Sie sind auf Seite 1von 41
ONLINE - GRAMMATIK http://www.mein-deutschbuch.de Vorwort zur Grammatik • Wie die Idee der

ONLINE - GRAMMATIK

http://www.mein-deutschbuch.de

Vorwort zur Grammatik

Wie die Idee der mein-deutschbuch.de-Grammatik entstand.

Warum braucht man Kenntnisse zur deutschen Grammatik?

Für wen ist die mein-deutschbuch.de-Grammatik geschrieben?

Wie kann ich mit der mein-deutschbuch.de-Grammatik Deutsch lernen?

Danksagung

Wie die Idee der mein-deutschbuch.de-Grammatik entstand.

Die deutsche Grammatik gilt als sehr komplex und das nicht nur für diejenigen, die die deutsche Sprache

als Fremdsprache erwerben wollen. Besonders für viele Ausländer, die gewillt sind, sich die deutsche

Sprache anzueignen und bestrebt sind, die deutsche Sprache gut zu beherrschen, sind die Strukturen der

deutschen Grammatik nur schwer zu durchschauen. Dies gilt insbesondere für ausländische

Studienbewerber, die hier in Deutschland nicht nur das Zertifikat für Deutsch als Fremdsprache sondern

auch die DSH-Prüfung bzw. Test-DaF ablegen möchten, um an einer deutschen Hochschule studieren zu

können. Trotz intensiver Vorbereitung auf die DSH-Prüfung gelingt es den Studienbewerbern nicht immer,

im Vorfeld notwendige Kenntnisse in der deutschen Sprache zu erweben. Aus meinen und den Erfahrungen

vieler meiner Kollegen heraus, die seit vielen Jahren im DaF-Unterricht tätig sind, sind es neben

Wortschatzproblemen vielfach nicht ausreichende Kenntnisse in der deutschen Grammatik. Um diesen

Schülern die Möglichkeit zu geben, in aller Ruhe und nach ihren individuellen Rhythmus die deutsche

Sprache grammatisch strukturiert lernen zu können, entstand die Idee, einen möglichst einfachen und

strukturierten Überblick über die deutsche Grammatik anzubieten, die in ihrer Thematik mit einfachen, klar

verständlichen Beispielen erklärt wird. Die moderne Kommunikationsmöglichkeit im Internet, verbunden

mit etwas Programmierkenntnissen ließ dann die Idee wachsen, die deutsche Grammatik auf einer Website

kostenlos zu veröffentlichen. Das als Nebenprodukt ein umfassendes grammatikalisches Nachschlagewerk

nicht nur für ausländische Studienbewerber, sondern auch für Deutschlehrende, deutsche Schüler der

Sekundarstufe 1 sowie für interessierte Muttersprachler entstand, erfreut nicht nur den Autor Norbert

Bensch, sondern auch die vielen interessierten User aus dem In- und Ausland in allen Altersstufen, die

unsere Website regelmäßig besuchen.

Warum braucht man Kenntnisse zur deutschen Grammatik?

Deutsch lernen ist nicht schwer, Deutsch richtig anwenden, dagegen sehr. Dieser Grundsatz gilt für viele

Ausländer, die oft trotz größter Mühe Jahre brauchen, um sich in der deutschen Sprache ohne größere

Schwierigkeiten bewegen zu können. Zu unterscheiden sind hierbei insbesondere Kenntnisse in der

Umgangssprache zur Bewältigung alltäglicher Dialoge und Kenntnisse zum Verstehen wissenschaftlich

geschriebener Texte. Während für die gesprochene Sprache im Alltag im Wesentlichen ein gewisser

Wortschatz ausreicht und grammatische Strukturen nicht all zu wichtig erscheinen, ist es insbesondere für

Studienbewerber und Studenten sehr wichtig, wissenschaftlich geschriebene Texte lesen, verstehen und

sogar verfassen zu können. Hier genügen einfache Kenntnisse der deutschen Sprache nicht mehr aus. Gut

gelernte grammatische Strukturen sind im geschriebenen Deutsch unerlässlich, um schwierigere Texte

verstehen zu können und um ein Studium in Deutschland erfolgreich beginnen und abschließen zu können.

Hier möchte mein-deutschbuch.de den vielen Deutschlernenden eine Hilfestellung geben. Durch unser im

Web einmaliges Nachschlagewerk der deutschen Grammatik bieten wir allen Deutschlernenden und

Interessierten die Möglichkeit an, sich durch unser umfangreiches Grammatik-Nachschlagewerk

weiterzubilden oder nicht verstandene Strukturen nachzulesen und auf einfache Art und Weise zu erlernen.

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

4

ONLINE - GRAMMATIK http://www.mein-deutschbuch.de Für wen ist die mein-deutschbuch.de-Grammatik geschrieben?

ONLINE - GRAMMATIK

http://www.mein-deutschbuch.de

Für wen ist die mein-deutschbuch.de-Grammatik geschrieben?

