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Donau-Universität Krems Zentrum für E-Governance

Kosten- & Entscheidungsmodelle für Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung
Studie im Auftrag der Bundesrechenzentrum GmbH (BRZ)

Oktober 2011

Dr. Peter Parycek Dr. Johann Höchtl DI Sylvia Purgathofer-Müller Johannes Weindl, MSc

Inhaltsverzeichnis
Executive Summary .........................................................................................................6 1 Einleitung ...................................................................................................................................................... 9 2 Was ist Cloud Computing?....................................................................................................................... 9 2.1 Entwicklungsgeschichte Cloud Computing ................................................................................. 9 2.2 2.3 Die wesentlichen Merkmale von Cloud Computing ................................................................. 10 Organisationsformen von Cloud Computing ............................................................................. 10 IT-Infrastruktur der Cloud-Betriebsmodelle ....................................................................... 12

2.3.1 2.4 3

Geschäftsmodelle / Dienstklassen von Cloud Computing...................................................... 14

Cloud Computing für die Verwaltung .................................................................................................. 14 3.1 Vorteile für die Verwaltung ........................................................................................................... 15 3.2 3.3 3.4 Chancen und Risiken für Cloud Computing in der Verwaltung ............................................ 15 Staaten mit nationaler Cloud Computing Strategie ................................................................. 16 Herausforderungen und Risiken von Cloud Computing .......................................................... 17

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Kostenperspektive von Cloud Computing .......................................................................................... 21 4.1 Quantifizierbare Kosten bzw. Erträge ......................................................................................... 22 4.1.1 4.1.2 4.2 4.3 Anlagevermögen ..................................................................................................................... 22 Umlaufvermögen ..................................................................................................................... 23

Opportunitätskosten, entgangene Einnahmen und Nebeneffekte ........................................ 24 Nicht quantifizierbare Größen ....................................................................................................... 24

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Kostenmodelle ........................................................................................................................................... 25 5.1 Total Cost of Ownership (TCO) ................................................................................................... 25 5.2 5.3 Total Economic Impact (TEI) ......................................................................................................... 26 Equity Value Analysis (EVA) ......................................................................................................... 27

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Rentabilität von Cloud Computing........................................................................................................ 27 6.1 Vorbedingungen der Rentabilitätsbetrachtungen ..................................................................... 28 6.2 6.3 6.4 Rentabilität von SaaS vs. On-Premise Betrieb – Szenario 1 ................................................. 29 Rentabilität von SaaS vs. On-Premise Betrieb – Szenario 2 ................................................. 32 Schlussfolgerungen ......................................................................................................................... 34

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Von Kosten- zu Entscheidungsmodellen ............................................................................................. 34 7.1 Technology Acceptance Model (TAM) ....................................................................................... 35 7.2 7.3 Life-Cycle Costing ........................................................................................................................... 36 Nutzentheorie – Multi Attribute Utility Theory (MAUT) ......................................................... 37

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Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung .................................................................................... 37 8.1 Werterstellung in der öffentlichen Verwaltung ......................................................................... 38 8.2 8.3 8.4 Der Beitrag der IT an der Werterstellung von öffentlichen Verwaltungen ......................... 39 IT-Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung vs. Privatwirtschaft ................................. 40 Entscheidungen bei einer Vielzahl von ? Einflussfaktoren – MAUT ................................... 42

.................................................................1 Faktoren zur Unterstützung von IT-Einsatzentscheidungen in der öffentlichen Verwaltung ................9 IT-Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung – das MAUT Vorgehensmodell ....................................................................................... 43 9.............................................................. 49 10 Zusammenfassung .... 45 9........................................................................................................................................... 56 ................ 55 11 Handlungsempfehlungen ..................................................................................2 IT-Einsatzkriterien als Faktoren der MAUT .................................

.......... 30 Tabelle 3: Ergebnis des Kostenvergleichs Szenario 2 ....................................................................................... 46 Abbildung 11: Faktoren nach Kim et........... Public CloudEinsparungspotentiale.......................Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Taxonomie der Cloud Betriebsmodelle ...... 32 ............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... Abbildung 10: Faktoren zur Projektauswahl nach Fasanghari und Roudsari...... 52 Abbildung 14: Ergebnisdarstellung am Zahlenstrahl............................................... 34 Abbildung 8: How IT Creates Business Value (Soh und Markus 1995) ................ 21 Abbildung 4: Kostenstruktur Szenario 1 . 33 Abbildung 7: Ausgaben über den Zeitverlauf Szenario 2 ...al ........... 46 Abbildung 12: IT-Entscheidungsvariablen der öffentlichen Verwaltung ..................................................................................... 39 Abbildung 9: Schematische MAUT-Anwendung ....................................................................................................................................................................................................... 12 Abbildung 2: Die größten Bedenken beim Einsatz von Cloud Computing ............................................ 13 Tabelle 2: Ergebnis des Kostenvergleichsszenario 1 ............................ 48 Abbildung 13: Anwendung der MAUT für ein IT-Entscheidungsproblem.......................................................................... 31 Abbildung 5: Ausgaben über den Zeitverlauf Szenario 1 ..................................... 31 Abbildung 6: Kostenstruktur Szenario 2 .......................... 18 Abbildung 3: Private vs....................................................................................................................... 54 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: IT-Infrastruktur .....................................................................................

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Die dadurch ermöglichte Messung der tatsächlichen Verwendung von ITServices und Dienstleistungen bildet die Basis für intelligente. die Unsicherheiten sowie die divergenten Zielfunktionen der Verwaltung berücksichtigen. wenn Schnittstellen und Services standardisiert werden. Der notwendige Parallelbetrieb in der Übergangsphase von einem traditionellen Rechenzentrumsbetrieb zu einem serviceorientierten Modell wird jedoch keine kurzfristigen Einsparungen ermöglichen. die für die Verwaltung als Entscheidungshilfe dienen können.Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung Executive Summary Dieser Report behandelt Kosten. die sich aus aufwandbezogenen und fixen Komponenten zusammensetzen.und Entscheidungsmodelle von Cloud Computing für die öffentliche Verwaltung. Inhaltsanalysen. Durch die größere Standardisierung von Prozessabläufen werden bei Einführung einer private Cloud in der öffentlichen Verwaltung Kosteneinsparungen ermöglicht. Die Ergebnisse wurden aus Expertenbefragungen. Gesetzliche Regelungen zur Dienstleistungserbringung erfordern jedoch hybride Bezahlmodelle. Kernergebnisse der Studie • Cloud Computing für die öffentliche Verwaltung kann nach aktuellem Stand nur im Modell einer private Cloud betrieben werden. Entscheidungsmodelle. Einsparungspotentiale sind nur dann gegeben. Thema Methode Ergebnisse • • • • . Durch die Grundversorgungsfunktion der öffentlichen Verwaltung ist eine Entscheidung auf Basis eines Kostenmodells nur bedingt für die Auswahl einer Cloud-Lösung geeignet. Die interorganisationale Zusammenarbeit und Virtualisierung von Verwaltungseinheiten wird dadurch unterstützt. Die zum Zeitpunkt der Studienerstellung unzureichend geklärten Betriebskonzepte der Anbieter und damit verbundenen offenen Fragen zu Datenschutz und Haftung schließen den Einsatz von public Cloud-Services in datenschutzrechtlich sensiblen Bereichen der Verwaltung aus. sind als Entscheidungshilfen wesentlich besser geeignet. Die Studie bietet Entscheidungsmodelle und identifiziert Faktoren. leistungsbezogene Kostenmodelle. vergleichbaren Einsatzszenarien in der Wirtschaft und den Resultaten internationaler Projekte erarbeitet. Cloud Computing bietet der Verwaltung ein granulares Management von Hardware und Software Services.

Diese Prozesse werden unter Verwendung von Cloud-Standardfunktionen portiert. erlauben nur einen stufenweisen Übergang hin zu einer cloud-orientierten Lösung. nicht-Cloudbetrieb zu ermöglichen Die Erfahrungen aus den Experimenten sollen in die Entwicklung einer Roll-Out-Strategie einfließen.Empfehlungen Empfehlungen zur Einführung von Cloud Computing in Verwaltungseinheiten Kritische Dienste der öffentlichen Verwaltung. bei der vorhandene Informationsflüsse. Den letzten Schritt bildet die Portierung kritischer Infrastruktur zu einer Cloud-Lösung. • • • • . Diese Standardfunktionen sollten über gut dokumentierte Schnittstellen verfügen. Verfahren und Anwendungen sowie deren Zuständigkeiten erhoben werden Die Forcierung niederschwelliger Experimente in unkritischen Bereichen. Prozesse. wie beispielsweise das Firmenbuch oder Grundbuch. Unter dem Aspekt der Risikoreduktion sind folgende Schritte notwendig: • • Schulungen des Betriebspersonals um Begrifflichkeiten und Betriebskonzepte des Cloud Computing zu verstehen Die Durchführung einer Organisationsanalyse. Eine irreversible Portierung stellt ein hohes Risiko dar und muss mit einem entsprechend geschulten und verfügbaren Personal begleitet werden. um bei Fehlfunktionen einen parallelen. die für den Kunden völlig transparent gestaltet sind. Services mit vielen Abhängigkeiten zu weiteren Diensten können aus Aufwandgründen nicht parallel ausgeführt werden. hochstandardisierten Prozessen basierend auf der Organisationsanalyse. Die Auswahl von wenig risikobehafteten. Diese Experimente können in unterstützenden Prozessen stattfinden.

der die Nutzung verbrauchsabhängig (on demand) abrechnet".com/technology/research/cloud-computing/index.de/research/vp_kraus_cloud_computing. Der Begriff selbst wird erst seit 2007 verwendet. Kritiker bezeichnen Cloud Computing allerdings auch als „everything that we already do“ und “marketing hype campaign” 1.idc. Lösungen) für Unternehmen oder Konsumenten über das Internet in Echtzeit angeboten und von ihnen genutzt werden. Außerdem werden zu verschiedenen Kostenmodellen Entscheidungshilfen aufgezeigt. Als Meilenstein in der Entwicklung gilt Amazons Elastic Compute Cloud (EC2).com/rb/research 5 http://www. 2 Was ist Cloud Computing? Cloud Computing wird von verschiedenen Institutionen unterschiedlich definiert.1. aber auch Sicherheitsfragen werden mit dem Begriff verbunden. sollte noch ein kurzer Blick auf die Entstehungsgeschichte des Cloud Computing geworfen werden.wikipedia. Forrester4 und IDC5 herangezogen.gov/publications/drafts/800-145/Draft-SP-800-145_cloud-definition. Die immer kürzeren Veränderungszyklen 1 2 http://en.org/wiki/Cloud_computing http://csrc. mit denen Cloud Services (Produkte.forrester.pdf 3 http://www. Als Basistechnologien gelten Grid.bzw.gartner. Utility Computing auf Infrastrukturebene. Die neue Geschäftsidee dabei war. Einleitung 9 1 Einleitung Cloud Computing ist der derzeit wichtigste Trend in der IT-Branche. Prognostizierte Wachstumssteigerungen. Dazu haben wir die unterschiedlichen Betriebsmodelle von Cloud Computing-Lösungen betrachtet. Services. die nur zu Saisonspitzen gebrauchten enormen Rechnerkapazitäten während der ungenutzten Zeit über eine Plattform flexibel und skalierbar zu verkaufen. Systemund Anwendungsmanagement-Software sowie IP-Netzwerke). 2.jsp .nist. Anwendungssoftware. Kostensenkungen. die die IT-Landschaft tiefgreifend verändert. Gartner3. was hinter dem Begriff steht und was Cloud Computing für die Verwaltung bedeutet. Cloud Computing wird als die bahnbrechende Technologie gesehen. Auf Applikationsebene werden Application Service Providing und Software as a Service als Vorläufer betrachtet. Abschließend wird die Rentabilität von Cloud Computing anhand zweier Szenarios erläutert. IDC versteht unter dem Oberbegriff Cloud Computing "die Techniken und die Bereitstellungsmodelle (Infrastrukturmodelle. Der Betrieb der Anwendungen erfolgt dabei meist extern über einen Provider.jsp 4 http://www.1 Entwicklungsgeschichte Cloud Computing Bevor Cloud Computing nach verschiedenen Kriterien eingeteilt wird. Wir wollen in diesem Papier behandeln. In dem vorliegenden Dokument werden Definitionen von NIST (National Institute of Standards and Technology)2.

d.2 Die wesentlichen Merkmale von Cloud Computing Beinahe alle Studien beziehen sich hier auf die Definitionen von NIST. Dadurch ist Transparenz für User und Provider sichergestellt.3 Organisationsformen von Cloud Computing Wegen der unterschiedlichen Betriebs-. entsprechend dem augenblicklichen Bedarf des Nutzers sind die Ressourcen in benötigter Kapazität vorhanden.mendeley. Services werden „elastisch“ zur Verfügung gestellt. Die Ressourcen sind in Pools zusammengestellt.10 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung führten zu IT-Outsourcing-Strategien. Im Folgenden wurden die für uns relevantesten festgehalten. wo immer mehr Dienste und Verantwortungsbereiche an externe Dienstleister übergeben wurden. Auf Ressourcen kann jederzeit via Internet zugegriffen werden. Durch eingebaute Monitoring.h. 2.. 3.com/research/nist-definition-cloud-computing-v15/ . servers.und Messfunktionen ist eine nutzungsabhängige Verrechnung möglich. 6 http://www.und Organisationsaspekte für eine eingeschränkte oder offene Anzahl an Nutzern unterscheidet man zwischen Private und Public Cloud. Aus dieser Situation hat das Konzept von Cloud Computing mit der dynamischen Bereitstellung von Leistungen und einer bedarfsgerechten Abrechnung Aufschwung erhalten. Außerdem gibt es noch zwei Sonderformen. 5. Eigentums. die ein paralleles Zugreifen mehrerer User gleichzeitig erlauben. applications. Nutzer können selbstständig Dienste und Ressourcen anfordern ohne Interaktion mit dem Anbieter.g. networks. die Community und die Hybrid Cloud. 4. “Cloud computing is a model for enabling convenient. storage. and services) that can be rapidly provisioned and released with minimal management effort or service provider interaction. 2.”6 1. 2. on-demand network access to a shared pool of configurable computing resources (e.

Nutzungsvereinbarungen werden durch AGBs abgedeckt.pdf . Unternehmenskritische Daten bleiben intern. Die Public Cloud ist im Eigentum eines ITDienstleisters. In diesem Model wird die Cloud durch gemeinsame Dienstleistungen für einen definierten Kundenkreis organisiert und bereitgestellt.fraunhofer. Diese Organisationsform braucht allerdings eine komplexe Vertragsgestaltung. Von einer Private Cloud spricht man auch. Auf Datensicherheitsaspekte haben Nutzer keinen Einfluss. wenn externe Anbieter bestimmte IT-Dienstleistungen erbringen und diese einen eindeutigen Kundenbezug haben. Community Cloud und einer Öffnung in die Public Cloud. Häufig trifft das auf behördennahe Rechenzentren zu.de/de/elan/_docs/isprat_cloud_studie_20110106. Öffentliche Clouds können sowohl von beliebigen Personen als auch Unternehmen genutzt werden. Lastspitzen können aber über die Public Cloud abgefangen werden. Was ist Cloud Computing? 11 Die unterschiedlichen Cloud-Betriebsmodelle 1. In einer von Fraunhofer 2010 durchgeführten Studie „Cloud Computing für die öffentliche Verwaltung“ wird folgende Taxonomie der Cloud Betriebsmodelle bezüglich Vertrauenswürdigkeit (Sicherheit) dargestellt.7 7 http://www. um den Zusammenschluss von Rechenzentren zu einem Verbund.2. Es handelt sich dabei z. um das Zusammenspiel und die Homogenität der Services festzulegen (Datenschutzfragen sind hier besonders kritisch). Anbieter und Nutzer befinden sich bei der Private Cloud innerhalb derselben Organisation. Anbieter und Nutzer kennen einander nicht.fokus.B. Die Hybrid Cloud ist eine Kombination aus Private bzw.

