Sandra Stelmach

Weblogs für den Spanischunterricht
– Grundlagen, Bedingungen und Möglichkeiten des Weblog-Einsatzes im Fremdsprachenunterricht Spanisch zur Förderung von Fachkompetenzen und Schlüsselqualifikationen für das Leben in der Wissensgesellschaft

MaSterarbeit

Gutachterinnen: Prof. Dr. Christiane Neveling Melanie Bächer
Adresse: Matrikelnummer: E-Mail-Adresse: Wilhelm-Sammet-Straße 4 04129 Leipzig 1042062 S.Stelmach@gmx.de

inhaltsverzeichnis
1 Ausgangspunkt und Motivation der Auseinandersetzung mit dem Thema sowie Darstellung des Argumentationsverlaufs 2 Von der Industrie- zur Wissensgesellschaft
2.1 Wissen – konstruktiv, situativ und sozial 2.2 Die Wissensgesellschaft 2.3 Das digitalisierte Wissen: Chancen und Risiken 2.4 Der Mensch in der Wissensgesellschaft 2.5 Wo muss der Weg hingehen? – JIM-Studie 2011 sowie Bildungsund Wissensdelphi 1996/98

4 – 14

7 – 14
7 8 9 11 12

3 Neue Medien = Neues Lernen im Fremdsprachenunterricht Spanisch
3.1 Kompetenzen für ein lebenslanges Lernen
3.1.1 Medienkompetenz 3.1.2 Kooperationskompetenz 3.1.3 Selbststeuerungskompetenz

15 – 24
15
16 17 18

3.2 Förderung von Lernkompetenzen im Fach Spanisch
3.2.1 Direkte oder indirekte Förderung 3.2.2 Die Verknüpfung der Lernkompetenzen im Spanischunterricht

18
19 20

3.3 Implikationen für den Fremdsprachenunterricht Spanisch
3.3.1 Aufgabenorientierung 3.3.2 Handlungsorientierung 3.3.3 Komponeneten handlungs- und aufgabenorientierter Lernumgebungen

21
21 22 22

4 Weblogs – Was ist das?
4.1 Die Geschichte der Weblogs 4.2 Bestandteile von Weblogs 4.3 Kategorisierung von Weblogs 4.4 Weblogs: Eine Definition

25 – 30
25 26 28 29

5 Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch
5.1 Gegenüberstellung webbasierter Internettools für den Fremdsprachenunterricht
5.1.1 Synchrone und asynchrone webbasierte Kommunikationstools 5.1.2 Content Management Systeme (CMS) und Learning Management Systeme (LMS) 5.1.3 WebQuests 5.1.4 Vergleich von Weblogs mit Kommunikationstools und (Learning) Content Management Systemen

31 – 48
31
31 33 34 35

5.2 Aspekte bei der Weblog-Arbeit im Fremdsprachenunterricht Spanisch
5.2.1 Motivationale Aspekte 5.2.2 Schulung von Lernkompetenzen 5.2.3 Förderung funktionaler kommunikativer Kompetenzen

36
36 37 38

5.3 Möglichkeiten des Weblog-Einsatzes 5.4 Risiken und Bedingungen des Weblog-Einsatzes
5.4.1 Erfahrungsberichte: Risiken beim Weblog-Einsatz zu Bildungszwecken 5.4.2 Bedingungen des Weblog-Einsatzes im Spanischunterricht

41 44
44 45

6 Die Simulation eines Weblog-Projekts für den Fremdsprachenunterricht Spanisch: Los sucesores de Colón
6.1 Die Vorbereitungsphase – Antes de la aplicación
6.1.1 Die Projektidee: Lerngruppe, Thema und Weblog-Modell 6.1.2 Organisatorischer Rahmen: Ressourcen, Lernziele und Strukturierung 6.1.3 Vermittlung: Technische und sprachliche Mittel und Lerntechniken

49 – 57
49
49 50 51

6.2 Die Durchführungsphase – Durante la aplicación del blog
6.2.1 Weblogs: Anbieter und Einstellungen 6.2.2 Der Lehrer-Blog 6.2.3 Die Schüler-Blogs 6.2.4 Integration in den laufenden Unterricht

52
52 53 54 55

6.3 Die Nachbereitungsphase – Después de la aplicación del blog
6.3.1 Erstellung und Präsentation des Lernprodukts 6.3.2 Bewertung und Evaluation des Weblog-Projekts

56
56 56

7 Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch? – Resümee und Ausblick 8 Literaturverzeichnis 9 Anhang 10 Eidesstattliche Erklärung

58

60 64 76

auch zur Vermittlung eines kritischen Medienbewusstseins beitragen. wurde in neuster Zeit auch von Schulbuchverlagen erkannt. Doch der Einsatz moderner Medien im fremdsprachlichen Unterricht ist keine Neuheit. fortan: BMBF 2010). Es ist daher an der am Lehrenden selbst. definiert und miteinander verknüpft. solche Medien für den eigenen Unterricht zu funktionalisieren. Vor einem bildungspolitischen Hintergrund stellt sich die Frage. Empathie und Perspektivwechsel sowie Informationsbeschaffung und -verarbeitung (vgl.1 Ausgangspunkt und Motivation der Auseinandersetzung mit dem Thema sowie Darstellung des Argumentationsverlaufs Die Weiterentwicklung innovativer Technologien hat sich seit der Industrialisierung rapide beschleunigt. hat die Verschiebung von einer Wissensvermittlung hin zu einem Kompetenzerwerb befördert. h. sondern befördern auch die Umwertung der Bedeutung deklarativen Wissens. Auch auf bundesdeutscher Ebene wurde die Bedeutung der Medienbildung für die Chancengleichheit. In den Fremdsprachendidaktiken wurden solche Anwendungen für schulische Zwecke instrumentalisiert. durch die Vielfalt modaler Repräsentationen. dessen Funktionsprinzip die Partizipation aller an den digitalen Inhalten ermöglicht. Spätestens seit der kommunikativen Wende in den 1960er Jahren kann für den fremdsprachlichen Unterricht ein verstärkter Einsatz moderner Medien festgestellt werden. sondern kann. Auf internationaler Ebene wurde dieses Thema bereits 2005 von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development. Dieses ist in Form von Daten unkompliziert und schnell weltweit jederzeit durch jedermann abrufbar. die eine mehrkanalige Verarbeitung von Informationen und die interaktive Anwendung derselben ermöglichen. Seitdem Computer und Internet auch in die heimischen Zimmer vorgedrungen sind. Die schnelle und unkomplizierte Verarbeitung von Wissen durch die digitalen Medien Computer und Internet ermöglichen nicht nur eine starke Verdichtung der Informationen.0-Anwendungen. wie Medienkompetenz. Die Notwendigkeit multimodaler Präsentationen. d. Diese können nicht als materielles Medium einem Lehrwerk beigefügt werden. aber auch CD-Roms und Musik-CDs mit Hörtexten und Arbeitsaufträgen sind mittlerweile grundlegender Bestandteil. SMK Sachsen 2011:XIII f) verfasst. rücken vor allem diese Medien in den Fokus des Interesses fachdidaktischer Publikationen. Das moderne Lehrwerk integriert zahlreiche herkömmliche und digitale Medien. gesellschaftliche Teilhabe und persönliche Entwicklung erkannt (Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das authentische Material wirkt nicht nur modellbildend. Insbesondere die Entstehung des Web 2. In Arbeitsaufträgen wird darüber hinaus zunehmend zur Internetrecherche angeleitet. Hier werden auch für das Fach Spanisch an Gymnasien Zielformulierungen für die Vermittlung fächerübergreifender Kompetenzen. WebQuests (Grünewald 2004 & 2008. die grundlegend für das Leben in einer zukunftsorientierten Gesellschaft sind (2005).0 im Jahr 2001. Eine wichtige Rolle wird dabei der „interaktiven Anwendung von Medien und Mitteln“ zugeschrieben. fortan: OECD) thematisiert. So finden sich Publikationen zur Verwendung von Podcasts (Kraus 2003). In einer Broschüre der OECD werden Schlüsselqualifikationen ausgewählt. gelernt zu werden. wert ist. Steveker 4 . Problematisch erweist sich für Schulbuchverlage jedoch die Adaption von Web 2. So wird das Schülerbuch im Klett-Verlag durch ein Arbeitsheft und grammatisches Beiheft ergänzt. was heutzutage noch wissenswert ist. Daraufhin formulierte Empfehlungen haben längst Einzug in Curricula und Lehrpläne der Länder gefunden.

Grundlage der vorliegenden Arbeit ist die intensive Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Gegebenheiten in die schulisches Fremdsprachenlernen eingebettet ist.1).com) reflektierend begleitet. dem Audioforum voxopop (2011b). Ausgehend von den Forderungen an Bildungseinrichtungen. So wurde die Entwicklung dieser Arbeit durch einen Weblog (www. wie diese allgemeinen Lernkompetenzen im Unterrichtsfach Spanisch an Gymnasien gefördert werden können bzw. ebenfalls eine Web 2. aber auch auf dem von der OECD (2005) aufgestellten Modell zur Auswahl und Definition von Schlüsselkompetenzen (Kapitel 3. Sie hat sich mit Weblogs schon zur Präsentation künstlerischer Produkte und der Möglichkeit zur Kontaktknüpfung mit anderen Kunstschaffenden auseinandergesetzt und ist selbst Autorin eines Weblogs. Um näher zu beleuchten. Im Anschluss wird untersucht. Dabei werden auch Schwierigkeiten (Kapitel 2.0-Anwendung.com) für den Spanischunterricht entwickelt. Da jedoch im Kontext von Schule nicht nur die Entwicklung der Gesellschaft im Mittelpunkt steht. der Lernplattform moodle (Steveker 2004. der sich in einer solchen Gesellschaft orientieren muss. da den Weblogs im bisherigen fachdidaktischen Diskurs für das Fremdsprachenlernen kaum Bedeutung beigemessen wird.4) thematisiert. die aus den Studien abgeleitet werden können widmet sich Kapitel 3 den für das Leben in einer Wissensgesellschaft notwendigen Lernkompetenzen. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll die Eignung von Weblogs.I Ausgangspunkt & Motivation der Auseinandersetzung mit dem Thema sowie Darstellung des Argumentationsverlaufs 5 2004. Im Rahmen einer Projektarbeit wurde bereits im Wintersemester 2011/12 ein Entwurf eines Weblogs (www. Das Thema ist dadurch besonders reizvoll. Zudem schreibt die Verfasserin dieser Arbeit aus persönlicher Erfahrung diesem Medium eine große Bedeutung für fremdsprachliche Lernprozesse zu.und Wissensdelphis von 1996/98 (Kapitel 2. die zwangsläufig durch die digitale Verarbeitung von Informationen in der heutigen Gesellschaft auftreten. sondern auch die Individualinteressen der Schülerinnen und Schüler. welche Modelle des kompetenzorientierten Fremdsprachenunterrichts bereits existieren (Kapitel 3. Dabei stützt sich die Darstellung vor allem auf lernpsychologische Erkenntnisse der Autoren Heinz Mandl und Ulrike-Marie Krause (2001). Legutke 2008. In die vorliegende Arbeit sind folglich persönliche Erfahrungen und Erkenntnisse aus bisherigen Projekten mit eingeflossen. Mit der Untersuchung der Ergebnisse des Bildungs. deren wichtigste Ressource Wissen und Bildung geworden sind (Kapitel 2. Wikis (Thaler 2008.aealterego. liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Leben der Jugendlichen in unserer Wissensgesellschaft und ihrem Umgang mit den digitalen Medien. An dieser Stelle liegt das Hauptaugenmerk auf der Rolle des Menschen (Kapitel 2.3).wordpress. Anschließend wird ein kurzer Blick geworfen auf die Entwicklung hin zu einer Gesellschaft. Thaler 2008).paellaconmarisco. de Hauf Quintero 2009.und Lernarrangements aus einer bildungspolitischen Perspektive beleuchtet.5) wird unterstützend die Notwendigkeit neuer Lehr. Über diese Umstände soll vor allem die Auswertung der JIM-Studie 2011 (Kapitel 2. Dabei steht der Begriff der „Wissensgesellschaft“ im Zentrum des Interesses.2). Grünewald 2011) und vielen weiteren Anwendungen. Hutz 2008. Heckmann 2011a).2).5) Aufschluss geben. für den fremdsprachlichen Spanischunterricht untersucht werden.wordpress.1). was sich dahinter verbirgt. wird der Begriff “Wissen“ zunächst aus konstruktivistischer Sicht betrachtet (Kapitel 2. Hieraus sollen letztendlich Implikatio- .

4 eine Definition dieses Mediums abgeleitet werden. um am konkreten Beispiel aufzuzeigen. Im Anschluss hieran werden Weblogs im Hinblick auf die Vermittlung der allgemeinen Lernkompetenzen und der funktionalen kommunikativen Kompetenzen im Fachunterricht Spanisch (Kapitel 5.2).2) untersucht sowie Einsatzmöglichkeiten (Kapitel 5.1) wird gefolgt von der Beschreibung der Bestandteile von Weblogs (Kapitel 4. die noch vor dem Beginn der Weblog-Arbeit (antes) getroffen werden müssen (Kapitel 6. Anschließend erfolgt die Beschreibung des Projektverlaufs und des Weblog-Konzepts (durante) (Kapitel 6.3) und Bedingungen für die Weblog-Arbeit abgeleitet (Kapitel 5.1). .und fachdidaktische Konzepte des kompetenzorientierten Unterrichtens in den Fokus genommen wurden.2) und zuletzt erfolgt eine Vorstellung der Möglichkeiten der Weiterverarbeitung der mit den Weblogs gewonnen Ergebnisse (después) (Kapitel 6.2) und dem Versuch einer Kategorisierung derselben. Das behandelte Feld ist bisher nur wenig erforscht und empirische Studien zum Einsatz von Weblogs im schulischen Fremdsprachenunterricht existieren bisher im deutschsprachigen Raum nur vereinzelt (Raith 2008. werden in Kapitel 4 Weblogs thematisiert. Ausgehend von den in den Kapitel 4.1 bis 4. In Kapitel 6 wird schließlich der Verlauf eines Weblog-Projekts simuliert.3 gewonnen Erkenntnissen soll in Kapitel 4. wie Schlüsselqualifikationen und fachliche Kompetenzen des Spanischunterrichts mit Weblogs gefördert werden können.I Ausgangspunkt & Motivation der Auseinandersetzung mit dem Thema sowie Darstellung des Argumentationsverlaufs 6 nen für die Gestaltung von Lernarrangements für den Fremdsprachenunterricht Spanisch abgeleitet werden (Kapitel 3. Schweizer Medieninstitut für Bildung und Kultur 2011). Bei der Darstellung erfolgt ein Rückgriff auf ein bewährtes Schema zur Veranschaulichung der Phasierung der Arbeit mit Medien: Zuerst werden Maßnahmen und Festlegungen beschrieben. Ein kurzer geschichtlicher Abriss über die Entstehung der Weblogs (Kapitel 4.1). Die vorliegende Arbeit kann daher als kleiner Stein auf dem Weg zur Exploration des Weblog-Einsatzes für schulische Zwecke verstanden werden.3).3. Nachdem nun allgemein.4). Der Einstieg in Kapitel 5 erfolgt über den Vergleich von Weblogs mit anderen Internetmedien (Kapitel 5. um Vorzüge von Weblogs gegenüber diesen herauszustellen.

dass sie anpassungsfähig. angeordnet und miteinander verknüpft – das prozedurale Wissen (vgl. Diese beiden Wissensspeicher werden unterteilt in deklaratives und prozedurales Wissen (ebd. Daher rücken vor allem individuelle Lernprozesse und die Bedeutung der Metakognition zur Überwachung des Lernens in den Mittelpunkt. sich selbst neues Wissen anzueignen. Die Ergebnisse der JIM-Studie 2011 lassen erkennen. Selbstverständlich wird auch deklaratives Wissen bereitgestellt. . Dieser hat seit der Renaissance einen starken Bedeutungswandel erfahren. dass wir seit der Aufklärung in wissensorientierten Gesellschaften leben. verarbeitet.und Lernprozesse von Dieter Wolff (1993 apud Grünewald 2009:62). situativ und sozial Die Kognitionswissenschaften prägten die Erkenntnisse über fremdsprachliche Lernprozesse spätestens seit dem Modell sprachlicher Verarbeitungs. (de Haan 2003:6f) In dieser Gesellschaft. In diesem Zusammenhang spielen die Theorien des radikalen und gemäßigten Konstruktivismus eine Rolle. Heutzutage wird er als Grundlage und Ressource unserer modernen Gesellschaft verstanden: Wenn auch die Rede von der „Wissensgesellschaft“ erst mit den 1960er Jahren beginnt. Diese werden von einer Software. sich viel deklaratives Wissen über eine Sprache anzueignen. während das prozedurale für die Anordnung. Bewertung und Koordination dieser zuständig ist. Grünewald zieht zur Untermalung eine Computermetapher heran: Beim Tippen auf der Tastatur stellen die einzelnen Buchstaben die Informationen dar – das deklarative Wissen. Hiernach wird der Mensch als „informationsverarbeitendes System“ (Grünewald 2009:62) verstanden.als auch sein Sprachwissen zurückgreift.2 Von der Industrie. Heutzutage ist es weniger das Ziel von Fremdsprachenunterricht. die zunehmend von digitalen Technologien geprägt ist.und Bildungsdelphi von 1996/98 geben sie einen Ausblick auf die Entwicklungstendenzen unserer Gesellschaft sowie die Notwendigkeit der Anpassung von Lehr. Ebenso wie die Ergebnisse des Wissens. welches die Realität nicht objektiv erfassen. wird von den Menschen erwartet. Welchen Stellenwert das Sprachwissen für den Fremdsprachenerwerb hat ist jedoch bisher ungeklärt (vgl. die den Gebrauch der Fremdsprache ermöglichen. sondern durch Wissen und Fertigkeiten erworbene Positionen die Gesellschaft strukturieren sollen. Grünewald:62). dass wissenschaftliche Rationalität und Argumente. um ein höheres Sprachniveau zu erreichen. dass die digitalen Technologien bereits eine große Rolle im Alltag der Jugendlichen spielen. der sprachliche Informationen verarbeitet und dabei sowohl auf sein Welt. Denn seither gilt. Diesen zufolge ist der Menschen ein „informationell geschlossenes Wesen“ (Grünewald 2009:63). wie einem Textverarbeitungsprogramm. Dabei umfasst das deklarative Wissen die zu verarbeitenden Informationen. als vielmehr Kompetenzen und Fähigkeiten zu vermitteln.1 Wissen – konstruktiv.). Grünewald 2009:62). Einsicht und Kenntnisse. Im Fokus des Interesses steht die Frage. so lässt sich mit Recht behaupten. flexibel und in der Lage sind. soll im Folgenden zunächst eine Auseinandersetzung mit dem Begriff „Wissen“ erfolgen. wie Erwerbsprozesse beim Fremdsprachenlernen optimiert werden können. 7 2. da dies nach wie vor zwingende Voraussetzung ist. sondern nur subjektiv verarbeiten kann. nicht vererbte Privilegien.und Lernformen an die veränderten Rahmenbedingungen.zur Wissensgesellschaft Um eine Annäherung an den Begriff „Wissensgesellschaft“ zu erreichen.

zur Wissensgesellschaft 8 Auf Grundlage von individuellen Erkenntnissen und sozialen Aushandlungsprozessen mit anderen Individuen. . sich seinen Lernprozess bewusst zu machen und diesen zu optimieren. In Anbetracht der gegenwärtigen Bedeutung des Wissens als wichtige wirtschaftliche und persönliche Ressource. DVDs oder in Form digitaler Texte gespeichert und über Internetanwendungen verbreitet und verviel1 Dieser Prozess wurde bereits 1450 durch Gutenberg in Gang gesetzt. unlimitierte und zugleich unkomplizierte Verbreitung von Informationen. soll nun auf den Begriff der „Wissensgesellschaft eingegangen werden. Um dieser letzten Auffassung gerecht zu werden. dass Wissen nicht passiv durch Instruktionen erworben werden kann.oder Soll-Zustand beschreibt. Lane geprägt (vgl. die in einen situativen Kontext eingebettet sind. 2. Sie ermöglichen die schnelle. wird eine subjektive Realität konstruiert. ist verbunden mit unterschiedlichen Verständnissen des Begriffs. inwieweit die Wissensgesellschaft einen Ist. kann bereits von einer Wissensgesellschaft gesprochen werden (Mandl & Krause 2001:3). Ein anderes Verständnis des Begriffs Wissensgesellschaft beschreibt diesen jedoch als Soll-Zustand. E. Moderne Technologien und die digitalen Medien spielen hierfür in der heutigen Zeit eine besondere Rolle. dass alle Menschen gleichberechtigt am Prozess der Erarbeitung von Wissensbeständen partizipieren können.II Von der Industrie.und Informationsbestände durch die Entwicklung neuer Informationstechnologien rasant zunehmen. selbstgesteuerter. Jahrhunderts festgestellt worden. Auslöser war der sich anbahnende Bedeutungswandel von Wissen seit den 1950er Jahren. Die Frage danach. de Haan 2003:6). Daraus lässt sich die Erkenntnis ableiten. Der Fokus liegt bei dieser Sichtweise auf der ethisch verträglichen Handhabung von Wissen und Technologien (Mandl & Krause 2001:3 f). konstruktiver. situativer und sozialer Prozess“ (2001:5). so André Gorz. sondern sich der Lernende vielmehr aktiv und kreativ in seinen Lernprozess einbringen muss. spiele „im gesellschaftlichen Produktionsprozess bereits die bei weitem wichtigste Rolle“ (2001:2). bewusst und lebenserleichternd sowie sozial unschädlich eingesetzt werden. Der Begriff knowledge society wurde 1966 vom Soziologen R.1 Heutzutage kann Wissen in Form von CDs. Durch die Innovation des Buchdruckverfahrens ermöglichte er die Verbreitung des in Büchern gesammelten Wissens. Dabei hilft ihm metakognitives Wissen. „Wissen“. also Wissensbeständen. Diese Feststellung wird gestützt durch die Tatsache. Mandl und Krause fassen die Erkenntnisse des Konstruktivismus über den Erwerb von Wissen zutreffend zusammen als „aktiver. Nachdem ein kurzer Einblick in das dieser Arbeit zugrunde liegende Konzept des Wissensbegriffs gegeben wurde. Nur auf diese Weise können gleiche Entwicklungschancen erhalten werden und einzelne Personen ihre individuelle Persönlichkeit entfalten. In der Wissensgesellschaft sollen neue (technische) Möglichkeiten reflektiert. muss in einer demokratisch ausgerichteten Gesellschaft sichergestellt werden.2 Die Wissensgesellschaft Der Strukturwandel hin zu einer Wissensgesellschaft ist bereits in den 60er Jahren des 20. da gedruckte Texte bis dato nur in geringen Auflagen und sehr kostenaufwendig produziert werden konnten und entsprechend nur wohlhabenden Bürgern zugänglich waren. dass die Wissens.

die user. Lehrern und Politikern nimmt man ihre Allwissenheit nicht länger ungefragt oder „unge-google-d“ ab. Dessen Artikel sind mitunter 25 Jahre alt. wie sie im Zusammen mit dem Web 2. 2. Dennoch erscheint der Vergleich mit der Doxa3 naheliegend. sondern auch digital bzw.“ (Hornig 2006b:69). Ärzten. zu mehr Vernetzung. Ausgangspunkt für die heute das Internet kennzeichnende Produsage war der Umbruch des Internets vom Web 1.at/ mediamanual/editorial/index. laufen rege Diskussionen ab. 5 Web 1. Dabei bezeichnet der Begriff Web 2. Hinter den Kulissen. einer Ansammlung weltweiten Laienwissens. Dieser Aussage Bolz‘ ist formal zuzustimmen.zur Wissensgesellschaft 9 fältigt werden. „Die Expertokratie verliert an Boden. an Legitimität“.0 abgeleitetes Retronym. Wikipedia ist nur ein Beispiel für die Demokratisierung des Internets: „In diesem neuen Web-Zeitalter spielen die Nutzer.06. welches mit dem Expertenwissen konkurriert. welches die Griechen durch das wissenschaftlich fundierte Wissen.Die Zukunft?! 2008a). die Hauptrolle: Aus passiven Konsumenten werden höchst aktive Produzenten“ (ebd.php) in der mit Artikeln zu Medienerziehung und der Beschreibung von Medienprojekten auf die „digitale Wende“ in adäquater Weise reagiert wird. 4 Produser ist eine Zusammensetzung aus den englischen Worten producer (Produzent) und user (Nutzer) und beschreibt die Rolle des Menschen im Web 2.3 Das digitalisierte Wissen: Chancen und Risiken Mit der steigenden Nutzung des Internets vermehrt sich auch der darin aufbereitete Wissensvorrat. zu neu2 Ein gutes Beispiel ist das österreichische Online-Magazin Medienimpulse (http://www. dass Wikipedia eine vollkommen andere Funktionsweise zugrunde liegt. produser4.0 . Statt eines Zusammenbruchs wurden neue interessante Anwendungen entwickelt. In einem Interview mit der spiegel bemerkt der Kommunikationswissenschaftler Norbert Bolz zur Online-Enzyklopädie Wikipedia: „[Sie] kriegen natürlich niemals so wunderbar hoch abstrahierte Beiträge wie etwa im Historischen Wörterbuch der Philosophie. die Episteme.II Von der Industrie. 3 Bolz beschreibt die Doxa als das reine Meinungswissen.0 . in den Foren. sie werden zu „eigensinnig Wissenden“ (Hornig 2006b: 69). wie die von Konsum und Produktion oder Experte und Laie. Jahrhunderts bezeichnet (Web 2. sondern vielmehr die „Veränderung der Internetkultur hin zu mehr Beteiligung der Internetnutzer an der Gestaltung von Inhalten. ablösen wollten (Hornig 2006b:68). sogar ausschließlich für das Internet geschrieben. welcher durch das Zerplatzen der Dot-Com-Blase im Jahr 2001 eingeleitet wurde (Web 2. ob sich die steigende Quantität auch auf die Qualität des online verfügbaren Materials auswirkt. Lehrerinnen bzw.05 zum Web 2.) bzw.0 bezeichnet werden.mediamanual. 6 Die Bezeichnung stammt vom Interneterfinder Tim O‘Reilly. Dadurch werden gewohnte Dichotomien in Frage gestellt. Es ist jedoch fraglich.2 Selbstverständlich bringt die Digitalisierung und rapide Verbreitung von Wissen via Internet auch Probleme mit sich. welcher im Oktober 2004 in San Francisco eine von ihm organisierte Konferenz über die neuesten Internettrends so benannte (Hornig 2006a:70). Jedoch muss beachtet werden.Die Zukunft?! 2008a). weshalb im Folgenden auf die Chancen und Gefahren der digitalen Repräsentation und Verbreitung von Wissensinhalten eingegangen werden soll. welches den Zustand des Internets in den 90er Jahren des 20. erklärt Bolz (Hornig 2006b:68 f). Fachliteratur wird teilweise nicht nur gedruckt veröffentlicht. deren Ziel die korrekte und objektive Darstellung der in den Artikeln verarbeiteten Fakten ist.0 „keine einzelne Software oder einen konkret fassbaren Vorgang“ (Grünewald 2011:4). . Die Menschen werden zunehmend selbstbewusster und überzeugter von ihrem Wissen.0 ist ein aus dem Begriff Web 2. aber sie sind durchreflektiert und stimmig.0.

. Diese machen marktführenden Konzernen wie Microsoft und Apple starke Konkurrenz. um keinen „Flurschaden“ bei den Suchmaschinen anzurichten. Die kollektive Intelligenz der Produser überragt die der herkömmlichen Printmedien in vielen Bereichen: „Unter den richtigen Umständen sind Gruppen bemerkenswert intelligent . Anatomiebeschreibungen und vermeintlichen Fotografien führt (42.. Angelhinweisen.300 Suchergebnisse bei Google.).] isolieren“ (Brecht apud Hornig 2006a:64). Aufgrund der Benutzerfreundlichkeit und der intuitiven Bedienbarkeit kann nun jeder in kurzer Zeit mit den neuen Funktionen vertraut werden und an deren Gestaltung partizipieren (vgl. fragt Cornelia Lange 7 Als open source wird Software bezeichnet.8 Erstaunlich ist. wie Webseiten von Suchmaschinen bewertet und sortiert werden.zur Wissensgesellschaft 10 en Kommunikations. die kostenlos zur Verfügung gestellt wird und von einer Gemeinschaft von Programmierern immer weiter verbessert wird. 9 Die Frau des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff fordert die Löschung von Gerüchten über eine Vergangenheit im Rotlichtmilieu.07. Stand: 25. Die Selbstorganisation von Gemeinschaften hat jedoch nicht ausschließlich positive Effekte. zum anderen weil sie den Markenprodukten hinsichtlich Qualität und verfügbaren Funktionen nichts nachstehen. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist die Entwicklung von Open Source-Software7. 8 Das Computermagazin wollte auf diese Weise herausfinden. Mit den Web 2. Dass dieses nicht nur theoretischer Natur ist.II Von der Industrie. .2012). Informationen aus dem Internet zu bewerten. Heckmann 2011b:13 f). Die Meldungen kursierten auf den Seiten zahlreicher Blogger und hatten sich. (Kaiser apud Franzmann 2006:28) Ulrike Kaiser umreißt mit dieser Aussage ein weiteres Problemfeld des Internets..0-Anwendungen verwirklicht sich auch die von Bertolt Brecht in seiner Radiotheorie geforderte Partizipation des Empfängers: Die vielen Empfänger sollen nicht von einem Sender belehrt werden. sondern diese sollen den „Zuhörer […] auch sprechen [. Der aktuelle Rechtsstreit zwischen Bettina Wulff und dem Suchmaschinenanbieter Google9 veranschaulicht eine weitere Problematik: Daten die einmal im Internet gespeichert werden. können nicht ohne Weiteres wieder gelöscht werden. Wenn sich nicht Möchtegerne. Wahrheit von Halbwahrheit. über Verlinkungen. „Ist Bürgerjournalismus eine neue Chance für weltweite Demokratie?“. „Der Urtraum der Aufklärung scheint wahr zu werden. Internetseiten zur „Hommingberger Gepardenforelle“ zu erstellen. sich vernetzen und dadurch zu einflussreichen Fronten formieren können.und oft klüger als die Gescheitesten in ihrer Mitte“ (James Surowiecki apud Hornig 2006a:63). Im April 2005 startete das Magazin c‘t einen Wettbewerb. die durchaus detailliert und glaubwürdig aufbereitet sind.“ schreibt der spiegel (Hornig 2006a:62). wie das Betriebssystem Linux oder die Office-Anwendungen OpenOffice und LibreOffice. Das Projekt verdeutlicht. einmal weil sie kostenlos zur Verfügung stehen. Das Internet bietet einen Nährboden für radikale Splittergruppen. die ihre Meinungen im Internet verbreiten.und Arbeitsformen. Verstehen von Verdrehen.“ (ebd. Wichtigtuer und multiple Mogler mit ins informative Getümmel stürzen und kräftig drauflos fabulieren könnten. bei dem dazu aufgerufen wurde. kann am folgenden Beispiel verdeutlicht werden. dass der Suchbegriff noch heute zu zahlreichen Internetseiten mit Kochrezepten.. Wenn nur immer Information von Desinformation zu trennen wäre. sehr schnell verbreitet. Ein solcher Fisch existiert nicht und der Begriff wurde gewählt.] machen und ihn nicht [. wie schwierig es ist.

