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Magazin / Rubriken / hospitalityTalk • 13.01.2012 • 21 • 30343

Social Media-Kolumne: Was kostet ein Twitter-Follower?
Heute: Was kostet ein Twitter-Follower? Soviel steht fest: Es kann teuer werden. Der Hotelier Marco Nussbaum kommentiert Social Media-Erlebnisse und -Beobachtungen aus der Branche - immer flott formuliert, top-aktuell und nah an der Praxis. Der CEO der prizeotel Management Group, Bremen, lebt Social Media täglich. "Kennen Sie PhoneDog.com? Das ist eine Community im Internet, in der es u.a. um News und Videos rund um Mobilfunk geht. Aus deren Umfeld lässt sehr Interessantes auch den Hotelier aufhorchen: Es geht um den Microblogging-Dienst Twitter. Vor ein paar Jahren meldete sich in den USA der PhoneDogMitarbeiter Noah Kravitz bei Twitter an. Damals war es noch nicht so verbreitet, Tweets durch das World Wide Web zu schicken und nur wenige wussten, was Follower sind. Noah Kravitz registrierte sich unter dem Pseudonym @PhoneDog_Noah und twitterte fröhlich drauf los, sowohl privates als auch geschäftliches - hauptsächlich über Mobiltelefone. Im Laufe der Zeit sammelte er damit rund 17.000 Freunde (Follower) bei Twitter, die seine Nachrichten erhalten konnten. Im Oktober 2010 verliess Noah Kravitz die Firma in gutem Einvernehmen. Seinen Twitter-Account hat er daraufhin umbenannt in @noahkravitz, angeblich auch mit dem Segen des Unternehmens. Das gute Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Ex-Arbeitnehmer wurde allerdings getrübt, als Noah Kravitz auf die Nachzahlung von angeblich einbehaltenen Löhnen und Erträgen aus seiner Zeit bei PhoneDog pochte. Die Retourkutsche: PhoneDog verklagte Kravitz auf 340.000 Dollar für die Follower, die er einfach "mitgenommen" habe, als er unter neuem Namen anfing zu twittern. Kravitz soll nun, nach seiner Kündigung, acht Monate lang jeden Monat pro Follower 2,50 Dollar zahlen. Haben Sie, liebe Hoteliers-Kollegen, einen Twitter-Account und wissen Sie, wer diesen Account und seine Follower besitzt? Die Klage in den USA jedenfalls deutet neue, gewaltige Dimensionen des Internet-Rechts an."

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