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DISKRETE MATHEMATIK

Zusammenfassung zur Vorlesung von Prof. Dr. A. Steger

Lukas Cavigelli, Dezember 2010 lukasc@ee.ethz.ch

BEWEISVERFAHREN

Gegenbeispiel Gegenannahme zu Widerspruch führen.

INDUKTION

Verankerung, dann Rekursion:

1. Induktionsanfang

zu zeigen: < hier steht ( ) > Beweis: < hier steht der Beweis von
zu zeigen:
< hier steht
(
) >
Beweis:
< hier steht der Beweis von
(
) >
2.
Induktionsschritt ( ) (
)
Annahme:
< hier steht
< hier steht
< hier wird
(
) >
zu zeigen:
(
Beweis:
(
) >
) unter Verwendung
von
(
) bewiesen >
PEANO-AXIOME
1. 4.
(
)
2. 5.
(
3. )
(Induktionsaxiom)
IMPLIKATION
Kontrapunktion:
A
B
(
)
(
)
w
w
w
Disjunktion:
w
f
f
(
)
(
)
f
w
w
Konjunktion:
f
f
w
(
)
(
)
SCHREIBWEISEN DIESER VORLESUNG
Mengen:
: natürliche Zahlen ohne
:
natürliche Zahlen mit
: ganze Zahlen
:
rationale Zahlen
:
reelle Zahlen
:
*
+ mit
, + mit
-:
*
Zahlen:
⌊ ⌋:
grösste Zahl
kleiner gleich
,
⌈ ⌉:
kleinste Zahl
grösser gleich
,
Mengenoperationen:
:
Differenz von
und
*
+
:
symmetrische Differenz (
)
(
)
:
kartesisches Produkt
*(
)
+
:
Vereinigung von disjunkten Mengen
(
)
:
Potenzmenge von
*
+

KOMBINATORIK

Mit Repetition

Ohne Repetition

 

*

+

*

+

Variation=geordnet

   

.

/

 

(

)

(

)

 

Kombination=ungeord.

.

 

/

 

.

/

 
 

*

+

*

+

Permutation

   

(∑

)

*

+

(

)

    (∑ ) * + ∏ ( ) ANGEHENSWEISEN Addieren, subtrahieren und multiplizieren von

ANGEHENSWEISEN

Addieren, subtrahieren und multiplizieren von Möglichkeiten. Prinzip der Inklusion-Exklusion (evtl. Mengen zeichen):

BINOMIALKOEFFIZIENT

. / ∏ ( ) Rechenregeln: . / . / . / . / .
.
/
(
)
Rechenregeln:
.
/
.
/
.
/
.
/
.
/
.
/
.
/
.
/
.
/
Vandermonde’sche Identität:
. /
∑ .
/ .
/

.

.

/

/

.

.

∑ .

/

.

/

/

/

Veranschaulichung/Pascal’sches Dreieck:

(

)

∑ .

/

Andere Operatoren:

(

)(

)

(

(

)

(

)

)

(

)

ZAHLENPARTITIONEN

b labla
b
labla

Diphantische Gleichungen:

CATALAN-ZAHLEN

Anwendungen:

:

Anwendungen : :

Klammerausdrücke, Triangulierungen in Ausdruck:

-Eck, Binärbäume

ist (

)-regulär

Für die Anzahl

der korrekten Klammerausdrücke mit

 

Klammerpaaren, gilt:

   

Überlegungsweise: anhand von

Klammerpaaren

  ∑ Überlegungsweise : anhand von Klammerpaaren Direkte Berechnung : . / ASYMPTOTISCHE ABSCHÄTZUNGEN

Direkte Berechnung:

.

/

ASYMPTOTISCHE ABSCHÄTZUNGEN

Arithmetisches & quadratisches Mittel:

∑ ⏟ ∑ √ ⏟
⏟ ∑ √

Fakultätsfunktion:

⁄ . / Stirling-Formel: √ . / ( . /) Binomialkoeffizienten: . / . /
⁄ .
/
Stirling-Formel:
.
/
(
.
/)
Binomialkoeffizienten:
.
/
.
/
.
/

UNTERE KOMPLEXITÄTSSCHRANKE

Jeder vergleichsbasierte Sortieralgorithmus benötigt zum

Sortieren einer Folge von

als

Nicht vergleichsbasierter Sortieralgorithmus: Bucketsort Zahlen in Kübel einsortieren und am Ende Kübel sortiert leeren.

