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SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK

Release: IS-U/CCS 4.72 SSSAAAPPP WWWaaasssttteee aaannnddd RRReeecccyyycccllliiinnnggg Integration der
Release: IS-U/CCS
4.72
SSSAAAPPP
WWWaaasssttteee aaannnddd
RRReeecccyyycccllliiinnnggg
Integration der
Entsorgungswirtschaft (IS-U-WA) mit
SAP Sales and Distribution (SD)
Cookbook zu Einstellungen für den Prozess Industrie-
und Gewerbekunden in IS-U-WA und SD
Historie
Version
Status
Datum
Copyright SAP AG
1.0
Released
August 2004

© 2004 SAP AG Neurottstr. 16 D-69190 Walldorf

Titel: Cookbook zur Integration von IS-U-WA mit SAP Sales and Distribution (SD) Version: Completed Datum: August.2004

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Inhalt

SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK

1

Einleitung

3

1.1

Zielgruppe

3

1.2

Demoszenario

3

2

Begriffe

3

3

Grundlagen in Sales & Distribution

 

3

3.1

Stammdaten der Logistik

3

3.2

Einstellungen zur Auftragsart „Entsorgungskontrakt“

3

3.2.1

Einstellung zu Positionstypen im Verkaufsbeleg

3

4

Prozess im Überblick

3

5

Serviceprodukte

3

6

Belege in SD und SAP Waste and Recycling

 

3

7

Schritte zur Anlage der Stammdaten

3

8

Beispiel 1 : „Integriertes“ Serviceprodukt / Serviceleistung

3

8.1

Stammdaten anlegen

3

8.2

Eigener Positionstyp TWKP - Integriertes Serviceprodukt

3

8.2.1

Unvollständigkeitsschema zu SAP Waste and Recycling

3

8.3

Zusätzliche Einstellungen im SAP Waste and Recycling Customizing

3

8.4

Entsorgungskontraktabwicklung

 

3

8.4.1

Pflege Servicerhythmus und Technische Objekte

3

8.4.2

Disposition des Entsorgungsauftrags

3

8.4.3

Rückmeldung und Erzeugung der Lastschriftanforderung

3

9

Beispiel 2 : Serviceprodukt mit Stücklistenauflösung

3

9.1

Stammdaten anlegen

3

9.2

Stücklisten anlegen

3

9.3

Auflösung testen

3

10

Beispiel 3 : Flexibles Serviceprodukt

 

3

10.1

Grundlagen Konfiguration und Stücklistenauflösung

3

10.1.1

Konfiguration

3

10.2

Voraussetzung

3

10.3

Überblick zur Struktur der Konfiguration

 

3

10.4

Stammdaten anlegen

3

10.4.1

Materialien anlegen

3

10.4.2

Merkmale zu den Materialien pflegen

 

3

10.4.3

Klasse zu Materialien und Serviceprodukten

3

10.4.4

Stückliste zum Serviceprodukt

3

10.5

Einstellungen zur Konfiguration

3

10.5.1

Konfigurationsprofil zu TW-WASTEDL pflegen

3

10.5.2

Konfigurationsprofil zu TW-WASTE pflegen

3

10.5.3

Konfigurationsprofil zu TW-MIETE pflegen

3

10.5.4

Konfigurationseinstieg

3

10.5.5

Erster Test zur Stücklistenauflösung

3

10.6

Konditionen

3

 

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SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK

10.6.1

Merkmale zu Konditionen anlegen

3

10.6.2

Konditionsbeziehungen anlegen

3

10.6.3

Konditionen zu den Materialien anlegen

3

10.7

Bezeichnungstext je nach Ausprägung wechseln

3

10.7.1

Merkmale zu Texten anlegen

3

10.7.2

Beziehungen als Prozeduren anlegen (Beziehungswissen)

3

10.8

Beziehungen den Stücklistenpositionen zuweisen

3

10.9

Auflösung in einem Kontrakt „Entsorgungskontrakt“ testen

3

11

SAP Waste and Recycling-Einstellungen zur SD-Integration

3

12

Prozessbeispiel zum flexiblen Serviceprodukt/ -leistung

3

12.1.1

Kontrakt anlegen , konfigurieren

3

12.1.2

Technische Objekte selektieren/zuweisen

3

12.1.3

Servicerhythmus pflegen/zuweisen zum Serviceprodukt

3

12.1.4

Entsorgungsauftrag erzeugen

3

12.1.5

Entsorgungsauftrag disponieren

3

12.1.6

Entsorgungsleistung erbringen

3

12.1.7

Entsorgungsauftrag rückmelden

3

12.1.8

Lastschriftanforderung aufrufen/bearbeiten

3

12.1.9

Lastschrift erzeugen , evtl. ausgeben (bei richtiger Konfiguration von Smart Forms)

3

12.1.10

Nachrichtendruck

3

12.2

Prozessbeispiel zur Serviceleistung „Reinigung“

3

12.2.1

Kontrakt anlegen , ohne Konfiguration

3

12.2.2

Servicerhythmus pflegen/zuweisen zum Serviceprodukt

3

12.2.3

Entsorgungsauftrag erzeugen

3

12.2.4

Entsorgungsauftrag disponieren

3

12.2.5

Entsorgungsleistung erbringen

3

12.2.6

Entsorgungsauftrag rückmelden

3

12.2.7

Lastschriftanforderung aufrufen/bearbeiten

3

12.2.8

Lastschrift erzeugen , evtl. ausgeben (bei richtiger Konfiguration von Smart Forms)

3

12.2.9

Nachrichtendruck

3

13

Fakturen zusammenführen

3

14

Einstellungen zu Mengenkontrakten

3

14.1

Mengenkontrakt

3

14.2

Kopiersteuerung Mengenkontrakte

3

15

Einstellungen zu Wertkontrakten

3

15.1

Wertkontrakt

3

15.2

Kopiersteuerung Wertkontrakte

3

16

Schnelleinstieg SD-Customizing

3

16.1

Weitere Steuerungen des Kontraktes

3

16.2

Entsorgungskontrakt:

3

16.3

Positionstypen

3

16.4

Die Kopiersteuerung für die weitere Verarbeitung :

3

16.5

Unvollständigkeitsprotokoll

3

16.6

SD/FI-CA-Integration – nötige Customizingeinstellungen zur Fakturierung

3

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SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK

16.7

Nachrichtensteuerung

 

3

17

Angebote zu Entsorgungskontrakten

3

17.1

Entsorgungsangebot

3

17.2

Entsorgungsangebot – Position

3

17.3

Kopiersteuerung Entsorgungsangebot nach Entsorgungskontrakt

3

17.4

Belegfluss aus dem Entsorgungsangebot

 

3

18

Häufig benutzte Transaktionen

3

 

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1

Einleitung

SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK

Im Rahmen der neuen Entwicklung ‚Integration SD & SAP Waste and Recycling’ im Release 4.72 ergeben sich neue Schnittstellen, die es erfordern, dass zum Teil zahlreiche Einstellungen im Customizing vorgenommen werden müssen.Aber auch die Pflege von bestimmten Stammdaten in SD bildet erst die Voraussetzung für das reibungslose Funktionieren des gesamten Prozesses. Speziell die Pflege und Einstellungen im Modul SD erfordern je nach Ausprägung eine umfassende Vorplanung.

Kontrakte, Aufträge und Fakturen werden als SD-Belege im System gespeichert. Es ist daher notwendig, dass Sie den SD-Teil des Prozesses zunächst mit der Komponente Vertrieb (SD) nachspielen, bevor Sie die spezifischen Entsorgungsprodukte definieren. Die vorliegende Beschreibung soll Ihnen helfen, das dazu notwendige SD/SAP Waste and Recycling-Customizing und die Stammdatenpflege vorzunehmen.

1.1 Zielgruppe

Ziel des Cookbooks ist es, an einer Projekteinführung beteiligte Personen in die Lage zu versetzen, in einem Einführungsprojekt die richtigen Einstellungen und Vorkehrungen zu treffen, damit eine reibungslose Integration der hier beschriebenen Funktionen ermöglicht wird. Zielgruppen können Berater, Projektleiter aber auch Projektmitarbeiter sein, die an einer Implementierung von SAP Waste and Recycling mitarbeiten.

1.2 Demoszenario

Als zusätzliche anschauliche Hilfe kann die Offline-Demo für diesen Prozess herangezogen werden. Dort werden in einem interaktiven Ablauf die wichtigsten Schritte des Prozesses aufgezeigt, so dass ein erster Überblick möglich ist und man nach mehrmaligem Durchlaufen vertrauter mit den im Folgenden geschilderten Sachverhalten umgehen kann. Natürlich ist es jedem überlassen, diese Demo auszulassen, falls man über weitergehendes Wissen zu SAP Waste and Recycling und SD verfügt.

Es wird jedoch als extrem hilfreich angesehen, diese Demo anzuschauen.Die Offline-Demo kann unter folgendem Link runter geladen werden. Es ist ein ZIP-Archiv, welches zunächst in einen Ordner Ihrer Wahl dekomprimiert werden muss :

in einen Ordner Ihrer Wahl dekomp rimiert werden muss : im SapNET ALIAS : solutiondemos im

im SapNET ALIAS : solutiondemos

im Navigationsbaumbaum : Industries \ SAP for Utilities \ SAP Waste and Recycling - Industrial & Commercial Customers

Zu der Demo wird im gleichen Verzeichnis ein Storyboard erzeugt, das den Prozessablauf und den Umgang mit der Demo detailliert beschreibt.

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2

Begriffe

SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK

Es werden zunächst verschiedene Begriffe zum Prozess erläutert. Für weitere Informationen kann man in die jeweiligen Hilfen verzweigen.

