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Basilikum

Basilikum Botanischer Name: Ocimum basilicum Namen und Synonyme Basilikum, Basilienkraut, Braunsilge, Deutscher Pfeffer,

Botanischer Name: Ocimum basilicum

Basilikum Botanischer Name: Ocimum basilicum Namen und Synonyme Basilikum, Basilienkraut, Braunsilge, Deutscher Pfeffer,

Namen und Synonyme Basilikum, Basilienkraut, Braunsilge, Deutscher Pfeffer, Hirnkraut, Josefskräutlein, Krampfkräutl, Königskraut, Suppenbasil.

Botanisch: Ocimum basilicum. Der Name Ocimum stammt von dem griechischen Wort ozein ab, dieses bedeutet "duften, riechen ".

Beschreibung Das Basilienkraut ist eine einjährige, buschige Pflanze die bis zu 50 cm hoch wird. Es hat langgestielte eiförmige bis lanzettliche Blätter. Es gibt sehr viele verschiedene Unterarten und Zuchtformen des Ocimum basilicum.

Vorkommen Das Basilikum stammt wahrscheinlich aus Indien. Heute wird es weltweit angebaut. Besonders häufig ist es im Mittelmeerraum anzutreffen. In Österreich kommt nur kultiviert vor.

Geschichte Das Basilikum wird schon seit dem Altertum angebaut. In Indien wird es als heilige Pflanze bei religiösen Zeremonien verwendet. In den ägyptischen Pyramiden wurden Reste von Basilikum gefunden.

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Eigenschaften und Wirkungen Basilikum hat eine beruhigende, fiebersenkende, krampflösende, stimmungsaufhellende, stimulierende und verdauungsfördernde Wirkung. Außerdem wirkt es gegen bakterielle Infektionen und gegen Darmparasiten. Während der Schwangerschaft sollte Basilikum nur mäßig als Gewürz, angewendet werden.

Verwendung Das Basilienkraut wir volksmedizinisch bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Fieber, Husten, Magenverstimmung, Migräne, Nervosität, Schlaflosigkeit und Verdauungsstörungen eingesetzt.

Äußerlich wird es bei Akne, Insektenstichen, Hautinfektionen, als Gurgelwasser und für Umschläge bei eitrigen Wunden verwendet.

Basilikum ist eines der am häufigsten benutzten Küchengewürze.

Zubereitung Für einen Tee aus Basilienkraut übergießt man 1-2 gehäufte Teelöffel mit einem viertel Liter siedenden Wasser und lässt für 10-15 Minuten ziehen. Das Basilikum eignet sich sehr gut zur Inhalation mit einem Vaporizer.

Kultivierung Da das Basilikum ein einjähriges Kraut ist, sollte man es schon im März in Töpfen aussäen. Es ist ein Lichtkeimer, also dürfen die Samen nur ganz leicht mit Erde bedeckt sein. Die Pfllanzen können dann bei ausreichender Größe nach draußen gepflanzt werden. Ab Mitte Mai kann auch direkt ins Freiland gesät werden. Basilikum ist aber auch für eine Topfkultur geeignet. Es sollte vor Spätfrosten geschützt werden.

Es liebt einen feuchten, nährstoffreichen Boden und einen sonnigen windgeschützten Standort. Wenn die Umgebungsbedingungen stimmen, gehört das Basilikum zu den am schnellsten wachsenden Kräutern. Für die Verwendung als Gewürz eignen sich am besten die frischen Blätter, noch vor der Blüte geerntet. Die Blüte kann durch häufiges Zurückschneiden verzögert werden. Will man jedoch die Pflanze arzneilich verwenden, sollte erst während der Blüte geerntet werden.

Quelle: www.feenkraut.de

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Fenchel

Botanischer Name:

Fenchel Botanischer Name: Foeniculum vulgare Namen und Synonyme Echter Fenchel, Brotanis, Brotsam en, Femis, Fennekel,

Foeniculum vulgare

Fenchel Botanischer Name: Foeniculum vulgare Namen und Synonyme Echter Fenchel, Brotanis, Brotsam en, Femis, Fennekel,
Fenchel Botanischer Name: Foeniculum vulgare Namen und Synonyme Echter Fenchel, Brotanis, Brotsam en, Femis, Fennekel,

Namen und Synonyme Echter Fenchel, Brotanis, Brotsamen, Femis, Fennekel, Fenikel, Fennichl, Fennkol, Finchel, Frauenfenchel, Kammfenchel, Kinderfenchel, Langer Anis.

