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10 goldene Trading-Regeln Liebe Leserinnen, liebe Leser, beim Trading ist nichts wichtiger als Diszi- plin,

10 goldene Trading-Regeln

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

beim Trading ist nichts wichtiger als Diszi- plin, klare Regeln und natürlich Money-Ma- nagement. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die 10 wichtigsten Trading- Regeln, an die Sie sich unbedingt halten soll- ten.

Regel 1:

Halten Sie Ihre Verluste klein

Das ist die wichtigste Regel im Trading überhaupt: Ohne diese Regel werden Sie lang- fristig keinen Erfolg haben bzw. Geld verlieren.

Konkret: Viele Profi-Trader riskieren je Trade zwei bis drei Prozent je Trade. Das heißt in der Praxis: Riskieren Sie bei jeder einzelnen Trading-Position maximal zwei bis drei Prozent des aktuell investierten Tradingkapitals. Viele Profi-Trader sind auch bereit 10 bis 20 Prozent zu riskieren, weil sie von Ihrer Strategie über- zeugt sind. Das kann auch klappen, ist aber sehr risikoreich.

Ein Beispiel:

Wenn Sie 10.000 Euro in fünf verschiedene Positionen von je 2.000 Euro investieren, soll- ten Sie jede einzelne Position spätestes bei ei- nem Verlust von 200 Euro verkaufen.

Die 200 Euro bedeuten zwar bezogen auf die fünf einzelnen Positionen jeweils ein maxima- les Verlustrisiko von 10 Prozent, jedoch bezo- gen auf die gesamten 10.000 Euro nur 2 Pro- zent. Ein Verlust von 2 Prozent in einem De- pot kann schnell wieder ausgeglichen werden, einer von 20 Prozent oder mehr eher schwer!

Wenn Sie 90 Prozent verlieren, brauchen Sie fast 1.000 Prozent um diesen Verlust wieder zu egalisieren. Verlieren Sie 10 Prozent und

Über den Autor: Sebastian Hell ist seit Jahren anerkannter Experte auf dem Gebiet Futures, Optionen

Über den Autor:

Sebastian Hell ist seit Jahren anerkannter Experte auf dem Gebiet Futures, Optionen und CFDs. 2009 veröffentlichte er ein Fachbuch, welches bei Ban-

ken und Vermögensverwaltern schon jetzt als Standard im deutschsprachigen Raum gilt. Herr Hell ist zudem selbstständiger Händler und gerngesehener Interviewpartner des Deutschen Anlegerfernsehens sowie Referent auf zahlreichen Finanzmessen.

werden dann ausgestoppt, reicht Ihnen an- schließend ein Gewinn von 11 Prozent, um wieder ein ausgeglichenes Konto zu haben.

Verlust

Nötiger Gewinn

-5%

+5,3%

-10%

+11%

-15%

+18%

-20%

+25%

-25%

+33%

-30%

+43%

-40%

+67%

-50%

+100%

-60%

+150%

-70%

+233%

-80%

+400%

-90%

+900%

Die Tabelle zeigt links den erlittenen Verlust und rechts den Gewinn, den Sie erzielen müssen, um den Verlust wieder aufzuholen.

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Das heißt konkret: Immer Stopp-Kurse setzen! Geben Sie diese Stopp-Kurse direkt nach dem Kauf (oder

Das heißt konkret: Immer Stopp-Kurse setzen! Geben Sie diese Stopp-Kurse direkt nach dem Kauf (oder beim Kauf) der Position bei Ihrem Broker ein. Profis setzen Ihre Stopps in der Re- gel so, dass maximal zwei bis drei Prozent des gesamten Trading-Kapitals je Trade verloren werden können. Trick: Sehen Sie Ihre poten- ziellen Verluste als Kosten, die Sie benötigen um die Gewinne zu erzielen."

Regel 2:

Niemals verbilligen

Kaufen Sie niemals - unter keinen Umständen - zu einer Verlust-Position einen weiteren Be- stand hinzu. Niemals!

Regel 3:

Gewinne laufen lassen

Genauso wichtig, wie die Verluste zu begrenz- en, ist es einen Gewinn-Trade nicht frühzeitig glatt zu stellen.

Wichtig: Ein Basiswert (CFD oder Aktie), bei der man 20 bis 30 Prozent im Gewinn liegt, muss (noch) nicht verkauft werden, wenn die Tendenz grundsätzlich in die richtige Richtung läuft. Hier empfiehlt es sich, die Stopp-Loss- Marke regelmäßig nachzuziehen (statt mit klei- nem Gewinn zu verkaufen).

