Sie sind auf Seite 1von 10
akademie bios® online Magazin | Ausgabe Oktober 2012 Kommunikation endlich glückliche Beziehungen führen

akademie bios®

online Magazin | Ausgabe Oktober 2012

Kommunikation

endlich glückliche Beziehungen führen

bios® online Magazin | Ausgabe Oktober 2012 Kommunikation endlich glückliche Beziehungen führen www.akademiebios.at

www.akademiebios.at

i

i

t

it

i

n

n

z

u

a

M

g

l

a

v

b

e

e

n

i i t i t i n n z u a M g l a v
Inhalt Kommunikation 3 * Die individuelle Art jedes Menschen mit anderen zu kommunizieren * Grenzen
Inhalt
Kommunikation
3
* Die individuelle Art jedes Menschen
mit anderen zu kommunizieren
* Grenzen in der Kommunikation
* Empathie
5
3
6
Glückliche Beziehungen
leben
6
Übung für Heilungsimpsulse
Visualisierung zur Entfaltung
der Empathiefähigkeit
8
Übung zur Selbstreflexion
Sich in die Lage des anderen
versetzen
9

Liebe Freunde,

Beziehungen sind Nahrung für die Seele.

Wir sehnen uns nach erfüllten Beziehungen und in der Tat erleben wir Verletzungen, Mißverständ- nisse und das Gefühl des Getrenntseins in vielen unserer zwischenmenschlichen Begegnungen.

Empathie, bewusstes Zuhören und eine klare Kommunikation sind die Schlüssel zu einem erfüllten Beziehungsleben - und genau über die Entfaltung dieser Aspekte reflektieren wir gemeinsam in dieser Aus- gabe von “intuitiv leben”.

Alles Liebe

Ernestina und Clemens Mazza

intuitiv leben

Aus- gabe von “intuitiv leben”. Alles Liebe Ernestina und Clemens Mazza intuitiv leben akademie bios® Oktober

akademie bios®

Oktober 2012

2

i

i

t

it

i

n

n

z

u

a

M

g

l

a

v

b

e

e

n

i i t i t i n n z u a M g l a v
i i t i t i n n z u a M g l a v

KommunikationKommunikation

Kommunikation ist ein natürlicher Aus- druck des Lebens. Das Wort stammt aus dem Lateinischen und enthält im Wort- stamm den Begriff „communis,-e“, der übersetzt „gemeinsam“ bedeutet. Wir finden auch im Deutschen verwand- te Wurzeln in dem Wort „mitteilen“, das andeutet, dass etwas miteinander erlebt wird.

Wir finden in allen lebenden Systemen das Prinzip der Kommunikation als Grundlage des Lebens. Im mensch- lichen Körper halten etwa fünfzehn Billionen Körper- zellen ein Gleichgewicht aufrecht, indem sie ständig miteinander Informationen austauschen. Dieses inne- re Gleichgewicht nennen wir Homöostase. Sie ist die Grundlage für unser Leben.

Kommunikation ist ein Austausch von Information, im weitesten Sinn jedoch von Energie in den verschiedens- ten Formen. Dieser Austausch erzeugt, wenn er har- monisch und zu beiderseitigem Nutzen verläuft, sehr angenehme Gefühle und eine sonst schwer erreichbare innere Ausgeglichenheit. „Alles fließt“ war schon in der Antike ein bekanntes Naturgesetz. Heute wissen wir, dass es tatsächlich so ist.

Um Kommunikation verstehen zu können, müssen wir uns bewusst machen, dass wir ständig mit unserer Um- gebung in Austausch stehen. Es gibt keine Sekunde un- seres Lebens, wo dieser Austausch unterbrochen werden könnte. Wir tauschen immer aus. Natürlich trifft die- ses Naturgesetz in besonderem Maß für den Kontakt zwischen Menschen zu. Wenn ein Mensch einen Raum betritt, in dem sich andere Menschen aufhalten, so be- ginnt sofort eine rege Kommunikation zwischen den Körpern und dem Unterbewusstsein aller. Es gibt Hin-

intuitiv leben

weise darauf, dass diese Kommunikation bereits lange vor der Begegnung auf unterbewusster Ebene beginnt. Mit anderen Worten: Wenn wir einen Menschen zum ersten Mal sehen, sind wir möglicherweise schon einige Stunden lang mit ihm in Kontakt gewesen.

