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Kanzleiporträt

Dr. Selbmann & Bergert zählt zu den wenigen wirklich spezialisierten Anwaltskanzleien auf dem Gebiet der Studienplatzklage. Wir sind ein engagiertes und durchsetzungsstarkes Studienplatzklage-Team mit inzwischen 6 Rechtsanwälten. Seit vielen Jahren sind wir nahezu ausschließlich im Hochschulzulas- sungsrecht tätig. Das Schul- und Prüfungs- recht rundet unser Kanzleiprofil ab. Die Freu- de und die Dankbarkeit eines jeden erfolgrei- chen Mandanten motivieren uns tagtäglich. Erfolgreiche Normenkontroll- und Be- schwerdeverfahren in höheren Gerichts- instanzen, wissenschaftliche Veröffentli- chungen und Fortbildungen auf dem Gebiet des Hochschulzulassungsrechts stärken unsere Fachkompetenz.

Wir haben Studiengänge und Fachsemester unter uns 6 Anwälten aufgeteilt. Dadurch ge- währleisten wir im Unterschied zu den meis- ten anderen Anwälten im Hochschulzulas- sungsrecht, insbesondere den allermeisten Einzelanwälten, auch bei einer hohen Zahl pa- rallel zu betreuender Kapazitätsverfahren eine fundierte rechtliche Auseinandersetzung mit den umfangreichen und komplizierten Kapazi- tätsberechnungsunterlagen der Hochschulen vor grundsätzlich allen Verwaltungsgerichten jeder Instanz! Nicht selten sind wir die einzi- gen oder gehören zu den wenigen Anwälten, die Sachvortrag vor den Verwaltungsgerichten leisten! So grenzen wir uns von anwaltlichen Trittbrettfahrern ab.

Für unsere Fachkompetenz steht beispielhaft, dass wir in jüngerer Vergangenheit hinsicht- lich der Überprüfung von Rechtsnormen des Kapazitätsrechts in Normenkontroll- und Be- schwerdeverfahren außerordentlich erfolg- reich waren. So konnten wir vor den jeweiligen Oberverwaltungsgerichten erreichen, dass rechts- bzw. verfassungswidrige Vergabere- geln für Studienplatzkläger in Mecklenburg- Vorpommern zum WS 2010/11, in Thüringen zum WS 2011/12 und in Sachsen-Anhalt seit dem WS 2011/12 nicht angewendet werden dürfen.

Mit Stolz erfüllt uns, dass uns mittlerweile nicht nur unsere Mandanten, sondern auch

Hochschullehrer und sogar Anwälte der Uni- versitäten weiterempfehlen.

Gleich, ob Sie einen Studieneinstieg in ein ers- tes Fachsemester der Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin, Psychologie oder eines sonstigen gefragten Studiengangs wie Lehramt, Soziale Arbeit oder BWL anstreben, oder ob Sie einen Studienplatz in einem höheren Fachsemester mittels Quereinstieg oder ein Masterstudium einklagen möchten, Ihr persönlicher Anwalt wird Ihr Anliegen betreuen.

Ihr persönlicher Anwalt wird Ihr Anliegen betreuen. Entfernung spielt für uns keine Rolle. Unsere Mandanten

Entfernung spielt für uns keine Rolle. Unsere Mandanten kommen aus ganz Deutschland und aus dem Ausland. Wir vertreten Sie bun- desweit bei der Studienplatzklage in jeden Studiengang mit Numerus clausus gegen jede Universität, Hoch- und Fachhochschule.

Des Weiteren setzen wir alles daran, Studen- ten, die auf einem Teilstudienplatz studieren oder die anrechenbare Studienleistungen er- bracht haben, zu einem Vollstudienplatz in einem höheren Fachsemester in ihrem Wunschstudiengang zu verhelfen.

Darüber hinaus wird unser anwaltlicher Rat zur Optimierung der Hochschulstart-Bewer- bung, zum Zweitstudium, zum Härtefallan- trag, zum Ortsantrag und zum Antrag auf Nachteilsausgleich sowie bei Ablehnungsbe- scheiden im Auswahlverfahren der Hoch- schulen gesucht.

Unsere Strategie: Optimal klagen und Kos- ten begrenzen. Wir zeigen Ihnen die mögli- chen Wege zu Ihrem Ziel. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung und gelangen Sie schneller zu Ihrem Wunschstudienplatz.

Wir bieten Ihnen:

ein qualifiziertes Studienplatzklage-Team mit 6 kompetenten Anwälten im Hochschulzulassungsrecht

Hochschulstart-Bewerbungsberatung (Ziel: Studienplatz durch die Stiftung für Hochschulzulassung)

Optimierung Ihrer Hochschulstart-Bewerbung zur Chancenverbesserung einer Studienplatzklage (Studienplatzklage PLUS)

form- und fristgerechte Hochschulbewerbungen auf Studienplätze außerhalb der festgesetzten Kapazitäten

Hochschulrankings zu den Erfolgsaussichten einer Studienplatzklage

individuelle Klagestrategien

Studienplatzklageverfahren mit substanziellem Sachvortrag vor den Verwaltungs- gerichten

Überprüfung der Sachentscheidungen der Verwaltungsgerichte

Durchführung von Rechtsmittelverfahren und Hauptsacheverfahren

den Zugang zum Mandantenbereich auf www.Studienplatz-Klage.de mit aktuellen Informationen zum Stand der Klageverfahren

Durch unsere Arbeitsteilung gewährleisten wir nicht nur einen substanziellen Sachvortrag vor den Verwaltungsgerichten, sondern auch eine genaue Überprüfung der Entscheidungen der Gerichte sowie eine sich gegebenenfalls an- schließende Durchführung von Beschwerde- verfahren in der nächsthöheren Instanz.

Auf diese Weise unterscheiden wir uns von vielen anderen Anwälten im Hochschulzulas- sungsrecht, die keinen Beitrag zur Aufde- ckung freier Studienplätze leisten. Solche An- wälte beschränken sich auf die Antragstel- lung, verhalten sich im Übrigen still und ver- lassen sich auf den Sachvortrag der wenigen kompetenten Rechtsanwälte.

Spätestens in den Beschwerdeverfahren der 2. Instanz aber, in der weitere Studienplätze er- stritten werden können, sind die versierten Anwälte mit ihren Mandanten unter sich. Die- se wenigen Rechtsanwälte sind deshalb in al- ler Regel auch erfolgreicher.

Selbstverständlich begleiten wir das Rechts- gebiet Hochschulzulassungsrecht auch wis- senschaftlich. Von Rechtsanwalt Dr. Frank Selbmann zuletzt verfasst wurde ein Fachauf- satz unter der Überschrift „’Verwirrende Viel- falt’ oder wie das Recht auf die freie Wahl ei- nes Studienplatzes ausgehebelt wird“, (veröf- fentlicht in: Neue Zeitschrift für Verwaltungs-

recht (NVwZ), 2012, 1373 ff. Weitere Fachauf- sätze erschienen zu den Themen „Vergabege- rechtigkeit im Kapazitätsrechtsstreit“, „Zur Europarechtskonformität von Regelungen der Bundesländer zur Hochschulzulassung in hö- here Fachsemester“ und „Rechtsprobleme des neuen Auswahlverfahrens der Hochschule“.

Daneben veröffentlichen wir regelmäßig Rat- gebertexte zum Hochschulzulassungsrecht auf www.123recht.net.

Unsere Anwälte werden Sie in aller Regel auch persönlich am Telefon erreichen können, wenn Sie etwas nicht verstehen und erklärt haben wollen oder wenn sie sonstige Fragen und Informationswünsche haben. Haben Sie keine Scheu, rufen Sie uns an. Die sprichwört- liche Nähe zu unseren Mandanten ist viel ge- lobt.

Hierzu trägt auch unser Internetportal www.Studienplatz-Klage.de bei, auf welchem wir unsere Mandanten im ausschließlich für sie reservierten „Mandantenbereich“ mit aktu- ellen Informationen zu den laufenden Studi- enplatzklageverfahren versorgen.

Außerdem können Sie sich zum Thema Hoch- schulzulassung auf unserer Facebook-Seite „Vom Abitur zum Studium“ informieren.

Rechtsanwalt Dr. Frank Selbmann Rechtsanwalt Rechtsanwältin Dr. Katja Kiebs Ralf Bergert ist Partner der 2002
Rechtsanwalt Dr. Frank Selbmann Rechtsanwalt Rechtsanwältin Dr. Katja Kiebs Ralf Bergert ist Partner der 2002
Rechtsanwalt Dr. Frank Selbmann Rechtsanwalt Rechtsanwältin Dr. Katja Kiebs Ralf Bergert ist Partner der 2002

Rechtsanwalt Dr. Frank Selbmann

Rechtsanwalt

Rechtsanwältin Dr. Katja Kiebs

Ralf Bergert

ist Partner der 2002 gegrün- deten Kanzlei Dr. Selbmann & Bergert. Er ist auf Hoch- schulzulassungs- und Prü- fungsrecht spezialisiert und Fachanwalt für Verwaltungs- recht. Rechtsanwalt Dr. Selbmann konzentriert sich auf Studienplatzklageverfah- ren in die Studiengänge Me- dizin und Zahnmedizin (hö- here Fachsemester) sowie Tiermedizin. Zudem betreut er Mandate, die den Über- gang vom Bachelor- zum Masterstudium betreffen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt im Prüfungs- recht.

ist Partner der Kanzlei Dr. Selbmann & Bergert. Rechts- anwalt Bergert wurde 2000 zur Rechtsanwaltschaft zuge- lassen und ist mittlerweile ausschließlich im Hochschul- zulassungsrecht tätig. Er konzentriert sich auf Studi- enplatzklageverfahren der Studiengänge Medizin und Zahnmedizin (jeweils 1. Fachsemester), Psychologie sowie sonstiger Bachelor- Studiengänge.

ist seit 2001 Rechtsanwältin und ausschließlich im Hoch- schulzulassungsrecht tätig. Ihre Schwerpunkte liegen in der Bearbeitung von Studi- enplatzklageverfahren der Studiengänge Medizin, Zahnmedizin und Tiermedi- zin (alle Fachsemester).

Rechtsanwalt Bergert ist Mit- glied der Arbeitsgemein- schaft Verwaltungsrecht im Deutschen Anwaltverein.

Rechtsanwalt Dr. Selbmann ist Mitglied der Arbeitsge- meinschaft Verwaltungsrecht im Deutschen Anwaltverein und Mitglied des Arbeitskrei- ses Rechtsanwälte gegen Numerus clausus.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert sich Rechtsanwalt Bergert für den Verein Zukunft für Kinder e.V. aus Leipzig.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert sich Rechtsanwalt Dr. Selbmann für den Verein Zukunft für Kinder e.V. aus Leipzig und für Amnesty International Deutschland.

Rechtsanwältin Katrin Bergert legte bereits in ihrer theore- tischen und praktischen Ausbildung den absoluten Schwerpunkt

Rechtsanwältin Katrin Bergert

legte bereits in ihrer theore- tischen und praktischen Ausbildung den absoluten Schwerpunkt auf das Verwal- tungsrecht. Bevor sie den Beruf Rechtsanwältin ergriff, war sie zunächst einige Jahre als Referentin in einer säch- sischen Landesoberbehörde tätig.

Mittlerweile konzentriert sich Rechtsanwältin Bergert aus- schließlich auf Hochschulzu- lassungsrecht. Ihr Schwer- punkt liegt in der Bearbei- tung von Studienplatzklage- verfahren der Studiengänge Zahnmedizin (1. Fachsemes- ter) und Psychologie sowie sonstiger Bachelor-Studien- gänge. Außerdem betreut sie die Hochschulstart-Bewer- bungsberatung.

betreut sie die Hochschulstart-Bewer- bungsberatung. Rechtsanwalt Christoph R. Müller unterstützt seit

Rechtsanwalt Christoph R. Müller

unterstützt seit September 2010 das Studienplatzklage- Team. Neben der Bearbei- tung von Mandaten im Hoch- schulzulassungsrecht obliegt ihm die Korrespondenz mit Rechtsschutzversicherungen.

Rechtsanwalt Christoph R. Müller, geboren im Allgäu, Schulausbildung in Hessen und Niedersachen, absolvier- te Studium und Referendariat mit den Schwerpunkten Ver- waltungs- und Zivilrecht in Leipzig. Neben seiner anwalt- lichen Tätigkeit unterrichtet Rechtsanwalt Müller an einer Fachschule in Leipzig.

Rechtsanwalt Müller an einer Fachschule in Leipzig. Rechtsanwältin Sylvia Frankenstein ist seit 2003

Rechtsanwältin Sylvia Frankenstein

ist seit 2003 Rechtsanwältin und wechselte im März 2011 aus einer auf Verwaltungs- recht spezialisierten Leipzi- ger Kanzlei zu Dr. Selbmann & Bergert.

Frau Rechtsanwältin Fran- kenstein unterstützt Dr. Selbmann & Bergert in allen bildungsrechtlichen Belan- gen. Innerhalb des Studien- platzklage-Teams betreut sie Kapazitätsverfahren der Stu- diengänge Psychologie sowie sonstiger nichtmedizinischer Studiengänge. Zudem wid- met sie sich der Hochschuls- tart-Bewerbungsberatung und berät zum Zweitstudi- um, zum Härtefallantrag, zum Ortsantrag und zum Antrag auf Nachteilsaus- gleich.

