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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

nachdem Frau Dr. Hertel 25 Jahre lang die Wettbewerbe in Hamburg koordiniert hat, hat sie sich jetzt aus dem aktiven Berufsleben zurückgezogen und ich darf mich Ihnen als neuer Referent für Schülerwettbewerbe vorstellen. Mein Name ist Heiko Reich, Sie erreichen mich freitags in der Behörde für Schule und Berufsbildung unter der Telefonnummer: 42863-4147 oder über die E-Mail: heiko.reich@bsb.hamburg.de.

Ich würde mich freuen, Sie auch persönlich kennen zu lernen, z.B. im Rahmen eines Wettbewerbs, der nächsten Wettbewerbsmesse, bei Siegerehrungen oder anlässlich des Wettbewerbsfestes.

Die Teilnahme an Wettbewerben erfreut sich zunehmender Beliebtheit und viele von Ihnen nutzen bereits die Möglichkeiten, die gute Wettbewerbe für die Gestaltung des Unterrichtes bieten. Ihr Engagement ist entscheidend, um Schülerinnen und Schüler zu motivieren und ihnen die erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben zu ermöglichen. Deshalb ist es mein Ziel, Sie in Ihrer Arbeit zu unterstützen.

Ein Baustein soll diese Wettbewerbsbroschüre sein. Hier finden Sie eine Auswahl empfohlener Wettbewerbe, die sich auf Bundesebene oder zumindest in Hamburg bewährt haben. Zudem enthält die Broschüre einen Einführungsteil mit einem Bericht über die Ehrungen und Sonderpreise, Information über den Förderfonds für Forschernachwuchs, die Preisträgerstatistik 2011 und das Verzeichnis der Ansprechpartner für die einzelnen Schülerwettbewerbe.

Im Rahmen der 3. Hamburger Wettbewerbsmesse am 22. Mai 2012 haben wir damit begonnen, spezifische Angebote für die Wettbewerbsbeauftragten der Schulen und andere interessierte Lehrkräfte zu entwickeln. Wegen des großen Zuspruchs werden wir dieses Angebot weiter ausbauen. Einzelheiten zu dem geplanten Programm werden Sie rechtzeitig mit der Einladung zu der nächsten Wettbewerbsmesse erhalten.

Das diesjährige Hamburger Wettbewerbsfest, die zentrale Ehrung der Hamburger Preisträgerinnen und Preisträger, wird am 30. November 2012 im Hamburger Rathaus stattfinden. Im letzten Jahr kamen die Schülerinnen und Schüler aus 154 Schulen – obwohl in der Regel nur die Erstplatzierten eingeladen waren.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Teilnahme an den Wettbewerben, freue mich auf die Zusammenarbeit und bedanke mich für Ihr Engagement.

Mit freundlichen Grüßen Heiko Reich

Referent für Schülerwettbewerbe

und bedanke mich für Ihr Engagement. Mit freundlichen Grüßen Heiko Reich Referent für Schülerwettbewerbe 3

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

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Inhaltsverzeichnis

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Ehrung der Preisträger

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Wettbewerbsmesse

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Hamburger Wettbewerbskonzept

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Förderfonds für Forschernachwuchs

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Der BERTINI-Preis

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Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

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Europäischer Wettbewerb: Europa in der Schule

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EUROPEANS FOR PEACE

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Schülerwettbewerb zur politischen Bildung

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Landeswettbewerb Jugend debattiert

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SchülerZeitungsWettbewerb der Länder

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Philosophischer Essaywettbewerb

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Demokratisch Handeln

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Diercke Wissen

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Trialog der Kulturen

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Vorlese-Wettbewerb

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Jungs un Deerns leest Platt

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tja – treffen junger autoren

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Bundeswettbewerb Fremdsprachen

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Mehrsprachenwettbewerb für die Oberstufe

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Japanisch und Chinesisch für Anfänger

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Hamburger Russischolympiade

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Hamburger Mehrsprachenturnier

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Internationale Agenda 21-Schule

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Be Smart – Don’t Start

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Gesunde Schule in Hamburg

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NATEX

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Jugend forscht/Schüler experimentieren

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Mathematik-Olympiade

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Internationale Mathematik-Olympiade

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Internationaler Städtewettbewerb Mathematik

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Baltic Way

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Bundeswettbewerb Mathematik

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Informatik-Biber

43

Bundeswettbewerb Informatik

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BundesUmweltWettbewerb

45

Echt Kuh-l

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Internationale JuniorScienceOlympiade

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Internationale Biologie-Olympiade

48

Internationale Chemie-Olympiade

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Internationale Physik-Olympiade

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Bundesweiter Wettbewerb Physik

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Meereswettbewerb Forschen auf See

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Inhaltsverzeichnis

Daniel-Düsentrieb-Preis

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Schülerwettbewerb der SIEMENS-Stiftung