Die Schriften über Kommunikation füllen ganze Biblio- theken. Wir wollen uns in diesem Rahmen auf die we- sentlichen praktischen Möglichkeiten beschränken, die uns eine gelungene Kommunikation eröffnen. Und die sind in der Tat nahezu unvorstellbar groß und vielfältig.

1 . KommuniKation wecKt die psychischen und physischen selbstheilungsKräfte Einer der berühmten Begründer der Kommuni-
1 . KommuniKation wecKt die psychischen und physischen selbstheilungsKräfte Einer der berühmten Begründer der Kommuni-
1 . KommuniKation wecKt die psychischen und physischen selbstheilungsKräfte Einer der berühmten Begründer der Kommuni-

1. KommuniKation wecKt die psychischen und physischen

selbstheilungsKräfte

Einer der berühmten Begründer der Kommuni- kationslehre ist sicher Schultz von Thun. Er be- handelte im Laufe seiner Forschungen viele Men- schen in Gesprächen. Als bekannt wurde, dass ein außergewöhnlich hoher Prozentsatz seiner Klienten gesund wurde, fragte man ihn nach sei- ner Methode. Er sagte, er habe den Menschen nur zugehört und dabei versucht, mit seiner ganzen Aufmerksamkeit bei ihnen zu sein. Diese Metho- de kennen wir heute unter dem Begriff „Aktives Zuhören“. Es ist eine Vorstufe der Empathie und kann in vielen Fällen wahrlich Wunder bewirken. Das Prinzip dahinter ist das Auflösen von Blo- ckaden im emotionalen Gehirn, die die Selbsthei- lungskräfte sehr wirksam unterdrücken können. Sobald sich ein Mensch verstanden fühlt und sich dadurch selbst wieder annehmen und lieb haben kann, setzt ein Entspannungszustand, vergleich- bar dem Alpha oder Yin Zustand im Gehirn, ein, der, wenn der Betroffene ihn lange genug auf- rechterhalten kann, im Rahmen des Möglichen zu einer raschen Selbstheilung führt.

Oktober 2012

auf- rechterhalten kann, im Rahmen des Möglichen zu einer raschen Selbstheilung führt. Oktober 2012 akademie bios®

akademie bios®

  2. KommuniKation macht unbe- wusste bewusstseinsinhalte bewusst Es ist beeindruckend, wie „gezielt“ in
  2. KommuniKation macht unbe- wusste bewusstseinsinhalte bewusst Es ist beeindruckend, wie „gezielt“ in einem
  2. KommuniKation macht unbe- wusste bewusstseinsinhalte bewusst Es ist beeindruckend, wie „gezielt“ in einem
 

2.

KommuniKation macht unbe- wusste bewusstseinsinhalte bewusst

Es ist beeindruckend, wie „gezielt“ in einem har- monischen Gespräch beide Partner füreinander wichtige Informationen „produzieren“. Wie häu- fig geschieht es uns, dass wir mit einer offenen Frage im Herzen durch den Tag gehen, und dass auf einmal unser Gegenüber die Antwort und Lö- sung wie „zufällig“ ausspricht. Von außen betrachtet erscheinen diese „Zufälle“, die statistisch gesehen viel zu häufig auftreten, um Zufälle zu sein, als eine Folge einer stillen Kommunikation der unbewussten Anteile beider Gesprächspartner. Es ist so, als wüssten wir un- bewusst genau, welche Information unser Gegen- über benötigt. Sobald das Gespräch „von Herz zu Herz“ geführt wird, sprudelt dieses Wissen nur so hervor, zum Nutzen beider.

