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2 09

FACH- UND VERBANDSZEITSCHRIFT

I Schützenswerte Architektur: Leichtfüssigkeit der 50-er Jahre


I Alterszentrum Viktoria Bern: 20 Alterswohnungen für 8.7 Mio
I 3D-Modelle immer wichtiger: Vorstoss in dritte Dimension
I 70.5 Mio Franken für Neubau Tramdepot Bern Mobil
I Hauptsitz der CS zieht aus Bern nach Muri in 50 Mio-Bau
I Riens n'e va plus – Eiszeit auf den Baustellen

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Editorial 3

Liebe Baufachleute Jedenfalls wollen wir in diesem BAUKADER


Leichtfüssigkeit der fünfziger Jahre 4
nicht weiter darüber debattieren, wie sich die
Neue Weiterbildung für Baupoliere Hochbau 7 Bauwirtschaft in den weiteren Quartalen 2009
Positiv zu denken schafft oder gar 2010 entwickeln wird.Wir konzentrie-
Das Alterszentrum Viktoria Bern 8
auch Positives oder: ren uns aufs Positive. Denn für 2009 und 2010
Vorstoss in die dritte Dimension 10 Viele Investitionen und ist gar Vieles in Planung. 5.5 Milliarden will der
Ehrenmedaille für Holzbau-Unternehmen! 12
Planungen lassen hoffen Bundesrat für die schlimmsten Nadelöhre auf
Durch die Finanzkrise, die uns die amerikanische Nationalstrassen und deren Beseitigung zurVer-
Das neue Tramdepot von Bern Mobil 13 Immobilienblase eingebrockt hat, ist zu be- fügung stellen, in einem ersten Schritt sind dies
Die CS zieht zum Bahnhof Gümligen 14 fürchten, dass unsere Wirtschaft und auch die 1.6 Milliarden. Oder: Der Bund will Bern Millio-
Bauwirtschaft, wenn vielleicht auch mit etwas nen für die Verkehrsinfrastruktur in den Agglo-
Vergleichslösung oder Gang vor Gericht? 15 Verzögerung, in Mitleidenschaft geraten. Im vier- merationen zahlen, das heisst, 26 Agglomeratio-
Fachtagung «Holz» und Immo-Messe 2009 16 ten Quartal 2008 ging es der Bauwirtschaft ins- nen und Städte sollen von 2011 bis 2014 Geld
gesamt gut:Volle Auftragsbücher und sogar Zu- für den Ausbau des Verkehrs erhalten.
Entwässerung führt zu Fischsterben 17 nahme des Baustellenpersonals und steigende
Baukader an der Baumaschinen-Messe Bern 17 Lehrlingszahl im Bereich der Bauwirtschaft. Das In diesem BAUKADER haben wir uns ent-
erste Quartal 2009 dürfte sich noch durchaus schlossen, auch einmal einen Schwerpunkt zu
Eiszeit auf den Baustellen 18
verhalten gut entwickeln. Planungsprojekten zu schaffen, der doch zeigen
Korrekte Signalisation von Baustellen 20 will, dass trotz schlechten Unkenrufen sehr vie-
Grillbau mit Know-how 22
Es gibt viele Expertenmeinungen, wie sich die le Investoren und Bauherren an die erfolgreiche
Zukunft 2009 und 2010 entwickeln wird. Heu- Zukunft glauben und entsprechende Investitio-
SBB-Bauprojekte jetzt realisieren 23 te jedoch bemühen sich auch die Politiker, wel- nen tätigen. Seien dies 50 Millionen für einen
Die Pensionskassen im Sog der Finanzkrise 24 che Impulse zur Konjunkturförderung sie als neuen Hauptsitz der CS, 71 Millionen für ein
Gegensteuer zur Rezessionsangst setzen kön- neues Tramdepot und Millionen für neue Al-
MNM Mitglieder werben neue Mitglieder 25 nen. Da ist zum Beispiel die Motion von Natio- terswohnungen in Millionenhöhe. Ich habe mich
Kalender 26 nalrat Urs Hany, die von 58 Ratskolleginnen und bei diesen Planungsbeispielen auf Bern be-
Ratskollegen mitgetragen wird, worüber wir in schränkt. Sie lassen sich auf andere Zentren
diesem BAUKADER berichten. übertragen.

Doch Rezessionsängste sind schlechte Berater Das bestechende an der Motion von National-
und jetzt schonWunden zu lecken, ist falsch. Ge- rat Hany aber ist, dass sie auch auf die KMU in
rade in drohender Verschlechterung der Kon- der Bauwirtschaft ausgerichtet ist. Insgesamt
junktur heisst das Zauberwort: Investition! Oder gibt es also viel Ermutigendes, an die erfolgrei-
auch der Glaube und der Optimismus, dass es che nahe Zukunft der Bauwirtschaft zu glauben.
besser wird, als uns Miesewetter-Ökonomen
glauben lassen wollen. Zudem ist es auch immer Herzliche Euer
die Frage, ob wir das Glas halbvoll oder das Glas
halbleer beurteilen wollen. Andreas

MNM Mitglieder MNM:


werben neue Mitglieder: Das sind die erfolgreichen Werber im Dezember 2008!
Seit Beginn der Aktion MNM 12 neue Mitglieder im Monat Dezember 2008! 1 neues Mitglied geworben haben:
Besten Dank für Euer Engagement! I Reinhard Peter, 3454 Summiswald
«Mitglieder-werben-neue-Mitglieder» I Kehrli Roland, 3855 Schwanden
wurden insgesamt 209 neue Mitglie- Die MNM-Bilanz nach Baukader-Regionen! I Tanner Reto, 3860 Meiringen

der geworben. Alle neuen Mitglieder (nur MNM-Aktion vom 1. April 2007 bis 30. November 2008) I Roesli Markus, 8962 Bergdietikon

I Müller Stefan, 8413 Neftenbach


heissen wir bei Baukader Schweiz I Pfyffer Johannes, 8405 Winterthur
Region Ostschweiz 54
herzlich willkommen! Region Zürich-Schaffhausen 70 I Dohner Raphael, 8494 Bauma

Region Bern 43 I Leutwiler Marcel, 8902 Urdorf

Region Nordwestschweiz 22 I Manser René, 8181 Höri

Region Zentralschweiz 19 I Eichenberger Robert, 8500 Frauenfeld

Rut Verdegaal, 2 neue Mitglieder geworben hat:


Leiter Marketing-Kommunikation Total 209 I Bachmann Franz, 8525 Niederneuforn
4 Thema

Die Qualität der schweizerischen Architektur der Nachkriegszeit wurde nie


infrage gestellt. Im Gegenteil: Für viele europäische Länder wurde sie zum
Vorbild. Dazu trug eine viel beachtete Ausstellung in London bei: «Switzer-
land Planning and Building Exhibition».

«Leichtfüssigkeit der fünfziger Jahre»


Der Glaspavillon des Kurtheaters Ba-
den, die Luzerner Zentralbibliothek,
das Kino Cinévox in Neuhausen am
Rheinfall oder das Parktheater in Gren-
chen haben eines gemeinsam: Sie sind
typische Bauten der Nachkriegszeit.
Weil die Architektur der 50er und 60er
Jahre – zu unrecht – nie grosses Anse-
hen genoss, will der Schweizer Hei-
matschutz SHJ mit der Kampagne:
«Aufschwung – Architektur der 50er
Jahre» auf diese Bauwerke aufmerk-
sam machen. Denn viele sind renovati-
onsbedürftig geworden, werden umge-
baut oder sogar abgebrochen.
Baukader 2/09
Thema 5

«Mit der drei Jahre dauernden Kampa- nicht, als der Aufschwung einsetzte und Massstab besser wahren», fasst der
gne ‚«Aufschwung – Architektur der zusätzliche Mittel vorhanden gewesen Denkmalpfleger zusammen. «Sie defi-
50er-Jahre» möchten der Schweizer wären. Die Prägung blieb. nierten meistens einen gemeinsamen
Heimatschutz die Gemeinden, Architek- Aussenraum. Solche öffentliche und auch
ten und die gesamte Bevölkerung auf die Im Ausland bewundert private Aussenräume wurden für die Ar-
Nachkriegsbauten aufmerksam machen, Die Qualität der schweizerischen Archi- chitektur dieser Zeit bestimmend.»
und ihnen zeigen, was wertvoll an dieser tektur der Nachkriegszeit wurde nie infra-
Architektur ist», sagt die beim SHJ tätige ge gestellt. Im Gegenteil: Für viele euro- Architektonische «Erfindungen»
Kunsthistorikerin Karin Artho. «Wir ha- päische Länder wurde sie zumVorbild.Da- Auch die Fassaden gewinnen an Relief-
ben bereits viele positive Reaktionen er- zu trug eine viel beachtete Ausstellung in tiefe, werden «raumhaltig». In mehreren
halten, viele Leute sind erstaunt, dass sich London bei: «Switzerland Planning and differenzierten Staffelungen werden Ni-
der Heimatschutz mit dem 20. Jahrhun- Building Exhibition». Diese Schau war so schen und Profile ihre Schatten und es
dert auseinandersetzt.» erfolgreich, dass sie eine Reise durch ganz entstehen eigentliche Hüllzonen um die
Europa antrat. «Sie belegte, dass in der Gebäude. Die Gebäude sollen gewisser-
Ausgangspunkt Landesausstellung Schweiz eine innovative Verbindung der massen «entkörperlicht», in verschiede-
Was zeichnet diese Bauwerke aus, die Moderne der Zwischenkriegszeit mit der ne Ebenen aufgelöst werden.
während des ZweitenWeltkriegs und an- stark ortsbezogenen architektonischen Aber auch architektonische «Erfindun-
derthalb Jahrzehnte danach gebaut wur- Tradition gelungen war»,erklärt Bernhard gen» des Neuen Bauens wie das von frei
den? «Diese geschlossene Epoche be- Furrer. Dazu kam: In den vom Krieg be- stehenden Stützen,sogenannten «pilotis»
ginnt bereits mit der Landesausstellung troffenen Ländern war die Bautätigkeit getragene, offenes Erdgeschoss werden
1939 in Zürich, deren Architektur zur Re- und damit die Entwicklung der Architek- angewendet, um die angestrebte Leich-
ferenz für die folgenden Jahre wurde», tur ins Stocken geraten oder gänzlich ab- tigkeit zu erreichen. – Als Einzelelemente
schreibt Bernhard Furrer, Präsident der gebrochen, in der Schweiz war sie zwar er- sind neben den Flugdächern vor allem die
Eidgenössischen Kommission für Denk- heblich erschwert und verlangsamt, blüh- Treppen charakteristisch,lassen sich an ih-
malpflege. Nach den Zeiten geringer zi- te nach dem Krieg aber rasch wieder auf. nen die Aufbruchstimmung und die Leich-
viler Bautätigkeit und grosser Einschrän- tigkeit doch besonders gut nachvollzie-
kungen der zurVerfügung stehenden Ma- Flachdach oder Schrägdach? hen. DieseTreppenanlagen, die oft atem-
terialien während des Krieges erlebte die Unmittelbar nach dem Krieg blieben die beraubende Blicke bieten, verdanken ihre
Schweiz einen eigentlichen Bauboom. beiden älteren Hauptströmungen – Hei- Eleganz gleichermassen den Architekten
Anfang der Sechziger Jahre wird die matstil und Neues Bauen – als Leitbild wie den Bauingenieuren.
Nachkriegsarchitektur schrittweise abge- bestehen. Es bestand jedoch einTrend zu
löst durch eine funktionalistische Haltung, einer neuen Architektur und das führte Auch Handwerker sensibilisieren
die sich auf die Moderne der Zwischen- teilweise zu heftigen Debatten über die «Uns wäre es wichtig, dass auch jeder
zeit beruft und bautechnisch auf die Vor- Vorbilder der Vor- und Zwischenkriegs- Handwerker, Maurer oder Maler, er-
fabrikation von Bauteilen fusst. zeit. Vor allem in ländlichen Gemeinden kennt, dass es bei diesen Bauten aus der
wurde die Frage der Dachform Schräg- Nachkriegszeit Besonderheiten gibt, die
Ohne Zement und Eisen dach oder Flachdach zu einem Dauer- man unbedingt erhalten und auch nicht
Beeinflusst wurden diese Bauwerke auch brenner. In einzelnen Gemeinden wurde verändern sollte», wünscht sich Karin
durch die Materialien, die zur Verfügung das Baureglement so abgeändert, dass Artho vom Heimatschutz. Damit jeder-
standen. Moderne Baustoffe, wie wir sie keine Flachdächer mehr gebaut werden mann weiss, wie die Bauten der 50er Jah-
heute kennen, standen damals noch konnten. re aussehen, sind 100 Objekte der 50er-
nicht zurVerfügung. Man war auf die ein- und 60er-Jahren unter www.heimat-
heimischen Baustoffe angewiesen, wie Beschwingtheit und Eleganz schutz.ch / aufschwung aufgelistet. «Die
Holz oder Backsteine aus gebranntem Die Wogen glätteten sich mit der Zeit meisten der erwähnten Gebäude fristen
Ton. Zement oder Eisen standen kaum und die Diskussionen über die neuere Ar- ein unbeachtetes Dasein und können
zur Verfügung. Auch nach dem Kriege chitektur wurden nicht mehr so leiden- von heute auf morgen durch unsensible
waren einheimische Materialen bestim- schaftlich geführt. Es entwickelte sich ei- Sanierungs- oder Abbruchpläne in Ge-
mend. Sie wurden nun aber ergänzt ne Ausrichtung, die als «Leichtfüssigkeit fahr geraten», warnt der Schweizer Hei-
durch Ortbeton, der durch eine ausge- der fünfziger Jahre» bezeichnet wurde. matschutz.
klügelte Profilgebung seiner Schwere «In den qualitätsvollen Beispielen verbin-
enthoben wurde. «Eine Folge der Man- den sich mehrere Eigenheiten, die zu- Hochkarätige
gelsituation des Kriegs waren auch die sammen einen Eindruck von Be- Baudenkmäler zerstört
Baukader 2/09

Bescheidenheit und Spröde, welche die schwingtheit und Eleganz ergeben. So Viele dieser Bauten kommen jetzt in «die
Bauten kennzeichnen», stellt Bernhard wurden grosse Bauvolumina aufgeteilt in Jahre» und müssten saniert werden.
Furrer fest. Sie verloren sich auch dann kleinere Bauten, die den menschlichen Oder aus energetischen Gründen sind
6 Thema

schwere Eingriffe notwendig. Dabei wird rung des Wohlfahrtsgebäudes der BBC
oft wenig auf das Baudenkmal Rücksicht gezeigt. Bei der Umnutzung für die Be-
genommen, in vielen Fällen wird es sogar rufsschule war das Ziel, die wichtigen
kurzerhand abgebrochen. So muss in Originalteile zu wahren, den Charakter
Thun das Kino Rex, ein wertvolles Bau- des Baudenkmals zu respektieren und
denkmal, einer neuen Überbauung wei- die wesentlichen Stellen wieder in den
chen, weil auch der politische Willen zur Originalzustand heranzuführen. Die
Erhaltung fehlt. Auch hochkarätige Bau- Schwerpunkte bildeten dabei die Trep-
denkmäler, wie der hervorragende Ver- penanlagen, der Gartensaal und die Au-
waltungsbau der Nestlè (1956-60) inVe- la. Diese gewissermassen öffentlichen In-
vey bleiben nicht verschont. Dieser wur- nenräume blieben weitgehend bestehen.
de auf den Rohbau reduziert. Die Wenn möglich erhielten die Räume ihre
Fassaden wurden abgebrochen und ko- originale Farbigkeit zurück, und spezifi-
pierend in den zuvor bestehenden Di- sche Details wie Bodenbeläge und Be-
mensionen neu gebaut; der Altbestand leuchtungskörper bleiben bewahrt.
existiert nicht mehr.
Gewisse Kompromisse
Wertvolle Nachkriegsbauten und trotzdem gute Lösungen
in Baden In den Normgeschossen über der impo-
In der Stadt Baden existieren noch etli- santen Halle dagegen wurden die nicht
che, wertvolle Bauten aus den 50er Jah- originalen Raumeinteilungen ausgebro-
ren. Sie werden verschieden behandelt. chen, die Rohbaukonstruktion ertüchtigt
Zu Diskussionen Anlass gibt derzeit der und neue Räume für die Schulnutzung
1951/52 erbaute Glaspavillon des Kur- eingebaut. Auch wenn Kompromisse
theaters. Beim bevorstehenden Umbau eingegangen werden mussten, ist eine
sollen mehr oder weniger zufällig ent- gute Lösung gefunden worden. «Der
standene Erweiterungen eliminiert wer- Komplex in seiner Gesamterscheinung
den. Ein neuer Aufbau soll die techni- legt noch heute Zeugnis ab vom Auf-
schen Einrichtungen aufnehmen. Diese schwung der schweizerischen Industrie
für den Bau sehr positive Entwicklung in jener Zeit, vom Bestreben einzelner
wird jedoch durch die Zerstörung des Patrons, ihren Arbeitern gute Rahmen-
Foyers, mit dem die Architektin seiner- bedingungen zu bieten, und vor allem
zeit ein viel beachteter Wurf gelungen vom Können der Architekten, ein kom-
war, infrage gestellt. Der unglaublich plexes Raumprogramm in eine räumlich
leichte, fast entmaterialisierte Pavillon auf und gestalterisch gleichermassen her-
oktogonalem Grundriss unter einem vorragende Architektur umzusetzen»,
feingliedrigen Dach verschwindet. anerkennt der eidgenössische Denkmal-
pfleger Bernhard Furrer.
Baukader 2/09

Gelungener Umbau
Mehr Einfühlungsvermögen hat man in
Baden bei der Umnutzung und Sanie- Text und Fotos: Roland Beck
Bildung 7

Wichtige praxisnahe Weiterbildungstools für die Baupoliere mit trendigen


Bau-Themen, die nicht selten zu Konflikten Bauherrn und Unternehmern führen.

