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Friedrich – Schiller – Universität Jena Fakultät für Sozial – und Verhaltenswissenschaften Institut für Soziologie Veranstaltung: Methoden der empirischen Sozialforschung 1 Dozent: Gross, Martin M.A.

Ehrenamt Bürgerliches Engagement auf dem Prüfstand

Gruppenarbeit

vorgelegt von: Tank, Nadja; Lichtwark, Anne - Marie; Brandt,Sandra Wohnort: Tank: Schlegelstraße 2 in 07747 Jena; Lichtwark: Kaltenborn 41 in 07586 Kraftsdorf; Brandt: Am Stadion 5 in 07629 Hermsdorf Tel-Nr. : Tank: 0178/6588587; Lichtwark: 0152/23457459; Brandt: 0173/1800 747 E-Mail: Nadja.Tank@uni-jena.de; Anne-marie.lichtwark@uni-jena.de; Sandra.Brandt@Uni-Jena.de

Studienfächer: Soziologie / Erziehungswissenschaften Fachsemester: 2. Semester Martikelnr.: Tank: 125059 ; Lichtwark: 126487; Brandt: 131271 Datum: 25.06.2012

- Inhaltsverzeichnis -

  • 1. Vorstellung des Themas und der Hypothesen

2

  • 2. Operationalisierung und Fragebogen

 
  • 2.1. Übersetzung der Hypothesen in Fragen

3

  • 2.2. Vorstellung des Fragebogens

4

  • 3. Ablauf der Umfrage

5

  • 4. Auswertung der Daten & Falsifizierung

 
  • 4.1. Erste These

6

  • 4.2. Zweite These

7

  • 4.3. Dritte These

9

  • 5. Fehleranalyse

10

  • 6. Quellenverzeichnis

11

  • 7. Eidesstattliche Erklärung

12

  • 8. Anhang

 
  • 1. Fragebogen

  • 2. Fragebogen mit Hinweisen für ein besseres Layout

  • 3. Thesenblatt

Ehrenamt. Bürgerliches Engagement auf dem Prüfstand Vorstellung des Themas und der Hypothesen – Theoretische Grundlage

Der Ehrenamtliche geht einer Tätigkeit nach ohne darauf aus zu sein, dafür ein Entgelt zu erhalten. Diese Dienste werden auf freiwilligen Basis ausgeübt und die meisten Ehrenämtler suchen sich diese selber aus. In seltenen Fällen, wie zum Beispiel bei dem Nachgang eines Freiwilligen Sozialen Jahres, kann es auch sein, dass die Personen eine freie Stelle zugeteilt bekommen, die ihren Vorstellungen am nächsten ist. Dort bekommt man im Gegensatz zu einem nebenberuflichen Ehrenamt sogar ein Entgelt, welches für die Verpflegung und Unterkunft gedacht ist. Ehrenamtlich Arbeitende sind meist in sozialen Trägerschaften zu finden, aber auch in vielen anderen Bereichen. Da alle Mitglieder unserer Gruppe in Jena studieren haben wir uns vorrangig auf die Bevölkerung Jenas im inneren Stadtkern konzentriert. Dort haben wir auch unsere Interviews durchgeführt. Mit unserer Eingangsfrage haben wir schon einmal herausfinden können, das über die Hälfte der Jenenser ihr allgemeines Interesse an sozialen Umständen hoch einschätzen. In unserer Gruppe gibt es eine Kommilitonin, die ehrenamtliche Juleica-Inhaberin ist und somit Freizeiten der Naturfreunde Thüringen in Erfurt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene leitet. Durch Sie haben wir auch zu unserer ersten Hypothese gefunden. Sie hat sich dafür interessiert, ob Jugendliche, die so wie sie, ein freiwilligen Dienst gemacht haben, egal ob mit guten oder schlechten Erfahrungen, sich weiterhin ehrenamtlich betätigen wollen. Von den Jugendlichen die sich freiwillig ein Jahr lang engagiert haben, sind wir dann auf das mittlere Alter der Generationen eingegangen und wollten in Erfahrung bringen, inwieweit ihre berufliche und familiäre Eingebundenheit ihr Mitwirken in ehrenamtlichen Tätigkeiten beeinflusst. Da wir uns für die Jugendlichen und Erwachsenen interessieren und wir uns in einer interessanten Diskussion wieder gefunden haben, stellte eine Kommilitonin die Frage, wie sich wohl die Bürger verhalten würden, die ihr Rentenalter erreicht haben. Würden sie sich für ein Ehrenamt interessieren, sich in der Lage fühlen einem nachzugehen oder gar schon eines ausüben, wenn wir sie befragen? Zudem haben wir Jugendliche, Erwachsene und Rentner gefragt, was sie allgemein über das Thema Ehrenamt in Verbindung mit dem Rentenalter denken. Trauen Jugendliche, Erwachsene und Rentner den Rentnern eine ehrenamtliche Tätigkeit zu und wie denken sie darüber selbst sich im Rentenalter zu betätigen?