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Formel 1 in der Schule

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FOCUS Schülerwettbewerb

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JUNIOR-Projekt

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business@school

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Jugend gründet

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Deutscher Gründerpreis

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Handelskammer Hamburg – Schulpreis der Hamburger Wirtschaft

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SCHUL/BANKER

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Jugend testet

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abgedreht – Hamburger Jugendmediale

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Paintbus

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Plakatwettbewerb und Liederwettbewerb Hamburger Polizeiverkehrslehrer

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Jugend musiziert

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Jugend jazzt

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Schooljam

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tjm – treffen junge musik-szene

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Theater macht Schule

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Schultheater der Länder

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Theatertreffen der Jugend

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Schachwettbewerbe

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Jugend trainiert für Olympia

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Der Wettbewerb der Hamburger Schulsanitätsdienste

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Starke Schule

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HVV Future Tour

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Ansprechpartner-Verzeichnis

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Statistik

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Der Höhepunkt des Wettbewerbsjahrs 2011:

Ehrung der Hamburger Preisträgerinnen und Preisträger im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses

In Hamburg werden die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den verschie- denen Schülerwettbewerben eines Jahres traditionsgemäß auf dem Wettbewerbsfest geehrt. Das 19. Hamburger Wettbewerbsfest fand am 9. Dezember 2011 im Hamburger Rathaus statt. Da auch der Große Festsaal angesichts der hohen Zahl der Preisträgerinnen und Preisträger zu klein war, wurden nacheinander vier Ehrungen von Senator Ties Rabe und Staatsrat Dr. Mi- chael Voges durchgeführt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger, darunter auch wieder viele Gruppen, kamen aus 154 Schulen: 51 Grundschulen, 58 Gymnasien, 37 Stadtteilschulen und sieben Beruflichen Schulen. Teilgenommen hatten die Schülerinnen und Schüler an 63 Wettbewerben und Tur- nieren auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene.

Im Rahmen der Ehrung wurden 11 Sonderpreise vergeben; Sonderpreise werden im Rahmen der zentralen Ehrung an solche Schülerinnen und Schüler verliehen, die zum Beispiel in mehre- ren Wettbewerben oder mehrmals hintereinander einen Spitzenplatz belegt oder in einem Wett- bewerb etwas Herausragendes geleistet haben.

Nachwuchspreise der Behörde für Schule und Berufsbildung gingen an

Sabrina Wockenfuß (Klasse 7) vom Gymnasium Süderelbe für ihre wiederholten Erfolge im Wettbewerb Natex,

Denise Yang vom Luisen-Gymnasium, die in der 8. Klasse bereits drei Mal Landessiege- rin bei der Mathematik-Olympiade war und erfolgreich am Bundeswettbewerb Mathematik teilgenommen hatte,

Caja Laura Solveig Meier (Klasse 9) vom Gymnasium Finkenwerder für ihren zweiten Bundessieg im Europäischen Wettbewerb und zugleich ihren Landessieg bei Jungs un Deerns leest Platt.

Den Sonderpreis der Haspa Hamburg Stiftung erhielt Niklas Trekl (Klasse 10) vom Gymna- sium Heidberg für wiederholte Spitzenleistungen in musikalischen Wettbewerben.

Den Sonderpreis der Vattenfall Europe AG erhielt Nicolas Bülk vom Gymnasium Rissen für seine Erfolge bei Jugend musiziert und Schüler experimentieren.

Mit dem Preis der Talentförderung Mathematik wurde Christian Elbracht vom Gymnasium Grootmoor ausgezeichnet, der seine mathematische Begabung in Mathematik- und Schach- wettbewerben unter Beweis gestellt hatte.

Der Sonderpreis der Europaunion ging an Maraike Böhm vom Gymnasium Heidberg für den Erhalt von drei Bundespreisen in Folge im Europäischen Wettbewerb.

Der Sonderpreis der Behörde für Schule und Berufsbildung ging an Lars Rokita vom Gymnasium Grootmoor (vorher besuchte er die Albert-Schweitzer-Schule) für seine wieder- holten Erfolge in den naturwissenschaftlichen Wettbewerben Natex und Jugend forscht (2011 Platzierung auf Bundesebene im Fachgebiet Physik).

Mit dem Sonderpreis des Ersten Bürgermeisters wurde Ferdinand Mühlbauer vom Christi- aneum für seine herausragenden Leistungen in mathematischen Wettbewerben ausgezeichnet.

Den Sonderpreis der Behörde für Kultur erhielt Valentina Ritter Choquehuanta von der Sophie-Barat-Schule für ihre herausragenden Leistungen im Hamburger Mehrsprachenturnier und bei Jugend musiziert.