Ein zweiter Effekt ist das Anklingen für uns wichtiger Inhalte, wenn wir bestimmte Worte aussprechen oder sie von unserem Gegenüber ausgesprochen hören. Einzelne Begriffe, oft in ei- nem kurzen Nebensatz beiläufig erwähnt, „klin- gen uns in den Ohren“ und bleiben uns auch nach dem Gespräch im Gedächtnis. Ein unterbe- wusster Bewusstseinsinhalt wird so geweckt und sucht sich in den nächsten Minuten, Tagen oder sogar Monaten seinen Weg an die Oberfläche, unser Bewusstsein.

und sucht sich in den nächsten Minuten, Tagen oder sogar Monaten seinen Weg an die Oberfläche,
und sucht sich in den nächsten Minuten, Tagen oder sogar Monaten seinen Weg an die Oberfläche,

Weniger dramatisch, aber im Prinzip ähnlich, verlaufen alle ungelösten emotionalen Zustände, die wir im Zu- sammenleben mit anderen „hinunterschlucken“.

Gefährlich sind Situationen, in denen wir die Gefühle nicht ausleben, weil z.B. der „Angreifer“ unser Vorge- setzter ist und weil „Flucht“ uns den Arbeitsplatz kosten würde.

Noch intensiver sind Konflikte zu nahen Angehörigen wie Eltern, Geschwister, Ehepartner, Kinder und Ver- wandte.

Ungelöste und unausgesprochene Konflikte blockieren das Nervensystem und die Versorgung innerer Organe,

n e b e l v i it u t n i n i z
n
e
b
e
l
v
i
it
u
t
n
i
n
i
z
a
g
3.
KommuniKation führt zu dem
wunsch nach positiver
veränderung
a
M
Während wir miteinander sprechen, werden nicht
nur Worte und Informationen ausgetauscht. Der
weitaus größere Anteil besteht in dem Auslösen
und Empfinden von Gefühlen, die uns zu weite-
ren Aktionen oder Projekten motivieren. Es ent-
stehen angenehmen Gefühle aus dem „Hin und
Her“ der Gedanken und Worte, aus dem Sich
Verstanden Fühlen und dem Erkennen eigener
Themen im Anderen. Diese Empfindungen wer-
den im Gehirn unter anderem an der für Beloh-
nungen zuständigen Stelle gebildet (nämlich im
Nucleus accumbens), die nach jeder gemeister-
ten Herausforderung angenehme Empfindungen
„erzeugt“. Sie motivieren uns dazu, neue Her-
ausforderungen anzupacken und Schwierigkei-
ten beharrlich zu überwinden. Außerdem steigt
durch die ausgeschütteten Neurotransmitter die
Fähigkeit, zu lernen und sich gelernte Inhalte zu
merken.
4.
KommuniKation löst aggres-
sionen, schuldgefühle, wut,
angst und trauer auf
Die Psychologie kennt seit langer Zeit die Gefahr
verdrängter unangenehmer Gefühle. Überdeut-
lich wurde dieser Zusammenhang schließlich an
der Untersuchung von amerikanischen Kriegsve-
teranen aus dem Golfkrieg. Sie kehrten nach vier
Monaten Kriegserfahrung nahezu ausnahmslos
mit einer posttraumatischen Belastungsstörung
nach Hause zurück, gepeinigt von immer wie-
derkehrenden „Flashbacks“, Albträumen, stän-
dig aufflammender (Auto-) Aggression und in-
nerer Ruhelosigkeit.

bis eine Verbindung zum Bewusstsein hergestellt wird und sich das aufgestaute Gefühl, entladen und auflösen kann. Aufrichtig und aufmerksam geführte Gespräche sind dabei tatsächlich „Gold wert“ und beugen Erkran- kungen vor.