Grundsätzlich ist die mein-deutschbuch.de-Grammatik für all diejenigen geschrieben, die sich damit beschäftigen, die deutsche Sprache zu lernen oder zu lehren. Die mein-deutschbuch.de-Grammatik kann sowohl als Nachschlagewerk der deutschen Grammatik, als auch zum Erlernen neuer grammatischer Strukturen dienen. Sie kann im Selbststudium oder im Sprachunterricht als Zusatzmaterial eingesetzt werden. Angesprochen werden insbesondere:

Deutschlernende mit geringen Deutschkenntnissen

Deutschlernende mit geringen Deutschkenntnissen können die mein-deutschbuch.de-Grammatik dazu verwenden, um neue Grammatik selbständig zu erlernen und um bekannte Grammatik nachzulesen und zu vertiefen. Eine Hilfestellung zur Übersetzung bietet das integrierte Leo-online- Wörterbuch.

Deutschlernende zur Vorbereitung auf die Prüfung Zertifikat für Deutsch als Fremdsprache

In der mein-deutschbuch.de-Grammatik sind sowohl das Vokabular als auch die Basisgrammatik zur Vorbereitung auf die Prüfung Zertifikat für Deutsch als Fremdsprache berücksichtigt worden. Der Autor besitzt eine gültige Prüferlizens für Zertifikat Deutsch, die ihm berechtigt, mündliche Prüfungen in dem genannten Fach abzunehmen sowie den Prüfungsteil "Schriftlicher Ausdruck" zu bewerten.

Deutschlernende mit guten bis fortgeschrittenen Kenntnissen

Deutschlernende mit guten bis fortgeschrittenen Kenntnissen, dies gilt insbesondere für ausländische Studienbewerber an einer deutschen Hochschule (DSH-Prüfung, Test-DaF), können ihr Wissen durch unsere mein-deutschbuch.de-Grammatik kontrollieren, Vergessenes oder Wissenswertes nachschlagen oder Neues erlernen und sich in Kombination mit unseren angebotenen Vertiefungsübungen (in Vorbereitung) gezielt auf ein wissenschaftliches Hochschulstudium vorbereiten.

Schüler der Sekundarstufe 1

Unsere mein-deutschbuch.de-Grammatik als Nachschlagewerk kann interessierten deutschen Schülern ebenso wie Schülern mit Migrationshintergrund viele neue und nützliche Lerntipps zur deutschen Grammatik geben. Gerade die wachsende Anzahl der Schüler mit Migrationshintergrund, ausländische Schüler und Aussiedler, die zum Teil große Schwierigkeiten mit dem richtigen Gebrauch der deutschen Sprache haben, haben hier die Gelegenheit, sich weiterzubilden und sich gründliche und zusammenhängende Kenntnisse der deutschen Grammatik anzueignen.

Dozenten und Deutschlehrer

Wir geben unseren Kollegen die Erlaubnis, im Rahmen ihres privaten Deutschunterrichts Kopien als Zusatzmaterial aus unserer mein-deutschbuch.de-Grammatik auszudrucken und in ihrem Deutschunterricht mit Quellenangabe einzusetzen. Ein weiterer Verkauf oder der Einsatz unserer mein-deutschbuch.de-Grammatik als offizielles Standardwerk einer Sprachschule ist dagegen ausdrücklich untersagt. Lizenzen können bei Bedarf unter info(at)mein-deutschbuch(Punkt)de erworben werden. Bei Verstößen werden Schadenersatzansprüche geltend gemacht. Sehen Sie dazu unsere Nutzungsbedingungen ein.

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

5

ONLINE - GRAMMATIK http://www.mein-deutschbuch.de Wie kann ich mit der mein-deutschbuch.de-Grammatik Deutsch lernen? Die

ONLINE - GRAMMATIK

http://www.mein-deutschbuch.de

Wie kann ich mit der mein-deutschbuch.de-Grammatik Deutsch lernen?

Die mein-deutschbuch.de-Grammatik bietet den Lernenden einen einfach formulierten und umfassenden Überblick über das Regelwerk der deutschen Grammatik. Es wurde darauf Wert gelegt, komplizierte und komplexe Regeln möglichst einfach, unterlegt mit vielen Beispielen aufzubereiten. Der Lernende soll neue Strukturen möglichst schnell und unkompliziert verstehen. Daher wurde in den Grammatikbeispielen zu großen Teilen ein aufbauender Grundwortschatz verwendet, der gerade den DaF-Lernenden oder Schülern mit Migrationshintergrund, deren Wortschatz je nach Niveau noch ziemlich begrenzt ist, gewährleistet, die neuen grammatischen Strukturen schnell und einfach zu erkennen.

Die mein-deutschbuch.de-Grammatik ist übersichtlich gegliedert. Jeder einzelne Grammatikteil (jede aufgerufene Seite) bildet in sich eine geschlossene Einheit und eignet sich sowohl zum Nachschlagen als auch zum Erlernen einer neuen Thematik. Beim Erlernen einer neuen Thematik ist es empfehlenswert, eine geöffnete Seite von oben nach unten durchzuarbeiten.

Die Gliederung richtet sich grob nach den einzelnen Wortgruppen. Der Inhalt ist aber nicht zwingend nach Wortgruppen unterteilt, so findet man beispielsweise die Relativsätze nicht unter Nebensätze (allerdings einen Verweis), sondern unter Relativpronomen, was sich ja auch logisch erschließen lässt.