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Es wurden ausnahmsweise zwei Sonderpreise Sport der Behörde für Schule und Berufs- bildung verliehen. Sie gingen an

die Badminton-Mannschaft WK III, Jungen und Mädchen, von der Stadtteilschule Alter Teichweg und an

den Weltmeister, die Jungen-Fußballmannschaft WK IV der Julius-Leber-Schule.

Die nächste Ehrung der Preisträgerinnen und Preisträger in Schülerwettbewerben – das Ham- burger Wettbewerbsfest – findet am 30. November 2012 im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses statt.

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Dr. Elke Hertel

3. Hamburger Wettbewerbsmesse

Am 22. Mai fand im KörberForum an der Kehrwiederspitze die 3. Hamburger Wettbewerbsmesse statt. Eingeladen waren Lehrkräfte aller Schulformen, Eltern und Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II. An 51 Ständen boten Experten gezielte Beratung zu etwa 60 verschiedenen Wettbewerben, zu Themen wie „Wettbewerbe und Begabungsförderung“ und zur „Integration von Wettbewerben in den Unterricht“.

Eröffnet wurde die Messe durch Dr. Lothar Dittmer, Vorstand Körber-Stiftung, und Senator Ties Rabe, Präses der Behörde für Schule und Berufsbildung. Anschließend hatten die Messebesucher die Wahl zwischen Kurz-Workshops und Gesprächen an den Informationsständen. Die meisten von ihnen wählten eine Kombination von einem oder zwei 30-minütigen Workshops und individueller Beratung.

zwei 30-minütigen Workshops und individueller Beratung. B lick auf Wettbewerbsstände im Foyer Dr. Wendt informiert

Blick auf Wettbewerbsstände im Foyer

Dr. Wendt informiert über den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. alle Fotos: Körber-Stiftung/Claudia Höhne
Dr. Wendt informiert über den
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.
alle Fotos: Körber-Stiftung/Claudia Höhne

Die Themen der Workshops entsprachen, wie sich zeigte, den Interessen der Lehrerinnen und Lehrer:

„Wie lassen sich Wettbewerbe im Curriculum verankern?“ (Heiko Reich, Gymnasium Allermöhe)

„Wettbewerbe und Begabungsförderung“ (Dr. Dagmar Krause, Gymnasium Grootmoor)

„Wettbewerbe im sprachlich-künstlerischen Bereich“ (Frank Dienst, Stadtteilschule Wilhelmsburg; Dagmar Bergholter, Alexander-von-Humboldt-Gymnasium)

„Forschen nicht nur in den Naturwissenschaften!“ „Wie lernt man Demokratie?“ (Thomas Hengst, Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer)

„Wettbewerbe im naturwissenschaftlichen Profil – von Klasse 3 bis 13“ (Claudia Körper, Marion Dönhoff Gymnasium; PD Dr. Heide Peters, IPN Kiel)

„Wettbewerbsteilnahme im Rahmen der Berufsorientierung“ (Berend Loges, LI, Zentrum für Schule und Wirtschaft)

„Wettbewerbe in der Ganztagsschule“ (Inga Gerlach, Gymnasium Klosterschule)

„Warum gehören Wettbewerbe zur Profiloberstufe?“ (Eilert Mitwollen, Gymnasium Buckhorn)

„Wettbewerbe und Öffentlichkeitsarbeit“ (Andreas Kuschnereit, BSB, SIZ)

Öffentlichkeitsarbe it“ (Andreas Kuschnereit, BSB, SIZ) F rank Diens t präsentiert fremdsprachliche Wettbewerbe.

Frank Dienst präsentiert fremdsprachliche Wettbewerbe.

F rank Diens t präsentiert fremdsprachliche Wettbewerbe. Vertreter des Europäischen Jugendparlaments stellen sich

Vertreter des Europäischen Jugendparlaments stellen sich vor.

Obwohl der 22. Mai wohl einer der heißesten Tage des Jahres war, war die Messe sehr gut besucht – jedenfalls, was die Zahl der Lehrerinnen und Lehrer angeht. Die Gruppe der Schülerinnen und Schüler und der Eltern war kaum vertreten – schade, denn hier hätten auch sie sich gezielt und individuell beraten lassen können. Die Lehrkräfte hingegen ließen sich auch von dem heißen Wetter nicht zurückhalten.

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Einen Eindruck von der Wettbewerbsmesse und Interviews mit den Verantwortlichen gab der sehr lebendig gestaltete Bericht von Anke Harnack, den das Hamburg-Journal des NDR am selben Abend gesendet hat.

das Hambur g-Journal des NDR am selb en Abend gesendet hat. D r. Klaus Hennin g

Dr. Klaus Henning berät über Mathematik- Wettbewerbe.

D r. Klaus Hennin g berät über Mathematik- Wettbewerbe. Christine Mielsch und Ul rike Matussek informieren

Christine Mielsch und Ulrike Matussek informieren über die Russisch-Olympiade.

