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Das offizielle Mitteilungsmagazin des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr Ausgabe 2, Februar 2013

Das offizielle Mitteilungsmagazin des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr Ausgabe 2, Februar 2013
des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr Ausgabe 2, Februar 2013 >> intern E 10113 Dr. Joachim Pfeiffer MdB 50
des CDU-Kreisverbandes Rems-Murr Ausgabe 2, Februar 2013 >> intern E 10113 Dr. Joachim Pfeiffer MdB 50

>> intern

Rems-Murr Ausgabe 2, Februar 2013 >> intern E 10113 Dr. Joachim Pfeiffer MdB 50 Jahre Élysée-Vertrag

E 10113

Dr. Joachim Pfeiffer MdB

50 Jahre Élysée-Vertrag

Wie Franzosen und Deutsche von Erbfeinden zu Erbfreunden wurden

Franzosen und Deutsche von Erbfeinden zu Erbfreunden wurden Es ist nicht lange her, da begingen der

Es ist nicht lange her, da begingen der Deutsche Bundestag und die französische Assemblée nationale das 40jährige Beste- hen des Élysée-Vertrags. Erstmals im Vor- jahr in den Bundestag gewählt, nahm ich als frischgebackener Abgeordneter an die- ser bewegenden europäischen Sternstun- de teil. Vor allem die gemeinsame Sitzung des deutschen Bundestages und der fran- zösischen Nationalversammlung im Le Congres sowie das Festbankett vor der ge- schichtsträchtigen Kulisse des Versailler Spiegelsaal habe ich gut in Erinnerung:

Schließlich schlossen Deutsche und Fran- zosen hier zuletzt 1919 einen brüchigen Frieden, welcher zur noch größeren Kata- strophe des zweiten Weltkrieges führte. Dieser wurde zum schrecklichen Höhe- punkt der „deutsch-französischen Erb- feindschaft“, die seit dem Dreißigjährigen Krieg dafür sorgte, dass beide Länder min- destens einmal in jeder Generation gegen- einander in den Krieg zogen. Doch aus den Trümmern Europas und dem gemeinsa- men Blutzoll zahlloser Zivilisten und Sol- daten erwuchs eine Zusammenarbeit bei- der Völker, die spätestens mit der Unter-

zeichnung des Élysée-Vertrag vor 50 Jah- ren zur „Deutsch-Französischen Erb- freundschaft“ reifte - der wichtigsten Triebfeder der Europäischen Integration. Mit der Vertragsunterzeichnung 1963 er- hielt die deutsch-französische Freund- schaft auch eine politische Grundlage, die seitdem immer weiter ausgebaut wurde. Im Jahr unserer Goldenen Hochzeit ist nun wie bei einem Ehepaar vieles selbst- verständlich und der alltägliche Trott hat Einzug gehalten. Deutschland und Frank- reich stimmen sich regelmäßig und auf höchster Ebene so eng miteinander ab, wie mit keinem anderen Mitglied der Europäi- schen Union. Grund genug diesen „Deutsch-Französischen Freundschafts- vertrag“ gebührend zu feiern. Dennoch ha- ben die zahlreichen Städtepartnerschaf- ten, Schüleraustauschprogramme und der Kulturaustausch für die Jugend an Stellen- wert verloren, denn die Welt ist größer ge- worden - und damit auch die gemeinsame Rolle darin. Deshalb ist es an der Zeit die zweite Stufe der Beziehungen zu zünden:

Der Krieg gegeneinander ist undenkbar geworden. Dennoch ist die Welt dadurch nicht unbedingt sicherer geworden. Umso wichtiger ist es, gemeinsame Interessen geeint in der Welt zu vertreten und die An- näherung in der Sicherheitspolitik zu voll- enden. Die 2010 erfolgte Gründung des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) und die Ernennung der ersten 28 EU-Diplo- maten sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einer ernsthaften Europäischen Außen- politik. Die Institutionalisierung der ge- meinsamen Sicherheitspolitik verlief bis- lang eher bilateral. Daher gilt es das Euro- korps weiter auszubauen und in gemeinsa- me Einsätze zu bringen. Nicht zuletzt die aktuelle Situation in Mali verdeutlicht die Notwendigkeit einer gemeinsamen Si- cherheitspolitik. Bedrohungen lassen sich nicht mehr an einzelnen Nationalinteres- sen festmachen, sondern betreffen be- Fortsetzung auf Seite 2

AUS DEMINHALT

AUS DEM INHALT
AUS DEM INHALT Neujahrsempfang der CDU Murr- hardt mit Norbert Barthle MdB Seite 11 Dreikönigsbegegnung der
Neujahrsempfang der CDU Murr- hardt mit Norbert Barthle MdB Seite 11

Neujahrsempfang der CDU Murr- hardt mit Norbert Barthle MdB Seite 11

der CDU Murr- hardt mit Norbert Barthle MdB Seite 11 Dreikönigsbegegnung der CDU Backnang mit Peter
Dreikönigsbegegnung der CDU Backnang mit Peter Hauk MdL Seite 7

Dreikönigsbegegnung der CDU Backnang mit Peter Hauk MdL Seite 7

der CDU Backnang mit Peter Hauk MdL Seite 7 Kommunalpolitische Vereinigung der CDU Rems-Murr wählt
der CDU Backnang mit Peter Hauk MdL Seite 7 Kommunalpolitische Vereinigung der CDU Rems-Murr wählt
Kommunalpolitische Vereinigung der CDU Rems-Murr wählt neuen

Kommunalpolitische Vereinigung der CDU Rems-Murr wählt neuen

Vorsitzenden

Seite 17

Die Baden-Württemberg-Partei.

>>> Unsere Abgeordneten

KREISTEIL

Fortsetzung von Seite 1

dingt durch die Europäische Integration zunehmend alle Mitgliedsstaaten. Im Um- kehrschluss gilt: Wer Risikoteilung nur „à la carte“ will, muss bereit sein, entspre- chende Einflussminderung hinzunehmen. Zudem ist kein EU-Staat allein in der Lage, das gesamte militärische und zivile Fähig- keitsspektrum vorzuhalten. Ergänzend zur gemeinsamen Währungspolitik braucht es daher eine starke und glaubwürdige Si- cherheits- und Verteidigungspolitik. Gleiches gilt für die wirtschaftspolitische Kooperation: Deutschland und Frankreich sind gegenseitige Hauptexportländer. Grenzüberschreitende Investitionen sum- mieren sich jeweils auf knapp 50 Milliar- den Euro und florieren in Form tausender Tochtergesellschaft im Nachbarland. Wechselseitig stellen diese Unternehmen je 300.000 Arbeitsplätze und sind damit zu einem entscheidenden Wirtschaftsfak- tor geworden. Sprach man in Paris jedoch noch in den 1990ern vom „kranken Mann an der Spree“, haben sich die Verhältnisse ins Gegenteil verkehrt. Frankreich hat ein Problem mit seiner Wettbewerbsfähigkeit:

Lohnstückkosten und Staatsquote sind fast die höchsten in Europa; bei der Pro- duktivität sind die Franzosen weit hinter uns zurückgefallen. Europa ist jedoch nur stark im globalen Wettwerb, wenn die bei- den größten Volkswirtschaften gesund und konkurrenzfähig sind. Hier kann Frankreich also von Deutschland viel ler- nen und muss dazu zunächst ebenfalls den Weg einer Flexibilisierung ihres Arbeits- marktes gehen. Auch gilt es die Kooperation im sensiblen und strategisch äußerst wichtigen Bereich der Luft- und Raumfahrt zu vertiefen. Zu- letzt zeigte sich am Scheitern der Fusion

von EADS und BAE Systems, dass sich Europa häufig noch im nationalen Klein- klein verfängt. Dabei ist klar: Insbesondere in der Verteidigungs- und High-Tech-Indu- strie muss enge Zusammenarbeit erfolgen, damit Kapazitäten, Knowhow und Markt- anteile Europa nicht verloren gehen. In dieser Hinsicht stellt EADS eine Erfolgsge- schichte dar: Bei der Gründung im Jahr 2000 schien der Konkurrent Boeing noch uneinholbar. Der Richtungsstreit der staat- lichen und privaten Großanteilseigner ge- fährdete die Unternehmensstrategie. Deutliche Besserung trat erst 2007 ein, als die bisher übliche deutsch-französische Doppelspitze aufgelöst und klare Verant- wortlichkeiten geschaffen wurden. Aus- einandersetzungen im Top-Management waren damit passé. In der Folge eroberte EADS mit Produkten wie dem A380, der Trägerrakete Ariane oder satellitenge- stützter Überwachungselektronik für die saudischen Grenzen völlig neue Märkte. Seit der Konzerngründung sind so über 15.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze in Europa entstanden. Seit langem liefert EADS-Tochter Airbus mehr Flugzeuge aus als der Mitbewerber Boeing. Mit einem Auftragsbestand von etwa 526 Milliarden Euro hat der Konzern Arbeit für fast ein Jahrzehnt. Deutschland und Frankreich waren die treibenden Kräfte dieses enor- men Erfolgs. Dennoch ist der Durchbruch Spitzenmanagern und nicht Spitzenpoliti- kern zu verdanken. Statt auf Staatskapita- lismus zu setzen, muss daher die staatliche Beteiligung weiter gesenkt werden und der Streubesitz auf die angestrebten 70 Prozent erhöht werden. Inmitten der europäischen Verschul- dungskrise hat Deutschland seine Haus- aufgaben gemacht und haushaltet solide.

Aktuelles unter:

www.cdu-rems-murr.de

Die deutsche Staatsverschuldung wird in diesem Jahr Schätzungen zufolge um 1,5 Prozentpunkte sinken. Paris Schuldenberg wächst hingegen im gleichen Zeitraum um voraussichtlich zwei Prozent und liegt dann insgesamt rund 12 Prozent über dem deutschen Schuldenstand. Obwohl man mit Freunden nicht über Geld redet, gilt es die hervorragenden Be- ziehungen für eine Stärkung der Haus- haltsdisziplin in Frankreich zu nutzen. Der beschlossene Fiskal- und der Wachstums- pakt dürfen nur Anfang des gemeinsamen Weges sein. Langfristig gilt es das Prinzip der Sozialen Marktwirtschaft, dass welt- weit beachtete Erfolge selbst in der Wirt- schaftskrise erzielt hat, zum Leitbild einer integrierten Wirtschaftspolitik Europas zu machen. Ich bin guter Hoffnung, dass alte Freunde gemeinsam jede Krise überwinden kön- nen. Ganz besonders gilt dies für das 50. Jahr des Élysée-Vertrags, denn wie ein französisches Sprichwort besagt: „Bei Vierzig beginnt das Altsein der Jungen, bei Fünfzig das Jungsein der Alten.“

Herzlichst

Jungen, bei Fünfzig das Jungsein der Alten.“ Herzlichst Dr. Joachim Pfeiffer MdB Kreisvorsitzender <<<

Dr. Joachim Pfeiffer MdB Kreisvorsitzender

<<<

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>>> Unsere Abgeordneten

KREISTEIL

Gesagt - Getan: Stetiges Wachstum inmitten der Krise, Rekordwerte bei der Beschäftigung und mehr Netto vom Brutto!

Bei der Bundestagswahl in diesem Jahr werden die politischen Weichen für den weiteren Kurs Deutschlands ge- stellt. Es ist an daher an der Zeit auf das Gesagte zurückzublicken und dem Erreichten gegenüber zu stellen. In den kommenden Monaten finden Sie daher meine regelmäßigen Zwischenbilanzen an dieser Stelle. Als Ihr Wahl- kreisabgeordneter habe ich den Kurs der CDU mitgestaltet und mich für die Menschen vor Ort eingesetzt. Da- her ist mir Ihre Meinung wichtig: Gestalten Sie mein Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2013 aktiv mit und hinterlassen Sie Ihre persönliche Handschrift! Ich freue mich auf Ihre Anregungen - direkt und unkompliziert per E-Mail: joachim.pfeiffer@bundestag.de Vielen Dank!

Ihr DDrr JJooaacchhiimm PPffeeiiffffeerr MMddBB

1. Gesagt: Vorfahrt für Arbeit und Wachstum

GGeettaann:: Seit 2005 in Deutschland über 2 Mio. Menschen mehr in Lohn und Brot ge- bracht - im gleichen Zeitraum die Arbeitslosenquote im Rems-Murr-Kreis von 6,3 auf 4,1 Prozent gesenkt. GGeettaann:: Die Jugendarbeitslosigkeit halbiert - der Rems-Murr-Kreis ist mit nur 2,1 Pro- zent deutschlandweit ganz vorne dabei. GGeettaann:: Langzeitarbeitslosigkeit deutlich verringert und damit mehr als 1 Million perspektivlose Menschen wieder in den Arbeitsmarkt integriert. GGeettaann:: Mit der Organisationsreform der Grundsicherung für Arbeitsuchende ge- währleisten wir auch künftig die Betreuung von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen aus einer Hand, haben die Zahl der Optionskommunen auf 110 erhöht (bisher 69) und die Qualität der Vermittlung verbessert. GGeettaann:: Wir haben die Hinzuverdienstregeln verbessert. Arbeitslose Hilfeempfän- ger können künftig von einem Verdienst zwischen 800 und 1.000 Euro, das ent- spricht 20%, behalten (bisher 10%). Das stärkt die Brücke in den Arbeitsmarkt. GGeettaann:: Einführung der BlueCard für Hochqualifizierte aus Drittstaaten und Verbes- serung des Aufenthaltsrechts für Studenten sichert den Fachkräftebestand in Deutschland. GGeettaann:: Mit gezielter Fachkräfteoffensive und nationalem Ausbildungspakt dafür gesorgt, dass der deutschen Wirtschaft nicht die Luft ausgeht GGeettaann:: Die Finanzierungssituation junger, innovativer Unternehmen in Deutsch- land nachhaltig verbessert - mit 150 Mio. Euro Investitionszuschuss für Unterneh- mensgründungen bis zum Jahr 2016. GGeettaann:: Gründungskultur in Deutschland gestärkt. Konkret: Gründerwettbewerbe initiiert, gründungsbezogene Ausbildung an Schulen und Hochschulen intensi- viert, Unternehmensnachfolge erleichtert. GGeettaann:: Der deutschen Wirtschaft jährliche Bürokratiekosten von 11 Mrd. Euro von den Schultern genommen, Aufbewahrungsfristen für Belege verkürzt, E-Bilanz ein- geführt und das steuerliche Reisekostenrecht entschlackt. GGeettaann:: Über 500.000 Klein- und Kleinstunternehmen durch das MicroBil-Gesetz effektiv entlastet. Reduzierung der im Jahresabschluss erforderlichen Angaben, keine Veröffentlichung dieser im Bundesanzeiger mehr erforderlich, Senkung der Ordnungsgelder für Verspätungen und Staffelung nach Unternehmensgröße. GGeettaann:: Stärkung der deutschen Familienunternehmen durch gerechtere und mit- telstandsfreundlichere Regelungen bei der Erbschaftsteuer. GGeettaann:: Die Industrie als krisenresistentes Rückgrat unserer Volkswirtschaft ge- stärkt - heute liegt der Industriebeschäftigtenanteil um das 1,2-fache höher als in Frankreich und um das 1,8-fache höher als im Vereinigten Königreich. GGeettaann:: Mit den EEG-Entlastungen für die energieintensive Industrie rund 830.000 Arbeitsplätze geschützt - und dennoch liegen die deutschen Industriestrompreise 20 - 50 Prozent über denen im europäischen Ausland. GGeettaann:: Den Wettbewerb und Verbraucherschutz am Standort Deutschland ge- stärkt. Konkret: Einrichtung von Markttransparenzstellen für Kraftstoffe sowie Strom und Gas, Optimierung der Rahmenbedingungen für wettbewerbskonformen Breitbandausbau, Verbesserung des Anlegerschutzes bei der Vermittlung von Fi- nanzanlagen.

