- und Kulturzentrum mit qualita- tiv hohen Wohn- und Lebensbedingungen sein, das als Vorreiter bei der Energiewende seine benötigte Energie weitge- hend selbst erzeugt.

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Volksbank Untere Saar eG:

Gesund mit guter Entwicklung

Losheim (aram). Bei der diesjähri- gen Vertreterversammlung der Volksbank Untere Saar eG im neugestalteten Losheimer Saal- bau trug der Vorstandsvorsit- zende der Volksbank, Bernd Mayer den Geschäftsbericht vor. Trotz Finanzmarktkrise und har- tem Wettbewerb hat sich die Volksbank weiterhin bestens ent- wickelt und 2011 das beste Ergeb- nis aller Zeiten erzielen können. Mayer erklärte „die Volksbank ist eine gesunde Bank mit einer guten Entwicklung“. In seinen Ausführungen stellte er die Vor- teile der genossenschaftlichen Idee – Volksbanken sind Genos- senschaften – dar. Er betonte, Volksbanken seien stets für ihre Kunden da, nicht nur im Internet, in über 13300 Filialen, vor Ort, per- sönlich, am Telefon. Der Vor- standsvorsitzende stellte fest „Volksbanken übernehmen Ver- antwortung in der Region, unter- stützen die lokale Wirtschaft und sind nach wie vor einer der größ- ten Arbeitgeber in Deutschland“. Auf die Entwicklung der Volks- bank Untere Saar eingehend, be- richtete er, dass die Bilanzsumme sich im Jahr 2011 von 434 Mio Euro

auf 451 Mio Euro erhöht und damit eine Steigerung von fast 4

% erreicht hat.Die auf der Aktiv-

seite der Bilanz ausgewiesenen Kundenforderungen - also die Kredite - stiegen um deutliche 5

% von 281 Mio auf 295 Mio Euro.

Die Eigenanlagen der Bank haben mit ca. 30 % eine nicht unwesent- liche Bedeutung für die Volks- bank, betonte Bernd Mayer. Auf der Passivseite der Bilanz nehmen die Kundeneinlagen mit knapp 77 % den größten Anteil ein. Sie wurden um ca. 1 % auf 347,9 Mio Euro gesteigert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist ein Bilanzgewinn in Höhe von 510.000 Euro verblieben, von dem nach der Zustimmung durch die Vertreterversammlung 159.000 Euro als Dividende ausgeschüttet werden – das sind 6%. 175.000 Euro werden der gesetzliche Rücklage zugewiesen, weitere 175.000 Euro einer anderen Er- gebnisrücklage zugewiesen. Der verbleibende Restbetrag in Höhe von 789 Euro wird auf neue Rech- nung vorgetragen. Der Jahresabschluss wurde vom Genossenschaftsverband geprüft und erhielt einen uneinge-

Genossenschaftsverband geprüft und erhielt einen uneinge- Seite 22 schränkten Bestätigungsvermerk. Ebenso wurde

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schränkten Bestätigungsvermerk. Ebenso wurde bestätigt, dass die

Finanz-, Vermögens- und Liquidi- tätslage der Bank geordnet ist. Neue, geplante Eigenkapitalan- forderungen stellen keinerlei Pro-

bleme dar.

Vorstandsmitglied Jürgen En- zweiler stellte geplante Baumaß- nahmen vor, die im Jahr 2012 einen Umbau der Geschäftsstelle Hüttersdorf vorsehen. Die ur- sprünglich geplanten Baumaß- nahmen der Geschäftsstelle Schmelz wurden zurückgestellt, da der Kostenvoranschlag keine Akzeptanz fand. Hier werden der- zeit Alternativen erarbeitet. Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Thiery trug den Bericht des Auf- sichtsrates vor. Er bestätigte dem Vorstand eine vertrauensvolle Zu- sammenarbeit und empfahl der Versammlung den Jahresab- schluss zu genehmigen und der Verwendung des Jahresüber- schusses zuzustimmen, ebenso Vorstand und Aufsichtsrat zu ent- lasten. Dieser Empfehlung folgte die Versammlung in allen Punk- ten einstimmig. Turnusgemäß schieden mit Ablauf der Vertre- terversammlung Hildegard Gries, Winfried Gleser, Rudolf Kuhnen und Wolfgang Schmitt aus dem Aufsichtsrat aus. Ihre Wiederwahl wurde empfohlen und erfolgte einstimmig. Zum Abschluss des offiziellen Teils der Vertreterversammlung wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue ausgezeichnet. Jo- hannes Bies, Norbert Dixius und Donatus Mertes, alle über 90 Jahr alt, erhielten für ihre langanhal- tende Zusammenarbeit als Dank einen gut bestückten Präsent- korb.

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Die Lakier-Profis

Alexander Wollmann’s Lackiererei - modernste Technik, bestes Know-How

Losheim. Der Vorderteil einer Karosse prangt über dem Ein- gang zu einer Halle im Indus- triegebiet von Losheim, in der Saarbrücker Straße. „Lack ab“ steht darauf – wir haben sie gefunden, die Lackiererei von Alexander Wollmann, der sich hier einen Traum verwirklicht hat: er hat seine Lackiererei nach eigenen Plänen gebaut und eine Firma erstellt, die in einer 900 Quadratmeter gro- ßen Halle allen Anforderun- gen an eine moderne Lackiererei gerecht wird und zu den modernsten Betrieben seiner Art im Hochwald ge- hört. Alexander Wollmann ist gelernter Kfz-Mechaniker, der nach der Bundeswehr eine Umschulung zum Lackierer machte und in diesem Beruf auch den Meistertitel erwor- ben hat. 1994 gründete er seine Firma zunächst in Brit- ten. Es folgte ein gelungener Start, doch bald reichten die Räumlichkeiten nicht mehr aus. So reifte bei dem erfolg- reichen Jungunternehmer der Gedanke, selbst zu bauen, dabei modernste Erkennt- nisse zu verwirklichen und zu- gleich die gestiegenen Umweltanforderungen zu be- rücksichtigen. Die neue Halle wurde im Jahr 2008 bezogen. Schwerpunkt ist das Lackieren von Fahrzeugen von der Kom- plettlackierung bis zur Teilla- ckierung, die Ursachen hierfür können vielfältig sein. Bei einer Teillackierung gilt es, den exakt gleichen Farbton zu