Ein Rechenzentrum muss die Einführung einer Cloud Computing-Lösung als einen längerfristigen Gesamtprozess betrachten.1 IT-Infrastruktur der Cloud-Betriebsmodelle In einem anderen Vergleich wollen wir die IT-Infrastruktur der unterschiedlichen Cloud-Modelle darstellen.com/web/about/ac79/docs/wp/ps/Cloud_Computing_112309_FINAL. Der Weg in die Cloud ist empfehlenswert. soll modulweise in eine Cloud Computing-Lösung übergeführt werden. Erst später kommen weitere Applikationen dazu. für Regierungskommunikation auf höchster Ebene ist eine interne. wo Gmail eine Lösung wäre. dass eine Organisation auf der „grünen Wiese“ gestartet wird. Hier können die entsprechenden Prozesse.cisco. verschlüsselte Kommunikation erforderlich. Hier werden die traditionellen 8 http://www. Wenn es um die Gründung neuer Organisationseinheiten geht oder auch beim Aufbau von Verwaltungen in Entwicklungsländern8 wird die Einführung des Cloud Computing von Experten empfohlen.12 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung Taxonomie der Cloud Betriebsmodelle Quelle: Fraunhofer Wie man dieser Grafik gut entnehmen kann.pdf .B.3. Für den Verwaltungsbereich wäre es sinnvoll. für den Mailserver kann es Bereiche geben. Da es eher selten ist. werden Cloud ComputingLösungen innerhalb eines Cloud-Modells auf unterschiedliche Infrastrukturlevel aufgeteilt. mit unsensiblen Daten zu beginnen und die Cloud zu testen. Dies ist ein Vorteil in der Einführung von Cloud Computing-Anwendungen. die zeitlich raschere Einführung von ITLösungen mit Cloud Computing effizienter umgesetzt werden. Sicherheitsstandards bzw. Für jede Anwendung muss festgestellt werden. weil so eine schrittweise Vorgangsweise ermöglicht wird. wo und wie sie am besten betrieben wird. aber er muss behutsam angedacht werden. 2. Z.

weil so repetitive Arbeiten vermieden werden. wobei traditionelle und virtuelle Server-Lösungen entweder abteilungsintern oder von der IT-Abteilung eines Unternehmens betrieben werden. um eine „Government Cloud“ handeln. Mit einer virtuellen Server Lösung ist es bedingt machbar.pdf . Betreiber Public Cloud Private Cloud Virtual Server Traditional Server Externer Provider Automatisches Management möglich möglich Rechenzentrum Abteilung bzw. gibt es Unterschiede bei den ITLösungen. Serviceprobleme werden bei den drei erstgenannten IT-Lösungen in-house abgewickelt.edu/projects/Quicksilver/public_pdfs/SIGACT2. Vorteile der Cloud-Lösung mit einer homogenen Hardware sind Kostensenkung durch Ausfallssicherheit. leichtere Wartung 9 http://www. Statt einer starren Architektur hat man in der Cloud eine bewegliche Hardware-Umgebung.h. Eine Private Cloud liegt ebenfalls zur Gänze innerhalb eines Unternehmens.2. Die beiden Cloud-Lösungen setzen auf homogene und fließende Hardware-Architektur. Diese herkömmlichen IT-Architekturen sind fragmentiert und auf verschieden Hardware-Silos verteilt.cornell. D. Rechenzentrum Bedingt möglich Nicht möglich Homogene Hardware vorhanden vorhanden Nicht vorhanden Nicht vorhanden IT-Infrastruktur Betreiber der IT Die vier IT-Lösungen unterscheiden sich bezüglich der Betreiber der IT. Homogene Hardware Auch was die homogene Hardware betrifft. wie bei einem gemeinsamen Rechenzentrum für verschiedenste Verwaltungseinheiten. Sowohl am traditionellen als auch am virtuellen Server ist homogene Hardware nicht vorhanden. wenn ein möglicher externer Anbieter und der Nutzer einander kennen. bei der Public-Lösung ist man auf die Service-Leistung des externen Providers angewiesen. Auf einem rein traditionellen Server ist automatisches Management nicht möglich. Automatisches Management Hierbei unterscheiden sich die vier IT-Lösungen folgendermaßen.cs. Rechenzentrum Abteilung bzw. Im Gegensatz dazu wird die Public Cloud ausschließlich von einem externen Betreiber zur Verfügung gestellt. Cloud-Lösungen zeichnen sich durch Automatisierung aus. Was ist Cloud Computing? 13 und die virtuellen Server sowie die zwei Kern-Cloud-Lösungen der Private und der Public Cloud einander gegenübergestellt. es könnte sich dabei. Das Management von Server-Pools wird durch standardisierte Infrastrukturmechanismen automatisch ausgeführt. Dies trifft auch zu.9 Es stellt einen wesentlichen Effizienzfaktor dar.

Der Anbieter stellt hier die gesamte Palette von Netzwerkzugang. 12 Dies ist eine spezielle Form von Private Cloud. SaaS ist bereits eine Vorläufer-Applikation von Cloud Computing und wurde in ihrem vollen Umfang als Service Layer in das Cloud Computing Modell integriert. arbeiten IT-Dienstleister an Lösungen einer sogenannten Government Cloud.html Johannes Fritsche. Speicherplatz und Rechenleistung zur Verfügung. Mohammed Yaseen. 1. Verwaltungen zeichnen sich normalerweise durch low asset utilization. Johannes Fritsche. 11 Diesem Wachstums. sowohl Services der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen als auch Ressourcen innerhalb der Verwaltungen zu teilen. Fraunhofer .10 Mehr dazu im nachfolgenden Kapitel über Kosten. Sie basieren auf dem Prinzip „Anything as a Service“ kombiniert mit „Pay per Use“ und lassen sich nach ihrer Spezialisierung in 3 Modelle einteilen: IaaS.saasmagazin.2 Milliarden Euro im Jahre 2015 erwartet. die einen 10 11 http://www. duplizierte Ressourcen und viele Sicherheitskopien aus. 2. Diese Option ist speziell für Entwickler gedacht. die auf den Servern des Cloud-Anbieters läuft. Schichten unterschieden.14 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung und erhöhte Flexibilität.14 Milliarden Euro im Jahre 2010 auf 8. Erfolgt in einem Rechenzentrum der Umstieg von virtuellen Server-Lösungen auf Cloud-Lösungen muss mit erhöhten Kosten für die Umgestaltung der IT-Infrastruktur gerechnet werden. PaaS und SaaS.4 Geschäftsmodelle / Dienstklassen von Cloud Computing Bei Cloud Computing wird nach verschiedenen Klassen von Dienstleistungen bzw. Fraunhofer 12 Dr. 3 Cloud Computing für die Verwaltung Das prognostizierte Wachstum und die Umsätzerund um Cloud Computing sind weltweit enorm im Ansteigen. die den hohen Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit gerecht wird. Mit PaaS können eigene Anwendungen innerhalb einer Entwicklungsumgebung ausgeführt werden. Um die positiven Effekte des Cloud Computings nutzen zu können. Die Government Cloud wäre eine Option. Alleine für Deutschland wird eine Steigerung von 1. Teletimes international.de/fachbeitraege/grundlagen/bmc-software260111. Der Nutzer kann hier direkt über das Internet auf die zur Verfügung gestellten Anwendungen/ die Software zugreifen.und Einsparungspotential kann sich auch die öffentliche Verwaltung nicht entziehen.

Auch hier könnte eine sogenannte “Austrian Government Cloud” durch den Zusammenschluss österreichischer Rechenzentren entstehen.2 Chancen und Risiken für Cloud Computing in der Verwaltung Fraunhofer hat im Vorfeld ihrer Studie zu „Cloud-Computing für die öffentliche Verwaltung“ eine Umfrage gemacht. wie es mit Dienstauslagerung (als Vorstufe zum Cloud Computing) im öffentlichen .B. 3. gleiche Services und Entwicklungsumgebungen neben der Zusammenarbeit auch den Vorteil nutzen. Cloud Computing steht für Offenheit. bezüglich personenbezogener Daten) ist es für Verwaltungen nicht einfach Informationen zu teilen. Green IT wird als häufiger Faktor für Cloud Computing angeführt. um alle Verwaltungseinheiten miteinander zu verlinken. Es bietet die technologische Grundlage. und so einen Schritt in Richtung Green IT gehen.B. Besonders aufgrund von rechtlichen Einschränkungen wie Datenschutz (z. 3. Institutionen mit gut funktionierenden Rechenzentren könnten zu gut entwickelten Government Cloud Zentren ausgebaut werden. Die gemeinsame Nutzung von Ressourcen spart neben den Kosten auch Energie. ein großer Provider zu sein. auch die Speicherung (Storage) der gesamten Daten kostengünstig betrieben werden.B. Das Kernprinzip von Cloud Computing ist ein bedeutender Ansatz für Sustainability in der IT. Cloud Computing bringt gerade für Verwaltungen enorme Vorteile.3. Cloud Computing für die Verwaltung 15 beträchtlichen Verwaltungsaufwand hervorrufenEine Government Cloud würde dem sonst gängigen IT-Gebaren von Verwaltungen entgegenwirken. den BürgerInnen zu schätzen wissen. gleiche Software.1 Vorteile für die Verwaltung Geteilte Information und jederzeit möglicher Zugriff auf diese haben Auswirkungen auf politische. “Austrian Government Cloud” als Erweiterung des in Österreich bereits eingeführten PVP (PortalVerbundProtokoll). Dadurch könnte die IT und z. Die “Austrian Government Cloud” könnte durch einheitliche Schnittstellen. Sowohl Daten-Sharing als auch Ressourcen-Sharing können die Produktivität erhöhen. Eine große Chance einer Cloud Lösung im Verwaltungsbereich wäre der Kollaborationsvorteil in einer z. Transparenz und eine moderne IT-Lösung – ein durchaus wichtiger sozial-gesellschaftlicher Wert. soziale und wirtschaftliche Implikationen. Den in vielen Studien zitierten Informationsvorteil würden wir (Donau-Universität Krems) als Zusammenarbeitsvorteil bezeichnen.

ConsultingAufgaben und Fragen zu Datenschutz und Datensicherheit verbleiben aber häufig innerhalb der Behörde. den Sparmaßnahmen gezielt entgegenzuwirken. Technologie-Ausgaben transparenter zu machen und Kosteneinsparungen zu maximieren” sagt Teri Takai. wurde das Portal USA.3 Staaten mit nationaler Cloud Computing Strategie Anbei eine kurze Übersicht in welchen Ländern Cloud Computing auf Regierungsebene bereits eingeführt wurde.gov (Office of Citizen Services) als Cloud-Lösung installiert. Überkapazitäten zu teilen. 3. Cloud Computing-Lösungen stellen eine Möglichkeit dar. Vielmehr muss abgewogen werden. Vielmehr wird IT als Effizienz. gibt es allerdings einige Bedenken. Die Zusammenfassung von Einheiten und die informelle Zusammenarbeit werden durch Cloud Computing unterstützt.B. Fraunhofer: Verwaltung in der Wolke” .und Produktivitätssteigerungsfaktor gesehen und dazu stellt Cloud Computing ein probates Mittel dar. die Basistechnologie von Cloud Computing. Die USA gelten als Vorreiter mit ihrer „Cloud First“-Strategie und setzen seit 2010 im öffentlichen Bereich auf Google Mail und Google Documents. Gerade der Verwaltungsbereich ist von Einsparungsmaßnahmen und Budgetkürzungen betroffen. Laut dieser Studie kann Cloud Computing ein Katalysator für die Verwaltungsmodernisierung sein.und Recheninfrastruktur. Z. Wirtschaftliche Verbesserungspotentiale stellen für Verwaltungen nicht die primären Entscheidungsfaktoren dar. vor allem im Bezug auf dieKommunikations. Jedoch ist jede große Strukturänderung mit erhöhten Anfangskosten verbunden. Die Donau-Universität Krems sieht Cloud Computing nicht unbedingt als Option zur Verwaltungsmodernisierung. CIO des Staates Kalifornien14. dass eine generelle Bereitschaft zur Auslagerung an externe IT-Dienstleister bereits weit verbreitet ist.16 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung Sektor aussieht. Beim Thema Virtualisierungslösungen. 13 “Technologiestrategien wie Cloud Computing helfen uns dabei IT-Projekte besser zu steuern. Für eine “Austrian Government Cloud” oder “EU Government Cloud” müsste eruiert werden. Für die meisten Behörden wären auch ressortübergreifende Kooperationen denkbar. welchen Beitrag sie wirklich zur Verwaltungsmodernisierung leisten kann. 78% aller Behörden sind außerdem bereit. Cloud Computing wird als Strategie zur Kostenreduktion des Haushaltsbudgets 13 14 Frost & Sullivan Johannes Fritsche. Im nachfolgenden Kapitel wird auf die kostenrelevanten Aspekte und ihre Auswirkungen noch näher eingegangen. Dabei wurde festgestellt. ob die damit verbundenen Strukturänderungen mit dem Nutzen von Cloud Computing einhergehen.

Indien.15 2009 wurde in UK die G-Cloud als große digitale Strategie ins Leben gerufen. Verschieden Ministerien wie „Bussiness Administration & Skills“ und das „Department for Culture. Obwohl es anfangs große Bedenken gegen Cloud Computing gab.de/dokumente/analysen/2010/cloud_computing. Die offiziellen public-service Websites werden in eine Public Cloud transformiert. Risiken und Vorbehalte beim Einsatz von Cloud Computing-Lösungen.3. Ing. werden die Risiken als Hemmnisse für die Einführung von Cloud Computing gewertet. Der CIO der Obama Administration hat mit „Apps. Cloud Computing für die Verwaltung 17 eingesetzt.B. vor allem wegen der Datenspeicherung außerhalb des Landes.B. b. Später sollen alle Verwaltungsdaten in einer Kombination aus Private und Community Cloud verwaltet werden. 3. Südkorea und viele der Inselstaaten investieren derzeit in Cloud Computing-Lösungen um IT-Kosten längerfristig zu kürzen.4 Herausforderungen und Risiken von Cloud Computing Es gibt neben den vielen Vorteilen auch viele Herausforderungen. Viele asiatische Regierungen wie China. a. Sowohl in den großen Studien als auch in den Masterthesen16. um die IT-Infrastruktur zu verbessern. auf der Regierungseinrichtungen zertifizierte Cloud ComputingDienste buchen können. Johannes Weindl „Die Nutzerpotentiale von Software-as-a-Service in kleinen und mittleren Unternehmen“ 16 15 . die an der Donau-Universität Krems betreut wurden.pdf Z. http://www. Media and Sports“ haben sich zusammengeschlossen. hat man sich aufgrund der Wirtschaftskrise doch für eine Cloud-Lösungsstrategie entschieden. Im Folgenden sollen die größten Bedenken beim Einsatz von Cloud Computing gelistet und kurz erläutert werden.gov“ eine Website gestartet. Pakistan In Pakistan werden derzeit e-Government-Programme mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Bildung entwickelt. Thailand Die Thailändische Regierung hat bereits eine Cloud-Lösung für E-MailDienste installiert und will weitere SaaS-Lösungen innerhalb der Verwaltung realisieren. Z.bundestag.

Thorenz Lynn. (privacy. data protection). Datenschutz und Datensicherheit Cloud Computing stellt eine große Herausforderung im Bereich Datenschutz18 und Datensicherheit19 dar. Verfügbarkeit und Integrität sicherstellen. Security Verfügbarkeit. Datenspeicherung und Datenübertragung sind die drei Komponenten der Informationssicherheit. März 2011). Sicherheitsbedenken wurden bisher als große Hemmnisse für Cloud Computing bewertet.18 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung Abbildung 2: Die größten Bedenken beim Einsatz von Cloud Computing17 Alle Studien beschäftigen sich mit folgenden Risiken: 1. S.8 Definition Wikipedia: Datenschutz bezeichnet den Schutz des Einzelnen vor dem Missbrauch personenbezogener Daten. Gartner und Fraunhofer bewerten mittlerweile Cloud Computing- Vgl. weil Schutzpflicht für personenbezogene Daten herrscht. 18 17 . Innerhalb einer Private Cloud gibt es bezüglich Datenschutz und Datensicherheit keine Bedenken (zumindest nicht mehr als bei herkömmlichen IT-Lösungen). Gerade öffentliche Verwaltungen sind mit streng vertraulichen Daten konfrontiert. Dedizierte Hardware kann innerhalb der verwaltungseigenen Firewall installiert werden. welche die Vertraulichkeit. 2. „Cloud Computing in Deutschland“ (IDC. 19 Definition Wikipedia: Mit Daten-/Informationssicherheit bezeichnet man Eigenschaften von informationsverarbeitenden und -lagernden Systemen.

