Sie sind auf Seite 1von 3

PRESSEMITTEILUNG Medizin / Gesundheit / Prävention

PRESSEMITTEILUNG Medizin / Gesundheit / Prävention Individuelle Diagnostik Durch schonende Vorsorge Brustkrebs früh

Individuelle Diagnostik

Durch schonende Vorsorge Brustkrebs früh erkennen

München, 25.09.2012 Je früher eine Gewebeveränderung an der Brust erkannt wird, desto besser. Vier von fünf Knoten in der Brust sind harmlos, doch an dem einen bösartigen fünften Knoten sterben schätzungsweise jedes Jahr 17.000 Frauen in Deutschland. Wenn die Größe des Brusttumors bei Diagnosestellung nur halb so groß wäre, könnte jede zweite Patientin gerettet werden, sind sich die Experten beim Pressegespräch „Brustkrebsfrüherkennung damals und heute“ am 25. September 2012 in der Diagnoseklinik München einig. Deshalb sind frühzeitige Vorsorgeuntersuchungen wichtig. Mit Hilfe der modernen technischen Möglichkei- ten ist heute mehr denn je eine individuelle und schonende Diagnostik möglich.

Unregelmäßigkeiten in der Brust haben die meisten Frauen schon einmal bemerkt, denn in jedem Zyklus unterliegt die weibliche Brust Veränderungen, die aufgrund des wech- selnden Hormonspiegels auftreten. Mit einer Röntgenuntersuchung (Mammographie) und mit einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie) lassen sich gut- und bösartige Tu- moren zumeist differenzieren und erkennen. Mit der Mammographie können Ärzte Mikroverkalkungen nachweisen. Form und Anord- nung dieser Kalkablagerungen können Hinweise auf bösartige Veränderungen liefern. Besonders bei jungen Frauen wird die Ultraschalluntersuchung als erstes bildgebendes Verfahren eingesetzt, da deren Brustgewebe dicht und in der Mammographie oft schlecht darstellbar ist. Die Ultraschalluntersuchung ist schonend, weil sie nicht nur völ- lig schmerzfrei ist, sondern obendrein keine radioaktiven Strahlen aussendet. Sie hängt aber auch von zwei limitierenden Faktoren ab: Der Gerätequalität und der Übung und Ausbildung des Arztes. Nur moderne Geräte können äußerst präzise und farbige Bilder liefern, mit denen sich selbst kleine Veränderungen diagnostizieren lassen. Anders als bei der Mammographie kann auch kein Übersichtsbild erstellt und von einem weiteren Experten zur Qualitätssicherung überprüft werden. Die Ultraschalluntersuchung hängt allein von dem Untersuchungsvorgang und der Erfahrung des Experten ab“, erklärt Pro- fessor Bernhard-Joachim Hackelöer, Pionier der Sonographie in Deutschland und de- signierter Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin. Der in der Diagnoseklinik Hamburg tätige Gynäkologe ist einer von nur wenigen Medizinern, die den derzeit höchsten Ausbildungs-Grad, die DEGUM-Stufe 3, besitzen. Die Kernspintomographen (MRT) bieten schnellere sowie höher auflösende Sequenzen für eine immer präzisere Bildgebung und haben mittlerweile auch in der Brustkrebsvor- sorge eine große Bedeutung erreicht“, so Professor Marcus Seemann, Ärztlicher Direkt- order Diagnoseklinik München. Die Kernspintomographie ergänzt bisher die Mammo- graphie und den Ultraschall. Sie wird vor allem zur Differenzierung von gut- oder bösar-

tigen Herden eingesetzt, wenn das Mammographie-Ergebnis nicht eindeutig ist. Entste- hende Frühkarzinome können

tigen Herden eingesetzt, wenn das Mammographie-Ergebnis nicht eindeutig ist. Entste- hende Frühkarzinome können Veränderungen wie zum Beispiel winzige neu gebildete Blutgefäße aufweisen. Weil sich dort das Kontrastmittel besonders stark anreichert, kön- nen mit dem Kernspin diese Krebsherde aufgespürt werden. Der Vorteil dieser Techno- logie: Sie arbeitet mit Magnetfeldern, kommt ohne Strahlenbelastung aus und ist daher besonders schonend.