Übersicht

Dieses Informationsblatt soll die in der Regel zunächst bestehenden Fragen beantworten. Es erklärt, wie eine Studienplatzklage funktioniert und was wir Anwälte für Sie tun. Sie erfahren, welche Erfolgsaussichten eine „Studienplatzklage“ in den ver- schiedenen Studiengängen hat und welche Fristen zu beachten sind. Außerdem werden die durch die „Studienplatzklage“ entstehenden Kosten bei den Gerichten, Universi- täten, deren Anwälten und die von uns berechneten Gebühren erläu- tert.

Am Ende des Informationsblattes geben wir an, wie Sie uns beauftra- gen können.

Wir bitten Sie, die Infobroschüre sorgfältig durchzulesen und noch offene Fragen mit uns zu bespre- chen.

Inhaltsverzeichnis

Seite

1.

Die Studienplatzklage

7

2.

Dauer der „Studienplatzklage“

8

3.

Fristen

9

4.

Hochschulstart-Bewerbung bzw. Hochschulbewerbung

9

5.

Optimierung der Hochschulstart- Bewerbung: Studienplatzklage PLUS in Medizin und Zahnmedizin

10

6.

Vergabe freier Studienplätze

11

7.

Erfolgsaussichten

11

7.1

Humanmedizin und Zahnmedizin, 1. Fachsemester (allgemein)

11

7.1.1

Humanmedizin, 1. Fachsemester

13

7.1.2

Zahnmedizin, 1. Fachsemester

15

7.2

Humanmedizin, höhere Fachsemester

16

7.3

Zahnmedizin, höhere Fachsemester

17

7.4

Pharmazie

18

7.5

Psychologie

18

7.6

Tiermedizin

19

7.7

Sonstige Studiengänge

20

7.8

Masterstudiengänge

20

8.

Quereinstieg

21

9.

Doppelverfahren

22

10.

Kosten

22

10.1

Überblick über die Gesamtkosten

22

10.2

Vergütung unserer Tätigkeit

23

10.3

Gerichtskosten

25

10.4

Kosten der Hochschulanwälte, Auslagen

25

10.5

Kosten des Verwaltungsverfahrens

25

10.6

Kostentragung

26

11.

Rechtsschutzversicherung

26

12.

Prozesskostenhilfe (PKH)

27

13.

Mandatserteilung

28

1. Die Studienplatzklage

Den rechtlichen Hintergrund der „Studien- platzklage“ bildet das Grundrecht auf freie Berufswahl. Dieses Grundrecht wird durch die Festsetzung eines Numerus Clausus einge- schränkt. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass ein Numerus Clausus nur dann dieses Grundrecht aus Artikel 12 Grund- gesetz nicht verletzt, wenn die vorhandenen Ausbildungskapazitäten vollständig ausge- nutzt werden. Diese werden von den Hoch- schulen für jedes Studienjahr neu errechnet und anschließend in einer Satzung oder Ver- ordnung festgesetzt. In gerichtlichen Verfah- ren wird überprüft, ob die Berechnungen der Hochschulen korrekt waren.

ob die Berechnungen der Hochschulen korrekt waren. Vor Beginn des gerichtlichen Studienplatzver- gabeverfahrens

Vor Beginn des gerichtlichen Studienplatzver- gabeverfahrens außerhalb der Kapazität sind förmliche Sonderbewerbungen an den zu verklagenden Hochschulen betreffend die Vergabe von Studienplätzen außerhalb der festgesetzten Kapazität erforderlich. Hierfür gelten in mehreren Bundesländern frühe Fris- ten (unten 3.). Wir erstellen und versenden für Sie diese Bewerbungen form- und fristge- recht.

Parallel bewerben Sie sich bei der Stiftung für Hochschulzulassung (www.hochschulstart.de) bzw. an allen für Sie in Frage kommenden Hochschulen mit Direktbewerbung auf einen Studienplatz innerhalb der Kapazität.

Eine Hochschulstart-Bewerbung bzw. Hoch- schulbewerbung (innerhalb der Kapazität) ist an den meisten Verwaltungsgerichten keine Voraussetzung für den Erfolg einer Studien- platzklage. Vor einigen Verwaltungsgerichten hängt der Erfolg einer Studienplatzklage aber

von der Ausgestaltung der Hochschulstart-Be- werbung ab. Vor diesem Hintergrund empfeh- len wir allen Interessenten einer Studienplatz- klage eine Optimierung ihrer Hochschulstart- Bewerbung zur Chancenverbesserung einer sich anschließenden Studienplatzklage (Studi- enplatzklage PLUS - unten 4. und 5.).

Ende Februar/Anfang März 2013 für das Sommersemester 2013 bzw. Ende August/An- fang September 2013 für das Wintersemester 2013/14 erhalten Sie von uns in den Studien- gängen Medizin und Zahnmedizin, zum Win- tersemester auch im Studiengang Psychologie, ein sorgfältig recherchiertes Hochschulran- king zu den Erfolgsaussichten einer Studien- platzklage.

Anschließend stellen wir gemeinsam mit Ihnen Ihr individuelles Klageprogramm zusammen und leiten im nächsten Schritt für Sie die ge- richtlichen Verfahren mit den jeweiligen An- trägen auf Erlass einer einstweiligen An- ordnung bei den zuständigen Verwaltungsge- richten ein. Auch diese Anträge müssen in einigen Bundesländern innerhalb einer be- stimmten Frist beim Verwaltungsgericht ein- gehen.

Nachdem uns im gerichtlichen Verfahren die Kapazitätsberechnungsunterlagen der jeweili- gen Universitäten übermittelt wurden, weisen wir die Gerichte durch entsprechenden Sach- vortrag auf Fehler in den Berechnungen der Universität hin und überwachen den Verfah- rensablauf. Gelegentlich entscheiden wir uns aber aus zeitlichen oder taktischen Gründen, erst in den Beschwerdeverfahren detailliert vorzutragen, um die Erfolgschancen für unsere Mandanten wegen der dann geringeren Antragstellerzahlen signifikant zu erhöhen.

Soweit Erörterungstermine stattfinden, vertre- ten wir Sie in den Terminen selbstverständlich grundsätzlich persönlich.

Stellt das Verwaltungsgericht fest, dass Studi- enplätze außerhalb der Kapazität im ge- wünschten Fach und Semester vorhanden sind, wird die jeweilige Hochschule durch eine einstweilige Anordnung verpflichtet, die fest-

gestellte Zahl an Studienplätzen zu verteilen. Die meisten Gerichte ordnen hier ein Losver- fahren an, da in fast allen Fällen die Zahl der Bewerber für einen Studienplatz im ersten Fachsemester die Zahl der festgestellten Stu- dienplätze übersteigt. Andere Gerichte vertei- len nach Leistungs- oder besonderen Bewer- bungskriterien. Erhalten Sie einen Studien- platz zugeteilt, handelt es sich wegen des vor- läufigen Charakters des Eilverfahrens in der Regel um einen „vorläufigen“ Studienplatz.

Verschiedene Universitäten versuchen die Zahl der Studienplatzkläger zu minimieren, indem auf die Bewerbungen außerhalb der festge- setzten Kapazität Ablehnungsbescheide er- lassen werden und so die (Kosten-) Hürde durch ein zusätzliches Verfahren erhöht wird. In einigen Bundesländern muss gegen diese Bescheide das Klageverfahren eingeleitet wer- den, um die Chancen im Eilverfahren auf- rechtzuerhalten und den Bescheid nicht rechtskräftig werden zu lassen. Diese Klage- verfahren werden nach Abschluss des Eilver- fahrens bei gegebenen Erfolgsaussichten wei- tergeführt, anderenfalls für erledigt erklärt. Auf Grund unserer Erfahrungen können wir Ihnen sagen, von welchen Universitäten Ab-

lehnungsbescheide zu erwarten sind und wo Klageverfahren eingeleitet werden müssen. In einigen Bundesländern muss gegen einen Ab- lehnungsbescheid anstelle einer Klage zu- nächst fristgerecht Widerspruch eingelegt werden.

Einige Verwaltungsgerichte wirken auf den Abschluss eines Vergleichs zwischen der Uni- versität und den Antragstellern zur Vergabe weiterer Studienplätze außerhalb der festge- setzten Kapazität hin. Vorteil: Die Zulassung erfolgt endgültig und nicht nur vorläufig, wie sonst im Eilverfahren nur möglich.

Über den Erfolg der jeweiligen Kapazitätsver- fahren berichten wir auf unserem Internetpor- tal www.Studienplatz-Klage.de. Eine Auswer- tung finden unsere Mandanten im für sie re- servierten Mandantenbereich.

Selbstverständlich werden Sie sofort durch uns persönlich unterrichtet, wenn Sie einen Studienplatz erhalten haben. Wir kümmern uns um die zurückzunehmenden Anträge und sonstigen Verfahrensschritte, so dass Sie Ihre volle Aufmerksamkeit auf den Beginn des Stu- diums richten können.

2. Dauer der „Studienplatzklage“

Die Dauer der Eilverfahren ist von Gericht zu Gericht sehr unterschiedlich. Einige Gerichte entscheiden kurz nach Semesterbeginn, so dass die Bewerber das Studium mit nur gerin- ger Verzögerung aufnehmen können. Andere Verwaltungsgerichte lassen sich mehr Zeit. Dann kann das Studium nur während des be- reits laufenden Semesters oder zum nächsten, in Einzelfällen erst zum übernächsten Semes- ter begonnen werden.

Wir verklagen auch Hochschulen, an denen nach unserer Auffassung Studienplätze vor- handen sind, wenn das zuständige Gericht erfahrungsgemäß eher spät entscheidet. In diesen Verfahren verringern sich im Laufe der Zeit die Antragstellerzahlen wegen anderwei- tiger Zulassungen. Für die Verbliebenen ver- bessern sich dagegen die Zulassungschancen.

Gegen die Entscheidung des jeweiligen Ver- waltungsgerichts im Eilverfahren steht der

Universität und auch uns das Rechtsmittel der Beschwerde zu. Wir werden Beschwerde ein- legen, wenn wir der Auffassung sind, dass die Entscheidung des Verwaltungsgerichts falsch ist und wir die Vergabe von weiteren Studien- plätzen in diesem weiteren Verfahren für mög- lich halten. Für den Fall der Beschwerdeeinle- gung durch die Universität vertreten wir Sie selbstverständlich in dem dann vor dem Ober- verwaltungsgericht des jeweiligen Bundeslan- des stattfindenden Verfahren.

Nicht selten werden über die erste Instanz hinaus weitere Studienplätze in der zweiten Instanz vergeben. Ihr Vorteil: In den durch die Antragsteller eingeleiteten Beschwerdever- fahren sind die wenigen versierten Anwälte im Hochschulzulassungsrecht mit im Ver- gleich zur 1. Instanz deutlich weniger Antrag- stellern unter sich.

Bringen Sie bitte Geduld mit! Vergleichen Sie die Dauer einer Studienplatzklage mit den langen Wartezeiten im regulären Vergabever-

fahren. Jedes Wartesemester, das Ihnen er- spart bleibt, lässt Sie früher Ihren Wunschbe- ruf ergreifen!

3. Fristen

In den meisten Bundesländern ist die Einlei- tung einer Studienplatzklage bis zum 15. Ap- ril 2013 für das Sommersemester 2013 bzw. bis zum 15. Oktober 2013 für das Winterse- mester 2013/14 oder auch später noch mög- lich. Studienplatzklageverfahren in Hoch- schulstart-Studiengängen können für Alt- und Neuabiturienten an Hochschulen in Ba- den-Württemberg, in Sachsen-Anhalt, in Thüringen und in Mecklenburg-Vorpom- mern aber nur bis zum 15. Januar 2013 für das Sommersemester 2013 bzw. bis zum 15. Juli 2013 für das Wintersemester 2013/14 begonnen werden. In Hessen gilt der 1. März 2013 bzw. der 1. September 2013.

In mehreren Bundesländern gelten die Fristen 15. Januar 2013 bzw. 15. Juli 2013 auch für Nicht-Hochschulstart-Studiengänge an den dortigen Hochschulen. Fragen Sie bitte bei uns nach.