Für viele der Kunden sind aber derzeit die Standardlösungen nicht umfangreich genug.3.interoperability-center. 20 21 https://cloudsecurityalliance. dass derzeit viele Anbieter in Cloud Computing-Lösungen investieren und somit auch die Sicherheitsstandards gehoben und standardisiert werden. Daten und Protokollen stellt das eine große Herausforderung an die Interoperabilität dar. Plattformen und Infrastrukturen bezüglich Schnittstellen. Die Höhe der Wechselkosten bestimmt das Ausmaß des Lock-in-Effektes. entstehen. 21 4. Darüber hinaus spielen auch gesetzliche Auflagen eine Rolle. 6. Anbieter können mit diesem Effekt Kunden an sich binden. Cloud Computing für die Verwaltung 19 Dienste mit höherer Sicherheit als andere IT-Infrastrukturen.com/de/cloud-computing . daher müssen sie mit Add-ons erweitert werden. 5. So passiert es. sogenannte Lock-in-Effekte. Standardisierung versus Interoperabilität Es gibt derzeit noch keine standardisierten Schnittstellen für Cloud Computing. dass die Cloud für einen großen Kundenkreis entwickelt wird und sich dadurch unterschiedliche Lerneffekte und Effizienzsteigerungen ergeben. was auch als Instrument zur Kundenbindung verwendet wird. dass hier Abhängigkeiten. Das führt teilweise zu Kompatibilitätsproblemen bei Anwendungen von unterschiedlichen Anbietern von Cloud-Services. Viele wollen einen lokalen Anbieter. weil gesetzliche Regelungen nicht einmal innerhalb der EU abgestimmt und ausgeglichen sind.wikipedia. auch deshalb. die eine Änderung der aktuellen Situation aufgrund hoher Wechselkosten unwirtschaftlich machen.22 Standardisierung hätte den Vorteil. 22 http://www. Die Cloud Security Alliance bietet Schulungen und Zertifikate für Cloud Security Knowledge an. IT Abteilungen und emotionale Vorbehalte In den IT-Abteilungen gibt es durch die mögliche Einführung und Effizienzsteigerung durch Cloud Computing Ängste um den Verlust des Arbeitsplatzes. 20 3. Abhängigkeit vom Provider Einen Vorbehalt gibt es gegen die Abhängigkeit bei Datenformaten und Anwendungen von einem Provider. Wie bei herkömmlichen IT-Lösungen ist man an bestimmte Produkte gebunden.org/education/ http://de. Sicherheitszertifizierungen Es gibt Forderungen nach Zertifikaten für vertrauenswürde Anbieter und einheitliche SLAs für Cloud Computing-Lösungen. Außerdem ist es von Vorteil. Andererseits trifft man auch auf Bedenken darüber Daten und Anwendungen in die “anonyme” Cloud auszulagern. denn auch Cloud-Lösungen sind untereinander meist nicht kompatibel.org/wiki/Lock-in-Effekt In den Wirtschaftswissenschaften werden als Lockin-Effekt Kosten bezeichnet. Die Sicherstellung eines Austausches vonDiensten.

24 Die Donau-Universität Krems vermutet hinter einem solchem Vorgehen.com/post/6830514157 http://fm4. das von DigitalOne gehostet wurde.B. Diese kommen vor allem von Sicherheitsexperten bezüglich von Public Clouds. Die Sicherheitsrisiken können hier 23 24 http://blog. Dabei fragen sich nach Attacken auf Sites von FBI und CIA die Sicherheitsexperten zu Recht. Hier kann es für die Nutzer zu unerwarteten Ereignissen kommen. wie z. Sowohl beim Outsourcing als auch bei Fragen des Datenschutzes kommt man zum Schluss.at/stories/1684136/ 25 Johannes Fritsche. wie mangelhaft die Sicherheitsvorkehrungen von Regierungen bzw. dass 14 Tage nach Bekanntwerden des Gmail-Hacks noch niemand öffentlich gefragt hat. Dabei wurde auch das PublicCloud Service Instapaper. Es könnte durchaus sein. Community Clouds für öffentlich-öffentliche Kooperationen valide Modelle darstellen. Fraunhofer: „Verwaltung in der Wolke” . warum eine so bedeutende Zahl hoher US-Beamter und -Militärs überhaupt Gmail auch dienstlich benutzt haben. wie etwa der BT-Sicherheitschef: "Mich wundert sehr. Durch schlechte ITInfrastruktur könnten Beamte “gezwungen” sein.orf. wurden vom FBI gleich sämtliche Server beschlagnahmt.instapaper.25 Die Donau-Universität Krems sieht vor allem in der „Government Cloud“ eine valide Lösung für den Verwaltungsbereich. Obwohl es eine ganze Reihe von Herausforderungen im Bereich Cloud Computing gibt. um derlei Risiken auszuschließen. wie in vielen Verwaltungsabteilungen üblich. hier veraltete Technologie im Einsatz ist. ihre arbeitsrelevanten EMails in einen komfortablen privaten Gmail-Account zu laden. Sogar der sehr kritisch eingestufte Bereich der Sicherheit konnte in der Studie widerlegt werden: „Es besteht sogar die begründetet Annahme. lahmgelegt. Die Konsequenz einer derartigen Situation müsste die Investition in State-f-theart-Systeme sein. dass Cloud-basierte Systeme tatsächlich höheren Sicherheitsstandards genügen können als klassische Lösungen”. dass. Ein weiterer Fall.23 Weil auf einigen der Server des Schweizer Providers DigitalOne Malware gefunden wurde. bewerten die genannten Studien Cloud Computing auch im Bereich des Public Sektors als den richtigen Weg in die Zukunft. dass Private bzw. so Expertin Linda Stick von FOKUS mit der Hertie School of Governance für die Studie “Kooperatives eGovernment Cloud Computing für die öffentliche Verwaltung”. Diese genügt weder den gewünschten Usability-Standards. dass Beamte Gmail aufgrund schlechter Rahmenbedingungen dienstlich verwenden. großen Unternehmen sind.". der die Security Herausforderungen von Cloud Computing aufzeigt. passierte erst kürzlich: Die Hacker-Gruppe “LulzSec” hat 50 Tage lang mit Attacken auf verschiedenste öffentliche Einrichtungen aufgezeigt. Archivoptionen noch den aktuellen Mobile Access-Möglichkeiten. kürzlich für die Anwender von Instapaper.20 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung In Bezug auf Cloud Computing gibt es viele kritische Stimmen.

Bestehende Datenschutzbedenken und ungeklärte verwaltungsrechtliche Fragen stellen für die österreichische Verwaltung ein Risiko dar. Die Einsparungsmaßnahmen sind für eine Government Cloud (Sonderform der Private Cloud) im nächsten Kapitel genauer zu durchleuchten. Im Gegensatz zur Wirtschaft verfolgt eine Verwaltung aber weitere Ziele als Gewinnmaximierung oder die Maximierung des Shareholder Values. Die wirtschaftlichen Skaleneffekte stehen in Konkurrenz zu Daten. integrierten Sicherheits.4. denn jede Strukturveränderung erzeugt anfangs Kosten. wie das bei einer Public Cloud der Fall ist. Deshalb lohnt sich die Betrachtung von Kosten und Entscheidungsmodellen und deren Anwendbarkeit durch die Verwaltung. Anderseits sind die nötigen Reformschritte erforderlich. redundanter und verteilter Datenspeicherung.und Rechtssicherheit. müssen aus wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Erwägungen („Green IT“) auf On-demand-Virtualisierungslösungen mit dynamischer Lastverteilung. Mit dem Betriebsmodell der Private Cloud kann nicht der volle Umfang an Kosteneinsparung lukriert werden. Public CloudEinsparungspotentiale . Schnelle Einsparungen sind nicht zu erwarten. Abbildung 3: Private vs. Der erste Umsetzungsschritt wird daher in Richtung Private Cloud gehen. 4 Kostenperspektive von Cloud Computing Wie in den vorhergehenden Abschnitten dargelegt. weil auch sonst wieder Risiken für eine Verwaltung entstehen. unterscheiden sich die relevanten Parameter für das Betriebsmodell „Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung“ nicht grundlegend von jenen der Entscheidungsmodellen der Wirtschaft. Kostenperspektive von Cloud Computing 21 ausreichend abgedeckt werden.und ITServicedienstleistungen für die Verwaltung anbieten. Einheiten.und Lastmesspunkten sowie einem hohen Standardisierungsgrad im Bereich der verwendeten Software und deren Schnittstellen setzen. die IT-Infrastruktur.

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Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung

Die konsequente Anwendung des IaaS- oder PaaS–Prinzips führt bereits jetzt zu einer hohen Auslastung von Serverlandschaften – Einsparungspotentiale um Größenordnungen sind bei einer Private Cloud-Lösung kaum zu erzielen. Zu diesem Ergebnis kommt auch die von Fraunhofer 2010 durchgeführte Studie „Cloud-Computing für die öffentliche Verwaltung“. Vielmehr wird Cloud Computing instrumentalisiert, um durch den notwendigen Ablauf- und Organisationsstrukturwandel eine graduelle Reorganisation von Verwaltungseinheiten in Richtung höherer Servicedichte und zentralem Serviceangebot zu bewerkstelligen[1]. Die Parameter zur Bewertung von IT-Entscheidungen in der Verwaltung sind in erster Linie die Kosten, unterteilt in Erstanschaffung und Betrieb. Nachdem Vergaben der öffentlichen Verwaltung prinzipiell an einen Billigstbieter gehen müssen, ist die Wahl des adäquaten Kostenmodells entscheidend. Gefragt sind daher Modelle, die die Präferenzen aller Beteiligten in ausreichendem Maße berücksichtigen.

4.1 Quantifizierbare Kosten bzw. Erträge
Kosten sind direkt anfallende oder per Umlageverfahren zugeordnete Aufwände im Bereich der Anlagen (CAPEX) oder des Betriebs (OPEX) bzw. deren Opportunitätskosten. Soll ein „Betriebsmodell Cloud“ die interne IT nicht gänzlich ablösen, fallen quasifixe Sprungkosten an: Die interne IT kostet Strom, auch wenn ein Teil des Betriebs in die Cloud ausgelagert wurde. Ist das Umsetzungsziel die „inhouse Private Cloud“, verlagern sich diese Kosten gar nicht, sondern müssen strukturell neu angesetzt werden. 4.1.1 Anlagevermögen Im Anlagebereich fallen quantifizierbare Größen in der Infrastruktur an, vor allem im Bereich der Räume und der IT-Ausstattung. Trotz sinkender Anschaffungskosten stellt die IT-Hardware den größten Budgetposten dar. Eine gänzliche Auslagerung der IT in die Cloud bedeutet den Wegfall für diesen Budgetposten. Errichtungskosten bzw. (fiktive) Mieten für Serverräume und anteilig zurechenbare Sonderausstattungen wie redundante Stromversorgung oder Notstromversorgung, Klimaanlagen, Feuerschutz, Sicherheitsausstattung und High-Speed-Netzwerkverkabelungen sind dann keine relevanten Kostengrößen mehr. Das Anlagevermögen wird • • • für Räume in Errichtungskosten / m² für Klimaanlagen in Anschaffungskosten / BTU (häufig) oder EURO / kW Kühlleistung für Notstromversorgung in Anschaffungskosten / kW

geteilt durch die Lebensdauer der Anlagen in Jahren bewertet.

4. Kostenperspektive von Cloud Computing

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4.1.2 Umlaufvermögen Für Anlagen fallen Betriebskosten an. Den größten Budgetposten stellen die anteiligen Personalkosten und die im IT-Bereich intensive Energieversorgung. Entscheidungsrelevante Faktoren eines Kostenmodells können abhängig vom Kostenrechnungsverfahren an der Stelle selbst erfasst werden (Echtkostenerhebung) oder werden mit Schlüsseln im Umlageverfahren ermittelt. Die Kostenarten des Umlaufvermögens sind Betriebskosten für Räume wie Unterhaltskosten, (fiktive) Miete, laufende Kosten von Klimaanlagen und Überwachungssystemen und die Stromkosten der Rechenanlagen. Weiters fallen Instandsetzungsarbeiten (intern /extern) und, falls die Anlagen nicht gemietet wurden, die Abschreibung aus dem Anlagevermögen an. Für Betriebssysteme und Standardsoftware sind die Lizenz- und Wartungskosten entscheidend. Wird Cloud Computing nicht als Private Cloud eingeführt, fallen unter Umständen Kosten für erhöhtes Datentransfervolumen an. Daher sollten Anwendungen und Daten bei externem Betrieb oder Hybridbetrieb logisch möglichst „nahe“ bei einander liegen, um den Datentransfer zwischen Datenschicht, Geschäftslogik und Anwendungsschicht so gering wie möglich zu halten. Das Umlaufvermögen kann • • • für Lizenzen in Lizenzkosten / Personen, die mit dieser Lizenz arbeiten können, für Wartungskosten in Kosten / Stunde oder Kosten / SLA - Erstellung für Strom von Hardware o generell in kW / Stunde bei 0% Auslastung o speziell: Rechenanlagen in EUR / MIPS26; Netzwerke in EUR / transferierte Megabyte pro Sekunde; Storage in EUR / Megabyte für Software o Erstellung: Personalkosten o Deployment: EUR / Deploymentvorgang o Zwischenfall: EUR / Incident

vergleichend dargestellt werden. Besonders schwierig ist die Quantifizierung von Personalkosten des Softwareerstellungsprozesses. Neben Schulungskosten müssen auch Überlegungen wie Größe des Arbeitsmarktes (Nischentechnologie oder etabliert) und die Hersteller(un)abhängigkeit berücksichtigt werden.

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Million Instructions Per Second

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Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung

4.2 Opportunitätskosten, entgangene Einnahmen und Nebeneffekte
Neben direkt anfallenden Kosten gibt es Größen, die durch Ablöse einer Technologie durch eine andere anfallen. Dazu zählen Abbruchkosten von Anlagen und Strafzahlungen für frühzeitig gekündigte Lizenzverträge. Diese Kosten können möglicherweise mit Erträgen durch den Verkauf von Anlagen gegenverrechnet werden. Rechenzentren, die auch Dienstleistungen für andere Einheiten anbieten, müssen in ihrer Kostenrechnung berücksichtigen, ob das bestehende Servicemodell nach Einführung von Cloud Computing weiter betrieben werden kann. So könnte ein IT-Rechenzentrum nach Einführung einer CloudLösung Dienste u.U. nicht mehr anbieten können (weil z.B. das vereinbarte Service Level nicht haltbar ist) und der Vertrag mit dieser Dienststelle müsste gekündigt werden. Der bis dahin erwirtschaftete Ertrag über Deckungsbeitrag steht in Folgeperioden nicht mehr aufwandsvermindernd zur Verfügung und muss über den Leistungszeitraum abgeschrieben werden. Damit anteilig freigesetztes Personal kann häufig nicht sofort in andere Einheiten umgeschichtet werden. Negative Auswirkungen hat nach einer Technologieumstellung gestiegener Schulungsbedarf im Bereich der Softwareerstellung und des Testings. Zwar werden diese Kosten schnell durch flexibles Deployment und standardisierte Entwicklungsumgebungen aufgewogen, fallen aber jedenfalls in der Einführungsphase und den Folgeperioden als erhöhter Personalaufwand und/oder externe Dienstleistung auf.

