Der Greifswalder Bote

- Unabhängiges Mitteilungsblatt für die Hansestadt Greifswald www.greifswaldinfo.tk Ausgabe 2 / 2012
weigerlich in die Kriminalstatistik „rechts“ eingeordnet werden wird, auch wenn die Täter nicht ermittelt werden, sollte damit klar sein. Ob die Täter jemals gefasst werden, scheint derzeit noch in den Sternen zu stehen. Somit waren die berufsbetroffenen Gutmenschen nicht aufzuhalten, sofort eine Spendenaktion zu starten. Dabei kamen sogar stattliche 8.000,- Euro zusammen, welche zum Einen dafür genutzt werden sollen, dass nicht nur die alten Stolpersteine ersetzt, sondern sogar weitere sogenannte „Geßlerhüte“ verlegt werden. Was für eine Freude! Na, wenn das nicht sogar das Ziel der Täter war, würde manch ein Kritiker jetzt sagen. Nicht nur die evangelische Studentengemeinde steuerte 4.000,- Euro bei. Durch angebliche Privatspenden kamen zum einen 3.000,- Euro und von den Blockparteien des Landtages MV kamen auch noch einmal 1.130,- Euro zusammen.

GREIFSWALD STOLPERSTEINFREI!
In der Nacht zum 9. November haben Unbekannte alle 11 Stolpersteine, welche schon seit 2008 vom umstrittenen Künstler Gunter Demnig verlegt wurden, aus Greifswald entfernt. Die Polizei geht laut den Medien und aufgrund des historischen Datums von einer politischen Straftat von „Rechts“ aus. Täter wurden jedoch bisher keine gefasst, aber der politische Druck wächst und die Täter müssen demnach einfach in der „Nazi“Ecke zu finden sein. Alles andere wäre undenkbar. Dabei bleiben einige Fragen offen, die man heute nur noch zögerlich stellen darf. Wenn man keine Täter hat, woher die Erkenntnis, dass es auch wirklich Nationalisten waren? Könnten es nicht auch Linksextreme unter falscher Flagge gewesen sein? Waren es vielleicht doch osteuropäische Metalldiebe?

Foto nach CC-Lizenz übernommen von Webmoritz.de (Simon Voigt)

Oder waren es sogar Systemlinge, die im Auftrag des Staates agiert haben? Die sogenannte Unschuldsvermutung, welche sogar im Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) festgehalten ist, wird damit ja regelrecht mit Füßen getreten. Dort heißt es: „Jede Person, die einer Straftat angeklagt ist, gilt bis zum gesetzlichen Beweis ihrer Schuld als unschuldig.“ Hier sieht der Fall aber so aus, dass es noch nicht einmal Personen gibt, die angeklagt werden konnten, und trotzdem

wollen OB Arthur König (CDU), Knut Abramowski (Polizeipräsident), Pfarrer Matthias Gürtler, Linksextremisten, Grüne, Die Linke und Co. die Täter kennen und an den Pranger stellen. Selbst die Nationalen Sozialisten Greifswald distanzierten sich auf ihrer stadtbekannten Weltnetzseite – www.greifswaldinfo.tk – von einer derartigen Tat. Die Polizei und die Stadt Greifswald haben sogar jeweils 2.500,- Euro, also zusammen 5.000,- Euro, für die Ergreifung der Täter veranschlagt. Daß auch diese Tat un-