Entsorgungsspezifisches Serviceprodukt / Serviceleistung

Materialstamm, der für einen entsorgungsspezifischen Prozess in der Branchenkomponente Entsogungsindustrie (Teil von IS-U) steht und in einem SD-Beleg (z.B. Angebot, Auftrag, Kontrakt oder Faktura) verwendet werden kann. Das Entsorgungsprodukt kann konfigurierbar sein. Beispiel:

Es kann folgende Serviceprodukte als Entsorgungsleistungen geben:

Container leeren (z.B. Entsorgungsleistungen, Vermietung, Transportleistung)

Container wechseln (z.B. s.o.)

Container abholen (z.B. s.o.)

Jedes Serviceprodukt stellt eine Dienstleistung dar und kann in den Unterpositionen jedoch Materialien und wiederum Dienstleistungen je nach Ausprägung enthalten. Es kann ebenfalls vorkommen, dass es ein „Komplettes“ Serviceprodukt gibt, das dann alle Zusatzmerkmale einer komplexen Dienstleistung enthält und diese in nur einer Position abgebildet wird.

Entsorgungsangebot

Das Entsorgungsangebot enthält Entsorgungsprodukte, die einem Kunden zum Kauf angeboten werden. Das Entsorgungsangebot wird technisch nicht als IS-U Beleg sondern als SD-Angebot abgespeichert.

Auftrag

SD-Auftrag als Verkaufsbelegart Auftrag.

Entsorgungskontrakt

Dieses Konstrukt ist der zentrale Beleg im Prozess, der als Grundlage weiterer Beleg- und Prozesssteuerung dient.

SD-Beleg

Der Begriff SD-Beleg bezeichnet im Folgenden ein SD-Angebot oder einen SD- Kontrakt/Auftrag/Lastschriftanforderung.

Konfiguration

Eine Konfiguration des Produkts ist notwendig, falls eine flexiblere Auftragannahmeabwicklung gewünscht ist. Wenn ein Serviceprodukt aus mehreren zusammengesetzten Materialien, Dienstleistungen bestehen kann, ist es dabei nicht nötig, jede Unterkomponente dieser Dienstleistung einzugeben oder gar zu suchen sondern durch Auswahl bestimmter Merkmale und deren Bewertung mit vorgegebenen Werten eine dedizierte Komponente auszuwählen und als Stückliste aufzulösen. Dies erspart das Anlegen von immer wieder ähnlichen Serviceprodukten. Dadurch kann ein Serviceprodukt bequem und schnell zu einem komplexen und gleichzeitig sehr fein unterschiedenem Produkt konfiguriert werden.

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Servicerhythmus

SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK

Ist ein zum Teil entsorgungsspezifisches Objekt, welches die Art, Dauer und Häufigkeit der Erbringung eines bestimmten Services identifiziert und beschreibt.

3 Grundlagen in Sales & Distribution

In diesem Kapitel wird erläutert, welche Daten aus der Logistik in diesem Prozess verwendet werden und wie spezifische Stammdaten und Informationen aus IS-Waste and Recycling in die SD-Belege integriert werden. Dazu werden zunächst die zentralen Grundbegriffe aus dem Bereich SD dargestellt.

3.1 Stammdaten der Logistik

Vertriebsbereich

Alle Verkaufsaktivitäten im SD beziehen sich auf einen Vertriebsbereich. Ein Vertriebsbereich besteht aus einer gültigen Kombination von Verkaufsorganisation, Vertriebsweg und Sparte. Die Sparte wird dabei aus dem Materialstamm (s.u.) übernommen. Verwendung Die Organisation im Verkauf besteht aus Verkaufsorganisation, Vertriebsweg und Sparte. Eine bestimmte Kombination dieser Organisationseinheiten bildet den Vertriebsbereich. In der folgenden Abbildung sind diese Organisationselemente grafisch dargestellt:

sind diese Organisationselemente grafisch dargestellt: Abb. 1 : Vertriebsbereich als Ko mbination aus

Abb. 1 :

Vertriebsbereich als Kombination aus Organisations-Einheiten

In der Verkaufsorganisation 1000 sind Vertriebsaktivitäten über alle Vertriebswege und für alle Sparten möglich. In der Verkaufsorganisation 2000 werden die Produkte der Sparten 01 und 02 nur über den Vertriebsweg 10 verkauft. In der Verkaufsorganisation 3000 werden nur die Produkte der Sparte 01 auf dem Vertriebsweg 10 vertrieben. Die Kombination aus VK-Org. 1000, Vertriebsweg 10 und Sparte 01 ergibt einen eigenen Vertriebsbereich. Im Folgenden wird der Vertriebsbereich als Kombination aus VK-Org. 0001, Vertriebsweg 01 und der Sparte 06 (Entsorgung) verwendet. Funktionsumfang

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Die Bildung eines Vertriebsbereichs ermöglicht den Ausschluss von nicht gewünschten oder nicht möglichen Kombinationen der verschiedenen Organisationseinheiten.

Beispiel für Vertriebsbereiche könnten sein:

Verkaufsorganisation

Vertriebsweg

Sparte

Heidelberg Nord

Sonderkunde

Entsorgung

Heidelberg Süd

Tarifkunde

Entsorgung

Heidelberg Süd

Tarifkunde

Versorgung

Heidelberg Süd

Tarifkunde

Dienstleistung

Für einen Entsorgungskontrakt gilt immer nur ein Vertriebsbereich. Weitere Informationen zu Vertriebsbereichen finden Sie im System unter :

Hilfe SAP-Bibliothek Logistik Vertrieb Grundfunktionen u. Stammdaten in der Vertriebsabwicklung (SD-BF) Stammdaten im Vertrieb Organisationsstrukturen Organisationsstrukturen im Vertrieb Vertriebsbereich.

Kunde

Als Kunden verwenden Sie einen SAP Waste and Recycling-Geschäftspartner. Wenn das System ein Angebot/Auftrag erstellen soll, muss spätestens zu diesem Zeitpunkt ein SD-Debitor für den aktuellen Vertriebsbereich angelegt sein. Die Vertriebsbereichsdaten zum Debitor müssen Sie spätestens vor der SAP-Waste and Recycling-Kontrakt-Transaktion anlegen, bevor das Angebot erstellt wird. Des Weiteren ist es sinnvoll, ebenfalls ein Vertragskonto zu jenem Kunden in SAP Waste and Recycling anzulegen.

Materialstamm

SD-Belege beziehen sich auf Materialstämme (kurz: Materialien). Es ist daher notwendig, dass Sie für jedes Entsorgungsprodukt ein eigenes Material anlegen. In Abhängigkeit des Materials werden im SD Preise ermittelt. Da hier eine Integration zu SAP Waste and Recycling vorhanden ist, wird eine Abbildung der Bestände und Bewegungen in SAP Waste abgebildet. Die Positionen aus den SD-Kontrakten und den SD-Folgebelegen dienen hier als Produktbeschreibungen der Dienstleistungen.

Merkmale und Klassen

Ein Material kann konfigurierbar, d.h. individuell durch Merkmale und deren Werte ausgeprägt sein. Diese Tatsache wird in der SAP Waste and Recycling Integration genutzt, um spezifische Daten eines Serviceproduktes im SD-Beleg abzuspeichern.

Preise

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Preise sind ebenfalls Stammdaten und werden im SD zu einem Material abgespeichert. Können jedoch ebenfalls nach den bekannten Kriterien in SD spezifisch angelegt werden, so dass eine möglich hohe Flexibilität in Bezug auf Separation von Konditionen erfolgen kann.

SD-Belegfluss

Im SD-Belegfluss werden Belege sowohl auf Kopf- als auch auf Positionsebene miteinander verknüpft. Für die SAP Waste and Recycling-Abwicklung ist besonders die Verknüpfung zwischen SD-Kontrakt, dem Servicerhythmus, der aus diesem gepflegt werden kann, dem weiter daraus resultierenden Entsorgungsauftrag/Rückmeldung und der Lastschriftanforderung wichtig. Da das SD die SAP Waste-Belege nicht kennt, können diese im Belegfluss aus der SD-Sicht heraus nicht angezeigt werden. Der Entsorgungsauftrag taucht im Belegfluss als „Auftrag“ auf, da keine andere Namensgebung unterstützt werden kann. Der Status zum Entsorgungsauftrag wird aus der SAP-Waste Satusverwaltung übernommen.

Um sich den Belegfluss in SD anzuzeigen, wählen Sie z.B. Logistik Vertrieb Verkauf Kontrakt/Lastschriftanforderung anlegen/ändern/anzeigen. Sie markieren eine Position und wählen Springen Belegfluss anzeigen.

Position und wählen Springen → Belegfluss anzeigen. Abb. 2 : Abb. 3: Belegfluss im Kontrakt →

Abb. 2 :

Abb. 3: Belegfluss im Kontrakt Kontrakt auf Positionsebene

Das Unvollständigkeitsschema, das bestimmt, welche Daten vorhanden sein müssen, legen Sie im Customizing an. Dieses kann jedoch nach eigenen Anforderungen angepasst werden. Weitere Informationen dazu finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) unter

Vertrieb Grundfunktionen Unvollständigkeit.