Alle Grammatikseiten sind nach dem gleichen Schema aufgebaut. Beginnend mit dem Seitenüberblick folgt zuerst eine Einführung in das gewählte Grammatikthema, das die Basiskenntnisse vermitteln soll. Für Deutschlernende mit geringen Vorkenntnissen genügt oft die Einführung. Im weiteren Verlauf wird die jeweilige Thematik intensiver behandelt.

Sowohl in der Gliederung als auch auf den einzelnen Seiten gibt es eine natürliche Progression. Das bedeutet, was oben in der Gliederung (Verben) oder im Einführungsteil einer einzelnen Seite steht, wird eher als Basiswissen für die Grundstufe verstanden, was weiter unten steht, wird oft als fortgeschrittenes Wissen für die Mittel- bzw. Oberstufe eingestuft. Der Wortschatz in den gezeigten Beispielen ist entsprechend den Niveaustufen angepasst und berücksichtigt in seiner Progression den notwendigen Wortschatz zum Zertifikat Deutsch als Fremdsprache.

Ist dem Schüler innerhalb einer Erklärung ein grammatikalischer Begriff nicht geläufig, sind diese in der Regel verlinkt und verweisen auf die entsprechende Seite, auf die die Basisinformationen zu diesem Begriff erläutert werden.

Bitte denken Sie daran.

Alles Wissen nützt Ihnen nur etwas, wenn man es auch anwendet. Wenden Sie ihr erworbenes Wissen in der deutschen Sprache an und suchen Sie sich Freunde und Gleichgesinnte. Sprechen oder schreiben Sie auf Deutsch wo immer Sie nur können. Eine Hilfe um Leute und Gleichgesinnte kennen zu lernen, bietet unser Chatraum sowie unsere Kontaktbörse auf mein-deutschbuch.de.

Danksagung

Bei der Erstellung der mein-deutschbuch.de-Grammatik halfen über viele Jahre hinweg unzählige Daf- Schüler aus der ganzen Welt, indem sie dem Autor durch ihre konstruktiv gestellten Fragen, der Erprobung neuer Materialien und ihrer aktiven Teilnahme am Unterricht wertvolle Anregungen zur Gestaltung der Inhalte der mein-deutschbuch.de-Grammatik gaben.

Der Autor

Norbert Bensch

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

6

ONLINE - GRAMMATIK http://www.mein-deutschbuch.de Verben 1) Was man über Verben wissen sollte. Verben werden auch

ONLINE - GRAMMATIK

http://www.mein-deutschbuch.de

Verben

Verben

1) Was man über Verben wissen sollte.

Verben werden auch als "Tuwörter", "Zeitwörter" oder Tätigkeitswörter bezeichnet. Wörterbücher geben Verben immer mit dem Infinitiv an (Infinitiv = Grundform = nicht konjugiert). Verben bestehen aus einem Verbstamm und der Endung "- e n" (sehr selten nur mit "- n").

Infinitiv

Stamm

Endung

arbeiten

arbeit

-en

lernen

lern

-en

machen

mach

-en

klingeln

klingel

-n

feiern

feier

-n

Das Verb bestimmt die Verbergänzungen. Beispiele:

Die Verben "kaufen", "lieben" und "machen" haben eine Nominativ- und eine Akkusativ-Ergänzung.

Nominativ

Verb

Akkusativ

Die Frau

macht

eine Pizza

Der Mann

kauft

einen Tisch.

Das Mädchen

liebt

den Jungen.

Die Verben "antworten, "glauben" und "helfen" haben eine Nominativ- und eine Dativ-Ergänzung.

Nominativ

Verb

Dativ

Satzende

Die Frau

antwortet

mir

nicht.

Der Mann

glaubt

dem Jungen

nicht

Der Junge

hilft

dem Mädchen.

 

Siehe auch: Ergänzungen sowie Prädikat

Ein Verb gibt die Zeitform an (deshalb auch "Zeitwörter" genannt):

Zeitform

Nominativ

Verb

Ergänzung

Verb 2

Präsens

Das Kind

macht

die Hausaufgaben.

 

Perfekt

Die Mutter

hat

Suppe

gekocht.

Präteritum

Das Auto

fuhr

gegen die Wand.

 

Verben verändern ihre Form, sie werden "konjugiert". Dadurch sind sie in der Lage, Informationen über die

Anzahl der Personen Singular oder Plural), das Tempus (Präsens, Perfekt,

) oder den Modus (Indikativ oder

Konjunktiv) zu geben. Diese Veränderungen der Form nennt man "Konjugation".

Formen

Nominativ

Verb

Ergänzung

Verb 2

Singular

Das Kind

schläft

heute

unruhig.

Plural

Die Väter

trinken

gerne Bier.

 

Perfekt

Die Katze

hat

sich aufs Bett

gelegt.

Konjunktiv II

Ich

würde

dir gerne

helfen.

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

1

2) Wie man Verben konjugiert. ONLINE - GRAMMATIK http://www.mein-deutschbuch.de Das folgende Beispiel zeigt die

2) Wie man Verben konjugiert.

ONLINE - GRAMMATIK

http://www.mein-deutschbuch.de

Das folgende Beispiel zeigt die Konjugation des regelmäßigen Verbs "lernen":

Singular

 

l

e r n

e n

 

Plural

1. Person

ich

lern e

wir

lern e n

1. Person

2. Person

du

lern s t

ihr

lern t

2. Person

3. Person

er / sie / es

lern t

sie / Sie

lern e n

3. Person

Der Infinitiv lautet " lernen ".