Wir empfehlen allen Interessenten, sich mög- lichst frühzeitig mit uns in Verbindung zu setzen, damit wir eine speziell auf Ihren Fall abgestimmte Strategie entwickeln können. Beispielsweise kann diese darin bestehen, dass wir für Sie zunächst rechtzeitig vor dem Ablauf der Ausschlussfrist 15. Januar 2013

für das Sommersemester 2013 bzw. 15. Juli 2013 für das Wintersemester 2013/14 Bewer- bungen an den betreffenden Hochschulen zur Wahrung Ihrer Chancen platzieren. Hierfür berechnen wir in medizinischen Studiengän- gen pauschal 25,00 je Bewerbung an einer Hochschule. Dieses Vorgehen hat den Vorteil der Fristwahrung, ohne dass Sie sich bereits früh entscheiden müssen, ob Sie eine Studi- enplatzklage betreiben und wie viele Hoch- schulen Sie im Rahmen einer Studienplatzkla- ge in Anspruch nehmen wollen. Wenn Sie sich dann anhand unserer Hochschulrankings für eine Studienplatzklage an diesen Hochschulen entscheiden, konkurrieren Sie mit deutlich weniger Antragstellern um freie Studienplätze.

mit deutlich weniger Antragstellern um freie Studienplätze. 4. Hochschulstart-Bewerbung bzw. Hochschulbewerbung Eine

4. Hochschulstart-Bewerbung bzw. Hochschulbewerbung

Eine Hochschulstart-Bewerbung über www.hochschulstart.de bzw. Hochschulbe- werbung (innerhalb der Kapazität) ist an den meisten Verwaltungsgerichten keine Voraus- setzung für den Erfolg einer Studienplatzklage im 1. Fachsemester.

tiger Rechtsprechung der Erfolg der jeweiligen Studienplatzklageverfahren von der Ausgestal- tung der Hochschulstart-Bewerbung ab.

Nicht-Hochschulstart-Studiengänge: Eine Hochschulbewerbung (innerhalb der Kapazi- tät) ist grundsätzlich erforderlich in Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt.

Achtung: Wir empfehlen allen Interessenten einer Studienplatzklage wegen dieser spezifi-

Hochschulstart-Studiengänge (1. Fachse- mester): In Baden-Württemberg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein- Westfalen und Thüringen hängt nach derzei-

schen Besonderheiten bei der Vergabe freier Studienplätze eine Optimierung ihrer Hoch- schulstart-Bewerbung zur Chancenverbes- serung einer sich anschließenden Studien- platzklage (Studienplatzklage PLUS – unten

5.).

Unabhängig davon raten wir jedem, sich vor- sorglich bei der Stiftung für Hochschulzulas- sung (bei Nicht-Hochschulstart-Studiengängen an den jeweiligen Hochschulen direkt) auf ei- nen Studienplatz zu bewerben. Auch dann, wenn nur geringe oder keine Erfolgsaussich- ten bestehen. Bei Hochschulstart-Studiengän- gen nehmen Sie bitte eine vollständige Hoch- schulstart-Bewerbung in allen 3 Auswahlquo-

ten vor, d.h. Sie geben jeweils die maximal mögliche Zahl an Universitäten an.

jeweils die maximal mögliche Zahl an Universitäten an. 5. Optimierung der Hochschulstart-Bewerbung:

5. Optimierung der Hochschulstart-Bewerbung:

Studienplatzklage PLUS in Medizin und Zahnmedizin

In Hochschulstart-Studiengängen ist nach der- zeitigem Stand in Baden-Württemberg, Ham- burg, Mecklenburg-Vorpommern, Nord- rhein-Westfalen und Thüringen der Erfolg einer Studienplatzklage im 1. Fachsemester eng mit einer taktisch sinnvollen Hochschul- start-Bewerbung verknüpft. An einigen dieser Verwaltungsgerichte ist auf Grund rechtlicher Vorgaben eine Studienplatzklage nur sinnvoll möglich, wenn die betreffende Universität in der Hochschulstart-Bewerbung in der Quote zum Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH- Quote) mit entsprechender Ortspräferenz an- gegeben wurde. Die Vergabe freier Studien- plätze außerhalb der festgesetzten Kapazität

soll dann nach der jeweiligen AdH-Rangliste erfolgen. Diese Rechtsprechung führt zu einer Einschränkung der Auswahlmöglichkeiten bei der Studienplatzklage in den genannten Bun- desländern, da nur 6 Universitäten in der AdH- Quote angegeben werden können und sich mehrere Universitäten der genannten Bundes- länder um vordere Ortspräferenzen „streiten“.

Vor diesem Hintergrund empfehlen wir allen Interessenten einer Studienplatzklage eine Optimierung ihrer Hochschulstart-Bewer- bung zur Chancenverbesserung einer sich anschließenden Studienplatzklage (Studien- platzklage PLUS).

Studienplatzklage PLUS zum Sommersemester 2013:

Zur Chancenverbesserung einer Studienplatzklage geben Sie bitte in Ihrer Hochschulstart-Be- werbung (Bewerbungsfrist 15. Januar 2013 für Alt- und Neuabiturienten) folgende Universitä- ten in der Quote zum Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH-Quote) an:

Humanmedizin: Ortspräferenz 1: Tübingen / Ortspräferenzen 2-6: beliebig belegen

Zahnmedizin: Ortspräferenz 1: Tübingen / Ortspräferenzen 2-6: Freiburg und Ulm an frei ge- wählter Ortspräferenz nennen und die anderen Ortspräferenzen beliebig belegen

Studienplatzklage PLUS zum Wintersemester 2013/14:

Zur Chancenverbesserung einer Studienplatzklage nehmen Sie bitte rechtzeitig vor dem Ablauf der Hochschulstart-Bewerbungsfrist 31. Mai 2013 (Altabiturienten) bzw. 15. Juli 2013 (Neu- abiturienten) mit uns Kontakt auf. Rufen Sie uns unter der im Festnetz kostenfreien Rufnum- mer 0800/8181555 an oder füllen Sie den unten beigefügten Fragebogen für Interessenten einer Studienplatzklage aus und senden uns diesen zu.

6.

Vergabe freier Studienplätze

Die meisten Verwaltungsgerichte ordnen zur Vergabe der zusätzlichen Studienplätze ein Losverfahren an. Angelehnt an die Leistungs- kriterien der Stiftung für Hochschulzulassung werden freie Studienplätze in Hochschulstart-

7. Erfolgsaussichten

Grundsätzlich gilt: Je weniger Interessenten bzw. Bewerber, desto größer die Chancen und umgekehrt. Die Studienplatzklage ist für Be- werber mit geringen Chancen auf Zulassung über die Stiftung für Hochschulzulassung oft die einzig sinnvolle Alternative. Sie ermöglicht bis auf wenige Ausnahmen unabhängig von der Stiftung für Hochschulzulassung, der Durchschnittsnote oder der Wartezeit den Studienbeginn. Sie stellt eine zusätzliche Chance neben dem Hochschulstart-Verfahren bzw. Hochschulbewerbungsverfahren dar.

Wir können seriöserweise keine Garantie für eine Zulassung geben!

Die individuellen Erfolgsaussichten hängen immer von der Zahl freier Studienplätze, der

Studiengängen nach derzeitigem Stand von den Verwaltungsgerichten in Baden-Würt- temberg (teilweise), Hamburg, Schleswig- Holstein und Mecklenburg-Vorpommern vergeben.

Zahl der Antragsteller, dem Zeitpunkt unserer Beauftragung, einer taktisch sinnvollen Hoch- schulstart-Bewerbung (Studienplatzklage PLUS - oben 4. und 5.) und der Klagestrate- gie, etwa der Bereitschaft, unserem Rat bei der Auswahl der zu verklagenden Hochschu- len zu vertrauen, ab.

Auswahl der zu verklagenden Hochschu - len zu vertrauen, ab. 7.1 Humanmedizin und Zahnmedizin, 1. Fachsemester

7.1 Humanmedizin und Zahnmedizin, 1. Fachsemester (allgemein)

Während früher noch nahezu jeder Bewerber mit einem Studienplatz im ersten Klageanlauf rechnen konnte, hat sich das Bild seit etwa 5 Jahren merklich gewandelt.

Gleichwohl betrugen die Erfolgsaussichten zur Erlangung eines medizinischen Studienplatzes im 1. Fachsemester im Wege der Studienplatz- klage für ein Wintersemester bis vor etwa 4 Jahren bei optimaler Klagestrategie mitunter noch bis zu 80 % (Voraussetzung Doppelver- fahren 1. Fachsemester Human- und Zahnme- dizin kombiniert und Studienplatzklage gegen zusammen 20 Hochschulen). Noch bessere Erfolgschancen hatten Studienplatzklagever- fahren in höhere Fachsemester.

Für das Sommersemester 2013 und das Win- tersemester 2013/14 gelten für Studienan- fänger folgende Einflussfaktoren:

Die wegen doppelter Abiturjahrgänge 2012 in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg und Bremen verschärfte Zulassungssituation im Vergabeverfahren der Stiftung für Hochschul- zulassung wird sich im Sommersemester

2013 fortsetzen. Eine nennenswerte Entspan-

nung ist zum Wintersemester 2013/14 noch nicht zu erwarten, da 2013 doppelte Abitur- jahrgänge aus Nordrhein-Westfalen und Hes- sen an die Universitäten drängen.

Auf den ersten Blick überrascht es daher, dass nicht auch die Zahl der Studienplatzklagever- fahren zunimmt. Im Gegenteil. Bereits zum Wintersemester 2011/12 war ein merklicher Rückgang bei der Gesamtzahl der Studien- platzklageverfahren zu verzeichnen.

Der maßgebliche Grund hierfür ist: Seit Ende

2010 bietet keine Rechtsschutzversicherung

mehr Neuverträge mit Versicherungsschutz für mehr als ein Studienplatzklageverfahren an.

Oft werden wir nach einer Erfolgsprognose in Prozent gefragt. Eine solche Angabe ist rech- nerisch kaum möglich und wäre wenig seriös. Denn niemandem - auch keinem Anwalt - ist im Vorfeld der Studienplatzklageverfahren die bundesweite Zahl der Antragsteller wie auch die exakte Zahl freier Studienplätze an den Universitäten bekannt. Schließlich werden uns Rechtsanwälten die Kapazitätsberechnungsun- terlagen der jeweiligen Universitäten in der Regel erst während der laufenden Gerichtsver- fahren zugänglich gemacht.

Der Erfolg von Studienplatzklageverfahren im Jahr 2013 wird wegen einiger Einflussfaktoren individuell verschieden sein. Wir sind gleich- wohl optimistisch, letztlich erneut auf über- durchschnittliche Erfolgsquoten zurückblicken zu können. Denn als eine von wenigen An- waltskanzleien kämpfen wir in Beschwerde- und ggf. auch in Hauptsacheverfahren um weitere Studienplätze exklusiv für unsere Mandanten.

Wir Anwälte von Dr. Selbmann & Bergert stel- len uns den Herausforderungen, die sich aus dieser komplexen Bewerbungssituation erge- ben. Bereits im Vorfeld einer Studienplatzkla- ge filtern wir aus der Vielzahl der ausbilden- den Hochschulen die erfolgversprechendsten heraus. Hier können Sie auf unsere umfassen- den Recherchetätigkeiten sowie unseren Er- fahrungsschatz bauen, der jährlich Ende Feb- ruar/Anfang März für ein Sommersemester bzw. Ende August/Anfang September für ein Wintersemester in Hochschulrankings betref- fend die Erfolgsaussichten einer Studienplatz- klage in den medizinischen Studiengängen münden.

Ihr Vorteil: Unsere anwaltliche Kunst besteht darin, Ihnen für eine Studienplatzklage aus- schließlich diejenigen Universitäten zu emp- fehlen, an denen die begründete Aussicht auf weitere Studienplätze besteht. Denn auch für die Studienplatzklage gilt: Viel hilft nicht im- mer viel! Verschiedentlich in den einzelnen medizinischen Studiengängen empfohlene Klageprogramme gegen mehr als 5 Universitä- ten zum Sommer- und mehr als 15 Universitä-

ten zum Wintersemester halten wir insbeson- dere nach bereits abgelaufenen Fristen für deutlich überzogen und fertige Klagepro- gramme für ein Wintersemester vor Mitte/En- de August im Übrigen für reine Spekulation. Die betreffenden Antragsteller verlieren auf unnötige Weise viel, viel Geld, da zwangsläu- fig Universitäten verklagt werden, an denen vorhersehbar keine Erfolgsaussichten beste- hen! Wir sind immer wieder aufs Neue ver- wundert, wie viele von vornherein aussichtslo- se Studienplatzklageverfahren durchgeführt werden, wenn wir zur Vervollständigung unse- rer Unterlagen Entscheidungen der betreffen- den Verwaltungsgerichte nachträglich anfor- dern.

den Verwaltungsgerichte nachträglich anfor- dern. Unser Tipp : Lassen Sie sich niemals allein davon

Unser Tipp: Lassen Sie sich niemals allein davon (ver)leiten, gegen welche Universitäten die Durchführung von Studienplatzklagever- fahren zeitlich (noch) möglich ist, insbesonde- re bei andernorts bereits abgelaufenen Fris- ten. Die zusätzliche und entscheidende Frage muss immer (!) lauten: Ist eine Studienplatz- klage gegen die betreffende Universität er- folgversprechend?

Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen für die Studiengänge Humanmedizin oder Zahnmedi- zin bei Kapazitätsverfahren zum 1. Fachse- mester jeweils Erfolgsaussichten von 70 % und mehr suggeriert werden. Erstens: In den me- dizinischen Studiengängen übersteigt bei Ver- fahren zum 1. Fachsemester die Zahl der An- tragsteller die Zahl freier Studienplätze deut- lich. Zweitens: Dort, wo freie Studienplätze unter den Antragstellern verlost werden, kann kein Anwalt das Losglück erzwingen.