(Poltermann 2001:13) Es steht folglich der Erwerb von Kompetenzen und nicht das Abrufen von Fakten im Zentrum. misleading. Doch insbesondere die dargestellten Probleme zeigen. . Die Innovationskraft der digitalen Medien führt zur schnellen Alterung der Informationen und damit verbunden zu einer Entwertung (deklarativer) Wissensbestände. weniger vermögende.4 Der Mensch in der Wissensgesellschaft Die Wissensgesellschaft ist durch die rapide Entwicklung der Technologien im ständigen Wandel begriffen. Im Hinblick darauf fasst Davidson und Goldberg die Vor. i. Daher soll im anschließenden Abschnitt auf die Rolle der Menschen als Nutzer dieser digitalisierten Welt eingegangen werden. wie sie die Welt. ihre Lebensverhältnisse gestalten wollen“ [Hv. um das Wort zu ergreifen. ist Chance und Herausforderung zugleich. wie die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. important. gegenüber dem Anteil der Lebenszeit. even (potentially) dangerous and destructive to the compelling. (Davidson & Goldberg 2009:24 f) Zusammenfassend kann festgehalten werden. Arbeitseifer. Für solche Produktionsprozesse wird die Umorientierung hin zu neuen Wissensformen notwendig. die früher für den Produktionsprozess wichtig waren. Andererseits kommen durch die digitale Anonymität jedoch gerade diejenigen zu Wort. and (potentially) life-enhancing and life-saving. dass die Entwicklung des Internets und der digitalen Partizipation nicht mehr aufzuhalten sind. dass der unaufgeklärte Umgang mit den modernen Medien unter Umständen Gefahren birgt. auf dem Arbeitsmarkt noch wettbewerbsfähig zu sein. Diese Kompetenzen. angesichts der beschriebenen Auswirkungen und Chancen. […] ohne von einem einzigen Menschen noch „gewusst“ zu sein“ (Gorz 2001:10). mit denen der einzelne konfrontiert wird. Während man früher noch an einen vorgeschriebenen Lebenslauf nach dem Schema Schule – Ausbildung – Familie – Ruhestand gebunden war und nach dem Motto „Lernen fürs Leben“ agierte. Wissbegierde und Offenheit gegenüber Neuem: Die Menschen „haben die Möglichkeit und müssen sich mit der Frage befassen. Dies kann. können heute mittels der neuen Medien „zu einem rapide wachsenden Teil von den Menschen getrennt. die sonst zu schüchtern wären oder denen Mittel und Wege fehlen.] facilitated the proliferation of information. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf die Herausforderungen gelegt.zur Wissensgesellschaft 11 (2007:8) und spielt damit auf ein weiteres Problemfeld an: Es beteiligen sich vor allem die industrialisierten Staaten und deren Bevölkerungen an der Mitgestaltung des Web 2. Menschliche Fertigkeiten und Kenntnisse. neue Kompetenzen zu erwerben sowie bestehende Kompetenzen zu erhalten und sie kontinuierlich an neue Anforderungen anzupassen.. from the inane and banal to the esoteric and profound.. um z. steigen. Das Erfordernis. 2. die im Beruf verbracht wird. O. B. müssen verbunden werden mit emotionalen und volitionalen Faktoren.und Nachteile des digitalisierten Wissens treffend zusammen: The Web has [. während andere.II Von der Industrie. in Software gespeichert und als Maschinen-Wissen wieder abgerufen werden. die für Bildung aufgewandt wird. müssen die Menschen heutzutage eine hohe Flexibilität zeigen. from the patently false. Das Schlagwort „lebenslanges Lernen“ avanciert zum zentralen Credo der Wissensgesellschaft: In dieser Gesellschaft wird der Anteil der Lebenszeit.0. (noch) nicht in dem Umfang an der digitalen Welt partizipieren. auch kein wünschenswertes Ziel sein.] (de Haan 2003:7 f).

(Multi-) Media) 2011 vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (fortan: MPFS).205) im Alter von 12 bis 19 Jahren befragt wurden. und ab 14 Jahren haben schon 80 Prozent einen eigenen Rechner (ebd. Logisch erscheint. täglich online zu sein.bis 13-Jährigen angeben. dass Jugendliche andere Internetfunktionen als Erwachsene nutzen. besitzen einen Computer/ Laptop (100 %) und einen Internetzugang (99 %). Auf diesen Erkenntnissen aufbauend kann die Lernumgebung und Unterrichtsgestaltung adäquat entworfen werden.zur Wissensgesellschaft 12 2.5 Wo muss der Weg hingehen? – JIM-Studie 201110 sowie Bildungs. 10 Die JIM-Studie 2012 erscheint voraussichtlich am 30. ein weiteres Viertel mehrmals pro Woche. Beinahe alle Jugendlichen (99 %) geben an. aufgelöst haben. 11 Noch 2004 bemängelt das BMBF die gravierenden Unterschiede hinsichtlich der Medienausstattung zwischen den sozialen Gruppen. dass Computer und Internet für die Jugendlichen bereits alltägliche Hilfsmittel geworden sind und daher die Bezeichnung „neue“ Medien aus Sicht der Heranwachsenden nicht mehr zutreffend zu sein scheint (MPFS 2011:66). dass sich die Nutzungsdauer von durchschnittlich 80 Minuten bei den 12.II Von der Industrie. Hinsichtlich des Bildungshintergrundes bestehen keine signifikanten Unterschiede in der Medienausstattung. zumindest in Bezug auf die Medienausstattung. Auffällig ist. in was für einer Welt die Jugendlichen aufwachsen. Beim Alter lassen sich diesbezüglich jedoch starke Unterschiede erkennen: Während 39 Prozent der 12. November 2012. Die meiste Zeit (mit 44 Prozent beinahe die Hälfte) wird auf Kommunikation. zumindest selten das Internet zu nutzen. BMBF 2004:23). Bereits 60 Prozent der Jugendlichen aus der jüngsten Altersgruppe (12-13 Jahre) sind mit einem eigenen PC ausgestattet. angesichts der Medienausstattung. nur unter den Jüngsten gibt es noch 5 Prozent Nicht-Nutzer (ebd. Information. sind es bei den Jugendlichen ab 18 Jahren schon 81 Prozent (MPFS 2011:30 f).bis 19-Jährigen nicht mehr wegzudenken sind und keine Besonderheit mehr darstellen.:31). womit sie sich in ihrer Freizeit beschäftigen und welchen Einfluss neue Technologien auf sie haben.und Wissensdelphi 1996/98 Insbesondere für den schulischen Kontext ist es wichtig zu Wissen. so lassen sich hieraus positive Prognosen für bessere gesellschaftliche Aufstiegschancen ableiten. während etwa die Hälfte (45 %) von ihnen auch einen Internetzugang vom eigenen Zimmer aus hat (MPFS 2011:5 ff). in denen Jugendliche dieser Altersgruppen wohnen. Alle Haushalte. Mit einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 134 Minuten an Werktagen wird das Internet sogar länger genutzt als das Fernsehen.und Internetkompetenz gute gesellschaftliche Aufstiegschancen und bessere Aussichten auf Arbeit (vgl.bis 13-Jährigen auf 168 Minuten bei den Volljährigen mehr als verdoppelt (ebd.11 Zwei Drittel der Befragten sind täglich im Internet. soll ein Einblick in das Mediennutzungsverhalten der Schülerinnen und Schüler gegeben werden.). . Nutzungsfrequenz und -dauer. Insbesondere Jugendliche aus benachteiligten sozialen Verhältnissen hätten gerade durch Computer. dass Computer und Internet aus dem Alltag der 12. Betrachtet man dahingegen die Ergebnisse der JIM-Studie 2011. Aus den Ergebnissen der Studie lässt sich ableiten. Mithilfe der Ergebnisse der JIM-Studie (Jugend. in der Jugendliche (n = 1. aus der hervorgeht. so dass die Nutzungsfrequenz sehr hoch ist. Immerhin vier Fünftel (79 %) der Jugendlichen können einen Computer/Laptop ihr Eigen nennen. dass diese Unterschiede sich beinahe. Die Auswertung des Nutzungsverhaltens ergab.:30). Der Zugang zu einem Computer oder Laptop ist also für die meisten Jugendlichen gegeben.

die als Grundlage von Steuerungsprozessen dienen können (de Haan & Poltermann 2002:13). dass schon einmal Falsches oder Beleidigendes über sie im Netz verbreitet wurde bzw. Vorteil der Delphi-Studien ist. Während die Mädchen das Internet vor allem zur Kommunikation nutzen. Mit einem Anteil von 14 Prozent ist das Schreiben eigener Beiträge in Newsgroups oder Foren die häufigste Web 2. Lediglich in der Bestimmung des Zeitpunktes des Eintritts einer Entwicklung neigen die Experten dazu sich zu verschätzen. dass sie generell recht präzise Ergebnisse hervorbringen. Shell-Jugendstudie (Shell in Deutschland 2010) kam auch die JIM-Studie 2011 zu dem Ergebnis. Nur 8 Prozent der Jugendlichen stellen Fotos und Videos ins Netz. Ebenso wie die 16. dass schon einmal Bekannte im Internet „fertig gemacht“12 wurden (ebd. Doch bedeutet ein selbstverständlicher Umgang mit den neuen Medien nicht zugleich. Chat. Auffällig ist auch.bis 19-Jährigen in Angriff genommen. Etwa die Hälfte (51 %) der 12. denn in der Regel treten die vorhergesagten Innovationen später ein. Es handelt sich hier lediglich um die Selbstauskünfte der Jugendlichen. verwendet. doch bei weitem nicht so intensiv. Sounddateien einstellen und bei Twitter schreiben. dass die digital natives eine hohe Bedienkompetenz vorweisen.0-Tätigkeit. In diesen Studien 12 In wie viel Prozent der angegebenen Fälle es sich per definitionem um Cyber-Mobbing gehandelt hat. Immerhin sagen 14 Prozent.). dass Jungen und Mädchen unterschiedliche Internetfunktionen präferieren. Immerhin ein Fünftel (22 %) arbeitet regelmäßig in der Schule mit diesen Medien. Im Rahmen einer systematischen Kommunikation zwischen Experten auf einem spezifischen Feld können Informationen gewonnen werden. Weitere wichtige Aspekte bei der Arbeit mit Computer und Internet ist der Umgang mit den Daten anderer und der eigenen Repräsentation im Internet. wie mit der Suche nach Informationen (15 %).0-Inhalten beteiligen und immerhin 72 Prozent geben an. erfasst die JIM-Studie nicht. 13 Seit den späten 1960er Jahren nutzt man Delphi-Studien um Entwicklungstrends mit einem Zeithorizont von etwa fünf bis 25 Jahren zu antizipieren. Zwar wird das Internet auch für schulische und außerschulische Recherchen genutzt. verbringen die Jungen mehr Zeit mit Onlinespielen (MPFS 2011:32 f).bis 19-Jährigen lernt und zwei Fünftel (39 %) suchen zu Hause Informationen für Schule oder Ausbildung mit Computer und Internet. das Bearbeiten von Wikipedia-Artikeln (1 %) und das Erstellen von Podcasts (1 %) wird nur von den wenigsten 12. Allerdings nutzen nur 8 Prozent der Befragten Computer und Internet zur Vorbereitung von Referaten und Präsentationen (MPFS 2011:36 f).zur Wissensgesellschaft 13 also die Nutzung von Communities. beklagt ein Fünftel (22 %). Mit Onlinespielen (16 %) wird etwa so viel Zeit verbracht. als erwartet (ebd.:66 f). E-Mail und Instant-Messenging. Bilder). Mehr als zwei Drittel (67 %) der Befragten geben an über das Thema Datenschutz (sehr) gut informiert zu sein. Zahlen wie diese zeigen. Auffällig ist auch. Videos. während nur 5 Prozent Musik. dass die Verbreitung von Unwahrheiten über andere im Internet allgegenwärtig zu sein scheint. Eine andere Perspektive erlauben die Ergebnisse der Bildungs. dass etwa zwei Drittel der Befragten sich regelmäßig (einmal oder mehrmals wöchentlich) an der Gestaltung von Web 2. Fast ein Viertel der Internetzeit (24 %) nutzen die Jugendlichen zur Unterhaltung (Musik.und Wissensdelphis13 von 1996/98 mit dem Titel „Potentiale und Dimensionen der Wissensgesellschaft“. dass sich die Jugendlichen auch jederzeit über die Konsequenzen und Gefahren ihres Handels bewusst sind.II Von der Industrie. Das Verfassen von Weblogs (3 %).bzw. . überhaupt schon einmal daran mitgewirkt zu haben.

:31). die sich mit dem Thema der Integration neuer Medien in Lehr. Zusammenfassend lässt sich in den Worten des BMBF sagen. um lebenslanges Lernen zu ermöglichen.0-Anwendungen im Jahr 2001 finden sich in allgemein. Fest steht jedoch. welche Wissensgebiete in der Zukunft von besonderem Gewicht sein werden und was den gebildeten Menschen in 25 Jahren (also etwa im Jahr 2020) ausmachen sollte (vgl.sowie fachdidaktischen Zeitschriften. in der das Internet das Kommunikationsmedium schlechthin geworden ist (vgl. die digitalen Medien einen starken Einfluss ausüben und dass hieraus der Anspruch auf eine neue Lernkultur abzuleiten ist. deren Vermittlung staatlicher Bildungsauftrag ist“ (2010:5). Es komme darauf an. angesichts der Ergebnisse der dargestellten Untersuchungen. Spätestens seit dem Boom von Web 2. Tatsächlich sind aus aktueller Sicht die vorhergesagten Tendenzen zu erkennen.II Von der Industrie. Darunter befindet sich unter anderem das Themengebiet „Informationstechnik/Medien“ mit den Teilgebieten „Anwendungen von Multimedia“. Kongressbänden und Monographien zahlreiche Artikel. Schulische Einrichtungen müssen die Lernenden auf das Leben in einer digitalen Wissensgesellschaft vorbereiten. Die Studien ergaben. dass sechs besonders dynamische Wissensgebiete bestehen. dass „digitale Medien […] von jedem Einzelnen stetig wachsende und sich ändernde Kompetenzen [verlangen].zur Wissensgesellschaft 14 wurde erhoben. Die Autoren nennen als eine von „Zehn Thesen zu den Perspektiven zukunftsfähiger Bildung“ (ebd. „mobiler Kommunikation“ und „Computer in der Bildung“ sowie die Folgewirkungen von Medien auf „Kommunikation und Sozialbeziehungen“ und „Erziehung“ (vgl.und Lernprozesse auseinandersetzen (vgl. Kapitel 1). die nicht durch externe Instruktion gesteuert und primär leistungsorientiert“ ausfallen.:26 ff) die Erforderlichkeit neuer Lehrund Lernformen. . de Haan & Poltermann 2002:17 f). dass. Schule muss neben Fachwissen vor allem zur Persönlichkeitsbildung und einer fächerübergreifenden Lernkompetenz beitragen. auf denen in den kommenden Jahren erhebliche Wissenszuwächse zu erwarten sind. „sondern auf der Basis eigener Motivationen und Aktivitäten zu Lernerfolgen führen“ (ebd. „individuelle Lernstrategien zu entwickeln. Rosa 2008:1). doch oftmals handelt es sich hierbei um kleinere Phasen und weniger um komplexe Unterrichtsszenarien. de Haan & Poltermann 2002:19). Konkrete Unterrichtsvorschläge wurden unterbreitet.

3 Neue Medien = Neues Lernen im Fremdsprachenunterricht Spanisch Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Kultusministerkonferenz der Länder haben die gewachsenen Anforderungen der Wissensgesellschaft an die Menschen und ihre Fähigkeiten bereits erkannt und versuchen lebenslanges Lernen ermöglichende didaktische Prinzipien in den Lehrplänen zu verankern.1 Kompetenzen für ein lebenslanges Lernen Kompetenzen sind als als komplexes Gefüge aus Voraussetzungen zu verstehen.und prozessorientiert die Ausbildung von Lernkompetenz und Problemlösestrategien“ (ebd.) fördern. So heißt es im Sächsischen Lehrplan für das Fach Spanisch an Gymnasien. so ist eine Modellierung und Erweiterung von Wissensstrukturen im konstruktivistischen Sinne gemeint. h. dass bestimmte Leistungen erbracht werden können. Fähigkeiten und Dispositionen ernst nehmen muss. Laut Mandl und Krause konstituiert sich die Lernkompetenz aus den drei Teilkompetenzen. Des Weiteren soll der Unterricht „problem. unter Nutzung der modernen Medien zu befähigen. h. Als Beispiele werden hier die Nutzung von Computer und Internet zur Recherche und Aufbereitung des Wissens mithilfe von Textverarbeitungsprogrammen aufgeführt.). bei der der Lerner selbst aktiv und selbstgesteuert sowie in Interaktion mit anderen prozessual sein Wissen erwirbt (vgl. wenn sie nicht gezeigt. dass der Unterricht sich am Lerner orientieren soll. Der im sächsischen Lehrplan auftauchende Begriff „Lernkompetenz“ (vgl. Festzuhalten ist also. Sie sind grundlegend für erfolgreiches. Kompetenzen sind also Voraussetzung dafür. und die Schülerinnen und Schüler gelangen zu eigenständigen Lösungen von Lernaufgaben.“ (Sächsisches Staatsministerium für Kultus und Sport. „wichtige Anforderungen unter verschiedenen Rahmenbedingungen zu erfüllen“ (ebd. Ziel dabei ist es. d. fortan: SMK Sachsen 2011:4). Weinert 1999 apud Mandl & Krause 2001). Nicht zuletzt muss der Unterricht „seinen Beitrag zur anwendungsorientierten informatorischen Grundbildung“ leisten. Das was Mandl und Krause „Lernkompetenz“ nennen. SMK Sachsen 2011:4) ist ein der allgemeinen Didaktik entnommenes Konzept. Der Ansatz lässt sich als theoretischer Rahmen für die Anforderungen einer Wissensgesellschaft zu Grunde legen. eine Lernleistung zu erbringen“ (2001:8) definieren. ihn als Individuum mit Interessen.1). die der Selbststeuerung. also zur Erreichung von Lernleistungen eingesetzt werden können (vgl. Umgekehrt bauen sich Kompetenzen aber auch im Verlaufe der Zeit wieder ab. die „zu wertvollen Ergebnissen für die Gesellschaft und die Menschen“ (OECD 2005:6) beitragen und ihnen dabei helfen soll. denn „[dadurch] wird das selbständige Lernen ebenso begünstigt wie die Interaktion in der Lerngruppe. welches Mandl und Krause als „Fähigkeit zum erfolgreichen Lern-Handeln. Wenn also vom Aufbau von Kompetenzen gesprochen wird. dass der Spanischunterricht auf die Förderung der Lernkompetenz und von Problemlösestrategien ausgerichtet sein soll. indem „[bei] der Produktion von Sprachleistungen und für ihre Präsentation […] moderne Medien genutzt“ (SMK Sachsen 2011:5) werden. also zur Kommunikation und Interaktion. Mandl & Krause 2001:7). die Schülerinnen und Schüler zu selbst gesteuertem Lernen und zur Kooperation. . Kapitel 2. die der Kooperation und die des reflexiven Umgangs mit neuen Medien (2001:10). 15 3. die Fähigkeit. zielerreichendes Handeln (vgl. wird von der OECD als Schlüsselkompetenz bezeichnet. d.

] (OECD 2005:7) Der von der OECD vorgestellte Referenzrahmen stellt er ein geeignetes Instrument dar. Bilder. Hilfsmittel oder Werkzeuge (Tools) wie z. OECD 2005:7). 3. um sie für ihre eigenen Zwecke anzupassen – interaktiv nutzen zu können. Verantwortung für ihre Lebensgestaltung zu übernehmen. transversaler Kompetenzen“ (OECD 2005:9).5) gezeigt hat. [Hv. verantwortungsvoll oder gar gesellschaftlich wertvoll eingesetzt werden. also solchen. um mit Medien umzugehen. Sounds) wird die Trennung von realen und fiktiven Inhalten immer schwieriger und „Wirklichkeitsbezüge dürfen nicht vorbehaltlos angenommen werden“ (SMBK 2006:4f).1. gibt das Schweizer Medieninstitut für Bildung und Kultur (fortan: SMBK 2006:5) zu bedenken. ihr Leben im größeren Kontext zu situieren und eigenständig zu handeln. Ihr Hauptaugenmerk legt die OECD auf die Auswahl „übergreifender bzw. um die Vermittlung von Kompetenzen zu ermöglichen. mit Menschen aus verschiedenen Kulturen umzugehen und innerhalb sozial heterogener Gruppen zu interagieren. Doch technische Expertise impliziert in diesem Falle nicht. Zweitens sollten Menschen in einer zunehmend vernetzten Welt in der Lage sein. um die Notwendigkeit der Teilkompetenzen zu begründen und diese näher zu beschreiben. Dabei ist nicht so sehr die einzelne Kompetenz bedeutsam. Politik und Gesellschaft. Sie sollten diese „Tools“ gut genug verstehen. die in verschiedenen Kontexten und Lebensbereichen. Kapitel 2.III Neue Medien = Neues Lernen im Fremdsprachenunterricht Spanisch 16 Die drei genannten Kompetenzbereiche werden bei der OECD als ineinandergreifende Elemente beschrieben. Die Initiative „Schulen ans Netz“ sorgte für die Verbindung der Bildungseinrichtungen mit dem Internet. Dieser Umstand begünstigt den selbstverständlichen und souveränen Umgang mit der neuen Technik. St. Bereits in den 90er Jahren wurden Schulen bundesweit mit Computerkabinetten ausgestattet. Dabei sind auch traditionelle Medien (Bücher. Kenntnisse und Fähigkeiten zu besitzen. Medienkompetenz zu haben bedeutet zunächst. verschiedene Medien. haben die neuen Medien bereits in die Jugendzimmer Einzug gehalten. Lehrende können sich auf der Online-Plattform „Lehrer online“ über den Einsatz der neuen Medien im Unterricht informieren. S. wie Wirtschaft. Videos. dass die Medien auch reflektiert.1 Medienkompetenz „Lesen und Schreiben finden heutzutage in einem medial vielfältigen Kontext statt“. die einen selbst gesteuerten sowie „reflektierten und verantwortungsbewussten Umgang mit Medien und Medieninhalten“ (SMBK 2006:5 f) zum Gegenstand haben. Informationstechnologien oder die Sprache wirksam einzusetzen. die einen Referenzrahmen bilden: Erstens sollten Menschen in der Lage sein. Die Funktionsweise der digitalen Medien stellt Bildungseinrichtungen vor neue Herausforderungen: Durch die Mitgestaltung aller an den multimedialen Inhalten des World Wide Web (Texte. B. Es sollen nun die einzelnen Kompetenzbereiche des Referenzrahmens für Schlüsselkompetenzen dargestellt werden. einen messbaren Nutzen haben. Radio und Fern- . Drittens sollten Menschen befähigt sein. Zeitung. Wie die JIM-Studie 2011 (vgl. OECD 2005:10) und deren reflektierter und kontextgemäßer Einsatz für unterschiedliche Handlungssituationen (vgl. sondern vor allem die Vernetzung dieser (vgl. Damit sind zumindest die technischen Rahmenbedingungen gegeben.

OECD 2005:13. OECD 2005:12. 2-B) und „Fähigkeiten zur Bewältigung und Lösung von Konflikten“ (OECD 2005:15. Von kollaborativem Lernen kann gesprochen werden.2 Kooperationskompetenz Die Bezeichnung des zweiten Kompetenzbereiches „Interagieren in heterogenen Gruppen“ (OECD 2005:14) gibt Aufschluss darüber. die komplexe Symbolsysteme bilden. sondern vor allem eine Interaktion in pluralistischen Gesellschaften und die Fähigkeit zu Perspektivwechsel und Empathie mit einschließt. OECD 2005:13. ihre Potenziale und Möglichkeiten zu ergründen. Die Verbindung der unterschiedlichen narrativen Codizes zu multimedialen Texten. dass kognitive Entwicklungen durch die Interaktion mit anderen Menschen stattfinden. Dazu ist es notwendig Lese. Ein weiterer Aspekt ist die Auswahl und Bewertung von Informationsangeboten. B. Das Konzept des kooperativen Lernens basiert auf zwei theoretischen Ansätzen. . Die in der Wissensgesellschaft zu bewältigenden Aufgaben. dem Piagets und dem Vigotskys. um sie selbst mitgestalten zu können (vgl. 2-C) zu besitzen.und Schreibkompetenzen zu beherrschen. gilt es zu entschlüsseln.1. doch im Kontext der Wissensgesellschaft geht es insbesondere um die digitalen Medien Computer und Internet. an dessen Erreichung allen Lernenden gelegen ist. 1-B). welches nur erreicht werden kann. während kooperatives Lernen zur Durchführung des Plans und zur Zielerreichung notwendig sein wird. wenn ein gemeinsames Ziel vorliegt. wenn Ziele. Bei beiden Lernformen liegt ein gemeinsames Ziel vor. also die kritische Reflexion der durch das Medien zur Verfügung gestellten Informationen (vgl. 2-A). wenn sich alle an dessen Erfüllung beteiligen. 1-C). Um Medien verantwortungsvoll einzusetzen. Nicht zuletzt hat Medienkompetenz auch gesellschaftspolitische Aspekte. machen es notwendig. Dabei liegt der Schwerpunkt des kollaborativen Lernens eher in der Planungs.und Ideenfindungsphase. „Fähigkeiten zur Kooperation“ (OECD 2005:15. „gute und tragfähige Beziehungen zu unterhalten“ (OECD 2005:14. in denen sie in Teamarbeit den Lernprozess aushandeln. Nach Grünewald heißt Medienkompetenz „[d]ie Medien nutzen zu können – kritisch. Prozesse und Ergebnisse kollaborativ ausgehandelt werden müssen. 3. die nachweisen konnten. Die Kompetenz beschränkt sich nicht auf die bloße Mediennutzung. dass Lernen also immer in einem sozialen Kontext stattfindet. bzw. dass Kooperationskompetenz nicht nur die Fähigkeit zur Kommunikation mit anderen meint. die Lernenden auf Situationen vorzubereiten. selbstbestimmt und reflektiert“ (2004:6). z. 1-A). Aufgaben zu verteilen und dadurch den Lernprozess mithilfe von Rollen zu strukturieren. Dazu ist es wichtig. In Abgrenzung dazu geht es beim kooperativen Lernen darum. um selbst aktiv interagieren zu können (vgl. 14 Eine genaue Darstellung der relevanten Theoriestränge findet sich bei Breuer (2001:94ff). ist es nötig. In der Alltagspraxis liegt zumeist eine Mischform vor. die Technik in die eigene Alltagspraxis zu integrieren. die der Informationsbeschaffung.14 Karlhuber und Wageneder differenzieren die Begriffe des kooperativen und des kollaborativen Lernens (2011:2).III Neue Medien = Neues Lernen im Fremdsprachenunterricht Spanisch 17 sehen) mit eingeschlossen.