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PUTZAKTION DER CDU – DAS WAR WOHL NIX!
Da hatten sich Axel Hochschild und seine Mitstreiter ja eine ganze Menge vorgenommen. Am 7. Juli um 10 Uhr hatten sich die CDU-Jünger im Schuhhagen um einen ParteiInfostand geschart, um mit Heißluftpistolen und Spachteln „illegalen und extremistischen“ Aufklebern auf die Pelle zu rücken. Während die einen den CDU-Stand aufbauten, ließen sich andere in die Bedienung einer Heißluftpistole einweisen. Angemerkt sei noch, dass ein früherer Termin wegen Regenwetter abgesagt wurde. Da aber Aufkleber meist aus Papier bestehen und dieses bei Nässe aufweicht, hätte man sich den unnötigen Stromverbrauch durch Heißluftpistolen sparen können, indem man die aufgeweichten Aufkleber einfach mit einem Spachtel abkratzt hätte. Aber da die CDU anscheinend über einen akuten Mangel an Regenjacken verfügt (hätte die Angie Merkel mal lieber in Regenjacken investiert, statt in die Verschwendung von Steuergeldern für marode Banken), wurde daraus wohl nichts. Jedenfalls blieb von der großspurig angekündigten Säuberungsaktion nicht viel, außer ein schlecht besuchter Infostand und ein paar wenige -zumindest für ein paar Stunden- saubere Fallrohre auf einer sagenhaften Distanz von der Kneipe „Zur Falle“ bis zur Fleischerei „Rische“. Nichtsdestotrotz sorgte ein CDU-Mann für etwas Erheiterung, als er lautstark erklärte, man könne auf den Fallrohren einen Aufkleber anbringen, auf dem doch folgendes stehen könnte: „Bekleben mit illegalen Aufklebern verboten! -CDU-“. Diese wahrlich revolutionäre Idee, die im Gegensatz zum Motto ihrer peinlichen Aktion steht, sorgte nicht nur bei anwesenden nationalen Aktivisten für Gelächter. Anstatt an den Auswüchsen rumzubasteln, sollten die Verantwortlichen lieber an der Beseitigung der Ursache arbeiten. Eine Möglichkeit wäre, die bekannten Zentren der Linksextremen zu schließen und ihnen dadurch den Geldhahn abzudrehen, mit dem sie sich ihre linksextreme, menschenverachtende Propaganda finanzieren.

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Foto nach CC-Lizenz übernommen von blog.17vier.de (Joachim Schmidt)

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Ob die Gelder aus den eigenen Taschen der Landtagsabgeordneten kamen oder auf den Steuerzahler abgewälzt wurden, ist derzeit leider nicht bekannt. Aber etwas Gutes hat die Sache doch. Obwohl sämtliche Medien in und um Greifswald herum, die Stadt Greifswald selbst, Studenten, Kirchenverbände und

Vereine zu einem Gedenkmarsch am 21.November aufriefen, um gemeinsam Betroffenheit und Trauer zu demonstrieren, kamen gerade einmal knapp 200 Menschen zusammen, die mit dem OB Arthur König (CDU) an der Spitze, sich in der Gützkower Straße 39 trafen, um dann an allen Punkten, wo einst die Stolpersteine lagen, den Reden und Musikstücken zu lauschen, die dafür vorbereitet wurden.

Echt ein Witz, dass dann die Ostsee-Zeitung schreibt, dass „Der Diebstahl … in Greifswald einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.“ hätte. Mehr als ein laues Lüftchen war es dann wohl doch nicht in der hanseatischen 54.000 Einwohner-Stadt. Wenn Sie als Greifswalder von der ganzen Stolpersteinsache „Wind“ bekommen haben, würden wir uns freuen, wenn

Sie uns über die E-Postadresse greifswalderbote@0x300.com anschreiben würden, um uns mitzuteilen, wie Sie persönlich zu den Stolpersteinen und dem Diebstahl stehen. Sie können das anonym tun, dann bitten wir um einen Hinweis oder auch mit ihrem Klarnamen. Die Meinungen würden wir dann in der nächsten Ausgabe noch einmal zusammenfassen und einen Artikel darüber schreiben.

