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Sprachpraxis und Fachdidaktik

Der Lehrstuhl für Sprachpraxis und Fachdidaktik leistet zur Entwicklung und Vertiefung der Deutschkennt­ nisse der Germanistikstudenten einen wichtigen Beitrag. In den Sprachstun­ den haben die Studierenden die Mög­ lichkeit, sowohl die deutsche Gegen­ wartssprache mit ihren Varietäten, als auch die Kultur der deutschsprachigen Länder näher kennen zu lernen. In der Lehrerausbildung im Rahmen der fachdidaktischen Abteilung werden die Studenten mit Fragen der Sprach­ vermittlung vertraut gemacht. Da auf die Vorbereitung auf die Lehrerrol­ le ein besonderer Wert gelegt wird, haben die zukünftigen Deutschleh­ rer sowohl während des Schulprakti­ kums, als auch in verschiedenen Pro­ jekten die Gelegenheit, sich mit der Lehrtätigkeit zu konfrontieren und sie auszuprobieren. Jeder interessierte ungarische und ausländische Student,

der sich zum Ziel setzt, nicht nur seine Deutschkenntnisse zu verbessern, sondern sich auch mit Fragen der Kultur und Methodik/Didaktik zu beschäftigen, ist herzlich willkommen.

Ungarndeutsches Forschungs­ und Lehrerbildungszentrum

Lehrstuhl für Skandinavistik

Der Lehrstuhl für Skandinavische Spra­ chen und Literaturen ist die einzige Institution der ungarischen Hochschul­ bildung, in der die Sprache, die Lite­ ratur und die Kultur von drei Ländern (Dänemark, Norwegen und Schweden) unterrichtet und erforscht werden. Der Unterricht auf den Ebenen BA, MA und PhD sowie die am Lehrstuhl geleis­ tete Forschungsarbeit beziehen sich einerseits auf die Kultur der skandina­ vischen Länder, andererseits auf Skan­ dinavien als eine einheitliche kulturelle Region. Die Sprachkurse, die von mut­ tersprachlichen Lektoren geleitet wer­ den, befähigen unsere Studierenden sowohl zur gründlichen Aneignung einer skandinavischen Sprache als auch zur Kommunikation mit den Sprechern der anderen zwei skandinavischen Spra­ chen. Die Vorlesungen und Seminare behandeln die Sprache, die Literatur, die Kunst, die Geschichte oder die gesell­

schaftliche Ausprägung des gegebenen Landes als Teil der gemeinsamen skandinavischen Kultur. Der Lehrstuhl versucht, durch die Vertiefung seiner inter­ nationalen Beziehungen für immer mehr Studierende der Skandinavistik ein Studium in den Zielländern zu ermögli­ chen.

ein Studium in den Zielländern zu ermögli­ chen. Institutsbibliothek im “Holdudvar” Nederlandistik

Institutsbibliothek im “Holdudvar”

Nederlandistik

Nederlandistik (BA­MA­PhD) umfasst den Unterricht und die Forschung der niederländischen Literaturen und Kulturen. Die Studierenden lernen die Kultur von den Niederlanden und Flandern vom Mittelalter bis zur Gegenwart kennen. Parallel dazu wird die Entwicklung der Literatur und der Malerei untersucht. Große Aufmerksamkeit wird der Theo­ rie und Praxis der Übersetzung gewidmet. Zu Beginn der Studien ist die Kenntnis der niederländischen Sprache kei­ ne Vorbedingung. Für Studierende mit besonders guten Leistungen stehen zahlreiche Stipendienmöglichkeiten zur Verfügung.