Im Übrigen: Es besteht die Überlegung an ei- nigen Verwaltungsgerichten, diejenigen An- tragsteller zu belohnen, deren Prozessbevoll-

mächtigten in 1. Instanz Sachvortrag leisten, indem Antragsteller vorab aussortiert werden, für die kein Sachvortrag vorliegt. Sie können sich darauf verlassen, dass wir diesen Gepflo- genheiten in besonderer Weise Rechnung tra- gen, damit den von uns vertretenen Antrag- stellern keine Nachteile entstehen. Wir teilen die Studiengänge zur Bearbeitung innerhalb unserer Kanzlei unter uns 6 Anwälten auf, so dass grundsätzlich ein substanzieller Sachvor- trag gewährleistet ist.

Optimieren Sie Ihre Erfolgsaussichten:

Außerdem können zusätzliche freie Studien- plätze in den Beschwerdeverfahren 2. Instanz vergeben werden. Wenn Sie einen wenig kom- petenten oder wenig engagierten Anwalt be- auftragen, der sich nur auf die Antragstellung in 1. Instanz beschränkt, nehmen Sie an die- sen Gelegenheiten nicht mehr teil.

Erstens: Interessenten einer Studienplatzklage können die Erfolgsaussichten ihrer Studien- platzklage verbessern, wenn sie rechtzeitig vor Ablauf der für sie geltenden Hochschulstart- Bewerbungsfrist (Sommersemester 2013: für Alt- und Neuabiturienten gilt der 15. Januar 2013 - Wintersemester 2013/14: für Altabiturienten gilt der 31. Mai 2013, für Neuabiturienten der 15. Juli 2013) eine vollständige und an die Besonderheiten in einigen Bundesländern ange- passte Hochschulstart-Bewerbung abgeben. Orientieren Sie sich zur Optimierung Ihrer Hoch- schulstart-Bewerbung zum Sommersemester 2013 an unseren Empfehlungen zur Studien- platzklage PLUS - oben 5. bzw. wenden Sie sich zum Wintersemester 2013/14 rechtzeitig an uns. Rufen Sie uns hierzu unter der im Festnetz kostenfreien Rufnummer 0800/8181555 an oder füllen Sie den unten beigefügten Fragebogen für Interessenten einer Studienplatzkla- ge aus und senden uns diesen zu.

Zweitens: Erteilen Sie uns möglichst früh einen Auftrag zur Platzierung der so genannten Hochschuldirektbewerbungen außerhalb der festgesetzten Kapazität an den Hochschulen, an denen frühe Fristen gelten. Wichtig sind der 15. Januar 2013 für das Sommersemester 2013 und der 15. Juli 2013 für das Wintersemester 2013/14 (oben 3.).

Drittens: Orientieren Sie sich bei der Auswahl der zu verklagenden Hochschulen an unseren Hochschulrankings zu den Erfolgsaussichten einer Studienplatzklage. Diese Rankings lassen wir Ihnen Ende Februar/Anfang März 2013 für das Sommersemester 2013 bzw. Ende August/ Anfang September 2013 für das Wintersemester 2013/14 zukommen. Mandanten, die sich bei der Auswahl der Hochschulen an unseren Hochschulrankings orientieren, sparen bares Geld! Unsere Strategie: Optimal klagen + Kosten begrenzen. Bei der Prognose hinsichtlich der er- folgversprechenden Hochschulen waren wir bislang außerordentlich erfolgreich.

Viertens: Beschränken Sie sich bei der Auswahl der zu verklagenden Hochschulen möglichst nicht auf nur eine Hochschule. Andererseits sind in den jeweiligen medizinischen Studiengän- gen zum Sommersemester Studienplatzklageverfahren gegen mehr als 3-5 Universitäten und zum Wintersemester gegen mehr als 12-15 Universitäten nicht sinnvoll. Es werden anderen- falls zwangsläufig Universitäten verklagt, an denen keine Erfolgsaussichten gegeben sind.

7.1.1 Humanmedizin, 1. Fachsemester

Sommersemester 2013 (1. Fachsemester):

Zum Sommersemester 2013 ist der Studien- beginn im Studiengang Humanmedizin, 1. Fachsemester, an 9 Hochschulen möglich.

Bezüglich dieser Hochschulen können wir En- de Februar/Anfang März 2013 ziemlich genau

die Erfolgsaussichten einer Studienplatzklage beurteilen, da die Kapazitätszahlen grundsätz- lich bereits im Wintersemester zuvor über- prüft wurden. Wir können daher, sobald uns die verwaltungsgerichtlichen Entscheidungen aus dem Wintersemester 2012/13 vorliegen, eine sehr genaue Empfehlung aussprechen.

Erfahrungsgemäß ist eine Studienplatzklage gegen mehr als 3-5 Universitäten nicht sinn- voll. Sparen Sie zusätzliches Geld! Es werden anderenfalls Universitäten verklagt, an denen von vornherein keine Erfolgsaussichten beste- hen. Ziehen Sie stattdessen ein Klagepro- gramm zum Sommersemester (3-5) und zum nachfolgenden Wintersemester (12-15) und/ oder eine Studienplatzklagekombination mit dem Studiengang Zahnmedizin in Erwägung mit dem Ziel eines späteren Quereinstiegs in die Humanmedizin (unten 8. und 9.). Im Stu- diengang Zahnmedizin ist an 14 Hochschulen ein Studienanfang zum Sommersemester möglich.

Optimieren Sie Ihre Erfolgsaussichten. Ori- entieren Sie sich zur Chancenverbesserung einer Studienplatzklage an unseren Empfeh- lungen oben 5. und 7.1.

an unseren Empfeh- lungen oben 5. und 7.1. Wintersemester 2013/14 (1. Fachsemester): Zum Wintersemester

Wintersemester 2013/14 (1. Fachsemester):

Zum Wintersemester 2013/14 ist der Studien- beginn im Studiengang Humanmedizin, 1. Fachsemester, an 36 Hochschulen möglich.

Ein Blick auf die Antragstellerzahlen:

Zwischen einigen dutzend bis mehreren hun- dert Antragstellern ist alles möglich. Im Vor- feld einer Studienplatzklage sind die Zahlen leider niemandem bekannt.

Rückblickend beteiligten sich im Wintersemes- ter 2008/09 an den Kapazitätsverfahren der

1. Instanz, in denen 244 Studienplätze außer- halb der festgesetzten Kapazität erstritten werden konnten, durchschnittlich etwa 450 Antragsteller. 87 Studienplätze kamen in 2. Instanz für versierte Anwälte unter dann deut- lich weniger Antragstellern hinzu. Die An- tragstellerzahl stieg zum WS 2009/10, in dem in 1. Instanz beachtliche 243 Studienplätze verteilt wurden, wegen eines Sondereinflusses um etwa 30% an und verharrte im Winterse- mester 2010/11 etwa auf diesem Niveau. Vie- le Verfahren wurden in dieser Zeit mit Hilfe von Rechtsschutzversicherungen finanziert. Der Grund hierfür waren gegen Rechtsschutz- versicherungen ergangene Gerichtsurteile, wonach diese für mindestens 10 Studien- platzklageverfahren die Kosten zu überneh- men hatten, sofern keine vertragliche Begren- zung bestand. Anschließend war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Rechtsschutzversi- cherungen ihre Rechtschutzbedingungen än- dern würden. Mittlerweile gibt es bei Neuver- trägen keinen Versicherungsschutz mehr für mehr als 1 Studienplatzklageverfahren.

Bereits zum Wintersemester 2011/12 redu- zierte sich wegen des meist fehlenden Versi- cherungsschutzes die Gesamtzahl der bun- desweiten Studienplatzklageverfahren um etwa 20%, so dass eine Annäherung an die Verfahrenszahlen aus dem Wintersemester 2008/09 zu verzeichnen war.

Zum Wintersemester 2012/13 liegen zwar noch keine bestätigten Antragstellerzahlen vor. Es zeichnet sich jedoch ein weiterer Rückgang ab. Geht man von erneut weniger Studienplatzklägern und einer zumindest gleich bleibenden Zahl freier Studienplätze aus, verbessert sich selbstredend die Erfolgs- wahrscheinlichkeit für die Klagenden.

Optimieren Sie Ihre Erfolgsaussichten. Ori- entieren Sie sich zur Chancenverbesserung einer Studienplatzklage an unseren Empfeh- lungen oben 5. und 7.1.

7.1.2 Zahnmedizin, 1. Fachsemester

Sommersemester 2013 (1. Fachsemester):

Zum Sommersemester 2013 ist der Studien- einstieg an 14 Hochschulen möglich.

Eine Einschätzung der konkreten Erfolgsaus- sichten können wir vornehmen, sobald uns die gerichtlichen Entscheidungen zum voran- gegangenen Wintersemester 2012/13 vorlie- gen. Da die Hochschulkapazitäten grundsätz- lich jährlich berechnet werden, können wir aus den gerichtlichen Entscheidungen zum Wintersemester genaue Rückschlüsse auf die Zahl freier Studienplätze zum Sommersemes- ter ziehen.

Eine Studienplatzklage gegen mehr als 3-5 Universitäten ist nach unseren Erfahrungen aus den vorangegangenen Sommersemestern nicht sinnvoll. An den übrigen Universitäten bestehen von vornherein keine Erfolgsaussich- ten. Investieren Sie zusätzliches Geld besser in ein Klageprogramm zum Sommersemes- ter (3-5) und nachfolgenden Wintersemester

(7-10).

Optimieren Sie Ihre Erfolgsaussichten. Ori- entieren Sie sich zur Chancenverbesserung einer Studienplatzklage an unseren Empfeh- lungen oben 5. und 7.1.

Wintersemester 2013/14 (1. Fachsemester):

Im Studiengang Zahnmedizin, 1. Fachsemes- ter, ist ein Studieneinstieg zum Wintersemes- ter 2013/14 an 29 Hochschulen möglich.

Die Antragstellerzahlen betragen nur ein Vier- tel bis ein Drittel verglichen mit denen in der Humanmedizin bei einer mitunter recht hohen Zahl freier Studienplätze.

Auch hier ein Blick auf die Antragstellerzah- len:

Im Wintersemester 2008/09 beteiligten sich an den Kapazitätsverfahren vor den Verwal-

tungsgerichten der 1. Instanz, in denen 69 Studienplätze außerhalb der festgesetzten Kapazität vergeben wurden, durchschnittlich etwa 120 Antragsteller. 7 weitere Studienplät- ze kamen in der 2. Instanz hinzu. Zum Win- tersemester 2009/10, in dem in der 1. Instanz immerhin 100 Studienplätze verteilt wurden, sowie zum Wintersemester 2010/11 stieg die Antragstellerzahl um jeweils 25 % an. Zurück- zuführen war dies auch hier auf den Sonder- einfluss vieler durch Rechtsschutzversiche- rungen finanzierter Verfahren. Die Rechts- schutzversicherungen haben zwischenzeitlich reagiert. Mittlerweile gibt keine Neuverträge mehr mit Kostendeckung für mehr als 1 Stu- dienplatzklageverfahren.

Wegen des meist fehlenden Versicherungs- schutzes reduzierte sich bereits zum Winter- semester 2011/12 die Gesamtzahl der Studi- enplatzklageverfahren um etwa 30%.

die Gesamtzahl der Studi- enplatzklageverfahren um etwa 30%. Zum Wintersemester 2012/13 zeichnet sich ein weiterer

Zum Wintersemester 2012/13 zeichnet sich ein weiterer Rückgang bei der Zahl der An- tragsteller ab. Bei im Vergleich zum Vorjahr weniger Studienplatzklägern und einer zu- mindest gleich bleibenden Zahl freier Studi- enplätze, verbessert sich auch hier die Er- folgswahrscheinlichkeit für die gleichwohl Klagenden.

Optimieren Sie Ihre Erfolgsaussichten. Ori- entieren Sie sich zur Chancenverbesserung einer Studienplatzklage an unseren Empfeh- lungen oben 5. und 7.1.

7.2 Humanmedizin, höhere Fachsemester

In den höheren Fachsemestern des Studien- gangs Humanmedizin zeichnet sich ein diffe- renziertes Bild ab. Im 2. bzw. 3. vorklinischen Fachsemester sind die Antragstellerzahlen zuletzt kontinuierlich gestiegen. Beim Wechsel in das 1. klinische Fachsemester war im WS 2011/12 dagegen keine signifikante Steige- rung der Antragstellerzahl im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Neben den Bewer- bern, die in Ungarn studiert haben, gibt es zunehmend Rückkehrer aus anderen mittel- und osteuropäischen Staaten, wie Lettland, Rumänien und Polen.

Gleichwohl waren wir bei Studienplatzklagen in höhere Fachsemester bislang sehr erfolg- reich. Zum Wintersemester 2011/12 konnten sich alle unsere Mandanten für das 1. klini- sche Fachsemester, die unserer Klageempfeh- lung gefolgt sind, über einen Studienplatz freuen. Spätestens zum Sommersemester 2012 waren wir dann für alle übrig gebliebe- nen Mandanten mit Ortswunsch erfolgreich. Auch allen Mandanten, die uns im Sommer- semester 2012 erstmalig mit Studienplatzkla- geverfahren in das 1. klinische Fachsemester beauftragt hatten, konnten wir zu einem Stu- dienplatz verhelfen.