intuitiv leben

sind dabei tatsächlich „Gold wert“ und beugen Erkran- kungen vor. intuitiv leben akademie bios® Oktober 2012

akademie bios®

Oktober 2012

4

i

i

t

it

i

n

n

z

u

a

M

g

l

a

v

b

e

e

n

i i t i t i n n z u a M g l a v
i i t i t i n n z u a M g l a v

Element des Gegenüber schon einmal gesehen oder erlebt hat, die Silhouette, den Klang der Stimme, die Augenbewegungen, die Gestik, die Farbe der Kleider. Nahezu ununterbrochen wird unser Gesprächspartner „gescannt“ und die Summe dieser Beobachtungen wird in den Gedächtniszentren des Gehirns mit unseren Er- fahrungen verglichen. Dies dient dem Lernen und intu- itiven Erfassen neuer bereichernder Gedächtnisinhalte.

itiven Erfassen neuer bereichernder Gedächtnisinhalte. Grenzen in der Kommunikation Die individuelle Art jedes

Grenzen in der Kommunikation

Gedächtnisinhalte. Grenzen in der Kommunikation Die individuelle Art jedes Menschen mit anderen zu
Gedächtnisinhalte. Grenzen in der Kommunikation Die individuelle Art jedes Menschen mit anderen zu

Die individuelle Art jedes Menschen mit anderen zu kommunizieren

individuelle Art jedes Menschen mit anderen zu kommunizieren Sobald Menschen einander treffen, kommunizieren sie

Sobald Menschen einander treffen, kommunizieren sie miteinander, immer und ununterbrochen. Es ist gleich- gültig, ob wir stumm in einem Zugabteil sitzen oder in eine heftige Diskussion verstrickt sind: Solange wir einen anderen Menschen in unserer Umgebung wahr- nehmen, tauschen wir Informationen mit ihm aus.

Dies funktioniert auch durch geschlossene Türen und mit fremden Menschen. Wissen Sie noch, wie beruhigt Sie als Kind waren, zu wissen, dass Ihre Mutter im Nebenzimmer war? Haben Sie sich schon einmal alleine gefühlt und die Nähe von Menschen auf der Straße, in einer Gaststät- te oder in einem Geschäft genossen? War es nicht manchmal sogar genug, an einen Men- schen zu denken, um die Kommunikation mit ihm in Gang zu setzen?

Die Kommunikationstheorie lehrt uns, dass mehr als achtzig Prozent der Kommunikation zwischen Men- schen nonverbal sind. Sie verläuft auf verschiedenen Ebenen. Immer ist eine „tierisch archaiische“ Kompo- nente dabei, die uns abschätzen lässt, ob wir in Sicher- heit oder Gefahr sind, ob wir es mit einem Konkurrenten zu tun haben oder ob es etwas für die Gemeinschaft zu tun gilt. Neben dieser reinen „Überlebensstrategie“ achtet un- ser Unterbewusstsein genau darauf, ob es irgendein

Gelungene Kommunikation hat viele Aspekte. Eine der wesentlichen Voraussetzungen ist, dass beide Ge- sprächspartner sich stets ihrer eigenen Grenzen bewusst sind und die Grenzen des anderen spüren. Es ist eine faszinierende Beobachtung, dass nahezu alle Menschen kooperativ und gesprächsbereit werden, wenn sie sich respektiert und verstanden fühlen. Mit anderen Worten:

Wenn wir mit offenem Herzen und respektvoll auf einen Menschen zugehen und innerlich ernsthaft an seinem Wohlergehen interessiert sind, ist es für diesen Men- schen sehr schwierig, sich uns zu verschließen. Grenzen spüren hat weniger mit Trennung und Abgren- zung zu tun, als viel mehr mit der Konzentration auf die eigene Persönlichkeit. Auch wenn wir noch nicht genau wissen, warum: Wenn ein Mensch während des Gesprächs gleichzeitig sich selbst und den anderen klar spürt, so vermittelt er dem anderen Geborgenheit, Si- cherheit und Vertrauen. Das Gespräch wird dementspre- chend verlaufen.

