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Bewertung von Beteiligungsangeboten an Windparks – Hinweise an Interessenten und Bürgerinitiativen anhand eines Beispiels

Einleitung
Bürgerwindparks, d.h. Windkraftanlagen, an denen Bürger als Kleinanleger ihr sauer Erspartes renditeträchtig anlegen sollen, kommen mehr und mehr in Mode. Motivation ist: Wenn die Bürger mit an dem Windpark verdienen, werden sie nicht dagegen sein und zum Unterstützer der Betreibergesellschaft gegen den Teil der Bevölkerung, der diese aus guten Gründen ablehnt. Getreu dem Motto: Jeder hat seinen Preis, wird die Zustimmung eingekauft. Manche reden in diesem Zusammenhang bereits von Vorteilgewährung und Bestechung – sogar Naturschutzverbände, eigentlich dazu gegründet, unsere Umwelt zu erhalten, nehmen gegen eine Ablasszahlung großflächige Zerstörungen unserer Landschaften billigend in Kauf. Dabei ist aus Sicht der Energieversorgung nichts so überflüssig und im Hinblick auf die Verfügbarkeit bedarfsgerechten, preiswerten, zuverlässigen Stroms so schädlich, wie die Zufallsstromquellen „Wind“ und „Solar“. Einschlägige Informationsseiten im Internet, wie z.B. die Seite von Wilfried Heck, machen das sehr anschaulich. Bei der Beteiligung an EEG-Anlagen wie Windkraft und Solarfeldern geht es nicht um Umweltschutz. Der Schutz eines unbestimmten, nicht materiellen Gutes, welches nicht messbar ist, wie das Klima, ist ohnehin nicht möglich. Das Klima als eine statistische Größe über 30 Jahre gemessener Wetterparameter schützen zu wollen, stellt die Frage: Was genau von den das Klima bestimmenden Wetterparametern wollen wir schützen? Die jährliche Regenmenge? Die Stärke des Windes? Die Dauer des Sonnenscheins? Die Wolkenbedeckung? Wettermacher hatten mal Hochkonjunktur – in der Zeit des Aberglaubens. Wollen wir wieder dort hin? Es geht bei diesen Geldanlagen ausschließlich um Kommerz und Rendite, um den Erhalt von Subventionen und den erzwungenen Geldtransfer von vielen Menschen mit geringem Einkommen hin zu bereits reichen Menschen, die sich solche Anlagen leisten können. Und die „Bürgerwindparks“ locken Kleinanleger, die ohnehin nicht viel Geld haben und verleiten diese, ihr Weniges in hoch riskante Geldanlagen zu stecken. Gewinne erzielen zu wollen oder gar zu machen, ist in Deutschland verpönt. Man spricht in einer Gesellschaft, die den Erfolg neidet, nicht davon, sondern möchte moralisch überlegen den „Gewinnlern“ und „Besserverdienenden“ deren Unmoral vor Augen führen und am liebsten alles wegnehmen. Daher sind Geldanlagen, die Anlegern das Gefühl vermitteln, etwas Gutes zu tun – für die Umwelt, für die Armen, für das Klima,... - besonders attraktiv, da der Gewinn dann etwas ist, was man zwangsläufig bekommt, ohne sich wehren zu können. Der Gewinn als Kollateralschaden moralisch einwandfreien und gutmenschlichen Handelns. Wenn das Kritikern nicht den Wind aus den Segeln nimmt.... Genau auf das Erzielen dieses guten Gefühls heben die Beteiligungsprospekte ab und in einer Zeit niedriger Verzinsungen scheinen diese Anlagen das Mittel zu sein, für alles Mögliche vorzusorgen. Aber wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe....

man schreibt sich vor der Durchsicht eines Prospektes auf. um die Betriebskosten über die gesamte Laufzeit zu decken? (Dann wäre das Ergebnis gerade „0“.B. Analyse – worauf kommt es an? Mein Ansatz ist lediglich eine Plausibilitätsprüfung. Hierzu mache ich Grenzwertbetrachtungen zur Beantwortung folgender Fragen: • • Liegt der prognostizierte jährliche Ertrag in der Größenordnung vergleichbarer Anlagen? Ist der prognostizierte Ertrag in der Nähe des über mehrere Jahre gemittelten Wertes von vergleichbaren Anlagen? Ist er deutlich niedriger angesetzt (bedeutet Reserve) oder deutlich höher als der Mittelwert (bedeutet hohes Risiko von wetterbedingten Einnahmeausfällen)? Wie hoch muss der durchschnittliche jährliche Mindestertrag sein. Eine pauschale Risikoaufzählung oder Chancenaufzählung ohne Nennung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Folgen im Falle eines Eintritts und ohne Nennung vorgesehener Maßnahmen bei Eintritt des Risikos sind zwar schön und beruhigend zu lesen – aber völlig wertlos. wenn man an das angelegte Kapital nicht herankommt? Mit welcher Summe bin ich im Pleitefall dabei? Gibt es eine Einlagensicherung? … usw • • • • • • • • Wichtig ist. Erträge benachbarter Anlagen. sonstiger Gewinnminderung)? Wie lange ist mein Kapital gebunden? Wie komme ich notfalls daran? In welcher Höhe kann die Beteiligung als Sicherheit für andere Kredite dienen. des Totalverlustes.B.B. um fatale Risiken (z. Am besten ist. worauf es einem selbst ankommt.Analyse eines Beteiligungsprospektes für WKA – was sind die wesentlichen Punkte? Bei der Analyse eines Beteiligungsprospektes muss man sich über das Ziel der Analyse Gedanken machen – Was möchte ich wissen? Bei einer unternehmerischen Beteiligung können das folgende Fragen sein: • Wodurch ist belegt. Verlust oder Totalverlust / Insolvenz) abzufangen? Wie hoch ist das verbleibende Risiko (z.B.B. dass die Antworten auf diese Fragen durch konkrete Daten und Angaben hinterlegt sind. der „schwarzen 0“. Windgutachten) diese prüfbar gegen Referenzen in der realen Welt? Welches sind die wesentlichen Ausgaben / Betriebskosten und wie sind diese belegt? In welcher Höhe sind Preissteigerungen berücksichtigt? Ist das vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrung oder aufgrund von Referenzdaten (z. also weder Gewinn noch Verlust)? Welche jährliche Auslastung ist dafür erforderlich? Ist diese aufgrund der Referenzdaten mit ausreichender Wahrscheinlichkeit zu erwarten? • .B. Reserven). dass die prognostizierten Erträge (die Einnahmen) mit hoher Wahrscheinlichkeit wie geplant zustande kommen? Welche Referenzen aus der Vergangenheit sind herangezogen (z. ob das Betriebsergebnis unter Berücksichtigung wahrscheinlich eintretender Störungen erreicht werden kann. Auswertung öffentlich verfügbarer Messdaten)? Sind im Falle von Modellrechnungen (z. Preisindex des Bundesamtes für Statistik) plausibel? Wie hoch ist die Reserve für Unvorhergesehenes und wie ist die Höhe begründet? Welche Risiken sind vorhanden. welche davon sind genannt und mit welcher Wahrscheinlichkeit können diese eintreten? Welche Folge hat der Eintritt des Risikos? Welche konkreten Maßnahmen sind vorgesehen (z.