3.

Umfrage

- Ablauf der Befragung -

Zu Beginn unserer Gruppenarbeit war für uns schon entschieden, dass wir einen Fragebogen machen wollen würden. Wie wir das Ausfüllen dieser Bögen in die Wege leiten sollten, war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst. Später entschieden wir uns Telefonbefragungen durchzuführen, in die Innenstadt Jenas zu gehen und dort Passanten anzusprechen und eines unserer Mitglieder ließ 20 Fragebögen unter eigener Aufsicht von den Teilnehmern einer Freizeit, die sie zwischenzeitlich geleitet hat, ausfüllen. Am schwierigsten gestaltete sich das Face-to-Face Interview. Es fiel uns schwer den Weg zu den Passanten zu finden, da die meisten in Zeitnot waren, dachten, wir würden etwas verkaufen wollen, sie zu verschlossen waren oder kein Interesse hatten. Als jede von uns ihren ersten Passanten befragt hatte, wurden wir zunehmend motivierter. Zwischendurch überlegten wir uns immer wieder woran wir zukünftige Teilnehmer erkennen könnten. Da uns das nicht möglich war, mussten wir jedem freundlich aussehenden Passanten anfragen. Um so mehr Fragebögen wir ausfüllen konnten, um so schöner wurde dieser Nachmittag, da die Blankobögen sich stetig füllten. Uns fiel besonders auf, das die Passanten auf Fragen, wie : „Guten Tag / Entschuldigung. Haben Sie Zeit für eine Umfrage?“, fast immer abgewinkten, uns mit Ignoranz begegneten oder, wenn wir Glück hatten, wurde gefragt, um welches Thema es sich handeln würde. Dann waren wir schon fast auf der sicheren Seite, man bemerkte, dass diese Menschen offen auf uns junge Damen reagierten und, nachdem wir erwähnten Studentinnen zu sein und unser Projekt erklärt hatten, die Umfrage als positiv ansahen. Da unsere drei Thesen sich auf alle Altersklassen bezogen, brauchten wir die Passanten nicht noch einmal gesondert auswählen, sondern nur auf Offenheit und Freundlichkeit setzen. Bei den Bürgern, die sich befragen ließen, sind wir äußerst zuversichtlich, dass diese wahrheitsgemäße Angaben und Aussagen getroffen haben und somit schließen wir eine Verfälschung der Ergebnisse aus. Nachfolgend zu der Befragung haben wir geeignete Teilnehmer Auskunft geben lassen darüber wie sie den Fragebogen fanden. Bei dem anleitenden Ausfüllen der Fragebögen hat unsere Kommilitonin auch Kritik bekommen.

  • 4. Auswertung der Daten

- Interpretation der Ergebnisse & deren Auswertung -

4.1. Erste These

Nun werden wir uns mit der Auswertung der Fragebögen bezugnehmend auf unsere Thesen befassen. Halten wir uns hierzu die erste These noch einmal vor Augen:

"Wenn Jugendliche sich für ein Jahr ehrenamtliche Tätigkeit entscheiden, dann haben sie folglich kein Bedürfnis mehr nach weiteren Ehrenämtern." Um über die gestellten Fragen im Interview zu einer auswertenden Ansicht zu gelangen, habe ich mir zu diesem Thema drei Fragen gestellt:

1.) Wie viele Teilnehmer haben nach dem freiwilligen Dienst weiterhin ehrenamtliche Tätigkeiten übernommen? 2.) Wie viele Personen die interviewt wurden, haben keine ehrenamtlichen Vorkenntnisse, sich aber später für eine ehrenamtliche Tätigkeit entschieden? 3.) Wie viele der Befragten haben nach ihrem freiwilligen Dienst keine weiteren Ehrenämter übernommen?

