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Überlebt: Schweres Un- glück verletzt Dietrich Seite 2

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Überlebt: Schweres Un- glück verletzt Dietrich Seite 2 Kultur: Queer.Life. Duisburg Seite 5 Jubiläum: 25 Jahre
Kultur: Queer.Life. Duisburg Seite 5

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Dietrich Seite 2 Kultur: Queer.Life. Duisburg Seite 5 Jubiläum: 25 Jahre Homophon Seite 8 Party: Pink
Jubiläum: 25 Jahre Homophon Seite 8

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Duisburg Seite 5 Jubiläum: 25 Jahre Homophon Seite 8 Party: Pink Popcorn startete in D´dorf Seite9
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Seite 8 Party: Pink Popcorn startete in D´dorf Seite9 November 2012 Rosa wird Siebzig! Unglaublich, aber
Seite 8 Party: Pink Popcorn startete in D´dorf Seite9 November 2012 Rosa wird Siebzig! Unglaublich, aber
November 2012
November 2012
Pink Popcorn startete in D´dorf Seite9 November 2012 Rosa wird Siebzig! Unglaublich, aber wahr: Der Filmemacher

Rosa wird Siebzig!

Unglaublich, aber wahr:

Der Filmemacher Rosa von Praunheim begeht am 25. November bereits seinen 70. Geburtstag. Der Weg- bereiter und Mitbegründer der politischen Schwulen- bewegung hat 1971 mit seiner TV-Doku „Nicht der Homosexuelle ist pervers…“ bundesweit andere Schwule zur Gründung von Gruppen motiviert. Die erste CSD- Demo der Republik mit 300 Teilnehmern fand Ende April 1972 statt. Zum runden Jubiläum lässt Rosa es

kräftig krachen. 70 Kurzfil- me hat er produziert, mit siebzig Porträts spannender Menschen: Starke Frauen, schwule und lesbische Vor- bilder und sanfte Heteros erzählen ihre bewegenden Geschichten. Im Fernsehen sind die Filme im November zu sehen. Kinovorführun- gen gibt es anschließend im Dezember in Köln und im Januar in Düsseldorf. Die Redaktion wünscht dem Rosa Rentner ohne Ruhe- stand alles Gute! www.rosavonpraunheim.de

Plakativ gegen Homophobie

Jeder Fünfte in NRW hat Vorurteile sagt eine Studie. Eine NRW-Kampagne hält dagegen.

sagt eine Studie. Eine NRW-Kampagne hält dagegen. nb. „In Nord- rhein-Westfalen sind noch im- mer Menschen

nb. „In Nord- rhein-Westfalen sind noch im- mer Menschen in erschrecken- dem Maße Diskriminie- rungen und Anfeindungen ausgesetzt, nur weil sie nicht heterosexuell sind“, leitete NRW-Emanzipa- tionsministerin Barbara Steffens (Grüne) am 17. Oktober die Vorstellung der neuen Akzeptanzkampag- ne in Düsseldorf ein. Eine vom Ministerium in Auftrag gegebene Untersuchung belegt, dass dies dringend nötig ist.

Der Titel der Kampagne:

„anders und gleich – Nur Respekt Wirkt“. Ein Slogan, dem man einen langen, bemühten Abstimmungs- prozess anmerkt. Sprechen sollen aber vor allem die Bilder. Monica Brauer von der LAG Lesben, die die Aktion koordiniert, sagte, man habe vor allem Per- sonen in den Mittelpunkt stellen wollen, darunter die lesbischen Fußballfans und den jungen Transgender, weg von den immer glei- chen CSD-Klischeefotos der Medien. Die vier Fotos der Kampagne, die es auch als E-Postkarten und bestellba- re Plakate gibt, waren bis Anfang November auf den Videoscreens der Haupt- bahnhöfe in Köln, Düssel- dorf, Dortmund, Essen, Bie- lefeld und Bonn zu sehen.

Noch immer gebe es in NRW ein „breites homo- phobes Klima“, beklagte die Ministerin, „nicht nur an Schulen, sondern auch am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit“. Darunter sei „viel versteckte, subtile Homophobie“, die sich etwa daran messen lasse, dass 26 Prozent der Bevölkerung die gleichgeschlechtliche Ehe ablehne, 14 Prozent Homosexualität noch im- mer als unmoralisch abstu- fe. „Die Menschen in NRW

sollten aber gleich leben und gleiche Möglichkeiten haben können“, so Stef- fens, erneut den Aspekt der Gleichheit betonend.

Hier setzen auch die Über- legungen von Beate Küpper an. Die Professorin an der Hochschule Niederrhein hat an der bundesweiten Studie „Gruppenbezoge- ne Menschenfeindlichkeit“ mitgewirkt und diese Er- gebnisse nun für das Land NRW ausgewertet: Homo- phobie habe sich nämlich verändert, trete weniger offen als früher zutage, lasse sich an den Einstel- lungen der Menschen aber weiterhin festmachen. Gleiches werde noch immer nicht als gleichwertig auf- gefasst.

Homophobie mache sich nicht nur in Gewalt und Diskriminierung bemerkbar, sondern etwa auch durch „subtile Abwertungen oder das Nicht-Vorkommen in Schulbüchern.“ Dazu passt ein Ergebnis aus einem Zehnjahresvergleich: Vor- urteile gegenüber Schwu- len und Lesben sind dem- nach bei über-50-Jährigen deutlich zurückgegangen. Bei jungen Leuten, die ins- gesamt weniger homophob sind, bleibt der Anteil der Personen mit Vorurteilen jedoch konstant.

Diese Vorurteile beträ- fen nicht nur „LSBTTI“, so Küppers weiter. Diese Abkürzung ist offenbar in der Politik die derzeit vor- herrschende Sprachrege- lung zur Summierung der Community und umfasst Lesben, Schwule, Bisexu- elle, Transsexuelle, Trans- gender und Intersexuelle (der Begriff findet sich so auch in einer „Fibel der vielen kleinen Unterschie- de“, die wie ein Booklet über Regenbogenfamilien

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NEWS In der neuen Show des GOP in Essen führt Martin Ouilitz durch in einer
NEWS
In der neuen Show des GOP in Essen führt Martin
Ouilitz durch in einer Melange aus aktuellen Stadtge-
spräch und spannenden Talks durch den Abend. Akro-
batik wird nicht fehlen.
Die neue Show startet am 7.11.
www.variete.de
Tatort Dortmund:
Jo Weil als Escort
Der 35-jährige Schauspieler Jo Weil verkörpert in der
ARD-Soap „Verbotene Liebe“ (ARD, Mo-Fr, 18 Uhr)
den bisexuellen Ehemann von Christian Mann (Thore
Schölermann). Das TV-Paar hat eine große schwule
Fangemeinde. Jo Weil hat im neuen Dortmunder Tatort
„Mein Revier“ einen kurzen Gastauftritt. Als Escort
Tony bietet er Ermittlerin Martina Bönisch seine Liebes-
dienste an. Für 150 Euro Gage zieht er sich aus. Was
auch die große schwule Fangemeinde beglücken wird
Sendertermin: So, 11.11., 20.15 Uhr, ARD
Foto:ARD/Anja
aus. Was auch die große schwule Fangemeinde beglücken wird Sendertermin: So, 11.11., 20.15 Uhr, ARD Foto:ARD/Anja
0 2 I N H A L T & LE S ERBRIEFE FRESH NOVEMBER 2012

02 INHALT & LESERBRIEFE

FRESH NOVEMBER 2012

www.schwules-netzwerk.de

Überlebt

im doppelten Sinne

KOLUMNE

KOLUMNE

In eigener Sache

Wenn also diese Ausgabe der FRESH nicht so aus- sieht, wie Ihr es gewohnt seid,

Wenn also diese Ausgabe der FRESH nicht so aus- sieht, wie Ihr es gewohnt seid, seht es uns bitte nach. In diesem Sinne:

Defekter Warmwasserboiler verletzte Dietrich Dettmann schwer

Am Sonntag, den 14. Oktober explodierte in unserer Redaktion gegen 18 Uhr der Heisswasser- boiler im Bad. Der Druck war so stark, dass meh- rere Wände einstürzten, Fenster rausflogen und ein grosser Teil der Redaktion zerstört wurde. Leider lief das Ganze nicht glimpflich ab. Dabei wurden nicht nur zwei Personen in der Nachbarwohnung verletzt sondern auch der Heraus- geber, Chefredakteur und die Seele der FRESH, Diet- rich Dettmann. Mit schwe- ren Verbrühungen wurde er in eine Spezialklinik gebracht. Inzwischen ist

er außer Lebensgefahr, aber es wird Wochen, wenn nicht Monate dauern, bis er wieder genesen ist. In dieser Situation fällt es uns natürlich nicht leicht, die FRESH herauszugeben, denn Dietrich war und ist der kre- ative Kopf der Zeitung. Viele Freunde von Dietrich, wozu ich mich auch zähle, haben uns „geschworen“, das Ma- gazin weiter zu produzieren. Das ist gelebte Solidarität. Außerdem hat Dietrich sich sehr über die zahlreichen Ge- nesungswünsche auf unserer Facebookseite gefreut, zeigen sie ihm doch, dass Dietrich in der Community sehr geachtet wird.

Alles Gute Dietrich!

Für das FRESH-Team, Euer Thomas

Die Zeitung ist für ihn viel mehr als nur ein Job, da steckt viel Herzblut drin. Gemeinsam mit den Mit- arbeitern der Redaktion gelingt es uns, den Rechner aus der Wohnung zu ber- gen. Wie immer ist Dietrich gut vorbereitet und hat die Novemberausgabe schon in Planung. Wir schaffen den Rechner zu meiner Freundin Heike nach Hagen. Sie sagt sofort Ihre Unterstützung zu, und da sie vom Fach ist, macht sie sich schnell mit dem Layout der FRESH vertraut, Michael entlockt

Dietrich auf der Intensiv- station behutsam wichtige Details und kümmert sich zusammen mit vielen ande- ren fleißigen Helfern um die Inhalte. Er fährt von A nach B, wir telefonieren kreuz und quer, versuchen alle Aktion zu koordinieren und zusammen zuführen. Die Seiten von FRESH füllen sich langsam und Dietrich gibt vom Krankenbett die letzten Instruktionen!

Wir haben es also geschafft, Ihr haltet das druckfrische Mag in dem Händen!

Wir schauen endlich wie- der nach vorn: Dietrich hat die Explosion überlebt und seine Zeitung auch!

Ich danke allen Helfern!

Für Dich, mein lieber Bruder, Julia

IMPRESSUM Zum Artikel zur Landtags-

IMPRESSUM

Zum Artikel zur Landtags-

wahl „Wer die Wahl hat“

FRESH - Das Queer-MAG

in „FRESH“

Verlag Tropolis UG

Mai 2012:

- Das Queer-MAG in „FRESH“ Verlag Tropolis UG Mai 2012: (haftungsbeschränkt) Kopstadtplatz 23, 45127 Essen

(haftungsbeschränkt)

Kopstadtplatz 23,

45127 Essen

Telefon:

0177/4150713

www.fresh-magazin.de

Druck: Westdeutsche Verlags- und Druckerei GmbH (Mörfelden)

Herausgeber & Chefredaktion (V.i.S.d.P.) Dietrich Dettmann Telefon: 0201/74 71 61 81 d.dettmann@fresh-magazin.de

Anzeigenleitung & Zustellung Michael Tripp Telefon: 0177/86 833 86 m.tripp@fresh-magazin.de

Grafik Design

Heike Wahnbaeck

heike.wahnbaeck@web.de

Anzeigenverkauf Beate von Schwedler Telefon: 0201/74 71 61 80 b.vonschwedler@fresh-magazin.de

Anzeigenschluss für die nächste Ausgabe: 20.11.2012. Druckunterlagen- schluss/Vorlagen liefern bis: 23.11.2012

Erscheinungsweise: Monatlich, jeweils in der letzten Woche des Vormonats, nächste Ausgabe (November) erscheint am: 30.11.2012

Auflage: 18.000

Rechtliche Hinweise: Irren ist menschlich, deshalb sind alle Angaben in dieser Zeitung ohne Gewähr. Wenn nicht ausdrücklich anders vermerkt, betrachten wir eingesandte Informationen und Fotos als zur honorarfreien Veröffentlichung freigegeben. Für unverlangt einge- sandte Manuskripte, Fotos und andere Unterlagen übernimmt der Verlag keine Haftung. Es besteht kein Anspruch auf Rückgabe. Der Abdruck eines Fotos in der FRESH bzw. www.fresh-magazin.de ist in keiner Weise als Hinweis auf die sexuelle Orientierung der abgebildeten Personen zu verstehen.

Leserbriefe/Kommentare geben nicht immer die Meinung der Redaktion wieder und können gekürzt werden.

Vertriebsgebiete: Düsseldorf/Nieder- rhein, Ruhrgebiet, Wuppertal/Bergisches Land und Münsterland/OWL

Autoren: Dietrich Dettmann (dd), Christian Scheuss (cs), Michael Tripp (mt), Gereon Kreutzer (gk), Micha Schulze, Markus Willeke, Angelica Glitzer, Dennis Klein (dk), Norbert Blech (nb), Thomas Schaaf (dar), Sascha Cuvée (sc), Julia Dettmann (jd)

Fotografen: Dietrich Dettmann, Tom Julius, Marcel Pfeiffer, Jens Krömer, Rolf Ringelkamp, Rebekka Plies

Ein besonderer Dank geht an Michael Tripp, Gereon Kreutzer, Markus Willecke, Thomas Vogt, Angelica Glitzer, Sascha Roncevic, Beate von Schwedler, Michael Laub, Olav Knull, Michael Meyka, Jürgen Gauert, Christian Scheuss, Christian Turk, Kalle, Mario, Kai, Marc, Tommy, Thomas, Andreas, Frank und Essen Andersrum.e.V.

Tippfehler sind beabsichtigt und dienen der Unterhalung.

Nach dem Schock: Wir machen weiter

jd. Jeden Tag lesen und hören wir von Unfällen, Erdbeben,dienen der Unterhalung. Nach dem Schock: Wir machen weiter Überschwemmungen, Bränden und andern Katastrophen. Wir

Überschwemmungen, Bränden und andern Katastrophen.

Wir erfahren, dass Personen getötet oder verletzt wur- den, denken kurz darüber nach und dann geht der Alltag weiter. Wir kennen diese Menschen nicht und so beschäftigt uns die Sache nicht länger.

Aber diesmal war für mich alles anders: Eine Explosion in der Essener Innenstadt, zunächst eine Nachricht wie alle andern, aber dann die schreckliche Gewissheit:

der Schwerverletzte ist mein Bruder!! Wie durch ein Wunder hat er überlebt!

Die Presse schreibt, dass ein defekter Wasserboiler zu der Explosion geführt hat, großflächige Verbrennun- gen und Verletzungen von Glassplittern und Trümmern wurden dadurch verursacht. Zu all den körperlichen Leiden kommt noch die Ungewissheit. Was ist von seiner beruflichen Existenz noch übrig, hat die Explo- sion auch das Büro der FRESH Redaktion vernich- tet? Diese Frage muss ich ihm so schnell wie möglich beantworten.

Frage muss ich ihm so schnell wie möglich beantworten. FRESH-Büro nach der Explosion Ich betrete zögerlich

FRESH-Büro nach der Explosion

Ich betrete zögerlich die Räumlichkeiten und muss gleich hinter der Tür über einen Berg aus Schutt und Splittern steigen, einen Me- ter hoch liegen die Trümmer.

Wie kann man so etwas überleben, frage ich mich? Unfassbar! Zwischen dem ganzen Geröll liegen die FRESH-Magazine am Boden, das Archiv ist weg- gesprengt worden, ich traue mich nicht weiter, weil ich die traurige Gewissheit nicht sehen will. Nach einer Weile klettere ich weiter und erkenne, dass im Büro die Scheiben aus den Fenstern geflogen sind, alles ist über- säht mit Splittern. Auf dem

Regal stehen große, blaue Plexiglas-Buchstaben:

F R E S H, das F ist umge- fallen, die anderen Buch- staben vom Staub ergraut . Dietrichs Brille liegt noch auf dem Tisch, ein paar Notiz- zettel, seine Kamera, Ob- jektive. Das Telefon ist aus der Ladeschale gekippt und blinkt, neue Nachrichten.

Er wollte gerade eine kleine Pause machen, ein Tel- ler Suppe steht auf dem Tisch, der Löffel ist darin versunken, von Glasscher- ben überdeckt. Die wollte er gerade essen, als alles passierte. Für mich steht plötzlich fest: es muss weitergehen, irgendwie.

Facebook-Einträge

Genesungswünsche für Dietrich

Facebook-Einträge Genesungswünsche für Dietrich www.facebook.com/SchwulesNetzwerkNRW Lieber Dietrich, liebes
www.facebook.com/SchwulesNetzwerkNRW
www.facebook.com/SchwulesNetzwerkNRW

Lieber Dietrich, liebes FRESh-Team,

wir wünschen Euch Kraft, Mut, Durchhaltevermögen und viel Solidarität in dieser schwierigen Zeit. Eure Arbeit ist unverzichtbar für die Community in NRW!

Der Vorstand und die Kolleginnen und Kollegen aus der Geschäftsstelle des Schwulen Netzwerks NRW

Für eine starke

Community!

des Schwulen Netzwerks NRW Für eine starke Community! Schwules Netzwerk NRW Lieber Dietrich Dich
Schwules Netzwerk NRW

Schwules Netzwerk NRW

NRW Für eine starke Community! Schwules Netzwerk NRW Lieber Dietrich Dich *daumendrück* Dettmann, Tom

Lieber Dietrich

Dich *daumendrück*

Dettmann,

Tom Julius

mit Schrecken

haben wir von dem Unglück gehört, das Dir widerfah- ren ist. Wir wünschen Dir von Herzen alles erdenklich Gute, baldige Genesung verbunden mit viel Kraft und Zuversicht für die Zu- kunft. Deinem FRESH-Team drücken wir die Daumen für die erfolgreiche Weiterar- beit in dieser schwierigen Situation. ToiToiToi lieber Dietrich und liebes Team!!! Für das ganze Ensemble der Studio-Bühne Essen

Lieber Dietrich! Schrecklich, was dir pas- siert ist! Mein Team und ich denken an dich und drü- cken dir alle Daumen! Von Herzen wünschen wir gute Genesung und nachhaltige Heilung!! Wir hoffen, dass du die Intensivstation bald wieder verlassen kannst. Wir wünschen dir viel Kraft - komm schnell auf die Beine.