2. Gesagt: Arbeit muss sich lohnen

GGeettaann:: Größte Entlastung in der Ge- schichte Deutschlands mit dem Wachs- tumsbeschleunigungsgesetz. Bürger um 23 Mrd. Euro entlastet, davon entfallen rund 4,6 Mrd. Euro auf Familien mit Kin- dern. GGeettaann:: Seit 2009 deutliche Erhöhung des jährlichen Grundfreibetrags - von 7.834 Euro auf 8.354 Euro ab Januar 2014 GGeettaann:: Einkommensgrenze für sozial- versicherungsfreie Mini- und Midijobs um je 50 Euro angehoben und so die At- traktivität von Teilzeitjobs gesteigert. GGeettaann:: Steuerfreiheit für Bundesfreiwil- ligendienstler verteidigt - der Einsatz der 114 Bufdis an Rems und Murr lohnt sich, ihr Taschengeld bleibt steuerfrei. GGeettaann:: Leistungsträger unter anderem durch die Reduzierung der Rentenversi- cherungsbeiträge von 19,6 auf 18,9 Pro- zent und die Abschaffung der Praxisge- bühr effektiv entlastet. Im Schnitt hat dadurch jeder deutsche Arbeitnehmer seit 2013 über 550 Euro mehr in der Ta- sche. GGeettaann:: Seit 2009 steigen die verfügba- ren Einkommen um rund 3 Prozent im Jahr und sorgen so für einen stärkeren Binnenkonsum. GGeettaann:: Einkommen gleichmäßiger ver- teilt - Rückgang der Einkommensschere auf den Stand zur Jahrtausendwende. GGeettaann:: Politisch verordneten Mindest- lohn abgewehrt und die Eigenständig- keit der Tarifpartner über die Schaffung von Branchen-Lohnuntergrenzen geför- dert. Erstmals wurden für die etwa eine Million Beschäftigten der Pflegebran- che und des Wach- und Sicherheitsge- werbes Lohnuntergrenzen eingeführt. GGeettaann:: Reform des Arbeitnehmerüber- lassungsgesetz ermöglicht auch für die Zeitarbeitsbranche tarifliche Mindest- löhne - davon profitieren rund vier Mil- lionen Beschäftigte. <<<

>>> Aus dem Kreis/Unsere Abgeordneten

KREISTEIL

Herzliche Einladung zum

CDU-Kreisparteitag

Freitag, 22. Februar 2013, 19.00 Uhr Dorfhalle, Seewiesenstr. 32, 71522 Backnang-Steinbach

TAGESORDNUNG:

 

9. Aussprache über die Berichte und Entlastung

1. Eröffnung und Begrüßung

10. Wahl des Kreisvorstandes und Bekanntgabe der Wahlergebnisse

a) Kreisvorsitzende/r

2. Feststellung der satzungsgemäßen Einladung und der Beschlussfähigkeit

3. Beschlussfassung über die Tagesordnung und Geschäftsordnung

b) drei Stellvertreter/innen

 

c) Kreisschatzmeister/in

4. Wahl der Versammlungsleitung

d) Kreispressesprecher/in

5. Wahl der Mandatsprüfungskommission, einer Zähl- und Antragskommission

e) Kreisschriftführer/in

f) Internetbeauftragte/r

6. Wahl der Vertreter für die Landesvertreterversammlung zur Aufstellung der Landesliste für die Europawahl

g) bis zu 15 Beisitzer/innen

11. Wahl von 2 Kassenprüfern

12. Anträge

 

7. Wahl der Vertreter für die Bezirksvertreterversammlung zur Aufstellung der Landesliste für die Europawahl

8. Berichte

13. Bürgermeisterin Rosalinde Kottmann zum Thema: FRAUENPARTIZIPATION

a) Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden

14. Diskussion

 

b) Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters

15. Verschiedenes

c) Prüfungsbericht der Kassenprüfer

16. Schlusswort der/des neu gewählten Kreisvorsitzenden - Ende des Parteitages mit der Nationalhymne -

d) Tätigkeitsbericht der Kreistagsfraktion (schriftlich)

e) Tätigkeitsberichte der Vereinigungen (schriftlich)

 

FFrriisstteennddee zzuurr AAbbggaabbee vvoonn

Bei der Wahl der Vertreter zur Auf-

D D r r J J o o a a c c h h i

DDrr JJooaacchhiimm PPffeeiiffffeerr MMddBB Kreisvorsitzender

- Kandidatenvorschlägen für

stellung der Landesliste für die Eu- ropawahl sind nur CDU-Mitglieder

die Wahlen

- Anträgen FFrreeiittaagg,, 1155 0022 22001133

ist

beim CDU-

wahlberechtigt, die Bürger der Euro- päischen Union und am Wahltag (22.02.2013) mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens drei Mona- ten innerhalb der Europäischen Uni- on leben.

Kreisverband Rems-Murr, Mayenner Str. 14, 71332 Waiblingen (info@cdu- rems-murr.de), Fax: 07151/15715

Auf den PUNKT gebracht
Auf den
PUNKT
gebracht

Dr. Joachim Pfeiffer MdB:

Berufstätige Frauen auf dem Vormarsch

Joachim Pfeiffer MdB: Berufstätige Frauen auf dem Vormarsch Immer mehr Frauen in Deutsch- land arbeiten. Im

Immer

mehr Frauen

in Deutsch- land arbeiten. Im Jahr 2011 waren es fast 72 Prozent und damit 9 Prozent mehr als noch 2000. Innerhalb der EU gibt es nur in Schweden mehr weibliche Beschäftigte (77,7 Prozent). Auch haben immer mehr Frauen Füh- rungspositionen inne. Laut IW Köln sind in Unternehmen, die nur von Frauen geführt werden, 67 Prozent der weiblichen Ange-

stellten im Management tätig. Damit macht das Institut der deutschen Wirt- schaft Köln die Meinung vieler zunichte, der Weg zu einer leitenden Stellung oder

einem höheren Gehalt sei für Frauen stei- niger als für Männer. Dennoch gilt: Frauen erhalten durch- schnittlich 22 Prozent weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Die Ursachen hierfür liegen in Alter, der Berufswahl, Be- rufserfahrung und Erwerbsunterbrechun- gen. So werden technische, naturwissen- schaftliche und mathematische Studien- gänge nach wie vor von Männern domi- niert. Nur 12 Prozent der deutschen Frauen studieren solche Fächer. Eine weitere Karrierehürde liegt in der Arbeitszeit. Da sich Frauen aus familiären Gründen häufig für eine längere Elternzeit oder einen Teilzeitjob entscheiden, ist es für sie umso schwieriger, ihre Fähigkeiten

und

Leistungs-

bereitschaft zu zeigen. Auch wenn Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt auf dem Vormarsch sind, können deren Karriere- und Verdienstchancen noch gefördert werden. Mit der Ausweitung der Betreu- ungsangebote sowie der Einführung des Betreuungsgeldes hat die CDU/CSU-Bun- destagsfraktion die Weichen hierfür ge- stellt und setzt sich auch zukünftig für

frauengerechte Arbeitsbedingungen ein.

ihre

Quelle: www.iwkoeln.de/de/infodien-

ste/iwd/archiv/beitrag101808

>>> Unsere Abgeordneten

KREISTEIL

Norbert Barthle MdB

Ein spannendes Jahr 2013 liegt vor uns!

Liebe Freundinnen und Freunde,

2013 wird - politisch gesehen - ein span- nendes Jahr. Mit drei Landtagswahlen und der Bundestagswahl im Herbst werden die Weichen für die kommenden Jahre ge- stellt. Die Wählerinnen und Wählerwerden den Kurs Deutschlands bestimmen. Unsere gemeinsamen Ziele lauten: Ange- la Merkel muss unsere Bundeskanzlerin bleiben und wir wollen die christlich-libe- rale Koalition fortsetzen! Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass der Ruf von SPD und Grünen nach mehr Staat, höheren Steuern und weniger Freiheit in die Irre führt. Bei der Bundestagswahl geht es auch darum, Rechenschaft abzulegen. Die Frage der Wähler an diese Koalition ist eigentlich ganz simpel: Wie geht es dem Land und seinen Menschen? Mit Überzeugung kann ich sagen: Unser Land steht sehr gut da! Das ist in erster Linie ein Verdienst der hart arbeitenden Menschen in Deutsch- land; der Menschen, die jeden Morgen auf- stehen und für sich, ihre Familie oder ihre Mitarbeiter Verantwortung übernehmen. Das ist aber auch ein Verdienst kluger christlich-liberaler Politik. Es ist kein Ge- heimnis, dass wir mit der FDP nicht immer einer Meinung sind. Aber es ist eine schlichte Tatsache, dass wir mit den Libe- ralen die größten Schnittmengen haben und mit ihnen die Werte und Prinzipien teilen, die in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts wichtig sind, um unseren Wohlstand zu sichern:

Wilfried Klenk MdL

„Solidarität hat Grenzen“

Wir sind solidarisch, aber nicht blöd“, besser hätte der bayrische Ministerpräsi- dent Horst Seehofer die derzeitige Stim- mungslage beim Länderfinanzausgleich (LFA) nicht beschreiben können. Alle Jahre wieder, wenn die vorläufigen Berechnun- gen über die Transferzahlungen der Länder veröffentlicht werden, wird die Kritik der Geberländer laut, dass der Finanzaus- gleich ungerecht sei und neu geordnet werden müsse. Tatsächlich jedoch werden die kritischen Stimmen dazu immer leiser, weil die Anzahl der Geberländer immer ge- ringer wird und es immer mehr Profiteure

immer ge- ringer wird und es immer mehr Profiteure • Wir reden unser Land nicht schlecht,

• Wir reden unser Land nicht schlecht, sondern wir sind stolz auf unser Land und seine Menschen!

• Wir trauen den Menschen etwas zu. Wir setzen auf eine Kultur des Vertrauens statt auf eine Kultur der Verbote, der Kontrolle und der Bevormundung, wie SPD und Grüne das tun!

• Wir wollen die Chancengesellschaft. Hier soll jeder die Chance auf Erfolg ha- ben und nach seinem persönlichen Glück streben können - unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.

• Aber wir wollen keine Gleichmacherei. Leistung ist für uns nichts Anrüchiges. Deshalb muss Leistung auch belohnt werden!

• Wir stehen zur Sozialen Marktwirt- schaft. Sie lebt von Wettbewerb, Lei- stung und Mitbestimmung. Und von ei-

der Steuerverteilung für die Finanzaus- stattung der Länder gibt. Lediglich Baden-Württemberg, Bayern und Hessen zahlen noch in den Ausgleich- stopf. Mit 2,7 Milliarden Euro steigt nun der Beitrag des Landes Baden-Württem- berg noch einmal kräftig. Noch nie haben wir so viel eingezahlt wie jetzt. Insgesamt fast 70 Milliarden Euro hat Baden-Würt- temberg seit 1950, also 62 Jahre durchge- hend, als Solidarbeitrag an andere Länder gegeben. Es sollte in der Föderalismusre- form II der Ausgleich der Länderfinanzen neu geregelt werden. Der Beschluss zur Neuregelung, welchem der Landtag von Baden-Württemberg 2011 mit großer Mehrheit zustimmte, ist bis heute nicht umgesetzt. Dies ist nicht nur der Diskonti- nuität geschuldet, die besagt, dass unerle- digte Anträge zum Ende der Legislaturpe-

nem verlässlichen Staat, der dafür sorgt, dass sich die Leistungsbereit- schaft des Einzelnen und die Solidarität aller entfalten. Dazu gehören an aller- erster Stelle solide Finanzen. • Wir wollen ein neugieriges Deutsch- land. Ein Land, das nicht ängstlich auf die Risiken neuer Entwicklungen schaut, sondern offen auf deren Chan- cen. Schon in der Vergangenheit haben wir diese Werte und Prinzipien gemeinsam in den Ländern und im Bund in konkrete Poli- tik für die Menschen umgesetzt - und da- mit wollen wir auch nach den Wahlen wei- termachen. Deutschland steht unter Füh- rung von Angela Merkel exzellent da, und dabei soll es bleiben. Vielen Menschen in unserem Land geht es gut und ganz vielen geht es deutlich besser als noch unter Rot- Grün. Das wird nirgendwo deutlicher als auf dem Arbeitsmarkt. Wir müssen immer wieder daran erinnern: 5,2 Millionen Ar- beitslose. Das war die Bilanz von Rot-Grün. Heute haben in Deutschland über 41,8 Mil- lionen Menschen Arbeit - so viele wie noch nie. Und wir wissen gemeinsam: Anständi- ge Arbeit ist dabei mehr als ein unter- schriebener Arbeitsvertrag. Arbeit bedeu- tet, selbst Verantwortung für sich und sei- ne Familie zu übernehmen, selbst für eine sichere Zukunft sorgen zu können. Des-

halb freut es mich auch so sehr, dass wir in Deutschland die niedrigste Jugendarbeits- losigkeit in ganz Europa haben. 92 Prozent unserer Jugendlichen haben einen Job oder sind in Ausbildung. Und auch die Äl- teren profitieren: Heute haben doppelt so viele Menschen im Alter zwischen 60 und 64 Jahren Arbeit wie noch vor zehn Jahren. Diese erfolgreiche Arbeit wollen wir fort- setzen! Dafür lohnt es sich gemeinsam zu

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kämpfen!