Der Verbstamm lautet "lern".

Die Verbendung " - en " wird konjugiert und ist veränderlich (-e, -st, -t und -en).

Singular

o

1. Person Singular = Person, die spricht Ich lerne gerne Fremdsprachen.

o

2. Person Singular = Person, die angesprochen wird (du benutzt man für Familienmitglieder und Freunde). Lernst du Portugiesisch?

o

3. Person Singular = Person oder Sache, von der gesprochen wird.

Maskulin:

Der Mann spricht Deutsch.

Er lernt Spanisch.

Feminin:

Die Frau spricht Englisch.

Sie lernt Chinesisch.

Neutral:

Das Kind spricht Italienisch.

Es lernt Japanisch.

Plural

o

o

o

o

o

1. Person Plural = Personen, die sprechen Wir lernen Deutsch.

2. Person Plural = Personen, die angesprochen werden (Der Plural von du ist ihr. Es werden gleichzeitig mehrere Familienmitglieder oder Freunde angesprochen.). Liebe Kinder, lernt ihr immer noch Französisch?

3. Person Plural = Personen oder Sachen, von denen gesprochen wird. Hans und Hilde wollen Serbisch lernen. Sie wollen auch Türkisch lernen.

3. Person Plural = Höflichkeitsform für eine Person. (Sie mit großem Buchstaben!) Herr Jansen, lernen Sie auch Griechisch?

3. Person Plural = Höflichkeitsform für mehrere Person. (Sie mit großem Buchstaben!) Herr Schaaf und Frau Schaff, wollen Sie auch Arabisch lernen?

Siehe auch: Konjugation

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

2

3) Was ist ein Prädikat? ONLINE - GRAMMATIK http://www.mein-deutschbuch.de Das Prädikat ist der wichtigste Teil

3) Was ist ein Prädikat?

ONLINE - GRAMMATIK

http://www.mein-deutschbuch.de

Das Prädikat ist der wichtigste Teil im Satz. Es wird durch Verben ausgedrückt.

Kein Verb, kein Satz!

Das Verb kann allerdings nicht alleine stehen (es gibt nur wenige Ausnahmen!). Es braucht immer eine

Nominativ-Ergänzung, kurz Nominativ. Im Nominativ steht immer das Subjekt.

Das Subjekt kann eine Person sein. Die W-Frage lautet Wer?:

W-Frage

Subjekt

Verb

Satzende

 

Ich

lerne

Deutsch.

Helga

lernt

Japanisch.

Karl

lernt

Hebräisch.

Wer lernt eine Fremdsprache?

Maike

lernt

Dänisch.

Christina und Christian

lernen

Niederländisch.

Die Schüler

lernen

Koreanisch.

Das Subjekt kann eine Sache sein. Die W-Frage lautet Was?:

W-Frage

Subjekt

Verb

Satzende

Was ist blau?

Der Himmel

ist

blau.

Was kostet viel Geld?

Ein Haus

kostet

viel Geld.

Was ist das?

Das

ist

eine Schreibtischlampe.

Was gibt uns Wärme?

Die Sonne

gibt

uns Wärme.

Was ist auf dem See?

Ein Boot

ist

auf dem See.

Das Verb hat immer eine Nominativ-Ergänzung. Es kann nicht alleine stehen!!!

Nominativ + Prädikat = Wer / Was + Verb

Siehe auch: Konjugation, Satzlehre und Ergänzungen

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

3

4) Übersicht Themen rund ums Verb sind: • Verben ONLINE - GRAMMATIK o Konjugation o

4) Übersicht

Themen rund ums Verb sind:

Verben

ONLINE - GRAMMATIK

o

Konjugation

o

Das Verb "sein"

o

Das Verb "haben"

o

Regelmäßige Verben

o

Unregelmäßige Verben

o

Trennbare Verben

o

Modalverben

o

Imperativ

o

Reflexive Verben

o

Zeitformen

Präsens

Perfekt

Präteritum (Imperfekt)

Plusquamperfekt (Vorvergangenheit)

Futur I (Zukunft) Futur II (vollendete Zukunft)

o

Passiv

Vorgangspassiv

nicht passivfähige Verben

Zustandspassiv Passiversatz

o

Konjunktiv II

Konjunktiv II der Höflichkeit

Ratschläge geben

Wunschsätze

Bedingungssätze Vergleichssätze

o

Konjunktiv I.

http://www.mein-deutschbuch.de

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

4

ONLINE - GRAMMATIK http://www.mein-deutschbuch.de Konjugation der Verben 1) Was man über die Verbkonjugation wissen

ONLINE - GRAMMATIK

http://www.mein-deutschbuch.de

Konjugation der Verben

Konjugation der Verben

1) Was man über die Verbkonjugation wissen sollte.

Die Konjugation der deutschen Verben ist relativ einfach. Fast alle Verben haben die Endung -en (kaufen,

lieben, malen,

).

Steht das Verb in seiner Grundform (Endung = -en), spricht man vom Infinitiv. Wörterbücher

geben Verben immer mit dem Infinitiv an. Wird das Verb in einem Satz verwendet, muss es konjugiert werden.

Die Konjugation der Verben ist im Präsens nicht so schwierig. Fast alle Verben enden mit der gleichen

konjugierten

Endung.