Liebes FRESH-Team! Schlimm, dass euch dieses Unglück wiederfahren ist! Stark, dass ihr trotz dieser Herausforderung weiterpro- duziert! Alles Liebe - solidarische und herzliche Grüße aus der Nachbarschaft! Kai Gehring MdB plus Team Berlin & Essen

Ich wünsche unserem lieben Dietrich vom Fresh- Magazin schnellst mögliche

ich

Genesung

denk an

Lieber Didi, ich weiß doch: Dich fällt nix, da vertraue ich ganz drauf!! Ich wünsche Dir von Herzen: ALLES GUTE und besser Dich ganz flott!! Fühl Dich gedrückt und alle meine guten Gedanken sind bei Dir! Dein Patrik

Weiterhin toitoitoi für eine gute schnelle Gene- sung. Raik Thorstad

Lieber Dietrich, ich wün- sche dir gute Besserung, werde bald wieder gesund! Edeltraud Renn

Gute Besserung und viel Kraft auch aus Düsseldorf! Frauenschwoof im ZAKK

Halt Dich wacker, Du wirst gebraucht!! Karsten Huhn

Dietrich, gute Besserung und schnelle Genesung! Markus Pfalzgraf

Gute Besserung, werde wieder bald gesund, lieber Dietrich. Frank EisBaer

Auch von mir einen dicken Kuss und komme schnell wieder auf die Beine ich habe mich doch an dich gewöhnt!!! TI Cki

03 NRW P O LITIK FRESH NOVEMBER 2012 Fortsetzung von Seite 1 als Material auf
03 NRW P O LITIK FRESH NOVEMBER 2012

03 NRW POLITIK

FRESH NOVEMBER 2012

Fortsetzung von Seite 1

als Material auf der Websei- te der Kampagne bestellbar ist).

„Homophobie ist Teil eines Syndroms gruppenbezoge- ner Menschenfeindlichkeit“, so Küpper. „Wer Vorurteile gegenüber homosexuellen Menschen hat, tendiert mit großer Wahrscheinlichkeit dazu, auch andere Gruppen abzuwerten.“

Als Indikatoren für Homo- phobie dienten drei Fragen:

die nach der Ehe-Öffnung, nach der vermeintlichen Unmoral von Homosexuali- tät und nach dem Ekel vor einem homosexuellen Kuss. Im Laufe der Jahre wur-

den auch andere Fragen gestellt: 2005 und 2006 meinten etwa 21 Prozent der Menschen aus NRW, sie würden als Wohnungsei- gentümer nicht an Homo- sexuelle vermieten wollen. Die Grenzen, wo Homopho- bie beginnt, sind allerdings schleichend. Sind die neun Prozent der Menschen aus NRW, die der Öffnung der Ehe für Homo-Paare „überhaupt nicht“ zustim- men, allesamt homophob? Gilt das auch für die 17,1 Prozent, die „eher nicht“ zustimmen und von der Landesregierung mitgezählt werden, weil man halt glei- ches nicht gleich behandeln will? Müsste man dann nicht auch die 23,9 Prozent mitzählen, die nur „eher“

für eine Öffnung plädieren? Dann wären lediglich 50,1 Prozent der Bevölkerung für eine Homo-Ehe und nicht homophob.

So ist die Auswertung der Zahlen auch Politik und Interpretation, und manchmal geht das da- neben. So sagte Küpper auf der Pressekonferenz, ein Migrationshintergrund habe einen „erstaunlich geringen“ Einfluss auf die eigene Homophobie. In ih- rer Studie steht dann: „Die Daten aus Gesamtdeutsch- land deuten jedoch darauf hin, dass das Ausmaß von Homophobie bei muslimi- schen Befragten besonders hoch ist.“ Zugleich schreibt sie, aufgrund der geringen

Teilnehmerzahl von Musli- men an der Studie könnten keine „verlässlichen Aussa- gen getroffen werden“.

Küppers stellte aber klar:

Man solle sich nicht zu sehr auf Religionsgemeinschaf- ten fixieren und damit vom eigentlichen Problem ablen- ken: Homophobie betreffe die gesamte Gesellschaft, sei aber unterschiedlich subtil.

Mit zunehmender Religiö- sität gleich welchen Glau- bens steige Homophobie ebenso an wie mit sin- kendem Einkommen oder abfallender Bildung. Und sie steige „von Links über die Mitte nach Rechts“. www.andersundgleich-nrw.de

NRW-Städte-Vertreter im Dortmunder Rathaus

Städtetag fordert mehr Unterstützung für Projekte der lesbischen, schwulen und trans*-Selbsthilfe durch die NRW-Landesregierung

und trans*-Selbsthilfe durch die NRW-Landesregierung dp. Der Städtetag der Von links nach rechts:Steffen Schwab,

dp. Der

Städtetag der

durch die NRW-Landesregierung dp. Der Städtetag der Von links nach rechts:Steffen Schwab, Gerda Kieninger MdL,

Von links nach rechts:Steffen Schwab, Gerda Kieninger MdL, Inge Landmann, OB Ullrich Sierau, Gabriele Bischoff, Frank Siekmann, Michael Kauch MdB, Markus Johannes, Susanne Hildebrandt, Eva-Marie Frings, Reinhard Klenke

NRW berichtete über den aktuellen Stand der Umset- zung des NRW-Aktionsplans der Landesregierung, so wurden Landeskoordinati- onsstellen für schwul-lesbi- sche Aufklärungsarbeit an den Schulen, für Altenarbeit und LSBTTI mit Migrations- hintergrund eingerichtet. Ob weitere Forderungen aus

dem Maßnahmenkatalog, der im Jahre 2011 mit den Vertretungen der Selbsthilfe erarbeitet wurde, umge- setzt werden, ist vor dem Hintergrund der geplanten Haushaltskonsolidierung bis 2020 fraglich. Am Samstag, den 29. September 2012 veranstalteten die beiden Landesverbände, die LAG

Lesben in NRW e.V. und das Schwule Netzwerk NRW e.V., die GAYCOM. Auf Einladung des Ober- bürgermeisters Ullrich Sierau fand diese Veranstaltung zum zweiten Mal im Dort- munder Rathaus statt. Nach der Begrüßung durch den Oberbür- germeister berichteten rund 60 Vertreterin- nen und Vertreter aus einem Dutzend NRW-Kommunen über ihre Arbeit vor Ort zum Thema Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*.

In ihren Berich- ten wurde deutlich, wie unterschiedlich lesbische, schwule und trans* Projekte von der kommunalen Politik unterstützt wer- den. Die Staatssekretärin Marlis Bredehorst lobte in ihrer Ansprache die Arbeit in Dortmund und nannte die Stadt ein Oberzentrum für Lesben, Schwule und Trans* in Westfalen.

Die GAYCOM 2013 wird am 28. September 2013 in Bielefeld stattfinden.

kommunalen

lesbisch-schwulen Selbsthilfe, die GAY- COM, forderte die Landesregierung mit einer Resolution auf, den NRW-Aktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt- gegen Homo- und Transphobie zügig zu verabschieden, die Mittel für die Kam- pagne „anders und gleich – Nur Respekt Wirkt“ aufzustocken sowie einen Fonds zur regionalen finanzi- ellen Förderung von lesbischen, schwulen sowie trans* Projek- ten in NRW einzu- richten. „Wir wollen der Staatssekretärin mit dieser Resolution

den nötigen Rücken- wind mitgeben, um die zukunftsweisende Arbeit der rotgrünen Landesregierung voranzutreiben.“ so Frank Siekmann, Vorstand SLADO e.V., bei der Veranstaltung.

Die Staatssekretärin Marlis Bredehorst aus dem Ministe- rium für Gesundheit, Eman- zipation, Pflege und Alter

NEW S

NEWS

 
 

Im Pümpchen wurde Oktoberfest gefeiert: Marcel mit Gästen

9. Female short cuts in Düsseldorf

Komma, der Verein für Frauenkommunikation in Düsseldorf, veranstaltet mittlerweile den 9. Frauenkurzfilmabend. Am 10.11. werden im Bambi in Düsseldorf mehrere Frauen- kurzfilme gezeigt. Der Eintritt für alle Filme beträt 10 €. http://www.female-short-cuts.de

Jugendliche drehen Sketch im Sunrise Dortmund

Wer als Jugendlicher das erste Mal eine schwul-lesbische Ju- gendgruppe besucht, ist oftmals sehr aufgeregt. Viele Fragen gehen einem durch den Kopf: Wie sind die da so? Wie soll ich mich verhalten? Was soll ich sagen? Einige Jugendliche aus dem Jugendzentrum Sunrise in Dortmund haben sich nun auf humor- volle Art mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Unter dem Titel:

„10 Dinge, die du nicht tun solltest, wenn du eine schwul-lesbi- sche Jugendgruppe besuchst“ haben sie einige lustige, absurde und klischeehafte Situationen als Sketch vor der Kamera umge- setzt. Die Jugendlichen produzierten das Video weitestgehend alleine - von der Idee bis zur Umsetzung. Dafür schlüpften sie in die Rollen des Regisseurs, Kameramanns und der Schauspieler_innen. http://www.youtube.de/queerblickTV

Vom Revier-Strich zum Supertalent

Foto:Screenshot RTL Now

Anfang 2012 kam Emil Kušmirek von Polen nach Deutschland, seine Flucht vor dem homophoben Vater endete zunächst bei Freunden in Gelsenkirchen. Der junge schwule Mann ging anschaffen, um sei- nen Lebensunterhalt zu sichern. Doch damit soll bald Schluss sein. Mitte Oktober stellte er vor Jury und Publikum der RTL-Castingshow „Das Supertalent“ seine Tanz- künste unter Beweis. Die „Diva mit Feuer“ (O-Ton Dieter Bohlen) landete damit im Halbfinale. www.rtl.de/cms/sendungen/das-supertalent.html

„Diva mit Feuer“ (O-Ton Dieter Bohlen) landete damit im Halbfinale. www.rtl.de/cms/sendungen/das-supertalent.html
„Diva mit Feuer“ (O-Ton Dieter Bohlen) landete damit im Halbfinale. www.rtl.de/cms/sendungen/das-supertalent.html
Roncalli’s „Panem et Circenses“: 0 4 KULTUR-NEW S FRESH NOVEMBER 2012 Die Kultur-Anekdote: Dirk Bach

Roncalli’s „Panem et Circenses“:

Roncalli’s „Panem et Circenses“: 0 4 KULTUR-NEW S FRESH NOVEMBER 2012 Die Kultur-Anekdote: Dirk Bach 1984

04 KULTUR-NEWS

FRESH NOVEMBER 2012

Die Kultur-Anekdote:

Dirk Bach

Die Kultur-Anekdote: Dirk Bach 1984 war es soweit – der Gastronom Walter Bock- mayer erweitert seine

1984 war es soweit – der Gastronom Walter Bock- mayer erweitert seine „Filmdose“, eine damals sehr beliebte Kult-Kneipe inmitten des Kölner Studenten-

viertels, um ein Theater. Eingerichtet wurde es im ehemaligen Gesellschaftsraum. Die von wenigen Scheinwer- fern umgebene winzige Bühne war kaum mehr als vier mal zwei Meter groß, die Künstler zogen sich in der danebenge- legenen Küche für ihre Auftritte um. Die Kostüme hatte man bei Woolworth gekauft. Nicht mehr als 60 Besucher fanden in dem Mini-Theater Platz – und nach der Premiere lief das Eröffnungsstück „Die Geierwally“ drei Jahre lang in unzähli- gen Aufführungen. Das Textbuch hatte Walter Bockmayer auf der Grundlage von zwei alten Schwarz-Weiß-Filmen selbst geschrieben – als Parodie auf Herz und Schmerz in den Bergen. Bockmayer, der auch die Regie übernahm, machte aus der alpenländischen Romanze um eine Tiroler Bauern- tochter, die den von ihrem Vater auserkorenen Heiratskandi- daten nicht haben will und der Stimme ihres Herzens folgt, eine wortwitzige und komische Mischung aus Slapstick, Musical und Volkstheater. In der schrillsten Version von Liebe und Triebe in den Alpen, die es je gab, agierten eine Brigitte Bardot inmitten von Kühen, ein dicker Verehrer, der sie begrapscht, sowie ein langer Lulatsch mit einem selbst erfundenen bayerischen Akzent. Die Zuschauer kugelten sich bei den Aufführungen vor Lachen. Zudem hatte Bockmayer die überdrehte Komödie den Darstellern Dirk Bach, Ralph Morgenstern und Samy Orfgen buchstäblich auf den Leib geschrieben. Der zu diesem Zeitpunkt 23-Jährige Dirk Bach erlebte in dieser Posse zudem seinen Durchbruch als Schau- spieler. Ihm und seinen ebenfalls hervorragenden Kollegen ist es zu verdanken, dass eine tolle Groteske zu sehen war, die mit hemmungsloser Geschmacklosigkeit durch alle Klischees des Heimatfilms hetzte. Die überdrehte Persiflage war ein greller, respektloser Mix aus Musical, Volkstheater, Slapstick und Tuntentrash. Und im Mittelpunkt stand Dirk Bach in vie- len unterschiedlichen Rollen – und was er als liebeshungriger Bärenjoseph an Slapstick und aberwitzigen Wortverdrehun- gen ablieferte, wird allen, die die Aufführung gesehen haben, unvergesslich bleiben.

Dirk – wir vermissen dich!

Tom Dillinger

Brot und Spiele für das Ruhrgebiet

20 Jahre "et cetera"

Zum Jubiläum erwartet die Besucher ein besonderes Programm

lich zum runden Geburtstag erwarten die Gäste ein neues, imposantes Theater in stil- vollem Ambiente und eine moderne, neugestaltete Ter- rasse.

tv. Seit 20 Jah- ren ge- hört das „et cetera“ zu den Top-Adressen für Varieté

tv. Seit 20 Jah- ren ge- hört das „et cetera“ zu den Top-Adressen für Varieté und

Zum Jubiläum haben sich die Verantwortli- chen etwas besonderes aus- gedacht: Vom 02. November 2012 bis 27. Januar 2013 gibt es „Typen, Trends und Temperamente!“ Als rasen- der Lokalreporter testet Kult Comedian Brian o‘Gott ein neues Sendeformat: Eine Nachrichtensendung mit

Live-Entertain-

Showelementen!

ment im Ruhr- gebiet! Pünkt-

www.variete-et-cetera.de

ment im Ruhr- gebiet! Pünkt- www.variete-et-cetera.de sc. Hinter dem Namen „Panem et Circenses“ steckt viel

sc. Hinter dem Namen „Panem et Circenses“ steckt

viel mehr als ein geflügel- tes Wort des römischen Dichters Juvenal. Bereits zum zwölften Mal gastiert der berühmte Deutsche Zirkus im idyllisch liegen- den Essener Jagdhaus Schellenberg hoch über dem Baldeneysee. Die Spielzeit 2012/2013 trägt den Titel „No woman in Kray“ und verzaubert vom 7. November bis 12. Ja- nuar mit einem Feuerwerk aus Kunst und Küche für Genießer.

Ein historisches Spiegel- zelt aus den 20er Jahre sorgt für ein besonderes Ambiente, in dem die gut dreieinhalbstündige hoch- karätige Show des Zirkus

Roncalli aufgeführt wird, während die kulinarischen Köstlichkeiten des Hauses Schellenberg im Viergang- menü die Gaumen ver- wöhnen.

Auch dieses Jahr ist es Roncalli-Direktor Bernhard Paul gelungen, ein erst-

klassiges Unterhaltungs- programm zusammen zustellen. Hierbei reichen sich quasi alle aktuellen Größen der Bühnen- und Manegenwelt die Klinke

in die Hand. So kann man

sich u. a. auf die Schlan-

genfrau Romina Micheletty, auf das Trapez-Duo „So- rellas“ oder auf „Momento

di Passione“ freuen, die

mit ihrer Romina-Mischung aus Artistik und akrobati- schem Ballett überzeugen. Helena Lehmann führt mit

ihrem „Vertical Ballet“ eine fantastische Mischung aus sinnlichen Bewegungen und Akrobatik vor. Und , wenn die KGB Clowns oder „Kellnerin“ Olga auftreten, werden auch die Lach- muskeln angesprochen. In der Region sicher bekannt sind die Moderatoren. Die Ur-Ruhrgebietler Christian Hirdes und Ludger K. füh- ren durch den Abend.

Durch diese einmalige Zu- sammenkunft der beiden

Solokünstler entsteht eine fulminante Mischung aus klassischem Kabarett und Stand-Up-Comedy. Neben den artistischen

Highlights darf auch die hohe Kochkunst des Jagd- hauses Schellenberg nicht unerwähnt bleiben. Das Restaurant ist nahe der

Kruppschen Villa Hügel hoch über dem Baldeney- see gelegen. Das moderni- sierte Fachwerkhaus bietet dank Biergarten, Terrassen oder Wintergarten, das gesamte Jahr hindurch einen Ort, an dem man es sich gut gehen lassen kann. Den Winter hindurch sorgt natürlich das „Pa- nem et Circenses“-Zelt für bezaubernde Abende. Ein Wermutstropfen bleibt. Der Abend im historischen Spiegelzelt ist mit etwas über hundert Euro je Per- son nicht gerade günstig. Dafür kann man aber sicher sein, dass einem so einiges geboten wird. Im antiken Rom wäre man sicher neidisch! Roncalli’s „Panem et Circenses“ ist also viel mehr als Brot und Spiele.

Im antiken Rom wäre man sicher neidisch! Roncalli’s „Panem et Circenses“ ist also viel mehr als
Im antiken Rom wäre man sicher neidisch! Roncalli’s „Panem et Circenses“ ist also viel mehr als
Im antiken Rom wäre man sicher neidisch! Roncalli’s „Panem et Circenses“ ist also viel mehr als
0 5 KULTUR-NEW S FRESH NOVEMBER 2012

05

KULTUR-NEWS

FRESH NOVEMBER 2012

Homer Simpson schwul?

