Sie sind auf Seite 1von 50

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung • Das u e und , chlachtflugzeug war er FEN- RSENAL Band 95 DM

Sandini Sammlung • Das u e und , chlachtflugzeug war er FEN- RSENAL Band 95 DM

Das

u

e

und

, chlachtflugzeug war

er

Sandini Sammlung • Das u e und , chlachtflugzeug war er FEN- RSENAL Band 95 DM
Sandini Sammlung • Das u e und , chlachtflugzeug war er FEN- RSENAL Band 95 DM
Sandini Sammlung • Das u e und , chlachtflugzeug war er FEN- RSENAL Band 95 DM
FEN- RSENAL
FEN-
RSENAL

Band 95 DM 8,50

Sandini Sammlung • Das u e und , chlachtflugzeug war er FEN- RSENAL Band 95 DM

LAG Gm bH · 6360 Friedberg

Sandini Sammlung • Das u e und , chlachtflugzeug war er FEN- RSENAL Band 95 DM

HELMUS

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Focke-Wulf Fw 190 A-l , SB+IA , starte t zum Übe rführungsflug zum JG

Sandini Sammlung

Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, vorbehalten. Podzun-Pallas-Verlag GmbH, Markt 9, 6360 Friedberg 3 (Dorheim)

Das Waffen-Arsenal : Gesamtredaktion Horst Scheibert

ISBN 3-7909-0245-4

VORBEMERKUNGEN Nachdem der Band 24 (Focke-Wulf Fw 190) dieser Reihe schon seit längerer Zeit vergriffen ist, legen wir hier den zweiten Band über diesen bekannten Jagdeinsitzer vor. Getreu unserem Grundsatz finden unsere Leser auch hier nur neue Abbildungen gegenüber dem früheren Band.

QUELLEN:

Originalunterlagen der Firma Focke-Wulf

Nowarra -

Nowarra - " Die deutschen Flugzeuge 1933 - 1945 " Aders - " Die Focke-Wulf Fw 190 (Baureihen A, F , G. S)"

" Fw 190, a famous german fighter"

BILDMATERIAL:

- MBB. Bremen .

- Peter Petrick, Berlin

- Helmuth Roosenboom, Bremen

- Archiv Nowarra

Vertrieb:

Podzun-Pallas-Verlag GmbH Markt 9 , Postfach 3 14 6360 Friedberg 3 (Dorheirn) Telefon : 060 31/3131 u.3160 Telex 415961

Alleinvertrieb für Österreich :

Pressegroßvertrieb Salzburg

5081 Salzbu rg-Anif

Niederalm 300 Telefon: 06246/3721

Verkaufspreis für Österreich : 68 ,.· Schilling, Schweiz: 8,50 sfr

Für den österreichischen Buchhandel: Verlagsauslieferung Dr. Franz Hain, IndustriehofStadlau, Or. Otto-Neurath-Gasse 5,1 220 Wien

COPYRIGHT 1985 PODZUN-PALLAS-VER LAG GMBH, 6360 F RIE DBERG

3

1985 PODZUN-PALLAS-VER LAG GMBH, 6360 F RIE DBERG 3 Kurt Tank , geistiger Vater der Fw

Kurt Tank , geistiger Vater der Fw 190 , vor dem Start zu einem Versuchs flug.

Sandini Sammlung

Focke-Wulf Fw 190

Ende Juli 193 7 tauchte bei der deutschen Luftwaffenführung zum ersten Mal der Ge- danke auf, neben der Messerschmitt Bf 109

einen zweiten Jagdeinsitzer zu entwickeln. Da Daimler-Benz mit der Fertigung des

für die Bf 109 ausge-

lastet war, stand für diesen zweiten Jäger

als einziges Triebwerk der BMW 139 zur

Verfügung , der zwar noch in der Entwick- lung war , aber 1.500 PS leisten sollte. Im Sommer 1938 erteilte das Technische Amt

(GL/C 2) den Entwicklungsauftrag an Focke- Wulf, da dieses Werk als einziges noch Kapa- zitäten frei hatte und Dornier, Heinkel und Junkers nur für den Bau von Bombern und Marineflugzeugen vorgesehen waren . Unter der Leitung des neuen Technischen Direk- tors bei Focke-Wulf, Dipl.lng. Kurt Tank wurde der Entwurf unter Federführung von Oberingenieur Mittelhuber und Oberingenieur Willy Käther ausgearbeitet. Die eigentliche Konstruktion erfolgte dann von einer Arbeitsgruppe unter Leitung von Oberingenieur BIaser. Der neue Jäger er- hielt die Bezeichnung Fw 190 und, wie alle

F ocke-Wulf-Flugzeuge einen Vogel-Beinamen,

" Würger". BIaser begann sofort mit der

Arbeit, wurde aber bald , als Hitlers Angriffs-

absichten bekannt wurden, vom GL/C2 unter

Druck gesetzt, die Entwicklungsarbeiten zu beschleunigen. Ende Mai 1939 war der Prototyp Fw 190

VI , D-oPZE, fertig. Am l. Juni 1939 star-

tete Chefpilot Sander, der bis zum Kriegs-

ende 1945 die Fw 190 und ihren Nachfolger

Ta 152 betreuen sollte, zum Erstflug, der

anscheinend ohne Probleme verlief. Dann

DB 600 bzw. DB 601

anscheinend ohne Probleme verlief. Dann DB 600 bzw. DB 601 Holzattrappe der Fw 190 in der

Holzattrappe der Fw 190 in der Versuchswerkstatt.

wurde die Fw 190 V 1 zur .Erprobungsstelle Rechlin überführt, wo sie von den Erpro- bungspiloten DipI.lng. Francke, Beauvais und Thoenes nachgeflogen wurde. Bald erschien der Generalluftzeugmeister und Chef des Technischen Amtes General Udet in Rechlin und erfuhr dort, daß die Maschine zwar gute Flugeigenschaften hatte, aber so heiß wurde, daß die Piloten nur mit Hemd und Shorts

bekleidet die Fw 190 fliegen konnten. Blaser mußte daraufhin die zweite Maschine Fw

190 V 2, FO+LZ , ändern , um den Einbau

eines zusätzlichen Lüfterrades zur Kühlung des BMW 139 zu ermöglichen. Am 30. Novem- ber 1939 startete die Fw 190 V 2 zum Erst- flug. Es stellte sich aber heraus, daß die bei V 1 und V 2 verwendete große Propellerhaube aerodynamische Wirkung nur bei Höch st-

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Erprobung der Fw 190 V I in Rechlin , von links: Generalingenieur Lucht ,

Erprobung der Fw 190 V I in Rechlin , von links: Generalingenieur Lucht , Generaloberst Udet und Dipl.lng. Francke.

Sandini Sammlung

geschwindigkeit hatte und die Lüfterrad- lösung unbefriedigend war. So erhielt die Fw 190 V 1 eine normale NACA-Motorver- kleidung und flog nun mit der neuen Kennung FO+ LY. Diese beiden ersten Maschinen flo- gen weiter mit dem BMW 139, dessen Ent- wicklung am 30 . September 1938 bereits ab- gebrochen worden war und durch den 14- Zylinder-Doppelsternmotor BMW 801 ersetzt werden soßte. Die Serienfertigung des BMW 80 I begann aber erst Mitte 1940, obwohl zu diesem Zeitpunkt die technischen Pro-

bleme noch nicht gelöst

Fw 190 V 1 noch keine Bewaffnung hatte, erhielt V 2 eine starre Bewaffnung von zwei MG 17 und 2 MG 131. Auf die Fw 190 V 1 und V 2 mit den Werk-

nummern 0 I und

W.Nr. 03 und V 4, Werknr . 04 , die als erste mit dem BMW 801 ausgerüstet wurden. Für das Muster Fw 190 V 5 wurden zwei Ver-

V 5k mit kurzer Fläche,

sionen geplant:

Spannweite 9,50 Meter und V 5g mit großer Fläche und Spannweite 10,383 Meter. Die

folgenden Versuchsmaschinen ab Fw 190 V 6 gehörten bereits zur Vorserie Fw 190

A-O. Werknr . 0005 bis 0014 erhielten die kurze Tragfläche, alle anderen die größere.

V 6 und V 7 wurden Musterflugzeuge für die

A-l Serie , wie auch später V 8 und V 9.