(Grünewald 2009:226) Dabei trifft der Lernende Entscheidungen bzgl. selbständig für einen bestimmten Lerngegenstand und/oder für ein bestimmtes Lernziel eine Lernhandlung zu entwerfen. Wolff 2007:321f). Lebenspläne und persönliche Projekte zu gestalten und zu realisieren“ (OECD 2005:17. Die Beschreibung der Schlüsselkompetenz ist hier allerdings nicht nur auf Lernprozesse im engeren Sinne begrenzt. der nun auf schulisches Lernen übertragen werden muss. der Inhalte und der Progression. inwieweit sich die Förderung der Lernkompetenzen im Fach Spanisch anbietet.III Neue Medien = Neues Lernen im Fremdsprachenunterricht Spanisch 18 3. den aber der Lehrende fördern kann (vgl. Es ist allerdings anzumerken.1. Grenzen und Bedürfnissen“ (OECD 2005:17. 15 Die unterschiedlichen Definitionen schwanken zwischen Autonomie als allgemeinem Erziehungsziel. 3. Wolff 2007:322). der Lernziele. politischen und wirtschaftlichen Sinne. Breuer 2001:87). wie Kompetenzen. Eigenverantwortliches Handeln und Selbstorganisation prägen dabei den Charakter der Autonomie.3 Selbststeuerungskompetenz In der modernen Wissensgesellschaft ist es zunehmend von übergeordneter Bedeutung sich zu orientieren und zu informieren. insbesondere aber die in Kapitel 3..15 Es soll sich in dieser Arbeit auf die Definition von Lernerautonomie nach Grünewald bezogen werden. sondern sie bezieht sich auf jegliches Handeln im gesellschaftlichen. Damit wird selbstgesteuertes Lernen im Kontext dieser Arbeit als übergeordnetes Ziel verstanden. die Aufgabe des Lernenden ist. um einen individuellen Lebensweg planen zu können. Im Referenzrahmen der OECD ist die Selbststeuerungskompetenz als „eigenständiges Handeln“ (2005:16) eingeordnet. Zeit. die „Fähigkeit. durchzuführen und zu evaluieren. die der Lernende mitbringt. dass die Begriffe „selbstgesteuertes Lernen“ und „Lernerautonomie“ in den fachdidaktischen Diskussionen nicht trennscharf verwendet werden (vgl. Die Expertenkommission der OECD gibt mit der Beschreibung der für das Leben in einer digitalisierten Welt benötigten Schlüsselqualifikationen einen guten Rahmen vor. dass sich immer wieder selbständig Wissen angeeignet wird (vgl.] verstanden werden als Fähigkeit des Menschen. . den zu gestalten. 3-A). 3-C) als konstituierende Teilkompetenzen dieses Kompetenzbereichs angesehen. auf das die Lernenden im schulischen Kontext vorbereitet werden sollen. 3-B) sowie die „Fähigkeit zur Wahrnehmung von Rechten. Der Begriff des selbstgesteuerten Lernens wurde im deutschsprachigen Raum von Weinert geprägt. als einer Fähigkeit. die einer humanistischen Tradition verpflichtetet ist: Autonomie kann [. und als einem Prozess. Interessen. Es werden die „Fähigkeit zum Handeln im größeren Kontext“ (OECD 2005:16f.. Dies schließt die Auswahl von Methoden und Arbeitstechniken sowie die Gestaltung und Evaluation des Lernprozesses (Ort. Anschließend soll geklärt werden.1 beschriebenen Schlüsselkompetenzen für das Leben in einer digitalisierten Welt. als einem methodisch-didaktischen Ansatz.2 Förderung von Lernkompetenzen im Fach Spanisch Zunächst stellt sich die Frage. in der Schule allgemein gefördert werden können. Wolff 2007:321f). Des Weiteren erfordert die schnelle Wissensalterung. Dabei muss die Frage nach den praktischen Möglichkeiten der Implementierung in den Schulalltag geklärt werden. Rhythmus) mit ein (vgl.

dass Fähigkeiten und Strategien. Dazu müssen die Strategien im Fachunterricht bewusst gemacht werden (Warum.oder Anwendungsbereich. Rampillon 2007:340). Beide Ansätze sind weniger exklusiv als ergänzend zu verstehen. Friedrich und Mandl konnten „[i]m Bereich des selbstgesteuerten Lernens“ feststellen. B. „dass zwar viele Komponenten der Selbststeuerung durch Training gefördert werden können. wie zum Beispiel beim Erschließen eines Textes in der Fremdsprache (vgl. ebenso wie isolierte Lerntipps. Strategien und Fähigkeiten erst gezielt aufzubauen. Die Strategien bzw. Dahingegen wird beim indirekten Ansatz die Lernumgebung so gestaltet. das Nachschlagen im Wörterbuch. dass allerdings das Training von Einzelkomponenten zumeist nicht zu einer breiten Disposition für selbstgesteuertes Lernen und Denken führt“ (1997 apud Mandl & Krause 2001:15). Für den fremdsprachlichen Unterricht ist also eine Kombination aus integriertem (indirektem) und explizitem (direktem) Strategietraining zu empfehlen. Für eine integrierte Vermittlung der Strategien plädiert auch Tönshoff. sondern auch übergreifende Kompetenzen gefestigt werden und es wird verhindert. der Lernkompetenz (Mandl & Krause 2001) gibt es in der allgemeinen Didaktik unterschiedliche Ansätze (vgl. 17 Am Freien Gymnasium Borsdorf (bei Leipzig. Techniken werden explizit gemacht und durch den direkten Einsatz gezielt geübt. Denn einerseits ist nachgewiesen worden. 16 In der fachdidaktischen Literatur werden die Begriffe Technik. Sachsen) bspw. wieder verkümmern und sich die Kompetenz dadurch zurückbildet (Mandl & Krause 2001:15). Dabei bezieht sich der Begriff der Kompetenz eher auf allgemeine Fähigkeiten. in einem Training gefördert. dass bestimmte Strategien angewendet werden müssen. Wann und Wie die jeweilige Strategie eingesetzt werden kann) und zudem sollten die Lernenden vielfältige Möglichkeiten zur Erprobung der Strategien erhalten (Tönshoff 2007:333).2. wie z. . So können kontinuierlich nicht nur fachspezifische. Ein allgemeines Kompetenztraining ist bereits in den Konzepten vieler Schulen enthalten.1 Direkte oder indirekte Förderung Zur Förderung der Schlüsselkompetenzen für das Leben in der Wissensgesellschaft (OECD 2005) bzw. erfolgt ein solches Kompetenztraining nach Klippert an 6 Tagen über das gesamte Schuljahr verteilt. Grünewald 2009:113). Mandl & Krause 2001:15). um ein Problem zu lösen und ein Ziel zu erreichen. dass Schülerinnen und Schüler die erworbenen Kompetenzen in problemorientierten Lernumgebungen anwenden können. Strategie und Kompetenz oder Fähigkeit nicht trennscharf verwendet. ehe sie in einer problemorientierten Lernumgebung genutzt werden können. Beim direkten Ansatz werden Strategien und Techniken16. da diese von den Lernenden nur selten wahrgenommen bzw. ausprobiert werden (vgl. Auf diese Weise wird auch das Zusammenwirken der unterschiedlichen Strategien von den Lernenden erfahren und somit die Kompetenzen erweitert. die vor allem durch einen reflexiven Einsatz gekennzeichnet sind. die für ein lebenslanges Lernen benötigt werden und nicht auf einen speziellen Fach. Dabei ist eine Technik eher eine Einzelmaßnahme.III Neue Medien = Neues Lernen im Fremdsprachenunterricht Spanisch 19 3. die mit steigender Klassenstufe erweitert werden. Kompetenzen wiederum sind komplexe Gefüge aus kognitiven und metakognitiven Strategien. Zu jedem Zeitpunkt werden unterschiedliche Kompetenzen gefördert. wenn sie nicht gezeigt werden können. Ein isoliertes Strategietraining zu Beginn eines Schuljahres erweist sich im Fremdsprachenunterrichts als eher ineffektiv.17 Es sollte daher Aufgabe der Fachbereiche sein. dass diese nach einem anfänglichen Training wieder „verkümmern“. Bei einer Strategie werden unterschiedliche Techniken miteinander systematisch kombiniert. die eine Kompetenz ausmachen. Andererseits kann es notwendig sein.

wie interkulturelle Kompetenz. Beiträge in Diskussionsforen geleistet. Fremdsprachenerwerb ist ohne Kommunikation nicht denkbar. die es im Spanischunterricht zu erwerben gilt. aber auch die Lernkompetenzen. Vereinbarungen zu treffen und Toleranz zu üben gegenüber den Ansichten anderer. In einer Präsentation kann dann das gesammelte Wissen einer größeren Gruppe zugänglich gemacht werden. Zudem fordern die Inhalte des Spanischunterrichts zum Nachdenken über andere Kulturen heraus und leisten hierbei einen großen Beitrag für die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Auch kann es in bestimmten Lernumgebungen erforderlich sein. In solchen Situationen können die Lernenden ihre fremdsprachliche Kooperations. Das Internet ist eine Fundgrube für authentische Texte und erlaubt den Kontakt zu zielsprachlichen Kommunikationspartnern. Informationskompetenz und Empathiefähigkeit. aus Gründen die an dieser Stelle dargestellt sein sollen.2 Die Verknüpfung der Lernkompetenzen im Spanischunterricht Der fremdsprachliche Unterricht im Allgemeinen und insbesondere der Spanischunterricht eignet sich. muss er diese auch fördern. wie Drogenmissbrauch oder Umweltschutz. was wiederum kommunikative und kooperative Fähigkeiten fördert. Ganz nebenbei werden dabei die technischen Fähigkeiten im Umgang mit den neuen Medien geschult. Da der Fremdsprachenunterricht auf Kommunikation basiert. Damit fördern die neuen Medien einmal die fachlichen Fertigkeiten. zur Empathiefähigkeit und auch zur Schulung interkultureller Kompetenzen. Kommunikationskompetenz. Durch die Speicherfunktion des Computers können Texte festgehalten und einer intensiven Sprachanalyse unterzogen werden (vgl. die Sprechanlässe schaffen. in denen für Jugendliche und die Allgemeinheit relevante Themen. Zugleich geben die Inhalte und die Aufgabenkultur des Faches Anlässe zur begründeten Arbeit mit Computer und Internet.und Kommunikationskompetenz anwenden. Vorstellbar sind Recherchearbeiten zur Beschaffung von Informationen über Länder des hispanophonen Raumes sowie zur Aufbereitung der gefunden Informationen in Text. Artikel für ein Wiki geschrieben. wie Texterschließungsstrategien. die es im Spanischunterricht zu erwerben gilt. Nicht zuletzt bieten Funktionen und Tools des Internets die Möglichkeit zur Beteiligung am interaktiven Diskurs über die Inhalte des Spanischunterrichts. um Konflikte zu bewältigen. ausgehandelt werden.1 geschilderten Lernkompetenzen.III Neue Medien = Neues Lernen im Fremdsprachenunterricht Spanisch 20 3. . Dabei ist der Wortschatz und die Grammatik lediglich Mittel zur Schulung der allgemeinen Lernkompetenz.2. Andersherum ermöglicht die Arbeit mit Computer und Internet die Schulung der allgemeinen Lernkompetenzen sowie der fachlichen Kompetenzen. arbeitsteilig vorzugehen oder sich über die Möglichkeiten der Zielerreichung zur Bewältigung einer Aufgabenstellung auszutauschen. E-Mail-Projekte mit einer Partnerschule durchgeführt oder einfach die Schreibfähigkeiten in einem Chat erprobt werden. Wie im muttersprachlichen Deutschunterricht können authentische Diskussionsrunden geschaffen werden. Grammatik und Wortschatz lassen sich nicht losgelöst von gesprochenen und geschriebenen Texten erlernen. So können bspw. Müller-Hartmann 2007:270).und Bilderverarbeitungsprogrammen. zur Förderung der in Kapitel 3. Am besten erfolgt dies über die Auswahl bestimmter Themen und Inhalte. seien es andere Spanischlerner oder Muttersprachler.

2. Es sollen also zunächst die Begriffe der Handlungs. das der Vielfalt mediatisierter. um anschließend die Beschaffenheit der Komponenten handlungsorientierter und aufgabenzentrierter Lernumgebungen zu bestimmen. Zwar bietet der fremdsprachliche Spanischunterricht. Anhang I. In einem komplexen Gefüge beeinflussen. h.1 Aufgabenorientierung Das Prinzip der Aufgabenorientierung bzw. Die Aufgaben sind vorwiegend inhaltsorientiert und werfen Probleme auf. aufgabenzentrierten Unterrichts erfüllt. die natürlich gegeben. 3. 65). dass sich die Vermittlung der fremdsprachlichen Inhalte nicht mehr an einer künstlich geschaffenen grammatischen Progression orientiert.und Aufgabenorientierung beleuchtet werden. Methoden und Ziele selbst getroffen werden. welche Komponenten notwendig sind. wenn er die Anforderungen eines […] handlungsorientierten. um kompetenzorientiert zu unterrichten und damit in diesem Fach einen Beitrag zum lebenslangen Lernen zu leisten. Entsprechend der Konzeption der enfoque por tareas sollen die Lernenden bei der Bearbei- . Allerdings müssen bestimmte Aspekte von Lernumgebungen so gestaltet werden. in zunehmend komplexen Aufgabenstellungen und in unterschiedlichen Sozialformen. Das bedeutet. Sie können durch den Einsatz primär authentischer und natürlicher Sprache gelöst werden. verbindet die funktionalisierte Strukturorientierung mit der kommunikativen Methode (vgl. Es bleibt also zu klären. Die Bearbeitung der Aufgabe erfolgt vorwiegend selbständig und die Instruktion des Lehrenden beschränkt sich auf die Vermittlung der formalen sprachlichen Aspekte. die möglichst selbständiges Lernen ermöglichen (Grünewald 2009:132). wie in Kapitel 3. Sprechen und Hören: „Die de facto-Fortschreibung der skills-Orientierung in den Bildungsstandards ist ein restringiertes Projekt. d.2 dargelegt. Schreiben. gute Grundbedingungen zur Förderung der Kompetenzen. nicht konstruiert.3. wie sie in der spanischen Fachdidaktik genannt wird. dass sie einen kompetenzorientierten Unterricht noch besser ermöglichen: Insgesamt ist Spanischunterricht dann kompetenzfördernd. sondern sie folgt einer natürlichen Reihenfolge. globalisierter und multilingualer Migrationsgesellschaften nicht mehr angemessen ist“ (Hallet 2008b:170). in der erworbenes Wissen nur angewendet wird. sind. wie Spanischunterricht gestaltet sein muss.III Neue Medien = Neues Lernen im Fremdsprachenunterricht Spanisch 21 Zuletzt ermöglicht die zunehmend selbständige Arbeit mit Computer und Internet im Spanischunterricht das eigenständige Handeln. so dass Entscheidungen über Inhalte. wenn also anwendungsorientiert gelernt wird. fordern und fördern. d.3 Implikationen für den Fremdsprachenunterricht Spanisch Hallet kritisiert die Ausrichtung des Fremdsprachenunterrichts auf die Kompetenzen Lesen. sich die Kompetenzbereiche im Rahmen des Spanischunterrichts und im Umgang mit den neuen Medien Computer und Internet einander (vgl. woraus sich idealerweise ein real empfundenes Lernbedürfnis entwickelt. Die tarea ist nicht zu verwechseln mit einer Übung. Die Notwendigkeit von Wortschatz und Grammatik zum Erreichen des Lernziels wird von den Lernenden eigenständig erkannt. 3. Grünewald 2009:116). S. die enfoque por tareas. h.

die Möglichkeit erhalten Lernkompetenzen und fachliches Wissen zu erwerben. Aufgaben in kooperativen bzw. Es ist daher notwendig durch die Veränderungen einzelner Unterrichtsaspekte gute Bedingungen für eine optimale Kompetenzförderung zu schaffen. Die Aufgaben und Lernaktivitäten haben für die Lernenden eine hohe Relevanz und sind vor allem anwendungsbezogen.3. der sinnvoll den Einsatz digitaler Medien integriert. Die Lernenden werden an der Unterrichtsplanung beteiligt und mit ihren Interessen und Eigenschaften ernst genommen. erhalten aber gleichzeitig mehr Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess.und aufgabenorientierter Lernumgebungen Ansetzend am konstruktivistischen Wissensbegriff (vgl. durch Gruppen. ist Arbeitsteilung nicht nur wichtig. Lernziele sollen durch ein aufgaben. entdeckenden Lernens Fähigkeiten und Kompetenzen erworben.und prozessorientiertes Vorgehen der Lernenden erreicht werden.2 Handlungsorientierung Handlungsorientierung ist in diesem Zusammenhang unter dem Methodenaspekt zu verstehen. z. oft im Austausch mit anderen Lernenden. Im Prozess der Auseinandersetzung mit einer Aufgabe werden Probleme erkannt. 3. Kompetenzerwerb und Lernhandlungen fest (vgl. Zudem macht es die teilweise zu geringe Computerausstattung an den Schulen notwendig.III Neue Medien = Neues Lernen im Fremdsprachenunterricht Spanisch 22 tung des Arbeitsauftrages auch Neues kennenlernen. z. die durch Ausprobieren und Variieren. ist es notwendig. weniger instruktionalen Lernumgebungen gelernt wird. Schon Klippert stellte einen engen Zusammenhang zwischen nachhaltigem Wissens. Aus dieser Unterrichtsorganisation ergeben sich natürlich auch Vorteile. sollen die Lernenden in einem handlungs. methodischen und sozialen Aspekte vonnöten.3. sondern auch notwendig. Bei der Arbeit mit Computer und Internet. Müller-Hartmann 2007:271). organisatorischen. Kapitel 2.3 Komponenten handlungs. B. Die Lernenden erfahren somit die Bedeutung ihres persönlichen Beitrags zur Erreichung des gemeinsamen Gruppenziels.bzw. Da die Gruppenergebnisse dem ganzen Klassenverband zugänglich gemacht werden müssen. 3. B.oder Partnerarbeit sowie auch Einzelarbeit abgelöst werden (vgl. Die Verantwortung des Einzelnen bei der Arbeit in Kleingruppen erhöht sich. niemand kann sich mehr vor der Arbeit drücken. Durch die Beschäftigung mit einem Thema oder Inhalt werden mittels learning by doing bzw. Ziel der enfoque por tareas ist. Dazu ist eine „Öffnung“ des Unterrichts.und aufgabenorientierten Spanischunterricht. die Ergebnisse zu strukturieren und verständlich aufzuarbeiten.1). Sie bearbeiten vor allem authentische Unterrichtsinhalte und erstellen Handlungsprodukte als Ergebnisse ihres Lernprozesses. im Bereich der Grammatik. wie dies im Klassenverband oft der Fall ist (Wolff 2007:325). . zugunsten individualisierender Lernprozesse. Daher muss der Frontalunterricht. kommunikativen Sozialformen zu bearbeiten. Handlungsorientierung zieht die Öffnung von Unterricht und Schule nach sich. da in eher lockeren. hinsichtlich seiner inhaltlichen. dass die Lernenden in kommunikativen Situationen in der Fremdsprache erfolgreich sind. bei der Informationsbeschaffung. bewältigt werden können. Grünewald 2009:115). wobei affektive und kognitive Faktoren zusammenspielen. Typische Merkmale eines handlungsorientierten Spanischunterrichts (Grünewald 2009:116) sind ganzheitliche Methoden.

sondern auch die Fähigkeit. Unter Leistung ist nicht nur die Verinnerlichung von Unterrichtsinhalten und fremdsprachlichen Strukturen zu verstehen. Strategien und Fertigkeiten fordern und fördern. zugunsten einer offeneren Unterrichtsgestaltung zurückgedrängt wird (vgl. als Orientierung in den Inhalten und den fremdsprachlichen Strukturen dient. da es die Vorgaben des Lehrplans in ein Unterrichtskonzept umsetzt und hierbei strukturgebend ist. also nicht didaktisierte Arbeitsmaterialien.1 beschriebenen Lernkompetenzen. Neuner 2007:402). Natürlich muss die organisatorische Öffnung der Lernumgebung sowie ein auf Kompetenzerwerb ausgerichteter Unterricht auch ein Umdenken in der Bewertungspraxis nach sich ziehen. Medien-. wie Wörterbücher und Grammatiken. die als Orientierung . als „vergegenständlichtes Modell des Lehr. aber auch Nachschlagewerke. wie z. Dabei darf nicht vergessen werden.). Wolff 2007:325). die Teilaufgaben in der Gruppe selbständig verteilen können. die zum Bearbeiten der Aufgabe benötigt und herangezogen werden können (ebd.und Lernsystems und des pädagogischen Prozesses“ (Neuner 2007:399) anzusehen ist. Abgesehen von den zur Bearbeitung zur Verfügung gestellten neuen Medien. Unter dem Begriff Prozessmaterialien versteht er Zusammenstellungen prozeduralen Wissens.III Neue Medien = Neues Lernen im Fremdsprachenunterricht Spanisch 23 Nicht zuletzt stellt die Arbeit in Kleingruppen sowie die Präsentationssituation eine Möglichkeit zum authentischen Gebrauch der Zielsprache dar (vgl. doch komplexe problemlösende Aufgabenstellungen. leiten die Aushandlungsprozesse an und sind darauf ausgerichtet. Hierzu bieten sich vor allem problemorientierte Aufgabenstellungen an. Wolff 2007:325). Zudem müssen auch die unter Kapitel 3. Entsprechend der enfoque por tareas lenken die Aufgaben die Interaktion. Maßgebendes Kriterium ist hierbei. Für die Lehrperson enthält es Anregungen und dient als Aufgabenpool zur Gestaltung offener Lernumgebungen. Produktmaterialien und Prozessmaterialien (vgl. sollten die Lernenden auch Zugriff auf andere Materialien haben. dieses Wissen sinnvoll und eigenständig anzuwenden (Sachkompetenz) (vgl. Kooperations. Lernund Arbeitstechniken und Anregungen. Wolff 2007:325). dass sie kommunikatives und kooperatives Arbeiten erfordern. wie authentische Texte. Die Aufgaben sollten so angelegt sein. dass die Lernenden den Einsatz von Methoden und Strategien reflektieren und diese bewusst auswählen können. indem die Lernenden aus einem Aufgabenspektrum selbst wählen bzw. WebQuests gehören noch nicht zum Repertoire moderner Lehrwerke. die Bezug zum Lernen der fremden Sprache haben (vgl. Computer und Internet. Die Eigenverantwortlichkeit wird außerdem gesteigert. als Teil des Lehrwerks. Einige Schülerbücher nehmen bereits Internetrecherchen oder E-Mail-Projekte in ihr Aufgabenrepertoire mit auf. Grünewald hat kompetenzorientierte Bewertungskriterien in einer Übersicht zusammengestellt. dass das Schülerbuch.und Selbstkompetenz mit in die Bewertung einbezogen werden. Die Inhalte und Probleme der Aufgaben müssen sich einerseits an den Interessen und Bedürfnissen der Lernenden orientieren und andererseits den Einsatz von Kompetenzen bzw. Das Schülerbuch dient den Lernenden. Grünewald 2009:130). gemeinsame Produkte zu erstellen (vgl. Eine Konsequenz der Verwendung neuer Medien im Unterricht ist natürlich. Als Inhaltsmaterialien bezeichnet er das Rohmaterial. wie z. Müller-Hartmann 2007:270).bzw. B. dass das Schülerbuch. auch in offenen Lernumgebungen. Wolff unterscheidet hier zwischen Inhalts. B.

Zur Begleitung des Lernprozesses bieten sich Lerntagebücher oder Portfolios ebenso an wie Selbstevaluationsbögen. weshalb viel Zeit für die Vorbereitung aufgewendet werden muss. die vernetzten Lernumgebungen zu entwickeln und die Interaktion der Lernenden vorzustrukturieren. wovon sich eine erhöhte Motivation zu versprechen ist. können mittels unterschiedlicher Internettools aufgebaut werden.und Fremdeinschätzung von Arbeitsergebnissen und -prozessen Fähigkeit zur Selbstmotivation und zur Würdigung der eigenen Erfolge konstruktiver Umgang mit Schwierigkeiten (vgl. Zudem wird von den Lehrenden eine höhere Flexibilität verlangt.III Neue Medien = Neues Lernen im Fremdsprachenunterricht Spanisch 24 herangezogen werden kann: • • • • • • • • • Fähigkeit. Die Lehrperson ist dafür zuständig. Wolff 2007:326). da „Lernprozesse nicht mehr planbar“ (Müller-Hartmann 2007:271) sind. die Lehrerin selbst zum Lernenden wird. Während des Arbeitsprozesses agiert er vor allem als Berater und Moderator. Probleme zu erkennen und Fragen zu stellen Eigenständigkeit und Kritikfähigkeit bei der Erschließung und Auswertung von Informationen Eigeninitiative beim Lernen und Kooperieren in Gruppen Fähigkeit. Hierzu sind neben den diagnostischen Fähigkeiten der Lehrkraft. Die Lernenden hingegen haben größere Entscheidungsfreiheit hinsichtlich der Inhalte. . Dadurch erhalten sie eine größere Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess. bei Problemen Hilfe einzuholen Fähigkeit zur Kommunikation und Kooperation in der Gruppenarbeit Fähigkeit zur Selbst. Doch bevor konkrete Unterrichtsszenarien unter Verwendung von Weblogs vorgestellt werden. in denen Aufgaben unter Verwendung der neuen Medien bewältigt werden müssen. Grünewald 2009:237) Es wird also nicht nur das Produkt in die Bewertung miteinbezogen. Bei der Arbeit mit Computer und Internet kann es anderenfalls aber auch vorkommen. Dazu ist eine minuziöse didaktisch-methodische Planung erforderlich. sondern auch der Lernprozess. Im Rahmen dieser Arbeit wird der Weblog diesbezüglich auf seine Tauglichkeit für den Spanischunterricht hin überprüft. dass die Lernenden eine größere technische Expertise im Umgang mit den Medien haben. Komplexe vernetzte Unterrichtsumgebungen. Authentische Kommunikationssituationen mit anderen Lernern und Experten (authentische Sprecher im Internet) unabhängig vom Lehrenden werden möglich. soll hier zunächst auf die Geschichte der Weblogs. Arbeitspartner und Arbeitswege als im herkömmlich gestalteten Unterricht. Beobachter und Diagnostiker ebenso wie als Wissensquelle und Experte des Lernens von Fremdsprachen (vgl. Wie bereits angedeutet zieht eine organisatorische Umstrukturierung des Unterrichts auch Veränderungen der Lehrer. Anschließend wird hieraus eines Definition abgeleitet. Der Lehrende wird zum Mitgestalter der Klassenzimmeraktivitäten. vor allem die Reflexion und Evaluation des Lernprozesses durch den Lernenden wichtig.und Schülerrollen nach sich. ihre Bedeutung in der Wissensgesellschaft sowie Bestandteile und Möglichkeiten einer Kategorisierung eingegangen werden. so dass sie selbst zu Lehrenden und der Lehrer bzw. die vom Lehrenden vorbereitet werden und eine schrittweise angeleitete Reflexion unterstützen. bei Problemen eigene Lösungsideen zu entwickeln Fähigkeit und Bereitschaft.

um hieraus anschließend eine Definition des Begriffs ableiten zu können. Zunächst soll ein kurzer Einblick in die erst junge Geschichte der Weblogs gegeben und die aktuelle Popularität des Mediums in unterschiedlichen Bereichen dargestellt werden.4 Weblogs – Was ist das? Der Begriff „Weblog“ ist eine Wortkreuzung aus dem englischen web (World Wide Web. dass Garrett und Blood miteinander verheiratet sind. Garrett 2000-2006) 20 Als einer der ersten Blogger rief Barrett 2003 den Watchblogs ins Leben. dass eine Seite nicht komplett neu geladen werden musste. Die Blogger lösten mit ihren Aktivitäten eine Veränderung aus. Es stellt sich heraus.). Er prägte den Begriff „Ajax“.). 25 4. die er zu einer Liste aus Links zusammenfügte und an Cameron Barrett20 sendete.com) war Eaton die erste. so erhält man sogar mehr als 13 Milliarden Suchergebnisse (Stand: 6. Im Laufe des Jahres 1999 publizierte Brigitte Eaton21 dann eine Liste mit den ihr bekannten Weblogs. Adäquat hierzu bedeutet „bloggen“ (als Verb) das Schreiben/Erstellen eines Weblog-Beitrags. Juli 2012). (vgl. Blood 2000). Die meisten Weblogs enthielten Links zu interessanten Seiten. die Weblogs nach einer bestimmten Klassifizierung sammelte. die sie nach einem Merkmal auswählte: Die Seite musste aus datierten Einträgen bestehen. Das ist vor allem in der Hinsicht bemerkenswert. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Gemeinschaft vor allem aus Leuten. Blood 2000) 21 Auf dem Meta-Blog EatonWeb. 19 Garrett arbeitete in den 1990ern als Programmierer und Entwickler für Benutzeroberflächen. oder aus solchen. die beruflich schon mit der Generierung von Websites zu tun hatten. so erhält man 274 Millionen Ergebnisse. Die Liste enthielt Anfang 1999 gerade einmal 23 Weblogs. Jesse James Garrett19 suchte im Web nach ähnlich konzipierten Seiten. weblog editors begin to redefine media as a 18 Weblog-Administratoren bzw. der in drei politische Lager untergliedert war.1 Die Geschichte der Weblogs Gibt man bei der Online-Suchmaschine Google den Suchbegriff „Weblog“ ein. die das Internet neu definieren sollte: „By writing a few lines each day. . Kommentare und einige persönliche Anmerkungen oder Abhandlungen zu einem den Blogger interessierenden Thema (ebd. um sich zu aktualisieren. (vgl. damit er diese seiner Liste hinzufügen konnte (ebd. die ähnliche Seiten unterhielten. Internet) und log (Tagebuch. da Weblogs erst gegen Ende der 1990er Jahre einer breiteren Masse bekannt wurden. die vermieden. Im Folgenden werden die Bestandteile von Weblogs dargestellt. Gebräuchlich ist auch die Abkürzung „Blog“. und beschrieb die hinter aufstrebenden Unternehmen wie Google Maps stehenden Mechanismen. die sich die HTML-Sprache selbst beigebracht hatten. welche Kriterien eine Website überhaupt als Weblog charakterisieren. Die Bloggerin18 Rebecca Blood schreibt in einem Artikel über die Geschichte und Perspektiven von Weblogs: „In 1998 there were just a handful of sites of the type that are now identified as weblogs“ (Blood 2000).com (heute portal. Noch heute werden hier die besten Blogs in Sparten sortiert gesammelt (vgl. die regelmäßig in Weblogs schreiben werden im Jargon als „Blogger“ bezeichnet. Dieser wiederum veröffentlichte die Liste auf seiner Website und von diesem Zeitpunkt an sendeten ihm Leute. Verwendet man für seine Suche den gekürzten Begriff „Blog“. Die mit Datum und Uhrzeit versehenen Einträge sind Grund für diese Namensgebung. einen Multi-User-Weblog.eatonweb. Zu dieser Zeit wurde unter Bloggern auch noch diskutiert. Netz 2003:1). diejenigen. „Netz“. Protokoll) (vgl. ihre URLs zu.