Dafür lohnt es sich gemeinsam zu <<< kämpfen! riode als erledigt gelten. Die Landesregie- rung hat

riode als erledigt gelten. Die Landesregie- rung hat sich seitdem in keiner Weise dar-

>>> Unsere Abgeordneten

KREISTEIL

um bemüht, für Baden-Württemberg posi- tivere Lösungen zu erzielen. Während Bayern und Hessen am 5. Fe- bruar eine Verfassungsklage beschließen wollen, wehrt sich die grün-rote Landesre- gierung in Baden-Württemberg und setzt auf Verhandlungen anstatt auf eine Kon- frontation mit anderen Bundesländern. Fi- nanzminister Nils Schmid unterstellt Bay- ern als größtem Geberland gar, das Thema als Wahlkampfthema zu missbrauchen. Grün-Rot wählt den bequemen Weg. Unabhängig davon, ob sich das Bundes- verfassungsgericht durch die angekündig- ten Klagen mit der Steuerverteilung be- schäftigen muss: Der Länderfinanzaus- gleich in seiner derzeitigen Ausprägung ist nicht nur kaum erklärlich, sondern löst in- haltlich größtes gesellschaftliches Unver- ständnis aus. Vor allem irritiert viele Men- schen, dass man widerstandslos 2,7 Milli- arden Euro an andere Länder bezahlen

wird, in Zeiten höchster Steuereinnahmen im Land neue Schulden in Höhe von 3,3 Milliarden Euro beschließt und sich ad ab- surdum täglich über eine mögliche Preis- steigerung von 1,1 Milliarde bei einem In- frastrukturprojekt für Jahrzehnte in Ba- den-Württemberg aufregt. Ich will damit nicht sagen, dass mich etwaige Mehrko- sten begeistern. Ich meine aber, man sollte seine Kraft und Anstrengungen in Regie- rungsverantwortung überlegt investieren. Und mit Zahlen ist das bei den Genossen so eine Sache - Bilanzen wollen gelesen sein! Nicht alle Schulden sind schlechte Schulden. Deshalb kann ich auch den ge- betsmühlenhaften Verweis auf die Hinter- lassenschaften der alten Regierung nicht mehr hören, denn es wurde auch inve- stiert, bleibende Werte geschaffen, es wurde nicht nur konsumiert. Der Grundgedanke von Transferleistun- gen zwischen Bund, Ländern und Kommu-

nen ist im Grundgesetz festgehalten. Die Starken helfen den Schwachen mit dem Ziel der Vereinheitlichung der Lebensver- hältnisse. Das ist wichtig. Das System der Länder Deutschlands wird auf Dauer nur dann tragfähiges Fundament unserer Re- publik sein, wenn wir Solidarität nicht als Einbahnstraße verstehen. Für mich bedeutet Solidarität einen fai- ren Ausgleich zwischen denen, die solida- risch Hilfe geben und jenen, die auf die so- lidarische Hilfe angewiesen sind. Subsidia- rität ist das richtige Gestaltungsprinzip. Sie gibt Hilfe zur Selbsthilfe Vorrang. Ziel muss sein, dass ein künftiger Länderfi- nanzausgleich die Voraussetzungen dafür schafft, dass die leistungsempfangenden Länder ihre eigene Finanzlage verbessern. Solidarität hat für mich in Sozial- oder Fi- nanzpolitik dort seine Grenzen, wo sich viele auf den Anstrengungen ganz weniger

ausruhen.

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Claus Paal MdL

Rücktritt der Kultusministerin war überfällig

Liebe Freunde und Mitglieder der CDU,

der Montag nach den Weihnachtsferien brachte die längst überfällige Meldung:

Gabriele Warminski-Leitheußer legt ihr Amt als Kultusministerin endlich nieder. Sicher ist, dass sie das nicht ganz freiwillig tat: ihre eigene SPD-Fraktion hat ihr das Vertrauen entzogen. Leider viel zu spät, denn der angerichtete Schaden ist enorm. Schon im Dezember haben wir als CDU- Landtagsfraktion ihren Rücktritt gefor- dert. Grund war nicht nur ihre Bildungspo- litik, sondern vor allem ihr inakzeptabler Kommunikationsstil, ihre permanente Un- pünktlichkeit, ihr kurzfristiges Absagen von Terminen - alles Ausdruck ihrer Ein- stellung zu diesem Amt. Die Verunsicherung, die sie bei Lehrern, Schülern und Eltern durch eine planlose Bildungspolitik hinterlassen hat, ist groß. Statt klar umgrenzte Reformen an einer Stelle durchzuführen und dann zunächst die Auswirkungen abzuwarten, hat sie an allen Ecken und Enden Veränderungen ausgelöst ohne auch nur eine sauber und durchdacht vorbereitet zu haben. Unsere Schullandschaft lässt jetzt - nicht einmal 2 Jahre nach dem Regierungswech- sel - im schlechtesten Fall keinen Umzug einer Familie vom Rems-Murr Kreis nach Aalen oder Schwäbisch Gmünd mehr zu. Für mich hat sie damit mehr Schaden an- gerichtet, als ein Elefant im Porzellanladen dies schaffen würde. Der SPD ist vorzu- werfen, solch eine Fehlbesetzung zum ei-

Der SPD ist vorzu- werfen, solch eine Fehlbesetzung zum ei- nen überhaupt durchgeführt zu haben und

nen überhaupt durchgeführt zu haben und zum anderen viel zu lange zugeschaut zu haben, wie eine überforderte Ministerin immensen Schaden anrichtet. Gleichzeitig brachten wir auch das Rück- trittsgesuch für den Finanz- und Wirt- schaftsminister Nils Schmid ein. Er hat ei- nige Fehlbesetzungen zu verantworten und seine Personaleinstellungen sind alle- samt parteipolitisch motiviert. Das Rück- trittsgesuch gegenüber ihm war aber auch aus anderem Grunde notwendig. Minister- präsident Kretschmann weilte zu dieser Zeit in Berlin. Wäre nur die Rücktrittsfor- derung der Kultusministerin auf der Tages- ordnung gestanden, so wäre er nicht extra aus Berlin nach Stuttgart gekommen. Dies

gab er bei der Aussprache im Landtagsple- num sogar zu. Er hat damit erstmals ge- zeigt, wie abgehoben er bereits agiert. Da- bei unterstellte er uns, das gute Verhältnis zu den Sinti und Roma durch unsere Anträ- ge zu gefährden. Denn dieser Veranstal- tung musste er durch die Rückreise nach Stuttgart fernbleiben. Dass er dem stell- vertretenden Bundesratspräsidenten See- hofer diesen Auftritt nicht gegönnt hat, zeigt ebenfalls, wie abgehoben er mittler- weile unterwegs ist. Durch diese Unter- stellung kam es dann im Landtag zum Eklat. Ergebnis unserer Vorgehensweise war, dass er teilweise von der Landespresse erstmals negative Kommentare bekam und er sich erste Kratzer an seinem selbst aufgebauten Image zugefügt hat. Er hat ei- nen Teil seines wahren Gesichtes gezeigt - eitel und dünnhäutig. Dies war interessant zu sehen. Der neue Kultusminister muss nun erst einmal Ordnung in dem verwüsteten Por- zellanladen schaffen. Dies ist mit Sicher- heit keine leichte Aufgabe. Ich wünsche mir, dass er nach dem ganzen Chaos in der Bildungspolitik wieder Strukturen und Si- cherheit schafft. Ich fordere ihn auf, die ungesteuerte ideologisch gewollte Einfüh- rung der Gemeinschaftsschule zu stoppen. Es geht um die Zukunft unserer Kinder und damit um die Zukunft und Leistungsfähig- keit Baden-Württembergs. Bildungspolitik ist Zukunftspolitik. Ich wünsche mir, dass Kultusminister Stoch sich dieser Aufgabe

bewusst ist.

<<<

>>> Unsere Abgeordneten/Aus den Ortsverbänden KREISTEIL

den Ortsverbänden K R E I S T E I L Matthias Pröfrock MdL Brief aus

Matthias Pröfrock MdL

Brief aus dem Landtag

Sehr geehrte Damen und Herren,

in vielen Städten und Gemeinden Baden- Württembergs haben sich auf öffentlichen Straßen und Plätzen im Innenstadtbereich sogenannte „Szenetreffs“ etabliert. Öf- fentliches Urinieren, Lärmbelästigungen,

Verunreinigungen und Gefährdungen des Verkehrs durch zerschlagene Bierflaschen, Straftaten wie Körperverletzung, Sachbe- schädigung oder Widerstand gegen Voll- streckungsbeamte sind die Folge. Bislang kann die Polizei Platzverweise erst dann aussprechen, wenn die öffentliche Sicher- heit und Ordnung gestört wird. Auch die vielfältigsten Aktivitäten zur Prävention haben nicht zum gewünschten Erfolg ge- führt. Dieses Instrumentarium reicht nicht aus, so sehen das auch alle Oberbürger- meister im Rems-Murr-Kreis. Die CDU-Landtagsfraktion hat bereits 2011 einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, der die Städte und Gemeinden in die Lage versetzt hätte, an Brennpunkten Alkohol- konsumverbote zu erlassen. Wegen des Widerstands von Grünen und großen Teilen der SPD-Basis traut sich die Regierung aber nicht, diesem Vorschlag zu folgen. Vor wenigen Tagen lud die Landes- regierung nun zu einem Runden Tisch ein. Das war immerhin ein erster Schritt Leider offenbarte der Runde Tisch von Grün-Rot nur, wie uneinig die Regierungskoalition in dieser Frage ist. Einen konkreten Vorschlag gab es ledig- lich von den Grünen. Sie fordern, zur Ver- hinderung von Alkoholexzessen ein poli- zeirechtliches Betretungsverbot im Poli- zeigesetz zu verankern. Das heißt, die Poli- zei soll einer alkoholisierten Person das Betreten eines Platzes für bis zu ein Jahr

untersagen können. Ich finde, das schießt dann doch über das Ziel hinaus: Benimmt sich jemand am Waiblinger Altstadtfest daneben, ist es doch keine Lösung, ihm ein Jahr lang das Betreten des Marktplatzes zu untersagen. Die geplante Regelung greift damit auf einer schwachen Grundlage stark in das Grundrecht auf Freizügigkeit ein, ihre Einhaltung ist auch kaum zu kon- trollieren. Oder sollen tatsächlich eigene Dateien stadtbekannter Alkoholsünder aufgebaut werden? Das passt besser in die fünfte Jahreszeit als in die kommunale Pra- xis. Mangels praktikabler Alternativen zu un- seren Vorschlägen scheint man nun statt- dessen auf das Prinzip Hoffnung zu setzen, das Problem werde sich vielleicht einfach von selbst lösen. O-Ton Ministerpräsident Kretschmann: „Vielleicht ist Betrinken ja nächstes Jahr vollkommen out“, Verant- wortungsbewusstsein und Handlungsstär- ke hatte ich mir anders vorgestellt. Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass das Land den Kommunen die Möglichkeit geben muss, zeitlich und räumlich befristet dieje- nigen Regelungen zu erlassen, die sie brauchen. Herzliche Grüße

Regelungen zu erlassen, die sie brauchen. Herzliche Grüße CDU Backnang Dr eikönigsbegegnung der Backnanger CDU mit

CDU Backnang

Dreikönigsbegegnung der Backnanger CDU mit Peter Hauk

Auch in diesem Jahr fand auf Einladung des Stadtverbands und der Gemeinderats- fraktion der CDU Backnang die traditio- nelle Dreikönigsbegegnung im Bürgerhaus statt. Als Gastredner konnte Dr. Volker Schwarze den Vorsitzenden der CDU Frak- tion im baden-württembergischen Land- tag, Peter Hauk, begrüßen. „Dieses Jahr ist von großer Bedeutung,

Hauk, begrüßen. „Dieses Jahr ist von großer Bedeutung, denn im Herbst ist die Bundestagswahl“, so Hauk.

denn im Herbst ist die Bundestagswahl“, so Hauk. Auch wenn die Umfragewerte derzeit nicht schlecht seien, müssten die Partei und die Mitglieder im Vorfeld um jede Stimme kämpfen. Es müssten andere gesellschaftliche Gruppen und Vereini- gungen angesprochen werden, mit denen die CDU dieselbe Schnittmenge hat wie z.B. Lehrerverbände. „Egal welche Organi-

sationsform eine Schule hat, es ist wichtig, was darin stattfindet“, betonte Hauk. Die CDU werde sich dagegen wehren, dass alle Kinder nach dem selben Bildungsplan un- terrichtet werden, ohne dass schwächere oder stärkere Schüler entsprechend geför- dert werden. Er kritisierte auch die grün- rote Landesregierung in Sachen Verkehrs- Fortsetzung auf Seite 8

auch die grün- rote Landesregierung in Sachen Verkehrs- Fortsetzung auf Seite 8 Rems-Murr 2/2013 >>> Seite

>>> Aus den Ortsverbänden

KREISTEIL

>>> Aus den Ortsverbänden KREIS TEIL politik. „Wir setzen uns dafür ein, dass je- der noch
>>> Aus den Ortsverbänden KREIS TEIL politik. „Wir setzen uns dafür ein, dass je- der noch

politik. „Wir setzen uns dafür ein, dass je- der noch so kleine Ort erreichbar ist. Mo- bilität bedeutet Freiheit für die Bürger. Wir brauchen den Straßenbau.“ Er dankte sei- nem Fraktionskollegen Wilfried Klenk MdL für dessen aktiven Einsatz u.a. beim S- Bahn Ringschluss Backnang - Marbach. Des Weiteren ging er auf Themen der Fi- nanz- und Energiepolitik ein, auch dort

habe die grün-rote Regierung keinerlei Konzepte vorgelegt. Der Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle lobte die Bundesregierung in sei- nem kurzen Grußwort und betonte, dass es der Arbeit der Bundesregierung zu ver- danken ist, dass die Beschäftigungsrate in Deutschland so hoch ist wie noch nie.“ Die musikalische Umrahmung erfolgte

wieder durch Corinna und Volkmar Schwo- zer. Auch die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde waren wieder zu Gast, um Spenden für die diesjährige Sternsin- geraktion zu sammeln. Beim anschließen- den gemütlichen Beisammensein wurde auf ein gutes und erfolgreiches Jahr 2013 angestoßen. Ingrid Beerkircher, Pressesprecherin <<<

CDU Fellbach

Bunter Jahresausklang beim Weihnachtsspaziergang

Das Wetter war diesmal nicht auf Seiten der Besucher beim traditionellen Weih- nachtsspaziergang des CDU-Stadtverban- des Fellbach. Kälte und Nässe konnten die gute Laune der über 50 Teilnehmer trotz- dem nicht trüben. Schließlich konnte man sich am Donnerstag vor Heiligabend auf der Wegstrecke von der Lutherkirche in nördlicher Richtung zur Neuen Kelter bei zwei Stationen mit Glühwein respektive Punsch erwärmen. Um 17 Uhr traf man sich am Turm besag- ten Gotteshauses auf dem Fellbacher Weihnachtsmarkt, um sich gleich auf zur Musikschule zu machen. Dort warteten drei Flötenschüler, die abwechslungsrei- che Stücke zum Besten gaben. Das kam bei den Spaziergängern schon sehr gut an.