Ausnahmen

bilden

nur

die

Modalverben

(1.

+

3.

Person

Singular),

und

die

unregelmäßigen Verben (sein, werden und wissen) sowie diejenigen Verben, deren Stammlaut mit s, ß; x

oder z enden (heißen, heizen,

Infinitiv "lernen".

).

In der folgenden Konjugationstabelle steht stellvertretend für alle Verben der

Konjugation:

Singular

 

l

e r n

e n

 

Plural

1. Person

ich

lern e

wir

lern e n

1. Person

2. Person

du

lern s t

ihr

lern t

2. Person

3. Person

er / sie / es

lern t

sie / Sie

lern e n

3. Person

2) Die Begleiter

In der gezeigten Tabelle erkennt man, dass einige Verbendungen die gleichen Endungen haben:

Endung für: er / sie / es und ihr

=

- t

Endung für: wir und Sie / sie

=

- en

Damit es nicht zu Verwechslungen kommt, benötigt das Verb immer einen Begleiter, um die Person, die gemeint

ist, genau zu definieren. Aus diesem Grund muss das Verb einer Person zugeordnet werden. Dies geschieht zum

Beispiel mit einem Namen (Peter, Petra) oder mit einem Personalpronomen (ich, du,

).

Die Person (das

Personalpronomen) steht dabei immer im Nominativ (= Subjekt).

Nominativ + Verb

gehören zusammen wie

Mutter + Vater !!!!

Position 1

Position 2

   

Nominativ

Verb

Satzende

Er

lernt

Deutsch.

Petra

lernt

Deutsch.

Das Kind

lernt

Deutsch.

Wir

lernen

Deutsch.

Peter und Petra

lernen

Deutsch.

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

1

3) Konjugation der 1. Person ONLINE - GRAMMATIK http://www.mein-deutschbuch.de Zunächst unterscheiden wir zwischen

3) Konjugation der 1. Person

ONLINE - GRAMMATIK

http://www.mein-deutschbuch.de

Zunächst unterscheiden wir zwischen Singular und Plural. Der "Singular" spricht nur eine einzige Person an,

der " Plural" mindestens zwei oder mehr Personen.

Singular

Mit der 1. Person Singular meint man sich selbst:

o

Ich heiße Gustav Lenz.

o

Ich bin 30 Jahre alt.

o

Ich bin ledig und ich habe keine Kinder.

o

Ich wohne hier in Köln.

o

Von Beruf bin ich Deutschlehrer.

Plural

Mit der 1. Person Plural meint man sich selbst und andere Personen:

o

Guten Tag. Mein Name ist Meyer und das ist meine Frau.

o

Wir machen hier Urlaub.

o

Wir sind beide 33 Jahre alt.

o

Wir kommen aus Berlin.

o

Wir haben drei Kinder.

4) Konjugation der 2. Person

Die 2. Person ist die angesprochene Person. Oft sind es entweder Familienmitglieder oder Freunde. Die 2.

Person spricht somit Familienmitglieder oder Freunde an, zu denen man ein familiäres oder freundschaftliches

Verhältnis hat. Sie werden " geduzt ". Das entsprechende Verb heißt "duzen". In der Praxis werden auch immer

häufiger Arbeitskollegen geduzt, da man mit ihnen oft ein freundschaftliches Verhältnis pflegt.

Singular

Ist der Gesprächspartner allein, so verwendet man " du ":

o

Wie heißt du?

o

Wie alt bist du?

o

Hast du einen Freund?

o

Was studierst du?

Auf eine Frage mit "du", wird mit " ich " geantwortet:

o

Wie heißt du? - Ich heiße Petra.

o

Wie alt bist du? - Ich bin 22 Jahre alt.

o

Hast du einen Freund? - Nein, ich habe keinen Freund.

o

Was studierst du? - Ich studiere Medizin.

Plural

Sind es zwei oder gleich mehrere Gesprächspartner, so verwendet man " ihr ":

o

Wie heißt ihr?

o

Wie alt seid ihr?

o

Was studiert ihr?

o

Woher kommt ihr?

Auf eine Frage mit " ihr ", wird mit "ich + sie / er / es / das" oder mit "wir" geantwortet:

o

Wie heißt ihr? - Ich heiße Uta und das ist Karl. / Wir heißen Uta und Karl.

o

Wie alt seid ihr? - Ich bin 21 und er ist 24. / Wir sind 21 und 24 Jahre alt.

o

Was studiert ihr? - Ich studiere Deutsch und er studiert Chemie. / Wir studieren Physik.

o

Woher kommt ihr? - Ich komme aus Köln und sie aus Brühl. / Wir kommen aus Bremen.

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

2

ONLINE - GRAMMATIK http://www.mein-deutschbuch.de Tipp: Trifft man Gleichaltrige im privaten Bereich, duzt man sich

ONLINE - GRAMMATIK

http://www.mein-deutschbuch.de

Tipp: Trifft man Gleichaltrige im privaten Bereich, duzt man sich gewöhnlich. Ist man sich unsicher, bietet man

zuerst das " du " an oder man fragt den / die Gesprächspartner einfach:

Ich heiße Andi. Und du?

"Duzen" wir uns?

Sagen wir "du" zueinander?