Es gibt 3 Unterarten:

Gewöhnlicher Fenchel auch als Bitterfenchel bekannt Wilder Fenchel Süßer Fenchel auch als Gewürzfenchel oder Römischer Fenchel bezeichnet

als Bitterfenchel bekannt Wilder Fenchel Süßer Fenchel auch als Gewürz fenchel oder Römischer Fenchel bezeichnet
als Bitterfenchel bekannt Wilder Fenchel Süßer Fenchel auch als Gewürz fenchel oder Römischer Fenchel bezeichnet

Beschreibung Der Fenchel ist eine zwei- oder mehrjährige Pflanze und erreicht Höhen von 80 cm - 2m. Sein aufrechter blau-grüner Stängel ist kahl und verzweigt. Seine Blätter sind drei- bis vierfach gefiedert.

Zwischen Juli und September bilden sich goldgelbe Blüten, die zu großen Dolden angeordnet sind. Daraus entwickeln sich die grünlichen, fünfrippigen, kornförmigen Früchte.

Vorkommen Die Heimat des Fenchels ist das Mittelmeergebiet. Er ist heute aber fast weltweit in allen gemäßigten Klimazonen verbreitet und wird auch in Mitteleuropa und Österreich angebaut. In der Natur bevorzugt er trockene Standorte und wächst auf Brachland, steinigen Untergründen und an Straßenrändern.

Geschichte Der Fenchel wird schon seit dem Altertum als Gewürz- und Heilpflanze angebaut. Zur Zeit Karls des Großen verbreitete er sich bis Nordeuropa.

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Eigenschaften und Wirkungen Die Fenchelsamen haben einen aromatischen Geruch und einen stark würzigen anisartigen Geschmack. Der Geschmack kann aber auch variieren. Denn er ist abhängig von den Anteilen seiner beiden geschmacksgebenden Hauptkomponenten, dem Anethol und dem Fenchon. Je nach Anbauregion und Sorte schmeckt der Fenchel von anisartig bis bitter kampherartig.

Fenchel wirkt auswurffördernd, beruhigend, harntreibend, menstruationsregulierend, krampflösend im Magen- und Darmbereich und verdauungsfördernd. Bei stillenden Frauen wird die Milchbildung angeregt.

Verwendung Wegen seiner auswurffördernden Wirkung ist Fenchel Bestandteil von vielen Hustenmitteln. Er wird auch bei Appetitmangel, Blähungen und bei Verdauungsproblemen in der Volksmedizin verwendet. Äußerlich für Augenbäder und als Mund- und Gurgelwasser bei Hals - und Zahnfleischentzündungen. Das Fenchelöl wird in der Lebensmittelherstellung, Kosmetikindustrie und Parfümherstellung vielseitig eingesetzt. Der Fenchel ist eine beliebte Gewürzpflanze. Seine Samen werden unter anderem zum Würzen von Brot, Fleischgerichten, Käse und Wurstwaren genutzt. Seine frischen Blätter werden in Fischgerichten, Salaten und Suppen verarbeitet. Fenchel und Anis sind die Hauptbestandteile des Ouzo.

Zubereitung Für einen Tee nimmt man einen Teelöffel zermörserter Samen auf eine Tasse Wasser, kocht auf und lässt diese für 10 Minuten ziehen. Als Magentee trinkt man ihn ungesüßt, bei Husten mit etwas Honig.

Als Likör eignet er sich zum Appetit anregen oder als Verdauungshilfe.

Kultivierung Die Blätter können im Frühjahr gepflückt werden und werden frisch verarbeitet. Die reifen Früchte (Samen) werden von September bis Oktober gesammelt. Da die Früchte nicht gleichzeitig reif sind, werden bei den größeren Kulturen schon zwischenzeitlich einzelne Dolden per Hand geerntet.