Die Planungen für die nächste Hamburger Wettbewerbsmesse haben schon begonnen. Sie soll wieder in Kooperation mit der Körber-Stiftung stattfinden, voraussichtlich zu Beginn des Schuljahres 2013/14.

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Dr. Elke Hertel

Hamburger Konzept für Schülerwettbewerbe

Schülerwettbewerbe sind sowohl im schulischen als auch im außerschulischen Kontext eine wichtige Ergän- zung des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schule. Sie können durch projektorientierte Aufgabenstellun- gen den Fachunterricht vertiefen und das wissenschaftliche Arbeiten fördern. Schülerwettbewerbe dienen in der Regel entweder der Förderung unterschiedlicher fachlicher Begabungen und ihrer Identifizierung oder der Förderung des demokratischen Handelns, der Werteerziehung oder der politischen Bildung. Schülerwett- bewerbe fördern die Persönlichkeitsbildung durch das Arbeiten im Team oder das eigenverantwortliche Arbei- ten an Problemstellungen und den Vergleich mit Leistungen anderer Schülerinnen und Schüler.

Zugleich bieten Schülerwettbewerbe den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Leistungen und die ihrer Schule öffentlich zu präsentieren und zu vergleichen – auf Länder-, Bundes- und internationaler Ebene.

I. Unterstützung von Wettbewerben durch die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) Über die Unterstützung von Schülerwettbewerben durch finanzielle oder personelle Ressourcen ent- scheidet die Amtsleitung, in besonderen Ausnahmefällen die Behördenleitung.

II. Prüfverfahren für neue Schülerwettbewerbe

II a.

Für die Unterstützung der Behörde bei der Durchführung eines neuen Schülerwettbewerbs ist es erforderlich,

dass der Wettbewerb in seiner Zielsetzung mit den in den Hamburger Rahmenplänen fest- gelegten Bildungs- und Erziehungszielen übereinstimmt;

dass durch den Wettbewerb die Gebote der Toleranz oder der weltanschaulichen und politischen Neutralität nicht verletzt werden;

dass kommerzielle Interessen des Anbieters nicht im Vordergrund stehen.

II b.

Die BSB prüft,

inwieweit die Teilnahme an dem Wettbewerb der Förderung von Begabungen dient;

inwieweit der Wettbewerb geeignet ist, Schülerinnen und Schüler gemäß den Hamburger Bildungsplänen in ihren Kompetenzen zu stärken;

welche Aufgaben oder Kosten für die BSB mit der Unterstützung des Wettbewerbs verbunden wären;

inwieweit durch die Unterstützung des Wettbewerbs das bestehende Wettbewerbsangebot ver- bessert und damit das Angebot erweitert wird;

ob der neue Wettbewerb in das bestehende Wettbewerbsangebot integriert werden kann oder sollte;

inwieweit der bzw. die Träger des Wettbewerbs der übernommenen Aufgabe und Verantwortung gewachsen zu sein scheint;

ob die Ausschreibung des neuen Schülerwettbewerbs den Standards bezüglich Anforderungs- niveau, Aufgabenstellung, Informationsmaterial, Beratung etc. entspricht, die durch den Kanon der von der BSB empfohlenen Schülerwettbewerbe gesetzt sind.

Bei der Prüfung ist darüber hinaus zu berücksichtigen,

welche Erfahrungen hinsichtlich Zusammenarbeit und Verlässlichkeit mit dem Träger des Wett- bewerbs bereits vorliegen;

welche Informationen zu diesen Aspekten ggf. aus anderen Bundesländern über den Wett- bewerb vorliegen, und

welche darüber hinausgehenden Überlegungen z. B. hinsichtlich der auf die BSB möglicherweise zukommenden Kosten einbezogen werden müssen.

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III.

Förderung von Wettbewerben durch die BSB

Wenn ein neues Wettbewerbsangebot durch die BSB für grundsätzlich unterstützenswert gehalten und in die Reihe der von der BSB empfohlenen Schülerwettbewerbe aufgenommen wird, unterstützt die BSB den Wettbewerb z. B. durch

Beratung des Anbieters bei der Gestaltung des Wettbewerbs,

die Aufnahme in die jährlich erscheinende Broschüre „Wettbewerbe machen Schule“ und das jährlich erscheinende „Wettbewerbsposter“,

die Bekanntgabe in „Hamburg macht Schule“,

die Veröffentlichung auf den Internetseiten der BSB,

die Versendung der Wettbewerbsmaterialien über den Schulverteiler,

weitere Möglichkeiten der Bekanntmachung durch die BSB oder der ihr angegliederten Dienststellen,

Mitarbeit eines Vertreters der BSB in der Jury,

den Einsatz eines Ansprechpartners bzw. eines Landesbeauftragten für den Wettbewerb durch die BSB,

Teilnahme eines Vertreters der BSB an einer Preisverleihung,

finanzielle Unterstützung und Gewährung von Preisgeldern,

Übernahme der Schirmherrschaft durch den Präses der BSB etc.