Zahlen im schlimmsten Fall mehr

(

)

Vergleiche.

GRAPHENTHEORIE

(

)

: endliche, nicht-leere Menge von Knoten (Vetrices)

: Edges, Teilmenge der zweielementigen Teilmengen von

also

.

/

{*

+

}

SPEZIELLE GRAPHENKLASSEN

Hyperwürfel

 

:

Hyperwürfel   :

ist

-regulär

 

(

)

*

+

 

(

)

*

+ +

also

(

)

Vollständig bipartiter Graph ist -regulär

:

 
 

:

  :

ist

-regulär

 

BEGRIFFE

Nachbarschaft:

(

)

*

*

+

+

Grad:

(

)

(

)

G

heisst k-regulär, wenn:

 

(

)

Sprechweise für

*

+

:

- u und v sind adjazent

 

- u und e sind inzident

Für jeden Graphen

(

) gilt:

 

(

)

In jedem Graphen

ungeradem Grad gerade. Korollar 2.6: Für jeden Graphe

Knoten mit ungeradem Grad ist gerade.

Durchschnittsgrad:

(

) ist die Anzahl der Knoten mit

(

) gilt: Die Anzahl der

(

)

WEGE, PFADE, KREISE

Weg in

Pfad: Weg, bei dem alle Knoten verschieden sind

Zyklus: Pfad Weg mit identischem Start- und Endkonten Kreis: Zyklus, bei dem alle Knoten verschieden sind.

ist eine Folge (

) mit *

+

enthält:

-

-

- keinen

Herleitung für enthält keinen :

kein

keinen

keinen

(

)

mit

gilt:

und

haben keine zwei gemeinsame Nachbarn.

Kantenweise ausgehend von

neuen (bipartiten) Graphen :

Knotenmenge von Knotenmenge von {allen zweielementigen Teilmengen der Knotenmenge von } Kantenmenge von = verbinde genau dann, mit

*

(der keinen

enthält) einen

+

.

/ wenn *

+

*

+

Graph

(wie oben konstruiert) hat die Eiganschaft:

(*

+)

Zähle Kanten in

)

(

.

(

: Da

) /

bipartit, gilt:

*

+

.

/

(*

+)

.

jedes Paar von Nahcbarn von

in

/

generiert eine Kante in

. Also:

(

))

.

(

|

|

(

) /

(

(

(

)

(

))

)

(

|

|

)

.

/

TEILGRAPHEN

Es gilt immer: Für ungerichtete Graphen gilt somit:

(

)

)

(

)

 

Satz:

(

) planar,

, dann

(

)

(

)

(

)

(

)

(

)

Satz:

(

), bipartit, dann

Maxflow-Mincut Theorem:

 
 

(

)

(

)

 

(

)

Satz von Kuratowski: Ein Graph

ist genau dann planar,wenn

 

(

)

 

er weder eine Unterteilung des

noch des

als

Proposition: Kapazitäten ganzzahlig,

 

Teilgraphen enthält.

 

max. Fluss

in

(

(

(

. ))) Zeit berechnen mit

 

.

nach

Proposition: allgemein

(

(

))

Algorithmus!!!

 

Ein planarer Graph bei Adjazenzlitenspeicherung.

(

)

Man kann einen bipartiten G. in

(

benötigt

(

) Speicher

) Zeit auf Planarität testen.

Prüfercode!

Jedes Gebiet hat

Kantenseiten. Jede Kante hat 2 Seiten.

NP-vollständigkeit:

P: effizient entscheidbare Probleme, polynomial complexity NP: (einseitig) effizient verifizierbare Probleme, non-polyn. c. Prüfer-Code: Zur eindeutigen Codierung von Bäumen

c. Prüfer-Code : Zur eindeutigen Codierung von Bäumen Der Prüfercode ist ( Ein Knoten von Grad

Der Prüfercode ist ( Ein Knoten von Grad

Ein Baum mit

).

kommt (

)-mal im Code vor.

Elementen hat einen Code der Länge

.

FLÜSSE IN NETZWERKEN

Netzwerk: bedeutet für diese Vorlesung gerichteter Graph. )

(

Senke,

Fluss:

1.

2.