Neue Weiterbildung für Baupoliere Hochbau


Baupoliere im Hochbau werden mit immer mehr Aufgaben Flexibler Altersrücktritt 2591 Weiterbildung Hoch-
konfrontiert und belastet. Dementsprechend steigt der Be- (FAR) baupoliere
darf an vermehrtem Wissen dauernd. Eine neue dreitägige Nach fünf Jahren Erfahrung
Weiterbildung des AZ SBV nimmt sich genau dieser Proble- werden den Teilnehmenden Termine:
matik an. Interessierten Baupolieren bieten wir ein Tool an Erfahrungen und Fakten zum 02.03.2009 – 04.03.2009
mit dem Ziel, den Teilnehmenden zusätzliches Wissen zu ak- flexiblen Altersrücktritt vor- 09.03.2009 – 11.03.2009
tuellen Themen zu vermitteln. gelegt. Ebenso wird auf Än- 10.03.2009 – 12.03.2009
derungen in den Reglemen-
Neben den hochinteressan- Wo liegen die Verantwort- ten eingegangen. Damit sind Preis:
ten praktischen Themen, die lichkeiten des Baupoliers? Al- Sie in der Lage, Ihre eigene Si- Fr. 1'010.–
jährlich aktuell gewählt und les Fragen, die von fachkom- tuation richtig einzuschätzen SBV Mitglieder
ausgearbeitet werden, nimmt petenten Referenten beant- und die Fragen der Mitarbei- Fr. 1'515.–
die Führungs- und Sozialkom- wortet werden. tenden kompetent zu beant- Nichtmitglieder SBV
petenz eine grosse Bedeutung worten. (zuzüglich 7.6% Mwst)
ein. Praxisnahe Referenten Eine grosse,
helfen den Baupolieren die oft unglückliche Liebe Auskünfte,Anmeldungen und
brandaktuellen Problematiken Sichtbar bleibende Bauteile aus eine detaillierte Ausbildungs-
nicht nur zu verstehen, son- Beton werden an fast jedem beschreibung erhalten Sie auf:

Baukader 2/09
dern zeigen auch Lösungen Hochbau verwendet.Doch auf www.azsbv.ch
auf. Die erste Durchführung was kommt es wirklich an? sandra.wyrsch@azsbv.ch
beinhaltet Themen aus der Wie wirkt sich die Beschaffen- Text und Foto: Thomas Stocker 041 926 22 15
Praxis «Ausführung von heit der Schalhaut auf die Be-
Sichtbeton» und «Abdich- tonoberfläche aus? Wie be-
tung von Hochbauten». Dies kommt man den Lunkernanteil
sind zwei trendige Themen, in den Griff? Wie werden An-
die immer wieder zu Konflik- forderungen definiert und die
ten zwischen Bauherr und Qualität überprüft? Antworten
Unternehmer führen. EinWis- darauf liefert Ihnen unserWei-
sensvorsprung, der bereits in terbildungsangebot – damit
der Ausführung beginnt, führt die nächste Sichtbetonwand
einerseits zu besseren Resul- Ihr Referenzobjekt wird!
taten im Konfliktfall, anderer-
seits zu einer stärkeren Positi- Führungsverhalten
on des Unternehmers. und Zeitmanagement
Ein nicht zu unterschätzen- Das Erkennen des eigenen
der Nebeneffekt ist auch der Führungsstils sowie die Ent-
Gedankenaustausch zwischen deckung der entsprechenden
erfahrenen und jüngeren Bau- Führungsdefizite helfen mit,
polieren. das Baustellenteam zu führen
und entsprechende Höchst-
Viel Verantwortung leistungen abzurufen. In Ex-
für wenig Arbeit tremsituationen gerät jeder
Abdichtungen von Unterge- einmal ins Strudeln.Was aber
schossen gehören meist nicht
zu den Lieblingsbeschäftigun-
ist zu tun, damit wieder fester
Boden unter die Füsse
WYSS-Betonschacht
gen des Hochbaupoliers. kommt? Zudem werden 3537 Eggiwil Tel. 034/491 77 77 / Fax 034/491 77 78

Trotzdem garantiert der Un- Werkzeuge zum Führen des


ternehmer oft mit verlänger- eigenen Zeit- und Stressma-
ten Fristen für die absolute nagements vermittelt.
Wasserdichtigkeit der Keller- Eine Demonstration über
geschosse. Worauf ist bei der den Einsatz von Defibrillati- Beton – Fertigschacht mit
Überwachung solcher Kon- onsgeräten sowie weiteren Durchlaufrinne und Bankett
zepte zu achten? WelcheVor- Sofortmassnahmen im Not- Mass- & Normschächte NW 60, 70, 80 & 100

bereitungsarbeiten sind durch fall werden einen sehr inte-


den Unternehmer zu leisten? ressanten Schultag abrunden. .ch
wyssbau
.
www
8 Projekte

Ingesamt plant die Alterszentrum Viktoria AG 36 betreute Alters-


wohnungen als Antwort auf die sich verändernden Lebensgewohn-
heiten unserer heutigen Senioren. Diese Wohnungen verstehen sich
als Zwischenangebot, wenn Menschen nicht mehr zu Hause leben
können und noch nicht ins Altersheim ziehen wollen und müssen.

Das Alterszentrum Viktoria Bern plant


einen Neubau mit 20 Alterswohnungen
Am heutigen Standort des Alterszen- Der Erweiterungsbau ist am Standort das Alterszentrum Viktoria bereits das
trum Viktoria Bern baute der Archi- der Villa Beata an der Sonnenbergstras- öffentlich zugängliche Restaurant konzi-
tekt Horace Davinet 1868 rund 30 Jah- se geplant. Gegen Ende Dezember 2008 piert und neu gestaltet sowie zeichneten
re vor dem Bau der Berner Kornhaus- ist das Baugesuch für den Abbruch des verantwortlich für die Einrichtungen der
brücke eine Fremdenpension als über hundert Jahre alten Gebäudes ein- neun ersten betreuten Alterswohnun-
Ergänzung des Kursaals Bern. Dies Pen- gereicht worden. Geplant ist an dieser gen im Schänzlihaus.
sion hatte schon damals den Namen Stelle ein fünfstöckiger Neubau mit 20 Für den Neubau mit 20 Alterswohnun-
Viktoria. Wegen der reinen Luft ge- Alterswohnungen.Auf jedem Stockwerk gen an der Sonnenbergstrasse hat die
wann sie bald den Ruf einer Heilstät- sind 4 Wohnungen mit einer Terrasse Bauherrschaft eine vorgängig breite Ab-
te.1896 bildeten eine Anzahl von Ärz- vorgesehen. stützung für das neue Projekt gesucht.
ten ein Konsortium und zogen die Dia- Denn der Neubau wird direkt am Aare-
konissen des nahen Salemspitals zur Neubau dem Jugendstil-Bau hang gebaut und wird den Aarehang
Pflege der Kranken bei.1901 kaufte von Davinet nachempfunden städtebaulich mitbestimmen.Mit dem Ab-
das Institut der Barmherzigen Schwes- Das neue Gebäude der Architekten FRB bruch derVilla Beata haben sich die Denk-
tern vom heiligen Kreuz Ingenbohl das + Partner haben durch die Schichtung malpflege, Stadtbildkommission, Stadt-
Spital. Drei Jahre später baute der Ar- Sockel-Fassade-Dach den Jugendstil-Cha- gärtnerei, das Stadtplanungsamt und auch
chitekt Davinet den heute noch beste- rakter des von Davinet realisierten Ge- das Bauinspektorat auseinandergesetzt.
henden Jugendstiltrakt. Erst 1987 bäudes modern nachempfunden. Sie ha- Gemäss Architekt Ruedi Bucher habe er
schloss das Kloster das Akutspital Vik- ben sich ausgesprochen bemüht, mög- insbesondere intensiv mit der Stadtbild-
toria und entschloss sich, aus den Ge- lichst viele prägende Elemente des kommission zusammengearbeitet, die in-
bäulichkeiten an der Schänzlihalde ein denkmalgeschützten Davinet-Hauses in zwischen auch im Hinblick auf den Neu-
Alters- und Pflegezentrum zu bilden. den Neubau zu integrieren. «Sockel, Fas- bau sehr zufrieden sei.
Nun ist neu ein Erweiterungsbau mit sade und Dach haben wir übernommen, Abgesegnet hat den Neubau auch der
Baukader 2/09

20 weiteren Alterswohnungen an der ebenso die strukturelle Gliederung», Denkmalpfleger Jean-Daniel Gross, der
Sonnenbergstrasse für 8.7 Millionen kommentierte Architekt Ruedi Bucher an vorerst gegen den Abriss der Villa Beata
Franken geplant. der Medienkonferenz vom 23.Dezember. votierte. Allerdings habe er bei der Be-
Und bezeichnete das Projekt als enorme sichtigung des in den 1980er Jahren lieb-
Herausforderung, dieses Gebäude direkt los verunstalteten Villa Beata seine Mei-
neben einem der bedeutendsten Zeugen nung geändert und gab grünes Licht für
des Jugendstils zu planen. den Abbruch und den Neubau.

Hohe Akzeptanz Bevölkerung und der Quartiersleist


des geplanten Neubaus sind nicht begeistert
Die Architekten FRB + Partner haben für Als Mitte Dezember die Profilstangen ge-
stellt worden sind,hätten einige Nachbarn
die Stirn gerunzelt, führte Carlo Imboden
als Präsident des Verwaltungsrats der Al-
terszentrum Viktoria AG an der Medien-
konferenz aus. Die Bauherrschaft hat da-
rauf mit einem Leporello mit allen Infor-
Projekte 9

mationen zum Projekt in den angrenzen- der Stadt betreffend der Baulinie finden, nach Grösse zwischen 3500 und 4500
den Quartieren reagiert. Die Reaktionen da die geplanten Balkone die Baulinie Franken. Es bestehe bereits eine Warte-
seien danach recht moderat ausgefallen. überschreiten. Erst dann kann ein Bau- liste, kommentierte Carlo Imboden. Die
Der Präsident des Altenberg-Rabben- gesuch eingereicht werden. Heimleitung hat zudem noch einen wei-
tal-Leists, Peter Landolf, hat jedoch etwel- teren Umbauplan. Im Denkmalgeschütz-
che Bedenken zum Neubauprojekt.Seine Betreutes Wohnen ten «Heimeli» soll eineWohnung für fünf
Bedenken zielen auf die Frage,ob das Pro- als Zwischenangebot Schwestern des Ingebohl-Ordens aus
jekt nicht im Widerspruch stehe zum Die Alterszentrum Viktoria AG mit heu- Brunnen SZ eingerichtet werden, die zur
Schutz des Aarehangs. Doch diese Frage te 100 Pflegeplätzen zwei Demenzsta- Zeit noch in der Villa Beata leben.
hat die Bauherrschaft mit den zuständigen tionen mit je 9 Plätzen und bis dato 9 Al- Wenn man sich mit den Einsprechern
Behörden geklärt,so dass sie mit der Bau- terswohnungen setzt Carlo Imboden einigen kann, ist mit dem Einreichen des
bewilligung rechnet.Mit den Einsprechern mit den insgesamt 36 betreuten Alters- Baugesuchs noch im Januar 2009 zu
hofft sie, eine gütliche Lösung zu finden. wohnungen einen neuen Schwerpunkt rechnen
auf betreute Alterswohnungen und ver-
Weiteres Bauvorhaben steht sie als Zwischenangebot für alte
im Schänzlihaus Menschen, die nicht mehr zu Hause le-
Im Oktober 2008 sind im Schänzlihaus ben können, aber noch nicht ins Alters-
die ersten neun betreuten Alterswoh- heim wollen. Die private Alterszentrum
nungen in Betrieb genommen worden. Viktoria AG reagiert auf die gesellschaft-

Baukader 2/09
Nun sollen dort 16 weitere Alterswoh- lichenVeränderungen im Bereich der Se-
nungen gebaut werden. Doch die Bau- nioren unserer Tage. Text: Andreas Moning
herrschaft muss noch eine Einigung mit Eine betreute Alterswohnung kostet je Fotos: Andreas Moning und zvg

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10 Thema

Die eminenten Vorteile von 3D-Stadtmodellen sind nicht nur in der Stadtplanung
evident. Wie sich zeigt, ist der Nutzen solcher Modelle äusserst vielfältig.