Mittlerweile hatte dichter Schneefall ein- gesetzt, als die Gruppe zum Stadtmuseum aufbrach, wo am Entenbrünnele die Stadt- kapelle mit Weihnachtsliedern zum Mit- singen bereit stand. Auch die mitgekom- menen Kinder durften Fackeln durchs be- leuchtete Fellbach tragen. Bei der nächsten Station an Hummels Höfle gab es erst einmal besagten Glüh- wein, dazu las OB Christoph Palm Ge- schichten vor, darunter auch eine von Erich Kästner. „Felix holt Senf“ heißt das Werk, in dem ein Junge am Weihnachts- abend noch ein Glas Senf holen soll, nach- dem für die Würstchen keines mehr im Hause war. Er kann keines besorgen und bleibt über Jahre hinweg vom Elternhaus fern, ehe er eines Tages doch noch mit

hinweg vom Elternhaus fern, ehe er eines Tages doch noch mit Christoph Palm liest Geschichten. Flötenklänge

Christoph Palm liest Geschichten.

eines Tages doch noch mit Christoph Palm liest Geschichten. Flötenklänge in der Musikschule. Mit Fackeln durch

Flötenklänge in der Musikschule.

Palm liest Geschichten. Flötenklänge in der Musikschule. Mit Fackeln durch Fellbach. Rems-Murr 2/2013 >>>

Mit Fackeln durch Fellbach.

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KREISTEIL

>>> Aus den Ortsverbänden KREIS TEIL Senf auftaucht und das Weihnachtsessen besser schmecken kann. Seine

Senf auftaucht und das Weihnachtsessen besser schmecken kann. Seine Eltern hatten schon jegliche Hoffnung aufgegeben. Dazu präsentierte das Stadtoberhaupt noch ge- konnt locker einige Gedichte. Im nächsten geschmückten Hof, der Familie Hess, las Traudl Maile, die Ehefrau des Vorsitzenden der örtlichen Senioren Union, die Geschichte eines vergesslichen Engels vor. Die Besucher des Spaziergangs wärmten sich am Feuer und genossen wieder den Glühwein. Zum Abschluss ging es in den Amandussaal der Neuen Kelter, wo Frank Ellinger von der Gaststätte Burg warme Schinkenwurst und Kartoffelsalat servierte. Ein gemütliches Am- biente, während es draußen weiter heftig schneite und regnete. Einige Gäste stießen nun erst zur Veranstaltung hinzu. Die Fotos, die Pressereferent Fabian Zah- lecker während des Spaziergangs gemacht hatte, wurden nun vom technisch versierten Beisitzer Gianni di Martino an die Wand geworfen. Er hatte seine Tonanlage aufge- baut und brachte daher mit weihnachtlichen Klängen einen wert-

und brachte daher mit weihnachtlichen Klängen einen wert- Wärmendes Feuer. vollen Beitrag zur Stimmung mit ein.

Wärmendes Feuer.

vollen Beitrag zur Stimmung mit ein. Nach dem gemeinsamen Mahl wurde es heiter. Die stellvertretende Vorsitzende Ines Aßfalg und Gianni di Martino hatten ein lustiges Quiz vorbereitet, wel- ches durch eine Moderation von Fabian Zahlecker und Gianni di Martino aufgelöst wurde. Die Preise waren dabei die richtige Ant- wort. Es handelte sich also um Leckereien. Die korrekte Antwort auf die Frage nach Leibesübungen im Mittelalter war Ritter Sport. Nach dem Quiz formierten sich Stadträte zu einem Weihnacht- schor, stimmlich geführt von Siegfried Okker und Simone Lebherz. So wurde noch gemeinsam gesungen und der Weltuntergang konnte beruhigt kommen. Warum er letztlich doch nicht kam? Wahrscheinlich weil bei so viel guter Laune die kleinen Sorgen kurz vergessen wurden.

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Fabian Zahlecker, Pressereferent

wurden. <<< Fabian Zahlecker, Pressereferent Weihnachtsstimmung am Stadtmuseum. Chor aus Stadträten.

Weihnachtsstimmung am Stadtmuseum.

Zahlecker, Pressereferent Weihnachtsstimmung am Stadtmuseum. Chor aus Stadträten. Rems-Murr 2/2013 >>> Seite

Chor aus Stadträten.

Pressereferent Weihnachtsstimmung am Stadtmuseum. Chor aus Stadträten. Rems-Murr 2/2013 >>> Seite 9

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KREISTEIL

CDU Fellbach

„Das Kommunale ist das Reale“

Dies sagte Oberbürgermeister Christoph Palm beim Besentreff des CDU-Stadtver- bandes Fellbach im Rebstöckle. Am Abend des 25. Januar erläuterte der stellvertre- tende Kreisvorsitzende an Beispielen, wie Kommunalpolitik praktisch funktioniert und mit welchen Fragen und Problemen man sich beschäftigen muss. Das neue Familien- und Freizeitbad Fell- bach (F.3) an der Esslinger Straße soll nach den Sommerferien in Betrieb gehen. Ein U- Turn, der Autofahrern aus dem Remstal die Anfahrt erleichtern soll und den die CDU- Fraktion maßgeblich gefordert hat, wird wohl gebaut. Das Personal wird größten- teils aus den bisherigen Fellbacher Bädern rekrutiert, das Freibad bleibt aber noch eine Saison länger geöffnet. Auch zum Thema Wohnen und Mietprei- se äußerte sich Palm. Da man keine Staats- wirtschaft im Land habe, könne die Politik auch keine Mietpreise festlegen. Fellbachs Einwohnerzahl habe in den 70er Jahren bei der Reform der Gemeinde über 50.000 be- tragen. Bis zur Wende seien es 5000 weni-

ger geworden. Durch den Fall des Eisernen Vorhangs seien dann in den 90er Jahren mehr als 200.000 Ostdeutsche nach Ba- den-Württemberg gekommen, wenn man den gleichzeitigen Weggang in die neuen Länder mitberücksichtige. Zum neuen Ver- kehrsentwicklungsplan sagte Palm, dass individuelle Mobilität ein Grundpfeiler der persönlichen Entfaltung sei und Fellbach das Ziel habe, den Fahrradverkehr von 10% auf 13% zu steigern. Zur Kinderbetreuung bemerkte Palm, dass ein Krippenplatz für unter 3-jährige in Fellbach derzeit 13.000 Euro koste. Ab dem 1. August, wenn der allgemeine Rechtsan- spruch Realität wird, zähle der individuelle Anspruch, da dürfe man keine Prioritäten- liste setzen. Am Wiechert-Platz soll dem- nächst wegen Umbauten ein Provisorium einer Kindertageseinrichtung errichtet werden. Dabei gebe es schon Beschwer- den der Anwohner wegen zukünftiger Lärmbelästigung! „Kinderlärm ist keine Lärmbelästigung“, betonte Palm. Scharf kritisierte der OB auch die Bil-

betonte Palm. Scharf kritisierte der OB auch die Bil- Christoph Palm berichtet aus dem Fellba- cher

Christoph Palm berichtet aus dem Fellba- cher Rathaus.

dungspolitik der Landesregierung mit dem Chaos aus regionalen Bildungsplänen, par- allelen G8 und G9-Angeboten, Einheits- schule und Abschaffung der Grundschul- empfehlung und sprach sich für ein Zwei- Säulen-Modell nach sächsischem Vorbild aus. In gemütlicher Runde wurde hinterher noch die allgemeine Lage der CDU Deutschlands analysiert und kräftig geves- pert.

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Fabian Zahlecker, Pressereferent

pert. <<< Fabian Zahlecker, Pressereferent Hausherr Herbert Aldinger Christoph Palm erzählt, was 2013

Hausherr Herbert Aldinger

Fabian Zahlecker, Pressereferent Hausherr Herbert Aldinger Christoph Palm erzählt, was 2013 in Fellbach ansteht. CDU

Christoph Palm erzählt, was 2013 in Fellbach ansteht.

CDU Murrhardt

50 Jahre CDU-Mitglied

Als rüstiger Ruheständler präsentierte sich der ehemalige Direktor der Kreisspar- kasse Backnang, Gustav Feil, seinen Gä- sten Ulrich Burr und Günter Richter von der CDU-Murrhardt. Mit Worten des Danks und der Anerken- nung für seine langjährige Treue zur CDU und zum Stadtverband ehrte Bürgermei- ster a.D. Ulrich Burr den Jubilar mit einer Urkunde und einer Ehrennadel für 50 Jahre Mitgliedschaft. Gustav Feil war in die CDU

eingetreten, als Konrad Adenauer noch Bundeskanzler war. Er war politisch sehr engagiert. Nach seinem Eintritt war Gu- stav Feil Stadtverbandsvorsitzender der CDU später sogar Kreisvorsitzender. In der Folge war er eine Wahlperiode lang Stadt- rat in Murrhardt und für 3 Perioden Mit- glied des Kreistags. Zusätzlich war Gustav Feil mit vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten betraut und in vielen Organisationen en- gagiert. Mit dem Bau der Kreissparkasse als weiterem Anziehungspunkt am Ende der Fußgängerzone konnte er einen wich- tigen Beitrag zur Gestaltung des Ortsbilds in Murrhardt leisten. Günther Richter, Pressesprecher <<<

leisten. Günther Richter, Pressesprecher <<< Bürgermeister a.D. Ulrich Burr und Gustav Feil. Rems-Murr

Bürgermeister a.D. Ulrich Burr und Gustav Feil.

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KREISTEIL

CDU Murrhardt

Traditioneller Neujahrsempfang der CDU Murrhardt

Ingo Kursawe, Vorsitzender des CDU Stadtverbands, begrüßte die zahlreich er- schienenen Gäste aufs Herzlichste und wünschte allen ein gutes, erfolgreiches Neues Jahr. Besonders begrüßte er MdB Norbert Barthle, Rosely Schweizer, ehema- lige Landtagsabgeordnete, Regionalrätin Ingrun Klenk und Bürgermeister Armin Mößner, den Hausherrn der Festhalle. Ingo Kursawe schloss in seine Begrüßung auch das Gedenken an die verstorbene Gi- sela Maier. Sie hatte diese Veranstaltung lange Zeit begleitet und mitgeprägt und der CDU in verschiedenen Ämtern und Funktionen treu gedient.

CDU in verschiedenen Ämtern und Funktionen treu gedient. Bürgermeister Armin Mößner begann sein Grußwort mit

Bürgermeister Armin Mößner begann sein Grußwort mit einem passenden Reim:

„Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, b’halts in Erinnerung und freue dich auf’s neue, und war’s schlecht, ja dann erst recht.“ Er stellte die Interessen der Stadt in den Vordergrund seiner Betrachtung. 3 Jubilä- en stehen im Jahr 2013 an: 1225 Jahre erste urkundliche Erwähnung des Klosters, 725 Jahre Stadtrechte und 625 Jahre Zugehö- rigkeit zu Württemberg. Ein Anliegen des Bürgermeisters ist es, die Bedeutung Murrhardts im ländlichen Raum, im schwä- bisch fränkischen Wald, hervorzuheben. Anlässlich herablassender Äußerungen

von Landespolitikern „da wo die Tannen dunkler und die Fichten höher sind“ oder „dann wächst halt mal ein Tal zu“ möchte Mößner „aus dem Wald brüllen und die stolze Fahne unserer Raumschaft in den Sturm halten. Die Stadt entwickelt sich gut. Mit einem ausgeglichenen Finanzie- rungssaldo, mit erfolgreichen Maßnahmen im Gewerbe- und Touristikbereich und ei- ner erfolgsversprechenden Entwicklung im Bildungsbereich können wir zufrieden sein. MdB Norbert Barthle stimmte die Zuhö- rer mit einem Vergleich auf seine Rede ein. Angela Merkel sei für das Kabinett und die CDU wie die Erste Cellistin im Ensemble arSono. Die Erste Cellistin gibt die Einsät- ze und führt die übrigen Musiker. Das Ju- gendensemble der Riebesamstiftung arSo- no begleitete mit seinen Musikstücken in hervorragender Weise den Neujahrsemp- fang. Das vergangene Jahr war nicht einfach:

Neujahrsemp- fang. Das vergangene Jahr war nicht einfach: gierung ist besser als ihr Ruf, nach Angela

gierung ist besser als ihr Ruf, nach Angela Merkel die „beste Bundesregierung seit der Wiedervereinigung“. Mit 2,4 Millionen Arbeitslosen hat sich diese Zahl im Vergleich zum Jahr 2005 hal- biert. Wir haben dabei die niedrigste Ju- gendarbeitslosigkeit in Europa. Es sind

die niedrigste Ju- gendarbeitslosigkeit in Europa. Es sind die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Entlassung Norbert

die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Entlassung Norbert Röttgens, OB-Wahl in Stuttgart. „Dennoch stehen wir bundes- weit bemerkenswert gut da“, bemerkte Barthle. Dies dank einer schwachen Oppo- sition und einer starken Kanzlerin und Vor- sitzenden Angela Merkel. Die Bundesre-

auch mehr ältere Menschen zwischen 60 und 64 Jahren in Arbeit als vor 10 Jahren. „Es soll keine Wahlkampfrede sein“, be- merkte Norbert Barthle aber er sei ent- täuscht, „dass der Bundesrat das Steuer- entlastungsgesetz der Bundesregierung blockiert habe“. Damit war die Chance ver-

der Bundesregierung blockiert habe“. Damit war die Chance ver- Rems-Murr 2/2013 >>> Seite 11

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KREISTEIL

>>> Aus den Ortsverbänden KREIS TEIL tan, um die „kalte Progression“ zu verringern. Die Kommunen ha-

tan, um die „kalte Progression“ zu verringern. Die Kommunen ha- ben im vergangenen Jahr wieder mehr Geld eingenommen als aus- gegeben. Dies sei wichtig, so Barthle, denn „für einen verlässlichen Staat brauchen wir gleichzeitig starke Städte und Kommunen“. „Wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, müssen wir in die Zukunft investieren. Das heißt in kluge Köpfe, gute Ideen und in eine leistungsfähige Infrastruktur“, erklärt Barthle. Für uns gilt: „Ordentliche Bildung und anständige Erziehung be- ginne nicht erst in der Schule“ und die Erziehung der Kinder ist „das Recht und die Pflicht der Eltern“, wie es im Grundgesetz heißt. Barthle zählt die Grundsätze ordentlicher Bildung auf: „Je- des Kind hat das Recht auf eine erstklassige Ausbildung“, „Jedes Kind muss nach seinen Begabungen gefördert werden, denn wir