• Wie hoch muss der durchschnittliche jährliche Mindestertrag sein. der Arges dabei denkt. Ertrag [kWh] / Jährl.. mancher Häuslebauer zahlte auch mal 10%. 8%. Auslastung wahrscheinlicher Ertrag ↔ Referenzwert der Auslastung das macht: wahrscheinlicher Ertrag= Referenzwert Auslastung ∗ progn.B. Tilgung. Dieser Betrag (oder mehr) sollte in der Kalkulation berücksichtigt sein. sollte eine Preisfortschreibung entsprechend einer Inflationsrate eingerechnet sein (mindestens 2-3 %). dass dieser Teil plausibel ist. bei 17 % (das ist deutschlandweit etwa Durchschnitt) und die Prognose im Prospekt bei 20 % (das kommt vor).. Löhne und Gehälter etc. um den sich der Ertrag bei geänderter Auslastung vom prognostizierten Ertrag ändert. Diese müssen. damit gerade noch ein brauchbares Betriebsergebnis herauskommt.energymap. sind 2-3% eher optimistisch. von den Landesämtern für Statistik. Der Grenzfall wäre hier auch wieder die „schwarze 0“. Referenzdaten können zu finden sein zu: • Fremdkapital – Zins.2011 eine Sicherheitsleistung von 6. Windenergieerlass vom 11. wie stark dieser erhöht werden darf. der aus den veröffentlichen Einspeisedaten (Statistische Landesämter etc. Auslastung Man erkennt hier bereits. Liegt die tatsächliche Auslastung z. geht man ins Kleingemüse und prüft die Angaben zu den Betriebskosten anhand von Referenzdaten. um in der Gesamtrechnung noch auf ein brauchbares Betriebsergebnis zu kommen.07. sondern nur bei 85 %. die Ausgaben hingegen so tief wie möglich und Reserven kaum erkennbar. Da Energiekosten durch das EEG alle Preise von Gütern und Dienstleistungen erheblich verteuern. dass unzutreffende Prognosen einen großen Schätzfehler bei den Erträgen bedingen. Entsorgung der Anlagen: WKA und Solaranlagen sind … Sondermüll. Der Landrat im Kreis Gütersloh hat hierfür gem. Wie rechnet man die Angaben nach? Man nehme eine Tabellenkalkulation oder einen (wissenschaftlichen) Taschenrechner und besorge sich die Referenzdaten. Falls in einem Jahr nur 15% Aus- . • • Die Erfahrung zeigt. Wenn nach der Ertragsbetrachtung herauskommt. progn. um in keinem Jahr (außer in der Anlaufphase) Verluste zu haben? Aus den so ermittelten Daten kann man ein recht gutes Gefühl dafür entwickeln. Dabei ist der „Referenzwert der Auslastung“ der Wert. einschließlich der Fundamente. dass die Erträge im Regelfall möglichst hoch angesetzt werden. bestimmt man mit einem Dreisatz. Ertrag ↔ progn. so ist der wahrscheinliche Ertrag nicht etwa bei 97% der Prognose. entsorgt werden. den Netzbetreibern oder auf der Seite http://www. Zinsbindung: Hier ist nach Ablauf der Zinsbindung zu ermitteln. Maximalertrag [kWh]) *100% Den Faktor. Anmerkung: Das langjährige Zinsmittel liegt bei ca. so prüft man. ob sich die Beteiligung (außer zu ideellen Zwecken) finanziell lohnt. z.) über mehrere Jahre tatsächlich erreichbar war.5% der Gesamtinvestition angesetzt.info/ Dann braucht man ein paar Formeln: Jährlicher Maximalertrag [kWh] = Nennleistung [kW] * 8760 h jährliche Auslastung [%] = (progn. Betriebskosten: Für Arbeiten. Hat man keine Referenzdaten. Ertrag progn. Dafür sollten in der Kalkulation Reserven eingeplant sein. Ein Schelm. wie stark die Kosten anwachsen dürfen.B.