Diese erhielten aber bereits den geänderten

BMW 801 C-l , FuG

VII und FuG 125. Die

folgenden Maschinen der A-O-Vorserie sind meist umgebaut worden und dienten als Musterflugzeuge für weitere Baureihen. Dazu gehörten die Versionen der Schlachtflug- zeuge, Jagdbomber und Schweren Jäger , die dann später die Versionen Fw 190 Fund

G werden soßten.

waren . Während

02 folgten dann V 3,

Fund G werden soßten. waren . Während 02 folgten dann V 3, --- - Fock e-Wulf

--- -

Fock e-Wulf Fw 190 V I , O-oPZE. Erste Rollversuche Ende Mai 1939 .

Fw 190 V I , O-oPZE. Erste Rollversuche Ende Mai 1939 . Fw 190 V I

Fw 190 V I mit neuer Motorhaube und Kennzeichnung FO-LY .

Sandini Sammlung

+z

4m

o

+y

1-- 1997'-

-

--+--

-

-

-

-

-

5885 -

-- -

-

-

-

-- ,- --1

 

---

_--

  --- _--
 

of--

-

-

-

-

-

-

-

-

S68 0

-

-=,

,=-

 

6

 

n och

vorges ehen : 700 x 175

 

-- - SH O ---

1

f.-.-.

Kurzbezekhnungen:

MA (= IMotorochse FSE {= ' Flugzeugsymmetrieebene RBE I=IRumpfbezugsebene FOE (=I Flügelbezugsebene FAE (=JFlügelaufbauebene HDAI=JHöhenruderdrehochse 5DA {= ISeitenruderdrehochse MHLr=JMitte Höhenleitwerk

MMRr~J/1itteMotorring

I--- - - - --+"'+-+----t+- +-- 8800 - - - - - - - -
I---
-
-
-
--+"'+-+----t+-
+--
8800 -
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Systemzeichnungen :
Dreiseitenanskbt
~I
Rumpf
-e-
Fahrgestell
Sk.Nr.13-790V5 g - 7
SkNr.13-190VSg -2
SkNr.73-190 V!Jg-3
~
\
Sporn
SkNl73-790V5g-4
Höhenleitwerk
SkNr.7J- 790 V5 g -
5
~
1
M1:50
Seitenleitwerk SkNr.13 -190
V 59 - 6
Tragwerk
Triebwerkgerüst
\
Steuerwerk.
J!
SkNr.7J-790 V5g-7
Sk N113 - 190 V5CJ - 8
SkNr.13-1g0 V5g- 9
SkNr.73- 190 V5g - 9a
Maß~
s ind
durch mess en e rm "H-e lt

Werkszeichnung Fw 190 V 5g, Grundmuster für Serie Fw 190 A-O bis A-3.

Sandini Sammlung

Obwohl die Fw 190 A-l ausgezeichnete Flug- eigenschaften hatte, war sie wegen der Schwie- rigkeiten mit dem Triebwerk noch keinesfalls frontreif. So wurden auf Anordnung der RLM der Kapitän der 6. Staffel des JG 26, Ober- leutnant Otto Behrens und der Technische Offizier des JG 26, Oberleutnant Otto Boris, nach Rechlin kommandiert und ihnen ein Team von etwa 30 Ingenieuren und Mecha- nikern von Focke-Wulf zur Verfügung ge- steilt. Dieses Erprobungskommando versam- melte sich um einen Behelfsflugplatz bei Roggentin in Mecklenburg. Die Verbindung zu Fock-Wulf wurde von Tanks Freund und Mitarbeiter "Spez" Krammel aufrecht erhalten. Tank selbst und Oberingenieur Käther unterstützten das Kommando in jeder Beziehung. Erst Mitte 1942 war der BMW 801 serienreif. Bereits von der Fw 190 A-O entstanden mehrere Umbau-Versionen. Mai bis Oktober 1941 lief aber bereits die Serie Fw 190 A-l mit BMW 801 C-l, der immer noch nicht ganz einwandfrei arbeitete.

801 C-l, der immer noch nicht ganz einwandfrei arbeitete. Oben: Von vorn - Fw 190 A-ü

Oben: Von vorn - Fw 190 A-ü jUI , Fw 190 Avlund Fw 190 A-ü jU 12/13.

Links unten : Fw 190 A-ü jU1 , Werknr. 022 mit Bomb enaufhängung.

Unt en: Fw 190 A-ü jU I , Werknr. 0 22 und 023.

Links unten : Fw 190 A-ü jU1 , Werknr. 022 mit Bomb enaufhängung. Unt en: Fw

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Fw 190 A-1 , SB+ID

Fw 190 A-1 , SB+ID

Sandini Sammlung

Im August 1941 erhielt als erster Jagdverband die II./JG 26 die Fw 190 A-1. Bereits Ende September gab es eine erste Kampfberührung mit englischen Jägern. Aber erst im November kam es zu einem ernsteren Zusammenstoß:

vier Fw 190 A-l stießen mit einem stärkeren Verband Spitfires zusammen und konnten drei von ihnen abschießen. Der neue Jäger machte in England großen Eindruck. Beim JG 26 aber sah man das anders. Fliegerober- stabsingenieur Battmer, der Technische Offi- zier, schrieb in seinem Erfahrungsbericht, daß die ersten Einsätze eine Katastrophe waren . Fa st jeder Flug endete mit Triebwerksschwie- rigkeiten. Auch zeigte sich, daß die Bewaff- nung der Fw 190 A-I zu schwach war. So ent- stand nach Versuchen mit der Fw 190 V 14, W.Nr. 0120201 die Version A-2. Sie hatte den verbesserten BMW 801 C-2, zwei MG 17 und zwei MG 151. Als dann endlich der BMW 801 D-2, der einigermaßen einwandfrei arbeitete, zur Verfügung stand, kam die Fw 190 A-3 zum Einsatz, von der etwa 580 Stück bis August 194 2 gebaut wurden. Im Windkanal von Chalais-Meudon wurde eine Fw 190 A-3/U3 mit verschiedenen Lastenträgern getestet, die zur Ausrüstung der Schlachtgeschwader dienen sollte. Die Um- rüstung der Schlachtgeschwader SG 1 und 2 erfolgte Ende 194 2 bis Frühjahr 1943. Von der Fw 190 A-3 entstanden verschiedene Umbau-Versionen, die Ausgangsmuster für neue Baureihen wurden. So entstand unter anderem der Foto-Aufklärer Fw 190 A-3/U4 und der Höhenaufklärer A-3/U7. Außerdem wurden für die Türkei 72 Fw 190 Aa-3 ge- baut, die dort Seite an Seite mit den aus England gelieferten Spitfires flogen. Um den verstärkten Anforderungen der Frontverbände nachkommen zu können, wurden immer mehr Lizenzfirmen in die Fw 190-Produktion ein-

.-., I
.-.,
I

Fw 190A-l , AD+

wurden immer mehr Lizenzfirmen in die Fw 190-Produktion ein- .-., I Fw 190A-l , AD+ Fw

Fw 190 A-l wird startbereit gemacht.

Sandini Sammlung

Fw 190 A-l. Diese Flugaufnahme zeigt die ausgezeichnete aerodynamische Gestaltung dieses Jagdeinsitzers.

10

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Fw 190 A-2. Fahrwerksanzeigestab ausgefahren. Wartungsarbeiten am BMW 801. Bei dieser Aufnahme sind die

Fw 190 A-2. Fahrwerksanzeigestab ausgefahren.

Sammlung Fw 190 A-2. Fahrwerksanzeigestab ausgefahren. Wartungsarbeiten am BMW 801. Bei dieser Aufnahme sind die

Wartungsarbeiten am BMW 801.

Bei dieser Aufnahme sind die Fahrwerksanzeigestäbe an den Tragflächen

gut zu erkennen .

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Fw 190 A-3 des JG 26 sichert deutschen Geleitzug im Ärmelkanal. 12 Mit dieser

Fw 190 A-3 des JG 26 sichert deutschen Geleitzug im Ärmelkanal.

12

A-3 des JG 26 sichert deutschen Geleitzug im Ärmelkanal. 12 Mit dieser Fw 190 am 23

Mit dieser Fw 190

am 23 . 6. 1942 in Pembrey (England).

A-3 , Werknr. 0130313 , land ete Lt. Faber von der III. /JG 2

26.11.1942: Hauptmann Stolle , 8 '/JG 26, kehrt nach dem hund ertsten Abschuß seiner Staffel vom Luftkampf zurück.