Kind muss nach seinen Begabungen gefördert werden, denn wir brauchen nicht nur Gehirnchirurgen sondern auch tüchtige
Kind muss nach seinen Begabungen gefördert werden, denn wir brauchen nicht nur Gehirnchirurgen sondern auch tüchtige

brauchen nicht nur Gehirnchirurgen sondern auch tüchtige Hand- werker“, „Fleiß und Leistung sind nichts Verwerfliches. Sondern Leistung muss sich lohnen.“ Mit dem Thema Schuldenkrise beschäftigte sich Barthle aus- führlich. „Wir gehen jetzt in das 5. Jahr, in dem uns die Schuldenkrise in Europa for- dert.“ , und „vielen Bürgern fällt es schwer, diesem sehr komplizierten Thema in allen Einzelheiten zu folgen.“ Es stellt sich die Fra- ge, warum wir für Europa kämpfen. „Europa ist uns etwas wert“ , „das vereinte Europa be- deutet für uns Frieden, Freiheit und Sicher- heit“. Das Ziel ist, dass Europa stärker aus der Krise herauskommt als es hineingegan- gen ist. Gleiches gilt für Deutschland. Wir müssen von der Schuldenunion weg- kommen, so Barthle, „Wir wollen die Stabili- tätsunion und keine Schuldenunion!“ Dazu dient der Fiskalpakt: „25 der 27 EU-Staaten werden Schuldenbremsen nach deutschem Vorbild einführen“. So sei auch die Rettung Griechenlands in unserem Interesse bemerkt Barthle. „Denn eine Pleite Griechenlands wäre eine Gefahr für den Wohlstand in ganz Europa.“ Zum Abschluss bedankte sich Ulrich Burr, der stellvertre- tende Vorsitzende des Ortsverbands, bei den zahlreichen Gästen aus Murrhardt und Umgebung für ihr Kommen. An die Adresse Barthles gerichtet ging der Dank für dessen Re- debeitrag und für die Aussage,„dass trotz aller Risiken und Bela- stungen der Euro und der wirtschaftliche Zusammenhalt in Europa für uns in der BRD dennoch die größte - und vielleicht ein- zige - Chance für die Zukunft ist“. Bei Bürgermeister Armin Mößner bedankte sich Burr für das in die Zukunft weisende Grußwort. Er zitierte in diesem Zusammen- hang den alt-bekannten Grundsatz: „Geht es den Gemeinden gut, geht es auch den Menschen in unserem Land gut!“ Im Anschluss wünschte Ulrich Burr allen Anwesenden alles Gute zum neuen Jahr, vor allem Gesundheit, da diese die Basis für alles Wirken und Handeln sei, und er empfahl es dabei mit einem Zitat des österreichischen Zukunftsforschers Robert Jungk zu halten:

„Die Welt kann verändert werden. Zukunft ist kein Schicksal.“ Günther Richter, Pressesprecher <<<

Zukunft ist kein Schicksal.“ Günther Richter, Pressesprecher <<< Rems-Murr 2/2013 >>> Seite 12
Zukunft ist kein Schicksal.“ Günther Richter, Pressesprecher <<< Rems-Murr 2/2013 >>> Seite 12

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KREISTEIL

CDU Plüderhausen

Vor-Ort-Termin mit Dr. Joachim Pfeiffer MdB in Plüderhausen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Joachim Pfeiffer besuchte im Januar die Gemeinde Plüderhausen. Zusammen mit dem Vorsitzenden des CDU-Gemeindever-

bandes und der CDU-Gemeinderatsfrakti- on Plüderhausen, Ulrich Scheurer, standen Besuche beim Bürgermeister, der Diako- niestation sowie den Firmen Tila Lachen-

maier und Schindler & Wagner auf dem Programm. Die erste Station führte auf das Rathaus zu Bürgermeister Andreas Schaffer. Dabei wurden alle aktuellen kom- munalpolitischen Themen erörtert, vor al- lem die finanzielle Situation der Gemeinde sowie die Beziehungen zum Bund. Bei der Diakoniestation wurde mit Frau Roth und Frau Cvek die aktuelle Situation im Pflege- bereich in unserer Gemeinde erörtert. Vor allem die aktuellen gesetzlichen Änderun-

erörtert. Vor allem die aktuellen gesetzlichen Änderun- Ulrich Scheurer, Dr. Joachim Pfeiffer, Andreas Schaffer.

Ulrich Scheurer, Dr. Joachim Pfeiffer, Andreas Schaffer.

Ulrich Scheurer, Dr. Joachim Pfeiffer, Andreas Schaffer. Herr Hackel von der Fa. Schiwa Fa. Tila Lachenmaier

Herr Hackel von der Fa. Schiwa

Pfeiffer, Andreas Schaffer. Herr Hackel von der Fa. Schiwa Fa. Tila Lachenmaier Diakoniestation Bei der Fa.

Fa. Tila Lachenmaier

Herr Hackel von der Fa. Schiwa Fa. Tila Lachenmaier Diakoniestation Bei der Fa. Schiwa gen bei

Diakoniestation

von der Fa. Schiwa Fa. Tila Lachenmaier Diakoniestation Bei der Fa. Schiwa gen bei der Pflege

Bei der Fa. Schiwa

gen bei der Pflege sowie das Thema Bun- desfreiwilligendienst wurde ausführlich besprochen. Bei den Firmen Tila Lachen- maier und Schindler & Wagner erfolgten jeweils Firmenbesichtigungen sowie an- schließende Gespräche mit den Firmenin- habern. Themen waren die aktuelle wirt- schaftliche Situation und die Zukunftsper- spektiven. Ein Schwerpunkt war auch die Energiepolitik mit ihren Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft. Insgesamt zo- gen Dr. Joachim Pfeiffer und Ulrich Scheu- rer ein positive Fazit über den Vor-Ort-Ter- min in Plüderhausen. Der direkte Kontakt mit den Verantwortlichen vor Ort ist be- sonders wichtig für eine bürgernahe und erfolgreiche Politik. Ulrich Scheurer, Vorsitzender <<<

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KREISTEIL

CDU Waiblingen

Landtagspräsident Guido Wolf zu Gast bei der CDU Waiblingen

„58 Jahre Regierungsverantwortung haben überheblich werden lassen“

Stadtverbandsvorsitzender Dr. v. Pollern: „In der Beliebtheitsskala stehen Politiker an letzter Stelle. Das tut weh“.

„Ich bin geneigt, selbstkritisch zu sagen, die CDU hat ihre Kernkompetenz, die Be- wahrung der Schöpfung verloren.“ Dies er- klärte Landtagspräsident Guido Wolf, der auf Einladung des CDU-Stadtverbandes Waiblingen, der Gemeindratsfraktion und der Jungen Union Waiblingen/Korb auf ei- ner öffentlichen Veranstaltung über das Thema „Demokratie und Bürgernähe - Di- stanz abbauen“ sprach, in seinem Vortrag. Demokratie lebe vom Mitmachen aller und brauche Bürgerinnen und Bürger, die sich einmischten. Das könne auch unbequem sein, wie S 21 zeige. Die neuen Medien, die die Piratenpartei nutze, können das per- sönliche Gespräch mit der Bürgerschaft nicht ersetzen. Die Partei, die CDU, müsse wieder zu den Menschen kommen: „58 Jah- re Regierungsverantwortung haben über- heblich werden lassen“. Der Spagat zwi- schen repräsentativer und direkter Demo- kratie müsse etwa bei Volksabstimmungen durch die Absenkung des Quorums von 33 Prozent auf 20 bis 25 Prozent verringert werden. Wichtig, so Wolf, sei auch eine frühzeitige Beteilung der Bürgerschaft an den Entscheidungsprozessen“. Er denke hier an Zukunftswerkstätten, Foren oder die in Vorarlberg eingeführten BürgerIn- nenräte. „Wir brauchen eine neue Mit- machkultur“. Bei diesem Vorarlberger Mo-

dell würden nach dem Zufallsprinzip zwölf bis fünfzehn Bürgerinnen und Bürger ei- nes Ortes oder einer Region ausgewählt, die an eineinhalb Tagen Themen und An- liegen ihrer eigenen Wahl diskutierten und zu den anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen Thesen, Sichtweisen, Lösungsideen und Empfehlungen entwik- kelten. Am Schluss stehe eine gemeinsame Erklärung, die in die politische Zukunftsar- beit einfließe und von der Politik ernst ge- nommen werde. Das moderierte Verfahren eigene sich besonders bei schwierigen oder konflikbehafteten Themen. Die Distanz zwischen „denen da oben und denen da unten“ sei eine große Her- ausforderung über alle Parteigrenzen hin- weg. „Dies könnte sonst zu einer Gefahr für unsere freiheitliche Demokratie wer- den“, betonte Wolf, „wenn sich die Men- schen zurücklehnen und sagen, das geht mich alles nicht mehr an“. Am Schluss müsse aber immer eine Mehrheitsent- scheidung stehen, die auch den Bürgerwil- len respektiere und in die Entscheidung der Politik einbeziehe In seinem Eingangsstatement hatte der Stadtverbandvorsitzende Dr. Hans-Ingo v. Pollern betont, dass S 21 ein Lehrbeispiel dafür sei, wie es nicht unter den zentralen Aspekten Demokratie und Bürgernähe

sein sollte. Er machte deutlich, dass es in unserer globalisierten Welt, in der Zeit der Eurokrise, wichtiger denn je sei, unsere re- präsentative Demokratie für das 21. Jahr- hundert durch neue Instrumente fit zu ma- chen: „Wir müssen alles unternehmen, um der zunehmenden Staats- und Parteiver- drossenheit entgegen zu wirken. Wir brau- chen mehr Transparenz und Offenheit in Grundentscheidungen der Spitzenpolitik gerade bei Großvorhaben und Infrastruk- turprojekten“, erklärte v. Pollern. Er frage sich, ob die elektronische Demokratie mit einer Bürgerbeteilung über das Internet wirklich zielführend sei, die so genannte Demokratie 2.0 oder sogar die liquid de- mocracy, die die Piratenpartei praktiziere und wo sich Mehrheitsentscheidungen au- genblicklich per Internetabstimmung än- dern könnten. Er sprach sich dafür aus, die Quoren bei Volksabstimmungen und für Bürgerentscheide und Bürgerbegehren auf kommunaler Ebene deutlich abzusen- ken, um die Vertrauenskrise zwischen Spitzenpolitik und Bürgerschaft aufzuhe- ben. Er, v. Pollern, sei besonders über- rascht, dass auf Landkreisebene ein Bür- gerbegehren gesetzlich gar nicht vorgese- hen sei. Hier müsse dringend nachgebes- sert werden. Es tue schon weh, wenn auf der Beliebtheitsskala der/die Politiker /in den letzten Rang einnehme mit einem Zu- spruch von 6%. Dies müsse ein Alarmzei- chen für uns alle sein. Zuvor hatte sich Landtagspräsident Wolf in das Goldene Buch der Stadt Waiblingen in Anwesenheit von Oberbürgermeister Andreas Hesky eingetragen, der ein kurzes Grußwort hielt. Das Schlusswort sprach unser Landtagsabgeordneter Matthias Pröfrock. Dr. Hans-Ingo v. Pollern, Vorsitzender

CDU Welzheim

Ehrungen

Die Jahresabschlussfeier der CDU fand in der Gaststätte Residenzstüble in Welz- heim statt. Teilnehmende Mitglieder hat- ten Gelegenheit, sich bei gutem Essen und Trinken über aktuelle Themen auszutau- schen. Für langjährige Mitgliedschaft wur- den geehrt: Otmar Baumann (45 Jahre) und in Abwesenheit Hermann Kuhn (30 Jahre).

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Renate Ziesel, Pressereferentin

Aktuelles unter:

www.cdu-rems-

murr.de

Renate Ziesel, Pressereferentin Aktuelles unter: www.cdu-rems- murr.de Rems-Murr 2/2013 >>> Seite 14

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KREISTEIL

CDU Weinstadt

Besuch im winterlichen Berlin

Auf Einladung unseres Bundestagsabge- ordneten Dr. Joachim Pfeiffer besuchten Mitglieder der CDU Weinstadt und weite- re politisch interessierte Mitbürger unsere Bundeshauptstadt. Vom 20. bis 23.Januar konnten wir unter der fachkundigen Füh- rung von Frau Dussling nicht nur hinter die Kulissen von Bundestag, Bundesrat, Ver-

such des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen. Dort wurden die Gegner des DDR Regimes gefoltert. Besonderer Höhepunkt der Reise war der Empfang in der Ungarischen Botschaft in Berlin und das Gespräch mit dem ungari- schen Botschafter Seine Exzellenz Dr. Jòzsef Czukor. Hier hatte unser ehemaliger

che am Tage des Besuchs am 22. Januar mit einem feierlichen Akt im Bundestag und einer gemeinsamen Sitzung der beiden Länderparlamente gefeiert wurde. Der Botschafter wünschte sich jedoch anderer- seits, dass Deutschland auch zu Ungarn, das nie ein Gegner Deutschlands gewesen war, seine Beziehungen vertiefen solle. Trotz des dichten politischen Programms blieb noch Zeit, auf eigene Faust Berlin zu erkunden. Berlin ist immer eine Reise wert.

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Ulrich Witzlinger, Vorsitzender

Reise wert. <<< Ulrich Witzlinger, Vorsitzender Anzeige Hotel Pension Kräutle S. E. Dr. Jòzsef Czukor,
Reise wert. <<< Ulrich Witzlinger, Vorsitzender Anzeige Hotel Pension Kräutle S. E. Dr. Jòzsef Czukor,

Anzeige

Hotel

Pension

Kräutle

S. E. Dr. Jòzsef Czukor, Maria Dußling, Ulrich Witzlinger (v.l.n.r.).

teidigungsministerium und unserer Lan- desvertretung Baden-Württemberg schau- en, sondern auch wichtige historische Ge- denkstätten erleben. Besonders die Aus- stellung „Topographie des Terrors“, welche in Texten und Bildern die nationalsoziali- stische Unterdrückung darstellt, wird uns in Erinnerung bleiben, aber auch der Be-

Landtagsabgeordneter Rolf Kurz aus Fell- bach, jetzt Honorarkonsul der Republik Ungarn, die Türen geöffnet. Der Botschaf- ter schilderte in beeindruckender Offen- heit seine Sicht der aktuellen politischen Situation. So begrüßte er einerseits aus- drücklich die Freundschaft der ehemaligen Gegner Deutschland und Frankreich, wel-

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www.facebook.de/CDURemsMurr

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KREISTEIL

CDU Winterbach

Treffen mit unserem Land-

tagsabgeordne-

ten Claus Paal

Vor kurzem hatten wir nach unserer Vor- standsitzung unseren Landtagsabgeord- neten Claus Paal zu Gast.