Das vielschichtige Profil dieser im Rahmen des German­ istischen Instituts gegründeten Einrichtung umfasst die Durchführung bzw. landesweite Koordinierung von For­ schungsprojekten zur Sprache, Geschichte, Literatur und Volkskunde der Ungarndeutschen, deren Ergebnisse u.a. in den vom Institut herausgegebenen Schriftenreihen auch publiziert werden. Das andere große Betätigungsfeld des Zentrums ist im pädagogisch­didaktischen Bereich angesie­ delt: In Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen werden für die Pädagogen der ungarndeutschen Bildungs­ einrichtungen regelmäßig Weiterbildungen und Kurse organisiert. Die pädagogische Fachzeitschrift „Deutsch revi­ tal“ wird ebenfalls vom Zentrum betreut.

Eötvös­Loránd­Universität Philosophische Fakultät

Germanistisches Institut

H-1088 Budapest, Rákóczi út 5. Tel.: (+36 1) 460-4401, 460-4412 E-Mail: elte.germanistik@gmail.com Web: http://germanistik.elte.hu

Institutsleiterin: Prof. Dr. Erzsébet Komlósi-Knipf

Institutssekretariat: Ágnes Oláh (Raum 254) Sprechstunden: Mo., Do.: 10.00-14.00 Lehrstuhlsekretariat: Hermina Árpád (Raum 256) Sprechstunden: Mo.-Fr.: 10.00-15.00

Fachschaft Germanistik (HÖK)

H-1088 Budapest, Rákóczi út 5., Raum 155 E-Mail: germhok@yahoo.de Web: http://www.nemetszak.fw.hu

Einrichtungen am Institut

Lehrstuhl für germanistische Sprachwissenschaft Lehrstuhl für deutschsprachige Literaturen Lehrstuhl für Sprachpraxis und Didaktik des Deutschen Lehrstuhl für Nederlandistik Lehrstuhl für Skandinavistik Ungarndeutsches Forschungs- und Lehrerbildungszentrum Mediothek

Institutsbibliothek

Leiterin: Éva Vanda Tepszics H-1088 Budapest, Múzeum krt. 6-8., „Holdudvar“ Tel.: (+36 1) 460-4400/2351 E-Mail: germbibl@ludens.elte.hu Web: http://www.konyvtar.elte.hu Öffnungszeiten während des Semesters Mo., Di., Do.: 9.30-17.30 Mi.: 12.00-17.30 • Fr.: 9.30-14.00

Di., Do.: 9.30-17.30 Mi.: 12.00-17.30 • Fr.: 9.30-14.00 Eötvös-Loránd-Universität Philosophische Fakultät
Eötvös-Loránd-Universität Philosophische Fakultät Germanistisches
Eötvös-Loránd-Universität
Philosophische Fakultät
Germanistisches
Institut
Institut

Institut

Mi.: 12.00-17.30 • Fr.: 9.30-14.00 Eötvös-Loránd-Universität Philosophische Fakultät Germanistisches Institut
Studentischer Blickwinkel Hilfreiche Tipps von bereits Studierenden: • Du solltest die Struktur und die Leitung
Studentischer Blickwinkel Hilfreiche Tipps von bereits Studierenden: • Du solltest die Struktur und die Leitung

Studentischer Blickwinkel

Hilfreiche Tipps von bereits Studierenden:

• Du solltest die Struktur und die Leitung der Universität bzw. die Prüfungsordnung und Satzung der philolo­ gischen Fakultät kennen lernen (siehe u.a. http://eltebtk. hu).

• Für ein erfolgreiches Studium benötigst Du Informati­ onen: Beachte die Anschläge an den Pin­Wänden des Instituts bzw. der Lehrstühle und besuche regelmäßig die Web­Seiten http://nemetszak.fw.hu, http://etr.elte.hu und http://germanistik.elte.hu!

• Deine eigenen Interessen musst Du selbst vertreten!

• Bei Fragen und Problemen kannst Du Dich in den Sprechstunden an die Sekretariate des Instituts bzw. der jeweiligen Lehrstühle wenden, wo Du sicher schnell Antworten und Unterstützung bekommst.

• Du solltest das Büro der „HÖK“ (studentische Fachschaft) und seine Mitarbeiter kennen lernen (Raum 155).

