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Liebe Leserin, lieber Leser, in dieser Ausgabe haben wir für euch einen Artikel zum Thema Kapmf um die Befreiung der Frau und warum dieser Kampf untrennbar mit dem Kampf gegen den Kapitalismus und für die sozialistoische Revolution verbunden ist. Zudem könnt ihr die Auswertung unserer gemeinsamen Aktivitäten mit unseren GenossInnen aus Köln und Bonn zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen lesen. Außerdem haben wir für euch einen Artikel über den deutschen Imperialismus seine Rolle in der EU und das System der Waffenexporte. Viel Spaß beim lesen

// Frauenrevolution //

Die Befreiung der Frau – im Kapita- lismus?!

Unterdrückung der Frau – ein weites Feld. Wo fängt Unterdrückung an und wo hört sie auf?

Körperliche, sexuelle, private, gesellschaft- liche, wirtschaftliche Unterdrückung – man könnte hier weiter aufzählen, weiter ins Detail gehen, auf die unzähligen Unterdrü- ckungsmethoden und deren Folgen einge- hen, denen die werktätigen Frauen in einem noch höherem Maße ausgesetzt sind als die werktätigen Männer.

Aber in diesem Artikel soll es nicht vor- rangig darum gehen, wie sich die Unter-

soll es nicht vor- rangig darum gehen, wie sich die Unter- drückung äußert, sondern vielmehr darum

drückung äußert, sondern vielmehr darum welchen Weg man zur Überwindung gehen muss.

Die Unterdrückung der Frau hat eine lange Geschichte – eine lange Tradition, könnte man in Anbetracht der Unzufälligkeit pas- sender Weise sagen. Mit der Entstehung des Privateigentums manifestierte sie sich, wurde zu einer Sicherung der bestehenden Machtverhältnisse. Diese Unterdrückung zieht sich bis in das heutige kapitalistische

Unterdrückung zieht sich bis in das heutige kapitalistische antikapitalistisch – klassenkämpferisch – revolutionär

System hin – zwar wird sie immer versteck- ter, was den zahlreichen Reformen und der damit verbundenen gesetzlichen Gleichstel- lung zu verdanken ist - doch bleibt die struk- turelle Unterdrückung in der Praxis noch immer bestehen.

Warum ist die Unterdrückung der Frau derart untrennbar mit dem Kapitalismus verbunden?

Dafür muss man einmal auf die Entste- hungshintergründe des Patriarchats zurück- schauen.

sichernde Position inne, da die Jagd durch die Männer die Existenz nicht zu sichern vermochte. Somit spielten die Frauen die führende Rolle in der Gemeinschaft (Matri- archat). Im Laufe der weiteren Entwicklung der Produktivkräfte, als Ackerbau und Vieh- zucht eine zunehmende Wichtigkeit gewan- nen und diese Arbeiten Sache der Männer wurde, wurde die matriarchalische durch die patriarchalische Gens (Patriarchat) ab- gelöst. Im weiteren Verlauf wurde somit das Privateigentum nach der männlichen Linie vererbt.

Die Entstehung des Patriarchats bildet den Anfang der Unterdrückung der Frau – sie wird zunehmend in die Reproduktionsar- beit, d.h. Kindererziehung, Kochen, etc, ge- drängt und gerät somit in die Abhängigkeit vom Mann. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass die Befreiung der Frau nur funktioniert indem sie aus der männlichen Abhängigkeit gerissen wird.

Wir betrachten die Frauenfrage als eine der Grundlagen für eine fortschrittliche Arbeit. Doch immer wieder lässt man sich dabei dazu verleiten die Unterdrückung der Frau als einen unabhängigen Gegen- stand zu betrachten. Wenn wir über Missstände reden – sei es Arbeitslosigkeit, ein schlechtes Bildungssystem oder eben die Unterdrückung der Frau – ha- ben wir dies nicht unabhängig, aus dem Kontext gerissen, zu machen, sondern müssen uns stets das Grundproblem vor Augen halten, welches diese Symptome unweigerlich mit sich zieht. Wir haben die Mög-