Die 23.Queer.Life.Duisburg lädt ein. Als Stargast: Ralf König.

lw. Abwechslungs- reich und unterhalt- sam, aber auch mit politischem Anspruch prä- sentiert sich das nunmehr 23. schwul-lesbische Festival „Queer.Life.Duisburg“. Zu den Publikumsattraktionen wird sicherlich der Zeichner Ralf König gehören. Er liest alle Rollen seines neuen Comics „Elftausend Jung- frauen“ selbst, die Zeich- nungen werden per Beamer auf eine Leinwand geworfen. Empfehlenswert auch die Lesung der Wiener Autorin Ulrike Karner, die sich in ihrem Roman „Regenbo- genlicht“ mit dem heiklen Thema Islam und Homose- xualität auseinandersetzt, indem sie von der jungen Muslimin Ebru erzählt, die ihre Liebe zu Frauen ent- deckt. Weiter geht es mit einer Reihe von Informa- tionsveranstaltungen. So wird zum Beispiel über das Thema „Was Lesben und Schwule über Trans- und Intersexuelle wissen sollten“ informiert und diskutiert. Eine Woche später wird der Kölner Publizist Erwin In het Panhuis mit einem Multi- media-Vortrag über seine Analyse aus schwuler Sicht der ersten 500 Folgen der US-Zeichentrickserie „Die

Sicht der ersten 500 Folgen der US-Zeichentrickserie „Die Rick Okon und Maximilian Befort in ROMEOS anders
Sicht der ersten 500 Folgen der US-Zeichentrickserie „Die Rick Okon und Maximilian Befort in ROMEOS anders

Rick Okon und Maximilian Befort in ROMEOS

anders als du denkst

Simpsons“ berichten. Ingrid Matthäus-Maier hält einen aufschlussreichen Vortrag, wie die Kirchen nicht nur Lesben und Schwule diskri- minieren. Vier interessante Filme, die mehrfach ge- zeigt werden, ergänzen das Festival-Programm, darunter „Parada“, eine sehenswerte Komödie aus Serbien mit wortwitzigen Dialogen, in der mutige Aktivisten unter massiven Anfeindungen mit der Organisation einer Gay- Pride-Parade durch Belgrad für die Rechte von Homose- xuellen kämpfen. Im Spiel- film „Auf der Suche“ macht

sich eine Mutter mit ihrem Ex-Lover auf nach Marseille, um ihren Sohn Simon zu suchen, der verschwunden ist. Der Film „Gigola“ ist eine Hommage an einen wilden Abschnitt der lesbischen Ge- schichte an der Place Pigalle, das berühmt-berüchtigte Vergnügungsviertel von Paris. „Romeos - Anders als du denkst!“ ist hingegen ein in Köln spielender Film über Lukas, der sich einer Geschlechtsumwandlung unterzieht. Doch damit nicht genug. Die Ausstellung „Von Pest und Prävention - 30 Jahre AIDS-Plakate“ doku-

mentiert in der Zentralbibli- othek Duisburg anhand von kommentierten Plakaten die Vielfalt der AIDS-Bekämp- fung in Deutschland und Europa. Flirten und feiern sind auch im Angebot des facettenreichen Festivals – die Queer-Party „Gender- terror“ bietet dazu im Au- tonomen Zentrum Mülheim reichlich Gelegenheit. Wer mehr über diese und die weiteren Programm-Punkte, über Veranstaltungsorte und Anfangszeiten erfahren möchte, dem sei die Festi- val-Homepage qld.hokudu. de ans Herz gelegt.

NEW S STRIPPED - A Story of Gay Comics tv. Was ihr schon immer über

NEWS

NEW S STRIPPED - A Story of Gay Comics tv. Was ihr schon immer über schwule
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tv. Was ihr schon immer über schwule Comics wissen wolltet, hier kommt das ultimative Buch

tv. Was ihr schon immer über schwule Comics wissen wolltet, hier kommt das ultimative Buch dazu:“Stripped“. Es bietet eine Übersicht über die Entwicklungen schwuler Zeichner und Themen über mehrere Jahre und Länder, mit vielen Abbildungen teils unveröffentlichter Comics und das Ganze zweisprachig auf Deutsch und Englisch! Comics für den schwulen Mann haben in den vergangenen Jahren eine enorme Popularität erlangt. Die Palette reicht von berühmten Knollnasen (Ralf König) bis zu üppig be- stückten Superhelden (Patrick Fillion), von witzig und frech (Tom Bouden) bis sexy und geil (Mioki). Markus Pfalzgraf ist Magister der Politikwissenschaft. Er hat in Münster und Amsterdam studiert. Geschrieben hat er für verschiedene Zeitungen und Magazine, auch für die FRESH. Heute ist er Rundfunkjournalist und Autor.

Wer Markus persönlich treffen möchte hat am Samstag,den 3. November um 14.15 Uhr die Möglichkeit

Wer Markus persönlich treffen möchte hat am Samstag,den 3. November um 14.15 Uhr die Möglichkeit dazu. Im Cine- ma in Münster wird Markus im Rahmen des Filmfestivals „Queerstreifen“ in einer kurzweiligen Präsentation sein neues Buch vorstellen. Der Eintritt beträgt 2 Euro.

„Queerstreifen“ in einer kurzweiligen Präsentation sein neues Buch vorstellen. Der Eintritt beträgt 2 Euro.
06 RE G I O N NRW FRESH NOVEMBER 2012

06 REGION NRW

FRESH NOVEMBER 2012

KOLUMNESekt and the City Wer regelmäßig einen Supermarkt besucht, hat es schon vor einigen Monaten

Sekt and the City

Wer regelmäßig einen Supermarkt besucht, hat es schon vor einigen Monaten mitbekommen. Bald ist Weihnachten. Für den gemeinen Schwulen von Welt heißt das, dass er in Zweisamkeitsmodus umschalten muss. Schließlich wird es ja täglich kälter und man braucht spätestens am Heiligen Abend jemanden zum Kuscheln. Spätestens wenn die Blätter der Bäume braun geworden sind, herrscht Romantik in allen Lebenslagen. Vorbei die Zeiten, in denen man sich fernab jeder Monogamie dem hormonellen Treiben hingegeben hat. Jetzt zählen nur noch wahre Gefühle und die kommen bekanntlich von Innen – Kotze auch! Und genau dieser Figur fördernde Reflex will bei mir einsetzen, wenn ich mir so das Getue der Trullalas auf Partnersuche anschaue. Die gleichen Typen, die sich von Januar bis Oktober durch die Weltgeschichte poppen, machen nun einen auf große Liebe. Das geht bei einigen soweit, dass sie im Pornokino die Filme bis zu Ende schau- en, weil sie die Hoffnung haben, dass die Darsteller am Ende heiraten – zugegeben einen weißen Spritzer hat die Kleidung meist ja abbekommen. Tja mit dem Traumprinzen für die kalte Jahreszeit ist es so wie mit Shopping. Wenn man eine kurze Hose braucht, findet man keine passende. Kaum hat man bei Gayromeo und Co. seinen Suchstatuts auf monogame Paarziehung gestellt, melden sich die geilsten Typen und wollen den versautesten Sex. Was macht man bloß? Genauso wie aus einer Jeans mittels einer Schere eine Hotpants wird, so lässt sich auch dieses Dilemma lösen. Man schiebe sich einfach ein paar Raupen in den Hintern, wartet zwei, drei Tage und schon hat man Schmetterlinge im Bauch. Und wenn das mit der Partnersuche auf diese Art und Weise noch nicht ganz gelungen ist, kann man sich ja immer noch auf der Klappe vergnügen. Wo jetzt die Romantik bleibt, fragt ihr mich? Naja in den Pissoiren öffentlicher Toiletten sind ja oft als Zielmotivation kleine Kerzen ge- druckt. Und gibt es etwas schmalzigeres, als einen Typen beim Candle-Light näher zu kommen!?! Prost!

Euer
Euer

Sascha

Cuvèe

näher zu kommen!?! Prost! Euer Sascha Cuvèe Schwule Jugend auf dem Land Interview mit Sven vom

Schwule Jugend auf dem Land

Interview mit Sven vom schwul-lesbischen Jugendzentrum Kleve

Sven, was ist das für ein neu- es Projekt am Niederrhein und dem neuen schwul-lesbi- schem Jugendzentrum in Krefeld?

und dem neuen schwul-lesbi- schem Jugendzentrum in Krefeld? Lesbisch/schwule Jugend- zentren und Jugendgrup- pen gibt es

Lesbisch/schwule Jugend- zentren und Jugendgrup- pen gibt es in den meisten Städten in NRW ja mittler- weile schon relativ lange – in ländlicheren Regionen fehlt es dagegen aber komplett an Angeboten. Genau dort sind aber oft die Vorurteile gegen Schwule und Lesben noch am höchsten und somit eben auch die Situation vor, im und nach dem Co- ming Out für Jugendliche entsprechend schlecht. Mit dem von der Landesregie- rung unterstützten Projekt „together“ wollen wir schauen, was es für Mög- lichkeiten gibt lesbische und schwule Jugendliche in der Region Niederrhein zu unterstützen. In Kre- feld ist dies beispielsweise mit dem neuen Jugend- zentrum bereits auf gute Schienen gesetzt worden. Für andere Regionen sind evtl. andere Angebo- te, wie Freizeitgruppen, regelmäßige Events und ähnliches sinnvoller. Das erarbeiten wir gerade.

Was ist denn dort deine Aufgabe?

Mit Torsten Schrodt vom SVLS e.V. zusammen bin ich mit der Projektleitung betraut. Wir planen und koordinieren sämtliche Schritte des zunächst dreijährigen Projektes,

führen intensiv Gespräche mit den für Jugendarbeit wichtigen Organisationen vor Ort wie den Wohl- fahrtsverbänden, Hetero- jugendzentren, Schulen, Behörden und der Politik und entwickeln dann, zu- sammen mit Jugendlichen und Koop.-Partnern, An- gebote. Einen Teil davon setzen wir selber auch mit um, einen anderen großen Teil macht unsere Kollegin Nina Pawlowski.

Du bist ja nach länge- rer Pause nun wieder in einem Projekt für und mit jungen Lesben und Schwulen eingebunden, was hat Dich motiviert wieder stärker in den Bereich einzusteigen?

Seit fünf Jahren bin ich selbstständig als Unter- nehmensberater, Dozent und Coach. Ich lerne also tagtäglich die unterschied- lichsten Projekte, Firmen und Menschen kennen und erlebe nur selten, dass es Bereiche gibt, wo so viel Energie und so viel Enga- gement zu Tage tritt und es vor allem auch noch so viel Veränderungsbedarf gibt, wie in genau diesem Arbeitsfeld. Als ich gebe- ten wurde bei „together“ mitzuwirken, musste ich also nicht lange nachden- ken.

Welche Ziele und Wünsche hast Du mit dem Projekt?

Wenn wir es schaffen, zu- sammen mit den Jugendli- chen und mit unseren Kooperationspartnern

wirklich gute und erfolg- reiche Angebote vor Ort zu etablieren, die lesbi- sche und schwule Jugend- liche erfahren lassen, dass sie eben nicht ganz alleine bei sich im Ort sind und dass sie unglaublich viel selber schaffen können wenn sie sich trauen und aktiv werden, dann finde ich, haben wir alles richtig gemacht.

Welche neuen Erfahrungen hast Du in der ersten Zeit des Projektes gemacht?

Offensichtlich gilt für viele Jugendliche in ländliche- ren Regionen der alte Gag aus Little Britain „I´m the only gay in the village!“ Sind sie natürlich nicht, aber das Erleben ist genau dieses. Die vermeintlich einzige Möglichkeit heißt dann oft: Internet. Viele Jugendliche mit denen wir sprechen haben Freunde und manchmal auch DEN Freund nur virtuell. Der wohnt dann irgendwo im Osten oder in Süddeutsch- land und wenn es gut läuft, haben die sich auch schon mal für ein Wochen- ende „in real“ getroffen… Solche sozialen Kontakte machen aber natürlich nicht satt auf die Dauer, da entsteht nach und nach Leidensdruck.

Wie hat sich die schwul- lesbische Jugendarbeit in den letzten zehn verändert?

Zunächst mal sind heute zum Glück viel, viel mehr

lesbische und schwule Jugendzentren in NRW am Start. Wir müssen uns aber auch nichts vormachen, sobald man die Städte in NRW ver- lässt sind da gerade nur noch 3, 4 weitere solcher Einrichtungen Bundesweit. Und abseits der Städte gibt’s gleich gar nichts! Soll heißen: in NRW sehe ich durch die Jugendar- beit, durch Projekte wie der schwul-lesbischen Schulaufklärung „Schlau“ oder jetzt auch dem „to- gehter“ gute Schritte in die richtige Richtung – da hat sich was zum Posi- tiven bewegt. Der Rest der Landkarte ist leider weiß – oder, aus Sicht der Jugendlichen gesprochen, eher düster und schwarz.

Was ist anders auf dem Land als in der Großstadt Köln?

Offensichtlich ist die Sche- re zwischen Akzeptanz gegenüber Lesben und Schwulen und völliger Ablehnung weiter aus- einander als ich das beispielsweise aus Köln kenne. Bei der Suche nach einer Immobilie für das Jugendzentrum haben wir Reaktionen von Vermie- tern und Maklern erlebt, die in den 50er Jahren nicht anders ausgesehen hätten. („Da sinkt ja dann der Mietwert wenn Sie hier einziehen…“, „Dann haben wir ganz schnell auch Junkies hier vor der Tür sitzen…“). Da haben wir hautnah erlebt: „hier müssen wir anpacken!“

10 Jahre SLaM und noch kein bisschen leise

Schwul/lesbische Gruppe in Moers feiert Jubiläum

sc. Moers ist nicht Düsseldorf, nicht Berlin und auchleise Schwul/lesbische Gruppe in Moers feiert Jubiläum nicht Köln. Die Stadt liegt je nach Blickwinkel im

nicht Köln. Die Stadt liegt je nach Blickwinkel im westlichen Ruhrgebiet oder am Niederrhein, und es scheint, wie so viele Gemeinden im Speckgür- tel einer Metropolenre- gion, wenig schwul-les- bisches Leben zu geben. Wenn auch kein eigenes Viertel oder eine ausge- prägte Ausgehlandschaft, so hat Moers dennoch einiges für Schwule und Lesben zu bieten.

SLaM & Friends Moers besteht nun seit zehn Jahren der eingetrage- ne Verein für Schwu- le, Lesben und deren Freunde aus Moers und Umgebung. Jeden Mitt-

woch ab 17 Uhr öffnet SLaM seine Pforten. Nach und nach füllen sich die Vereinsräume unter dem städtischen Kindergarten im Stadtteil Hülsdonk auf dem Rüttgersweg 25. Die meisten kennen sich, andere schauen nur gelegentlich vorbei, um Kontakte zu knüpfen, zu quatschen oder auch Pro- bleme zu wälzen. Gegen 19.00 Uhr sind meist bis zu dreißig junge Men- schen in den gemütlichen Sitzecken versunken.

Sie planen das nächste Wochenende, lachen über vergangene Ausflüge mit der Gruppe, kochen ge- meinsam oder lassen einfach nur unter Gleich- gesinnten die Seele baumeln.

Was damals als reine Jugendgruppe für Schwule und Lesben begann, ist über die Jahre hinweg weit mehr geworden. „In einer geographischen Lage wie Moers, besteht auch für ältere Semester Bedarf an einer Gruppe wie SLaM. Daher haben wir vor zehn Jahren bei der Vereins- gründung bereits be- schlossen, für jede Alters- gruppe offen zu sein.

Konflikte oder Berüh- rungsängste zwischen den Generationen gibt es bei uns nicht.“, erklärt der Vereinsvorsitze Daniel Milde. Wie groß die Arbeit mit Jugendlichen ge- schrieben wird, erkennt man an einer anderen Stelle. Seit Gründung ist man als Träger der freien

Jugendhilfe anerkannt. Aber, so betont Milde, eine reine Coming-Out- Gruppe sei man nicht. „Niemand muss über seine Homosexualität oder eventuelle Probleme sprechen. Aber natürlich haben wir immer ein of- fenes Ohr – sowohl für Betroffene, als auch für Angehörige. SLaM steht für eine aktive Coming-Out-Arbeit ohne Zwang.“ So wundert es auch nicht, dass das An- gebot über den Mittwoch hinausreicht. Gemeinsa- me Ausflüge, Kinobesu- che, Videoabende oder Parties sind nur einige Beispiele für das, was die SLaMies alles zusammen anstellen. Weitere Infos und Termi- ne: www.slam-moers.de

nur einige Beispiele für das, was die SLaMies alles zusammen anstellen. Weitere Infos und Termi- ne:
07 RE G I O N RUHRGEBIET FRESH NOVEMBER 2012

07 REGION RUHRGEBIET FRESH NOVEMBER 2012

Fußball in Regenbogenfarben

Homophobie in Fußballstadien bekommt Gegenwind

Homophobie in Fußballstadien bekommt Gegenwind dar. Es wird Zeit: Lesben und Schwu- le: rein ins Stadion!

dar. Es wird Zeit:

Lesben und Schwu- le: rein ins Stadion!

Zeigt euch in der Kurve und vor der Tribüne. Schreit und singt und fiebert mit. Die Vereine brauchen offen lebende Homosexuelle. Sie brauchen tolerante Men- schen, die intolerant gegen Ausgrenzung sind. Der Ge- winn: Hautnah gibt es tolle Spielerinnen (im Frauen- Fußball) und Spieler (im Männer-Fußball) zu sehen und die Erkenntnis, dass die Stimmung trotz einer wach- senden, aber immer noch kleinen Gruppe an radikalen Rassisten offener, toleranter und schwulenfreundlicher geworden ist.

Das hat mehrere Ursachen, die zum Teil Jahre zurücklie- gen und sich erst jetzt in der Gesamtheit sich entfalten. Allein im Pott und drum herum gibt es sieben schwul-lesbische Fan-Clubs. Die zeigen Flagge, initiieren Aktionen, knüpfen Kontakte, sind präsent. Spätestens damit wurde Homosexu- alität zum Thema für die Fußballvereine. Früher sagte man als Verein oder Trainer besser nichts zum Thema Homosexualität und Coming-Out eines Spielers und wenn es doch einer tat, dann kamen oftmals rassis- tische Sätze heraus.

Da haben Vereine dazu gelernt. Sie mussten sich damit beschäftigten und in vielen Fällen haben sie es getan. Etwa der derzeitige Deutsche Meister Borussia Dortmund. Als eine der we- nigen in Deutschland ist in der Stadionsatzung bereits die Diffamierung aufgrund der sexuellen Orientierung explizit verboten. Das half dem BVB sicherlich auch, als im Frühjahr für wenige

half dem BVB sicherlich auch, als im Frühjahr für wenige Minuten homophobe Banner im Stadion gezeigt

Minuten homophobe Banner im Stadion gezeigt wurden. Zwar musste der Verein 20.000 Euro Strafe an den DFB zahlen, aber er konnte auch konsequent gegen die Verursacher vorgehen. Die große Herausforderung ist es jedoch, „im Stadion sol- che Äußerungen tatsächlich zu unterbinden“ so Dr. Robin Steden vom BVB. Er for- dert daher die Mithilfe und Zivilcourage der Besucher ein. Das macht auch MSV Duisburg Geschäftsführer Kentsch. Die Zebras machen keinen Unterschied in der Betrachtung eines Menschen und genau das fordern sie auch von jedem Zuschauer.

Vielleicht kommt in der Zu- kunft beim MSV auch noch das Thema Stadionordnung aufs Tableau. Denn heute schließt sie homophobe Sprüche noch nicht explizit aus und „eine Erweiterung halten wir nicht für notwen-

dig“, so deren Pressespre- cher Martin Haltermann. Doch der Verein scheint offen zu sein, veranstalte- te vor kurzem gemeinsam mit den Fan-Clubs die FARE Aktionswochen. Unter ande- rem mit einem Vortrag des Journalisten und Soziolo- gen Jan Tölva, der deutlich machte, warum Homopho- bie gerade beim Fußball so präsent ist und was sich schon alles verändert hat. Für das darauf folgende Spiel ließ der Verein extra Shirts anfertigen. Auf ihnen sprachen sich die Spieler gegen Diskriminierung aus. Banner im Stadion und auf dem Rasen unterstützen die Aussage noch.