Vertrauen. Das Gespräch wird dementspre- chend verlaufen. Empathie Empathie verwenden wir in diesem Text im Sinn

Empathie

Das Gespräch wird dementspre- chend verlaufen. Empathie Empathie verwenden wir in diesem Text im Sinn von

Empathie verwenden wir in diesem Text im Sinn von „Einfühlung“. Empathie ist die Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen und aus ihrer Perspektive zu erle- ben, was sie verbal oder nonverbal mitteilen. Seit einigen Jahren wissen wir, dass es für genau diese Fähigkeit im Gehirn spezifische Nervenzellen gibt. Wir wissen weiters, dass wir empathisch nur das mitempfinden können, was wir selbst bereits einmal, zumindest in ähnlicher Form, erlebt haben. Dies ist der Grund, warum Empathie im Alter mit jeder durchlebten Erfahrung zunehmen kann, wenn wir ihr Raum in unserem Alltag geben.

intuitiv leben

Erfahrung zunehmen kann, wenn wir ihr Raum in unserem Alltag geben. intuitiv leben akademie bios® Oktober

akademie bios®

Oktober 2012

5

i

i

t

it

i

n

n

z

u

a

M

g

l

a

v

b

e

e

n

i i t i t i n n z u a M g l a v
Glückliche Beziehungen leben
Glückliche
Beziehungen leben
Das Geheimnis funktionierender Be- ziehungen können wir auf ein einziges Wort reduzieren:
Das
Geheimnis
funktionierender Be-
ziehungen können wir auf
ein einziges Wort reduzieren:

KommuniKation

können der Perspektive des Hier und Jetzt in Beziehung mit den

Menschen in unserem Umfeld treten. Es ist wichtig, sich Fragen über die Qua- lität der eigenen Beziehungen zu stellen. Im Zentrum steht daher, eine Bilanz der zwischenmenschlichen Be- ziehungen zu ziehen. Es geht darum zu spüren, welche Strategien wir anwenden, was wir bereit sind zu tun und wie sehr wir auf uns selbst verzichten, um gese- hen zu werden und in Kontakt bleiben zu können. Das

Beziehungen, Freundschaften

sowie unterschiedliche Formen der Liebe begleiten unseren Le- bensweg vom ersten bis zum letzten Atemzug. Das tiefste Bedürfnis Menschen ist, in Be- ziehungen zu treten, wahrgenommen zu werden und die Sehnsucht nach Berührung und Liebe zu stillen. Im Leben eines jeden von uns gibt es Menschen, die uns wichtig sind, die wir lieben, die uns lieben und uns auch Geborgenheit schenken. Beziehungen, die längere Zeit anhalten und durch Krisen zusammenwachsen, wie Beziehungen, die entwicklungsfähig sind und gelingen, sind solche, in denen die Kommunikation gelebt wird und sich au- thentisch, empathisch und ehrlich zeigt. Wo man sich regelmäßig in Ruhe austauscht, ohne Schuldzuwei- sung oder Vorwürfe, dort wächst die Liebe. Der klärende Austausch in unseren Beziehungen hilft, sich verstanden, entspannt, angenommen und zu Hause zu fühlen, die energetische emotionale Klä- rung erlaubt einen Schritt weiter gehen. Durch diese Klärung befreien wir uns den Belastungen der alten verletzenden Ereignisse, von dem Gefühl, Opfer des ungerechten Verhaltens anderer zu sein, und wir

Opfer des ungerechten Verhaltens anderer zu sein, und wir Beziehungen, Freundschaften sowie unterschiedliche Formen

Beziehungen, Freundschaften sowie unterschiedliche Formen der Liebe begleiten unseren Lebensweg vom ersten bis zum letzten Atemzug.