4.3 Nicht quantifizierbare Größen
Neben messbaren Größen spielen Faktoren eine Rolle, die in Modellen so aufwändig zu erheben sind oder deren Auswirkungen so weit in der Zukunft liegen, dass außer einer positiven oder negativen Wirkrichtung keine seriösen Schätzungen möglich sind. Green IT, also die Reduktion von CO² durch effizientere Auslastung der IT, ist eine dieser vermuteten positiven Faktoren von Cloud Computing. Ein weiterer prognostizierter Nebeneffekt ist die Beschleunigung der Strukturreform der Verwaltung, hier vor allem die Konzentration von standardisierten Dienstleistungen in größere Einheiten. Cloud Computing wird in der österreichischen öffentlichen Verwaltung vor allem als „Private Cloud“ diskutiert, zu riskant bzw. nicht ausreichend geklärt sind Fragen zu Datenschutz und Speicherung von Daten außerhalb Europas. Je größer und standardisierter IT-Einheiten sind, umso effizienter können sie betrieben werden. Der Strukturwandel im IT-Dienstleistungsbereich durch Zusammenlegung von Einheiten wird sich damit positiv auf die Verwaltungsreform auswirken.

z.jusguide. Kosten / Mitarbeiter / Jahr. beschränkt sich die gängige Modellanwendung auf Kosten.und Aufwandsbetrachtungen über den gesamten Lebenszyklus einer IKT-Infrastruktur. Kosten / Ausfall.5. teilweise widersprüchliche Zielfunktionenabzuleiten. Kosten aus einem moving average window. Trotz der Unterschiede wird bei den maßgeblichen Modellen eine ähnliche Gliederung der Kosten vorgenommen. mittels transparenter Kostenstrukturen im Unternehmen eine Basis für Investitionsentscheidungen zu schaffen. erfordert ITEinsatzentscheidungen bei einer Vielzahl an Parametern zu treffen. 27 28 Net-present Value als formalisierte Anwendung von Nutzenfunktionen zur Entscheidung http://www.27 Die Verwaltung muss im Vergabereich im Normallfall dem Billigstbieter den Zuschlag erteilen28. 5. Kostenmodelle helfen zum einen die Parameter transparent darzustellen. Löhne und Gehälter. Ziel ist es. Durch die unterschiedliche Berücksichtigung und Betrachtung von Kostengruppen sind Erkenntnisse aus einem Modell nur schwer mit Ergebnissen aus anderen Verfahren vergleichbar. Durch die Inkompatibilität der Modelle handelt es sich nicht um ein allgemein verwendbares Instrument für IKT-Controlling. der Return of Investment oder der Nettobarwert. Ausgangsbasis sind häufig die Größen Jährliche Kosten. Dieser Teil der Kosten ist in der Regel betriebswirtschaftlich dokumentiert und mit einem hohen Grad an Genauigkeit verfügbar. Kostenmodelle 25 5 Kostenmodelle Der Verwaltung ex lege Aufgaben zu übertragen und daraus.B.php?id=79&tx_ttnews[backPid]=4&tx_ttnews[tt_new s]=8068&cHash=802413f9abedfd9dc090f409ed0a23fa .1 Total Cost of Ownership (TCO) Ursprünglich als „holistic assessment of IT“ definiert. und zum anderen führen sie zu nachvollziehbaren und begründbaren Entscheidungen.at/index. Software. Eine Differenzierung in zwei grundlegende Kostengruppen wird hergestellt: • Direkte. Eine Standardisierung der Modelle scheint schon alleine aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung für die Analysten nicht möglich zu sein [2]. budgetierte Kosten: Dazu zählen Aufwendungen für Hardware. 3 Jahre. Die „richtige“ Wahl des Kostenmodells ist daher von entscheidender Bedeutung. Die meist durch IT-Analysten entworfenen TCO-Grundmodelle sind kommerzieller Ausrichtung und Teil deren Produktportfolios.

wird dies maßgeblich von subjektiven Einschätzungen beeinflusst.2 Total Economic Impact (TEI) Die von Forrester Research 1997 entwickelte Methode des Total-EconomicImpact (TEI) bezieht die Leistungen der IT als Mehrwert in die Unternehmung mit ein. sondern vielmehr als Hilfsmittel für eine Entscheidungsfindung und Bewertung zukünftiger Entwicklungen. Durch die starke Fokussierung auf die Kosten ist das Modell jedoch nicht unumstritten. Durch die Berücksichtigung der Elemente Kosten. Das TEI-Modell ist eine Erweiterung des TCO-Modells und ermöglicht eine ROI-basierte Bewertung von IKT-Projekten. Ein Nutzenbeitrag zu strategischen Zielen ist wertmäßig wesentlich schwieriger zu beurteilen. veröffentlichte die SIIA 2006 ein praxisnahes TCOModell für SaaS [3].26 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung • Indirekte. subjektive Einschätzungen möglich. Daher wählt Forrester einen Betrachtungszeitraum von zehn Jahren. nicht budgetierte Kosten: Entstehen durch effizienzhemmende Abläufe im Rahmen der Anwendung von IKT. deren Fokus auf Automatisierung und Rationalisierung ausgerichtet ist. Oft ist nur eine qualitative Einschätzung möglich. ist der durch Kosteneinsparungen generierte Wertbeitrag noch relativ einfach zu ermitteln. dass der durch den Einsatz von IKT generierte Mehrwert für ein Unternehmen nicht in die Berechnung einfließt und folglich auch nicht gezielt vergrößert werden kann [2]. Leistung. . Häufig sind nur qualitative. wobei die Feststellung des Nutzens von IKT als monetäre Bewertung des Beitrages eines IKT-Systems am Unternehmenserfolg nicht einfach zu bewerkstelligen ist. wenn daraus eine quantifizierbare Zahl entsteht. Größter Kritikpunkt ist. Der Einsatz der IKT unterstützt zunehmend auch strategische Ziele. Um für Anwender und Entscheidungsträger eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der beiden Varianten zu erleichtern. Der bedeutende Mehrwert gegenüber TCO ist somit die Einbeziehung eines messbaren Nutzens. Forrester Research verwendet die TEI-Methode um einen Vergleich des ROI von SaaS gegenüber On-Premise-Lösungen durchzuführen. Typischerweise wird im siebten oder achten Jahr des Lebenszyklus' einer On-Premise-Software ein größeres Upgrade durchgeführt. Flexibilität und Risiko ist eine umfassende Betrachtung von IKT-Entscheidungen durchführbar. In vier Szenarien wird die Wirtschaftlichkeit von SaaS in Unternehmen unterschiedlicher Größe beurteilt. In der Funktion der Unterstützung strategischer Ziele kann der Nutzenbeitrag wesentlich schwieriger gemessen werden. 5. Für IKT-Projekte. Ein TCO-Modell ist weniger als abgeschlossene. fixe Definition zu sehen. Traditionelle TCO-Modelle sind für einen Vergleich von On-Demand-Software mit On-Premise-Varianten nur bedingt geeignet. Diese können beispielsweise durch Schulungsmaßnahmen oder Ausfall von IKT-Infrastruktur entstehen.

und Rentabilitätsüberlegungen zu Cloud Computing mit dem Fokus auf öffentliche Verwaltung. Die Lotus Domino Server werden auf einer hochverfügbaren virtualisierten Server. oder stammen von einem Cloud. Wir haben daher aus einem realen Szenario eines KMU. In der einfachsten Form versucht die Equity Value Analysis (EVA) die Auswirkungen eines neuen Projektes auf die externe Unternehmensbewertung zu messen.B. Entweder gehen die darin erstellten Kostenmodelle aber wenig in die Tiefe [1]. kann das Ergebnis nicht direkt auf ein spezifisches Unternehmen übertragen werden. der Leube Baustoffe29. die außerhalb des Hauses betrieben wird. sind. Die teilweise nicht begründbare Volatilität des Kapitalmarkts ist ein Punkt. Die gegenständlichen Betrachtungen beziehen sich auf die Entscheidung. die für Servicedienstleister der öffentlichen Verwaltung realistisch erscheinen.at/ . Wird bei 50 bis 100 Benutzern noch ein signifikanter Nutzen von SaaS festgestellt.3 Equity Value Analysis (EVA) Ein Nachteil der angeführten Kostenmodelle ist. Aktiengesellschaften).Lösungsanbieter und können somit nicht als „neutral“ bezeichnet werden[6]. jedoch weniger förderlich für Unternehmen.6. Kostenüberlegungen abgeleitet. 6 Rentabilität von Cloud Computing Relevante Literatur bietet eine Übersicht von Kosten. so bleibt in dieser Betrachtung bei höheren Benutzeranzahlen die eigene Infrastruktur die vorteilhaftere Lösung. dass sie zwar gut für Produktionsunternehmen geeignet sind. Rentabilität von Cloud Computing 27 Forrester identifiziert die Anzahl der Benutzer als eine der bedeutendsten Einflussgrößen auf die Wirtschaftlichkeit von SaaS.leube. deren substanzielles asset intellectual property (IP). [5]. also das geistige Kapital der Mitarbeiter und deren Produkte. eine On-Premise betriebene Lotus Notes-Umgebung auf drei Servern durch eine ebenfalls von IBM angebotene SaaS-Lösung zu ersetzen. der gegen die Verwendung dieser Methode als Instrument zur Einsatzentscheidung spricht. Für Budget gesteuerte Unternehmen oder nicht auf einem Kapitalmarkt bewertete Unternehmen ist die Methode allerdings wenig geeignet. Die vergleichbare SaaS-Lösung LotusLive Notes wird von IBM als OnDemand-Alternative für die On-Premise-Lösung Lotus Domino Server 29 http://www. Eine eindeutige Tendenz kann jedoch festgestellt werden [4]. 5. Diese Vorgehensweise ist interessant zur Betrachtung einer Unternehmung aus der Vogelperspektive und für Unternehmungen.und Storage-Infrastruktur betrieben. die auf dem Kapitalmarkt bewertet werden (z. Da die Studie auf einigen allgemeinen Annahmen beruht.

Preissteigerungen finden keine Berücksichtigung. Die technische Nutzungsdauer zentraler Hardwarekomponenten. In der Praxis findet häufig der Zinssatz einer langfristigen Anleihe Anwendung [8]. in dieser Studie die Kapitalwertmethode zur Anwendung. wie Spamfilter und Virenschutz. unbaren Abschreibungen. wie Server und Storage. sondern die ausgabenwirksamen Zahlungen (Cash Flows) in den jeweiligen Jahren dargestellt. [7] kommt. Nicht alle Kosten lassen sich eindeutig aus Buchhaltungskonten oder Belegen ablesen. Eine Investition bewirkt unmittelbar eine Veränderung der liquiden Mittel eines Unternehmens.28 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung angeboten.0 / h kalkuliert.0 / h angenommen. In Anlehnung an die TCOBerechnung von Sanjeev & al. Daher wird für die nachstehende Betrachtung von folgenden Annahmen ausgegangen: Diese Prämissen finden für beide Szenarien Anwendung. Die Höhe des Zinssatzes orientiert sich an den Ertragsmöglichkeiten am Kapitalmarkt. Das dargestellte Kostenmodell bezieht sich auf eine SaaS-Lösung und ist somit strukturell vergleichbar mit einer hybriden Cloud-Lösung. 6. Personalkosten: Für internes Personal wird ein Durchschnitt von € 28. beträgt üblicherweise fünf Jahre. wie Blackberry und anderen Smartphones. ist durch Zusatzdienste möglich. bedingt durch die unterschiedlichen Zahlungsflüsse der beiden Varianten. da diese beide Modelle betreffen und daher die Vergleichbarkeit nicht beeinflussen. diese fließen über den Diskontierungszinssatzes in die Berechnung ein [9].1 Vorbedingungen der Rentabilitätsbetrachtungen Die Fallstudie geht von einer konstanten Anzahl von 100 Benutzern aus. Im folgenden Praxisbeispiel werden daher für Investitionsgüter nicht die jährlichen. Die angegebenen Investitionssummen berücksichtigen keine Finanzierungskosten. Für die Verwaltung kommt in einem ersten Schritt allerdings nur eine private CloudLösung in Betracht. sind bereits Bestandteil des Basisproduktes LotusLive Notes.Ssomit bildet die Analyse der Cash Flows die Grundlage für die Investitionsrechnung. für externe Dienstleister wird mit einem Stundensatz von € 90. . Der Betrachtungszeitraum der TCOAnalyse ist daher auf diesen Zeitraum festgelegt [8]. Sicherheitsfeatures. Es beinhaltet die wesentlichen Bestandteile einer GroupwareApplikation. Auch eine Integration von mobilen Devices. Daher wird der Kalkulationszinsfuß der aktuellen Zinslage entsprechend mit 4 % festgelegt.

07 / kWh wurde ermittelt.5 kByte/s pro Benutzer an. Die nachfolgend dargestellten Ergebnisse stellen die kumulierten. Diese Vorgehensweise entspricht dem Ansatz von Gartner für die Durchführung einer TCO-Analyse. wurde in der Kalkulation eine redundante Internetanbindung berücksichtigt. Gemeinsam mit dem Administrations. Da jedoch für den Bezug der Online-Services eine Internetverbindung notwendig ist. Rentabilität von Cloud Computing 29 Zeitbedarf Personal: Leube besitzt mit dem Betrieb einer Lotus Domino Infrastruktur langjährige Erfahrung. abgezinsten Werte der fünf Jahre dar. Februar 22. wobei die Lotus Domino Umgebung ca. Die Anschaffungskosten der Infrastruktur bilden die Basis der Berechnung. Der Anteil an den Kosten für den Betrieb des Rechenzentrums wurde mit € 140 / Jahr beziffert. dass für beide Lösungen weder Lizenzen. ist auch der SLA der Verbindung zu berücksichtigen. Die Betrachtung der indirekten Kosten beschränkt sich auf die Abwesenheit des Personals durch Schulungen. 2011). 25 Stunden zu Geschäftszeiten. Betriebssystemlizenzen und Energie verwendet. 6. Ein durchschnittlicher Strompreis von € 0. Aus diesem Grund werden keine Ausfallszeiten in der Berechnung einkalkuliert.30 Indirekte Kosten: Durch die virtualisierte Infrastruktur wird derzeit eine Verfügbarkeit der Server von über 99. Server. Über ein Jahr betrachtet. 10 % der Ressourcen verwendet. Bei 100 Benutzern entspricht dies einem Gesamtbedarf von 2 MBit/s. 30 Vgl. Durch die Berücksichtigung einer redundanten Netzanbindung kann der SLA auf ein vergleichbares Niveau erhöht werden. In diesem Fall kann kein dezidierter Einzelserver als Berechnungsbasis dienen. Netzwerk: Für den Betrieb der SaaS-Lösung wurde eine Erhöhung der Bandbreite berücksichtigt.9 % definiert.2 Rentabilität von SaaS vs. Um einen adäquaten Service-Level für die SaaS-Variante zu erreichen. virtualisierte Server.6. bedeutet das mögliche Ausfälle von ca. Storage und Energie: Leube betreibt hochverfügbare. 11. Systeme noch Server vorhanden sind.und Supportpersonal wurden die in die Berechnung einfließenden Zeitaufwände erarbeitet. On-Premise Betrieb – Szenario 1 Im ersten Szenario wird davon ausgegangen. 60 % des Energieverbrauches der Server notwendig. „Deploying und LotusLive Notes verwalten“ (IBM Corporation. Für die Klimatisierung sind ca. Der derzeit verwendete Internetzugang garantiert eine Verfügbarkeit von lediglich 99 % zu Betriebszeiten. Für die Planung der benötigten Netzkapazität gibt IBM als Richtwert den Bedarf von 2. . S. Dementsprechend wurde dieser Faktor für Hardware. IBM hat als SLA-Ziel von LotusLive 99.8 % zu den Betriebszeiten erreicht.