Vielleicht tut sich auch bald etwas bei Schalke 04. Dann ist es wohl auch dem agilen Fan-Club „Andersrum auf Schalke“ zu verdanken. Der will die Aufnahme des Anti- diskrimierungsparagraphen

aufgrund sexueller Orientie- rung spätestens im nächsten Jahr wieder zur Diskussion stellen. Die Formulierung, so findet Renate, hat „rein rechtlich gesehen einen anderen Stellenwert“ als das reine Verbot homofeindlicher Parolen. Wenn notwendig, so will sich Schalke 04 auf jeden Fall Gedanken dazu machen, kündigt Stefanie Sydow vom Verein an.

Damit würde sich der Verein auch von Borussia Mönchen- gladbach, Fortuna Düssel- dorf, VFB Bochum und vom SV Paderborn abgrenzen. Die halten nicht viel davon, homophobe Banner oder Äußerungen aufgrund der sexuellen Orientierung expli- zit zu verbieten. Da ist wie gesagt der BVB schon wei- ter. „Seien Sie indes versi- chert“, so Steden gegenüber FRESH, „dass wir für die Thematik mehr als „sensibi- lisiert“ sind“.

Lesbian Summer

Neuer Gesprächskreis für Lesben ab 45 im KCR

tv. Ein Ruhrgebiet- streffen für Lesben 45 plus. Was bewegt Lesben in ihren „besten Jah- ren“? Wie erhalten und stär- ken sie ihre Kultur? Brauchen Lesben lesbische Vorbilder für verschiedene Lebenspha- sen? Gibt es ein lesbisches Generationenbewusstsein? Wie pflegen sie persönliche Netzwerke über den Teller- rand hinaus? Wie pflegen sie persönliche Netzwerke über den Teller- rand hinaus?

Lesbian Summer im Pott Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Treffen ist eine Initiative der „Landeskoordination für ältere Lesben und Schwule in NRW“ in Kooperation mit dem KCR e.V. und der dort angesiedelten Gruppe „Les- bian Summer“. Initiatorinnen und Verantwortliche des Tref- fens sind Carolina Brauck- mann, Ulla Brokemper und Ariane Bourchard.

Auch mit Blick auf das Äl- terwerden wird ein Aus- tausch über diese Themen gewünscht- in kleinen Run- den mit genügend Platz für Plaudereien, Snacks und - wahlweise - einem Film am Abend. Lesbischen Frauen ab 45 Jahren plus bietet der

Der erste „Lesbian Summer“ findet am 27. Oktober im KCR in Dortmund statt. Am 4.11. findet ein Brunch um 11 Uhr statt. Infos für weitere Termine unter carolina.brauckmann@ rubicon-koeln.de.

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08 RUHRGEBIET / NRW FRESH NOVEMBER 2012

08 RUHRGEBIET / NRW

FRESH NOVEMBER 2012

08 RUHRGEBIET / NRW FRESH NOVEMBER 2012 Musikalischer Einsatz für Akzeptanz und Vielfalt Homophon - der

Musikalischer Einsatz für Akzeptanz und Vielfalt

Homophon - der schwule Männerchor aus Münster feierte 25. Geburtstag

der schwule Männerchor aus Münster feierte 25. Geburtstag dar. Das schönste Geschenk machte sich Homophon, der

dar. Das schönste Geschenk machte sich Homophon, der erste schwule Männerchor Münster, zu seinem 25. Ge- burtstag selbst: Ein mit 1.000 Zuschauern vollbesetztes Theater Münster und eine stimmige, perfekte Show. Die stand ganz im Zeichen der Diva und zeigte als Premie- re das Programm, mit dem Homophon in den nächsten Monaten wieder auf verschie- denen Bühnen zu erleben ist.

Zum runden Geburtstag hatten sie nicht nur die Minis- terpräsidentin Hannelore Kraft eingeladen, sondern aus Köln auch den gemischt-lesbischen Frauenchor Chorilla und den schwulen Männerchor Kölner Spitzbuben. Die sorgten für

schwulen Männerchor Kölner Spitzbuben. Die sorgten für eine gelungene Einstimmung, auch wenn es stimmlich an ein,

eine gelungene Einstimmung, auch wenn es stimmlich an ein, zwei Stellen etwas dünn war. Doch dann kamen die

Hausherren auf die Bühne, um ihre Botschaften mäan- dernd und im Wellenschlag zu verkünden. Bevor die aber starten konnten, erhoben sich spontan die Zuschauer und sangen Homophon ein Happy- Birthday-Ständchen.

Die bedankten sich artig mit einer formvollendeten Show für Ohr, Auge und Geist. So, wie es die Zuschauer aus insgesamt 10 verschiedenen Bühnenprogrammen ge- wohnt sind und weswegen nicht wenige Zuschauer ihren Stars an die verschiedenen Auftrittsorte in Deutschland und Europa hinterher reisen. Es war ein Abend mit elegan- ten Kostümen, feiner, leicht zickiger Gestik und Mimik, hintersinnigen, selbstironi- schen Liedtexten und mit ganz viel Gesang.

Verwundert stellte der eine oder andere fest, dass aus- gerechnet Münster so einen spritzigen Chor hervorge- bracht hat. Der vor allem über so eine lange Zeit kontinuier- lich und auf hohem Niveau sich habe halten können. Dabei hatte die Stadt durch die vielen Studenten schon immer eine linke, geistig an- spruchsvolle Bürgerschaft. So ist auch das Publikum äußerst

vielfältig und nur für einen Teil der Besucher geht es darum, gezielt schwule Kultur zu erleben.

In Homophon steckt vor allem aber das Herzblut der 14 Sän- ger. Über zwei Jahre tüfteln sie an so einem Programm. Üben und proben wöchentlich und zusätzlich komprimiert an einem Wochenende im Quartal. Sie setzen Ideen um, legen gemeinsam die Lieder und die Choreografie fest. Das geht nur, wenn zwischen allen die Chemie stimmt und das tut es. Der vierstimmige Chor ist die ideale Mischung aus erfahrenen Mitgliedern und immer mal wieder neuen, jungen Sängern.

Das Programm, aber vor allem die Tatsache als solches, ist noch immer hochpolitisch und das weiß der Chor einzusetzen. So stehen sie neben Hamburg oder London auch auf kleine- ren Bühnen wie in Nottuln oder Dortmund-Hörde. Dort stoßen sie erst die Türen zu den Her- zen auf und zeigen dann, dass sie da und überall sind. Dabei hebeln sie mit ihren Texten Kli- schees aus, setzen Komik ein, die zum Nachdenken anregt. So wird aus einem gelungenen Abend ein Einsatz für Akzep- tanz und Vielfalt.

gelungenen Abend ein Einsatz für Akzep- tanz und Vielfalt. SOAP – The Show im Capitol Theater

SOAP – The Show

im Capitol Theater Düsseldorf

Vielfalt. SOAP – The Show im Capitol Theater Düsseldorf tv. Was haben spektakuläre Akro- batiknummern mit

tv. Was haben spektakuläre Akro- batiknummern mit

herkömmlichen Badewan-

nen zu tun? Mehr als man glaubt, denn mit SOAP

– The Show machen die

Regisseure Markus Pabst und Maximilian Rambaek das Badezimmer zur Büh- ne und bringen zusam- men, was bisher unver- einbar schien: Akrobatik und Badewannen!

Nach ihrer Uraufführung in Berlin ist die Show- sensation nun erstmals in Düsseldorf zu erleben. Vom 8. November bis 31. Dezember 2012 ist der

Club des Capitol Theaters Kulisse für ein feucht- fröhliches Spektakel aus Artistik und Entertain- ment, das die Zuschauer zum Beben bringen wird

– und eins ist sicher: Das Publikum wird staunen, was in, auf und um eine Badewanne herum alles möglich ist!

SOAP – The Show prä- sentiert erstklassige Akrobatik. Das Ensemble begeistert mit spektakulä- ren, witzigen und poeti- schen Darbietungen – von Akrobatik am Luftring über rasante Fußjonglage und gewagte Luftnum- mern an „Strapaten“ bis zum Dance-Trapez hat das Regie-Duo eine unver- wechselbare Show kreiert. Darüber hinaus werden die Künstler neben jeder Menge körperlichem

Einsatz das Düsseldorfer Publikum mit diversen Comedy- und Gesangsein- lagen aufs Beste unter- halten.

Und wo Badewannen sind, darf Wasser natürlich nicht fehlen. Dank eines ausgefeilten Bühnenkon- zepts wird vom nassfröhli- chen Wischmop-Ballett bis zum Regenvorhang alles geboten, was spritzige Unterhaltung verspricht.

Effektvoll in Szene gesetzt wird das Ganze von einem imposanten Lichtdesign sowie einem extravagan- ten Soundtrack inklusive Live-Gesang, der eine bunte Mischung aus 300 Jahren Musikgeschichte bietet.

Im Januar 2011 begeis-

terte SOAP im renom- mierten Sydney Opera House und hat dort vier Wochen lang vor ausver- kauftem Haus gespielt. Seither befindet sich die Show auf Welttournee, mit Stationen in Großbri- tannien, Neuseeland, Aus- tralien, Holland, Spanien, Schweden und Singapur – nun möchte die 8-köpfige Truppe mit ihrer originel- len Show-Sensation auch Düsseldorf erobern.

Zu sehen ist SOAP vom 8. November bis 31. De- zember 2012 im Club des Capitol Theaters Düssel- dorf Tickets gibt es unter 0211-73 44 0

SOAP vom 8. November bis 31. De- zember 2012 im Club des Capitol Theaters Düssel- dorf
09 RUHRGEBIET / NRW

09 RUHRGEBIET / NRW

Das Ruhrgebiet popt!

Neue Partyreihe startete in Essen

NRW Das Ruhrgebiet popt! Neue Partyreihe startete in Essen mt. Eine neue Par- tyreihe zu starten

mt. Eine neue Par- tyreihe zu starten ist immer mit viel

Aufwand, Herzblut und auch einer Prise Unsicher- heit verbunden. Werden die Szenegänger auch das seit Monaten geplante Event annehmen? Im Fall der Ruhrpop mussten sich die beiden Veranstalter Uwe und Daniel schon kurz nach dem Öffnen der Türen keine Sorgen machen: Hunderte von Partyjüngern kamen ins Studio auf die Essener

Hunderte von Partyjüngern kamen ins Studio auf die Essener Schützenbahn 31 gepil- gert und wurden schon

Schützenbahn 31 gepil- gert und wurden schon am Eingang von der bezaubernden Kimber- ley Kiss begrüßt, die sich speziell um die geladenen Gäste kümmerte.

Drinnen angekommen wurde man nicht mit VIP- Chichi genervt, sondern fand eine unglaublich freundliche, bodenstän- dige, feierfreudige und friedliche Party-Crowd, wie man dies früher von der schwupps in Mülheim

gewohnt war. Auch das Security-Team war gut gelaunt und sorgte dafür, dass sich jeder Gast beim Ankommen und Verlassen des Studios sicher und will- kommen fühlte.

ge kam. Sollte es dann doch mal zu heiß werden, dann kam die Überra- schung des Abends zum EInsatz: Eine über- dimensionale CO2/ Konfettikanone, die kühle Luft und fetzige Konfetti-Berge über der tanzenden Menge heraus schoss! Veran- stalter Uwe hatte sicht- lich Spaß mit diesem Spielzeug die Partygäste abzukühlen! Der nächste Event findend am Diens- tag, 25.12.2012 statt.

Die DJs Kris und addicted taten ihr übriges dazu, dass kein Fuß still stand und feinste Pop-Musik aus der Soundanla-

PINK POPcorn

Erfolgreiches Opening des ROSA Donnerstags in Düsseldorf

Erfolgreiches Opening des ROSA Donnerstags in Düsseldorf mt. Der ROSA Donnerstag hatte in Düsseldorf lange
Erfolgreiches Opening des ROSA Donnerstags in Düsseldorf mt. Der ROSA Donnerstag hatte in Düsseldorf lange

mt. Der ROSA Donnerstag hatte in Düsseldorf lange Tradition. Nun startete in der neuen Location LIZ&GRACE eine neue Serie, die an die glorrei- chen Zeiten anknüpft. Die Location ist auch keine unbekannte. Hier fand früher die Amitabah statt. Opening-DJ Ralf Rotterdam überzeugte mit einem großartigen Pop- Set aus aktuellen Charts und den Klassikern der

letzten 3 Jahrzehnte. Darauf ruhen sich die drei Veranstalter Uwe, Da- niel und Claudia natür- lich nicht aus, sondern geben weiter Gas, denn auch die kommenden Donnerstage verspre- chen die Düsseldorfer Szene-Party-Landschaft zu bereichern. Gefeiert wird zu POP & Charts. Die bekannten POP-DJs Ralf Rotterdam, Tom Laroche, DJ Littleman, DJ Moo und Pop‘o‘Lectric sorgen für

die besten Pop-Sounds der Stadt. Bekannt von der Kölner Poptastic, dem Fantasypride, der Müns- teraner Emergency, der Düsseldorfer schamlos und Popfloor, der Ham- burger Pink Inc und vielen anderen Lieblings-Events für Pop-Liebhaber haben sich die DJs bei PINK POP- corn zusammen gefun- den und garantieren für housefreies Feiern in der Landeshauptstadt Düssel- dorf.

DJs bei PINK POP- corn zusammen gefun- den und garantieren für housefreies Feiern in der Landeshauptstadt
10 REGION NRW FRESH NOVEMBER 2012

10

REGION NRW

FRESH NOVEMBER 2012

Regenbogenfamilie

Staatssekretärin Marlis Bredehorst im FRESH- Interview über „Nichtsichtbarkeit“ von Lesben

im FRESH- Interview über „Nichtsichtbarkeit“ von Lesben dd. Die Staats- berichten. Frauen sekretärin in der

dd. Die Staats-

berichten. Frauen

sekretärin in der

werden häufig

NRW-Landesre-

geschlechtsspe-

zifisch gesehen. Das zeigt sich auch dadurch, dass selbst bei Politikerinnen häufig eher über die Kleidung als über die Inhal- te geredet wird. Dies gilt auch für Lesben. Eigentlich ist es verwunder- lich, dass in der veröffentlichten Meinung von pro- minenten Lesben nicht die Rede ist.

War Ihnen schon immer klar, dass Sie kein Geheimnis aus Ihrer sexu- ellen Orientie- rung machen wollen?

aus Ihrer sexu- ellen Orientie- rung machen wollen? nommen worden ist und andererseits hab ich mich

nommen worden ist und andererseits hab ich mich auch schon manchmal geärgert, wenn gesagt wird, es gibt schwule Poli- tiker, aber keine lesbischen Politikerinnen. Auch im Bundestag gibt es natürlich

Lesben, aber die werden dann kaum als solche wahrgenommen.

Was sich viele gefragt haben: Warum haben Sie lhr großes Interview ausgerechnet einer Bou-

levardzeitung gegeben? Man denkt immer, man kann sich das aussuchen, aber so war es nicht. Die BILD- Zeitung hat es mitbekommen und hätte so oder so darüber berichtet. Dann haben wir uns entschieden, wir machen lieber ein geführtes Inter- view, bei dem wir auch über die Inhalte bestim- men können, was berichtet wird. Was wir aber unterschätzt haben war, dass es der Boulevard- zeitung wert war, dies auf die Titel- seite zu nehmen. Und das nur, weil Lesben Kinder erwarten. Für uns ist das eine etwas normalere Geschichte. lch kenne viele lesbi- sche Pärchen und viele Regenbo- genfamilien, Sie wahrscheinlich auch.

Sie haben in diesem In- terview den ,,Bodensatz an Schwulen- und Lesben- feindlichkeit in unserer Gesell- schaft“ erwähnt. Wie haben sie diesen zu spüren bekommen?

Haben Sie auch auf das Interview Reaktionen bekommen? Ja, sowohl ich im poli-

gierung Marlis Bredehorst (Bündnis90/Die Grünen) und ihre Lebenspartne- rin Eli Wolf-Bredehorst sind im Juni 2012 Mütter geworden. Dank der BILD- Zeitung wurde dies landes- weit bekannt. Im FRESH Interview redet sie über ihre Regenbogenfamilie und über die Erfahrung, Titelthema der BILD zu sein. Dieses Interview fand schon im August statt.

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt ihres Soh- nes, Frau Bredehorst. Wie geht es lhnen?

Ganz gut. Manchmal über- nächtigt, aber mit Freude.

Wieso gibt es so wenig prominente lesbische Frauen?

Es gibt sicherlich mehr prominente lesbische Frauen als wir denken. Nur sind die Medien, wie auch im heterosexuellen Leben, mehr auf Männer als auf Frauen ausgerichtet. Die machen mehr her. Es ist offensichtlich mehr eine Meldung wert, wenn ein Prominenter schwul ist, als wenn eine prominente Frau lesbisch ist. Von ihnen wird auch mehr berichtet.

Wie genau unterschei- det sich ihr Medienbild zu dem schwuler Kolle- gen?

Es unterscheidet sich insgesamt so, wie das Frauenbild sich vom Män- nerbild unterscheidet. Es ist offensichtlich interes- santer über Männern zu

Ja. Vor meiner Zeit als Staatssekretä-

rin war ich in Köln Dezernentin von 2003 bis 2010. lch habe gleich am Anfang erzählt, dass ich in einer

Lebenspartner-

schaft lebe, das ist auch von den Medien berichtet worden. lch bin hundertprozentig sicher, wäre ich ein Mann, wäre das die große Schlagzeile gewe- sen. Es wussten eigentlich alle, aber es ist nicht aufgefallen.

Empfinden Sie das eher als positiv oder als ne- gativ? Einerseits ist es natürlich positiv, dass es so ange-

tischen Raum, als auch meine Frau im kirchlichen Raum. Wir erhielten Zu- schriften, die sehr hasser- füllt waren. lch glaube, das kennen alle Schwulen und Lesben, dass es eben Per- sonen in der Gesellschaft gibt, die unsere Lebensfor- men völlig ablehnen und diese als unmoralisch, als widernatürlich oder wie auch immer empfinden. Dieser Personenkreis hat das auch das Bedürfnis, uns das dann auch mitzu- teilen. lch empfinde, dass es sehr die Menschenwür- de verletzt. Es ist mir nichts Neues, seitdem ich mich als lesbi- sche Politikerin geoutet habe.

Sehen Sie sich jetzt als lesbisches Rollenvorbild und was für ein Gefühl ist das?

So sehe ich mich nicht. Wir wissen alle, dass Lesben so heterogen sind, wie he- terosexuelle Frauen, dass es also sehr unterschiedli- che Lesben gibt. Ich selber nehme häufig wahr, dass ich, wenn ich im politi- schen Raum auftrete und sich das Publikum dessen bewusst ist, dass ich les- bisch bin, häufig darunter leide, auf einmal für alle Lesben der Welt einstehen zu müssen.

Ich denke, man kann genau dieses nur vermei- den, indem sich immer mehr Lesben zeigen. lch habe nichts zu verlieren, insofern finde ich es auch wichtig, immer offensiv zu sagen, dass ich les- bisch bin und das auch zu zeigen, einfach um dieser Unsichtbarkeit entgegen- zuwirken.