3.2 Einstellungen zur Auftragsart „Entsorgungskontrakt“

Die Einstellungen zu dem Kontrakt können auf Basis der ausgelieferten Verkaufsbelegart „Wartung und Service“ – Kontrakt - erfolgen. Grundsätzlich läßt sich zum Kontrakt sagen, dass dieser einen Vertragscharakter besitzt und deshalb aus so einer Vereinbarung heraus im Standard KEINE Auslieferungen vorgenommen werden. Dies ist bei der Tatsache wichtig, dass

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ein Absprung zu den Technischen Objekten darüber gesteuert wird. Im Coding wird geprüft, ob es sich um einen Positionstypen handelt, der Einteilungen erlaubt. Wenn ja, so hat dieser dann einen Auftragscharakter und der Absprung in die Technischen Objekte ist demzufolge nicht erlaubt. Es ist also bei den Positionstypen zum Kontrakt immer darauf zu achten, dass KEINE Einteilugen erlaubt werden, damit der Absprung gelingt. Es sei noch erwähnt, dass es nur bei 2 Positionstypen (WAC,WAN) zu den Kontrakten im Standard die Einteilungen erlaubt sind – diese gelten jedoch NUR für Abrufe zu den Kontrakten. Es ist auch nicht vorgesehen, zu den Kontrakten, eine Auslieferung zu erzwingen, da sonst der Kontrakt einen reinen Auftragscharakter erhalten würde. Dies erscheint nicht sinnvoll, denn erst durch die Abrufe – also die Aufträge – die Leistungen ausgeliefert werden. In dem hier vorliegenden Fall nimmt die Lastschtriftanforderung den Platz eines Abrufes ein. Es können sich die Konfigurationen der Belegarten und der Positionstypen, Kopiersteuerungen, Belegflusssteuerungen etc. ändern, je nachdem wie der Prozess am besten abgebildet werden kann. Hier eine rudimentäre Möglichkeit, den Kontrakt im Customizing anzupassen :

Möglichkeit, den Kontrakt im Customizing anzupassen : Abb. 3 : IMG-Pfad, Verkaufsbelegarten definieren Wählen Sie

Abb. 3 :

IMG-Pfad, Verkaufsbelegarten definieren

Wählen Sie die Verkaufsbelegart „Wartung und Service – Kontrakt“ aus.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 4 : Pflege Auftragsart Kontrakt, Entsorgungskontrakt © 2004 SAP

Abb. 4 :

Pflege Auftragsart Kontrakt, Entsorgungskontrakt

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 5 : Pflege Auftragsart Kontrakt, Entsorgungskontrakt II Sollten zu

Abb. 5 :

Pflege Auftragsart Kontrakt, Entsorgungskontrakt II

Sollten zu den einzelnen Einstellungen Fragen auftauchen, sollten die Kurse LO150, LO605 oder die SAP-Bibliothek konsultiert werden :

Logistik Vertrieb Verkauf (SD-SLS)

3.2.1 Einstellung zu Positionstypen im Verkaufsbeleg

Von sehr großer Bedeutung für den hier vorgestellten Prozess ist die richtige Einstellung der Positionstypen, denn die Konfiguration, im Besonderen im Beispiel 3, ist sehr eng an bestimmte Positionstypen gebunden. In dem ersten Beispiel sollte eine Standardeinstellung der Positionstypen keine großen Schwierigkeiten bereiten. Ebenso verhält es sich mit dem zweiten

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Beispiel. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden die einzelnen besonderen Einstellungen jeweils in den Beispielen aufgezeigt und erklärt. Zu den Positionstypen ist unter Umständen zusätzlich eine Einstellung der Einteilungstypen notwendig. Hier wird im letzten Kapitel im Einzelnen eingegangen.

4 Prozess im Überblick

Als Grundlage des Prozesses dient der SD-Kontrakt, in dem vertragliche Vereinbarungen in Bezug auf Ausprägungen der anzubietenden Dienstleistung getroffen werden. Dabei ist der Kontrakt eine eigene Auftragsart in SD – diese stellt einen Vertrag im rechtlichen Sinne dar. Dieser Kontrakt kann im Bereich der Sachbearbeitung nach verschiedenen Kriterien ausgeprägt sein. Allen Möglichkeiten ist gemein, dass hier die Vereinbarungen zu den angebotenen und vereinbarten Serviceleistungen mit den entsorgungsspezifischen Merkmalen aufgenommen werden. Im Entsorgungskontrakt ist der Absprung zu den Technischen Objekten und zum Servicerhythmus vorgesehen. Im Servicerhythmus werden die einzelnen Services zum Serviceprodukt gepflegt. Hieraus kann direkt der Entsorgungsauftrag erzeugt werden, der die Grundlage für die eigentliche Erbringung der Leistung im logistischen Sinne ist. Auf Grund dieses Auftrages wird die Leistung faktisch bereitgestellt. Nach der Durchführung des Entsorgungsauftrags erfolgt die Rückmeldung zu den tatsächlich angefallenen Mengen und Volumina zu den Materialien, die im Entsorgungskontrakt vereinbart worden sind. Nach der Rückmeldung wird eine Lastschriftanforderung erzeugt, die die tatsächlichen Mengen enthält. In diesem Stadium gilt die Lastschriftanforderung als der eigentliche, zum Kontrakt bekannte „Abruf“. Je nach gewolltem Ablauf kann man hier eine Sperre der Lastschriftanforderung setzen, so dass ein Sachbearbeiter nach erfolgter Genehmigung die Weiterverarbeitung freigibt oder gar keine Sperre bei Abweichungen greift. Nach Freigabe dieser kann die Lastschrift gesichert werden und nach Bedarf als eigene Nachricht im System ausgegeben werden. Nach der Ausgabe und Versand an den Kunden ist der Prozess zunächst aus Sicht von SAP Waste and Recycling abgeschlossen. Natürlich erfolgen weitere Verarbeitungen in der Buchhaltung und im Rechnungswesen, wo weitere Schritte zur Abrechung, Zahlungseingang und Mahnung vorgenommen werden können.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden hier keine weiterführenden Funktionalitäten aus dem SD-Bereich wie Kreditlimitprüfung, Verfügbarkeitsprüfung, Feinsteuerung der Preisfindung be- schrieben, die den Rahmen der Darstellung sprengen würden.

In der folgenden Abbildung wird der Prozess Schematisch dargestellt:

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SD-Funktionalität SAP Waste and Recycling (IS-U-WA) ENTSORGUNGSKONTRAKT Technische Objektliste Service-Rhythmus
SD-Funktionalität
SAP Waste and Recycling (IS-U-WA)
ENTSORGUNGSKONTRAKT
Technische Objektliste
Service-Rhythmus
Technischer Platz
Haupt-Position (= Service
Service (LA) 1 bis n U-Pos.;
Equipment
U-Position - Abfall
Material
U-Position - Miete
Entsorgungsaufträg(e):
U-Position - Transport
Container leeren ( = Service Produkt)

Position – Abfall, Miete, Transport

( = Service Produkt) Position – Abfall, Miete, Transport   Rückmeldung     Mengenübernahme in
 

Rückmeldung

 
 

Mengenübernahme in die Lastschriftanforderung

 

Container leeren ( = Service Produkt)

 
 

Position – Abfall – 1 Kg, Miete - 2 T, Transport 50 Km

   
L2 - Lastschriftanforderung
L2 - Lastschriftanforderung

SD-Fakturierung

L2 - Lastschriftanforderung SD-Fakturierung Lastschrift  
Lastschrift
Lastschrift
 
H-Pos. Container leeren ( = Service Produkt)
H-Pos. Container leeren ( = Service Produkt)
 
H-Pos. Container leeren ( = Service Produkt)   SD-Nachrichtenausgabe / Druck

SD-Nachrichtenausgabe / Druck

U-Position - Abfall

 

1 KG

 

U-Position - Miete

2 T

Druck / Output per Smartforms
Druck / Output per Smartforms
 

U-Position - Transport

50 Km

© SAP AG

5

Abb. 6 :

Übersichtsgrafik zum Prozess

Serviceprodukte

Die möglichen und nötigen Einstellungen werden anhand von 3 Beispielen mit jeweils verschiedenem Umfang der Möglichkeiten gezeigt.

1.) Ein einfaches Serviceprodukt wird als Beispiel gezeigt, falls man keine Stücklistenauflösung und Konfiguration der Komponenten des Serviceproduktes als Anforderung sieht.

2.) Serviceprodukt mit einer Stücklistenauflösung der Unterpositionen, die zu dieser Dienstleistung gehören.

3.) Am Ende das umfangreichere jedoch auch gleichzeitig das flexibelste Gebilde, um einem Sachbearbeiter in der Auftragsannahme die tägliche Arbeit nachhaltig zu erleichtern.

Je nach Anforderung und Spezifikation der nötigen Komplexität und Menge der Stammdaten, kann man sich für eine dieser Vorgehensweisen entscheiden, um einen integrierten Prozess aufzubauen.

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Die Möglichkeiten können hier nicht alle erschöpfend dargelegt werden. Im Besonderen gibt es mannigfaltige Lösungsansätze in Bezug auf die Konfiguration – in diesem Dokument wird eine in Moment favorisierte Weise beschrieben und aufgezeigt, die eine gewisse Flexibilität gewährleistet.

6 Belege in SD und SAP Waste and Recycling

Der Belegfluss in SD ist an die Anforderungen von SAP Waste and Recycling angepasst worden. Der Entsorgungsauftrag taucht in Bezug auf den Entsorgungskontrakt auf. Der weitere Belegfluss ist an den Belegfluss aus dem SD angepasst. Dieser dient der Übersicht über offene, bearbeitete und erledigte Belege in dem Prozess. Hier ein möglicher Belegfluss :

Belege in dem Prozess. Hier ein möglicher Belegfluss : Abb. 7 : Belegfluss in einem Entsorgungskontrakt

Abb. 7 :

Belegfluss in einem Entsorgungskontrakt

7 Schritte zur Anlage der Stammdaten

Es müssen folgende Stammdaten zuerst angelegt sein, damit der Prozess durchgeführt werden kann: Nach Möglichkeit den Geschäftspartner in SAP Waste and Recycling, das Vertragskonto und den Vertragspartner anlegen. Benennen Sie den Debitor in Sales and Distribution nach Möglichkeit in der gleichen Weise wie den Geschäftspartner in SAP Waste and Recycling. Es sind zunächst alle für den Prozess benötigten Materialien Dienstleistungen, Materialien Abfälle, Transportdienstleistung, Miete etc. anzulegen. Diese können ebenfalls in entsprechende Warengruppen eingeteilt werden (Grunddaten1).

