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Marktsicht Social Business und Social-Media-Trends 2013 (Teil 1) Axel Oppermann 0561 506975-24 Axel.oppermann@experto n-group.com I m

Marktsicht

Social Business und Social-Media-Trends 2013 (Teil 1)

Marktsicht Social Business und Social-Media-Trends 2013 (Teil 1) Axel Oppermann 0561 506975-24 Axel.oppermann@experto n-group.com I m

Axel Oppermann

0561 506975-24

Axel.oppermann@experto

n-group.com

I m Jahr 2012 haben wir 10 Thesen zum

Thema Social Business (Schwerpunkt auf dem Bereich Collaboration und Communication) aufgestellt und mit unseren Kunden in Projekten, Workshops und bei Vorträgen intensiv diskutiert:

Dezember 2012 © Experton Group

www.experton-group.de

1. IT wird als ein Produktionsfaktor verstanden. 2. Social Business ist kein Hype- Thema, sondern ein
  • 1. IT wird als ein Produktionsfaktor verstanden.

  • 2. Social Business ist kein Hype- Thema, sondern ein nachhaltiger Trend.

  • 3. Social Business, Cloud Computing, Konsumerisierung (von IT), Mobile und Big Data sind disruptive Wettbewerbsfaktoren.

  • 4. Eine Social-Business-Strategie (für Collaboration & Communication) kann ohne die Diskussion der Themen Cloud Computing, Konsumerisierung, Mobile und Analytics nicht erarbeitet werden.

  • 5. Social Business ist in erster Linie ein Organisationsthema.

  • 6. Dabei steht Social Business auch für die Nutzung von Medien, Software und Netzwerken.

Arbeits- und Organisationsformen

abgebildet werden.

  • 9. Aktuell gibt es keinen Anbieter, der alle Bedürfnisse hinsichtlich Office- Produktivitätslösungen und Social- Business-Funktionalitäten erfüllt.

10. Anwenderunternehmen kombinieren zunehmend die Lösungen

unterschiedlicher Anbieter

Auch für das Jahr 2013 sehen wir zahlreiche Entwicklungen, Trends und Themen, die es zu analysieren gilt. Heute greifen wir ausgewählte Themen auf.

LOBs bauen ihre Stärke bei Beschaffung und Auswahl weiter aus

Fachabteilungen (Lines of Business, LOB) wie Marketing oder Personal decken bereits jetzt ihre Bedarfe an Lösungen und Services immer

  • 7. Ziel ist es, Arbeitsumgebungen zu ermöglichen, in denen Menschen in

öfter an der IT-Abteilung vorbei. Aus eigenen Budgets werden benötigte Services bezogen.

kollaborativen

und

integrierten

Die Vor- und Nachteile sind bekannt und

Arbeitswelten den Nutzen für sich,

werden teilweise intensiv diskutiert. Fakt ist,

das

Unternehmen

und

die

dass sich das Buying-Center zunehmend in

Gesellschaft steigern.

 

Richtung Fachabteilung verschiebt. Für IT-

  • 8. Auswahl

Die

und

der

Einsatz

Anbieter bedeutet dies, neue Zielgruppen, neue

bestimmter

Softwarelösungen,

Ansprache-Muster und mehr Aufwand. Aber

beispielsweise

Groupware,

Unified-

auch mehr Chancen, hochwertige Services zu

Communications-

und

-

vermarkten. Die Ansprache der Zukunft erfolgt

Collaboration-Lösungen,

Office-

einerseits über Lösungen, auf der anderen

Suiten

etc.

stiften

Seite aber überwiegend über Erkenntnisse.

Wettbewerbsvorteile,

wenn

deren

Möglichkeiten durch entsprechende

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Die IT-Abteilung muss sich dieser Herausforderung stellen. Es gilt, sich in die Bestrebungen der LOBs einzubeziehen
Die IT-Abteilung muss sich dieser
Die
IT-Abteilung
muss
sich
dieser

Herausforderung stellen. Es gilt, sich in die

Bestrebungen der LOBs einzubeziehen und sie aktiv zu gestalten.

Big Data bzw. Analytics ist der Schlüssel zum Erfolg

Die Rolle von Analytics und Big Data im Bereich Social Business ist elementar. Im kommenden Jahr werden neue Services auf den Markt kommen, welche sowohl für interne Kommunikation als auch für die Interaktion mit Kunden optimiert sind. Diese Lösungen setzen auf den Dreiklang aus Cloud, Daten und Social Business. Analytics as a Service wird hier ein zentraler Trend sein, der die Adoption und den Nutzen von Social Business weiter erhöhen wird.

Die IT-Abteilung muss sich dieser Herausforderung stellen. Es gilt, sich in die Bestrebungen der LOBs einzubeziehen

Abbildung: Ganzheitliches Social Business. Quelle: Experton Group AG, 2012.

Social

Media

bewegt

sich

jenseits

der

Marketing-Abteilung

 

Unternehmen

werden

Social

Media

ganzheitlicher

betrachten.

Auch

wenn

im

Bereich Marketing noch nicht alle relevanten

Punkte

geklärt

sind,

wird

Social

Media

vermehrt

auch

im

Umfeld

der

eigentlichen

Leistungserbringung

beispielsweise

im

produktbezogenen

Kundendienst

oder

bei

Dienstleistungen

genutzt. Hier sind auf

breiter

Ebene

Schnittstellen

in

die

IT

notwendig

 

Die absolute Anzahl von Followern und Friends verliert an Bedeutung

Aktuell machen die Strategen in den Marketingabteilungen und Organisationsabteilungen den gleichen Fehler wie beim ersten Internethype. Sie zielen überwiegend auf Reichweite ab. Sie kaufen sich Reichweite. Bei Facebook über Gewinnspiele,

in anderen Portalen und Netzwerken werden Klickraten künstlich getrieben. Dies bringt nicht nur keinen Vorteil, sondern überwiegend Nachteile.

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Im

Jahr

2013

wird

sich

dieser Trend

umkehren. Es wird verstärkt auf

die

drei

relevanten KPIs im Marketing namentlich Visitors, Conversions und Retentions gesetzt. In diesem Zusammenhang wird auch das Retention Marketing an Bedeutung gewinnen. Ziel ist es hier, Ziel, bestehende Kundenbeziehungen zu intensivieren. Grundlagen sind Analytik und Database- Marketing. Die IT hält hier noch alle Schlüssel in der Hand.

Mobile wird nochmals an Bedeutung gewinnen

Die Distribution und die Bereitstellung von Inhalten auf mobilen Geräten wird nochmals zunehmen. Es gilt, die Ansprache von Kunden und Interessenten auf mobilen Geräten zu optimieren. Hierzu wird sich die Zahl der zu nutzenden Plattformen erhöhen. Die

Aktivitäten müssen zwingend in Dialogkampagnen eingebunden werden. Nur wenn die Kommunikation in alle Richtungen funktioniert, werden sich die Investitionen lohnen. Es gilt insbesondere, die Integration des Kundenfeedbacks (der Informationen aus den Dialogen) auf Ebene des Kunden (des Individuums) in die IT-Systeme zu gewährleisten. Bezogen auf Collaboration und Communication im Unternehmen gilt es, On-/Offline-Szenarien zu etablieren, und das Identitätsmanagement in den Mittelpunkt zu rücken. End-to-End- Prozessoptimierung und Dokumentmanagement werden ein Erfolgsfaktor für Social Business für Collaboration und Communication auf mobilen Geräten sein.

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Im Jahr 2013 wird sich dieser Trend umkehren. Es wird verstärkt auf die drei relevanten KPIs