Dann variiert man den Zinssatz beim Fremdkapital nach Ende der Zinsfestschreibung z. die genannten 6.B. Da bei WKA und Solaranlagen Wind und Wetter. Dieses gilt insbesondere für die voraussichtlichen Erträge (Auslastung ist wetterabhängig). Liquiditätsreserven. dass das vertraglich nicht vorgesehen sei – niemand wird auf 20 Jahre seine Preise halten können. Mindeststrompreis= Gesamtkosten bis Ende[€ ] kumulierter Jahresertrag [kWh ] Wenn man noch Gewinn machen möchte. auf das langjährige Mittel von 8% und setzt diese Kosten ein. um über die Laufzeit zumindest kostendeckend zu arbeiten. Diese Sicherungen können Versicherungen sein. Ob sich das Ganze rechnet. die Vergütung (das EEG wird so keinen Bestand haben) und das Betriebsrisiko. dass irgendetwas schief geht. in deren Beschreibung „Totalverlust“ oder „Ertragsminderung“ oder „Haftung des Anlegers“ vorkommen. Baumängel etc. beginnt man. setzt bei den Erträgen den anhand der Referenzauslastung errechneten wahrscheinlichen Ertrag ein und sieht nach. Die Aufzählung allein hilft nicht viel. Ist das Ergebnis bezüglich Betriebsergebnis zufrieden stellend. je nach ihrer Auswirkung abgesichert sein müssen. muss entweder eine entsprechend hohe Reserve eingerechnet sein oder die Prognose sehr dicht an der Wirklichkeit. Angaben zur Eintrittswahrscheinlichkeit und vorgesehenen Schutzmaßnahmen enthalten. Wenn das Ergebnis gefällt (also noch ein akzeptabler Gewinn herausspringt).B. Wenn dieser Preis dem an der Strombörse im Durchschnitt erzielbaren Preis entspricht. Das ist für die Leute interessant. mit den prognostizierten Ausgaben zu spielen. ist anhand der Prospektdaten zu bestimmen. mit den WKA / Solarfeldern der lokalen Umwelt was Gutes zu tun. nahezu sicherstellen. kommt der letzte Schritt: Die Risikobewertung Beteiligungsprospekte enthalten regelmäßig eine Aufzählung denkbarer Risiken (und auch Chancen). In der Tabellenkalkulation übernimmt man einfach unverändert alle Kosten. wie hoch die kalkulatorischen Reserven sind. technische oder organisatorische Maßnahmen. welche nicht die Rendite im Blick haben sondern ganz fest daran glauben. Wenn also die Geldanlage robust gegen solche wetterbedingten Schwankungen sein soll. so ist man schon bei 75% der Prognose. Ist dieser Betrag höher als der Prognosewert. Es kommt darauf an.lastung erreicht werden (in Rheinland-Pfalz nicht selten).5% des Investitionsvolumens ein. während Risiken. welche Auswirkung ein Risiko hat und mit welcher Wahrscheinlichkeit es eintritt. . die voraussichtlich nicht eintreten. Man setzt für die Entsorgung z. Aus den vorstehenden Analyseschritten können sie gut beurteilen. Zu guter Letzt kann man noch errechnen. Entsprechend sollten alle Risiken. Auch wenn ein Prospekt davon redet. sollten die Reserven nicht zu knapp sein. addiert man diesen zu den Gesamtkosten und teilt dann durch den kumulierten (= aufsummierten) Jahresertrag. ohne Pleite zu gehen – oder er ist zu Beginn viel zu teuer. kann man vernachlässigen. sowie ein hochvariables politisches Umfeld. wie hoch der zu erzielende Strompreis mindestens sein muss. Unternehmensbeteiligungen bergen stets das Risiko des Totalverlustes. Sehr kritische Risiken. so hat man schon wieder ein Schönrechenbeispiel gefunden. folgt der nächste Schritt: Fortschreibung der laufenden Betriebsausgaben mit der Inflationsrate. Bürgerinitiativen. wäre die Gesellschaft auch ohne EEG überlebensfähig. was rauskommt. deren Auftreten wahrscheinlich ist. Sollte bis dahin noch alles gut aussehen.

der Ihnen etwas erzählt..) Wie hoch sind die Reserven für das Abpuffern von wahrscheinlich eintretenden Risiken (Bauverzögerungen. Spätestens. damit mindestens noch ein Gewinn von z. Fragen zu stellen der Art: • Sie haben einen Ertrag von xxx kWh/Jahr prognostiziert..5% des Investitionsvolumens angesetzt. In den Jahren mmm – nnn ist in diesem Bundesland im Durchschnitt nur eine Auslastung von xxx% mit vergleichbaren Anlagen / Anlagen in Standortnähe erreicht worden.Empfehlung für Anlageinteressenten: Trauen Sie keinem Prospekt und keinem Anlageberater. Hier reicht es meist bereits. Frage: Wie kommen Sie auf diese Prognose? Wo kann man das Gutachten einsehen? Wenn man die Ausgaben wie prognostiziert annimmt. ökologisch wertvoll zu handeln und als Kollateralschaden.. Bei der Leistung der WKA sind im Jahr maximal yyy kWh möglich. Wie weit darf der Jahresertrag schwanken. noch eine Rendite zu bekommen.naeb. die grundsätzlich gegen den Versuch einer Energieversorgung eines halbwegs entwickelten Industrielandes aus Zufallsstromquellen sprechen. Und das geschieht nicht mit globalen Behauptungen sondern mit handfesten Berechnungen und Aufzeigen der Risiken der Beteiligungen mit Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeiten und Folgen. sie werfen ihr Geld weg. potenzielle Anleger das Grausen zu lehren. Baumängeln. dass für Sie ökologische Gesichtspunkte für die Landschaft vor Ort und die dort lebenden Menschen keine Rolle spielen. Besorgen Sie sich Referenzdaten und rechnen Sie selbst. Empfehlung für Bürgerinitiativen: Abgesehen von der grundsätzlichen Empfehlung.)? Wie groß ist der Spielraum / die Reserve. um Änderungen im Kapitaldienst durch Zinsanpassungen auszugleichen? Für den Rückbau werden gewöhnlich 6. weil man sonst ja für die Energiewende sei (siehe auch die Seite von http://www. Seien Sie aber dabei so ehrlich sich einzugestehen. 5% übrig bleibt? (Das hat man vorher selbst vorsorglich ausgerechnet. potenziellen Anlegern das gute Gefühl zu nehmen. An anderen Argumenten. . quasi ohne sich wehren zu können.B.info/). argumentativ eine Ablehnung der WKA / Solarfelder nicht nur auf den Standort zu beziehen. bietet eine Analyse von Emissionsprospekten jede Menge Stoff. ohne die oben genannten Analysen gemacht zu haben. wenn diese den Eindruck gewonnen haben. Daraus ergibt sich eine Auslastung von zzz %. vermindert sich das Betriebsergebnis. da diese Argumente nicht in deren Weltbild passen. werden sie es lassen – Ökoreligion hin oder her. Und nun viel Spaß mit der Analyse. ist dieser Personenkreis meist nicht interessiert. Warum weicht der Betrag in Ihrer Kalkulation davon ab? ….. jedoch den vom (Quelle) angegebenen jährlichen Durchschnitt des Ertrages berücksichtigt.. • • • • • Es geht in diesem Falle nur darum.