Einladung der Preisträger dieses Wettbewerbs zu der zentralen Ehrung der erfolgreichsten Hamburger Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Schülerwettbewerben durch den Präses der BSB.

IV. Umgang mit Wettbewerbsausschreibungen durch Schulen

Wettbewerbsausschreibungen, die per Post, Briefwurfsendungen, Zeitschriften oder Ähnliches direkt in die Schulen gelangen, prüft die Schulleitung. Entscheidende Prüfkriterien sind dabei, ob der Schülerwett- bewerb

mit den Bildungs- und Erziehungszielen in den Hamburger Rahmenplänen übereinstimmt;

nicht die Gebote der Toleranz oder der weltanschaulichen und politischen Neutralität verletzt;

kommerzielle Interessen des Anbieters in den Vordergrund stellt.

Beteiligen sich Schülerinnen und Schüler an Wettbewerben, die nicht von der BSB oder der Schulleitung empfohlen werden, können sich die Schüler direkt an die Schulleitung wenden und um Unterrichtsbefrei- ung bitten; die Schulleitung entscheidet, ob die Teilnahme an dem Wettbewerb im Zeugnis vermerkt wird.

V. Durchführung der Wettbewerbe in den Schulen Die Schule informiert ihre Schülerinnen und Schüler in geeigneter Weise über das Angebot der von der BSB empfohlenen Schülerwettbewerbe und motiviert sie zur Teilnahme. Die Schulleitung unterstützt die Teilnahme ihrer Schülerinnen und Schüler, indem sie für die Beratung und Betreuung spezielle Ansprech- partner aus dem Kollegium benennt.

Die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern sowie von betreuenden Lehrkräften an von der BSB empfohlenen Wettbewerben gilt als schulische Veranstaltung; Gleiches gilt für Wettbewerbe, denen die Schulleitung zugestimmt hat. Dies betrifft die Regelungen des Unfallversicherungsschutzes für Schülerin- nen und Schüler ebenso wie die Anerkennung als dienstliche Veranstaltung für Lehrkräfte.

VI. Anerkennung von Leistungen in Wettbewerben Die erfolgreiche Teilnahme an einem von der BSB empfohlenen Schülerwettbewerb kann auf Wunsch der Schülerin bzw. des Schülers im Zeugnis vermerkt werden. Die Schule informiert ihre Schülerinnen und Schüler über diese Möglichkeit. Leistungen einer Schülerin bzw. eines Schülers in einem von der BSB empfohlenen Schülerwettbewerb können auf Wunsch der Schülerin bzw. des Schülers bei der Benotung des Bezugsfaches entsprechend berücksichtigt werden. Besondere Leistungen einer Schülerin bzw. eines Schülers in einem von der BSB empfohlenen Schülerwettbewerb können als „Besondere Lernleistung“ in das Abitur einfließen.

VII. Förderung von Wettbewerben durch die Schule Die systematische Förderung von Schülerinnen und Schülern bei der Teilnahme an von der BSB empfoh- lenen Schülerwettbewerben durch die Schule zählt zu den im Rahmen der Schulinspektion zu berücksich- tigenden Indikatoren für Schulqualität.

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Förderfonds für Forschernachwuchs

Welche Schülerarbeiten werden gefördert?

Förderungswürdig im Rahmen dieses Fonds sind Schü- lerarbeiten, die sich naturwissenschaftlich-tech- nischen oder gesellschaftswissenschaftlichen Frage- stellungen widmen.

Unterschieden werden drei Förderbereiche:

Förderbereich I: Arbeiten, die im Rahmen eines vom Amt für Bildung geförderten Schülerwettbewerbs entstehen, können finanziell unterstützt werden. Im Allgemeinen wird ein Zuschuss zu den angefallenen Kosten dann gewährt, wenn diese weder von der Schu- le noch von dritter Seite (beispielsweise einer Paten- firma) übernommen werden konnten. Es können Mate- rialkosten, die Kosten für Fotoarbeiten, Gebühren oder Aufwendungen für Gerätschaften u. a. m. erstattet werden. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach den Besonderheiten des jeweiligen Forschungsvorhabens und den verfügbaren Mitteln. (Höhe der beantragten Förderung: Mindestbetrag 10 Euro)

Förderbereich Il: Projekte, die an eine vorausgegan- gene Wettbewerbsarbeit anknüpfen bzw. sie vertiefen und die mit einem höheren Mittelaufwand verbunden sind – beispielsweise einer Geräteanschaffung, Reise- kosten, Kosten für Laboranalysen –, können aus den Mitteln des Förderfonds unterstützt werden.