Quelle: www.feenkraut.de

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Ingwer

Botanischer Name:

Ingwer Botanischer Name: Zingiber offici nale Namen und Synonyme Ingwer, gemeiner Gingber, Ginfer, Ingber Beschreibung

Zingiber officinale

Namen und Synonyme Ingwer, gemeiner Gingber, Ginfer, Ingber

Namen und Synonyme Ingwer, gemeiner Gingber, Ginfer, Ingber Beschreibung Der Ingwer ist eine mehrjährige Pflanze die

Beschreibung Der Ingwer ist eine mehrjährige Pflanze die eine Höhe von 1,5 m erreichen kann. Ein oder mehrere aufrechte Stängel entwachsen dem Wurzelstock. Diese Stängel sind mit ungefähr 20 cm langen und 4 cm breiten zugespitzten Blättern versehen.

Während der Blüte im Sommer bilden sich gelbe bis grüne Blüten mit einer violett gefärbten Lippe. Daraus bilden sich dann die kapselförmigen Früchte.

Vorkommen Die Heimat des Ingwers ist in Süd- und Südostasien. Aber er wird auch in vielen anderen tropischen Gebieten kultiviert.

Geschichte Der Ingwer wird in China und Indien seit Urzeiten als Gewürz und Heilpflanze angebaut. In Europa wird er seit der römischen Kaiserzeit als Magenheilmittel genutzt. Seit dem Mittelalter ist Ingwer in Europa auch ein beliebtes Gewürz.

Eigenschaften und Wirkungen Der Ingwer ist sehr aromatisch, süß aber auch scharf und wirkt appetitanregend, kräftigend, kreislaufregulierend, Übelkeit bekämpfend und verdauungsfördend. Außerdem hat er eine stimulierende und aphrodisierende Wirkung.

Das Ingweröl kann auch zu Schleimhautreizungen führen.

In sehr großen Dosen kann der Ingwer einen amphetaminähnlichen Rausch auslösen. Dieser kann auch mit Wahrnehmungsveränderungen einhergehen.

Ingwer_GT_Kräuter.doc

Verwendung In der ayurvedischen Medizin kommt der Ingwer als "Universalheilmittel" in der Hälfte aller Rezepte vor. Er wird z.B bei Kreislaufproblemen, Erkältungskrankheiten und gegen Übelkeit sowie bei Magen und Verdauungsproblemen sowie bei Migräne und als allgemeines Stärkungsmittel eingesetzt.

Äußerlich wird er zum Beispiel bei Rheuma verwendet.

In der Küche verwendet man Ingwer in frischer Form zur Zubereitung von Suppen, Currygerichte, und für Fisch und Fleischgerichte. Der eingelegte Ingwer "Gari" wird in der japanischen Küche für die Zubereitung von Sushi verwendet. Der getrocknete und gemahlene Ingwer wird als Gewürz und zum aromatisieren von Keksen, Kuchen und Soßen genommen.

Außerdem zur Likörherstellung (und des Ginger Ale) und in der Parfüm- und Süßwarenindustrie.

Zubereitung Der Ingwer eignet sich auch sehr gut für eine Inhalation mit einem Vaporizer.

Kultivierung Der Ingwer wird durch Teilung der Wurzeln im späten Frühjahr vermehrt. Er benötigt einen humusreichen Boden mit guter Drainage. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Außerdem benötigt er eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Die Ernte der Ingwerwurzel beginnt nach der Blüte.

Quelle: www.feenkraut.de

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Kamille

Botanischer Name:

Kamille Botanischer Name: Matricaria chamomilla Namen und Synonyme Echte Kamille, Druidenkraut Feldkami lle, Hermel,

Matricaria chamomilla

Kamille Botanischer Name: Matricaria chamomilla Namen und Synonyme Echte Kamille, Druidenkraut Feldkami lle, Hermel,

Namen und Synonyme Echte Kamille, Druidenkraut Feldkamille, Hermel, Hermünzel, kleine Kamille, Mägdeblume, Mutterkraut

Beschreibung Die Kamille ist ein einjähriges Kraut und erreicht bei guten Bedingungen eine Höhe von bis zu 60 cm. An dem runden Stängel befinden sich die hellgrünen, fiederteiligen Blätter.

In den Monaten Mai bis August bilden sich die typischen weiß-gelben Blüten.

Vorkommen Sie ist in großen Teilen von Europa, Asien, Nordamerika und Australien vertreten. Und dort auf Äckern, an Wegen, auf Ödland und in Getreidefeldern anzutreffen.