2 26.11.1942: Hauptmann Stolle , 8 '/JG 26, kehrt nach dem hund ertsten Abschuß seiner Staffel

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Fw 190 A-3 , Werknr. 447 , Jagdbomber mit ER 4 + 4x SC

Fw 190 A-3 , Werknr. 447 , Jagdbomber mit ER 4 + 4x SC 50- Bomben.

. ,:",; 1
. ,:",; 1

Fw 190 A-3, Werknr. 471 im Fluge .

Unten : Fw 190 A-3 beim Auftanken

Unten: Fw 190 A-3 - Bauchlandung in England.

1 Fw 190 A-3, Werknr. 471 im Fluge . Unten : Fw 190 A-3 beim Auftanken
1 Fw 190 A-3, Werknr. 471 im Fluge . Unten : Fw 190 A-3 beim Auftanken
1 Fw 190 A-3, Werknr. 471 im Fluge . Unten : Fw 190 A-3 beim Auftanken

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Höhenjäger Fw 190 A-3/U7 , Werknr. 53 1 Fw 190 A-3 im Windkanal von

Höhenjäger Fw 190 A-3/U7 , Werknr. 53 1

Sandini Sammlung Höhenjäger Fw 190 A-3/U7 , Werknr. 53 1 Fw 190 A-3 im Windkanal von

Fw 190 A-3 im Windkanal von Chalais-Meudon.

, Werknr. 53 1 Fw 190 A-3 im Windkanal von Chalais-Meudon. Fw 190 A-3/U3 mit drei

Fw 190 A-3/U3 mit drei Zusatzbehältem , Yorversuch für G-5erie.

Sandini Sammlung

geschaltet. So wurde die Fw 190 auch in Marienburg, Tutow, Gdingen, Sorau, Kottbus, Halberstadt, Neubrandenburg, Schwerin, Wis- mar, Einswarden und Eschwege nachge- baut. Dazu kamen die AGO-Werke in Oschers- leben und Fieseier in Kassel-Waldau. 1941 waren nur 226 Fw 190 gebaut worden, 1942 bereits 1.918, davon 1.850 Jäger und 68 SchlachtfIugzeuge. Die Engländer reagierten auf die von ihnen schnell erkannte Gefahr mit einem Bomben- angriff auf das Bremer Werk am 12. März 1941, bei dem unter anderem zahlreiche Kon- struktionsunterlagen für die Fw 190 verbrann- ten. Ihren ersten großen Erfolg errangen die Fw 190 aber am 12. Februar 1942 beim Unternehmen "Cerberus-Donnerkeil", dem Durchbruch deutscher schwerer Seestreit- kräfte durch den Ärmelkanal, bei dem etwa 150 Fw 190 eingesetzt wurden. Die Jäger konnten aUe Angriffe auf die Kriegsschiffe abschlagen. Schäden en tstanden nur durch Minentreffer. Inzwischen lief ab Juni 1942 die Produktion der neuen Serie Fw 190 A-4. Äußerlich waren die neuen Fw 190 von den vorher gebauten Serien durch die geänderte Seitenleitwerks- flosse mit dem kurzen Mast für die Antennen des FuG 16 zu unterscheiden. Als erster Ver- band an der Ostfront wurde ab 25. November 1942 die I./JG 54 auf Fw 190 A-4 umgerüstet. A-4 hatte eine Bewaffnung von zwei MG 17, zwei MG 151 /20 und zwei MG/FF . Ein Lastenträger ETC 501 für Jagdbombereinsätze konnte jederzeit eingebaut werden. Als Funkausrüstung hatte die A-4 das FuG 16Z und das FuG 25. Auch von der Serie A-4 wurden zahlreiche Umbaumuster abgeleitet. Unter anderem ent- stand zur Bekämpfung der feindlichen Bom- berverbände die Fw 190 A-4/R6, die mit

der feindlichen Bom- berverbände die Fw 190 A-4/R6, die mit Fw 190 A-4 der I./JG 54

Fw 190 A-4 der I./JG 54 über der Sowjetunion.

190 A-4/R6, die mit Fw 190 A-4 der I./JG 54 über der Sowjetunion. Fw 190A-4 ,

Fw 190A-4 , Werknr. 574 , der I./JG 1 in Holland 1943.

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Jagdbomber Fw 190 A-4/Ul Fw 190 A-4 der Luftflotte 2, Kanalfront 12.6.194 2. Fw

Jagdbomber Fw 190 A-4/Ul

Sandini Sammlung Jagdbomber Fw 190 A-4/Ul Fw 190 A-4 der Luftflotte 2, Kanalfront 12.6.194 2. Fw
Sandini Sammlung Jagdbomber Fw 190 A-4/Ul Fw 190 A-4 der Luftflotte 2, Kanalfront 12.6.194 2. Fw

Fw 190 A-4 der

Luftflotte 2, Kanalfront 12.6.194 2.

A-4/Ul Fw 190 A-4 der Luftflotte 2, Kanalfront 12.6.194 2. Fw 190 A-4/U3 , Musterflugzeug für

Fw 190 A-4/U3 , Musterflugzeug für F-l-Serie.

12.6.194 2. Fw 190 A-4/U3 , Musterflugzeug für F-l-Serie. F w 1 9 0 A -

Fw 190 A-4/U3 der I./JG 54

Sandini Sammlung

Fw 190 A4 , Hauptmann Priller, 111./JG 26.

Fw 190

A4 /U8, Jagdbomber mit vergrößerter Reichweite (Jaborei).

A4 /U8, Jagdbomber mit vergrößerter Reichweite (Jaborei). Fw 190 A4 mit Kennzeichen der I./JG 3 Fw

Fw 190 A4 mit Kennzeichen der I./JG 3

Fw 190 A4 , trop. Staubfilter links und rechts des Motors.

Reichweite (Jaborei). Fw 190 A4 mit Kennzeichen der I./JG 3 Fw 190 A4 , trop. Staubfilter

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Fw 190 A-4/U8 , Werknr. 5843 , der I./SKG 10, 20.5 .1943 in Manston

Fw 190 A-4/U8 , Werknr. 5843 , der I./SKG 10, 20.5 .1943 in Manston (England ) PN 99 9 .

, der I./SKG 10, 20.5 .1943 in Manston (England ) PN 99 9 . Dieselbe Maschine

Dieselbe Maschine mit englischen Kennzeichen PE 88 2.

99 9 . Dieselbe Maschine mit englischen Kennzeichen PE 88 2. Fw 190 A-4/U8 des SKG

Fw 190 A-4/U8 des SKG 10, Erprobung in England .

PE 88 2. Fw 190 A-4/U8 des SKG 10, Erprobung in England . Dieselbe Maschine .

Dieselbe Maschine . Antennenmast der A-4-5erie gut sichtbar.

Sandini Sammlung

Raketenwerfern WGr 21 unter den Trag-

als Schlachtflieger und Jagdbomber verwendet

flächen ausgerüstet

war . Damit errangen die

wurden. Eine Fw ·190 A-4/U8 des Schnell-

190 der JG 1 und 26 am 14. Oktober

1943 große Erfolge. Auf ihr Konto kam ein großer Teil der bei diesem Angriff auf Schwein-

Fw

kampfgeschwaders 10 landete etwa zu dieser Zeit irrtümlich bei West-MaUing in England

und wurde dann mit englischem Anstrich

furt

abgeschossenen 62 Boeing B-17. Weitere

und der Kennzeichnung PE 882 intensiv

17

stürzten noch über England ab .

getestet.