Die Förderung von Schülerinnen und Schülern ist nicht an hervorragende schulische Leistungen gebunden, wohl aber soll deren Leistungsprofil eine erfolgreiche Durchführung des Vorhabens erwarten lassen. Förde- rungswürdige Forschungsprojekte sollen durch eine Betreuungslehrerin oder einen Betreuungslehrer be- gleitet werden. Mit diesen sollen die Projektbeschrei- bung und der Arbeitsplan abgesprochen und eine re- gelmäßige Rücksprache über den Verlauf des Vorhabens vereinbart werden. Die Höhe der Förderung richtet sich nach den Besonderheiten des jeweiligen Forschungsvorhabens und den verfügbaren Mitteln. Der Antrag auf eine Förderung soll in der Regel vor Beginn des Projektes gestellt werden.

Förderbereich III: Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen von Wettbewerbsarbeiten Produkte entwi- ckeln, die eine Chance auf Patentierung haben, können auf Antrag eine finanzielle Unterstützung zur proviso- rischen Patentanmeldung erhalten, sofern die entste- henden Kosten nicht von dritter Seite übernommen werden können.

Wie können Fördergelder beantragt werden?

Die Schülerin oder der Schüler sendet in Absprache mit der Betreuungslehrerin oder dem Betreuungslehrer einen Antrag an das Referat für Schülerwettbewerbe des Amtes für Bildung.

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Für Anträge im Förderbereich I genügt das Ausfüllen des Antragsformulars und das Einreichen der Kosten- nachweise.

Anträge im Förderbereich II sollen die Fragestellung und die Bedeutung des Projekts darlegen, einen Ar- beitsplan enthalten, geplante Arbeitsweisen erläutern und die Notwendigkeit der entstehenden Kosten be- gründen. Dem Antrag ist außerdem eine Darstellung der vorausgegangenen Arbeit und ein Kommentar der Betreuungslehrerin oder des Betreuungslehrers beizu- fügen.

Anträge im Förderbereich III müssen eine Darstel- lung der Chancen auf Patentierung beinhalten. Dem Antrag ist eine provisorische Patentanmeldung oder der Entwurf einer provisorischen Patentanmeldung beizufügen. „Hilfsblätter für eine provisorische Patent- anmeldung“ können bei Herrn Heiko Reich (B 52-21) im Amt für Bildung (Fax: 42863-4393) angefordert werden.

Das Amt für Bildung behält sich vor, im Einzelfall eine Verwendungskontrolle bei Vorschüssen und Kosten- nachweisen vorzunehmen. Dem Förderungszweck nicht entsprechend verwendete Mittel müssen zurück- gezahlt werden.

Wie wird über die Mittelvergabe entschieden?

Das Amt für Bildung hat eine Kommission eingesetzt, die über die Anträge entscheidet. Gefördert werden können Schülerinnen und Schüler, die im laufenden Schuljahr eine staatliche Hamburger Schule besuchen. Die Bewilligung von Fördermitteln erfolgt mit der Maßgabe, entsprechende Kostennachweise zu erbrin- gen. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Mit Einwilligung der Schülerin oder des Schülers wird dem Amt für Bildung die Möglichkeit eingeräumt, die Forschungsergebnisse eines geförderten Projektes für schulische Zwecke zu verwenden und auch zu veröf- fentlichen. Unabhängig davon kann die Schülerin oder der Schüler über die erbrachten Ergebnisse frei verfü- gen. Wenn die Förderung als Vorausleistung erfolgt ist, müssen die Kostennachweise der Vergabekommission spätestens sechs Wochen nach Ablauf des im Arbeits- plan angegebenen Termins vorliegen. Ggf. ist eine Fristverlängerung unter Angabe der Gründe für die Verzögerung zu beantragen. Die Höhe der Förderung im Förderbereich I beträgt in der Regel bis zu 210 Euro, die Höhe der Förderung für Aufwendungen im Förderbereich II in der Regel bis zu 510 Euro. So- fern Gerätschaften finanziert werden, kann auch eine Vollfinanzierung geleistet werden. In diesem Fall wird das Amt für Bildung Eigentümerin.

Das (kurze) Antragsformular ist erhältlich bei:

Heiko Reich (B 52-21) Fax: 42863-4393

20122 BB

FÜ FÜ 2012 2 B B BERTINI-PREIS FÜRJUNGEMENSCHENMITZIVILCOURAGE Lasst euch nicht einschüchtern! 13 1

BERTINI-PREIS

FÜRJUNGEMENSCHENMITZIVILCOURAGE

Lasst euch nicht einschüchtern!
Lasst euch
nicht einschüchtern!

