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3/2012 25. Jahrgang Verlagspostamt 6050 Hall · P.b.b., Postzulassungsnummer: 02 Z 030211 M
3/2012
25. Jahrgang
Verlagspostamt 6050 Hall · P.b.b.,
Postzulassungsnummer: 02 Z 030211 M
Volksmusik und Blasmusik Seite 4-7 Tiroler Bläserwoche 2012 1. Tiroler Jugendblasorchestertag 2012 Musizieren im
Volksmusik und Blasmusik
Seite 4-7
Tiroler Bläserwoche 2012
1. Tiroler Jugendblasorchestertag 2012
Musizieren im Familienkreis: Die Engel-Familie
Seite 8-10
Seite 13
Seite 24-25
Die schönste Energie im Land! TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG
Die schönste Energie im Land!
TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG
Thema Volksmusik und Blasmusik 4-7 Aktuelles Tiroler Bläserwochen 2012 8-9 Sächsische

Thema

Volksmusik und Blasmusik

4-7

Aktuelles

Tiroler Bläserwochen 2012

8-9

Sächsische Bläserphilharmonie

10

Kapellmeisterwettbewerb „con brio Tirol“

11

1. Tiroler Jugendblasorchestertag

13

Landesjugendblasorchester

14

ÖBV-Führungskräfteseminar Nord

15

Reading Session

15

Österr. Jugendblasorchester-Wettbewerb

16-17

Philips Symphonisches Blasorchester

18-19

ÖBV: neuer Präsident

19

Konzertvorschau

46

Panorama

Bläserklassen in Tirol

20-21

275. Geburtstag von Michael Haydn

23

Musizieren im Familienkreis

24-25

Mitteilungen

26-30

Jugendarbeit intensiv

31-33

Bezirksmeldungen

34-45

In memoriam Service

47

CD-Bespechungen

48-49

Neue Noten

49

Termine

50

Kapellen suchen

50

Kapellenveranstaltungen

50

titelbild: Flügelhornisten der Musikkapelle Steinach am Brenner beim Weisenblasen auf der Bergeralm. Foto: Bruno Kröll

Editorial und inhalt

Geschätzte Leserinnen und Leser der BiT!

und inhalt Geschätzte Leserinnen und Leser der BiT! V olksmusik und Volkskultur sind Begriffe, die sehr

V olksmusik und Volkskultur

sind Begriffe, die sehr dicht um

die Blasmusik herum angesie-

delt sind. Gerne betrachten wir uns als repräsentative Sparte der Volkskultur und tragen somit zum Musiziergut des Volkes bei, wörtlich genommen. „Volksmusik“ bezeichnet zum ei- nen die traditionelle, häufig schrift- los überlieferte Musik. Sie ist für be- stimmte Regionalkulturen charakteristisch oder wird dafür gehalten. Sie umfasst Volkslieder, instrumentale Stücke und Musik für Volkstanz. Im allgemeinen Sprachgebrauch um- fasst Volksmusik davon abweichend auch volkstümlichen Schlager, also moderne Unterhaltungsmusik mit Elementen der traditionellen Volksmusik.“, lässt sich in Wikipedia nach- lesen und man erkennt schnell, dass die Betrachtungsweisen sehr divergieren. Dass für Volksmusikanten reinster Prägung die Linien sehr klar gezogen sind, können wir in dieser Ausgabe der BLAS- MUSIK in Tirol feststellen, Peter Kostner und Florian Pedar- nig richten flammende Appelle an die Blasmusik in Sachen Volksmusikinterpretation. Hohe Dichte kann man der Aktivität im Jugend- und Ver- bandsgeschehen attestieren, an verschiedensten Projekten wird intensiv gearbeitet. Auch der Blick auf die Konzertereig- nisse im Lande bewirkt große Anerkennung gegenüber Lei- stung, Kreativität und Fleiß. Beschaulicher hingegen ist wohl der Blick auf das Musizieren der Engel-Familie, einem Tiroler Aushängeschild jungen Musizierens des letzten Jahrhunderts, aber auch heute nachahmenswert.

Viel Freude mit dieser Ausgabe der BLASMUSIK in TIROL wünscht

Freude mit dieser Ausgabe der BLASMUSIK in TIROL wünscht Euer Josef Wetzinger Die nächste BiT erscheint

Euer Josef Wetzinger

Die nächste BiT erscheint im Dezember 2012 Redaktionsschluss: 31. Oktober 2012

IMPRESSUM:

Medieninhaber und Herausgeber: Landesverband der Tiroler Blasmusikkapellen | Redaktion: Josef Wetzinger | Redaktionsteam: Siegfried Knapp, Hermann Pallhuber, Roland Mair, Wolfram Rosenberger, Christian Zoller, Michaela Mair, Ursula Strohal | Produktion: Ablinger.Garber, Medienturm, 6060 Hall i. T., www.ablinger-garber.at | Für den Versand verantwortlich: Roland Mair | Verband: Klostergasse 1, A-6020 Innsbruck, Tel.: 0512/572333, Fax: 0512/572333-60, E-Mail: redaktionBiT@blasmusikverband-tirol.at oder presse@blasmusikverband-tirol.at | Jahresabogebühr e 15,- (ins Ausland plus Porto) | Die Redaktion behält sich Kürzungen und/oder sprachliche Abänderungen der zugesandten Beiträge vor.

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„Die Aushaltigen“, eine Tiroler Tanzlmusig, die sich aus der Musikkapelle Mieders heraus gebildete hat.

Foto: Mair

Volksmusik und Blasmusik

Eine Partnerschaft wider Willen?

E ine scheinbar unendliche Ge- schichte: die Sa-

che mit der Volksmusik in der Blasmusik oder der Blasmusik in der Volksmusik. Wie sehr brauchen diese Be- griffe, ihre Entstehungsgeschichte und ihre Musizierpraktiken einander? Möglicherwei- se behindern sie einander sogar? Irgendwie kommt jeder von uns Blasmusikanten einmal in Kontakt mit der „gepflegten“ Volksmusik, die heutzutage gern als die „echte“ Volksmu- sik bezeichnet wird, vielleicht sogar mehr als

Volksmu- sik bezeichnet wird, vielleicht sogar mehr als ein Volksmusikant mit der Blasmusik in Ver- bindung

ein Volksmusikant mit der Blasmusik in Ver- bindung tritt. Angeregt durch die vielfältigen Referate und Diskussionen und auch angesichts der ziemlich vielen Potpourris, die immer wie- der entstehen, halte ich es gerade für un- seren Tiroler Verband nötig, einmal mehr diese Problematik (die möglicherweise gar keine endgültige Klärung finden kann) aufzugreifen und kommentieren zu lassen. Gerade der Stil des Tiroler Musizierens als besonderes Alleinstellungsmerkmal in der Tiroler Volkskultur, wo regionale Blasmusik und regionale Volksmusik einen sehr hohen Stellenwert innehaben und beinahe „omni-

präsent“ sind, verlangt immer wieder nach einer Klärung und Orientierung im Wesent- lichen der Musik. Deshalb habe ich mich für diese Ausgabe der BiT an zwei Tiroler Gewährsleute gewandt, die sowohl in der Blasmusik als auch in der Volksmusik ent- scheidend mitgestalten und deshalb auch Ansprechpartner für diese Thematik sind:

Florian Pedarnig und Dr. Peter Kostner. An- hand eines Fragenkataloges oder auch bloß in freien Gedanken haben sie ihre Erfah- rungen und Meinungen der BiT mitgeteilt. Hier nun ihre Statements. Herzlichen Dank!

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Lkpm. Hermann Pallhuber

Peter Kostner

Volksmusik und Blasmusik Eine Verbindung aus Zeiten von vorgestern?

N un gut, für viele oberflächliche

Musikkonsu-

menten ist Blasmusik gleich Volksmusik und umgekehrt. Gar man- cher Nicht-Insider glaubt, dass Blasmusik vor allem aus zünftiger Marschmusik und schmissigen Polkas und damit vermeintlich aus Volksmusik besteht. Dabei wird es wohl schwer ein Musikgenre geben, das sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten derart pulsierend, innovativ und in hoch- künstlerische Sphären entwickelt hat wie die Blasmusik. Auch dürfte kein anderer Klang- körper eine derart große Breite an Musikli- teratur (von der Renaissance-Musik bis zum Top-Seller aus aktuellen Charts) wie eine Blasmusikkapelle bzw. ein Blasorchester oder eine Brass Band abdecken. Die Sinnhaftigkeit und Stilechtheit ist eine andere Frage. Ob Volksmusik eindeutig definierbar ist, darüber streiten sich die Wissenschaftler (in Tirol hat sich durch das unermüdliche Ar- beiten bedeutender Vorbilder wie etwa Pe- ter Moser, Florian Pedarnig, Peter Reitmeir, Franz Posch, Andreas Feller u.a. eine recht klare Begriffsbildung ergeben, was man denn unter Volksmusik versteht). Ob Volksmu- sik (im Speziellen die alpenländische) klare Grenzen hat oder weiterentwickelbar ist, darüber hat es schon Symposien mit unge- klärtem Ausgang gegeben. Ob Volksmusik in einer derart großen Vielfalt an (besserer und schlechterer) neuer Blasmusikliteratur in den Konzertprogrammen unbedingt Platz finden soll, das kann und muss jede/-r Programm- verantwortliche, sprich Dirigent/-in, selbst entscheiden. Persönlich glaube ich, dass wir in einer Zeit der Globalisierung, Interna- tionalisierung und Vernetzung einer „Ver- Mac-Donaldisierung“ der Musik manchmal entgegentreten sollten. Der musikalische Einheitsbrei ermüdet auf Dauer! Es gibt viele Möglichkeiten, dem klang- lichen, rhythmischen und melodischen Mit- telmaß entgegenzuarbeiten. Eine Chance ist vielleicht auch die heimische Volksmusik. Das ist Musik, die uns Österreicher – oder noch enger gefasst uns Tiroler – ausmacht und auch unverwechselbar macht. Gerade weil wir vom Ausland so intensiv mit neuer

macht. Gerade weil wir vom Ausland so intensiv mit neuer Literatur versorgt, manchmal sogar bombar- diert

Literatur versorgt, manchmal sogar bombar- diert werden, ist vielleicht auch die Besin- nung auf das eigene Musiziergut besonders wichtig. Allerdings ist die persönliche Erfahrung mit der Volksmusik im Rahmen der Blas- musik eine durchaus ambivalente. Aber je- denfalls so positiv, dass ich nach wie vor die Stärke und den Ausdruck der heimischen Musik auch im Blasorchester nicht missen oder missachten möchte. So wie manche zweistimmige innige Lied- weise zum großen Chorsatz ausgearbeitet mitunter ihren ursprünglichen Charakter ver- liert, ist die musikantische Umsetzung eines „Tanzls“ mit einem Blasorchester schwer mög- lich. Ich habe beispielsweise eine in Egerlän- der-Besetzung und mit Profimusikern perfekt eingespielte, glatt gebügelte und in halligem Soft-Sound produzierte CD von Stücken Gottlieb Weißbachers im Ohr, welche die ur- sprüngliche Kraft der Inntaler-Musik vollends vermissen lässt. Was tun dagegen? Bei all den guten Volksmusik-Potpourris, die in verschie- denen Verlagen erhältlich sind, ist besonders auf eine möglichst authentische Interpretati- on zu achten, d.h. hier ist manchmal weniger mehr, also kleinere Besetzungen entsprechen hierbei oft eher dem ursprünglichen Charak- ter der Musik. „Musikantisches Musizieren“ kann manchmal nicht aus den Noten gelesen werden. Rhythmisierungen, Phrasierungen, Tongebungen, die unsere Volksmusik ausma- chen, sind oft nicht notierbar. Da hilft nur das Zuhören! Am besten Vorbildgruppen bei öf- fentlichen Auftritten, gut eingespielte Tonträ- ger sind ebenfalls eine gute Hilfe. Eine Opernouvertüre kann eigentlich nur dann sinnvoll und werkgetreu interpretiert werden, wenn man den Inhalt der Oper kennt. So verhält es sich auch mit dem Volks-

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lied: Im Bläsersatz ist es dann richtig umsetz- bar, wenn man auch den Liedinhalt kennt. Es ist ein Unterschied, ob wir ein inniges Liebeslied, ein patriotisches Heimatlied oder ein Wildschützenlied spielen. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Musik ist un- umgänglich, auch in der Volksmusik! Die Erfahrung zeigt, dass trotz der Ein- fachheit der Volksmusik die Erarbeitung eines Volksmusik-Potpourris doch intensive Probenarbeit benötigt. Vom Arbeitsaufwand durchaus vergleichbar mit mancher Ouvertü- re oder einem sinfonischen Werk. Diese Tat- sache wird – meiner bescheidenen Meinung nach – sehr oft unterschätzt, weil die ver- meintliche Einfachheit sowohl bei Dirigenten als auch Musikern zu oberflächlicher Behand- lung der Musik führt. Und was kommt dabei heraus: Musik die weder die Aktiven noch die Zuhörer berührt, geschweige denn be- geistert. Zweifelsohne ist die intensive Arbeit an der Volksmusik mitunter schwerer als an sog. symphonischer Musik oder zeitgemäßer Unterhaltungsmusik, zumal Melodien und Rhythmen bei weitem nicht so „spektakulär“ sind. Aber wie intensiv kann man dann doch an Phrasen und Melodiebögen, Intonation, Schlüssen, Übergängen, klanglichen Abstu- fungen, musikantischem Ausdruck u.v.m. arbeiten! Mitunter ein Langzeitprozess, der sich setzen muss. Ich darf hier nochmals meine persönliche Erfahrung einbringen:

Manchmal musste man bei Musikanten/- innen recht große Überzeugungsarbeit lei- sten und den langen Atem bewahren. Aber authentisch, mit Kraft, Feinfühligkeit, Ex- aktheit und Überzeugung musiziert konnte die Volksmusik auch bei Konzerten in sehr großem Rahmen beim Publikum extrem gut punkten (und damit schließlich auch bei zweifelnden Musikern)!

(und damit schließlich auch bei zweifelnden Musikern)! Meister ihres Faches: die Zillertaler Weisenbläser unter

Meister ihres Faches: die Zillertaler Weisenbläser unter der Leitung von Stefan Neussl.

Foto: Margreiter

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thEma 2010 spielte die Musikkapelle Fulpmes in ihrem Frühjahrskonzert gemeinsam mit dem Volksmusiktrio „Stubaier

2010 spielte die Musikkapelle Fulpmes in ihrem Frühjahrskonzert gemeinsam mit dem Volksmusiktrio „Stubaier Freitagsmusig“.

Foto: Mair

Unsere gut besetzten Register im weitmen- surierten Blech sind in neueren Komposi- tionen recht oft stiefmütterlich behandelt. Flügelhornisten und Tenorhornisten können sich gerade in der Volksmusik bestens ein- bringen, zumal die weiche Klangfarbe beson- ders gut zu den Liedweisen, Jodlern und auch Tänzen passt.