Vorstoss in die dritte Dimension


DerVorstoss in die dritte Dimension ist kilometern (inkl. 21 km2 Wald), 40 000 heisst aber auch: Je höher die Detaillie-
in vollem Gange.Was wir bisher nur et- Gebäuden und einem Gelände, das sich rung, desto aufwändiger und teurer wird
wa in Computerspielen oder speziellen von der Limmat bis zum Uetliberg er- die Herstellung eines 3D-Modells», stellt
Animationen erleben konnten, erfasst streckt. Die Aufgabe der Dienstabteilung Reimers fest.
auch die Arbeitswelt.Auf dem Bau wird Geomatik + Vermessung ist es dieses
man zwar auch in Zukunft nicht auf Gebiet, in dem 370 000 Menschen woh- Anfänglich fokussierte man sich immer
genaue Pläne verzichten können, doch nen und 340 000 arbeiten mit einem nur auf Gebäude, jetzt wird auch der
die dritte Dimension ermöglicht es uns 3D-Modell erlebbar zu machen. Die Raum zwischen den Häusern immer
virtuell, ein Haus zu begehen, bevor es Stadtverwaltung beschäftigt 24 000 Mit- wichtiger. Für einen Verkehrsplaner bei-
gebaut ist. Derzeit arbeiten verschie- arbeiter und es gibt 11 000 Computer- spielsweise sind die Strassen und Stras-
dene Städte, so auch Zürich, an einem arbeitsplätze. senräume sehr wichtig. Für den Land-
3D-Stadtmodell. schaftsarchitekten der öffentliche Raum
Aktuelle Daten oder die Parkanlagen.
Virtuelle Weltreisen sind mit Google Geomatik +Vermessung ist verantwort-
Earth schon seit längerer Zeit möglich. lich für die Beschaffung aller wichtigen Reihenbilder aus der Luft
DasTiefbauamt der Stadt Zürich benützt Daten, die für die Planung oder eben für Wie entsteht nun aus den bereits vor-
diese kostenlose Software, um die Be- ein 3D-Stadtmodell benötigt werden. handenen Daten ein 3D-Modell? Dazu
völkerung über Baustellen von Zürich Die amtliche Vermessung und der ge- braucht es weitere Informationen, die
auf dem Laufenden zu halten. Man kann samte Datensatz über die Stadt Zürich nur Luftaufnahmen liefern können. Des-
den Ort, wo gearbeitet wird, aus derVo- muss permanent nachgeführt werden. halb wird die Stadt Zürich alle vier Jahre
gelperspektive betrachten. Nicht die rea- Deshalb sind auch ständig Feldequippen aus der Luft fotografiert.Als Basis für die
le Baustelle selbst. unterwegs, die Vermessungen vorneh- 3D-Modelle ist eine besondere Foto-
men und neue Daten liefern. technik notwendig. Aus einem Flugzeug
Baustellen von Zürich Die meisten Daten, die bereits vor- auf einer Höhe von 1600 Metern über
über Google Earth handen sind, sind zweidimensional, eini- dem Boden schiesst die Kamera reihen-
Einmal pro Monat werden die Daten aus ge auch dreidimensional. Die Ansprüche weise sich überlappende Bilder. Jeweils
dem Geografischen Informationssystem an ein 3D-Modell sind verschieden. Die aus unterschiedlichen Blickwinkeln foto-
(GIS) in Googles KML-Format konver- einen benötigen nur grobe Informatio- grafierte Aufnahmen bilden ein Stereo-
tiert und auf der Webseite des Tiefbau- nen, die andern verlangen detaillierte bildpaar. Dieses ermöglicht, das Bild drei-
amtes zum Download angeboten. Öff- Angaben. Dem Geoinformatiker muss dimensional zu sehen. Ebenso die Höhe
nen Anwender dann die heruntergela- deshalb der Detaillierungsgrad bekannt von Gebäuden, Brücken und weiteren
denen Daten, so zoomt Google Earth sein. International kennt man fünf Detail- Objekten zu bestimmen.
automatisch nach Zürich und stellt die lierungsstufen, die als «Level of Detail»
Baustellen dar. Zusätzlich erhält der Au- (LOD) bekannt sind. Der Weg zur dritten Dimension
tofahrer Informationen über die Dauer Damit Geoinformatiker Andreas Rei-
der Baustelle sowie die durchzuführen- Fünf Stufen mes später am Schreibtisch einen Bau
den Arbeiten. Dazu sagt Andreas Reimers: «Wenn ich drei-dimensional im virtuellen Raum
mit Level 0 arbeite, sehe ich auf einem konstruieren kann, setzt er sich eine spe-
3D-Modelle sind ein Bedürfnis regionale Gelände grobe Details, wie et- zielle 3D-Brille auf und sieht sich die ein-
Für den Geoinformatiker Andreas Rei- wa Strassen oder Wege. Wenn ich aber zelnen Bilderpaare an. Dank der Diffe-
mers, der für die Stadt Zürich virtuelle auf Level 1 erhöhe, auf ein ‚Klötzlimodell’, renz der beiden Bilder kann er die Hö-
3D-Modelle baut, sind diese Bilder von ist jeder Grundriss eines Gebäudes sicht- he des Gebäudes messen. Auf der Basis
Google Earth zwar eindrücklich, doch bar und ich kann auch die Höhe bestim- der zweidimensionalen Daten zeichnet
seine Kunden verlangen mehr: Sie men.» Das Blockmodell ist die einfachs- er im System die Linien des Bauwerks
möchten nicht nur Häuser und Strassen te Form der Modellierung von Gebäu- neu in der dritten Dimension nach. Auf
aus der Luft betrachten, sondern auch deblöcken. Es wird für Analysen, dem Bildschirm ist nun neben der x-
virtuell begehen können. Das ist jedoch Simulationen, Navigation und die Raum- und y-Koordinate auch eine Höhenko-
nur mit einem viel grösseren Aufwand planung verwendet. Arbeitet man mit ordinate sichtbar. Ist das Gebäude in der
zu erreichen. LOD 2, sieht man auch die Dachaufbau- dritten Dimension erstellt, ist der Geo-
«Grundsätzlich geht es in Zürich da- ten undTexturen. Mit LOD 3 können de- informatiker in der Lage, sich dem Haus
rum, dass wir die Bedürfnisse der Stadt- tailgetreue Gebäude und mit LOD 4 per Mausklick aus unterschiedlichen Per-
verwaltung kennen und in die 3D-Di- entstehen «echte» Nachbildungen, de- spektiven anzunähern.
Baukader 2/09

mension gehen», sagt der Geoinformati- ren Räume begangen werden können. Geomatik+Vermessung Stadt Zürich
ker. Zu bearbeiten sind die Daten einer Auf diesem Level wird auch die Struktur erstellt ein sogenanntes Basismodell, auf
Stadt mit einer Fläche von 93 Quadrat- eines Gebäudes nachbearbeitet. «Das dem nur der reine Baukörper vorhanden
Thema 11

ist. «Unter anderem kann das Modell von Welcher Schatten wird der Prime Tower si in einem virtuellen Fahrzeug in die
spezialisiertenVisualisierungsfirmen wei- werfen? Wie weit reicht die Strahlung Stadt hinein und sieht Strassen und Häu-
ter bearbeitet werden, damit wir das 3D- von Mobilantennen?Welche Dächer sind ser vorbeiziehen. Man sieht Fussgänger
Modell als ‘Realität’ erleben.» für Solaranlagen geeignet?- «Immer wich- und Velofahrer. Neben schon bestehen-
tiger werden 3D-Modelle auch für das den Objekten sieht man auch Bauten, die
Vielseitig verwendbar Rettungswesen», sagt Andreas Reimers. erst geplant sind. So etwa das Stadion
Visualisierungen auf der Basis von 3D- «Muss zum Beispiel ein Gebäude ge- Zürich-West, eine neue Fussgängerbrü-
Modellen sind ein ausgezeichnetes räumt und die Leute evakuiert werden, cke und Grünstreifen mit Bäumen.
Kommunikationsmittel.All jene, die nicht ist es wichtig, dass man alle Details kennt.
Pläne lesen oder sich ein geplantes Ge- Auf dem 3D-Modell sieht man jedeTrep- Der Vorstoss in die dritte Dimension ist
bäude nicht vorstellen können, steht pe und erkennt Gefahren, weil man vir- nicht mehr zu stoppen. In Zukunft soll
jetzt ein Modell zurVerfügung, das ihnen tuell durch diese Räume gehen kann.» Zürich nicht nur als Stadtmodell in Holz
das fertige Gebäude samt der Umge- vorliegen, sondern auch als virtuelles
bung zeigt. Immer häufiger werden sol- Mit dem Auto 3D-Modell.
che Modelle auch in den Medien veröf- durch eine Strasse fahren
fentlich, damit die Öffentlichkeit genau Es können aber auch Simulationen mit
weiss, um was es geht. Unterstützung der 3D-Modelle berech-
net werden. So etwa, wie sich die Schall-
Wichtig auch für das Rettungswesen wellen des Verkehrslärms in einer be-
Bereits auf der einfachsten Ausführungs- stimmten Strasse ausbreiten.Auf der Ba-
stufe haben die 3D-Modelle einen gros- sis der 3D-Modelle entstehen ganze
sen Nutzen für die Stadt Zürich, denn sie Filme. Andreas Reimers zeigt uns einen
helfen Fragen zu klären und Probleme zu Film, der die Pfingstweidstrasse nach der Text und Fotos: Roland Beck
lösen. Jemand will wissen: Wie wird das Autobahnausfahrt stadteinwärts im Jahr I www.stadt-zuerich.ch/internet/taz/home/
neue Stadion in Zürich-West aussehen? 2012 darstellt. Der Betrachter fährt qua- baustellen/google_earth_.html

Baukader 2/09
Bildlegende von links:
G Ullrich Huth,Vorsitzender des Bundes Deutscher Zimmermeister

12 Aktuell G Richard Rothböck, Landesinnungsmeister Holzbau, Österreich

G Erwin Ausserhofer, Präsident des Vereins Südtiroler Zimmerleute

G Max Renggli, Renggli AG

G Hans Rupli, Zentralpräsident Holzbau Schweiz

Der Holzbau hat in den letzten Jahren enorm an Leistungsfähigkeit


gewonnen. Auch im Bereich der Minergie-Häuser hat sich das innovative
Holzbauunternehmen Renggli AG mit Max Renggli als Pionier,
Wegbereiter und Bannerträger mit Strahlkraft in ganz Europa profiliert.

Goldene Ehrenmedaille geht an


ein Schweizer Holzbau-Unternehmen!
Die Europäische Vereinigung des Holz- rich Huth,Vorsitzender des Bundes Deut- Bannerträger profiliert und sich über die
baus verlieh anlässlich des 14. interna- scher Zimmermeister, Erwin Ausserhofer, Landesgrenzen hinaus einen Namen ge-
tionalen Holzbau-Forums (IHF2008) im Präsident des Vereins Südtiroler Zim- macht. Mit viel Weitsicht setzen Max
bayrischen Garmisch-Partenkirchen die merleute, sowie Hans Rupli, Zentralprä- Renggli und das Schweizer Holzbau-Un-
Goldene Ehrenmedaille an ein heraus- sident Holzbau Schweiz, die Goldene Eh- ternehmen Renggli AG seit Jahren auf
ragendes Schweizer Bauwerk. Diese be- renmedaille an das Mehrfamilienhaus umweltschonende und qualitativ hoch-
sondere Auszeichnung des Europäischen Holzhausen der Renggli AG. Das Gebäu- wertige Zukunftslösungen – und dies mit
Zimmerer- und Holzbaugewerbes wur- de mit seinen sechs Geschossen in reiner grossem wirtschaftlichem Erfolg und oh-
de, erstmals in ihrer Art, an das inno- Holzbauweise hat eine bedeutende Sig- ne die eigenen ästhetisch hochgesteckten
vative Holzbau-Unternehmen Renggli nalwirkung für ganz Europa. Es ist eine ab- Ansprüche aus den Augen zu verlieren.
AG im luzernischen Schötz verliehen. solut vorbildliche Referenz: die Erschlies-
sung eines neuen Geschäftsfeldes für den Philosophie des energieeffizienten
Mit der Goldenen Ehrenmedaille der Eu- Holzbau im Marktsegment des mehrge- und nachhaltigen Bauens entwickelt
ropäischen Vereinigung des Holzbaus schossigen Bauens in Holz.Aber nicht nur So hat die Renggli AG eine Philosophie
(EVH) können Persönlichkeiten des Eu- die Grösse und das Baumaterial über- des energieeffizienten und nachhaltigen
ropäischen Zimmerer- und Holzbauge- zeugen bei diesem Bauwerk.Auch Archi- Bauens entwickelt, die das Unternehmen
werbes, des öffentlichen Lebens sowie tektur und die Innenraumgestaltung sind für Wohnhäuser und ganze Siedlungen,
der Lehre und Forschung ausgezeichnet hervorragend gelungen. aber auch für gewerbliche und öffentli-
werden, die sich durch ihreTätigkeit und che Bauten umsetzt.
ihr Wirken hervorragende Verdienste Als Pionier und Einer der wichtigsten Leitsätze von
um die Förderung des Europäischen Visionär Respekt verdient Max Renggli lautet: «Bauen ist immer eng
Zimmerer- und Holzbaugewerbes er- «Wenn wir von der EVH heute das Ge- mit der Zukunft verknüpft.» Max Reng-
worben haben.Auch besonders heraus- bäude von Max Renggli mit der Ehren- gli und sein Team haben früh den Trend
ragende Bauwerke in überwiegender medaille auszeichnen, ist dies gleichzeitig zur Nachhaltigkeit erkannt und mit inno-
Verwendung von Holz, die aus der Sicht eine Auszeichnung für das «Fundament»: vativen und energieeffizienten Lösungen
der Architektur und der Konstruktion die Ideen, Visionen und die Schaffens- im Holzbau von sich reden gemacht.
beispielhaft für den Europäischen Holz- kraft von Max Renggli.Als Mensch, Holz-
bau werben und wirken, können ausge- bauer, Pionier und Visionär verdient er
zeichnet werden. unseren höchsten Respekt. Sein Gebäu-
de beweist, dass der Holzbau enorm an
Ein mehrgeschossiges Leistungsfähigkeit gewonnen hat», so
Mehrfamilienhaus in Holzbau mit Rothböck während der Laudatio. Text und Foto:
europäischer Signalwirkung Die Biografie von Max Renggli ist ge-
Baukader 2/09

zvg Holzbau Schweiz,


Als Vertreter des Präsidiums der EVH prägt von Innovationslust und Pionier- Paola Bortoletto, Leiterin Marketing
überreichten Richard Rothböck, Landes- geist. Namentlich im Bereich Minergie- Weitere Fotos:
innungsmeister Holzbau, Österreich, Ull- Häuser hat er sich als Wegbereiter und zvg Renggli AG www.renggli-haus.ch

Über uns: Holzbau Schweiz ist der Ver-


band der Schweizer Holzbau-Unterneh-
mungen. Er repräsentiert rund 1100
Mitgliederbetriebe (Holzbau-Unterneh-
mungen, Ehren- und Freimitglieder so-
wie branchenadäquate Leistungspart-
ner), die in der ganzen Schweiz, exklusi-
ve Romandie, ansässig sind. Der
Branchenverband versteht sich als
Dienstleistungs- und Kompetenzzen-
trum. Seine Hauptaufgabe besteht in der
umsetzungsorientiertenVermittlung und
Verankerung von aktuellem Wissen und
der nutzenorientierten Vernetzung der
Mitgliederfirmen. Dabei richtet sich die
zielorientierte Dienstleistung am Prinzip
der Hilfe zur Selbsthilfe.
13 Projekte

Insbesondere für die neuen Tramlinien hat Bern Mobil neue


siebenteilige XL-Maxi-Combino-Trams von Siemens bestellt.
Dafür benötigt Bern Mobil aus generellen Platzgründen ein
neues weit grösseres Tramdepot im ESP Wankdorf. Mit dem
Baustart kann 2010 gerechnet werden.