INFOSTÄNDE DER NPD-LANDTAGSFRAKTION IN GREIFSWALD
In den Herbstmonaten informierte die NPD die Greifswalder Bürger mit mehreren Informationständen und stationären Kundgebungen. Es ist neun Uhr morgens in Greifswald. Vor dem Eingang des Aldi-Discounters in Schönwalde I fährt ein Transporter vor. Junge Männer, mit Informationsmaterial bestückt, steigen aus und bauen einen Informationsstand der NPD auf. Doch…was ist da los? Keine Proteste oder Gegenkundgebungen? Keine Berufsantifaschisten, die sich pathologisch krächzend und pfeifend daneben stellen? Wie kann das sein? Informationsstände an sich sind normalerweise nicht so spektakulär, dass diese einer ständigen Erwähnung in den Medien bedürfen. Nur bei der NPD sorgt dies wohl immer wieder für Redebedarf. Besonders in Greifswald, wo sich Mitglieder der Blockparteien und kriminelle Antifaschisten zusammentun und davon träumen, dass Greifswald ein “grüner-bunter” Fleck im ach so braunen Pommern darstelle. Doch anscheinend sind derartige Tage wohl schon gezählt. So kam es dazu, dass sich ca. 15-20 Nationalisten an die Arbeit machten, indem sie Informationsmaterial der NPD verteilten und das Gespräch mit den Bürgern suchten. Und wie es zu erwarten war, waren die Anwohner und Vorbeigehenden eher interessiert und aufgeschlossen, als missgestimmt oder gar ablehnend. Um 10.30 Uhr musste man dann den Standort verlegen, da man noch einen zweiten Infotisch “Am Mühlentor” vor sich hatte. Denn die Stände waren nur bis maximal 13 Uhr angedacht. Trotzdem scheinen sich drei Gestalten der örtlichen Antifa, unter ihnen der Bassist der Band „Feine Sahne Fischfilet“ Kai I., kurz vor halb 11 ins Schönwalde verlaufen zu haben. Nur zu spät, wie diese leider feststellen mussten. Am zweiten Infostand nahe der Europakreuzung sollte es etwas interessanter werden. So kamen Stefanie P. (Grüne sowie AstaReferentin) und ein bekannter Lokalantifaschist, um Präsenz gegen “Rechts” demonstrieren zu wollen. Erneut traten Bürger an den Stand heran, um sich zu informieren oder ein Gespräch zu suchen. Dabei schienen wohl die beiden “Antirechtsaktivisten” auf ihre Verstärkung zu warten. Diese kam dann auch in Form von Marlene S., welche nicht wenige Aktionen der Antifa hier vor Ort organisiert bzw. leitet. Dieses Mal bestand ihre Aufgabe wohl darin, ein paar Mülltüten zu besorgen, um Bürgern, die sich Infomaterial mitgeben ließen, dass Recht auf eine eigene Meinung nehmen zu wollen. Immer wieder sprachen sie und ihre Genossen die Bürger an, sich von dem Infomaterial zu trennen. Doch die drei Mülltüten wurden einfach nicht voll. Nicht einmal einen halben Beutel konnte man den Bürgern schlecht reden. Gut, dass die Menschen im realen Leben noch ihren eigenen Kopf haben, um sich von solchen Gestalten nichts erklären lassen zu müssen. Nach und nach konnten die Gegenprotestler dann doch noch knapp 10 Leute zusammentrommeln, welche sogar noch einen gelben Stofffetzen mitbrachten, den man wohl zum Waschen in die Hände zweier Antifas gab, die sich dann damit in den Regen stellen durften. Jedoch wollte wohl der Schmutz in Form von verwirrten Buchstaben auf dem Transparent nicht ganz runtergehen. Sehr zum Gespött der Bürger und NPDler, die mit Regenschirmen und wetterfesten Jacken ausgestattet waren. Erst gegen dreiviertel Zwölf konnten die Gegenprotestler, endlich eine Person aus ihrem Umkreis finden, die sich mit ihrem Personalausweis für die Anmeldung einer Gegenkundgebung ausnutzen ließ. Fazit: Das Kokettieren der Stefanie P. (Bündniss 90 / Grüne sowie Asta-Referentin) mit den Jusos, genauer gesagt mit Philip K., und den Antifas selbst, hat heute wohl nicht den erhofften Effekt gehabt. Es zeigt sich, wie nah sich angebliche “Demokraten” mit den Autoanzündern und gewalttätigen Linksextremen zusammentun können, solange das gemeinsame Feindbild stimmt. Nur an diesem Tag hat all das nichts genützt, denn die zwei Informationsstände konnten über die komplette Länge durchgeführt werden. Man hat wieder einiges an Lesestoff unter die Bevölkerung gebracht und konnte einigen Reden des NPD-Fraktionsvorsitzenden im Schweriner Landtag, Udo Pastörs, lauschen, die über eine mitgebrachte Anlage abgespielt wurden.