Sollen wir "du" sagen?

Sollen wir uns "duzen"?

Komm, wir duzen uns. Ich heiße Peter, und du?

Kommt, wir duzen uns. Ich heiße Peter, und ihr?

Wir sagen doch "du"? O.K.?

5) Konjugation der 3. Person

Die 3. Person wird für Personen, Sachen oder Dinge verwendet, über die man spricht. Man unterscheidet sie

nach dem Genus: maskulin, feminin, neutral und nach Numerus (Singular / Plural). Daher gibt es vier

verschiedene Möglichkeiten, Personalpronomen einzusetzen:

Singular

o

Maskulinum

Das Personalpronomen " er " wird für Personen oder Sachen benutzt, die männliches

Geschlecht (maskulin) sind:

 

Martina hat einen neuen Freund.

Er heißt Hugo.

Hugo ist erst 22 Jahre alt.

Er fährt einen schwarzen Porsche.

Martina hat einen neuen Tisch.

Der Tisch rund.

Er ist aus Glas. Der ist sehr wertvoll.

o

Femininum

Das Personalpronomen " sie " wird für Personen oder Sachen benutzt, die weibliches

Geschlecht (feminin) sind:

 

Guido hat eine neue Freundin.

Sie heißt Elvira.

Elvira ist erst 19 Jahre alt.

Sie studiert in Heidelberg.

Guido hat eine Katze.

Sie heißt Tuffi.

Tuffi ist braun-weiß gestreift. Sie ist erst drei Monate alt.

o

Neutrum

Das Personalpronomen " es " wird für Personen oder Sachen benutzt, die sächliches

Geschlecht (neutral) sind:

Beatrix hat ein Baby bekommen.

Es heißt Gabriela.

Es wiegt 3.250 Gramm.

Es schläft den ganzen Tag.

Susanne will ein neues Bett kaufen.

Es kostet 759 Euro.

Es ist aber sehr bequem. Das Bett ist aus Holz.

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

3

ONLINE - GRAMMATIK http://www.mein-deutschbuch.de o Das unpersönliche Personalpronomen " man ". Das

ONLINE - GRAMMATIK

http://www.mein-deutschbuch.de

o

Das unpersönliche Personalpronomen " man ". Das unpersönliche Personalpronomen " man " wird benutzt, um generelle Aussagen zu tätigen.

Hier darf man nicht rauchen.

Man soll fleißig Deutsch lernen.

Hier darf man nicht parken.

Man wird eines Tages die Wahrheit erfahren.

Plural

Das Personalpronomen der 3. Person im Plural lautet " sie ". Es wird gleichzeitig über mehrere Personen oder Dinge gesprochen.

o

Sabine und Ulli wollen heiraten.

o

Im Herbst wollen sie sich das Ja-Wort geben.

o

Im November machen sie ihre Hochzeitsreise.

o

Michael hat 5 neue Hemden.

o

Sie sind alle sehr hübsch.

o

Er hat sie in einem Kaufhaus in der Fußgängerzone gekauft.

6) Die Höflichkeitsform

Die Höflichkeitsform, oder auch formelle Anrede genannt, wird ebenfalls mit dem Personalpronomen " Sie "

gebildet, wird aber mit einem großen "S" ("Sie") geschrieben. Man benutzt die formelle Anrede für fremde

Personen, in der Geschäftswelt, beim Einkaufen und vor allem, wenn eine jüngere Person mit einer fremden

älteren Person spricht. Man "siezt" sich, wenn man höflich sein will. Das entsprechende Verb heißt "siezen"

(Gegenteil "duzen"). " Sie " wird immer in der 3. Person Plural konjugiert und gilt sowohl für eine einzelne

Person als auch für mehrere Personen:

Die Höflichkeit wird im Singular (eine Person) und im Plural (mehrere Personen) gleich konjugiert:

o

Guten Tag Herr Schuster.

o

Schön, dass Sie da sind.

o

Ich habe eine wichtige Nachricht für Sie.

o

Guten Tag meine Damen und Herren.

o

Es freut mich sehr, dass Sie so zahlreich erschienen sind.

o

Haben Sie ein wenig Geduld, bevor ich

Ist die angesprochene Person allein, antwortet sie mit der 1. Person Singular " ich":

o

Wie heißen Sie? - Ich heiße Held, Karl Held.

o

Wo wohnen Sie? - Ich wohne in der Ottostraße 16.

o

Haben Sie Haustiere? - Nein, Ich habe keine Haustiere.

Werden gleich mehrere Personen angesprochen, antworten sie entweder mit den Pronomen " ich + er /

sie / das " oder mit " wir ":

o

Wie heißen Sie - Ich bin Herr Held und das ist Herr Maus.

o

Wo wohnen Sie? - Wir wohnen beide im gleichen Haus.

o

Halten Sie Haustiere? - Nein, ich habe keine, aber Herr Maus hat eine Katze.

Vergleiche auch: Personalpronomen

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

4

ONLINE - GRAMMATIK http://www.mein-deutschbuch.de Das Verb „sein“ als Vollverb 1) Was man über das Vollverb

ONLINE - GRAMMATIK

http://www.mein-deutschbuch.de

Das Verb „sein“ als Vollverb

Das Verb „sein“ als Vollverb

1) Was man über das Vollverb „sein“ wissen sollte.