unseren Lebensweg vom ersten bis zum letzten Atemzug. bewusst wahrzunehmen hilft, zentriert in unserer Mit- te

bewusst wahrzunehmen hilft, zentriert in unserer Mit- te zu sein und unsere Kraft frei von Konditionierungen zu nutzen. Viele von uns bauen voller Erwartungen auf unglücklichen Beziehungen auf, empfinden das Bedürf- nis, geliebt und wahrgenommen zu werden, so wie sie sind, und wünschen sich eine glückliche Partnerschaft, in der Hoffnung, dass es irgendwann besser wird. Oft

intuitiv leben

Partnerschaft, in der Hoffnung, dass es irgendwann besser wird. Oft intuitiv leben akademie bios® Oktober 2012

akademie bios®

Oktober 2012

6

i

i

t

it

i

n

n

z

u

a

M

g

l

a

v

b

e

e

n

i i t i t i n n z u a M g l a v
i i t i t i n n z u a M g l a v

aber entstehen nach einer gewissen Zeit Probleme, die unlösbar scheinen und zu Misstrauen, gegensei- tigen Kränkungen, Streit, Entfremdung oder sogar zu einer Trennung führen. Die daraus entstehenden Verletzungen bewirken meist den Eintritt in eine Negativspirale, die unser Beziehungsleben charakterisiert. Wenn wir dieses bewusst betrachten, bemerken wir, dass sich gewis- se Muster ständig wiederholen. Es ist so, als hätten wir ein Drehbuch, das wir immer wieder spielen, nur die SchauspielerInnen ändern sich. Unsere Beziehungsfähigkeit entwickelt sich in der Kindheit. Wir sind das lebendige Ergebnis unserer Vergangenheit und teilweise auch der unserer El- tern. Oft beeinflusst auch die Vergangenheit unserer Ahnenreihe und ihre energetische Belastung unsere Beziehungskompetenz. Ungelöste Lebensthemen werden dabei innerhalb von Familiengenerationen weitergegeben. Daher haben wir uns vielfach be- wusst oder unbewusst die Lösung der eigenen fa- miliären Probleme zur Lebensaufgabe gemacht. Wir sind durch die Verbindungen, die unsere Eltern zu uns bzw. auch untereinander und mit uns hatten, geprägt. Diese „Drehbücher“, die unser Verhalten bestimmen, sind in dem Gedächtnis des Inneren Kindes gespeichert.

Das Erkennen, Klären und Umpolen dieser Strate- gien ermöglicht uns, frei zu sein und unsere Be- ziehungen authentisch und bewusst zu gestalten. Im Laufe der Jahre lernen wir jedoch an unseren Beziehungen zu arbeiten. Wenn ein Kind oft Si- tuationen erlebt, die ernst oder bedrohlich sind, entwickelt es die Fähigkeit zur Verdrängung. Das sichert zwar das Überleben des Kindes, fordert aber auch einen hohen Preis. Dieser Mechanismus wirkt wie eine Rüstung, die die Lebendigkeit und Au- thentizität in zwischenmenschlichen Beziehungen einschränkt. Wichtigstes Ziel dieses Seminars ist, unsere Kommu- nikationsfähigkeit zu entdecken, und zu entfalten, eine Bilanz zwischen Altem und Neuem zu ziehen und zu erkennen, was unser Dasein ausmacht und welche Bedürfnisse, Anforderungen und Wünsche wir in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehun- gen und eine Partnerschaft in uns tragen. Gelun- gene Beziehungen erfüllen das Leben, verlangen Bereitschaft und Mut zur Veränderung. Im Rahmen des Trainings klären wir auch die ener- getischen Hintergründe unserer Beziehungskon- stellation. Um festgefahrene Muster verlassen zu können, ist eine tiefergehende Auseinandersetzung mit unserer Biografie notwendig.