Die von Analysten veröffentlichten Studien beziehen sich ebenfalls auf eine Betrachtung aller Kosten. Werden mehrere SaaS-Applikationen betrieben. da zukünftig höhere Bandbreiten zu günstigeren Konditionen verfügbar sein werden. Szenario 1 Kostenart On-Premise % SaaS % Startkosten . Die meisten Studien mit einem Vergleich zwischen SaaS und On-Premise berücksichtigen keine höheren Kosten für eine Internetverbindung.751 21% 22.338 66% Indirekte Kosten 25. die die redundante Internetanbindung mit höherer Bandbreite beinhaltet. Durch die geografische Lage ist es derzeit nicht möglich.Personal 15. wäre das Ergebnis eindeutig zugunsten von SaaS ausgefallen.624 27% 1.30 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung Alle Kosten von der Beschaffung bis zum Betrieb werden dafür in Betracht gezogen.252 20% 5. Dieser Kostenfaktor wird sich tendenziell über die Laufzeit abschwächen.100 1% Laufende Kosten . Die höheren Internetgebühren werden in dieser Berechnung LotusLive Notes als einzigem Cloud-Dienst zugerechnet. Als einer der größten Kostentreiber der On-Demand-Lösung.445 5% Laufenden Kosten Infrastruktur 22. Die Kostenstruktur des Szenario 1 stellt sich wie folgt dar: . In diesem Zusammenhang ist ein Standortnachteil der Zementwerk Leube GmbH feststellbar. bietet die Variante Software-as-a-Service in den Gesamtkosten einen Vorteil von 5.941 19% 76.Personal 24.Infrastruktur 33. Eine hohe Bandbreite der Anbindung und deren Verfügbarkeit werden vorausgesetzt.403 100% Tabelle 2: Ergebnis des Kostenvergleichsszenario 1 Wie in Tabelle 2 dargestellt. Würden diese Kosten in dieser Analyse ebenfalls nicht berücksichtigt.848 20% Gesamtkosten 122. die Datenleitung zu günstigeren Bedingungen zu beziehen. kann sich der Anteil an den Gesamtkosten einer Anwendung jedoch deutlich reduzieren.852 13% 9.7 % gegenüber der On-PremiseApplikation.673 8% Startkosten .420 100% 115. lässt sich die Position der laufenden Kosten der Infrastruktur identifizieren.

Abbildung 5: Ausgaben über den Zeitverlauf Szenario 1 . Der verbliebene Anteil wird für die Verwaltung der Anwendung und den Benutzersupport benötigt. Rentabilität von Cloud Computing 31 Abbildung 4: Kostenstruktur Szenario 1 Die hier abgebildete Kostenstruktur spiegelt sowohl die ungleichen Startkosten als auch die je Variante unterschiedlichen laufenden Kosten wider.6. Die Reduktion der Personalkosten bei SaaS lässt sich deutlich erkennen.

dass die bestehenden Voraussetzungen für einen Einsatz von SaaS außerordentlich großen Einfluss auf dessen Wirtschaftlichkeit besitzen.Personal Laufenden Kosten Infrastruktur Indirekte Kosten Gesamtkosten On-Premise 0 11. Ein Vergleich zum Szenario 1 verdeutlicht. dass der Vorteil von SaaS bei längerer Nutzung immer geringer wird.100 4. die in der Position „Laufende Kosten – Infrastruktur“ beinhaltet sind.067 24. Mit steigender Nutzungsdauer nähern sich die Kurven an.848 20% 116.Infrastruktur Laufende Kosten .32 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung Über den Zeitverlauf lassen sich die deutlich geringeren Anfangskosten von SaaS beobachten.050 39% 1.195 2% 59.252 % 0% 19% 41% SaaS 11.Personal Startkosten .797 % 10% 1% 4% 23. Wie aus Tabelle 2 hervorgeht. On-Premise Betrieb – Szenario 2 In diesem Szenario werden die Auswirkungen eines Umstieges von der bestehenden On-Premise-Infrastruktur zu Software-as-a-Service betrachtet.338 65% 22. Szenario 2 Kostenart Startkosten . Wiederum ein wesentlicher Kostentreiber sind die Gebühren für die Internetverbindung. Aus dieser Tendenz ist zu erkennen.631 100% Tabelle 3: Ergebnis des Kostenvergleichs Szenario 2 In diesem Szenario ist ein signifikanter Vorteil von 49 % der bestehenden On-Premise-Lösung gegenüber einer SaaS-Applikation festzustellen. kann die SaaS-Lösung jedoch einen zusätzlichen Nutzen bieten. 6.549 1. . bietet aus Sicht der Gesamtkosten keine der beiden Lösungsvarianten einen signifikanten Vorteil.563 100% 76. Um das IT-Personal für Aufgaben des Kerngeschäftes zu entlasten.3 Rentabilität von SaaS vs.

laufenden Personalkosten von SaaS diesen Vorteil nicht kompensieren. Schulungen und die dadurch ausgelösten Fehlzeiten verursachen indirekte Kosten. Dieser Aufwand ist im Beispielunternehmen als Bestandteil einer umfassenden Kostenbetrachtung zu berücksichtigen. Das in Betrieb befindliche System verursacht keine Startkosten. die maßgeblichen Anteil am Ergebnis besitzen. jedoch können die geringeren. . Ein neues System ohne Schulung stößt erfahrungsgemäß auf Akzeptanzprobleme. Rentabilität von Cloud Computing 33 Abbildung 6: Kostenstruktur Szenario 2 In der Darstellung nach Kostenstrukturen lässt sich ein weiterer Kostentreiber erkennen.6.

Für etablierte und gewachsene Unternehmensstrukturen bietet ein Parallelbetrieb oder teilweise Verlagerung von Funktionen in eine Cloud Lösung.und Ablauforganisationen „auf dem grünen Tisch“ entworfen werden. wenn keine Vorinvestitionen und abhängige Kosten eines internen IT-Betriebs anfallen würden (Szenario 1).zu Entscheidungsmodellen Im vorhergehenden Abschnitt wurde die Anwendung des TCO-Kostenmodells auf eine Cloud Einsatz-Entscheidung angewandt.und Kundenzufriedenheit. 6. Eine berücksichtigte Erneuerung von Server und Storage im dritten Betriebsjahr der On-Premise-Variante besitzt kaum eine Auswirkung auf den Trend. 100 MitarbeiterInnen anbietet. werden in beiden Szenarien gleichbleibende Bedingungen angenommen. 7 Von Kosten. um möglichst viele von einer Entscheidung betroffenen Stakeholder zu befriedigen.563 des Inhouse-Betriebs (Szenario 2). Welches der Kostenmodelle ist das Richtige als Basis für Entscheidungen? Die „Qualität“ einer Entscheidung hängt neben den monetären Aufwendungen (Kosten) maßgeblich von weiteren Faktoren. Abschließend zu den angestellten Berechnungen ist anzumerken. New Public Management hat mit einer Überbetonung der Kostensicht und schließlich der Manifestation des „Billigstbieterprinzips“ im BVerG (an dem sich nach übereinstimmender Meinung die öffentliche Verwaltung gegenüber dem Bestbieterprinzip orientieren sollte) manifestiert. Die Qualitätsmodelle der Stakeholder hängen dabei maßgeblich . Ein weiterführender Betrieb der On-Premise-Lösung ist eindeutig zu bevorzugen. bietet eine Cloud Lösung bei alleiniger Betrachtung der Kostenkomponente. dass die wesentliche Stärke der Flexibilität von SaaS in dieser Fallstudie keinen Einfluss besitzt. ab. Vorteile. Fehlertoleranz. Können Organisations. In diesem Beispiel ist kein zwingender Systemwechsel erforderlich. Somit sollen alleine Kosten ausschlaggebend sein.B. wie z. Nachdem sich das Beispielunternehmen in einem wirtschaftlich stabilen Umfeld mit geringen Veränderungen befindet.631 um 95 % höher gegenüber EUR 59.4 Schlussfolgerungen Die notwendigen Erstinvestitionen in eine SaaS-Lösung für eine Unternehmung. können sich nicht innerhalb von fünf Jahren amortisieren: Die Gesamtkosten liegen mit EUR 116. die IT-Dienstleistungen für ca. Eine Cloud-basierte SaaS Lösung würde sich in einem Betrachtungszeitraum von fünf Jahren rentieren.34 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung Abbildung 7: Ausgaben über den Zeitverlauf Szenario 2 Auch bei einer Betrachtung der Kosten über den Zeitverlauf ist keine Tendenz zugunsten von SaaS feststellbar. Mitarbeiter. das TEI (Total Economic Impact) und die Equity Value Analysis (EVA) vorgestellt und umfangreichere Modelle jenseits reiner Kostenfaktoren präsentiert.

Eventuell höhere Einführungskosten müssen jedenfalls transparent darstellbar sein und sich innerhalb einer Legislaturperiode rechnen. SPFU) der Technologie oder des Werkzeuges in der eigenen (Arbeits-)Umgebung Jede der drei Kategorien beinhaltet Fragen. Es wurden daher umfassendere Entscheidungsmodelle entwickelt. 7. zum Werkzeug. . Die Verwaltung verknüpft neben dem Kostenaspekt vor allem Punkte. Daran anschließend kann im nächsten Abschnitt detaillierter das MAUT (Multi-Attributive Utility Theory) und dessen praktische Anwendung demonstriert werden. PU) einer Technologie oder eines Werkzeuges. Dies geschieht mit Hilfe von Aussagen zur Technologie bzw. Hierbei wird die ungerade Anzahl von Skalenpunkten gewählt. PEU) einer Technologie oder eines Werkzeuges. wovon einige (MAUT) breite Anwendung in der (US-)Verwaltung finden. zu denen eine befragte Person auf einer Zustimmungsskala (Agreement Scale) mit ungerader Anzahl von Skalenpunkten antworten kann.1 Technology Acceptance Model (TAM) Das Technology Acceptance Model (TAM) ist ein praxisbewährtes und zuverlässiges Konzept zur subjektiven Nutzenbewertung von IT-basierten Technologien und Werkzeugen. Nachhaltigkeit der Entscheidung und zukünftiges Entwicklungspotential. Kosten sollten somit schnell sinken. um eine neutrale Antwort zuzulassen. Dabei werden im TAM verschiedene Kategorien hinsichtlich der Anwendung einer subjektiv zu bewertenden Technologie bzw. eines Werkzeuges betrachtet. Der Steuerzahler wünscht sich möglichst rasch eine „billigere“ Verwaltung.7. Somit sind auf Grund der verschiedenen Blickwinkel der befragten Personen auf die Software und deren unterschiedliche Aufgaben und Verantwortungsbereiche in den jeweiligen Organisationen auch tendenziell unterschiedliche Antworten auf die Fragen des TAM zu erwarten. Anwendung (Perceived Ease of Use. Von Kosten.zu Entscheidungsmodellen 35 vom jeweiligen Blickwinkel und den subjektiven Präferenzen ab. Die Zielkonflikte anhand der genannten Punkte machen deutlich. Diese sind • • • die subjektiv empfundene Nützlichkeit (Perceived Usefulness. wie Servicequalität. Politiker sehen Cloud Computing (auch) als Maßnahme der Strukturreform. die verschiedene Aspekte der jeweiligen Kategorie beleuchten. die subjektiv empfundene Einfachheit der Benutzung bzw. Im Folgenden werden daher kurz ausgewählte Entscheidungsmodelle vorgestellt um deren Charakteristika gegenüber rein auf Kostenbasis fokussierte Entscheidungen zu verdeutlichen. sowie die Selbstvorhersage der zukünftigen Benutzung (Self-predicted Future Use. dass eine Entscheidung zu Cloud Computing in der Verwaltung nur sehr eingeschränkt auf die Kostenfrage reduziert werden kann.

wo verfügbar erforderlich sowie eine durch Interviews gestaltete Ermittlung von Kausalitäten für etwaige Abweichungen der Befragungsergebnisse zwischen den einzelnen Sichten. die Identifizierung der relevanten Kostendaten pro Prozesseinheit bzw. Individualität und Umweltauswirkungen erfordert [10]. 2. Grundsätzlich sind Zielsetzungen sachlogisch zu unterscheiden. Qualität. Die Modellierung der Lebenszykluskosten umfasst die Schritte [10] • Aufstellen eines Kostenstrukturplans o Trennung in fixe und variable. Beschaffungs-. wie z.und Gemeinkosten o Trennung in einmalige und wiederkehrende. Verfügbarkeit. ob Investitions-. Kern des Cloud Computing-Konzepts ist ein Systemdenken. Managemententscheidungen zu fällen sind. direkte und indirekte. Leistung. betriebliches Entscheidungsinstrument zur ganzheitlichen Beurteilung spezifischer Handlungsalternativen über einen festgelegten Lebenszyklus im Sinne übergeordneter Unternehmensziele. Die bekannten Cloud Computing-Verfahren zeichnen sich durch Formen von Kostenstrukturplänen. 4.und Folgekosten o Trennung in ökologische und konventionelle Kosten (Externalitäten) . Zu bemerken ist.B.bzw. das die Elemente Kosten. Zeit. Kunde. Diese wichtigen Kriterien decken jedoch nur einen Teil der methodischen Anforderungen an den Ablauf eines Cloud Computing ab.oder Vertriebs. Subsystem des Produktsystems sowie der Aggregation der Lebenszykluskosten über alle Lebenszyklusphasen. Diskontierungen und Inflationsbereinigungen aus.36 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung Daher ist eine Auswertung der Antworten nach den Sichten • • • Entwickler/Entwicklung Management weitere Funktionen/Rollen. Kostenschätzungen. dass trotz bestehender Normen kein allgemeingültiges Ablaufschema existiert. Cloud Computing ist anwendungsspezifisch und zielabhängig. 7.und Folgekosten sachlogisch verknüpft. Erst. Die vier chronologischen Schritte für den Cloud Computing-Prozess nach Lichtenvort [11] sind 1. 3. das Erst.2 Life-Cycle Costing Cloud Computing ist ein zielgerichtetes. Optimierungs. Festlegung des Ziels und Untersuchungsrahmens Informationsbeschaffung Identifizierung und Interpretation von hot spots Sensitivitätsanalyse und Diskussion Ziel des zweiten Arbeitsschrittes ist die Informationsbeschaffung. in Einzel.

Sogenannte öffentliche Güter. Porter beschreibt in The competitive advantage of nations. wie der Umweltverträglichkeit. Selbst politisch motivierte Faktoren können in multivariaten Entscheidungsmodellen rationalisiert werden. wie die optimale Standortwahl von Großbauvorhaben (Staudämme. dass Märkte entstehen. -simulation. Gehsteige und öffentliche Beleuchtung sind Beispiele für solche gesellschaftliche Leistungen. betrieben werden und das fast immer defizitär. Daneben gibt es aber Güter. können nur von einem Kollektiv. die so komplex sind. Die Multi-Attribute Utility Theory (MAUT) ist in den USA eine verwendete Methode der öffentlichen Verwaltung um komplexe Entscheidungsfindungen. lässt sich aber aus verschiedenen Blickwinkeln erklären. Kernkraftwerke) [12]. 7. also einem Staat und dessen Organen. Straßen. Strategische Technologieentscheidungen sind ein prädestinierter Anwendungsfall von MAUT. verbunden. Diskutiert werden drei separate Ergebnisvektoren eines ökologieorientierten Cloud Computing sowie eines gesellschaftsorientierten Cloud Computing und die Bildung einer um sozioökonomische Aspekte erweiterten Ökobilanz als Basis für Entscheidungen. dass kein privatwirtschaftlicher Markt entstehen kann. 8 Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung Die Existenz einer öffentlichen Verwaltung ist vordergründig auf Gesetze begründet. weil sie durch niedrigere Transaktionskosten die optimale Allokationsfindung von Angebot und Nachfrage fördern. Das Angebot defizitärer Leistungen ist mit ein Grund für die Einhebung von Steuern. -prognose o Top-down und Bottom-up-Verfahren Kostenaggregation o Berücksichtigung des Zeitwerts des Geldes (Diskontierung) o Sortierung (Ranking) Kostenanalyse (qualitativ und quantitativ) Sensitivitätsanalyse Eine Aggregation zu einer einzelnen Zahl wird der Erstellung einer Ökobilanz nicht gerecht.8. Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung 37 • • • • o Zuordnung von Kostenträgern und -elementen Kostenmodellierung o Kostenschätzung. zu unterstützen.und Entscheidungsmodellen stellt Entscheider vor das Dilemma: Welches Modell soll verwendet werden? Decision support systeme speziell für den öffentlichen Bereich entschärfen dieses Problem.3 Nutzentheorie – Multi Attribute Utility Theory (MAUT) Die Vielzahl an Kosten. . die potentiell von allen Mitgliedern einer Gesellschaft verwendet werden. Kostengrößen wie ROI oder TCO werden mit der Technologieakzeptanz und teilweise subjektiven Größen.