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8 Beispiel 1 : „Integriertes“ Serviceprodukt / Serviceleistung

Diese Ausprägung ist eher nur der Vollständigkeit halber erwähnt, da es ebenfalls denkbar ist, dass man keine Stücklistenauflösung und keine Konfiguration benötigt, da man z.B. „nur“ mit beispielsweise 5 Services auskommt, die einfach nach der Benamung dieser unterschieden werden können. Bei diesen Mengen an Dienstleistungen ist u.U. keine kompliziertere Handhabung gewollt und auch nicht benötigt. In so einem Falle werden einfach Dienstleistungen angelegt, die die Grundlage für die weitere Be- und Verarbeitung des Prozesses liefern. In einem Kontrakt wird dazu im einfachsten Fall nur eine Position angelegt.

8.1 Stammdaten anlegen

Es wird das entsprechende Material in den Stammdaten angelegt.

wird das entsprechende Material in den Stammdaten angelegt. Abb. 8 : Material anlegen, Dienstleistung TW-WASTESERVICE ©

Abb. 8 :

Material anlegen, Dienstleistung TW-WASTESERVICE

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 9 : Material anlegen, Grunddaten II © 2004 SAP

Abb. 9 :

Material anlegen, Grunddaten II

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 10 : Material anlegen, Vertrieb: VerkOrg1 © 2004 SAP

Abb. 10 :

Material anlegen, Vertrieb: VerkOrg1

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 11 : Material anlegen, Vertrieb: VerkOrg2 © 2004 SAP

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Material anlegen, Vertrieb: VerkOrg2

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 12 : Material anlegen, Vertriebstext 8.2 Eigener Positionstyp TWKP

Abb. 12 :

Material anlegen, Vertriebstext

8.2 Eigener Positionstyp TWKP - Integriertes Serviceprodukt

Da hier keine Stücklistenauflösung und keine Konfiguration benötigt wird und es nicht im Folgenden zu Problemen mit den anderen Positionstypen kommen soll, wird hier ein eigener Positionstyp angelegt. Beachten Sie, dass ebenfalls dieser Positionstyp in der Kopiersteuerung für die Kontrakte und weitere Belege aufgenommen wird.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 13 : Positionstypen pflegen, TWKP Integriertes Produkt In dieser

Abb. 13 :

Positionstypen pflegen, TWKP Integriertes Produkt

In dieser Version werden die weiteren Felder zum Wertkontrakt, Servicemanagement, Auftragsbezogene Faktura zunächst nicht gefüllt, da sie für den Prozess an sich nicht benötigt werden, außer es sollen besondere Steuerungen der Positonstypen vollzogen werden.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 14 : Einstellung der Kopiersteuerung von TWV L2 8.2.1

Abb. 14 :

Einstellung der Kopiersteuerung von TWV L2

8.2.1 Unvollständigkeitsschema zu SAP Waste and Recycling

Es können die Unvollständigkeitsschemata zu dem Positionstypen zugewiesen werden. Diese Funktionalität ist in der SD-Dokumenation nachzulesen und nach eigenen Anforderungen u.U. im Customizing einzustellen.

8.3 Zusätzliche Einstellungen im SAP Waste and Recycling Customizing

In dieser Konfiguration wird die Dienstleistung noch zusätzlich in das Customizing von SAP Waste and Recycling aufgenommen und eingestellt. Es müssen zunächst zu der Dienstleistung entsprechende Serviceprodukte angelegt werden. Um die Integration für SAP Waste and Recycling mit der SD Lösung nutzen zu können, müssen Sie folgende Einstellungen im System vornehmen:

1. Pflegen Sie zu den Dienstleistungen als Dienstleistungsmaterialien Serviceprodukte.

2. Da bei dieser Variante keine Stücklisten gepflegt werden, muss die Zuordnung im Customizing

auf eine andere Art als bei den Stücklisten und der Konfiguration erfolgen. Die Serviceprodukte werden unter :

Logisitk Kundenservice Serviceabwicklung Umfeld Technische Objekte Vertrieb Serviceprodukte ( OISD ) geplfegt.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 15 : Serviceprodukte pflegen, TW-WASTESERVICE Das gepflegte Serviceprodukt muss

Abb. 15 :

Serviceprodukte pflegen, TW-WASTESERVICE

Das gepflegte Serviceprodukt muss einer bestimmten Leistungsart zugeordnet werden. Damit wird sichergestellt, dass eine erlaubte Leistungsart zu dem Service zugeordnet wird und nicht eine, die im Unternehmen gar nicht in diesem Fall vorgesehen ist. Im weiteren Schritt werden zu den Unterpositionen die möglichen und erlaubten Abfälle zugewiesen.

die möglichen und erlaubten Abfälle zugewiesen. Abb. 16 : Pfad zum Customizing des IS-Waste Nachdem zu

Abb. 16 :

Pfad zum Customizing des IS-Waste

Nachdem zu der Dienstleistung TW-WASTESERVICE das gleichnamige Serviceprodukt angelegt worden ist, müssen zunächst in der Zuordnungstabelle neue Einträge für das Serviceprodukt erzeugt werden. Es wird dabei das gewollte Serviceprodukt und die dazugehörige Leistungsart ausgewählt. Im Screenshot unten ist es „TW-WASTESERVICE“ und „Leistungsart – Behälter abholen“. Ebenfalls müssen die Unterpositionen zu dem Serviceprodukt gepflegt werden. Da aber jedoch keine Stücklisten mit Unterpositionen vorhanden sind, muss das Serviceprodukt SELBER als seine eigene Unterposition hier eingetragen werden. Dazu wird das Serviceobjekt TW-WASTESERVICE markiert und „Unterposition der Serviceprodukte zu Leistungsart“ ausgewählt – wie in der Abbildung 19.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 17 : Zuordnung Leistungsarten zu Serviceprodukten – Neuer Eintrag

Abb. 17 :

Zuordnung Leistungsarten zu Serviceprodukten – Neuer Eintrag

Leistungsarten zu Serviceprodukten – Neuer Eintrag Abb. 18 : Zuordnung Leistungsarten zu Serviceprodukten Das

Abb. 18 :

Zuordnung Leistungsarten zu Serviceprodukten

Das Material TW-WASTESERVICE wird als Unterposition zum Serviceprodukt in der entsprechenden Leistungsart eingetragen. Als Feld in der Rückmeldung wird „CONFTYPE1“ gewählt, weil die gesatme Leistung entweder als „erbracht“ oder „nicht erbracht“ zurückgemeldet wird. Beachten Sie, dass rechts von der

Spalte „Text z. Rückmeldefeld“ das Feld

rechts von der Spalte „Text z. Rückmeldefeld“ das Feld gesetzt ist. © 2004 SAP AG Neurottstr.

gesetzt ist.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 19 : Unterposition des Serviceproduktes zu Leistungsart Die zulässigen

Abb. 19 :

Unterposition des Serviceproduktes zu Leistungsart

Die zulässigen Abfälle zu der Unterposition müssen noch eingetragen werden. Beachten Sie, dass keine Merkmale und Werte auftauchen, da keine Konfiguration stattfindet !

und Werte auftauche n, da keine Konfiguration stattfindet ! 8.4 Abb. 20 : Zulässige Abfälle zur

8.4

Abb. 20 :

Zulässige Abfälle zur Position des Serviceproduktes

Entsorgungskontraktabwicklung

Der Kontrakt kann mit einer Position angelegt werden:

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 21 : Entsorgungskontrakt, „Integriertes Serviceprodukt“ Abb. 22 : Technische

Abb. 21 :

Entsorgungskontrakt, „Integriertes Serviceprodukt“

21 : Entsorgungskontrakt, „Integriertes Serviceprodukt“ Abb. 22 : Technische Objekte zum Serviceprodukt in der

Abb. 22 :

Technische Objekte zum Serviceprodukt in der Hauptposition

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8.4.1 Pflege Servicerhythmus und Technische Objekte

COOKBOOK 8.4.1 Pflege Servicerhythmus und Technische Objekte Abb. 23 : Kontrakt, Pflege Serv icerhythmus zu

Abb. 23 :

Kontrakt, Pflege Servicerhythmus zu TW-WASTESERVICE

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 24 : Servicerhythmus, einmaligen Service anlegen © 2004 SAP

Abb. 24 :

Servicerhythmus, einmaligen Service anlegen

Abb. 24 : Servicerhythmus, einmaligen Service anlegen © 2004 SAP AG Neurottstr. 16 D-69190 Walldorf Titel:

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Abb. 25 :

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Entsorgungsauftrag zum Servicerhythmus angelegt

8.4.2 Disposition des Entsorgungsauftrags

Nach dem Anlegen des Entsorgungskontraktes zur Serviceleistung „TW-WASTESERVICE – Behälter leeren“ kann dieser sofort disponiert werden.

Behälter leeren“ kann dieser sofort disponiert werden. Abb. 26 : Einstieg Disposition des Ents orgungsauftrages zum

Abb. 26 :

Einstieg Disposition des Entsorgungsauftrages zum Entsorgungskontrakt

des Ents orgungsauftrages zum Entsorgungskontrakt Abb. 27 : Disposition zum Entsorgungskontrakt pflegen Es

Abb. 27 :

Disposition zum Entsorgungskontrakt pflegen

Es erfolgt die normale Routenzuordnung.

Ergebnis nach erfolgter Routenzuordnung und Einsatzplanung :

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 28 : Neuer Status des Auftrags 19504 Nachdem ein

Abb. 28 :

Neuer Status des Auftrags 19504

Nachdem ein Entsorgunsauftrag angelegt worden ist und die Leistung erbracht worden ist, kann auf diesen zurückgemeldet werden. Wird die Rückmeldung nach Eintragung gesichert, sollte die Lastschriftanforderung erzeugt werden, in der die richtigen zurückgemeldeten Werte auftauchen und aufgrund dieser eine neue Preisfindung stattfindet.