Das aktuelle politische Geschehen im Rahmen des „Arabischen Frühlings“ belegt dies wiederholt. beschreibt Blood (2000) die Geburtsstunde des Web 2.]“ (Plikat 2011:28) sprechen. remember. Pitas. so „dass manche vom Entstehen einer 5. Franzmann bemerkt die gestiegene politische und gesellschaftliche Bedeutung von Weblogs: In den USA erreichten Weblogs sehr schnell auch eine politische Bedeutung. 23 Eine beschriftete Übersicht der Bestandteile von Weblogs befindet sich im Anhang (II. ARD) bedient sich des Mediums oder bietet selbst Weblog-Funktionen (Kommentarfunktion) auf ihrer Webpräsenz an. Bildblog... dream.2 Bestandteile von Weblogs23 Um eine passende Definition von Weblogs entwerfen zu können. 4. Gerade in Ländern mit autoritären Regierungen (z.de. von einem Bürgerjournalismus [. 66) . Alle weiteren Elemente.und Pressefreiheit dienen Weblogs und ausländische Berichterstatter als Quelle für nicht staatlich gefilterte Informationen (vgl. September 2001 lieferten und auch Hilfe organisierten (2002:87f).. Nachdem die Plattform blogger. Fersehkritik. und anschließend.IV Weblogs – Was ist das? 26 public. um ihre Funktionsweise.tv) werden Artikel und mediale Beiträge kritisch betrachtet und diskutiert. B. weshalb sie im Rahmen dieser Arbeit als Grundelemente bezeichnet werden. B.com online ging. We can‘t seriously compare the creation of the World Wide Web itself with the availability of free technology that allows anyone with a web browser to express their unique. China. Gewalt. Mittlerweile publizieren vermehrt Journalisten in Weblogs (z.can we? (Blood 2000) Durch den Weblog-Boom und die vereinfachte Bedienung waren Weblogs nun nicht mehr nur „a list of links with commentary and personal asides“ sondern vielmehr „a website that is updated frequently. aber auch. Artikel. In so genannten Watchblogs (z. Blogroll und Kommentare sind die ursprünglichsten Elemente und charakterisieren alle Weblogs. Plikat 2011:28). S. B. B. September 200122 dem übergroßen Informationsbedürfnis nicht gerecht wurden und Blogs zudem im folgenden „Krieg gegen den Terror“ für offene journalistische Berichterstattung genutzt wurden. Cuba) und eingeschränkter Meinungs. war es nun jedermann möglich kostenlos einen eigenen Weblog im Internet einzurichten: Blogger. as easily as they send an instant message. irreproducible vision to the rest of the world. die Kommentare zu den Geschehnissen des 11. Minutenaktuell kann man von jedem Internetzugang auf der Welt Handyvideos oder Beiträge von Betroffenen über aktuellste Ereignisse und deren Einordnung einsehen. Laut Reichmayr waren Blogger die ersten. dass die Blogger-Gemeinschaft schneller reagieren konnte als die traditionellen Medien. die sich 22 Es zeigte sich. möglicherweise. sollen hier die Elemente beschrieben werden aus denen Weblogs bestehen (können). with new material posted at the top of the page“ (Blood 2000). Stefan Niggemeier) und auch die öffentlich-rechtliche Berichterstattung (z. (Franzmann 2006:11) Insbesondere in den westlichen Ländern haben Weblogs einen großen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung. ihre Nützlichkeit für den Spanischunterricht ableiten zu können. Die mediale Berichterstattung ist ihrerseits wiederum auch Gegenstand von kritischen Blogs. and all the rest have given people with little or no knowledge of HTML the ability to publish on the web: to pontificate.0. mitverfolgen und selbst gestalten. weil die traditionellen Medien nach den Terror-Anschlägen am 11. and argue in public. participatory endeavor“..

die im Folgenden beschrieben werden. die es erleichtern. Jeder Artikel erhält bei seiner Erstellung einen Permalink25. den Artikel über Suchmaschinen zu finden. sie sind aber entweder standardmäßig vorhanden und können ausgeschaltet oder 24 Die Darstellungen basieren auf allgemeinen. aber nicht auf grundsätzlichen Eigenschaften. Die ergänzenden Elemente. Gedanken oder auch weiterführende Links zum Inhalt des Artikels zu hinterlassen. Klickt man diesen an. Dieser erlaubt es Besuchern des Weblogs auf genau diesen Artikel mit seiner Internet-Adresse (URL) zu verweisen (und nicht nur auf die übergeordnete Webseite). Der Artikel ist mit seinem Publikationsdatum und dem Titel versehen. ob neue Artikel erschienen sind. Zudem wird die Vernetzung der Weblogs untereinander gefördert. Oft werden andere Internetquellen in einem Artikel verlinkt oder die Artikel anderer Autoren diskutiert. er kann den Titel des Beitrags oder das Datum der Veröffentlichung enthalten. Kommentare: Das Kommentarfeld ist das Hauptmerkmal von Weblogs. . Es muss folglich nicht erst lange nach den gewünschten Informationen gesucht werden. die die (individuelle) Internetpräsenz lediglich ergänzen können. ist diese eher zu einem begleitenden Bestandteil geworden. über die ein Artikel oder Weblog-Eintrag verlinkt und dauerhaft gefunden werden kann. Hier hat jeder Leser die Möglichkeit. die Beiträge schreiben können bzw. Hier werden Links zu anderen Weblogs und Internetseiten hinterlegt. dass Artikel von Suchmaschinen gefunden werden.24 Bei seinem Besuch sieht der Leser somit sofort. Bei vielen Weblog-Anbietern können (neuerdings) auch Tags (Schlagworte) ergänzt werden. Artikel (Posts): Die vom Autor verfassten Beiträge erscheinen in chronologisch umgekehrter Reihenfolge auf der Startseite des Weblogs. Blogroll: Während die als Blogroll bezeichnete Linksammlung noch gegen Ende des letzten Jahrtausends ein konstituierendes Merkmal von Weblogs war. nachgefragt. oftmals ohne dass diese im Netzwerk registriert sein oder selbst einen Weblog haben müssen. Sie erlaubt den Dialog zwischen Autor und Lesern oder zwischen den Lesern untereinander. dass hier mehrere Autoren vorkommen. lässt sich der Blog so konfigurieren. also die ersten Zeilen bzw. Oftmals wird nur die Kurzform des Artikels. Interessierte können so schnell auch auf andere Seiten und Weblogs weitergeleitet werden. Das Erscheinungsbild eines solchen Permalinks ist recht unterschiedlich. widersprochen oder auch ergänzt werden. Zudem ermöglichen es Permalinks. die für den Autor interessant erscheinen. angezeigt und es erscheint ein Link zum „Weiterlesen“. Gewöhnlich setzt der Autor an dieser Stelle direkt einen Hyperlink zum Ausgangsartikel/der Primärquelle. So ist es gerade bei journalistischen Blogs typisch. WordPress).26 Contreras Contreras bezeichnet die Kommentarfunktion als „parte más interactiva entre el autor y sus lectores“ (2004:4f). Mittels der Kommentarfunktion kann diskutiert. Anregungen. seine eigene Meinung. 25 Ein Permalink ist „[e]ine unveränderliche Internet-Adresse. müssen nicht in Weblogs enthalten sein. bei denen es möglich ist die Kommentarfunktion für einzelne Seiten abzuschalten. Es ist für jeden veröffentlichen Artikel standardmäßig vorgesehen.IV Weblogs – Was ist das? 27 auf Weblogs finden lassen werden hier als Erweiterungen verstanden.“ (Franzmann 2006:68) 26 Es gibt Anbieter (z. B. so kommt man zum vollständigen Text. Dabei stellt der Hyperlink einen Knotenpunkt eines thematischen Netzwerkes dar. die Zusammenfassung des Textes. dass zu Beginn eine statische Seite erscheint und nicht die neuesten Artikel.

An dieser Stelle sollen einige nützliche und häufig verwendete Widgets vorgestellt werden. Mithilfe eines Archivs lassen sich Artikel schneller auffinden. sollte man andere Weblogs in den eigenen Artikeln verlinken. Die zur Verfügung gestellten Widgets variieren je nach Betreiber der Weblog-Software. Widgets/Apps: Neben den beschriebenen Bestandteilen können Blogs verschiedene erweiterte Funktionen haben.3 Kategorisierung von Weblogs Eine Umfrage bzgl. Blogger gaben auch an.27 4. Sie dienen dazu.3 beschrieben. Auf der Webseite des Ursprungsartikels erscheint der Trackback am unteren Ende der Seite bei den Kommentaren als Link zusammen mit einer Kurzfassung des bezugnehmenden Artikels. den Autor eines Blogs zu informieren. Wenn man stärker in einer Community wahrgenommen werden möchte. Der Administrator kann zuvor festlegen.“ (2006:62). die sich beliebig ergänzen. Archive: Die veröffentlichten Posts werden automatisch archiviert. wird in Kapitel 6. Zum Beispiel kann so der Newsticker einer Online-Zeitung oder eines Nachrichtensenders in die eigene Webseite integriert werden. insbesondere für den Spanischunterricht. Am häufigsten kommen Archive mit zugewiesenen Kategorien oder nach Monaten geordnet vor. RSS (Really Simple Syndication): RSS-Feeds sind für Weblos standardmäßig vorgesehen. Dieses Widget bietet sich insbesondere bei Weblogs mit mehreren Autoren an. so dass sie individuelle. Handlungsantriebe zu entnehmen (vgl. auf der Seite anordnen oder entfernen lassen. wenn sich auf dem Weblog etwas verändert hat. die den Autor eines Weblogs für seine Leser greifbarer machen können. Andere wiederum schätzen die rasche und effektive Organisation. verlinkt worden ist. nützlich sein kann. ob sein Artikel in anderen Weblogs kommentiert bzw. So haben einige aufgrund des Zweifels an der herkömmlichen Berichterstattung das Bedürfnis nach direkter und ungefilterter Kommunikation und Information über aktuelle Geschehnisse. kurz zur Kommunikation eines Anliegens dienlich ist. Kampagnen oder Proteste. Franzmann zieht einen treffenden Vergleich: „In der wissenschaftlichen Fachliteratur könnte man sich Trackback etwa so vorstellen wie eine Primärquelle. Autoreninformation: Name. So erfahren alle Interessierten sofort. Den Eigenangaben der Blogger sind sehr vielfältige Motivationen bzw. Trackback: Die Trackback-Funktion dient dazu. die aktualisierten Inhalte eines Weblogs direkt an dessen Abonnenten zu senden. ihre eigene Meinung öffentlich kundzutun und sich für sie konventionelle Ausdrucksarten als zu restriktiv bzw. die automatisch über Zitierungen in anderen Quellen informiert wird.IV Weblogs – Was ist das? 28 zusätzlich aktiviert werden. die sich mit dem gleichen Thema beschäftigt. die zur Mobilmachung für Aktionen. Reichmayr 2002:87f). dass der Reiz für sie darin bestehe. Das System ermöglicht eine starke Vernetzung unter den Weblogs. persönliche Ausdrucksformen 27 Wie das funktioniert und inwieweit das für den Fremdsprachenunterricht. der Anliegen und Beweggründe für das Bloggen wurde von Reichmayr durchgeführt. Allerdings lassen sich auch fremde RSS-Feeds in den eigenen Blog einbauen. wie das Archiv konfiguriert sein soll: nach Thema. Autor oder dem Publikationsdatum. ineffektiv erwiesen haben. .2. Wohnort und Beruf sind affektive Elemente.

B. 4. einem Smartphone beschickt. Fotoblogs werden gerne von professionellen sowie von Hobby-Fotografen geführt. Widgets. z.und Sportblogs) oder aber auch zur Organisation des eigenen Wissens (Lerntagebücher).4 Weblogs: Eine Definition In den Kapiteln 4. eine inhaltliche Charakterisierung dargestellt sowie der Versuch einer Kategorisierung unternommen. Bilder.29 Zudem gibt es zahlreiche Videoblogs bzw. insbesondere für Privatpersonen. aus ihrer Region. Ausgehend hiervon soll nun eine Definition für den Weblog entworfen werden. immer aktuelle Nachrichten zu kommunizieren. Des Weiteren gibt es einen breiten Bürgerjournalismus.IV Weblogs – Was ist das? 29 mithilfe von Weblogs entwickeln. medizinische und religiöse Blogs oder Literatur. bzw. die aus gesprochenen Tonbeiträgen zum Herunterladen auf Mp3 verfügbar sind. Organisationen und Unternehmen nutzen wiederum so genannte Corporate Blogs (Reichmayr 2006:4) zur Kommunikation ihres Anliegens bzw. ihr Anliegen kommunizieren. ihre Freunde und Familie in der Heimat zu informieren. Weblogs 28 Aus dem Englischen von mobile blogs. zur Anpreisung ihrer Produkte. Andere wiederum wollen sich privat oder müssen sich beruflich über ein bestimmtes Thema aktuell informieren und nutzen Weblogs als Wissensspeicher. Die wohl gängigste Form ist der textbasierte Weblog. B. Auf einem Weblog erscheinen die Artikel als datierte Einträge in chronologisch umgekehrter Reihenfolge. Demzufolge wird in Weblogs über verschiedene Modi kommuniziert: Texte. Musik und Filme können auf einfachste Weise integriert werden. die ähnlich wie Podcasts. Vielmehr interessieren die Einsatzzwecke (Reichmayr 2002. Schmidt 2005). Auch haben Medien und Journalisten den Weblog für sich entdeckt. So nutzen beispielsweise der ard oder der spiegel Weblog-Funktionen (Kommentar- funktion) um ihre Print-Ausgaben zu ergänzen bzw. WordPress) bieten auch schon benutzerfreundliche Apps hierfür an. Vblogs (Reichmayr 2005:2). Weblogs oder auch Blogs bestehen aus den Grundelementen: Artikel. Kommentaren und einer Linkliste. Blogger unterhalten quasi-journalistische Weblogs. Reichmayr kategorisiert Weblogs zudem hinsichtlich der Art des Bloggens. 29 Einige Anbieter (z. erweitert werden können. Schmidt fasst zusammen: Weblogs gelten dem einen als Werkzeug verstärkter demokratischer Partizipation („digital idealism“). die darin entweder ihre alltäglichen Erlebnisse festhalten oder den Weblog während eines längeren Auslandsaufenthaltes dazu nutzen.1 bis 4. die durch andere Elemente. dem anderen als Seismograph der „Banalität des Alltags“ im wieder ein Stück lauter gewordenen Medienrauschen […]. B. Nicht zuletzt dienen Weblogs als Medium der Kommunikation unter Experten (z. Podcasts.3 wurde die historische Entwicklung betrachtet. Doch es gibt auch regelmäßig erscheinende Audioblogs bzw. (Schmidt 2005:2) Aufgrund der großen Themenvielfalt wäre eine inhaltliche Kategorisierung nicht sinnvoll. So genannte Moblogs28 werden von einem Mobiltelefon. also welches Medium der Kommunikation dient (Reichmayr 2005:2). um über aktuelle politische oder gesellschaftliche Ereignisse. zusammengesetztes Substantiv. in der Kunstszene auffallen oder ein Feedback bekommen wollen. nur eben audio-visuell. So dienen Weblogs als persönliche Tagebücher. zu berichten. die ihre schönsten Bilder zeigen bzw. .

Damit sind Weblogs echte Web 2. Video. Bild. Lesern und auch der Leser untereinander möglich. Sie dienen vor allem der Kommunikation diverser Inhalte. die regelmäßig erscheinen. Kommunikation und Interaktion erfolgen multimodal. Durch die Kommentarfunktion wird eine Interaktion mit anderen Weblog-Autoren. Trackbacks und RSS-Feeds mit anderen Internetseiten und Weblogs vernetzt. Jedermann kann durch sie jederzeit und an jedem Ort multimodal diverse Anliegen kommunizieren und mit anderen interagieren.0-Anwendungen.(anytime) und ortsungebunden (anywhere) seine Anliegen kommunizieren. eine Linkliste enthalten und von Lesern kommentiert werden können. Ton) Informationen und Inhalte verschlüsselt. Weblogs ermöglichen die Partizipation an der demokratischen Mitgestaltung gesellschaftlicher Prozesse. Die Artikel sind aufgrund von Schlagworten und Permalinks mithilfe von Suchmaschinen leicht auffindbar. der einen Internetanschluss hat. .IV Weblogs – Was ist das? 30 sind mittels Links. Durch eine intuitive Bedienung kann jeder (anyone). Weblogs sind stark vernetzt und leicht auffindbar. mithilfe derer jeder demokratisch an der Gestaltung gesellschaftlicher Prozesse partizipieren kann. das bedeutet es werden mithilfe verschiedener modaler Codes (Text. zeit. Hieraus lässt sich die folgende Definition ableiten: Weblogs bestehen aus einer Mehrzahl von in chronologisch umgekehrter Reihenfolge angeordneten Artikeln eines oder mehrerer Autoren.

Hieraus werden schließlich Bedingungen für einen lernförderlichen Einsatz von Weblogs für den fremdsprachlichen Spanischunterricht abgeleitet.1 beschriebenen Lernkompetenzen und der im fremdsprachlichen Spanischunterricht zu fördernden kommunikativen Kompetenzen. deren Nutzung nur mithilfe des Internets ermöglicht wird.1 Gegenüberstellung webbasierter Internettools30 für den Fremdsprachenunterricht Im Folgenden werden Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten synchroner und asynchroner Kommunikationsmedien sowie der CM. teilweise sogar nur Wörter bzw. Sie heißen Tools. Der Blick wird in diesem Zusammenhang auf die motivationale Komponente der Weblog-Arbeit gerichtet sowie auf deren Nutzen zur Förderung der in Kapitel 3. dass diese der gesprochenen Sprache am nächsten kommt. Hierzu ist große Flexibilität. um anschließend deren Eignung für Bildungszwecke abzuleiten. Die synchrone Kommunikation ist dadurch gekennzeichnet. die in eine Maske auf einer Webseite oder in einen Messenger (MSN. aber auch in Videokonferenzen und die Nutzung eines Chatbots.1 Synchrone und asynchrone webbasierte Kommunikationstools Bei der Unterteilung webbasierter Kommunikationsinstrumente wird allgemein zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation unterschieden (Grünewald 2009:176). ICQ) eingegeben werden. wie Wikis und die Lernplattform moodle werden seither für Sprachlernzwecke eingesetzt. dass zur gleichen Zeit mindestens zwei Kommunikationspartner an einer Diskussion beteiligt sind. 31 5.bzw. Sie werden mit den Eigenschaften und Funktionen von Weblogs im Hinblick auf den Einsatz in fremdsprachlichen Lernarrangements verglichen. weil sie zur Umsetzung eines Ziels wie ein Werkzeug verwendet werden können. Allerdings werden bei synchronen Kommunikationsformen im Internet oftmals nur kurze Texte. Fehlertoleranz und ein hohes Sprachniveau vonnöten. .5 Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch Seit dem Boom der Computertechnologien Anfang der 90er Jahre wurden einige dieser auch für den Fremdsprachenunterricht adaptiert. In einem Chat kommunizieren mindestens zwei Nutzer miteinander über geschriebene Texte. Emoticons (smileys) ausgetauscht.0-Ära. Aber auch Internettools der Web 2. Darüber hinaus sollen unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten von Weblogs im Fremdsprachenunterricht vor dem Hintergrund der Schülerpartizipation und dem zu erreichendem Lernziel vorgestellt werden. Der Vorzug dieser Kommunikationsart für den Fremdsprachenunterricht ist. LM-Systeme und des WebQuests dargestellt. 30 Als Internettools werden im Rahmen der vorliegenden Arbeit diejenigen Anwendungen bezeichnet. An dieser Stelle sollen die Eigenschaften und Möglichkeiten des Einsatzes von Weblogs im Fremdsprachenunterricht mit denen der anderen Internettools verglichen werden. Zu den synchronen webbasierten Kommunikationsmedien gehören zunächst Chats. Dabei erfolgt zunächst eine Abgrenzung von Weblogs zu anderen Internettools. Foren und E-Mail-Projekte. Darunter sind vor allem Chats.1. Für eine flüssige Kommunikation ist erforderlich. dass die Lernenden schnell und adäquat auf die Äußerungen des Gegenübers reagieren. 5. Im Anschluss erfolgt eine kritische Betrachtung der Risiken bei der Arbeit mit Weblogs.

C. Zwar erfolgt der Austausch in Foren zeitversetzt und bietet Vorteile der asynchronen Kommunikationsform. die den Lernenden die maschinelle Seele des Gegenübers erahnen lassen. sondern dem Nutzer helfen sollen. auch bei Jugendlichen. für Ankündigungen von redaktioneller Seite.L.und Ausgabemaske. noch nicht entwickelt. So können zwar Antworten und Fragen ausgetauscht werden. Jabberwacky und Prelude@.V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch 32 Vielen Jugendlichen sind die technischen Abläufe von Chats bereits aus dem Alltag vertraut. die allerdings nicht auf die Reproduktion natürlicher Sprache programmiert sind. Grünewald empfiehlt Chats begleitend zu E-Mail-Projekten mit anderen Fremdsprachenlernern oder Muttersprachlern der Zielsprache einzusetzen (vgl. Geschriebene Texte können vor dem Absenden zur Qualitätssteigerung nach Belieben überarbeitet werden. gesuchte Informationen schnell zu finden. 2004:7). Sie dienen zum Meinungsaustausch und. Hier kann die Kommunikation mit Muttersprachlern bzw. doch treten schnell Kommunikationsschleifen auf. wie bei einem Messenger. anderen Fremdsprachenlernern in einem geschützten Bereich mit der Schulung von Medienkompetenz verbun31 Der Begriff ist eine Verbindung aus chat und robot. Merkmale asynchroner Kommunikation tragen der Austausch in Foren und das Schreiben von E-Mails. Für den fremdsprachlichen Spanischunterricht müssen die Lernenden unter Umständen jedoch erst in die Chatsprache eingeführt werden. Auch das Schreiben von E-Mails erfolgt asynchron. Entscheidender Vorteil für den Fremdsprachenlerner ist hierbei die zeitliche Flexibilität beim Erstellen des Textes.bzw. der sprachlichen Norm das bereits zur Chat-Kommunikation Gesagte.E (Artificial Linguistic Internet Computer Entity). ausgedruckt und durchgearbeitet werden. Thaler 2008:148 f). bei Online-Magazinen. Eine dem Chat ähnliche Möglichkeit zur Anwendung der Fremdsprache ist die Arbeit mit Chatbots31. was wiederum die Durchdringung und das Verständnis des Textes fördert. aber ein der menschlichen Kommunikation gleichartiger Austausch von Inhalten erfolgt nicht (vgl. worauf andere Mitglieder des Forums antworten können. Foren sind zumeist thematisch gegliedert und beinhalten Beiträge einer Vielzahl von Nutzern. Die Nutzer erstellen Fragen zu einem bestimmten Problem. .I. da insbesondere beim Spanischen große Diskrepanzen zwischen der Standardnorm und der Jugend. 33 Es gibt zahlreiche Chatbots im Servicebereich von Unternehmen. Empfangene Texte können gespeichert. Die textbasierte Kommunikation erfolgt hierbei über eine Texteingabe. doch gilt bzgl. 32 Die für den englischen Fremdsprachenunterricht bekanntesten Chatbots sind A.33 Die asynchrone Kommunikation ist demgegenüber durch einen zeitversetzten Austausch gekennzeichnet. Dieses reagiert zwar in menschlicher Sprache. soweit ersichtlich. Derzeit erfreuen sich vor allem Hilfsforen großer Beliebtheit. So lernen die Schülerinnen und Schüler beide Sprachnormen kennen. die Foren in ihre Webpräsenzen integrieren. womit eine stärke Reflexion des Verfassten einhergeht. Websprache bestehen.32 Spanischsprechende Chatbots (zumindest für Unterrichtszwecke) sind. Insbesondere im Rahmen des schulischen Fremdsprachenunterrichts erfreuen sich E-Mail-Projekte großer Beliebtheit zur Begleitung von Austauschprojekten. sondern ein auf künstlicher Intelligenz basierendes System. Allerdings antwortet hier keine lebende Person.

die auch vom Volk geschrieben wird“ (Hornig 2006a:61) bezeichnet werden. Sie dienen dazu. moodle. im Fall von moodle. sondern auch kostengünstiger sind. Wikis. WebQuests und Weblogs sind Internettools.1. 5. kaum Gestaltungsmöglichkeiten bzgl. Grünewald 2011:8). Sie lassen sich jedoch nicht ohne Weiteres. Ziel von Wikis ist es. Grünewald 2004:7). Die Lernenden müssen sich einen E-Mail-Account anlegen und diesen verwalten bzw. den Learning Content Management Systemen (LMS) zuzuordnen (vgl. Datenbanken. Web2.2 Content Management Systeme (CMS) und Learning Management Systeme (LMS) Wikis. da sie neben der Kommunikation auch andere Funktionen umfassen. Grünewald 2009:178). Eine Besonderheit bei Wiki-Artikeln sind die zahlreichen Querverweise in Form von Hyperlinks. die ebenfalls für Sprachlernzwecke eingesetzt werden können.V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch 33 den werden (vgl. Es sind insbesondere keine Programmierkenntnisse vonnöten. des Layouts der Plattform. 2011:9). dass sie sehr anwenderfreundlich sind. Mangels Redaktion im eigentlichen Sinne erscheinen die Beiträge ohne Verzögerung auf der Plattform. Wikis34 zählen zu den weniger komplexen CM-Systemen. eine Kommentarfunktion und Webservices wie RSS (vgl. Ebenso wie bei CM-Systemen werden bei Learning Content Mannagement Systemen (LMS) mehrere Funktionen miteinander kombiniert. was soviel wie „schnell“ bedeutet – bezieht sich auf die Programmatik der Wiki-Software (vgl. Durch das Übersenden von Tondokumenten im Anhang der E-Mail können auch das Fähigkeitenpaar Sprechen/Hören gefördert werden (vgl. Umfragen und Links. Tests. wie die in Kapitel 5.2).0 – Die Zukunft?! 2008a). als Lern-Tagebuch und als Reiseführer vor (vgl. Als Redaktion im weiteren Sinne kann jedoch die Autorenschaft selbst gesehen werden. Die Plattform integriert zahlreiche Funktionen. als „Volks-Enzyklopädie. Web Content Management Systemen (WCMS) und. Dabei muss es nicht beim Austausch von geschriebenen Texten bleiben. die Richtigkeit und Darstellung der Inhalte diskutiert. Insbesondere Wikipedia kann daher. welche wiederum unmittelbar online von anderen Nutzern verändert werden können (vgl. Aufgaben. Im Vergleich zu komplexeren CM-Sytemen haben Wiki-Nutzer. Grünewald 2004:7).1 beschriebenen Instrumente in asynchrone und synchrone Kommunikationsmedien unterscheiden. 34 Die Namensgebung – aus dem Hawaiianischen wikiwiki. wie Datenbanken. Dazu gehören meist Chats. multimodale bzw. Der Vorteil dieser Tools besteht darin. die in Foren. Thaler 2008:148. die Erfahrungen und das Wissen unterschiedlicher Autoren kollaborativ in Texten auszudrücken. Durch das Anklicken dieser gelangen die Leser zu weiterführenden Beiträgen. in denen auch die Versionsgeschichte eines Artikels einzusehen ist. -mediale Inhalte auf Webseiten zu organisieren. da E-Mails nicht nur schneller übermittelt. E-Mail-Projekte lösen das Schreiben von Briefen im schulischen Kontext mittlerweile ab. Schnell und unkompliziert können Nutzer Artikel schreiben.1. Grünewald 2011:6. abgesehen von der Textformatierung und dem Einstellen von Bildern. Sie sind den Content Management Systemen (CMS) bzw. Im Kontext des Fremdsprachenunterrichts gibt es bisher kaum Erfahrungsberichte. Ein solches LM-System stellt die Lernplattform moodle (Modular Object-Oriented Dynamic Learning Environment) dar. Foren. . Dennoch schlägt Grünewald den Einsatz von Wikis zur Präsentation von Gruppenergebnissen. Kapitel 4. Foren. bedienen können.

2004. . Präsentation – Exposición 6. Sie sind explizit zur Schulung von Medien. Ein WebQuest ist eine spezielle Variante der Internetrecherche. die mit bestimmten Nutzungsrechten verbunden sind.3 WebQuests Eine ebenfalls für didaktische Zwecke entwickelte. wie z. die 1995 von Bernie Dodge entwickelt wurde (vgl. Thaler 2008. Grünewald 2004. Lediglich die Reihenfolge kann variieren. Einführung – Introducción 2. Administrator. B. einstellen. Hutz 2008:353). im Grunde werden aber immer die gleichen Phasen verwendet.1. Eine umfangreiche offene Aufgabenstellung wird vom Lehrenden auf einer Webseite veröffentlicht. Grünewald konnte die positiven Auswirkungen auf die Motivation der Lernenden empirisch nachweisen (vgl. Grünewald 2008:340). komplexe Sachverhalte unter Auswahl zielführender Problemlösestrategien analysiert und beurteilt sowie Überlegungen zur Ergebnispräsentation angestellt werden (vgl. stellen auch andere WebQuest-Abläufe vor. de Hauf Quintero 2009:38 f). es müssen auch eigene Zielsetzungen entwickelt. die den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler vorstrukturiert und steuert.V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch 34 Im schulischen Kontext kann sie als virtuelles Klassenzimmer verstanden werden. webbasierte Lernumgebung ist der WebQuest. Ihnen werden Rollen zugewiesen (Lehrer. Grünewald 2006. 2008:354). Verlauf – Proceso 5. Ziel von WebQuests ist nicht nur die Aneignung deklarativen Wissens. zugleich aber Platz für kreative Lösungen lässt: 1.1 und 5. …). Hutz (2008:253). Letzteres umfasst lediglich die Suche nach einer konkreten Information.1. Hutz 2008). Hutz unterscheidet zwischen den durch eine offene Aufgabenstellung gekennzeichneten WebQuest und dem.1. 2008). Steveker 2002. was er als Cyberhunts bezeichnet. Im Gegensatz zu den in den Kapiteln 5. Dokumente einsehen. Hutz 2008:352). Aufgabenstellung – Tareas 3. die problemlösend von den Lernenden mithilfe vorgegebener Internetquellen bearbeitet werden muss.2 vorgestellten Internettools integrieren WebQuests keine webbasierten Kommunikationsfunktionen. in einem geschützten Bereich. die anschließend auf einem Arbeitsblatt eingetragen oder angekreuzt werden muss (vgl. 35 Andere Autoren. Informationsquellen – Sitios Web 4. 5. wie einer Jahreszahl oder einem Namen.bzw. das die Unterrichtsorganisation unterstützt und erleichtert. Evaluation – Evaluación (Steveker 2004:15)35 Durch bereits vorausgewählte Quellen wird dem Problem des getting lost in hyperspace vorgebeugt (vgl. Schüler. Die registrierten Nutzer können. Informationskompetenz entwickelt worden. Legutke 2008. Ihr Nutzen für den Fremdsprachenunterricht propagieren zahlreiche Autoren aus dem Bereich der Fachdidaktik (vgl. WebQuests folgen einer ganz bestimmten Struktur. Im Gegensatz zu WebQuests sind solche Cyberhunts stark vorstrukturiert und lassen keinen Platz für kreative Problemlösungen. Probleme diskutieren und Fragen aufwerfen (vgl.

Videos. Dabei ermöglicht die Kommentarfunktion den Kontakt mit realen Sprechern der Zielsprache (wie bei Chats und Foren). Zudem steht dem Administrator37 eine Vielfalt von Gestaltungsmöglichkeiten. für jedermann zugänglich. LM-Systemen (Anhang IV.1. Lehrerin und Lernende können den Gruppen Feedback geben. und bieten zahlreiche Funktionen.4 Vergleich von Weblogs mit Kommunikationstools und (Learning) Content Management Systemen36 Weblogs zählen. In Artikeln können längere und kürzere Texte einer begrenzten oder offenen Nutzergruppe zugänglich gemacht werden. sofern nicht passwortgeschützt. 38 Insofern es sich nicht um einen passwortgeschützten. die Aufgabenstruktur von dieser für die Arbeit mit Weblogs zu übernehmen. zur Verfügung.bzw. er hat die meisten Berechtigungen. Insbesondere wenn Schülerinnen und Schüler selbst an der Erstellung von Weblogs beteiligt sind kann dies ein wichtiger affektiver Faktor sein. Die Kommentarfunktion erlaubt es Lesern diese Artikel zu kommentieren. Damit verbinden Weblogs die Vorzüge von Wikis und der Lernplattform moodle. dass Weblogs Vorzüge unterschiedlicher webbasierter Anwendungen und Kommunikationsmedien miteinander verbinden. Damit weisen auch Weblogs Elemente auf. 36 Eine tabellarische Übersicht der Gegenüberstellung von Weblogs und anderen Kommunikationstools (Anhang III.und Lernzwecke soll aus diesem Grund im Folgenden dargestellt werden. Eine Anpassung und der Einsatz für schulische Zwecke ist jedoch möglich. Zusammenfassend lässt sich konstatieren.V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch 35 5. S. ebenso wie Wikis zu den CM-Systemen. Dateien können hochgeladen. 68) befindet sich im Anhang dieser Arbeit. Lisa Rosa veranschaulicht einer Übersicht die mit den verschiedenen Rollen verbundenen Berechtigungen (vgl. S. als auch beim Erscheinungsbild seines Weblogs. die mit bestimmten Berechtigungen verbunden sind.38 Es besteht die Möglichkeit schüleraktivierende Aufgaben in Form von WebQuests in die Weblog-Arbeit zu integrieren bzw. dass unkompliziert und ästhetisch ansprechend vielfältige Multimedia-Inhalte (Fotos. 37 Dem Administrator gehört die Weblog-Domain. Als weiterer entscheidender Vorteil gegenüber den beiden genannten Systemen muss hervorgehoben werden. Im Unterschied zu dem LM-System moodle sind diese aber nicht speziell für Unterrichtszwecke entwickelt worden. Für den Fremdsprachenunterricht bringen Weblogs die Vorteile asynchroner Kommunikation (vgl. Tondokumente) eingebunden werden können. . 67) sowie der Vergleich von Weblogs mit anderen CM. Kapitel 5. 20092012). Weblogs sind. so dass sich über die Kommentarfunktion jedermann am Diskurs beteiligen kann. Ihr Wert für fremdsprachliche Lehr. sowohl bei der Textformatierung.1) mit sich.1. Die von den Lernenden erstellten Inhalte können so Reaktionen von einem weltweiten Publikum erhalten. sondern einen öffentlichen Weblog handelt. In Kombination mit den interaktiven Funktionen von Weblogs wird eine hohe Transparenz des Arbeitsprozesses ermöglicht und Lehrer bzw. Abgabetermine eingerichtet und Wikis erstellt werden. Wie bei moodle erhalten die Nutzer Rollen. die der webbasierten Kommunikation und Interaktion dienen.