Im Gegensatz zur Politik.B. 8. Entscheider der Verwaltung geraten dabei rasch in den Konflikt.uk/green_book_guidance_stated_preference.gov. Um Effizienzüberlegungen anstellen zu können. was konsequenterweise zur Folge hat. Das allgemeine Verwaltungsverfahrensgesetz (AVG) verpflichtet die Verwaltung. können aber eventuell zu einem lokalen und. Entscheidungen der Verwaltung sollten daher langfristig effizient.38 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung Der Staat bietet neben nicht-marktfähigen Leistungen auch Dienste an. die zwar politisch beschlossen werden. aber eingeschränkt.htm . einerseits eine Vielzahl an Entscheidungsvariablen. Nackte finanzielle Zahlen sind zwar das einfachste Mittel um Effizienz darzustellen. Für Verwaltungen gilt dieses Prinzip ebenfalls. Aus einer gesetzlichen und moralischen Verpflichtung hat die Verwaltung eine Rechenschaftsverantwortung. die häufig gegengesetzt Wirkrichtungen haben.hm-treasury. abhängig von der Berechnungsmethode. die sie z. wie die Unterstützung und der Erhalt von kirchlichen Einrichtungen oder Zuwendungen an Minderheiten. Der öffentliche Bereich bietet zu einem überwiegenden Teil nicht marktfähige Güter und Dienstleistungen an.1 Werterstellung in der öffentlichen Verwaltung In der Privatwirtschaft kann der Marktwert durch volkswirtschaftliche Gesamtrechnung ermittelt werden. die eine moralische Wertvorstellung ausdrücken. womit dieser Marktwert nur schwierig ermittelt werden kann. diese Tätigkeit unter der Prämisse der Sparsamkeit und Effizienz durchzuführen. kurzfristigen Optimum führen. erfüllt. aber jedenfalls quantifizierbar und operationalisierbar sein. aber inhaltlich von der Verwaltung gestaltet werden. in ihre Überlegungen miteinzubeziehen und zweitens diese Entscheidungen auch nachvollziehbar argumentieren zu müssen. die vor allem gestaltend tätig wird. dass ein Mehrwert nur durch größeren Mitteleinsatz erzeugt werden kann. ist es die Aufgabe der Verwaltung im Hoheitsbereich. Der Summary Guide „Economic Valuation with Stated Preference Techniques“31 widmet sich als Ganzes dieser Herausforderung: Wie kann für nicht-monetäre Größen eine Aufwand-Nutzen – Schätzung vorgenommen werden? Diese Beispiele sollen eines verdeutlichen: Entscheidungen der Politik können niemals nur unter dem alleinigen Gesichtspunkt der Kosteneffizienz getroffen werden. Eine gestaltende Funktion ist immer auch eine strategische Funktion und strategische Funktionen können niemals nur unter der Prämisse der Kosteneffizienz getroffen werden. somit in ihrer Höhe gar nicht quantifizierbar sind. in Form von Förderprogrammen. ist 31 http://www. Neben der Gesetze exekutierenden und politische Vorgaben umsetzenden Funktion. kommt der Verwaltung aber auch eine gestalterische Rolle zu. Häufig werden daher die Kosten zur Serviceerbringung als gesellschaftlicher Wert angesetzt. Gesetze und Verordnung durchzuführen. Effizienzüberlegungen bleiben bei diesem Modell jedoch außen vor.

Impact Assessment guidance“33. 8.8. Maßnahmen in unterschiedlichen öffentlichen Institutionen können zu einer gemeinsamen Zielerreichung beitragen. den Output der öffentlichen Verwaltung nicht linear an den Mitteleinsatz zu koppeln und Performanceindikatoren (PIs) anzuwenden. Zeitliche Verzögerungen zwischen Mitteleinsatz und Ergebnisevaluierung erschweren diese Betrachtungen zusätzlich. Der von öffentlichen Verwaltungen erstellte Wert muss in einem breiteren Kontext betrachtet werden. wie Wirtschaftswachstum oder Benchmarks wie dem HDI32. Dem Spannungsfeld zwischen Kosteneffizienz und Wertschöpfung „für alle“ widmet sich der Annex zum „HM Treasury Green Book . wie Wohlstand oder gesellschaftliche Wertvorstellungen.gov. Kernaussage ist: Eine Nutzenanalyse hat in der öffentlichen Verwaltung immer ihren Ursprung in den Kosten. korreliert der erste Sub-Prozess Verbesserungen der Orgnisationsperformanz mit technologischen Auswirkungen. Obwohl politische Entscheidungsträger an Endergebnissen. interessiert sind.wikipedia. da die Auswahl an Messkriterien politischer Einflussnahme unterliegt. größere Kommunikationseffizienz 32 33 http://en. was eine isolierte Betrachtung von Mittelaufwand und globaler Zielerreichung erschwert.2 Der Beitrag der IT an der Werterstellung von öffentlichen Verwaltungen Gemäß der Ausarbeitung von Soh und Markus ergibt sich der Zusammenhang zwischen Organisationsperfomance und dem Einsatz von Informationstechnologie aus dem Zusammenwirken dreier „idealer“ Subprozesse [14]: Abbildung 8: How IT Creates Business Value (Soh und Markus 1995) Von rechts nach links betrachtet. Langzeiteffekte.uk/data_greenbook_impact_assessments. aber eine Reihe von beeinflussenden zusätzlichen Faktoren darf nicht ignoriert werden. berücksichtigen. die Umgestaltung von Geschäftsprozessen.org/wiki/Human_Development_Index http://www. Diese Auswirkungen können bessere Produkte und Services. sind die beeinflussenden Faktoren häufig nicht unter deren alleiniger Kontrolle und Ergebnisse nicht in einer Legislaturperiode messbar [13].hm-treasury.htm . Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung 39 es daher notwendig.

Konkurrierende Angebote müssen daher kritisch auf offensichtlich niedrige Preise hin untersucht werden. Für die öffentliche Verwaltung muss eine kritische Analyse erfolgen. die erfüllt sein müssen um den IT-Einsatz zu einem positiven Organisationsergebnis zu führen. Angebote gegenüber der öffentlichen Verwaltung werden. betrachtet. Organisatorischer Wandel ist das Verbindungsstück zwischen technologischen Ressourcen und den erzielten (positiven) Ergebnissen durch deren Einsatz.3 IT-Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung vs. Privatwirtschaft Vor jeder Einsatzentscheidung im Bereich der IT gilt es ein paar grundlegende Prinzipien zu berücksichtigen. . Soll ein IT-Dienstleiters der öffentlichen Verwaltung die Netzwerkinfrastruktur selbst betreiben oder auslagern? 2. die im Bereich der öffentlichen Verwaltung. beinahe ausschließlich nach dem Billigstbieterprinzip vergeben. Software und IT-Services von jeder Organisation benötigt werden. In Richtung „IT use process“ wird die organisatorische Auswirkung von IT-Einsatz in Relation zu „IT assets“. dass Hardware. Diese Prozesskette beschreibt den Beitrag der IT an der organisatorischen Gesamtleistung. Leider ein Widerspruch in sich. Die Annahme ist. bedingt durch deren Versorgungsfunktion. eine teilweise geänderte Bedeutung erlangen: 1. Dieses Prinzip gilt in der Privatwirtschaft (auch bei Anwendung von offener Innovation) uneingeschränkt. aber versteckte Kosten sind eine Realität im IT-Geschäftsbereich. Diesen schmalen Gewinn bei der Vergabe holen sich Anbieter über exzessive Wartungskosten und versteckte. jedoch nur ein Teil der Investitionen zum organisatorischen Gewinn beitragen kann. aber notwendige Leistungen zurück.40 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung und letztlich auch die Adaption dynamischer und flexibler Organisationsstrukturen durch Ausnutzung der technologischen Möglichkeiten sein. Source niemals dein Kerngeschäft aus. aber nicht hinreichende Bedingungen. 8. sofern nicht politisch beeinflusst [15]. Berücksichtige versteckte Kosten. Der dritte SubProzess („conversion process”) verwandelt IT-Investitionen in strategische Ressourcen. die erst im Projektverlauf transparent werden. also der IT Infrastruktur und dem dazu notwendigen Wissen des Einsatzes und des Betriebs verbunden mit Managementfähigkeiten. Die Abbildung zeigt auch einige notwendige. gesellschaftlichen oder technischen Wandel von der Gesellschaft ( Wirtschaft) besser und effizienter erbracht werden kann. ob traditionelles Kerngeschäft nicht durch technologischen.

auch im volkswirtschaftlichen Kontext. verringern die Chance zur Förderung der internen Innovationen. Änderung der innovativen Kapazitäten. Nach Klärung dieser fundamentalen Punkte beginnt der IT-Planungsprozess. wenn sie mit Schulungsmaßnahmen begleitet wird. Dies führt zu der Unsicherheit. Unterstützt die Entscheidung. ITEinsatzentscheidungen. internen Systeme mit der neuen Technologie besteht. 4. Umsetzer und Manager entwickeln auf diese Weise neue Geschäftsideen. kann außerdem zu freien Humankapital führen. von welchen erwartet wird. Im Gegenzug kann die ITEinsatzentscheidung auch zu erhöhter Kreativität führen. ein wissensnotwendiges Abhängigkeitsverhältnis gegenüber Dritten stattfindet. dass man nicht bestimmen kann.8. Vor jeder IT-Entscheidung muss die Frage stehen. da von den potentiellen Auswirkungen ein größerer Benutzerkreis (interne Abteilungen oder die Bevölkerung) betroffen sind [14]. indem sie aktiv Dinge umsetzt. Hingegen ist IT-Einsatzplanung in der öffentlichen Verwaltung inkrementell. aufgrund fehlender Schnittstellen. die dazu führen. die unternehmensspezifischen Gegebenheiten in neue Programme und durch passende IT-Infrastruktur umzusetzen. 5. Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung 41 3. einerseits mit der bestehenden Infrastruktur technisch als auch organisatorisch kompatibel ist oder ob eine „Unvereinbarkeit“ bzw. dass die MitarbeiterInnen neue Technologien und Verfahren lernen. Eine Organisation lernt. Outsourcing von IT. der in der Privatwirtschaft umfassend und letztlich auf rationalen Faktoren beruht. Bretschneider untersuchte die Hauptunterschiede mit denen ITEntscheidungsträger der öffentlichen Verwaltung gegenüber jenen der Privatwirtschaft konfrontiert sind. welche IT-Infrastrukturelemente in der Zukunft strategisch wichtig sein und heute nicht ausgelagert werden sollen.. gegenüber den Stakeholdern aufzutreten. insofern sie eine Verlagerung des Know-Hows nach außen bedeutet. die eine Verlagerung des Know-Hows in Richtung der Anbieter mit sich bringt. dass neue Geschäftsmöglichkeiten durch Unterstützung der EDV-Systeme entstehen werden. langfristig effizient und effektiv. Unteilbarkeit der bestehenden. das kreativ am Kerngeschäft beteiligt werden kann. Wenn wichtige IT-Komponenten ausgelagert werden bzw. ob die Komponente. durch Learning-by-doing. Auf anderer Seite sind es die IT-Abteilungsmitarbeiter. so sie nicht zum Kerngeschäft gehört. Sie umfassen unter anderem: . Technologische Unteilbarkeit. kann man nicht mehr erwarten. Auch die Systemevaluierungsphase wird länger und tiefgreifender sein. Unterstützt organisationales Lernen.

Öffentliche Einrichtungen unterliegen häufig einer Rechenschaftspflicht bzw. Laxenburg) entwickelt [20]. IT-Entscheidungen öffentlicher Verwaltungen und deren nachgelagerter bzw. wie sie in der multiattributiven Nutzentheorie benötigt werden. stehen unter der (meistens finanziellen) Kontrolle anderer staatlicher Einrichtungen bzw. Ein weiteres. Als Anhang zum „HM Treasury Green-Book“. Während Privatunternehmen ihr Marktengagement auf Basis wirtschaftlicher Überlegungen abwägen können. MAUT wurde neben den theoretischen Grundlagen auch maßgeblich in Österreich am Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA.4 Entscheidungen bei einer Vielzahl von ? Einflussfaktoren – MAUT Der theoretische Rahmen für die multiattributive Nutzentheorie MAUT wurde bereits 1947 durch Morgenstern und von Neumann gelegt [17]. . die häufig nicht wirtschaftlich „bearbeitet“ werden können. beschreiben die Autoren im Multi-criteria analysis: a manual eine Vielzahl an Entscheidungsmodellen und empfehlen eine Methodenanwendung aus dem Umfeld der Multiple Criteria Decision Analysis [16]. Die Rechenschaftspflichten hinsichtlich der Auswahlbegründung von Hard. aber erst 1976 durch Keeney und Raiffa als Weiterentwicklung der generellen Nutzentheorie beschrieben [18]. Aus dieser Notwendigkeit zur Transparenz und Auskunftspflicht leiten sich funktionale und organisatorische Notwendigkeiten ab. um IT-Entscheidungen zu begründen.42 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung • • • IT-Manager müssen aufgrund zahlreicher (impliziter und habitualisierter) Abhängigkeiten über Organisationsgrenzen hinweg ihre Entscheidungen argumentieren. den BürgerInnen direkt. umfassendes Dokument zum Thema Entscheidungsfindung in der öffentlichen Verwaltung wurde vom Department for Communities and Local Government 2009 herausgegeben. basierend auf exakten Methoden der Messtheorie zu identifizieren [19]. als das im Bereich der Privatwirtschaft der Fall ist.und Software sind zwischen IT-Managern der öffentlichen Verwaltung und jenen des privaten Sektors unterschiedlich. ausgelagerter Dienststellen sind durch den wechselseitigen Einfluss aus Effizienzbestrebung und politischem Konsens absichtlich inneffizient. Eine weiterer Unterschied sind die bedienten Benutzerschichten von ITSystemen der öffentlichen Verwaltung und jener der Privatwirtschaft. dass finanzielle Kriterien nicht ausreichen (sollten). 8. haben öffentliche Verwaltungen wesentlich geringere Selbstentscheidungsfähigkeiten: Sie müssen Märkte bedienen. dem Leitfaden für Projekte und Entscheide der Verwaltung Großbritanniens. Barzilai hat 2005 schließlich Regeln vorgestellt um Nutzenfunktionen. Die vorhergehenden Ausführungen haben verdeutlicht. Eine dieser Notwendigkeiten ist eine nachvollziehbare Begründung von IT-Auswahlentscheidungen.