einer Teillackierung gilt es, den exakt gleichen Farbton zu treffen, wobei häufig Nuan- cen berücksichtigt werden

treffen, wobei häufig Nuan- cen berücksichtigt werden müssen. Die Restauration von Oldtimern ist ein weiteres Thema. Airbrush und Effektla- ckierung gehören ebenfalls zum Angebot. Aber nicht nur Autos werden bei Alexander Wollmann la- ckiert, auch Heizkörper ste- hen auf dem Programm oder manchmal auch Designermö- bel. Bevor die Fahrzeuge la- ckiert werden, sind vielerlei Vorarbeiten zu verrichten. Der alte Lack muss entfernt wer- den, eventuelle Beulen müs- sen entfernt werden, die Fläche muss glatt geschliffen werden. Ein weiterer Schwer- punkt des Unternehmens ist Unfallinstandsetzung. Bei Un- fallfahrzeugen sind die Vorar- beiten natürlich umfangreicher, dabei kommt Alexander seine erste Ausbil- dung zum Kfz-Mechaniker na- türlich zu Pass. Bei Unfällen übernimmt man die kom- plette Abwicklung, von A bis Z, das heißt von der Abwick- lung mit der Versicherung über die Reparatur arbeiten an der Karosse, das Beschaf-

fen eines Leihwagens wäh- rend der Dauer der Reparatur- arbeiten bis hin zu der Fertigstellung des eigenen Fahrzeuges. Industrielackie- rung, Glasreparatur und Be- schriftungen sind Aufträge, die man bei Wollmann gerne übernimmt. Ein weiteres Angebot der Firma ermöglicht die Aufbe- reitung eines Fahrzeuges, sei es sozusagen als Frühjahrs- hausputz innen und außen oder sei es die Vorbereitung eines Leasingfahrzeuges vor der Rückgabe, das Fahrzeug sieht nach seiner entspre- chenden „Kur“ wie neu aus. Ergänzt wird das Angebot durch einen Reifenhandel, den die Firma Wollmann glei- chermaßen für ihre Kunden betreibt. Insgesamt werden 11 Mitarbeiter beschäftigt, die in den verschiedensten Berei- chen ständig weiter geschult werden. Somit sind professio- nelle Lösungen in den unter- schiedlichen Bereichen möglich. Die Geschäftszeiten sind von Montag bis Freitag von 7 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr. Die Adresse: Alexander Woll- mann - Saarbrücker Str. 222 - 66679 Losheim - 06872 8778

von 7 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr. Die Adresse: Alexander Woll- mann -

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Jetzt wirds spanisch

Saarlouis. Im Hotel-Restau- rant Taffingsmühle ist eigent- lich immer etwas in Bewegung, gibt es Änderun- gen, Verbesserungen, werden neue Ideen umgesetzt. So werden derzeit die acht Ho- telzimmer renoviert und er- halten neue, freundliche Farben. Wir haben uns vor Ort überzeugen können und dabei festgestellt, die bisher fertiggestellten Zimmer sind wieder richtig schön gewor- den. Und so nebenbei hören wir eine weitere Neuigkeit. Zumindest war es für uns neu, für manche Stammgäste viel- leicht nicht. „Wir lieben Hunde“, sagt uns Inhaberin Elke Lang, „sie sind bei uns ebenfalls willkommen und können mitgenommen wer- den in die Zimmer“. Dass diese nach der Abreise wieder besonders gründlich gereinigt werden, ist selbstverständ- lich. Für den Vierbeiner müs- sen Frauchen oder Herrchen nur einen kleinen Aufpreis be- zahlen, acht Euro pro Über- nachtung. Eine gute Idee finden wir, denn Hunde- freunde nehmen ihre Lieb- linge natürlich gerne mit auf die Reise. Großer Beliebtheit erfreut sich weiterhin der geräumige Biergarten, in dem man so- wohl schattige wie auch son- nige Plätze findet. Zum Stammessen, das von Diens- tag bis Freitag mittags zwi-

schen 11.30 und 15 Uhr serviert wird, immer noch zum glei- chen Preis von 7.50 Euro, kom- men eine ganze Reihe von Stammgästen, sowohl Berufs- tätige in ihrer Mittagspause wie auch Rentner oder Urlau- ber oder Wanderer. Zum Stammessen gehört stets eine Suppe und ein Haupt- gang oder ein Hauptgericht und ein Dessert, grundsätzlich frisch zubereitet, denn Kü- chenchef Walter Lang legt Wert darauf, dass nur frische Zutaten verwendet werden. So steht am Freitag zum Bei- spiel immer ein Fischgericht auf der Stammessenkarte wie zum Beispiel gemischter Fisch mit Hummersauce auf Reis, dazu ein gemischter Salat und ein leckeres Dessert. Natürlich kann man auch in der Mit- tagszeit ein Gericht von der umfangreichen Speisekarte bestellen, auf der sich immer aktuelle Gerichte der entspre- chenden Saison befinden. Warme Küche steht im Übri- gen während des ganzen Tages zur Verfügung, auch der Gast, der außerhalb der „nor- malen“ Zeit eine warme Mahlzeit zu sich nehmen will, wird natürlich versorgt – ein Service, der eher selten ge- worden ist. Immer mal wieder gibt es ein Highlight. So ist jetzt ein spa- nischer Abend in der Planung. Typische Gerichte wie bei- spielsweise Paella, Tortillas,