Zuerst fiel mir auf, dass von 50 Befragten, immerhin die Hälfte ein hohes Interesse an sozialen Umständen angab. Trotzdem haben 38 Personen angegeben noch nie einen freiwilligen Dienst gearbeitet zu haben. Positiv ist festzustellen, dass 20 von diesen 38 Befragten nun aber ein Ehrenamt übernommen haben. Das würde bedeuten, dass ≈ 53 % sich von ihren fehlenden Erfahrungen nicht haben abschrecken lassen. Des weiteren ist darauf hinzuweisen, dass von den 11 Interviewten, die ehrenamtlich gearbeitet haben, nur knapp 45% weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgehen. Insgesamt gehen somit 16% der Befragten einem Ehrenamt nach. Von diesen Teilnehmern waren 6 von 8 Ehrenamtlern mit ihrer Tätigkeit zufrieden bis sehr zufrieden. Nehme ich mir nun noch einmal meine 3. Frage vor, ist ersichtlich, dass 3 von 8 Personen, die weiterhin ehrenamtlich tätig sind, diesem aus Gründen wie Zeitmangel, fehlendem Interesse oder anderen Prioritätensetzungen nicht weiter nachgehen.

Summa sumarum ist durch unsere erarbeiteten Fragen bezugnehmend auf These 1 ersichtlich geworden, dass 40% unserer befragten Teilnehmer aus Jena, sich ehrenamtlich betätigen. Das ist fast die Hälfte und ich empfinde dies als äußerst positiv. Und da 8 von 11 Personen angegeben haben, dass sie nach ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit weitere freiwilligen Dienste übernommen haben, denke ich, dass unsere aufgestellte These widerlegt ist.

4.2. Zweite These

Es handelt sich uns um die Zeit, die Rentner in ehrenamtliche Tätigkeiten investieren können oder möchten und ob sie den Anforderungen einer solchen Tätigkeit gewachsen sind. Von 50 Befragten waren 16% Rentner und 84% Nicht – Rentner. Für eine ehrenamtliche Tätigkeit im Rentenalter fühlten sie ¾ der Befragten Rentner gesundheitlich in der Lage. Wie unsere Umfrage gezeigt hat könnte sich ein Großteil aller Befragten (84%) vorstellen, als Rentner einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachzugehen, davon waren es 11,90 % der Rentner und 88,10% Nicht – Rentner (siehe : Abb.: 1). 12,50% der Bürger die ihr Rentenalter erreicht haben und 4,80% der Jugendlichen und Erwachsenen stimmten dagegen. Das sind 6% der Gesamtstimmen. 10 % der Befragten enthielten sich dieser Stimme.

Abb.:1

17. Könnten Sie sich vorstellen, als Rentner ehrenamtliche Arbeit zu leisten?

Antwortmöglichkeiten

Rentner

Nicht – Rentner

Gesamtstimmen

Ja

62.50%

88.10%

84.00%

Nein

12.50%

4.80%

6.00%

Keine Angabe

25.00%

7.10%

10.00%

Gesamt:

100.00%

100.00%

100.00%

Quelle: Datensatz „Ehrenamt – bürgerliches Engagement auf dem Prüfstand“ / FSU Jena

In unseren Kreisdiagrammen sehen Sie die jeweiligen Umfrageergebnisse von den Rentnern und Nicht – Rentnern veranschaulicht. In diesen wird deutlich, dass die Mehrheit der Teilnehmer die Meinung vertritt, dass Rentner ihre freie Zeit durch Ehrenämter füllen könnten (siehe Abb.: 2). Einen kleiner Teil der Befragten stimmt dieser Meinung nicht zu. Zudem wurde die Antwortmöglichkeit „weiß nicht“ nur von den Nicht – Rentnern genutzt, nämlich 14,30 %. Ein weiteres wichtiges Umfrageergebnis zeigt die folgende Tabelle. Sie stellt mehrere Antwortmöglichkeiten zu der Aussage dar, ob Rentner den Anforderungen einer ehrenamtlichen Arbeit gewachsen sind (siehe Abb.: 3). Weniger als die Hälfte aller Befragten (38%) stimmten vollkommen. Nur 22% aller Befragten stimmten bei dieser Aussage vollkommen zu. Bei diesen Antwortmöglichkeiten werden unterschiedliche Ergebnissen der Rentner und Nicht – Rentner deutlich.