Regel 4:

Traden Sie mit Strategie

Ein großer Börsenfehler ist, ohne eine konkrete Anlage-Strategie zu traden. Nur wenn Sie sich an eine erfolgreiche Trading-Strategie halten, werden Sie auf Dauer Erfolg an der Börse ha- ben: Auch das bekannte Anleger-Magazin "Börse Online" schreibt: "Erfolg an der Börse ist kein Zufall. Es gibt durchaus Methoden, mit denen der Anleger erheblich höhere Gewinne erzielen kann, als der Index.“

Eine erfolgreiche Strategie ist zum Beispiel die "Trend-Strategie". Mehr zu diversen Trading- Strategien finden Sie im Internet oder in Fach- büchern.

Regel 5:

Kaufe teuer, verkaufe teurer

Das Ziel ist nicht billig zu kaufen und teuer zu verkaufen, sondern teuer zu kaufen und noch teurer zu verkaufen. Wir können nie wissen, welcher Preis "niedrig" ist - noch wissen wir, was ein "hoher" Preis ist. Erinnern Sie sich immer, dass Zucker einmal von 1,25 US-Dol- lar pro Pfund bis auf 0,02 US-Dollar pro Pfund gefallen ist und somit auf diesem Weg häufig als sehr "billig" bezeichnet wurde.

Regel 6:

The trend is your friend

A) In Bullenmärkten dürfen wir nur "Long"

oder "Neutral" sein und in Bärenmärkten dür- fen wir nur "Short" oder "Neutral" sein. Das

scheint vielleicht selbstverständlich, ist es aber nicht und es ist ein Lehrsatz, der von viel zu vielen erst viel zu spät gelernt wird. B) Tun Sie einfach mehr von dem, was funkti- oniert, und weniger von dem was nicht geht! Wenn ein Markt stark ist, kaufen Sie mehr; wenn ein Markt schwach ist, verkaufen Sie mehr!

C) Verkaufen Sie in Märkte, die die größte

Schwäche zeigen und kaufen Sie in jene mit der größten Stärke.

Regel 7:

Nicht auf einer Meinung beharren

"Märkte können länger unlogisch bleiben als Sie persönlich zahlungsfähig sind"!

Versuchen Sie nicht, dem Markt Ihre eigene Meinung aufzudrängen. Beispiel: Bei der VW- Kursexplosion auf 1.000 EUR haben einige Trader (wie Milliardär Merkle) zu früh auf fal- lende Kurse spekuliert. Fazit: Sie sind heute pleite. Der Markt ist die "Summe allen Wissens" und die "Summe der Ignoranz all jener, die sich darin tummeln". Wir sollten es nicht wagen, mit dem Markt über dessen Weisheit zu strei-

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ten. Seien Sie bereit, Ihre Meinung schnell zu ändern und setzen Sie Stopp-Kurse. Regel 8:

ten. Seien Sie bereit, Ihre Meinung schnell zu ändern und setzen Sie Stopp-Kurse.

Regel 8:

Die Natur des Tradings

Trading verläuft in Zyklen: Einige sind gut, die meisten aber schlecht! Traden Sie mutig und aggressiv, wenn Sie am Gewinnen sind; Traden Sie klein und bescheiden, wenn es schlecht läuft. In "guten Zeiten" sind sogar Fehler gewinnbrin- gend; in "schlechten Zeiten" gehen manchmal sogar die am besten analysierten Transaktio- nen schief. Dies ist die Natur des Handels mit Kapitalanlagen!

Regel 9:

Charttechnik + Fundamentale Analyse kombinieren

Um erfolgreich zu handeln, sollten die "tech- nische Analyse" und "fundamentale Analyse" vereint werden. (Mehr zu den Analyseformen finden Sie in diversen Büchern und im Internet). Es gibt natürlich auch erfolgreiche Trading-Strategien, die nur auf Chart- oder Fundamentaltechnik basieren. Jedoch können Sie Ihre Trefferquote erhöhen, wenn Sie beide "Waffen" kombinieren.

Regel 10:

Bärenmärkte sind gewaltsamer als Bullenmärkte

Das gilt insbesondere auch für ihre Gegenbe- wegungen bzw. Korrekturen. Passen Sie hier besonders auf!

10 Trading-Regeln im Überblick:

1) Halten Sie Ihre Verluste klein

2) Niemals verbilligen

3) Gewinne laufen lassen

4) Traden Sie mit Strategie

5) Kaufe teuer, verkaufe teurer

6) The trend ist your friend

7) Nicht auf einer Meinung beharren

8) Die Natur des Tradings

9) Charttechnik + Fundamental

10) Bärenmärkte sind gewaltsamer als Bullenmärkte

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