Möglichkeiten die Volksmusik in die Blasmusik einzubauen gibt es viele: Vom ausgearbeiteten Potpourri bis zu einzelnen Flügelhornweisen und Tanzlmusigstücken beim Platzkonzert oder beim geselligen Bei- sammensein im Wirtshaus. Literatur dazu ist in den verschiedenen Verlagen mittlerweile genügend zu finden. Wichtig ist allerdings

eine ernsthafte Beschäftigung mit der Musik. Sonst lieber Finger weg (aber das gilt eigent- lich für jede Art von Musik)!

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Peter Kostner Seit 22 Jahren aktiver und sich auch mit Volksmusik beschäftigender Kapellmeister

Vom Autor im Bereich Volksmusik erschienen:

• So klingt's bei uns dahoam – Volksmusikpotpourri, Musikverlag Helbling 1993

• Klingendes Österreich – Volksmusikpotpourri, Musikverlag Helbling 2012

• Kimmt schian hoamlig die Nacht – Abendlieder für Blasorchester, TSS Musikverlag 2009

• Bläserweisen durch's Jahr:

TSS Musikverlag 2003

Florian Pedarnig

„Volksmusik und Blasmusik“ Meine Gedanken dazu

Als ehemaliger Tiroler Landeskapellmeisterund Kapellmeister mehrerer Tiroler Musikkapellen zwischen 1956 und 1998 ist mein Interesse an den Konzertprogrammen unserer Tiroler Musik- kapellen ungebrochen. Mit einigem Bedauern stelle ich fest, dass in den Programmen der sog. Jahreskonzerte, der Frühjahrs- oder Cäcilien- konzerte Volksmusikpotpourris kaum mehr berücksichtigt werden. Auch bei den dörflichen Pavillon- oder Platzkonzerten wartet man oft vergeblich auf einen volksmusikalischen Bei- trag in Form eines Volksmusikpotpourris, oder auf ein oder zwei von einer Weisenbläsergrup- pe geblasenen Volkslieder. Das ist schade!! Als Alternative zu den Volksmusikpotpourris gäbe es auch die Möglichkeit Volkslieder mit den einzelnen Registern einer Musikkapelle im Konzertprogramm zu berücksichtigen, zum Beispiel unter dem Motto: „Volkslieder und Weisen im Registerklang“. Mögliche Regi- stervarianten wären: Klarinettenensemble mit Bassklarinette, oder gesamtes Holzbläserregi-

mit Bassklarinette, oder gesamtes Holzbläserregi- ster mit, oder ohne Saxophone (* Siehe auch Li-

ster mit, oder ohne Saxophone (* Siehe auch Li- teraturhinweise unten) – Weites Blechquintett mit 2 Flügelhörnern, Tenorhorn, Bariton und Bass – Enges Blechquartett mit 2 Trompeten und 2 Posaunen, dazu ein Bass – Tiefes Blech- quintett mit 2 Hörnern, Tenorhorn/Posaune, Bariton/Posaune und Bass. Bei Konzerten im Freien könnte man aus klanglichen Gründen die Register auch chorisch besetzen.

Was soll ein Volksmusikpotpourri für Blas- musikkapelle/Blasorchester bewirken? Florian Pedarnig: Gerade wegen des über- großen Angebotes an Blasmusikliteratur, vor allem durch diverse Ausländische Verlage sollte unser geschätztes Blasmusikpublikum auch auf unseren überreichen Schatz an über- lieferter musikalischer Volkskultur immer wieder aufmerksam gemacht werden. Durch eine vorbildliche Interpretation der Lieder, Tänze und Weisen und durch eine gründ- liche, gewissenhafte Probentätigkeit seitens des Kapellmeisters könnte man auch unsere Blasmusikjugend behutsam an die für sie un- gewohnte Musikgattung hinführen und even- tuell sogar für die musikalische Tiroler Volks- kultur begeistern.

Wo liegen deine Anliegen für die Kapellmeister? Was die Interpretation von Volksmusik in der Blasmusik betrifft wären die Kapellmeister ge-

fordert und gut beraten, wenn sie sich vermehrt auch für das Volkslied und die Volksmusik in- teressieren würden, vor allem was die musika- lische Gestaltung betrifft. Bei der Interpretation von Volksliedern, ob mit einer Weisenbläser- gruppe, oder im Rahmen eines Volksmusikpot- pourris sollte man unbedingt auch den Text der Lieder kennen, den Musikanten/innen mittei- len und sich an vorbildlichen CD-Aufnahmen von Volksliedchören und auch kleineren Ge- sangsgruppen orientieren, vor allem aber an den hervorragenden CDs der „Alpbacher Blä- ser“, den Bläsern der „Tiroler Kirchtagmusig“, - beide mit Sätzen und zwei- bis sechsstimmigen Weisen von und mit Peter Moser -, den Bläsern der „Tiroler Sunnwend Musig“, den „Goinger Weisenbläsern“, den „Pongauer Bläsern“, dem „Tiroler Posaunenquartett“ und noch vielen anderen vorbildlichen CD-Produktionen aus den Bundesländern. Leider werden so manche Lieder von den Weisenbläsergruppen oft zu

.“weil die Liadln halt gar

langsam gespielt, soo schien sein“!!

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit Volksmusik und Blasmusik einen Sinn ergeben? Die Wertschätzung der Volksmusik und des Volksliedes seitens des Kapellmeisters wäre sehr wünschenswert. Zwei Punkte sind für mich ganz entscheidend:

Die bekannten Tiroler Tanzmusikanten. 1. Die Musikanten/innen müssen das Gefühl haben, ihr musikalischer Leiter ist

Die bekannten Tiroler Tanzmusikanten.

1. Die Musikanten/innen müssen das Gefühl haben, ihr musikalischer Leiter ist fest über- zeugt, dass auch diese Musikgattung eine Bereicherung für ein niveauvolles, abwechs- lungsreiches Konzertprogramm darstellt. 2. Ein Volksmusikpotpourri braucht für eine stilistisch und musikalisch gute Einstudie- rung seine Probenzeit. Diese hängt natürlich auch von der Länge und der Schwierigkeit des Werkes ab. - Ein Kapellmeister hatte vor Jahren mein damals neues Volksmusikpot- pourri „Bei uns in Tirol“ -„Mit Liedern und Weisen durchs Jahr“ - Dauer 10 Min. - auf dem Programm eines Cäcilienkonzertes. Ich habe mich nach dem sehr gelungenen Konzert für die hörbar gute Einstudierung gerade dieses Stückes bedankt und er sagte mir, dass er für dieses Potpourri mindestens so viel Probenzeit benötigte wie für die Ouvertüre zu „Nabucco“ von G. Verdi, die im 1. Teil auf dem Programm stand. Dem- entsprechend begeistert reagierte auch das zahlreiche Konzertpublikum auf die sehr schöne, musikalische Gestaltung dieses Pot- pourris.

Was soll vermieden werden? Dass ein Kapellmeister eine Viertelstunde vor dem Ende einer Probe sagt: „Meine Lieben, lasst mich noch schnell das Potpourri „Melo-

Lieben, lasst mich noch schnell das Potpourri „Melo- Weisenbläserseminare erfreuen sich im- mer größerer

Weisenbläserseminare erfreuen sich im- mer größerer Beliebtheit. Hier LKPM Her- mann Pallhuber beim Unterricht mit der „Lei koa Gneat Tanzlmusig“.

Foto: Mair

Foto: Mair

dien aus Tirol“ durchspielen, ich möchte es am Sonntag beim Frühschoppenkonzert aufs Pro- gramm setzen, wir haben es ja vor zwei Jahren öfters gespielt“. (Siehe auch Punkt 2 oben).

Wie schaut ein gutes Volksmusikpotpourri aus, welche Regeln gibt es? Es sollte vom Ablauf und im musikalischen Aufbau abwechselnd sein, eine dem Stück entsprechend passende Einleitung und einen wirkungsvollen Schluss haben, mit wechseln- dem Tutti- und Registerspiel (siehe ganz oben) und mit gut überlegten Überleitungen – wenn notwendig, mit harmonisch einwandfreien Modulationen – zwischen den Liedern und Tänzen ausgestattet sein. Die Länge von 10 Minuten sollte nicht wesentlich überschritten werden. Neben den mehreren guten älteren-, aber auch in letzter Zeit - ab den 90er-Jahren - veröffent- lichten sehr gelungenen Volksmusikpotpour- ris von Peter Kostner, Peter Moser, Andreas Bramböck, Toni Profanter , Gottfried Veit u.a., ist für mich nach wie vor „Älplerische Weisen“ – Ein Melodienreigen für Blasmusik – von Sepp Tanzer das große Vorbild. Man- che mögen sagen, das ist doch ein „alter Hut“, ich aber sage, dieser alte Hut aus dem Jahre 1955 wird auch noch über Jahrzehnte „was- serdicht“-, eben ein sog. Klassiker unter den Volksmusikpotpourris sein und bleiben!

Wann soll ein Volksmusikpotpourri ins Pro- gramm aufgenommen werden? Nur wenn es dem musikalischen Leiter ein wirkliches Anliegen ist, dass die Volksmusik, im speziellen das geblasene Volkslied in einem Konzertprogramm den ihm gebührenden Platz haben sollte. Er wird dann auch mit der notwendigen Ernsthaftigkeit dafür sorgen, dass gerade auch diese Musikgattung von sei- nen Musikanten/innen ernst genommen und eine gründliche Probenarbeit dazu akzeptiert wird.

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Vom Autor im Bereich Volksmusik erschienen:

• KLARINETTENWEISEN Alpenlän- dische Lieder und Jodler für 2-5 Klarinetten zusammengestellt und

bearbeitet von Florian und Stefan Pedarnig Musikverlag Helbling 1994

- Notenausgabe mit Partitur, Einzel-

stimmen und CD. Ich darf bei dieser Gelegenheit wegen der großen Nachfrage eine längst fäl- lige 2. Folge der KLARINETTENWEI- SEN ankündigen, die Mitte Oktober im Musikverlag Helbling erscheinen wird unter dem Titel: KLARINETTEN- WEISEN FOLGE 2 „Mit Liedern, Wei- sen und Tanzln durch’s Jahr, wieder ausgewählt und bearbeitet für 2 – 5 Klarinetten - mit den Zusatzstimmen für Flöten, Oboe, Fagotte und Saxopho- ne - von Florian und Stefan Pedarnig. Die Sammlung umfasst 32 geistliche und weltliche Lieder, Tänze und Wei- sen für den Jahreslauf. Alle Stücke wurden in hervorragender Qualität vom „Innbrüggler Klarinettenquintett“, vom „Klarinettenquintett der Musikschule Telfs“ und von den „Innsbrucker Volks- musikanten“ auf CD produziert und sind zusammen mit dem Notenmateri- al ab Mitte Oktober 2012 beim Musik- verlag Helbling erhältlich.

• Älplerisch g’sungen – älplerisch g’spielt: Volkslieder und Tänze für Blas- musik - Musikverlag Helbling 1989

• Bei uns in Tirol, Mit Liedern und Weisen durch‘s Jahr: Musikverlag Helbling

• Älplerisch – Tirolerisch: Gekürzte Zusammenfassung meiner beiden obenstehenden Potpourris in der Dauer von ca. 7 Minuten, erhältlich beim TSS Musikverlag

• 21 Geistliche- und weltliche Volks- lieder für tiefes Blech – Beim Autor in A 4 Format als Capella-Partitur erhältlich unter: florian.pedarnig@ live.at Die Einzelstimmen dazu sind in Vorbereitung. Zum Abschluss möchte ich noch dar- auf hinweisen, dass eine ganze Menge von Bläserweisen, Liedern und Jodlern, zwei- bis sechsstimmig gesetzt von Pe- ter Moser, oder Stefan Neussl, in den Musikverlagen Helbling, Karl Edelmann und TSS Musikverlag erhältlich sind.

AKTUELLES

Eine Woche im Jahr

Tiroler Bläserwoche 2012

U nd schon war es wieder soweit! Montag, 09. Juli 2012: Beginn der Tiroler Bläserwoche auf dem Grill-

hof. War nicht gerade das Schlusskonzert der Bläserwoche 2011 verklungen? So schnell vergehen die Jahre! Und so trafen sich viele alte Bekannte und auch einige neue Gesichter bereits ab 07:00 Uhr beim Einchecken in den ehrwürdigen Räumen des „Grillhof “ in Vill bei Igls. Das Organisationsteam hatte sich auch für die diesjährige Woche viele Neue- rungen einfallen lassen. Gleich am ersten Tag gab es Orchestermusikerinnen und Orche- stermusiker „zum Anfassen“ – zu Gast war die Sächsische Bläserphilharmonie (das ehe- malige Rundfunkblasorchester Leipzig) mit ihrem Dirigenten Thomas Clamor. In den

Leipzig) mit ihrem Dirigenten Thomas Clamor. In den Der Dirigierkurs rund um Meister Bern- hard Sieberer.

Der Dirigierkurs rund um Meister Bern- hard Sieberer.

gleichzeitig stattfindenden Dirigierworkshop mit Prof. Clamor wurden auch die Teilneh- mer/innen der Bläserwoche mit einbezogen. Am Vormittag gab es interessante Vorträge über das Orchester und die Musizierphilo- sophie dieses Klangkörpers, am Nachmittag standen die Registerführer für Anfragen zur Verfügung und gaben Tipps und Tricks aus der täglichen „Orchesterküche“ weiter. Den Höhepunkt bildete dann das abschließende Workshop-Konzert, das alle Zuhörer/innen schwer beeindruckte und bestens für die kommende eigene Orchesterarbeit moti- vierte. Daneben wurde allerdings schon am Mon- tag in den Registern eifrig die erste Orche- sterprobe vorbereitet. Bernhard Sieberer, der in diesem Jahr zum zweiten Mal das Kursor- chester „Tyrolean Winds“ leitete, hatte ein an- spruchsvolles Konzertprogramm ausgewählt

Konzertprogramm

• Philip Sparke: Suite from Hymn of the Highlands

• Johannes Brahms / Arr. Bernhard Sie- berer: Ungarischer Tanz Nr. 6

• Hans Zimmer / Jay Bocook: Pirates of the Carribean: At World´s End

• Steven Reineke: The Witch and the Saint

Aufgrund der tollen Orchesterbesetzung ge- lang schon die erste Probe am Montagabend sehr gut. Nach einer etwas „unruhigen“ ersten Nacht (die beiden „Aufsichtführenden“ Rudi Pascher und Werner Mayr hatten eine Zeitlang alle Hände voll zu tun) machten sich Referent/ innen und Teilnehmer/innen am Dienstag mit voller Kraft an das Werk. Aus allen Seminar- räumen erklangen fast pausenlos Bläserklänge in allen Tonhöhen und Lautstärken.

Bläserklänge in allen Tonhöhen und Lautstärken. Bernhard Sieberer leitete auch heuer wieder das Orchester

Bernhard Sieberer leitete auch heuer wieder das Orchester „Tyrolean Winds“.

Beim Ab- schlusskonzert am Freitag wurde das in der Woche Erarbeitete dargeboten. FachreferentInnen leisteten
Beim Ab- schlusskonzert am Freitag wurde das in der Woche Erarbeitete dargeboten. FachreferentInnen leisteten
Beim Ab- schlusskonzert am Freitag wurde das in der Woche Erarbeitete dargeboten. FachreferentInnen leisteten

Beim Ab- schlusskonzert am Freitag wurde das in der Woche Erarbeitete dargeboten.