Nachdem im Laufe der Urgemeinschaft langsam effektiver produziert werden konn- te, die Menschen anfingen durch ihre Arbeit einen gewissen Überschuss (Mehrprodukt) schaffen zu können, entstand eine Teilung der Arbeit. Diese einfachste Form war die Teilung nach Alter und Geschlecht (natur- wüchsige Arbeit). Die Spezialisierung der Männer auf die Jagd und der Frauen auf das Sammeln von Pflanzennahrung und auf die Hauswirtschaft führte zu einer gewissen Steigerung der Arbeitsproduktivität. Wäh- rend dieser Zeit hatte die Frau die existenz-

Wäh- rend dieser Zeit hatte die Frau die existenz- Seite 2 antikapitalistisch – klassenkämpferisch –
Wäh- rend dieser Zeit hatte die Frau die existenz- Seite 2 antikapitalistisch – klassenkämpferisch –

lichkeit Reformen zu erkämpfen – Lohn- erhöhungen und Frauenquoten zu fordern

– doch wird es das Grundproblem nicht lö-

sen. Ebenso wenig wie die Krisen im kapi- talistischen System zufällig auftreten, ist die Unterdrückung der Frau zufällig entstanden. Und somit wird es auch in den Grenzen die- ses Systems nicht möglich sein diese Symp- tome aufzuheben.

Aufgrund dieser Verwobenheit von Patri- archat und Kapitalismus, muss der Kampf um die Befreiung der Frau unmittelbarer Bestandteil des Kampfes gegen den Kapi- talismus sein. Denn nur wenn Produktion und Reproduktion gesellschaftlich gestal- tet wird, ist eine Befreiung der Menschen möglich, nur wenn kein Unterschied mehr

zwischen Privatem und Öffentlichen besteht

– das Privateigentum aufgehoben, die ge-

sellschaftliche Produktion und Konsumtion aufgebaut wird, ist eine Befreiung möglich. Dies aber kann nur im Sozialismus verwirk- licht werden, woraus sich schließen lässt, dass eben dieser der Schlüssel zur Befreiung der Arbeiter und eben speziell auch zur Be- freiung der werktätigen Frauen ist.

Die Frauenfrage ist ein Teil der großen so- zialen Frage und muss auch in diesem Zu- sammenhang angegangen werden, denn „Keine Befreiung ohne Revolution – keine Revolution ohne Befreiung der Frau“ (Rosa Luxemburg). Wenn wir die Befreiung der Frau erreichen wollen, müssen wir uns dem Kapitalismus unversöhnlich gegenüberstel- len und als eine revolutionäre Bewegung kämpfen.Deshalb kämpfen wir konsequent für die Befreiung der Frau, für den Sozia- lismus!

für die Befreiung der Frau, für den Sozia- lismus! // Auswertung 25. November 2012 // Straßentheater

// Auswertung 25. November 2012 //

Straßentheater gegen Gewalt an Frauen

„Widersprich mir nicht, du bist meine Freundin, du musst deine Zeit mit mir ver- bringen!“ Solche und ähnliche Situatio- nen sind Alltag für Frauen im öffentlichen Raum. Durch dominantes Auftreten und körperliche Bedrängnis durch Männern werden sie bedroht und eingeschüchtert. Auf offener Straße oder im Haushalt sind nicht nur psychische Gewalt alltäglich, auch von physischer Gewalt sind 37% der Frauen in Deutschland betroffen (Quelle:

Studie „Lebenssituation, Sicherheit und

betroffen (Quelle: Studie „Lebenssituation, Sicherheit und antikapitalistisch – klassenkämpferisch – revolutionär
Gesundheit von Frauen in Deutschland“ des Bundesministeriums für Familie, Seni- oren, Frauen und Jugend). Die

Gesundheit von Frauen in Deutschland“ des Bundesministeriums für Familie, Seni- oren, Frauen und Jugend). Die Dunkelziffer der Frauen, die sich gar nicht erst trauen ihren Peiniger anzuzeigen oder darüber zu sprechen, wird viel größer sein. Zu diesem Thema haben wir, ein Zusammenschluss aus Rotfront Köln, der Roten Antifa Essen und der Bonner Jugendbewegung am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, ein Straßentheater an öf- fentlichen Plätzen inszeniert.

Seit 1981 jährt sich nun der Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskri- minierung und jeglicher Form von Gewalt gegenüber Frauen. Damals rief eine Grup- pe lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen diesen Tag als Reaktion auf die Verschleppung und Ermordung zweier revolutionärer Aktivistinnen aus. Seit 1999, also erst 18 Jahre später, wird dieser Tag auch von den vereinten Nationen offiziell anerkannt.