Am

23. Juni 1942 fiel die erste unbeschädigte

Aus der Fw 190 A-4 entstand durch Ände-

Fw

190 in englische Hände. Leutnant Faber

rung des Triebwerkeinbaus und anderer klei-

von

der III./JG 2 verlor nach Luftkampf über

nerer Änderungen die A-5, die im Sommer

England die Orientierung . und landete in Pembrey. Sein Flugzeug, die Fw 190 A-3, W.Nr. 0130313 wurde von der Royal Air- force intensiv untersucht und getestet, wobei auch Scheinkämpfe zwischen Fw 190 einer-

1943 zuerst beim JG 50 erprobt wurde. Ab April erfolgte eine Umbenennung der Baureihen: Der Buchstabe A wurde den mit BMW 801 ausgerüsteten Jägern und leichten Jagdbombern zugeteilt. B sollte ein Höhen-

seits und einer Spitfire IX, einer Spitfire

jäger werden, der aber nicht in Serie ging. Das

XII

und einer Hawker ''Typhoon'' anderer-

gleiche Schicksal traf auch die Baureihe C,

seits

durchgeführt wurden.

einen Höhenjäger mit DB 603 und Turbo-

Am 6. Dezember 1942 griff eine Gruppe Fw 190 47 Lockheed Venturas und 36 Douglas Bostons über Eindhoven an und schossen neun Venturas und fünf Bostons ab. Weitere · dreizehn wurden schwer be- schädigt. Auch an der Ostfront erwies sich

lader. Erst D wurde ein Höhenjäger mit Jumo 213. Er sollte ein Aufklärer werden, der aber aufgegeben wurde, da die U4-Umbau- maschinen von A-3 und A-4 den Anforde- rungen genügten. F wurden dann Schlacht- flugzeuge und G Jagdbomber mit durch Zu-

die Fw 190 als erfolgreich. So schossen Fw 190

satzbehälter vergrößerter Reichweite.

des

JG 51 am 23. Februar 1943 46 sowje-

Die Fw 190 D sollte ursprünglich eine neue

und A-5 /U8 wurden Prototypen für einige

tische Flugzeuge ab. Der Kommandeur des JG 54, Major Trautloft, berichtete wörtlich:

Ta 153 werden. Man beließ es dann aber doch bei der alten Bezeichnung. Von der Fw 190

"Im Vergleich zur Me 109 war das Waffen- system der Fw 190 wesentlich robuster und mit einer starken Bewaffnung besonders

A-5 wurden einige Maschinen umgebaut und so zu Prototypen neuer Baureihen. A-5/U2

zur

G-Versionen. W.Nr. 711 und 1083 wurden

Bekämpfung tieffliegender Schlachtflug- "

zeuge (lljuschin 11-2) geeignet Im Kampf Jäger gegen Jäger, vor allem in grö- ßeren Höhen, wurde jedoch der Me 109 der Vorzug gegeben." Hier zeigte sich die Schwä- che der Fw 190: das Triebwerk BMW 801! Bis etwa 7.500 Meter Höhe war es ein ausgezeich-

Nacht-Jabo's und als Fw 190 G-2/N bezeich- net. Fw 190 A-5/U3 wurde Musterflugzeug für die F-2-Serie, die durchgehend mit Tropen- filter ausgerüstet wurde. Ein geplanter Auf- klärer A-5/U4 als Vorläufer der E-Serie ist wahrscheinlich nicht gebaut worden.

neter Motor. Darüber aber versagte er. Dies er-

Fw 190 A-5/U8 wurde Musterflugzeug für

klärt

die Tatsache, daß alle mit BMW801 ausge-

eine in 80 Exemplaren gebaute G-I-Serie.

rüsteten Versionen der Fw 190 hauptsächlich

Sie hatten zuerst Ju 87-Lastenträger. Diese

wurden nach Erprobung an der Fw 190 A-5/ U8, GH+JD, durch abwerfbare Messerschrnitt-

Lastenträger ersetzt, woraufhin die Maschi- nen als ·Fw 190 G-2 bezeichnet wurden. Fw 190 A-5 /U9 , W.Nr. 812 und 816 wurden Ausgangsmuster für die Serien A-7 , A-8 und F-8. A-5/UIO hatte im Flügel statt der MG/FF MG 151/20. A-5/UI2, W.Nr. 1303, wurde Musterflugzeug für die geplanten Serien A-8/ R3, F-3/R3 und F-8/R3. A-5/UI2 war ein schwerer Jäger mit einer Bewaffnung zwei

MG 151/20. Auch als

Torpedoflugzeug sollte die Fw 190 dienen:

Fw A-5/UI4, W.Nr. 871 und 872, wurden in Eckernförde und Gotenhafen getestet. Die Versuche verliefen aber unbefriedigend, A-5/U 15 sollte als Träger für den Lenktor- pedo BV 246 dienen, wurde aber durch eine Fw 190 G-8 ersetzt. Fw 190/U 17 ging als Fw 190 P-3 in Serie. Ein Versuch der 8. USAAF, am 17. April 1943 am Tage die Fw 190-Produktion in Bremen wirksam zu stören, kostete sie 16 B-17 total und 44 weitere, die so schwer be- schädigt waren, daß sie nicht mehr verwen- dungsfähig waren. Da die Fw 190-Produktion aber zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehend

dezentralisiert worden war , kann

MG 17 · und sechs

man diesen

Angriff als Mißerfolg bezeichnen. Die eng- lische Fernaufklärung lieferte jedoch schnell Unterlagen für weitere erfolgreiche Angriffe auf die Fw 190-Produktion. AGO in Oschers- leben, Gotenhafen, Danzig, Marienburg und Anklam (Arado) wurden erheblich beschädigt. BMW-Anlagen in München wurden in der Nacht vom 9. zum 10. März 1943 schwer ge- troffen und dadurch der Nachschub an BMW 801-Triebwerken erheblich gestört. Die fehlende Höhenleistung des BMW 801 sollte durch die Baureihe B verbessert werden. Drei Fw 190 A-l und eine A-4 erhielten eine

Sandini Sammlung

Fw 190 V 18, Werknr. 0040 , CF+OY (C-I).

Sandini Sammlung Fw 190 V 18, Werknr. 0040 , CF+OY (C-I). Fw 190 V 32 ,

Fw 190 V 32 , Werknr. 0057 , GH+KV, (C-I) .

, CF+OY (C-I). Fw 190 V 32 , Werknr. 0057 , GH+KV, (C-I) . Dasselb e

Dasselb e Flugzeug von hinten .

32 , Werknr. 0057 , GH+KV, (C-I) . Dasselb e Flugzeug von hinten . Fw 190

Fw 190 V 31 , Werknr. 0056 , GH+KU, Bruch 29 . 4. 1943.

Sandini Sammlung

- -"" C_
-
-"" C_

I

I" - - - ~ ::6 2 s'- -- - - - - - --
I"
-
-
-
~
::6
2
s'-
--
-
-
-
-
-
-- -
5
8
8
5
-
-
- -
-
-
--+-~
"
rZ
!~m
I
r
I
~
,
- ---4--
+y ---==t=========t.o;;-------'-i
6
1--- ·-- -
-3500~
--
-
-~
i
Kurzbezeichnungen :
ry
*" HaRe
dur ch Hes sen um iNe lt
F SE
'~
'
f
l
u
g
z
e
u
g
s
y
m
m
e
t
r
ie
e
b
l'
n
e
FBE : ~IFWqe lbe zugseb ene
RBE ,
' Rumpt bezuqsebene
RBA ;
c i Rumpfbe zugsoc hse
i Sc ru u tt
R8[ ' rs t i
FAE
. - ~Ffijgelau (bauebene
HDA
SDA
i·~.Htinen ru d erdrerm cn se
sSeiten ruoerar ehacnse
i
c
LA
le
il ufts chra uben ochse
.
I
<, '1- /
I
I
.
I
!
Systemzeidmunqen.
t
.
I
'
-€-:- ~, I
üreiseite no
.
. Sk.Nr 13- 190V13
-
01
'
-J .
-- 1
I
Rumpf.
/ -
-
-
-
-
·-
-
- 5'-'-0
-- -
-
-
--.
I
Fahrwerk :
.
Fahrg est ell
- 2
I
Sporn
'
.
-
20
.§'
--3
Leitw erk :
Höhenleitwerk.
.
~
I'
- :;0
Seitenleitwerk .
~
I
Fliioetteitwerk.
~
Steuerung
J)
Trag werk :
Übersich t .
.
äonaet .
.
I
1
Triebwerkq erust ,
I
11 1:50
Koordinatensysteme :

Werkszeichnung Fw 190 V 13 (C-D).

5"' /11' Sk Nt: /J '-190 Vlj -01

Sandini Sammlung

Fahrwerkstest

mit F 190 A-5 , SS+GJ , Versuch NT. 6.

Fahrwerkstest mit F 190 A-5 , SS+GJ , Versuch NT. 6. Fw 190 A-5 in Japan

Fw 190 A-5 in Japan

.

mit F 190 A-5 , SS+GJ , Versuch NT. 6. Fw 190 A-5 in Japan .