In der Gaststätte „Zum Wahl“ beim VfL Winterbach berichtete Herr Paal über die politischen Ereignisse im Landtag und in der Landtagsfraktion. Er gab uns einen de- taillierten Bericht über die Bereiche Wirt- schaft, Bildung, Finanzen, Energie und Ver-

Bereiche Wirt- schaft, Bildung, Finanzen, Energie und Ver- Die Teilnehmer Claus Paal MdL kehr. Deutlich gemacht

Die Teilnehmer

schaft, Bildung, Finanzen, Energie und Ver- Die Teilnehmer Claus Paal MdL kehr. Deutlich gemacht wurden die

Claus Paal MdL

kehr. Deutlich gemacht wurden die gravie- renden Unterschiede zwischen der grün- roten Landesregierung und der CDU im Land. Anschließend ergab sich die Gelegenheit für ausgiebige Wortmeldungen und Dis- kussionen. Dabei wurde auch die eine und andere Anregung an Claus Paal weiterge- geben. Wir haben vereinbart, dass wir die- se Treffen zukünftig des öfteren durchfüh- ren wollen. Wir bedanken uns bei Claus Paal für die- sen Besuch und wünschen ihm für die Zu- kunft alles Gute für seine Arbeit im Land- tag für unseren Wahlkreis und für die CDU in Baden-Württemberg. Wir nehmen von diesem Abend viele Themen für die weite- re Vertiefung unserer Arbeit im Wahlkreis und auch in der Gemeinde mit. Roland Mayer, Pressesprecher <<<

Aktuelles unter: www.cdu-rems-murr.de

Mayer, Pressesprecher <<< Aktuelles unter: www.cdu-rems-murr.de Rems-Murr 2/2013 >>> Seite 16
Mayer, Pressesprecher <<< Aktuelles unter: www.cdu-rems-murr.de Rems-Murr 2/2013 >>> Seite 16

>>> Aus den Vereinigungen

KREISTEIL

KPV Rems-Murr

Kommunalpolitische Vereinigung wählte neuen Vorstand

Jürgen Oswald übergibt Vorsitz an Armin Mößner

Auf der Mitgliederversammlung der KPV am 22. Januar 2013 in der Sonne-Post, Murrhardt begrüßte Oberbürgermeister Jürgen Oswald (Weinstadt) die anwesen- den Mitglieder. In seinem Jahresbericht gab er einen Rückblick auf die Veranstal- tungen und Aktivitäten der KPV seit der

munalpolitische Themen in Murrhardt wie dem Murrarkaden-Activcenter ein. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Chri- stoph Palm berichtete von aktuellen Akti- vitäten der CDU Rems-Murr, der Vorberei- tung auf die Bundestagswahl im Herbst aber vor allem ging er auf die Wichtigkeit

im Herbst aber vor allem ging er auf die Wichtigkeit Der neue Vorstand. vergangenen Mitgliederversammlung. Zu-

Der neue Vorstand.

vergangenen Mitgliederversammlung. Zu- dem gab er bekannt, dass er den Vorsitz gerne abgeben möchte und nicht mehr kandidiere. In Grußworten ging der Bür- germeister der Stadt Murrhardt Armin Mößner auf das Jubiläum 1225 Jahre Murr- hardt in diesem Jahr und auf aktuelle kom-

der anstehenden Kommunalwahl 2014 ein, die von zentraler Bedeutung für die politi- sche Bühne im Land sein wird. Kreisge- schäftsführer David Müller übernahm die Aufgabe des Wahlleiters und führte den Wahlvorgang durch. Für das Amt des Vor- sitzenden wurde der 28-jährige Bürger-

JU Rems-Murr

Simon Hilkert übernimmt das Amt des JU-Kreisvorsitzenden von Marvin Bux

Bei ihrer zurückliegenden Hauptver- sammlung wählte die Junge Union Rems- Murr einen neuen Kreisvorstand. Diesem wird zukünftig der aus Schorndorf stam- mende Simon Hilkert vorstehen. Begleitet wurde die Veranstaltung von Grußworten des Bundestagsabgeordneten Dr. Joachim Pfeiffer, der Landtagsabgeordneten Mat- thias Pröfrock und Claus Paal sowie zahl- reicher weiterer Gäste. In seinem Rechenschaftsbericht blickte der scheidende Kreisvorsitzende Marvin Bux auf ein erfolgreiches Amtsjahr zurück. Er betonte zunächst, dass sich der konse- quente und frühzeitige Einsatz für Stutt-

gart 21 gelohnt habe, da das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm im Kreis eine Zustimmung von fast zwei Drittel der Wähler fand. Fer- ner verwies Bux darauf, dass man Grün- Rot zu Recht scharf für die von der Landes- regierung betriebene Schuldenpolitik kri- tisiert habe. Schließlich habe der aktuelle Landeshaushalt die schlimmsten Befürch- tungen sogar noch weit übertroffen. Des- halb betonte er „Die Schulden von heute sind mehr als nur bloße rote Zahlen auf dem Papier. Das Geld, das man heute auf Pump ausgibt, müssen wir morgen zurück- zahlen. Die Landesregierung zerstört da-

meister der Stadt Murrhardt Armin Möß- ner vorgeschlagen und einstimmig ge- wählt. Er führt künftig den Vorstand, der sich nach den Wahlen wie folgt zusam- mensetzt: Stellvertretender Vorsitzender Christoph Jäger (Großerlach), als Schrift- führer Dr. Hans-Ingo von Pollern (Waiblin- gen) und als Beisitzer Richard Fischer (Winnenden), Josef Dolzer (Korb), Gerhard Wurster (Winnenden), Georg Devrikis (Murrhardt), Reinhold Sczuka (Althütte), Erhard Häussermann (Kirchberg/Murr), Ulrich Scheurer (Plüderhausen) angehö- ren. In seinem Ausblick stellte der neue Vor- sitzende Armin Mößner die Kommunal- wahl 2014 als sich zentral stellende Aufga- be für die KPV heraus. Von Seiten der KPV wolle man auf dem Weg zur Kommunal- wahl wie im Vorfeld der vergangenen Wahl Kandidaten eine Unterstützung geben. Die KPV soll sich verstärkt als Kommunikati- onsplattform der in ihr vereinigten Kom- munalpolitiker etablieren. Hierzu sollen regelmäßig im Kreisgebiet kommunalpolitische Stammtische statt- finden, bei denen in ungezwungener Run- de ein Austausch über Erfahrungen, Ge- danken und aktuelle Themen erfolgen kann. Ein weiteres Aufgabenfeld der KPV ist die Organisation von Veranstaltungen, die den kommunalen Mandatsträgern eine Unterstützung in der Meinungsbildung ge- ben sollen. Armin Mößner, Vorsitzender <<<

mit mutwillig die Chancen der jungen Ge- neration!“. Zudem hob der scheidende Vorsitzende als ein weiteres Highlight sei- ner Amtszeit die Gründung des Rings Po- litscher Jugend im Kreis hervor. Es sei das richtige Zeichen gewesen, in Zeiten von großer Politikverdrossenheit innerhalb der jungen Generation ein solch überparteili- ches Forum politisch Interessierter zu gründen. Desweiteren betonte Bux, dass die JU in seiner Amtszeit erfolgreich den Sprung ins Web 2.0 geschafft habe, indem sie nun auch in den sozialen Netzwerken aktiv sei. Auch wenn er aus beruflichen Gründen nicht erneut als Vorsitzender kandidierte, verkündete Bux deshalb seine Kandidatur für das Amt des Internetrefe- renten. Nebst zahlreichen Grußworten fand auch der JU-Landesvorsitzende Nikolas Lö- bel lobende Worte für Marvin Bux. Er be- tonte, dass er im Vorsitzenden des Kreis-

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KREISTEIL

verbandes Rems-Murr stets einen aktiven und verlässlichen Partner gehabt habe. So habe er stets auf die Tatkraft und Unter- stützung von Marvin Bux zählen können. Besonders hob Löbel hervor, dass die Akti- on der Jungen Union Baden-Württemberg gegen die geplante GEMA-Tarifreform im Gespräch mit der JU Rems-Murr entstan- den sei. Bei den anschließenden Wahlen wurde der bisherige Stellvertreter Simon Hilkert mit großer Mehrheit von den rund 50 an- wesenden Mitgliedern und Gästen zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Er ver- sprach, die erfolgreiche Arbeit seines Vor- gängers fortzusetzen und betonte als be- sonderes Anliegen, die Junge Union gut für die bevorstehenden Wahlkämpfe auf- stellen zu wollen. Ferner kritisierte Hilkert die Pläne der grün-roten Landesregierung, im Land Gemeinschaftsschulen einzufüh- ren: „Wir werden keine Experimente an den Schülerinnen und Schülern mit der Er- richtung von Gemeinschaftsschulen und der Zerschlagung von Gymnasien, Real- schulen und Werkrealschulen dulden. Zur Not werden wir im Rems-Murr-Kreis ge- meinsam mit den Schülern, Eltern und Lehrern gegen dieses linke Hirngespinst kämpfen und den Erhalt des gegliederten Schulsystems durch einen Bürgerent- scheid sichern!“ Als stellvertretender Kreisvorsitzender wurde der Backnanger Viktor Andreas im Amt bestätigt. Neu gewählt wurden Pa- trick Bell (Winnenden) und Michael Slo- ninka (Waiblingen) als Stellvertreter. Neu- er Generalsekretär ist Benjamin Heidrich

(Weinstadt) und Finanzreferent bleibt der Backnanger Benjamin Wolf. Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bleibt der eben- falls aus Backnang stammende Christian Steck zuständig. Der aus dem Amt ge- schiedene Kreisvorsitzende Marvin Bux (Murrhardt) wird zukünftig das Amt des

an Nuding (Winnenden), Dominic Scheim (Fellbach), Lisa Vitovec (Schorndorf), Dilek Sevinc (Oppenweiler), Markus Schild- knecht (Backnang), Sebastian Groth (Murrhardt), Nina Find (Schorndorf). In seinem Schlusswort resümierte der frisch gewählte Vorsitzende Simon Hilkert:

resümierte der frisch gewählte Vorsitzende Simon Hilkert: Internetreferenten bekleiden. Neuer Schriftführer ist

Internetreferenten bekleiden. Neuer Schriftführer ist Andreas Schildknecht (Backnang) zuständig. Das Amt des Kreis- geschäftsführers bekleidet Simon Diegel (Waiblingen.) Als Beisitzer komplettieren den Vor- stand: Johannes Hofmann (Schorndorf), Alexandra Diener (Winnenden), Lars Wel- ler (Schorndorf), Stefan Hämmerle (Fell- bach), Patrick Junge (Winterbach), Christi-

„Im vor uns liegenden Geschäftsjahr wer- den wir die tolle Arbeit unseres über 350 Mitglieder zählenden Verbandes weiter- führen. Für die Union geht es bei den be- vorstehenden Wahlen schließlich um Vie- les. Wir wollen, dass die Union auf Bundes- ebene so erfolgreich weiterregieren darf und werden uns dafür in den kommenden Monaten aktiv einsetzen.“ Christian Steck, Pressesprecher <<<

OFFENER BRIEF

der Jungen Union Rems-Murr an Wolfgang Thierse

Sehr geährter Herr Thierse,

ons isch zu Ohra komma, dass Sie en Pro- blem mit ons Schwoaba in Berlin hännd. Darüber send mir doch sehr verwundrt, weshalb mer Ihna des offena Briefle hier schreibed. Zunächscht isch ons ned ganz kloar, war- um Sie als Bundestagsvizepräsident sich über onsere Landsleutles bei Ihna in Berlin aufreget. Dass es wirklich droa liega tuat, dass Se so en komischa Nama für onsere Weckle als besser empfinda, könnet mer eigetlich ned glauba. Doch falls Se sich wirklich über onsera Dialekt aufrega, dann sei Ihna gsagt: Des Gschwätz von Eich Ber- liner isch wahrlich au koi Musik in de Ohra! Mir glaubet aber viel meh, dass Sie sich wega de gstiegena Mietpreis aufreget. Mir hend zwar denkt ghät, dass des Gehalt vo

so emma Bundestagsvizepräsidenta, des was zum leba brausch eigetlich zahla solld. Aber nachdem mer in de letzta Tag erfahre hend müssa, dass so manch sognannder SPD-Spitzapolitikr unter dena deutlich zu niedriga Ghälter in der Politik leida tud, send mir auch ned verwondert. Der Berliner Ober-Schultes Wowereit hät amol gsächt, dass Berlin „arm abr sexy“ wär. Mir saget Ihna: Sie könnet ziemlich froh sei, dass mir Schwoba Ihre Stadt trotz dr Armut immer noch „sexy“ fendat. Denn onser ehemaliger Landesvadder und jetzi- ger Kommissar für´d Energie Günther Oettinger hat scho Recht, wenn er na sächt, dass Ihr Berliner ohne onser Geld im Länderfinanzausgleich zemlich hilflos da- standa tätet. Und mer send ons scho im Klara drüber, dass es grad schwer zum Glauba sein

muss. Aber im Gegasatz zu dem, was Ihre grien-rode Parteifreind in Schdurgard grad machet: Mir Schwoaba wisset echt no, wie wahres Spara goht. In der Tugend send mir nämlich wirklich wahrhaftig no Weldmois- der! Zudem profitieret Sie au wirklich jeda Doag von onsera Heiligs Blechle ausm Ländle. Denn stellet Sie sich amol vor, sie müssded ohne die Audos mim Stern aus- komma: Dann würdet Se ja wohl nur noch halb so schee durch Ihr ogeblich vo ons on- terwandertes Städtle herumkutschiert werda! Über vieles, was mir Ihna so bisher gschrieba hend, hend Sie jetz - sofern Sie es verstanden haben sollten - vielleicht noch lacha könna. Aber mir wollet Sie oimal fraga, was denn gwäsa wär, wenn Sie anstatt von Schwoa- ba von andera Migranda die vollkommne Anpassung gwollt hättat und von de Italie- ner, Inder, Chinesa, Türka oder Griecha gfordert hättet, dass sie Ihre Produkte jetz bloß no in (hoch)deitsch benenna dürftet. S` Gschrei wär fei recht groß gwäsa und

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KREISTEIL

Ihr Sozi-Partei wäret die Erschda gwä, die en Rücktritt gfordert hätta! Ons zeigt des oimal mehr, dass bei Euch im lenka Lager vo Rod- Rod-Grien Toleranz oft nur Gschwätz isch, an des Ihr Eich nur so lang haltet, wie´s zu Eura Ideologia passa dud! Mir glaubet, dass grad Sie als Bundestagsvizepräsident mol die Gosch ned gar so weit hättet aufmacha solla, woil Sie in Ihra Fonktion ja eigetlich es ganze Volk repräsentiera solled! Jetz wo mer oigetlich am End von onserem Briefle akomme send, könnet mer Ihna saga:

Mir Schwoaba könnet in dr Dat älles außer hochdeitsch. Vo da- her send mir koi Belaschdung, sondern vielmehr a Bereichrung für Oir Städtle. Wenn Sie des ned glauba welled, dann bsuchet Se uns halt amol. Vielleicht spendieret mer Ihna dann amol a Weckle - aber koi so a blede „Schrippe“. Sie müssed sich aber drauf oistella, dass der Wecka vom Vordag sei wird. Erschdens, weil Se recht ofreindlich zu ons Schwoaba gwesa send und zwoitens, weil mer eifach wirklich sparsam send! Und falls Se des Briefle jetzetle ned gscheid verstanda hennd, dann könnet mer Ihna nur eins empfehla: „No lernet Se halt a mol a gscheide Sproach - und zwar schwäbisch“. Mir verbleibet mit de freindlichschte Griaß

Christian Steck, Pressreferent Simon Hilkert, Vorsitzender Marvin Bux, Online-Referent

P.S.: Sollte es bedingt durch marginale Unterschiede zum Hochdeutschen zu Verständnisschwierigkeiten gekommen sein, so werden wir Ihnen den vorausgegangen Text selbstverständ- lich auch auf hochdeutsch zukommen lassen. <<<

JU Oppenweiler

hochdeutsch zukommen lassen. <<< JU Oppenweiler Dilek Sevinç ist neue Vorsitzende der JU Oppenweiler Junge

Dilek Sevinç ist neue Vorsitzende der JU Oppenweiler

Junge Union begründet ihren Ortsverband Oppenweiler wieder

Nach einigen Jahren der Inaktivität wur- de nun der Ortsverband Oppenweiler der Jungen Union wiederbegründet. Auf der Ortsjahreshauptversammlung wurde Dilek Sevinç zur neuen Vorsitzenden gewählt. Marvin Bux, der mittlerweile aus dem Amt geschiedene Kreisvorsitzende, hatte in seiner Amtszeit stark auf die Reaktivie- rung des Ortsverbandes hingewirkt und zeigte sich zu Beginn der Sitzung demen- sprechend hocherfreut: Auch wenn Op- penweiler eindeutig zu den kleineren Ortsverbänden zähle, so sei dem Kreisver- band dennoch viel an der Wiederbegrün- dung gelegen. „Denn als Junge Union wol- len wir keineswegs nur in den Metropolen und größeren Städten vertreten sein, son- dern auch auf dem Land und in kleineren Kommunen aktiv für unsere Ziele werben“ erläutern Bux und sein Nachfolger Simon Hilkert gemeinsam. In seinem Grußwort betonte Backnanger JU-Vorsitzende Viktor Andreas, dass man dem Nachbarverband gern tatkräftig zur Seite stehen werde und erklärte, dass er

sich auf die Zusammenarbeit sehr freue. Bei den Wahlen wurde Dilek Sevinç ein- stimmig zur Ortsvorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter wird ihr Matthias Prischke zur Seite stehen. Neue Finanzreferentin ist Elene Franke. Als Besitzer komplettieren Jochen Stein und Boris Leinweber den Vor- stand. Die aus Oppenweiler stammende neue Vorsitzende studiert mittlerweile Politi- sche Ökonomie an der Universität Heidel- berg. Sie ist Stipendiatin der Studienstif- tung des Deutschen Volkes und arbeitet neben ihrem Studium für den CDU-Euro- paabgeordneten und Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments Rainer Wieland. Wegen genau dieser Tätigkeit sieht Sevinç die Europapolitik als einen ihrer politi- schen Schwerpunkte. So sagte sie bei ihrer Wahl: „Durch meine Arbeit komme ich mit vielen Menschen aus anderen europäi- schen Ländern in Berührung. Selbstver- ständlich ist dabei Politik immer ein The- ma. Es sind eben diese Begegnungen, die mir zeigen, dass es die Bürgerinnen und

Bürger sein müssen, die Eigeninitiative er- greifen und sich aktiv in die Politik einbrin- gen sollten, um ihre Interessen durchset- zen zu können. Deshalb macht mir das En- gagement in der Union große Freude“. Desweiteren betonte die neue Vorsitzen- de, dass das Menschenbild der Union für sie eine zentrale Motivation für ihr Enga- gement sei. Die CDU sei nicht der Auffas- sung, dass der Staat sich um alles küm- mern müsse und dabei für die selbstver- antwortlichen Entscheidungen der Indivi- duen zu haften habe. Vielmehr glaube die Union an die Mündigkeit und Eigenverant- wortung der Bürger und wolle deshalb Hil- fe zur Selbsthilfe geben. Sie resümierte in ihrem Schlusswort: „Als wiederbegründeter Ortsverband kommen wir natürlich noch nicht an die Mitglieder- stärke etablierter Verbände heran. Doch nichtsdestotrotz wollen wir uns insbeson- dere im bevorstehenden Wahljahr 2013 ak- tiv einbringen und wollen dabei die Inter- essen der jungen Generation vertreten.“ Christian Steck <<<

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KREISTEIL

JU Backnang

„Über 40% bei der Bundestagswahl sind möglich“

Junge Union Backnang blickt zuversichtlich in das Wahljahr 2013

Zu seiner diesjährigen Neujahrssitzung traf sich der Ortsverband Backnang der Jungen Union gemütlich in winterlicher Atmosphäre bei Feuerzangenbowle. Im Mittelpunkt stand dabei die bevorstehende Bundestagswahl.

Die zahlreich anwesenden JUler zeigten sich sehr optimistisch und hocherfreut über die aktuellen Umfragewerte der Uni- on. Doch auch wenn nach übereinstim- mender Auffassung viele Umfrageinstitute die absolute Mehrheit mittlerweile in greif- bare Nähe gerückt sei, so sei die Wahl noch keineswegs gewonnen, stellt der Ortsvor- sitzende Viktor Andreas klar. Der CDU müsse es im Wahlkampf gelin- gen, darzulegen, dass die gute wirtschaftli- che Lage Deutschlands ein ganz maßgebli- cher Verdienst von Schwarz-Gelb sei. Als zentrales Wahlkampfthema sieht die Junge Union die Frage einer soliden und genera- tionsgerechten Finanzpolitik. Es müsse klar aufgezeigt werden, welch finanzpolitisches Fiasko die Pläne von Rot- Rot-Grün bedeuten würden und welch gro- ße Belastungen die linken Parteien damit der jungen Generation aufbürdeten. Schließlich habe sich die SPD das mit Ab- stand für die arbeitende Bevölkerung teu- erste Programm der vergangenen Jahre ge- gönnt. Nach Ansicht der Jungen Union Backnang ist dies vor allem dem Umstand geschul-

det, dass die Sozialdemokraten damit die mangelnde Zugkraft ihres Kanzlerkandida- ten zu überdecken versuchen. Steinbrück sei nämlich nicht nur wegen seiner mittler- weile schon zur Gewohnheit gewordenen Fehltritte ein Glücksfall für die Union. Denn vor allem mangele es ihm an Glaub- würdigkeit. Schließlich entstamme Stein- brück dem vernünftigeren Flügel der SPD, der sich einst klar zu einer weniger ideolo- gisierten Wirtschaftspolitik bekannt hatte. Keinesfalls stehe er aber für den von Sig- mar Gabriel und Andrea Nahles verordne- ten Linkstrend, den die SPD seit ihrer Ab- wahl durchlaufen habe. Aus diesem Grund habe er beim SPD-Parteitag - insbesondere als er über klassisch linke Sozialfantasien schwadronieren musste - so überzeugend geklungen als wenn Gregor Gysi den Man- chester-Kapitalismus verteidigen müsste. Steinbrück stecke in der misslichen Lage, dass er von der von ihm so bezeichneten „Heulsusen“-Partei nicht die gewünschte „Beinfreiheit“ bekommen habe. Vielmehr habe die SPD wohl bei der Linkspartei ab- geschaut und ihm infolgedessen ein Pro- gramm verordnet, hinter welchem er mit

seinem - insbesondere für einen Sozialde- mokraten überdurchschnittlich hohen wirtschaftlichen Sachverstand - kaum ste- hen könne. Im Wahlkampf werde die Union deswegen Steinbrück gezielt an diesen wunden Punkten angreifen müssen. Dabei könne man ihn auch schlichtweg mit sei- nen alten Zitaten konfrontieren. So müsse er sich er sich die Frage gefallen lassen, in- wieweit sein Ausspruch, dass man die Lei- stungsträger der Gesellschaft nicht zu sehr belasten bedürfe mit den teils massiven SPD-Steuererhöhungen einhergehe. Allerdings, so fasst Viktor Andreas zu- sammen, werde man die Bundestagswahl nicht aufgrund von rot-rot-grüner Schwä- che gewinnen, sondern müsse dies aus ei- gener Stärke und mit eigener Überzeu- gungskraft tun. „Doch wenn es der Union gelingt, den Wählern ihre erfolgreiche Poli- tik der letzten Jahre zu vermitteln und sie aufzeigt, dass Deutschland und Europa nur mit einer CDU-geführten Bundesregierung erfolgreich aus der Krise hervorgehen, dann sind über 40 % bei der Bundestags- wahl möglich.“ Christian Steck, Pressesprecher

Senioren Union Fellbach

Mittagsstammtisch mit Dr. Joachim Pfeiffer MdB bei Linsen und Spätzle im Hotel „Alte Kelter“

Mehr als 40 Seniorinnen und Senioren waren der Einladung von Dr. Joachim Pfeif- fer gefolgt, der, noch unter dem Eindruck der Feierlichkeiten zum 50 jährigen Jubilä- um des deutsch-französischen Freund- schaftsvertrages, zu Beginn seines Vor- trags das Bündnis mit unserer Nachbarna- tion Frankreich würdigte. Er machte sei- nen Zuhörern, die alle die zurückliegenden 50 Jahre bewusst erlebt haben, deutlich, wie wichtig dieses Bündnis und der Zu- sammenhalt in Europa für Frieden, Freiheit und Wohlstand in unserem Land sind. In seinem Bericht über die Arbeit der Bundesregierung ging er besonders auf die wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland ein. Dank rückläufiger Arbeitslosenzahlen und deut- lich gestiegener Steuerzuflüsse ist es ge- lungen, die Struktur des Bundeshaushalts zu verbessern und die Nettokreditaufnah-

me zu senken. Nach aktuellen Informatio- nen aus dem Jahreswirtschaftsbericht, ist

auch in 2013 noch mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes zu rechnen.

ist auch in 2013 noch mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes zu rechnen. Rems-Murr 2/2013 >>> Seite

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KREISTEIL

Die niedrige Inflationsrate führt zu einer Steigerung der Kaufkraft. Auf das Thema Altersarmut angespro- chen, machte Pfeiffer deutlich, dass die Einkommen der über 65-jährigen in Deutschland lediglich 9% unter den durch- schnittlichen Einkommenswerten der Be- wohner unter 65 Jahren liegen. Derzeit be- nötigen lediglich 2,6% der über 65-jährigen die staatliche Grundsicherung von 680

Euro pro Monat. Diese Quote liegt bei der Arbeit suchenden Bevölkerung unter 65 deutlich höher. Große Sorge bereitet jedoch die Entwick- lung der Geburtenzahlen in unserem Land, die auf längere Sicht eine rückläufige Be- schäftigtenzahl verbunden mit einer Ge- fährdung unserer Sozialsysteme erwarten lässt. Weitere Herausforderungen in der Zukunft sieht Pfeiffer in der Sicherung der

Rohstoffversorgung, der Gewährleistung einer guten Verkehrsstruktur, der Siche- rung unseres Bildungsniveaus sowie not- wendiger Verbesserungen im Bereich der Altenpflege. Die Vielzahl der angesprochenen The- men brachte den Seniorinnen und Senio- ren eine spannende Begegnung mit ihrem Bundestagsabgeordneten. Siegfried Bihler <<<

eine klare Ansage der Bahn, wann mit den weiteren Bauarbeiten begonnen wird. Der Verzug dauert schon viel zu lange und ko- stet erfahrungsgemäß auch immer mehr“, so Pfeiffer. Auch eine erheblich verbesser- te Kommunikationsstrategie und eine ra- sche Lösung für die Probleme aufgrund der aktuellen Zugverspätungen und -aus- fälle im Hauptbahnhof gehörten für Pfeif- fer dazu: „Im Fokus des Handelns müssen immer zuerst die Bedürfnisse der Bahnrei- senden stehen. Vor allem ihnen gegenüber ist die DB die Transparenz schuldig.“ „Stuttgart21 ist nach wie vor das zentrale Infrastrukturprojekt für die Region und das ganze Land Baden-Württemberg. Es darf nicht scheitern, weil es keine realisti- sche Alternative dazu gibt. Wenn schon der Fahrplan wegen zwei derzeit nicht nutzbaren Gleisen im alten Kopfbahnhof Purzelbäume macht, erübrigen sich jegli- che Gedankenspiele über aufgehübschte Kopfbahnhofvarianten. Alle Projektpart- ner sind gehalten, endlich die Volksab- stimmung zu akzeptieren und der in den Verträgen festgehaltenen Projektförder- pflicht zügig nachzukommen“, so Pfeiffer abschließend. Jan Tielesch, Pressesprecher <<<