FachreferentInnen leisteten hervorragende Arbeit

Folgende Fachreferentinnen und Fachrefe- renten standen die ganze Woche zur Verfü- gung und leisteten hervorragende Arbeit:

• Querflöte: Günther Handl - Musikschul- leiter im Tiroler Musikschulwerk und Tiroler Landeskonservatorium

• Fagott: Daniele Muleri - Tiroler Sympho- nieorchester Innsbruck und Tiroler Lande- skonservatorium

• Klarinette: Stephan Köhle, MA – Tiroler Musikschulwerk

• Saxophon: Mag. Peter Girstmair – Städ- tische Musikschule Hall in Tirol – Wiener

Philharmoniker

• Tenorhorn/Bariton: Harald Buchner – Musikschulwerk Oberösterreich

• Posaune: Craig Hansford – Tiroler Sym- phonieorchester Innsbruck

• Tuba: Florian Trenkwalder – Tiroler Mu- sikschulwerk

• Schlagzeug: Stephan Mader – Tiroler Musikschulwerk Ihnen sei an dieser Stelle besonders herzlich gedankt. Alle sind seit vielen Jahren Erfolgs- garanten für die Tiroler Bläserwoche. Das bewies auch der tolle Applaus für jeden Ein- zelnen am Ende des Schlusskonzertes! Über das Bläsertechnische hinaus führte Prof. Klemens Vereno vom Mozarteum Salz- burg wieder mit abwechslungsreichen mor-

• Horn: Sylvia Klingler: Musikschule Telfs – Tiroler Musikschulwerk

• Trompete/Flügelhorn: Raimund Walder

k Die Flötistinnen und ihr Referent Günther Handl spielen gemein- sam auf einem Instrument.
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Die Flötistinnen
und ihr Referent
Günther Handl
spielen gemein-
sam auf einem
Instrument.

Musikschulleiter im Tiroler Musikschulwerk

Posaunen-Referent Craig Hansford ist bekannt und beliebt für seine humorvolle Art.

Das Hornregister war in diesem Jahr besonders stark.

AKTUELLES

gendlichen Hörstunden in die Details ver- schiedener Musikstile ein. Bernhard Sieberer weihte seine „Schäfchen“ in die Geheimnisse des Dirigierens ein. In zusätzlichen abend- lichen Einheiten arrangierten die Teilnehmer/ innen des Kurses „Arrangieren mit Klemens Vereno“ kleine Stücke für Blasorchester. Der Mittwochvormittag stand ganz im Zeichen des Rhythmus. Norbert Hebertin- ger – Landesjugendreferent des Oberöster- reichischen Blasmusikverbandes und MSL im Oberösterreichischen Musikschulwerk – zündete ein wahres Feuerwerk des Rhyth- mus, von Body Percussion bis zu besonders anspruchsvollen Rhythmusstücken im Ge- samtorchester.

Ein weiterer „Special Guest“

Marianne Wierer-Wesdorp – Atempä- dagogin und Oboisten – arbeitete mit den Kursteilnehmer/innen an der Verbesserung der Atmung. So vergingen die Tage wie im Flug. Die Stimmung an den Abenden war be- sonders kameradschaftlich und gut. Das Schlusskonzert am Freitag bewies mit Beiträgen, die großteils von den Dirigier- schülern geleitet wurden, das hohe Niveau und die gute, disziplinierte Arbeit der Wo- che. Davon konnten sich auch der Obmann des Tiroler Blasmusikverbandes Siegfried Knapp und der Geschäftsführer Roland Mair sowie Ehrenobmann Herbert Ebenbichler überzeugen, die mit ihrer Anwesenheit große Wertschätzung bezeugten. Große Freude herrschte auch über den Besuch von Hans Eibl und Florian Pedarnig, den zwei Landes- kapellmeistern früherer Jahre. Dass am Schluss doch einige Wehmut aufkam, war nicht nur der Tatsache des Ab- schiednehmens zuzurechnen. Es war der letz- te Kurs auf dem „alten Grillhof “. Das Haus wird ab Herbst und während des nächsten Jahres komplett umgebaut. Für 2013 wird also nach einem anderen Veranstaltungsort gesucht, 2014 sollte dann wieder der umge- baute neue Grillhof die Heimstatt der Woche sein. Die letzten Zeilen diese Beitrages seien deshalb dem Grillhofteam gewidmet: Wir bedanken uns auf das Herzlichste für alles, was ihr für uns in dieser Woche getan habt! Dabei ergeht ein besonderer Dank an die neue Wirtschaftsleiterin Sandra Pichler, die die Nachfolge von Margarethe Lechner in perfekter Weise angetreten hat, aber auch ein Dank an Martin Weber und den Leiter Franz Jenewein.

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Werner Mayr

AKTUELLES

Die Sächsische Bläserphilharmonie zum Auftakt der Tiroler Bläserwoche 2012

Thomas Clamor als charismatischer Dozent beim Dirigierworkshop am Grillhof

als charismatischer Dozent beim Dirigierworkshop am Grillhof Die Teilnehmer des Dirigierkurses mit Thomas Clamor und

Die Teilnehmer des Dirigierkurses mit Thomas Clamor und Hermann Pallhuber.

Fotos: BVT

N eun Teilnehmer haben sich aktiv in

den Ring der Nachwuchsdirigenten

am Grillhof beim Workshop mit

Prof. Thomas Clamor gewagt, 16 weitere waren als sogenannte passive Teilnehmer gemeldet, die den Workshop aus sicherer Di- stanz mitverfolgt haben. Der Tag mit der Sächsischen Bläserphilhar- monie am Montag, dem 9. Juli, war gleichzei- tig der Auftakt zur Bläserwoche 2012. Gleich das Eröffnungsreferat vom Geschäftsführer des Orchesters, Heiko Schulze, legte eines klar: Auch oder gerade ein professionelles Blasorchester mit höchstem Niveau und Weltruf muss sich stets um Qualitätssiche- rung, um attraktive Angebote, um professio- nelle Musiker, um geeignete Rahmenbedin- gungen und um das nötige kulturpolitische Know-How bemühen, um zeitgemäß und künstlerisch ansprechend seine vielfältigen Aufgaben und die hohen Ansprüche im Kul- turleben Deutschlands und darüber hinaus erfüllen zu können. Dabei waren gerade die Anfänge nach der Wende 1989 sehr hart und herausfordernd. Beinahe wäre der Umstieg vom Rundfunkblasorchester Leipzig zur Sächsischen Bläserphilharmonie nicht ge-

glückt. Der harten und umsichtigen Arbeit der Verantwortlichen und der Musiker war es zu verdanken, dass das Orchester die Wen- de überwunden hat und sich nach mehr als zwanzig Jahren nun das einzige Kulturblas- orchester Deutschlands nennen darf.

Einmal die Sächsische Bläserphilharmonie dirigieren

Nach dem Eröffnungsreferat von Heiko Schulze erzählte Prof. Clamor von seinem musikalischen Werdegang, seiner Zeit als Solotrompeter bei den Berliner Philharmo- nikern und seinen ersten Versuchen als Di- rigent und letztlich sprach er begeistert von

als Di- rigent und letztlich sprach er begeistert von seiner Tätigkeit bei der Sächsischen Bläser-

seiner Tätigkeit bei der Sächsischen Bläser- philharmonie. Die Zuhörer konnten einen hochmusikalischen und sehr bescheiden gebliebenen und vor allem freundlichen Mu- siker mit Thomas Clamor kennen lernen. Ei- nen, der ihnen jede Scheu vor musikalischem Tun nahm, sie durch Behutsamkeit und Herz- lichkeit zu führen verstand, sodass am Abend jede und jeder selbstbewusst vor das Orche- ster treten konnte. In der kurzen Zeit der Vorbereitung und Arbeit mit Prof. Clamor an Werken unterschiedlichen Charakters und Schwierigkeitsgraden, von verschiedenen Choralbearbeitungen bis hin zur feurigen Carmen-Ouverture, konnten die Teilnehmer mit einem sehr feinsinnigen Orchester sich selbst und die Auswirkungen ihrer Probenar- beit und Dirigiertätigkeit erproben. „Die Zeit war kurz und intensiv“, sagte ein Teilnehmer, „ aber was ich in den 15 Minuten vor diesem Orchester erleben durfte, nehme ich sicher für mein ganzes Leben mit!“ Mit einem Abschlusskonzert, an dem jeder Teilnehmer seinen kurzen Programmaus- schnitt dirigieren durfte, endete der erlebnis- reiche Tages-Workshop für alle, sowohl für Teilnehmer wie Zuhörer. Auch den Musikern und Thomas Clamor selbst dürften der Aufenthalt und die Arbeit am Grillhof gefallen haben. Er hat jedenfalls sein Interesse für eine künftige Zusammen- arbeit mit dem Tiroler Blasmusikverband bekundet. Wenn´s klappt - wir würden uns freuen!

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Hermann Pallhuber

klappt - wir würden uns freuen! n Hermann Pallhuber Mit seiner freundlichen Art motivierte und lehrte

Mit seiner freundlichen Art motivierte und lehrte Thomas Clamor die Dirigierschüler.

AKTUELLES

AKTUELLES Hingehen und miterleben! Der Internationale Dirigentenwettbe - werb con brio 2010 war ein spannendes Erlebnis,

Hingehen und miterleben!

Der Internationale Dirigentenwettbe- werb con brio 2010 war ein spannendes Erlebnis, allerdings fand die 2. Runde sowie das Finale leider ohne Tiroler Wettbewerbsteilnehmer statt. Dies war für das Landeskapellmeisterteam der An- stoß, auch auf dieser Ebene der Kapell- meisterausbildung tätig zu werden und einen Dirigentenwettbewerb, zugeschnit- ten speziell für Tiroler Kapellmeisterin- nen und Kapellmeister, zu veranstalten.

ALLE WETTBEWERBSVERANSTAL- TUNGEN ÖFFENTLIch! Wann hat man die Möglichkeit, die Um- setzung einer Partitur von verschiedenen Dirigent/innen-Persönlichkeiten direkt zu vergleichen? Wann hat man die Möglichkeit, bei der Arbeit von zwölf Kapellmeister/innen hautnah dabei zu sein und die für sich selbst gemachten Erkenntnisse mit jenen der Jury zu vergleichen? Am Samstag, den 29. September 2012, ab 9:00 Uhr, werden sich im CENTRUM WEERBERG eine Kapellmeisterin und elf Kapellmeister aus Tirol den ganzen Tag im Dirigieren, Analysieren und In- terpretieren von sieben Aufgabestücken messen. Alle aktiven Kapellmeister und deren Stellvertreter und alle Musikinteressier- ten sind herzlichst eingeladen (Saal- einlass jeweils nur beim Wechsel der Kandidaten möglich).

zUM hÖhEpUNKT EIN GALAKoNzERT! zwei Toporchester stehen den Kandida- ten, der Kandidatin zur Verfügung: Die Stücke der 1. Runde, „GOLDEN EAGLE“ von Hermann Pallhuber und die „NORT- HUMBRIAN SUITE“ (Satz 1 und 3) von Stuart Johnson werden mit der Jugend- brassband der Musikschule Innsbruck CATCHBASINBRASSBAND erarbeitet. In der 2. Runde steht die SWAROVSKI MUSIK WATTENS für die Interpretation der Werke „DANCES OF INNOCENCE“ von Jan Van der Roost und „VITA PRO MUSICA“ von Fritz Neuböck zur Verfü- gung.

Der Gewinner des 1. Tiroler Dirigenten- preises 2012 wird dann um 20.30 Uhr im GALAKONZERT der Swarovski Musik Wattens ermittelt, wobei drei Sätze aus der „Second Suite for Band“ von Gustav Holst, „Mountainsong“ von Philip Sparke oder „Green Hills Fantasy“ von Thomas Doss zu dirigieren sind.

BEWERTUNGSKRITERIEN UND JURy Die Bewertungskriterien sind Diri- giertechnik, Pädagogische Fähigkeit, Orchesterkontakt, Interpretation und Gesamteindruck. Die Jury setzt sich aus dem nicht wertenden Koordinator Landeskapellmeister Hermann Pallhuber, dem Bundeskapellmeister Walter Re- scheneder (OÖ), den Komponisten und

Dirigierlehrern Thomas Doss (OÖ) und Fritz Neuböck (OÖ) zusammen.

ALSo – hINGEhEN UND MITERLEBEN!

Rudi Pascher

Samstag, 29. September CENTRUM WEERBERG

1. RUNDE

• 9.00 Uhr – 11.00 Uhr:

Kandidat/in 1 bis 6

• 11.30 Uhr – 13.30 Uhr:

Kandidat/in 7 bis 12

• 14.00 Uhr: Bekanntgabe der 6 Teilnehmer/innen der 2. Runde

2. rundE

• 15.00 – 16.00: Kandidat/in 1 - 3 (alphabetische Reihenfolge)

• 16.20 – 17.20: Kandidat/in 4 - 6

• 18.00 Uhr: Bekanntgabe der 3 Fina- listen – Ziehung der Finalstücke

FINALE UND GALAKoNzERT der Swarovski Musik Wattens um 20.30 Uhr

BEzAhLTE ANzEIGE

©Christian Schneider
©Christian Schneider

Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg, Dirigent Hansjörg Angerer

JUBILÄUMSGALA

anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg

12 BiT | September
12
BiT | September

So, 11.11.2012, 11.00 Uhr Großes Festspielhaus, Salzburg

Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg Dirigent: Hansjörg Angerer Solist: Martin Grubinger, Percussion

Programm:

Richard Strauss Ernst Ludwig Leitner

Modest Mussorgski

„Till Eulenspiegels lustige Streiche” „Match and Sketch“ for Wind and Percussion Bilder einer Ausstellung

©Felix Broede
©Felix Broede

Martin Grubinger

Karten:

Kat. 1: 49,- / erm. 39,- Kat. 2: 39,- / erm. 29,- Kat. 3: 29,- / erm. 22,-

Polzer Travel und Ticketcenter Tel: +43 662 8969, E-Mail: office@polzer.com und an der Tageskasse

Die Mitglieder des Tiroler Blasmusikverbandes erhalten die ermäßigten Kartenpreise.

AKTUELLES

Jugendblasorchester Tirols

konzertierten vor dem Goldenen Dachl

Der 1. Tiroler Jugendblasorchestertag führte am 30. Juni 2012 neun Jugendblasorchester aus ganz Tirol vor das Wahrzeichen Innsbrucks, wo sie einen ganzen Tag lang musizierten und Gedankenaustausch hielten.