Abb.: 2 18. Sind Sie der Meinung, dass Rentner ihre freie Zeit durch Ehrenämter füllen könnten?
Abb.: 2
18. Sind Sie der Meinung, dass Rentner ihre freie Zeit durch Ehrenämter füllen könnten?
Rentner
Nicht - Rentner
12.50%
14.30%
2.40%
83.30%
Ja
87.50%
Nein
weiß nicht

Quelle: Datensatz „Ehrenamt – bürgerliches Engagement auf dem Prüfstand“ / FSU Jena

Abb.: 3 20. Stimmen sie folgender Aussage zu?:

Rentner sind den Anforderungen einer solchen Arbeit gewachsen.

Antwortmöglichkeiten

Rentner

Nicht - Rentner

Gesamtstimmen

stimme vollkommen zu

50.00%

16.70%

22.00%

stimme zu

25.00%

30.90%

30.00%

stimme teilweise zu

25.00%

40.50%

38.00%

stimme weniger zu

0.00%

0.00%

0.00%

stimme nicht zu

0.00%

0.00%

0.00%

stimme gar nicht zu

0.00%

0.00%

0.00%

keine Angabe

0.00%

11.90%

0.00%

Gesamt:

100.00%

100.00%

100.00%

Quelle: Datensatz „Ehrenamt – bürgerliches Engagement auf dem Prüfstand“ / FSU Jena

Die Ergebnisse der Rentner zeigen eine steigende Tendenz von „stimme teilweise zu“ bis „stimme vollkommen zu“. Wohingegen bei den Nicht – Rentnern eine absteigende Tendenz von „stimme vollkommen zu“ bis „stimme teilweise zu“ deutlich wird. Was sich auf die Gesamtstimmen aller Befragten auswirkt. Aufgrund all dieser Ergebnisse sehe ich meine Hypothesen als bestätigt an.

4.3. Dritte These Wenn Personen zu sehr familiär und beruflich eingebunden sind, dann haben sie keine Motivation für ein Ehrenamt.“

Ein Ehrenamt zu übernehmen, erfordert neben Courage und Leidenschaft, auch ein hohes Pensum an Zeit. Dieses noch neben beruflichen und familiären Verpflichtungen aufzubringen, gestaltet sich größtenteils schwierig, wie wir durch unsere Befragung feststellten. Für die Auswertung des Materials haben wir dieses unter verschiedenen Prämissen betrachtet. Schon bei der Filterfrage, ob die befragte Person ein Ehrenamt ausführt oder nicht, spricht viel für den Wahrheitsgehalt der These. Das Fehlen von Anlaufstellen und Informationen scheint nicht von Relevanz zu sein - keiner der Befragten entschied sich für diese Antwortmöglichkeit. Eine geringe Entlohnung oder gar Interessenmangel waren nur für jeweils 5,9% Befragten ausschlaggebend gegen die Aufnahme eines Ehrenamts. Dagegen gaben 29,4% der Personen an, dass ihre Prioritäten in anderen Bereichen liegen. Sogar ganze 58,5% der Befragten entschieden sich aus Zeitmangel gegen Freiwilligenarbeit. Eine Bestätigung dieses Ergebnisses erhält man durch den Blick auf die familiären und beruflichen Verhältnisse der Ehrenämtler und Nicht - Ehrenämtler. Obwohl der Zusammenhang von familiärer Einspannung und der Aufnahme eines Ehrenamtes zwar von 87,5% der Befragten negiert wurde, sprechen die Umstände jedoch für einen Zusammenhang. Während nur 19,2% der ehrenamtlich Engagierten eigene Kinder haben, so sind es bei den Nicht-ehrenamtlichen Arbeitern ganze 60,

9%.