Das Vollverb " sein" gehört zu der Gruppe der unregelmäßigen Verben.

Konjugation:

Singular

 

s

e i

n

Plural

1. Person

ich

bin

wir

sind

1. Person

2. Person

du

bist

ihr

seid

2. Person

3. Person

er / sie / es

ist

sie / Sie

sind

3. Person

Das unregelmäßige Verb " sein " ist grammatikalisch gesehen sehr interessant, hat es doch als Vollverb mehrere Funktionsweisen. Darüber hinaus wird es auch als Hilfsverb im Perfekt eingesetzt.

2) Zeitformen

Zeitform

Position 1

Verb 1

Mittelfeld

Verb 2

Präsens

Frau Haak

ist

eine wunderschöne Frau.

 

Perfekt

Melanie

ist

gestern in Dortmund

gewesen.

Präteritum

Ursula

war

schon immer etwas pummelig.

 

Plusquamperfekt

Familie Schmidt

war

schon oft in Flensburg

gewesen.

3) Präteritumsform von sein

Die Präteritumsform von sein lautet „waren“:

Konjugation:

Singular

 

waren

 

Plural

1. Person

ich

war

wir

waren

1. Person

2. Person

du

warst

ihr

wart

2. Person

3. Person

er / sie / es

war

sie / Sie

waren

3. Person

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

1

4) Funktionen als Vollverb • Präsentation ONLINE - GRAMMATIK http://www.mein-deutschbuch.de o Wer sind Sie? -

4) Funktionen als Vollverb

Präsentation

ONLINE - GRAMMATIK

http://www.mein-deutschbuch.de

o

Wer sind Sie? - Ich bin Herr Niemand.

o

Wer bist du? - Ich bin Peter.

o

Wer ist das? - Das ist meine Freundin.

o

Wie ist Ihr Name? - Mein Name ist Hase.

o

Sind Sie Herr Meyer mit "ey"? - Nein, ich bin Herr Meier mit "ei".

o

Bist du Kurt? - Nein, ich bin Ludwig.

Berufe

o

Was sind Sie von Beruf? - Ich bin Mechaniker.

o

Was machst du beruflich? - Ich bin Fernfahrer.

o

Bist du auch Student? - Ja, ich bin Studentin und studiere Physik an der RWTH Aachen.

o

Was macht Ihr Mann? - Er ist Pilot.

o

Ich bin neu hier. Arbeiten Sie auch hier? - Ja, ich bin der Direktor dieser Fabrik.

o

Sind Sie der Hausmeister? - Nein, ich bin Mieter. Ich wohne hier.

sein + Adjektiv (Prädikative Verwendung des Adjektivs)

o

Wie ist dein neuer Freund? - Er ist jung, schön und reich.

o

Mein Sohn ist sehr müde. Er muss jetzt ins Bett.

o

Petra ist außerordentlich hübsch.

o

Es ist hier sehr laut. Kannst du die Musik leiser machen!

o

Unser Nachbar ist schon wieder blau. (Er hat viel Alkohol getrunken.)

o

Was ist los? Du bist heute so seltsam. - Ich muss dir etwas sagen. Ich glaube, ich bin schwanger.

sein + es (Nominativfunktion) + Dativ-Ergänzung (Unpersönliche Verben)

o

Mach das Fenster zu. Mir ist kalt. (Es ist mir kalt.)

o

Mir ist heiß. Ich geh eine Runde schwimmen.

o

Mir ist plötzlich so schlecht. Ich muss mich hinsetzen.

o

Machst du bitte das Fenster auf! Uns ist warm.

o

Entschuldigen Sie bitte vielmals, das ist mir jetzt aber sehr peinlich.

o

Das ist mir zu hoch. (Das verstehe ich nicht.)

sein + Nomen (2 X Nominativ!!)

o

Warum verlässt du deine Freundin? Du bist ein Esel.

o

Warum isst du nicht vernünftig, mein Sohn? Du bist ein kleines Schweinchen.

o

Du bist mein kleiner Prinz.

o

Du bist mein Sonnenschein, lass mich nie wieder allein!

o

Ihr Vater ist der reichste Mann in der Stadt.

o

Dein Arbeitskollege ist der größte Pessimist auf Erden.

Material

o

Ist das ein Holztisch? - Nein, der Tisch ist aus Glas. Das ist ein Glastisch.

o

Ist das Haus aus Stein? - Nein, es ist aus Holz. Das ist ein Holzhaus.

o

Unser Ehering ist aus reinem Gold.

o

Woraus ist die Kette? - Sie ist aus Silber.

o

Dieses Buch ist nicht aus Papier, sondern aus Papyrus.

o

Die Tasse ist aus Porzellan.

Situativ-Ergänzung

o

Wo bist du? - Ich bin im Keller.

o

Wo ist unser Geld? - Es ist auf der Bank. Wo denn sonst?

o

Ist das Telefonbuch auf dem Schreibtisch? - Nein, es ist im Schrank.

o

Sind die Kinder schon im Bett? - Nein, sie sind noch im Bad.

o

Wo ist Michael? - Er ist noch in Frankfurt.

o

Seid ihr in München? - Ja, wir sind auf dem Oktoberfest.