ist eine tiefergehende Auseinandersetzung mit unserer Biografie notwendig. intuitiv leben akademie bios® Oktober 2012 7

intuitiv leben

ist eine tiefergehende Auseinandersetzung mit unserer Biografie notwendig. intuitiv leben akademie bios® Oktober 2012 7

akademie bios®

Oktober 2012

7

i

i

t

it

i

n

n

z

u

a

M

g

l

a

v

b

e

e

n

i i t i t i n n z u a M g l a v

Übung für Heilungsimpulse

Visualisierung Visualisierung zur zur Entfaltung Entfaltung der der Empathiefähigkeit Empathiefähigkeit
Visualisierung Visualisierung zur zur Entfaltung Entfaltung
der der Empathiefähigkeit Empathiefähigkeit

wirKung

Diese Übung können Sie jederzeit durchführen, insbesondere wenn Sie mit jemandem im Ge- spräch sind und dabei das Gefühl haben, dass Sie nicht aufmerksam zuhören können, oder wenn Sie bemerken, dass Sie sich verletzt fühlen.

vorbereitung

Beobachten Sie, wie es Ihnen im Verlauf dieses Gespräches geht, und fokussieren Sie sich auf die Atmung.

übung

Beginnen Sie damit, langsam und tief zu at- men und achten Sie auf Ihren Herzschlag. Len- ken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Mitte der Brust, entspannen Sie sich und visualisieren Sie dort eine strahlende Sonne. Spüren Sie, wie sich diese Sonne erweitert und wie aus ihr ein Licht- bündel entsteht. Dieses Lichtbündel bewegt sich schließlich zu der Person, mit der Sie sich gerade im Austausch befinden, und bildet um Sie beide eine Lichthülle. Wenn das geschehen ist, sagen Sie innerlich zu dieser Person: „Ich bleibe bei mir und öffne mich für dich.“

Atmen Sie tief weiter und spüren Sie die Absicht dazu, diesem Menschen mitfühlend und offen zu begegnen. Atmen Sie weiterhin tief und hören Sie bewusst zu, was Ihnen die Person zu sagen hat. Spüren Sie, was Sie ihr gerne sagen möchten und teilen Sie offen Ihre Sichtweise mit.

wiederholungen

Anfänglich verlangt diese Übung nach hoher Konzentration und Aufmerksamkeit; wenn man sie jedoch 2- bis 3-mal durchgeführt hat, fällt es leicht, sie auch in einer stressbeladenen Situation zu nutzen.

Kommunikation die psychischen und physischen weckt Selbstheilungskräfte
Kommunikation
die psychischen
und
physischen weckt
Selbstheilungskräfte

intuitiv leben

Kommunikation die psychischen und physischen weckt Selbstheilungskräfte intuitiv leben akademie bios® Oktober 2012 8

akademie bios®

Oktober 2012

8

i

i

t

it

i

n

n

z

u

a

M

g

l

a

v

b

e

e

n

i i t i t i n n z u a M g l a v

Übung zur Selbstreflexion

Sich in die Lage des anderen Sich in die Lage des anderen zu versetzen zu
Sich in die Lage des anderen
Sich in die Lage des anderen
zu versetzen
zu versetzen

wirKung

Diese Übung bietet Ihnen Unterstützung, wenn es zu einem Konflikt mit einer Person kommt, die Sie Ihrer Meinung nach ungerecht behandelt und sich nicht in Ihre aktuelle Lage einfühlen kann.

dauer

1 Stunde

vorbereitung

Wählen Sie zwecks Durchführung der Übung ei- nen ruhigen Ort und achten Sie darauf, dass Sie nicht gestört werden können.

übung

Setzen Sie sich entspannt, frei und gelassen hin und schließen Sie die Augen. Legen Sie eine Hand auf den Solarplexus und platzieren Sie die andere auf dem Bereich unterhalb des Nabels.

Atmen Sie jetzt bewusst 10-mal tief und langsam ein und aus, während Sie sich auf den Nabel kon- zentrieren.

