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MULTIMEDIA

16 I / 16 MULTIMEDIA Freitag, den 9. Juni 2006     Sonys Einstieg in die

Freitag, den 9. Juni 2006

   
 
   
 

Sonys Einstieg in die DSLR-Arena

Webcams: immer im Bilde

Die erste digitale Spiegelreflex-Kamera des japanischen Herstellers hat viel zu bieten. Seite 17

Tipps zum Webcam-Kauf: Worauf man achten

sollte, um sich ohne Stress im Video-Chatraum

zu tummeln.

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im Video-Chatraum zu tummeln. S e i t e 1 7 Ebay-Version von Opera-Browser In Kooperation

Ebay-Version von Opera-Browser

In Kooperation mit eBay hat Opera eine Variante des eigenen Handy-Browsers Opera Mini vor- gestellt, mit der die bekannten eBay-Dienste komfortabler über ein Mobiltelefon genutzt werden können. Das Pilotprojekt be- schränkt sich zwar vorerst auf die deutsche Zweigstelle, aber „es wäre natürlich schön, wenn wir das Angebot auch auf andere Länder außerhalb Deutschlands ausweiten könnten“, so Opera- Sprecher Eskil Sivertsen.

Umkämpfter Sicherheitsmarktausweiten könnten“, so Opera- Sprecher Eskil Sivertsen. Amerikanischen Medienberichten zufolge plant AOL America,

Amerikanischen Medienberichten zufolge plant AOL America, un- ter dem Namen „Total Care“ ein neues Software-Paket für seine Kunden einzuführen, das sich vom Umfang her durchaus mit den geplanten neuen Bundles von Microsoft, Symantec und McAfee messen lassen soll. Bran- chenexperten gehen davon aus, dass in Zukunft weitere große In- ternet Service Provider sich ver- stärkt im Sicherheitsbereich posi- tionieren werden, zumal der Markt satte Wachstumsraten ver- spricht.

werden, zumal der Markt satte Wachstumsraten ver- spricht. Virtueller Drucker Am Fraunhofer Institut für Expe-

Virtueller Drucker

Am Fraunhofer Institut für Expe- rimentelles Software Engineering wurde in Zusammenarbeit mit dem japanischen Gerätehersteller Ricoh ein virtueller Drucker ent- wickelt, der das Druckmanage- ment verbessern soll. Hinter „Virtual Office of the Future“ (VOF) verbirgt sich eine intelli- gente Steuerung, die Zugriff auf eine Vielzahl von Druckern oder Faxgeräten hat und bei Bedarf selbst entscheidet, welches der Geräte für einen aktuellen Auf- trag verwendet werden soll.

für einen aktuellen Auf- trag verwendet werden soll. Googles Excel-Konkurrent Unter dem Namen „Google

Googles Excel-Konkurrent

Unter dem Namen „Google Spreadsheet“ bietet der Suchspe- zialist einen webbasierten Tabel- lenkalkulationsdienst an. Im Rah- men der „Google Labs“ veröf- fentlicht, sollen bis zu zehn Per- sonen zeitgleich an einem Doku- ment arbeiten und sich per „In- Document-Chat“ miteinander un- terhalten können. Der Service ist in der Lage, einige hundert For- mulare zu verarbeiten, komplexe Funktionen wie Makros findet man jedoch nicht. Gespeichert werden die Dateien in Google-ei- genen Servern.

Gespeichert werden die Dateien in Google-ei- genen Servern. Filesharer schlagen zurück Wenige Tage nach der Beschlag-

Filesharer schlagen zurück

Wenige Tage nach der Beschlag- nahme der Pirate-Bay-Server durch die schwedische Polizei ist es in Stockholm und Göteborg zu öffentlichen Protesten gekom- men. Zudem legten Hacker ne- ben der Webpage des Antipirate- rie-Büros vorübergehend auch die schwedischen Regierungsser- ver sowie eine Reihe von Web- seiten der Musikindustrie lahm. Die Betreiber haben ihre Seite mittlerweile von holländischen Servern aus wieder zugänglich gemacht und kündigten Schaden-

ersatzforderungen an.

(pte)

Intel kündigt neue Prozessoren und Chipsätze an

Doppel-Herz für den Desktop

Core 2 Extreme taktet mit 2,93 Mhz, neue Notebook-CPU verbraucht unter einem Watt

Im Hinblick auf die bald erschei- nende CPU-Reihe der Core-2-Duo- Prozessoren hat der Halbleiterher- steller Intel auf der aktuell stattfin- denden Computermesse Computex 2006 in Taipeh nun den passenden

Chipsatz vorgestellt. Zudem kün- digte Intel Senior Vice-President Anand Chandrasekher bei seiner Keynote zur Messeeröffnung wei- tere neue Produkte und Technolo- gien im Umfeld von Core 2 Duo an.

So soll beispielsweise noch im Juli der High-End-CPU „Core 2 Extre- me“ eingeführt werden, der eine Geschwindigkeit von 2,93 Mega- hertz ermöglicht. Der P965 Express Chipsatz, bis- lang unter dem Codenamen „Broadwater“ bekannt, unterstützt „Fast Memory Access“, was einen schnelleren Zugriff auf Daten im Hauptspeicher erlauben und da- mit die Reaktionszeit des Rech- ners deutlich verbessern soll. Da- bei wird die Auslastung des Da- tenbusses zwischen dem Memory Control Hub und dem Hauptspei- cher optimiert, wodurch der effek- tive Datendurchsatz gesteigert werde. Der Chipsatz unterstützt DDR2-Speicher mit bis zu 800 Me- gahertz.