Die Berechnung der Kapazität im klinischen Studienabschnitt hängt in der Regel von pati- entenbezogenen Parametern ab. Einige Ver- waltungsgerichte prüfen hier nur oberfläch- lich, so dass die Einleitung von Studienplatz- klageverfahren dort ausscheidet (z.B. in Nordrhein-Westfalen). Für das 1. klinische Fachsemester empfehlen wir daher grundsätz- lich anstelle flächendeckender Studienplatz- klageverfahren eine Kombination der aus- sichtsreichsten Verfahren zum Sommerse- mester (3-5) und Wintersemester (7-10). Diese Taktik war bislang äußerst effizient. Spätestens im zweiten Anlauf erhielten in den letzten Jahren alle unsere Mandanten, die un- seren Klageempfehlungen und unseren Hin- weisen für die Bewerbung gefolgt sind, ent- weder im regulären Bewerbungsverfahren o- der aufgrund gerichtlicher Studienplatzklage- verfahren ihren gewünschten Studienplatz.

Unser Tipp: Wer etwaigen Unsicherheiten ei- nes Einstiegs in das 1. klinische Fachsemester aus dem Weg gehen will, sollte - auch bei ei- nem Wechsel aus dem Ausland - eher eine Klage in den vorklinischen Studienabschnitt in Erwägung ziehen!

in den vorklinischen Studienabschnitt in Erwägung ziehen! Sommersemester 2013: Vorklinik (2. und 4. Fachsemester) : Im

Sommersemester 2013:

Vorklinik (2. und 4. Fachsemester): Im Sommersemester stehen für eine Studien- platzklage sämtliche medizinischen Fakultä- ten zur Verfügung. Wir können in unseren Rankings Ende Februar/Anfang März 2013 sehr genau prognostizieren, an welchen Hochschulen es voraussichtlich freie Studien- plätze geben wird. Das sind die Universitäten, an denen die Verfahren zum vorangegange- nen Wintersemester erfolgreich waren.

Vorklinik (3. Fachsemester): Da lediglich 9 Universitäten im Sommersemester einen Stu- dieneinstieg anbieten, werden wir erfahrungs- gemäß für maximal 3-5 Universitäten eine Klageempfehlung aussprechen. Zur Chancen- verbesserung beauftragen Sie uns bitte vor dem 15. Januar 2013 mit der Stellung außer- kapazitärer Hochschulanträge in Baden-Würt- temberg.

Klinik (5. Fachsemester): Da Ende Februar/ Anfang März 2013 die meisten Entscheidun- gen aus dem vorangegangenen Wintersemes- ter vorliegen, können wir sehr genau prog- nostizieren, an welchen voraussichtlich 3-5 Universitäten auch im Sommersemester mit der Vergabe von Studienplätzen zu rechnen ist.

Wintersemester 2013/14:

Vorklinik (3. Fachsemester): Wegen des an allen medizinischen Fakultäten möglichen Studieneinstiegs kann gegen eine größere An- zahl an Universitäten in das 3. Fachsemester geklagt werden.

Vorklinik (2. und 4. Fachsemester): Wir wer- den voraussichtlich eine Klageempfehlung für maximal 3-5 Universitäten aussprechen, da lediglich 9 Universitäten einen Studieneinstieg anbieten. Beauftragen Sie uns bitte möglichst vor dem 15. Juli 2013 mit der Stellung außer-

7.3 Zahnmedizin, höhere Fachsemester

kapazitärer Hochschulanträge in Baden-Würt- temberg.

Klinik (5. Fachsemester): Aufgrund des an allen Universitäten möglichen Studienbeginns zum Wintersemester können im gesamten Bundesgebiet Klageverfahren eingeleitet wer- den. Eine Ausnahme bilden lediglich die Uni- versitäten in einem Bundesland, für die das zuständige Verwaltungsgericht lediglich im Sommersemester eine inhaltliche Kontrolle durchführt. Mangels Sachkenntnis sprechen gleichwohl andere Anwälte immer wieder Kla- geempfehlungen hinsichtlich dieser Universi- täten auch zum Wintersemester aus.

In den höheren Fachsemestern des Studien- gangs Zahnmedizin hat sich die Zahl der An- tragsteller in den letzten Semestern leicht er- höht. Denn Studienbewerber nutzen zuneh- mend anrechenbare Leistungen aus einem naturwissenschaftlichen Studium für einen Quereinstieg in die Zahnmedizin. Daneben gibt es eine kleine Gruppe an Bewerbern, die in der zahnmedizinischen Vorklinik auf einem gerichtlich zugewiesenen Teilstudienplatz studieren. Gleichwohl sind die Erfolgsaussich- ten für gerichtliche Verfahren in höhere Fach- semester außerordentlich gut.

Verfahren in höhere Fach- semester außerordentlich gut. Voraussetzung für einen Quereinstieg in die Zahnmedizin ist

Voraussetzung für einen Quereinstieg in die Zahnmedizin ist ein Anrechnungsbescheid (unten 8.). Für den Studiengang Zahnmedizin ist für die Ausstellung von Anrechnungsbe- scheiden die Behörde des Bundeslandes zuständig, in dem ein Antragsteller seinen Hauptwohnsitz hat. Studienbewerber mit einer Teilzulassung müssen das Physikumszeugnis vorlegen.

Optimieren Sie Ihre Erfolgsaussichten und beauftragen Sie uns rechtzeitig vor dem 15. Januar 2013 für das Sommersemester 2013 bzw. 15. Juli 2013 für das Wintersemester 2013/14 mit der Stellung außerkapazitärer Anträge an den Universitäten mit früher Frist.

Sommersemester 2013:

2., 4. und 6. Fachsemester: Im Sommerse- mester stehen für eine Studienplatzklage sämtliche zahnmedizinischen Fakultäten zur Verfügung. Wir können Ende Februar/Anfang März 2013 sehr genau prognostizieren, an welchen Hochschulen es voraussichtlich freie Studienplätze geben wird. Das sind die Uni- versitäten, an denen die Verfahren zum vo- rangegangenen Wintersemester erfolgreich waren.

3. Fachsemester: Da lediglich 14 Universitä-

ten im Sommersemester einen Studieneinstieg anbieten, werden wir erfahrungsgemäß für maximal 3-5 Universitäten eine Klageempfeh- lung aussprechen. Alle anderen Universitäten bieten vorhersehbar keine Aussichten auf Er- folg. Zur Chancenverbesserung beauftragen Sie uns bitte vor dem 15. Januar 2013 mit der Stellung außerkapazitärer Hochschulanträge in Baden-Württemberg.

Wintersemester 2013/14:

3. Fachsemester: Wegen des an allen zahn-

medizinischen Fakultäten möglichen Studien- einstiegs kann gegen eine größere Anzahl an

Universitäten in das 3. Fachsemester geklagt werden.

2., 4. und 6. Fachsemester: Wir werden vo- raussichtlich eine Klageempfehlung für maxi- mal 3-5 Universitäten aussprechen, da ledig-

7.4 Pharmazie

lich 14 Universitäten einen Studieneinstieg anbieten. Beauftragen Sie uns bitte möglichst vor dem 15. Juli 2013 mit der Stellung außer- kapazitärer Hochschulanträge in Baden-Würt- temberg.

Unsere Erfahrung zeigt, dass die Erfolgsaus- sichten einer Studienplatzklage im Fach Pharmazie für diejenigen, die nicht ortsge- bunden sind und unserer Klageempfehlung folgen, sehr gut sind. Anders als in medizini- schen Studiengängen treffen in den gerichtli- chen Verfahren um einen außerkapazitären Studienplatz der Pharmazie deutlich weniger Antragsteller aufeinander. In diesem Studien- gang ist die Nachfrage im Vergleich zu den anderen Studiengängen relativ gering. Es wird hier voraussichtlich weiterhin nur erforderlich sein, einige Hochschulen (höchstens 5) zu verklagen.

7.5 Psychologie (Diplom / Bachelor)

Optimieren Sie Ihre Erfolgsaussichten. Orient- ieren Sie sich an unseren Empfehlungen oben

7.1.

Orient- ieren Sie sich an unseren Empfehlungen oben 7.1. Im Unterschied zu den medizinischen Studi- engängen
Orient- ieren Sie sich an unseren Empfehlungen oben 7.1. Im Unterschied zu den medizinischen Studi- engängen

Im Unterschied zu den medizinischen Studi- engängen konkurrieren weit weniger Antrag- steller im Wege der Studienplatzklage um freie außerkapazitäre Studienplätze. Auf Grund jahrelanger Erfahrung kennen wir die Hochschulen, an denen eine Studienplatzklage im Studiengang Psychologie Erfolg verspricht.

Bereits zum Wintersemester 2010/11 betrug unsere Erfolgsquote 100 %. Es gelang uns, alle unsere Mandanten mit einem Studienplatz im Studiengang Psychologie zu versorgen.

Auch zum Wintersemester 2011/12 waren wir wieder außerordentlich erfolgreich. Es konnte sich sämtliche unserer Mandanten über einen

Studienplatz im 1. Fachsemester freuen, die ohne regionale Beschränkung unserer Klage- empfehlung hinsichtlich der erfolgverspre- chendsten Hochschulen bei der Auswahl der zu verklagenden Hochschulen gefolgt sind.

Die Studienplatzklageverfahren zum Winter- semester 2012/13 sind noch nicht abge- schlossen.

Optimieren Sie Ihre Erfolgsaussichten. Ertei- len Sie uns also möglichst früh einen Auftrag zur Platzierung der so genannten Hochschul- direktbewerbungen außerhalb der festgesetz- ten Kapazität an den Hochschulen, an denen frühe Fristen gelten. Wichtig ist der 15. Juli 2013 für das Wintersemester 2013/14 (oben

3.).

Wichtiger Hinweis für Interessenten einer Studienplatzklage in Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt: Be- werben Sie sich bitte unbedingt auch eigen- ständig im regulären Vergabeverfahren auf einen Studienplatz an diesen Hochschulen!

7.6 Tiermedizin

Es bilden nur fünf Hochschulen in Deutsch- land Veterinärmediziner aus, so dass die Er- folgschancen für Interessenten an einer Studi- enplatzklage zum 1. Fachsemester bislang von Semester zu Semester sehr unterschied- lich waren.

Gerichtliche Verfahren im 1. Fachsemester führen aufgrund der hohen Antragstellerzah- len nicht unbedingt im Eilrechtsschutz zum Erfolg. Daher muss auch die Durchführung eines Hauptsacheverfahrens in Betracht gezo- gen werden. Dieses nimmt wesentlich mehr Zeit in Anspruch. Jedoch kennen wir ein recht- liches Argument, welches von den Verwal- tungsgerichten lediglich in den Hauptsache- verfahren geprüft wird und welches zu einem Klageerfolg führen kann.

Die Durchführung von Verfahren in höhere Fachsemester des Studiengangs Tiermedizin ist problemlos möglich. Diese Verfahren be- treffen insbesondere Studienbewerber, die bereits anrechenbare Leistungen im Studien- gang Tiermedizin in Ungarn oder in einem anderen Studiengang, wie Agrarwissenschaf- ten oder Biologie, erworben haben. So steigt die Anzahl der Bewerber, die sich mit einem Physikum der Szent-István Universität Buda- pest um einen ordentlichen Studienplatz in Deutschland für ein höheres Fachsemester bewerben kontinuierlich.

Interessenten sollten rechtzeitig einen An- rechnungsbescheid bei der jeweiligen Hoch- schule beantragen. Da es an einigen Hoch- schulen Probleme mit der Erteilung von An- rechnungsbescheiden gibt, raten wir allen In- teressenten, sich möglichst früh mit uns in Verbindung zu setzen. So konnten wir eine Entscheidung vor dem Sächsischen Oberver- waltungsgericht erstreiten, wonach es bei der Vergleichbarkeit von anzurechnenden Studien- leistungen nicht auf Besonderheiten der Stu- dienordnung, sondern lediglich auf die Ap- probationsordnung ankommt. Damit wurde festgestellt, dass die bisherige Anrechnungs- praxis der Universität Leipzig rechtswidrig war.

praxis der Universität Leipzig rechtswidrig war. Unser Tipp : Denken Sie bereits früh über ei- nen

Unser Tipp: Denken Sie bereits früh über ei- nen Wechsel aus Ungarn an eine deutsche Hochschule nach. Ein Wechsel ist in der Regel bereits dann möglich, wenn Leistungsnach- weise über die Fächer des Vorphysikums vor- liegen. Die Universität Leipzig ist aufgrund der von uns erstrittenen Entscheidung vor dem Sächsischen Oberveraltungsgericht dazu ü- bergegangen, Studienzeiten statt Studienleis- tungen anzurechnen. Ein Fachsemester in Un- garn entspricht damit grundsätzlich einem Fachsemester in Leipzig.

Damit können für Studierende der Szent- István-Universität Budapest folgende Verfah- ren durchgeführt werden:

Sommersemester 2013:

Leipzig: 2./4./6. Fachsemester

Berlin: 4./6. Fachsemester

alle anderen Unis: nur 4. Fachsemester

Wintersemester 2013/14:

alle Unis: 3./5. Fachsemester

Studierende der Agrarwissenschaften und der Biologie an einer deutschen Hochschule erhal- ten ggf. auch Anrechnungsbescheide für ein Fachsemester und können daher Verfahren in das 2. Fachsemester zum Sommersemester 2013 durchführen.