• Einige Lernende empfanden die Rolle des Lehrenden als zu passiv und hätten sich mehr Steuerung und Instruktion gewünscht. Als persistent positiv erweisen sich dahingegen die Lern. • Viele bemerkten bei sich durch die Arbeit mit dem Computer eine höhere Müdigkeit und geringere Konzentrationsfähigkeit als im herkömmlichen Unterricht. da Mitschüler nicht mit dem eigenständigen Lernen umgehen konnten. das Fehlen von kommunikativen Plenumsphasen und schriftlichen Aufzeichnungen. Grünewald 2008:339 ff). dass Computer und Internet zwar in der Anfangsphase der Aufgabenbearbeitung einen großen Motivationsfaktor darstellen können. Die dabei empfundene Verantwortung für das eigene Lernen wurde als motivierend empfunden. • Die Lernenden profitierten von den Möglichkeiten der Individualisierung (Einteilung der Lernzeit. Allerdings konnte Grünewald ebenso demotivierende Faktoren bei der Bearbeitung von WebQuests feststellen (vgl. Die grundlegende Einstellung der Schülerinnen und Schüler zu den Medien. Schwierigkeitsgrad und . dass die Begeisterung aber schnell wieder abfällt. Aufgabenformat. sei sie positiv oder negativ. Grünewald konkludiert.1 Motivationale Aspekte In einer Studie zum Motivationsverlauf bei der Arbeit mit WebQuests und computergestützten Lernumgebungen. 5.und Leistungsmotivation der Lernenden sowie die Berücksichtigung ihrer Vorlieben bzgl. konnte Grünewald (2006) für Computer und Internet einen signifikanten Motivationsfaktor nachweisen. • Die veränderte Rolle des Lehrenden war für die Lernenden ein bedeutender Motivationsfaktor.2.1 die funktionalen Unterschiede von Weblogs im Vergleich mit anderen Kommunikationsmedien und Internettools hervorgehoben wurden. • Die Lernenden bemängelten die schlechte Passung der webbasierten Arbeit in den herkömmlichen Unterricht.V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch 36 5. Auswahl von Aufgaben und Materialien). dass die Lernenden die Arbeit mit den webbasierten Medien nicht per se als motivierend empfinden. Inhalt. inwieweit die Arbeit mit Weblogs die Motivation der Lernenden unterstützen und die funktionalen kommunikativen Fähigkeiten des fremdsprachlichen Spanischunterrichts sowie der Lernkompetenzen fördern kann. Grünewald 2006:302 f): • Durch die offene Aufgabenstellung konnten die Lernenden selbständig und flexibel ihren Lernprozess organisieren. • Die Medien Computer und Internet an sich waren für einige Mitschüler Anlass zur Demotivation. • Technische Probleme oder mangelnde technische Fähigkeiten gaben Anlass zur Frustration. • Die optische Aufbereitung des Lernmaterials sowie die unterschiedliche multimediale Darstellung der Inhalte und deren Authentizität beförderten das mehrkanalige und ganzheitliche Lernen. Generell messen die Lernenden den Medien aber eine Bedeutung für das eigenverantwortliche Lernen bei und empfinden ihre Freiheit im Lernprozess als positiv. wird im Rahmen dieses Kapitels untersucht. 2006:302 f): • Einige Lernende bemängelten die fehlende produktive Arbeitsatmosphäre. wird durch deren Einsatz im Unterricht verstärkt (vgl. Es ist somit festzuhalten. Für die Arbeit mit WebQuests konnten die folgenden motivierenden Faktoren feststellt werden (vgl.2 Aspekte bei der Weblog-Arbeit im Fremdsprachenunterricht Spanisch Nachdem in Kapitel 5. • Für viele Lernende war die Arbeit mit dem Medium Computer per se ausschlaggebend für ihre Motivation.

V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch

37

Art der Bearbeitung (vgl. Grünewald 2008:339 ff). Zudem sieht der Autor die Notwendigkeit eines vorbereitenden bzw. begleitenden Methodentrainings zur Lernprozessgestaltung. Auch während der Internetarbeit muss der fremdsprachliche Lernprozess bewusst gemacht werden. Zudem ist es notwendig, die Arbeit mit den Medien sinnvoll in den laufenden Unterricht zu integrieren, d. h. die Phasen der computergestützten Arbeit mit kommunikativen Plenumsphasen abzuwechseln. Hier werden Lernfortschritte sichtbar gemacht und Rückmeldungen gegeben. Grünewalds Studie und die Ergebnisse, die er zum Motivationsverlauf bei der Arbeit mit WebQuests erhalten hat, sind auf die Arbeit mit Weblogs übertragbar. Beide Hilfsmittel verbinden das Arbeiten im virtuellen Raum mit stark autonomen Lernarrangements. Ebenso wie bei WebQuests arbeiten die Lernenden mit Weblogs stark selbstgesteuert und müssen anhand von Links geleitete Internetrecherchen am Computer durchführen.

5.2.2 Schulung von Lernkompetenzen
Inwieweit die Arbeit mit Weblogs die Förderung der in Kapitel 3 beschriebenen Lern- bzw. Schlüsselkompetenzen unterstützen kann, soll im folgenden Abschnitt untersucht werden. Das eigenständige Lernen kann durch Weblogs implizit gefördert werden. Generell gilt, dass sich das selbstgesteuerte Lernen intensiviert, je mehr die Schülerinnen und Schüler selbst über Inhalte, Aufgaben, Zeit, Ort, Personen und Mittel dezidieren können, die sie zur Erreichung eines Lernziels benötigen. Für die Arbeit mit Weblogs bedeutet das, dass sie umso selbstgesteuerter erfolgt, je aktiver die Lernenden sich selbst einbringen können. Reichmayr unterteilt zwei grundlegende Weblog-Konzeptionen, den Lehrer-Blog als virtuelle Lernplattform und den eigenständigen Schüler-Blog: Auf einer unterrichts- oder wissensorganisatorischen Ebene kann ein Weblog ein Fixpunkt in Form einer Plattform im Internet darstellen, zu bestimmten Zwecken aufgesucht – um Entwicklungen zu verfolgen (also nur zu lesen und zu kommentieren), Aufträge zu bekommen oder selbst aktiv tätig zu werden und zu veröffentlichen. (Reichmayr 2006:5) Auf dem Lehrer-Blog finden die Lernenden Hausaufgaben, individualisierende Arbeitsaufträge, Lernhilfen und Ankündigungen organisatorischer Art. Solche Maßnahmen erlauben die Verlagerung eines Großteils der Arbeitszeit auf die außerunterrichtliche Zeit: [...] [T]he interaction between students and between students and teacher is not limited to the face-to-face time that has been scheduled. The weblog is there 24/7 and when creativity flows students (or teachers) can put it ‘out there’, even at 3 in the morning. (Wijnia 2005:49) Der Weblog als Lernplattform fördert das zeitunabhängige Lernen (vgl. Tholen 2006:2), da die Schülerinnen und Schüler rund um die Uhr auf das Material zugreifen können. Sie übernehmen eine größere Verantwortung für ihr eigenes Lernen, da die nötigen Informationen selbst eingeholt müssen. Den Lehrenden stellt das vor die Herausforderung, das Material stets zu aktualisieren und mit etwas Vorlauf einzustellen sowie schnell auf Schülerkommentare zu reagieren. Bei der Gestaltung eines eigenen Weblogs werden die Lernenden selbst aktiv, indem sie Texte erstellen und verlinken. Für einen Weblog im Rahmen eines Projektes mit festen Vorgaben (z. B. Schreibfrequenz, Textumfang) hat dies zur Folge, dass sie ihren Arbeitsprozess selbständig organi-

V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch

38

sieren müssen. Es muss ein Arbeitsplan entworfen, Lernfortschritte überwacht und gegebenenfalls Korrekturen vorgenommen werden. Den Erfolg von Schüler-Blogs kann gewährleistet werden, indem die Lernenden ein persönliches Interesse an der Weblog-Arbeit entwickeln. Um dies sicherzustellen sollten die Lernenden innerhalb eines thematischen Rahmens selbst einen Teilaspekt bestimmen oder auswählen dürfen. So werden auch die Vorlieben und Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. Auch die Kommunikations- und Interaktionskompetenz kann im Rahmen einer Weblog-Arbeit gefördert werden. Die Kommunikation erfolgt dabei auf zwei Ebenen, der virtuellen im Netz und der realen im Klassenzimmer. Um Artikel zu publizieren, müssen die Lernenden zunächst in der virtuellen Welt eine intensive Internetrecherche betreiben und sich mit unterschiedlichen Aspekten ihres Themas auseinandersetzen. Ideen und Links können als kurze Notizen gebloggt und später zu umfangreicheren Essays verarbeitet werden. Die Kommentarfunktion erlaubt es Mitschülern ihre eigene Sichtweise auf das Thema darzustellen. So können durch den kommunikativen Austausch im Weblog zwischen den Lernenden Inhalte ausgehandelt werden. Die Konfrontation mit den Meinungen anderer verlangt von allen Lernenden Empathiefähigkeit, aber auch soziale Intelligenz und die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Selbstverständlich können auch Konflikte auftreten, die konstruktiv zu lösen sind. Sollte die Weblog-Arbeit in Gruppen durchgeführt werden, müssen die Lernenden in der realen Welt des schulischen Klassenzimmers auch kooperativ und kollaborativ vorgehen. Rollen müssen festgelegt und Aufgaben verteilt werden. Die Zusammenarbeit in der Gruppe ist von großer Bedeutung für das Arbeitsergebnis. Nicht zuletzt wird auch die interaktive Anwendung von Medien und Mitteln im Rahmen der Weblog-Arbeit gefördert. Die Lernenden müssen, zumindest bei der eigenaktiven Arbeit, den Umgang mit dem Weblog beherrschen. Das beinhaltet das Wissen darüber, wie die Texteingabe und -formatierung funktioniert, wie Bilder hochgeladen werden und wie Seiten neu angelegt und deren Hierarchie bestimmt wird. Bei der Arbeit mit dem Weblog erkennen die Lernenden, dass dieser ein Instrument zur aktiven Teilhabe an öffentlichen Diskursen ist. Die Internetrecherche als Teil der Weblog-Arbeit stellt die Lernenden vor die Herausforderung in einem Überfluss an Informationen solche zu identifizieren, die von inhaltlicher Relevanz sind. Durch die Bereitstellung einer Auswahl an tauglichen Beispielen durch die Lehrkraft lernen sie die Qualität von Internetquellen einzuschätzen, was wiederum die Informationskompetenz fördert. In Plenumsphasen wird die Funktionsweise und das gesellschaftliche Potenzial von Weblogs reflektiert. Die Erkenntnisse können anschließend auf andere Internettools und Web 2.0-Anwendungen, die eine große Rolle im Alltag der Jugendlichen spielen (Facebook, Twitter und Flickr), transferiert werden.

5.2.3 Förderung funktionaler kommunikativer Kompetenzen
Durch die „kommunikative Wende“ Anfang der 70er Jahre wurden die Grundlagen modernen Fremdsprachenunterrichts geschaffen, dessen Ziel vor allem die Förderung kommunikativer und

V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch

39

interaktiver Kompetenzen in der Zielsprache ist (vgl. Grünewald 2009:185). Im Zentrum des Ansatzes stehen die Kommunikationsabsichten des Sprechers bzw. Fremdsprachenlerners: Zur sprachlichen Realisierung dieser Redeabsichten, braucht er kommunikative Fertigkeiten und Fähigkeiten wie Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen, Schreiben und Vermitteln in zweisprachigen Situationen sowie sprachliche Mittel wie Wortschatz und Grammatik, Aussprache und Orthografie. (Grünewald 2009:186) Bei der Arbeit mit Weblogs können einige dieser Fähigkeiten und Fertigkeiten unterschiedlich stark gefördert werden. Zeitgleich werden auch Strategien, die nicht nur für den fremdsprachlichen Spanischunterricht wichtig sind, sondern auch im größeren Kontext gesehen auf die Anforderungen der Wissensgesellschaft vorbereiten, vermittelt (vgl. Grünewald 2004:8). Insbesondere kommunikative Fertigkeiten, wie Leseverstehen und Schreiben, werden geschult, da die Internetrecherche und Weblog-Arbeit die Verarbeitung und Produktion von geschriebenen Texten beinhaltet. Weblogs erlauben das Einbinden vielfältiger medialer Formen, so auch Bilder, Videos und Tonmaterial, die im Internet kostenlos zur Verfügung stehen. Daher ist auch die Förderung des Hör- bzw. Hör-/Sehverstehens mittels Weblogs nicht ausgeschlossen. Leseverstehen: Für Recherchearbeiten im Internet ist ein Repertoire an Texterschließungsstrategien und Lesetechniken, wie kursorisches, orientierendes und suchendes Lesen (vgl. Steveker 2004:16 f), Voraussetzung. Das sonst zur Bearbeitung kurzer Lesetexte angewendete detaillierte und analytische Lesen (vgl. Grünewald 2009:196) ist demgegenüber von nachrangiger Bedeutung. Auch kommt, laut Steveker, der „unbedingte Wille zum Detailverstehen“ (2004:16 f) bei digitalen Texten nur eingeschränkt zum Tragen. Dies lässt sich auf die enorme Masse der im Internet verfügbaren Informationen zurückführen. Um dem Phänomen des getting lost in hyperspace vorzubeugen, müssen die Lernenden vor allem die Lesetechniken skimming und scanning beherrschen (vgl. Grünewald 2004:8, Steveker 2004:16 f). Beim skimming handelt es sich um extensives bzw. überfliegendes Lesen großer Textmengen, was dazu dient, sich einen Überblick über den Inhalt des Textes zu verschaffen. Scanning bezeichnet das Absuchen eines für relevant befundenen Textabschnitts nach Informationen, die zur Lösung einer Aufgabe benötigt werden. Diese Lesetechniken werden bei der Internetrecherche von den Lernenden wie selbstverständlich angewendet (vgl. Steveker 2004:16 f). Dennoch ist es ratsam die Techniken in einem vorbereitenden Methodentraining bewusst zu machen und zu üben. „Insgesamt“, so Steveker, „wird […] bei der Arbeit mit dem Internet die Sprachbarriere erheblich gesenkt“ (2004:17). Schreiben: Die Arbeit mit Weblogs hat insbesondere produktorientiertes Schreiben zum Gegenstand (vgl. Grünewald 2009:198). Informationen müssen recherchiert, geordnet und zusammengefasst werden, um sie in eigenen Artikeln zu verarbeiten. Beim produktorientierten Schreiben wird nochmals zwischen kreativem und kommunikativem Schreiben unterschieden (ebd.). Kommunikative Schreibformen sind auf die Aufnahme und die Aufrechterhaltung einer Kommunikation mit Spanischsprechern oder anderen Lernern ausgerichtet. Darunter fällt die Kommentarfunktion, die das Analysieren und Kommentieren von Beiträgen anderer Lernender ermöglicht. Beim kreativen

b) kulturspezifisches Wissen. weiterverarbeitet werden. so lassen sich mit den entsprechenden Aufgabenstellungen auch Hör. Grünewald 2009:198).und Hör-/Sehverstehen schulen. aber auch des neu erworbenen Wortschatzes. der neue Wortschatz strukturiert und durch Übungen gefestigt werden. Dazu gehören a) affektive Ziele. Werbespots und Talkshows aus dem hispanophonen Raum zu finden. Weit verbreitet sind außerdem spanischsprachige Podcasts.und Hör-/Sehverstehen: In den 90er Jahren basierte das Internet vor allem auf geschriebenen Texten. Schlussendlich können die Beiträge und Artikel später zur kreativen Weiterarbeit. Semantisieren) und top down (Antizipieren. Darunter sind nicht nur Lieder und Musikvideos. wie einer Zeitung. Ein Beispiel für eine kreative Schreibaufgabe in Weblogs ist zum Beispiel das Tagebuch einer fiktiven Persönlichkeit (Protagonist eines Textes oder Films) zu führen.V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch 40 Schreiben werden Eindrücke und persönliche Erfahrungen gestalterisch kreativ in einem Text verarbeitet. das durch die Lernenden individuell erweiterbar ist. Hör. Bezieht man diese auditiven und audio-visuellen Medien bei der Weblog-Arbeit mit ein. sondern auch Nachrichten. . Formulierungsphase und Überarbeitungsphase (vgl. Selbstverständlich sollten die Lernenden bei der Arbeit mit Weblogs bereits einen soliden Grundwortschatz beherrschen. welches auf Weblogs nicht nur verlinkt sondern auch direkt eingebunden werden kann. Andersherum fördert der Schreibprozess die tiefere Durchdringung und Festigung der Themen und Inhalte. An dieser Stelle müssen Worterschließungsstrategien angewendet werden. Inferieren) beherrscht werden und nicht etwa jedes unbekannte Wort übersetzt wird. Dies kann zum Beispiel mithilfe eines Online-Glossars erfolgen. Wortschatz: Die Lernenden werden bei ihrer Internetrecherche notwendigerweise mit unbekanntem Wortschatz konfrontiert. dass die mentalen Prozesse bottom up (Diskriminieren.und Videomaterials. Auf Plattformen wie Vimeo und Youtube findet sich eine Vielfalt geeigneten authentischen Ton. Interkulturelle Kompetenz: Die unterschiedlichen Dimensionen der interkulturellen Kompetenz werden durch die Arbeit mit Weblogs und Internetrecherchen gefördert. Beim Schreiben von Artikeln kommt der typische dreiphasige Ablauf bei der Textproduktion zum tragen: Planungsphase. Im Rahmen des Präsenzunterrichts kann dann. einem Plakat oder einer Präsentation. c) allgemeines Wissen über Kultur und Kommunikation und d) Strategien zur Bewältigung von Kommunikationssituationen mit Partnern anderer Kultu39 Dies ist abhängig von den die Weblog-Arbeit begleitenden Aufgabenstellungen. um die Schreibfähigkeit optimal zu fördern und am Ende qualitativ hochwertige Texte vorliegen zu haben. Das Vorgehen muss den Lernenden im Vornherein und auch während der Weblog-Arbeit immer wieder bewusst gemacht werden. also zur Herstellung eines Produktes. die sich mit den unterschiedlichsten Themen beschäftigen.39 Bei Kommentaren können auch wenige Sätze sein. Darüber hinaus kann der Lehrende ein Mindestvokabular im zu bearbeitenden Themenfeld vorgeben. Bei der Menge von Texten ist es insbesondere von großer Bedeutung. Diese werden heutzutage durch zahlreiche Hörtexte und Videomaterial ergänzt. Auch diese Fähigkeit kann durch die Weblog-Arbeit geschult werden.

Je nach Thema und Lernziel können die Aufgaben unterschiedlich konzipiert sein und unterschiedlichen Zwecken dienen.V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch 41 ren (vgl. Dies ist die Grundlage dafür. beseitigt werden können (vgl. um unbekannten Wortschatz zu erschließen (vgl.und Muttersprache ein Beitrag zur Sensibilisierung für die fremde Kultur geleistet werden (vgl. ein Muttersprachler ihren Artikel kommentiert hat. Im Rahmen von Weblogs kann durch unterschiedlichste Aufgabenformate der Blick auf die fremdsprachliche Kultur sensibilisiert bzw. Im Plenum besteht außerdem die Möglichkeit grammatische Strukturen. Grünewald 2009:217). Frustrationstoleranz und Empathiefähigkeit. 2011. die bei der Internetrecherche gefunden wurden. also Konfliktsituationen zwischen Vertretern des Zielsprachenlandes und Spanischlernenden. aber auch das Analysieren und Bewältigen von critical incidents. Das Internet ist zwar zum einen Fundgrube für vermeintliche Stereotypen. So kann z. dass bei Internetrecherchen englische Seiten aufgerufen werden. B. gegenüber der fremden Sprache und Kultur positive Emotionen aufzubauen. Wenn bspw. Zum Beispiel berichtet Steveker. Tholen 2006). sich in andere hineinzuversetzen. a) Durch das authentische digitale Material kommen die Lernenden mit kulturell geprägten Meinungen und Ansichten der Vertreter des Zielsprachenlandes in Kontakt. die Hypothesenbildung. Reichmayr 2006. Buchem et al. Die Sprechfähigkeit und Grammatik können mit Weblogs nicht direkt gefördert werden. die die Weblog-Arbeit ergänzen. Krumm 2007:142). eine cultural awareness (vgl. d) In Kommunikationssituationen mit Sprechern anderer Kulturen müssen die Lernenden über Strategien verfügen. wie Missverständnisse vermieden bzw. B. Daraus resultieren differente Klassifizierungen (Rosa 2012. zu explizieren und zu besprechen. durch den Vergleich von Konnotationen bestimmter Begriffe in der Fremd. dass die Lernenden die fremde Kultur mit ihrer eigenen Situation in Beziehung setzen und reflektieren. sollte das Spanische als Arbeitssprache eingesetzt werden. Reichmayr (2006) und Netz (2006) haben eine Auflistung für . So wird ihnen zudem ihre eigene kulturelle Prägung bewusst. Es ist allerdings möglich und auch notwendig Präsenzphasen zu nutzen. müssen die Lernenden adäquat auf die Äußerung reagieren und wissen. aber auch deklaratives Wissen über die Zielkultur und landeskundliche Gegebenheiten. Dies umfasst sowohl Komponenten der persönlichen Einstellung.3 Möglichkeiten des Weblog-Einsatzes Die Möglichkeiten des Weblog-Einsatzes im Spanischunterricht sind vielfältig. c) Zum allgemeinen Verständnis von Kultur und Kommunikation gehört das Wissen über den Zusammenhang von Kultur und Sprache. In kooperativen und kollaborativen Gruppenphasen. Steveker 2004:17). kultureller Codes verfügen. 5. Sie müssen also lernen. b) In konkreten Kommunikationssituationen müssen die Lernenden über Wissen bzgl. Dazu gehört die Aktivierung von Vorwissen. kann aber andererseits auch zur Überprüfung der Schüler-Hypothesen und Vorurteile genutzt werden. aber auch strategisches Handeln. um die Sprechfähigkeit implizit zu fördern. wie z. gefördert werden. Netz 2006. aufgeschlossen und tolerant gegenüber dem Unbekannten und für sie Ungewöhnlichen zu sein. Grünewald 2009:218). Generell gilt es also. Grünewald 2009:216).

Aufgaben. Dadurch wird zeitunabhängiges Lernen gefördert und die Anzahl fehlender Hausaufgaben unter Umständen minimiert. Zudem können organisatorische Fragen außerhalb der Unterrichtszeit geklärt werden (ebd. so dass die Schülerinnen und Schüler ein schnelles Feedback auf ihre Arbeiten erhalten. Lisa Rosa (2009-2012) bietet ein Stufenmodell der Schülerpartizipation an. z.2.bzw. Organisationen. Die Schüleraktivität im Weblog ist auch hier noch immer sehr auf das Kommentieren der Arbeiten begrenzt und findet vor allem vor der Präsentation auf dem Weblog statt. Aus den unterschiedlichen Quellen konnte eine Unterteilung entworfen werden (vgl. S. die durch bestimmte Merkmale. . Oftmals werden hier Veranstaltungen bekannt gegeben. B.3 bei der Erfassung möglicher Inhalte und Funktionen von Weblogs mit aufgeführt.2. Hilfsmittel) bereitgestellt werden (vgl. Zum Beispiel können die Eltern und andere Mitschüler die Ergebnisse kommentieren und diskutieren. schulintern sowohl auf organisatorischer Ebene als auch im Unterricht verwendet. eine aktive Beteiligung an der Unterrichtsgestaltung erfolgt hingegen nicht. Tholen 2006:2). Mit 40 Institutsexterne Blogs werden an dieser Stelle nur der Vollständigkeit halber aufgeführt. Dies ist vor allem dadurch bedingt. Arbeiten die Lernenden und der Lehrer gemeinsam an den Weblog-Inhalten (III c). Grundlage der weiteren Betrachtung sollen allerdings die Unterrichtsblogs (III a-d) und deren Unterteilung in vier Stufen der Schülerpartizipation (nach Rosa 2009-2012) sein. Sequenzplanung. So dienen Schulblogs vor allem der Transparenz und Kommunikation mit Eltern. 70). Blogs werden instituts. Auf einem Lehrerblog mit Unterrichtsbezug (III a) (vgl. 69 und V b. Anhang V a. Musterlösungen. Tholen (2006) setzt sich vor allem mit dem Aspekt der Zeitoptimierung durch die Weblog-Arbeit auseinander.3 dargestellten funktionalen kommunikativen Kompetenzen ausgegangen werden. dass die Lehreraktivitäten im Weblog kontinuierlich abnehmen und die Schülerinnen und Schüler zunehmend selbst aktiv werden müssen und für die Erstellung der Inhalte verantwortlich sind. Zudem sind sie in Kapitel 4. nämlich in der Erstellung der Arbeiten. Hochschule und Vorschule zusammengestellt. Rosa 2012:1) als Plattform können Materialien unterschiedlichster Art (Arbeitsblätter. S. Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern und sind dabei noch sehr repräsentativ (vgl. zu Versammlungen aufgerufen und Abstimmungen durchgeführt. die Lehrerin einen Blog.).V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch 42 mögliche Schüleraktivitäten und Lernziele zusammengestellt. auf dem er beispielhafte Arbeitsergebnisse der Lernenden einstellt (III b).2 beschrieben Lernkompetenzen und der in Kapitel 5.oder Fachblog (vgl. II institutsinterne Weblogs und III Unterrichtsblogs) berücksichtigt und unterschiedliche Beispiele aus Schule. Führt der Lehrer bzw. Bei zunehmender Schülerpartizipation kann von einer stärkeren Forderung und Förderung der in Kapitel 5. Wie bei einer normalen Webpräsenz ist die Pflege des Schulblogs sehr zeitintensiv. Zwar besteht für die Lernenden jederzeit die Möglichkeit auf die Lernplattform zuzugreifen und Kommentare schreiben (sofern dies vorgesehen ist). Dabei wurden die unterschiedlichen Einsatzbereiche (I institutsexterne Weblogs40. Ausbildung. Rosa 2012:3). bei einem Projekt. Möglichkeiten und Voraussetzungen gekennzeichnet sind. spielen aber für die folgenden Betrachtungen keine weitere Rolle. so dient dies vor allem repräsentativen Zwecken. Rosa 2012:1 f) so erfolgt die Partizipation zu gleichen Anteilen.

Insbesondere bei der höchsten Stufe der Schülerpartizipation (III d) muss der oder die Lehrende regelmäßig die Blogs der Schüler lesen und kommentieren.oder Filmprojektes (Netz 2006:2) bietet den Lernenden die Möglichkeit. Die höchste Stufe der Partizipation wird erreicht. Ähnlich funktioniert das so genannte Projekttagebuch (vgl. den ersten Kontakt aufnehmen. diese zur Vorbereitung von Klassenarbeiten nutzen und den Eltern präsentieren können. wenn die Lernenden eigene Blogs führen. dass die Lernenden auch nach Beendigung des Projekts jederzeit Zugriff auf die erarbeiteten Ergebnisse haben. Sie können nicht nur kommentieren. Generell können Weblogs zur Präsentation und Veröffentlichung von Projektarbeiten (vgl. Portfolio (Reichmayr 2006) zu führen.0 im Fremdsprachenunterricht“ haben die Einsatzmöglichkeiten von Weblogs nach Lernziel gegliedert (2008a). Betrachtet man die Ausführung des Kapitel 5. als Gruppe oder alleine (III d). Netz 2006:2) genutzt werden. Aufgabe ist es hierbei.0 im Fremdsprachenunterricht – Die Zukunft?! 2008a). Der Einsatz des Weblogs als „Rollenspiel“ zur Begleitung eines Buch. . Dafür erlaubt die hohe Komplexität eine stärkere Schülerpartizipation und damit eine intensivere Förderung des selbständigen Lernens. so lässt sich feststellen. eine Gruppe von Lernenden die eigenen Lernfortschritte und Ergebnisse. sich in den Charakter hineinzuversetzen und aus dessen Perspektive ein Tagebuch zu führen. sondern selbst Artikel und Seiten erstellen sowie Links hinzufügen. Durch das Aufsuchen unterschiedlicher Webseiten können sich die Lernenden einen Überblick über unterschiedliche Gesichtspunkte eines Themas verschaffen und zu einem späteren Zeitpunkt in einem Projekt darauf zurückgreifen und diese weiterverarbeiten (vgl.0 im Fremdsprachenunterricht – Die Zukunft?! 2008a). einen Schüleraustausch vorbereiten. Ein Vorteil hierbei ist.) bzw. eine Rolle aus einem Buch oder Film zu übernehmen. Auf den Weblogs können die Lernenden z. Netz 2006:2). Netz schlägt außerdem den Einsatz von Weblogs für Austausch-Projekte mit einer Partner-Klasse vor (2006:2). Web 2. Fragen stellen und Tipps geben (vgl. dass je stärker die Funktionen des Weblogs genutzt werden. B. So kann es vielleicht einen Lehrerblog mit Unterrichtsbezug (Rosa 2012:1) geben und gleichzeitig führen die Lernenden in einem eigenen Schülerblog (Rosa 2012:2) ein Lerntagebuch. Die Autoren des Studentenweblogs „Web 2. Darüber hinaus ist es möglich den Weblog als öffentliches oder passwortgeschütztes Lerntagebuch (ebd. Dabei reflektiert jeder Schüler und jede Schülerin bzw.3. desto höher ist der Vorbereitungsaufwand und desto wichtiger ist die Vorstrukturierung des Lernprozesses. Natürlich können auch unterschiedliche Weblog-Arten miteinander kombiniert werden. Web 2. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse kann der Lehrende im Folgenden als Grundlage zur Bewertung von komplexeren Lernaufgaben heranziehen. Die Projektgruppen präsentieren ihre Lernfortschritte und Arbeitsergebnisse auf dem Weblog und können auf den Projekt-Weblogs der anderen Gruppen kommentieren. Als „Surftagebuch“ (Reichmayr 2006:5) dienen hiernach Weblogs der Sammlung interessanter Links und Ideen im Rahmen der Internetrecherche. sich gegenseitig über ihre Heimatorte informieren und sich als Klasse vorstellen.V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch 43 dieser Art von Weblogs ist ein Mehr von Rechten und Pflichten bei der Bearbeitung der Inhalte verbunden.

dass sich Weblogs zwar durchaus zum Publizieren elaborierter Texte eignen. Anschließend werden aus den ermittelten Risiken Bedingungen für den schulischen Einsatz des Mediums abgeleitet. Die zwangsläufig eintretende Entpersonalisierung von Unterricht schwächt die emotionale Bindung zwischen den Beteiligten. wird im Folgenden auf Probleme bei der Arbeit mit Weblogs aufmerksam gemacht. Der Lehrende bekommt außerdem keine sofortige Rückmeldung über die Leistungen und den Fortschritt der Lernenden.und Lernarrangements vorantreibt. berichtet in seinem Essay „When Blogging Goes Bad: A Cautionary Tale About Blogs. dass Erfahrungsberichte von Lehrkräften an Schulen und Hochschulen erkennen lassen. Diese Schilderungen sollen im Folgenden analysiert werden. I-Pads oder Computer-Kabinette vorzuweisen haben.1 Erfahrungsberichte: Risiken beim Weblog-Einsatz zu Bildungszwecken Zunächst soll die allgemeine Problematik beim Einsatz webbasierter Lehr. Krause 2004). Eine Intensivierung sozialer Unterschiede und schlimmstenfalls die Ausgrenzung ist zu befürchten. eine Studentin zur Problemlösung auf den für den Kurs eingerichteten E-Mail-Verteiler zurück. Nicht zu unterschätzen ist auch die Abnahme kommunikativer face-to-face-Situationen zwischen Lehrendem und Schülerinnen bzw. die grundlegend für den Erfolg der Weblog-Arbeit sind. 5.und Lernformen präsentiert werden. Krause.4 Risiken und Bedingungen des Weblogs-Einsatzes Vor dem Hintergrund der dargestellten positiven Aspekte darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden. In webbasierten Lernarrangements ist die Kontrolle der Schülertätigkeiten weitaus schwieriger als im herkömmlichen Unterricht. So griff bspw. Email Lists. Während die bisher beschriebenen Risiken allgemein für alle webbasierten Lernangebote gilt. Dozent an der Eastern Michigan University. Dies gilt vor allem für Schülerinnen und Schüler. and Interaction“ (2004) von seinem Versuch in einem Literatur. dass die Lernenden sich unbeobachtet fühlen und daher Ausflüge auf unangemessene Seiten im Internet unternehmen. Discussion. Dass kann einmal dazu führen. dass die Konzentration der finanziellen Mittel auf die Anschaffung neuester Technik und das damit verbundene „Wettrüsten“ der Schulen die Verdrängung bewährter herkömmlicher Lehr. Negativ wirkte sich des Weiteren aus.V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch 44 5. sind andere gerade einmal mit einen (internetfähigen) Computer je Klasse ausgestattet. die noch keinen Computer oder Internetzugang besitzen. Zum anderen erhöht sich das Risiko von Cyber-Mobbing (Oxbridge Essays 2004). Ein Anstieg oder Abfall individueller Schülerleistungen ist folglich schwerer zu ermitteln und wird zudem später erkannt. Die Ausstattung mit Computern ist auch an öffentlichen Schulen sehr unterschiedlich. dass der Einsatz von Weblogs für Bildungszwecke an bestimmte Bedingungen gebunden ist. Steven D. während einige Bildungseinrichtungen mehrere Klassensätze Laptops. Außerdem besteht die Gefahr. Zuerst ist die Anschaffung von Hardware und Software sehr kostenintensiv. Er musste in diesem Zusammenhang feststellen. jedoch von den Studierenden nicht als Kommunikationsmedium genutzt werden (vgl. dass eine Vielzahl von individuellen Weblogs eingerichtet und keine .4.und Schreibseminar mit Weblogs als Publikationsund Kommunikationsmedium zu arbeiten. Schülern sowie der Lernenden untereinander.