Fw 190 A-5 und A-6 , Schraubenzi eher vor der ersten Maschine besagt , daß der Monteur Arb eit beend et hat.

Sandini Sammlung

Druckkabine. W.Nr. 0046 erhielt keine Be- waffnung, aber einen neuen Flügel von 10,24 Meter Spannweite. W.Nr. 0049 erhielt zusätzlich eine GM-I Einspritzanlage. Die Entwicklung der B-Reihe scheiterte an den Schwierigkeiten der Beheizung der Kabine und der Druckempfindlichkeit der Kabinen- scheiben. Die Entwicklung wurde Ende 1943 zugunsten der Bauserie C aufgegeben. Aber auch von dieser wurden nur zwölf Versuchs- maschinen gebaut. Als Triebwerk wurde der 1.750 PS starke OB 603 A-I eingebaut. Bei allen Fw 190 C handelte es sich um um- gebaute A-O, W.Nr. 0036 bis 0054. Als fliegender Prüfstand wurde die als Fw 190 V 19 bezeichnete W.Nr. 0042, Kennzeichen GH+KP, mit verschiedenen Motoren ausge- rüstet. Bei dieser Erprobung ging die Maschine am 16. Februar 1944 zu Bruch. Letztlich und endlich scheiterte aber die Entwicklung der Fw 190 C-I an der Unmöglichkeit, die zur Bekämpfung hochfliegender Bomber- verbände erforderlichen Turbolader zu ent- wickeln. Diese von der Firma Hirth (HMZ) gebauten Lader (9-228 1) brannten immer wieder durch. Die deutsche Industrie besaß keinen Werkstoff für die Rohre , die die Hitze, die bei der Leitung der Motorabgase zum Lader entstanden , aushalten konnten. Die Lösung des Problems der fehlenden Höhenleistung der Fw 190 brachte erst der Jumo 213 , der aber zu spät kam , um diese Fw 190 noch in ausreichenden Stückzahlen zum Einsatz zu bringen. Ende des Frühjahrs 1943 sollte die Produk- tion der neuen Baureihe A-6 beginnen, wurde aber durch die laufenden alliierten Bombenangriffe bis Juni 1943 verzögert. Von dieser Ausführung sind bis Ende 1943 569 Stück gebaut worden. Bei der A-6 wurde die Spannweite auf 10,506 Meter vergrößert.

der A-6 wurde die Spannweite auf 10,506 Meter vergrößert. 190 A-5/U8 mit SC 250 und 2

190 A-5/U8 mit SC 250 und 2 x 300 Liter-Tank s.

Fw

190 A-5/U8 mit SC 250 und 2 x 300 Liter-Tank s. Fw Fw 190 A-5/UII ,

Fw 190

A-5/UII , Werknr. 861 , Musterflugzeug für F-3/R3-Serie .

Die Flügel-MG/FF wurden durch MG 151 /20 ersetzt. Der Einbau des FuG 16ZE machte den Einbau einer Ringantenne unter dem Rumpf notwendig. Muster-Flugzeug für die A-6-Serie wurde die Fw 190 A-5/U 10,

W.Nr.861.

60 Fw 190 A-6 wurden im Luftzeugamt Küpper zu sogenannten "Pulkzerst örern" A-6/R 1 nach dem Vorbild der A-5/U 12 umgebaut. Sie kamen zuerst bei der 3. Staffel des JG 11 zum Einsatz , etwa Dezember 1943.

Sandini Sammlung Fw 190 A-5/U8 Jaborei mit Weserflug-Trägern . . Fw 190 A-5/UI4 mit Torpedo

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Fw 190 A-5/U8 Jaborei mit Weserflug-Trägern . . Fw 190 A-5/UI4 mit Torpedo LT

Fw 190 A-5/U8 Jaborei mit Weserflug-Trägern .

Sammlung Fw 190 A-5/U8 Jaborei mit Weserflug-Trägern . . Fw 190 A-5/UI4 mit Torpedo LT 5F

. Fw 190 A-5/UI4 mit Torpedo LT 5F .

Weserflug-Trägern . . Fw 190 A-5/UI4 mit Torpedo LT 5F . Fw 190 A-5/U8 Jaborei mit

Fw 190 A-5/U8 Jaborei mit Messerschmitt-Trägern.

mit Torpedo LT 5F . Fw 190 A-5/U8 Jaborei mit Messerschmitt-Trägern. Fw 190 A-5/UI5 VL+FG mit

Fw 190 A-5/UI5 VL+FG mit Gleittorpedo Bv 246.

Sandini Sammlung

Fw 190 F-2 , PT+VY , Schlachttlugzeug.

Sandini Sammlung Fw 190 F-2 , PT+VY , Schlachttlugzeug. Fw 190 F-2/R3 , trop . Vorläufer

Fw 190 F-2/R3 , trop . Vorläufer der F-3/R l-S erie,

F-2/R3 , trop . Vorläufer der F-3/R l - S e r i e , Fw

Fw 190 F-2 im Westen 1943 .

F-2/R3 , trop . Vorläufer der F-3/R l - S e r i e , Fw

Fw 190 F-3 in der Sowjetunion .

Sandini Sammlung

Auch von der Fw 190 A-6 sind verschiede- ne Versionen, aber nur in einzelnen Exem- plaren, gebaut worden. Ob diese zum Front- einsatz gekommen sind, ist zweifelhaft. A-6/R2 , A-7/R2, A-6/R3 und A-6/R4 sind als Versuchsmuster Fw 190 V 45 und V 51 gebaut worden. 40 Fw 190 A-6 wurden mit dem SG 116 " Zellendusche" , drei vertikal feuernde MK 103 ausgerüstet und beim JG 10 erprobt. Als Nachtj äger wurden mit dem FuG 217 ausgerüstete A-6 eingesetzt. Für den Frontalangriff auf feindliche Bomber erwies sich eine verbesserte Frontpanzerung als not- wendig. Diese wurden in Fürstenfeldbruck an den Fw 190 A-6 SM+JS und VO+LY erprobt. Die alten Fw 190 A-4/U3 wurden ab April

1943 in Fw 190 F- I umbenannt, während die

Fw 190 A-5/U3 nunmehr unter der Bezeich- nung Fw 190 F-2 liefen . Im Juni 1943 wurde dann aber eine Fw 190 F-3 gebau t, deren Musterflugzeug die Fw 190 A-5/ U17 gewesen war. Bei Fieseier wurden vier Fw 190 F-3 mit MK 103 ausgerüstet und in Tarnewitz erprobt. Der Bau einer kleinen Serie von zehn Maschinen wurde aber gestoppt. Auch die Ent- wicklung eines neuen Flügels mit drei MG 151 auf jeder Seite wurde gestoppt. Einige F-3

wurden als Fw 190 F-3 /R6 auch mit WGr 21 ausgerüstet. Da die Fahrwerke der G-Serie besonders hohen Belastungen ausgesetzt waren , wurde eine Fw 190 G-2, .SS+GJ, bei der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL) in Ber- lin-Adlershof eingehend getestet. Bei einer Sinkgeschwindigkeit von 12 rn/sec und einer Landegeschwindigkeit von 173 km/h knickte der Rumpf zusammen. Ab Juli 1943 wurde der Jagdbomber Fw 190 G-3 bis Frühjahr 1944 in Serie gebaut. Alle A-6, F- und G-Versionen sind bei allen Schlachtgeschwadern und beim SKG 10

laufend eingesetzt worden. Dieser letztere Verband war besonders an Tiefangriffen auf Häfen und Flugplätze in Südost-England be- teiligt. Am Unternehmen "Zitadelle", der deutschen Offensive bei Kursk, wurden die Fw 190 A und F eingesetzt, ohne etwas am negativen Ergebnis der Schlacht ändern zu können. Bei den zur Vorbereitung der alliier- ten Landung auf Sizilien durchgeführten massierten Luftangriffen gingen 80 Prozent der in diesem Raum befindlichen deutschen Flugzeuge, darunter vieleFw 190 , verloren. Auch die Angriffe des SG 4 gegen den Brücken - kopf der Amerikaner bei Salerno scheiterten an der alliierten Luftüberlegenheit. Anfang September waren im ganzen Raum von Süd- frankreich, Italien, Sardinien und Korsika noch 625 deutsche Flugzeuge einsatzbereit!