8.4.3 Rückmeldung und Erzeugung der Lastschriftanforderung

8.4.3 Rückmeldung und Erzeugung der Lastschriftanforderung Abb. 29 : Entsorgungsauftrag zurückmelden Nach dem Sichern
8.4.3 Rückmeldung und Erzeugung der Lastschriftanforderung Abb. 29 : Entsorgungsauftrag zurückmelden Nach dem Sichern

Abb. 29 :

Entsorgungsauftrag zurückmelden

Nach dem Sichern der Rückmeldung wird eine Lastschriftanforderung automatisch erzeugt. Es erscheint folgender Hinweis :

automatisch erzeugt. Es erscheint folgender Hinweis : Abb. 30 : Die Lastschriftanforderung wurde erzeugt Beachten

Abb. 30 :

Die Lastschriftanforderung wurde erzeugt

Beachten Sie: Die Lastschriftanforderung ist so eingestellt, dass automatisch eine Fakturasperre erzeugt wird. Dies kann individuell eingestellt werden. Soll hier eine Lastschrift erzeugt werden,

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so muss die Fakturasperre manuell entfernt werden. Nehmen Sie eventuell je nach Anforderung eine eigene Steuerung für die Fakturasperre im SD-Customizing vor.

Steuerung für die Fakturasperre im SD-Customizing vor. Abb. 31 : Durch Rückmeldung erzeugte Lastschrift 70000179

Abb. 31 :

Durch Rückmeldung erzeugte Lastschrift 70000179

Abb. 31 : Durch Rückmeldung erzeugte Lastschrift 70000179 Abb. 32 : Lastschrift prüfen und sichern Abb.

Abb. 32 :

Lastschrift prüfen und sichern

70000179 Abb. 32 : Lastschrift prüfen und sichern Abb. 33 : Erzeugte Lastschrift Nach dem Sichern

Abb. 33 :

Erzeugte Lastschrift

Nach dem Sichern der Lastschrift kann diese ausgegeben werden. Dazu wird wahlweise ein Smart-Form-Formular oder ein SapScript benutzt. Später in diesem Dokument wird eine grundsätzliche Vorgehensweise zu Smart Forms beschrieben.

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9 Beispiel 2 : Serviceprodukt mit Stücklistenauflösung

Diese Variante wird im Moment nicht vollständig dargestellt, da aus Zeitgründen zunächst die Schritte der Beispiele 1 & 3 aufgezeigt werden sollen. Sollte dennoch dieses Beispiel durchgeführt werden, so ist auf die im Beispiel 3 enthaltenen Vorgehensweisen zu verweisen, da die dort beschriebenen Schritte zu einem sehr großen Teil ANALOG zu denen in diesem Beispiel erfolgen. Der einzige Unterschied besteht in der fehlenden Konfiguration der Unterepositionen der Stückliste. Somit ist dieses Beispiel leichter zu implementieren als Beispiel 3 und kann somit leicht aus dem dritten Beispiel abgeleitet werden.

9.1 Stammdaten anlegen

siehe Beispiel 3

9.2 Stücklisten anlegen

siehe Beispiel 3

9.3 Auflösung testen

siehe Beispiel 3

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10 Beispiel 3 : Flexibles Serviceprodukt

Das flexibelste jedoch ebenfalls auch das umfangreichste Beispiel ist das Serviceprodukt, das

sowohl über eine Stückliste aufgelöst wird als auch dessen einzelne Unterpositionen konfiguriert werden. Hier wird eine umfangreichere Anpassung und Einstellung verlangt.

10.1 Grundlagen Konfiguration und Stücklistenauflösung

Bevor man mit der eigentlichen Vorbereitung und Anlage der Stammdaten loslegen kann, wird zunächst eine grobe Übersicht über die Variantenkonfiguration und Stücklistenauflösung gegeben. Dieses hat ebenfalls keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Erschöpftheit. Sollten weitergehende Fragen auftauchen, finden Sie Informationen in den jeweiligen Hilfen und Bibliotheken. Wo möglich, werden die Pfade zu diesen Hilfen angegeben.

10.1.1

Konfiguration

Seinen Ursprung hat die Variantenkonfiguration in der Fertigung, wo oft sehr komplexe Produkte hergestellt werden, die eine entsprechende Flexibilität aufweisen müssen. Man denke nur an das Produkt Golf und deren verschiedene Modelle und Ausstattungen. Daher der Begriff Konfiguration. Es wird also eine sehr fein abgrenzbare Spezifikation des Produktes möglich.

Die Variantenkonfiguration (LO-VC) ist in die folgenden Anwendungen integriert:

CA - Klassensystem LO - Materialstamm PP - Stücklisten PP - Arbeitspläne

PP - PI - Planungsrezepte SD - Verkauf SD - Konditionen

MM

- Einkauf

CO

- Kalkulation

PP - Bedarfsplanung PP – Fertigungsaufträge

Bei den konfigurierbaren Objekten schränken wir uns auf die Materialien ein, denn nur diese sind für SAP Waste and Recycling relevant.

Der Vorteil einer Konfiguration ist, dass zu einem gleichartigen und fast identischem Produkt nicht

für jede Ausprägung dieser ein eigenes Material in den Stammdaten gepflegt werden müssen, sondern die Merkmale und deren Werte diese Varianten beschreiben. Dazu muss zunächst ein konfigurierbares Material angelegt werden, dem alle möglichen Eigenschaften zugewiesen werden. Sollen Möglichkeiten erweitert, eingeschränkt oder von bestimmten Bedingungen abhängig gemacht werden, so wird zusätzlich Beziehungswissen angelegt, welches eine weitreichende Erweiterung oder Restriktion je nach Gegebenheit ermöglicht. Über Variantenkonditionen können feine Preissteuerungen je nach vorhandenem und konfiguriertem Produkt vorgenommen werden. Der größte Vorteil für z.B. einen Sachbearbeiter ergibt sich in der schnellen und einfachen Handhabung von speziellen Kundenwünschen direkt in der Konfiguration.

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Dieser prägt das Produkt nach den am Telefon verhandelten Merkmalen aus und am Ende wird ein komplexes Produkt stehen, in welchem automatisch alle anderen SD-Funktionalitäten durchlaufen werden, so dass dieser dem Kunden sofort z.B. einen Preis oder eine Lieferzeit für das gewünschte Produkt nennen kann. Hier wird deutlich, dass bei der Konfiguration ein erheblicher Informations- und Zeitvorteil gewonnen wird, da der Sachbearbeiter nicht mehr einzelne Listen oder Produkte mühsam zusammentragen muss.

einzelne Listen oder Produkte mühsam zusammentragen muss. Abb. 34 : Zusammenhang Variantenkonfiguration Wenn ein

Abb. 34 :

Zusammenhang Variantenkonfiguration

Wenn ein Material konfigurierbar ist, können Sie :

aus verschiedenen Alternativen eine einzige oder mehrere auswählen, obwohl sie nur mit einem konfigurierbaren Material abgebildet sind; die Stückliste und den Arbeitsplan des Materials ebenfalls konfigurieren. Sie können zu den Stücklistenpositionen und Arbeitsplanvorgängen Beziehungswissen pflegen, so dass sie nur bei bestimmten Varianten ausgewählt werden; für das Material ein Konfigurationsprofil mit einer Klassenzuordnung pflegen, in dem Sie zentrale Einstellungen für das konfigurierbare Objekt vornehmen.

10.2

Voraussetzung

Damit Sie Materialien konfigurieren können, muss im Materialstammsatz das Kennzeichen „konfigurierbar“ im Bereich Grunddaten2 markiert sein. Die Positionstypengruppe muss entweder 0002 oder 0004 sein. Die Materialien können in einer Materialart angelegt werden, für die dieses Kennzeichen im Customizing gesetzt wurde. Alle Materialien, die in dieser Materialart angelegt werden, sind konfigurierbar. Im Standard ist dies die Materialart KMAT. Sie können einzelne Materialien einer beliebigen Materialart als konfigurierbar kennzeichnen. Setzen Sie dazu das Kennzeichen „konfigurierbar“ in den Grunddaten des Materialstammsatzes. Beachten Sie: Für die Materialart eines Materials, das konfiguriert werden soll, muss im Customizing die Sicht „Klassifizierung“ zugelassen sein. Ansonsten kann die Zuordnung des Materials zu einer Klasse nicht korrekt verarbeitet werden.

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Weitere Informationen wie Sie den Materialstammsatz für ein konfigurierbares Material anlegen, entnehmen Sie der R/3-Bibliothek unter LO - Logisitk Allgemein Grunddaten Logistik LO - Materialstamm.

10.3 Überblick zur Struktur der Konfiguration

10.3 Überblick zur Struktur der Konfiguration Abb. 35 : Überblick zur Struktur in der Konfiguration

Abb. 35 :

Überblick zur Struktur in der Konfiguration TW-WASTE

35 : Überblick zur Struktur in der Konfiguration TW-WASTE Abb. 36 : Überblick zur Struktur in

Abb. 36 :

Überblick zur Struktur in der Konfiguration TW-MIETE

10.4 Stammdaten anlegen

Analog zu den vorhergehenden Beispielen müssen zunächst Stammdaten gepflegt werden. In diesem Fall sind es Materialien, die Stückliste für das Serviceprodukt und Einstellungen zu der

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Konfiguration mit den entsprechenden Merkmalen und Merkmalswerten. Ebenfalls müssen die konfigurationsrelevanten Variantenkonditionen, Texte und Prozeduren für die Beziehungen eingestellt werden. In IS-Waste muss analog zu dem ersten Beispiel die Zurodnung des Serviceproduktes und deren Unterpositionen erfolgen.

10.4.1 Materialien anlegen

Es müssen die passenden Materialien angelegt werden, die erst eine komplizierte Konfiguration ermöglichen. Anlegen des Serviceproduktes „TW-WASTEDL“ als Dienstleistungsmaterial. Zuerst legen Sie das Dienstleistungsmaterial an, welches als die Hauptposition dienen wird und für welches die Stückliste angelegt werden wird. Dabei können Sie auch gleich den Preis für Ihr Material festlegen. Dieses kann aber auch später erfolgen.