70.5 Millionen für das


neue Tramdepot von Bern Mobil
Nicht nur die Stadt Bern, auch andere plagter Zeit für die Bauwirtschaft, über verantwortlich ist und daher die Haupt-
Städte in der Schweiz und auch im welche die Politiker nun neue Pakete kosten trägt. Auch der Bund (Infrastruk-
Ausland ersetzen Buslinien durch schnüren wollen. Sie sind in längeren Pro- turfonds) beteiligt sich mit der Abgeltung
Tramlinien und Tramzüge, weil sie ei- zessen über die Verkehrsabläufe, das Ver- beziehungsweise dem Kauf des Areals
ne ungleich höhere Kapazitätsanzahl kehrsverhalten und die Entwicklung im von Armasuisse (grundsätzliche Einigung,
Passagiere befördern. In der Stadt Bereich des öffentlichen Verkehrs in der juristisch noch nicht abgeschlossen) und
Bern ist die neue Tramlinie Bern West Agglomeration Bern in Planung. Das übernimmt Kosten von rund 7.5 Millio-
im Bau (BAUKADER berichtete darü- Tramdepot am Eigenplatz ist nicht aus- nen, der Kanton Bern trägt 30 Millionen,
ber). Nun hat sowohl der Kanton Bern baufähig und dasjenige am Burgernziel ist die Stadt Bern 5 Millionen. Somit bleiben
entschieden, auch eine neue Tramlinie nur sehr bedingt ausbaufähig. Durch die für die städtischenVerkehrsbetriebe rund
in den Osten (Busersatz) zu bauen und Aufgabe des bisherigen Tramdepots am 28 Millionen an Bauinvestitionen.
zudem die Tramlinie 9 in Wabern bis Burgernziel kann die Stadt Bern daran ge-
Kleinwabern zu verlängern. Insbeson- hen, auf diesemTerrain neueWohnungen Plangenehmigung und Baustart
dere für die neuen Tramlinien hat Bern zu bauen. Die Stadt Bern bzw. der Fonds Ende Oktober 2008 hat Bern Mobil dem
Mobil neue XL-Maxi-Combino-Trams für Boden- undWohnbaupolitik der Stadt Bundesamt für Verkehr (BAV) das Dos-
von Siemens bestellt. Dafür benötigt in komplexen Abwicklungen zahlt Bern sier für die Plangenehmigung nach Eisen-
Bern Mobil auch aus generellen Platz- Mobil 4.5 Millionen Franken Entschädi- bahnrecht eingereicht. Das BAV wird das
gründen ein neues weit grösseres gung für die vorzeitige Auflösung des Bau- Dossier während den nächsten Monaten
Tramdepot. Das heutige Tramdepot rechtsvertrags Burgernziel. Damit kommt prüfen. Damit ist eine öffentliche Auflage
Burgernziel genügt den Anforderun- das alte Wohnprojekt nach langer Zeit in des Projekts während 30 Tagen verbun-
gen nicht mehr. Nach erfolgreicher Su- Bewegung. Das Areal Burgernziel wird den. Bern Mobil erwartet, dass die öf-
che konnte ein Ersatzstandort im Ent- nach dem Auszug von Bern Mobil an den fentliche Auflage in den nächsten Wo-
wicklungsgebiet ESP Wankdorf an der Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik chen stattfinden kann. Erfahrungsgemäss
Bolligenstrasse gefunden werden. der Stadt Bern zurückfallen. dauert das Planungsgenehmigungsver-
fahren rund ein Jahr, so dass Bern Mobil
Für den Neubau des Tramdepots an der Umbau des Strassenknotens mit der Erteilung der Plangenehmigung
Bolligen- und Mingerstrassestrasse Bern Mit der Medienmitteilung der Stadt Bern (Baubewilligung) per Ende 2009 rechnen
wurde das durch einen Planungswettbe- vom 4. Dezember 2008 informierte der kann, wie Bern Mobil am 6. Januar 2009
werb erkorene Projekt «Papillon» der Gemeinderat über diese Geschäftsab- mitteilt. Dann würde dem Baustart 2010
Architekten Penzel Valier AG (Zü- wicklungen als «Win-win-Lösung», aber nichts mehr im Wege stehen.

Baukader 2/09
rich/Chur) als erste Bauetappe (30Tram- auch über die weiteren Folgen des neu-
Text: Andreas Moning (Quellen Medienmitteilun-
züge) zur Baubewilligungsreife weiter en Tramdepots. Denn es liegt auf der gen der Stadt Bern und Bern Mobil)
entwickelt. In einer zweiten Bauetappe Hand, dass auch neue Gleisanlagen hin Fotos: zvg Bern Mobil
(28Tramzüge) kann das neueTramdepot zum neuen Tramdepot gebaut werden
weiter ausgebaut werden. Für die vorzei- müssen. Nun ist auch entschieden, dass
tige Auflösung des Tramdepots Burgern- die Stadt an die definitive Umgestaltung
ziel zahlt die Stadt Bern 4.5 Millionen des Kreisels Mingerstrasse/Bolligenstrasse
Franken Entschädigung an Bern Mobil. als Zufahrt zum neuen Depot mit einer
Das Neubauprojekt an der Bolligenstras- Pauschale von 275 000 Franken beitragen
se soll bereits 2011 in Betrieb gehen und wird. «Der Beitrag der Stadt wird für die
kann im Endausbau bis 58 Tramzüge auf- definitiven Gestaltungsmassnahmen und
nehmen. Das Neubauprojekt wird insge- die Verbesserung der Leistungsfähigkeit
samt ein Investitionsvolumen von rund des Knotens verwendet», teilte der Ge-
71 Millionen Franken erfordern. Sollte meinderat mit. Die Hauptkosten tragen
das Areal am Burgernziel aus der Um- der Kanton Bern und Bern Mobil.
nutzung für Wohnungen und Gewerbe-
treibende einen geschätzten Wertzu- Das Areal gehörte Armasuisse
wachs erfahren, wird er durch die Stadt Mit dem neuen Tramdepot schafft sich
Bern und Bern Mobil geteilt. Bern Mobil den nötigen Spielraum für die
künftige Erweiterung des Tramnetzes in
Kein Konjunkturstützungsprogramm der Region Bern. Einerseits werden die
Die neuen Tramlinien West und Ost in 4.5 Millionen Franken der Stadt in die Bau-
der Stadt Bern und das neue Tramdepot kosten integriert. Doch ist es vor allem
Bolligenstrasse sind keine Konjunkturpro- der Kanton Bern, der für Infrastruktur-
gramme zur Stützung in rezessionsge- bauten des öffentlichen Regionalverkehrs
14 Projekte

2012 will die Grossbank ihre Niederlassung von Bern verlassen und zieht als Mieterin beim Bahnhof
Gümligen in Muri in einen 50 Millionen--Neubau in Muri ein. Dies nicht zur Freude der Stadt Bern.

Die CS verlässt Bern und zieht zum Bahnhof Gümligen


2012 will die Grossbank ihren Sitz von Was wird gebaut? tor gewesen», behauptet die CS. Die Miet-
Bern nach Muri verlagern. Dazu ist ein Geplant ist ein fünfstöckiger Neubau ent- verträge der bisherigen Standorte liefen
50 Millionen Neubau an der Worbstras- lang der Bahngeleise von 132 Meter Län- nun aus. Die CS habe lediglich nach einem
se direkt beim Bahnhof Gümligen ge- ge, einer Breite von 30 Metern und einer Standort gesucht, wo die zwei bisherigen
plant. Im kommenden Herbst wollen die Höhe von 18 Metern mit einer Bruttoge- Standorte konzentriert werden können
Verantwortlichen mit dem neuen Bau schossfläche von 28 000 Quadratmetern Politisch leckt sich die Stadt Bern die
beginnen. Gegen ein Dutzend Gewerbe- und umfasst gemäss Oliiver Schmid Ver- Wunden.Stadtpräsident AlexanderTschäp-
treibende müssen dem Neubau weichen, waltungsbüros, ein Personalrestaurant, ein pät meinte im Herbst 2008 ziemlich schroff,
die verschiedene Gebäude auf diesem eigenes Fitnesscenter und eine Tiefgarage er weine dem Wegzug der CS keine Träne
Areal nutzten. Diese haben bereits im mit rund 200 Parkplätzen. Der neue CS- nach. Darauf griff ihn die FDP an, Die Stadt
April 2008 die Kündigung erhalten. Vo- Hauptsitz werde «mindestens dem Miner- Bern versäume es als Wirtschaftsstandort,
raussetzung für den Baustart ist ein rei- giestandard» entsprechen oder sogar Mi- Firmen im Sinne der Wirtschaftsförderung
bungsloses Baubewilligungverfahren. nergie-P. Hier werden 900 CS-Mitarbeiter in Bern zu halten, es gebe auch andere Fir-
aus Bern und 100 aus Köniz eine neue Ar- men, die Bern verliessen.
Bereits im letzten Herbst verkündete die beitsstätte in Muri haben.Wenn alles rund
CS, dass sie ihren Berner Hauptsitz im Kö- läuft wird der Umzug 2012 wie geplant Investitionen, welche
nizer Steinhölzi aufgeben will und in die vonstatten gehen. die Bauwirtschaft stützen
Gemeinde Muri ziehen wolle. Nun ist An- Die Bauwirtschaft ist angewiesen, auch
fang Januar 2009 bekannt geworden, wo in Hohe Investitionen 2009 genügend Investitionen und Baupla-
Muri der neue Sitz gebaut werden soll. Die Die Lanten Holding Ltd. wird, wie Bauher- nungen und Baubewilligungen in die Auf-
CS hat nun ein Areal der alten Gerberei an renvertreter Charles Staerkle erläuterte, tragbücher zu bekommen. Der geplante
der Worbstrasse 187 neben dem früheren rund 50 Millionen in den Neubau investie- Neubau mit einem Bauvolumen um die 50
Gebäude der Ascom beim Bahnhof Güm- ren. Gemäss dem «Open-Space- Millionen ist also kein Peanuts. Der Neubau
ligen ins Auge gefasst. Das Land gehört der Konzept» wird auch die CS für die Reali- wird sich direkt gegenüber dem SBB-Bahn-
englischen Firma Lanten Holding Ltd., die sierung der Innenräume mehrere Millionen hof Gümligen und an der RBS-Bern-
auch die Bauherrin der geplanten Nieder- Franken investieren. Sowohl der Bauher- Worbline befinden und ist insofern nach-
lassung ist. In ihrem Auftrag haben die Ar- renvertreter Staerkle und Architekt Schmid haltig nicht nur durch den Minergie-Stan-
chitekten der Burckhardt + Partner AG sind guten Mutes, im Herbst 2009 mit dem dart, sondern ist auch optimal an den
den Neubau geplant und entworfen. Die Bau zu starten, dass der Bau 2011 soweit öffentlichen Verkehr angebunden.
CS wird sich entsprechend einmieten. Der fertig erstellt sein werde und mit dem In-
Neubau wird nach dem so genannten nenausbau begonnen werden kann, Das 23 Millionen Franken wollen Köniz
«Open-Space-Konzept realisiert, wie am Baugesuch ist zur Zeit öffentlich aufgelegt. und die Stadt Bern gemeinsam für
7. Januar Oliver Schmid, Geschäftsleiter der Die Einsprachefrist läuft bis am 6. Februar. zwei Dreifach-Turnhallen verbauen
Baukader 2/09

Architekten Burckhardt + Partner AG vor «Dem Vorhaben steht grundsätzlich nichts Für viele Sportvereine sowohl in Köniz wie
den Medien erläuterte. Dabei werde der im Weg», sagte der Bauverwalter von Mu- auch in der Stadt Bern ist es schwierig, Hal-
Mieterin eine sehr hohe Flexibilität in der ri, Rolf Eberhard. Es seien keine Sonderbe- lensport in den beiden Standorten betrei-
Einteilung der Räumlichkeiten eingeräumt. willigungen notwendig. Dass Muri den CS- ben zu können.In der Stadt Bern fehlen fünf
Hauptsitz mit offenen Armen begrüsst, ist Turnhallen und mindestens eine Wett-
kein Geheimnis. Bern verliert eine potente kampfhalle. Das zuständige Sportamt muss
Steuerzahlerin und Muri gewinnt sie. fast täglich Anfragen für eine Hallenvermie-
tung ablehnen. In Köniz sieht es nicht bes-
Nebengeräusche ser aus. Geplant ist in Hinsicht auf dieses
Auf dem Aral für den Neubau des Haupt- Desaster eine Dreifach-Turnhalle im Weis-
sitzes der CS sind heute Gewerbetreiben- senstein, welche Bern und Köniz gemein-
de und auch ein Lager der Loeb AG. Acht sam realisieren und betreiben werden. Da-
von ihnen haben den Wunsch geäussert, rüber stimmen die Stadt Bern und Köniz
als Mietpartei auch länger in den Räum- am 8.Februar über dieses 23 Millionen Bau-
lichkiten zu verbleiben. Mit ihnen wird nun vorhaben, bei dem es sich um zwei überei-
von Bauherrenseite das Gespräch gesucht. nander gestapelte Dreifachturnhallen. Es
Auch andere Nebengeräusche sind zu wird sich also an der Gemeindegrenze ins-
vernehmen. Der Stadt Bern geht mit dem gesamt um sechs neue Turnhallen handelt.
Wegzug der CS eine grosse Steuerzahlerin Die Sportvereine machen sich also stark für
verloren. Der CS wurde vorgeworfen, dass ein Ja der Stimmbürger beider Gemeinden.
sie nur wegen den wesentlich niedrigeren
Steuerfüssen (Stadt 1,54, Muri Muri 0.99)
Bern verlasse, was die CS entschieden von
sich weist. Die Steueranlage sei bei der Text: Andreas Moning
Standortevaluation «kein wesentlicher Fak- Fotos: zvg Architekten Burckhardt Partner AG
Projekte 15

Recht und Unrecht. Was die Vertrauensanwälte


von Baukader Schweiz zu bedenken geben.

Vergleichslösung oder Gang vor Gericht?


Die SUVA ist oft bemüht, die Schadenfälle direkt mit den Ver- hebung (einfache und repetitive schwerde voll und ganz. Es an-
sicherten vergleichsweise zu erledigen. Das hat den Vorteil, Arbeiten) angewendet. Dage- erkannte den Lohn gemäss den
dass bald klar ist, welche Rente bezahlt wird und die Ange- gen wurde eingewendet, der von den Sozialpartnern ausge-
legenheit rasch abgeschlossen ist. Der Nachteil liegt darin, Polier habe über 30 Jahre im handelten Lohnerhöhungen. Es
dass die Berechnungsgrundlagen oft nicht klar sind und so Baugewerbe gearbeitet, 9 Jahre befand zudem, ein Polier und
nicht abgeschätzt werden kann, ob zu Gunsten oder Un- Volksschule absolviert und habe Maurer weise Fähigkeiten in ei-
gunsten des Versicherten entschieden worden ist. Der Gang deshalb in einem anderen Ar- nem engen beruflichen Umfeld
vor Gericht kann sich trotz des Aufwandes lohnen, wie fol- beitsgebiet keine beruflichen auf. Seine Berufskenntnisse sei-
gendes Beispiel zeigt: Kenntnisse. Zudem könne er en nicht einfach in anderen Be-
aufgrund seiner Behinderungen reichen einsetzbar. Deshalb sei
Sachverhalt (Lohndaten von zirka 1 ½ Mil- nur einfache, wechselbelasten- das Einkommen gemäss dem
Ein Polier erlitt im Alter von 30 lionen Arbeitnehmerinnen und de Tätigkeiten ausführen. Des- Anforderungsprofil «einfache
Jahren infolge eines Misstrittes Arbeitnehmer) oder auf eine halb müsse die tiefste Kategorie und repetitive Arbeiten» anzu-
eine Meniskusverletzung im SUVA-interne Arbeitsplatzsta- der Lohnstrukturerhebung an- nehmen. In der Folge setzte das
Knie. 20 Jahre später entwickel- tistik abgestellt. gewendet werden. Dies führe Gericht die Rente auf 43 % fest.
te sich eine derartige Arthrose zu einem zirka CHF 5500 tiefe- Dies führt zu einer knapp CHF
im Knie, dass der SUVA-Kreis- Beschwerde ren Invalidenlohn, weshalb eine 7000 höheren Rente pro Jahr.
arzt befand,der Polier könne un- Verwaltungsgericht Rente von mindestens 43 % ge-
möglich weiterhin auf dem Bau Die SUVA wies eine Einspra- schuldet sei.
arbeiten.In der Folge musste der che gegen die Rentenverfügung