Optimieren Sie Ihre Erfolgsaussichten. Ori- entieren Sie sich an unseren Empfehlungen oben 7.1.

7.7

Sonstige Studiengänge

Auch wenn die Nachfrage nach Studiengängen wie Lehramt, Erziehungswissenschaften, Sozi- ale Arbeit, Sonderpädagogik oder BWL deut- lich gestiegen ist, gilt nach wie vor: Die Zahl der Antragsteller ist in den meisten Verfahren überschaubar. Grundsätzlich bestehen daher in den nichtmedizinischen Studiengängen au- ßerordentlich gute Erfolgsaussichten.

Studiengängen au- ßerordentlich gute Erfolgsaussichten. Vielerorts hat sich durchgesetzt, dass die Uni- versitäten

Vielerorts hat sich durchgesetzt, dass die Uni- versitäten im Wege eines Vergleichsabschlus- ses die Antragsteller zulassen, wenn deren Zahl 3 bis 4 nicht übersteigt.

Auf die Erfolgsaussichten in den einzelnen Studiengängen kann wegen der Vielzahl von Studienmöglichkeiten und Hochschulen an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Zur

7.8 Masterstudiengänge

Einschätzung der jeweiligen Erfolgsaussichten fragen Sie bitte bei uns nach.

Bislang haben wir nahezu alle unsere Mandan- ten, die einen nichtmedizinischen Studien- gang gewählt haben, mit einem Studienplatz in Ihrem Wunschstudium versorgen können. Im Unterschied zu den medizinischen Studien- gängen konnte dabei häufig auch der Orts- wunsch erfüllt werden.

Voraussetzung ist jedoch, dass die Fristen für Bewerbungen außerhalb der Kapazität einge- halten werden. Die ersten Fristen in den Bun- desländern Baden-Württemberg, Sachsen-An- halt und Thüringen laufen bereits am 15. Ja- nuar 2013 für das Sommersemester 2013 bzw. am 15. Juli 2013 für das Wintersemester 2013/14 ab. Zudem gibt es insbesondere bei Fachhochschulstudiengängen Besonderheiten. Warten Sie nicht erst auf Ihren Ablehnungsbe- scheid, sondern lassen Sie sich rechtzeitig durch uns beraten.

Wichtiger Hinweis für Interessenten einer Studienplatzklage in Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt: Be- werben Sie sich bitte unbedingt auch eigen- ständig im regulären Vergabeverfahren auf einen Studienplatz an diesen Hochschulen!

In den letzten Jahren ist die Zahl der Bewerber um einen Masterstudienplatz kontinuierlich gestiegen. Abgelehnte Bewerber versuchen auch hier ihren Masterstudienplatz vor dem Verwaltungsgericht einzuklagen. Die Rechts- schutzmöglichkeiten sind vielfältig. Die Er- folgsaussichten beurteilen wir grundsätzlich mit sehr gut. Wir konnten bislang nahezu al- len unseren Mandanten zu einem Studienplatz verhelfen.

Reguläres Vergabeverfahren:

Zunächst ermittelt die Hochschule im regulä- ren Vergabeverfahren aus allen Bewerbern diejenigen, die für den entsprechenden Studi- engang geeignet sind. Stellt die Hochschule durch eine Eignungsprüfung fest, dass ein Bewerber nicht für den gewünschten Mast-

erstudiengang geeignet sei, muss zur Über- prüfung gegen den entsprechenden Bescheid ein Rechtsmittel eingelegt werden. Dabei ist zu klären, ob die Regelungen mit dem jeweili- gen Hochschulgesetz des Bundeslandes und dem Grundrecht auf freie Berufswahl verein- bar sind.

Hat die Hochschule die geeigneten Bewerber festgestellt, führt sie unter diesen ein Aus- wahlverfahren durch. Soweit eine Eignung eines Bewerbers festgestellt wurde, dieser aber im Auswahlverfahren keinen Studienplatz erhalten hat, kann überprüft werden, ob die- ses rechtmäßig verlief, d.h. Kriterien herange- zogen wurden, die mit dem Landesrecht - dort dem jeweiligen Hochschulgesetz bzw. dem jeweiligen Hochschulzulassungsgesetz - ver-

einbar sind. Bei der Heranziehung der Aus- wahlkriterien sollte die Bachelornote eine be- sondere Gewichtung erhalten.

Gibt es Ansatzpunkte für Rechtsfehler im Auswahlverfahren, muss der Ablehnungsbe- scheid innerhalb der Rechtsmittelfrist ange- griffen werden.

Studienplatzklageverfahren:

Bewerber, die die Eignungsprüfung bestanden haben oder voraussichtlich bestehen werden, können geltend machen, dass die Kapazität fehlerhaft berechnet worden ist und es ver- schwiegene Studienplätze gibt.

8. Quereinstieg

Die Kapazitätsverfahren in höhere Fachsemes- ter haben zugenommen. Dies ist unter ande- rem auf die gestiegene Anzahl von Rückkeh- rern aus Ungarn und anderen mittel- und ost- europäischen Ländern zurückzuführen. Zum anderen gibt es Studienbewerber, die in einem anderen Studiengang anrechenbare Leistun- gen erworben haben und in die Studiengänge Human- und Zahnmedizin wechseln möchten.

Wenn Sie im Ausland oder in einem verwand- ten Studiengang auf den gewünschten Studi- engang anrechenbare Leistungen erbracht haben, ist eine Klage in ein höheres Fachse- mester gleichwohl meist erfolgreich. Im Ver- gleich zu einem 1. Fachsemester konkurrieren Sie mit einer wesentlich geringeren Anzahl von Bewerbern. Damit reicht es in der Regel aus, eine geringere Anzahl von Hochschulen zu verklagen. Die Kosten für das Verfahren sind überschaubar.

Die Erfolgschancen bei einer Studienplatzkla- ge in das 2. bis 4. Fachsemester der Hu- manmedizin sind weiterhin gut. Lesen Sie bitte oben 7.2.

Bezüglich eines Wechsels in das 1. klinische Fachsemester im Studiengang Humanmedi- zin ist ein Wechsel an eine deutsche Hoch- schule nicht mehr problemlos möglich. Wir empfehlen daher, alle Chancen auf eine Zulas- sung in das 1. klinische Fachsemester zu nut-

Zu beachten ist, dass auch in den Masterstu- diengängen in einigen Bundesländern frühe Fristen für außerkapazitäre Hochschulbewer- bungen gelten. Die ersten Fristen laufen be- reits am 15. Januar 2013 für das Sommerse- mester 2013 bzw. am 15. Juli 2013 für das Wintersemester 2013/14 ab. Dies betrifft die Bundesländer Baden-Württemberg, Sachsen- Anhalt und Thüringen.

Vertrauen Sie nicht auf Aussagen des Lehrper- sonals, jeder Bachelorabsolvent Ihrer Hoch- schule werde einen Masterstudienplatz erhal- ten. Derartige „Zusagen“ sind für die Hoch- schule nicht bindend. Wichtig ist daher auch hier unsere möglichst zeitige Beauftragung, damit keine Fristen versäumt werden.

zen und nicht ausschließlich auf den Erfolg einer Studienplatzklage zu vertrauen. Bewer- ben Sie sich daher an allen Hochschulen im Bundesgebiet, die eine Ausbildung in diesem Studienabschnitt anbieten, um einen Studien- platz. Setzen Sie sich möglichst früh mit uns in Verbindung, damit wir rechtzeitig parallel die Bewerbungen außerhalb der festgesetzten Kapazität für Sie versenden können (siehe zu den Fristen oben 3.).

für Sie versenden können (siehe zu den Fristen oben 3. ). Wenn Sie die Immatrikulation in

Wenn Sie die Immatrikulation in ein höheres Fachsemester eines Studienganges, in dem Sie noch nicht studiert haben, beantragen wollen, benötigen Sie einen Anrechnungsbescheid. Das gilt auch, wenn Sie im gewünschten Stu- diengang bisher im Ausland (z.B. in Ungarn) studiert haben. Grundsätzlich ist für die Ertei- lung einer solchen Bescheinigung der Prü- fungsausschuss der Hochschule, an der Sie

das Studium fortsetzen wollen, zuständig. Für einige Studiengänge gelten jedoch Besonder- heiten.

In den Studiengängen Medizin und Pharmazie ist die Anrechnung von Studienleistungen über die zuständige Behörde des Bundeslan- des, in dem der Studienplatzbewerber gebo- ren ist, zu beantragen.

Für den Studiengang Zahnmedizin ist die Be- hörde des Bundeslandes zuständig, in dem der Antragsteller seinen Hauptwohnsitz hat.

Informationen zu den Prüfungsämtern erhal- ten Sie auf der Webseite des Instituts für me- dizinische und pharmazeutische Prüfungsfra- gen (IMPP) www.impp.de.

Die Anrechnung von erbrachten Leistungen für den Studiengang Tiermedizin erfolgt von der Universität des Bundeslandes, an der der Antragsteller einen Antrag auf Einschreibung

9. Doppelverfahren

Unter einem Doppelverfahren verstehen wir die Studienplatzklage in verschiedenen Stu- diengängen, z. B. in Humanmedizin und Zahnmedizin mit dem Ziel eines späteren Wechsels bei erworbenen anrechenbaren Leis- tungen. Diese Strategie bietet sich zur Chan- cenverbesserung durch Kumulation der Er- folgsaussichten je Studiengang an und hat sich bislang grundsätzlich bewährt.

10. Kosten

10.1 Überblick über die Gesamtkosten

oder Zulassung für das Studium gestellt hat. Informieren Sie sich bitte bei jeder Fakultät, wie diese verfährt.

Für den Wechsel von einem Teil- auf einen Vollstudienplatz erhalten Sie keinen Anrech- nungsbescheid, da die Studienleistungen nach der jeweiligen Approbationsordnung erbracht wurden. Die „Scheine“ reichen für eine ent- sprechende Bewerbung aus.

Für potentielle Quereinsteiger gilt, lassen Sie sich regelmäßig Äquivalenzbescheinigungen und Anrechnungsbescheide für erworbene Leistungen ausstellen. Überlegen Sie sorgfäl- tig, ob Sie erst einen Quereinstieg in das 1. klinische Fachsemester anstreben oder ob Sie nicht bereits in das 3. oder 4. vorklinische Fachsemester der Humanmedizin wechseln wollen. Wir raten zu einem frühen Quer- einstieg. Bewerben Sie sich außerdem auf Hochschulstart.de um einen Studienplatz im 1. Fachsemester.

Hochschulstart.de um einen Studienplatz im 1. Fachsemester. Die Gesamtkosten der Studienplatzklage setzen sich zusammen

Die Gesamtkosten der Studienplatzklage setzen sich zusammen aus:

unserer Vergütung

den Gerichtskosten

den Kosten des Anwalts der verklagten Hochschule (soweit diese einen Anwalt beauftragt hat) oder den Auslagen der Universität und

eventuell den Kosten des Verwaltungsverfahrens.

Die Gebühren aller am Verfahren Beteiligten sind gesetzlich geregelt und richten sich grundsätzlich nach den von den jeweiligen

Verwaltungsgerichten festgesetzten Streitwer- ten. Da die Verwaltungsgerichte die Streitwer- te unterschiedlich festsetzen (zwischen

1.000 und 5.000 ), entstehen je Studien- platzklageverfahren Gebühren in unterschied- licher Höhe.

Um unseren Mandanten eine Kostenschätzung zu ermöglichen, listen wir für jede Hochschule die Gebühren aller am jeweiligen Kapazitäts- verfahren Beteiligten in unseren Hochschul- rankings akribisch auf. Dabei greifen wir im- mer auf die aktuellsten Zahlenwerte zurück. Für Sie ergibt sich so ein Höchstmaß an Kos- tentransparenz. Preissensible Mandanten

können ihr Klageprogramm an den gegebenen finanziellen Möglichkeiten ausrichten. Es kön- nen Hochschulen ausgewählt werden, für die ein niedriger Gegenstandswert gilt und/oder die keinen Anwalt mit ihrer Vertretung beauf- tragen. Vor der Einlegung eines Rechtsmittels stimmen wir uns auf Wunsch mit Ihnen ab.

Sie wollen wissen, wie hoch die voraussichtli- che Gesamtkostenbelastung für Sie ist? Wir haben für Sie die durchschnittlichen Gesamt- kosten je verklagte Hochschule ermittelt.

Kalkulieren Sie bitte mit folgenden durchschnittlichen Gesamtkosten je Hochschule bei mehr als 5 Kapazitätsverfahren:

Gesamtkostenschätzung

1. Instanz

1. und 2. Instanz

Humanmedizin

1.100

1.205

Zahnmedizin

1.270

1.390

Psychologie und sonstige Studiengänge

 

ca. 775

 

Berechnungsgrundlage für die durchschnittli- chen Gesamtkosten sind die in unseren Hoch- schulrankings für das WS 2011/12 zur Klage empfohlenen Universitäten und die bei der Durchführung von Kapazitätsverfahren gegen diese Hochschulen in der jüngeren Vergan- genheit angefallenen Gesamtkosten. Abwei- chungen bei den Gesamtkosten nach oben

10.2 Vergütung unserer Tätigkeit

oder unten sind im Einzelfall möglich, etwa wenn aus unseren aktuellen Hochschulran- kings Universitäten mit günstigeren Verfah- renskosten ausgewählt werden oder wenn Ge- richte Verfahrensabläufe ändern oder andere Streitwerte als bislang festsetzen oder sich Hochschulen entgegen bisheriger Praxis an- waltlich vertreten lassen.