B. Schließlich unterstelle ich dem Anbieter nicht er handele unlauter. als die Umsetzungsplanung! Prüfen. Es kann durchaus sein. „Ökologisch sinnvoll“ ist kein messbarer Begriff und da• • . Es ist einfacher. diese Voraussetzungen anzugreifen.Pfalz Ich habe. was diese unter „ökologisch sinnvoll“ verstehen. um keinen Ansatz für den Vorwurf einer versuchten Geschäftsschädigung zu bieten. sondern zeigt nur mögliche Fallstricke auf. Eigentumsverhältnisse. nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln und auch ihm können. die ein Interessent übersehen könnte. Der Name des Projektes und der Aufstellungsort sind hier bewusst nicht genannt. das man als ökologisch Verantwortungsbewusster mit dieser Beteiligung tut. Fundstelle Seite 3. Die Analyse erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Solche Sachverhalte wären dann aber mit wenig Mühe durch den Anbieter der Beteiligung aufzuklären. da dort die Begründungen für die Planung stehen. bei aller Sorgfalt. Dabei gilt es zu unterscheiden für die lokale Umwelt (konkreter Nut- Flächennutzungsplan / Bebauungsplan sind in Aufstellung • • • Gutachten der xxxx mbH • • • • Im Schlussabsatz des Vorwortes wird der Glaube an das Gute. Er betont selber. betont. z. dass ich einige Passagen nicht richtig verstanden oder Dinge übersehen habe. Vorwort Kommentar Hier ist der Hinweis: unternehmerische Beteiligung! Hinweise • auf Verlustrisiko für die Anleger hinweisen.und Klagemöglichkeit gegeben! Dabei die Einleitungen prüfen. Geschäftsbericht besorgen und prüfen! Gutachten zur Einsicht verlangen hier bietet sich der Ansatz der Information und Frage in der Bevölkerung / bei Anlegern. durch Vorlage entsprechender Gutachten. eigene Wirtschaftlichkeitsbetrachtung machen müssen öffentlich ausgelegt werden. die vor einer Zeichnung zufrieden stellend beantwortet werden sollten. nicht das Wissen oder der Nachweis. Da es sich um ein einzelnes Beispiel handelt.Auswertung anhand eines Beispiels für ein Beteiligungsangebot in Rheinland . Fehler unterlaufen. nachvollziehbarer Begründungen oder Berechnungen. dass es tatsächlich so ist. so als Zeitvertreib. ist dieses keinesfalls repräsentativ. Es ergeben sich nur Fragen aus der Analyse. mal einen Prospekt beispielhaft analysiert. Einspruchs. wer das ist. politischer Hintergrund etc.

Seite 2: Emittentin Es handelt sich um eine Kommanditgesellschaft. Anleger sollten sich darüber klar sein.B.her eine Floskel.und prüfbares Gut. Kündigung erstmals nach 24 Jahren möglich. Man findet die Behauptung.9% an den Anleger zurück fällt. dass das angelegte Geld für 25 Jahre erstmal weg ist bei ungewissem Ertrag und Risiko des Totalverlustes. Solche Referenzdaten sind in dem Prospekt nirgendwo erkennbar herangezogen. welche ökologischen Folgen diese Anlagen MESSBAR für den Bürger vor Ort haben fehlt.1% Haftkapital).1% beschränkt wird. Solche Auszahlungen sind bei Liquidi- • • • . Das bedeutet. die mess. zen und Schaden). es seinen bekannte oder erkennbare Schachverhalte maßgeblich in die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der Beteiligungsgesellschaft eingeflossen. nicht aber an den sachlich informierten Bürger. Netzbetreiber) bereits festgestellt werden kann. Seite 4 • Erkennbar wäre ein Sachverhalt dann. dass bei eine Pleite die Einlage zu 99. so dass dessen Haftungssumme indirekt auf das Stammkapital der GmbH begrenzt ist. Eine Information und Aufklärung. Interessenten sollten sich klar darüber sein. ob die Prognosen schlüssig (sprich aufgrund der Vergangenheit erwartbar) sind. Hinweis auf „erwartete Ausschüttungen“. wenn mit wenig Aufwand z. was sie von einer „ökologischen Geldanlage“ erwarten Seite 7 • • • „Ausgabekurs“ . • • Geschäftsbericht der xxx GmbH prüfen – Grundkapital. die Zeichner (Kommanditisten) haften mit ihrer gesamten Einlage. nicht handelbar Auszahlungen erfolgen aus Liquiditätsüberschüssen.es wird der Eindruck erweckt (0. also das Verlustrisiko auf 0. oder ein Schönrechnen erfolgte. Abgleich mit öffentlich zugänglichen Daten (Landesamt für Statistik. durch Vergleich mit Referenzprojekten. Die Anlage wendet sich also an „fest Überzeugte“ und damit Gläubige. Letzteres ist für die Beurteilung des Risikos eines Totalverlustes für die Anleger wichtig. Die Einlage ist unbefristet. nicht aus Gewinnen.und sichtbar sind und esoterischem Geschwuller („Klimaschutz / Energiewende“) als ideelles. nicht mess. Der unbegrenzt haftende Komplementär ist eine GmbH.