Geschichte Die Kamille ist eine der ältesten Heilpflanzen. Sie war schon in vorchristlicher Zeit bekannt und wird in zahlreichen Heilschriften erwähnt. Bei den nordischen Völkern wurde die Kamille wegen der Ähnlichkeit ihrer Blüten mit der Sonne als heilig verehrt.

Eigenschaften und Wirkungen Die Kamillenblüten und ihre ätherischen Öle wirken entzündungshemmend und krampflösend. Außerdem ist die Kamille desinfizierend, entspannungsfördernd und schweißtreibend.

Verwendung In der Volksheilkunde wird die Kamille innerlich bei Blähungen, Magen- und Darmkrämpfen und Schleimhautentzündungen sowie bei der Behandlung von grippalen Erkrankungen verwendet.

Äußerlich wird sie in Form von Bädern, besonders im Anal- und Genitalbereich und für Spülungen und Umschläge zur Behandlung von Wunden und Entzündungen verwendet.

Kamille_GT_Kräuter.doc

Die Kamille ist Bestandteil vieler Arznei- und Teefertigmischungen.

Kamillenöl in vielen kosmetischen Pflegemitteln enthalten.

Zubereitung Zur Bereitung von Kamillentee nimmt man 1-2 Teelöffel Kamillenblüten auf eine Tasse Wasser.

Der Kamillenaufguß für eine äußerliche Behandlung wird mit 1 Esslöffel auf ein Liter Wasser angesetzt.

Zur Behandlung von grippalen Infekten hat sich ein schweißtreibender Tee aus Holunder-, Kamillen- und Lindenblüten als hilfreich erwiesen. Dazu werden 50g Holunder-, 30g Kamillen- und 20g Lindenblüten vermischt und mit 2 Teelöffeln dieser Mischung auf einen Liter Wasser ein Tee zubereitet.

Bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen ist auch das Inhalieren mit einem Vaporizer sehr nützlich.

Kultivierung Die echte Kamille wird aus Samen vermehrt und liebt einen leicht sandigen Boden in guter sonniger Lage.

Wenn die Blüten vollständig geöffnet sind können sie geerntet werden.

Quelle: www.feenkraut.de

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Melisse

Melisse Botanischer Name: Melissa Officinalis Namen und Synonyme Melisse, Zitronenmelisse, Bienenkr aut, Citronelle,
Melisse Botanischer Name: Melissa Officinalis Namen und Synonyme Melisse, Zitronenmelisse, Bienenkr aut, Citronelle,

Botanischer Name:

Melissa Officinalis

Namen und Synonyme Melisse, Zitronenmelisse, Bienenkraut, Citronelle, Frauenwohl, Herzkraut, Herztrost, Mutterkraut, Zitronenkraut

Melissa ist das griechische Wort für Honigbiene. Im Altertum wurde die Melisse als Bienenfutterpflanze angebaut.

Beschreibung Die Melisse ist eine mehrjährige Pflanze die eine Höhe von ca. 60 cm erreicht. Sie hat einen vierkantigen Stängel, ist stark verästelt und hat gezähnte, leicht behaarte, ovale Blätter in gegenständiger Anordnung.

Zwischen Juli (seltener Juni) und August bilden sich unscheinbare kleine weiße oder weißgelbe Blüten an den Blattachseln.

Vorkommen Die Zitronenmelisse ist im östlichen Mittelmeergebiet und Kleinasien beheimatet. Sie wird aber auch in Mitteleuropa und Österreich kultiviert.

Geschichte In der Antike wurde die Melisse schon zur Behandlung von Frauenleiden eingesetzt. Im 10. Jahrhundert wurde sie von arabischen Heilkundigen als Herztonikum und für die Verbesserung des Gemütszustandes eingesetzt.

Eigenschaften und Wirkungen Die Blätter riechen und schmecken nach Zitrone. Die Melisse wirkt nervenberuhigend, gallefördernd, krampflösend und blähungsfördernd.

Verwendung In der Volksmedizin bei nervösen Beschwerden, Blähungen, Einschlafstörungen, Magen und Darmbeschwerden, Unterleibserkrankungen, Migräne, Leber und Galleleiden Äußerlich bei Herpes, Insektenstichen, Rheuma und Infektionen im Mundbereich.