2 Bedingungen des Weblog-Einsatzes im Spanischunterricht Die Bedingungen eines schulischen Weblog-Projektes lassen sich in einen organisatorischen. Kanada. Texte werden oftmals unkommentiert. Insbesondere wenn es sich dabei um ungerechtfertigte Anschuldigungen und Mobbing handelt. ausschließlich den Vorstellungen des Lehrenden gerecht zu werden. Zum Teil wurde schon der Sinn des Weblog-Projekts nicht erfasst. Ist dieses Kriterium nicht erfüllt. Sofern die Lernenden in Gruppen zusammenarbeiten ist es auch nicht notwendig. Die Motivation einen anspruchsvollen Text zu publizieren und mit diesem eine weltweite Leserschaft zu erreichen weicht unter Umständen vollständig dem Anspruch.5). unter Umständen haften muss. dass Weblogs von Schülern aufgegeben wurden. dass jedes Gruppenmitglied einen privaten Internetzugriff hat. Dies ließ sich u. dass alle Lernenden zuhause oder zumindest in der Schule einen Internetzugang haben.V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch 45 Festlegungen bzgl.1). Auch offene und geschäftsschädigende Kritik an Unternehmen. Kapitel 2. geschweige denn verstanden worüber berichtet werden könnte (ebd. des Inhalts. Aufgrund der Unübersichtlichkeit und des enormen Zeitaufwandes fand keine intensive und kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten der jeweils anderen Weblogs statt (vgl. sobald diese nicht mehr Grundlage einer Unterrichtseinheit oder Bewertung waren (Downes 2004:24). dass die allermeisten Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 19 Jahren zumindest Zugriff auf einen PC zuhause haben (vgl. der Schule. Senior Research Officer am Institute for Information Technology des National Research Council in Moncton. die das Scheitern des Weblog-Einsatz für Bildungszwecke vermeiden können. Daraus ergeben sich rechtliche Probleme. Ein weiteres wesentliches Risiko für die Arbeit mit Weblogs sieht Stephen Downes. 5. Schule oder Universität. einen methodisch-didaktischen und einen inhaltlichen Aspekt aufteilen. daran erkennen. 2004:22). einen personellen. Ist allerdings das Kommentieren Grundlage der Bewertung. Organisatorisch: In der Bundesrepublik Deutschland sind alle Schulen mit Computer und Internet ausgestattet (vgl.1. widernatürlich künstlich wird (Downes 2004:22 ff).4. so kann das Weblog-Pro- . Aus den dargestellten problematischen Aspekten beim Einsatz webbasierter Medien und Weblogs lassen sich Konsequenzen ziehen und Bedingungen ableiten. noch vertraten sie einen individuellen Standpunkt zu relevanten Themen. für welche die Institution.). Zusätzlich kann davon ausgegangen werden. auf dem Gebiet des Urheberrechts und des Datenschutzes (vgl. Zudem bloggten viele Schülerinnen und Schüler kaum Inhalte von persönlicher Relevanz. so ist sicherzustellen. Kapitel 3. Auch besteht die Gefahr. Krause 2004). JIM-Studie 2011. durch die institutionelle Kontrolle in Form von Richtlinien und Kontrollen. a. den Lehrenden und anderen Lernenden kann für Konfliktstoff sorgen. dass Bloggen. der Schreibfrequenz und der Art und Weise der Artikel getroffen wurden. Artikel können auch offline verfasst und später online publiziert werden. wortwörtlich und ohne Auskunft über die Herkunft aus anderen Internetquellen übernommen.

Abwechslung im Unterricht. Diese Richtlinien sind Teil institutioneller Zusammenarbeit und haben ihren gerechtfertigten Platz im Unterricht. dass die Lehrperson sich mit den Themen Datenschutz und Urheberrecht auskennt. Weblogs bieten die Möglichkeit der Bereicherung bzw. dem Lehrer erlauben. die Arbeitsweise und die Lernziele gerechtfertigt sein. Von entscheiden- . Kapitel 5. Sollte dies (noch) nicht der Fall sein. ist von einem Weblog-Projekt abzuraten. Des Weiteren ist Voraussetzung. bietet sich der Einsatz von Schulfiltersoftware an. Richtlinien aufgestellt werden. So sollte ein Appell an konstruktive sowie themen. Zudem muss gegenüber den Lernenden klargestellt werden. die diese Seiten blockiert. dass. dass die Lernenden während der Weblog-Arbeit im Unterricht jugendgefährdende Seiten aufrufen. Selbstverständlich müssen Regeln bzw. Ausflügen auf nicht themenbezogene Seiten kann durch Einsatz von Programmen vorgebeugt werden. die andere nicht persönlich angreift. kann diesen aber nicht ersetzen. Die Weblog-Arbeit sollte also. der Schule und anderen Lehrkräften nicht Gegenstand der Weblog-Arbeit sein kann.1). Sollte dies ausnahmsweise nicht der Fall sein. Kapitel 5. dass vertiefte Kenntnisse hinsichtlich des Einsatzes und Umgangs mit Weblog-Tools vorhanden sind. entweder alle Lernenden oder eine Lerngruppe einen E-Mail-Account besitzen. Personell: Sowohl Lehrende und Lernende müssen eine aufgeschlossene und positive Einstellung gegenüber den digitalen Medien und dem Weblog-Tool haben. Es gibt zahlreiche Weblog-Anbieter. Um zu vermeiden.2. kann ein solcher ebenfalls kostenlos bei zahlreichen Anbietern (GMX. die online kostenlose Software zur Verfügung stellen. hinsichtlich der beschriebenen Gefahren (vgl. MonitorRemote). inhaltsbezogene Kritik. Auch die Lernenden haben oftmals Vorstellungen von Verhaltensregeln. sondern ist. Bildschirmaktivitäten der Lernenden nachzuverfolgen (z. UserMonitor. Kapitel 5. mit anderen Worten. im institutionellen Rahmen des Schulunterrichts. dass Kritik an Institutionen. Googlemail) angelegt werden. die es zu aktivieren gilt. in den herkömmlichen Unterricht eingebunden werden. Speziell auf Seite der Lehrenden ist Voraussetzung. Das Aufstellen verbindlicher Verhaltensregeln widerspricht nicht dem Ethos von Weblogs.V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch 46 jekt nicht stattfinden.1) zwingend notwendig. Methodisch-didaktisch: Webbasierte Lernarrangements sind nicht per se den herkömmlichen Unterrichtsmethoden vorzuziehen. Dazu gehört auch. In diesem Fall gibt es einfacher zu handhabende und weniger komplexe Möglichkeiten im Fremdsprachenunterricht Individualisierung und Kommunikation zu unterstützen und mit Medienerziehung zu verbinden. Um ein Weblog-Projekt durchzuführen.4. da es hierfür andere Anlaufstellen gibt (Sprechzeiten von Lehrkräften und Schulleitung). je nach Konzeption.1). Ihr Einsatz muss vielmehr durch den zu behandelnden Inhalt. B. die es der Lehrerin bzw.welche sich in einer erhöhten Einstiegsmotivation ausdrücken (vgl. Hieraus lässt sich eine gemeinsame „Netiquette“ zusammenstellen.4. Yahoo. muss keine Software heruntergeladen werden. damit sie dieses Wissen an die Lernenden weitergeben kann und naheliegenden Gefahren auf diesem Gebiet vorgebeugt wird (vgl. erfolgen.bzw.

Zusätzlich zum Weblog sollte kein konkurrierendes digitales Kommunikationsmedium. für das derzeit allerdings noch keine Ergebnisse vorliegen (vgl. Um unangenehme Vorkommnisse diesbezüglich zu vermeiden. Präsenzphasen und Online-Phasen gibt. das Thema grob eingrenzen. Boeckmann 2008:121 f). Heckmann beschreibt ein schulisches Blended Learning-Projekt mit der Lernplattform moodle. dass es bei webbasierten Unterrichtsarrangements. blended learning41. etwas vormacht und Feedback gibt. „Länder in Süd. z. ein größeres Engagement und eine Unterstützung der Persönlichkeitsbildung der Lernenden gewährleistet.und Bildquellen bereitgestellt werden sollten. oder „Traditionen in Spanien“. dass damit im Hinblick auf die Kontrolltätigkeit zusätzliche Arbeit für den Lehrenden und eine Einschränkung der Selbstbestimmung der Lernenden hinsichtlich der Inhalte einhergeht. 42 „Festzustellen bleibt ferner. außerhalb des Unterrichts abrufbar. damit sichergestellt ist. Artikel und Kommentare erst nach Freigabe durch den Administrator offen zugänglich zu machen. dass ein jeder das Tool bedienen kann. Grünewald 2006:83). die einander abwechseln (vgl. erfolgreich (vgl. wie ein E-Mail-Verteiler eingerichtet werden.. Die Entscheidung ist auf Grundlage der Lehrplanvorgaben. schlichtete oder provoziert [. Online-Lernen ist nur in hybriden Unterrichtsarrangements. Im besten Fall sind alle Materialien online. die ursprünglich für universitäre oder Fernstudienzwecke entworfen wurden. Bei Wahl dieser Alternative ist jedoch zu beachten. Speziell zum Thema Datenschutz und Urheberrecht hat eine Unterrichtung der Lernenden vor Beginn des Weblog-Projektes zu erfolgen. der zu erreichenden Lernziele und der Verfügbarkeit geeigneter Quellen für die Internetrecherche zu treffen. Neben Plenumsphasen und der heimischen Einzelarbeit dürfen auch kommunikative Elemente nicht vernachlässigt werden. gibt es die Möglichkeit. Das Weblog-Projekt erfordert vom Lehrenden eine genaue Planung von Ablauf. Erwartungen und Anpassungswünsche mit den Schülerinnen und Schülern zu klären. wie Verbundlernszenarien bzw. um Fragen. dass in Plenumsphasen Zeit für die begleitende Reflexion des Weblog-Projekts eingeplant wird.und Mittelamerika“. Zudem sind Erwartungen bzgl. B. Funktionen und Einstellungen müssen besprochen und erprobt werden.. 41 Blended Learning bedeutet. Dauer und zu erreichenden Lernzielen. die Schreibfrequenz sowie die Bewertungskriterien klar verständlich darzulegen. Heckmann 2011a:84 f).] durch eine Maschine nicht ersetzt werden [kann]“ (Stockinger 1996 apud Grünewald 2006 : 83). Inhaltlich: Die Lehrkraft sollte zunächst eine Vorauswahl zu bearbeitender Themen treffen. dass zumindest vorläufig der lebendige Mensch.V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch 47 der Bedeutung ist. der widerspricht. in dessen Zusammenhang Beispiele für richtiges Zitieren von Text. Es bietet sich im Folgenden an. Diese müssen den Lernenden gegenüber offengelegt werden. den Lernenden die Entscheidung über konkrete Themen und Inhalte zu überlassen. der Inhalte. der korrigiert und aufmuntert. . bzw.42 Zum Einstieg in die Unterrichtseinheit sind die Lernenden auf die Arbeit mit dem Weblog vorzubereiten. Somit wird eine längere Motivationspersistenz. Qualität und Umfang der zu schreiben Artikel.

Dies gilt mehr oder weniger letztlich jedoch für alle Unterrichtsarrangements. Der folgende Abschnitt widmet sich der Simulation eines konkreten Weblog-Projekts zum Einsatz für den fremdsprachlichen Spanischunterricht. . wie die in diesem Kapitel beschriebenen Lernziele durch die Weblog-Arbeit verfolgt werden können und wie der Weblog im herkömmlichen Unterricht verankert sein kann. Es soll gezeigt werden.V Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch 48 Zwar ist das Gelingen des Weblog-Einsatzes im Spanischunterricht wie dargestellt an bestimmte Bedingungen gebunden.

Hier wird in Unidad 8 das Thema Viaje a Guatemala behandelt. 6. Klasse mit authentischen Texten im Rahmen von selbständigen Internetrecherchen gearbeitet werden kann. Das Thema wird zudem in den gängigen Spanisch-Lehrwerken behandelt.1. 49 6. sollte das Weblog-Projekt erst am Ende des Schuljahres anberaumt werden.1 Die Projektidee: Lerngruppe. Eine Alternative stellt Línea verde 3 (fortan: LV 3) für Spanisch als dritte Fremdsprache dar. die im Wesentlichen frequenten Wortschatz enthalten“ (SMK Sachsen 2011:23 und 39). . Klasse (für Spanisch als zweite und als dritte Fremdsprache) einen großen Themenkomplex (vgl. Thema und Weblog-Modell Die Lernenden werden im Rahmen von Internetrecherchen mit komplexen authentischen Texten arbeiten müssen.43 Die Lernenden sind nun aufgerufen Vorschläge anzubringen. dass die Schülerinnen und Schüler bereits mit authentischen Texten gearbeitet haben. (2) Festlegung der Lernziele und der Projektplanung sowie (3) Erarbeitung und Einübung der benötigten sprachlichen und technischen Fertigkeiten und Lerntechniken. Grünewald 2009:139). festigen. die (Weblog-)Durchführungsphase (durante la aplicación del blog) und die (Produkt-)Nachbereitungsphase (después de la aplicación del blog). die auch unbekanntes Vokabular enthielten. die ihnen die Erarbeitung der virtuellen Texte ermöglichen. Entsprechend des sächsischen Lehrplans wird Hispanoamérica für die folgende Simulation als Rahmenthema festgelegt. dass frühestens ab der 10. auch authentische Texte. Demokratisch wird sich auf die Bearbeitung von vier Ländern geeinigt. Klasse „längere und komplexe. Ebenfalls in Unidad 8 wird der Themenbereich Hispanoamérica unter dem Titel Chile: Literatury y política aufgegriffen. Ausgangsbasis für die Planung des Projekts und des Weblog-Konzepts ist der von Grünewald vorgestellte Ablaufplan für Projektarbeiten (vgl. Sie müssen bereits Erfahrungen mit stark selbstgesteuerten Lernszenarien und Projektarbeit gemacht haben und Strategien der Lernprozesskontrolle beherrschen. Für die Simulation wurden die Länder Ar43 Für Spanisch als zweite Fremdsprache ist das Lehrwerk Línea amarilla 3 (fortan: LA 3) des Klett-Verlags zu empfehlen. Hieraus lässt sich ableiten. der für den Weblog-Einsatz noch einmal in drei Grob-Phasen unterteilt wird: die Vorbereitungsphase (antes de la aplicación del blog). Außerdem müssen die Lernenden über grundlegende Strategien verfügen.6 Die Simulation eines Weblog-Projekts für den Fremdsprachenunterricht Spanisch: Los sucesores de Colón Die Weblog-Arbeit soll in ein Projekt zu einem festgelegten Thema eingebettet werden. Laut den Angaben des sächsischen Lehrplans für das Fach Spanisch an Gymnasien sollen die Schülerinnen und Schüler am Ende der 10. Dies gilt sowohl für das Spanische als zweite als auch als dritte Fremdsprache. weshalb es sich anbietet die Weblog-Arbeit mit der Lektion im Schülerbuch verbindet. welche Länder in Lateinamerika sie persönlich interessieren und in welche gesellschaftlichen und landeskundlichen Aspekte sie sich vertiefen wollen. Lateinamerika bildet in der 10. Grundlage hierfür ist. Klasse den nötigen Grundwortschatz und die erforderlichen Lerntechniken sukzessiv erlernen bzw.1 Die Vorbereitungsphase – Antes de la aplicación del blog In der Vorbereitungsphase werden die ersten drei Punkte von Grünewalds Phasenmodell situiert: (1) Entwicklung der Projektidee. SMK Sachsen 2011:27 und 42). Um der Zielformulierung des sächsischen Lehrplans gerecht zu werden. So können die Lernenden im Verlaufe der 10. zu geläufigen Themen lesend und hörend verstehen.

Grundlegend ist es das Ziel des Weblog-Projekts. Auf Grundlage der Interessen der Lernenden erstellt die Lehrkraft eine Auswahl von Arbeitsaufträgen. Kolumbien und Cuba ausgewählt. S. Die Lehrkraft sollte auch darauf achten. Fundgrube für Lernmaterialien und -hilfen und soll Organisationshilfe bei der Unterrichtsplanung sein. Werbung. gesellschaftliche und landeskundliche Aspekte eines Landes in Lateinamerika erwerben und sich einen themenspezifischen Wortschatz aneignen. Idealerweise verfügen alle Lernenden zuhause über einen Zugang zu einem internetfähigen Computer. also nicht nur die Bearbeitung von Texten umfassen. 71) . sondern auch Musik. können die Texte auch in einem Textprogramm erstellt und dann vom Gruppenleiter auf dem Weblog publiziert werden. Die Schülerinnen und Schüler erlernen den Umgang mit den grundlegenden Funktionen von Weblogs und erkennen diesen als Werkzeug zur Publikation. Die Lernenden sind dazu aufgerufen sich kritisch-reflektierend mit den publizierten Texten der anderen Gruppen auseinanderzusetzen. Dabei werden unterschiedliche Aufgabentypen und Schwierigkeitsgrade unter Einbeziehung der verschiedenen Lerntypen zur Verfügung gestellt. der es ihnen erlaubt sich zu diesen Aspekten zu positionieren. Ein Lehrer-Blog dient während der gesamten Ausarbeitungszeit als Ausgangsplattform für Recherchen. soll jede Arbeitsgruppe an einem eigenen Schüler-Blog arbeiten. Diskussion und Partizipation an der öffentlichen Meinungsbildung.2 Organisatorischer Rahmen: Ressourcen. Um möglichst eigenständig arbeiten zu können. Der Vorteil eines Gruppen-Blogs besteht darin. dass die Lernenden eine positive Einstellung gegenüber Computer und Internet an den Tag legen. Bei der Internetrecherche nutzen und vertiefen sie 44 Eine tabellarische Übersicht zum Ablauf des Weblog-Projekts befindet sich im Anhang dieser Arbeit (Anhang VI.1. Jede Arbeitsgruppe wird sich intensiv mit einem Land Lateinamerikas auseinandersetzen. Außerdem muss die Lehrerin bzw. Die Schülerinnen und Schüler bilden nun anhand der Länder Gruppen. Ist hingegen die grundlegende technische Ausstattung mit einem Computer auf Seite der Schülerinnen und Schüler nicht gegeben.VI Die Simulation eines Weblog-Projekts für den Fremdsprachenunterricht Spanisch: Los sucesores de Colón 50 gentinien. denen etwa gleich viele Schüler angehören. Das gewählte Weblog-Modell verbindet hohe Schülerpartizipation mit optimierter Unterrichtsorganisation. 6. In den Gruppen-Blogs werden alle Lernergebnisse und darüber hinaus interessante Links zum Thema festgehalten. Lernziele und Strukturierung44 Grundlegende Voraussetzung ist zunächst. Sollte dies nicht der Fall sein. Modi berücksichtigen. Mexiko. müssen zumindest Computerarbeitsplätze in der Schule außerhalb der Unterrichtszeit für die Bearbeitung zur Verfügung stehen. Filme und Bilder einbinden. den Erwerb kommunikativer Kompetenzen in der Fremdsprache Spanisch mit der Schulung allgemeiner Schlüsselkompetenzen mithilfe von Weblogs zu verbinden. regelmäßig einen schulischen Computerraum zu reservieren. Die Lernenden sollen grundlegende Kenntnisse über diverse kulturelle. der Lehrer nur vier Blogs im Auge behalten und bewerten. Die Aufgaben sollten unterschiedliche Genres bzw. damit dieser im Rahmen des Unterrichts und für die Gruppenarbeit genutzt werden kann. dass die intensive Schreibarbeit auf die Gruppenmitglieder verteilt wird und nicht alle Schülerinnen und Schüler auf einen Internetzugang angewiesen sind.

So ist bspw. widmet sich die erste Woche des Projekts dem vorbereitenden Strategietraining. wiederholt und geübt. Falls die Gruppenbildung nicht schon vor Beginn des Projekts erfolgt sein sollte.3). Die Unterrichtszeit wird vor allem für die Gruppenarbeit und Textproduktion verwendet.VI Die Simulation eines Weblog-Projekts für den Fremdsprachenunterricht Spanisch: Los sucesores de Colón 51 außerdem Text.2. Schließlich folgt dann die Evaluation und Bewertung der Projektergebnisse durch die Lehrkraft und die Lernenden. Anschließend beginnt die Arbeit mit den Weblogs.und Worterschließungsverfahren. Anhang VII. Im Folgenden muss der technische Umgang mit dem Weblog vermittelt werden. Des Weiteren sollen die Lernenden ihr Wissen zur Textproduktion auffrischen und davon ausgehend Kriterien für die Bewertung von Texten erstellen. in denen die Lernenden die gewählten Themenaspekte bearbeiten und dazu die erworbenen bzw. aufgefrischten Fähigkeiten und Strategien anwenden. dass innerhalb der Gruppen unterschiedliche Rollen verteilt werden. Dabei sollen unterschiedliche Bereiche Berücksichtigung finden. 72).1. Diese Phase erstreckt sich über 6 Wochen. Dieser finale Abschnitt erstreckt sich über die letzten zwei Wochen des Projekts. hat diese nun stattzufinden. dass das Weblog-Projekt. der die Verfolgung des Zeitplans überwacht. In deren Rahmen findet ein Strategietraining statt. die in der anschließenden Nachbereitungsphase weiterverarbeitet werden können. Sobald die Gruppen gebildet worden sind. Es bietet sich an. In Plenumsphasen können die Lernenden Fragen stellen und der Lehrende bekommt einen Überblick über den Stand der Gruppenarbeit. dass den Lernenden ein Repertoire an Texten zur Verfügung steht. die von den Schülerinnen und Schülern selbst erstellt und dann auf dem Lehrer-Blog veröffentlicht werden sollte.und Texterschließungsverfahren. 6. S. das Publizieren von Artikeln und das Kommentieren. und einen technischen Assistenten. vorstellbar. auf 9 Wochen am Schuljahresende der 10. Dies dient als Grundlage für die Erarbeitung einer Netiqueta (vgl. und erfordert eine umfassende Anleitung und Begleitung durch die Lehrperson. skimming und scanning (vgl. dass es einen leitenden Redakteur gibt. Die Schülerinnen und Schüler werden über die Themen Urheberrecht und Datenschutz im Internet aufgeklärt. Dieser Themenbereich umfasst das Anlegen von Seiten. Für die Projektarbeit ist im Hinblick auf die Einstiegsmotivation der Lernenden die Zusammenarbeit in interessenhomogenen Gruppen zu bevorzugen. Klasse stattfindet. ausgehend von 3 Unterrichtswochenstunden á 45 Minuten. Es werden die für die Internetrecherche bedeutsamen Wort. gemeinsame Ziele und Aufgabenteilung verständigt und ein Zeitplan aufgestellt werden. Es wird vorgeschlagen. sollte sich über die allgemeine Vorgehensweise. Ziel der Weblog-Phase ist. Kapitel 5. In der kooperativen und kollaborativen Gruppenarbeit können die Lernenden soziale und kommunikative Kompetenzen zeigen und mithilfe von Kontrollstrategien den Lernfortschritt der Gruppe überwachen. In diesem Zusammenhang hat auch die Aufklärung hinsichtlich der Gefahren und Möglichkeiten des Interneteinsatzes zu erfolgen. Die erste Woche ist einer Vorbereitungsphase gewidmet. Heckmann 2011:84.3 Vermittlung: Technische und sprachliche Mittel und Lerntechniken Wie bereits erwähnt. Insbesondere für die Vermittlung der technischen Bedienfähigkeit sowie der Aufklärung über rechtliche Hintergründe der Weblog-Arbeit bietet sich der fächerverbindende Unterricht mit dem Fach Informatik an. der mit der .

eine vorgegebene Online-Plattform zu nutzen. 47 Die „Mediathek“ (Online-Datenbank) von WordPress bietet einen Speicherplatz von 3072 MB. während der Lehrer-Blog vor allem Quelle für Material ist. damit die Lernenden mit der spanischen Bedienoberfläche arbeiten können. 73). Blogger. wenn eine relativ große Datenmenge zur Verfügung steht.2 Die Durchführungsphase – Durante la aplicación del blog Schwerpunkt der Durchführungsphase ist es (4) Informationen zu sammeln. Gestaltungsmöglichkeiten werden über die Auswahl zahlreicher Hintergründe und Layouts zur Verfügung gestellt.2. ist die Übersetzung 45 An dieser Stelle würde sich wiederum die Zusammenarbeit mit dem Fach Informatik anbieten. Trotz dessen es sich bei WordPress um einen US-amerikanischen Anbieter handelt. Unter den allgemeinen Einstellungen kann „Spanisch“ als Blog-Sprache und für die Bedienoberfläche eingestellt werden. für die Zwecke des spanischen Fremdsprachenunterrichts nützliche. 6. 46 Es wurden die 5 Weblog-Provider WordPress. Das Konzept zum Weblog-Projekts kann im Anhang dieser Arbeit eingesehen werden (Anhang VIII. Over-Blog und Beepworld miteinander verglichen (Hönes 2011).2) verfügt und auch umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Einstellungen und Funktionen von WordPress vorgestellt werden. damit zahlreiche Dokumente und Fotos hochgeladen werden können. Die restlichen Schülerinnen und Schüler betätigen sich als Redakteure und sind vorwiegend mit der Erstellung der Texte und der Informationssuche betraut. Es muss geordnet und bearbeitet werden. In einem Vergleich unterschiedlicher Weblog-Anbieter stellte sich heraus. 6. Ein Großteil der Aktivitäten findet auf den Schüler-Blogs statt. Zudem ist darauf zu achten. gezielte Internetrecherchen durchzuführen und Bild-/Ton-/Videomaterial zusammenzustellen.45 Eine Übersicht zu kostenlosen Weblog-Providern geben Reichmary (2006:2) und Rosa (2008:2). S.und Aufgabendifferenzierung. Er erfüllt die beschriebenen maßgeblichen Kriterien und zudem ist die Bedienoberfläche leicht zu verstehen und intuitiv bedienbar. Für Unterrichtszwecke ist es außerdem von Vorteil. um eine solche nicht erst programmieren zu müssen. . um es in einem weiteren Schritt zu einem qualitativ hochwertigen Text zusammenzustellen und zu publizieren. Blog.46 Aus diesem Grund wird für die Zwecke der vorliegenden Simulation wurde sich für diesen Anbieter entschieden.VI Die Simulation eines Weblog-Projekts für den Fremdsprachenunterricht Spanisch: Los sucesores de Colón 52 Arbeit am Computer und im Internet vertraut ist und diese Medien auch von zuhause aus bedienen kann. Anschließend (5) erfolgt die Analyse des Materials. Der Anbieter ist kostenlos und dazu noch werbefrei. Insbesondere für den fremdsprachlichen Spanischunterricht sollte auch die Sprache einstellbar sein. I den folgenden Abschnitten sollen zunächst allgemeine Überlegungen bzgl.1 Weblogs: Anbieter und Einstellungen Es gibt eine Vielzahl von benutzerfreundlichen Weblog-Anbietern im Internet. dass WordPress das beste Angebot hat (Hönes 2011).47 Im Folgenden sollen einige. Es erscheint naheliegend einen kostenlosen und werbefreien Weblog-Anbieter auszuwählen. Kapitel 4. dass der Weblog über alle Grundfunktionen (vgl.de. Gerade für den Fremdsprachenunterricht bietet es sich an. des Weblogs und seiner Einstellungen angestellt werden und anschließend die Funktionen der Schüler-Blogs und des Lehrer-Blogs vorgestellt werden. Über diese Rollenverteilung erfolgt bereits eine erste Interessen.

die alle Inhalte selbst gestalten. Autoren und Mitarbeitern unterschieden. Es wird insofern zwischen dem Administrator. sobald sich eine Seite ändert oder ein neuer Artikel erschienen ist. dass diejenigen. Autoren können hingegen nur ihre eigenen Artikel publizieren. Am un48 Eine gute Übersicht über die Berechtigungen. zu den Aufgabenstellungen und dem Glossar führen. Es ist empfehlenswert. stellt Lisa Rosa (2009-2012) zur Verfügung . B. Zudem lässt sich auch an anderer Stelle (Einstellungen > Email Post Changes) festlegen.48 6. d. dass ihr Blog weltweit für Interessierte zugänglich ist. Online-Wörterbücher. sobald jemand einen Kommentar geschrieben hat und dieser freigeschaltet werden muss (auswählbar unter Einstellungen > Diskussion). Seiten zu erstellen. Ästhetisch ansprechend wirkt der Lehrer-Blog vor allem wegen der die Artikel begleitenden Bilder. zu Arbeitsmaterialien. Es gibt des Weiteren die Möglichkeit. Auf den Schüler-Blogs sind die Lernenden Redakteure. Webpräsenz des Cervantes-Instituts). Es wirkt sich positiv auf die Grundeinstellung der Lernenden aus. Ankündigungen. diese aber ohne Zustimmung des Administrators nicht veröffentlichen können. dass unter Einstellungen > Lesen eingestellt wird.2 Der Lehrer-Blog Für den Lehrer-Blog wurde eine Formatvorlage (Theme) gewählt. Andersherum besteht die Möglichkeit. die für die Lernenden relevant sein können (z. In diesem Rahmen werden auch die Bedienrechte vergeben. Des Weiteren kann unter „Privatsphäre“ bestimmt werden. Während der Administrator alle Einstellungen vornehmen kann. löschen und verändern. Grundüberlegung hierbei ist die Übersichtlichkeit und erleichterte Bedienbarkeit zu gewährleisten. Umfragen durchzuführen. Im zweiten Menü werden die Links zu den Schüler-Blogs und weitere allgemeine Links angezeigt. in diesem Fall die Lehrkraft. eine E-Mail erhalten.2. sobald der Administrator des Blogs. die das Anliegen illustrieren bzw. Artikel zu veröffentlichen sowie Material in die Mediathek hochzuladen. ob der Weblog von Suchmaschinen gelistet werden soll und ob er privat. dessen Aussage verstärken. Für den Lehrer-Blog bietet sich an.VI Die Simulation eines Weblog-Projekts für den Fremdsprachenunterricht Spanisch: Los sucesores de Colón 53 korrekt und fehlerfrei. ohne dabei Layout und andere Einstellungen verändern zu können. die mit den verschiedenen Rollen bei WordPress verbunden sind. Die Einladung der Teilnehmer zum Weblog erfolgt per E-Mail. In der ersten Menüleiste finden die Schülerinnen und Schüler die Links zu Unterseiten des Lehrer-Blogs. h. hierauf reagiert. die an einen journalistischen Blog erinnert. sind Redakteure dazu befugt. Für das Ziel dieses speziellen Weblog-Projekts bietet sich aus Motivationsgründen ein öffentlicher Weblog an. dass die Lehrkraft eine E-Mail-Benachrichtigung erhält. Redakteuren. dass die Lehrkraft als Administrator die Lernenden als Autoren einlädt. die einen Kommentar zu einem Artikel geschrieben haben. Im selben Schritt erfolgt auch die Zuteilung von Rollen. während Mitarbeiter darauf beschränkt sind Artikel anzulegen. B. dass an einen eingerichteten E-Mail-Verteiler Nachrichten versendet werden. Im dritten Menü erscheinen die Titel der neuesten Einträge der Lehrkraft auf dem Blog. Im Hauptbereich des Weblogs erscheinen von links nach rechts die vier neuesten Artikel der Lehrkraft (z. Im oberen Bereich sind drei Menüleisten angeordnet. Dieses Menü kann durch die Lehrkraft während des Projekts ständig erweitert werden. Hinweise). So können zum Beispiel schnelle Abstimmungen organisatorischer Art oder grobe und anonyme Auswertung des Weblog-Projekts eingebunden werden. passwortgeschützt ist. die sie zur Projektplanung.