3. Der Wert des Flusses

(

) Berechnung des maximalen Flusses:

Ein (

Partition (

Kapazität:

also die Summe der Kapazitäten der Pfeile, die von S nach T gehen. (die entgegengesetzten Pfeile NICHT abziehen)

Lemma:

Bew: Für eine Partition (

(

(

): gerichteter Graph Quelle,

(

)

Lemma:

(

(

(

)

*

)

, falls

(

+

)

(

(

(

)

)

)

.

ist

(

(

(

)

(

)

)

)

Kapazitätsfunkt.

(

)

)

(

)

(

(

)

)

(

)

)

(

)

) ist eine

(

)-schnitt in einem Netzwerk

)

) von

(

)

Fluss, (

(

)

(

mit

(

) ein

)

)

und

(

)

- -Schnitt in

) von

) .

:

(

(

.

:

(

)

Bipartites Matching als Fluss berechnen:

Zusätzlichen

einen Seite des bipartiten Graphen verbinden,

anderen. Dann: maximaler Fluss = bestes Matching.

und

-Knoten einführen.

Teilgraph: Ein Graph

(

) heisst Teilgraph, von

(

) falls

und

Gerichteter Weg der Länge

in einem Digraphen

)

-Bei einem Graphen ohne Mehrfachkanten:

und

(

)

(

-Bei ungerichtet. G. mit mehrf.-K.:

 

(

)

(

)

.

/

Induzierter Teilgraph: Teilgraph, bei dem gilt:

 

-Bei ein Graph ohne mehrf.-K.:

 

.

/

- Bei unger. G. mit mehrf.-K.:

(

)

(

)

.

/

ZUSAMMENHÄNGENDE GRAPHEN

 

Komponente: Zusammenhängender Teilgraph

 

Lemma: Jeder Graph viele Komponenten.

(

) enthält mindestens

 

Korollar: Jeder zusammenhängende Graph

 

(

) enthält

mindestens

Beweis: Es muss gelten Definition zusammenhängend:

ist zusammenhängend, wenn -

einen

viele Kanten

-Pfad in

gilt: es gibt

Adjazenzmatrix:

Starker Zusammenhang:

und

(

nach

)

Lemma:

(

) ein zusammenhängender Graph,

ein

Kreis in

. Dann gilt:

(

) zusammenhängend

Lemma: Sei

(

) und

beliebiger Knoten. Dann gilt:

zusammenh. genau dann, wenn

-

-Pfad in

Definition: Sei

(

) ein Graph.

heisst

-

zusammenhängend, wenn:

und

mit

gilt:

,

- ist zusammenhängend. ) ein Graph. Dann gilt:

(

Satz von Menger: Sei

zusammenhängend genau dann, wenn

existieren

-intern knotendisjunkte

- -Pfade in

.

ist

-

HAMILTONKREISE & EULERTOUREN

Hamiltonkreis: Ein Hamiltonkreis ist ein Kreis, der jeden Knoten des Graphen genau einmal enthält.

#möglicher Hamiltonkreise:

Eulertour: Eine Eulertour ist ein geschlossener Weg, der jede Kante des Graphen genau einmal enthält.

Satz: Ein

Gitter enthält genau dann einen Hamiltonkreis,

wenn

gerade ist.

Satz: es gibt eine Eulertour

Anzahl Kanten (=der Grad aller Knoten ist gerade).

jeder Knoten hat eine gerade

MATRIXSCHREIBWEISE

Adjazenzmatrix:

(

)

Satz: der Eintrag

der

-ten Zeile und

{

*

+

-ten Spalte in

beschreibt die Anzahl der Wegen der Länge

 

von

nach

in

.

GERICHTETE GRAPHEN (DIGRAPHEN)

 

Digraph:

(

)

(

)

(

)

Keine Mehrfachkanten (Def. in dieser Vorlesung) Grad eines Knoten:

Ausgrad:

(

)

*(

)

+

Ingrad:

(

)

*(

)

+

{

(

ger. Weg von

BÄUME

Baum: Ein Baum ist zusammenhängender, kreisfreier Graph. Wald: Ein Wald ist ein Graph, in dem alle Zusammenhangskomponenten Bäume sind.