Schneller, sparsamer und multimediafreundlicher Zusammen mit dem Doppelkern- Prozessor Intel Core 2 Duo zeich- net der P965 Express Chipsatz für eine Reihe von Vorteilen verant- wortlich. Dazu zählen unter ande- rem die Steigerung der System- leistung, eine erhöhte Energieeffi- zienz, geringere Geräuschent- wicklung sowie eine Audioqualität für Kinoerlebnis unterwegs oder

sowie eine Audioqualität für Kinoerlebnis unterwegs oder Intel-Vizechef Anand Chandrasekher schwört auf

Intel-Vizechef Anand Chandrasekher schwört auf „kühle“ Chips und integrierte Grafik.

(FOTO: AP)

zu Hause, teilte Intel mit. Inner- halb der nächsten zwei Monate würden die Produkte ausgeliefert. Chandrasekher hat außerdem neue Videofunktionen der inte- grierten Grafik des G965 Express Chipsatzes präsentiert. Dieser bringt mit „Intel Clear Video“ eine Technik, die laut Intel für eine bessere Videoqualität sorgen soll und sich zur Wiedergabe von HDTV-Inhalten und anderen hoch auflösenden Filmen von Videore-

kordern oder digitalen Camcor- dern eignet. Weiter unterstützt der 965 Express Chipsatz ein zwei- tes externes PC-Laufwerk. Die „Intel Quiet System Technology“ schließlich reduziert Systemge- räusche sowie Temperatur. Diese Chipsätze bilden die Basis für die Intel-Plattformen mit Intel Viiv Technologie und die Intel vPRO. Auf diesen Plattformen werden in zunehmendem Maße Intel Core 2 Duo-Prozessoren Verwendung

finden. Ab Sommer sollen über Erstausrüster wie HP oder Dell sowie über Reseller auch extrem sparsame ULV-CPUs (Ultra Low Voltage) erhältlich sein. Mit Ver- weis auf weiterentwickelte Ener- giesparfunktionen kündigte Chan- drasekher einen Core-Duo-Pro- zessor für Notebooks mit beson- ders niedriger Spannung an. Die- ser soll nur 0,75 Watt Leistung benötigen, laut Intel der niedrigste derzeit verfügbare Wert. (pte)

„Linux Fest 2006“

Der 17. und 18. Juni stehen ganz im Zeichen des freien Betriebssystems

Open-Source versteht sich als Ge- genbewegung zu heute gängigen Patent- und Copyright-Verfahren. Man möchte die Grundregel „Der Kunde ist König“ wörtlich nehmen und dem Benutzer die volle Kon- trolle über sein System und die darauf laufende Software geben. Im Gegensatz zu den sonst übli- chen Nutzungsrechten, ist es dem Anwender zusätzlich gestattet, den offengelegten Programmcode zu durchforsten, ihn bei Bedarf zu modifizieren, zu kopieren und weiterzuverbreiten. Es gilt jedoch zwischen „Linux“ und „GNU/Linux“ zu unterschei- den. Während „Linux“ einzelne proprietäre Codeteile wie zum Beispiel Treiber enthält, ist bei „GNU/Linux“ der komplette Pro- grammcode Allgemeingut. Der

der komplette Pro- grammcode Allgemeingut. Der Linux-Maskottchen Tux ist mal wieder in Luxemburg zu Gast.

Linux-Maskottchen Tux ist mal wieder in Luxemburg zu Gast. (FOTO: LW)

Namenswirrwarr entstand da- durch, dass der Gründer des GNU- Projekts, Richard Stallman, den Ursprung einzelner Code-Bau- steine hervorheben und dem Na- men „GNU“ eine größere Bedeu- tung zukommen lassen wollte.

Das kostenlose Betriebssystem läuft Windows den Rang ab Ursprünglich im Jahre 1991 von Linus Torvalds zum besseren Ver- ständnis seines eigenen Compu- ters entwickelt, erfreut sich das Open- Source- Betriebssystem mittlerweile stetig wachsender Beliebtheit. Um Berührungsängste abzu- bauen und zukünftige User an das Produkt heranzuführen, veranstal- tet die LiLux a.s.b.l. alljährlich das „Linux Fest“.

Geboten werden eine Diskussi- onsrunde bei einem Bier im Tux- Café, eine ausführliche Einfüh- rung in die Open-Source-Welt so- wie eine LAN-Party, wo Spiele unter Linux gezockt werden dür- fen (Material wird gestellt). Zu- sätzlich bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, sich Linux auf dem eigenen PC installieren und konfigurieren zu lassen. Die Teil- nahme an den Kursen und der LAN-Party erfordert eine vorhe-

rige Anmeldung über die LiLux- Webseite. Das Linux Fest 2006 findet wäh- rend dem 17. und 18. Juni im Lycée de Garçons in Luxemburg statt. Nähere Informationen und eine Anmeldung können auf www. lilux.lu/LinuxFest2006 abgerufen

werden.

(NM)