Um auf die alltägliche Unterdrückung der

Frau aufmerksam zu machen, veranstalteten wir ein Straßentheater in der Umgebung von Essen und Bonn, bei dem wir in Zügen, vor Cafés und auf Weihnachtsmärkten sowohl psychische als auch physische Gewalt an Frauen realistisch nachspielten. Dabei wur- den typische Auseinandersetzungen eines heterosexuellen Paares laut und öffentlich wirksam in Szene gesetzt: Bei einem Streit- gespräch ging es darum, dass der Mann sich mit seiner Partnerin treffen wollte, sie jedoch keine Zeit hatte. Daraufhin ist der Mann lau- ter geworden und wollte die selbstständige Terminplanung der Frau nicht akzeptieren. Er baute sich vor ihr auf, wurde im Laufe des Gespräches immer aggressiver, bis er sie dann schüttelte, schubste oder schlug.

Kurz nach der Eskalation klärten wir die Situation auf und machten mit Hilfe einer Rede und dem Verteilen von Flyern, in de- nen wir die Menschen unter anderem auffor- derten, in Zukunft nicht mehr wegzuschau- en, sondern einzugreifen, auf die Gewalt gegen Frauen, die sich soeben in diesem Beispiel zugetragen hatte, aufmerksam. Oft

soeben in diesem Beispiel zugetragen hatte, aufmerksam. Oft Seite 4 antikapitalistisch – klassenkämpferisch –

reagierten die Menschen nach der Auflö- sung positiv und applaudierten teilweise sogar. Auch die Flyer wurden interessiert entgegengenommen. Interessant war bei der Auswertung das nur in ca. 1/3 der Fälle um- stehende Personen versuchten einzugreifen. Dabei fiel uns ein Unterschied in der Reak- tion von Männern und Frauen auf: Während die Männer körperlich eingriffen, nahmen Frauen verbal Stellung oder versuchten im Hintergrund mit ihrem Handy Hilfe zu holen. Meistens erregte die Situation zwar Aufmerksamkeit, aber die Zuschauerinnen und Zuschauer reagierten eher zurückhal- tend und beschämt von ihrer Tatenlosigkeit. Einige reagierten aber auch ignorant und ta- ten so, als ob sie nichts gehört oder gesehen hätten.

Mit dieser Aktion wollten wir die Gewalt an Frauen zu einem öffentlichen Thema machen. Wir denken, dass wir in den Si- tuationen, die wir dargestellt haben damit erfolgreich waren, was die darauf folgen- den Reaktionen und anschließenden Ge- spräche bestätigten. Dass viele Menschen jedoch nicht eingegriffen haben zeigt uns auf der anderen Seite, dass Gewalt in Partnerschaften als Normalität akzep- tiert wird, und sich die Menschen nicht in die „Privatsphäre“ einmischen wollen. Diese Normalität wollen und können wir nicht akzeptieren! Auch was sich im schein- bar privatem Raum von Beziehung und Fa- milie abspielt, muss als gesellschaftliches Problem angeprangert werden. Deshalb müssen wir es durch dauerhafte Arbeit an- streben, ein öffentliches Bewusstsein für diese Missstände zu schaffen und dieses im- mer weiter aufzubauen. Mit unserer Aktion haben wir einen guten ersten Schritt dazu

getan und hoffen, dass diese Arbeit überall fortgesetzt wird.

// Auswertung 25. November 2012 //

Deutscher Impe- rialismus – Krieg bleibt also deut- sche Priorität!

Inzwischen hat die BRD es geschafft, sich durch ihre imperialistische Politik, der Höchstform des Kapitalismus, an die Spitze der mächtigen EU-Staaten zu han- geln. Das bedeutet, dass sie eine Politik pflegt, die darauf ausgelegt ist, den Ein- fluss und die Macht auf andere Länder oder Völker auszudehnen um daraus ma- ximalen Profit für sich selbst zu schlagen. Deutschland ist so also zu einem Kernstaat geworden, der seine Wettbewerbsfähigkeit erlangt hat, weil er in der Lage war, sowohl seine eigenen Arbeiter, als auch die andere Länder und Völker effektiver als viele ande- re Staaten auszubeuten. Erst wenn ein Staat das geschafft hat und sich in eine solche Position gebracht hat, lässt er sich als Kern- staat bezeichnen. Ein Staat also, der, wie es der Imperialismus nun mal bedingt, in einer ausbeutenden und unterdrückenden Position ist. Im Gegensatz dazu stehen die Periphe- riestaaten, eben jene Staaten, die nicht die Kraft haben, um außer ihrer eigenen Arbei-