Typische Gerichte wie bei- spielsweise Paella, Tortillas, Sarzuela, Enchiladas, Tapas in verschiedenen Variationen,

Sarzuela, Enchiladas, Tapas in verschiedenen Variationen, natürlich begleitet von einem typischen Rioja oder einer Sangria lassen dann Urlaubs- stimmung noch einmal hoch kommen. Genau ist dieser Abend noch nicht terminiert, denn da will man sich ein wenig nach dem Wetter rich- ten. Interessenten sollten ge- legentlich einen Blick auf die Homepage werfen (www.taf- fings-muehle.de). Gesellschaften, die etwas fei- ern wollen, eine Hochzeit, einen Geburtstag, ein Jubi- läum oder etwas Ähnliches sind willkommen. Auf Wunsch steht dann das Müh- lenzimmer zur Verfügung. Es empfiehlt sich allerdings für solche Anlässe rechtzeitig eine Reservierung vorzuneh- men. Reservierung, da war doch noch etwas – ach ja, 2011 war die Taffingsmühle für die Weihnachtstage bereits Ende September ausgebucht. Klei- ner Tipp also, auch wenn die Sonne derzeit vom Himmel brennt, rechtzeitig an die Re- servierung denken, denn Weihnachten kommt be- stimmt…. Übrigens, gleiches gilt auch für die betrieblichen Weihnachtsfeiern. Die Adresse: Taffingsmühle – Bei der Taffingsmühle 2 – Saarlouis-Picard- Tel.:

06831/94400

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OPEL

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Der neue MOKKA

Kompakte

Maße,

großer

Auftritt:

PR-Anzeige Der neue MOKKA Kompakte Maße, großer Auftritt: Mit dem Mokka, der bereits im Oktober auf

Mit dem Mokka, der bereits im Oktober auf den Markt kommt, steigt Opel als erster deutscher Hersteller in die schnell wach- sende Klasse der subkompakten Sports Utility Vehicles (SUV-B- Segment) ein. Trotz seiner kompakten Außen- länge von 4,28 Metern bietet der Mokka fünf Passagieren in erhöh-

ter Sitzposition großzügige Platz- verhältnisse. Zudem löst er das Versprechen von Opel ein, attrak- tives Design mit innovativen Technologien und Features aus höheren Fahrzeugklassen zu ver- binden und diese damit einem größeren Kreis von Kunden zu- gänglich zu machen. Für ein dy- namisches Fahrerlebnis sorgen drei wirtschaftliche Motoren, vom 1,6-Liter-Basisbenziner (85 kW/115 PS) über den 1,4-Liter- Turbo (103 kW/140 PS) bis zum 1.7 CDTI (96 kW/130 PS). Mit dem Mokka halten zahlreiche neue Sicherheitstechnologien Einzug in sein Segment, zum Bei- spiel neue, auf der Opel-Frontka-

mera

basierende

Fahrerassistenzsysteme und eine Rückfahrkamera. Für Extra-Kom-

fort auch auf langen Strecken sor- gen optional die für ihre hervor- ragende Ergonomie mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) ausgezeichne- ten Sitze. Bis zu 1.372 Liter Lade- raum stehen zur Verfügung und weisen den Mokka als höchst praktischen Urlaubs- und Freizeit- begleiter aus. Die Transportmög- lichkeiten lassen sich außerdem um den ausziehbar im Heckstoß- fänger untergebrachten, Opel ex- klusiven FlexFix-Fahrradträger der neuen Generation erweitern – er kann nun bis zu drei Fahrrä- der aufnehmen.

Der Opel Mokka ist sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb erhältlich. Das AllradSystem ge- währleistet ein nochmals höhe- res Niveau an Fahrstabilität und -sicherheit und erweitert die Ein- satzmöglichkeiten in unwegsa- mem Gelände. Wenn Traktion oder Handling es erfordern, leitet das System automatisch und stu- fenlos Kraft zu den Hinterrädern. Bei guten Grip-Verhältnissen – etwa auf asphaltierten Straßen – fährt der Mokka mit Frontantrieb;

das gesamte Drehmoment fließt zu den Vorderrädern. Das hält den Kraftstoffverbrauch niedrig. Wenn Traktion oder Handling es erfordern, leitet das System auto- matisch und stufenlos Kraft zu den Hinterrädern. Auf sehr rut- schigem Untergrund oder Schot- terwegen beträgt die Drehmomentverteilung maximal 50:50. Der Fahrer profitiert dabei davon, dass die Kraftflüsse auto- matisch den Fahrbahnbedingun- gen angepasst werden. Das gesamte AWD-System wiegt nur 65 Kilogramm, so dass die Wirt- schaftlichkeit gewahrt bleibt. Das serienmäßige Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) ent- hält neben einer Traktionskon- trolle (TC) eine Berganfahrhilfe (Hill Start Assist, HSA) und eine Bergabfahrhilfe (Hill Descent Control, HDC), die Fahrkomfort und Sicherheit an Steigungs- und Gefällstrecken erhöhen. Der Mokka steht ab Oktober 2012 zu einem Einstiegspreis von 18.990,- Euro (UPE inkl. MwSt.) im Autohaus Johannes bereit, wo be- reits jetzt Probefahrten verein- bart werden können.

