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PRESSEBERICHT

Polizeipräsidium
Freitag, 6. Februar 2009

Jourdienstbeamter: Gottfried Schlicht

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und am Sonntag 09.00 - 13.00 Uhr

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Aus dem Inhalt:

153. Sexuell motivierter Überfall auf ein Au-pair-Mädchen


- Neuperlach

154. Drei Einbrüche in kurzer Zeit


– Oberschleißheim und Unterschleißheim

155. Aufmerksamer Zeuge verfolgt zu Fuß Sattelschlepper


nach Unfallflucht – Innenstadt

156. Zwei Räuber bei Sofortfahndung festgenommen


- Schwabing

Herausgeber: Polizeipräsidium München, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


80333 München, Ettstraße 2, Eingang Augustinerstraße 2
Tel. (089) 2910-2432, Fax (089) 2910-4806, E-Mail: ppmuc@polizei.bayern.de
Internet: http://www.polizei.bayern.de/muenchen Druck: Eigendruck im Selbstverlag
PRESSEBERICHT
Polizeipräsidium
Freitag, 6. Februar 2009

153. Sexuell motivierter Überfall auf ein Au-pair-Mädchen


- Neuperlach

Ein 19-jähriges Au-pair-Mädchen aus Ecuador war am Dienstag,


03.02.2009, gegen 21.30 Uhr, auf dem Nachhauseweg vom
Deutschunterricht nach Neubiberg. Schon in der U-Bahn am
Odeonsplatz fiel ihr der spätere Täter auf, da er in ihrer Nähe
saß und sie ständig anstarrte.

Als das Mädchen in Neuperlach-Süd aus der U-Bahn stieg,


wurde sie von dem unbekannten Mann verfolgt. Auf Höhe eines
Verbrauchermarktes wurde sie von diesem plötzlich von hinten
umarmt und festgehalten. Der unbekannte Täter hob sie hoch
und drehte sie zu sich um. Dabei erkannte das Au-pair-Mädchen
den Mann als den wieder, der sie in der U-Bahn die ganze Zeit
anstarrte.

Der Täter küsste das Mädchen am Hals und streichelte es.


Danach berührte er es über der Kleidung am Oberkörper, an den
Oberschenkeln sowie an Hüfte und Po.
Erst als ein Mann und eine Frau auf das Tun aufmerksam
wurden, stieß der Täter die 19-Jährige zu Boden und flüchtete.
Das Au-pair-Mädchen rannte nach Hause zu ihrer Familie.
Zusammen erstatteten sie am Folgetag Anzeige bei der Polizei.

Täterbeschreibung:
Männliche Person, ca. 175 cm groß, ca. 25 Jahre alt, vermutlich
Südländer, schlank, hellhäutig, große schwarze Augen, Kinn-
und Oberlippenbart, sprach deutsch mit ausländischem Akzent,
hatte tiefe Stimme, lange Wimpern; trug einen silberfarbenen
kleinen Ohrring rechts; bekleidet war er mit einer schwarzen
Jacke, einer ausgewaschenen Jeans, dunkler Wollmütze mit
Bommel und schwarzen Lederhandschuhen.

Zeugenaufruf:
- Die Kriminalpolizei bittet die beiden Personen, die den
Vorfall beobachtet haben, sich zu melden.
- Wer kennt eine Person, auf welche die oben angegebene
Beschreibung passt?
- Wer hat zur Tatzeit oder zu anderen Zeiten
Beobachtungen gemacht, die mit dem Vorfall in
Verbindung stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden
gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat
15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in
Verbindung zu setzen.
Herausgeber: Polizeipräsidium München, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
80333 München, Ettstraße 2, Eingang Augustinerstraße 2
Tel. (089) 2910-2432, Fax (089) 2910-4806, E-Mail: ppmuc@polizei.bayern.de
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Polizeipräsidium
Freitag, 6. Februar 2009