die nicht die Kraft haben, um außer ihrer eigenen Arbei- antikapitalistisch – klassenkämpferisch – revolutionär

terklasse andere auszubeuten, sondern selbst von den imperialistischen Staaten ausgebeu- tet werden, unterdrückt werden. Mit der so erlangten Macht übt Deutschland als einer der stärksten EU Staaten auf die schwächeren, die Peripheriestaaten, einen so gezielten Druck aus, dass diese gezwun- gen sind, im Sinne der herrschenden Kapita- listen selbst zu handeln.

In den Medien werden diese Tatsachen je- doch als „Friedensprojekt EU“ dargestellt, eine Institution, die gemeinschaftliche Politik ermöglichen solle, welche völlig werte-gebunden an Menschenrecht sei. Die „humanitäre Intervention“ der herrschen- den Mächte jedoch, ob nun in Form von Waffenexport, Bundeswehreinsätzen, etc., dient in der Wirklichkeit immer nur der Si- cherung ihrer eigenen Profitinteressen, egal ob es sich in diesem Moment um Rohstoffe, Absatzmärkte, ungehinderten Warenver-

kehr, geostrategischen Einfluss, oder ord- nungspolitischen Interessen handelt. Jedoch niemals ist das eigene Interesse der Schutz der Bevölkerung. Die bürgerlichen Medien sind daher gezwungen mit dreister Demago- gie die Menschen zu belügen. Noch immer schwafelt man von der fehlenden Demokra- tie in den Peripheriestaaten und bringt mit den sogenannten“humanitären“ Interventio- nen noch mehr Elend und Krieg für die dort lebenden Menschen.

Der Iran ist ein Staat, der Andersdenkenden und Protestierenden oft genug keinen wirk- lichen Prozess gewährt, sondern höchstens einen kurzen Prozess macht. Nicht selten berichten noch heute nach Deutschland ge- flüchtete Menschen aus dem Iran davon, wie sie gefangen gehalten und gefoltert wurden, wenn sie dabei nicht umgekommen sind. Das jedoch hindert die BRD nicht daran, seit vielen Jahrzehnten einen hochwertigen Waf-

nicht daran, seit vielen Jahrzehnten einen hochwertigen Waf- Seite 6 antikapitalistisch – klassenkämpferisch –

fenhandel mit dem Iran zu handhaben. Für etwa vier Milliarden Euro im Jahr handeln insgesamt 5000 Unternehmen mit dem Fol- terland. Aber diese Zahlen beinhalten nicht nur, dass aus Deutschland verschiedene Waf- fen in Massen in den Iran gesendet werden. Siemens und Nokia verdienten sich 2008 durch Überwachungssysteme eine goldene Nase an dem Iran. Mit dem so genannten „Monitoring Center“ sind staatliche Organe im Iran seit dem in der Lage, Handys abzuhö- ren, Daten, die von diesen gesendet werden und den Aufenthalt der telefonierenden Per- sonen zu bestimmen und ein Kommunikati- onsprofil zu entwerfen, was preis gibt, wann, wohin und mit wem telefoniert wurde und einiges mehr. Ähnliche Möglichkeiten bie- ten diese Systeme im Bereich des Internets. Im Jahr 1967 wurde die deutsche Waffen- schmiede Heckler und Koch zum Lizenzge- ber und verkaufte dem Iran die Lizenz zum Nachbau des Schnellfeuergewehres G3. Da- mals regierte noch der Schah und das Land zählte zu „den Freunden des Westens“, was nicht mehr bedeutet, als dass es im Sinne des westlichen Imperialismus handelte. Die- se Lizenz hatte jedoch keine Rahmenbedin- gungen, und so ist sie noch heute gültig. Seit dem ist das G3 zu einem der erfolgreichsten Exportprodukte aus dem Iran geworden. Die Waffen nach deutscher Bauanleitung wur- den nämlich nicht nur zum Eigenbedarf an- gefertigt, sondern fleißig weiter exportiert. Der Iran fungiert so wie eine Umleitung der deutschen Waffen, denn auch in mit einem Waffenembargo belegte Länder wie Soma- lia und Liberia gelangten die Schusswaffen. Ein ausgesprochenes Waffenembargo be- deutet ausdrückliche Beschränkungen bzw. Verbote für die Lieferung von Waffen, Mu- nition und sonstigen Rüstungsmaterialien in

die entsprechenden Länder.