Bis zu diesem Zeitpunkt waren 3.223 Fw 190 A, 548 Fw 190 Fund 790 Fw 190 G, also insgesamt 4.561 Fw 190 gebaut worden. Einsatzbereit waren zu diesem Zeitpunkt noch etwa 750. Das bedeutet, daß seit Beginn der Produktion etwa 3.800 Fw verloren gegangen waren! Gleichzeitig erfolgten laufend alliierte Luftangriffe auf die HersteUerwerke, die eine Erhöhung der Produktionszahlen unmöglich machten.

I . Lastenaufhängung für Fw 190 G-l

2. Ausführung des Lastenträgers für Fw 190 G-3

3. Lastenaufhängung bei Fw 190 G-8

4 . Lastenaufh ängung

bei Fw 190 G-2

5. Unverkleidete Aufhängung bei Fw 190 A-4/U8_---~:

-

-_t_--

Sandini Sammlung

Oben: Fw 190 A-5/U8 , GH+JD , Musterflugzeug für die G-I-Serie mit Messerschmitt-Trägern.

Unten : Fw 190 G-2·, GL+MY, Jaborei.

190 A-5/U8 , GH+JD , Musterflugzeug für die G-I-Serie mit Messerschmitt-Trägern. Unten : Fw 190 G-2·,

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung -- -------- - - -- --- -' " . .~- - - -- ,
-- -------- - - -- --- -' "
--
--------
-
-
--
---
-'
"
Sandini Sammlung -- -------- - - -- --- -' " . .~- - - -- ,

.

.~-

Sammlung -- -------- - - -- --- -' " . .~- - - -- , Fw

-

-

--

,
,

Fw 190 G-3, Werknr . 160016 , DN+FP , F1üg e1träg er abgenommen .

Sandini Sammlung

Fw 190

G-3 , ex DN+FP , bei amerikanischer Erprobungsstaffel in Nord afrika.

DN+FP , bei amerikanischer Erprobungsstaffel in Nord afrika. D N + F P m i t

DN+FP mit US-Testpilot.

Dieselbe Maschine erhielt später wieder deutsche Abzeichen.

. Dieselbe Maschine erhielt später wieder deutsche Abzeichen. --0 DN+FP wurde bei der US Air Force
. Dieselbe Maschine erhielt später wieder deutsche Abzeichen. --0 DN+FP wurde bei der US Air Force

--0

DN+FP wurde bei der US Air Force als FE 104 geführt.

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Fw 190 A-6 mit Kennzeichen Oberfeldwebel Migge, NJGr. 10. 30 Oben und unten: Fw

Fw 190 A-6 mit Kennzeichen Oberfeldwebel Migge, NJGr. 10.

30

Sandini Sammlung Fw 190 A-6 mit Kennzeichen Oberfeldwebel Migge, NJGr. 10. 30 Oben und unten: Fw

Oben und unten: Fw 190 A-6 in Finnland

Sandini Sammlung Fw 190 A-6 mit Kennzeichen Oberfeldwebel Migge, NJGr. 10. 30 Oben und unten: Fw

Sandini Sammlung

Während im November 1943 die Produktion der neuen Baureihe A-8 begann, stellten sich notwendige Änderungen heraus wie Einbau

des FuG 16ZY , GM-I und

Da aber bis Januar 1944 bereits 80 Maschi- nen fertiggestellt waren, wurden diese nun als

A-7 bezeichnet. Der Hauptunterschied gegen- über den bisherigen Baureihen der A-Serie lag im Einbau von zwei MG 131 über dem Motor

17. Fw 190 F-4 bis

115 Liter-Behälter.

. statt der bisherigen MG

F-7 wurden bis auf Einzelexemplare fallen-

gelassen , so daß als nächster Typ der F-Reihe

die

wurde. Zum Bau der F-9 und F-I0 kam es nicht mehr. Am 22 . März 1944 hatte ein Bombenangriff der. 8. USAAF auf die Brandenburgischen Motorenwerke in Berlin-Spandau, die den BMW 801 bauten, nur geringen Erfolg. Zu diesem Zeitpunkt lief bereits die Produk- tion der Fw 190 A-8 an, von der die größte Serie aller Fw 190 gebaut werden sollte. Neben vielen anderen Änderungen lag der Hauptunterschied gegenüber der A-6 in ver- stärkter Rückenpanzerung für den Piloten und teilweisern Austausch der VOM-Propeller gegen metallverstärkte Holzluftschrauben der Fir-

men Schwarz und Junkers. Durch Rüstsätze veränderte Abwandlungen der Fw 190 A-8 blieben auf Einzelexemplare beschränkt. In großer Zahl wurde aber die für die Sturm- staffeln entwickelte Fw 190 F-8/R8 gebaut, die eine zusätzliche Panzerglasscheibe und verstärkte Seitenscheiben erhielt.

F-8 folgte , die ab

Frühjahr 1944 gebaut

In ganz wenigen Exemplaren kam die Fw 190 A-8/RI1, ein Nacht- und Allwetterjäger. zum Einsatz, der mit Kurssteuerung PKS 12 und zusätzlichem FuG 125 ausgerüstet war. Für Nachteinsätze kamen noch Blendschutzleisten und das FuG 218 "Neptun" zum Einbau.

und das FuG 218 "Neptun" zum Einbau. Fw 190 A-6/R 1 der 3'/JG 11. Wahlspruch auf

Fw 190 A-6/R 1 der 3'/JG 11. Wahlspruch auf Motorhaube : "Wer zu erst schießt , hat mehr vom Leben" .

Sandini Sammlung

Fw 190 A-6 der I./NJGr. 10, Antennen des FuG 217 auf dem Flügel.

A-6 der I./NJGr. 10, Antennen des FuG 217 auf dem Flügel. Fw 190 August - A-6

Fw 190

August -

A-6 , VO+LY , Erprobung mit BMW 80 1 S-1

Oktober 1944.

- A-6 , VO+LY , Erprobung mit BMW 80 1 S-1 Oktober 1944. Fw 190 A-6

Fw 190 A-6

Nachtj äger mit FuG 2 17 "N eptun" ,

1 S-1 Oktober 1944. Fw 190 A-6 Nachtj äger mit FuG 2 17 "N eptun" ,

Fw 190 A-6 mit Luft-Luft-Rakete X-4(8-344).

Sandini Sammlung

Für die Jägerschulung sollte eine Fw 190 S-l, zweisitzig gebaut werden. Stattdessen wurden aber bei der Jagdfliegerschule Altenburg etwa 58 Fw 190 A-8 zu Zweisitzern umge- baut, die die Bezeichnung Fw 190 A-8/U1 erhielten. Um die Reichweite der Fw 190 zu erhöhen, ohne den durch unter den Flügeln aufgehängte Zusatzbehälter verursachten Ge- schwindigkeitsverlust in Kauf zu nehmen. fanden im Sommer 1944 Versuche mit Auf- satzbehältern, den sogenannten " Doppel- reitern" statt. Vergleichstlüge brachten das Ergebnis, daß durch die " Doppelreiter" der Geschwindigkeitsverlust nur 2,0 Prozent gegenüber 7,4 Prozent bei normalen Zusatz- behältern betrug. Wegen des Kriegsverlaufs konnten diese Ergebnisse aber nicht mehr in die Praxis umgesetzt werden. Auf das SG 116 wurde bereits hingewiesen. SG 117 " Rohrblock" war ein anderer Versuch, eine wirksame Waffe gegen die Bomberpulks zu finden. Dabei soUten 14 Granaten von 30 mm Kaliber gleichzeitig abgefeuert wer- den . Es kamen aber keine befriedigenden Resultate der Versuche zustande. Aus der Fw 190 A-8 entstand noch die Fw 190 G-8, von der aber nur noch wenige Exemplare gebaut wurden, da die Serie im Februar 1944 gestoppt wurde und die hergestellten 146 G-8 zu Schlachtflugzeugen F-8 umgerüstet wurden . 1944 wurden auch noch einige Fw 190 A-9 gebaut, die mit dem BMW 801 F-1 ausgerüstet waren. Sie hatten gewölbte Kabinenabdeckungen und verstärkten Rücken- panzerschutz. Von der Schlachttlugzeugver- sion F-9, die den BMW 801 TS erhalten sollte , sind nur die Versuchsmaschinen Fw 190 V 35 und V 36 gebaut worden. Alle weiteren Ver- .sionen blieben Projekte. Die Streichung des Bomberprogramms zu- gunsten des Jäger-Notprogramms machte eine

zu- gunsten des Jäger-Notprogramms machte eine Oben: Fw 190 A-8/R6 , Werknr. 733682, als Mistel-Oberteil
zu- gunsten des Jäger-Notprogramms machte eine Oben: Fw 190 A-8/R6 , Werknr. 733682, als Mistel-Oberteil

Oben:

Fw 190 A-8/R6 , Werknr. 733682, als Mistel-Oberteil auf Ju 88 A-6/U.