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Aktuell Tradition und Feiern Die „Grüne Woche“ in Lebach Die „Grüne Woche“ in Lebach stellt

Aktuell

Tradition und Feiern

Die „Grüne Woche“ in Lebach

Aktuell Tradition und Feiern Die „Grüne Woche“ in Lebach Die „Grüne Woche“ in Lebach stellt eine
Aktuell Tradition und Feiern Die „Grüne Woche“ in Lebach Die „Grüne Woche“ in Lebach stellt eine

Die „Grüne Woche“ in Lebach stellt eine Tradition für die Menschen in und um Lebach dar. Form und Inhalte haben sich teilweise verändert, aber auch im 58. Jahr ihres Beste- hens bilden Pferderennen und Mariä-Geburtsmarkt die unumstrittenen Publikums- magneten. Nicht mehr weg zu denken ist der „Tag der of- fenen Tür“ in der Graf-Haese- ler-Kaserne.

Der Festreigen startet am Freitag, 7. September, im wahrsten Sinne des Wortes um 09.00 Uhr mit dem 5. City-Lauf des Geschwister- Scholl-Gymnasiums. Am

Abend wird die Grüne Woche durch den obligatorischen Fassanstich um 20.00 Uhr er- öffnet und danach werden die „Büddenbacher“ beim „Abend der Betriebe“ für die richtige Zeltstimmung zum Auftakt sorgen.

Samstag, 08. September:

Nach dem „Tag der offenen Tür“ in der Kaserne heißt es im Festzelt ab 20.00 Uhr „Let`s dance“ mit der Radio Salü Ü-30 Party. Kult-DJ Thors- ten Kremers legt die Musik auf und Radio Salü hält für die Besucher ein paar Überra- schungen bereit.

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Am Sonntag, 09. September ist Pferderenntag auf der Rennwiese „La Motte“. Das „Grüne Band der Saar“ wird zum 60. Mal ausgeritten und zum Jubiläumsrennen haben alle Besucher FREIEN EIN- TRITT. und die Skatfreunde werden im Festzelt auf ihre Kosten kommen. Dort wird das dritte Grüne-Woche-Skat- Turnier ausgetragen.

Am Montag, 10. September, lädt der Ortsrat Lebach um 14 Uhr wieder die Senioren ins Festzelt ein und der Dienstag, 11. September, steht wie immer ganz im Zeichen des Mariä-Geburtsmarktes.

Aktuell

Aktuell Nacht alle zwei Stunden mit einem Milchfläschchen mit Hun- deaufzuchtmilch gefüttert. Der Milch wurde statt
Aktuell Nacht alle zwei Stunden mit einem Milchfläschchen mit Hun- deaufzuchtmilch gefüttert. Der Milch wurde statt

Nacht alle zwei Stunden mit einem Milchfläschchen mit Hun- deaufzuchtmilch gefüttert. Der Milch wurde statt Wasser Rinder- kraftbrühe zugefügt, um sie ge- haltvoller zu machen. Nach vier bis fünf Wochen wurde erstmals Fleisch zugefüttert, zunächst Rin- derhackfleich. Bald erfolgte der Umzug vom Wohnzimmer in einen nebenan liegenden Auf- zuchtraum, dem ein kleines Frei- gehege angegliedert ist. Im Alter von acht bis zehn Wochen wurde Fleisch gefüttert, anfangs über- fahrenes Rehwild, später auch Kalbfleisch und Rindfleisch. Ein- geleitet wird die Mahlzeit aller- dings immer noch mit Milch. Ich durfte mit in das kleine Ge- hege, wo die vier kleinen Wölfe bereits auf ihre Mahlzeit warte- ten. Die vier waren nicht scheu, begrüßten mich wie einen alten Bekannten, zwei davon schleck- ten mir gar das Gesicht ab. „Da- rauf kannst Du stolz darauf sein“, sagte Werner Freund zu mir „das machen sie bei Fremden ganz sel- ten“. Natürlich waren Werner und Erika zunächst freudig be- grüßt worden, schließlich sind sie noch die Alphatiere, die für das Futter sorgen. Zunächst gab es die Milch, die wurde einträchtig geschlürft, dann kam eine Kalbs- keule. Werner Freund legt sich auf diese Keule, erweckt den An-

schein, dass er davon zu frisst. (Entschuldigung, aber Tiere fres- sen nun mal, und Werner ist für die jungen Wölfe das Alphatier). Erst jetzt kommen die jungen Wölfe, holen sich ihren Anteil. Und hier zeigte sich bereits in die- sem jungen Alter eine Rangfolge. Es ist klar erkennbar, welches der Tiere einmal ranghöchstes Alpha- tier sein wird. Bereits jetzt bean- sprucht der kleine Racker den besten Platz, die schönsten und größten Stücke. Wenn eines der anderen Tiere in die Quere kommt wird gefaucht, nach ihm geschnappt, deutlich gemacht, wer der Herr im Haus ist. Interes- sant war auch eine weitere Fest- stellung. Während die vier Tiere fraßen, hatte offensichtlich eines der Jungtiere die Aufgabe, die Umgebung zu beobachten. Immer wieder unterbrach es das Fressen, sicherte nach allen Sei- ten, vor allem nach den Stellen, an denen das umgebende Busch- werk nicht so dicht gewachsen ist. Offensichtlich bereiten sich die Tiere bereits jetzt, etwa 11, 12 Wochen alt, instinktiv auf ihr Leben in der Natur vor. Mit einem weiteren falschen Ein- druck räumte Werner Freund auf:

es gibt Wissenschaftler, die be- haupten, dass Jungwölfe noch nicht in der Lage seien ein Wolfs- geheul auszustoßen. Seine Versu-

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che haben ergeben, dass die jun- gen Tiere bereits mit 13 Tagen heulen. Auch jetzt beherrschen sie das schon recht gut. Als Wer- ner ein Wolfsheulen ausstößt, antworten die vier sofort. Aber nicht nur die vier, von überall her, rundum aus den verschiedenen Gehegen kommen Antworten. Asiatische Wölfe, so berichtet der Wolfsforscher, entwickeln sich früher als andere Wölfe, auch ihr Jagdinstinkt ist früher ausge- prägt – was am Fressverhalten abzulesen war. Die kleinen Wölfe sind jetzt ge- sättigt, der Spieltrieb kommt wie- der hervor, die vier balgen miteinander. Einer davon kommt wieder zu mir, will mich wieder abschlecken, anscheinend dufte ich nach etwas, das er mag. Er lässt er sich von mir kraulen, aber nur kurz, dann hat wieder etwas anderes seine Aufmerksamkeit gefunden. Ich denke eigentlich ein wenig an junge Hunde. Aber Vorsicht, warnt mich Werner Freund, soweit domestizieren wie ein Hund lässt sich ein Wolf nie- mals. Schon in wenigen Wochen werden die Jungwölfe ausgewil- dert und bekommen ein eigenes Gehege, in dem das Rudel leben wird. Werner Freund ist dann der einzige Mensch, der zu den Wöl- fen in das Gehege geht und dort als Alphatier akzeptiert wird.