VI Die Simulation eines Weblog-Projekts für den Fremdsprachenunterricht Spanisch: Los sucesores de Colón 54 teren Rand stehen den Lernenden zwei Archive zur Verfügung: eines nach Datum und eines nach Kategorien geordnet.und Rollenaufteilung sowie grundlegende Kriterien für die Bewertung. also im vorliegenden Fall die des Lehrenden. a. wichtige Termine. Auf diese Weise wird eine Leistungsdifferenzierung bzgl. Erst auf den Unterseiten müssen dann ausgearbeitete Texte zu den Aspekten erscheinen. Der Link Sobre el blog erklärt schließlich das Anliegen des Weblog-Projekts für Außenstehende und enthält außerdem die Kontaktdaten des Weblog-Inhabers. sowie die Vokabeln der Unidad 8 aus dem Schülerbuch (LA 3 oder LV 3). Eine der themenunabhängigen/ übergreifenden Aufgaben der Gruppen wird es sein. So kann die Lehrkraft stets erkennen. des Schwierigkeitsgrades und des Umfangs der Aufgaben ermöglicht. der die Bedienung des Weblogs erleichtern soll. B. S. Es regelt u. XY). So ist es den Lernenden möglich sich über Ereignisse ihres ausgewählten Landes zu informieren und. indem bei den Weblogeinstellungen das Widget „RSS“ in die Seitenleiste integriert und ein Link zu einem RSS-Feed einer Nachrichtenseite einfügt wird. wie viele Meldungen angezeigt werden sollen. seitdem 2007 das Telemediengesetz erstmals inkraftgetreten ist. Jeder Lernende soll je Woche eine Vokabel bearbeiten. Auf der Startseite findet sich neben einem großen Bild aus dem Land der Projektgruppe ein RSS-Feed zu einer Nachrichtenseite des Ziellandes. als Zusatzaufgabe. Der Feed lässt sich einbinden. Ein Klick auf die Meldung führt dann zum Ausgangsartikel auf der Onlinepräsenz des Nachrichtenkanals. Diese können dann auch von den anderen Mitschülern bewertet und kommentiert werden. in der die neuesten Artikel untereinander erscheinen. Es wurden unterschiedliche Aufgabenformate gewählt und es stehen Optionen zur Verfügung. die gemeinsam erarbeitete Netiqueta (vgl.3 Die Schüler-Blogs Der Schüler-Blog hat ein einfaches Layout. . in der zunächst auch nur Links oder Gedanken publiziert werden. Die Lernenden müssen diese Seiten durch eigene Inhalte erweitern und selbst Unterseiten anlegen. Es kann an dieser Stelle noch eingestellt werden. von denen die Lernenden mindestens vier bearbeiten sollen. dass sich etwas geändert hat. die Vokabeln in spanischer Sprache zu erklären und mit anderen Einträgen zu verlinken. Außerdem soll für relevant gehaltenes Vokabular ergänzt werden. die Gruppen. ohne dass diese sprachlich elaboriert sein müssen.2. die rechtlichen Rahmenbedingungen des Internets und sieht auch für Weblogs eine Impressumspflicht vor. Insbesondere die Artikel können als Sammelmappe funktionieren. so dass urheberrechtliche Verstöße auch im Internet verfolgt werden können. Am oberen Rand befindet sich eine Menüleiste mit den zu bearbeitenden Aspekten. Unter Materiales stehen den Schülerinnen und Schülern Lernmaterialien zur Verfügung.49 6. diese Meldungen auch in Artikeln 49 Dies ist notwendig. Auf der Startseite ist des Weiteren eine Spalte zu sehen. Dadurch wird gewährleistet. Der Link Tareas führt die Schülerinnen und Schüler zu den Arbeitsaufträgen. Hierzu gehört z. aber auch eine Anleitung zur Erstellung eines Eintrages in das Glossar. Diese sind in fünf thematische Bereiche untergliedert. Anhang XY. Unter dem Link ¡Ojo! finden die Lernenden Erläuterungen zum Ablaufplan. Das Glosario beinhaltet Wortschatz. dass der Lektionswortschatz abgedeckt ist und die Lernenden eigene Vokabeln ergänzen.

So wird sichergestellt. Kapitel 5. Schwerpunkt in der ersten Woche ist. Diese gruppenorganisatorischen Prozesse erfolgen zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten in spanischer Sprache. Texte der Lernenden im Unterricht als Diskussionsgrundlage herangezogen werden. Um zu vermeiden. Die Lehrkraft erhält in diesem Zusammenhang einen ersten Eindruck von der Zusammenarbeit der Gruppen und kann gegebenenfalls Hinweise zur Planung und Überwachung des Arbeitsprozesses geben. sondern in die Textproduktion und Interaktion auf dem Weblog investiert werden. Das Hauptaugenmerk wird sich nun zunehmend auf die Weblog-Inhalte richten. im Gruppen-Puzzle). da im Fremdsprachenunterricht die gesprochene Sprache und der Kontakt zu anderen von großer Bedeutung ist. dass während der Weblog-Phase die Unterrichtszeit kommunikativ genutzt wird. dass die Lerngruppen sich gegenseitig über den Stand ihrer Projekte austauschen (z. dass wöchentlich eine Aufgabe eingereicht werden muss. dass die Lernenden erst gegen Ende der Bearbeitungszeit aktiv werden. dass die Lernenden in ihren Arbeitsgruppen zusammensitzen und sich über die Rollenverteilung.2. dass ihre Arbeit sowohl für die Lerninhalte 50 Vorausgesetzt natürlich alle Gruppen-Mitglieder haben einen PC mit Internetzugang zuhause. Durch die Verwendung der Weblog-Inhalte als Grundlage des laufenden Unterrichts. Vor diesem Hintergrund ist im Rahmen des Weblog-Projekts vorgesehen.2). dass die Lernenden ihre Fragen zu Bedienschwierigkeiten des Tools direkt an den Lehrenden richten und allgemeine Probleme im Plenum behoben werden können.50 Zu beachten ist. dass der Schüler-Blog für den Einstieg nicht zu viele Elemente. ob die Gruppe ausgewogen arbeitet. 6.4 Integration in den laufenden Unterricht Aus Studien zu Blended Learning-Projekten und E-Learning im Hochschulbereich (vgl. So lässt sich schnell wahrnehmen. im laufenden Unterricht auf die bereits erstellten Texte zurückzugreifen.1) geht hervor. Am unteren Seitenrand des Weblogs befindet sich schließlich ein Archiv sowie eine Liste der beteiligten Autoren und ihrer publizierten Artikel. um die Bedienung nicht unnötig zu erschweren.VI Die Simulation eines Weblog-Projekts für den Fremdsprachenunterricht Spanisch: Los sucesores de Colón 55 zu kommentieren und kritisch zu hinterfragen. Ab der zweiten. ebenso wie aus der Studie zur Arbeit mit Weblogs und computergestützter Lernsoftware von Grünewald (2006) (vgl. In der ersten und zweiten Woche der Durchführungsphase wird während des Unterrichts noch viel mit dem Weblog gearbeitet und recherchiert. Der Großteil des Arbeitsaufwandes soll schließlich nicht auf die Organisation der Inhalte entfallen. wenn regelmäßige Präsenzphasen eingeplant werden. den Lernenden Freiraum für Interaktion und Kommunikation zu geben. wird den Lernenden vor Augen geführt. B. Auch für die Arbeit mit Weblogs ist es wichtig. jedoch spätestens ab der dritten Woche sollen die Recherchearbeiten und das Verfassen der Texte für den Weblog auf die Heimarbeit verlagert werden. sowie die Aufteilung der Aufgaben verständigen.4. Spalten und Menüs enthält.2. Es sollten jedoch mindestens 10 Minuten während der Unterrichtszeit weiterhin für Fragen und Probleme technischer Art zur Verfügung stehen. dass diese Szenarien ihre volle Wirkung nur entfalten können. Kapitel 5. oder ob die angedachte Arbeitsteilung gestört ist. Dies eröffnet der Lehrkraft die Möglichkeit. Außerdem können die Themen bzw. wird vorgegeben. . Die Unterrichtszeit dient in dieser Phase dazu.

da die Texte nach der sprachlichen Korrektur in einem Textverarbeitungs. um das Schülerengagement aufrechtzuerhalten.3. Auf Seiten der Lehrkraft erfordert dieses Vorgehen starke Flexibilität. was einen positiven Effekt auf die Motivation der Lernenden haben sollte. Aufgrund des . Hierbei bietet sich auch der fächerverbindende Unterricht mit dem Fach Kunst an. LibreOffice Writer) oder Layoutprogramm (InDesign. Im Anschluss ist bspw. wären die Erstellung einer Fernseh. nicht-digitalen Welt handelt. loben und unterstützen. Als Option bietet sich auch an. dass der Lehrende sich intensiv mit den Inhalten der Schüler-Weblogs beschäftigt.VI Die Simulation eines Weblog-Projekts für den Fremdsprachenunterricht Spanisch: Los sucesores de Colón 56 des schulischen Unterrichts als auch für den außerschulischen Bereich eine hohe Relevanz hat.oder Radioreportage. Dabei spielt es eine Rolle. Die Weiterverarbeitung der Texte und deren Verarbeitung zu kleinen Heften betonen den Fakt.3. (6) das Lernprodukt zu erstellen.(Word. mit einer Umfrage auf dem Lehrer-Blog). Scribus) gesetzt und formatiert werden. Eine solche könnte dann als Podcast zur Verfügung gestellt werden. 6. Dabei sind insbesondere die Kommentierungen der Mitschüler und des Lehrenden auf dem Schüler-Weblog zu berücksichtigen. Bei der Bewertung der Schülerarbeiten müssen mehrere Aspekte beachtet und möglichst alle von den Lernenden erbrachten Leistungen in das Ergebnis mit einbezogen werden. Die Texte werden außerdem durch Zeichnungen und Bildmaterial ergänzt. Die Lehrkraft kann in diesem Rahmen persönlich Rückmeldungen zu den Inhalten geben.3 Die Nachbereitungsphase – Después de la aplicación del blog Die Nachbereitungsphase dient dazu. da sie bei der Stundenvorbereitung von Inhalt und Umfang der Schülerbeiträge abhängig ist. Andere Möglichkeiten der Weiterarbeit. die besonders gut gelungen sind (z. womit jedoch ein größerer Zeitaufwand verbunden ist. dass die Lernenden ein Lernprodukt erstellen. 6. die Präsentation der Reiseführer im Rahmen einer (fiktiven) Tourismusmesse für den Fachbereich Lateinamerika vorstellbar. In Kommentaren sollte er Feedback und Anregungen geben. B. jede Woche Artikel zu nominieren.1 Erstellung und Präsentation des Lernprodukts Es bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten der Weiterarbeit und Aufbereitung der erstellten Texte an. Landes-Ratgeber weiterverarbeitet werden. Hierzu werden die Texte der Weblogs noch einmal überarbeitet. Zunächst muss jede Gruppe ihre Texte noch einmal einer Kontrolle unterziehen und gegebenenfalls nötige Ausbesserungen vornehmen. was sie auch zu einem späteren Zeitpunkt ansehen und vorzeigen können. dass es sich bei Computer und Internet um nützliche Instrumente zur Verwirklichung von Projekten und Ideen in der realen. Anschließend erfolgt (7) die Präsentation der Ergebnisse sowie (8) die Evaluation des Weblog-Projekts. verbessert und optisch aufbereitet. Während der Weblog-Arbeit in der außerunterrichtlichen Lernzeit ist es wichtig. 6. Für den Autor des ausgezeichneten Artikels kann ein kleiner Preis ausgeschrieben werden. Im vorliegenden Beispiel sollen die Texte zu einem Reiseführer bzw.2 Bewertung und Evaluation des Weblog-Projekts Aufgrund des Arbeitsaufwands und der Dauer des Projekts ist eine intensive Evaluation und eine vielschichtige Bewertung desselben von großer Bedeutung. die den Aspekt der Ganzheitlichkeit berücksichtigen.

B. die (bis zum Schluss) nicht beseitigt werden konnten. Als Gerüst für die Bewertung werden die von Encina Alonso (2007 apud Grünewald 2009:130f) vorgeschlagenen kompetenzorientierten Kriterien herangezogen und für das vorliegende Projekt entsprechend angepasst (vgl. Aufgabenschwierigkeit) anpassen zu können. Gruppenaktivität) wird ebenso in die Bewertung miteinbezogen. Schülern und Lehrendem zu konzipieren. Die Lehrkraft erhält auf diese Weise ein Feedback über den Erfolg des Projekts aus Schülerperspektive. 74). kritische Auseinandersetzung mit den im Internet gefundenen Informationen). Die Abschluss-Evaluation51 ist als Kooperation zwischen Schülerinnen bzw. . Zudem werden mehrere Kompetenzen. nicht nur die Sachkompetenz im Sinne der sprachlich korrekten Verschriftlichung des Themas (inhaltlich und sprachlich korrekte Textproduktion) berücksichtigt. Sollten Probleme aufgetreten sein oder Unzufriedenheit über den Projektverlauf herrschen. Schlüsse für kommende Weblog-Projekte gezogen und problematische Elemente beseitigt oder verändert werden.VI Die Simulation eines Weblog-Projekts für den Fremdsprachenunterricht Spanisch: Los sucesores de Colón 57 Umfangs und des Arbeitsaufwandes ist die Vergabe mehrerer Noten gerechtfertigt. Die Sozialkompetenz (Gruppenarbeit. wie Methodenkompetenz (Überwachung und Fortschritt des Arbeitsprozesses) und Medienkompetenz (korrekter Einsatz des Weblogs. Bei der Bewertung der Gruppen-Ergebnisse sollten auch die anderen Gruppenmitglieder miteinbezogen werden. Das Bewertungskonzept beachtet und würdigt sowohl individuelle als auch kooperative Aspekte. Zusammenarbeit. 51 Das Projekt sollte auch während des Arbeitsprozesses immer wieder evaluiert werden. S. Anhang IX. Die Lernenden haben so die Möglichkeit Feedback zu geben und Probleme offenzulegen. so können derartige Aspekte im Dialog mit den Lernenden angesprochen. mögliche Ursachen hierfür gefunden. Zeit. um mögliche Probleme schnellstmöglich zu beseitigen und den Projektverlauf (z.

• Der Lehrende wird in die Lage versetzt durch das Medium gemeinsam mit seinen Schülerinnen und Schülern zu lernen. er ist ein „guide on the side“ anstatt eines „sage on the stage“ (Center for Media Literacy 2011). • Vor dem Hintergrund einer modernen Wissensgesellschaft können die Lernenden Schlüsselqualifikationen bzw. Tonaufnahmen. nicht aber ersetzen können. das Lernen der Schülerinnen und Schüler didaktisch und methodisch begleitet sowie die Arbeit mit den Weblogs bedacht in den herkömmlichen Unterricht integriert wird. dass webbasierte Medien die traditionellen Medien (Bilder. Es ist jedoch zu beachten. • Die Arbeit mit Weblogs veranlasst die Lernenden zum kritischen Umgang mit Informationen und Inhalten und befähigt sie dazu. wie das Medium Weblog im Fremdsprachenunterricht Spanisch eingesetzt werden kann.. Suchstrategien). die sowohl lebensweltlichen Bezug zum Alltag und Erleben der Jugendlichen haben als auch von inhaltlicher Relevanz für das Unterrichtsfach Spanisch sind. • Der Einsatz von Weblogs in prozessorientierten Lernarrangements ermöglicht die Ausbildung von funktional kommunikativen Fähigkeiten und Fertigkeiten (Text.und Lernarrangements. So ist die Einbettung in didaktische Konzepte. I discovered my own interests.und Worterschließungsstrategien. Zeitungen) bei der Aufgabe. • Bei der Weblog-Arbeit werden die Lernenden dazu angeregt ihre eigenen Ideen und Gedanken zu verbalisieren und diese einem (weltweiten) Publikum zu präsentieren. dass ihr das Bloggen zu Entdeckung der eigenen Interessen verhalf: First. Weblogs sind dabei nur ein Medium unter vielen. and I began to feel that my perspective was unique and important.. Das auf aufgaben. I began to value more highly my own point of view. vonnöten. die im Rahmen der Weblog-Arbeit auf die Anforderungen der Wissensgesellschaft vorbereiten. die es ihnen ermöglichen eigenständig kreativ und im Austausch mit anderen moderne Medien reflektiert und verantwortungsvoll einzusetzen. letztlich ergänzen. 52 Die Bloggerin Rebecca Blood stellte für sich fest. die grundlegend für den modernen Fremdsprachenerwerb sind. • Webbasierte Lernarrangements mit Weblogs im Spanischunterricht vereinen lebensnahes Lernen und Medienerziehung. • Insgesamt wird den Lernenden durch die Arbeit mit Weblogs ein Instrument an die Hand gegeben. Lernkompetenz ausbilden. Damit verändert der Einsatz von Weblogs herkömmliche Lehr. Trotz der zahlreichen positiven Aspekte des Einsatzes von Weblogs im fremdsprachlichen Spanischunterricht sind einige Voraussetzungen und Gefahren zwingend zu beachten. den Lernenden die Fremdsprache näher zu bringen. dass ihnen die demokratische Teilhabe am öffentlichen gesellschaftlichen Diskurs ermöglicht. Bücher. In composing my link text every day I carefully considered my own opinions and ideas. Die vorteilhaften Aspekte des Einsatzes von Weblogs für fremdsprachliche Lernarrangements können wie folgt zusammengefasst werden: • Durch den Einsatz von Weblogs in fremdsprachlichen Lernarrangements kann der reflektierte und verantwortungsvolle Umgang mit Medien und Informationen ermöglicht werden. Sie entfalten unter Umständen eine motivierende Wirkung und eröffnen neue Möglichkeiten des Fremdsprachenerwerbs. eigene Interessen und Bedürfnisse zu erkennen und wahrzunehmen. wenn das Medium sinnvoll eingesetzt.und kompetenzorientierte Fremdsprachenlernen mit Weblogs ist nachhaltiger und fundierter. Filme. die den Einsatz webbasierter Medien mit Fremdsprachenunterricht verbinden können.52 • Die Arbeit mit Internet und Weblogs erlaubt die Integration aller denkbaren Inhalte. (Blood 2000) 58 .] More importantly. [.7 Weblogs für den Fremdsprachenunterricht Spanisch? – Resümee und Ausblick Anhand der Simulation des Weblog-Projekts Los sucesores de Colón konnte beispielhaft veranschaulicht werden.

VII Weblogs für den Spanischunterricht? – Resümee und Ausblick 59 Ausgehend von Wolfgang Hallets Konzept des „Interplay[s] der Texte und Kulturen“ (Hallet apud Grünewald 2009:51) muss der Fremdsprachenunterricht sich im Hinblick auf die „didaktischen und pädagogischen Konzepte vom Schreiben verändern“ (Hallet 2008a:2). Vor diesem Hintergrund ist die vorliegende Arbeit als Ansatz zur Erforschung des Weblog-Einsatzes für den fremdsprachlichen Spanischunterricht zu verstehen. der Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen sein kann. Fest steht. Des Weiteren erweist sich die Untersuchung des Mediums unter dem Aspekt der Diskursivität des Fremdsprachenunterrichts im Sinne Hallets als interessant. In diesem Kontext kann der Einsatz eines Weblogs für fremdsprachliche Lernzwecke eine bedeutende Rolle spielen. Anzustreben ist die empirische Erforschung der konkreten Erfolge durch die Arbeit mit Weblogs in Bezug auf Schlüsselqualifikationen und funktional kommunikative Fremdsprachenkompetenz.und Muttersprache und deren kulturelle sowie sprachliche Evokationen miteinander verbinden. wozu die Forderung nach einem Textpluralismus im Spanischunterricht praktisch umgesetzt wird. . Eine lange Phase der wissenschaftlichen Erprobung und Forschung gibt es jedoch bisher nicht (vgl. Buchem et al. Die Vielfalt der Medien verhindert nicht zuletzt auch eine festgesetzte. Es konnten bereits zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für Weblogs im Spanischunterricht identifiziert und klassifiziert werden. dass sich in diesem überaus interessanten Medium großes Potenzial von besonderer Bedeutung für fremdsprachliche Lernzwecke verbirgt und aus diesem Grunde weitergehende Nachforschungen anbieten. allgemeingültige Sichtweise auf Texte und fördert das Verständnis und die Auseinandersetzung mit vielfältigen Deutungen (vgl. Grünewald 2009:51). in dem sich Ziel. Hallet versteht das fremdsprachliche Klassenzimmer als Schmelztiegel. 2011:2). Bei diesem Medium verschmelzen Texte aller Art zu einem System aus Hypertexten.

http://www. 1–12. Andreas (2006): Multimedia im Fremdsprachenunterricht.bmbf. Schön. Erfahrun- 60 .pdf (29.pdf (29.: Lang.de/pubRD/aktionsprogramm_informationsgesellschaft_2006..de/fileadmin/lfm-nrw/Pressemeldungen/neuemedien-weblogs-72dpi. et al.net/essays/weblog_history. http://l3t.jjg.): Aufgabenorientiertes Lernen und Lehren mit Medien. Ein praktischer Leitfaden für den Umgang mit neuen Kommunikationswegen im Netz. Andreas et al. http://www.edu/books/full_pdfs/Future_of_Learning. http://www. Medienbildung für die Persönlichkeitsentwicklung. http://net.8 Literaturverzeichnis Blood. Ansätze. Andreas (2004): Neue Medien im Unterricht: Status quo und Perspektiven. David Theo (2009): The Future of Learning.net/about/ (29.tugraz.html (07. In: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). In: Revista Digital Universitaria (10).10.09.2012) Gorz.mit. http://www. Rebecca (2000): Weblogs: A History and Perspective.unam.pdf (29.pdf (23. M. Andreas et al.2012) Center for Media Literacy (2011) (Hg. 5.2012) Garrett. Goldberg.lfm-nrw. M.pdf (29. 4–13.de/kesslet/arbeit/kriss/Lernmethoden. Frankfurt a.org/themen/orientierung/welchegesellschaft.2012) Downes. et al. André (2001): Welches Wissen? Welche Gesellschaft? Textbeitrag zum Kongress „Gut zu Wissen“.pdf (20.educause. Anwendungsmöglichkeiten im Bildungskontext.09.mx/vol. Grünewald.5/num10/art65/nov_art65. no. Breuer. Frankfurt a. (2011): Blogging und Microblogging. Ilona et al.rebeccablood.08.07. In: EDUCAUSE Review.09. Sandra (Hg. In: Rebecca‘s Pocket (Weblog).at/index.revista.pdf (26.2012) Davidson. http://www.2012) Buchem.09.09. http://mitpress. In: Müller-Hartmann. (Hg.staff. Ansätze.2012) Bundesministerium für Bildung und Forschung (nach erstmaliger Nennung: BMBF) (2010): Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur. Andreas (2008): Untersuchung der Schülermotivation und Lernprozessorganisation im aufgabenorientierten Computereinsatz am Beispiel eines WebQuests.php/LehrbuchEbner10/article/view/63/69 (01. Klaus-Börge (2008): Fremdsprachenunterricht mit neuen Medien: Von traditionellen Übungsformen zu Verbundlernszenarien.org/reading-room/10-benefits-media-literacy-education (14.): 10 Benefits of Media Literacy Education. 14–26.und Erwerbsfähigkeit. Motivationsverlauf und Selbsteinschätzung des Lernfortschritts im computergestützten Spanischunterricht. 113–123.2012) Contreras Contreras. Jesse James (2000-2006): About me.de/pub/kompetenzen_in_digitaler_kultur.09. In: Der fremdsprachliche Unterricht Spanisch (6).2012) Boeckmann.09.2012) Bundeministerium für Bildung und Forschung (nach erstmaliger Nennung: BMBF) (2004): Aktionsprogamm der Bundesregierung Informationsgesellschaft 2006. http://www. Grünewald. Stephen (2004): Educational blogging. http://www.bmbf. http://www. Cathy N.2012) Franzmann. http://www. Erfahrungen und Perspektiven in der Fremdsprachendidaktik. In: Jesse James Garrett‘s Hidden Agenda (Weblog). kooperatives Lernen und komplexe Lehr-/Lernmethoden – Analyse der Formen im `herkömmlichen´ Präsenzlernen sowie deren Unterstützung durch das Internet.pdf (29. Institutions in a Digital Age.05. (Hg. In: Ebner. Edgar (2006): Weblogs. Podcasts & Co.medialit. vol. 39.): Aufgabenorientiertes Lernen und Lehren mit Medien. Fanny (2004): Weblogs en Educación.09. Jens (2001): Selbstgesteuertes Lernen. Martin.2012) Grünewald. für die gesellschaftliche Teilhabe und für die Entwicklung von Ausbildungs.): Lehrbuch für Lernen und Lehren mit neuen Technologien (L3T).wissensgesellschaft.: Lang. Massachusetts Institute of Technology. In: Müller-Hartmann.edu/ir/library/pdf/ERM0450.uni-mainz.