Verwaltungssicht. eine optimale Allokation zu finden. Komplexe Entscheidungen in der Verwaltung können nicht immer auf rein rationale und jedenfalls quantifizierbare Größen reduziert werden. Umsetzersicht. die häufig der Berichtspflicht unterliegt und begründbare Entscheidungen treffen muss. die sich an Wahlzyklen und Profilierungsdenken anstatt an Wertschöpfungsketten orientieren [15]. IT-Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung – das MAUT Vorgehensmodell 43 MAUT gehört als Untergruppe zur Multi-Criteria Decision Analysis (MCDA) und soll Entscheidungsträger in Situationen einander widersprechender oder auf einander in Konflikt stehender Eingabekriterien unterstützen. politische Sicht). . die zwar nicht rational erklärbar sein müssen. Im Gegensatz zur MCDA setzt die MAUT das Vorhandensein von Nutzenfunktionen voraus. die Änderungen an Eingabefaktoren in Relation zu messbaren Größen einer Entscheidung setzt und in Verbindung mit einer Risikoanalyse zur Vorauswahl von Optionen herangezogen werden kann. Die exakte und funktional begrenzende Problemdefinition hilft richtungsweisend bei den nächsten Schritten. unter einer Auswahl an Alternativen und möglicherweise unter Unsicherheit bezüglich der Eintrittswahrscheinlichkeit von Einflussgrößen. die Einbeziehung der erklärenden Verhaltensforschung. das wir an dieser Stelle als generelles Modell zur Rationalisierung von Entscheidungen in der öffentlichen Verwaltung beschreiben um es im nächsten Abschnitt im Bereich IT-Ausgaben zu operationalisieren. Dazu gehören auch der wichtige Teil der Informationsaufbereitung im Entscheidungsverlauf und gegebenenfalls die Darstellung aus verschiedenen Perspektiven (AnwenderInnensicht. sondern wie reale Einflussgrößen als Entscheidungsattribute modelliert werden können. präzise Angaben zur Einschränkung des Entscheidungsproblems zu machen. Der Anwendungsfall der MAUT ist das klassische Problem eines Entscheiders. aber jedenfalls aufgestellt werden können. 1. In diesem Schritt ist es notwendig.9. Ein wichtiger Aspekt ist neben der fundamentalen Verankerung in der klassischen Nutzentheorie. mit ein Grund der Verbreitung von MAUT in der öffentlichen Verwaltung. 9 IT-Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung – das MAUT Vorgehensmodell Halpern hat in Thought and Knowledge: An Introduction to Critical Thinking ein Vorgehensmodell zur praktischen Anwendung der MAUT vorgestellt [21]. Die Frage ist daher nicht ob. Mertens nennt in Fehlschlägen bei IT-Großprojekten der öffentlichen Verwaltung den Einfluss der Politik in Entscheidungen. Unterstützung erhält der Entscheider durch die Methode der Sensitivitätsanalyse. Entscheidungsrahmen schaffen. Entscheidungen können dadurch rationalisierbar und somit nachvollziehbar gestaltet werden.

die auswahlentscheidend wirken. identifiziert. Prinzipiell können diese Gewichte nach individuellen Vorstellungen vergeben werden. Die Faktoren werden anschließend der Reihe ihrer Faktorenwerte nach. Die Faktorengewichtung (1-5) wird mit jedem Alternativengewicht multipliziert und in eine zusätzliche Spalte neben den Alternativen eingetragen. Positive Werte bedeuten einen positive/günstige/“pro-„ Wirkung des Faktors auf die Entscheidung. . In diesem Schritt werden alle Erwägungen. abhängig von der Größe oder vermuteten Tragweite der Entscheidung. 5. +2 gewichtet. anstatt sie voreilig als Bauchentscheidung zu eliminieren. mit den wichtigsten (5) zuerst. Faktorenauswahl. Im Einsatzfall sollten sie aber jedenfalls begründet werden können. Jedem identifizierten Faktor wird ein Gewicht auf der Skala 1 (geringe Bedeutung) bis 5 (hohe Wichtigkeit) zugeordnet. Alternativengenerierung. Externe ExpertInnen. Alle möglichen und sinnvollen Alternativen nach der Problemdefinition aus Schritt 1 werden identifiziert. vermutlich ungeeignete Alternativen durch die nachvollziehbare Modellanwendung auszumustern. 0. +1. da sie auch persönliche Präferenzen ausdrücken können. von oben nach unten in einer Spalte angeschrieben. Der Wert „0“ bedeutet indifferente Wirkung (positiv oder negativ). Literaturrecherche und Internetrecherche sind mögliche Quellen zur Alternativenfindung. Auch hier gilt es. Alternativen sollten in diesem Schritt nicht voreilig ausgeschlossen werden – es ist besser. -1. Entscheidungsberechnung. 3. Die Alternative mit der höchsten Summe der jeweiligen Produktwerte ist die „beste“ Alternative. Gewichtung der Faktoren. negative Werte eine verzögernde/negative/nachteilige Wirkung des Faktors auf die Entscheidung. Bei gleichen Faktorenwerten soll eine gefühlsmäßige Reihung (ein wenig wichtiger als) vorgenommen werden. 4.44 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung 2. wobei 0 nicht anstatt „Wirkung unbekannt“ verwendet werden darf. ExpertInnen beizuziehen. Diese Gewichte drücken den Einfluss des Faktors als Anteil am Gesamtentscheidungsproblem aus. Die in Schritt 2 identifizierten Alternativen werden pro Faktordimension mit den Werten -2. 6. Gewichtung der Alternativen.

E-Government. nicht-quantifizierbar. Buchhaltung. der Einsatzdomäne (Gesundheitswesen. qualitativ vs. ethisch-moralisch. nicht-funktional. gesellschaftlich. organisatorisch.9.1 Faktoren zur Unterstützung von IT-Einsatzentscheidungen in der öffentlichen Verwaltung Einflussfaktoren für IT-Einsatzentscheidungen in der Verwaltung können in einer Vielzahl von Perspektiven identifiziert werden: Exogen vs. funktional vs. In Optimized ICT project selection utilizing fuzzy system [22] wird ein System zur Auswahl von Projekten unter Unsicherheit vorgestellt und diese Faktoren identifiziert: Alternative 5 . Die Managementliteratur bietet einen umfassenden Überblick zu Kriterien für die Auswahl von IT-Projekten. …). IT-Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung – das MAUT Vorgehensmodell 45 2 faktorgewichtete Alternative 1 faktorgewichtete Alternative 2 faktorgewichtete Alternative 3 faktorgewichtete Alternative 4 faktorgewichtete Alternative 5 Alternative 1 Alternative 2 Alternative 3 Alternative 4 4 3 Faktor 1 (5) Faktor 2 (5) Faktor 3 (4) Faktor 4 (3) Faktor 5 (3) Faktor 6 (2) Faktor 7 (1) -2 0 1 2 0 -1 2 Total -10 0 4 6 0 -2 2 0 0 2 2 0 1 1 0 Total 0 10 8 0 3 2 0 6 multiplizieren 23 Total Total Total 5 6 addieren Abbildung 9: Schematische MAUT-Anwendung 9. technisch. quantitativ aus den Bereichen rechtlich. Viele dieser Kriterien sind unabhängig vom Einsatzumfeld (öffentliche Verwaltung vs. endogen. quantifizierbar vs. sozial. Privatwirtschaft) bzw. politisch. sodass eine kritische Auseinandersetzung mit den angeführten Kriterien und Selektion auf den Bereich öffentliche Verwaltung / E-Government / unterstützende Systeme (Cloud Computing) lohnenswert ist.

Hardwarekosten und erwirtschafteter Überschuss ein und beschränken sich damit vorwiegend auf den Kosten-Nutzen – Aspekt. Als Entscheidungsmodell wird der Analytic Hierarchy Process (AHP. erfordert aber neben der Identifikation von Entscheidungsvariablen die Erstellung einer Entscheidungshierarchie.46 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung Abbildung 10: Faktoren zur Projektauswahl nach und Lee und Kim führen in An integrated approach for interdependent information system project selection [23] die Faktoren Programmstunden. ein der MAUT-Methode verwandtes Verfahren gewählt. erkennen aber die Tatsache der gegenseitigen Abhängigkeiten innerhalb von Entscheidungsproblemen. Das Verfahren ist praxisnah. In dem thematisch ähnlich gelagerten Papier Development of a Project Selection Method on Information System Using ANP and Fuzzy Logic nennen die Autoren die folgenden Einflussgrößen: Abbildung 11: Faktoren nach et. die .al Das Papier ist in mehrerer Hinsicht interessant: Es listet eine Vielzahl an Faktorvariablen zur Entscheidungsfindung auf und berücksichtigt die Unsicherheit von eintretenden Ereignissen. [24]). die entscheidungsrelevant wirken. Analystenstunden. Unterstützungsstunden. Im Gegensatz zur MAUT werden beim AHP Entscheidungsvariablen als Hierarchie dargestellt.

Entscheidungsfaktoren bestimmen. Es entsteht dadurch zwar eine Hierarchie. die relevanten Faktoren zu identifizieren und diese Auswahl nach Möglichkeit zu begründen. sind in einem Top-down-Ansatz die mit der Umsetzung verbundenen Ziele. • Gibt es bereits Optionen. diese ist in der MAUT aber kein beeinflussender Bestandteil des Entscheidungsproblems. mit Ungenauigkeit und Unschärfe behaftet. sondern dient dem Entscheider als Strukturierungshilfe. oder dürfen die einzelnen Optionen aus rechtlicher Sicht (Bundesvergabeverfahren) nicht vorentscheidend (auf einen Anbieter zugeschnittene Ausschreibung)wirken. Die „Kunst“ ist es daher. in wie weit sich die Optionen auf markante Art und Weise unterscheiden. IT-Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung – das MAUT Vorgehensmodell 47 begründet werden muss. Ist der Faktor „Standardsoftware“ etwa ein technischer Faktor oder doch eher eine strategische Organisationsentscheidung (die sich technisch auswirkt)? Die Kriterienauswahl selbst ist ein Entscheidungsprozess und. dann kann nach der Bottom-up-Methode analysiert werden. Aus der Kombination der Faktoren der angeführten Papiere und der Erfahrung aus eigenen Ausschreibungsproblematiken wurden diese Punkte als Faktoren zur IT-Einsatzentscheidung identifiziert: . da Entscheidungen aufgrund ihrer Komplexität immer modellhaft erfolgen. wenn Entscheidungsvariablen geclustert werden. Sind die Optionen noch nicht bekannt. da die Position einer Entscheidungsvariablen in der Hierarchie deren Einfluss auf das Gesamtergebnis bestimmt.9. Nicht alle Entscheidungsvariablen können daher in das Entscheidungsschema mit einfließen. • Die Identifikation wird erleichtert. wie Entscheidungsoptionen einen Wert erzeugen. Die Darstellung als Hierarchie hat den weiteren Nachteil der Subjektivität: Verschiedene Entscheidungsträger können durchaus ein unterschiedliches Verständnis einer taxonomischen Gliederung eines Entscheidungsprozesses haben. Absichten und Unternehmensstrategie und -vision gute Ausgangspunkte zur Identifikation.

bestehenden Systemen Spezifikationen Testing Wartung Erweiterbarkeit durch internes Personal Rückabwicklung des Projektes bei Scheitern uneingeschränkte Nutzungsrechte kostenfreies Vorprojekt Recht Vertrag Regelungen zur Mitwirkungspflicht Sachmängelhaftung Ausschluss von Nachforderungen in der Softwareeinführungsphase Offenlegung der technischen Spezifikationen Integration in bestehendes Test-Framework Wartung durch internes Personal Abbildung 12: IT-Entscheidungsvariablen der öffentlichen Verwaltung .48 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung ROI CAPM Kennzahlen TCO direkt zurechenbare Kosten TEI interner Arbeitsaufwand / gebundenes Humankapital Personalkosten Schulungen Anschaffungskosten Kosten Hardware Betriebskosten Change Requests Dienstleistung Software indirekte Kosten Lizenzen Wartung Mieten Infrastruktur Strom Abschreibungen Unterstützung durch MitarbeiterInnen sozial Unterstützung durch Organisation / Träger politisch Umfeld positive kulturelle Auswirkung auf eigene Unternehmung strategisch positive organisatorische Auswirkung auf das Change Management Eignung in Zukunft günstigere Lösungen anbieten zu können Eignung in Zukunft schneller Lösungen anbieten zu können Verhandlungen "auf Augenhöhe" kompatible Unternehmenskultur Partner Entscheidung Branchenkompetenz Verbreitung / Referenzen / Reputation geringe Abhängigkeit als zukünftiger know-how Träger eingesetze Ressourcen für Projekt angemessen Projekt Planung angemessener Zeitplan geeignete Planungsmethode positiver ökoligischer footprint / unterstützt "Green IT" Attraktivität positive Standardfunktionalitäten. die gegenwärtig nicht benötigt werden erfüllt Anforderungen Umsetzung führt zu BenutzerInnenzufriedenheit Erfüllung von Basel II Erfüllung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutzrichtlinie) Sicherheit Anbindung / Unterstützung für interne Audit Trails Performance Indicators Anbindungsmöglichkeit an internes Backupmanagement Performance Technik Fuktionalität Mandantenfähigkeit redundanter Betrieb dynamische Lastverteilung Cloning einer Instanz und Restauration als neuer Mandant Intrusion Detection politisch gewollt Unterstützung für organisationales Lernen Konnektoren zu kritischen.

Schritt: Entscheidungsrahmen schaffen. an dieser Stelle findet eine Operationalisierung der Faktorvariablen im Modell statt. Alle Faktoren müssen sich an der strategischen Ausrichtung des Unternehmens orientieren [25]. Entscheidungskriterien analysieren. Für die beispielhafte Modellanwendung wurde der fiktive Anwendungsfall „private Cloud Computing“ mit zwei Lösungen angenommen.9. aber kein nationaler Partner Support leisten kann. 1. der international auftritt und weltweit Referenzprojekte aufweisen kann. der ERP. deren Funktion mehr in Kontrolle und nicht in der Motivation liegt. wo Quellcode und Spezifikationen offen liegen. In diesem Schritt sollte das Entscheidungsproblem genau spezifiziert werden um die anschließende Alternativenauswahl zu vereinfachen. Um die Multi-Attributive Utility Theory anwenden zu können ist folgende Vorgehensweise notwendig: 1. Konsequenterweise sind Faktoren. Welche müssen für die Entscheidung unbedingt berücksichtigt werden? 2. (Anhand dieser exemplarischen Modellverwendung ist dieser Schritt nicht möglich. da kein konkreter Anwendungsfall besteht. Bei der Faktorenauswahl darf daher nie das „große Bild“ der mit der IT-Einsatzentscheidung verfolgten Strategie verloren gehen. wie die Unterstützung der MitarbeiterInnen oder positive Effekte auf organisationales Lernen werden nicht berücksichtigt.2 IT-Einsatzkriterien als Faktoren der MAUT Das MAUT-Vorgehensmodell wurde in Abschnitt 9 erläutert. IT-Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung – das MAUT Vorgehensmodell 49 Diese Anzahl an Entscheidungsvariablen ist sehr umfangreich und für eine Modellanwendung nicht praktikabel. Lösung „B“ ist eine Open Source-Lösung. wichtige Faktoren verlieren auf Grund der Unübersichtlichkeit an Relevanz. die aber die Fähigkeiten zur Erhebung übersteigen und den Aufwand der Abwägung nicht rechtfertigen. ITOutsourcer versuchen oft die Qualität ihrer Entscheidung durch große Anzahl an Faktoren zu steigern. Lösung „A“ ist jene eines renommierten Cloud-Dienstanbieters. 9. in Österreich vertreten ist und Support und SLAs anbieten kann. die in der Anschaffung kostenfrei ist. zwischen denen eine Einsatzentscheidung getroffen werden soll. Im Folgenden wird eine begründete Teilmenge der ermittelten Kriterien für eine Modellanwendung der MAUT herangezogen. aus Statistiken etc. gewonnen werden? Welche Werte liegen nicht vor und müssen erst ermittelt werden? 3. Soft-Faktoren des Unternehmensumfeldes. Für quantifizierbare Größen: Welche Werte können aus BI-Systemen. Einzelne.) . Für nicht quantifizierbare Größen: Welche Möglichkeiten bestehen für nicht quantifizierbare Größen rationale und nachvollziehbare Abwägungen zu finden? Eine Reduktion der Entscheidungsvariablen ist unbedingt notwendig. weniger geeignet.

