Sie sind auf Seite 1von 1
PresseinformationPresseinformationPresseinformationPresseinformation BundesverbandBundesverbandBundesverbandBundesverband
PresseinformationPresseinformationPresseinformationPresseinformation BundesverbandBundesverbandBundesverbandBundesverband
PresseinformationPresseinformationPresseinformationPresseinformation BundesverbandBundesverbandBundesverbandBundesverband
PresseinformationPresseinformationPresseinformationPresseinformation BundesverbandBundesverbandBundesverbandBundesverband

PresseinformationPresseinformationPresseinformationPresseinformation

BundesverbandBundesverbandBundesverbandBundesverband derderderder DeutschenDeutschenDeutschenDeutschen

TourismuswirtschaftTourismuswirtschaftTourismuswirtschaftTourismuswirtschaft e.V.e.V.e.V.e.V. (BTW)(BTW)(BTW)(BTW)

AmAmAmAm WeidendammWeidendammWeidendammWeidendamm 1A1A1A1A

10117101171011710117 BerlinBerlinBerlinBerlin

Fon:Fon:Fon:Fon: 030/72030/72030/72030/72 62626262 540540540540

Fax:Fax:Fax:Fax: 030/72030/72030/72030/72 62626262 54545454 44444444

info@btw.de;info@btw.de;info@btw.de;info@btw.de; www.btw.dewww.btw.dewww.btw.dewww.btw.de

Mehrwertsteuer Hotellerie:

Pläne der Dänen-Ampel schaden Tourismusstandort Deutschland

BTW fordert Beibehaltung des reduzierten Steuersatzes auf Übernachtungen

Berlin, 24. August 2012 - Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) kritisiert das Vorhaben Schleswig-Hosteins, den reduzierten Mehrwertsteuersatz auf Über- nachtungen über eine Bundesratsinitiative wieder abschaffen zu wollen. Die Dänen-Ampel hatte angekündigt, im September einen entsprechenden Gesetzentwurf einbringen zu wollen.

„Das Tourismusland Schleswig-Holstein erweist damit sich selbst und dem gesamten Tou- rismusstandort Deutschland einen Bärendienst. Denn der reduzierte Mehrwertsteuersatz wirkt. Die Unternehmen investieren massiv in ihre Betriebe und damit auch in die Attraktivität des Reise- und Kongresslands Deutschland“, erklärte BTW-Präsident Klaus Laepple. So prognostizieren aktuelle Studien allein für 2012 Investitionen in Höhe von mehr als 800 Millio- nen Euro und die Einstellung von 6.000 Mitarbeitern in der Hotellerie. „Davon profitieren die gesamte touristische Dienstleistungskette, der touristische Arbeitsmarkt und ganz besonders die Gäste“, so Laepple. Zudem wurde mit dem reduzierten Mehrwertsteuersatz nichts ande- res als Wettbewerbsgerechtigkeit im Vergleich mit den meisten europäischen Staaten ge- schaffen. In 23 der 27 EU-Staaten gilt derzeit für die Hotellerie ein reduzierter Mehrwertsteu- ersatz.

Laepple: „Dass nun ausgerechnet aus dem beliebten Urlaubsziel Schleswig-Holstein, das wie kaum ein zweites auf den Tourismus als Wirtschaftsfaktor angewiesen ist, ein derartiger Vor- stoß kommt, verwundert uns sehr.“ Gleiches gelte für die Kehrtwende von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) bei diesem Thema. Während seiner zuvor ausgeübten Funktion als Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommerns und in seinem weiterhin ausgeübten Amt als Präsident des Deutschen Tourismus-Verbands (DTV) hatte er sich ausdrücklich für die Mehrwertsteuerreduzierung ausgesprochen. Laepple: „Eine schlüssige Erklärung für diese gedankliche Rolle rückwärts hat er bisher nicht geliefert.“

Der BTW fordert Wirtschaftsminister Meyer und die gesamte schleswig-holsteinische Regie- rung auf, die geplante Bundesratsinitiative zu stoppen.

Pressekontakt:

Nicole von Stockert, Pressesprecherin Fon: 030/72 62 52-60, vstockert@btw.de

Unsere Presseinformationen finden Sie auch unter www.btw.de.

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) ist der Sprecher der Tourismuswirtschaft in Deutsch- land. 7 Prozent aller Arbeitsplätze und 4,4 Prozent der Wertschöpfung in Deutschland gehen direkt auf das Konto des Tourismus, wie eine aktuelle Studie ergeben hat. Hinter dem BTW stehen große Unternehmen und starke Verbände aus allen Bereichen des Tourismus.