Blatt: Ein Knoten ) Wurzel: bla

in einem Baum heisst Blatt, wenn

(

Lemma 2.42: Jeder Baum Blätter. Lemma 2.44: Ist

(

dann ist Satz 2.45: Ist Satz: Ein Graph genau dann, wenn

Satz 2.46: Jeder zusammenhängende Graph

einen Spannbaum. Satz 2.47: Für

Spannbäume. Codierung für Bäume: blabla

(

) mit

hat min. 2

ein Blatt in

,

(

) ein Baum und +- ebenfalls ein Baum.

) ein Baum , so gilt:

(

Knoten gibt es genau

,

*

. ) ist ein Baum (hat also keinen Kreis) zusammenhängend ist und

(

.

) enthält

markierte

MATCHINGS, HEIRATSSATZ

Definition Matching:

Eine Kantenmenge

heisst Matching in einem Graphen

(

), falls kein Knoten des Graphen zu mehr als einer

Kante aus

inzident ist, oder formal augedrückt, wenn:

Man sagt ein Knoten

Kante

perfektes Matching, wenn jeder Knoten durch genau eine

wird von

überdeckt, falls es eine

heisst

gibt, die

enthält. Ein Matching

Kante aus

überdeckt wird, oder, anders ausgedrückt, wenn

.

Satz 2.51: Für einen bipartiten Graphen

 

(

) gibt es , wenn:

genau dann ein Matching (

)

der Kardinalität

Defintion:

(

)

(

)

 

 

PLANARE GRAPHEN

Planar: Ein Graph ist planar, wenn er eine ebene Einbettung hat, d.h. wie Knoten und Kanten in der Ebene so zeichnen können, dass sich kein zwei Kanten kreuzen. Jeden planaren Graphen kann man eben zeichnen.

Satz (euler’sche Polyederformel):

und eben eingebettet, dann gilt:

(

) zusammenhängend

Aufpassen: Das Gebiet ausserhalb mitzählen!! Achtung: Euler’sche Polyederformel gilt nur für kugelförmige Objekte, z.B. nicht für Reifen (mit einem Loch)

mit allen Knoten der

mit den

BILDSEGMENTIERUNG

(Unterscheidung Vorder- vs. Hintergrund, Objekterkennung)

Pixel

(

(je grösser desto mehr im Vordergrund), Hintergrund).

Vordergrund:

Das ist viel zu granuliert (instabil). Deshalb führen wir ein:

Kante

{

}

+ und je grössere, desto mehr ist

*

und

im gleichen Teil.

Für eine Auflösung ( Qualitätsmass: (

Dies gilt es zu maximieren. Äquivalente Aussage:

)

)

 

∑(

)

 

(

)

 

(

)

(

) ein

- -Schnitt in

und

 

*

+

*

Betrachte die Kanten im Schnitt (

), d.h. in

+

.

Kanten (

) mit

.

Ihr Beitrag zu

(

) ist

Kanten (

Kanten (

) mit

) in

.

(

)

Betrag . Beitrag:

(

)

(

)

.

ALGEBRA

MODULARE ARITHMETIK

Definition 5.1 (Algebra, Operator): Ein Algebra

besteht aus einer nichtleeren Trägermenge

und Operatoren

. Die

auf

. Ein Operator ist eine Abb.

Konstante

Zweistellige Operatoren nenn man auch Verknüpfungen.

Definition 5.6 (neutrale Elemente): Sei

einem zweistelligen Operator

linksneutrales Element für den Operator

. Rechtsneutrales Element analog. Ein neutrales Element ist rechts- und linksneutral.

Lemma 5.8: Sei

eine Algebra mit einer zweistelligen

Verknüpfung

ein rechtsneutrales Element, so ist

nennt man die Stelligkeit des Operators.

. Dann gilt: Ist

eine Algebra mit heisst

. Ein Element

, falls:

ein linksneutrales Element und

. Insbesondere: Jede

Algebra

höchstens ein neutrales Element.

Definition 5.10: Sei

Operator

heisst linksinverses Element von

Gilt stattdessen

mit einer zweistelligen Verknüpfung

und einem neutralen Element

, falls

, so nennt man

enthält

eine Algebra mit einem zweistelligen

. Ein Element . ein rechtsinverses

Element von

. Ein Element

heisst inverses Element, oder

auch kurz Inverses von

 

, falls

sowohl ein linksinverses als

auch ein rechtsinverses Element von Lemma 5.11:

ist.