Wann sollte wer zur Vorsorge? Experten raten dringend zur regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brust. Ab dem 20. Lebensjahr sollte die Brust einmal im Monat untersucht werden, am besten in den ersten Tagen nach der Monatsblutung oder in der Pillenpause. Ab dem Alter von 30 Jahren gehört das Abtasten der Brust durch den Frauenarzt zu der gesetzlichen Krebsvorsorge, die die Krankenkasse übernimmt. Mit der Einführung des Mammographie-Screenings im Jahr 2005 hat außerdem jede Frau im Alter zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mammographie. Frauen mit einer familiären Belastung haben ein zwei- bis vierfach erhöhtes Risiko an Brustkrebs zu erkranken und sollten daher jährlich zur Mammographie unter Umständen bereits vor dem Erreichen des 50. Lebensjahres. Seit Einführung des Screening-Programms werden Tumoren schneller entdeckt. Mit der Früherkennung ist der Anteil der gefährlichen schon kirschgroßen Tumore, die Metasta- sen bilden können, deutlich gesunken.

Welche Symptome sind alarmierend? In jedem Zyklus sorgen die Hormone Östrogen und Gestagen für eine Verfestigung der Brust durch eine vermehrte Wassereinlagerung und stärkere Blutfülle. In Vorbereitung auf Schwangerschaft und Milchproduktion, die der Körper prinzipiell mit jedem Zyklus erwartet, schwellen die Brustdrüsen an das ist ganz normal. Findet keine Eibefruch- tung statt, bilden sich diese Veränderungen und Schwellungen mit Beginn der Monats- blutung zurück. Durch die immer wiederkehrende Abfolge von Zyklen entwickeln man- che Brüste kleine Bindegewebsknoten und Zysten. Dabei sind es vor allem drei zyklus- abhängige Symptome, die auf eine gutartige Veränderung der Brust hindeuten. Typisch sind z.B. Knötchenbildung und Spannungsschmerzen in der Brust, die vermehrt in der zweiten Zyklushälfte auftreten und mit dem Einsetzen der Regelblutung zurückgehen. Auch eine Flüssigkeitsabsonderung aus der Brustwarze, die nicht mit Schwangerschaft oder Stillen in Verbindung steht, kann ein Anzeichen für Gewebsveränderungen sein. Darüber hinaus können eingezogene Brustwarzen, Hautveränderungen rund um Brust- warze und Warzenvorhof, plötzliche Rötungen der Brust, über ein Zentimeter große Kno- ten in der Achselhöhe auf Brustkrebs hindeuten. Veränderungen an der Brust sollten immer mit dem Gynäkologen besprochen werden. Auch wenn vier von fünf Knoten in der Brust harmlos sind, sollten Frauen regelmäßig zur Krebsfrüherkennung gehen, damit ein bösartiger Knoten rechtzeitig gefunden wird.

Weitere Informationen unter www.diagnoseklinik.de Herausgeber : Diagnoseklinik München.de, Augustenstraße 115, 80798

Weitere Informationen unter www.diagnoseklinik.de

Herausgeber: Diagnoseklinik München.de, Augustenstraße 115, 80798 München

Diagnoseklinik München, Leitung Unternehmenskommunikation Anke Sinnigen, Tel. +49 (0)40-725 75342, Mail: sinnigen@hanserad.de

Redaktion / Ansprechpartner:

Medical Consulting Group Justine Piechatzek I Mörsenbroicher Weg 200 I 40470 Düsseldorf Tel. +49 (0)211 / 516045-174 I Fax +49 (0)211 / 516045-149 I jp@medical-consulting.de