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Vierte Kreistagssitzung mit der NPD in Greifswald
Es ist der 22. Oktober und es war die vierte Kreistagssitzung der Blockparteien mit der nationalen Alternative, der NPD, in Greifswald. Kam es noch bei der ersten Sitzung Ende 2011 zu Tumulten, wo 100 Linksextreme, bestehend aus dem Personal von den Grünen, Die Linke, Studenten und Antifa mit Krach und Gewalt die Sitzung sprengten, waren dieses Mal nur knapp 40-50 Berufsprotestler zusammen gekommen. Die „Proteste“ haben somit derart an Schwung verloren,

AKTIONSTAG GEGEN DEN EURO IN MECKLENBURG UND POMMERN!
Am 15. September fand der bundesweite Aktionstag gegen den Euro statt, bei dem auf vielfältige Art und Weise über die aktuelle Eurokrise und auf nationale Alternativen aufmerksam gemacht wurde. So auch in der Hansestadt Stralsund, wo Aktivisten mit und ohne Parteibuch aus Stralsund, Greifswald und Umgebung einen Informationsstand der NPD durchführten. Darunter auch die Kreistagsmitglieder von Vorpommern-Rügen: Karsten Münchow und Dirk Arendt. Trotz der trüben Wolken und kurzem Regenschauer, konnte einiges an Informationsmaterial an die Bürger gebracht werden. Ebenso wurde ein Transparent mit der Forderung „Raus aus dem Euro!“ gezeigt, für welches die Aktivisten viel Zustimmung von vorbeifahrenden Autofahrern, in Form von Hupen, erhielten. Nach ca. zwei Stunden machten sich die Aktivisten auf den Weg in den „StrelaPark“, um die einkaufenden Stralsunder mit „20€ - Scheinen“ zu versorgen, die auf einmal von der oberen Etage durchs Kaufhaus segelten. Neugierig nahmen die Passanten den „Geldregen“ in Empfang, um festzustellen, dass es sich um – vielleicht bald Wirklichkeit - wertloses Spielgeld handelte, bei dem auf der Hinterseite Informationen zum Euro-Schwindel zu lesen waren. Insgesamt ziehen wir ein positives Fazit aus dem Tag. Es konnten zahlreiche Bürger informiert werden, und auch vom linken Antifa-Pöbel war kilometerweit nichts zu sehen!

dass sich wohl die Mehrheit der Leute damit abgefunden hatten, dass die NPD eine demokratisch legitimierte Partei im Landtag ist, die eben das Recht hat, auch kommunalpolitisch mitzubestimmen. Auch der Student Oliver mit seiner Blogseite hat sich geWUNDERt, dass die Proteste wohl zur „Gewohnheit“ und damit

langweilig wurden. Geht es ihm also mehr um den Spass, den man hat, wenn man sich bei Protesten gegen die NPD mit den politischen Gegnern und der Polizei anlegen kann, oder worum geht es diesem Herrn genau bei den Protesten? Bei der nächsten Kreistagssitzung werden noch weniger Protestler erwartet.