Kosten für die Emission sind mit 75. sei mal dahingestellt. alle Baukosten zu decken. 79% sind Fremdkapital hier sind Blöcke genannt. Da jedoch an vielen Stellen der Hinweis auftaucht.. geleistete Ausschüttungen müssen zurückgezahlt werden. Dass diese „Fachkundigen“ im Regelfalle lediglich den Rechnungen glauben und deren Grundlagen (anders als ich) gewöhnlich nicht prüfen. entsteht der Eindruck. Von den Erträgen leben kann man nicht.tätsproblemen (z. • und woran sie den Erfolg ihres ökologischen Tuns messen wollen.000 € als „bisherige“ angegeben.: wenn es nicht läuft → keine Ausschüttung. aber nicht beziffert.. Es ist nirgendwo klar gesagt. ca. sowie die Kosten für die Emission (75. die Projektgesellschaft hält die Angaben für zutreffend und diese seien nach geltendem Recht entstanden und nach bestem Wissen angeführt.000 €. D.h. „mittel“ oder „niedrig“). 21% sind Zeichnungskapital (Eigenkapital) ca. Damit wird das Anlagerisiko geschönt dargestellt. können auch mehr werden) müssen offenbar aus den Erträgen bestritten werden (oder aus dem eingezahlten Kapital). hier sind laufende Kosten von 5000 – 10000 € als Kosten des Betriebes für die Treuhandgesellschaft genannt. ob das projektierte Volumen ausreicht. die aber in der Regel nur selten vorkommen. dass die Anbieter des Windparks ihr Geschäft mit Gewinn durch . Zielgruppe sind offenbar Kleinanleger – und wer von denen will mehr als 25 Jahre nicht an das Geld. bei drohender Insolvenz) in vollem Umfang wieder an die Gesellschaft zurückzuzahlen! Seite 10 Haftung des Anlegers • siehe obigen Punkt „Referenz“ ist der im Handelsregister eingetragene Wert der Anlage. eine belastbare Entscheidung zu treffen. so dass es einem Interessenten im Grunde nicht möglich ist. Gleichwohl ist bezüglich der Risiken keine Eintrittswahrscheinlichkeit genannt (zumindest „hoch“. Wirtschaftlichkeitsrechnung prüfen sind Reserven eingeplant? wie hoch? Welches Risiko trägt der Fremdkapitalgeber (Bank). weil er es auf Dauer übrig hat. dass er an jeder denkbaren Stelle auf das Risiko des Totalverlustes hinweist und auf Seite 30 ausdrücklich eine individuelle Beratung durch einen Fachkundigen empfiehlt. es handele sich wie beim Beipackzettel für Medikamente um eine Liste der Risiken und Nebenwirkungen. • Seite 8 Investition • • • • • • • Seite 12 weitere Kosten • • Emissionskosten • • • Risiken: Dem Prospekt ist zu Gute zu halten. Es ist nicht erkennbar. wenn überhaupt? Information der Interessenten auf mögliche Kostenfallen / Risiko 5000 – 10000 € Kosten für Treuhand.B.

dass die Anlage so betrieben wird. Also das Prinzip „Hoffnung“. allein das vollständige Risiko tragen. Lebensdauerberechnun gen mit Modellen gehen von standardisierten Betriebsbedingungen aus. sehr hohes Risiko. Fremdkapital -> 10 Jahre Festschreibung • BI oder Verbände könnten gegen die Genehmigungen Einspruch erheben – das bedeutet mindestens Verzögerung. da das EEG auf dem Prüfstand steht und die Investition nur mit dieser Subvention überhaupt • • • • Lebensdauer der Anlagen: 25 Jahre sind vorhergesagt. Aber: Langzeiterfahrungen gibt es nicht. Aber nun im Detail zu den in Prospekt genannten Risiken und einigen Aspekten. damit man zumindest keine Verluste macht. die die Eintrittswahrscheinlichkeit betreffen: Seite 16 Ausweisung als Sonderfläche verzögerte Inbetriebnahme verzögerter Netzanschluss Erhöhte Vorkosten / Baukosten → das gesamte Baurisiko geht zu Lasten der Gesellschafter. insbesondere unter Berücksichtigung der politischen Entwicklung (Strompreisbremse) Verzögerungen und Ertragsminderungen absehbar sind. der im Handelsregister eingetragen wird) gefährdet wäre. Gesetz/Verordnung Angreifen des Genehmigungsverfahrens mit dem Ansatz. • • Seite 17 steuerliches und rechtliches Umfeld • . ist die bisherige Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wertlos und muss neu gemacht werden. wie es der Hersteller angenommen hat. die im Gesetz genannten Voraussetzungen seien nicht erfüllt und auf Dauer nicht erfüllbar. wenn sonst nichts schief geht. dass die gesamte Beteiligung mit dem Totalverlust gemeint ist und nicht nur die Haftungseinlage. dass nur diese Haftungseinlage (ein Betrag. Diese entsprechen in der Regel nicht der Wirklichkeit (Beispiel: Spritverbrauch eines PKW) Wirtschaftlichkeit berechnen – wie lange muss die Anlage halten. um das Kostenrisiko bei Zinsschwankungen zu beurteilen. der Hersteller garantiert die 25 Jahre nicht. Auch die Einführung des Begriffes „Haftungseinlage“ verniedlicht das Risiko und suggeriert. Da hier bereits. Prüfen: Voraussetzungen für eine Ausweisung lt. Grenzzins bestimmen. Tilgung prüfen.Verkauf an die Betriebsgesellschaft machen und die Betriebsgesellschaft. Nur der aufmerksame Leser erkennt. bei dem die Erträge nur noch in Zins (und Tilgung fallen). letztlich die Kommanditisten.

