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Numerische Simulation bei Automobilen

Henning Sdun

November 20, 2012

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Contents

1 Einführung

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2 Modellierung des Automobils

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2.1 Finite Elememente Methode (FEM)

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1 Einführung

In der Simulation versucht man möglichst nah an die Realität heran zu kommen. Doch dieses Unterfangen stellt sich oftmals nicht besonders einfach dar. So führt die Model- lierung, also die Überführung von Realität zur Simulation mit Hilfe der Mathematik, oft zu schwer zu lösenden Gleichungen, die oftmals keine analytische Lösung besitzen. Die Numerik behilft sich vielerlei Mitteln, um diese Gleichungen wenigstens an wichti- gen Punkten anzunähern, oder sie sogar konkret zu lösen. Im Fall des Automobils, wird, sowohl aus Kostengründen, als auch aus Sicherheits- und Effiezienzgründen in den verschiedensten Bereichen Simuliert. Hierzu gehören um nur ein par Beispiele zu nennen: Die Aerodynamik, Die Strukturstabilität, die Wärmeentwicklung im Mo- tor und auch die Verteilung der Luft in der Fahrgastzelle durch die Lüftung. Wie man später in dieser Ausarbeitung noch sehen wird, führen all diese Beispiele auf chaotis- che partielle Differentialgleichungen, die keine analytische Lösung besitzen, im Fall der Aerodynamik sogar auf die Navier-Stokes-Gleichung, eine Gleichung die eine Beson- derheit in der Mathematik darstellen, da sie zu den sogenannten 7 Millenium Proble- men gehört. Durch die Numerik werden diese Gleichungen wenigstens an bestimmten Stellen berechenbar, wodurch sie für jeden Simulationstechniker oder auch Ingenieure unverzichtbar wird und einen hohen Stellenwert besitzt. Um die Modellierung dieser Probleme und die numerischen Lösungsmöglichkeiten der resultierenden Gleichungen, soll es in dieser Ausarbeitung gehen. Als Anmerkung sei noch genannt, dass es sich überall lediglich um Modelle handelt und die Realität lediglich angenähert wird. So ist es oftmals notwendig bestimmte Faktoren zu ignorieren, um eine Lösung des Problems herbeizuführen. So wird zum Beispiel bei der Aerodynamik bei der Linearisierung der Differentialgleichung davon ausgegangen, dass keine Reibung an der Aussenhülle ex- istiert. Dies ist möglich, da der Reibungswiederstand nur einen kleinen Teil ausmacht, die Gleichung jedoch erheblich vereinfacht und es so ermöglicht eine einfache Lösung herbeizuführen, die in den relevanten bereichen genau genug ist.

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1 Die Millenium Probleme sind Probleme, die vom Institut für Mathematik in Cambridge im Jahr als die wichtigsten Probleme der Mathematik für das nächste Jahrtausend zusammengefasst wurden. Mit ihnen sollte sich die Mathematik hauptsächlich beschäftigen. Auf die Lösung eines Problems sind eine Million US-Dollar und die Fields-Medaille, die höchste Auszeichnung in der Mathematik ausgesetzt.

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Modellierung des Automobils

Die Modellierung stellt immer wieder eine Herrausforderung an jeden Ingenieur und auch an viele Mathematiker, da sie letztendlich die Schnittstelle zwischen der Real- ität und der Mathematik ist. Sie entscheidet über Genauigkeit, Rechenaufwand und generelle Lösbarkeit, die für gewöhnlich angestrebt wird. Oftmals interessiert man sich jedoch nur für bestimmte Punkte, nicht unbedingt für eine globale Lösung (die in den meisten Fällen auch analytisch nicht existiert). Daher ist es zwecksmässig eine Model- lierung zu finden, die am besten den Ansprüchen genügt und gleichzeitig zumindest an relevanten Punkten zumindest eine numerische Lösung exisitiert. Hierfür haben sich im Bereich der Automobilindustrie Verfahren herraus kristallisiert, die in den meisten Fällen angewandt wird. Hierbei wird der ein “Gitter” über den zu berechnenden Bere- ich Gelegt wodurch in den Knotenpunkten der Gitter Lösungen existieren. Die Maschen besitzen sowohl eine bekannte Form, als auch eine bekannte Grösse. Da diese, nicht wie in vielen Teilen der Analysis, unendlich klein, sondern endlich klein sind, nennt man sie Finite Elemente. Auch hierbei unterscheidet man zwischen verschiedenen Typen der Verfahren, je nachdem wie das Gitter aussieht.

2.1 Finite Elememente Methode (FEM)

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