Die Vergütung der Rechtsanwälte ist im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) gere- gelt. Abweichungen von den dort für die Durchführung gerichtlicher Verfahren festge- legten Gebühren nach unten sind untersagt. Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz stellt diesbezüglich eine Mindestpreisvorschrift dar.

Wir berechnen folgendes Mindesthonorar:

Rechtsanwälte dürfen für gerichtliche Verfah- ren keine Pauschalvereinbarungen treffen, die unterhalb dieser gesetzlichen Gebühren lie- gen. Wir listen in unseren Hochschulrankings für jede Hochschule die in der jüngeren Ver- gangenheit angefallenen Rechtsanwaltsgebüh- ren auf.

Zahl der Hochschulen:

Mindesthonorar (inkl. 19 % USt.)

1 Hochschule

895,00

2 Hochschulen

1.485,00

3 Hochschulen

1.845,00

4 Hochschulen

2.185,00

5 und mehr Hochschulen

2.485,00

Fallbeispiele für unsere Rechtsanwaltsgebühren:

Wir führen Kapazitätsverfahren gegen die Universitäten A-Stadt und B-Stadt in 1. Instanz durch:

 

Streitwert bei Uni A-Stadt

Streitwert bei Uni B-Stadt

2.500

5.000

außerkapazitärer Uni-Antrag

25,00

25,00

Verfahrensgebühr 1. Instanz

272,87

489,45

Summe

297,87

514,45

Wir führen Kapazitätsverfahren gegen die Universitäten C-Stadt und D-Stadt durch. Mit den Hoch- schulen werden gerichtliche Vergleiche in 1. Instanz geschlossen:

 

Streitwert bei Uni C-Stadt

Streitwert bei Uni D-Stadt

2.500

5.000

außerkapazitärer Uni-Antrag

25,00

25,00

Verfahrensgebühr 1. Instanz

272,87

489,45

Einigungsgebühr

191,59

358,19

Summe

489,46

872,64

Wir führen Kapazitätsverfahren gegen die Universitäten E-Stadt und F-Stadt durch. Gegen die Ent- scheidungen 1. Instanz erheben wir Beschwerde:

 

Streitwert bei Uni E-Stadt

Streitwert bei Uni F-Stadt

2.500

5.000

außerkapazitärer Uni-Antrag

25,00

25,00

Verfahrensgebühr I. Instanz

272,87

489,45

Verfahrensgebühr II. Instanz

114,95

202,90

Summe

412,82

717,35

Wir führen Kapazitätsverfahren gegen die Universitäten G-Stadt und H-Stadt in 1. Instanz durch. Die Hochschulen erlassen Ablehnungsbescheide auf die außerkapazitären Hochschulanträge.

 

Streitwert bei Uni G-Stadt

Streitwert bei Uni H-Stadt

2.500

5.000

außerkapazitärer Uni-Antrag

25,00

25,00

Verfahrensgebühr I. Instanz

272,87

489,45

Fristwahrende Klage gegen Ablehnungsbescheid

272,87

489,45

Summe

570,74

1.003,90

10.3

Gerichtskosten

Für die Tätigkeit der Gerichte fallen in jedem einzelnen Verfahren Gerichtskosten an. Die Höhe der Gebühren richtet sich auch hier nach dem Streitwert. Dieser wird von den Verwal- tungsgerichten zwischen 1.000 und 5.000 festgesetzt. In einem etwaigen Hauptsache-

verfahren beträgt der Streitwert grundsätzlich

5.000 .

Anfallende Gerichtskosten:

Im Eilverfahren werden die Gerichtskosten nach Abschluss des Verfahrens von der je- weils zuständigen Gerichtskasse geltend ge- macht. Anders in einem etwaigen Hauptsa- cheklageverfahren, dort muss der Kläger die Gerichtskosten zunächst vorstrecken, damit das Verfahren eingeleitet werden kann.

Streitwerte

Eilverfahren

Eilverfahren

Beschwerde

Klageverfahren

Klageverfahren

ermäßigt

ermäßigt

1.000

82,50

27,50

110,00

165,00

55,00

2.500

121,50

40,50

162,00

243,00

81,00

3.750

157,50

52,50

210,00

315,00

105,00

5.000

181,50

60,50

242,00

363,00

121,00

Für jedes Verfahren fallen die angegebenen Gerichtskosten zzgl. Auslagen der Gerichte für Kopien etc. an. Eine Ermäßigung der

Gerichtskosten tritt bei Abschluss eines Ver- gleiches, bei Rücknahme oder anderer Erledi- gung ein.

10.4 Kosten der von den Hochschulen beauftragten Anwälte, Auslagen der

Universitäten

Soweit sich die Hochschule vor Gericht anwalt- lich vertreten lässt, betragen die Gebühren des „Uni-Anwalts“ 272,87 bei einem Streit- wert von 2.500 und 489,45 bei einem Streitwert von 5.000 . Findet eine mündliche

Verhandlung statt, was eher selten der Fall ist, erhöhen sich die Anwaltskosten auf 919,28 (Streitwert 5.000 ) bzw. 502,78 (Streitwert

2.500 ). Wird ein Vergleich geschlossen,

10.5 Kosten des Verwaltungsverfahrens

trägt die Hochschule ihre Anwaltskosten in der Regel selbst. Werden Anträge oder Klagen zurückgenommen, werden die Kosten des „Uni-Anwalts“ ebenfalls geltend gemacht.

Die Hochschulen können, wenn sie sich nicht anwaltlich vertreten lassen, in jedem Verfah- ren eine Auslagenpauschale von 20,00 gel- tend machen, wovon leider auch immer mehr Hochschulen Gebrauch machen.

Kosten im Verwaltungsverfahren entstehen, wenn die Universität mit Ablehnungsbeschei- den auf die Bewerbung außerhalb der Kapazi- tät reagiert, gegen die dann mit einem Wider-

spruch vorgegangen werden muss. Wider- spruchsgebühren fallen nur in Hamburg, in Schleswig-Holstein und im Saarland an.

10.6 Kostentragung

Wer verliert, zahlt. Dieser Grundsatz gilt im Kapazitätsprozessrecht nur eingeschränkt. Die gesamten Kosten des jeweiligen Verfah- rens muss der Antragsteller tragen, wenn das Gericht feststellt, dass keine Studienplätze im gewünschten Studiengang vorhanden sind und es den Antrag ablehnt.

Einige Gerichte verpflichten die Antragsteller aber auch dann die Verfahrenskosten vollständig zu tragen, wenn die Zahl der au- ßerkapazitären Studienplätze im Vergleich zur Bewerberzahl sehr gering war oder der An- tragsteller nicht ausgelost wurde.

Einige Gerichte bilden Kostenquoten. Die Kostenentscheidung richtet sich dann nach der Anzahl der am Verfahren Beteiligten und der vom Gericht festgesetzten Anzahl außer- kapazitärer Studienplätze. Hat das Gericht

z. B. 10 Studienplätze „gefunden“ und sind am Verfahren 100 Antragsteller beteiligt, wird die Kostenentscheidung dieser Verwaltungsge- richte 1/10 der Kosten der Universität und 9/ 10 der Kosten den Antragstellern zuweisen. Nach unserer Auffassung entspricht eine der- artige Quotenbildung aber nicht den gesetzli- chen Grundlagen, da die Anzahl der Verfah- rensbeteiligten eine vom einzelnen Antragstel- ler nicht zu beeinflussende Größe ist.

Deshalb gehen immer mehr Gerichte dazu über, dass Antragsteller und Hochschule ihre Kosten selbst zu tragen haben, sobald auch nur ein Studienplatz an der jeweiligen Hoch- schule gefunden wird (so genannte Kosten- aufhebung). Diese interessengerechte Praxis führt dazu, dass die Antragsteller von den Kosten der Hochschulanwälte entlastet wer- den.

11. Rechtsschutzversicherung

Neuverträge:

Die beiden folgenden Rechtsschutzversiche- rungen versichern derzeit noch in begrenztem Umfang Studienplatzklageverfahren:

Advocard: Begrenzung auf 1 Studienplatzkla- geverfahren in der Laufzeit des Rechtsschutz- vertrages. Die Wartezeit beträgt 12 Monate.

Allrecht: Begrenzung auf 1 Studienplatzkla- geverfahren je Kalenderjahr. Wartezeit 3 Mo- nate.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollstän- digkeit der Angaben können wir nicht über- nehmen. Da es sehr viele Rechtsschutzversi- cherungen gibt, ist es leider nicht möglich, dass wir laufend über den aktuellen Stand der Rechtsschutzbedingungen informiert sind.

Altverträge:

Zeitweilig wurden Studienplatzklageverfahren von folgenden Rechtsschutzversicherungen ohne zahlenmäßige Begrenzung versichert, so dass Versicherungsnehmer mit entsprechen- den Altverträgen umfassenden Deckungs- schutz für die Durchführung von Studien-

platzklageverfahren beanspruchen können:

Advocard, Allianz, ARAG, Auxilia, Concordia, D.A.S., DEURAG, DEVK, Domcura, HDI Ger- ling, ÖRAG, Provinzial, Rechtsschutz-Union, Roland, R + V Versicherung, VHV, Zurich.

Mit der R + V Versicherung und der Zurich haben wir eine Sondervereinbarung für Altver- träge abgeschlossen.

Für die Frage, ob Versicherungsschutz bes- teht, kommt es darauf an, wann der Vertrag geschlossen wurde und welche Rechtsschutz- bedingungen für diesen Vertrag gelten. Grundsätzlich sind das die Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen (ARB) und sonsti- gen Abreden bei Vertragsschluss, es sei denn, mit dem Versicherungsnehmer wurde eine Vertragsänderung rechtswirksam vereinbart.

Versicherungsschutz besteht, wenn im Versi- cherungsvertrag der Verwaltungsrechtsschutz eingeschlossen ist, und zwar über den ver- kehrsverwaltungsrechtlichen Schutz hinaus. Des Weiteren darf das Hochschulzulassungs- recht bzw. dürfen Studienplatzklage- oder Ka- pazitätsverfahren nicht ausdrücklich ausge- nommen sein. Der Umfang des Versicherungs-

schutzes ergibt sich in der Regel aus dem Versicherungsschein zusammen mit den All- gemeinen Rechtsschutzbedingungen, dort § 2 (Leistungsarten) und folgende, die bei Ver- tragsschluss ausgehändigt werden.

Sofern keine zahlenmäßige Begrenzung ver- einbart ist, bestand lange Zeit Streit mit den Rechtsschutzversicherungen über die Zahl der versicherten Studienplatzklageverfahren. In einem grundlegenden Urteil des Oberlandes- gerichts Celle aus dem Jahr 2007 wurde die Concordia verurteilt, die Kosten für 10 Studi- enplatzklageverfahren zu übernehmen. Auch das Oberlandesgericht Frankfurt in Prozessen gegen die DEURAG und das Landgericht Mün- chen in einem Klageverfahren gegen die Rechtsschutz Union haben die verklagten Ver- sicherungen zur Kostenübernahme von 10 Studienplatzklageverfahren verurteilt. Die von der Concordia und der DEURAG eingelegten Revisionen zum Bundesgerichtshof wurden in

der mündlichen Verhandlung am 23.09.2009 von den Versicherungen fallengelassen, nach- dem der Bundesgerichtshof zu erkennen ge- geben hat, dass er den Rechtsschutzbedin- gungen keine Begrenzung auf 10 Verfahren entnehmen könne.

Ist das Verwaltungsrecht versichert, kann die Versicherung im Zuge der Deckungsanfrage aber die Darlegung von Tatsachen verlangen, woraus auf hinreichende Erfolgsaussichten in den Studienplatzklageverfahren gerade gegen die ausgewählten Hochschulen geschlossen werden kann. Hierzu sind regelmäßig nur ver- sierte, auf Hochschulzulassungsrecht speziali- sierte Rechtsanwälte in der Lage.

Wir prüfen für Sie gern, ob vertraglich Versi- cherungsschutz besteht und übernehmen selbstverständlich die Korrespondenz mit der Versicherung.

12. Prozesskostenhilfe (PKH)

Voraussetzung für die Gewährung von staatli- cher Prozesskostenhilfe ist, dass der Studien- bewerber mit der so genannten Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nachweisen kann, die Prozess- kosten nicht aufbringen zu können. Den ent- sprechenden Vordruck erhalten Sie von uns. Sofern Sie nicht bereits eine Ausbildung abge- schlossen haben, kann Prozesskostenhilfe nur „elternabhängig“ gewährt werden. D. h. die Voraussetzungen für die Bewilligung von Pro- zesskostenhilfe müssen auch bei Ihren Eltern vorliegen. Auch diese müssen dann eine ent- sprechende Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse beim Ver- waltungsgericht einreichen. Grund: Ein an sich gegebener Anspruch eines Studienbewerbers auf staatliche Prozesskostenhilfe wird von seinem Anspruch auf den so genannten Pro- zesskostenvorschuss gegen die Eltern ver- drängt, sofern diese nicht ebenfalls unvermö- gend sind. Denn der Anspruch auf Prozess- kostenvorschuss gegen die Eltern ist Teil des Anspruchs auf Ausbildungsunterhalt.