Sicherheit ist für die öffentliche Verwaltung ein hochbrisantes Thema. Hier kalkulatorisches Risiko anzusetzen verbietet sich aufgrund geltender rechtlicher Rahmenbedingungen wie des Datenschutzes. falls das umzusetzende Projekt in die Kernkompetenz der Organisation fällt. Mindestanforderungen an das Risikomanagement werden beispielsweise durch die ISO/IEC 27001 gefordert34.at. ob ein kostenfreies Vorprojekt bzw.gv. Kostenfaktoren müssen einen wesentlichen Bestandteil im Entscheidungsmodell ausmachen.) werden die Alternativen generiert. Wichtige technische Merkmale sind für einen ausgelagerten IT-Dienstleister die Mandantenfähigkeit einer Lösung: Die Umsetzung für ein Ministerium/ein Land/eine Gemeinde kann für weitere Stellen von Interesse sein. Wir wollen hier nur zwei Alternativen einführen: Alternative A. Ein mandantenfähiges System erlaubt es. Aus dem Bereich der Umsetzung kommt ein ganz wesentlicher Punkt: In wie weit kann die Alternative die Anforderungen lt. Aus dem Partner-Bereich ist nachgewiesene Branchenkompetenz ausschlaggebend: Hat der Projektpartner bereits ähnlich gelagerte Projekte für einen vergleichbaren Kunden umgesetzt? Außerdem wird die Qualität des Zeitplans berücksichtigt. rasch für eine weitere Einheit ein logisch getrenntes Service anbieten zu können. dass der ROI der auszuwählenden Alternativen ausreichend genau geschätzt werden kann. Rechtlich ist ein kostenfreies Vorprojekt sowie der Ausschluss von Nachforderungen in der Einführungsphase (Lernphase für beide Seiten) wünschenswert.e-government. Das gebundene Humankapital.B.sicherheitshandbuch. eine Open-Source Lösung.at/uploads/media/CommonAuditTrail_1-0-0_20101202. da hier das Alternativenendergebnis gefühlsmäßig vorweggenommen werden muss. Wichtig im Sinn der Risikominimierung ist die Tatsache. Anschaffungskosten für Hardware sind ebenfalls entscheidend sowie laufende Kosten für Wartung (sowohl extern als auch intern). ein IT-System eines etablierten Softwareherstellers. dem kaum mit UrsacheWirkungsüberlegungen begegnet werden kann. Schritt: Reduktion der Entscheidungsvariablen. 3. wird ebenfalls berücksichtigt. 34 35 https://www. KO-Kriterien. Aus dem Entscheidungsrahmen (z.50 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung 2. der seine Lösung on-premise anbietet und B. Aus dem Bereich der Kennzahlen wird angenommen. Von strategischer Bedeutung ist die Wartbarkeit durch internes Personal. nationale Rahmen geben Mindeststandards für Sicherheit und Audit Trails vor35. eine realitätsnahe Teststellung Teil eines Angebots ist.pdf . da hier organisationales Wissen aufgebaut werden kann. die nur durch die Organisation selbst betrieben werden muss.gv. Schritt: Generierung der Alternativen. http://reference. Pflichtenheft/Lastenheft erfüllen? Subjektiver ist der Punkt „führt zu BenutzerInnenzufriedenheit“. das in einer Projekteingangsphase nicht für andere Projekte zur Verfügung steht. funktionale Beschreibungen etc.

Das Entscheidungsmodell der MAUT ergibt sich damit zu: . IT-Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung – das MAUT Vorgehensmodell 51 Aus dem Umfeld-Bereich ist die Unterstützung des Trägers entscheidend: Als Strategieelement wäre es wünschenswert.9. wenn das Projekt eine positive Auswirkung auf das organisatorische Change Management hat und zukünftige Projekte schneller und aus Kundensicht kosteneffizienter umgesetzt werden können.

52 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung Faktoren Kosten direkt zurechenbare Kosten Kennzahlen ROI Personalkosten interner Arbeitsaufwand / gebundenes Humankapital Schulungen indirekte Kosten Hardware Anschaffungskosten Software Lizenzen Wartung 5 5 5 5 5 5 Technik Sicherheit Erfüllung von ISO/IEC 27001 / 27002 Anbindung / Unterstützung für interne Audit Trails Fuktionalität Mandantenfähigkeit Wartung Wartung durch internes Personal 2 0 0 -1 -2 4 3 2 6 0 0 6 3 3 1 2 3 6 0 1 0 3 6 6 Recht Vertrag kostenfreies Vorprojekt Ausschluss von Nachforderungen in der Softwareeinführungsphase 2 2 4 2 4 4 4 Projekt Partner Branchenkompetenz Planung angemessener Zeitplan Umsetzung erfüllt Anforderungen 5 2 10 1 5 10 3 1 3 0 0 6 3 2 6 -1 -3 6 Umfeld sozial Unterstützung durch Organisation / Träger strategisch positive organisatorische Auswirkung auf das Change Management Eignung in Zukunft günstigere Lösungen anbieten zu können Eignung in Zukunft schneller Lösungen anbieten zu können 4 1 4 2 8 8 3 4 4 Ergebnis Abbildung 13: Anwendung der MAUT für ein IT-Entscheidungsproblem g Alte rna t ive I Gew ich te te A ltern Alte a tive rna t I ive I I gew ich te te A ltern Max a tive imal e Pu II nkte anz a hl 1 5 2 10 10 0 2 10 1 -1 5 -5 10 10 -1 0 2 -5 1 2 0 5 10 0 10 10 10 10 2 8 0 0 8 0 0 1 3 6 0 0 1 4 8 1 4 0 0 8 146 Gew ich tu n 74 47 .

Anschaffungskosten für Hardware sowie Lizenz. Sämtliche kostenrelevanten Faktoren wurden mit dem Einfluss „5“ bewertet: Sie stellen die wichtigste Größe dar. Schulungskosten. Eine Gewichtung mit „1“ ist in unserer Modellanwendung nicht vorgesehen. Visualisiert als Zahlenstrahl stellen sich die beiden Alternativen unseres Beispiels wie folgt dar: . Dieses Maximum errechnet sich aus den Gewichten der Faktoren (1-5) und dem maximalen Beitrag von „2“ einer Alternative zur Faktorenerreichung. Die gewählte Alternative soll mit einem Gewicht von „3“ positiv auf das strategisch beschlossene Change Management einwirken. Dieser Schritt wird durch das Auswahlsystem (in unserem Beispiel die mit Formeln hinterlegte Excel-Matrix) unterstützt und liefert neben einer Alternativenreihung auch die Stärke der präferierten Lösung.9. die Eignung in der Zukunft günstigere Lösungen und diese schneller anbieten zu können und der Ausschluss von Nachforderungen in der Einführungsphase wird mit „4“ gewichtet. den Träger (ein Maß an gestalterischer Freiheit wird zugebilligt). stark negative Wirkung) bis 2 (vollständige Erfüllung bzw. Schritt: Gewichtung der Alternativen in Bezug zu deren Faktoreneigenschaften. Für die Alternative A sowie Alternative B wird jeweils der Grad der Erfüllung der Faktoreneigenschaften im Wertebereich -2 (keine Erfüllung bzw. Das theoretische Minimum ist daher -146. Schritt: Entscheidungsberechnung. 5. das gebundene Humankapital. 6. Die Unterstützung durch die übergeordnete Organisation bzw. der angegebene Zeitplan. Daneben ist es absolut wichtig die Anforderungen zu erfüllen und den Datenschutzbestimmungen zu genügen. Schritt: Gewichtung der Faktoren. Die Wartbarkeit durch internes Personal sowie ein Angebot des Anbieters für eine kostenfreie Teststellung werden mit „2“ gewichtet.und Wartungskosten. Die Branchenkompetenz des Anbieters. die Anbindung an interne Audit Trails sowie die Mandantenfähikgeit der Lösung werden mit „3“ gewichtet. IT-Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung – das MAUT Vorgehensmodell 53 4. Alternativenauswahl nach Modellberechnung. Erfüllung der ISO/IEC 27001 / 27002. stark positive Wirkung) bestimmt und in die MAUT-Matrix eingetragen. Ergebnisinterpretation In unserem Beispiel ist das theoretisch zu erreichende Maximum für eine Alternative 146 Punkte. Dazu zählt der ROI.

54 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung 47 47 B B -146 -100 -50 0 50 74 74 A A 100 146 Abbildung 14: Ergebnisdarstellung am Zahlenstrahl Beide Alternativen sind überwiegend positiv (Ergebnis größer als 0). . Das Projekt kann mit dem am Markt befindlichen Lösungen nicht umgesetzt werden und wird daher (zum gegenwärtigen Zeitpunkt) nicht umgesetzt. Die daraus ableitbaren Handlungsalternativen können sein: 1. sind zu viele irrelevante Faktoren in die Betrachtung mit eingeflossen? 2. Analyse der Faktoren: Wurden alle relevanten Faktoren berücksichtigt bzw. Weitere Alternativen in die Betrachtung mit einbeziehen 3. Keine der beiden Alternativen hebt sich gegenüber der anderen deutlich ab (die Ergebnisse liegen relativ nahe beieinander) und auch absolut würde keine der beiden Alternativen die Erwartungen deutlich erfüllen können (beide sind vom absoluten Optimum bei 146 Zählern doch einiges entfern).

da es zu keinen global optimalen Lösungen führen kann. Für diesen Faktor wurden drei Modelle (Total Cost of Ownership TCO. Im Anschluss daran wird aus der Literatur argumentiert. die anschließend als Excel-Matrix implementiert umgesetzt werden. Zusammenfassung 55 10 Zusammenfassung Cloud Computing soll durch die von den Herstellern versprochenen synergetischen Effekte zu Kosteneinsparungen führen. Total Economic Impact TEI und die Equity Value Analysis EVA) vorgestellt und die Eignung des TCO-Modells in einer konkreten Anwendung validiert. das mit der Multi-Attribute Utility Theory gefunden wird. dass der Kostenfaktor kein alleiniges Auswahlkriterium für Einsatzentscheidungen sein darf. Die Vielzahl an Einflussgrößen auf Verwaltungsentscheidungen benötigt ein umfassendes. aber jedenfalls nachvollziehbares und argumentierbares Entscheidungsmodell. Schulungen und Vorbereitung der internen IT-Landschaft auf das Cloud-Modell nicht einstellen. Für das Modell wird aus der Literatur eine umfangreiche Sammlung an IT-Entscheidungsfaktoren identifiziert.10. . Für die Auswahl eines IT-Systems stellt der Kostenfaktor die wichtigste Entscheidungsgröße dar. Diese Einsparungen werden sich in der Einführungsphase allerdings durch weitere Aufwendungen im Bereich von zusätzlichen Consultingleistungen.

Kann eine IT-Landschaft hingegen auf dem „grünen Tisch“ geplant und damit sämtliche Investitionen (Räume.56 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung 11 Handlungsempfehlungen Cloud oder Nicht-Cloud Die von Herstellern angegebene Amortisationsdauer deckt sich nicht mit der von Weindl in „Die Nutzenpotenziale von Software-as-a-Service in kleinen und mittleren Unternehmen“ [26] angegebenen Betrachtung der Rentabilität bei laufendem Betrieb. bleibt gegenwärtig als einziges Betriebsmodell die Private Cloud. um Daten der Verwaltung und somit letztlich der BürgerInnen in eine öffentliche Cloud zu transferieren.und verwaltungsrechtliche Fragen sind derzeit nicht ausreichend geklärt. Risiko und Nachhaltigkeitsbetrachtungen bis hin zu gesellschaftlichen Faktoren wie Ansehen und Zukunftstauglichkeit. Parameterfindung und Erhebung Vor der Wahl eines Entscheidungsmodells steht die rigorose Aufbereitung der entscheidungsrelevanten Größen. Diese sind einerseits die Kosten der Erstanschaffung und des laufenden Betriebs aber auch Ausfallszeiten. Nachdem auch für das hybride Cloud-Modell keine garantierte organisatorische Trennung von Anwendungsdaten zu Prozessdaten vorgenommen werden kann. Entscheidungen um das emotional besetzte Thema „Cloud Computing in der Verwaltung“ können unter Einbeziehung der relevanten Stakeholder und in Verbindung mit einem abgestimmten Entscheidungsmodell auf eine sachlogische Ebene geführt werden. Durch einen Umstieg auf eine Cloud-Lösung werden notwendigen Investitionen innerhalb von fünf Jahren nicht durch Kosteneinsparungen gerechtfertigt. Intensität der Cloud–Umsetzung Datenschutz. des Anbietermix (Portfolio-Strategie). bringt eine SaaS Cloud-Lösung ab dem Ersteinsatz gegenüber einem Inhouse-Betrieb kostentechnische Vorteile. . Wahl des Entscheidungsmodells Die identifizierten und im Allgemeinen messbaren Parameter fließen in das Entscheidungsmodell ein und sorgen für eine nachvollziehbare und begründbare Entscheidung zum Einsatz von Cloud Computing des Anbieters bzw. Personal) auf eine Cloud-Lösung ausgerichtet werden. Brandschutzeinrichtungen.

Die bestehende IT-Landschaft muss lückenlos erfasst werden. Ein chronologisches Stufenmodell der Einführung unter Beachtung der angeführten Punkte könnte wie nachfolgend aufgebaut sein: .11. kommunizieren können. was durch umfangreiche Exportfunktionen von Daten und selbst erstellter Dienste gegeben ist. . über Abteilungen hinweg. . RPC). . Herstellerunabhängige Standardprotokollen helfen Daten abzugleichen. bündeln. die Schrittweise in eine CloudUmgebung portiert werden können. Indem Cloud Computing (zumindest im Bereich der non-Private Cloud) ein neues Paradigma bedeutet. die logistischen und organisatorischen Vorbedingungen sind aber beträchtlich. . wenn Dienste in der Cloud mit lokalen Services über Hersteller unabhängige Schnittstellen (LDAP. selten durchgeführte elektronische Verfahren) können Erfahrungen zum Skalierungsund Lastverhalten dieser Anwendungen in der Cloud-Lösung gefunden werden. Services die sich für diesen Schritt eignen wäre z. Erhebung von Anwendungen. Dieses Projekt sollte die technisch versiertesten Personen in einer Matrixorganisation. b. 4. Begriffliche Grundlagen zu Cloud Computing und Betriebsmodelle. Praktisch überprüfbar wird dieses Argument. 3. . Ein wesentliches Entscheidungskriterium ist eine zumindest ansatzweise Herstellerunabhängigkeit. In diesem Schritt wird eine Cloud-Infrastruktur im Wesentlichen als „data-store im Netz“ verwendet. Neben den Daten aus Schritt 1 werden hier bereits Funktionen in die Cloud verlagert. 2. E-Mail-Dienste oder LDAP-Verzeichnisse. Mit Portierung wenig risikobehafteter Services (z. Handlungsempfehlungen 57 Schrittweise Einführung von Cloud Computing Die Einführung einer Cloud-Infrastruktur bedeutet keine technologische Revolution. Ein lokal gespiegeltes System kann jederzeit die von der Wolke zur Verfügung gestellte Funktionalität übernehmen. eine 1. Die Ergebnisse müssen allen Abteilungen zur Verfügung gestellt werden um einen maximalen Lerneffekt zu erzielen.B. ohne Sicherheitspolicies zu kompromittieren. müssen nicht-Technikern die Grundbegriffe und eventuelle organisationale Konsequenzen vertraut gemacht werden. Web-Services. . a. Abteilungsleiter und zuständige IT-Organe müssen über das Lastverhalten der eingesetzten Anwendung Auskunft geben. Aufsetzen eines Testprojektes und Kennenlernen der CloudCharakteristika.B. Integration in bestehende Umgebung. Eine schrittweise Einführung ist aus mehreren Perspektiven sinnvoll: Risikoreduktion.

c. . Die Kernfunktionalität bleibt nach wie vor in-house. Prozesse und letztlich personelle Ressourcen verwaltet. wird aber um nicht kritische CloudStandarddienste erweitert. auf das Cloud-Betriebsmodell umgestellt. fault detection) zusammen. Dazu zählen online Office-Angebote.58 Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung Übernahme des traditionellen Betriebs in-house ist durch Parallelbetrieb jederzeit möglich. Ein „Schritt zurück“ ist schwierig bis unmöglich. . Die Prozesskette des bestehenden. Ab diesem Zeitpunkt wird die Art und Weise wie die 5. Nachrichtendienste. eigenen Dienstleistungsangebots kann um Standardfunktionen der Cloud-Anbieter erweitert werden. 6. inter-Prozesskommunikation. Die Unternehmensstrategie legt sich auf Cloud Computing fest. Organisation ihre Daten. . . persönliche Kalenderfunktionen oder CRM-Services. Der höchste Ausbauschritt der Cloud-Verwendung bedeutet die Auslagerung von IT-Funktionen. deren Versagen entweder öffentlichkeitswirksam wäre oder die Operationalität von Einheiten gefährden könnte. In diesem Schritt werden bestehenden Fachanwendungen in die Cloud-Infrastruktur gehoben und arbeiten mit den darin unterstützenden Diensten (message queuing. performance indicators.

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wobei die anwenderorientierte Nutzung der Technologien im Mittelpunkt steht. mit Forschungsinstituten und Partnerhochschulen werden genutzt. und bietet ein nationales und internationales Netzwerk für Verwaltung und Wirtschaft.Studien für den öffentlichen Bereich Das Zentrum für E-Governance Das Zentrum für E-Governance zeichnet sich durch Stateof-the-Art Weiterbildung und Forschung aus. Das Zentrum für E-Governance steht für offene Kommunikation nach innen und außen. Die Synergien an der DonauUniversität. um die Innovationskraft der MitarbeiterInnen zu sichern. .