D as 25jährige Bestehen des Klarinet- tenorchesters Tirol wurde an die- sem Tag mit einem
D as 25jährige Bestehen des Klarinet-
tenorchesters Tirol wurde an die-
sem Tag mit einem Galakonzert im
Stadtsaal Innsbruck gefeiert: Das jubilierende
Ensemble der Musikschule Innsbruck unter
der Leitung von Peter Rabl konzertierte zu-
sammen mit dem Klarinettenorchester des
Konservatoriums Bern (Leitung Martin Kunz)
und einer kammermusikalische Formation
des sächsischen Klarinettenorchesters.
Das Klarinettenorchester der Musikschule
der Stadt Innsbruck wurde 1987 von Peter
Rabl ins Leben gerufen. Die zahlreichen Kon-
zerte im In- und Ausland bestätigen das hohe
musikalische Niveau des Orchesters. Peter
Rabl ist Klarinettist des Tiroler Symphonie-
e-
orchesters Innsbruck und unterrichtet an der er
Musikschule der Stadt Innsbruck. n
n
Wolfram Rosenberger
er
Robert Werth führte gekonnt
durch das Programm des heißen
Tages vor dem Goldenen Dachl.
Das SÖMI-Winds-Jugendblasorchester
der LMS Südöstliches Mittelgebirge
unter der Leitung von Günther Handl
kurz vor dem großen Auftritt.
EIN DANKE DEN TEILNEhMENDEN JUGENDBLASoRchESTERN:
SÖMI Winds-JBo der LMS SÖM
Leitung: MSL Günther Handl
Bläserklasse der Landesmusikschule St. Johann in Tirol
Leitung: Michael Sojer
JUMU 2000 - Jugendblasorchester der MK Bruckhäusl
Leitung: Klaus Weiss
"Die jungen Erben" -Jugendblasorchester der MK Itter
Leitung: Martin Rabl
Jugendmusik Wildermieming
Leitung: Stefan Steinhauser
Jugendorchester MK Ischgl
Leitung: Markus Kurz
Kidsclub Amras
Leitung: Theresa Schapfl und Daniel Steixner
JBo der Landesmusikschule St. Johann in Tirol
Leitung: Michael Sojer
catch Basin Brass Band der Musikschule Innsbruck
Leitung: Andreas Lackner
Landeck Wind
Leitung: Stefan Köhle
Weit angereist war das Jugendblasor-
chester der MK Ischgl unter der Leitung
von Markus Kurz.

AKTUELLES

Landesjugendblasorchester 2012

Film-Musik-Live

V om 2. bis 4. November 2012 wird

das Landesjugendblasorchester

Konzerte in St. Johann, Serfaus

und Kufstein geben. Die Probenphasen fin- den am 20. / 21. Oktober und 26. / 28. Okto- ber im Kaisersaal St. Johann statt. Dort wird

auch das erste Konzert stattfinden, das Kon- zert in Kufstein steht im Rahmen des „Tiro- ler Bläserherbstes“ und wird gemeinsam mit dem Nationalen Blasorchester Österreichs gestaltet. Motto für alle drei Konzerte wird „Film-Musik-Live“ sein. Stefan Köhle und Wolfram Rosenberger leiten die Konzerte, ein hervorragendes Referententeam steht für die Teilproben zur Verfügung. Angesprochen werden vor allem die JM- LA-Gold-Absolventen der Jahre 2010 bis

vor allem die JM- LA-Gold-Absolventen der Jahre 2010 bis 2012, bzw. die Jungmusiker/innen, die auf dem

2012, bzw. die Jungmusiker/innen, die auf dem Niveau JMLA-Gold musizieren. In allen drei Konzertorten werden Schü- ler aus Volks- und Hauptschulen Bilder zu den einzelnen Werken malen und gestalten. Diese werden während des Konzerts präsen- tiert.

Aus dem Programm des Landesjugendblasorchesters:

• Robin hood – König der Diebe

• Star Wars Trilogie – 1. und 2. Satz

• piraten der Karibik

• heidi und peter – Symphonische Skizzen

• Gimme some lovin – Blues Brothers

Kurzentschlossene JMLA-Gold-Absol- venten der letzten Jahre können sich bei Interesse noch mit den Landesjugendrefe- renten in Verbindung setzen. Alle Detail- Informationen und das Anmeldeformular sind auf der Homepage des Tiroler Blas- musikverbandes zu finden. n

RUNDEL

RUNDEL

REPERTOIRE TIPP

 

www.rundel.at

  • Easy Listening: Swing · Rock · Pop · Film
 

Easy Listening: Swing · Rock · Pop · Film

JAZZ INSPIRATION · Medium Swing/Blues/Fast Swing · M.Schneider

WADE IN THE WATER · Gospel Rock · Markus Götz

HAPPY SPAIN · Solo for Trumpets · Hans-Reiner Schmidt · arr. McMillan

OPENING · Moderner Marsch von Ernst Hoffmann

BLUE TANGO · Leroy Anderson · arr. Siegfried Rundel

BLUE TANGO · Leroy Anderson · arr. Siegfried Rundel

COMING HOME · Ballade · Heinz Briegel

Konzert

DEUTSCHLANDBILDER · Capriccio für Blasorchester · Alfred Bösendorfer

FISKINATURA · Suite · Thiemo Kraas

 

CABO VERDE · Inseln im Wind · Markus Götz

A WINDOW TO THE WORLD · South African Folksong · Fritz Neuböck

A WINDOW TO THE WORLD · South African Folksong · Fritz Neuböck

Kirche & Musik

16 MARIENLIEDER · ab Quartett · Siegfried Rundel

MARIA-CRESCENTIA-MESSE (Deutsche Messe) · ab Quartett · G.Stich

JESUS, BERÜHRE MICH · mit Gesang · Albert Frey · arr. Kurt Gäble

LOB UND EHR · Prozessionsmarsch von Hans Hartwig

LOB UND EHR · Prozessionsmarsch von Hans Hartwig

AMEN · Pavel Stanék

 

Traditionelle Blasmusik

BÖHMISCH SOLL ES KLINGEN · Polka von A.Pfluger · arr. M.Kuhn

BÖHMISCH SOLL ES KLINGEN · Polka von A.Pfluger · arr. M.Kuhn

SEHNSUCHT NACH DEM FRÜHLING · Solo für Trompete von P.Schad

LEBENSFREUDE PUR · Walzer von Kurt Gäble

RUHIGE NACHT · Walzer von Metodéj Prajka · arr. Jir`´í Volf

 
MUSSINAN-MARSCH · Carl Carl · arr. Siegfried Rundel

MUSSINAN-MARSCH · Carl Carl · arr. Siegfried Rundel

HELENENMARSCH · Friedrich Lübbert · arr. Siegfried Rundel

WAIDMANNSHEIL · Jägermarsch von August Reckling · arr. S.Rundel

Weitere Infos:

Musikverlag RUNDEL GmbH · D-88430 Rot an der Rot TEL 0049-8395-94260 · FAX 0049-8395-9426890 EMAIL info@rundel.de · INTERNET www.rundel.at

Verdienstkreuz in Gold

Des Österreichischen Blasmusikverbandes für LV-Obmann Siegfried Knapp

V om Noten-Ar-

chivar bis zum

LV-Obmann

nahezu alle Funktio- närstätigkeiten, die es im Vereinsleben gibt, hat unser Siegi Knapp im Dienste der Musikkapellen seit 1965 erfüllt. In seiner Freude am Musizieren, die ihn nun schon 51 Jahre innerhalb der Blasmusik aktiv im wahrsten Sinne des Wortes sein lässt, ist Funktionärsarbeit auf ver- schiedensten Ebenen inbegriffen, sei es in der Kapelle, im Bezirk oder im Landesverband. Von Beruf zunächst Lehrer, dann Bezirksschulinspektor im Bezirk Schwaz, stellen Bildung, Zusam- menarbeit in der Gemeinschaft und wertschätzende Kommunika- tion ein Lebensmotto für Siegfried Knapp dar. Aus diesem Geist heraus hat er im Jahre 2010 die Funktion des Obmannes im Landesverband übernommen, nach Tätigkeiten als Beirat und Obmann-Stellvertreter seit 1998. In diesem Jahr ist er zu-

Obmann-Stellvertreter seit 1998. In diesem Jahr ist er zu- dem stellvertretender Präsident des Österrei- chischen

dem stellvertretender Präsident des Österrei- chischen Blasmusik- verbandes und wird im kommenden Jahr gemäß dem Rotationsprinzip die Präsidentenwürde nach Tirol bringen. Eine Reihe von Auszeichnungen unterstreicht sein erfolgreiches Wir- ken, so ist er Ehrenmitglied seiner Musikkapelle Pill, der Musikbund Schwaz hat ihn nach 15jährigem Wirken als Obmann zum Ehrenob- mann ernannt, das Verdienstkreuz des Landes Tirol wurde ihm schon vor mehr als 10 Jahren verliehen. Nun, beim Bundeskongress des Österreichischen Blasmusikver- bandes im Juni, wurde er mit dem Verdienstkreuz in Gold des ÖBV ausgezeichnet. Der Blasmusikverband Tirol gratuliert seinem Obmann auf das Allerherzlichste und bedankt sich für die intensive und fruchtbare Arbeit für das Blasmusikgeschehen. JoWe

n

AKTUELLEs

Diplomierte Führungskräfte

Diplomübergabe des ÖBV-Führungskräfteseminars Nord

D er Vorarlberger Blasmusikverband lud am Samstag, dem 02.06.2012 zur offiziellen Diplomübergabe im

Rahmen der ÖBV-Führungskräfteausbildung die Teilnehmer aus Tirol und Vorarlberg in die Vorarlberger Mittelschule Braz im Klo-

stertal ein.

Ehre, wem Ehre gebührt

Seminarleiter Richard Wasle (Blasmusik- verband Tirol) eröffnete die feierliche Über- gabe mit einigen interessanten Anekdoten über das Seminar, dankte den 11 Teilneh- mern für ihren Fleiß und ihr Engagement während des 5 Module umfassenden Semi- nars und gratulierte allen zur bestandenen Diplomprüfung. Besonders erfreut zeigte sich die Vorarlber- ger Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann in ihren Grußworten über den Frauenanteil der Vorarlberger Delegation. Sie lobte auch, dass es solche engagierte Leute im Land brauche, die sich für eine Vereinsfunktion einsetzen. In seiner Festansprache führte der Vize- obmann des VBV Elmar Rederer an, dass Vereinsfunktionäre doch etwas mehr als nur

Durchschnittsmusikanten sind. Auch der Frauenanteil in den Kapellen sei ein wesent- licher Faktor geworden. Viele Vereine wären ohne Frauen gar nicht mehr spielfähig. Mu- sikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch ein Horn- und ein Jazzensemble der MS Klostertal.

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Patricia Gohm und Günther Abart ließen in einer kurzen Präsentation und aussage- kräftigen Bildern das Ausbildungsjahr noch- mals Revue passieren!

Mehr als „nur“ ein Seminar

In den 55 Unterrichtseinheiten seit Okto- ber 2011 wurde Vieles erarbeitet: Was ist für meinen Verein wichtig? Welche Aufgaben und Informationen gibt es für mich in einer Vereinsfunktion? Bei Theorie- und Praxis- einheiten zu Recht und Organisation konn- ten sich die Seminarteilnehmer auch unterei- nander austauschen. Welche Unterschiede in den einzelnen Vereinen zu verzeichnen sind, das kann sich so mancher Musikant in einer Funktion gut vorstellen. Dass auch die Öf-

in einer Funktion gut vorstellen. Dass auch die Öf- fentlichkeitsarbeit und die Präsentation nach außen, sei

fentlichkeitsarbeit und die Präsentation nach außen, sei es musikalisch oder anderweitig, sehr wichtig ist, wurde bei diesem Seminar so manchen Teilnehmern bewusst.

Tiroler Teilnehmer: Günther Abart (BMK Söll), Josef Hetzenauer (BMK Schwendt), Ronald Holzknecht (MK Längenfeld), Günter Mayr (MK Matrei/Mühlbachl/Pfons), Johannes Nemmert (MK Thurn), Mathias Schuler (BMK Pians) und Martin Waldner (BMK Aschau i.Z.) Aus Vorarlberg nahmen an dem Seminar teil: Martina Bickel (MV St. Anton i.M.), Manfred Bliem (SK Bregenz-Vorkloster), Pa- tricia Gohm (MVH Meiningen) und Andreas Grabner (HM Bürs).

n

Der Blasmusikverband Tirol gratuliert recht herzlich zum erlangten Diplom!

Reading Session 2012

Orchesterwochenende für alle Musiker ab 18 Jahren

D er Tiroler Blasmusikverband lädt zu einem Orchester-Wochenende vom Freitag, 30. November (Beginn:

18.00h) bis Sonntag, 02. Dezember (Ende:

12.00h) in Erl ein, bei dem ungezwungen mit- einander musiziert werden kann. Viele neue Werke der Blasmusik werden vorgestellt.

Das Motto für das Wochenende:

„Ein paar Tage nur Freude am Musizieren“.

Interessierte Teilnehmer/innen können parallel dazu mit Thomas Ludescher, einem international anerkannten Dirigenten, Werke vorbereiten oder einfach in die Welt des Diri- gierens eintauchen. Es besteht die Möglichkeit für Seminarteilnehmer, vorbereitete Werke mit

dem Seminarorchester zu proben. Gesamtleitung des Kurses: Wolfram Rosen- berger, Martin Rabl und Thomas Ludescher

Von verschiedenen Verlagen werden Neuer- scheinungen zur Verfügung gestellt, eine um- fangreiche Notenausstellung ergänzt das Pro- gramm.

Anmeldeformular und Detail-Informationen auf der Homepage des Tiroler Blasmusikver- bandes im Fachbereich „Jugend“.

Ort: Probelokal der Bundesmusikkapelle Erl. Kosten: Unterbringung (Vollpension/DZ) im „Hotel Postwirt“ VP € 110,–, Kursgebühr € 30,–

n

Postwirt“ VP € 110,– , Kursgebühr € 30,– n Worum geht es bei Reading Session: •

Worum geht es bei Reading Session:

• Kennenlernen von neuer und interessanter Literatur

• Blattspielen

• Motivation

• neue Freunde

• Tipps zur Probengestaltung und Probenarbeit

• Lustbetontes und effizientes Proben

• Zusammenarbeit mit Verlagen, die die Literatur zur Verfügung stellen

• musikalische Zufriedenheit und Freude vermitteln

AKTUELLEs

Österreichischer Jugend- blasorchester-Wettbewerb 2013

Tiroler Vorbewerbe im April 2013 in Tarrenz und St. Johann

D er Österreichische Blasmusikver- band/Österreichische Blasmusi- kjugend schreibt für Samstag, den

26. Oktober 2013 im Brucknerhaus in Linz den 6. Österreichische Jugend-Blasorchester Wettbewerb aus.

Teilnahme:

Dem Bundeswettbewerb gehen in allen

Landesverbänden sowie den Partnerverbän- den Südtirol und Liechtenstein Landeswett- bewerbe voraus. Der Landeswettbewerb für Tirol findet am 20. April 2013 in Tarrenz und am 21. April 2013 in St. Johann statt. Die Teilnahme am Bundeswettbewerb erfordert die vorhergehende Qualifikation in einem Landeswettbewerb. Es sind Jugendblasorchester in Harmonie-

besetzung ab neun Mitgliedern zugelassen. Folgende Arten von Jugendblasorchestern sind teilnahmeberechtigt:

1. vereinseigene Jugendblasorchester

2. vereinsübergreifende Jugendblasorchester*

3. Musikschul- und Schulblasorchester

4. Sondergruppen/Auswahlorchester

5. Bläserklassen (Junior)

Altersstufen

Die teilnehmenden Jugendblasorchester können in sechs verschiedenen Stufen antreten:

sTUFE

mAXimALEsdUrchschniTTsALTEr

hÖchsTALTEr

Junior

bis 11 für Bläserklassen

16

AJ

bis 13

18

BJ

bis 14

18

CJ

bis 15

19

DJ

bis 16

19

EJ

bis 17

20

SJ

bis 20

30

Literatur

Eine Komposition (Pflichtstück) ist aus der Literaturliste auszuwählen. Zusätzlich muss ein Selbstwahlstück, welches dem Schwierigkeitsgrad des Pflichtstückes entspricht, von jedem teilnehmenden Orchester gespielt werden.