Baukader 2/09
Polier seine Stelle aufgeben und in wenigenWorten ab, weshalb Urteil Verwaltungsgericht
konnte auch aus unfallfremden dagegen beim kantonalen Ver- Das Verwaltungsgericht folgte Text: Markus Bischoff,
Gründen nicht mehr arbeiten. waltungsgericht Beschwerde der Argumentation der Be- Rechtsanwalt,
Die IV zahlte eine volle Rente. geführt wurde. Bemängelt wur-
Der Aussendienstmitarbeiter de die Berechnung des Invalidi-
der SUVA besprach mit dem tätsgrades.
Polier die Angelegenheit und FÜR IHRE BAUSTELLE
schlug eine Rente von 34 % vor. Die SUVA setzte den Beginn
Nachdem die SUVA diese Ren- der Rente auf das Jahr 2005 fest.
te verfügt hatte, wandte sich der
Polier an den Rechtsdienst von
Zur Berechnung des Lohnes als
Gesunder nahm es aber den
Das Beste für die Besten.
BAUKADER Schweiz und woll- Lohn aus dem Jahre 2003 an,
te die Sache überprüfen lassen. weil der Arbeitgeber gegenüber
der SUVA erklärt hatte, er ha-
Berechnung be den Lohn nicht mehr erhöht.
Invaliditätsgrad Weil das Arbeitsverhältnis dem
Der Invaliditätsgrad wird in der Polierkadervertrag unterstand,
Sozialversicherung so berech- konnte in der Beschwerde
net, indem der Lohn, den der nachgewiesen werden, dass so-
Versicherte im Zeitpunkt der wohl für 2004 als auch für 2005
Rentenfestsetzung als Gesun- von den Sozialpartnern Lohn-
der verdienen würde (Validen- erhöhungen verbindlich ausge-
einkommen) in Relation ge- handelt wurden, welche hier
setzt wird zum Lohn, den er anzuwenden waren. Somit er-
aufgrund seiner Behinderung höhte sich das so genannte Va-
(Invalideneinkommen) auf dem lideneinkommen um zirka CHF
Arbeitsmarkt erzielen würde. 1500 pro Jahr.
Dabei ist der gesamte Arbeits-
markt zu berücksichtigen. Wer Betreffend des Invalidenein-
nicht mehr auf dem Bau arbei- kommens nahm die SUVA an,
ten kann, muss sich den Lohn, der Polier könne auch ausser-
den er mit seiner Behinderung halb seines angestammten Ar-
in einem anderen Arbeitsgebiet beitsgebietes des Baugewerbes,
erzielt, anrechnen lassen.Arbei- seine beruflichen Kenntnisse an-
tet der Versicherte nicht mehr, wenden und teilweise Füh-
wird entweder auf die Einkom- rungsfunktionen wahrnehmen.
menstabellen der schweizeri- Deshalb wurde nicht die tiefste
schen Lohnstrukturerhebung Kategorie der Lohnstrukturer-
TOI TOI AG
Tel.: +41 1 761 55 11 Tel.: 0800 864 000 (gratis) E-Mail: info@toitoi.ch
Fax: +41 1 761 72 62 Fax: 0800 864 001 (gratis) Web: www.toitoi.ch
16 Events

Immo-Messe und naionale MINERGIE-P/Passivhaustage


2009, 20. – 22. März 2009, St. Gallen.

Nachhaltig und energieeffizient bauen:


Fachtagung «Holz» und Immo-Messe 2009
Was bedeutet «ökologisch und ener- sonderes Gewicht im Programm der leicht auf- und abbaubar, kostengünstig
gieeffizient bauen»? Die Fachtagung Fachtagung hat die Bauerneuerung. Bis und ökologisch ist. Das Palettenhaus
«Bauen mit Holz», die am 20. März jetzt gab es kaum einen vernünftigen kann einerseits als Ferienhaus in unse-
2009 im Rahmen der 2. nationalen Standard oder ein allgemein gültigesVor- ren Breiten, aber auch als Unterkunft in
MINERGIE-P/Passivhaustage in der Ol- gehen für die energieeffiziente Erneue- Krisengebieten eingesetzt werden, da
ma-Halle 9.2 in St. Gallen stattfindet, rung von Altliegenschaften. Empa und der Baustoff als Abfallmaterial weltweit
beantwortet diese Fragen mit dem ETH haben im Rahmen eines europäi- vorhanden ist.
aktuellsten Wissen aus Forschung schen Forschungsprojektes Abhilfe ge-
und Praxis. Besonderes Gewicht liegt schaffen. An der Fachtagung «Bauen mit Rückbaubares Holzbausystem
dabei auf den Bauweisen Minergie, Holz» vom 20.März 09 zeigt Mark Zim- Gemäss den neuen Minergie-Richtlinien
Minergie-Eco und Minergie-P/Passiv- mermann, Empa Abt. Bautechnologien, kommt dem sommerlichen Wärme-
haus. Ein Schwerpunkt ist der Alt- wie eine nachhaltige energieeffiziente schutz bei Holzbauten besondere Be-
baumodernisierung, ein weiterer Renovierung mit Modulen möglich ist. deutung zu. Martin Ménard, erläutert die
neuartigen Holzbausystemen gewid- Beat Kämpfen, Architekt aus Zürich, neuen Richtlinien. Zum Abschluss der
met. Infos: www.immomesse.ch/pas- setzt die im Programm CCEM-Retrofit Fachtagung stellt Peter Lipp, Erfinder /
sivhaustage. Parallel dazu findet vom entwickelten Module derzeit als Pionier Entwickler des patentierten Holzbausys-
20. – 22. März in St. Gallen die 11. Im- ein. Er erläutert in einem Werkstattbe- tems Cross-House™ das Hightech
mo-Messe Schweiz für Eigentum, Um- richt, wie zwei typische Mehrfamilien- Holzbausystem für Niedrigenergiehäu-
welt, Energie statt. häuser aus den 50er, resp. 30er-Jahren in ser, vor. Es handelt sich um einen vorge-
der Stadt Zürich modernisiert und fertigten Modulbau für mehrgeschossige
Nachhaltig Bauen liegt im Trend. Damit gleichzeitig auf den Minergie-P Standard Gebäude. Bestechend ist, dass das Sys-
ist nicht nur die effiziente Nutzung von gebracht werden. tem problemlos rückbau-, ausbau- und
Energie gemeint (Passivhaus/MINER- aufstockbar ist
GIE-P), sondern auch der Einsatz öko- Praktische Beispiele für Minergie
logischer Baumaterialien und einheimi- und Minergie-Eco
scher Rohstoffe. Sowohl an der Immo- Zudem wird gezeigt, wie Minergie-Eco
Messe wie an der Fachtagung und an praktisch umgesetzt wird, und zwar an-
drei Bauherren-Seminaren am Samstag, hand von fünfgeschossigen Holzele-
21. März 09 steht das energieeffiziente, mentbauten in Gossau. Ein Haus aus
ökologische und nachhaltige Bauen im EURO-Paletten haben die Studieren-
Zentrum. Bereits heute ist feststellbar, den derTU Wien entwickelt. Karin Stiel-
dass MINERGIE-Gebäude oder Passiv- dorf, TU Wien, erläutert das preisge- Anmeldungen zur Fachtagung und den weiteren
Veranstaltungen der nationalen Minergie-P/Pas-
häuser einen höheren Marktwert ha- krönte Niedrigenergiebauwerk. Beste- sivhaustage:
ben und entsprechende Wohnungen chend ist, dass diese Bauweise flexibel, www.immomesse.ch/passivhaustage.
besser vermietet werden können. Ver-
stärken wird sich der Trend hin zum
energieeffizienten Bauen mit der Ein-
führung des Energiepasses, die jetzt in
mehreren Kantonen vorbereitet wird.
Die kantonalen Ämter für Umwelt und
Energie orientieren die Besucher von
Messe und nat. MINERGIE-P/Passiv-
haustagen. An drei Bauherren-Semina-
ren erhalten die Besucher am Samstag,
21. März 09 wichtige Infos zum Neubau
von Passivhäusern und zum Erneuern
nach MINERGIE. Anmeldung: www.im-
momesse.ch/passivhaustage.

Altbauten mit
Holzmodulen sanieren
Die Fachtagung «Bauen mit Holz: öko-
Baukader 2/09

logisch, energieeffizient, nachhaltig»


stellt ebenfalls die Bauweisen nach MI-
NERGIE/Passivhaus ins Zentrum. Be-

Im Passivhaus ist es behaglich warm, auch bei grösster Winterkälte. Bauten in dieser nachhaltigen und energieeffizienten Bau-
weise haben schon heute einen höheren Marktwert als konventionelle Liegenschaften. Foto:Visiobau Architekturbüro, Muolen.
Aktuell 17

Betonwasser ist stark alkalisch und damit ätzend. Es zerstört die Kiemen der Fische.

Baugrubenentwässerung führt zu Fischsterben


Mit diesem Wasser wurden 1000 Fische Das trägt zum guten Gelingen des Bau-
vergiftet: Es wurde direkt in den Bach werkes und zum guten Image der Bau-
gepumpt, statt in das vorhandene Ab- branche bei und erspart viel Ärger mit
setzbecken mit installierter Neutrali- Justiz und Versicherung.
sationsanlage.
Literatur / Merkblätter zum Thema
Solche Schadenereignisse kommen im- I SIA/VSA-Empfehlung Nr. 431 «Ent-
mer wieder vor. Betonwasser ist stark al- wässerung von Baustellen»
kalisch und damit ätzend. Es zerstört die I Haus gebaut – Fische tot in «Umwelt-

Kiemen der Fische, die dadurch qualvoll praxis» Nr. 37, 2004 AWEL Zürich
verenden. I Merkblatt AFU 002v6,Amt für Umwelt

Bauverantwortliche wie Architekten, und Energie des Kantons St. Gallen


Ingenieure, Bauleiter und Poliere lernen I Merkblatt «Baustellenentwässerung»

das in der Ausbildung. Die Analyse der der Urschweizer Kantone


Schadenfälle zeigt, dass dieses Wissen I Merkblatt «Umweltschutz auf Baustel-

nicht überall in der Praxis umgesetzt wird. len» der Kantone AI/AR

Jeder Arbeiter auf der Baustelle sollte


das Problem kennen, oder zumindest Text und Foto: Amt für Umwelt und Energie
AFU | Lämmlisbrunnenstrasse 54 | 9001 St. Gal-
klare Aufträge erhalten und beaufsichtigt len ,Telefon 071 229 30 88 | Telefax 071 229 39
werden. 64 | info.afu@sg.ch | www.afu.sg.ch

Baukader Schweiz ist auch an der Baumaschinen-Messe Bern


vom 17. – 22. März 2009
Die Baumaschinen-Messe ist die gröss- lände belegen. Baukader Schweiz hat in
te und umfassendste Schweizer Fach- der Halle 120 den Stand-Nr. E020. Im
messe für Baumaschinen und Zubehör. Pressecorner im Eingangsbereich wird un-
Die Messe findet unter dem Patronat ser Fachmagazin BAUKADER aufliegen.
des Verbandes der Schweizer Bauma- Mit unserem Messeauftritt verfolgen wir
schinenwirschaft statt und gilt als im wesentlichen drei Zielsetzungen:
Trend- und Innovationsplattform für 1. Bekanntheitsgrad von Baukader
die Schweizer Baubranche. Schweiz in der Baubranche steigern
Rund 200 Aussteller, darunter alle nam- 2. Neue Mitglieder gewinnen
haften Hersteller und Importeure, wer- 3.Verlagstitel anbieten
den an der Baumaschinen-Messe ihre Pro- Der Stand wird täglich betreut von einem
dukte und Dienstleistungen präsentieren Baukader-Mitglied und einer Person der Ge-
und dabei in sieben Hallen 32’000 m2 und schäftsstelle. Besuchen Sie uns oder emp-
45’000 m2 Ausstellungsfläche im Freige- fehlen Sie uns weiter! Es lohnt sich bestimmt!!
Baukader 2/09
18 Thema

Noch geht es der Bauwirtschaft gut. Vieles wird gebaut. Recht


viel ist in Planung. Doch droht eine Abschwächung mit etwas
Verzögerung auf die Finanzkrise für die Bauwirtschaft. Bald
geht die «Baumaschine» wieder los. Ein Stimmungsbericht!

Eiszeit auf den Baustellen


Seit 10 Tagen hat Vätterchen Frost Zwei Baufachleute mit frosklammen werden die letzten Werkleitungsarbei-
auch unser Land fest im Griff. Nach Händen im Wankdorf ten verrichtet. Das eigentliche Kernstück
recht vielen milden Wintern haben Die Vorarbeiten für den Bau des neuen 2009 stellt jedoch der Teilneubau der
wir im Januar 2007 in BAUKADER the- unterirdischen Wankdorfkreisels ruhen, Bethlehembrücke dar. Um den gesetzli-
matisiert, dass während der üblichen keine Baumaschine dröhnt, keine Bauar- chen Anforderungen zu genügen, muss
Januarpause im Bauhauptgewerbe beiter weit und breit. Kein Bauarbeiter? die Brücke um 110 Zentimeter angeho-
munter weiter gearbeitet wurde. Nicht ganz! Denn nun tauchen doch zwei ben werden, Da die Steigung für das
Über zu frühen Start im Januar wa- Baufachleute auf, was die Neugier weckt. Tram 5 Prozent nicht überschreiten darf,
ren auch insbesondere Bauleute aus «Nein, nein, wir bauen nicht!», beruhigt muss die Strasse entsprechend ange-
anderen Nationalitäten nicht erfreut, quasi der Polier Josh Imhasly mitTheodo- passt werden. Weiter ist auch ein Trep-
welche die Januarpause für einen lit in Begleitung von Carlo Pozzi mit dem penaufgang vom Untermattweg auf die
Heimurlaub nutzten. Gerade auch einrädrigen Markierwägelchen. «Wir ver- Brücke geplant. Dadurch werden die An-
Baukader zeigten sich darüber nicht messen nur einige Markierungen, die wir wohner dieser Strasse die Haltestelle
gerade begeistert, weil sie die Janu- auf Pflöcken als AVOR kennzeichnen. Das Bethlehem Säge einfach erreichen kön-
arpause im Bauwesen für liegen ge- reicht! Es wird nicht langweilig, wenn der nen. Für den Teilneubau der Bethlehem-
bliebene Büro- und Administrations- Frost dauert, mit Unterhalt im Werkhof. brücke standen zwei Varianten zur Dis-
arbeiten nutzten, was in milden Win- Und Überstunden haben wir alle auch kussion:Totalsperrung während rund sie-
tern nicht mehr möglich sei. Doch in genug!», lacht Imhasly. ben Monaten, oder Bau der neuen
diesem Januar ist alles anders. Auf Brücke neben der Brücke und Einschie-
den Baustellen das gleiche Bild: Riens Tote Hosen auf der Grossbaustelle ben durch Pressen. Entschieden wurde
n’a va plus. Es herrscht wirklich Eis- im Rüti Ostermundigen die Totalsperrung, die eine wesentlich
zeit auf den Baustellen. Im Rüti Ostermundigen, auf einer Anhö- kürzere Bauzeit und wesentlich tiefere
he etwas oberhalb der eigentlichen Ge- Kosten verursachen.
Bei eisigenTemperaturen stark unter Null meinde Ostermundigen mit rund 18 BAUKADER nahm auch einen Au-
Grad zu bauen,ist für die allermeisten Bau- 000 Einwohnern, werden sechs Gross- genschein an den Baustellen Loryplatz
fachleute kein Schleck.Wohl gibt es heute bauten mit Eigentumswohnungen hoch- und Effingerstrasse und in Bümpliz.Auch
Baustoffe und Spezialbetone und entspre- gezogen. Und etwas unterhalb befinden hier, im frostigen Januar: Viele Bauab-
chende Zusätze, die auch bei sehr frosti- sich weitere Wohnbauten in der Reali- schrankungen, verwaiste Baustellen, kei-
genTemperaturen eingebaut werden kön- sierung. Auf den beiden Baustellen: Kei- ne Bauleute.
nen. Die Eiszeit auf den Baustellen und die ne Menschenseele. Die Bautätigkeit ruht.
Januarpause ist daher in diesem Jahr also Vieles ist 2009 zudem in Planung
nicht die Frage des bautechnischen Kön- Zweite Bauetappe für die neue Heute ist die Finanzkrise über die globa-
nens. Es ist eine Frage der Zumutbarkeit. Tramlinie Tram West len Märkte gebraust und die Rezession
Baukader 2/09