Lemma:

(

)

((

 

)

(

))

 

((

)(

))

Lemma:

 

(

)

(

)

ABER:

(

(

)

)

(

) ) gilt nur, wenn

(

(

)

Euklidischer Algorithmus zur ggT-Bestimmung:

func Euklid(m,n):

if (

Satz von Fermat:

teilt

) then {return

;} else {return Euklid(

Satz von Euler: Für alle (

(

)

)

(

mit

(

)

)

gilt:

*

+

);}

GRUPPEN

Def. Gruppe:

Bestandteile: 1. Trägermenge Eigenschaften:

, 2. Verknüpfung

1.

ist assoziativ, d.h. (

)

(

)

2.

neutrales Elem.:

mit

3.

ein inverses Elem.

mit

Bsp.: Addition (

) neutr. Elem:

, inv. Elem:

Bsp.: Multipikation (

*

+ ) neutr. Elem:

, inv. Elem:

Satz:

ist

bzgl. Multipl. mod

eine Gruppe

Gesetze:

Involution:

(

)

Kürzungsregel:

Eindeutigkeit:

Injektivität:

Surjektivität:

und

Ordnung:

Sei

eine Gruppe. Die Ordnung

 

( ) eines Elementes . Existiert es nicht

ist das minimale

Lemma:

. eine endliche Gruppe, so hat jedes Elem. endl. Ord.

, so dass

Lemma:

eine Gruppe,

ein Elem. mit endl. Ord., dann:

(

)

UNTERGRUPPEN

Def. Untergruppe:

von

Lemma:

neutralen Elemente von

eine Gruppe,

eine Gruppe und

, falls

, dann heisst

Untergruppe

, so sind die

eine Gruppe ist.

eine Untergruppe von und identisch.

Lemma:

Sei

eine Gruppe und

{

die kleinste Untergruppe, die

ein Elem. endl. Ordnung, so ist:

(

)

enthält.

}

NEBENKLASSEN, SATZ VON LAGRANGE

Def.: Sei

eine Untergruppe von

und

, dann heisst:

 

*

+ eine rechte Nebenklasse von

in

.

und

*

+ eine linke Nebenklasse von

in

.

Falls

gilt, so heisst

auch Nebenkl. v.

in

.

Bsp:

*

+ ist Untergruppe.

*

+

Lemma: Sei

Untergruppe von

. Dann gilt:

1.

2. Für

sind Nebenkl.

und

ident. od. disjunkt

3. Ist

Für linke Nebenklassen gelten analoge Aussagen.

Korollar: Sei

eine Untergruppe

endlich, so ist

. Dann bildet die Menge der

rechten (und ebenfalls der linken) Nebenklassen von

 

eine

Partition in

.

Def.: Die Anzahl verschiedener Nebenklassen von

 

in

heisst

der Index von

in

und wird abgekürzt mit

(

).

Satz (Lagrange):

eine endl. Gruppe und

eine Untergruppe

. Dann gilt

Kardinalität von

von

(

). Insbesondere teilt die

also diejenige von

.

KÖRPER

Def Körper:

Ein Körper

zwei zweistelligen Operatoren

besteht aus einer Trägermenge

und

, so dass:

1.

ist eine abelsches Gruppemit neutr. Elem

.

2.

3.

*

(

+

ist eine abelsche Grp. mit neutr. Elem. )

)

(

)

(

 

.

Def.:

 

*

*

+

(

)

+

Beweis:

 

(

), also

abelsch

kommutativ

 

ALLGEMEINE FORMELN

 

SUMMENFORMELN

 

(

)

(

)

(

)

(

)

(

)(

)

AUS DEN ÜBUNGEN

# Derangement (= fixpunktfrei Permutation) = Subfakultät:

∑ (

)

TIPPS

* + : Funktionen, die 1 auf 1 und 2 auf 2 abbilden.

*

+

*

+

*

+

Anteil = #spezielle/#total. Hier: total=n!, Anteil=D_n/n!

SERIE 3

Vollst. bipartiter Graph: auf beiden Seiten n Knoten, dann alle miteinander verbinden. A5: 5 Tickets. gültig in beide Richtungen, aber nur 1mal Tickets z.B.: {Basel,Bern}, {Basel,Locarno},{Bern,Locarno},{Bern,Zürich},{Locarno,Zürich} Gibt es eine Rundreise bei der jedes Ticket verwendet wird? (= euler-Tour) -> Graph Euler-Tour vs. Euler-Spaziergang: Bei zweitem köenn start und ende frei gewählt werden.