Pfichtstücke:

sTUFE

WErKTiTEL

KomPonisT

VErLAg

AJ

Call of the Buffalo

Gerald Oswald

Mitropa

AJ

Three simple moments

Davide Pedrazzini

Eufonia

AJ

Valiance

Robert W. Smith

Barnhouse

BJ

Earth, Wind & Fire

Erich Pitterl

Pro Musica

BJ

Bruncu Salamu

Javier Martinez Campos

Scomegna

BJ

Ironclad

Sean O´Loughlin

Jwpepper

CJ

Samhain

Donald Furlano

Scomegna

CJ

Il baule dei giochi

Michele Mangani

Eufonia

CJ

Sound of Spring

Fritz Neuböck

Frigomusic

DJ

Magicus

Daniel Muck

Eigenverlag danielmuckmusic@gmail.com

DJ

The impressive rhythm of life

Herbert Marinkovits

Herrma

DJ

Volkslied reloaded

Armin Kofler

Musikverlag Frank

EJ

Paradies der Blicke

Herbert Marinkovits

Herrma

EJ

3 Slavonic Sketches

Pascal Gendre

WoodBrass Music SA

EJ

Kaleidoskope

Thomas Asanger

OrchestralArt

SJ

Outback

Thomas Doss

DeHaske

SJ

The verdict

Otto M. Schwarz

Mitropa Music

SJ

Elements of nature

Hermann Pallhuber

Beriato Music

Auf der Homepage der Österreichischen Blasmusikjugend www.winds4you.at stehen teilweise Hörbeispiele als Downloads zur Verfügung.

Von Seiten des Landesjugendreferats Tirol werden aufgrund des vorangegangenen Kompositionswettbewerbs die angeführten Selbstwahlstücke von österreichischen Komponisten empfohlen. Bei der Reading Session (30. No vember bis 2. Juli 2012) werden alle Pflicht- und Selbstwahl- stücke aufgelegt und angespielt.

Vorschläge – Selbstwahlstücke:

AKTUELLEs

Vorschläge – Selbstwahlstücke: AKTUELLEs sTUFE WErKTiTEL KomPonisT AJ Wind Games* Manfred Sternberger AJ
sTUFE WErKTiTEL KomPonisT AJ Wind Games* Manfred Sternberger AJ Feuerwehrmarsch* Florian Pranger BJ Earth, Wind
sTUFE
WErKTiTEL
KomPonisT
AJ
Wind Games*
Manfred Sternberger
AJ
Feuerwehrmarsch*
Florian Pranger
BJ
Earth, Wind & Fire*
Erich Pitterl
BJ
Präludium
Stefan Reiter
BJ
Arabian Nights*
Manfred Sternberger
BJ
Der Sonnenkönig*
Andreas Simbeni
BJ
Silvanus*
Daniel Muck
CJ
Dancing Bubble*
Daniel Muck
CJ
Tirol
Martin Rabl
CJ
Kindergedanken
Wolfram Rosenberger
CJ
47er Regimentsmarsch
Arr. Norbert Sailer
DJ
Petra Clara*
Daniel Muck
DJ
Alpin Coaster
Karl Schuchter
EJ
Adlerhorst*
Pertl Helmut

Auf der Homepage des Tiroler Blasmusikverbandes sind alle Vorschläge als Hörbeispiele zur Verfügung. Die mit (*) gekennzeichneten Werke sind

teilweise gesampelte Aufnahmen, und sollen einen ersten Eindruck vermitteln. Diese Aufnahmen werden Anfang November durch Einspielungen des Landesjugendblasorchesters ausgetauscht.

www.blasmusikverband-tirol.at/jugend/jugendblasorchesterwettbewerb

*

Die Bewertung erfolgt nach folgenden Kriterien:

Die Anmeldung erfolgt über den jeweiligen Landesverband:

winds4you.at bezogen werden. Anmelde- schluss für den Bundeswettbewerb ist der 1.

1.

Stimmung und Intonation

Die

Anmeldung zum Bundeswettbewerb

Juli 2013.

2.

Ton und Klangqualität

hat zu enthalten:

3.

Phrasierung und Artikulation

• das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular

Kooperation:

4.

Spieltechnische Ausführung

• die Entsendungsbestätigung des jeweiligen

Aufgrund einer Kooperation mit der Asso-

5.

Rhythmik und Zusammenspiel

Landesverbandes

ciazione Musicale “G. Verdi” und der „Scuola

6.

Tempo und Agogik

• je drei Partituren der Wettbewerbsstücke

Civica di Musica “G. Verdi“ in Sinnai (Sar-

7.

Dynamische Differenzierung

/ Beim Bundeswettbewerb ist mindestens

dinien) wurde vereinbart, dass der Sieger

8.

Klangausgleich und Registerbalance

eine Original Partitur des Pflicht- und des

des Internationalen Jugendblasorchester-

9.

Interpretation und Stilempfinden

Selbstwahlstückes der Jury vorzulegen

Wettbewerbs „Città di Sinnai“ als Gast beim

10.

Künstlerisch-musikalischer Gesamt- eindruck

• je ein aktuelles Foto des Orchesters und des Dirigenten/der Dirigentin

6. Österreichischen Jugend-Blasorchester- Wettbewerb 2013 teilnimmt.

Jedem Juror stehen bei der Beurteilung der

• je eine Biographie des Orchesters und des Dirigenten/der Dirigentin

• eine Besetzungsliste des Orchesters

eine Bühnensitzplan des Orchesters

Der Sieger des 6. Österreichischen Jugend- Blasorchester-Wettbewerbes wird mit Un-

oben angeführten Kriterien pro Kriterium

terstützung der Österreichischen Blasmusi-

zehn Punkte zur Verfügung. Das Gesamter- gebnis entspricht dem Durchschnittswert der Ergebnisse der Juroren.

Die Anmeldeformulare und weitere Infor- mationen können von der Homepage www.

kjugend als österreichischer Vertreter beim nächsten Internationalen Wettbewerb und Festival in Sinnai teilnehmen. n

BEzAhLTE AnzEigE

AKTUELLEs

Philips Symphonisches Blasorchester

Philips Harmonie konzertiert in Tirol

D as Blasorchester feierte 2011 seinen 100-jährigen Geburtstag. Bis da- hin trat es noch unter dem Namen

“Philips Harmonie” auf. Das 100-jährige Ju- biläum wurde zum Anlass, den Namen dem Repertoire gemäss in “Philips Symfonisch Blaasorkest” zu ändern. Seit 2012 kommt dem Orchester sogar die Ehre zuteil, ein “kö- niglich” hinzuzufügen. Mittlerweile umfasst das Orchester ca. 70 hochmotivierte Amateur- und Profimusiker, die sich einen hervorragenden Ruf im In- und Ausland erworben haben. Das aktuelle Programm enthält klassische wie auch populärmusika- lische Elemente. Dies kommt der Gastsopranistin Franka van Dommelen in ihrer Vielseitigkeit sehr entgegen. Ihre musikalische Ausbildung hat sie an der bekannten MusikAllFactory erhalten. Am Konservatorium ver- tiefte sie ihr Können im Sologesang. Sie wird im In- und Ausland als Opern- und Konzertsopranistin gefeiert. Hervorzuheben sind desweiteren die “stän- digen” Musiker Guido van de Ven (Klarinet-

die “stän- digen” Musiker Guido van de Ven (Klarinet- te) und Herbert Bakker (Flügelhorn). Der Dirigent

te) und Herbert Bakker (Flügelhorn). Der Dirigent Matty Cilissen war 2008 Di- rigent im professionelle Blasorchester der

Belgischen Armee, danach der Musikkapelle der Belgischen Marine und seit 2010 der Bel- gischen Luftwaffe. Seit 2008 wird das Philips Symfonisches Blasorchester von Matty Cilis- sen geleitet, der neben all seinenTätigkeiten auch ein gefragter Gastdirigent bei zahllosen Niederländischen Blasorchestern ist. Das Programm, das das Orchester in Tirol aufführen wird, enthält Werke von Rossini, Bellini, Shostakovich bis hin zu Teilen aus “James Bond on Stage”. Weitere Informationen unter: www.psbe.nl

n

ÖBV: neuer Präsident

Wolfgang Findl folgt Alois Loidl

L inz - Im Juni 2012 hat Wolfgang Findl

die Präsidentschaft des Österrei-

chischen Blasmusikverbandes über-

nommen Der Betriebswirt Findl, 65, ist seit 1990 im Vorstand des ÖBV seit 2006 als Gene- ralsekretär tätig. In dieser Funktion zeich- net er u.a. für das Ausbildungsprojekt „Der Diplomierte Vereinsfunktionär“, das eine qualitativ hochwertige Ausbildung aller ehrenamtlich tätigen Funktionär/innen des ÖBV sicherstellt, verantwortlich. Von 1990 bis 2004 sicherte Findl als Bundes-Finanz- referent die finanzielle Basis des ÖBV. Seit mehr als dreißig Jahren ist Findl im Wie- ner Blasmusikverband (Landesverband des

ÖBV) aktiv, sowohl als Landesobmann (seit 1990), als auch als Kapellmeister und natür- lich auch als Musiker. Gemeinsam mit Vizepräsident Regie- rungsrat Siegfried Knapp und dem schei- denden Präsidenten, nun Vizepräsidenten, Alois Loidl wird er in der kommenden Funktionsperiode einen besonderen Fokus auf den Bereich Teamarbeit und Kommuni- kation legen. Der Präsident des ÖBV wird seit 2004 jeweils auf ein Jahr gewählt. Nach dem Ro- tationsprinzip erfolgt der Vorschlag für die Wahl des Präsidenten aus jeweils einem anderen Bundesland (die Reihenfolge ist in den Statuten geregelt).

n

Bundesland (die Reihenfolge ist in den Statuten geregelt). n Alois Loidl (rechts im Bild) übergibt das

Alois Loidl (rechts im Bild) übergibt das Amt des ÖBV-Präsidenten an Wolfgang Findl (Mitte). Neuer Vizepräsident: Sieg- fried Knapp (links im Bild).

AKTUELLEs

Die Bläserklasse aus Bruckhäusl.

Bläserklassen in Tirol

Ein pädagogisches Konzept trägt in Tirol erste Früchte

B läserklassen existierten in den USA

schon lange, bevor der Musikpädagoge

Wolfgang Feuerborn am Gymnasium

Nepomucenum Rietberg zum ersten Mal in Deutschland ein Konzept für Klassenmusizie- ren mit Orchesterinstrumenten entwickelte. Seit dem Beginn seiner Zusammenarbeit mit einem großen japanischen Musikinstrumen- tenhersteller im Jahr 1996 verbreitet sich die Idee in ganz Deutschland. Durch Lehrerfortbil- dungen wurden viele Pädagogen für das neue Konzept gewonnen. Mittlerweile hat sich das Modell Bläserklasse in Europa durchgesetzt. Insgesamt gibt es in Österreich, Schweiz und Deutschland insgesamt ca. 2000 Bläser- klassen in über 1000 Schulen. In Österreich sind es derzeit 215 Bläserklassen, und pro Jahr starten ca. 20 neue. Beim 1. Jugendreferenten-Tag in Inns-

bruck Anfang 2011 wurde das Konzept in Tirol vorgestellt. Mittlerweile existieren in Tirol zwei Bläserklassen in Bruckhäusl und St. Johann i. Tirol. Im September 2012 startet die dritte Bläserklasse in der Musikschule In- nsbruck, in der Volksschule Arzl gemeinsam mit der STMK Innsbruck-Arzl.

Der Lehrplan der Bläserklasse

Im Lehrplan der Bläserklasse stehen: ein auf zwei Jahre angelegter Klassenmusizier- kurs, Musikunterricht mit Orchesterblasin- strumenten, Musizieren in der Orchester- gemeinschaft, für jede Schülerin und jeden Schüler die Möglichkeit, ein Orchesterblas- instrument zu erlernen, eine Kombination aus Orchester- und Instrumentalunterricht, eine der schönsten Möglichkeiten, Musik zu erfahren.

Die aktuelle Situation in Tirol

Bläserklasse an der Landesmusikschule St. Jo- hann in Tirol Im Herbst 2011 startete an der Landesmu- sikschule St. Johann in Tirol das Projekt. Nach einer Talentsuche unter den Volks- schülern hatten sich 14 interessierte Kin- der im Alter von 7 bis 10 gemeldet, die zu Schulbeginn durch den Musikschul-Unter- stützungsverein mit neuen Instrumenten ausgestattet wurden. Nach den ersten Unter- richtsstunden an der Landesmusikschule St. Johann in Tirol startete dann Mitte Novem- ber 2011 die eigentliche Bläserklasse. Unter der Anleitung von Michael Sojer wurden den Kindern erste Grundbegriffe des Zusammen- spiels in einer Ensembleformation nahege- bracht. Von den wesentlichsten Grundregeln des Zusammenspiels und Sozialverhaltens in

Die Bläserklasse aus St. Johann. PAnorAmA Viel Probenzeit für die Bläserklasse St. Johann. einer Gruppe,

Die Bläserklasse aus St. Johann.

PAnorAmA

Die Bläserklasse aus St. Johann. PAnorAmA Viel Probenzeit für die Bläserklasse St. Johann. einer Gruppe, den

Viel Probenzeit für die Bläserklasse St. Johann.

einer Gruppe, den ersten gemeinsamen Tö- nen und einfachsten Rhythmen vergingen nur wenige Wochen zu den ersten einstim- migen Melodien, ehe eine zweite und dritte Stimme dazu kam. Nach und nach wurden auch komplexere Rhythmusübungen einge- baut. Bei allem Üben wurde die Förderung der Kameradschaft in der Gruppe stets be- achtet. Nach gut einem halben Jahr standen An- fang Mai 2012 die ersten Konzertauftritte auf dem Programm, zunächst im kleinen Rah- men ein Klassenabend und in weiterer Folge ein gemeinsamer Auftritt mit dem Jugend- blasorchester, jedoch schon mit eigenem Programm, beim Muttertagskonzert. Für den Abschluss des ersten Schuljahres wa- ren eine Demonstration beim Schulschluss-

Openair der Landesmusikschule St. Johann in Tirol und die Mitwirkung beim Tiroler Jugendblasorchester-Tag in Innsbruck erste Höhepunkte.