CDU-Fraktion im Verband Region Stuttgart

Stuttgart21: CDU-Regionalfraktion wünscht sich klare Ansage der Bahn

Die CDU-Regionalfraktion wünscht sich sprichwörtlich „mehr Zug“ von Seiten der Deutschen Bahn AG (DB) in der Aufklä- rung wichtiger finanzieller Fragen zum In- frastrukturprojekt Stuttgart21. Gleichzei- tig fordert sie aber die anderen Projekt- partner auf, ihrer Projektförderpflicht wei- terhin uneingeschränkt nachzukommen. Dies gebietet schon der Respekt vor dem Souverän, der sich bei der Volksabstim- mung im November 2011 eindeutig zu Stuttgart21 bekannt hat. Der neue Oberbürgermeister Stuttgarts, Fritz Kuhn, hat in seiner Antrittsrede ge- fordert, über Alternativen zu Stuttgart21 zu diskutieren. „Wir diskutieren seit bald zwei Jahrzehnten über alle möglichen Al- ternativen, wie wir den Verkehrsknoten- punkt Stuttgart zukunftsfähig machen können. Selbst in der Schlichtung, der wir Monate an Zeitverlust und weitere Ko- stensteigerungen zu verdanken haben, wurden erneut unzählige, weit weg von der Planungsreife befindliche Gedanken- spiele zu einem Bahnhofsneubau aufgeru- fen. Mit der Volksabstimmung hat der Sou- verän, das Volk, mit großer Mehrheit ent- schieden, dass Stuttgart21 gebaut werden soll. Fritz Kuhn sollte nicht den verirrten Fußstapfen seines Parteifreundes Winfried Hermann folgen und das Projekt torpedie- ren, sondern mit uns allen daran arbeiten, es im Laufe der kommenden Jahre noch besser zu machen“, so der CDU-Fraktions- vorsitzende Dr. Joachim Pfeiffer MdB. Kritisch sieht Pfeiffer aber auch die der- zeitige Rolle der DB: „Die DB ist genauso an die Projektförderpflicht gebunden. Dies beinhaltet vor allem aber, endlich Kosten- transparenz herzustellen. Auf Seiten der öffentlichen Träger sind die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel und Mög- lichkeiten schon lange bekannt. Die DB muss für die von ihr verursachten Pla- nungsfehler und Mehrkosten selbstver- ständlich aufkommen. Warum sie diese Mehrkosten nicht einwandfrei aufschlüs-

seln kann oder will, ist uns schleierhaft.“ Aber auch die Landesregierung stehe in der Kosten-Verantwortung: „Grün-Rot hat den Filderdialog initiiert und es wurde von den Bürgern eine verbesserte Planung für den Filderbahnhof befürwortet. Der Ver- band Region Stuttgart hat umgehend si- gnalisiert, sich finanziell an der besseren Lösung zu beteiligen - aber die Landesre- gierung scheint durch ihre ‚Politik des Ge- hörtwerdens’ taube Ohren bekommen zu haben. Die grün-rote Landesregierung hat diese Mehrkosten verursacht, drückt sich aber bis jetzt vor der Finanzierung! Statt- dessen wird weiter taktisch verzögert, Stuttgart21 unnötigerweise verteuert und somit die grüne Protestklientel bedient“, so Pfeiffer. Drängend sei nun nämlich vor allem der Zeitplan, der sonst völlig aus den Fugen gerate: „Wir wünschen uns schnellstens

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KREISTEIL

Nachruf

✞ Nachruf Die Frauen Union Rems-Murr trauert um ihre stellvertretende Kreisvorsitzende Gisela Maier. Sie hat den

Die Frauen Union Rems-Murr trauert um ihre stellvertretende Kreisvorsitzende

Gisela Maier.

Sie hat den Kampf gegen ihre schwere Erkrankung verloren und ist am 6. Januar 2013 mit 69 Jahren verstorben. Gisela Maier hat sich leidenschaftlich engagiert, um Benachteiligun- gen für Frauen zu überwinden. Mit ihrem stark ausgeprägten Gerech- tigkeitssinn trat sie für die Verbesserung der Lage von Frauen ein. Gisela Maier war bis zu ihrem Tod 23 Jahre stellvertretende Kreisvor- sitzende der Frauen Union Rems-Murr. Mit ihrer großen Gewissen- haftigkeit und ihrer absoluten Verlässlichkeit war sie ein Vorbild in der Frauen Union. In vielen regen Diskussionen hat sie intensiv ihre Meinung eingebracht und Veränderungen angestoßen. Sie hat nicht nur geredet, sie hat gehandelt. In ihrer liebenswerten, aufgeschlossenen Art ist sie immer gern auf Menschen zugegangen, sie hat die Ar- beit der Frauen Union bereichert. Darüber hinaus hatte sie viele Jahre Ämter inne bei der FU Oberes Murrtal und im FU Bezirksvorstand so- wie in der CDU Rems-Murr und der CDU Murrhardt. Die Frauen Union Rems-Murr ist Gisela Maier zu großem Dank verpflichtet. Wir verneigen uns vor einer liebenswerten, sympathischen und engagierten Frau, politischen Weggefährtin und persönlichen Freun- din. Wir werden Gisela Maier immer in lieber Erinnerung behalten.

Für die Frauen Union Rems-Murr Roswitha Schenk, Kreisvorsitzende

FUNDSACHE

„Und einen Wunsch hätte ich auch noch geäußert: Möge der für Deutschland beste Kandidat wieder Kanzlerin sein.“

Der bisherige Focus-Chefredakteur ULI BAUR, der in die Funktion des Herausgebers gewechselt ist.

LESERBRIEFE

Um den Austausch über das CDU intern zu verbessern, drucke wir auch gerne Ihren Leserbrief ab. (Auswahl und Kürzung behal- ten wir uns vor.) Senden Sie uns diesen bitte bis 24. Februar an:

info@cdu-rems-murr.de oder CDU Rems-Murr, Leserbriefe, Post- fach 1109, 71332 Waiblingen

FACEBOOK

Aktuelle Informationen auch auf Facebook:

www.facebook.de/CDURemsMurr

REDAKTIONSSCHLUSS

für das nächste CDU intern

Sonntag, 24. Februar 2013

Mitgliederentwicklung

(Stand: 31.12.2012)

Ortsverband

Zugänge

Abgänge

Bestand

Veränderung

seit 1.1.

seit 1.1.

Berglen Korb Aspach Leutenbach Winnenden Burgstetten-Kirchberg Plüderhausen Remshalden Schwaikheim Urbach Welzheim Winterbach Weissach i.T.-Allmersb. Murrhardt Kernen i.R. Backnang Schorndorf Sulzbach (Murr) Fellbach Oppenweiler Waiblingen Weinstadt Rudersberg Alfdorf Auenwald-Althütte

1

15

7,1%

2

43

4,9%

1

29

3,6%

1

47

2,2%

4

3

101

1,0%

1

1

26

3

3

61

 

62

1

1

31

2

2

39

 

36

 

1

56

-1,8%

1

32

-3,0%

1

3

50

-3,8%

1

3

48

-4,0%

6

12

143

-4,0%

3

15

217

-5,2%

2

33

-5,7%

4

18

213

-6,2%

2

28

-6,7%

3

12

121

-6,9%

1

9

104

-7,1%

3

7

42

-8,7%

2

20

-9,1%

6

19

-24,0%

SSUUMMMMEE

3388

110033

11661155

--33,,99%%

>>> Geburtstage/Termine

KREISTEIL

WAS

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SSeenniioorreenn UUnniioonn BBaacckknnaanngg VVoorrttrraagg AAkkttuueelllleess vvoomm BBaauubbüürrggeerrmmeeiisstteerr“ Am: 19.02.2013, um 14:30 Uhr. Ort: Stauffen- berg-Wohnanlage in Backnang, Claus-von- Stauffenberg-Str. 11 . Vortrag mit anschließen- der Diskussion mit dem Bürgermeister Micha- el Balzer

CCDDUU RReemmss--MMuurrrr Kreisparteitag mit Vorstandsneuwahlen Am: 22.02.2013, um 19:00 Uhr. Ort: Dorfhalle, Seewiesenstr. 32, 71522 Backnang-Steinbach

CCDDUU MMuurrrrhhaarrddtt MMiittgglliieeddeerrvveerrssaammmmlluunngg mmiitt VVoorrssttaannddssnneeuuwwaahhlleenn Am: 27.02.2013, um 19:30 Uhr. Ort: Saal des Hotels „Sonne Post“ Walterichsweg 1 in Murr- hardt

CCDDUU WWiinntteerrbbaacchh MMiittgglliieeddeerrvveerrssaammmmlluunngg Am: 02.03.2013, um 18:00 Uhr Ort: Heimatmuseum, Winterbach Anschließend kleine Dankeschön-Feier für die Arbeit und Treue der CDU-Mitglieder mit Partner

CCDDUU SScchhoorrnnddoorrff CCDDUU TTrreeffff Am: 06.03.2013, um 19:30 Uhr Ort: Gasthausbrauerei „Kesselhaus“, Arnoldstraße 3, 73614 Schorndorf Gemütlich zusammensitzen und die Neuig- keiten der Stadt „beschwätzen“, oder auch aktuelle, politische Themen diskutieren

CCDDUU RReemmss--MMuurrrr BBiilldduunnggssppoolliittiisscchhee VVeerraannssttaallttuunngg Am: 15.03.2013, um 19:00 Uhr Ort: Backnang Details werden noch bekannt gegeben.

CCllaauuss PPaaaall MMddLL IInnffoorrmmaattiioonnssvveerraannssttaallttuunngg ffüürr FFrraauueenn,, ddiiee IInntteerreessssee aann ppoolliittiisscchheemm EEnnggaaggeemmeenntt hhaabbeenn Am: 16. 03.2013, um 16:00 Uhr

Ort: Modemanufaktur Dannenmann-Pure, Hauptstr. 112, 71384 Weinstadt-Strümpfelbach Anmeldung: per E-Mail an cdu@claus-paal.de oder telefonisch unter 07151 1691749. Bitte bei Anmeldung angeben, ob Kinderbetreuung gewünscht wird Mit Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Staatssekre- tärin a.D., frauenpolitische Sprecherin und stellv. Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion

DDrr JJooaacchhiimm PPffeeiiffffeerr BBiinnookkeell--AAbbeenndd uunntteerr ddeemm MMoottttoo SScchhwwaarrzz iisstt TTrruummppff“ Am: 23.03.2013, um 18:00 Uhr Ort: Landgasthaus Hirsch, Kaiserstraße 8, Manolzweiler Mit Starterkurs für Anfänger und für alle „Nicht-Binokler“ gibt es einen Gaigeltisch Anmeldung: Wahlkreisbüro Dr. Joachim Pfeif- fer, Mayenner Str. 14, 71332 Waiblingen, Tele- fon: 07151/9664002, E-Mail: Joachim-Pfeif- fer@wk.bundestag.de

CCDDUU WWaaiibblliinnggeenn AAnnnneettttee WWiiddmmaannnn--MMaauuzz kkoommmmtt Am: 27.03.2013 Details werden noch bekannt gegeben.

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IMPRESSUM

HHeerraauussggeebbeerr::

CDU-Kreisverband Rems-Murr, Mayenner Straße 14, 71332 Waiblingen, Telefon 0 7151 / 5 15 25, Fax 1 57 15, E-Mail: info@cdu-rems-murr.de

VVeerraannttwwoorrttlliicchh::

Kreisteil:

David Müller

Landesteil:

Florian Weller, Landesgeschäftsführer der CDU Baden-Württemberg Hasenbergstr. 49 b, 70176 Stuttgart, Tel. 07 11 / 66 904 - 0, Fax - 50 E-Mail: presse@cdu-bw.de

VVeerrllaagg,, GGeessaammtthheerrsstteelllluunngg uunndd AAnnzzeeiiggeennvveerrwwaallttuunngg::

SDV Service-Gesellschaft für Druck, Verlag und Vertrieb mbH Augustenstr. 44, 70178 Stuttgart, Tel. 07 11 / 66 905 - 0, Fax - 99 EE--MMaaiill CDU intern: intern@SDV-Stuttgart.de

Geschäftsführerin:

Anzeigen:

Planung Satz:

Gestaltung dieses CDU intern:

BBeezzuuggsspprreeiiss::

Für Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten.

CDU intern ist das offizielle Mitteilungsblatt des Kreisverbandes Rems-Murr. Es erscheint monatlich für alle Mitglieder.

Bernadette Eck (- 25) Helga Wais (- 23) Karin Richter (- 12), Fax -55 Ilona Goldner-Schäufele (- 15), Fax -55

Absender:

CDU-Kreisverband Rems-Murr Postfach 11 09, 71332 Waiblingen PVSt, Deutsche Post AG, Entgelt bezahlt, E 10113

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TERMINANKÜNDIGUNG

Bitte vormerken! Claus Paal informiert: Frauen machen Politik! Informationsveranstaltung für Frauen, die Interesse an
Bitte vormerken!
Claus Paal informiert:
Frauen machen Politik!
Informationsveranstaltung für Frauen, die Interesse an
politischem Engagement haben mit Friedlinde Gurr-Hirsch MdL,
Staatssekretärin a.D., frauenpolitische Sprecherin und stellv. V
orsitzende der CDU-Landtagsfraktion
Samstag, 16. März 2013, 16:00 Uhr
Modemanufaktur Dannenmann-Pure, Hauptstr. 112,
71384 Weinstadt-Strümpfelbach
Eintritt ist frei. Kinderbetreuung ist vor Ort vorgesehen.
Anmeldung per E-Mail an cdu@claus-paal.de oder telefonisch unter 07151
1691749. Bitte bei Anmeldung angeben, ob Kinderbetreuung gewünscht
wird.
Wir wollen zeigen, wie interessant es sein kann, sich politisch zu engagie-
ren. Dafür wollen wir Frauen aus Gremien zu Wort kommen lassen und er-
fahren, wie sie ihre Rahmenbedingungen gestaltet haben, um sich engagie-
ren zu können. Nähere Informationen finden Sie rechtzeitig auf www.claus-
paal.de/aktuelles.
IIcchh ffrreeuuee mmiicchh aauuff eeiinnee iinnffoorrmmaattiivvee VVeerraannssttaallttuunngg uunndd aauuff IIhhrr KKoommmmeenn
Ihr CCllaauuss PPaaaall MMddLL
aauuff IIhhrr KKoommmmeenn Ihr CCllaauuss PPaaaall MMddLL TERMINANKÜNDIGUNG Wirtschaftspolitischer Kongress der
aauuff IIhhrr KKoommmmeenn Ihr CCllaauuss PPaaaall MMddLL TERMINANKÜNDIGUNG Wirtschaftspolitischer Kongress der

TERMINANKÜNDIGUNG

Ihr CCllaauuss PPaaaall MMddLL TERMINANKÜNDIGUNG Wirtschaftspolitischer Kongress der CDU-Landtagsfraktion

Wirtschaftspolitischer Kongress der CDU-Landtagsfraktion

Die Soziale Marktwirtschaft: Was wollte Ludwig Erhard - was wollen wir heute?

Montag, 18. März 2013, 16:00 Uhr

Plenarsaal des Landtags von Baden-Württemberg, Konrad-Adenauer-Str. 3, 70173 Stuttgart

Eintritt ist frei. Anmeldung ist erforderlich.

In dieser Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe zur So- zialen Marktwirtschaft kommen nach einem einführenden Im- pulsvortrag Arbeitgeber, Gewerkschaften, Kirchen, Wirtschafts- rat und die CDA zu Wort. Nähere Informationen finden Sie rechtzeitig auf www.claus- paal.de/aktuelles. IIcchh ffrreeuuee mmiicchh aauuff eeiinnee iinnffoorrmmaattiivvee VVeerraannssttaallttuunngg uunndd aauuff IIhhrr KKoommmmeenn Ihr CCllaauuss PPaaaall MMddLL