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

2

ONLINE - GRAMMATIK • Hinweise ( Demonstrativpronomen ) http://www.mein-deutschbuch.de o Was ist das? - Das

ONLINE - GRAMMATIK

Hinweise (Demonstrativpronomen)

http://www.mein-deutschbuch.de

o

Was ist das? - Das ist ein Telefonbuch.

o

Ist das ein Bett? - Nein, das ist kein Bett. Das ist eine Lampe.

o

Ist das dein Haus? - Nein, das ist das Haus meiner Eltern.

o

Sind das deine Kinder? - Nein, das sind die Kinder meines Bruders.

o

Ist das dein Porsche? - Natürlich ist das meiner.

5) Verbverbindungen

Des Weiteren gibt es noch zusammengesetzte Verben. Bei diesen Verbverbindungen bilden zwei

Wortarten gemeinsam den Infinitiv, werden aber getrennt geschrieben.

auf sein: Du siehst müde aus. Wie lange bist du schon auf?

da sein: Sind alle Schüler da? Nein, Jessica fehlt heute.

beisammen sein: Über Weihnachten ist die ganze Familie beisammen.

dabei sein: Wer fährt morgen mit nach Berlin? - Ich bin dabei. Ich fahr auch mit.

los sein: Was ist mit dir los? Du siehst so traurig aus. - Meine Katze ist gestorben.

zusammen sein: Ich bin seit 2 Wochen mit Susi zusammen.

Vergleiche auch: Zusammengesetzte Verben

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

3

ONLINE - GRAMMATIK http://www.mein-deutschbuch.de Das Verb „haben“ als Vollverb 1) Was man über das Vollverb

ONLINE - GRAMMATIK

http://www.mein-deutschbuch.de

Das Verb „haben“ als Vollverb

Das Verb „haben“ als Vollverb

1) Was man über das Vollverb „haben“ wissen sollte.

Das Verb " haben " tritt in der deutschen Sprache sehr häufig auf. Das kommt daher, da es einerseits als Vollverb und andererseits als Hilfsverb eingesetzt wird. Mit dem Hilfsverb "haben" wird das Perfekt gebildet. Das Vollverb " haben " kennzeichnet vereinfacht ausgedrückt einen Besitz einer Sache aus. (Sie hat ein Auto. Er hat keine Zeit und kein Geld.) "Haben" hat eine Nominativ- und eine Akkusativ- Ergänzung. Die Konjugation lautet wie folgt:

Konjugation:

Singular

 

h a b e n

 

Plural

1. Person

ich

hab e

wir

hab en

1. Person

2. Person

du

ha st

ihr

hab t

2. Person

3. Person

er / sie / es

ha t

sie / Sie

hab en

3. Person

2) Verwendung von " haben " und " sein ".

Die beiden Verben " haben " und " sein " werden oft verwechselt. Als Faustformel kann man folgende Regel verinnerlichen:

haben + Nomen

sein + Adjektiv

   

haben

   

sein

 

Subjekt

Verb

Nomen

Subjekt

Verb

 

Adjektiv

Das kleine Kind

hat

großen Durst.

Das kleine Kind

ist

sehr durstig.

 

Die Männer

haben

keinen Hunger.

Die Männer

sind

nicht hungrig.

 

Das Mädchen

hat

oft Angst.

Das Mädchen

ist

sehr ängstlich.

 

Die alte Frau

hat

keine Kinder.

Die alte Frau

ist

kinderlos.

 

Der alte Mann

hat

eine schwere Krankheit.

Der alte Mann

ist

sehr schwer erkrankt.

Der Sänger

hat

einen großen Erfolg.

Der Sänger

ist

sehr erfolgreich.

 

3) Zeitformen

 
 

Zeitform

 

Position 1

Verb 1

Mittelfeld

 

Verb 2

 

Präsens

Heinz-Wilhelm

hat

noch vier weitere Geschwister.

 

Perfekt

 

Meine Frau

hat

heute Morgen viel Pech

 

gehabt.

Präteritum

 

Herr Jensen

hatte

gestern in Unna keinen Erfolg.

 

Plusquamperfekt

Unsere Kinder

hatten

schon oft sehr viel Glück

gehabt.

Dieses Arbeitsblatt ist urheberrechtlich geschützt

Quelle: http://www.mein-deutschbuch.de

1

4) Bildung der Zeitformen • Perfekt ONLINE - GRAMMATIK http://www.mein-deutschbuch.de Das Perfekt des Vollverbs

4) Bildung der Zeitformen

Perfekt

ONLINE - GRAMMATIK

http://www.mein-deutschbuch.de

Das Perfekt des Vollverbs „haben“ wird mit dem Hilfsverb „haben“ und dem Partizip II gebildet:

Perfekt

=

haben

+

Partizip II

Singular

 

haben + Partizip II

 

Plural

1. Person

ich

habe

gehabt

wir

haben

gehabt

1. Person

2. Person

du

hast

gehabt

ihr

habt

gehabt

2. Person

3. Person

er / sie / es

hat

gehabt

sie / Sie

haben

gehabt

3. Person

o

Gestern hat Thomas sehr viel Angst gehabt.

o

Rolf hat am Wochenende kein Glück gehabt.

Präteritum

Die Präteritumsform von haben lautet „hatten“:

Konjugation:

Singular

 

hatten

 

Plural

1. Person