So zeichnet sich der Imperialismus als das ab, was er ist. Er stellt auch in diesem Bei- spiel die Profitinteressen über das Leben der Menschen. Obwohl Waffenembargos für Regionen ausgesprochen werden, in denen Menschenverachtend agiert wird, nahm die BRD es aus dem einfachen Grund in Kauf, dass deutschen Waffen in eben diese Gebie- te gelangten, dass das Geld stimmte. Selbst die eigenen bürgerlichen Grundsätze schei- nen ihr total egal, wenn es um die Maximie- rung des eigenen Profits geht. So entsetzt die Politiker in der Öffentlichkeit über diese Entwicklungen dann taten, so absehbar war das Geschehene bei einer uneingeschränk- ten Lizenz zum Nachbau für Waffen doch von Anfang an gewesen. Für solche mora- lischen Bedenken bleibt im Imperialismus jedoch nicht genug Platz.

Nach und nach zeigt sich, dass es sich bei der EU um ein großangelegtes Kriegsprojekt im mehrfachen Sinne handelt. Nach innen wird gegen die eigenen Bevölkerungen der EU ein Krieg geführt, der zur Durchsetzung der Interessen der Banken und Konzerne dient. Die sogenannten „Rettungsschirme“ bei- spielsweise werden stets Erhalten, damit die Peripheriestaaten in direkter Abhängigkeit zu den Kernstaaten bleiben und durch eben diese Abhängigkeit gezwungen sind deren wirtschaftspolitischen Auflagen umzuset- zen. Am Beispiel Griechenland ist dieses Phänomen deutlich nachzuvollziehen. Nach außen jedoch wird ein ökonomischer Krieg gegen andere Staaten und Völker geführt, der wie am Beispiel Iran dargelegt nüchter- ne Profite schlagen soll. Krieg bleibt also deutsche Priorität, egal ob als direkt durch-

bleibt also deutsche Priorität, egal ob als direkt durch- antikapitalistisch – klassenkämpferisch – revolutionär
geführten Eingriff in Konflikte, welcher dann nichts weiter als mörderisches Hand- werk darstellt, oder als

geführten Eingriff in Konflikte, welcher dann nichts weiter als mörderisches Hand- werk darstellt, oder als Export von Kriegs- material in Gegenden, wo deutsche Waffen zur Niederschlagung von Aufständen einge- setzt werden.

Das die Waffen, die Deutschland liefert, zu einem großen Teil dazu genutzt wer- den, Völker wie das palästinensische oder das kurdische Volk zu unterdrücken, wird jedoch vor allem in den Medien bewusst außer Acht gelassen. Die Floskeln hängen uns zum Hals raus, mit welchen solche po- litische Entscheidungen gerechtfertigt wer- den. Wir sind weder blind noch taub und wir wissen, dass so viel Tod und Leid nur wegen des Profits in Kauf genommen wird, der nur durch imperialistische Kriege verwirklicht wird. Deshalb kann Imperialismus in jeg- licher Form, ob in Deutschland oder sonst wo, niemals in unserem Interesse sein. Der Imperialismus dient zur Ausbeutung und Unterdrückung ganzer Nationen und Völ- ker. Es gilt diesen imperialistischen Wahn- sinn zu beenden, sowohl dort als auch hier.

Nur eine revolutionäre Kraft ist in der Lage die Machenschaften des Imperialismus zu untergraben. Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen kann nur durch den Sozialismus ein Ende finden.

Termine

Oury Jalloh Gedenkdemo

07.01. | 13 Uhr | Dessau

Luxemburg-Liebknecht-Lenin

Gedenkdemonstration

13.01. | 10 Uhr | Berlin

Cafe Roter Oktober

25.01. | 19 Uhr | Essen | Ground Zero

Gedenkdemonstration 13.01. | 10 Uhr | Berlin Cafe Roter Oktober 25.01. | 19 Uhr | Essen