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Die Stadtwerke Merzig – 1887 bis 2012

Ein Unternehmen und seine Geschichte

Merzig. Die Merziger Stadtwerke feiern in diesen Tagen ein stolzes Jubiläum: sie werden 125 Jahre alt. Für saarinfos plus ein Anlass in der Geschichte dieses Unternehmens zu blättern, das für die Versorgung der Merziger Bürger so wichtig ist.

Begonnen hat alles 1887, als der Bau eines Gaswerkes begann. Ein Jahr später brannten die ersten

Gaslaternen. Wieder sieben Jahre später, 1895 fiel die Entscheidung für den Bau einer Wasserleitung, die vom Heimlinger Tal nach Mer- zig führte und 360 Haushalte ver- sorgte. Der stärker werdende Bedarf an elektrischer Energie führte 1913 zum Aufbau eines Stromnetzes in Merzig, das wegen der Kriegswir- ren erst 1917 in Betrieb genommen werden konnte. Der erste Welt- krieg war auch Ursachen für die Einschränkung des Gasverbrau- ches, die erst 1923 aufgehoben wurde. Um kostengünstiger Strom erzeugen zu können, begann man

1924 mit dem Bau einer Staustufe

mit einem Wasserkraftwerk bei

Mettlach. Das Kraftwerk ging be- reits 1927 in Betrieb. Das städtische Gaswerk stellte

1950 die Eigenversorgung ein und

leitete die Versorgung mit Saar- Ferngas (heute enovos Deutsch- land AG) ein. Als Folge von Engpässen in der Wasserversor- gung baute man ebenfalls in den 50er Jahren das Wasserversor-

gungsnetz aus. Der stetige weitere Ausbau führte in den 60er und 70er Jahren dazu, dass mehrere Trinkwasser-Hochbehälter und Pumpstationen errichtet wurden. Der weiter wachsende Bedarf an Gas führte 1972 zur Umstellung auf Erdgas.

1987 wurden die Stadtwerke 100

Jahre alt, zwei Jahre später im Jahr

die Stadtwerke 100 Jahre alt, zwei Jahre später im Jahr 1989 entstanden aus dem Eigen- betrieb

1989 entstanden aus dem Eigen- betrieb der Kreisstadt Merzig die Stadtwerke Merzig GmbH. 1993 übertrug die VSE AG die Stromversorgung auf die Stadt- werke Merzig GmbH und betei- ligte sich im Gegenzug mit 49,9% an den Stadtwerken. Die Photovol- taikanlage auf dem Kinderhort in Besseringen wurde als erstes So- larstromprojekt 1998 fertigge- stellt. Zum ersten Mal erhielten die Merziger Bürgerinnen und Bürger dabei die Möglichkeit durch den Kauf von sog. Solarbausteinen einen aktiven Beitrag zur Solar- energie zu leisten. Im Jahr 2000 wurde das Holzhack- schnitzel-Heizwerk Wild III,das den Bedarf von 50 Wohneinheiten deckt in Brotdorf in Betrieb ge- nommen. Der Ausbau erneuerba- rer Energien wurde immer weiter vorangetrieben. Auf dem Turnhal- lendach der Merziger Kreuzberg- schule wurde 2008 eine weitere Photovoltaikanlage in Betrieb ge- nommen. Im Frühjahr 2011 nahm die Bio-Erdgasanlage, an der die Stadtwerke Merzig GmbH beteiligt ist, ihren Betrieb auf. Aus regional nachwachsenden Roh- stoffen erzeugt die Anlage Gas für durchschnittlich 2.400 Vier-Perso- nen-Haushalte. Ein 2011 abgeschlossener Koopera- tionsvertrag mit der Merziger Firma Ökostrom Saar soll vor allem die Windkraftnutzung in Merzig vorantreiben. Heute sind die Stadtwerke ein

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kommunales Energiedienstlei- tungsunternehmen mit einer 125- jährigen Tradition, das für eine sichere und ressourcenschonende Versorgung der rund 31.000 Ein- wohner sowie einer Vielzahl von Geschäfts- und Gewerbekunden mit Energie und Trinkwasser steht. Rund 11.000 Haushalte genießen Trinkwasser aus eigenen Wasser- gewinnungsanlagen, das qualita- tiv so gut beschaffen ist, dass es ohne weitere Aufbereitungsmaß- nahmen geliefert werden kann. Das Ortsnetz umfasst ca. 300 km mit 11 Hochbehältern, 4 Pumpwer- ken und 8 Tiefenbrunnen. In 2011 wurden rund 1,7 Mio. m Trinkwas- ser gefördert.

Die Versorgung mit Erdgas wird für rund 6.000 Haushaltskunden über 4 Gasübernahmestationen und 120 km Leitungsnetz sichergestellt. Neben der Kernstadt Merzig wer- den 11 weitere Stadtteile (Ballern, Besseringen, Bietzen, Brotdorf, Fit- ten, Harlingen, Hilbringen, Me- chern, Menningen, Merchingen, Schwemlingen) versorgt. 2011 wur- den in Merzig ca. 250 Mio. kWh Erdgas verbraucht.