Pilotprojekt „Bläserklasse“ in Bruckhäusl

In der Volksschule Bruckhäusl wurde im September 2011 die erste Bläserklasse in Ti- rol gegründet. Bereits nach einigen Wochen konnten sich alle Beteiligten (VS-Bruck- häusl, Landesmusikschule Wörgl und BMK- Bruckhäusl) von den positiven Aspekten überzeugen. Das gemeinsame Musizieren sollte die Motivation und die Freude beim Erler- nen eines Musikinstrumentes festigen bzw. aufrechterhalten, die Feinmotorik und die

Konzentrationsfähigkeit bzw. Ausdauer und Merkfähigkeit bei den Kindern erhöhen. Unterrichtet wird die Bläserklasse in Bruck- häusl von zwei dafür ausgebildeten Musikpä- dagogen (Harald Ploner und Josef Hofer) in Anwesenheit vom Klassenlehrer, der selber als „Musikschüler“ das Projekt mitgestaltet. Pro Woche sind zwei Unterrichtsstunden vorgesehen, die Landesmusikschule Wör- gl stellt das notwendige Lehrpersonal für dieses Projekt zur Verfügung, für die betei- ligten Schüler ist der Unterricht sehr inten- siv und belebend. Positiv wirkt sich diese Bläserklasse auch für die BMK-Bruckhäusl aus, da nach Abschluss dieses Projektes die ausgebildeten Kinder bei der Jugendmusik- kapelle (JUMU2000) aufgenommen werden können.

n

kapelle (JUMU2000) aufgenommen werden können. n Gemeinsames Musizieren in der Bläserklasse St. Johann.

Gemeinsames Musizieren in der Bläserklasse St. Johann.

PAnorAmA

Allianz unterstützt alle Mitglieder des Tiroler Blasmusikverbandes. Wenn Sie optimal, und nicht nur günstig versichert
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in Tirol, Innsbruckerstraße 83, Tel.: 0664/341 77 04 Wenn's drauf ankommt, hoffentlich Allianz. 22 BiT |

PAnorAmA

PAnorAmA

h- u- eine ine on-
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höchst originellen Männerchor-Kompositi- onen. Für uns Bläser sind von besonderem Interesse seine Konzerte für verschiedenste Blasinstrumente (so etwa für Flöte, Oboe, Trompete, Posaune) und seine Märsche. Von seinem feinen, unterhaltsamen Geschmack zeugen seine Serenaden-Kompositionen. Michael Haydn war nach Wolfgang Ama- deus Mozart wohl die bedeutendste Mu- sikerpersönlichkeit am Salzburger Hof. Zeitgenossen schilderten ihn als äußerst bescheidenen und liebenswürdigen Cha- rakter, sein Können wurde auch von der Familie Mozart stets gewürdigt. Im August 1806 starb er infolge mehrerer Verlet- zungen durch Unfälle, so wie Mozart ein unvollendetes Auftrags-Requiem hinterlas- send.

JoWe

n

Biografische Notizen:

*14. september 1737 in Rohrau (Niederösterreich), Bruder von Joseph Haydn † 1806 in Salzburg

1745 Sängerknabe im Kapellhaus von

St. Stephan in Wien

1757 Kapellmeister im Dienst des

Grafen Firmian, Bischof von Großwar- dein in Temesvar/Ungarn

1763 als „Hofmusicus und Concert-

meister“ in Salzburg

1777

Organist an der Dreifaltigkeits-

kirche

1782

als Nachfolger von Wolfgang

Amadeus Mozart erster Hof- und Do- morganist

„Hier liegt vor deiner Majestät“

Michael Haydn zum 275. Geburtstag

D en meisten von uns Blasmusikern ist die „Haydn-Messe“ vertraute Musik zum Gottesdienst, bis in

unsere Tage beliebt und neben Franz Schu- berts Deutscher Messe die wohl am meisten gespielte. Neuere Forschungen haben Zwei- fel an der tatsächlichen Autorschaft Haydns aufkommen lassen, ganz sicher steht aber der prominente Salzburger Kirchenmusiker mit dem Werk in Verbindung. Johann Michael Haydns Werkverzeichnis weist erstaunliche Vielfalt auf und Blasinstrumente waren für ihn eine interessante Herausforderung, daher verdient sein Geburtstag auch die Erwäh- nung in unserer Blasmusik in Tirol.

Johann

Michael el

Haydn schrieb mehrere re

„deutsche Hochämter“, r“,

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1790

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Deutsche Messen – „zum Gebrauch für Stadt und Land“

Haydns deutschsprachige Kirchenmusik entstand im Geiste der aufklärerischen Re- formen von Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo (1732–1812). Anstelle des barocken Prunks schrieb der Fürsterzbischof für den Gottesdienst Einfachheit und Klar- heit vor. Das bedeutete etwa für Mozart, dass seine Messkompositionen für Salzburg eine bestimmte Länge nicht überschreiten durften (die Gesamtlänge des Gottesdienstes war mit weniger als einer Stunde festgelegt!). Den lateinischen Gesang durch den deutschen Kirchengesang zu ersetzen, schrieb Collore- do schon 1782 verpflichtend für alle Stadt- und Landkirchen, in denen kein lateinisches Stundengebet gehalten wurde, vor. Denn „nebst der Bibel sind gute Kirchenlieder in der Muttersprache eines der fürtrefflichsten Mittel, den öffentlichen Gottesdienst erbaulich und zur Erweckung religiöser Gefühle beförderlich zu machen“. Das erste Salzburger Diözesan- gesangbuch mit dem Titel „Der heilige Ge- sang zum Gottesdienste in der römisch-ka- tholischen Kirche“ entstand. Die größte und nachhaltigste Verbreitung fand der Text der Deutschen Singmesse „Hier liegt vor deiner Majestät“ von Franz Seraphim Kohlbrenner (es gibt eine Vielzahl von Vertonungen dieses Textes, auch von Tiroler Komponisten).

Haydn hochfürstlich Con-

certmeister,

und verbesserte Auflage“ des Salzburger Ge- sangbuches erscheinen. Vermutlich entstand die uns vertraute „Haydn-Messe“ ebenfalls um 1790. Ein Haydn-Autograph ist nicht vorhanden, die Messe erschien 1800 erstmals in Druck: „Das … sogenannte Michael Haydn’sche deutsche Hochamt für Orgel und eine bis vier Gesang- stimmen im Volkstone geschrieben, von Herrn Sauer auch mit Instrumentalbegleitung ver- sehen, …“ (Instrumentalbegleitung: 2 Kla- rinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten und Pauken). Ein Notenfund in Salzburg nennt für diese Komposition einen Herrn Strobach (aus Böhmen) als Autor. Die ge- nauen Umstände sind nicht bekannt, sicher ist, dass Michael Haydn an dieser deutschen Messe gearbeitet hat, sie vielleicht bearbeitet hat. Der Gesang zum Graduale „Aus Gottes Munde gehet“ stammt eindeutig von ihm. Der Vergleich der Wiener Druckausgabe mit der Salzburger Handschrift zeigt auch, dass an einzelnen Stücken Korrekturen vor- genommen worden sind, die wahrscheinlich zum Erfolg und zur Beständigkeit des Werkes bis in unsere Zeit viel beitragen haben (Petrus Eder, in: „Singende Kirche 2011/2).

Musik für die verschiedensten Gelegenheiten

Michael Haydn ist auf Grund seines Wir- kungsbereiches vorwiegend als Komponist von Kirchenmusik bekannt, mit mehr als 30 Messen und Sakralwerken zu verschie- densten Anlässen. Ebenso bemerkenswert ist aber sein Oeuvre im Bereich der weltlichen Musik. Da sind einmal mehr als 40 Sinfonien zu nennen, Kammermusikwerke und seine

PAnorAmA

PAnorAmA Aufgspielt – aber frisch & flott! Erfolgsmodell Musizieren im Familienkreis am Beispiel der Engel-Familie

Aufgspielt – aber frisch & flott!

Erfolgsmodell Musizieren im Familienkreis am Beispiel der Engel-Familie in Reutte

I m letzten Jahrhundert war die Engel-

Familie eines der großen Markenzei-

chen im Tiroler Musikleben. Das Mu-

sizieren einer Großfamilie mag uns schon fast ein wenig historisch anmuten, ist aber durchaus nachahmenswert und zeigt, wel- che Früchte das intensive familiäre Musi- zieren, neben der hohen sozialen Kompo- nente, hervorzubringen imstande ist. Fritz Engel, Gitarrist und Musiklehrer, verstand es, seine Kinder spielerisch in die Musik einzuführen. Die Begabungen

Kinder spielerisch in die Musik einzuführen. Die Begabungen der vier Buben und drei Mädchen führte er

der vier Buben und drei Mädchen führte er mit Ruhe und Disziplin zu einem Fami- lien-Ensemble zusammen. Er legte großen Wert auf gleichzeitiges Erlernen mehrerer Instrumente und so konnte innerhalb we- niger Monate 1946 ein erstes Hauskonzert gegeben werden. 1948 traten "Die Engelkinder aus Reutte" – wie sie zu Beginn genannt wurden – zum ersten Mal mit einem eigenständigen Kon- zertprogramm in Vils auf. Bis Ende der 1950er Jahre hatte sich die „Engel-Familie“

Bis Ende der 1950er Jahre hatte sich die „Engel-Familie“ – wie sie sich nun nannte –

– wie sie sich nun nannte – mit zahlreichen Konzerten und regelmäßigen Tourneen durch Österreich, Deutschland, Schweden, Norwegen, Spanien, die Schweiz und Hol- land einen Namen gemacht. Die außergewöhnliche Vielseitigkeit und Einzigartigkeit ihrer Programme mit alpenländischer Volksmusik, aber eben- so komponierter Musik verschiedenster Epochen, war einzigartig. Bis zu 60 Instru- mente kamen bei den Konzerten zum Ein- satz und weckten großes Erstaunen bei den

Bis zu 60 Instru- mente kamen bei den Konzerten zum Ein- satz und weckten großes Erstaunen

Zuhörern. In den 1960er Jahren folgten Tourneen nach Asien, durch Süd- und Ost- europa, sowie Australien und Südafrika mit Rhodesien (jetzt Simbabwe). Gleichzeitig trug die Ausbildung der in- zwischen erwachsenen Kinder ihre Früchte. Sie studierten Musik in Innsbruck, Wien, München und Saarbrücken. Das kam nicht nur der sich stets verfeinernden Qualität und Virtuosität der Konzerte der Engel- Familie zugute, sondern war gleichzeitig auch Grundstein für spätere individuelle musikalische Karrieren. Ab 1970 wurden auch die Enkelkinder in das Programm integriert - eine pädago- gische Energieleistung des damals bereits in seinem 66. Lebensjahr stehenden "En- gel-Vaters". Nach einer Japanreise der "En- gel-Groß-Familie" mit Abstecher auf die Philippinen im Jahr 1977 reduzierte sich die Konzerttätigkeit schrittweise. Schlus- spunkt der gemeinsamen öffentlichen Auf- tritte war die Aufzeichnung eines großen Weihnachtsmusik-Programms für das Ös-

PAnorAmA

großen Weihnachtsmusik-Programms für das Ös- PAnorAmA terreichische Fernsehen im Jahre 1981. Im "Grünen

terreichische Fernsehen im Jahre 1981. Im "Grünen Haus", dem Museum von Reutte, ist die Geschichte der Engel-Fami- lie in einer liebevoll recherchierten Aus- stellung und einer interaktiven Installation mit Hörbeispielen, Anekdoten und Fotos zu sehen. Darüber hinaus ist der Name En- gel auch im Musikleben unserer Tage nicht selten anzutreffen.

n

Information:

martin rainer (Ensemble clarisonus) legt musiziergut der Engel-Familie für musizierende unserer zeit vor, in der Grundbesetzung mit zwei Klarinetten, Posaune oder Fagott und Begleitung (variable Besetzungen sind möglich).

mit zwei Klarinetten, Posaune oder Fagott und Begleitung (variable Besetzungen sind möglich). September | BiT 25

miTTEiLUngEn | LV-Obmann

miTTEiLUngEn | LV-Obmann Sigfried Knapp Zeit der Feste Ein herzliches Grüß Gott unseren Musikantinnen und Musikanten!

Sigfried Knapp

Zeit der Feste

Ein herzliches Grüß Gott unseren Musikantinnen und Musikanten!

Bundesmusikfest in Wien

Das Bundesland Tirol wurde beim 33. Bun- desmusikfest in Wien am 2. und 3. Juni durch den Musikbezirk St. Johann vertreten. Die Musikkapellen Kössen und Erpfendorf nah- men unter der Leitung von Landesstabführer- Stv. Gerald Embacher erfolgreich daran teil. Herzliche Gratulation und besonderer Dank an die zwei Tiroler Kapellen sowie an Gerald Embacher für die würdige Vertretung unseres Blasmusikverbandes.

Bezirksmusikfeste und Jubiläen

In den Musikbezirken sind mittlerweile die Musikfeste gefeiert worden. Ich bedan- ke mich bei allen Bezirksfunktionären und besonders bei den veranstaltenden Musik- kapellen für die hervorragende Ausrichtung der Feste. Ein Bezirksmusikfest stellt für alle Musikantinnen und Musikanten im Jahres- lauf der Veranstaltungen einen Höhepunkt und Festtag der Blasmusik dar. Besonders Kameradschaft und Harmonie sollen an die- sem Tag der Blasmusik vorherrschen und gepflegt werden. Allen Musikkapellen, die in diesem Jahr ein rundes Bestandsjubiläum feiern noch einmal von Seiten des Blasmusikverbandes herzliche Glückwünsche und für die Zukunft viel Zu- sammenhalt und musikalischen Erfolg. Ich bedanke mich bei dieser Gelegenheit auch bei den Vertretern des Blasmusikver- bandes, die durch ihre Anwesenheit bei den Musikfesten ihre Verbundenheit mit den Musikkapellen in unserem Land zum Aus- druck bringen.

Bewertungen

Erfreulicherweise wurden bzw. werden in 12 Bezirken Bewertungen durchgeführt (4 Konzertwertungen, 8 Marschmusikbe- wertungen). Ein Dank gebührt den Veran- staltern, den Organisatoren, den Bewerter- Teams mit ihren Vorsitzenden und dem

den Bewerter- Teams mit ihren Vorsitzenden und dem Landesgeschäftsführer, besonders aber den teilnehmenden

Landesgeschäftsführer, besonders aber den teilnehmenden Kapellen. Da unser Landesstabführer Christian Zoller aus gesundheitlichen Gründen noch für längere Zeit ausfallen wird, haben sich unser ehemaliger Landesstabführer Sieg- fried Stigger und Landesstabführer-Stv. Gerald Embacher spontan bereit erklärt, einzuspringen, sodass ein geordneter Ablauf garantiert war. Herzlichen Dank! Christian Zoller wünsche ich im Namen des BVT und aller Musikant/innen baldige Genesung.