Hierbei ist noch anzumerken, dass Personen, die die familiäre Einspannung als ausschlaggebend ansahen, deutlich jüngere Kinder hatten. So liegt das Durchschnittsalter der eigenen Kinder bei rund 20,4 Jahren (Vergleich negierter Zusammenhang: Durchschnittsalter 32), wobei das Jüngste Kind noch im Babyalter (8Monate) war und das Älteste mit 40 Jahren körperlich behindert und deshalb ganztägig auf die Hilfe der Eltern angewiesen ist. Eine hohe Wochenstundenzahl (über 30-40 Stundenwoche) im Beruf hingegen wurde von 50% der Ehrenämtler als ausschlaggebend und von 50% der Ehrenämtler als nicht ausschlaggebend bezeichnet. Jedoch sind sie unserer Umfrage zufolge aber zu 77,8% auch einer geringeren Wochenstundenzahl (unter 30-40 Stundenwoche) ausgesetzt. Für 63,6% Befragten, die keinen Ehrenamt nachgingen, hingegen war diese hohe Stundenzahl sehr wohl ausschlaggebend bei der Entscheidung gegen ein Ehrenamt. Allen Personen ist das zeitliche Zusatzpensum, welches ein Ehrenamt mit sich bringt, durchaus bewusst, jedoch liegt es nahe, dass Personen, welche beruflich weniger eingespannt sind, sich eher für ein Ehrenamt entscheiden. Aufgrund der dargelegten Fakten, erachte ich meine Hypothese als bewiesen.

5.

Fehleranalyse

Wie auf der vorhergehenden Seite bereits erwähnt, haben wir offen wirkende Befragte auch um Ihre Kritik gebeten.

Welche Fehler uns selbst aufgefallen sind:

Begriffliche Fehler:

„Arbeit“ in Bezug auf Ehrenamt war falsch gewählt, da eine ehrenamtliche Tätigkeit

unentgeltlich vollzogen wird. „Familie“ hätte auch näher definiert werden müssen, vor allem weil wir verschiedene

Altersgruppen befragt haben. „soziale Umstände“ und „viel“ waren zu unspezifisch.

Des weiteren hätten wir „Freiwilligen Dienste“ vorab für uns als Gruppe klären müssen, da sich auch Bürger als Ehrenamtler gesehen haben, die bspw. ein Aupair gemacht haben.

Fehler im Layout :

Es wurde angemerkt, dass der Fragebogen unübersichtlich gewirkt hat.

 

Die

Überleitungssätze

wurden

zum

Teil

überlesen,

weil

sie

nicht ausreichend

hervorgehoben waren. Des weiteren wurde erwähnt, dass bei Folgefragen zu einer spezifischen Frage, diese zu geringe Absätze hatten und besser eingerückt werden sollten. Ein Student merkte an, dass wir anstatt „ehrenamtlich Arbeiten“, „ehrenamtlich engagieren“ hätten wählen sollten. Bei diesem Punkt sind wir uns unschlüssig, da es in jedem Fall Arbeit ist, auch wenn sie unentgeltlich verrichtet wird, da jeder Zeit investiert und sich teilweise oder durchgängig körperlich betätigt.

Fehler unserer Herangehensweise:

Ein Teil der Befragung wurde auf einem ehrenamtlichen Seminar durchgeführt, somit sind die tatsächlichen Zahlen von Ehrenämtlern/ Nicht-Ehrenämtlern beeinflusst beim Befragen der Passanten wurde ein reaktives Verhalten unsererseits gezeigt, da sich herausstellte, dass die Befragten offener wurden, wenn man sie in ihrer Wahl durch Mimik und Gestik unterstütze/ ihnen zustimmte -was unter Umständen zu Ergebnisverfälschung führen konnte

Die 12. Frage wurde von einem Großteil (87,5%) mit „nein“ beantwortet, dies deckt sich aber nicht mit den gewonnenen Erkenntnissen, daher war die Frage wohl zu schwierig und/ oder ungenau/ kompliziert gestellt

Zuletzt ist noch mitzuteilen, dass wir aus dieser Gruppenarbeit sehr viele positive Erfahrungen mitgenommen haben.