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In der Küche können die Blätter Fruchsalaten und Marmeladen einen leicht zitronenartigen Geschmack verleihen. Beim Kochen können die Blätter statt Zitronenschalen genommen werden.

Das Melissenöl wird in der Kosmetikindustrie z.B. Badeölen zugesetzt.

Zur Herstellung von Kräuterlikören wie Melissengeist und Karmelitergeist.

Zubereitung Als Tee werden 2 -3Teelöffel der Melissenblätter pro Tasse genommen, mit kochendem Wasser übergossen und abgedeckt für 10 Minuten ziehen gelassen und danach mit Honig gesüßt. Für eine Kur sollte man täglich 3 Tassen trinken.

Gut geeignet zur Anwendung mit einem Vaporizer.

Kultivierung Die Melisse lässt sich gut durch Samen vermehren und bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der optimale Boden ist etwas feucht mit guter Durchlässigkeit. Die Ernte der Blätter erfolgt noch vor der Blüte.

Quelle: www.feenkraut.de

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Salbei

Botanischer Name:

Salbei Botanischer Name: Salvia officinalis Namen und Synonyme Echter Salbei, Dalmatiner-Salbei, Edelsalbei, Fischsalbei,

Salvia officinalis

Salbei Botanischer Name: Salvia officinalis Namen und Synonyme Echter Salbei, Dalmatiner-Salbei, Edelsalbei, Fischsalbei,
Salbei Botanischer Name: Salvia officinalis Namen und Synonyme Echter Salbei, Dalmatiner-Salbei, Edelsalbei, Fischsalbei,

Namen und Synonyme Echter Salbei, Dalmatiner-Salbei, Edelsalbei, Fischsalbei, Gemeiner Salbei, Gartensalbei, Königssalbei, Müsliblätter, Rauchsalbei, Sabikraut, Salbine, Salver, Scharlachkraut, Scharlei, Schmale Sofie, Tugendsalbe

Der Name Salvia leitet sich vom lateinischen Wort für "heilen" salvare ab.

Beschreibung Der Salbei ist eine mehrjährige Pflanze die eine Höhe von 50-100cm erreicht. Der vierkantige Stiel ist im unteren Bereich verholzt und filzig behaart. Die grünen bis grauen Blätter sind oval und filzig-weiß behaart und werden auch im Winter nicht abgeworfen. Sie verströmen einen charakteristischen Geruch, der beim Reiben sehr intensiv wird.

Zwischen Juni und Juli bilden sich blau-violette Blüten.

Vorkommen Der Salbei ist in der westlichen Mittelmeerregion beheimatet, wird aber auch bei uns seit mindestens 1100 Jahren kultiviert.

Geschichte Bereits im Altertum war der Salbei wegen seiner Heilwirkung geschätzt und hatte den Ruf ein langes Leben zu geben. Unter Karl dem Großen musste jeder Bauerhof auch etwas Salbei anbauen.

Eigenschaften und Wirkungen Der Salbei wirkt antibakteriell, beruhigend, desinfizierend, entzündungshemmend, hustenmindernd, krampflösend, schweißhemmend und verdauungsfördernd. Außerdem senkt er den Blutzuckerspiegel und wirkt menstruationsregulierend.

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Der Salbei sollte nicht überdosiert werden, weil sonst der Magen belastet wird. Von einer Einnahme während der Schwangerschaft wird abgeraten.

Verwendung In der Volksheilkunde wird der Salbei bei Blähungen, Depressionen, Husten, Verdauungsstörungen, Wechseljahresbeschwerden und erhöhter Schweißbildung eingesetzt.

Zum Gurgeln bei Entzündungen des Zahnfleisches und des Mundbereiches.

Die bevorzugt frischen Salbeiblätter, aber auch die getrockneten Blätter werden in der Küche als Gewürz verwendet. Als Nebeneffekt verlängert sich dadurch die Haltbarkeit der zubereiteten Speisen und die Verdauung wird gefördert.

In der Kosmetikindustrie als aromagebender Bestandteil.