die jetzt erreicht sind. dass diese ihre Investition meist rentabel gestalten können. ist sehr teuer.rentabel sein kann Wiederaufleben der Haftung → alle Ausschüttungen.. weil unzuverlässig und davon abhängig. eine BI aktiv wird und dadurch Bauverzögerungen entstehen. wie die Bewertung der Gesellschaft dann ist. Die Fristen für die Festpreisbindung für die Errichtung des Windparks sind jedenfalls nicht erkennbar. was der Begriff „Infrastruktur“ umfasst. Es ist bereits angekündigt. Die WKA stehen dann ja schon und die Schulden trägt die alte Gesellschaft. ohne dass erkennbar wäre. dass sich die Investitionskosten erhöhen können – und erfahrungsgemäß auch erhöhen werden. dass die Beteiligung nur für Leute gut ist. die nicht aus Gewinn erwirtschaftet werden. Es steht schon da. Welche Reserven sind dafür da? Ein Ausstieg von Anlegern ist nicht vorgesehen. ist eine Kostensteigerung schon absehbar. Baumängel Es fehlen noch alle Genehmigungen Teilweise sind Zeitansätze genannt. Die Beteiligung als Kreditsicherheit einzubringen. daran zu kommen. Gewährleistungsfristen sind • Prüfen. Interessenten sollten erkennen. ob die in den Zeitansätzen genannten Aktivitäten planmäßig abgeschlossen worden sind.. müssen im Pleitefall zurück gezahlt werden. Hier wird auch schon auf Zusatzleistungen hingewiesen. • Seite 17 persönliches Risiko: Das Geld ist für mindestens 24 Jahre gebunden ohne Möglichkeit. Feststellen der Festpreisbindung / Termine Wenn z. • Unklar ist. • Interessenten auf Totalverlustrisiko aufmerksam machen.B. Präzedenzfälle im Internet recherchieren... ggfs. Einmal dabei. Die Aufkäufer zahlen im Pleitefall dann so wenig. dass die Gesellschaft schon während des Baus pleite gehen kann. . • Seite 18: Investitionskostenrisiko • • • • • • • Seite 19 verzögerte Inbetriebnahme. dass hierfür eine finanzielle Reserve eingeplant ist. die auf 24 Jahre auf ihr Geld verzichten können und das wahrscheinliche Risiko des Totalverlustes bereit sind zu tragen.

geht die Gesellschaft pleite. dass die Erträge niedriger sein können. der erreicht werden muss..5% Anfangstilgung. damit die Anlage mindestens ohne Verlust rentiert. 20 Jahre Tilgung bedeuten ca. D. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen. Die Bank und die Projektanbieter sind dann bereits mit ih- • Seite 23 Finanzierungsrisiko • • siehe oben • . ob die Vorhersagen anhand von Referenzdaten plausibel sind. die Methodik oder Referenzen auf „aktuellste Richtlinien und Erkenntnisse“ genannt sind. Da die Politik hier bereits Aktivitäten zeigt (Strompreisbremse).: nach 10 Jahren hat man immer noch um die 80 90% der Schulden. was die Sicherheit der Vergütung angeht. Vor allem Daten des statistischen Landesamtes und des Netzbetreibers sind als Referenzen geeignet. BI: Gutachten einsehen und prüfen. 1 – 1. Potenzielle Anleger sollten hier ins Grübeln kommen. Die Gutachter scheinen keinerlei Gewähr für ihre Berechnungen zu geben (3. dass die Gutachten im Grunde wertlos sind. Bereits bei geringen Erhöhungen der Zinslast gehen die Erträge dafür drauf. Seite 20 Windenergiepotenzial • • • vage Hinweise auf Gutachten. die Geschäftsberichte einsehen!) Auch hier gilt: Grenzertrag berechnen. wenn BI alles zu tun. um Zeit zu gewinnen.h. Die bereits installierten Anlagen müssten bereits auswertbare Daten liefern (Betreiber fragen – ggfs. kann man das Geld besser für die nächsten Strompreiserhöhungen behalten oder für die energetische Zwangssanierung des eigenen Hauses. Das Risiko trägt allen der Anleger. • Bestätigt das Risiko von Kostenerhöhungen. weil die Erfahrungen zeigen. Absatz auf Seite 21) • • • • Seite 22 Einspeisevergütung • • Hier wird klar gesagt: Fällt das EEG weg und es gilt „Marktwirtschaft“.nicht genannt.. jedoch ohne dass Ergebnisse.