Glückwünsche und Dank

Bei allen Musikanten und Musikantinnen, die für ihr langjähriges Wirken in ihrer Mu- sikkapelle eine Verdienstmedaille des Blas- musikverbandes Tirol erhalten haben, be- danke ich mich herzlich für ihren Einsatz im Dienste der Blasmusik. Ich wünsche ihnen weiterhin viel Freude in ihrer Musikkapelle. Allen Funktionärinnen und Funktionären in den Musikkapellen sowie den Mitarbei- ter/innen in den Musikbezirken danke ich für ihr Wirken und gratuliere herzlich zur Verleihung des Grünen Verdienstzeichens und des Verdienstzeichens in Silber. Bei je- nen, die das Verdienstzeichen in Gold von unserem Präsidenten LH Günther Platter am Ehrungstag (14. Oktober 2012) überreicht bekommen, bedanke ich mich im Voraus

für ihren großartigen Einsatz für die Tiroler Blasmusik. Herzlichen Glückwunsch auch vor allem jenen Musikanten, die für ihre Tätigkeit im Blasmusikwesen eine Landesauszeichnung erhalten haben.

Verwaltungsprogramm

Das neue Mitgliederverwaltungspro- gramm ist installiert, stellt eine wesentliche Erleichterung in der Vereinsverwaltung der Musikkapellen und Musikbezirke dar und bietet gleichzeitig eine große Verbesserung der Datenkommunikation zwischen Musik- kapelle, Bezirk und Landesverband. Auch der größte Teil der Kinderkrankheiten, die bei der Umstellung aufgetreten sind, ist be- seitigt. Ich bedanke mich insbesondere bei allen Administratoren und Zugangsberech- tigten für ihre großartige Mithilfe. Wenn das „Werkl“ einmal richtig läuft, werden alle daran große Freude und Hilfe bei der Ver- waltung haben. Einen außerordentlichen Dank möchte ich in diesem Zusammenhang unserem Geschäftsführer Roland Mair aus- sprechen, der sich bei der Einführung des Programmes unheimlich ins Zeug gelegt hat!

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Euer Landesobmann Siegfried Knapp siegfried.knapp@blasmusikverband-tirol.at

Hermann Pallhuber LV-Kapellmeister | miTTEiLUngEn Aktivitäten auf verschiedensten Ebenen Liebe Musikantinnen und

Hermann Pallhuber

LV-Kapellmeister | miTTEiLUngEn

Aktivitäten auf verschiedensten Ebenen

Liebe Musikantinnen und Musikanten!

E in hoffentlich erholsamer und ab- wechslungsreicher Sommer liegt hinter uns und ein wohl schöner

Herbst kommt auf uns zu. Die Platzkonzerte und Musikfeste, die ich

besuchen konnte, haben mich sehr gefreut. Gerne war ich auf Besuch in den Musikbe-

zirken. Ich erfuhr einmal mehr vom klin- genden Zeugnis unseres Blasmusiklebens in Tirol. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen der festlichen Aktivitäten, der Konzerte und Konzertreisen mit beigetragen haben! Ich schätze dieses Engagement sehr. Ein großes Lob: Die Arbeit jeder und jedes ein-

zelnen ist es, die unsere Blasmusik in Tirol mitgestaltet und am Leben hält! Dort, wo Verbesserungsmöglichkeiten erkannt wurden, ermuntere ich auch von meiner Seite, diese umzusetzen. Wenn Hil- fe nötig ist, stehe ich beratend gerne zur Verfügung!

n

Tiroler Bläserwoche 2012 nun schon in ihrer vierten erneuerten Auflage

D er Blasmusikverband auf Landese-

bene hat – wie berichtet – neben

den Weiterbildungsmodulen – auch

heuer wieder seinen großen sommerlichen Workshop – „die Tiroler Bläserwoche“ - durchgeführt. Es sind dabei für die Verantwortlichen meh- rere Kurse parallel zu organisieren gewe- sen. Der Kursbetrieb am Grillhof mit an die einhundert jungen und jung gebliebenen teilnehmenden Musikanten, Arrangeuren

und Dirigenten stellte heuer zum zweiten Mal das Orchesterspiel in den Mittelpunkt:

Das letztes Jahr gegründete Orchester „Ty- rolean Winds“ unter der bewährten Leitung von Bernhard Sieberer war wiederum das Zentrum der Woche und absolvierte seine zweite Arbeitsphase am Grillhof mit einer großartigen Abschlussveranstaltung als Höhepunkt der Woche. Alle Facetten der Blasmusik kommen seit einigen Jahren zum Tragen. Besonders gefreut hat mich

persönlich die Fortführung der Idee des „Ti- roler Triangels“ (Arrangieren, Dirigieren und Orchesterspiel) aus den letzten drei Jahren. Für die organisatorische Durchführung und die Betreuung während des Kurses ist vor allem meinen beiden Mitstreitern und Stell- vertretern Dr. Werner Mayr und Dr. Rudi Pascher zu danken! Sie haben vor Ort tolle Betreuungsarbeit geleistet – ein wesent- licher Punkt, der zum Erfolg der Wochen beigetragen hat. Danke!

Dirigentenwettbewerb Con Brio - Tirol, Centrum Weerberg, 29. September 2012, 9 Uhr

N ach dem großen Erfolg des Wettbe- werbes ConBrio International gibt es heuer – wie berichtet - erstmals

den Wettbewerb speziell auf Tirol zuge- schnitten. Eine Reihe von Sponsoren – da- runter an der Spitze das Land Tirol – garan-

tieren für eine gute Durchführbarkeit dieses Wettbewerbes. Alle 12 Wettbewerbsplätze sind vergeben. Die Teilnehmer (Nord-,Ost- ,Südtirol) mussten sich bewerben und ha- ben nun die Chance auf den 1.Tiroler Di- rigentenpreis. Als Wettbewerbssorchester

stehen die Brass Band der Musikschule In- nsbruck und die Swarovski Musik Wattens zur Verfügung. Als Juroren fungieren Tho- mas Doss, Walter Rescheneder und Fritz Neuböck.Ich freue mich schon sehr auf die- se schöne Veranstaltung am Weerberg.

Tiroler Blasmusikpreis 2012 – Preis des Landes Tirol

Auch 2012 wird wieder am Nationalfeiertag der Landespreis für herausragende Blas- musikkapellen im Wert von € 5000 verge- ben. Die Erfassung der Daten und besonde- ren Projekte, die zur Prämierung herangezo- gen werden, sind über das neue Mitglieder-

verwaltungsprogramm (besonders unter der Rubrik „Innovative Projekte“) möglich.

Kapellmeistertag, Samstag 3. November 2012

Vz Blaike Völs, 09.00 – 13.00 Uhr Thema: „Perspektiven“ musikalischer Lite- ratur. Mit einer Noten- und CD Ausstellung

regionaler und internationaler Verlage. Der Tiroler Kapellmeistertag 2012 stellt die Lite- ratur unserer Blasmusik anhand von Refera- ten, Interviews, Diskussionen und Werkvor- stellungen ins Zentrum seines Programmes.

special guest 2012:

Otto M. Schwarz, Komponist

miTTEiLUngEn | LV-Obmann

Kapellmeisterausbildung:Blasorchesterleitung „Modell Tirol“:

I m neuen Ausbildungsmodell Tirol (Ko- operation des Blasmusikverbandes Ti- rol mit dem Tiroler Landeskonservato- rium und dem Tiroler Musikschulwerk) 4 Kandidaten stehen nun bereits im fünften Semester bzw. im Abschlussjahr im Tiro- ler Landeskonservatorium. Wiederum sind sechs Kandidaten in das dritte Semester (1. Ausbildungsjahram TLK) mittels Auf-

nahmeprüfung bei der Militärmusik Tirol aufgenommen worden. Die Hauptfachdo- zenten am TLK sind Mag. Thomas Lude- scher und Lkpm. Mag. Hermann Pallhuber Elemente, die der Blasmusikverband in die Ausbildung miteinbringt:

• Fortbildungsmodule für Kapellmeister – Teilnahmezertifikat

• Schnuppermodule für Einsteiger – Teil-

nahmezertifikat

• Tiroler Bläserwoche / Tiroler Orchester- woche – Teilnahmezertifikat

• Tiroler Kapellmeistertag – Teilnahme- zertifikat

• Sonderveranstaltungen zB Mnozil Brass Workshop – Teilnahmezertifikat

Weiterführendes Angebot: Kapellmeisterfortbildung und „Kapellmeister-Schnupperkurs“ des Blasmusikverbandes Tirol als TEIL der NEUEN KAPELLMEISTERAUSBILDUNG IN TIROL

I n diesem Herbst startet die dritte Reihe der beliebten Fortbildungsmodule und Schnupperkurse des BVT. Mehr als 40 Teilnehmer haben die zweite Staffel erfolg- reich absolviert. Bereits tätige Kapellmeister können sich dabei im Fortgeschrittenen- Kurs neue Anregungen für ihre Arbeit holen - andererseits steht ein „Schnupperkurs“ für Kapellmeister-Aspiranten im Angebot, wo die Teilnehmer einen ersten Einblick in die Welt des Kapellmeisterns gewinnen können. Die Fortbildungsmodule finden an 5 Samstagen von 9 Uhr bis 16.30 Uhr in der Städtischen Musikschule Hall (oder nach Bedarf anders- wo) statt. neu im Jahr 2012/2013 wird sein, dass bei verschiedenen musikkapellen unterschiedlicher Leistungsstufen Proben- besuche und dirigierpraktika abgehalten werden. Diese Reihe ist neuerdings als Wahlpflicht- fach im Kooperationsmodell am Tiroler Lan-

deskonservatorium anrechenbar.

Termine:

1. samstag 10.11.2012

2. samstag 01.12.2012

3. samstag 19.01.2013

4. samstag 23.02.2013 – mit zertifikatsüberreichung

Die Termine der Probenbesuche richten sich nach dem Probenbetrieb der Musikkapellen und werden rechtzeitig im Kurs bekannt gegeben. An den 5 Terminen gibt es neben dem Dirigier- und Orchesterunterricht auch folgende schwerpunktreferate:

Thema 1: Der Dirigentenwettbewerb „Con brio“ – Ein „Backstage“-Bericht über Sinn und Hintergrund eines neuen Tiroler Wett- bewerbsmodelles (Rudi Pascher / Hermann Pallhuber) Thema 2: Intonation im Blasorchester (Peter

Kostner) Thema 3: Kommunikation und Vermittlung – unentdeckte Möglichkeiten für Kapellmeister (NN) Thema 4: Der erfolgreiche Kapellmeister (Pe- ter Kostner) Thema 5: Die Brass Band – ein energiege- ladener Teil der Blasmusik (Hannes Bucheg- ger)

Die Anmeldung zu dieser Reihe ist möglich über das Formular des BVT www.blasmusikverband-tirol.at

Mit herzlichen Grüßen und den besten Wün- schen für einen schönen Herbst!

Euer Landeskapellmeister Hermann Pallhuber hermann.pallhuber@chello.at

zur Erinnerung

 

BEzirKsWErTUngssPiEL – Musikbe-

2012, Ort: KIWI in Absam

 

zeitpläne der heuer noch in Tirol statt-

zirk Schwaz, Samstag, 20.Oktober 2012

11.00

Uhr STMK Allerheiligen

Stufe B

findenden Konzertwertungsspiele:

Ort: Szentrum (neuer Stadtsaal Schwaz)

11.30

Uhr Original Polizeimusik

BEzirKsWErTUngssPiEL – Musikbe-

13.00

Uhr

Knappenmusik Schwaz Stufe B

Innsbruck

Stufe B

zirk Hall, Samstag, 29. September 2012

13.30

Uhr BMK Terfens

Stufe B

12.00

Uhr Spielgemeinschaft

Ort: KIWI Absam

14.00

Uhr BMK Weer Stufe B

Saggen-Pradl

Stufe B

10.00

Uhr MK Ampass

Stufe B

14.30

Uhr BMK Aschau

12.30

Uhr Pause

10.30

Uhr MK Tulfes

Stufe B

(MB Zillertal)

Stufe B

12.50

Uhr MK Mühlau

Stufe B

11.00

Uhr MK Absam

Stufe C

Pause

13.20

Uhr STMK Arzl

11.45

Uhr MK Kolsass

Stufe B

15.30

Uhr STMK Schwaz

Stufe C

14.00

Uhr k.u.k. Postmusik Tirol Stufe C

12.15

Uhr MK Gnadenwald

Stufe C

16:15 Uhr BMK Vomp Stufe C

14.45

Uhr Pause

Pause

17.00

Uhr BMK St. Margarethen Stufe C

15.05

Uhr STMK Mariahilf -

14.00

Uhr MK Wattenberg

Stufe B

17.45

Uhr BMK Weerberg

Stufe C

St. Nikolaus

Stufe D

14.30

Uhr MK Volders

Stufe C

ca. 18.45 Uhr Ergebnisbekanntgabe

 

15.50

Uhr Bundesbahn-Musikkapelle

15.15

Uhr MK Mils

Stufe D

Innsbruck

Stufe D

16.00

Uhr MK Speckbacher Hall Stufe D

BEzirKsWErTUngssPiEL – Musikbe-

16.40

Uhr MK Amras

Stufe D

17.00

Uhr MK Rinn

Stufe B

zirk Innsbruck-Stadt, Sonntag, 21.Oktober

19.00

Uhr Ergebnisbekanntgabe

Roland Mair Arbeiten mit dem neuen Mitgliederver- waltungsprogramm D ie Einführung in das neue Mitglie-

Roland Mair

Arbeiten mit dem neuen Mitgliederver- waltungsprogramm

D ie Einführung in das neue Mitglie- derverwaltungsprogramm ist ab- geschlossen. Ich bedanke mich bei

Euch für die Bereitschaft, die Umstellung in das neue Programm zu unterstützen und mit zu gestalten. Die Übertragung aus dem alten Programm ins neue System ging erwartungs- gemäß nicht ganz ohne Probleme vor sich. Der Hauptgrund der Übertragungsmängel lag an der unvollständigen Einpflegung der Daten im alten Programm. Weitere Daten konnten aus technischen Gründen nicht kompatibel übernommen werden. Wir bitten um Verständnis! Ich darf daher nochmals bitten, alle Eintragungen zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Gänzlich feh- lende Daten bitte nachtragen.

Die wichtigsten zu beachtenden Punkte sind:

• richtige Vereinsbezeichnung • vollständige Adressenangabe (u.a. wichtig für die BiT-Zustellung) und Mobiltelefon- nummer und E-Mail-Adresse wären wichtig

(u.a. für SMS- und Newsletter-Funktion) • alle Funktionen eintragen (Vorstandsmit- glied, Marketenderin, Ehrenmitglied, etc. sind auch Funktionen) • richtiger Status jedes Mitglieds: bei der Über- tragung hat es hier u.a. Probleme bei Musik- schülern und Marketenderinnen gegeben • richtige Instrumente eintragen und unter- scheiden zwischen Haupt- und Nebenin- strument (Hauptinstrument darf niemals gleichzeitig als Nebeninstrument angeführt sein) • BiT-Zusendung: Die BiT-Zeitung wird an alle aktiven Mitglieder zugesendet und ist in der Rubrik "BiT" automatisch auf "Ja" ge- stellt. Sind mehrere Familienmitglieder ak- tive Musikanten, ist es sinnvoll, die BiT nur einmal zuzustellen. Bei den betreffenden Mitgliedern bitte auf "Nein" stellen. Vom LV-Büro wurden alle digitalen Jahres- berichte der letzten Jahre sowie sämtliche Ergebnisse der Konzert- und Marschmusik- wertungsspiele sorgfältig in das Programm eingespielt.

