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Die planetarische Agora für Selbstbestimmung und demokratisches Engagement
Die planetarische Agora
für Selbstbestimmung und
demokratisches Engagement

Warum brauchen wir echo?

Die Welt ist im Umbruch. Die Menschheit sieht sich mit ökologischen, ökonomischen und humanitären Problemen von nie gesehenem Ausmaß konfrontiert. Zufrieden- stellende Lösungen sind jedoch nicht in Sicht. Intrans- parente Entscheidungen rufen ein wachsendes Gefühl der Machtlosigkeit und politischen Resignation in der Be- völkerung hervor und schwächen den Glauben an die

heutigen Demokratien. Rufe nach mehr Transparenz und Mitspracherecht werden immer lauter. Es gilt daher den Menschen eine Möglichkeit zu geben, gemeinsam konstruktive Lösungen zu finden, um den Herausforderungen unserer Zeit effektiv begegnen zu können.

Was ist echo?

echo ist ein Web 3.0 Start-up der besonderen Art. Unser Ziel ist nicht weniger, als die Internetplattform für eine neue Form partizipativer Demokratie auf lokalem, regionalem und globalem Niveau zu etablieren. Unsere innovative soziale Software ermöglicht es, die räumlichen und kommunikativen Grenzen der antiken Agora 1 zu über- winden und sie allen Menschen auf unserem Planeten

zugänglich zu machen. Als planetarische Agora, ermög- licht echo den Menschen, ihren unmittelbaren Lebens- raum sowie die Zukunft unserer gemeinsamen Welt kol- lektiv selbst zu bestimmen. Jeder kann hier seine Meinung in Diskussionen einbringen, Mitstreiter finden und Ent- scheidungen in die Tat umsetzen. Dementsprechend stellt echo seinen NutzerInnen drei Funktionsbereiche zur Ver- fügung: Diskutieren – Vernetzen – Handeln!

Was macht echo einzigartig?

Diskutieren

echo vereinigt technische Innovation und wissenschaft- lichen Anspruch in einem einzigartigen Konzept. Dieses ermöglicht erstmals die Herausbildung kollektiver Intelligenz in einem demokratischen öffentlichen Diskurs mit beliebig vielen Teilnehmern. Im Vergleich zu herköm- mlichen Web 2.0 Anwendungen 2 , zeichnet sich der Dis- kussionsbereich von echo durch mehrere Alleinstellungs- merkmale aus. Meinungsbildung: Fundierte Stellungnahmen, welche einzelne Positionen zu bestimmten Themen repräsen- tieren, können gemeinsam in einem vollkommen demokratischen Prozess ohne jegliche Administratoren ausgearbeitet werden. Mit geringstem Aufwand können sich alle Menschen gleichberechtigt an der dynamischen Entwicklung solcher Stellungnahmen beteiligen. Semantik und Mehrsprachigkeit: Mit einem Suchbegriff und wenigen Klicks (ohne umständliche Formulare) findet man über die sprachübergreifende Suchfunktion von echo die meist unterstützen Meinungen zu einem Thema.

Transparenz: Alle diese Meinungen werden dabei stets mit gegenläufigen Sichtweisen kontrastiert. Dies hilft den LeserInnen, sich schnell eine differenzierte Meinung über das Thema zu bilden. Messbarkeit: Trifft eine Meinung auf Zustimmung, so kann sie per Klick „unterstützt“ werden. Ansonsten kann stattdessen eine alternative Aussage eingestellt werden, welche sofort neben der ursprünglichen angezeigt wird. Dies erlaubt es den NutzerInnen, die genaue Unter- stützung der einzelnen Standpunkte durch verschiedene gesellschaftliche Gruppen nachzuvollziehen. Ein Beispiel: Wie viele Menschen haben weltweit für und wie viele gegen den Atomausstieg gestimmt? Was denken die Europäer? Was sagen dazu Atomphysiker und was die Einwohner von Gorleben? Welche Position beziehen bestimmte Organisationen? Glokale Übersicht: echo hilft Menschen, thematische Zusammenhänge zwischen lokalen, regionalen und globalen Themen leicht nachzuvollziehen. Ein Beispiel: Lebensmittelpreise im Supermarkt nebenan

=> Massentierhaltung in der EU => Regenwaldrodung für Sojaanbau => Klimawandel. Diese „glokale“ Darstellung ermöglicht den NutzerInnen, lokale Themen in ihrem globalen Kontext zu sehen und umgekehrt, die globalen Probleme vor dem Hintergrund lokaler Verhältnisse zu verstehen. Wen das persönliche Interesse an einem lokalen Thema aus seinem direkten Umfeld (Lebensmittelpreise) auf echo brachte, der wird schnell mit dessen glokalen Implikationen (Klimawandel) konfrontiert.