SERIE 4

A2: „topologische Sortierung“: Nummerierung der Knoten, so dass alle Pfeile sortiert sind, also dass alle Pfeile von einer kleineren zu einer grösseren Zahl zeigen (wenn die Knoten nummeriert sind).

SERIE 5

A1: a) Entfernen von Kanten A3: einmal gibt es einen, einmal nicht

SERIE 6

Erweiterter Euklidischer Algorithmus:

m n q s t 99 78 1 78 21 3 21 15 1 15
m
n
q
s t
99
78
1
78
21
3
21
15
1
15
6
2
6
3
2
3
0
1 0

m

n

q

s

t

99

78

1

-11

14

78

21

3

3

-11

21

15

1

-2

3

15

6

2

1

-2

6

3

2

0

1

3

0

1

0

Dabei ist das unterste

der ggT der ursprünglichen

und

Eigenschaften:

Lemma: Für jeden Körper

gilt:

A1: Petersen-Graph

(

)

*

+

*

+

Der

mit ̃

erweiterte Euklid löst die Gleichung ̃

als eine Lösung davon.

Lemma: Für jeden Körper

gilt:

oder

Kante zwischen Mengen, die kein gleiches Element haben.

Verallgemeinerte Version:

̃

̃

( ̃

̃)

Satz:

Satz: In jedem endl. Körper

zyklisch, d.h.

Def primitives Element:

ist ein Körper

mit

ist Primzahl. ist die multiplikative Gruppe

{

}.

endl. Körper. Einen Generator der multiplikativen Gruppe

*

Satz: blabla

+ nennt man primitves Element.

RSA-VERSCHLÜSSELUNG

Initialisierung:

Wahl von zwei Primzahlen

Wahl von k: Zufällig Zahlen wählen, durchtesten bis

(Euklid erw.) also

(zufällig)

(

(

))

wobei

(

Wahl von

Verschlüsselung:

Verschlüsseln:

Gesendete Nachricht:

Entschlüsseln:

)(

)

so dass

(

) (Euklid erw.)

(

)

Beweis: falls es ein Dreieck (oben z.B. *

keine Wahl für die übrigen Ecken getroffen werden, so dass ale Menge disjunkt sind. A2: Gegeben: 2 längste Pfade. Behauptung: 1 Knoten gemeinsam. Methode: Annahme es stimme nicht, dann Widerspruch zeigen. Zwei gleichlange Pfade, Verbindung einfügen -> Widerspruch

A3: Gegeben: Graph G.

einen Pfad so lange wie die Kreise zusammen - 1. Bsp: Party-Organisation: 8 Bands, Organisator wählt 3 aus. Es hat n Gäste. Nach einer Umfrage merkt er: Für jedes Tripel von Bands mögen min. 4/5 der Gäste alle 3. Beh: Min. 1 Gast hat alle 8 gewählt

+ gibt, dann kann

2 disjunkte Kreise. Zeigen: es gibt

Trick: zähle alle ((

)

), so dass Gast g (

) gewählt

hat. S: Summe aller gewählten Tripel.

*

.

+

.

/

/

.

/.

Gleichung genau dann lösbar, wenn

Alle Lösungen: (

Falls Gleichung der Form anwenden für Falls Gleichung der Form für

. Allgemeine Vereinfachungen:

Wenn

Wenn

Satz von Euler bzw. Kleiner Satz von Fermat:

(

) teilt

.

)

(

̃

̃

)

(

)

.

selbes Verfahren

dann selbes Verfahren

teilt

(

, dann

)

, dann

(

)

mit

(

)

mit

) mit mit prim. Sonderfall (Kl. Satz von Fermat):

Daraus folgt:

) die Euler’sche )

(

-Funktion.

(

)

(

(

(

(

)

(

)

(

)

)

mit

.

wenn

(

)

prim.

.

/

.

/

A4: Hamiltonkreise zählen in

: (Tipp: <=10)

Ordnung ist immer Teiler von

(

) (nicht

(

) direkt)

via Primfaktorzerlegung, dann probieren