BAUKADER nahm einen Augenschein Im angefangenen Jahr 2009 werden die ist das Drohgespenst. Vieles ist im Bau.
und war unterwegs auf den frosterstarr- Arbeiten in der Effingerstrasse und am Vieles ist in Planung. Und die Politik ist
ten Grossbaustellen in der Stadt Bern. Loryplatz abgeschlossen sein. In Bümpliz hüben wie drüben sehr bestrebt, Finanz-
Thema 19

pakete zur Stützung der angeschlagenen Die Statistik des Baumeisterver- (vorwiegend aus Deutschland) beseitigt
Märkte zu schnüren. So wollen sowohl bands SBV lügt nicht: werden konnte. Besonders erfreulich ist
die Kantone und wie auch der Bund und Wohnungsbau erreicht Zenit auch die Entwicklung der Anzahl der Ler-
Gemeinden in der Schweiz auch den ImWohnungsbau flaute die in den letzten nenden im Bauhauptgewerbe, welche
Baumarkt durch neue Infrastrukturpro- Jahren zu beobachtende Wachstumsten- gegenüber dem Vorjahresquartal um
jekte unterstützen. denz ab (+0,5%). Der Zenit scheint er- 3,8% auf über 5'250 anstieg.
Gerade hat der Kanton Bern und die reicht zu sein. Ein sinkender Arbeitsvorrat
Gemeinden mit Unterstützung durch (-6,7%) bestätigt diese Einschätzung. Verhaltene Aussichten
den Bund zum Beispiel definitiv ent- Allerdings zeigen sich deutliche regio- Ein Blick auf die gemeldeten Bauvorha-
schieden, die Planungsarbeiten eines nale Unterschiede. So ging der Woh- ben für das 4. Quartal 2008 (+2,5%)
neuen 10erTrams nach Bern Ost anstel- nungsbau zum Beispiel in den Kantonen und die Arbeitsvorräte (+1.3%) zeigt,
le der Busverbindungen bis 2010 zu star- Tessin (-2,1%), Luzern (-36,0%) und Zü- dass sich die Baukonjunktur im laufen-
ten (BAUAKDER berichtete bereits da- rich (-8,1%) zurück, währenddem er in den Quartal (noch) nicht eintrüben
rüber). Die Regierungspräsidentin Bar- den Kantonen Aargau (+47,1%), Bern wird. Ein Rückgang ist allenfalls nächstes
bara Jenzer-Egger sagte an der (+34,6%) und Genf (11,5%) weiterhin Jahr zu erwarten, bedingt durch die
Medienkonferenz vom 13. Januar: «Neue florierte. nachlassende Dynamik des Wohnungs-
Wohnbauprojekte in den betroffenen baus und des gewerblich-industriellen
Gemeinden werden die heutigen Busse Gewerblich-industrieller Bau Baus. Die in der Summe positiven
endgültig über die Kapazitätsgrenzen weiterhin dynamisch Wachstumsperspektiven im Infrastruk-
bringen.» Ein Trambetrieb sei für die Der gewerblich-industrielle Bau entwi- turbau dürften dafür sorgen, dass im ge-
grosse Nachfrage die beste Lösung, wie ckelte sich weiterhin dynamisch (+8,8%). samten Umsatz kein gravierender Ein-
die so genannte Zweckmässigkeitsbeur- Aufgrund der Zahlen dürfte die gute bruch auftreten sollte. Die hohe Bautä-
teilung ergeben habe. Bis Ende 2010 soll Auslastung in diesem Bereich wegen der tigkeit im Tiefbau ist jedoch nicht mit
ein Vorprojekt ausgearbeitet werden. gestiegenen Auftragseingänge und der einem Wohlergehen der gesamten In-
Der Baubeginn mit rund drei oder vier höheren Auftragsbestände im laufenden frastrukturbranche gleichzusetzen, da
Jahren Bauzeit ist auf 2014 geplant. Die Jahr anhalten.Vor allem die Agglomera- die intensive Bautätigkeit vor allem
Kosten belaufen sich auf rund 260 Mil- tionen (Zürich, Basel und Genf) weisen durch Grossprojekte alimentiert wird.
lionen Franken. Der Bund übernimmt in diesem Sektor eine überdurchschnitt-
davon rund 35 Prozent. liche Bautätigkeit aus. Die Baubranche reagiert auf realwirt-
BAUKADER berichtet in dieser Aus- Für das nächste Jahr ist jedoch mit ei- schaftliche Entwicklungen in der Regel
gabe als Schwerpunkt auch über weite- ner Abkühlung zu rechnen, da die Fi- mit Verzögerung. Dies erklärt, wieso die
re Bauprojekte In Planung. nanzkrise schon heute auf die Realwirt- Baubranche im Augenblick von der Fi-
schaft durchschlägt und dadurch die nanzkrise noch wenig spürt. Im Gegen-
Nachfrage sinken wird. Diese Tendenz zug wird auch die Erholung etwas länger
wird durch das Immo-Monitoring von auf sich warten lassen.
Text und Fotos: Andreas Moning Wüest & Partner bestätigt. Die im Augenblick sinkenden Stahl-,
Material- und Energiepreise führen nach
Baustellenpersonal wächst weiter der Rohstoffpreishausse zu einer will-
Die Zahl derVollzeitbeschäftigten wuchs kommenen Entspannung bei den Bau-
auf rund 83'500, was einer Zunahme ge- produktionskosten. Denn auf dem Bau-
genüber dem Vorquartal von 1,5% ent- markt Schweiz herrscht weiterhin ein
spricht. Diese positive Entwicklung ist harter Konkurrenzkampf, der spürbar
auch auf eine Zunahme des Baustellen- auf die Margen drückt. Die vollen Auf-
personals auf rund 66'800 zurückzufüh- tragbücher und ausgelasteten Kapazitä-
ren (+1,2%). Im Vergleich zum Tiefstand ten garantieren noch keinen genügen-
im Jahr 2006 meldet das Bauhauptge- den Ertrag für viele Baufirmen.
werbe rund 2'000 Angestellte mehr. Der
während Jahren zu beobachtende Rück-
gang ist damit zum Stillstand gekommen.

Der wachsende Bedarf an Baustellen-


personal hat u.a. zu einem Engpass bei
Baukader 2/09

den qualifizierten Angestellten geführt,


der teilweise durch die Beschäftigung
von Personal aus den Nachbarländern Quelle: SBV-Monatsstatistik
20 Brennpunkt

ist
orkshop
Dieser W rechtigt nach
be
parifonds llzugsfonds!
, Vo
Art. 15.3
Workshop
«Korrekte Signalisation von Baustellen»
Der Teilnehmer erkennt die Ge- Teilnehmer Referent
fahren vom heutigen Strassenver- I Bauvorarbeiter, Baupoliere, Bauleiter, I Hannes Ninck, dipl. Ing. HTL / STV

kehr und der beteiligten Mitar- Bauführer, Maschinisten, Facharbeiter, Schulung, Beratung, Projektleitung
I Hoch- ,Tief- und Strassenbau 6045 Meggen
beiter. Eine situativ richtig signa- Strassenmeister,Verantwortliche von
lisierte Baustelle orientiert die Gemeinden, städtischen und kantona- ORGANISATION / AUSKUNFT
Verkehrsteilnehmer und schützt len Werkhöfen UND ANMELDUNGEN
das Baustellenpersonal. Korrekte I Polizei Baukader Schweiz
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Gemeinsame Lehrgangsangebote von Baukader Schweiz und dem Ausbildungszentrum SBV Sursee
06. - 07.02.2009 4442 Lehrgang Baustellenkader Sozialkompetenz - Teambildung - Absolventen einer Bauvorarbeiter- oder Baupo- Ausbildungszentrum SBV Fr. 850.-- M5
13. - 14.03.2009 Führung - Teampotential Konfliktgespräch lierschule (alle Fachrichtungen) oder 3 Jahre Pra- 6210 Sursee Fr. 960.-- NM
2 Tage besser nutzen xiserfahrung als Baustellenverantwortlicher Tel. 041/926 24 24 Fax 926 22 00
www.azsbv.ch
12. - 13.02.2009 4444 Lehrgang Baustellenkader Bauablaufplanung - Ressourcen- Absolventen einer Bauvorarbeiter- oder Baupo- Ausbildungszentrum SBV Fr. 850.-- M5
26. - 27.03.2009 Organisation - Zweckmässige und optimierung - Soll/Ist-Vergleich lierschule (alle Fachrichtungen) oder 3 Jahre Pra- Adresse siehe oben Fr. 960.-- NM
2 Tage wirtschaftliche Bauabläufe xiserfahrung als Baustellenverantwortlicher
13. - 14.02.2009 4448 Lehrgang Baustellenkader Motivation als Leistungsträger, Eigen- und Fremdmotivation, Qualitikations- Absolventen einer Bauvorarbeiter- oder Baupo- Ausbildungszentrum SBV Fr. 850.-- M5
2 Tage Leistungssteigerung durch Motivation gespräch, Mitarbeiter-Coaching lierschule (alle Fachrichtungen) oder Baustellen- Adresse siehe oben Fr. 960.-- NM
verantwortliche mit 3 Jahren Praxiserfahrung
17. - 19.02.2009 4534 Lehrgang Bauführer - Personalführung, Motivation, Konflikt-Management, Führung, Teamfähig- Bauführer, Bauingenieur FH/HTL, Baufachleute Ausbildungszentrum SBV Fr. 1500.-- M5
19. - 20.03.2009 Führung in der Bauunternehmung keit, Unternehmensprozesse, Zielsetzungsprozesse mit Bauführeraufgaben Adresse siehe oben Fr. 2250.-- NM
5 Tage
26. - 27.02.2009 4443 Lehrgang Baustellenkader Kostenelemente - Inventarkosten . Leistungspositionen Absolventen einer Vorarbeiter- oder Polierschule Ausbildungszentrum SBV Fr. 850.-- M5
2 Kurstage Kostenverständnis für Baustellenkader (alle Fachrichtungen) oder 3 Jahre Praxiserfah- Adresse siehe oben Fr. 960.-- NM
rung als Baustellenverantwortlicher
19. - 20.03.2009 4446 Lehrgang Baustellenkader Verträge - Recht - Versicherungen Absolventen einer Bauvorarbeiter- oder Baupo- Ausbildungszentrum SBV Fr. 850.-- M5
2 Tage Organisation - Rechte und Pflichte als lierschule (alle Fachrichtungen) oder 3 Jahre Pra- Adresse siehe oben Fr. 960.-- NM
Baustellenverantwortlicher xiserfahrung als Baustellenverantwortlicher

Weitere Kurse
13.02.2009 Kurs 413 Hochbau Ganzer Tag praktische Übungen in der Halle mit kleinen Gruppen. Arbeiten Jeder Polier und gute Vorarbeiter können diesen Baumeister Kurszentrum Effretikon Fr. 130.-- M2
1 Kurstag Kennenlernen und Training mit Tachy- mit dem Display-Speicher von Androtec. Der Absolvent kann mit Builder von Kurs besuchen. Auch ideal für Unternehmer, Bau- Sempacherstrassee 15 Fr. 180.-- NM
meter (Theodolit mit Distanzmessung) Leica selbständig nach Kursinhalt abstecken, kennt die Möglichkeiten des führer und Bauleiter 8032 Zürich
neuen Displayspeichers von Androtec und ist über die möglichen Daten- Tel. 044/381 64 11
transfers in den Speicher orientiert Fax 044/381 64 08
www.bau.ch info@bau.ch
13.02.2009 Betonsanierung In der heutigen Zeit werden immer mehr bestehende Bauten renoviert und / Dieser Kurs richtet sich an Maurer, Vorarbeiter Baukaderschule St. Gallen Fr. 430.--
8.15 - 12.00 / 13.30- Von der Ursachenanalyse bis zur In- oder saniert. Vor allem die Sanierung von Betonbauwerken hat in letzter Zeit und Poliere um den Ablauf und Aufbau von Be- Schreinerstrasse 5
16.45 standsetzung stark zugenommen und sich zu einem Spezialgebiet im Bausektor entwik- toninstandsetzungen / Sanierung an Bauwerken 9000 St. Gallen
kelt. Dem Teilnehmer wird die Sanierung von der Ursachenanalyse bis hin zu erlernen. Tel. 071/226 57 40
zur Instandsetzung vermittelt. Fax 071/226 57 42
Schwerpunkte: Aufbau und Applikation von Sanierungssystemen / Die www.gbssg.ch
Handhabung von Maschinen und Materialien / Anforderungen an Sanierun-
gen und ihre Systeme / Zweckbestimmungen der verschiedenen Materialien
16.02.2009 Kurs 414 Tief-, Ganzer Tag praktische Übungen in der Halle mit kleinen Gruppen. Arbeiten Jeder Polier und gute Vorarbeiter können diesen Baumeister Kurszentrum Effretikon Fr. 130.-- M2
1 Kurstag Strassen- und Erdbau mit dem Display-Speicher von Androtec. Der Absolvent kann mit Builder Kurs besuchen. Auch ideal für Unternehmer, Bau- Adresse siehe oben Fr. 180.-- NM
Kennenlernen und Training mit Tachy- von Leica selbständig nach Kursinhalt abstecken, kennt die Möglichkeiten führer und Bauleiter
meter (Theodolit mit Distanzmessung) des neuen Displayspeichers von Androtec und ist über die möglichen Da-
tentransfers in den Speicher orientiert
04.03.2009 Lehrgang Bauleiter Erkennen der situationsgerechten Einflussfaktoren der Chancen und der Ri- Aktive Bauleiter aus allen Fachrichtungen, Inha- Ausbildungszentrum SBV Fr. 1950.-- M2
5 Tage Modul 4 siken. Die optimierten Kosten und vollständige Unterlagen für den Werk- ber eines eidg. Fähigkeitszeugnis als Zeichner, 6210 Sursee Fr. 2270.-- NM
Baukostenplanung vertrag sind wichtige Schritte auf dem Weg zum Erfolg des Projekts. Mauer, Zimmermann oder Verkehrswegbauer, Tel. 041/926 24 24 Fax 926 22 00
Absolventen einer Höheren Fachschule oder www.azsbv.ch
einer Fachhochschule, die ihre Kompetenzen im
Bereich Bauleitung ausbauen wollen
05.03.2009 Kurs 408 Hausentwässerung: Verlegetechniken von HDPE Kanalisationen, System- Facharbeiter, Vorarbeiter und Poliere Baumeister Kurszentrum Effretikon Fr. 100.-- M2
08.00 - 11.30 Uhr HDPE Rohre, Verlegetechniken von kenntnisse HDPE Geberit, Kraftschlüssige Rohrverbindungen mit Geberit- Adresse siehe oben Fr. 125.-- NM
1/2 Kurstag HDPE Kanalisationen und verarbeiten Elektroschweissmuffen
von Geberit-Elektromuffen
10.03.2009 bis Kurs 205 Einführung in die Technik des Natursteinmauerns, auswickeln von Natur- Maurer, Vorarbeiter, Poliere sowie interessierte Baumeister Kurszentrum Effretikon Fr. 1200.-- M5
13.03.2009 Historische Verputze steinausbrüchen im Mauerwerk. Grundsätzlich theoretische Einführung zur Berufsleute, aber auch Personen, Denkmalpfle- Adresse siehe oben Fr. 1500.-- NM
Anwendung von Baustellenmischungen mit Halb- und Fertigprodukten Frak- gerInnen, die grundsätzlich am Thema interes-
4 Kurstage tionierung und Analyse historischer Verputze. Herstellen und Applikation siert sind
von Kalkschlämme und Kalkanstrichen
18.03.2009 bis Kurs 402 Gespräche systematisch aufbauen und einige ausgewählte Führungs- und Vorarbeiter, Poliere Baumeister Kurszentrum Effretikon Fr. 600.-- M2
19.03.2009 Kommunikation auf der Baustelle: Verhandlungstechniken gezielt einsetzen. Adresse siehe oben Fr. 840.-- NM
2 Kurstage Der Polier als Visitenkarte der
Bauunternehmung. Modul 2
19.03.09 3443 Weiterbildung Management Notwendige Grösse des eigenen Werkhofes, Werkstattgrösse und Einrich- Unternehmensleiter und Logistikverantwortliche Ausbildungszentrum SBV Fr. 350.-- M5
+ Betriebswirtschaft tungen, Materialbestand und Ueberwachung, Einkaufspraxis/Einkaufskom- 6210 Sursee Fr. 700.-- NM
Optimierungspotential von petenz, Beschaffung/Bewirtschaftung der Baumaschinen, Fahrzeuge und Tel. 041/926 24 24 Fax 926 22 00
Inventar und Werkhof Geräte. www.azsbv.ch
30.03.2009 Kurs 300ff Ziel ist es, den auf den Baustellen Beschäftigten das richtige Verhalten zur Baustellengruppen in Begleitung von Polier/Vor- Baumeister Kurszentrum Effretikon Fr. 140.-- M2
bis 08.04.2009 Unfallverhütungsparcours Vermeidung von Unfällen zu vermitteln. Mit einem Postenlauf an authenti- arbeiter Adresse siehe oben Fr. 165.-- NM
1/2 Tag Richtiges Verhalten auf der Baustelle schen Objekten und mit entsprechender Instruktion soll dies erreicht werden.
08.00 - 11.30 Uhr oder
13.30 - 17.00 Uhr
23. April 2009 Tagesseminar Sie wissen was Oeffentlichkeits- Projektierende und Ausführende aller Stufen, die Seminarort: Fr. 220.--
29. April 2009 Oeffentlichkeitsarbeit - arbeit ist. Sie wissen, in welchem in ihrer Tätigkeit mit Oeffentlichkeitsarbeit kon- Gurten - Park im Grünen,
05. Mai 2009 Warum, wer und wie Fall sie diese selber wahrnehmen froniert wurden und mehr darüber wissen wol- Gurten Kulm, 3084 Wabern
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würde und diese besser durch Falkenhöheweg 9, 3012 Bern
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Tel. 031/301 64 81
Fax 031/301 14 40