Zubereitung Zur Bereitung eines Tees wird ein Teelöffel der Salbeiblätter mit einem Viertel Liter heißen Wassers übergossen und für 10 min ziehen gelassen. Dieser Tee eignet sich für die innerliche Anwendung und auch zum Gurgeln. Noch wirksamer ist ein Tee mit gleichem Anteil an Kamilleblüten.

Der Salbei eignet sich auch zur Anwendung mittels Vaporizer.

Kultivierung Der Salbei lässt sich leicht durch Aussaht oder durch Stecklinge vermehren. Er liebt eine sonnige Lage auf einem leicht kalkhaltigen Boden. Er ist empfindlich gegen Staunässe aber sonst sehr anspruchslos.

Die Blätter können fast das ganze Jahr über geerntet werden. Aber der günstigste Zeitpunkt ist vor der Blüte.

Quelle: www.feenkraut.de

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Thymian

Botanischer Name:

Thymian Botanischer Name: Thymus vulgaris Namen und Synonyme Echter (Gemeiner) Thymian, Bienenk raut, Demut,

Thymus vulgaris

Thymian Botanischer Name: Thymus vulgaris Namen und Synonyme Echter (Gemeiner) Thymian, Bienenk raut, Demut,
Thymian Botanischer Name: Thymus vulgaris Namen und Synonyme Echter (Gemeiner) Thymian, Bienenk raut, Demut,

Namen und Synonyme Echter (Gemeiner) Thymian, Bienenkraut, Demut, Gartenthymian, Hühnerkohl, Immenkraut, Kuttelkraut, Quendel, Römischer Thymian, Thymel, Zimis.

Beschreibung Der Thymian ist ein immergrünes Kraut mit vierkantigem, verzweigtem, kurz behaartem Stängel und erreicht eine Höhe von ca. 40cm. Er hat kleine elliptische bis lineale, kurzgestielte graugrüne Blätter. Diese haben eine filzig behaarte Unterseite und sind am Rand eingerollt.

Im Sommer bilden sich rosa bis violettfarbene Lippenblüten.

Vorkommen Thymian ist heimisch im östlichen Mittelmeerraum. Er wird aber auch in Österreich angebaut.

Geschichte Thymian war schon im Altertum als Heilkraut und Gewürzkraut bekannt. Erst im 11. Jahrhundert gelangte er nach Österreich.

Eigenschaften und Wirkungen Der Thymian hat einen stark aromatischen Geruch und wirkt antibakteriell, appetitanregend, auswurffördernd, krampflösend, menstruationsregulierend, verdauungsfördernd, windtreibend und wurmtreibend.

Eine Überdosierung kann zu einer Überfunktion der Schilddrüse führen. Er sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden.

Verwendung Der Thymian ist eines der besten Mittel der Volksmedizin gegen Husten verschiedenster Art. Außerdem wird er bei Infektionen der Atemwege, des Magen-Darm-Traktes , der Harnwege und der Nieren eingesetzt.

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Ferner bei Kopfschmerzen und als Wurmmittel. Ein Thymian-Tee hilft auch gut gegen den "Kater".

Äußerlich wird er zur Wundbehandlung und als desinfizierendes Mundwasser eingesetzt. Außerdem wird das Thymianöl bei rheumatischen Beschwerden einmassiert.

Thymian und dessen Extrakte sind Bestandteile vieler Fertigarzneimittel gegen Erkältungskrankheiten und Magenbeschwerden.

Aufgrund seines Aromas und der verdaungsfördernden Wirkung eignet sich der Thymian zum Würzen von verschiedenen Speisen: zum Beispiel von Fleischgerichten, Füllungen, Gemüse, Soßen und Pilzgerichten. Er wird auch zur Herstellung von Kräuterölen, Kräuterbittern und -weinen verwendet.

Zubereitung Als Tee werden 1-2 Teelöffel mit einer Tasse kochenden Wassers übergossen.

Zur Bereitung eines Bades gegen Schnupfen werden 50g Thymian mit einem halben Liter Wasser aufgekocht, abgesiebt und ins Badewasser gegeben.

Der Thymian eignet sich auch zur Inhalation mittels Vaporizer.

Kultivierung Der Thymian bevorzugt einen leicht kalkhaltigen gut dränierten Boden in sonniger Lage.

Thymian ist eine mehrjährige Pflanze.

Geerntet wird das Kraut zur Blütezeit.

Quelle: www.feenkraut.de

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