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TEILNAHME Die Ausschreibung richtet sich an alle jungen Hamburgerinnen und Ham- burger ab 14 Jahre. Sie können sich einzeln, als Gruppe oder mit ihrer Schulklasse mit ihrem Vorhaben um den BERTINI-Preis 2012 bewerben oder von Dritten für ihr couragiertes Eintreten gegen Unrecht, Ausgrenzung und Gewalt von Menschen gegen Menschen in dieser Stadt für die Auszeichnung mit dem BERTINI-Preis 2012 vorge- schlagen werden.

BEWERBUNGEN UND VORSCHLÄGE

müssen der Jury bis zum 14. NOVEMBER 2012 vorliegen.

Die eingereichten Bewerbungen und Vorschläge nehmen auch an dem deutschlandweiten Wettbewerb DEMOKRATISCH HANDELN teil. www.demokratisch-handeln.de

BEWERBUNGEN Voraussetzung für die Bewerbung um den BERTINI-Preis 2012 ist eine ausführliche Dokumentation des Vorhabens. Es ist keine bestimmte Form für die Abfassung der Dokumentation vorgeschrieben. Das Vorhaben muss zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht abgeschlossen sein, es soll aber so weit fortgeschritten sein, dass eine Beurteilung durch die Jury möglich ist.

VORSCHLÄGE Wer eine Hamburgerin oder einen Hamburger im Alter zwischen 14 und 21 Jahren für ihr bzw. sein couragiertes Eintreten gegen Unrecht, Ausgrenzung und Gewalt von Menschen gegen Menschen in dieser Stadt für die Auszeichnung mit dem BERTINI-Preis 2012 voarschlagen möchte, teilt der Jury den Vornamen, Namen und die Anschrift der oder des Vorgeschlagenen unter Beifügung einer schriftlichen Begründung des Vorschlags mit.

DIE JURY Ihr gehören alle Mitglieder des »BERTINI-Preis e.V.« an, das sind zurzeit:

Michael Batz, Ralph Giordano, M. Magunna, Knut Fleckenstein, Michael Reichmann, Ulrich Vieluf, Axel Zwingenberger, je ein Mitglied der SchülerInnenkammer, der Elternkammer und der Lehrerkammer sowie je eine Vertreterin bzw. ein Vertreter folgender Institutionen, Organisationen und Unternehmen: Absalom-Stiftung der Frei- maurer, Arbeiter-Samariter-Bund, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Behörde für Schule und Berufsbildung, BürgerStiftung Hamburg, Demokratisch Handeln, Ernst Deutsch Theater, Freimaurerloge Roland, Hamburger Abendblatt, Hamburger Sparkasse, Johannisloge, Kirchenkreis Hamburg-Ost, Landesjugendring Hamburg, Norddeutscher Rundfunk, ver.di Hamburg. Die Jury entscheidet über die Aufteilung des Preisgeldes. Sie kann die Gesamtsum- me staffeln. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und rechtlich nicht anfechtbar. Die Bewerberinnen und Bewerber bzw. die Personen, die einen Jugendlichen für die Auszeichnung vorschlagen, erklären sich bereit, bei Bedarf ihren Beitrag bzw. ihren Vorschlag der Jury zu erläutern.

FRAGEN ZUM BERTINI-PREIS?

Ansprechpartner für alle Fragen rund um den BERTINI-Preis ist:

Andreas Kuschnereit, Telefon: 040. 428 63 29 31 andreas.kuschnereit@bsb.hamburg.de www.bertini-preis.de

ANSCHRIFT Bewerbungen um den BERTINI-Preis 2012 und Vorschläge für die Aus- zeichnung einer Hamburgerin oder eines Hamburgers ab 14 Jahre mit dem BERTINI-

a PREIS 2012 sind bis zum 14. November 2012 einzusenden an:

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Andreas Kuschnereit Behörde für Schule und Berufsbildung:

»BERTINI-Preis 2012« Hamburger Straße 31 22083 Hamburg

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23. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2012/13 Am 1. September 2012 startet die 23. Ausschreibung des

23. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2012/13

Am 1. September 2012 startet die 23. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten mit Be- kanntgabe des neuen Wettbewerbsthemas. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen unter 21 Jahren – al- lein, in Gruppen oder mit der ganzen Schulklasse. Rund 5.000 Teilnehmer beteiligen sich durchschnittlich an den Ausschreibungen. Zum jeweiligen Rahmenthema gehen sie – angeleitet von ihren Lehrerinnen und Lehrern – ein halbes Jahr auf historische Spurensuche an ihrem Wohn- oder Schulort. Die Teilnehmer stellen ihre eigenen Fragen an die Geschichte, recherchieren in Archiven und befragen Zeitzeugen und Experten.