NM = Nichtmitglieder; M1 = Mitglieder Baukader Schweiz, VEBA, VAB, VAZ; M2 = Mitglieder Baukader Schweiz, SBV; M3 = SIB-Mitglieder; M4 = Mitglieder Baukader Schweiz; M5 = Mitglieder
SBV; M6 = Kursgemeinschaft KBZ, Baukader Schweiz, SKO. Bitte klären Sie beim Kursanbieter ab,ob der betreffende Weiterbildungs-Kurs parifonds-berechtigt ist. (Alle Angaben ohne Gewähr)
22 Aktuell

«Grillbau mit Know-how»


Start der Teamausschreibung
Am Samstag 20. Juni bei Hochuli AG (www.hochuli.ch) in 5742 Kölliken und
am 27. Juni 2009 bei Bereuter AG (www.bereuter-ag.ch) in 8604 Volketswil,
organisiert Baukader Schweiz einen kreativen Grillbau-Wettbewerb. Als
Durchführungsorte dienen die beiden Werkareale. Bis Ende Februar 2009 läuft
die Anmeldefrist für die Teams.
In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die
Berggebiete www.sab.ch werden die Wettbewerbsgrills anschliessend in
Schweizer Berggemeinden platziert. Die Teilnahme mit Ihrem Team wird zu
einem aussergewöhnlichen und attraktiven Event im Bauwesen.

Teilnahmebedingungen I Die Lebensdauer muss min. 10 Jahre in


Gedacht sindTeams bestehend aus min- Gebirgsklima erreichen.
destens drei Bauprofis. Unter Bauprofis I Der Grillrost sollte höhenverstellbar,
verstehen wir in erster Linie Lehrlinge, genügend tragfähig und feuerfest sein,
Baufacharbeiter, Bauvorarbeiter, Baupo- eine Fläche von min. 0.25 m2 aufweisen
liere und Bauführer. Die Mindest-Team- und gegen Diebstahl gesichert werden.
grösse beträgt drei Mitglieder. Grössere Die kompletten Anforderungen und
Teams sind selbstverständlich ebenso weitere wichtige Informationen sind in
willkommen. Prüfen Sie dieTeamfähigkeit den Anmeldeunterlagen zu finden. Die-
Ihres beruflichen Umfeldes. Fragen Sie se können Sie ab sofort in der Ge-
auch Berufskollegen anderer Firmen. Es schäftsstelle Olten bestellen oder als
sind folgende Teamzusammensetzungen PDF auf unsere Homepage www.bauka-
zugelassen: der.ch runterladen.
I Junioren: Alle Mitglieder sind
ausschliesslich Lehrlinge. Bewertung und Prämierung
it I Senioren: 1 Lehrling, 1 Baufacharbeiter Für die Prämierung durch die Jury gelei-
B au kader m nd
Alle wer si igt! oder Regionalvertreter. Weitere Mit-
und Bauvorarbeiter oder Baupolier tet vom Künstler Rochus Lussi (www.ro-
lb a up o t
Gril
chuslussi.ch) werden die nachfolgenden
ech
meber
teilnah
glieder können fakultativ nach freier Kriterien berücksichtigt:
Wahl zusätzlich integriert werden. I Kreativität: Design in Bezug auf Form,
Die Teilnahmegebühr beträgt CHF 80.- Material und Farbe
pro Team. Nach Empfang ihrer Teaman- I Qualität: formal und technisch
meldung erhalten Sie ein Bestätigungs- I Arbeitsleistung vor Ort: Vor Ort ge-
schreiben mit Einzahlungsschein. Mit der bauteTeile werden höher bewertet als
Angesprochen sind alle Berufsgruppen, Bezahlung sind sie definitiv dabei und vorgefertigte
welche in der Baubranche tätig sind. können mit den Vorarbeiten beginnen. I Baupläne / Handzeichnungen
Kreativität, handwerkliches Geschick und I Funktionalität / Handhabung / Reinigung
Teamwork sind gefragt. Im Fokus des Grillanforderung I Organisation im Team, Vorbereitung
Events steht die Anerkennung der Bau- Um eine Idee von den Anforderungen und Sauberkeit am Arbeitsplatz
kader-Berufe. In gemischtenTeams ist in- zu erhalten, finden Sie hier ein paar Eck- I Einhaltung der Bauvorgaben
nerhalb von sechs Stunden ein kreativer, daten: Jede Arbeit, die den gestellten Anforde-
funktionstüchtiger Grill zu bauen. Auch I Vorarbeiten dürfen geleistet werden rungen genügt, wird bewertet. Pro Aus-
Sie sind dazu herzlich eingeladen! Nut- I Material darf mitgenommen werden, tragungsort wird eine Rangliste erstellt.
zen Sie die Gelegenheit und melden Sie ist auch am Platz vorhanden Das Gewinnerteam erhält von einem Pa-
ein Team an. I Werkzeuge müssen mitgebracht tronatssponsor einen Preis von CHF
werden 500.-, Rang 2 CHF 300.- und Rang 3 CHF
Aufgabe I Genügend Platz, LKW mit Kran und 150.-. In Zusammenarbeit mit der
Innerhalb von 6 Stunden ist ein kreativer, Stapler stehen zur Verfügung Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für
funktionstüchtiger Grill zu bauen. Die I Der Grill wird auf eine mit Eisen ar- die Berggebiete www.sab.ch werden die
Teamzusammensetzung darf aus Mitar- mierte Betonplatte von max. 100 x Wettbewerbgrills in Schweizer Bergge-
beitern verschiedener Firmen bestehen. 120 cm und min. 10 cm Dicke gebaut. meinden platziert. Dieses Angebot rich-
An den beiden Austragungsorten sind Diese ist von der Gruppe selber zu er- tet sich primär an Gemeinden, die ent-
mindestens je 25 Arbeitsplätze einge- stellen und auf einem EURO-Palett weder einen Grillplatz für die Öffentlich-
richtet. Die Plätze befinden sich in Sicht- von 80 x 120 cm mitzubringen. keit erstellen, oder die einen bereits
weite nebeneinander, damit ein zusätzli- I Der Grill darf die Masse Betonplatte bestehenden Ort mit einem solchen Grill
cher Wettbewerbsansporn entsteht. (in Länge und Breite) nicht überragen aufwerten wollen. Die Grills werden in
Baukader 2/09

Auch für Gäste und Zuschauer aus der und nicht höher als 2.20 m gebaut wer- die Gemeinden transportiert. Für den
Region bietet diese Anordnung eine den (inkl. Palette und Platte). Einbau ist dann ausschliesslich die Ge-
spannende Übersicht. I Der Grill darf max. 1'000 kg wiegen. meinde zuständig.
Job 23

Motion Hany verlangt vorgezogene


Investitionen in Schieneninfrastruktur.

SBB-Bauprojekte jetzt realisieren


Auch ohne umfang- auf weniger grosse Infrastrukturprojekte, rungen und Studien bereitgestellt wer-
reiche Impulspro- welche für die kleinen und mittleren den. ImVordergrund stehen rund 50 klei-
gramme kann der Bauunternehmungen von zentraler Be- nere Infrastrukturprojekte wie Bahnhof-
Bund die Konjunk- deutung sind. Verschiedene Unterneh- ausbauten, Schutzdammbauten, Sanie-
tur stützen. Dazu men vermelden seit einigen Wochen rungsarbeiten an Unterführungen und
braucht es nach- rückläufige Bau- und Offertvolumen. kleinere Kapazitätserweiterungen. Zu-
haltige, wertver- dem sind an 345 Kleinbahnhöfen in der
mehrende Investi- Keine Konjunkturstütze ganzen Schweiz Rennovationsarbeiten
tionen zum richtigen Zeitpunkt. Gibt mit der Giesskanne durchzuführen sowie Studien und Pro-
der Bund beispielsweise ausführungs- Wie soll die öffentliche Hand reagie- jektierungen für dringende ZEB-Projekte
reife Projekte frei, kann relativ rasch ren, wenn eine Stagnation oder gar vorzuziehen (Nord- und Südzufahrten
und wirkungsvoll ein Zeichen zur Ab- Schrumpfung der Wirtschaft droht? zum Gotthard-Basistunnel, 4. Gleis Lau-
federung einer drohenden Rezession Umfassende Konjunkturförderungspro- sanne-Renens, 3. Gleis Renens-Allaman,
gesetzt werden. Genau dies beabsich- gramme sind zu Recht verpönt. Hohe 4.Teilergänzung S-Bahn Zürich, 2.Tunnel-
tigt eine gestern im Nationalrat ein- staatliche Ausgaben stehen bei den röhre durch den Heitersberg sowie Süd-
gereichte Motion. Nationalrat Urs Ha- meisten Programmen einem margina- umfahrung Olten).
ny verlangt in seinem Vorstoss zu- len Nutzen gegenüber. Denn die Aus-
sammen mit 58 Ratskolleginnen und wirkungen von staatlichen Impulspro- Text: Dr. Benedikt Koch,
Geschäftsführer Fachverband Infra
-kollegen, dass baureife Projekte bei grammen wirken meist zu spät und oft
den SBB vom Parlament umgehend fi- am falschen Ort.
nanziert und freigegeben werden.
Motion Hany verlangt rasche
Die Umsatzzahlen der Bauwirtschaft im Realisierung konkreter Projekte
letzten Quartal 2008 lassen sich zwar se- Die Situation bei den Schweizer KMU
hen. Geprägt ist der hohe Umsatz im wird positiv beeinflusst, wenn notwendi-
Tiefbau aber vor allem durch einzelne ge, bereits beschlossene und vor allem
Grossprojekte beim Nationalstrassen- baureife Projekte realisiert werden kön-
und Bahnbau, wie zum Beispiel die NE- nen. Die Motion von Urs Hany fordert
AT-Lose am Gotthard oder Monte Ce- vom Parlament, für das Jahr 2009 Projek-
neri, die Durchmesserlinie Zürich oder te im Umfang von knapp 500 Millionen

Baukader 2/09
die Fertigstellung der Autobahnen A9 Franken zu finanzieren und freizugeben.
und A16 in den Kantonen Wallis, Jura Für das Jahr 2010 sollen 570 Millionen
und Bern. Düsterer sind die Aussichten Franken für Bahnausbauten, Projektie- I www.infra-schweiz.ch
24 Thema

Die Pensionskasse des Baumeisterverbands zeigt verglichen mit vielen


anderen Kassen ein sehr gutes Resultat und ist fähig, auch schwierige
Situationen zu überstehen.