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11 DU SS ELDORF / NRW FRESH NOVEMBER 2012

11

DUSSELDORF/ NRW

FRESH NOVEMBER 2012

Düsseldorf hat Komödie

Geschenk-Tipp: Sexy Weil zum Ansehen Eine gute Komödie berührt und ist zum Lachen

dar. 50 Jahre jung und seit zehn Jah- ren unter Leitung der beiden Theaterprofis Haizmann und Fuschl – die „Komödie Düsseldorf“ feiert Jubiläum und beschließt die der beiden Theaterprofis Haizmann und Fuschl – die „Komödie Düsseldorf“ feiert Jubiläum und beschließt die Spielsaison 2012/13 mit einem Bunten Abend. Bis dahin ist aber noch Zeit für viele richtig flotte, spaßige und hintergründige Komödi- en. Ein Wiedersehen wird es zum Beispiel mit Jo Weil ge- ben. Junge Menschen ken- nen ihn aus dem Fernsehen, doch sein schauspielerisches Können hat er längst auch auf der Bühne unter Beweis gestellt. Zum ersten Mal übrigens bei Haizmann und Fuschl in der Steinstraße. Was macht also das Beson- dere an dem Haus aus?

Eine gute Komödie ist ein Stück, bei dem man lachen kann, aber im nächsten Moment zum Nachdenken angeregt wird. Der Gast muss berührt werden. „Das ist das Wichtigste am Thea- ter“, findet Paul Haizmann. Er und Helmuth Fuschl sind die künstlerischen Leiter des Theaters. Den guten Ruf haben sie sich hart er- arbeitet. Andere Häuser ha- ben aus Komödien oftmals

er- arbeitet. Andere Häuser ha- ben aus Komödien oftmals etwas Billiges gemacht. Davon unterscheiden sie sich

etwas Billiges gemacht. Davon unterscheiden sie sich auf angenehme Art und der Erfolg gibt ihnen recht.

Das Publikum ist jünger als das in anderen Häusern und sie kommen eben nicht nur aus Düsseldorf, sondern aus dem gesamten Rheinland und dem Ruhrgebiet. Stolz weist Haizmann darauf hin, dass das Theater ohne öf- fentliche Gelder auskommt. Eine ungewöhnliche Leis- tung, haben sie doch schon so manche Uraufführung nach Düsseldorf geholt. Über 200 Inszenierungen hat der eine als Regisseur auf die Bühne gebracht, Dozent an der Theaterhoch- schule Zürich war der an- dere. Zu dem Können kam

schon immer viel Leiden- schaft und dann vor zehn Jahren auch die Frage, ob sie in Düsseldorf ein kom- plettes Theater übernehmen würden. Einfach so, auf einer Tagung und mit viel Nachdruck in den Tagen danach. Die beiden kamen ins Grübeln, sagten Ja und waren erfolgreich von An- fang an.

Jo Weil, den viele aus der ARD-Serie „Verbotene Lie- be“ kennen, ist der sexy Typ, der nicht nur das schönste Lächeln, sondern auch den perfektesten Körper hat. Den zeigt er im Frühjahr bei „Landeier – Bauern suchen Frauen“, wenn er einen Striptease hinlegen wird. Sehenswert!

Schwule Karnevalssession beginnt

KG Regenbogen lädt in die glamouröse Filmwelt der 20er Jahre

sc. Die Zwanziger Jahre ohne Glanz, Glamour und Jahre ohne Glanz, Glamour und

Sternchen, das wäre wie Düsseldorf ohne Altbier und Karneval. Mit einem pinken Bergi-

schen Löwen als Wappen- tier formieren sich daher auch viele schwule und lesbische Jecken der Lan- deshauptstadt zu einer eigenen Karnevalsgesell- schaft, der KG Regen-

bogen e.V

holt nun das besondere Flair der goldenen Zwan- ziger für einen Abend an den Rhein. Bereits das vierte Jahr in Folge lädt sie zum Regenbogenball. Am 17. November findet er in den Rheinterrassen statt und steht ganz in Zeichen jener Epoche, in der die Bilder das Laufen lernten und Diven wie Dandys zahllose Nächte in Spelunken und Ballsä- len durchtanzten.

Jener Verein

Dress to impress! Wer die vorangegangen Re- genbogenbälle kennt, der weiß, dass nicht nur die Veranstaltung selbst, sondern auch die Gar- derobe der Gäste krea- tiv und extravagant ist. Daher legen die Macher des Balls jedem Besucher eine Style-Bibel ans Herz. Diese besteht, wie könnte es für die fünfte Jahres- zeit anders sein, aus elf Geboten für ein perfekte Balloutfit. Schon an erster Stelle heißt es: „Der Regenbo- genball-Style ist spekta- kulär, opulent, glamourös, phantasievoll, elegant und stilvoll. Dein Ball Outfit und Styling muss mindestens eine dieser Eigenschaften besitzen.“ Es folgen weiter Tipps, etwa zu Makeup, dem Ge- brauch von Perücken oder Glitzer-Accessoires. Hier eine Federboa, da eine

oder Glitzer-Accessoires. Hier eine Federboa, da eine Perlenkette, Gamaschen, spitzer Schnauzer - so lässt es

Perlenkette, Gamaschen, spitzer Schnauzer - so lässt es sich ganz mon- dän und freizügig dem Abend frönen. Dem Ein- fallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Zum Schluss wird explizit noch mal drauf hingewie- sen, dass Straßenklei- dung wie T-Shirt, Jeans oder Turnschuhe nicht dem geforderten Dress-

code entspricht. Bei dem diesjährigen Ball führt der Regenbogen die Gäste in eine Filmnacht der Studios von Potsdam- Babelsberg. Ob der Blaue Engel oder Metropolis, hier wurden Weltstars geboren und Illusionen produziert. Wer den Ein- trittspreis zwischen 49 € und 69 € investiert, be- kommt einiges geboten:

Diven und Dandys, ent- zückende Biester, Para- diesvögel, Swingboys, Charleston und Tango. Hier können der Bohemi- en und Seinesgleichen im Chic der Epoche die Nacht genießen. Karten für das Spektakel können online auf der Homepage der

Veranstalter(www.kg-

regenbogen.de) erworben werden. Dort finden In- teressierte auch die voll- ständigen Style-Gebote der Regenbogennarren. Nicht umsonst lautet de- ren Maxime: „Lass Deiner Phantasie freien Lauf, Dein Gefühl und Deine Attitüde gestalten mit, wie Du aussiehst!“

ANGELICAGLITZER

ANGELICAGLITZER

Brille oder nicht Brille… das ist hier die Frage!?

Hallo ihr Lieben,

die denn mal Brille?“. Auf der Bühne unterlasse ich es, da es von oben durch

die denn mal Brille?“. Auf der Bühne unterlasse ich es, da es von oben durch die Brille nicht angenehm ist ins Publikum zu schauen und ich dann immer ernster aussehe als ich manch- mal eh schon bin. Aber seit euch sicher, in der Garderobe und wenn ich privat ausgehe, trage ich sie oft und mag sie auch. Bei Shows hilf der Trick, alles einfach viel grösser auf die Moderationskarten zu drucken oder es an die gegen- überliegende Wand projizieren zu lassen.

In diesem Sinne, schämt euch nicht, denn lieber schlechte Augen und Sehhilfe als einen schlechten Charakter und blind vor Intoleranz.

In diesem Sinne, Eure

Angelica Glitzer

(www.kultshow.de)

ge, Vierauge, Maulwurf oder Blindfisch die einen daran hindern zu den Sehhilfen zu stehen. Es ist so wie mit der Taube auf dem Dach und dem Spatz in der Hand: lieber ei- nen Brillenträger der einen nett anlächelt als einen eitlen Typen dem man das Leben ret- ten muss weil er bei rot die Straße überquert ohne es zu bemerken. Man muss sich doch nicht selbst das Leben in der Szene überall als Darkroom gestalten.

Für alle die dennoch keine Brille tragen wollen, gibt es doch immerhin Kontaktlinsen, die die Sehkraft auch für Jene wieder herstellen, die sich gar nicht damit anfreunden können. Gerade diese sind irgendwann in verschiedensten Farben und mit Mustern modern gewor- den, da können sie in klar und nicht sichtbar doch auch nicht schlechter sein. Eine Entlastung der Augen ist zumindest auf Dauer jedem zu empfehlen und keine Schande.

Selbst ich habe mich seit mei- nem 30ten Lebensjahr dazu entschlossen eine Brille zu tragen. Nachdem die Gastwirte & Redakteure nicht bereit waren größere Schrifttypen zu benut- zen. Ich weiß, viele von euch fragen sich jetzt „wann trägt

wenn ich in letzter Zeit durch die Stadt gehe und auf bekannte Gesichter aus der Szene treffe fällt mir auf, dass viele von Euch eine Brille tragen. Daher stelle ich mir die Frage, ob es immer noch ein Thema der Eitelkeit ist, die Brille nicht immer aufzuset- zen. Wobei es ja seit einigen Jahren salonfähig und hipp geworden ist die Brille, oft auch viel zu groß, als Acces- soire zu tragen.

Selbst in meinem engen Freundeskreis höre ich immer wieder die Frage:

„Kannst Du mir das mal vorlesen, ich habe momentan Probleme mit den Augen!“ Sei es eine Getränke- oder Spei- sekarte, die Gebrauchsanwei- sung eines Sexspielzeugs, eine Handy-Nachricht, ein Partyflyer oder einem Artikel in der Fresh – ich komme mir immer öfter vor wie jemand der Hörbücher besprechen soll.

Was ist nur so schlimm an einer Brille? Es existiert doch wirklich eine große Auswahl an Modellen und für jedes Gesicht gibt es auch einen passenden Deckel, ich meine eine passende Brille! Sind es die Hänseleien aus der Kindheit die eine Art Trauma hinterlassen haben? Oder Spitznamen wie Brillenschlan-

Tickets und Infos: www.eintrittskarten.de oder 01805-2001
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1 4 TERMINE FRESH NOVEMBER 2012

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FRESH NOVEMBER 2012

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1 5 TERMINE FRESH NOVEMBER 2012

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FRESH NOVEMBER 2012

14.QUEERSTREIFEN Lesbisch-schwule Filmtage in Münster Do 1. – So 4. Nov. 2012 Programmkino Cinema
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Lesbisch-schwule Filmtage in Münster
Do 1. – So 4. Nov. 2012
Programmkino Cinema
www.queerstreifen.de
Das Programmheft
ist in Münster
an vielen guten
Auslagestellen
erhältlich
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Filmtage in Münster
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1 6 TERMINE FRESH NOVEMBER 2012

16TERMINE

FRESH NOVEMBER 2012

1 6 TERMINE FRESH NOVEMBER 2012
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1 7 TERMINE FRESH NOVEMBER 2012

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FRESH NOVEMBER 2012

1 7 TERMINE FRESH NOVEMBER 2012 yo ung st a r s jeden Für J Für
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Veranstaltung
Eintritt zzgl.
10.-EUR MVZ
ab 18 Uhr
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Mehr www.youngstars-sauna.de
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18 TERMINE / ADRE SS EN FRESH NOVEMBER 2012

18 TERMINE / ADRESSEN FRESH NOVEMBER 2012

18 TERMINE / ADRE SS EN FRESH NOVEMBER 2012 Ahaus AIDS-Hilfe Westmünsterland e.V. Marktstraße 16, PLZ
18 TERMINE / ADRE SS EN FRESH NOVEMBER 2012 Ahaus AIDS-Hilfe Westmünsterland e.V. Marktstraße 16, PLZ
18 TERMINE / ADRE SS EN FRESH NOVEMBER 2012 Ahaus AIDS-Hilfe Westmünsterland e.V. Marktstraße 16, PLZ
18 TERMINE / ADRE SS EN FRESH NOVEMBER 2012 Ahaus AIDS-Hilfe Westmünsterland e.V. Marktstraße 16, PLZ

Ahaus

AIDS-Hilfe Westmünsterland e.V. Marktstraße 16, PLZ 48683 Tel: 02561-97 17 37, Fax:

02561-96 20 11, info@ westmuensterland.aidshilfe. de

Ahlen

AIDS-Hilfe Ahlen e.V. Königstr. 9, PLZ 59227

Tel: 02382-3193, Fax: 02382-

81179

Bad Salzuflen

Gay Dance Community Bahnhofstr 36, PLZ 32105

Bielefeld

Bars, Cafés &, Kneipen

Kaffeekunst Ratscafé Niederwall 12, PLZ 33602 Muttis Bierstube Friedrich-Verleger-Str. 20, PLZ 33602 Tres August-Bebel-Str. 86a, PLZ

33602 Restaurant

Callisto Notpfortenstr.8, PLZ 33602

Parties

Magnus-Party jeden 1. Samstag in der Hechelei, Ravensberger Park 6, PLZ 33607

Einkaufen

Buchladen Eulenspiegel Hagenbruchstr. 7, 33602

Gruppen

AIDS-Hilfe Bielefeld e.V. Ehlentruper Weg 45a, PLZ 33604, Tel: 0521-1333-88 www.aidshilfe-bielefeld.de HuK Bielefeld Treffen 1.So 15.30 Markusgemeindehaus Otto Brenner Str. 171, PLZ

33604

Schwulenreferat der Uni Raum C1-172(AStA- Galerie)

Universitätsstr. 25, PLZ

33604

ShAlk abstinenzorientierte Selbst- hilfegruppe für schwule Suchtmittelabhängige Kreuzstr. 19a, PLZ 33602 Schwulenreferat des AStA der Fachhochschule Kurt-Schumacher-Str. 6 PLZ 33615 Warminia Anstoß e.V.

lesbisch- schwuler

Sportverein

Ditfurthstr. 86, PLZ 33611

www.warminia.de, info@

warminia.de

Saunen

Sauna 65 Niedermühlenkamp 65, PLZ 33604 Sexshops & - kinos

Novum

Jöllenbecker Str. 8, PLZ

33613

Bocholt

Bars, Cafés & Kneipen

Ramonas WunderBar Osterstr. 27, PLZ 46397

Sexshops & -kinos

Erotik World Münsterstraße 63, 46397

Bochum

Bars, Cafés &, Kneipen

Café Zauberhaft (8) Bahnhof Langendreer

Wallbaumweg 108,PLZ

44894

COXX (2) Ehrenfeldstr. 2, PLZ 44789 enJoy, in der Aids-Hilfe (6) Harmoniestr 4, PLZ 44787 Freibad (3) Clemensstr. 2, PLZ 44789 Orlando (4) Alte Hattinger Str.31, PLZ 44789

TeddyPierre Poststraße 43, PLZ 44809

Parties

BO-YS (8) jeden 1. Samstag im Bf Langendreer, Wallbaumweg 108, PLZ 44984 Zarah & Leander (8) im Bf Langendreer, Wallbaumweg 108, PLZ

44984

Discothek

Stargate (1)

Hans-Böckler-Str.12, PLZ

44787

www.stargate-club.de

Tel: 0234-13888

Dienstleistung

Rechtsanwalt

H.Kupperian

Josef-Haumannstr. 5, PLZ

44866

First-Life Coach Eiberger Str. 4, PLZ 44892

Gruppen

AIDS-Hilfe Bochum e.V.

(6)

Harmoniestr. 4, PLZ 44791 www.aidshilfe-bochum.de Tel: 0234-519 19

Autonomes Schwulenreferat c/o AStA der Ruhr-Uni Bochum Universitätsstraße 150, PLZ 44789 freiraum Jugendgruppe der Rosa Strippe Kortumstr. 143, PLZ 44787

Rosa Strippe e.V. (5) Beratung für Lesben und Schwule Kortumstr. 143, PLZ 44787 Tel.(0234) 1 94 46 SC AufRuhr e.V. schwul-lesbischer Sportverein im Ruhrgebiet Harmoniestraße 4, PLZ 44791, www.sc-aufruhr.de Schwul-lesbische Spielegruppe Bochum c/o Aids-Hilfe Harmoniestraße 4, PLZ 44791

Sexshops & -kinos

Kino-Center El Brasi Hattinger Str. 746, PLZ 44879 Veranstaltungsorte

Varieté et cetera Herner Straße 299, PLZ 44809 Bahnhof Lagendreer (8) Wallbaumweg 108, PLZ 44894

Bottrop

AIDS-Hilfe Bottrop e.V. Gerichtsstraße 3, PLZ 46236 Tel: 02041 / 986 1 869 Mail: aidshilfe-bottrop@freenet.de Fax:02041 / 390 0 820

Sexshops & Kinos

Erotique, Essener Str. 19, PLZ 46236

Dienstleistung

Psychol. Beratung Wieczorrek Sonnenschein 50, PLZ 46238 02041- 3766556

Datteln

Haard Oase In den Wellen 30, PLZ 45711 jeden 2. Montag Kaffeklatsch 14 Uhr

Dinslaken

Bars, Cafés &, Kneipen

Hinz & Kunz Bahnstr. 18-20, PLZ 46535

Dienstleistung

Brillen-Chic Am Neutor 3, PLZ 46535 02064- 128 82 Sexshops & -kinos

Erotik World Duisburgerstr. 108, 46535

Veranstaltungsorte

Theater Halbe Treppe Im Ledigenheim Dislaken Stollenstr. 1, PLZ 46537

Dortmund

Bars, Cafés & Kneipen

Burgtorclub (2) Burgwall 17, PLZ 44135 Café Chokolat Neuer Graben 74, PLZ 44139 Clublokal MCS Rote Erde Dammstraße 44, PLZ 44145 Club Down Under (9) Weißenburgstr.8 /Ecke Brüderweg, PLZ 44135 www.clubdownunder.de Don Club (11) Johannisborn 6, PLZ 44135 Fledermaus (4) Königswall 16, PLZ 44137 Gaststätte Bürgermeister Lindemann (5) Lindemannstraße 12,PLZ 44137 Gentle M (8) Bornstr. 14, PLZ 44135 Orange (3) Ruhralee 69 44139, PLZ

44135,

The Boots Club (10) Bornstr. 14, PLZ 44135 Zaubermaus (12)

Kielstr. 32b, PLZ 44145

Dienstleistung

Massagen Mack Münsterstraße 15, PLZ 44145

Parties

smalltownboys (14) am 3. Samstag im Nightrooms Hansastr. 5-7, PLZ 44137

Einkaufen

Demask/MrB

Hamburgerstr.120, PLZ

44135

info@demask-do.de

MAN Store (11) Hansastraße 7-11, PLZ

44135

MAN Store (11) Hansastraße 7-11, PLZ 44135 Litfass - der Buchladen (15) Münsterstr. 107, PLZ 44145

Litfass - der Buchladen (15) Münsterstr. 107, PLZ 44145

Gruppen

AIDS- Hilfe Dortmund e.V. (16) Möllerstr. 15, PLZ 44137 www.aidshilfe-dortmund.de Tel: 0231 18 88 770 All Around AIDS e.V. (17) Münsterstraße 115, PLZ 44145 Arbeitskreis (18) schwul-lesbische Geschichte Dortmund, Arbeitskreis Dortmund (Slado e.V.) c/o KCR Gay & Gray (18)