Lenken Sie die Gedanken nach diesen Atemzügen auf die Person, mit der Sie im Konflikt stehen. Versuchen Sie, sich ihr Gesicht in Erinnerung zu rufen und vergegenwärtige Sie ebenso ihre Augen und Körpersprache, also die Art und Weise, in der sie üblicherweise sitzt, gestikuliert und sich aus- drückt. Erinnern Sie sich an ihre Stimme sowie an typische Aussagen von ihr und daran, welche Tonlage ihre Stimme besitzt.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie diese Per- son exakt vor Ihrem inneren Auge wahrnehmen können, öffnen Sie die Augen und beantworten folgende Fragen:

• Welche Gefühle empfinde ich für diese Person?

• Warum fühle ich mich von ihr nicht verstanden und reagiere verletzt?

• Welche Grundverletzungen könnte diese Person erlitten haben?

• Worin bestand der Auslöser unseres Konfliktes?

• Was wünsche ich mir in dieser Beziehung?

• Bin ich eher der Meinung, dass es am Besten ist, abzuwarten, ob diese Person den ersten Schritt auf mich zugeht, da ich, falls dies nicht der Fall ist, nicht mehr dazu bereit bin, etwas in die Beziehung zu investieren?

Nachdem Sie diese Fragen beantwortet haben, le- sen Sie Ihre Antworten sorgfältig durch.

Entspannen Sie sich anschließend, schließen Sie erneut die Augen und visualisieren Sie die Person, wie sie Ihnen gegenübersitzt. Falte Sie Ihre Hände mit nach oben gerichteten Handflächen auf der Höhe des Solarplexus über- einander. Wenn es Ihnen passend erscheint, visua- lisieren Sie einen Lichtstrahl, der Ihr Herz mit dem Herzen der Person verbindet und sagen Sie zu ihr:

„Ich verzeihe dir, dass du nicht so warst, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich bitte um die Kraft, loszulassen zu können.“

intuitiv leben

es mir gewünscht hätte. Ich bitte um die Kraft, loszulassen zu können.“ intuitiv leben akademie bios®

akademie bios®

Oktober 2012

9

i

i

t

it

i

n

n

z

u

a

M

g

l

a

v

b

e

e

n

i i t i t i n n z u a M g l a v
  Visualisieren Sie, wie sich die Lichtverbindung zwischen den Herzen langsam löst; spüren Sie bewusst
  Visualisieren Sie, wie sich die Lichtverbindung zwischen den Herzen langsam löst; spüren Sie bewusst
 

Visualisieren Sie, wie sich die Lichtverbindung zwischen den Herzen langsam löst; spüren Sie bewusst den Solarplexus, atmen Sie tief und wie- derholen Sie 3-mal mit vollem Bewusstsein den folgenden Satz: „Ich bleibe bei mir und bin offen für eine harmonische Lösung.“

spannen Sie sich dabei. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie nun bei sich angekommen sind, wiederholen Sie im Geist die Affirmation: „ Ich bin geborgen in meiner Kraft“.

wiederholungen

abschluss

Führen Sie die Übung mindestens 1-mal mit der Person, die Sie gerade beschäftigt oder belastet durch. Wenn die Auseinandersetzung bereits lan- ge zurückliegt, empfehle ich, die Übung 2-mal hintereinander durchzuführen und dazwischen 1 Woche Abstand einzulegen.

 

Atmen Sie tief, schließen Sie die Augen und fo- kussieren Sie sich auf Ihren Nabel. Versuchen Sie bewusst Ihren Körper wahrzunehmen, Ihre Füße, dann Ihre Hände und dann Ihren Kopf und ent-

Ihren Nabel. Versuchen Sie bewusst Ihren Körper wahrzunehmen, Ihre Füße, dann Ihre Hände und dann Ihren
Ihren Nabel. Versuchen Sie bewusst Ihren Körper wahrzunehmen, Ihre Füße, dann Ihre Hände und dann Ihren

intuitiv leben

wahrzunehmen, Ihre Füße, dann Ihre Hände und dann Ihren Kopf und ent- intuitiv leben akademie bios®

akademie bios®

Oktober 2012

10