Die Pensionskassen im Sog der Finanzkrise


Die Finanzmärkte taumeln.Die Schwei- Auch das Umlageverfahren der AHV ist sentlicher Unterdeckung sind verpflich-
zer Börse hat innert ein paar Monaten nicht gegen jedes Übel geschützt. Immer tet, Massnahmen in die Wege zu leiten
rund ein Drittel des Kapitals einge- mehr Aktive haben für eine zunehmen- und die Aufsichtsbehörden zu verständi-
büsst. Eine exorbitante Summe von de Zahl von Rentnern aufzukommen. Ei- gen (Art. 65 d BVG). Durch Sanierungs-
rund 350 Milliarden Franken hat sich ne Alternative zum Kapitaldeckungsver- beiträge oder mit anderweitig geeigne-
verflüchtigt. Die Pensionskassen dürf- fahren ist das also kaum (Definitionen ten Massnahmen muss in absehbarer
ten schätzungsweise rund 60 Milliar- siehe Box). Es gibt auch keine ernsthaf- Zeit die vollständige Deckung wieder er-
den Franken eingebüsst haben und le- ten Absichten, das Verfahren zu ändern. reicht werden (Massnahmen siehe Box).
ben derzeit von ihren Polstern. Das ausgewogene Zusammenspiel bei-
der Finanzierungssysteme scheint auf Weil das Pensionskassengeschäft auf eine
Gebannt verfolgen in diesenTagen auch lange Sicht die sinnvollste Lösung für ei- lange Zeitdauer ausgerichtet ist,bedeutet
die Verantwortlichen der Pensionskas- ne sichere Altersvorsorge zu sein. eine kurzfristige Unterdeckung noch kei-
sen die Börsenkurse. Experten gehen ne Gefahr für die Versichertengemein-
davon aus, dass vermutlich gegen die Pensionskasse des schaft. Erst wenn sich die Kurse der
Hälfte der Kassen in Unterdeckung ge- SBV noch voll gedeckt Wertpapiere nicht mehr erholen sollten
raten sind. Das heisst, sie wären für den Die Pensionskasse des Schweizerischen und dadurch die Verluste realisiert wer-
theoretischen Fall, wenn heute alle For- Baumeisterverbandes konnte sich dem den müssten, könnte sich die Krise ernst-
derungen bezahlt werden müssten Abwärtssog ebenso wenig entziehen wie haft auf die Pensionskassen ausweiten.
(Deckungskapital der Renten und der alle andern Pensionskassen. Per Ende Ok-
aktiv Versicher ten), nicht mehr voll- tober lag der geschätzte Deckungsgrad Sicherheitsfonds BVG ist ein stabiler
ständig zahlungsfähig. Die Pensionskas- der Kasse noch bei knapp 104 Prozent Rettungsanker
sen versuchen zwar, ihre grossen Ver- und dürfte seither noch etwas verloren Eine weitere Sicherung in der zweiten
mögen in einem von Hektik getriebe- haben. Ein sehr gutes Resultat, da nach Säule hat der Gesetzgeber mit dem Si-
nen Markt zu schützen, können aber Einschätzung verschiedener Experten cherheitsfonds geschaffen, der die Spar-
diese schwierige Aufgabe nur noch be- bereits mehr als die Hälfte der Kassen in guthaben und die Renten auch in Notfäl-
dingt erfüllen. eine Unterdeckung abgerutscht sind. Die len sicherstellen soll. Im Liquidationsfall
Kasse ist also fähig, auch schwierige Si- müsste der Sicherheitsfonds für die De-
Ernüchterung statt Euphorie tuationen zu überstehen. ckungslücke weitgehend aufkommen (Er-
Um es vorwegzunehmen: Die Pensions- läuterung siehe Box).
kassen haben an Glanz verloren. Die Eu- Sicherheit der 2. Säule ist garantiert
phorie über das Kapitaldeckungsverfah- Der schwerste Einbruch an den Kapital- Text: Kurt Stöckly, Pensionskasse Schweizeri-
scher Baumeisterverband PK-SBV)
ren ist einer (gesunden) Ernüchterung märkten seit der Einführung des BVG ist Quelle: Schweizer Bauwirtschaft, Nr. 24,
gewichen. Vorbei ist die Zeit, als einige ein echter Härtetest für die Pensions- 17.12.2008
Kassen sogar die Prämien für eine kurze kassen. Die Reserven dürften wohl bei
Baukader 2/09

Zeit über ihre Börsengewinne finanzie- den meisten Kassen aufgebraucht sein. Die Interessen der Mitglieder von
ren konnten.Vorbei auch der trügerische Der Gesetzgeber sieht vor, dass sich die Baukader Schweiz werden durch die
Ruf nach mehr Risiko, das sich letztlich Kassen primär selber aus einer Unterde- Stiftungsratsmitglieder Brigitta Bienz
immer auszuzahlen schien. ckung zu befreien haben. Kassen mit we- und Markus Leu wahrgenommen.

Sicherheitsfonds BVG Verfahren Umlageverfahren Mögliche Massnahmen bei


Einrichtung des Bundes zur Sicherstel- (System AHV) Unterdeckung einer Pensionskasse
lung der Vorsorgeguthaben im Insol- Beim Umlageverfahren werden die Bei- (Art. 65d BVG)
venzfall. Finanziert wird die Stiftung aus träge direkt an die Rentnergeneration I Orientierung der Aufsichtsbehörde

Beiträgen der Vorsorgeeinrichtungen ausbezahlt. Das System ist anfällig auf: I Keine Zinsen im überobligatorischen

(2008: 0,07 % für die Zuschüsse an Kas- I die ungünstige demographische Ent- Bereich bzw. Senkung des Mindest-
sen mit ungünstiger Altersstruktur und wicklung zinssatzes BVG
0,02 % der versicherten Lohnsumme für I Arbeitslosigkeit: bei Massenentlassun- I Sonderbeiträge Arbeitgeber/Arbeit-

die Insolvenzleistungen). gen sinken umgehend die Beiträge nehmer


Die PK-SBV überwälzt den Beitrag nicht I Beitrag der Rentner/innen

auf die Kunden, sondern finanziert ihn aus Kapitaldeckungsverfahren


dem Kassenvermögen. Hauptaufgaben (System Pensionskasse)
des Sicherheitsfonds nach Art. 56 BVG: Die individuell angesparten Kapitalien
I Zuschüsse an Kassen mit ungünstiger werden in eine lebenslängliche Rente
Altersstruktur umgewandelt. Das System ist anfällig auf:
I Sicherstellung von Leistungen von I Krisen am Kapitalmarkt

zahlungsunfähigen Kassen bis max. I hohe Inflationsraten

Fr. 96135.– versicherter Lohnsummen


(2008)
I Zentral- und Verbindungsstelle BVG
B r ennpunkt 25
Mitglieder werben
neue Mitglieder

1 neues Mitglied = Fr. 50.– für Dich!


Herzlich willkommen bei
Baukader Schweiz, Karl Kubli!

Marcel Leutwiler, Sektion Limmattal,


begrüsst Karl Kubli als neues Mitglied
bei Baukader Schweiz. Danke, Marcel,
für Dein Engagement!
Baukader 1/09

Infos: 062 205 55 00


Baukader Schweiz, Geschäftsstelle, Mühlegasse 10, 4603 Olten Hol Dir Deine Prämien!
Tel. 062/205 55 00, info@baukader.ch, www.baukader.ch bis zu Fr. 10'000.–
26 Kalender

Veranstaltungen vom 1.2.09 – 15.3.09


Interlaken - Oberhasli mit Begleitung, Rest. Schlüs- Olten
Bern Sa. 28.2.09, 15.45 Uhr, Gene- sel,Alpnach • Sa. 28.2.09, 6.3.09, 43. Generalversamm- Ostschweiz
ralversammlung 16.30 Uhr, 44. Generalver- lung
Bern sammlung im, Hotel Sternen, St.Gallen-Appenzell
Sa. 7.2.09, 102 Generalver- Beckenried • Do. 12.3.09, Fricktal Fr. 20.2.09, 19.00 Uhr, 68.
Zentralschweiz / Tessin Fr. 6.2.09, Generalversamm- Hauptversammlung
sammlung, Rest. Don Camil- 20.00 Uhr,Vortrag zum The-
lo, Bern Luzern ma Ladesicherung und Stras- lung, Rössli, Eiken
Weinfelden
6.2.09, 20.30 Uhr, Monats- sentransport durch ASTAG
Seeland versammlung • 26.2.09, Zürich / Schaffhausen 21.2.09, Generalversamm-
Sa. 7.2.09, Abend-Anlass Bauleitervereinigung lung
20.15 Uhr,Vorstandssitzung •
Innerschweiz Zürich
28.2.09, Excursion: Familien- Glarnerland
Solothurn Di. 10.3.09, 19.30 Uhr, 22. Februar Schneeschuhwan-
skitag Sörenberg • 5.3.09, 13.3.09,61.Generalversamm-
27.2.09, 60. Generalver- Generalversammlung, Rest. derung je nach Witterung
20.30 Uhr, Monatsversamm- lung
sammlung Kreuz, Emmen (Interessenten melden sich
lung Vortrag: Schulung Alba-
nese bei R. Breitenmoser) • Sa.
Thun u. Umg. Toggenburg
Nordwestschweiz 7.3.09, 104. GV Albisgüetli
Sa. 21.2.09, 55. Generalver- Zug mit anschl. Nachtessen Sa. 1.3.09, Generalversamm-
sammlung 7.3.09, 88. Generalversamm- Basel-Bauführer lung
lung und Poliere Zürichsee
7.2.09, Generalversammlung, Sa. 21.2.09, 15.00 Uhr, Gene- Wil
Deutschfreiburg
Schwyz u. Umg. Rest. Löwenzorn, Basel ralversammlung auf Schloss Sa. 28.2.09, GV / 2009
7.2.09, Generalversammlung
im, Rest. Alpenrose in Atiswil 12.2.09,51.Generalversamm- Rapperswil
Liestal u. Umg. Frauenfeld
• Fr. 13.3.09, Treberwurstes- lung
Fr. 13.2.09, 19.00 Uhr, 53. Ge- Zürcher Oberland Sa. 21.2.09, Generalver-
sen bei Familie Marchon in, Unterwalden neralversammlung, Rest. Hal- Fr. 6.3.09, Generalversamm- sammlung • So. 7.3.09, Ski-
Bösingen Do. 12.2.09, Jassmeisterschaft de, Frenkendorf lung, Rest. Sternen, Medikon ausflug

Jubiläen im Februar 2009


Sektion Uri schenweg 24, 4923 Wynau Oberaargau, 13.2.1931,
50 Jahre Mitgliedschaft Okle Ernst,Winterberggasse Krauchtalstr. 17, 3414 Ober- Zum 75. Geburtstag
1, 6460 Altdorf UR Piana Hans, Zürichsee, burg Weber Roland, Liestal und
Sektion Bern 26.2.1925, Via di Curtin, Umgebung, 6.2.1934, Unter-
Decorvet Josef, Ober Aa- Sektion Glarnerland 7742 Poschiavo biel 71, 4418 Reigoldswil
reggweg 98, 3004 Bern Vogel Kaspar, Grundstrasse Zum 77. Geburtstag
2, 8865 Bilten Marrer Alfred, Luzern, Romer Alfred, Zug,
Zum 81. Geburtstag
Sektion Zürich 6.2.1932, Sternmattstr. 55, 23.2.1934, Eggried 6, 6319
Aebischer Hugo, Deutsch-
Piatti Karl, Bächlerstrasse 15, Zum 97. Geburtstag Allenwinden
freiburg, 12.2.1928, Haupt- 6005 Luzern
8046 Zürich Lang Konrad, Basel Baufüh- strasse 5, 1714 Heitenried
rer, Poliere, 6.2.1912, Nadel- Pfyl Franz, Zürich, 21.2.1934,
Beretta Alois, Toggenburg, Tannenrauchstrasse 60, 8038
berg 3, 4051 Basel Chatton Paul, Deutschfrei-
40 Jahre Mitgliedschaft 12.2.1932, Gerbistr.11, 8730 Zürich
burg, 8.2.1928, Pfrundweg
28, 3184 Wünnewil Uznach
Sektion Emmental- Zum 92. Geburtstag
Fink Hans, St. Gallen - Ap- Zum 70. Geburtstag
Oberaargau
Bühler Leo,Zürich,10.2.1932, Eberhart Peter, Bern,
Dennler Hans Willi, Aufha- penzell, 25.2.1917, Sömmer- Zum 79. Geburtstag
Winzerstr. 35, 8049 Zürich 18.2.1939, Jupiterstrasse
benweg 1, 4900 Langenthal listrasse 45, 9000 St. Gallen Moltoni Liberino, Chur, 21/1561, 3015 Bern
4.2.1930,Surpunt,7163 Danis
Sektion Luzern Zum 84. Geburtstag Zahner Georges, Zürich, Bossi Louis, Limmattal,
Alessandri Hans, Im Bienz 4, Moor Willy, Emmental - Zum 78. Geburtstag 6.2.1932, Sägestrasse 3, 8952 11.2.1939, Kalchengasse 10,
6170 Schüpfheim Oberaargau, 7.2.1925, Leut- Schaffer Hans, Emmental - Schlieren 8302 Kloten
Baukader 2/09
Kalender 27

Mutationen
Aarau - Freiamt Rorschach und
Übertritte Werfeli Adrian, Schönenwer- Oberthurgau Todesfälle
derstr. 17, 5742 Kölliken Gentina Fabio,Achslenweg 5,
Schwyz und Umgebung Luzern
nach Luzern Winterthur 9016 St. Gallen 21.11.2008, Portmann An-
Lagler Alois, Seerosenweg 5, Leuenberger Thomas, Bahn- ton, Büttenenstr. 11, 6006
6048 Horw meisterweg 14, 8400 Win- Klausberger Daniel, Quellen- Luzern (*19.11.1923)
terthur weg 2, 9404 Rorschacher-
berg Luzern
Eintritte Herzlich Willkommen
Müller Roman, Dammstr. 5, 19.11.2008, Brunner Otto,
Neuchâtel et environs 8442 Hettlingen Chur Sempacherstr. 12, 6203 Sem-
Incerti Marco, Rue de la Cô- Eggenberger Roland, Meba- pach-Station (*25.10.1925)
te 139, 2000 Neuchâtel Näf Manuel, Hauptstrasse 7, strasse 13, 9477 Trübbach
8554 Bonau Zürcher Oberland
Interlaken - Oberhasli Frauenfeld 13.12.2008, Hatt Paul, Rüti-
Bhend Michael, Mittlere Valente Gino, Oberdorf 8, Hänni Marcel, Hasenbühlstr. bach 1, 8340 Hinwil
Strasse 3, 3800 Unterseen 8452 Adlikon 10, 8500 Frauenfeld (*18.1.1942)

Impressum
Herausgeber
Baukader Schweiz
Mühlegasse 10
Rätsel Ort im
Surbtal, Bezeich- dt. Kfz-
Pionier Vieh- Kletter-
grössere
Anzahl
im Kt. nung (Gottlieb) hüter eidechse von
Postfach, 4603 Olten Preis: Pro Monat wird ein Aargau Tieren
Tel. 062/205 55 00 Gewinner ausgelost. Der
Fax 062/205 55 01 Preis: Ein Gutschein im
www.baukader.ch Wert von Fr. 100.– (einlös-
Druck
bar beim Bezug von Bauka- 2
der-Artikeln (Bücher,
Druckerei Dietschi AG, Olten SBB-Gutscheine, Kurse, Mit- Stadt
gliederbeitrag, usw.) im Kt.
Auflage Bern
5100 beglaubigte Ex. Lösungswort: 1
Das Lösungswort auf eine meist
Grossauflagen gemäss Mediadaten Postkarte schreiben und Verhält- zurecht- ungiftige
bis Mitte Monat einsenden niswort weisen Schlange
Erscheint an: Baukader Schweiz,
11 x jährlich Kennwort Kreuzworträtsel,
anfangs Monat Mühlegasse 10,
Abonnement 4600 Olten oder via E-mail: 6
Für Mitglieder info@baukader.ch
wahr- Kniff, kegel- brasilia-
(Aktiv- und Passiv) im förmiges nische
O K L nehmen, Falt- Indianer- Fussball-
Jahresbeitrag inbegriffen. erkennen stelle
Für Nicht-Mitglieder
S P E T T E N zelt 8 legende
S C H L E U S E kleine- schweiz.
Fr. 55.–/Jahr. Schrift-
A T N E I res Fest steller
Redaktion (ugs.)
Andreas Moning
K R O E N U N G 3 (Paul) 7
andreas.moning@baukader.ch D R M E
Tel. 062 205 55 04 K U E N Z L E
F S WA S A 9
Inserate
Beratung und Verkauf G E S P E N S T schweiz.
Lenzin + Partner GmbH R A I D E E Maler, Wurst-
Ulrich Lenzin Zeichner haut
Postfach, 4653 Obergösgen Auflösung: (Alois) 4
Tel: 062/844 44 88 Rätsel aus «Baukader» Käfig für
Fax 062/844 44 89 Nr. 01/2009 Hunde;
Lösungswort: Raubtier-
info@lenzinundpartner.ch
www.lenzinundpartner.ch Winkelprisma käfig 5
Redaktionsschluss Der Gewinner
1 Monat vor Erscheinen Von Andreas Moning ermittelt:
Inserateschluss
Josef Telli
10. des Vormonats
Val Sulé 2 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Layout 7017 Flims Dorf
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Baukader 2/09

René Meier, Olten


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info@grafikmeier.ch glücklichen Gewinner
Titelbild
Andreas Moning
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