Für die Bewilligung von PKH ist es weiter er- forderlich, dass das gerichtliche Verfahren Aussicht auf Erfolg hat. Dies ist aus unserer Sicht zu bejahen, wenn das Gericht Studien- plätze außerhalb der Kapazität findet. Nicht selten entscheiden die Gerichte über PKH-An- träge erst sehr spät und zusammen mit der Sache. Sind keine Studienplätze zu vergeben, muss der Antragsteller letztlich doch für die Kosten aufkommen.

Achtung: Von der Prozesskostenhilfe werden nur die eigenen Anwaltskosten und die Gerichtskosten übernommen, nicht aber die Kosten der Gegenseite! Dieser Fall tritt ein, wenn das Gericht entscheidet, dass die An- tragsteller die Kosten des gerichtlichen Ver- fahrens ganz oder teilweise zu tragen haben (oben 10.6). Der Antragsteller wird dann trotz Prozesskostenhilfe an den Anwaltskosten der Gegenseite beteiligt.

13. Die Mandatserteilung

Wenn Sie uns zunächst mit der Stellung frist- wahrender Hochschuldirektbewerbungen be- zogen auf einen Studienplatz außerhalb der Kapazität beauftragen wollen, Sie sich für eine Optimierung Ihrer Hochschulstart-Bewerbung zur Chancenverbesserung einer Studienplatz- klage interessieren oder wenn Sie sich bereits für die eigentlichen gerichtlichen Kapazitäts- klageverfahren entschieden haben, setzen Sie sich bitte mit uns telefonisch unter der im Festnetz kostenfreien Telefonnummer 0800/ 8181555 in Verbindung.

kostenfreien Telefonnummer 0800/ 8181555 in Verbindung. Oder füllen Sie gleich den als Anhang zu die -

Oder füllen Sie gleich den als Anhang zu die- ser Information beigefügten Fragebogen für Interessenten einer Studienplatzklage aus und übermitteln uns diesen bitte per Telefax, per E-Mail oder mit der Post.

Nach Erhalt Ihrer Nachricht werden wir Ihnen entsprechende Vereinbarungen zur Unter-

schrift übermitteln. In diesen ist geregelt, womit Sie uns beauftragen und welche Vergü- tung wir dafür erhalten. Außerdem benötigen wir von Ihnen für jedes einzelne Verfahren eine Vollmacht und eine eidesstattliche Versi- cherung, die wir für Sie vorbereiten und die Sie sich bitte vollständig und gründlich vor Unterzeichnung durchlesen, da die falsche eidesstattliche Versicherung als Straftat ver- folgt wird.

Etwa Ende Februar/Anfang März für das Sommersemester 2013 bzw. Ende August/An- fang September für das Wintersemester 2013/ 14 erhalten Sie unser Hochschulranking zu den Erfolgsaussichten einer Studienplatzkla- ge. Auf der Grundlage dieses Empfehlungs- schreibens entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, an welchen Hochschulen Studienplatz- klageverfahren für Sie durchgeführt werden sollen.

Wenn Sie einen Studienplatz erhalten, werden wir Sie unverzüglich telefonisch davon in Kenntnis setzen und Ihnen die für die Imma- trikulation gesetzte Frist mitteilen. Noch bei Gericht anhängige Verfahren werden wir zur Kostenminimierung beenden, sofern der er- haltene Studienplatz sicher ist.

Wir hoffen, mit diesen Informationen Ihre Fra- gen beantwortet zu haben. Sollten Sie weite- ren Informationsbedarf haben, stehen wir Ih- nen selbstverständlich jederzeit gern zur Ver- fügung.

Freundliche Grüße, Ihre Rechtsanwälte

zur Ver- fügung. Freundliche Grüße, Ihre Rechtsanwälte Dr. Frank Selbmann Rechtsanwalt Katrin Bergert

Dr. Frank Selbmann

Rechtsanwalt

Grüße, Ihre Rechtsanwälte Dr. Frank Selbmann Rechtsanwalt Katrin Bergert Rechtsanwältin Ralf Bergert Rechtsanwalt

Katrin Bergert

Rechtsanwältin

Ralf Bergert Rechtsanwalt
Ralf Bergert
Rechtsanwalt
Katrin Bergert Rechtsanwältin Ralf Bergert Rechtsanwalt Christoph R. Müller Rechtsanwalt Dr. Katja Kiebs

Christoph R. Müller

Rechtsanwalt

Dr. Katja Kiebs
Dr. Katja Kiebs

Rechtsanwältin

R. Müller Rechtsanwalt Dr. Katja Kiebs Rechtsanwältin Sylvia Frankenstein Rechtsanwältin studienplatz-klage.de

Sylvia Frankenstein

Rechtsanwältin

Formular für Interessenten einer Studienplatzklage Herzlich willkommen. Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer

Formular für Interessenten einer Studienplatzklage

Herzlich willkommen. Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Tätigkeit. Zur reibungslosen Bear- beitung Ihres Anliegens benötigen wir einige personenbezogene Informationen von Ihnen, die wir in unserer Handakte hinterlegen und in unserer EDV speichern. Ihre Angaben werden im Rahmen anwaltlicher Verschwiegenheit selbstverständlich vertraulich behandelt.

A Persönliche Daten

Anrede, Vorname, Name:

         

Straße, Hausnummer:

         

PLZ, Ort:

   
         

Geburtsdatum:

         

Staatsangehörigkeit:

         

Telefon (privat):

         

Telefon (beruflich):

         

Telefon (mobil):

         

Telefax:

   
       

Mir ist bekannt, dass unverschlüsselte E-Mails bei deren Datenübertragung von Dritten eingesehen werden können. Wenn ich in das nachstehende Feld eine E-Mail-Adresse eintrage, entbinde ich die Kanzlei insoweit von der anwaltlichen Schweigepflicht und bin mit einer E-Mail-Kommunikation einverstanden:

E-Mail:

   
         

Datum des Abiturs:

         

Notendurchschnitt:

B

Rechtsschutzversicherung

 

Sind Sie rechtsschutzversichert oder über andere Personen (z.B. Eltern) mitversichert?

     

ja

 
   

nein

 

Wenn nicht, dann unten weiter mit C „Studium“.

Wenn ja,

Name der Versicherung:

           

Anschrift der Versicherung:

           

Wer ist Versicherungsnehmer?

           

Beginn des Versicherungsvertrages:

Versicherungsscheinnummer,

 

ggf. Schadennummer:

Wünschen Sie eine Deckungsanfrage durch uns?

     

ja

 
       
     

nein

 

Nur angeben, wenn Sie nicht selbst Versicherungsnehmer der Rechtsschutzversicherung, sondern über andere Personen mitversichert sind:

In welchem Verwandtschaftsverhältnis stehen Sie zum Versicherungsnehmer?

         

Sind Sie verheiratet?

 
     

ja

 
       
     

nein

 

Leben Sie in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft?

     

ja

 
       
     

nein

 

Was haben Sie seit dem Abitur von wann bis wann gemacht? Bitte Dienste, Ausbildungen, Praktika und Arbeitstätigkeiten angeben:

C

Studium

   

1.

In welchem Studiengang, Fachsemester und zu welchem Studienbeginn wollen Sie gern studieren?

   
 

Für erste und höhere Fachsemester der Studiengänge Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin, Pharmazie:

 

Haben Sie sich für dieses Semester bereits bei Hochschulstart beworben?

       

ja

 
     

nein

 

Alle sonstigen Studiengänge (erste und höhere Fachsemester):

Haben Sie sich im regulären Bewerbungsverfahren beworben?

     

ja

     

nein

2.

Wurden Sie schon einmal immatrikuliert und/oder haben Sie eine Zulassung und werden sich demnächst einschreiben?

       

ja

     

nein

 

Wenn ja, von wann bis wann (bitte Angabe WS/SS), in welchem Studiengang und an welcher (Fach-) Hochschule?

 
 

Wurde das Studium mit dem jeweiligen Abschluss beendet?

       

ja

     

nein

 

Wenn Sie ein Studium abgebrochen haben sollten, geben Sie bitte den Grund an:

 
 

Haben Sie anrechenbare Leistungen für Ihren jetzt gewünschten Studiengang erlangt?

       

ja

     

nein

 

Wenn ja, liegt ein Anrechnungsbescheid vor?

       

ja

     

nein

 

Wie viele Semester wurden angerechnet?

     

3.

Haben Sie schon einmal eine Zulassung für irgendein Studium erhalten und nicht angenom- men?

       

ja

     

nein

 

Wenn ja, zu welchem Winter- oder Sommersemester, in welchem Studiengang und an wel- cher (Fach-) Hochschule?

 
 

Geben Sie bitte den Grund für die Nichtannahme des Studienplatzes an:

 

D Auftrag an Dr. Selbmann & Bergert (bitte bei Nichtzutreffen freilassen)

Hochschulstart-Bewerbungsberatung (Human- und/oder Zahnmedizin):

 

Ich möchte einen Studienplatz über die Stiftung für Hochschulzulassung erhalten und wün- sche eine Hochschulstart-Bewerbungsberatung zur Platzierung der Universitäten in der Quo- te zum Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) zu einem Preis von 245,00 € im Studien- gang

       

Humanmedizin

Zahnmedizin

   

oder

Human- und Zahnmedizin zu einem Preis von 385,00 €

   

für das

   
       

Sommersemester 2013

Wintersemester 2013/14.

   

Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf.

     

Studienplatzklageverfahren im Sommersemester 2013:

 

Studienplatzklageverfahren:

     

Ich weiß bereits, wie viele Studienplatzklageverfahren ich an welchen Hochschulen betreiben möchte.

   

Zahl der Studienplatzklageverfahren:

   
   

Name(n) der Hochschule(n):

     
     

Fristwahrende Hochschulbewerbungen für medizinische Studiengänge und Psychologie (jeweils erste und höhere Fachsemester):

Ich möchte mich erst später entscheiden, ob und wie viele Studienplatzklageverfahren durchge- führt werden sollen, deshalb

 

wünsche ich zur Wahrung meiner Rechte zunächst, dass zum Sommersemester 2013 in

   

den Bundesländern mit einer Frist 15. Januar 2013 bzw. 1. März 2013 die Hochschuldirekt- bewerbungen außerhalb der Kapazität zu einem Preis von 25,00 € je Hochschulbewerbung platziert werden.

   

Geben Sie den Studiengang oder die Studiengänge an, in denen die Hochschuldirektbewer- bungen für Sie erfolgen sollen:

     

Studienplatzklageverfahren im Wintersemester 2013/14:

Nur für Medizin/Zahnmedizin (1. FS): Optimierung der Hochschulstart-Bewerbung zur Chancenver- besserung einer Studienplatzklage (Studienplatzklage PLUS):

 

Ich wünsche eine Beratung zur Optimierung meiner Bewerbung bei der Stiftung für Hoch- schulzulassung in Medizin/Zahnmedizin zur Chancenverbesserung einer Studienplatzklage zu einem Preis von 120,00 € unter Anrechnung auf ein sich anschließendes Studienplatzkla- geverfahren. Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf.

Studienplatzklageverfahren:

             

Ich weiß bereits, wie viele Studienplatzklageverfahren ich an welchen Hochschulen betreiben möchte.

   

Zahl der Studienplatzklageverfahren:

         
   

Name(n) der Hochschule(n):

             
     

Fristwahrende Hochschulbewerbungen für medizinische Studiengänge und Psychologie (jeweils erste und höhere Fachsemester):

Ich möchte mich erst später entscheiden, ob und wie viele Studienplatzklageverfahren durchge- führt werden sollen, deshalb

 

wünsche ich zur Wahrung meiner Rechte zunächst, dass zum Wintersemester 2013/14 in

   

den Bundesländern mit einer Frist 15. Juli 2013 bzw. 1. September 2013 die Hochschuldi- rektbewerbungen außerhalb der Kapazität zu einem Preis von 25,00 € je Hochschulbewer- bung platziert werden.

   

Geben Sie den Studiengang oder die Studiengänge an, in denen die Hochschuldirektbewer- bungen für Sie erfolgen sollen:

     

Bitte um Rückruf:

             

Ich habe mich noch nicht entschieden und wünsche einen

       
     

schnellstmöglichen Rückruf unter folgender Telefonnummer

 
   

oder

               
     

Rückruf am (Datum)

um

   

Uhr

                       
       

unter folgender Telefonnummer

         

Sonstige Bemerkungen:

 

Datenschutzerklärung (§4a BDSG):

   

Ich bin damit einverstanden, dass die vorgenannten Daten von der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Selbmann & Bergert zum Zwecke der Bearbeitung des Anliegens verarbeitet und genutzt werden.

Datum,

Unterschrift