Zusätzlich engagieren engagieren sich die Stadtwerke verstärkt im Bereich der erneuerbaren Ener- gien. Bereits realisierte Projekte umfassen die Nutzung von 14 Pho- tovoltaik-Anlagen mit einer Ge- samtleistung von ca. 500 kWp, die Versorgung eines Nahwärmenet- zes mittels Holzhackschnitzelkes- sel sowie die Beteiligung an einer Bioerdgas- und Windkraftanlage. Daneben sind die Stadtwerke ein bedeutender Arbeitgeber. Über 60 Mitarbeiter arbeiten jeden Tag mit viel Energie und Engagement an der sicheren Energie- und Wasser- versorgung für Merzig.

Phänomens burn out umfang- reich eruieren würde und müsse. Die Schulmedizin würde ja die Entstehungsge- schichte bei ihren knappen Di- agnosen letztendlich nicht herausfinden wollen bzw. noch nicht einmal streifen. Dieser Darstellung möchte ich mit simplen Beispielen wider- sprechen. Eine Leberentzün- dung könnte nie sachgerecht therapiert werden, wenn man nicht unterschieden hätte, ob die Leberentzündung durch Al- kohol bedingt ist oder durch Viren. Ein weiteres simples Bei- spiel ist in meinem Fach der Verletzungsmechanismus. Es gibt sogenannte natürliche De- generationskrankheiten, die sich ähnlich in Gelenken wie Unfallfolgen äußern können. Würde man die Entstehungs- geschichte nicht beachten, wäre die Therapie von vorne- herein falsch. Ein frischer Un- fallfolgezustand muss anders behandelt werden als ein chro- nisches Entstehen einer Ge- lenkzerstörung. Dies soweit zum Verständnis.

Man hat nun das burn out den- noch in eine Klassifikation des ICD10 (Internationale Klassifi- kation der Krankheiten) hinein- gebracht. Dort hat man unter Z73 die Probleme der Lebens- bewältigung zusammenge- fasst und dabei das burn out, als das Ausgebrannt sein, als Zustand totaler Erschöpfung festgelegt. Dann hat man aber folgendes erkennen können:

die nervenärztliche Diagnose einer Neurasthenie unter Code-Nr. F48.0 wurde auch als Erschöpfungssyndrom, aller- dings hier als echte Krankheits- diagnose, festgelegt. Diese

Medizin

Neurasthenie hat eine ganz klare Festlegung in Bezug auf die Befindlichkeit des damit betroffenen Erkrankten und hat auch einen klar umrisse- nen Rahmen der Möglichkei- ten der Entstehung. So kommt man schließlich dazu, dass das burn out letztendlich doch keine Diagnose sein kann, son- dern eher eine sogenannte Rahmen- oder Zusatzdiagnose. Man hat dann, man muss fast lächeln, aber irgendwo ist ja immer die Grenze zum Sprung in das kalte Wasser, überlegt, dass man das burn out dann am besten zum Beispiel in die Entstehung durch Depression münden lasse. Die Diagnose Depression gehört zu den Krankheitsdiagnosen, die man bei hoher Schwergradigkeit und Selbstmordgefahr sogar zur Einweisung in die beschüt- zende nervenärztliche Klinik benutzen kann. Ich hoffe, dass dem lesenden Laien hier mal klar wird, wie schwierig die Si- tuation in Bezug auf das burn out ist.

Nun zu dem in der heutigen Zeit allen in Europa bekannten Begriff des burn out: Anfang der 70-er Jahre wurde dieser Begriff in Amerika zum ersten Male benutzt für Erschöp- fungs-phänomene speziell bei den Pflegeberufen. Damals hatte man keinen anderen Beruf in Bezug auf diese burn out-Phänomene eingereiht. Ich werde auf diese Überlegung gerne eingehen, hier gibt es noch viele klärende Darlegun- gen zu vollziehen. Man hat da- mals den Pflegeberuf im burn out-Sinne herausgestellt. Man hatte festgestellt, dass die Menschen im pflegerischen

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Beruf einen Zustand von kör- perlicher und seelischer Er- schöpfung bis zur völligen Antriebslosigkeit erlitten. Man deutete dies als Auswirkung im pflegerischen Akutbereich wie auch im pflegerischen Al- tenbetreuungsbereich als ein Zustand lang anhaltender ne- gativer Gefühle. Auf saarlän- disch so: die Ergebnisse der pflegenden Berufe in diesem Bereichen waren letztendlich enttäuschend und desolat, um es deutlich zu sagen, endend mit dem Tod der Gepflegten. Die damit befassten pflegeri- schen Tätigkeiten erschöpften sich also in einem ausbleiben- den Erfolgserlebnis dieser Ar- beit und entwickelte für diese Menschen ein negatives Selbstbild ihres Daseins und den Sinn ihrer Arbeit. Sie brannten dadurch regelrecht aus. Ich werde im nächsten Heft noch andere Aspekte dar- legen, aber letztendlich hat man damals, sicherlich im idealistischsten Sinne darge- legt: der Pflegeberuf als burn out-Syndrom war die schmerz- liche Erkenntnis von Helfern, dass sie dem zu pflegenden Menschen letztendlich nicht mehr helfen können. Die pfle- genden Menschen mussten also erkennen, dass sie nicht mehr geben konnten, obwohl sie sich dabei völlig verausgabt haben. Das Endergebnis war der Tod der Gepflegten und damit eine brutale Sinnlosig- keit des Tuns demonstrierend. Eine detaillierte Beschäftigung mit den orthopädischen Aus- wirkungen des burn out folgt in der nächsten Ausgabe.