Links:

Fw 190 A-8, Werknr. 380394, Erprobungsträger für "Doppelreiter".

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Fw 190 A-8 Fw 190 A-8, Bauchlandung nach Luftkampf. Vereinfachte Hohei tsabzeichen! 34 Fw

Fw 190 A-8

Sandini Sammlung Fw 190 A-8 Fw 190 A-8, Bauchlandung nach Luftkampf. Vereinfachte Hohei tsabzeichen! 34 Fw

Fw 190 A-8, Bauchlandung nach Luftkampf. Vereinfachte Hohei tsabzeichen!

34

nach Luftkampf. Vereinfachte Hohei tsabzeichen! 34 Fw 190 A-8 der Nachtjagdgruppe (NJGr) 10. Französischer

Fw 190 A-8 der Nachtjagdgruppe (NJGr) 10.

Hohei tsabzeichen! 34 Fw 190 A-8 der Nachtjagdgruppe (NJGr) 10. Französischer Nachbau Ne 900 A-8 in

Französischer Nachbau Ne 900 A-8 in Dijon 1946 .

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Fw 190 A-8/R 1, Major Dahl IV.(Stunn) JG 3. Fw 190 A-8/ R7 der

Fw 190 A-8/R 1, Major Dahl IV.(Stunn) JG 3.

Sandini Sammlung Fw 190 A-8/R 1, Major Dahl IV.(Stunn) JG 3. Fw 190 A-8/ R7 der

Fw

190 A-8/ R7 der II.(Stunn) JG 4 .

Fw 190 A-8/R2, Fw. Oscar Bösch, 11.(Stunn) JG 3 , Schongau, August 1944 .

Fw. Oscar Bösch, 11.(Stunn) JG 3 , Schongau, August 1944 . Fw 190 A-8/ R8, Schwarm

Fw 190 A-8/ R8, Schwarm Hptm . Moritz , IV.(Stunn) JG 3.

Sandini Sammlung

große Zahl von Jumo 213-Motoren frei, die eine Nennleistung von 1.750 PS hatten. Auf Vorschlag Kurt Tanks wurde nun eine alte Fw 190 A-O W.Nr. 0039, die man bereits bei der Entwicklung der Fw 190 C verwendet hatte, zur Fw 190 V 17/Ul mit Jumo 213 umgebaut und kam im Mai 1944 zur Er- probung. Im August wurden dann noch zwei Fw 190 A-8 zu V 52 und V 54 umgebaut. Schließlich wurde noch eine weitere A-8 zur V 53 umge- baut, die zwei MK 103 in der Flügelwurzel erhielt. Die Erprobung in Langenhagen verlief' so befriedigend, daß sofort Serienauf- träge an Focke-Wulf in Cottbus und an Fieseier in Kassel erteilt wurden. Diese Ausführung wur- de als Fw 190 D-9 bezeichnet. Es wurde 674 Maschinen dieses überaus erfolgreichen Typs gebaut, der auch ausgezeichnete Flugeigen- schaften hatte. Es sei erwähnt, daß nach Kriegsende in der Tschechoslowakei auch Me 109 mit Jumo 213 gebaut wurden, die aber im Gegensatz zur Fw 190 D-9 unange- nehme Flugeigenschaften hatten, trotzdem aber von den Israelis sehr erfolgreich gegen die Ägypter eingesetzt wurden. Die deutschen Jägerpiloten waren zuerst garnicht von dem neuen Vogel begeistert. Tank mußte selbst im Herbst 1944 zu den Verbänden fliegen , um dort diese Version schmackhaft zu machen. Die Piloten gewöhn- ten sich dann aber schnell an die D-9, als sie feststellten , daß man mit ihr engere Kur-

als mit Fw 190 A oder

Me 109 G. Alte Flugzeugführer halten heute noch die Fw 190 D-9 für das beste deutsche Jagdflugzeug des Zweiten Weltkrieges. Als in Italien eine Fw 190 D-9 in amerikanische Hände fiel, wurde sie sofort nach USA ge-

bracht und intensiv getestet. Einer der US- Testpiloten meinte, er könne nun verstehen,

ven fliegen konnte

meinte, er könne nun verstehen, ven fliegen konnte Ob en : Schulj agdflugzeug Fw 190 A-8/Ul

Ob en : Schulj agdflugzeug Fw 190 A-8/Ul

Unten : Die Seitenansicht der Fw 190 A-8/ U 1 läßt den zweiten Sitz gut erkennen .

: Schulj agdflugzeug Fw 190 A-8/Ul Unten : Die Seitenansicht der Fw 190 A-8/ U 1

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Fw 190 V 53 , Werknr. 170003 , DU+ Je, war das erste Mustertlugzeug

Fw 190 V 53 , Werknr. 170003 , DU+Je, war das erste Mustertlugzeug für die D-9-Serie .

Sandini Sammlung Fw 190 V 53 , Werknr. 170003 , DU+ Je, war das erste Mustertlugzeug
Sandini Sammlung Fw 190 V 53 , Werknr. 170003 , DU+ Je, war das erste Mustertlugzeug

Sandini Sammlung

warum die amerikanischen Piloten solchen Respekt vor der Focke-Wulf hätten. Der D-9 sollte eine D-10 folgen, die stärker be- waffnet war. Es kam nicht dazu . Es wurden lediglich noch fünf A-8 zu Fw 190 D-11 um- gebaut, die den stärkeren Jumo 213 F und in der Flügelwurzel zwei MK 108 erhielten. Ob noch V 63 und V 64 als Musterflugzeuge für "eine Serie D-12 gebaut worden sind, war nicht festzusteUlen . Etwa Mitte 1944 setzte Kurt Tank es durch, daß die unter seiner Leitung bei Focke- Wulf gebauten Flugzeuge seinen Namen tru-

.Es gab jetzt keine Fw-Typen mehr,

sondern Ta. Abgeleitet aus der Fw 190 D-9 entstand zuerst ein Entwurf Ta 152 A mit Jumo 213 A und Flammvernichteran- lage. Die Versuchsmuster für die Ta 152 sind teilweise aus den abgestellten Fw 190 C um- gebaut worden, zum Teil aber auch als reine Ta 152 V-Maschinen erstellt worden. So gibt es z. B. eine Fw 190 V 20/U 1 als Muster- flugzeug für die Ta 152 C-O und eine Ta 152

V 20 als Musterflugzeug für die Ta 152 C-3.

Da die Entwicklung eines Höhenjägers zur Bekämpfung hochfliegender Bomberverbände am dringendsten war, ging man zuerst an die

Konstruktion der Ta ·152 H, die eine Spann- weite von 14,44 Meter hatte. Die beiden ersten Musterflugzeuge Fw 190 V 33 /U1 und

V 30 /U 1 gingen aber bei der Erprobung im

Sommer 1944 zu , Bruch. Erst das dritte Musterflugzeug Fw 190 V 29/U1 konnte im September/Oktober 1944 erfolgreich erprobt werden . Der Serien bau lief dann in Cottbus und Sorau an, mußte aber bald wegen der schnell vor- rückenden sowjetischen Truppen eingestellt werden. Die wenigen fertiggestellten Ta 152 H-O und ·H-l sind in den letzten Kriegsmona- ten 1945 noch erfolgreich von den letzten

gen.

Kriegsmona- ten 1945 noch erfolgreich von den letzten gen. Fw 190 D-9 Vord eransicht (obe n).

Fw 190 D-9 Vord eransicht (obe n).

Der Einbau des Reihenmotors] umo 2 13 gab der Fw 190 D ein vollkommen neues Gesicht (unten) .

eransicht (obe n). Der Einbau des Reihenmotors] umo 2 13 gab der Fw 190 D ein

Sandini Sammlung

Fw 190 D-9, 1945 auf dem Rhein-Main-Flug- hafen.

Fw 190 D-9, 1945 auf dem Rhein-Main-Flug- hafen.