• Es ist empfehlenswert, an den Vorlesungen und Semi­ naren aktiv teilzunehmen und übersichtliche Notizen zu machen.

• Sowohl in den Vorlesungen als auch in den Seminaren wird eine Anwesenheitsliste geführt. Fehlst Du mehr als dreimal, kannst Du die betreffende Studieneinheit erst im nächsten Studienjahr zum Abschluss bringen.

• Es ist ratsam, die Telefonnummern bzw. E­Mail­Adres­ sen Deiner Kommilitonen zu notieren, um sie notfalls erreichen zu können.

• Du solltest Deine Professoren, Lehrer kennen lernen und über ihre Sprechstunden bzw. Erreichbarkeit Bescheid wissen (siehe Homepage oder Türanschläge).

• Du solltest die Universitäts­ bzw. die Budapester Bibliotheken kennen lernen. Es ist sehr wichtig, viel zu lesen!

• Wenn Du gerne ein oder zwei Semester an Universitäten im Ausland verbringen/studieren möchtest, besorge Dir Informationen über Stipendienmöglichkeiten ( z.B. http://scholarship.hu). Ein Ziel der Erklärung von Bolog­ na ist die Förderung der Mobilität.

Institutsprofil Lehre (laut Bologna­Prozess): 3 + 2 + 3 Jahre  BA- Germanistik (6 Semester

Institutsprofil

Institutsprofil Lehre (laut Bologna­Prozess): 3 + 2 + 3 Jahre  BA- Germanistik (6 Semester Grundausbildung)

Lehre (laut Bologna­Prozess): 3 + 2 + 3 Jahre

BA-Germanistik (6 Semester Grundausbildung)

• Deutsche Sprache, Literatur und Kultur

• Deutsch als Minderheitensprache

• BA in Nederlandistik: Holländische und flämische Spra­ che, Literatur und Kultur

• BA in Skandinavistik: Dänische, norwegische und schwe­ dische Sprache, Literatur und Kultur

MA-Studiengänge (BA­Abschluss + 4 Semester)

• Magister (disziplinär) Germanistik: in Deutscher Sprache, Literatur und Kultur

• Magister Germanistik: in Deutsch als Minderheitenspra­ che

• Magister in Nederlandistik: Holländische und flämische Sprache, Literatur und Kultur

• Magister in Skandinavistik: Dänische, norwegische und schwedische Sprache, Literatur und Kultur

• Lehramt

• in Deutsch als Fremdsprache

• in Deutsch als Minderheitensprache

• in Nederlandistik

Germanistik als Minorfach (5 Semester, zu belegen ab dem 2. Semester für Nicht­Germanisten)

PhD/Doktoranden­Ausbildung (MA­Abschluss + 6 Semes­ ter) in allen Bereichen

Forschung

in allen Bereichen mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Literaturwissenschaft:

• Literaturtheorie, Literatur und Medien

• Kultur­ und Literaturtheorien

• Komparatistik

• deutschsprachige Literaturen der mitteleuropäischen Re­ gion im 19. und 20. Jahrhundert

• literarische Kontakte

• Kulturtransfer

• Rezeption der skandinavischen Literatur in Ungarn

Sprachwissenschaft:

• Grammatikologie (Satzmodi, Valenz kontrastiv)

• Lexikologie und Lexikographie

• Dialektologie und Soziolinguistik (Varietäten, Attitüden, Sprachinselforschung)

• Kontaktlinguistik (Deutsch als Minderheitensprache)

• Pragmatik (Metaphern­ und Metonymietheorie)

• Text und Stilistik

Bereich Sprachpraxis und Didaktik:

• Angewandte Sprachwissenschaft

• Sprachlehrforschung

• Lehrwerkanalyse

• Text im Fremdsprachenunterricht

Ungarndeutsches Forschungszentrum – Projekte

• Ungarndeutscher Sprachatlas

• Wörterbuch der deutschen Mundarten in Ungarn

• Sprachgebrauch der deutschen Minderheit in Ungarn

• Deutsche Sprachinseln in Mittel­ und Osteuropa

• Volkskultur der Ungarndeutschen

Publikations- und Herausgebertätigkeit

Buchreihen des Instituts:

• Budapester Beiträge zur Germanistik (53 Bände)

• Budapester Beiträge zu DaF (gemeinsam mit dem UDV)

• Ungarndeutsches Archiv (9 Bände)

• ELTE­Chrestomathie (11 Bände)

• Deutsche Texte aus Ungarn

• Skandinavisztikai Füzetek

• Néderlandisztikai Füzetek

Ausländische Partneruniversitäten des Germanistischen Instituts: Aarhus, Bergen, Berlin, Eichstätt­Ingolstadt, Graz, Hamburg, Heidelberg, Jena, Koppenhagen, Marburg, München, Odense, Oslo, Paderborn, Saarbrücken, Stockholm, Trondheim, Umeå, Wien

ERASMUS-Partnerschaften: Aarhus, Amsterdam, Antwerpen, Bamberg, Berlin, Bordeaux, Brussel, Eichstätt­Ingolstadt, Erlangen, Freiburg im Br., Hamburg, Heidelberg, Helsinki, Jena, Köln, Leiden, Leipzig, Limburg, München, Oslo, Paderborn, Potsdam, Saarbrücken, Umeå, Wien

Germanistische

Paderborn, Potsdam, Saarbrücken, Umeå, Wien Germanistische Sprachwissenschaft Die Hauptaufgabe des Lehrstuhls besteht
Sprachwissenschaft

Sprachwissenschaft

Die Hauptaufgabe des Lehrstuhls besteht in der Lehre auf den drei Ebenen: BA, MA und PhD. Die Unterrichtstätigkeit verläuft gegenwärtig sowohl in der alten Studienordnung als auch im neuen modularen Studiengang. Es werden solide Grundkenntnisse in der deutschen Grammatik, im Wortschatz und dessen Erscheinungsformen/Varietäten des Deutschen, in der systemaren (Phonetik, Phonologie, Morphologie, Lexikologie, Syntax, Textlinguistik, Sprach­ geschichte) und in der angewandten Sprachwissenschaft (Soziolinguistik, Psycholinguistik­Spracherwerbsfragen, Sprache und Medien etc.) vermittelt. Aufbauend auf diesen Grundlagen werden die Akzente in der MA­Stufe auf thema­ tische Schwerpunkte wie kontrastive Grammatikbereiche, Variationsphänomene in der Sprache, Metaphern und Me­ tonymien, Sprachgebrauch, Stilistik und Textproduktion etc. gesetzt.

Sprachgebrauch, Stilistik und Textproduktion etc. gesetzt. Literaturwissenschaft Der Lehrstuhl für deutschsprachige

Literaturwissenschaft

und Textproduktion etc. gesetzt. Literaturwissenschaft Der Lehrstuhl für deutschsprachige Literaturen bietet den

Der Lehrstuhl für deutschsprachige Literaturen bietet den Studierenden zahlreiche Möglichkeiten, die Kultur­ und Li­ teraturgeschichte der deutschsprachigen Länder vom Mit­ telalter bis zur Gegenwart kennen zu lernen. Die literatur­ wissenschaftlichen Seminare geben zugleich Einblick in die wichtigsten Medien wie Film, Presse, bildende Künste und Musik und setzen einen besonderen Akzent auf literarische Übersetzung und Textproduktion. Im Rahmen der BA­Stu­ dien werden Programme zu den deutsch­ungarischen kul­ turellen Kontakten, sowie zum Wechselspiel unterschied­ licher Medien angeboten. Die am Lehrstuhl laufenden For­ schungs­ und Dissertationsprojekte befassen sich in erster Linie mit der deutschsprachigen Literatur der mitteleuro­ päischen Region und mit den Kultur­ und Literaturtheorien des 19. und 20. Jahrhunderts sowie mit den literarischen Kontakten.