Dr. Günter Meiser

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Anzeigen interesse, Konzentrationsstö- rungen, Reizbarkeit, Niederge- , Motivationslosigkeit und Ver- lust von Freude und

interesse, Konzentrationsstö- rungen, Reizbarkeit, Niederge-

,

Motivationslosigkeit und Ver-

lust von Freude und Sponta- neität sind ernstzunehmende Warnsignale. Auch auf kör- perlicher Ebene kann es zur Entwicklung von vegetativen Beschwerden kommen. Hier- bei beginnt es oftmals mit vermehrtem Zittern, Schweißneigung oder Appe- titstörungen. Auch stetig zu- nehmende Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Ohrgeräu- schen, bis hin zum Hörsturz, häufige Erkältungen, Zu- nahme von Allergien und am häufigsten Nacken und Rü- ckenschmerzen sind hierbei typisch. Was ist also zu tun, wenn man bei sich oder im Famili-

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enkreis diese Anzeichen über einen längeren Zeitraum be- obachtet? Es sollte möglichst bald ge- gengesteuert werden, bevor sich die seelischen und kör- perlichen Überlastungszei- chen weiter verschlimmern. Sich wieder gezielt Freiräume und Erholungsphasen im All- tag zu schaffen hat einen hohen Stellenwert. Das Handy ganz bewusst ausge- schaltet lassen, sich dafür wieder regelmäßig wohltuen- den Aktivitäten zu widmen sind kleine aber wertvolle Schritte. Seine Hobbies inten- siver zu pflegen und wieder bewusst mehr Zeit für Freunde und Familie einzu- planen sind ebenfalls protek- tive Faktoren gegen ein burn out. Hierbei ist der Hausarzt natürlich auch ein guter An-

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sprechpartner. Möglicher- weise kann er entscheidende Hilfen zur Lebensgestaltung, zu notwendigen Einstellungs- veränderungen und Einlei- tung von hilfreichen Entspannungsverfahren wie Autogenem Training, Yoga oder Sport vermitteln. Er kann körperlich-seelische Zusam- menhänge erklären und Tipps zum besseren Zeitmanag- ment zur Verfügung stellen. Auch Beratungsstellen kön- nen weiterhelfen. Nicht sel- ten gibt auch der Betriebsarzt schon richtungsweisende Empfehlungen.

Patrick Häge Arzt an der Klinik für Psycho- somatik im Hospital zum Hei- ligen Geist in FrankfurtMain

Aktuell

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Aktuell

Blech-Fassadenverkleidung

Fassaden sind die Gesichter von Ge- bäuden. Es gibt eine Vielzahl von Umwelt- und Witterungseinflüs- sen, die dieses „Gesicht“ alt ausse- hen lassen. Die herkömmlichen Fassaden wer- den oft mit Putzen und Farben „ge- schminkt“, wobei häufig umweltbelastende Materialien,wie Styropor, Kunstharze, Silikone, Mi- neral¬wolle und absperrende Far- ben auf das „Gesicht“ des Gebäudes aufgebracht werden. Da diese Stoffe in der Regel dem Ge- bäude auf Dauer mehr schaden,als nutzen, sollte man sich dies genau- estens überlegen und durchrech- nen, denn die spätere Entsorgung fällt oft unter „Sondermüll“. Bei der Herstellung von Styropor sind der Energieaufwand und der CO2-Ausstoß, gegenüber natürli- chen Dämmstoffen, um ein Vielfa- ches höher. Damit diese Probleme minimiert werden, heißt die Alter- native: Fassadenbekleidungen mit

Blech. Eine Vielzahl von Vorteilen, Gestaltungsmöglichkeiten und Form- sowie Farbvarianten ist gege- ben und möglich. Auch die Kombi- nation mit anderen natür¬lichen Baustoffen, wie Schiefer und Holz, ist machbar.

Die Möglichkeit der vorgehängten Fassade ist mit der entsprechenden Wärme¬dämmung für ein Ge- bäude immer die beste Bekleidung. Ein Haus muss atmen können, um zu leben und ein optimales und bauphysikalisches Raumklima für alle Bewohner zu gewährleisten. Für die individuelle Gestaltung, ob modern oder rustikal oder gar in Kombination mit anderen Materia- lien, bietet diese Art der Fassaden- gestaltung alle Vorteile und Mög¬lichkeiten. Wärme- und Schalldämmung sind optimal aus- führbar und immer,bei fachgerech- ter Ausführung, eine optische Verschönerung des Gebäudes.

Des Weiteren sind Metallfassaden langlebig, wertsteigernd, wider- standsfähig und wiederverwend- bar.Selbst wenn eine Metallfassade entsorgt wird, hat sie noch Schrott- wert.

Die Wertsteigerung und das Er- scheinungsbild einer Immobilie mit Metallfassadenverkleidung sind dauerhaft.

wert. Die Wertsteigerung und das Er- scheinungsbild einer Immobilie mit Metallfassadenverkleidung sind dauerhaft. Seite 43
wert. Die Wertsteigerung und das Er- scheinungsbild einer Immobilie mit Metallfassadenverkleidung sind dauerhaft. Seite 43

Seite 43

Sport

Anspruchsvoll wie immer

Die Litermonte - Gassner siegt zum 3. Mal

wie immer Die Litermonte - Gassner siegt zum 3. Mal Piesbach. Hermann Gassner mit Beifahrer Harald

Piesbach. Hermann Gassner mit Beifahrer Harald Brock haben mit ihrem Mitsubishi Lancer R4 die 23. Ausgabe der ADAC Liter- mont Rallye gewonnen. Sie leg- ten die elf anspruchsvollen Wertungsprüfungen über 132 Ki- lometer in 1:19:23,1 Stunden zu- rück und lagen damit 1:04,5 Minuten vor den Luxemburgern Patrick Gengler / Jennifer Thielen im Subaru Impreza R4. Das Po- dium Rainer Noller / Tanja Schlicht (Abstatt / Öhringen) im Mitsubishi Lancer Evo 9. Durch die Punkte für den vierten Ge- samtrang und den Sieg in der Di- vision 2 übernahmen die Dänen Kim Boisen / Jesper Petersen im BMW M3 die Führung im ADAC Rallye Masters. Mit nun 110 Punk- ten liegen sie nach fünf von sechs Vorläufen einen Zähler vor

dem bisher führenden Lars My- sliwietz. Der Piesbacher fuhr zu- sammen mit Co-Pilot Oliver Schumacher (Fluterschen) im kleinen Citroën C2R2 beim Heim- spiel sensationell auf den fünf- ten Gesamtrang.