Sammlung Fw 190 D-9, 1945 auf dem Rhein-Main-Flug- hafen. Fw 190 D-9 , Werknr. 2 12

Fw 190 D-9 , Werknr. 2 12 133 , Bauchlandung nach Luftkamp f 1944 .

hafen. Fw 190 D-9 , Werknr. 2 12 133 , Bauchlandung nach Luftkamp f 1944 .

Fw 190 D-9 im Air Force-Museum, Dayton/ Ohio.

Sandini Sammlung

Ta 152 V7 , Werknr.ll0007 ,CI+XM ,MusterflugzeugfUrTa 152C-o/RII-Serie.

existierenden deutschen Jagdverbänden einge- . setzt worden.

In größeren Höhen war die Ta 152 H jedem

alliierten Jägertyp überlegen . Erla ·in Leipzig und die Gothaer Waggonfabrik sollten den Nachbau dieses Flugzeugs übernehmen. Es kam nicht mehr dazu . Die Fw 190 V 53 . ein Musterflugzeug der D-Serie. wurde nochmals umgebaut und wurde als Fw 190 V 68 erstes Musterflugzeug

für die geplante Ta 152 B-Serie. Sie erhielt eine Bewaffnung von drei MK 103 . Zweites Musterflugzeug für diese Serie wurde die Ta 152 V 19. Sie hatte einen neuen Flügel von 11 Metern Spannweite . während Fw 190

V 68 nur 10.506 Meter Spannweite hatte.

Einen Serienbau der Ta 152 B gab es nicht mehr. Ähnlich erging es der Ta 152 C. von der nur einige Versuchsmaschinen noch fertig - gesteIlt wurden. Zum Serien bau kam es nicht

mehr. In Langenhagen wurden dann noch einige Versuchsmaschinen mit den verschie- densten Sondereinbauten erprobt. Keine die- ser Versuchsausführungen ging in den Serien- bau . Chefpilot Sander flog unter schwierig- sten Bedingungen von November 1944 bis April 1945 noch einige Ta 152 und Fw 190 V-Flugzeuge ein. Am 6. April 1945 startete

er zum letzten Mal mit der Fw 190 V 73. einer umgebauten Fw 190 A-8. Damit war

152

die Geschichte der Fw 190 und der Ta beendet.

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Fw 190 V 20/U 1, Werknr. 0043 , GH+KQ, Mustertlugzeug für Ta 152, DB

Fw 190 V 20/U 1, Werknr. 0043 , GH+KQ, Mustertlugzeug für Ta 152,

DB 603 .

.

Fw 190 V 68 hatte eine Bewaffnung von drei MK 103.

Fw 190

Fw

V 17/U 1, Werknr. 0039 , CF+OX , Vorversuch für Ta 152.

190 V 68 , ex V 53 , DU+JC, Jumo 2 13.

drei MK 103. Fw 190 Fw V 17/U 1, Werknr. 0039 , CF+OX , Vorversuch für

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Ta 152 H-ü , Werknr. 150003 ,3.12 .1944 Hannover-Langenhagen.

Ta 152 H-ü , Werknr. 150003 ,3.12 .1944 Hannover-Langenhagen.

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Oben: Ta 152 H-o, Werknr . 150003 , in Langenhagen. Unten : Dasselbe Flugzeug

Oben: Ta 152 H-o, Werknr . 150003 , in Langenhagen.

Unten : Dasselbe Flugzeug in USA als FE 112 (FE-Foreign Equipment).

Oben: Ta 152 H-o, Werknr . 150003 , in Langenhagen. Unten : Dasselbe Flugzeug in USA

Sandini Sammlung

Oben:

Blick in den Führerraum der Ta 152 H:

Oben rechts:

Bug der Ta 152 H. Ausschußöffnung der Motorkanone gut zu erkennen .

Rechts:

Einbau des Jumo 213 in Ta 152 H.

44

rechts: Bug der Ta 152 H. Ausschußöffnung der Motorkanone gut zu erkennen . Rechts: Einbau des

Sandini Sammlung

Ta 152

H-2 , Werknr. 150168 , in Farnborough 1945 .

Sammlung Ta 152 H-2 , Werknr. 150168 , in Farnborough 1945 . Ta 152 H-D, Werknr.

Ta 152 H-D, Werknr. 150003 , mit US-Reg.T2~112 in Famborough 1946.

Werknr. 150003 , mit US-Reg.T2~112 in Famborough 1946. Dasselbe Flugzeug mit nachträglich ang ebracht en d

Dasselbe Flugzeug mit nachträglich ang ebracht en d eutschen Abz eichen .

mit nachträglich ang ebracht en d eutschen Abz eichen . Fw 1900-9 , die 1945 in

Fw 1900-9 , die 1945 in Kurland in sowjetische Hände fiel.

Sandini Sammlung

Sandini Sammlung Fw 190 F-8 /R 1 München-Riem 1945 Fw 190 F-8 , Bad Aibling, Mai

Fw 190 F-8 /R 1 München-Riem 1945

Sandini Sammlung Fw 190 F-8 /R 1 München-Riem 1945 Fw 190 F-8 , Bad Aibling, Mai

Fw 190 F-8 , Bad Aibling, Mai 1945.

/R 1 München-Riem 1945 Fw 190 F-8 , Bad Aibling, Mai 1945. Fw 190 F-8 /Rl

Fw 190 F-8 /Rl , Pardubice , CSSR , 1945 .

F-8 , Bad Aibling, Mai 1945. Fw 190 F-8 /Rl , Pardubice , CSSR , 1945
F-8 , Bad Aibling, Mai 1945. Fw 190 F-8 /Rl , Pardubice , CSSR , 1945

Anderer Blick auf denselben Platz, Ende Mai 1945.

Sandini Sammlung

Technische Daten

Flugzeugtyp

Fw

190 V 1

I

A-5

I

I

F-2

I

F-8

I

G-3

I

D-9

I

Ta 152 H

Zweck

Versuch

 

Jäger

Schw. Jäger

Schlachtfl.

Schlachtfl.

Jaborei

Jäger

Höhenjäger

Besatzung

 

1

1

1

1

1

1

1

1

Triebwerk

BMW 139

 

BMW 801 D

 

BMW 801 D

 

BMW 801 D

BMW 801 D

BMW 801 D

Jurno 213 A

 

Jurno213E

Leistung PS

 

1.550

1.770

1.770

 

1.770

1.770

1.770

1.750

1.730

Spannweite rn

 

9 ,515

10,383

10,506

 

10,506

10,506

10,506

10,506

14,44

Länge m

 

8 ,85

8,95

8 ,95

 

9 ,10

8 ,95

8 ,95

10,24

10,71

Höhern

 

3 ,15

3,15

3,96

 

3,95

3,96

3,36

3,36

3,36

Flächeninh. qrn

 

14 ,9

18 ,3

18 ,3

.

18,3

18 ,3

18,3

18,3

23,3

Leergewicht kg .

 

-

3.141 -3 .610

 

3 .170

 

3.103

-

3.112

3.490

3 .920

Fluggewicht kg

 

-

3.855 -4.650

 

4.400-4.450

 

4 .700

4.450

4.999

4.270-4 .840

 

5.220

Nutzlast kg

 

-

-

-

-

-

-

-

-

Höchstgeschw.

 

-

656

644

 

585

620

560

685

750

krn/h

 

Marschgeschw.

 

-

-

480

 

530

-

510 .

-

500

krn/h

 

Landegeschw.

 

-

-

-

-

-

-

-

155

krn/h

 

Gipfelhöhe rn

 

6.500

10.500

9.950

 

8.500

-

8.000

10.000

14.8 00

Reichweite krn/h

 

-

-

-

455

455

1.040

-

1.55 0

Bewaffnung

 

-

2 MG 17 +

 

2 MG 131 +

 

2 MG 17 +

2MG13 1+

2MG 151/2 0

2M G 131

+

1 MK 108 + 2MG 151/20

 

2

MG 151 + 2 MG/FF

4 MG 151

2 MG 151/202 MG 151/2 0

 

2MG151 /2 0

 

Sandini Sammlung

Focke-Wulf Fw 190 A-5 jU8 mit Messerschmitt-Flügelträgem. Musterflugzeug für die G-2-Serie.

-.

,

,I .

:

~

~

,

:

-.

.

Sandini Sammlung

Fw 190G-3

Fw 190F-3

w 190

-3