154. Drei Einbrüche in kurzer Zeit


– Oberschleißheim und Unterschleißheim

Am Donnerstag, 05.02.2009, suchten bislang unbekannte Täter


zwischen 16.30 Uhr und 22.25 Uhr ein Reiheneckhaus in
Oberschleißheim sowie zwei Häuser in Unterschleißheim auf.
Die Täter drangen jeweils gewaltsam über die Terrassentüren in
die Häuser ein und durchsuchten sämtliche Zimmer. In zwei
Fällen erbeuteten sie Bargeld beziehungsweise Schmuck im
Wert von ca. 1500 Euro. Im dritten Fall ist die Schadenshöhe
noch nicht bekannt.
In allen drei Fällen konnten die Täter unerkannt flüchten.

Zeugenaufruf:
Wer hat zur Tatzeit verdächtige Wahrnehmungen über
Personen/Fahrzeuge im Umfeld der Tatorte Bernd-Isemann-Weg
(Oberschleißheim), Lilienstraße und Valerystraße
(Unterschleißheim) gemacht?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden
gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat
53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in
Verbindung zu setzen.

155. Aufmerksamer Zeuge verfolgt zu Fuß Sattelschlepper


nach Unfallflucht – Innenstadt

Am Donnerstag, 05.02.2009, wollte eine 26-jährige deutsche


Flugbegleiterin in ihren BMW MINI einsteigen und losfahren.
Neben ihrem Fahrzeug stand in zweiter Reihe ein
Sattelschlepper, am Steuer ein 48-jähriger deutscher Kraftfahrer.
In dem Moment, als die 26-Jährige zwischen Sattelzug und
Kotflügel ihres Autos stand, setzte der Sattelzug seine Fahrt fort.
Dabei scherte der Sattelauflieger nach rechts aus. Die
Flugbegleiterin wurde zwischen ihrem MINI und dem Auflieger
des Lkws eingeklemmt. Zudem wurde durch den Zusammenstoß
der Kotflügel des Autos eingedellt.

Der Sattelzugfahrer entfernte sich anschließend pflichtwidrig von


der Unfallstelle.

Ein auf dem Gehweg stehender unbeteiligter Zeuge beobachtete


den Verkehrsunfall und nahm kurzerhand zu Fuß die Verfolgung
auf. Nach ca. 200 Metern stadtauswärts gelang es ihm, das
Kennzeichen des Lkw abzulesen. Dies konnte er später bei der
Polizei angeben.
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Polizeipräsidium
Freitag, 6. Februar 2009

Aufgrund dieser Zeugenangaben konnten Beamte der


Polizeiinspektion 14 (Westend) den flüchtigen Lkw-Fahrer
ermitteln.
Gegen ihn wurde eine Strafanzeige wegen unerlaubten
Entfernens vom Unfallort erstellt.

Die 26-jährige Flugbegleiterin wurde durch den Unfall leicht


verletzt. An ihrem MINI entstand geringer Sachschaden.

156. Zwei Räuber bei Sofortfahndung festgenommen


- Schwabing

Ein 23-jähriger spanischer Student ging am Donnerstag,


05.02.2009, gegen 22.00 Uhr, durch den Bayernpark. Aus einer
Personengruppe näherten sich ihm plötzlich zwei Männer. Einer
der beiden hielt ihn sogleich am Arm fest und schlug auf ihn ein.
Der zweite Mann durchsuchte seine Taschen und entwendete
daraus ein Handy und den Geldbeutel des Studenten.
Aufgrund der Schläge stürzte der Spanier zu Boden.
Eine Passantin kümmerte sich um das Opfer und verständigte
die Polizei.
Im Rahmen der Sofortfahndung wurden die beiden Täter –bei
ihnen handelt es sich um zwei polnische Staatsangehörige im
Alter von 17 und 19 Jahren, die in München wohnen,
festgenommen.
Der Student erlitt durch den Überfall einen Nasenbeinbruch und
wurden im Krankenhaus ambulant versorgt. Das geraubte Handy
konnte bei einem der Täter sichergestellt werden.

Die beiden Polen werden sich nun vor dem Ermittlungsrichter


verantworten müssen.

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