„Wir wollen leben“ – Demonstration in Wismar

Unter dem Motto „Wir wollen Leben!“ gingen am 20. Oktober 360 nationale Männer und Frauen auf die Straße, um ihr Recht auf eine für sie vernünftige und nationale Zukunft einzufordern. Einst galten Mecklenburg und Pommern (MuP) noch als die Gaue mit dem jüngsten Altersdurchschnitt. Doch die Landflucht grassiert immer noch in unserem schönen Bundesland und scheint auch kein Ende zu finden, wenn man jetzt nicht etwas dagegen unternimmt. Schulen schließen, Landstriche veröden, Geburtenraten gehen immer weiter zurück, und die jungen Menschen, die hier eine Ausbildung genießen könnten, wandern meist ab, da man hier von dem Geld kaum leben kann oder es hier einfach keine vernünftige Arbeit mit einem guten Lohn mehr gibt. Doch zu welchem Preis gibt man hier die Familie,

die Freunde und so ziemlich alles auf, was man noch seit der Kindheit kennt? Diesen wandernden „Wirtschaftssklaven“, dem Volkstod, der beschönigend „demographischer Wandel“ genannt wird, den verschwenderischen Treiben der Blockparteien in den Ämtern und Parlamenten muss etwas entgegengesetzt werden. „Zum Wohle des deutschen Volkes“ ist eben nicht mehr im Sinne der so genannten Volkvertreter. Wenn sich also das Volk jetzt nicht bewegt, in Greifswald und in ganz MuP, wird es wie der Frosch im Glase, langsam aber sicher untergehen, weil er das heißer werdende Wasser nicht bemerkt. Die Antwort auf die fehlenden Arbeitskräfte kann nicht die Einwanderung sein, sondern der natürliche Wunsch einer

jeden Familie nach Kindern, wenn man nicht will, dass man wie die Indianer vom Spielfeld der Geschichte verdrängt wird. Der Krieg ist heutzutage viel schlimmer, da er keine klaren Fronten hat. Fakt ist, in den Kindern, in deutschen Kindern, liegt die Zukunft Deutschlands. Denn am Ende wird nur derjenige siegen, der am Ende mehr gefüllte Wiegen als Bahren hat. Die Theorie ist so simpel, und doch ist es genau dieser Lebenssinn, der hier in Deutschland Tag für Tag kaputtgemacht wird. Die Redner der Demonstration beleuchteten genau diese Mißstände hier in diesem Land und wiesen darauf hin, dass ein Leben im Sinne einer nationalen Zukunft nicht bösartig, sondern notwendig sei. Einen antifaschistischen Widerstand hat es an dem Tag kaum erwähnenswert gegeben.

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„DEMOKRATEN“ SUCHEN REZEPT GEGEN FREMDENHASS
Die Ortsteilvertretung aus Schönwalde II traf sich am Mittwoch, den 22. August, um 18 Uhr im Kindergarten „Samuel Marschak“. Nichts Ungewöhnliches soweit. Ungewöhnlich war nur, dass die Ortsteilvertretung diesmal nicht unter sich war. Denn zwei Freie Nationalisten waren an der heutigen Tagesordnung interessiert. Denn unter Punkt 7 der Tagesordnung, konnte man lesen, war das Thema „Fremdenfeindliche Übergriffe in Schönwalde II“ veranschlagt. Nach einem interessanten Rundgang mit einem Mitarbeiter durch das Kita-Gebäude kam man dann doch endlich zu den einzelnen Punkten der Tagesordnung. Anwesend waren u.a. Wolfgang Flieger (Kanzler der Universität), Mechthild Thonack (OTV-Vorsitzende), Christin Weitzmann (ASTAReferentin für ausländische Studierende) und, zu spät kommend, jedoch die Veranstaltung würzend, Frau Dr. Christine Dembski (Koordinatorin des Präventionsrates). Schon während des Rundganges war Herr Flieger schon sehr aufgeregt, da er es war, der der Dembski vor der Tür erst einmal erklären musste,
Demokratie und Toleranz