Wählen Sie Logistik Materialwirtschaft Materialstamm Material Anlegen allgemein Sofort. (oder Transaktionscode MM01)

Anlegen allgemein → Sofort. (oder Transaktionscode MM01) Abb. 37 : Material anlegen, Einstieg Beachten Sie, dass

Abb. 37 :

Material anlegen, Einstieg

Beachten Sie, dass es ein konfigurierbares Material sein muss, da es für die weitere Verarbeitung elementar ist.

2. Legen Sie TW-WasteDL an und wählen Sie auf dem Einstiegsbildschirm die angegebenen

Sichten aus.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 38 : Anlegen Material TW-WASTEDL, Sichtenauswahl 3. Wählen Sie

Abb. 38 :

Anlegen Material TW-WASTEDL, Sichtenauswahl

3. Wählen Sie Weiter.

4. Machen Sie die notwendigen Eingaben für Werk, Lager und Vertriebsbereich.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 39 : Anlegen Material TW-WASTEDL, Organisationsebenen 5. Wählen Sie

Abb. 39 :

Anlegen Material TW-WASTEDL, Organisationsebenen

5. Wählen Sie Weiter.

6. Geben Sie in der Registerkarte Grunddaten 1 einen Kurztext für das Material sowie die

Basismengeneinheit an. Diese Angaben reichen zunächst aus und können später ebenfalls erweitert werden.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 40 : Anlegen Material TW-WASTEDL, Grunddaten1 7. Wählen Sie

Abb. 40 :

Anlegen Material TW-WASTEDL, Grunddaten1

7. Wählen Sie Weiter.

8. Auf der Registerkarte Grunddaten 2 sind keine Eingaben erforderlich, da dort bereits das Feld

„Material ist konfigurierbar“ durch unsere Anfangsauswahl der Materialart bereits gekennzeichnet wurde.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 41 : Material TW-WASTEDL anlagen, Grunddaten2 9. Wählen Sie

Abb. 41 :

Material TW-WASTEDL anlagen, Grunddaten2

9. Wählen Sie Weiter. 10. Geben Sie hier das Auslieferungswerk und die Steuerklassifikation ein. Zusätzlich wurde das Serviceprodukt als „Skontofähig“ bestimmt. Über Konditionen gelangen Sie direkt in die Pflege der Preise für das Material.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 42 : anlegen Material TW-WASTEDL, Vertrieb VK-Org1 11. Geben

Abb. 42 :

anlegen Material TW-WASTEDL, Vertrieb VK-Org1

11. Geben Sie hier einen Preis und die Währung an und verlassen Sie das Bild mit Springen Zurück (F3).

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 43 : Material TW-WASTEDL anlegen, Konditionen 12. Wählen Sie

Abb. 43 :

Material TW-WASTEDL anlegen, Konditionen

12. Wählen Sie Weiter.

13. Auf der Registerkarte Vertrieb: VerkOrg.2 sind keine Eingaben erforderlich.

14. Wählen Sie Weiter.

15. Auf der Registerkarte Vertrieb: allg./Werk geben Sie unter „Verfügbarkeitsprüfung“ KD ein für

„keine Prüfung“.

16. Sichern Sie das Material anschließend.

Legen Sie nach dem gleichen Schema die die Materialien TW-WASTE, TW-MIETE an. Beachten Sie, dass Sie bei TW-MIETE als Basismengeneinheit auch „TAG“ eintragen. Bei Abfall dementsprechend „SM3“ für Kubikmeter oder Tonnen. Die Materialart bei TW-WASTE ist „Abfall“. Das Material TW-TRANSPORT wird als Dienstleistung angelegt und nicht als konfigurierbares Material, da es zur Darstellung der Konditionen nur einer Staffelkondition bedarf.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 44 : Material TW-WASTE anlegen, Grunddaten1 © 2004 SAP

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Material TW-WASTE anlegen, Grunddaten1

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 45 : Material TW-WASTE anlegen, Grunddaten2 © 2004 SAP

Abb. 45 :

Material TW-WASTE anlegen, Grunddaten2

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 46 : Material TW-WASTE anlegen, Vetrieb:VerkOrg1 © 2004 SAP

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Material TW-WASTE anlegen, Vetrieb:VerkOrg1

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 47 : Material TW-WASTE anlegen, Vertrieb: VerkOrg2 © 2004

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Material TW-WASTE anlegen, Vertrieb: VerkOrg2

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 48 : Material TW-WASTE anlegen, Vertrieb: allg./Werk Das Material

Abb. 48 :

Material TW-WASTE anlegen, Vertrieb: allg./Werk

Das Material anschließend sichern.

Vertrieb: allg./Werk Das Material anschließend sichern. Abb. 49 : Material TW-WASTETRANSPORT anlegen, Einstieg ©

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Material TW-WASTETRANSPORT anlegen, Einstieg

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 50 : Material TW-WASTETRANSPORT anlegen, Sichtenauswahl Pflegen Sie die

Abb. 50 :

Material TW-WASTETRANSPORT anlegen, Sichtenauswahl

Pflegen Sie die Organisationsdaten je nach Ausprägung dieser. Beachten Sie, dass Sie diese Dienstleistung ebenfalls im richtigen Vertriebsbereich anlegen wie die analog zu den anderen bereits angelegten Stammdaten.

die analog zu den anderen bereits angelegten Stammdaten. Abb. 51 : Material TW-WASTETRANSPORT anlegen,

Abb. 51 :

Material TW-WASTETRANSPORT anlegen, Organisationsebenen

Pflegen Sie die Daten analog der Screenshots. Die Basismengeneinheit ist KM und die Sparte Entsorgung. Das Feld allg. Postypengruppe bleibt erhalten.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 52 : Material TW-WASTETRANSPORT anlegen, Grunddaten1 © 2004 SAP

Abb. 52 :

Material TW-WASTETRANSPORT anlegen, Grunddaten1

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 53 : Material TW-WASTETRANSPORT anlegen, Grunddaten2 Durch die Angaben

Abb. 53 :

Material TW-WASTETRANSPORT anlegen, Grunddaten2

Durch die Angaben des Vertriebsbereichs wird diese Dienstleistung nur für diesen Vertriebsbereich angelegt. Es muss die Steuerklassifikation gepflegt werden. Es kannn entschieden werden, ob die Dienstleistung skontofähig ist. Im Beispiel ist es ausgewählt.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 54 : Material TW-WASTETRANSPORT anlegen, VerkOrg1 Die Pflegeregister

Abb. 54 :

Material TW-WASTETRANSPORT anlegen, VerkOrg1

Die Pflegeregister Vertrieb:VerkOrg2 und Vertrieb: allg./Werk können ohne weitere Pflege übernommen werden. Sichern Sie das Material. Natürlich ist man frei, dieses ebenfalls als konfigurierbares Material anzulegen und mit entsprechenden Merkmalen zu versehen. Auf die Konditionen der letztgenannten Materialien wird später gesondert eingegangen.

10.4.2 Merkmale zu den Materialien pflegen

Die Unterscheidung der Konfigurationen des Materials wird durch die Merkmale und deren Bewertung vorgenommen. In diesem Beispiel werden die Materialien TW-WASTE und TW-MIETE

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mit Merkmalen behaftet sein und es werden mögliche Werte zu diesen Merkmalen angelegt, die dann später im Konfigurator des Entsorgungskontraktes ausgewählt werden können. Es sind hier sehr viele Merkmale und Werte denkbar, die jedoch zwecks Übersichtlichkeit nur auf ein Paar Exemplarische beschränkt werden. Eine kompliziertere Konfiguration ändert nichts an der grundsätzlichen Vorgehensweise. Die Merkmalsverwaltung befindet sich unter :

Logistik Stammdaten Stücklisten Umfeld Var.-Konfiguration Klassensystem Merkmalsverwaltung (CT04)

Es wird zu TW-WASTE das Merkmal Abfallart angelegt mit den Werten Restmuell, Biomuell, Pappe und Papier, Glas und Recyclingabfall.

Biomuell, Pappe und Papier, Glas und Recyclingabfall. Abb. 55 : Merkmal anlegen, Basisdaten Es muss die

Abb. 55 :

Merkmal anlegen, Basisdaten

Es muss die Bezeichnung des Merkmals, der Datentyp mit den Formatangaben eingegeben werden. Die Bewertung muss festgelgt werden und ob diese obligatorisch ist. Die Bezeichnungen können in verschiedenen Sprachen gepflegt werden. Bei den Werten ist so wie im Bild zu verfahren:

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 56 : Merkmal anlegen, Werte definieren Unter Zusatzdaten Verhalten

Abb. 56 :

Merkmal anlegen, Werte definieren

Unter Zusatzdaten Verhalten bei Bewertung muss „Zulässige Werte bei Bewertung zulassen“ ausgewählt werden. Unter Einschränkungen muss als Klassenart „300“ eingetragen werden. Das Merkmal sichern.

Zu TW-MIETE wird das Merkmal für den Behältertypen „Behältertyp“ angelegt. Es werden die Werte 5, 10 und 30 Kubikmeter für die Merkmalswerte angelegt.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 57 : Merkmal „TW-Behaeltertyp“ anlegen, Basisdaten © 2004 SAP

Abb. 57 :

Merkmal „TW-Behaeltertyp“ anlegen, Basisdaten

Abb. 57 : Merkmal „TW-Behaeltertyp“ anlegen, Basisdaten © 2004 SAP AG Neurottstr. 16 D-69190 Walldorf Titel:

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Abb. 58 :

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Merkmal anlegen TW-Behaeltertyp, Werte

Unter Zusatzdaten Verhalten bei Bewertung muss „Zulässige Werte bei Bewertung zulassen“ ausgewählt werden. Unter Einschränkungen muss als Klassenart „300“ eingetragen werden. Das Merkmal sichern. Da wir diese Merkmale nicht in anderen Klassenarten verwenden möchten, ist die Klassenart 300 für diese Zwecke ausreichend.