1. und 3. Freitag, 2o Uhr im

Monat im KCR

Pudelwohl (24) Gesund und schwul in Do Alter Burgwall 4, PLZ 44135 Tel: 0231 950 81 18 info@pudelwohl-dortmund.de Herzenslust (16) Präventionsteam c/o AIDS- Hilfe, Möllerstr. 15, PLZ

44137

Lesbenberatungsstelle Schibsel e.V. (20) Goethestr. 66, PLZ 44147 Lesbian Summer (18)

2. und 4. Freitag im Monat,

19.30 Uhr, für Lesben ab 45 Mosquitos (18) c/o KCR MSC Rote Erde e.V. Dammstr. 44, PLZ 44145 Rainbowborussen (18) schwul/lesbischer Fanclub von Borusia Dortmund c/o KCR Schwulenreferat im AStA der Uni Emil-Figge-Str. 50, PLZ 44227 Sang&klang:los (18) lesbisch-schwuler Chor Dortmund, Montags 20 Uhr im KCR SLADO e.V. (18) c/o KCR Sunrise (21) Jugendbildungs- und Beratungseinrichtung für junge Lesben und Schwule, Geschwister- Scholl- Str. 33- 37, PLZ 44135

Transbekannt www.transbekannt.de Vielfalt e.V. Lesben in Dortmund Hospitalstr. 6, PLZ 44149 www.vielfalt-net.de 0231 133 57 77

Saunen

Fontäne (22) Gutenbergstr. 50, PLZ 44139 Jumbo-Sauna- Center Dammstr. 44, PLZ 44145 www.jumbo-center.de

Sexshops & -kinos

Studio X (25) Leopoldstr. 1a, PLZ 44147 The Boots Shop (10) Bornstr. 14, PLZ 44135

Zentren

Kommunikationszentrum Ruhr (KCR) (18) Braunschweiger Str. 22, PLZ 44145 www.kcr-dortmund.de info@kcr-dortmund.de Tel: 0231- 83 22 63 Fax: 0231- 83 19 19

Duisburg

Bars, Cafés &, Kneipen

Harlekin (1) Realschulstr. 16, PLZ 47051 Party

RadioAktiv (3) jeden 4. Freitag im HIGH 5 Club, Düsseldorferstraße 4,

PLZ 47051

Gruppen

AIDS-Hilfe Duisburg e.V. (4)

Friedenstr. 100, PLZ 47053 Tel: 0203 / 66 66 33 Fax: 0203 / 6 99 84 AkDuluS e.V. (5) Friedenstrasse 100, PLZ

47053

Buschnattern e.V. Café am Markt, Freundeskreis von Lesben, Schwulen and Friends, Karl- Albert-Str. 9, PLZ 47139 Tel.: 0203-5186150 vorstand@buschnattern. de Herzenslust (4) Präventionsteam c/o AIDS-Hilfe Friedenstr, 100,PLZ 47053 HoPS Selbsthilfegruppe für Homosexuelle mit Persönlichkeitsstörungen Treffpunkt j. Die. 18 h, ShAlk

Junge Unschuld (4) c/o AIDS-Hilfe, Friedenstr, 100, PLZ 47053 Pink Power (5) Musfeldstr. 161-163, (Kellereingang re.), PLZ

47053

Poolspatzen schwule Saunafreunde, c/o Niederrhein-Therme, Wehofer Straße 42, PLZ

47169

SchwuBiLe Referat der Uni Duisburg- Essen (Campus Duisburg), Raum LF 015 Lotharstr. 65, PLZ 47057 Schwul-lesbische Sportgruppe Duisburg c/o Thorsten Günzel,

Mülheimer Str, 62, PLZ

47057

Selbsthilfegruppe Essstörungen c/o Buschnattern e.V.

Karl-Albert-Str. 18, PLZ

47139

SHAlk (4) Selbsthilfegruppe f. homosex. Alkoholiker, c/o AIDS-Hilfe Duisb., Friedenstr 100, PLZ 47053 0203/7564316 Vielhomonie Rhein-Ruhr

schwuler Chor, Proben:

Don-nerstagsabend, Alte Schmiede Schachtstr. 31a, PLZ 41179 www.vielhomonie.de

Saunen

Niederrhein-Therme

im Revierpark Mattlerbusch (Sonntags Treff der Poolspatzen) WehoferStr, 42, PLZ

47169

Sexshops &-kinos

Erlebinskino Duisburg Beekstraße 82, PLZ 47051 www.pornteufel.tv

Madison World of Erotic

(6)

(ehem. GayManShop & -kino) Kasinostr. 4a, PLZ 47051

GAYWorld

Krummacherstr. 44, PLZ

47051

(7)

Erotik Treff Duisburg Friedrich-Wilhelm-Straße 97, PLZ 47051

Düsseldorf

Bars, Cafés &, Kneipen

2BOX (1) Bahnstraße 63, PLZ 40210 Bel Air (5) Oststraße 116; PLZ 40210

Bistro Levent (2) Gruppellostr. 32, PLZ 40210 Café Piranha (3) Bilker Allee 110, PLZ 40217 Comeback (4) Charlottenstr. 60, PLZ

40215

El Sombrero (6) Gruppelohstr. 8, PLZ 40210 Galapagoz (7) Klosterstr. 68a; PLZ 40211 Ludwigs Bier & Brot (8) Mertensgasse 11, PLZ

40213

Musk Club (9) Charlottenstr. 47, PLZ

40210

Nähkörbchen (10) Hafenstr. 11, PLZ 40213 Seitensprung (11) Grupellostr. 5, PLZ 40210 Theaterstube (12) Luisenstr 33, PLZ 40215 Wilma (13) Bismarckstr. 60, PLZ 40210

Dienstleistung

Altstadt-Praxis Kapuzinergasse 15, PLZ 40213 Dr. Martin Reith Kölner Str. 231, PLZ 40227

60, PLZ 40210 Dienstleistung Altstadt-Praxis Kapuzinergasse 15, PLZ 40213 Dr. Martin Reith Kölner Str. 231, PLZ
19 ADRE SS EN FRESH NOVEMBER 2012

19 ADRESSEN

FRESH NOVEMBER 2012

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53 700
Lebenslust
Beratungsteam
Beratung für Lesben und
Schwule in Essen, Café
Vielfalt, Tel.: 018050-
19446, essen@lebenslust-
beratungsstelle.de
Lederfreunde Rhein Ruhr
e.V.
PF 100921, PLZ 45009
Mashallah! (15)
offener Treff für schwule,
lesb. u. bisex. MigrantInnen
c/o AIDS-Hilfe Essen e.V.
Varnhorststr. 17, PLZ 45127
SchwuBiLe (18)
AstA- Referat der Uni Essen/
DUCampus Essen, T02
Universitätsstr. 2, PLZ 45141
Sozialverein f. Lesben u.
Schwule e.V. (16)
Kl. Stoppenberger Str. 13-15,
PLZ 45141, www.svls.de
Stuart (15)
for gays around 30
c/o Essen-X-Point
Varnhorststr. 17, PLZ 45127
Süd5 (15)
für Schwule ab 40 Jahren,
c/o Essen-X-Point,
Varnhorststr. 17, PLZ 45127
SCHLAu Ruhr Essen
Aufklärungsarbeit in Schulen,
Café Vielfalt
Schwule Väter und
Ehemänner (15)
c/o Essen-X-Point
5
Varnhorststr. 17,PLZ 45127
4
15
8
TwentyPlusPos (15)
Gruppe f. junge HIV-Positive,
c/o Aids-Hilfe, Varnhorststr. 17
Medien
DORTMUND
3
FRESH Magazin (6)
Kopstadtplatz 23, PLZ 45127
Franziskusstr. 18-24, PLZ
Gruppen
Disco & Parties
45889
0201
74 71 61 81
www.fresh-magazin.de
Lebenslust Beratungsteam
AlDS-Hilfe Hagen e.V.
12
Tel.: 018050-19446,
kontakt@fresh-magazin.de
Körnerstr. 82c, PLZ 58095
gelsenkirchen@lebenslust-
1
leserbriefe@fresh-magazin.de
0180-3319411
anzeigen@fresh-magazin.de
Queertopia-Party
am 1. Sa. in den Monaten,
Februar, Mai, August und
November in der Zeche
Radbod, Hammerstraße/Am
Förderturm, PLZ 59075
ESSEN
Radio Rosa Rauschen
jeden 2. Sa. 21 Uhr auf
Radio Essen, UKW 102, 2,
www.radio-rosa-rauschen.de,
Höltestrasse 13, PLZ 45326
beratungsstelle.de
SCHLAu Gelsenkirchen
schwul-lesbische
Aufklärungs-arbeit in
Schulen, The Point
Herne
Sexshops & -kinos
HaLS e.V.
c/o AIDS-Hilfe Hagen
Körnerstr. 82c, PLZ 58095
Gruppe-H
Gruppe f. Jugendl.v, 15-24 J.
c/o AIDS-Hilfe Hagen
Körnerstr. 82c, PLZ 58095
Bars, Cafés &, Kneipen
Saunen
HWM Hairstyling
Kaiserswerther Markt 7, PLZ
Jazz-Schmiede
Himmelgeister Str. 107e, PLZ
40489
40225
Schwules Überfall Telefon
0211-19228
Wellness Lounge
Ackerstraße 51, 40233
Treffpunkt Freitags 19 Uhr
Arbeiterwohlfahrt,
Kasernenstr. 6, PLZ 40213
Heartbreaker e.V.
Förderkreis der Aids-Hilfe,
Johannes-Weyer-Str. 1, PLZ 40225
HuK Düsseldorf (24)
Gemeinezentrum
Immanuelkirche
Pionierstraße 61, PLZ 40125
KG Regenbogen e.V.
Römerstr. 18 PLZ 40476
www.kg-regenbogen.de
LAG Lesben in NRW
Sonnenstraße 10, PLZ
NRW-Forum
Kultur und Wirtschaft
Ehrenhof 2, 40479
Düsseldorf
www.nrw-forum.de
Tel: 0211 892-6690
Savoy Theater (33)
Graf-Adolf-Str. 47, PLZ 40210
Stahlwerk
Ronsdorfer Str. 134, PLZ
Anwaltskanzlei Titze &
Rodriguez
Alfredstr.108, PLZ 45131
Cut Cabinet
Friseur Roland Prakesch
Schornstraße 42, PLZ
Charité - Bistro - Bar
Behrendsstr. 3, PLZ 44623
Sexshops & -kinos
Phoenix-Sauna (11)
Gruppen
Viehoferstr. 49, PLZ 45127
www.phoenixsaunen.de
0201
- 24 88 403
Höhepunkt Gay-Kino
Wanner Str. 133, PLZ 45888
LGS (3)
Bochumerstr 76, PLZ 45886
Life Erotica (4)
Augustastr. 11, PLZ 45879
Sex Palast
Hochstr. 30, PLZ 45894
Cinebar
Hindenburgstr. 22, PLZ 58095
Eroticshop
Graf-von-Galen-Ring 18, PLZ
AIDS-Hilfe Herne e.V.
Hauptstr. 94, PLZ 44651
essen@phoenixsaunen.de
45108
58095
Veranstaltungsorte
Irgendwie Anders
Limbeckerplatz 12, 45127
Taxi Süd
Zentren
Disco & Parties
MAX-Sauna (12)
Maxstr. 62, PLZ 45127
Tel.: 0201 32 25 41
Hamm
Liz and Grace (15)
jeden Do. “Pink Popcorn”,
Berliner Allee 46, PLZ 40212
International
Gay Happening (16)
in der Nachtresidenz,
Bahnstraße 3-5, PLZ
40212, Nächster Termin:
0201-269040
Sexshops & Kinos
Bars, Cafés &, Kneipen
www.taxisued.de
The Point (5)
LesBiSchwules Jugendzentrum
Wildenbruchstr. 13, PLZ
45888, www.thepoint-
gelsenkirchen.de
Discos & Parties
40233
40227
Landesgeschäftsstelle
Landesarbeitsgemeinschaft
Lesben in Nordrhein-
Westfalen e.V., Sonnenstraße
10, PLZ 40227, 0211 / 69
10 530
www.lesben-nrw.de
Zakk (20)
Fichtenstr. 40, PLZ 40233
Glamourdome
am 4. Samstag in der Zeche
Carl, Wilhelm-Nieswandt-
Allee 100 PLZ 45326
LOKA 71 (9)
Lindenallee 71, PLZ 45127
Ruhr Pop (10)
im Studio, Schützenbahn 31,
nächster Termin: 2.10.
Eros Boutique
Klarastr. 19, PLZ 45130
Man Moviethek (13)
Vereinstr.22, PLZ 45127
Gevelsberg
Gruppen
Monsche
Werler Straße 95, 59063
Hamm, 02381 / 33 84 307,
info@monsche-hamm.de,
www.monsche-hamm.de
2.10.
Wiscot (14)
Mondpalast von
Wanne-Eickel
Wilhelmstr. 26, PLZ 44649,
www.mondpalast.de
02325- 588 999
Wanne-Eickeler
Kammerspielchen
Gerichtsstr. 3, PLZ 44649
www.kammerspielchen.
com
Mandanzz
jeden 2. Sa, im Stahlwerk
Ronsdorferstrasse 134,PLZ
40233, www.mandanzz.de
Parkhouse (18)
Charlottenstrasse 62,PLZ 40210
Essen
Friedrich-Ebert-Str.70,PLZ
AIDS-lnitiative EN e.V.
Herr Terjung, Südstr. 59,
PLZ 58285, Tel: 02332- 55
53 92
Gruppen
45127
Dienstleistung
Bars, Cafés &, Kneipen
Veranstaltungsorte
AIDS-Hilfe Hamm e.V.
ChemnitzerStr. 41, PLZ
59067
lesben-nrw@w4w.net
Light House Club (19)
Worringer Platz 4, PLZ 40210
schamlos Party (20)
am 5. samstag im „Zakk”
Fichtenstr. 40, PLZ 40233
Joice (17)
in der Discothek Ufer 8,
Rathausufer 8, 40213
Lesben beraten Lesben
Fauenenberatungstelle
Ackerstraße 144, PLZ 40233
www.frauenberatungsstelle.de
PULS Jugendzentrum
Schwul-lesbische
Jugendarbeit Düsseldorf e.V.
Corneliusstr. 28
40215 Düsseldorf
Tel: 0211 - 21094852
www.puls-duesseldorf.de
SchLau Düsseldorf
c/o AIDS-Hilfe
Schwulenberatung
Düsseldorf e.V.
c/o AIDS- Hilfe
Johannes Weyer St. 1, PLZ 40225
0211-4 953 453
Schwules Überfalltelefon
Briefkasten (1)
Hachestr. 21, PLZ 45127
www.imbriefkasten.de/Joomla
C4 (4)
Hindenburgstraße 82-86
PLZ 45127
Colors (20)
Lindenallee 89
PLZ 45127
Dampflok (3)
Viehoferplatz 4, 45127
GOP Varieté (22)
Rottstr. 30,PLZ 45127
Stratmanns Theater
Kennedyplatz 7, PLZ 45127
Studio (10)
Schützenbahn 31,PLZ 45127
aMANNda
Schwulengruppe im Kreis EN
Mühlenstraße 29, PLZ
Tel: 02381-55 75
Rosa Engel Hamm
c/o AIDS-Hilfe, Chemnitzer
Personenversicherungsteam
Central Theodor
Stenmans
Bruchstraße 69
Tel.: 02323 988 49 33
Gruppen
58285
Str. 41, PLZ 59067,Treffen: Mi,
20h, Karlheims Restaurant,
Bahnhofstr. 3, PLZ 59065
Herten
AIDSberatung des
Gütersloh
Caritas-Verbandes (17)
Sexshops & -kinos
Niederstraße 12-16, PLZ
Gruppen
Zentren
45141
Revuepalast
Werner-Heisenberg-Str. 2-4
PLZ 45699, 02325 - 588 999
www.revuepalast-ruhr.de
Einkaufen
AIDS-Hilfe Essen e.V. (15)
Varnhorststr. 17, PLZ 45127
www.aidshilfe-essen.de
Tel: 0201- 10 53 7-12
Essen-X-Point (15)
Varnhorststr. 17, PLZ 45127
Schwul/lesbisches
Jugendzentrum (16)
c/o Cafe Vielfalt,
Kleine Stoppenberger Str.
13-15 PLZ 45141, www.cafe-
vielfalt.de
Comming Out Gruppe
im Kulturzentrum Die
Weberei, Bogenstr. 1-8,
PLZ 33246
Getlnn Jugendgruppe
im Jugendcafe
Wasserturm
Friedrichstr. 17, PLZ 33330
Erotik Shop Pegasus
Werler Str. 95, PLZ 59063,
02381-540240, www.
pegasus-erotik.de, info@
pegasus-erotik.de
Novum Sex Shop
Am Stadtbad 14,PLZ
Höxter
bookxxx (21)
Bismarckstr. 86, PLZ 40210
Gentle M (2)
KettwigerStr. 60, PLZ 45127
www.gentlem-essen.de
Gruppen
Gruppen
0201
82 17 333
224
AIDS-Beratung des
Gesundheitsamtes
anonymer und kostenloser HIV-Test
Kölner Str. 180, PLZ 40227
AIDS-Hilfe Düsseldorf e.V.
Johannes-Weyer-Str. 1, PLZ 40225
www.duesseldorf.aidshilfe.de
info@duesseldorf.aidshilfe.de
Tel: 0211- 77 09 50
Fax: 0211- 77 09 527
Zum Pümpchen (5)
Kopstadtplatz 23, PLZ 45127
Beratung für Lesben und
Schwule in Essen
c/o Café Vielfalt
schwulenberatung@
59065
Schwulen-u.Lesbenreferat
c/o AStA der Uni/GH, Pader-
born, Abt. Höxter, Zi. 2227, An
der Wilhelmsh. 44, PLZ 37671
onlineberatung24.de
Hagen
Sex & Gay Shop
Gallberger Weg 37, PLZ
Cruising
Erkrath
lesbenberatung24@
59063
Ibbenbüren
onlineberatung.de
Dienstleistung
Dr. Axel Kracke
Zahnarzt & Dentallabor
Cunostr. 46a, PLZ 58093
Dienstleistung
Tel.:0211-19228
Drexx (7)
Rheinischestr. 60, PLZ 45127
www.drexx.de
ManMoviethek (13)
Vereinstr.22, PLZ 45127
Dienstleistung
018050-19446
Einkaufen
TSC conTakt Düsseldorf e.V.
Postfach 10 50 26,PLZ 40041
VC Phönix e.V.
Friseur & Kosmetik Nadke
Gerhard- Hauptmann-Str. 34, PLZ 40699
0211- 25 22 44
QueerSchnitt
Kamenerstr. 118, PLZ 59077
Buchladen Frank
Am Alten Posthof 19, PLZ 49477
Vennstr. 170, PLZ 40627
Akzeptanz-
Geldern
Kampagnenbüro
c/o LAG Lesben in NRW,
Restaurant
Saunen
Sonnenstraße 10, PLZ
40227
Landesgeschäftsstelle
Landesarbeits-
gemeinschaft
Lesben in Nordrhein-
Westfalen e.V.,
Phoenix Sauna (27)
Platanenstr. 11, PLZ 40233
www.phoenixsaunen.de
Fon: 0211 - 66 36 38
Essen Andersrum e.V.
Maxstr. 62, PLZ 45127
www.essenandersrum.de
info@essenandersrum.de
F.E.L.S.
Forum Essener Lesben und
Schwulen
c/o AHE, Varnhorststraße
17, PLZ 45127, www.fels-
essen.de
Sexshops & -kinos
Erotik Shop Dolce Vita
Mühlenweg 7, PLZ 47608
Gelsenkirchen
Sexshops & kinos
Flip (Frauenliebe im Pott)
Postfach 340155, PLZ 45073
Tel.: 0201 47 68 408
Sonnenstraße 10, PLZ
ABIA (4) (gemischt)
Viehoferstraße 49
PLZ 45127
Bahnhof Süd
Rellinghauserstr. 175, PLZ 45128
GOP Varieté Restaurant
Rottstraße 30, 45127 Essen
Bars, Cafés &, Kneipen
flip-info@gmx.de,www.flip-
40227
0201
24793-93,
0211 / 69 10 530
www.lesben-nrw.de
lesben-nrw@w4w.net
New Man Shops & Kino (29)
Graf-Adolf-Str. 69, PLZ 40210
Sexmesse (30)
Kölner Str. 24, PLZ 40211
Starlife (31)
DVD-Verleih & Shop
Am Wehrhahn 76, PLZ 40211
Number One Lounge (1)
Autonomes Schwulenreferat
c/o AStA der HHU
Universitätsstr. 1, PLZ 40225
www.schwulenreferat.de
Die Kulturetten
c/o Jazzschmiede,
Himmelgeisterstr. 107, PLZ 40225
Düsseldorf Dolphins e.V.
Werstener Dorfstraße 9,
info@duesseldorfdolphins.de
www.duesseldorfdolphins.de
Gay and Grey
www.variete.de
Malakow
auf Zeche Carl, Wilhelm-
Nieswandt-Allee 100 PLZ
45326, Tel: 0201- 834
44 10
Seitenblick (8)
Trentelgasse 2, PLZ 45127
Tel: 0201- 815 58 49
www.seitenblick-essen.de
essen.de
GayWheelers (15)
körperlich behinderte
Schwule c/o Essen-X-Point
Varnhorststr. 17, PLZ 45127
Herzenslust-Team Essen
Sellhorststraße 6-10
MyWay
Hauptstraße 31, PLZ 45879
Dienstleistung
(15)
Veranstaltungsorte
kreative Aktionen zu HIV/
AIDS und STD-Prävention
bei schwulen und bisexuellen
Männern, c/o AIDS-Hilfe
Essen e.V. Varnhorststr. 17,
PLZ 45127, Tel: 0201- 10
Photo Thomas Pankrath
PLZ 45896, www.photo-
thomas-pankrath.de
Gruppen
Apollo Variete
Haroldstr. 1, PLZ 40213
Bürgerhaus Reisholz
Kappeler Str. 231, PLZ 40213
AIDS-Beratung im
Dienstleistung
Gesundheitshaus
20 ADRE SS EN FRESH NOVEMBER 2012