. wie angenommen. auch hier ist erkennbar.ren Gewinnen weg. Eisschlag.. Eine Mindesthaltbarkeit über die Gewährleistungsfristen hinaus wird nicht gegeben. dass nicht alles abgedeckt ist. Prinzip Hoffnung? • • • • • . man habe neueste Erkenntnisse berücksichtigt. um so mehr muss abgeregelt werden. Das sollte Anlegern zu Denken geben. auch keine garantierte Mindestleistung. Es ist abzusehen. Seite 24 Betriebsrisiko • Der Hersteller übernimmt offenbar keine Garantie für die Leistung der Anlage während der Betriebszeit. Erdbeben. dass diese wegen der Belastung der Stromkunden für nicht gelieferten Strom auch noch zahlen zu müssen.B. geht das zu Lasten der Gesellschafter.? Wie sieht es mit der Vollkasko aus (Unwetter. ist nicht beschrieben. Es ist allerdings der Hinweis da. Je mehr WKA und Solaranlagen gebaut werden. Wie die Haftpflicht geregelt ist.. Bezüglich der Nutzungsdauer von 25 Jahren könnte ein Widerspruch zu der Aussage im Prospekt bestehen.. in absehbarer Zeit verringert wird oder entfällt. Wie sieht es aus mit z.)? Hier keine Angaben zu finden. Die Entschädigung für eine netzseitige Abschaltung ist Gegenstand der „Strompreisbremse“. Hält sie nicht so lange. Bei der Prognoserechnung für Aufwendungen der Gesellschaft scheint die Inflation nicht berücksichtigt zu sein (S 25 unten). Blitzschlag etc. Hier wäre die Quelle zu hinterfragen. dass das Risiko der Geldanlage um Grunde unkalkulierbar hoch ist. Umstürzen der Anlage. wenn der Bedarf der Stromkunden nicht da ist. denn Erfahrungswerte mit diesen Typen gibt es nicht über die Gesamtlaufzeit.

es gäbe keine Erfahrungswerte der tatsächlichen Nutzungsdauer DIESER Anlagen ist vermutlich zutreffen. nicht garantiert. ist nicht erkennbar. Der Prospekt weist vorsorglich auf möglicherweise höhere Kosten hin. Anleger sollte prüfen. Die Aussage.5% des gesamten Investitionsvolumens) üblich. S 26 Nutzungsdauer / Restwert / Rückbau • • • . was die Angebote zum Rückbau beinhalten. Referenz (Regelung in NRW: 6... Was die Angebote zum Rückbau beinhalten. Eine Inflation von nur 2% ist eher niedrig angesetzt.S 26 Ausschüttung / Haftung • Diese Abschnitte stellen unter Berücksichtigung der Risiken im wesentlichen dar: Das Geld ist wahrscheinlich weg und kommt nicht wieder Hier ist klar gesagt: Die Nutzungsdauer ist geschätzt (geraten). Die Anlagen sind nach der Nutzung im Wesentlichen Sondermüll. Die Anlagen sind (schon jetzt) Sondermüll und die Beseitigung von tiefen Betonfundamenten ist auch nicht so ohne. • Die Rückbaukosten sind mit 100 T€/Anlage niedriger angesetzt als lt.

907.17 = 17 % 0. wie man nach der Analyse der Ertragsprognose bereits aufhören kann.324 kWh =0.16 = 16 % Für die in der Nähe von xxxxx aufgestellten Anlagen finden sich Referenzdaten auf der Seite http://www.050 kW + 1 * 2.3 MW 845 2008 1 626 469 MWh 1103.info /. Die aus den Gutachten entnommene Vorhersage des jährlichen Ertrages nennt Pgesch(a) = 41.15 oder 15 % in 2012 8760h∗3 MW also durchaus auch lokal in der Größenordnung des Landesdurchschnitts RLP der vergangenen .. die sich auf die erlaubte Schwankung der Erträge (die primär windabhängig sind) bezieht.20 oder 20 % 207.9 MW 1033 2011 2 237 493MWh 1586. Dort findet man für Rheinland-Pfalz: 2007 Stromeinspeisung 1 561 880 MWh installierte Leistung einspeisende Anlagen 1008. zu 2007 maximal mögliche 8 832 708 MWh Jahreseinspeisung jährliche Auslastung 0.000 kWh Entsprechende Referenzdaten sind über das Statistische Landesamt RLP zu bekommen. Hier ist ein Musterbeispiel.174.Abschnitt III.324 kWh daraus ergibt sich eine rechnerische jährliche Auslastung von 41. Die jährliche maximale Leistung der 8 Anlagen ist Pmax(a) (7 * 3. Das ergibt eine Auslastung von 3973 MWh =0.1 MW 1136 Daraus ergibt sich die jährliche Auslastung. die gegen Erfahrungswerte anhand von Daten des Statistikamtes RLP und des Netzbetreibers prüfbar sind.174.5 MW 984 2010 1 705 358 MWh 1360.. Daraus lässt sich eine Risikobetrachtung erstellen. das Projekt Hier bieten sich zum Einstieg ein paar Berechnungen an. wie oben errechnet.5 MW 927 2009 1 641 068MWh 1250. Dort sind angegeben für den Kreis xxxxx (Stand 10/2012): 5 Anlagen mit 3 MW peak mit einer Jahreseinspeisung von 3973 MWh/a.907.15 = 15 % 0..14 = 14 % 0..energymap.000 kWh.300 kW) * 8760 h = 207.18 = 18 % 2008 9 666 660 MWh 2009 10 954 380 MWh 2010 11 921 484 MWh 2011 13 894 236MWh 0..