© pixelio.de Frau Dr. Christine Dembski (Koordinatorin des Präventionsrates)

wer die beiden adretten Herren wohl seien. Sichtlich erbost darüber, dass die Herren vor Ort waren, arbeitete man die Tagespunkte vorerst ohne Probleme ab. Nachdem es dann zum interessantesten Tagespunkt überging, überkam es Frau Dembski wohl ganz. Sie wollte den ganzen Raum wissen lassen, dass sie heute nicht weiter spezielle Details besprechen mag, da sich zwei Herren der „rechtsradikalen Szene“ im Raum befinden und sie doch darum bittet, nicht weiter auf irgendwelche Planungen einzugehen. Kurz wollte man darüber diskutieren, ob man diese nicht des Raumes verweisen könnte. Daraufhin meinte einer der Kameraden, dass dies doch keine Gesinnungsveranstaltung sei, sondern offen für jeden Bürger der Stadt. Nach kurzem Geflüster beschloss man, die Nationalisten

Doch soweit wollte man es gar nicht erst kommen lassen und verweigerte dem Kameraden das Rederecht. Lediglich 2 Ortsteilvertreter wollten sich anhören, was man denn zu sagen hätte. Ebenso verhielt es sich bei dem zweiten Kameraden.

zu dulden. Das nutzte ein Kamerad, um nun seinerseits Rederecht zu beantragen und etwas zum Tagesordnungspunkt 7 zu sagen. Einerseits wollte man wissen, ob es sich bei den Verantwortlichen der Übergriffe um organisierte Neonazis handele, oder ob es nicht auch sein kann, dass die ein oder andere Auseinandersetzung zwischenmenschlichen Ursprungs war und andererseits ein paar grundsätzliche Dinge sagen.

So sieht also gelebte Demokratie aus. Da der Demokratenklüngel für andere Ansichten nichts übrig hat, möchten die Kameraden hier die Gelegenheit nutzen und das sagen, was ihnen dort verwehrt wurde: „Wir, als Nationale Sozialisten Greifswald, distanzieren uns von jeglichen gewalttätigen Übergriffen auf ausländische Studenten. Wir sind der Ansicht, dass man die jungen Studenten nicht mit dem parasitären Verhalten vieler Scheinasylanten unter einen Hut stecken kann! Auch in einem nationalen und sozialistischen Deutschland wird es Studenten aus dem Ausland geben, die ihr hier erworbenes Wissen und ihre erworbenen Fähigkeiten dazu nutzen, ihre Heimat aufzubauen und ihre Fähigkeiten dort weiterzugeben. Langsam sollte angekommen sein, dass wir nicht die arbeitslosen, betrunkenen Schläger sind, die die Medien gerne hätten und die nur darauf warten, Ausländer krankenhausreif zu schlagen! Glaubt ihr die Märchen eigentlich selber, die ihr erzählt?!“
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Hierzu ein passendes Zitat vom bekannten Dichter Wilhelm Busch: „Demokratie ist nur für Demokraten und wer Demokrat ist, bestimmen die Demokraten.“

BÜRGER VON GREIFSWALD!
Die parlamentarische Opposition, die NPD, sucht in unserer Hansestadt noch Räume für ein Büro. Wenn auch Sie ermöglichen wollen, dass sich ihre Freunde und Bekannte einen unzensierten Eindruck von der Arbeit der NPD machen können, melden Sie sich bei uns oder schreiben sie direkt an den NPD-Kreisverband Ostvorpommern. Wir freuen uns über ihre Zuschriften oder Hinweise! NPD-KV Ostvorpommern Pasewalker Str. 36 17389 Anklam kv-ovp@npd-mv.de

Stiller wird es in den Gassen, alle Menschen geh nach Haus, n ’ nur die hellen Fenster fallen leuchtend in die Nacht hinaus. Über Schneeverhüllter Erde zeugt der Sterne Herrlichkeit mit erhabener Gebärde von der Sonne Wendezeit. Alle Herzen stehen offen vor dem Wunder dieser Frist, das erfüllt von frohem Hoffen und voll eigner Schönheit ist.
(Erich Limpach)

Wir wünschen allen deutschen Landsleuten ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

V.i.S.d.P. und verantwortlicher Herausgeber: Enrico Hamisch, verantwortlicher Redakteur: Enrico Hamisch, Postfach 1127, 17381 Anklam - ePost: greifswalderbote@0x300.com - E.i.S.

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