20 ADRESSEN

FRESH NOVEMBER 2012

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5
3
DÜSSELDORF

Münster

Bars, Cafés & Kneipen

Café Classique Skagerrakstr. 8, PLZ 48145 Café Garbo Warendorfer Str. 47, PLZ 48145 Café Malik Frauenstr. 7, PLZ 48143 Club Caruso im Zum Alten Gottfried Wolbeckerstraße 147 48155 Münster GaySunday

jeden 2. & 4. So. im Monat, im Pipeline

Aegidiistr. 35, PLZ 48143 Na und? Sonnenstr. 43, PLZ 48143 Pinguino

Warendorfer Str.45, PLZ 48145

Discos & Parties

Din-A-Queer im „Triptychon”,

Am Hawerkamp 31, PLZ 48155 Emergency jed. 2. Sa. im Monat im Fusion, Am Hawerkamp 31, PLZ 48155, www.emergency-party.de

Gomorrha

Party des Schwulenreferats,

2 x pro Sem., in der Luna

Bar, Hammerstr. 35, PLZ

48153

Navigation in der GoGo Music Lounge Servatiiplatz 1, PLZ 48143

Gruppen

AIDS-Hilfe Münster e.V. Schaumburgstr. 11, PLZ

48145, Tel: 0251 - 60 96 0-0 Schwulenreferat der Uni Münster c/o AStA-Häuschen Schloßplatz 1, PLZ 48149

Saunen

Saunabad „Die Insel” Geringhoffstr. 48, PLZ 481B3

Sexshops & -kinos

Erotic World Wolbecker Str. 1, PLZ 48155

Veranstaltungsorte

Ebertbad, Ebertplatz 4, Oberhausen PLZ 46045 Theater Oberhausen Ebertstraße 82, PLZ 46045

Osnabrück

Bars, Cafés & Kneipen

Confusion Pottgraben 27, PLZ 49074

Dienstleistung

Frank Mattioli-Danker Supervision, Hünenburgweg 64, 49328 Melle

OS-Gay-Night jed. 3 Sa. im Monat im „Five Elements” Hamburger Str. 22, PLZ 49078

Gruppen

UferLOS! Offener Stammtisch jeden Donnerstag ab 20.30h,

Bergstraße 8, PLZ49076 Subversiv-perverse Aktionen Zentrum Substanz, Frankenstraße 25a, PLZ

49082

AIDS-Hilfe Osnabrück e.V. Möserstr. 44, PLZ 49074 Tel: 0541-80 10 24 Beratung:0541-19 411 Schwulenreferat im AStA der Uni Osnabrück, Alte Münze 12, PLZ 49074

Sexshops & -kinos

men’s life Möserstraße 39, PLZ 49074

Paderborn

Bars, Cafés & Kneipen

Ratingen

Dienstleistung

Wellnesstheratpeut Kai Tel.: 0151 50 76 5 000

Recklinghausen

Sexshops & -kinos

Beate Uhse International Holzmarkt 8, PLZ 45657

Erotik-Discount 24 Dortmunder Str. 3, PLZ 45665

Soest

AIDS-Hilfe im Kreis Soest e.V.

Walburgerstr 38, PLZ 59494 Tel: 02921 28-88

Unna

Discos & Party

poptroniX-Party in der eh. Lindenbrauerei, jeden 2. Sa im Monat Massener Str. 33, PLZ 59423

Gruppen

AIDS-Hilfe im Kreis Unna e.V. Gerichtsstr.2a, PLZ 59423 Tel: 02303- 19411 Kunterbunt jeden 1. u. 3. Sa. 15 h, Aidshilfe

Velbert

Dienstleistung

Manfred Knüfken Strategische Finanzkonzepte 02052- 800 98 39

Viersen

Bars, Cafés &, Kneipen

Brabannter Str. 201, PLZ 41751

Wesel

Gruppen

AIDS-Hilfe Kreis Wesel e.V. Pastor-Börlitz-Str. 29, PLZ 46483, Tel: 0281 / 2 99 80

Sexshops & -kinos Sexshop,Brandstr 8, 46483

Werne

Gruppen

Bleibt alles Anders 4712 Becklohhof, PLZ 59386

Wetter

Dienstleistung

Gayantra Tantramassage Gregor Götte 02323-846 28 05, 01 74 - 5 21 23 68, www.gayantra.de

Schwul-lesbischer Stammtisch, in der Gast- stätte Zum Erholungstal, Flandersbach 15, PLZ 42489

Wuppertal

Bars, Cafés & Kneipen

Café Cremé Briller Str. 3, PLZ 42105 KC- Keller Club (7) Schloßbleiche 32, PLZ 42103 La Strada (4) Karlstraße 40, PLZ 42105 Marlene (2) Hochstr. 43, PLZ 42105

Gruppen

AIDS-Hilfe Wuppertal e.V. Simonstraße 36, 42117 Wuppertal,Tel: 0202- 450003, www.aidshilfe- wuppertal.de Schwulenreferat der Uni/ GHS Wuppertal, Max- Horkheimer- Str. 15, PLZ 42119 BJ schwul/lesbische Jugendgruppe c/o AIDS-Hilfe

Saunen

Theos Gay Sauna (6) Uellendahlerstr. 410, 42109 Wuppertal, Te.l: 0202 -706059 info@theos-sauna.de www.theos-sauna.de

Iserlohn

4125921, www.svls.de

MGay Gruppe für junge Schwule

Zentren

Susi’s Unverschämtheit Franziskanergasse 4 PLZ

Haus Bolten

Bars, Cafés &, Kneipen

AIDS-Hilfe Krefeld e.V. Rheinstr. 2-4, PLZ 47799

c/o AIDS-Hilfe MG Rheydt Hindenburgstr. 113, PLZ

33098

AStA Krefeld c/o Melanie Leig Adlerstr. 35, PLZ 47798

41061

Gruppen

Why Not Viktoriastr. 1,PLZ 58636

Party

Queer-Evening by SLIMK jeden 2. Mi. im Monat im Pura Luna, Hans Böcklerstr. 20, 58636

Gruppen

SLIMK Schwul-lesbische Initiative Märkischer Kreis e.V. , Postfach 2529, PLZ 58595, www.slimk.de

Sexshops & -kinos

Fornica Adult Obere Mühle 20,PLZ 58644

Gruppen

Stammtisch für Schwule im Lichtblick, Tiefstraße, PLZ 47906

Kleve

Gruppen

Together Schwulengruppe Kleve c/o Café Hope Regenbogen 14, PLZ 47533

Krefeld

Bars, Cafés &, Kneipen

Bit 77

Luisenstrasse 136, PLZ

47799

Jogis Top Inn Neue Linner Str. 85, PLZ

47798

Mikado Nordwall 51, PLZ 47798

Gruppen/Zentren

Together schwul-lesbisches Jugendzentrum Neue Linner Straße 61-63, 47799 Krefeld, Tel.: 0208

Sexshops & -kinos Libidos Stephanstr. 26, PLZ 47798

Veranstaltungsorte Discothek Trapez St. Anton Strasse 108, PLZ 47798

Lüdenscheid

Gruppen

LuSiL In der Landwehr 19, PLZ 58511 QueerEve jeden 4. Mittwoch im Monat im Hotel Stadt Lüdenscheid, Honseler Straße 7, PLZ 58511

Dienstleistung

Kosmetik für Sie und Ihn Bismarckstr. 31, PLZ 44532 www.kosmetik-wenning.de 02306 / 25 95 17

Sexshops &-kinos

Novum Erotikmarkt Gahmener Str. 189, PLZ 44532

Marl

Gruppen

AIDS-Beratung i. Gesundheitsamt, Lehmbecker Pfad 31, PLZ 45770

Menden

Gruppen

AIDS-Hilfe MK e.V.

Westwall 21-23, PLZ 58706

Tel:

02373- 1 20 94

Bars, Cafés & Kneipen

Bistro André Obermarktstr. 1, PLZ 32423

& Kneipen Bistro André Obermarktstr. 1, PLZ 32423 Discos & Parties True Intentions , „die röhre”,

Discos & Parties

True Intentions, „die röhre”, Weygoldstr. 10, PLZ 47441

Gruppen

SLaM & friends Schwule, Lesben und Freunde aus Moers Treffen:

Mitwochs ab 18 Uhr Vereinsh. der Kindertagesst., Rüttgersweg 25, PLZ 47441

Mönchengladbach

Bars, Cafés &, Kneipen

G.

Aachener Str. 28, PLZ 41061

Germania Stübchen Gasthausstr. 68-70, PLZ 41061 Liberty Aachener Str. 24, PLZ 41061, www.liberty4u.de, 02161 -

179381

Gruppen AIDS-Hilfe Mönchengladbach/Rheydt e.V. Hindenburgstr. 113, PLZ

Tel: 02161- 17 60 23

KG De Leckere Jecke e.V. Aachener Straße 24, PLZ

41061

Schwulen/Lesbenreferat a. d. FH Niederrhein, c/o AStA, Webschulstr. 20, PLZ 41065

Sexshops & -kinos

New Man im WOS-Markt, Hindenburgstr. 201,PLZ 41061

Mülheim

Gruppen

Sozialverein für Lesben & Schwule Teinerstrasse 26, PLZ 45468

Saunen

Ruhrwellness Sandstraße 154,PLZ 45473 02 08 30 24 81 1 team@ruhrwellness.de www.ruhrwellness.de

Zentren

enterpride das schwul- lesbische Jugendzentrum Wertgasse 37, PLZ 45468

das schwul- lesbische Jugendzentrum Wertgasse 37, PLZ 45468 KCM Schwulenzentrum Münster, Am Hawerkamp 31, PLZ 48155,

KCM Schwulenzentrum Münster, Am Hawerkamp 31, PLZ 48155, info@kcm- muenster.de, www.kcm- muenster.de, 0251 665686 queerbeet das schwule-lesbische Jugendzentrum im KCM

Oberhausen

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Felix Michels Net

Print und Web-Design, Aleestr.

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J.W.Massagen Stemmerstraße 30, PLZ 46145 0208 635 68 505

Partys

Bang! - the queer Opposition im Druckluft Am Förderturm 27, PLZ 46049 www.bang.de

Dienstleistung

Don Camillo Mode (4) Bero Einkaufszentrum Concordiastrasse 32, PLZ 46019

Gruppen

AIDS-Hilfe Oberhausen (1) Elsässer-Str. 24, PLZ 46045 Tel: 0208- 80 65 18 Anonyme Alkoholiker (1) schwul/lesbisches Treffen c/o AIDS-Hilfe , Elsässer Str 24, PLZ 46045 Herzenslust Oberhausen (1) c/o AIDS-Hilfe Elsässer Str. 24, PLZ 46045

Sexshops & -kinos

Erlebniskino Oberhausen Grenzstraße 46, PLZ 46045

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Studierendeinitiative P.L.u.s.S. & Friends, Uni Paderborn, Raum ME, 0204, Warburgerstr. 100, jed. Mo. 18 h

Paderborn, Raum ME, 0204, Warburgerstr. 100, jed. Mo. 18 h Ihr liebt Euch, Ihr teilt Euer
Paderborn, Raum ME, 0204, Warburgerstr. 100, jed. Mo. 18 h Ihr liebt Euch, Ihr teilt Euer
Ihr liebt Euch, Ihr teilt Euer Leben. Aber was ist, wenn Dein Partner plötzlich ins
Ihr liebt Euch, Ihr teilt Euer Leben.
Aber was ist, wenn
Dein Partner plötzlich ins Krankenhaus kommt?
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Gruppen

Wülfrath

21 REI S E UND WELLNESS FRESH NOVEMBER 2012

21REISE UND WELLNESS

FRESH NOVEMBER 2012

21 REI S E UND WELLNESS FRESH NOVEMBER 2012 Bangkok, die Party-Town Neue Hot-Spots, die man

Bangkok, die Party-Town

Neue Hot-Spots, die man als Bangkok-Besucher sehen sollte

Neue Hot-Spots, die man als Bangkok-Besucher sehen sollte cs. One Night Only: Viele schwule Bangkok-Touris

cs. One Night Only:

Viele schwule

Bangkok-Touris

absolvieren das

Standard-Abendprogramm. Erst ein paar Drinks in der „Telephone Bar“ oder im „Balcony“, und kurz vor halb Zwölf wird dann weitergezogen zur Tunten- Show ins „DJ Station“.

Auf die Dauer ist das ein bischen langweilig, finden nicht nur die Expats, die den neuen Club „One Night Only“ am Beginn der Silom Soi 4 sofort begeistert in Beschlag genommen ha- ben. Endlich eine Gay-Bar

in Bangkok mit mehr Ni- veau! Täglich legt im „ONO“ ein stadtbekannter DJ auf, zum Chillen gibt‘s im Ober- geschoss eine Lounge und auf Tanzfläche wie Terrasse zeigen Cojote Boys ihre Sixpacks. Selbst Heimweh nach Deutschland kann man hier bekämpfen: Den Jäger- meister-Shot gibt‘s zum Sonderpreis!

Talad Rod Fai:

Wer seinen Bangkok-Auf- enthalt nur auf die schwule Szene beschränkt, macht einen großen Fehler. Keine andere asiatische Metro- pole ist schließlich so offen

gegenüber Homosexualität eingestellt. Als Gay-Paar wird man in Thailands Hauptstadt nirgendwo schief angeguckt.

Viele „In“-Spots sind des- halb „gemischte“ Orte - wie etwa der Talad Rod Fai, der Eisenbahnmarkt. Ganz in der Nähe des berühmten JJ Markets kann man hier am Wochenende Antiquitäten kaufen, aber vor allem sein eisgekühltes „Beer Chang“ in einem ausrangierten Eisenbahnwaggon trin- ken, der nun als übercoole Kneipe dient. Das mögen Homos wie Heten gleicher- maßen!

Scarlett Wine Bar:

Bangkoks Skyline ist nicht weniger atemberaubend als die von Manhattan. Kein Wunder, dass immer mehr Rooftop-Bars in den versmogten Himmel schie- ßen. Mit der aus dem Film „Hangover 2“ bekannten (und seitdem erst recht überlaufenen) „Sky Bar“ auf dem State Tower können aber nur wenige mithalten - eine davon ist die „Scarlett Wine Bar“ im 37. Stock des „Pullman Bangkok Hotel G“ in der Silom Road. Das „Scarlett“ bietet nicht nur bezahlbare Preise, sondern auch eine enorme Auswahl an guten Weinen.

Winterwunderland: Rainbow Reykjavìk!

Natur, Kultur, Dining und Party – Die volle Packung in Björks Heimat

Dining und Party – Die volle Packung in Björks Heimat cs.Die zweite Ausgabe des schwul-les- bischen

cs.Die zweite

Ausgabe des

schwul-les-

bischen Win-

terfestivals in

Island lädt vom 31. Januar bis 3. Februar nach Reykjavìk.

Das kleine Land hoch im Norden und seine knuffigen Landsleute haben bei der Premiere der LGBT-Grup- penreise im vergangenen Februar mächtig beein- druckt, das stand zumindest für die 50 Premierenteilneh- mer aus acht Ländern und zwei Kontinenten – Euro- pa und USA - fest. Es ist besonders die Vielfalt, die als Erinnerung bleibt. Das

ist besonders die Vielfalt, die als Erinnerung bleibt. Das 
  Am 05.12.12 um 19.30 Uhr
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Am 05.12.12 um 19.30 Uhr
bei uns im ReiseCafé:
Irmgard Knef:
„Prost Weihnacht!“
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Farbenspiel der Natur an den Wintertagen, die hy- permoderne Oper mit ihrem Lichterspiel als Symbol für die Kreativität der Künstler, die aufgeschlossenen und gastfreundlichen Menschen, die kleine, aber feine Szene, die sich unterm Regenbogen in der Hauptstadt trifft.