10.4.3 Klasse zu Materialien und Serviceprodukten

Die Materialien und Merkmale müssen Klassen zugeweisen werden, damit diese später auch konfigurierbar sind. Dazu werden Klassen zu TW-WASTE und TW-MIETE angelegt. Die Klassen- art muss nach den Vorgaben „300“ sein. Dies ist die allgemein verwendete Art für konfigurierbare Materialien. Das Material TW-TRANSPORT ist nicht konfigurierbar, deshalb wird auch keine Klasse zu diesem angelegt. ACHTUNG: Wird eine Klasse oder ein Merkmal in einer Konfiguration, einer Beziehung oder Prozedur verwendet, so lässt sich diese nicht mehr ohne Weiteres löschen. Beachten Sie dies und planen Sie Ihre Klassen, Merkmale und Werte vor dem eigentlichen Anlegen.

Klassen, Merkmale und Werte vor dem eigentlichen Anlegen. Abb. 59 : Klasse TW-WASTE anlegen, Basisdaten Zunächst

Abb. 59 :

Klasse TW-WASTE anlegen, Basisdaten

Zunächst müssen keine weiteren Angaben unter Basisdaten eingegeben werden. Es können Schlagwörter zur Suche der Klasse in verschiedenen Sprachen eingegeben werden. Unter

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Merkmalen trägt man für die Konfiguration relevanten Merkmale ein. Für TW-WASTE ist es „Abfallart“.

vanten Merkmale ein. Für TW-WASTE ist es „Abfallart“. Abb. 60 : Klasse TW-WASTE anlegen, Merkmale Neue

Abb. 60 :

Klasse TW-WASTE anlegen, Merkmale

Neue angelegte Klasse sichern.

Es müssen hier ebenfalls keine weiteren Werte gepflegt werden. Weiter die Klasse TW-MIETE anlegen mit dem Merkmal TW-Behaeltertyp und der Klassenart 300. Die Schlagwörter können in mehreren Sprachen gepflegt werden. Analog zu TW-WASTE müssen keine weiteren Einträge gemacht werden. Die Klasse sichern.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 61 : Klasse TW-MIETE anlegen, Basisdaten Abb. 62 :

Abb. 61 :

Klasse TW-MIETE anlegen, Basisdaten

COOKBOOK Abb. 61 : Klasse TW-MIETE anlegen, Basisdaten Abb. 62 : Klasse TW-MIETE anlegen, Merkmale Klasse

Abb. 62 :

Klasse TW-MIETE anlegen, Merkmale

Klasse TW-MIETE_KLASSE sichern.

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10.4.4 Stückliste zum Serviceprodukt

Damit die einzelnen Komponenten des komplexen Serviceproduktes im Kontrakt dort als Unter- positionen erscheinen, muss die passende Stückliste angelegt werden. Diese sollte in jedem Fall für den Vertriebsbereich erlaubte Materialien enthalten, sonst kann es zu Fehlern in der Auflösung kommen, deren Suche sehr zeitraubend ist. Weitere Informationen zu Stücklisten finden Sie in der SAP-Bibliothek unter Logistik Produktionsplanung- und steuerung (PP) Grunddaten (PP-BD) Stücklisten (PP-BD-BOM). In der bisherigen Vorgehensweise sind viele Schritte implizit in den Beispielen übernommen worden. Sollten größere Änderungen and der hier genannten Vorgehensweise nötig sein, so müssen die genannten Informationsquellen herangezogen werden. Die Stückliste wird zum Serviceprodukt TW-WASTEDL, also der eigentlichen generischen Dienstleistung, die dann durch entsprechende Konfiguration die vom Kunden oder Sachbearbeiter gewünschte Ausprägung bekommt, angelegt.

Unter Logisitk Produktion Stammdaten Stücklisten Stückliste Materialstückliste anlegen (CS01) wird die Stückliste angelegt.

anlegen (CS01) wird die Stückliste angelegt. Abb. 63 : Materialstückliste zu TW-WASTEDL anlegen Dabei

Abb. 63 :

Materialstückliste zu TW-WASTEDL anlegen

Dabei muss beachtet werden, dass diese im Werk 0001 und für die Verwendung Vertrieb angelegt wird. Das Werk gehört zu der Grundlage der Organisationseinheit und das Kennzeichen Vertrieb steuert, dass diese Stückliste für den Vertrieb angelegt worden ist und somit in SD-Aufträgen aufgelöst werden kann.

In der Stückliste selbst werden die Positionstypen, die Komponenten selbst, die Mengen und die Mengeneinheiten gepflegt. Für unser Beispiel sind es drei Komponenten : TW-WASTE, TW- MIETE und TW-WASTETRANSPORT. Beachten Sie, dass unter Pos.Typ als Kennzeichen ein „N“ eingegeben wird und tragen Sie die Mengen nur rudimentär ein, denn diese können ja im Kontrakt überschrieben werden.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 64 : Stückliste anlegen, Positionsübersicht Eine fertige Stückliste zum

Abb. 64 :

Stückliste anlegen, Positionsübersicht

Eine fertige Stückliste zum Serviceprodukt „TW-WASTEDL“.

10.5 Einstellungen zur Konfiguration

Die Stückliste lässt sich aber in dieser Form noch nicht im Kontrakt ohne Fehlermeldungen auflösen, da noch wichtige Einstellungen fehlen. Es müssen Zuweisungen zu der Verwendung in SD und andere Auflösungseinstellungen vorgenommen werden. Für das Serviceprodukt und die weiteren konfigurierbaren Unterpositionen muss noch das Konfigurationsprofil gepflegt werden. Es ist sehr ratsam, sprechende Namen für das Profil zu vergeben, um die Zuordnung von Materialien, Klassen und Profilen zu erleichtern. Im Folgenden wird das Profil zu dem Serviceprodukt angelegt.

Folgen den wird das Profil zu dem Serviceprodukt angelegt. Abb. 65 : Anlegen Konfigurationsprofil, TW-WASTEDL

Abb. 65 :

Anlegen Konfigurationsprofil, TW-WASTEDL

10.5.1

Konfigurationsprofil zu TW-WASTEDL pflegen

Am Einstiegsbildschirm erscheint zunächst das Material und die mit einem Profilnamen zu füllenden Zeilen. In Abb. 33 wurde der Profilname TW-WASTEDL vergeben und die Klassenart

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300 zugewiesen. Eine Priorität muss nur vergeben werden, falls man mehrere Profile zu einem Material anlegen möchte.

man mehrere Profile zu einem Material anlegen möchte. Abb. 66 : Anlegen Konfigurationsprofil TW-WASTEDL, Details

Abb. 66 :

Anlegen Konfigurationsprofil TW-WASTEDL, Details

Es wird das Profil markiert und die Details zum Konfigurationsprofil aufgerufen (siehe Mauszeiger).

zum K onfigurationsprofil aufgeruf en (siehe Mauszeiger). Abb. 67 : Anlegen Konfigurationsprofil TW-WASTEDL,

Abb. 67 :

Anlegen Konfigurationsprofil TW-WASTEDL, Detailbild Basisdaten

Die Klasenart 300 ist automatisch über die Klasse TW-WASTEDL zugewiesen. Hier muss beachtet werden, dass der Status zumindest nach der Bearbeitung auf 1 – also freigegeben steht, denn sonst kann man das Profil nicht verwenden. Von hier aus kann man die Klassenzuordnung zu dem Profil vornehmen. Davon hängt später ab, welche Merkmale und deren Werte in der Konfiguration im Kontrakt auftauchen. In Abb. 36 ist die Klasse TW-WASTEDL dem Profil zugewiesen. Weiter unten sind keine Merkmale zu diesen Klassen aufgelistet, da hier die Konfiguration keine Folgen für die Hauptposition haben soll. Deshalb wird ein „Dummy-Merkmal“ für die Klasse der Hauptposition angelegt, welches keine Auswirkungen hat. Bei der Neuanlage müssen diese Klassen unter „Zuordnungen“ eingetragen werden. Nach der Bestätigung wird/werden diese Klasse(n) übernommen und weiter unten tauchen die entsprechenden Merkmale auf.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 68 : Klassifizierung zum Material, Klasse zum Profil Das

Abb. 68 :

Klassifizierung zum Material, Klasse zum Profil

Das Profil TW-WASTEDL enthält nur eine Klasse ohne Merkmale, da die konfigurierbaren Materialien TW-WASTE und TW-MIETE sind und diese mit eigenen Konfigurationsprofilen versehen werden sollen, damit weitere Funktionen ausführbar sind. Diese werden ebenfalls getrennt im Konfigurator bewertet.

10.5.2 Konfigurationsprofil zu TW-WASTE pflegen

Die Anlage weiterer Konfigurastionsprofile erfolgt nach dem gleichen Schema. Zunächst muss ein neues Profil angelegt werden.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 69 : Konfigurationsprofil anlegen, TW-WASTE Benennen Sie das Profil:

Abb. 69 :

Konfigurationsprofil anlegen, TW-WASTE

Benennen Sie das Profil:

anlegen, TW-WASTE Benennen Sie das Profil: Abb. 70 : Konfigurationsprofil anlegen, TW-WASTEPROFIL ©

Abb. 70 :

Konfigurationsprofil anlegen, TW-WASTEPROFIL

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 71 : Konfigurationspr ofil anlegen, Klassifizierung Es muss der

Abb. 71 :

Konfigurationsprofil anlegen, Klassifizierung

Es muss der Konfigurationseinstieg gepflegt werden, der die Stücklistenauflösung und Konfiguration im Entsorgungskontrakt erlaubt. Pflegen Sie die Daten genau wie im Screenshot vorgegeben.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 72 : Konfigurationsprofil anlegen, Konfigurationseinstieg © 2004 SAP AG

Abb. 72 :

Konfigurationsprofil anlegen, Konfigurationseinstieg

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 73 : Konfigurationseinstieg, Oberfläche Abb. 74 : Konfigurationseinstieg,

Abb. 73 :

Konfigurationseinstieg, Oberfläche

COOKBOOK Abb. 73 : Konfigurationseinstieg, Oberfläche Abb. 74 : Konfigurationseinstieg, Detailbild Damit ist das

Abb. 74 :

Konfigurationseinstieg, Detailbild

Damit ist das Konfigurationsprofil für das Material TW-WASTE fertiggestellt.