Die anspruchsvollen Wertungs- prüfungen der 'LiterMonte' mit einem Mix aus Asphalt- und Schotteranteilen forderten ihren Tribut. Nur 30 der 67 gestarteten Teams erreichten das Ziel. Lars Mysliwietz, Mitglied des veran- staltenden MSC Piesbach e.V. im ADAC, erläutert: "unsere Rallye ist hart, sie ist für alle eine He- rausforderung. Hier muss man beim Besichtigen der Strecken genau darauf achten, wo man später langsam und vorsichtig sein sollte." Gesamtsieger Her-

mann Gassner, zum dritten Mal im Saarland erfolgreich, erklärte „Ich mag diese anspruchsvollen Prüfungen, bei denen man immer voll konzentriert und sehr exakt fahren musst“.

Lokalmatador Mysliwietz und sein Beifahrer Oliver Schuma- cher, die in der Gesamtwertung den fünften Platz in 1:22.55,2 be- legten, erreichten mit dieser Zeit in ihrer Division den ersten Platz. Trotzdem verlor er in der Masters Wertung die Führung an die Dänen Kim Boisen/ Jesper Per- tersen die durch ihren 4. Platz in der Gesamtwertung die Führung mit einem Punkt Vorsprung er- oberten. Die endgültige Ent- scheidung über den Gesamtsieg fällt im September bei der Ost- see-Rallye.

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Zur OB-Wahl 2012

„Saarlouis - sympathisch und dynamisch“

Saarinfos sprach mit OB Roland Henz

Roland Henz kandidiert am 30. September 2012 erneut als Ober-

Unternehmen sind weltweit tätig und haben sich international

bürgermeister für die Kreisstadt Saarlouis. Er ist seit dem 1. März

einen hervorragenden Ruf erwor- ben. Das breit gestreute Angebot

2005

im Amt. Vorher war er von

im Einzelhandel ist vielfältig und

1995

bis Ende 2004 Mitglied des

hochwertig. Ein weiterer Vorzug

saarländischen Landtages. Von Juli 1989 bis Februar 2005 war er Mitglied des Saarlouiser Stadtra- tes. Der SPD, für die er in den Stadtrat eingezogen ist, gehört er seit 1972 an.

er Mitglied des Saarlouiser Stadtra- tes. Der SPD, für die er in den Stadtrat eingezogen ist,

Sein soziales Engagement zeigt sich darin, dass er über lange Zeit dem Betriebsrat bei Saarstahl an- gehörte sowie viele Jahre lang Vorsitzender der Vertrauensleute bei der IG Metall war. Im Landtag war er fünf Jahre lang Vorsitzen- der des für Frauen, Arbeit, Ge- sundheit und Soziales zuständigen Sozialausschusses. In einem Gespräch konnten wir einige Dinge über Gegenwart und Zukunft der Stadt Saarlouis erfahren – aus seiner Sicht.

Saarinfos plus: Was sind die Vor- züge von Saarlouis?

ist es, dass hier viele gut ausgebil- dete qualifizierte Mitarbeiter tätig sind.

Roland Henz: In Saarlouis lässt es sich gut leben und arbeiten. Die Stadt ist ein sympathischer und

Saarinfos plus: Welche Entwick- lungsmöglichkeiten hat Saarlouis?

zugleich ein dynamischer Stand- ort. Eine gelungene Mischung aus Handel, Handwerk, Industrie und Dienstleistungen schafft vielfa- che Möglichkeiten. Zahlreiche

Roland Henz: Nach wie vor gibt es eine gute Nachfrage nach Pro- duktions-und Verkaufsflächen. So wird die AWO im Gewerbegebiet Metzer Wiesen eine Werkstatt für

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Behinderte und eine Tagesförder- stätte errichten. Das Industriege- biet Lisdorfer Berg gehört zu den größten Entwicklungsflächen für Industrie in Deutschland. Die langen Verhandlungen, bei denen es darum ging, auch die In- teressen der Landwirtschaft und des Naturschutzes zu wahren, neigen sich dem Ende zu. Hier zeichnet sich eine ganz wesentli- che Weichenstellung für die Zu- kunft der Stadt ab.

Saarinfos plus: Welche Vorteile kann die Stadt ansiedlungswilli- gen Investoren bieten?

Roland Henz: Die Stadt Saarlouis, die in meiner Amtszeit zur Euro- pastadt ernannt wurde, ist mo- dern und weltoffen. Zugleich pflegt sie ihr historisches Erbe. Sie liegt verkehrsgünstig, hat den Kreuzungspunkt zweier Autobah- nen, eine gute Anbindung an das französische Autobahnnetz und verfügt über einen Hafen. Saar- louis hat ein gutes Angebot an Kindertagesstätten, eine interes- sante schulische Vielfalt, ein gutes Angebot an Wohnraum sowie vielfältige kulturelle und sportliche Möglichkeiten. Auch hier hat sich in den letzten Jahren vieles getan. Saarlouis ist auf einem guten Weg, einem Weg, der weiter beschritten werden sollte. Und dabei möchte ich gerne voran gehen.