Nina Hagen würde singend urteilen: „Alles so schön bunt hier!“ Das Rainbow Reykjavìk Festival selbst ist kurz und intensiv, einige angehängte Tage davor oder danach, wie sie neu angebo- ten werden, bieten die Ge- legenheit, mehr vom Land und seinen Vorzügen zu genießen. So stehen beim Package „Before Rainbow Reykjavìk“ zum Beispiel eine Wale-Watching-Tour und ein Tagesausflug mit dem Schneemobil auf dem Plan.

Beim Paket „After Rainbow Reykjavìk“ wiederum gibt es eine Wanderung zu geother- malen Quellen und zu einem „Mountain Ride“ in der nahe der Hauptstadt gelegenen bergigen Region. An den

Haupttagen stehen Stadt- führung und Thermenbe-

such, Trips zu Geysiren und Wasserfällen, die nächtliche

Polarlichtjagd, Dinner- und Konzertabend sowie ext-

raordinäre Partys auf dem Plan. Das 4-Tage-Paket inklusive Flug ab Frankfurt oder München, drei Über- nachtungen und Verpfle- gung kann ab 870 Euro pro Person gebucht werden.

www.rainbowreykjavik.com

NEWS

NEWS

Neue LGBT-Broschüre von Air France

cs. In der Broschüre „Voyages magnifiques VOL 3“ stellt die französische Fluggesellschaft Air France zum dritten Mal aus- gewählte Reiseziele für Schwule und Lesben in aller Welt vor. Das Heft steht jetzt auf deren Homepage zum kostenlosen Download bereit. Neben bekannten und beliebten Metropolen wie Los Angeles, Buenos Aires, Peking und Schanghai werden in der Broschüre auch Destinationen vorgestellt, die abseits der üblichen Gay-Routen liegen – wie etwa Madagascar, Lima sowie die indischen Städte Mumbai und Bangalore. Am exotischsten ist Nouméa, die Hauptstadt des französischen Überseegebietes Neukaledonien. http://gay-airfrance.de

Rosarote Jahreszeit in Hongkong

cs. Anfang Oktober wurde die „Pink Season“ mit einer großen Party offiziell eröffnet, bis Anfang Dezember sind über 30 Events geplant. Das zweimonatige LGBT-Festival will mit viel Kultur und Events die Sichtbarkeit von Schwulen und Lesben in der chinesi- schen Metropole erhöhen. Wer sich in Hongkongs Gay-Szene noch nicht so gut auskennt, dem empfehlen die Veranstalter die neue Smartphone App „pinkdollar“. Fast gleichzeitig mit dem Festival wurde sie lanciert und soll homofreundliche Geschäfte, Restau- rants und Bars in der Umgebung anzeigen. Die App-Benutzer können die besuchten Geschäfte anschließend nach deren Homo- Freundlichkeit bewerten. http://pinkseason.hk

können die besuchten Geschäfte anschließend nach deren Homo- Freundlichkeit bewerten. http://pinkseason.hk
können die besuchten Geschäfte anschließend nach deren Homo- Freundlichkeit bewerten. http://pinkseason.hk
können die besuchten Geschäfte anschließend nach deren Homo- Freundlichkeit bewerten. http://pinkseason.hk
2 2 GESUNDHEIT FRESH NOVEMBER 2012

22 GESUNDHEIT

FRESH NOVEMBER 2012

markus@fresh-magazin.de

Schreib an:

„Ich hätte da mal ne Frage

Deine Frage rund um Deine Gesundheit,

beantwortet von Markus Willeke

rund um Deine Gesundheit, beantwortet von Markus Willeke Hier könnt Ihr Eure persönlichen Fra- gen rund

Hier könnt Ihr Eure persönlichen Fra- gen rund um die Themen Liebe, Sex und Gesundheit stellen. Beant- wortet werden sie in der FRESH von Markus Willeke. Markus arbeitet als Präven- tionsfachkraft für schwule und bisexuelle Männer bei der AIDS-Hilfe in Essen. Schickt Eure Fragen - egal ob mit Namen oder lieber anonym - rund um das Thema ab sofort an markus@fresh-magazin.de

HIV-

Schnelltest

Tom, 25 aus Marl

Hallo Markus, ich habe da eine Frage. Wie sicher ist ein HIV-Schnelltest nach 12 Wochen? Oder ist so ein Test beim Arzt, wo das Blut dann ins Labor ge- schickt wird, sicherer?

Markus: Lieber Tom, es gibt viele Möglichkei- ten. Bei einem negativen Testergebnis ist ein HIV- Schnelltest genauso sicher wie ein herkömmlicher HIV-Test (ELISA). Bei bei- den Verfahren handelt es sich um einen sogenannten Anti-Körpertest, es wird also nicht nach dem Virus selber, sondern nach den Antikörpern in Folge einer HIV-Infektion gesucht. So- mit ist es ganz wichtig, den Test erst ca. 12 Wochen nach einem Infektionsrisiko durchzuführen. Sollte der Schnelltest ein positives Testergebnis haben, dann muss auf jeden Fall noch einmal Blut abgenommen werden, um es mit einem Bestätigungstest (Western- Blot) zu untersuchen. Ein Schnelltest sollte aber auf

Blot) zu untersuchen. Ein Schnelltest sollte aber auf Markus beantwortet Eure Fragen keinen Fall als Heimtest

Markus beantwortet Eure Fragen

keinen Fall als Heimtest von dir selber durchgeführt werden, da es dabei zu Problemen in der Handha- bung und somit zu falschen Ergebnissen führen kann. In Nordrhein-Westfalen bieten die Gesundheitsäm- ter und viele AIDS-Hilfen kostenlose und anonyme Beratungs- und Testmög- lichkeiten an.

Verliebt in zwei Männer

Torsten, 31

aus Dortmund

Hallo Markus, ich habe da ein riesiges Problem. Ich habe Anfang des Jahres unabhängig voneinander zwei Männer kennenge- lernt und mich in beide verliebt. Seit Monaten führe ich so eine Art Doppelleben und beide gehen davon aus, dass ich jeweils ihr alleiniger Beziehungspartner bin, mit dem sie eine monoga-

me Partnerschaft führen. Mein Problem ist, dass ich mich wirklich in beide Männer super verliebt habe und jetzt nicht weiß was ich machen soll. Hast Du einen Tipp für mich?

Markus: Lieber Torsten, da hast du ja für dich sel- ber und für deine Partner ein richtiges Schlamassel angerichtet. Aus meiner Sicht kannst du jetzt nur ganz offensiv damit umgehen, indem du beide Partner über die Situation informierst und ihr ge- meinsam nach Lösungen sucht. Du solltest dich auf jedem Fall ernsthaft bei beiden entschuldigen und versuchen ihnen die Hintergründe für dein Verhalten zu erklären. Dabei gehst du natürlich das Risiko ein, dass dich beide Männer verlassen werden, aber ich bin fest davon überzeugt, dass du dieses Versteckspiel nicht weiterführen solltest. Ich wünsche dir wirklich ganz viel Glück dabei!

solltest. Ich wünsche dir wirklich ganz viel Glück dabei! Wann ist Sex „richtig versaut ″ ?

Wann ist Sex „richtig versaut ?

Mr. Mojo verrät, was Sex erst ganz besonders macht

″ ? Mr. Mojo verrät, was Sex erst ganz besonders macht Versaut, versauter, am versautes- ten

Versaut, versauter, am versautes- ten – So sollte es

möglichst abgehen im Bett. Oder, um das Synonym- wörterbuch zu bemühen:

„dreckig“, „schmutzig“, „schweinisch“, „obszön“. Der Engländer will es „dir- ty“, der Franzose mag es „crasseux“, was uns – ganz nebenbei - eine weitere Fa- cette des im Deutschen so gern verwendeten „krass“ erschließt.

Auf gar keinen Fall sollte der Sex langweilig und öde sein, frustrierend oder un- befriedigend. Aber wann ist Sex eigentlich „richtig ver- saut“? Was muss man dafür tun oder können? Reicht es schon, dem anderen über Gayromeo einen „Geile Sau“-Taps zu schicken, oder sollte das Schlafzim- mer nach dem Akt einem Schlachtfeld gleichen, um der Definition Genüge zu tun?

Das Schwein muss – weil es in unserem kulturellen Kontext als unrein und schmutzig gilt – auch hier mit seinem schlechten Ruf herhalten. Wenn man sein „Leben versaut“ oder die Laune eines anderen, eine unleserliche Sauklaue hat oder eine Saulaune, nachdem man sich die Hose mit Ketchup versaut hat, kommt all das Negative zum Vorschein, mit dem das unschuldige rosa Haus- tier assoziiert wird. Dass etwas Unangenehmes wie Dreck und Schmutz mit der sexuellen Begegnung zwi- schen Menschen verknüpft wird, hat seine Wurzeln in der Religion. Die Leib- und Sexualfeindlichkeit vor allem der katholischen Kir- che, die mit Apostel Paulus einen ersten Hardcore- Vertreter dieser Strömung hatte, existiert seit langem. Sexualität, die nicht allein der Fortpflanzung dient, wurde als „unrein“ abge- wertet. Wer ihr frönt, ist ein Sünder.

Diese Abwertung der Sexu- alität wirkt bis heute. Wenn wie zuletzt Berlins Kardi- nal Rainer Maria Woelki sinngemäß meinte, man könne zwar anerkennen, dass homosexuelle Paare Verantwortung füreinander übernehmen, aber das le- gitimiere nicht die homose- xuellen Handlungen, merkt man, dass in der Kirche noch immer das verkehr- te Schwein pfeift. Erste und wichtigste Erkenntnis deshalb: Wer versauten Sex haben will, der muss sich von allen unsinnigen Schuldgefühlen befreien. Einvernehmlich praktizierte Lust ist ein Geschenk, kein Laster.

Eine zweite Verbindung zum Schmutz ergibt sich aus dem biologischen Fakt,

zum Schmutz ergibt sich aus dem biologischen Fakt, nächstes ein paar Fäus- te in den Darm

nächstes ein paar Fäus- te in den Darm schieben zu lassen, um zur geilen Sau zu werden. Nicht die sexuellen Spielarten sind das Entscheidende. Wenn es dir gelingt, deinen Sex – egal ob Vanilla-Gestreichel oder Hardcore-Orgie – ohne Einschränkungen zu erleben und zu genießen, dann ist er versaut. Wenn ihr euch gut tut, euch fallen las- sen könnt, euch anheizt und reizt, mal was Neues wagt, euch nicht stressen lasst von Rollenerwartun- gen oder überzüchteten Schönheitsidealen und euch gegenseitig die Lust zum bedingungslosen Geschenk macht, dann fällt Mr. Mojo nur noch eines ein: Oink, oink!

*Mojo, ursprünglich eine Sammlung magischer Zauberrituale. Heute ist es englischer Slang, der für Selbstbewusstsein, Selbst- wertgefühl und Sex Appeal steht. Deine Tipps, Erfahrungen und Themenwünsche? Mr. Mojo ist heiß drauf! Einfach Mail an mr.mojo@fresh-magazin.de

dass unsere

Ausscheidungs-

organe mit

einer Dop-

pelfunktion

ausgestat-

tet sind. Sie sind zugleich die Kör- perteile, die wir am liebsten beim Sex einsetzen. Sie sind Zentren des Lust- empfindens. Analverkehr wird von ho- mophober Seite als „Kot- stecherei“ abgetan und von verklemmten Menschen mit Ekel betrachtet. Sie haben ja keine Ahnung, welche Freuden ihnen entgehen!

Die Angst vor Kontakt mit Ausscheidungen steckt in uns allen, hier hilft vor allem Aufklärung. Dem konkreten Kontaktproblem lässt sich mit vorbereiten- den Hygienemaßnahmen wie Spülungen begegnen. Die Scham- und Ekel- schranken, die in unserem Kopf stecken und die Ro- sette krampfhaft geschlos- sen halten, lassen sich per Entspannung abschalten. Bei mir hat es beim „ersten Mal“ eine ganze Flasche Rotwein und einen Mann gebraucht, dem ich vertrau- te, dann lief es ebenso laut wie geschmiert.

Schuld und Scham sind weg, reicht das schon für „versauten“ Sex? Ja, denn es kommt eben nicht darauf an, sich möglichst im Schlamm zu suhlen, in Fetischklamot- ten zu werfen oder als

Ja, denn es kommt eben nicht darauf an, sich möglichst im Schlamm zu suhlen, in Fetischklamot-
2 3 DIE LETZTE SEITE FRESH NOVEMBER 2012

23DIE LETZTE SEITE

FRESH NOVEMBER 2012

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Jeden Monat verlosen wir für unsere Leser und Leserinnen tolle Preise. Mitmachen lohnt sich!!!

Und das geht so: Einfach eine Email mit Deiner Adresse bis zum 8.11. 2012 an
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QUILITZ - Das neue Programm im GOP - Variete´Essen
Mit Quilitz hat das GOP Varieté-Theater eine Nische entdeckt,
auf die das Publikum gewartet hat. GOP Urgestein Martin
Quilitz, seit vielen Jahren als Kabarettist, Moderator von
Bühnen-Talkshows sowie als Autor der Harald Schmidt-Shows
aktiv, führt in einer Melange aus aktuellem Stadtgespräch
und spannenden Talks durch den Abend. Quilitz ist gespickt
mit allem, was das Publikum von gutem zeitgenössischen
Varieté erwarten kann: echt, unverfälscht, in höchster
Vollendung. Es ist ein Sprungbrett für Newcomer und
ein Forum für alte Hasen – ein Erlebnis für Jung
und Alt, Träumer und Genießer. Lachen, staunen
und Nervenkitzel pur.
FRESH verlost 3x2 Eintrittskarten für diese Show!!!
* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ebenso ist die Barauszah-
lung der Gewinne ausgeschlossen. Die Gewinner werden schrift-
lich benachrichtigt. Das Mindestalter für die Teilnahme an der
FRESH-Verlosung liegt bei 16 Jahren.
LEBENSWEGE

LEBENSWEGE

Zum Coming Out gehörte es, sich Platz zu verschaffen, von allein gab es den nicht!

Carolina Brauck- mann, Grande Dame des lesbi- schen Chansons, Mitfrau im ARCUS Stiftungsrat.

Carolina Brauck- mann, Grande Dame des lesbi- schen Chansons, Mitfrau im ARCUS Stiftungsrat.

Soeben erhielt ich vom Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darm- stadt eine Anfrage. Die Studierenden produ-

Soeben erhielt ich vom Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darm- stadt eine Anfrage. Die Studierenden produ- zieren eine Zeitschrift mit dem Schwerpunkt „Homosexualität und Musik“. Da sowohl auf aktuelle als auch historische Musiker_in- nen Bezug genommen werden soll, sei auch eine Besprechung meiner ersten LP „Satirische Lesbengesänge“ vorgesehen, und dafür brauche man nun vom Cover eine Bilddatei.

Da ich das Album 1982 veröffentlichte, wird es vermut- lich als historische Aufnahme besprochen. Das ist auch korrekt. Immerhin sind seitdem drei Dekaden vergan- gen - dreißig bewegende Jahre, in denen Lesben und Schwule die Politik und Kultur dieses Landes mitgeprägt und als einst tabuisierte, verpönte Minderheit eine Men- ge erreicht haben.

Als 58jährige Lesbe schaue ich auf diese Zeit zurück und freue mich, dass die nachfolgende Generation unsere schöpferischen Leistungen würdigt. Wie so viele meines Jahrgangs war ich in jenen Zeiten immer dort, wo die Post abging. Zum Coming Out gehörte es, sich Platz zu verschaffen, denn von allein gab es den nicht. Also etablierten wir im Freiburger Frauenzen- trum ein Lesbencafé, ausgestattet mit alten Möbeln und selbstgezimmertem Tresen. Da uns die Subkultur der so genannten Sublesben fremd war, veranstalte- ten wir als kleine, hochmotivierte Gruppe ein überaus lesbisch gefärbtes Frauenkulturfestival. Selbstredend waren wir feministisch, also galt die Devise, die hete- rosexuellen feministischen Schwestern mitzudenken und die lesbische Identität zunächst unterzuordnen. Wir produzierten über Jahre eine Frauenzeitung, wie es sie so vielfach gab in der damaligen BRD, handgestricktes Layout, gefüllt mit hervorragenden politischen Analysen. Auf den legendären Walpurgisnachts-Demos unter dem Slogan „Frauen, erobert Euch die Nacht zurück“ waren wir als Lesben ganz vorne, denn der alltägliche Sexis- mus ging uns alle an. In mir schlug immer ein doppeltes Herz - das für die eigene lesbische Lebensweise, und das für den Feminismus. Bis heute hat sich daran nichts geändert.

Geändert hat sich indes die Ausgangslage: Von vielem gibt es mehr als früher: Wir haben mehr Rechte, wir heiraten, gründen Regenbogen-Familien, haben Lesbenforen, L-Magazine und viele engagierte Lesben- gruppen in NRW. Wir verbünden uns immer öfter mit den Schwulen, was früher eher ein No-go war, und wir machen uns Gedanken darüber, ob Lesbischsein als Identitätsmerkmal eigentlich noch so relevant ist. Es gibt auch weniger als früher. Zuweilen fehlen mir die öffentlichen lesbischen Orte, zumal für meine Genera- tion, die sich überwiegend zurückgezogen hat. Warum auch nicht? Jetzt sind andere dran, sagen viele. Die anderen, das sind vielleicht die Jüngeren oder die mehr queer Orientierten, die Diversity-Aktivistinnen und eben jene, die sich auf die Suche begeben nach der lesbi- schen Historie. Ich schaue zurück, nach vorne und fühle mich mit- tendrin. Das ist die Erzählung meiner Songs und der Grund, mich in der ARCUS Stiftung für eine offene, selbstverständliche Lebensweise von Lesben und Schwulen zu engagieren. Gemeinsam mit meinem Kollegen Georg Roth koordiniere ich vom Kölner RU- BICON landesweite Aktivitäten für ältere Lesben und Schwule in NRW. Da lässt sich noch viel bewegen!

Neuerdings sprechen wir oft von lesbischer Sichtbarkeit. Darum ging es doch immer! Also werde ich den Studie- renden der Fachhochschule statt einer Bilddatei, die es nicht gibt, das LP-Cover aus den frühen 80ern per Post schicken. Das ist zwar ein Medienbruch, aber doch ganz im Sinne der historischen Kontinuität.

Carolina Brauckmann www.carolinabrauckmann.de

In den nächsten Monaten werden weitere Vertreterinnen und Vertreter der ARCUS-Stiftung an dieser Stelle über

In den nächsten Monaten werden weitere Vertreterinnen und Vertreter der ARCUS-Stiftung an dieser Stelle über ihre ganz persönlichen Erfah- rungen berichten und aufzeigen, warum es ihnen wichtig ist, ARCUS zu unterstützen. Infos zur Stiftung unter: www.arcus-stiftung.de