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10.5.3 Konfigurationsprofil zu TW-MIETE pflegen

Im Folgenden werden die Screensshots zu der Erstellung des Konfigurationsprofils abgebildet, ohne auf die genaue Beschreibung einzugehen. Falls an dieser Stelle Fragen auftauchen, finden Sie Informationen bei TW-WASTEDL oder TW-WASTE.

finden Sie Informationen bei TW-WASTEDL oder TW-WASTE. Abb. 75 : Konfigurationsprofil anlegen, Einstieg Abb. 76 :

Abb. 75 :

Konfigurationsprofil anlegen, Einstieg

TW-WASTE. Abb. 75 : Konfigurationsprofil anlegen, Einstieg Abb. 76 : Konfigurationspr ofil anlegen, Profilübersicht

Abb. 76 :

Konfigurationsprofil anlegen, Profilübersicht

Geben Sie dem Profil einen sprechenden Namen.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 77 : Konfigurationsprofil anl egen, Konfigurationsparameter © 2004 SAP

Abb. 77 :

Konfigurationsprofil anlegen, Konfigurationsparameter

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 78 : Konfigurationsprofil anlegen, Oberfläche Abb. 79 : Konfigurationsprofil

Abb. 78 :

Konfigurationsprofil anlegen, Oberfläche

COOKBOOK Abb. 78 : Konfigurationsprofil anlegen, Oberfläche Abb. 79 : Konfigurationsprofil anlegen, Kundenauftrag ©

Abb. 79 :

Konfigurationsprofil anlegen, Kundenauftrag

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Nachdem alle Daten zum Konfigurationseinstieg richtig gepflegt sind, wird unter Basisdaten die Klassenzuordnung vorgenommen.

wird unter Basisdaten die Klassenzuordnung vorgenommen. Abb. 80 : Konfigurationspr ofil anlegen, Klassifizierung Es

Abb. 80 :

Konfigurationsprofil anlegen, Klassifizierung

Es wird die Klasse TW-MIETE als Klassifizierung zugewiesen. Das die Eigenschaften bestimmende Merkmal ist TW Behaeltertyp.

10.5.4

Konfigurationseinstieg

Mit F3 – zurück kommt man wieder auf das Detailbild. Auf dem Register Konfigurationseinstieg werden die nötigen Einstellungen zur Konfiguration vorgenommen. Es sind die Register Konfigurationsparameter, Oberfläche, Kundenauftrag zu sehen. Der Prozess, in dem wir das Profil nutzen wollen, ist der „Kundenauftrag“. Die Stücklistenauflösung soll einstufig erfolgen, d.h. wenn z.B. unter TW-MIETE ebenfalls eine Stücklliste vorhanden wäre, diese bei jener Einstellung nicht aufgelöst werden würde. Dies ist für unseren Zweck auch nicht nötig. Diese Option ist bei sehr komplexen Fertigungsvorgängen denkbar mit verschiedenen Ebenen der Auflösung. Die Parameter für die Stücklistenauflösung werden für „SD01“ benutzt. Unter Oberfläche sollte „Starten mit Merkmalsbewertung“ eingestellt sein. Das Feld „erlaubte Bilder“ Merkmalsbewertung ist ausgegraut und kann nicht eingestellt werden, sollte jedoch ausgewählt sein. Unter Kundenauftrag sollte „Manuelle Änderungen erlaubt“ ebenfalls ausgewählt werden.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 81 : Konfigurationseinsti eg, Konfigurationsparameter © 2004 SAP AG

Abb. 81 :

Konfigurationseinstieg, Konfigurationsparameter

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 82 : Konfigurationseinstieg, Oberfläche Abb. 83 : Konfigurationseinstieg,

Abb. 82 :

Konfigurationseinstieg, Oberfläche

COOKBOOK Abb. 82 : Konfigurationseinstieg, Oberfläche Abb. 83 : Konfigurationseinstieg, Kundenauftrag Sichern sie

Abb. 83 :

Konfigurationseinstieg, Kundenauftrag

Sichern sie das Konfigurationsprofil TW-WASTEDL.

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10.5.5 Erster Test zur Stücklistenauflösung

Nach dem Anlegen des Profils kann die erste Stücklistenauflösung erfolgen. Die Bewertung der Materialien hat hier zunächst keine Auswirkung. Zunächst muss ein Entsorgungskontrakt in dem entsprechenden Vertriebsbereich angelegt werden, in dem ebenfalls alle bisherigen Stammdaten angelegt worden sind.

Der Kontrakt wird unter Logisitk Vertrieb Verkauf Kontrakt Anlegen (VA41) angelegt.

Auf dem Einstiegsbild muss wird die Kontraktart „TWV“ ausgewählt werden. Der Vertriebsbereich mit den Komponenten Verkaufsorganisation, Vertriebsweg, Sparte muss entsprechend gepflegt werden.

Vertriebsweg, Sparte muss entsprechend gepflegt werden. Abb. 84 : Kontrakt anlegen, Einstieg Nach den Einträgen

Abb. 84 :

Kontrakt anlegen, Einstieg

Nach den Einträgen bestätigen. Auf dem Übersichtsbild geben Sie zunächst den Auftraggeber ein. In dem Beispiel ist es der zuvor angelegte TW-DE0A001. Geben Sie in der ersten Position das Material „TW-WASTEDL“ und die Zielmenge 1 ein.

Bestätigen Sie die Eingaben mit Enter

die Zielmenge 1 ein. Bestätigen Sie die Eingaben mit Enter . © 2004 SAP AG Neurottstr.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 85 : Kontrakt anlegen, Übersicht Direkt danach springt man

Abb. 85 :

Kontrakt anlegen, Übersicht

Direkt danach springt man in die Konfiguration. Das Anfangsbild ist die Merkmalsbewertung wie in dem Konfigurationsprofil zu TW-WASTEDL eingestellt. Es sollen die Merkmale Abfallart und Behaeltertyp bewertet werden. Dazu eine Ebene unter TW-WASTEDL konfigurieren.Die einzelnen Merkmale können über die F4-Hilfe mit ihren zulässigen Werten ausgesprägt werden.

F4-Hilfe mit ihren zulässigen Werten ausgesprägt werden. © 2004 SAP AG Neurottstr. 16 D-69190 Walldorf Titel:

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Abb. 86 :

SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK

Konfiguration, Merkmalbewertung zu TW-WASTEDL

COOKBOOK Konfiguration, Merkmalbewertung zu TW-WASTEDL Abb. 87 : Konfiguration, Merkmalbewertung Merkmalwerte

Abb. 87 :

Konfiguration, Merkmalbewertung Merkmalwerte

Die Bewertung erfolgt Merkmal für Merkmal. Beachten Sie nochmals, dass die Konfiguration hier noch keine Auswirkung hat. Die beiden Merkmale werden zunächste mit je einem Wert bewertet. Im Beispiel sind es die Werte BIO und 10. Springen Sie nun in die Kontraktübersicht zurück mit F6 oder dem mit dem Mauszeiger markierten Button.

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 88 : Konfiguration, Merkmalbewertung zu TW-WASTE Abb. 89 :

Abb. 88 :

Konfiguration, Merkmalbewertung zu TW-WASTE

Abb. 88 : Konfiguration, Merkmalbewertung zu TW-WASTE Abb. 89 : Konfiguration, Merkmalbewertung zu TW-MIETE ©

Abb. 89 :

Konfiguration, Merkmalbewertung zu TW-MIETE

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® SAP WASTE AND RECYCLING COOKBOOK Abb. 90 : Konfiguration, Bewertung durchgeführt Abb. 91 : Stückliste

Abb. 90 :

Konfiguration, Bewertung durchgeführt

COOKBOOK Abb. 90 : Konfiguration, Bewertung durchgeführt Abb. 91 : Stückliste aufgelöst nach der Konfiguration Wird

Abb. 91 :

Stückliste aufgelöst nach der Konfiguration

Wird die Stückliste so wie in der Abbildung aufgelöst, so sind alle Einstellungen zur Auflösung des Serviceproduktes richtig vorgenommen worden. Beachten Sie: Da der Kontrakt nur zu

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vorübergehenden Testzwecken erzeugt wurde, darf dieser vorerst nicht gesichert werden, damit die Klassen und Merkmale vorerst nicht verwendet werden – was die leichte Änderbarkeit gewährleistet.

10.6

Konditionen

Ist die Stückliste aufgelöst, so muss diese noch „Merkmalswert-sensitiv“ aufgelöst werden, d.h. abhängig von den Werten der Merkmale werden zu TW-WASTE und TW-MIETE unterschiedliche Konditionen in der SD-Preisfindung herangezogen. Weitere Informationen finden Sie in der SAP-Bibliothek unter :

Logistik Variantenkonfiguration (LO-VC) Variantenkonditionen im Vertrieb

10.6.1 Merkmale zu Konditionen anlegen

Da die Konditionen ihre jeweiligen Werte ebenfalls über Merkmale und Prozeduren beziehen, muss man zunächst für TW-WASTE und TW-MIETE noch diese Merkmale in den jeweiligen zugehörigen Klassen definieren. Dazu wird die Klasse TW-WASTE mit der Klassenart 300 aufgerufen :

Unter Logisitk Produktion Stammdaten Stücklisten Umfeld Klassensystem Stammdaten Klassenverwaltung.

Umfeld Klassensystem Stammdaten Klassenverwaltung. Abb. 92 : Klasse ändern, Neues Merkmal Wird mit