LV-Geschäftsführer | miTTEiLUngEn

TErmin-AViso Bezirksobleute- Tagung am samstag, den 22.9.2012 um 9.00 Uhr in strass i.z. dEm alle
TErmin-AViso
Bezirksobleute-
Tagung
am samstag, den
22.9.2012
um 9.00
Uhr in strass i.z.
dEm
alle schWErPUnKT
und „miTgLiEdErVErWALTUngs- Dazu
die miT sind ProgrAmm
nEU“
Bezirksobmänner
Bezirksadministratoren
herzlich
eingeladen!

Ehrungswesen über das neue Mitgliederverwaltungsprogramm

Bei den Schulungen in den Bezirken wur- den große Mängel bei der Ehrungsübernah- me aus dem alten Programm festgestellt. Eine Begründung dafür ist, dass teilweise bereits durchgeführte Ehrungen im alten Programm nicht eingetragen wurden. Bitte zurücklie- gende Ehrungen des Blasmusikverbandes Ti- rol sorgfältig im Programm nachtragen (Sym- bol: dunkle Hände)! Sonstige Ehrungen wie z.B. Vereinsehrungen, Landesauszeichnungen oder ÖBV-Ehrungen können nur vom Blas- musikverband nachgetragen werden. Dafür bitte die Daten per E-Mail an den Blasmusik- verband senden.

n

Das Land Tirol sagt Danke!

V ieles würde in unserer Gesellschaft

nicht funktionieren, wenn es sie

nicht gäbe, die tausenden Ehren-

amtlichen. Zu 163 Frauen und Männer aus Tirol und Südtirol wurde am vergangenen Mittwoch von offizieller Seite Danke ge- sagt. Unsere Ehrenamtlichen machen die Arbeit, die der Staat längst nicht mehr ab- decken, geschweige denn bezahlen kann. Geschätzte 1,6 Milliarden Euro ist die in Tirol geleistete Arbeit der Ehrenamtlichen wert. Traditionell am Hohen Frauentag verleihen LH Günther Platter und LH Luis Durnwalder in der Innsbrucker Hofburg die Verdienstmedaillen des Landes Tirol. Mit einem landesüblichen Empfang und einer heiligen Messe, zelebriert von Abt Raimund

und einer heiligen Messe, zelebriert von Abt Raimund Schreier begann der Festtag. Insgesamt 17 Tiroler

Schreier begann der Festtag. Insgesamt 17 Tiroler Blasmusikanten wurden heuer die Landesauszeichnung zuteil.

Verdienstmedaille des Landes Tirol für Verdienste um die Tiroler Blasmusik:

Siegfried Hölwarth, MK Elbigenalp Franz Kammerlander, BMK Ried- Kaltenbach Stefan Kapeller sen., BMK Jenbach

Oswald Klingler, MK Mils Josef Köll, MK Karrösten Adolf Mayr, MB Pustertal-Oberland Ferdinand Mayr, MK Schönberg Anton Petz, BMK Ehrwald Anton Pult, MK Fendels Wilhelm Rantner, BMK Seefeld Peter Reiter, BMK Aschau i.Z. Herbert Scharnagl, MK Kössen Konrad Steiner, BMK Bruckhäusl Franz Wachter, MB Innsbruck-Land Werner Wacker, BMK Bichlbach Johann Wimmer, KMK Fieberbrunn Bernhard Zobl, MK Schattwald

der Blasmusikverband Tirol gratuliert dazu ganz herzlich und sagt danke für Euren Einsatz!

miTTEiLUngEn | LV-Geschäftsführer

miTTEiLUngEn | LV-Geschäftsführer zur Erinnerung der 1996 geschaffene herz-Jesu- notfonds besteht nach wie vor und

zur Erinnerung

der 1996 geschaffene herz-Jesu- notfonds besteht nach wie vor und soll mit diesem Aufruf wieder in Erinnerung gerufen werden.

Unser allseits hochgeschätzter Florian an

Pedarnig komponierte 1996 anlässlich ich

der 200. Wiederkehr des Gelöbniss es der Tiroler an das Heiligste Herz Jesu (Tirol entschloss sich angesichts ts

überraschender Kriegsereignisse 1796 das Land dem Heiligsten Herzen Jesu anzuvertrauen) über Auftrag des Südtiroler

Schützenbundes seine Herz-Jesu-Messe. Die inzwischen schon zur beliebten und anerkannten Kirchenliteratur in der Blas- musik gehörende Messe, die vor allem Herz Jesu Lieder verwendet, wurde am 15. Juni 1996 im Dom zu Bozen von den Kapellen aus Erl, Dölsach und Zwölfmal- greien uraufgeführt. Pedarnig und seine Partner mit den Schützen aus Tirol und Südtirol sowie die

bei beiden Blasmusik-

ver verbände Tirol und

Südtirol wollten

auch au ein dauerhaf-

tes te und humanitä-

re Zeichen setzen

res

und u

gründeten

den Herz-Jesu- Notfonds, durch den in schwere Not geratene Musikanten/innen bzw. deren Familien unterstützt werden sollten. Zur Entlastung von Florian Pedarnig, der bisher den Fonds verwaltete, übernahm nun der Blasmusikverband Tirol die Orga- nisation und Verwaltung. Die für kirchliche Aufführungen in den Vereinen, bei Bezirksveranstaltungen, bei Treffen mit den Schützen und anderen Formationen, so wunderbar geeignete Messe wird hiermit vor allem allen Kapell- meistern in Erinnerung gerufen. Die Noten sind beim TSS Verlag von Herbert Eberl in

Mieders/Stubai zu bestellen. Die CDs gibt es im Verbandsbüro (bei Bezug wird um eine Spende für den Herz-Jesu-Notfond gebeten, Wert der CD € 10,-). spenden für den herz-Jesu-notfond wer- den jederzeit dankend angenommen. Kontonummer: 575936 bei Raiffeisen- Landesbank Tirol AG, BLz: 36000 Verwendungszweck: „Herz-Jesu-Notfond“ herzlichen dank!

Im Landesverbandsbüro liegen auch noch CDs der Blasmusikwerke Tiroler Kompo- nisten mit der Bundesbahnmusikkapelle Innsbruck und der Speckbacher Stadtmu- sik Hall auf (im Gedenkjahr 1984 produ- ziert), für die bei Bestellung auch der Erlös an den Fond überwiesen wird. Die sinnvolle Einrichtung des Herz Jesu Notfonds sollte weiterhin Beachtung fin- den!

Euer LV-Geschäftsführer Roland Mair roland.mair@blasmusikverband-tiol.at

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LV-Jugendreferenten | miTTEiLUngEn Jugendarbeit intensiv Liebe Jugendreferentinnen und Jugendreferenten! Liebe

LV-Jugendreferenten | miTTEiLUngEn

Jugendarbeit intensiv

Liebe Jugendreferentinnen und Jugendreferenten! Liebe Musikantinnen und Musikanten!

I m Bereich der Jugend stehen wieder eini-

ge Termine an, über die wir euch recht-

zeitig informieren möchten. Ein kleiner

Rückblick über schon gewesene Veranstal- tungen, sowie detaillierte Berichte an euch runden die Informationen ab.

Jungmusikerleistungsabzeichen in Gold

Im Jahr 2012 haben wieder über 100 Mu- sikerinnen und Musiker die Prüfungen zum Jungmusikerleistungsabzeichen in Gold ab- gelegt. Als Leistungsträger und Stützen der

Tiroler Blasmusikkapellen verdienen alle Ab- solventen Respekt und großes Lob. Der Lan- desverband gratuliert herzlich. Die Termine für 2013 sind schon auf der Homepage des Blasmusikverbandes bekannt gegeben.

nachname

Vorname

instrument

Bezeichnung der Kapelle

name Kapelle

Prädikat

Abzeichen

Wildt

Teresa

Querflöte

Stadtmusikkapelle

Amras

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Laube

Markus

Horn

Stadtmusikkapelle

Innsbruck-Mariahilf/St. Nikolaus

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Juen

Sebastian

Querflöte

Stadtmusikkapelle

Innsbruck-Mariahilf/St. Nikolaus

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Achammer

Elisabeth

Querflöte

Stadtmusikkapelle

Innsbruck-Mariahilf/St. Nikolaus

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Hell

Maria

Querflöte

Musikkapelle

Axams

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Marth

Robert

Klarinette

Musikkapelle

Axams

Erfolg

JMLA-Gold

Petschnig

Simon

Horn

Bundesmusikkapelle

Götzens

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Fischler

Katharina

Querflöte

Bürgermusikkapelle

Absam

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Repolusk

Christoph

Schlagwerk

Bürgermusikkapelle

Absam

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Kolb

Martina

Klarinette

Musikkapelle

Baumkirchen

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Zimmermann

Simon

Klarinette

Musikkapelle

Fritzens

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Schiestl

Caroline

Querflöte

Speckbacher Musikkapelle

Gnadenwald

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Wannenmacher

Markus

Flügelhorn

Speckbacher Stadtmusik

Hall i.T.

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Eckstein

Simona

Horn

Speckbacher Stadtmusik

Hall i.T.

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Wachter

Simon

Oboe

Orig. Rettenberger Musikkapelle

Kolsass

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Wetscher

Magdalena

Klarinette

Musikkapelle

Wattenberg

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Lettinger

Andreas

Posaune

Bundesmusikkapelle

Achenkirch

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Lintner

Thomas

Schlagwerk

Bundesmusikkapelle

Stans

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Fleischanderl

Christina

Klarinette

Bundesmusikkapelle

Vomp

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Haas

Hannes

Trompete

Bundesmusikkapelle

Gerlos

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Erler

Julia

Querflöte

Bundesmusikkapelle

Tux

gutem Erfolg

JMLA-Gold

Gastl

Verena

Klarinette

Bundesmusikkapelle

Auffach

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Brandacher

Daniela

Querflöte

Bundesmusikkapelle

Breitenbach am Inn

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Gögl

Denise

Klarinette

Bundesmusikkapelle

Kramsach

gutem Erfolg

JMLA-Gold

Mayr

Raphael

Klarinette

Bundesmusikkapelle

Kundl

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Brem

Christine

Klarinette

Bundesmusikkapelle

Münster

gutem Erfolg

JMLA-Gold

Mayr

Michaela

Querflöte

Bundesmusikkapelle

Oberau

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Hauser

Christoph

Tenorhorn

Stadtmusikkapelle

Rattenberg-Radfeld

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Rendl

Lukas

Saxophon

Bundesmusikkapelle

Angath

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Gschwentner

Anja

Querflöte

Bundesmusikkapelle

Angath

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Fahrthofer

Laura

Querflöte

Bundesmusikkapelle

Angath

gutem Erfolg

JMLA-Gold

Traven

Florian

Saxophon

Bundesmusikkapelle

Bruckhäusl

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Trainer

Mario

Saxophon

Bundesmusikkapelle

Hinterthiersee

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Thaler

Anna

Klarinette

Bundesmusikkapelle

Hinterthiersee

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Obermüller

Verena

Saxophon

Stadtmusikkapelle

Kufstein

gutem Erfolg

JMLA-Gold

Hochrainer

Carina

Querflöte

Stadtmusikkapelle

Kufstein

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Beer

Verena

Saxophon

Bundesmusikkapelle

Schwoich

Erfolg

JMLA-Gold

Neureiter

Sabine

Klarinette

Bundesmusikkapelle

Söll

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Schachner

Yvonne

Querflöte

Bundesmusikkapelle

Söll

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Embacher

Andreas

Flügelhorn

Bundesmusikkapelle

Söll

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Winkler

Isabella

Flügelhorn

Bundesmusikkapelle

Unterlangkampfen

gutem Erfolg

JMLA-Gold

Rauscher

Sandra

Querflöte

Stadtmusikkapelle

Wörgl

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Jöchl

Robert

Posaune

Musikkapelle

Reith b. Kitzbühel

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Steger

Josef

Trompete

Musikkapelle

Westendorf

Erfolg

JMLA-Gold

Girstmair

Hubert

Tenorhorn

Bundesmusikkapelle

Kirchdorf i. T.

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Leitner

Johanna

Klarinette

Bundesmusikkapelle

St. Johann i. T.

Erfolg

JMLA-Gold

Tanzer

Manuela

Trompete

Bundesmusikkapelle

Ellbögen

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Margreiter

Harald

Trompete

Bundesmusikkapelle

Neustift im Stubaital

gutem Erfolg

JMLA-Gold

Eller

Christina

Klarinette

Musikkapelle

Schmirn

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Salchner

Claudia

Querflöte

Musikkapelle

Trins

gutem Erfolg

JMLA-Gold

Holzeis

Florian

Horn

Musikkapelle

Mieming

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Haselwanter

Stefan

Trompete

Musikkapelle

Pettnau

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Reiter

Jacqueline

Querflöte

Marktmusikkapelle

Telfs

gutem Erfolg

JMLA-Gold

Steinhauser

Stefan

Trompete

Musikkapelle

Wildermieming

Erfolg

JMLA-Gold

Ennemoser

Isabella

Klarinette

Musikkapelle

Längenfeld

gutem Erfolg

JMLA-Gold

miTTEiLUngEn | LV-Jugendreferenten

nachname

Vorname

instrument

Bezeichnung der Kapelle

name Kapelle

Prädikat

Abzeichen

Holzknecht

Anton

Posaune

Musikkapelle

Längenfeld

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Hausegger

David

Schlagwerk

Musikkapelle

Längenfeld

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Hausegger

Philipp

Schlagwerk

Musikkapelle

Längenfeld

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Klotz

Simon

Trompete

Musikkapelle

Sölden

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Doblander

Anja

Saxophon

Musikkapelle

Umhausen

gutem Erfolg

JMLA-Gold

Vögele

Julia

Querflöte

Musikkapelle

Imsterberg

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Vögele

Lea

Klarinette

Musikkapelle

Imsterberg

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Schlierenzauer

Michael

Querflöte

Musikkapelle

Mils b.Imst

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Markt

Gabriela

Querflöte

Musikkapelle

Nassereith

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Trummer

Annabell

Querflöte

Musikkapelle

Nassereith

gutem Erfolg

JMLA-Gold

Grutsch

Benedikt

Horn

Musikkapelle

Tarrenz

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Santeler

David

Trompete

Musikkapelle

Wenns

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Schmid

Maria

Klarinette

Stadtmusikkapelle

Landeck

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Juen

Johannes

Trompete

Musikkapelle

Fließ

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Pöll

Christine

Klarinette

Musikkapelle

Galtür

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Nigg

Andreas

Tenorhorn

Musikkapelle

Kauns

gutem Erfolg

JMLA-Gold

Tschuggnall

Florian

Euphonium

Musikkapelle

Wald i. P.

Ausgez, Erfolg

JMLA-Gold

Lechthaler

Martin

Tenorhorn

Musikkapelle

Nauders

sehr gutem Erfolg

JMLA-Gold

Kathrein

Herbert