174-179. Matthias (2008): Exploratives und aufgabenorientiertes Lernen mit Hilfe des Internets: der Einsatz von WebQuests im Fremdsprachenunterricht. In: Ebner.: Lang. Andreas (2002): Funktion und Aufgaben von Bildung und Erziehung in der Wissensgesellschaft. Grünewald. „Mitmach-Web“ im Spanischunterricht. and Interaction.pdf (20.at/index. 339–349. Sandra (Hg. (Hg.2012) Hallet.ttu. Lernen und Lehren mit webbasierten Werkzeugen.: Lang. (Hg.tugraz. Der Kommunikationswissenschaftler Norbert Bolz über die alltägliche Selbstentblößung im Internet.html (12. 65–82.spiegel. Heckmann.0. 1-10. In: Der fremdsprachliche Unterricht Spanisch (27). Günter (2011): Einsatz kollaborativer Werkzeuge. M.com Kompetenzen integrativ schulen. Multimodal Discourse und Tasks. In: Der fremdsprachliche Unterricht Französisch (95). Jirí (2011): Fünf kostenlose Blog-Tools im Vergleich. Poltermann. M. Schön.de/spiegel/print/d-47602988. Die bildkulturelle Dimension des Fremdsprachenlernens. 54-62. http://wissensgesellschaft. Ansätze.2012) Hornig. Erfahrungen und Perspektiven in der Fremdsprachendidaktik. .mediaculture-online. Andreas (2011): Vernetztes Lernen. Wolfgang (2008a): Schreiben Lernen mit dem Hypertext? Hypertextualität und generische Kohärenz in der Schreiberziehung.07.de/blog/?p=8510 (31. Karlhuber. 13:1.: Lang. Andreas et al. Frank (2006a): Du bist das Netz! In: Spiegel Online (29/2006). In: Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht. http://www. et al. Forschungsgruppe Umweltbildung. Erfahrungen und Perspektiven in der Fremdsprachendidaktik. http://english. Grünewald. Tradition | Innovation | Praxis. Martin. In: Müller-Hartmann. M. 20-23. Andreas et al.): Lehrbuch für Lernen und Lehren mit neuen Technologien (L3T). 351–363. Heinz.org/themen/bildung/bildungwissen.VIII Literaturverzeichnis 61 gen und Perspektiven in der Fremdsprachendidaktik.arteradio. 38–41. Andreas et al. et al. In: Müller-Hartmann.2012) Legutke. Hönes. wegfallende Schamgrenzen und das Ende der Expertokratie. Frankfurt a.) (2009): Fachdidaktik Spanisch.spiegel.tu-darmstadt. Verena (2011a): Moodle-Förderkurse für den Spanischunterricht. http://l3t. 129-144.2012) Hutz. 4–10. In: Der fremdsprachliche Unterricht Spanisch (33).05. Forschungsbericht Nr. (Hg.de/spiegel/print/d-47602985.2012) Hornig. Email Lists.php/LehrbuchEbner10/article/view/66/68 (01. Ulrike-Marie (2001): Lernkompetenz für die Wissensgesellschaft. S. Erfahrungen und Perspektiven in der Fremdsprachendidaktik.07. http://www.: Lang. http://www.2012) Kraus.2012) Hallet. 108-128.Szenario . Frankfurt a. Wolfgang (2008b): Visual Culture. Stefan. Freie Universität Berlin. 12–15.1/binder.09. Frankfurt a. M. Michael K. Haan. In: Der fremdsprachliche Unterricht Spanisch (33). In: Kairos 9.): Aufgabenorientiertes Lernen und Lehren mit Medien. (2004): When Blogging Goes Bad: A Cautionary Tale About Blogs.edu/kairos/9.pdf (14. Steven D. Gerhard de. 167–181. 145. Krause. Krause. http://zif. (2008): Alte und neue Medien im fremdsprachlichen Klassenzimmer: Discourse .): Aufgabenorientiertes Lernen und Lehren mit Medien. Mandl. Wageneder.Task. Frankfurt a. In: Spiegel Online (29/2006).): Aufgabenorientiertes Lernen und Lehren mit Medien. In: Hispanorama (132). Diskutieren im Audioforum Voxopop.09.10. 185-212. 84–88. et al.de/jg-13-1/docs/Hallet1. Ansätze. Hauf Quintero. Discussion.html (26.html?praxis/krause/index. Ines Maria de (2009): Interaktive Wortschatzarbeit mit der Lernplattform moodle.1 (Weblog). Andreas et al. Heckmann. In: Müller-Hartmann. Alexander (2003): Podcasts c‘est un loyer correct! Mit www. Verena (2011b): Mündlichkeit 2.07. Ansätze. Stuttgart: Klett/Kallmeyer.spz.html (12. et al. (Hg. 226-239. Frank (2006b): Exhibitionismus – leichtgemacht.

http://www. 5. (Hg.de/fileadmin/JIM-pdf11/JIM2011. Blogs. Ingrid Francisca (2002): Unser tägliches Blog gib uns heute.2012) Neuner. Aufl. http://www.lehrer-online. Ingrid Francisca (2006): Das Weblog-Manual 2. http://static. In: Müller-Hartmann. M. 340-344.09.2012) Reichmayr.org/themen/orientierung/thesen.05. Netz. 68–70.com/seminarmaterial/stufenmodell-zur-schulerpartizipation-in-weblogs/ (29.2012) Raith.pdf (29. Web 2. Sammler.09. 399-402. Ingrid Francisca (2005): Wikis. http://wissensgesellschaft. (Hg.pdf (23. Lisa (2009-2012): Stufenmodell zur Schülerpartizipation in Weblogs.07.oecd.net/LisaRosa/files/Neues-Lernen-mit-Weblogs. 28–35.pdf (20. Lisa (2012): Weblogs im Unterricht: Typen. http://www. Moblogs.pdf (01.): Aufgabenorientiertes Lernen und Lehren mit Medien.): Handbuch Fremdsprachenunterricht.2012) Müller-Hartmann.05.0-Inhalte anhand verschiedener Quellen überprüfen. et al.bis 19-Jähriger in Deutschland.06.ein Geheimtipp für das Kommunikationstraining im Fremdsprachenunterricht? http://www. Vblogs. Karl-Richard et al. 297–309. Andreas et al.pdf (31.2012) Oxbridge Essays (2004): The Pros and Cons of E-Learning and Education Technology | Oxbridge Essays (Weblog der Oxford University und der University of Cambridge).mpfs. . Freaks: Die Weblogger. http://lisarosa. Glogs. Lisa (2008): Neues Lernen mit Medien: Lernen und Lehren mit Weblogs in der Schule.05.uni-muenchen. Tübingen/Basel: UTB/Francke. Ansätze.mediamanual. Gerhard (2007): Lehrwerke.de/url/weblogs-fsu (24.com/blog/the-pros-and-cons-of-e-learning-and-education-technology-717/ (26.09.at/mediamanual/themen/pdf/medien/41_Reichmayr. (Hg. Ute (2007): Lerntechniken.twoday. Information. Erfahrungen und Perspektiven in der Fremdsprachendidaktik. In: blogwerkstatt (Seminar-Weblog zum Modul „Individualisiertes Unterrichten mit Weblogs“).): Handbuch Fremdsprachenunterricht. (Hg. 5.org/pisa/35693281. Tübingen/Basel: UTB/Francke.: Lang. 87–89.2012) Rosa. Aufl.) (2005): Definition und Auswahl von Schlüsselkompetenzen (Zusammenfassung). Karl-Richard et al.pdf (29. Tübingen/Basel: UTB/Francke.2012) Rosa.09. In: Medienimpulse (41).2012) Rosa. Frankfurt a. 269-272.de/253/1/FB_145.2012) Plikat. Andreas (2007): Lernen mit E-Mail und Internet. In: Medienimpulse (51).at/mediamanual/workshop/pdf/medienkultur/Weblogmanual. In: Bausch.VIII Literaturverzeichnis 62 http://epub. Poltermann. Karl-Richard et al. Blikis.pdf (24.06. Gabi (2006): Weblogs im FSU. http://www. Das digitale Tagebuch mit Kommentarfunktion .): Handbuch Fremdsprachenunterricht.Ergebnisse einer Vergleichsstudie. Jugend.mediamanual.wordpress. oder Wie internetbasierte Kommunikationsgemeinschaften die Massenmedien beeinflussen können.08. Organisation for Economic Co-operation and Development (nach erstmaliger Nennung: OECD) (Hg.2012) Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (nach erstmaliger Nennung: MPFS) (2011): JIM-Studie 2011. In: Blogwerkstatt (Seminar-Weblog zum Modul „Individualisiertes Unterrichten mit Weblogs“). (Multi-) Media. Aufl. http://www. Andreas (2001): „Wissensgesellschaft“ .mediamanual. Rampillon. Thomas (2008): Weblogs als Lesetagebücher im aufgabenorientierten Fremdsprachenunterricht . Zurschausteller. Reichmayr. Jochen (2011): „Por algo las dictaturas no quieren libertad de prensa …“. Basisstudie zum Medienumgang 12. 5. In: Bausch.at/mediamanual/themen/pdf/medien/51_Reichmayr_Wikis. http://www. Jäger. In: Der fremdsprachliche Unterricht Spanisch 9 (33).pdf (01. In: Bausch.ub.Thesen und Themenfelder.2012) Reichmayr.oxbridgeessays.

09. Aufl.06.aber wie? In: Der fremdsprachliche Unterricht Spanisch (6). Sozialwissenschaftliche Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung. 141– 149.2012) Schweizer Medieninstitut für Bildung und Kultur (nach erstmaliger Nennung: SMBK) (Hg.pdf (23. Sonderausgabe von kommunikation@gesellschaft 6. In: Erkundungen des Bloggens. Ansätze. 14–17. Steveker.Die Zukunft?! (Studentenweblog) (2008a): Einsatz von Weblogs im Fremdsprachenunterricht.com/2009/09/tabelle-typen-weblogs-unterricht-und-schule1.educa. http://guides. http://web2null.com/2008/04/29/einsatz-von-blogs-im-fremdsprachenunterricht (29.): Handbuch Fremdsprachenunterricht. (Hg.pdf (24.de/K.lehrer-online. http://www. Karl-Richard et al.2012) Wolff. et al. Thaler. (Hg.: Lang.09. Frankfurt a.08. 72–79. http://www. In: Müller-Hartmann. Schell-Jugendstudie 2010.files.2012) Web 2.05. Elmine (2005): The Educational Potential of Weblogs. Aufgaben.2012) Sächsisches Staatsministerium für Kultus und Sport (nach erstmaliger Nennung: SMK Sachsen) (2011): Lehrplan Gymnasium Spanisch. Dieter (2007): Lernerautonomie und selbst gesteuertes fremdsprachliches Lernen: Überblick.wordpress.2012) Wijnia.ch/sites/default/files/weblogs_d_0. Jan et al.) (2011): Weblogs.shell.2012) Steveker. Bloggen in der Schule. M.wordpress. Tübingen/Basel: UTB/Francke.pdf (23.): Aufgabenorientiertes Lernen und Lehren mit Medien.08.0 im Fremdsprachenunterricht .info/en/article/The-Educational-Potential-of-Weblogs (01.) (2006): Literacy (Kurzfassung).2012) Schmidt.09. Englischunterricht. http://www.G/B4_Schmidt_Schoenberger_Stegbauer.05.soz.08.0 im Fremdsprachenunterricht .elearningeuropa.de/url/weblog-deutsch (24. http://web2null. Norbert (2006): Weblogs im (Deutsch-)Unterricht .): Handbuch Fremdsprachenunterricht.ch/sites/default/files/Literacy_d_kurz. In: Bausch. http://195. In: Bausch. http://guides.com/2008/04/29/einsatz-von-wikis-im-fremdsprachenunterricht/#more-12 (31. Aufl.Die Zukunft?! (Studentenweblog) (2008b): Einsatz von Wikis im Fremdsprachenunterricht. 1–20.de/home/content/deu/aboutshell/our_commitment/shell_youth_study/2010/ (06.2012) Tönshoff. Wolfgang (2007): Lernerstrategien. Erfahrungen und Perspektiven in der Fremdsprachendidaktik. http://www. Wolfgang (2002): Selbständig lernen mit WebQuests.pdf (29. (Hg.111/apps/lehrplandb//downloads/lehrplaene/lp_gy _spanisch_2011. 5.37.uni-frankfurt.06. Tholen.2012) Schweizer Medieninstitut für Bildung und Kultur (nach erstmaliger Nennung: SMBK) (Hg. Wolfgang (2004): Spanisch unterrichten mit dem Internet .90. Medien.2012) Shell in Deutschland (Hg. Tübingen/Basel: UTB/Francke. Andreas et al.VIII Literaturverzeichnis 63 http://lisarosa.pdf (01. Engelbert (2008): FAME . 321-326.) (2010): 16.educa.Fußball. 331-335.ganz praktisch. . (2005): Erkundungen von Weblog-Nutzungen. In: Hispanorama (96). Web 2. 5.wordpress. Anmerkungen zum Stand der Forschung. Karl-Richard et al.

3.1. S.1. S.2. S. Merkmale und Voraussetzungen des Weblog-Einsatzes b) Tabelle: Beispiele für den Weblog-Einsatz VI Übersicht: Strukturierung und Ablauf des Weblog-Projekts Los sucesores de Colón (Kapitel 6. S.3.4.4.3. S. S. 51) VIII Übersicht: Konzept des Weblog-Projekts – Übersicht über die Weblogs (Kapitel 6. S. 21) ii Übersicht: Bestandteile von Weblogs (Kapitel 4. S.9 Anhang i Schema: Verknüpfte Forderung und Förderung der Lernkompetenzen im Fremdsprachenunterricht Spanisch (Kapitel 3. 50) VII Beispiel: Spanische Netiqueta (Kapitel 6. 35) IV Tabelle: Gegenüberstellung von (Learning) Content Management Systemen mit Weblogs (Kapitel 5. 57) X Daten-CD: Inhalte und Materialien des Weblog-Projekts Los sucesores de Colón 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 .2.1. 35) V Möglichkeiten des Weblog-Einsatzes (Kapitel 5.2.1. 26) iii Tabelle: Gegenüberstellung webbasierter synchroner und asynchroner Kommunikationstools mit Weblogs (Kapitel 5. 42) a) Tabelle: Möglichkeiten. 52 iX Tabelle: Bewertungskriterien für das Weblog-Projekt Los sucesores de Colón (Kapitel 6. S.2.2.2.

Sprechen. Hör. Bilder. tolerieren • Inhalte aushandeln. Aussprache & Intonation.2. Ort. Texte) • Kontakt zu spanischen Muttersprachlern und anderen Spanischsprechern • Speichern und Bearbeiten von Texten in Textverarbeitungsprogrammen • Präsentieren • Veranschaulichen • Recherchieren Fremdsprachenunterricht Spanisch: Leseverstehen. S.anhang i 65 au om to n e Handlungsfähig kei t i n t er a g ie r en in he te ro g ene • Authentische Kommunikationssituationen • Selbständige Entscheidungen über Inhalte. Grammatik. Wortschatz. Schreiben. Ziele. Ortografie. Tonmaterial.& Hör-/ Sehverstehen.3. Zeit. a nw en d un gv M on e d ie n . Wissen über Sprache und Kultur(en). interkulturelle Kompetenz. Personen und Hilfsmittel n G r up p en • Austausch über relevante Themen und Inhalte des hispanophonen Raumes • Konflikte bewältigen. diskutieren • Vereinbarungen treffen ✳ & Mitteln • Authentisches Material aus dem Internet • (Videos. Themen & Inhalte ✳ Schema: Verknüpfte Forderung & Förderung der Lernkompetenzen im Fremdsprachenunterricht Spanisch (Kapitel 3. Aufgaben. 21) in t e r a k t.

In Klammern steht die Anzahl der Artikel. Widget: Meilenstein (Bsp. mit einer Kurzbeschreibung. Zeigt einene Countdown bis zu einem eingegebenem Datum an.2. Gedanken.) Kommentarfeld Archiv: Kategorien Der Administrator und alle Mitarbeiter des Weblogs können sich über die Links bei WordPress anmelden und auf ihren Account zugreifen. S. Widget: Meta (Bsp. die diesem zugeordnet wurden. einem Publikationsdatum (b) und Schlagworten (c). die diesen Begriff enthalten. blogroll c Artikel Der Artikeltext wird begleitet von einem Titel (a). 26) . Links und Grüße für den Autor des Artikels hinterlassen. Suchfunktion b a Hier erscheinen Links zu Internetseiten.anhang ii 66 Menü (Hauptseiten des Weblogs) Bei Eingabe eines Begriffs werden die Weblog-Inhalte nach diesem durchsucht und alle Seiten/Artikel angezeigt. In Klammern steht die Anzahl der Artikel. denen die Kategorie zugewiesen wurde. Alle angelegten Kategorien werden angezeigt.) archiv: Monate Grundelemente ergänzungen (optionale Elemente) Übersicht: Bestandteile von Weblogs (Kapitel 4. An dieser Stelle können Weblog-Besucher Anmerkungen. die den Administrator interessieren oder die dieser empfiehlt. die im entsprechenden Monat publiziert wurden.

Kap. 35) . oft nur ein Wort oder Emoticons Registrierung ist notwendig → keine Registrie. Thunderbird) notwendig Online-Funktion → Schulung im Umgang mit Benutzeroberfläche und Einweisung in Funktionen notwendig Auffinden von Inhalten erfolgt schnell durch chronologische Ordnung auf Startseite/in thematischen Archiven keine Registrierung notwendig Online-Funktion → SuS sind bereits mit Funktionen und Bedienung aus Alltag vertraut Programm muss heruntergeladen und installiert werden Besonderheiten Kein spanischer Chatbot mit natürlicher Sprachverwendung bekannt Tabelle: Gegenüberstellung webbasierter synchroner und asynchroner Kommunikationstools mit Weblogs (Kapitel 5. Besonderheiten der Web.4. bearbeitet und ausgedruckt werden lang bis mittellang mittellang bis kurz Komm. bleibt unverbindlich. mit E-Mail-Adresse (Nutzung der rung notwendig Kommentarfunktion bei Weblog ohne Registrierung möglich) Organisation Online-Funktion → SuS sind bereits mit Funktionen und Bedienung aus Alltag vertraut (vgl.5) Schulung im Umgang mit E-Mail-Verwaltungsprogramm (Outlock.1. Texte können im Medium gespeichert.und Jugendsprache künstliche Intelligenz mind. zwei reale Kommunikationspartner oder (nicht) begrenzte Nutzergruppe Diskussionsverästelungen sind möglich.bei E-Mail-Anbieter bzw. Texte erlöschen kurz nach dem Schreiben. 2. S. können nicht gespeichert werden kurz.anhang iii 67 Forum Kommunikationsform Kommunikationspartner Kommunikationsverlauf Textumfang E-Mail Weblog Chat Chatbot Asynchron → Zeit über Beiträge zu reflektieren Synchron → steht der gesprochenen Sprache näher.

Chat geschlossen.Anhang IV 68 Wiki Kommunikationsmöglichkeiten Öffentlichkeit Forum für jedermann zugänglich und veränderbar Weblog Artikel. S. Kommentarfunktion kann öffentlich oder geschlossen sein Moodle Forum.4. die diese Aufgaben anbieten (z. freie Texteingabe Tabelle: Gegenüberstellung von (Learning) Content Management Systemen mit Weblogs (Kapitel 5. passwortgeschützt Nutzern können Rollen zugewiesen werden. 35) . müssen erst für Bildungszwecke angepasst werden Hypertextsystem → Webseiten mit Querverweisen in Form von Hyperlinks vereinfachtes CMS können Wikis enthalten Grundfunktionen und Datenbanken Umfragen Widgets können so eingesetzt werden. dass Abgabetermine diese Funktionen genutzt werden können kann über Links mit Seiten/Software verbunden werden. die mit bestimmten Rechten verbunden sind Gestaltungsmöglichkeiten Textformatierung keine Gestaltung des Layouts möglich nur wenig Textformatierung freie Gestaltung von kaum Möglichkeiten der Layout und Design mög.1. für Bildungszwecke entworfen Funktionen nicht didaktisiert. Hot Hotatoes) Aufgaben in Form von WebQuests können integriert werden Aufgabenformate: Lückentexte. B.Layoutanpassung lich über Formatvorlagen oder selbst erstellte Layouts didaktisiert. Multiple Choise.

S. Schüler. mehr Verantwortung bei den Lernenden Transparenz für Eltern Hohe Transparenz Unterstützt Entwicklung der Klassengemeinschaft Nicht nur Plattform für Materialien. Organisatorisches. Kommentierung Leistungen können nicht nur von Lehrer. Unterrichtsprotokolle Schüler haben „Mitarbeiter“-Rechte am Blog. können selbst Artikel veröffentlichen. B. Lisa Rosa 2012:1) hohe Verbindlichkeit & Verantwortung Computer mit Netzzugang vom Klassenzimmer aus Kontinuierliche Pflege notwendig Intensive Zusammenarbeit. sondern auch gute Schülerarbeiten. Eltern“ (vgl. …). Kap. Informationen. sondern auch Experten werden explizit zur Diskussion eingeladen Sorgfältigere und engagiertere Arbeit SuS haben eigene E-Mail-Adresse Persönlichkeit der Lernenden schützen (nicht Bild und Name verbinden) Netiquette festlegen Intensive Förderung der Medienkompetenz Höchster Aktivierungs-/Individualisierungsgrad Voraussetzungen Hoher Aufwand. Seiten erstellen Kann andauernd oder nur für Lernprojekt angelegt werden Blog wird von einem einzelnen Schüler oder einer Gruppe geführt. Hausaufgaben können jederzeit/ jederorts abgeholt werden → weniger vergesse Hausaufgaben.und InternetGroßer Zusammenhalt zugang für Schüler oder zu erforderlich regelmäßigen Zeiten von der Schule aus Anhang V a Muss festen Platz im Unterrichtsgeschehen haben Lehrer muss regelmäßig alle Blogs lesen und kommentieren Muss für alle SuS verbindlich sein SuS haben eigene E-Mail-Adresse Persönlichkeit der Lernenden schützen (nicht Bild und Name verbinden) Netiquette festlegen 69 Tabelle: Möglichkeiten. Hinweise. Schüler. zeitintensiv Privater PC. 4.3) persönlich-subjektiver Schreibstil Dient der internen wie externen Kommunikation Repräsentation nach außen Möglichkeiten Kann wichtige Informationsquelle zu aktuellen Themen sein Signalisiert hohe Transparenz Erhöhung der (Schul-)Demokratie „Hohes Aktivierungspotential für Lehrer. Projektarbeit. Reisen. Unterrichtsplanung. 42) . ggs.3. als Lerntagebuch. die heruntergeladen/ eingesehen werden können Unterrichtsmaterial. Journalismus) (vgl. Eltern kommentiert werden. z. Merkmale und Voraussetzungen des Weblog-Einsatzes (Kapitel 5. Forschungsblog Merkmale Beschäftigung mit besonderen Thema (Schule.Stufenmodell der Schülerpartizipation in Unterrichtsblogs (Rosa 2009-2012) I institutsexterne Blogs III Unterrichts-/Seminar-/Vorleungsblogs II institutsinterne Blogs a) Lehrer bloggt – SchülerInb) Lehrer stellt Inhalte der c) Lehrer und SchülerInnen d) SchülerInnen haben eigenen kommentieren SchülerInnen als Blogbeitrag ein arbeiten gemeinsam im Blog ne Blogs (allein/Gruppe) Plattform mit Materialien (Aufgaben.

de/schule/8d Blogs von Lehrern (vgl. http://kskbsblog.de/lena Tabelle: Beispiele für den Weblog-Einsatz (Kapitel 5.uni-hamburg.de/ http://www. Buchem et al. Buchem et al.de/ elternratsblog (vgl.roehe.uni-hamburg. Buchem et al. 2011:5) http://medialogy. 2011:5) http://riverso. Rosa 2012:1) http://bbstphysik12.com/ beispiele Instituts.de/ Dozentenblog Vorlesungs.de/ privat Private Blogs.com/ Steuergruppenblog (vgl.blogspot. com/ Weiterbildungsblog Unternehmensblog (Corporate Blog) (vgl. Buchem et al. 2011:5) http://blog.de http://www.de/kategorien/einstieg-und-karriere/ Azubi-Blogs (vgl.eph. 42) .de/ blogs/medien-bildung/ http://blogs.de/ Unternehmen/ ausbildung (vgl. Buchem et al. 2011:5) (vgl. Rosa 2012:1f) http://loewenklasse. Rosa 2012:2) http://ewgprojektblog.(vgl. 2011:5) http://fobikom. Rosa 2012:3) http://elternblog-kaestnerschule.wordpress.kindergarten-montessori. Buchem et al.com/ Schülervertretungsblog Projektblogs (vgl.3. de/lyotard/ Gruppenblogs Universität/Hochschule http://uni-leipzig. Reiseblogs 70 (vgl.anna-lena-schmauck. com/ com/ (vgl. 2011:5) http://blog. Rosa 2012:2) http://indablogbuch. 2011:5) http://ixsi. Buchem et al. 2011:5) http://blog. S.posterous.blogspot.com/schuelerblogs/ Schulblog (vgl.bzw.com/ Schule (vgl.wordpress. Buchem et al.com/ (vgl. Buchem et al. wordpress.wordpress.bzw.de/~studart/ blog/gebrauchsgrafik/ (vgl.wordpress.blogspot. 2011:5) http://mms.de/ Anhang V b Vorschule Kindergartenblog (vgl.lippeblogs.wordpress. Fachbereichsblog (vgl.daimler. Rosa 2012:3) http://gymnasium-blomberg. Rosa 2012:3) http://steuergruppe.com/ http://herrlarbig.com/ http://migrationintegration. Rosa 2012:3) http://svteam.bzw. 2011:5) http://lernenzweinull. Buchem et al.wordpress. Rosa 2012:2f) http://kunst-humboldt.Fachblog Klassenblog Lernblogs Schülerblogs (Schul-)Fachschaftsblog (vgl. de/ Lehrerblog mit Unterrichtsbezug (vgl.wolf-klasse. Rosa 2012:1) Kurs. Seminarblog (vgl.

Arte & Cine Arbeit am Lehrer-Blog: • Erstellung des Glosario Abnahme der Weblog-Arbeit während des Unterrichts (bei gleichzeitiger Zunahme kommunikativer Lernarrangements) antes 1 (3) Erarbeitung & Einübung der benötigten sprachl. Personajes. Umgang mit dem Weblog • Aufklärung über Datenschutz & Urheberrecht • Erarbeitung einer Netiqueta Arbeit an den Schüler-Blogs: • Sammeln von Ideen. Zitaten.1. 50) después . Geografía. Mittel und techn. Musik.und Gruppennoten • SuS in Bewertung mit einbezogen Evaluation: • Austausch von SuS und Lehrer • mglw.2. Turismo. Layoutprogramm • Vorstellung der Ergebnisse auf der „Tourismusmesse“ Bewertung: • Einzel. Zugang zu PC & Internet der SuS) Strategietraining: • Wiederholung & Festigung von Wort. Cultura. S. Scanning) • Schulung im techn. Recherchen durchführen (5) Analyse des Materials (6) Herstellen des Produkts (7) Präsentation (8) Evaluation 9 Arbeit am Reiseführer: • Auswahl und Überarbeitung der Texte.Anhang VI 71 Woche Projekt-Phase (nach Grünewald 2009:139) (1) Entwicklung der Projektidee (2) Festlegung der Ziele & Strukturierung des Projekts Aktivitäten • Festlegung & Beschreibung der Lerngruppe unter Berücksichtigung des Vorwissens • Festlegung eines Rahmenthemas (Absprache mit SuS möglich) und der Teilthemen (Wahl durch SuS) → Gruppenbildung • Wahl eines Weblog-Modells • Überprüfung der verfügbaren Ressourcen (Computerräume. Bilder • Formatierung und Aufbereitung der Texte & Bilder im Textbzw. Texte. Auswahl der Materialien. dann Diskussion im Plenum sowie Verbesserungsvorschläge Übersicht: Strukturierung und Ablauf des Weblog-Projekts Los sucesores de Colón (Kapitel 6. Fähigkeiten 2 3 durante 4 5 6 7 8 (4) Informationen sammeln.und Texterschließungsstrategien (Skimming. Bildern. Texten • Bearbeitung je einer Aufgabe je Thema (5 Aufgaben verteilt auf 6 Wochen): Noticias. Videos. fächerverbindende Zusammenarbeit. erst Fragebogen.

 51) . En general •  Cada uno es responsable de sus artículos y comentarios •  Usar el nombre real y no un pseudonimio o la identidad de otra persona •  No publicar informaciones y datos sobre otras personas si ellos no la han permitido explicítamente Reglas de comunicación •  Tratar otros como se quiere ser tratado por ellos •  Argumentar factualmente y cordialmente •  Ser cortés y amable •  No atacar a otros personalmente •  No están permitidos insultos y afimaciones discriminadores •  Cada uno tiene derecho a tener su propio opinión.3. por eso no se intenta a imponer la opinión propia a otros •  Responder a preguntas/comentarios de otros Ortografía •  No escribir sólo en mayúscula/en minúscula •  Escribir frases completos con comas y puntos •  Primero pensar.1. S. después escribir: estructurar bien los argumentos/las ideas Derechos de propiedad intelectual •  Nombrar y enlacar fuentes •  Citar correctamente Beispiel: Spanische Netiqueta (Kapitel 6.Anhang VII 72 Los sucesores de Colón ¡Explora Hispanoamérica! Sandra Stelmach • Weblogs für den Spanischunterricht (Oktober 2012) Netiqueta Netiqueta es un compuesto de “internet” y “etiequta”. Se necesita un mínimo de reglas para que la comunicación sea mejor y más amable para todos los usuarios. Es una guía que presenta reglas como se debe comportar en blogs.

com Gruppen-Blog 2 Los sucesores de Colón en Cuba www.und Sachwissen Anwenden von auf das Lernen bezogezum Themenbereich historia de HISPAnen Strategien NOAMÈRICA Sich positionieren zu Sprach. com Gruppen-Blog 3 Los sucesores de Colón en Colombia www. od. FS) LB 1: Anwenden von Verstehens.und LB 3: Anwenden des Wissens zur ProSachwissen zu.sucesoresdecolonenargentina.wordpress.sucesoresdecolonenmexico. Themenbereich HISPAduktion und Rezeption von folgender NOAMÈRICA Gebrauchstexte Lerngruppe: SuS der Klasse 10 (Spanisch als 2. Interviews. Bewertung • Aufgabenstellungen. Lección 8 „Viaje a Guatemala“ (Alternative: Línea Verde.2.sucesoresdecolonencolombia.sucesoresdecolonencuba.wordpress.com Allgmeine Informationen: • Ablauf. 3. Reportativen Sprachgebrauch (Produktion von gen. Lección 8 „Chile: Literatura y política) Lehrer-Blog (Virtuelles Klassenzimmer) Los sucesores de Colón www. 10 (2.Anhang VIII 73 Lehrplan Spanisch an Gymnasien Sachsen (2011): Kl. Links Material: • Netiqueta • ¿Cómo crear una página en el glosario? • ¿Cómo escribir un artículo? Gruppen-Blog 1 Los sucesores de Colón en México www.und Übertragen des Wissens zur Rezeption Texterschließungsstrategien von Gebrauchstexten (populärwissenAnwenden von Strategien zum produkschaftliche Texte. Werbematerial) Texten) Kennen von Sprach.wordpress.sucesoresdecolon.wordpress. oder als 3.com Übersicht: Konzept des Weblog-Projekts Los sucesores de Colón – Übersicht über die Weblog (Kapitel 6. Nachrichten. FS) Lehrwerk: Línea Amarilla 3.com Gruppen-Blog 4 Los sucesores de Colón en Argentina www.wordpress. 52) . S.

 57) . Ausdruck.anhang iX 74 Bewertungselement Kriterium • Aktivität bei der Erstellung des Glosario • Gruppenorganisation (fristgerechte Einreichung der Aufgaben. S. Herausstellen wichtiger Aspekte) • kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten • sprachliche Richtigkeit. Rollenverteilung) • Zusammenarbeit (Aufgabenverteilung. Kommunikation in der Gruppe) • Originalität • Gesamteindruck • Sprachliche Richtigkeit • Medieneinsatz • Richtige Nutzung des Weblogs als Werkzeug • Persönliches Engagement (Kommentierung von Beiträgen anderer. Beteiligung an Unterrichtsdiskussionen) • Inhalte (inhaltliche Richtigkeit. themenspezifisches Vokabular Gruppennote(n) Gruppenarbeit Produkt (Reiseführer) Präsentation Weblog-Arbeit Einzelnote(n) Textproduktion Tabelle: Bewertungskriterien des Weblog-Projekts Los sucesores de Colón (Kapitel 6.2. gut recherchiert.3.

sucesoresdecolonencuba.wordpress.wordpress.anhang X Lehrer-Blog: www.sucesoresdecolonencolombia.com Nutzername: Passwort: masterarbeit_sst@gmx.wordpress.wordpress.com Zugangsdaten auf www.com Schüler-Blog 4: www.sucesoresdecolon.de masterarbeitsst 75 Daten-CD: Inhalte und Materialien des Weblog-Proejkts Los sucesores de Colón .sucesoresdecolonenargentina.com Schüler-Blog 2: www.com Schüler-Blog 3: www.wordpress.wordpress.com Schüler-Blog 1: www.sucesoresdecolonenmexico.

76 Leipzig. an Eides statt und durch meine Unterschrift.10. die aus fremden Quellen stammen und direkt oder indirekt übernommen worden sind. dass ich keine andere. Diese Versicherung bezieht sich sowohl auf Textinhalte sowie alle enthaltenden Abbildungen. der 22. außer der im Literaturverzeichnis angegebenen Literatur verwendet habe. ohne fremde Hilfe angefertigt worden ist. Inhalte und Passagen. Skizzen und Tabellen.10 Eidesstattliche Erklärung Hiermit versichere ich. Die Arbeit wurde bisher keiner Prüfungsbehörde vorgelegt und auch noch nicht veröffentlicht.2012 . dass die vorliegende Arbeit von mir selbstständig. Ferner versichere ich. wurden als solche kenntlich gemacht. Sandra Stelmach.

Sign up to vote on this title
UsefulNot useful