15 % Hinzu kommt. dass laut Prospekt bereits in der Prognose Abschläge berücksichtigt seien für Abschattungen und Betriebspausen aufgrund naturschutzrechtlicher Auflagen.887.768 € (prognostizierter Gewinn für 2019 wird durch Minderertrag aufgefressen 3. 15% Jahresauslastung macht 971.915. so ist die Bezugsgröße der prognostizierte Gewinn in 2019 mit 88.. Daten legen nahe.924. lässt die Frage offen: Wie wurden diese berücksichtigt? Denn die o.681 € (bei 20% Auslastung) . Macht man nun eine Rechnung über den Gesamtgewinn (kumulierter Gewinn) anhand der Tabelle im Prospekt.768 €.323 € (Prognose mit 20% Auslastung) abzgl 88. die in den letzten Jahren nie auch nur annähernd erreicht wurden.g. Und warum sollte das in der Zukunft plötzlich anders sein? Das stellt die Frage nach der Zuverlässigkeit der Methode. so dass der jährliche Gewinn in den Jahren bis 2032 außer in den Anfangsjahren mindestens 0 € betragen. Macht man eine Grenzbetrachtung.h. also nur zu 75% in eine realistische Risikoabwägung einfließen. was aufgrund der Referenzdaten als Risiko anzunehmen ist.5% in jedem Jahr. ergibt sich ein völlig neuer Investitionsplan: Die jährlichen Umsatzerlöse (über die Jahre konstant gleich angesetzt) wären dann bis 2023 statt 3. die diesen Gutachten zugrunde liegt. bezogen auf die prognostizierte Auslastung von 20% eine Mindestauslastung von 19.33 vermindert. die Jahresauslastung der Anlage darf nach unten nur so weit schwanken.798. Unter diesen Umständen macht die Anlage bis 2032 (trotz höherer angenommener Erträge ab 2023) jährlich NUR Verluste. man habe auch die Einspeisedaten der bereits in xxxx vorhandenen Anlagen mit einbezogen. Lässt man alle übrigen Daten und Annahmen stehen.492 € (Verminderung des Prognosewertes auf 75% entspr.323 € (Prognose mit 20% Auslastung) → davon 75 % (Jahresauslastung 2007-2012): 2. D. dass die Windgutachten unabhängig voneinander den voraussichtlichen Ertrag um absolut 5 % überschätzen und in Relation zum Ertrag zu 20 % =1. Der sich daraus ergebende notwendige jährliche Mindestertrag wäre dann 3.555 € (Mindestens erforderlicher Ertrag).Jahre. Das ist vor dem Hintergrund der veröffentlichen Messdaten (Auslastung schwankt zwischen 14 und 18 %) (gelinde gesagt) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zu erreichen.830 € Minderung des Ertrages in jedem Jahr. Prognoserechnung: 21. Die Prospektaussage. Die prognostizierten Erträge sollten daher um den Faktor 1. dass der jährliche Ertrag aus Strom sich maximal um diesen Betrag mindert. so erhält man für das Jahr 2038 folgende Zahlen: kumulierter Gewinn lt.7 % des prognostizierten Ertrages oder. das entspricht einer Minderung auf 97. Die Modelle in den Gutachten sagen also noch deutlich höhere Erträge voraus.33 oder mit 133% überschätzen.887.

Ergebnis der Analyse Nun. bezogen auf die prognostizierte Auslastung von 20% eine Mindestauslastung von 15. dass diese wegen des im Prospekt angenommenen höheren Ertrages aufgrund Strompreiserhöhungen höher sein müsste. Bei der Minderung ist nicht berücksichtigt. dass die Investition mit einem vertretbaren Risiko nicht zu dem prognostizierten Gewinn führen wird. gerade so erreichbar..428. Würde man die Ausgabenseite mit betrachten.887. hier könnte meine persönliche Empfehlung bezogen auf das Beteiligungsangebot stehen. weil allein die Analyse der Ertragsdaten ergibt.044. überlasse ich es Ihnen. Ökonomisch ist die Sinnfrage beantwortet. ist aber nahezu ausgeschlossen. zu entscheiden. so ist die erlaubte jährliche Minderung des Ertrages bei sonst gleichen Berechnungsgrößen 21.3 % des prognostizierten jährlichen Ertrages oder. bezogen auf die Referenzdaten. der es bis hierhin durchgehalten hat. reicht ein Blick in das Land der Horizonte (wenn der noch erkennbar ist) oder in den Hunsrück und in die Eifel um zu erkennen.323 € (Prognose mit 20% Auslastung) 843.6 %. dass der Einnahmeverlust aufgrund geringerer Auslastung als vorhergesagt gerade den Gewinn über die Laufzeit auffrisst. so wäre das Ergebnis nur schlimmer. da derzeit in der Politik bereits über Reduzierungen der Einspeisevergütungen und Beschränkung der Entschädigung bei Abregelung durch den Netzbetreiber diskutiert wird. Eine weitere Analyse (der Ausgabenseite) ist ab hier nicht mehr notwendig.410 € (Ertragsminderung) also einen Gesamtverlust über die Laufzeit.323 € /Jahr (Prognose mit 20% Auslastung) bedeutet das einen jährlichen Mindestertrag von abzgl. Mein Verständnis von „ökologisch sinnvoll“ ist offenbar anders als das von Anlegern in solchen Beteiligungen. das entspricht 78.256 € (erlaubte jährliche Ertragsminderung durch geringere Auslastung) 3.256 € 2038 2012 Bezogen auf den Anfangsertrag von 3. . ob sich ein Gespräch mit dem Anbieter einer solchen „ökologisch sinnvollen“ Beteiligung lohnen würde.681 € =843. Das wäre. als in der Abschätzung angenommen. Das nichts schief geht.887. Was die Ökologie angeht.924. dem Leser. Da ich aber kein Finanzberater bin und nicht beraten darf..066 € Mindestertrag pro Jahr. 3. Betrachtet man wieder den Grenzfall.kumulierte Minderung bei 15% Auslastung: 26. wenn sonst nichts schief geht. welche Zerstörungen lokal damit verbunden sind.