Vernetzen

Wie die meisten Web 2.0 Plattformen, verfügt auch echo über ein soziales Netzwerk. Im Gegensatz zu konventio- nellen Netzwerken jedoch, ermöglicht der zielgenaue Suchmechanismus von echo, leicht MitstreiterInnen mit verschiedenen relevanten Kompetenzen bezüglich eines Themas zu finden. Hierfür werden die gefundenen NutzerInnen in verschie- denen Gruppen zusammengefasst, welche die wichtig- sten gesellschaftlichen Segmente widerspiegeln. Diese Gruppen sind BürgerInnen und Betroffene (mit Be- dürfniskompetenz), ExpertInnen und Wissenschaftler- Innen (mit Fachkompetenz) sowie nichtstaatliche und politische Organisationen bzw. deren RepräsentantInnen (mit Entscheidungskompetenz). Diese Gruppen werden

von echo aktiv zur Zusammenarbeit motiviert. Durch die Berücksichtigung ihrer verschiedenen Belange, können somit wichtige Probleme identifiziert und gemeinsam die bestmöglichen Lösungen ausgearbeitet werden.

Handeln

Um spürbare Erfolge im Alltag der Menschen zu erzielen, motiviert echo alle TeilnehmerInnen einer

Debatte, Aktionen zu starten, um ihre Lösungsvorschläge in die Tat umzusetzen.

20 000 bayerische NutzerInnen haben auf

Ein Beispiel:

echo für den Atomausstieg gestimmt – genug, um einen Volksentscheid initiieren zu können. Sofort erhalten alle

Stimmgeber eine Nachricht mit der Aufforderung, diesen zu organisieren. Folgen die NutzerInnen dem in der Nachricht enthaltenen Link, so finden Sie sich in einem bestens ausgestatteten virtuellen Aktionsraum wieder. Dieser stellt ihnen alle nötigen Funktionen sowie Informationen zur gemeinschaftlichen Planung und Umsetzung der Aktion bereit.

echo als Ganze

Durch die Kombination dieser technischen und sozialen Innovationen, schafft echo einen völlig neuartigen virtuellen Raum für eine vollkommen demokratische und ergebnisorientierte Zusammenarbeit.

Was macht echo erfolgreich?

echo folgt der Philosophie von Open Source und verbin- det Gemeinnützigkeit mit tragfähigen Finanzmodellen. „Tragfähig“ bedeutet jedoch nicht bloße Kostendeckung, sondern die Bereitstellung von Mitteln für nutzergenerier- te Aktionen. Denn nur so kann das virtuelle Engagement reale Früchte tragen, unsere Welt positiv Verändern und

somit immer mehr Menschen motivieren, auf und durch echo mitzuwirken. So kann das innovative Gesamtkonzept von echo den Menschen zu mehr Selbstbestimmung verhelfen, sie vom Gefühl der Machtlosigkeit befreien und neues Vertrauen in die Demokratie schaffen.

Wer steht hinter echo?

echo wird von einem interdisziplinären Team junger und erfahrener Akademiker entwickelt. Zudem hat sich um echo ein stetig wachsendes Netzwerk von Unter- stützerInnen gebildet, das dem Projekt zusätzlichen Elan verleiht. Darunter etliche ExpertInnen mit langjähriger Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen (wie Geistes-

und Naturwissenschaften, Unternehmensberatung und Marketing, Softwarerecht und Public Relations), die dem Team beratend zur Seite stehen. Aber auch einige namhafte PolitikerInnen, wie die ehemalige Landtags- abgeordnete Ruth Paulig (die Grünen) und der Bundes- tagsabgeordnete Axel Berg (SPD) unterstützen echo mit Rat und Tat.

Ende der Machtlosigkeit!

echo ist

Anfang der Selbstbestimmung!

der Machtlosigkeit! echo ist Anfang der Selbstbestimmung! Für eine neue Gesellschaft! Erheb Deine Stimme! Bewirk ein

Für eine neue Gesellschaft! Erheb Deine Stimme! Bewirk ein Echo!

1. Die Agora war der zentrale Versammlungsplatz im antiken Athen – der Wiege der Demokratie. Sie war der Mittelpunkt des gesellschaftlichen und politischen Geschehens der Polis, die auf einer freien, sich selbst regierenden Bürgerschaft basierte.