Wettbewerbsstart:

1. September 2012

Einsendeschluss:

28. Februar 2013

Workshop im Staatsarchiv Hamburg Alle Hamburger Lehrerinnen und Lehrer sind herzlich eingeladen, die Unterlagen zum neuen Wettbewerb bereits am 30. August auf einer Fortbildung im Staatsarchiv Hamburg entgegen zu nehmen. Auf dem Workshop präsentie- ren wir Ihnen Archivalien und Themenbeispiele zum neuen Wettbewerb. Erfahrene Tutoren geben Tipps für die Betreuung von Wettbewerbsarbeiten, Juroren stellen die Bewertungskriterien vor. Weitere Informationen im Teil- nehmer-Informationssystem des LISUM (Veranstaltungsnummer: 1214X2601).

Weitere Fortbildungen Für neue Tutorinnen und Tutoren richtet die Körber-Stiftung vom 16. bis 18. September 2012 eine bundesweite Lehrerfortbildung in Hamburg aus. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung der Methoden der historischen Projektar- beit. Schülerinnen und Schülern bieten die Körber-Stiftung und ihre Netzwerkpartner im Oktober 2012 zwei mehr- tägige Workshops zum neuen Geschichtswettbewerb an. Weitere Informationen im INTERNET unter www.geschichtswettbewerb.de.

Informationen und Materialien „spurensuchen“ heißt das kostenfreie Magazin des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Heft 26 mit methodischen Tipps, Themenbeispielen und der Ausschreibung zum neuen Wettbewerb erscheint am 1. Septem- ber 2012 und kann bei der Körber-Stiftung bestellt werden. Ein umfangreiches Angebot an Methodenblättern und Hilfestellungen zur historischen Projektarbeit steht zum kostenlosen Download bereit unter www.geschichtswettbewerb.de Hier werden auch unsere Einstiegsstunden zum neuen Wettbewerbsthema vorgestellt.

Mitmachen lohnt sich Für Schülerinnen und Schüler sind 550 Geldpreise zwischen 100 und 2.000 Euro ausgelobt. Preise werden auch an die besten Schulen auf Landesebene und an bundesweit drei herausragende Tutoren verliehen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Urkunde. Die Erstpreisträger und ihre Tutoren werden vom Bundespräsidenten in Schloss Bellevue empfangen. Spitzenpreisträger ab 16 Jahre haben die Chance auf eine attraktive Anschlussförde- rung.

Die Hamburger Landessieger und die erfolgreichste Hamburger Schule im Wettbewerb werden im Frühsommer 2013 auf der Landespreisverleihung im KörberForum, Kehrwieder 12, ausgezeichnet.

Kontakt Körber-Stiftung Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten Kehrwieder 12, 20457 Hamburg Tel.: 80 81 92-145 | Fax: 80 81 92-302 E-Mail: gw@koerber-stiftung.de INTERNET: www.geschichtswettbewerb.de

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60. Europäischer Wettbewerb 2013

2013: Europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger

Wir sind Europa! Wir reden mit!

Der Europäische Wettbewerb feiert 2013 sein sechzig- jähriges Jubiläum.

Der Wettbewerb, der deutlich gestiegene Teilnahme- zahlen verzeichnet, steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des Europarates, der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, der Euro- päischen Kulturstiftung und des Bundespräsidenten. Ziel des zeitgleich in 32 europäischen Ländern durch- geführten Wettbewerbs ist die Auseinandersetzung mit dem Prozess der europäischen Einigung. Umfangrei- che Hintergrundinformationen und die aktuelle Aus- schreibung im INTERNET unter www.europaeischer-wettbewerb.de

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen und Schulformen – von der Vor- schule bis zum Abitur.

Zu allen Themen sind Einzel- und Gruppenarbeiten (maximal vier Mitglieder) zugelassen, wobei zwi- schen vier altersgerechten Modulen differenziert wird, die jeweils eine Auswahl unterschiedlicher Aufgaben enthalten.

Ein besonderer Reiz des Europäischen Wettbewerbs besteht in der Möglichkeit, Themen in unterschiedli- cher Form zu bearbeiten. Bei einigen Aufgaben ist die Bearbeitungsform vorgeschrieben, bei anderen kann sie dagegen frei gewählt werden.

Mögliche Darstellungsformen, die auch miteinander kombiniert werden können, sind: Artikel, Auffüh- rung, Aufsatz, Ausstellung, Bildtafel(-n), Bildfolge, Bilderbuch, Bildgeschichte, Broschüre, Collage, Drehbuch, Druck, Essay, Flyer, Foto, Grafik, Inter- view, Malerei, Modelle, Montage, Plakat, Präsentati- on, Rede, Reportage, Skizzen, Spiel, Storyboard, Tagebuch, Video, Wandzeitung oder Zeichnung.

Schülerinnen und Schüler, die rein gestalterische Arbeiten erstellen, müssen ab der Sekundarstufe I den europäischen Gehalt/Bezug auf dem Formblatt „Schüler/-in“ kurz schriftlich erläutern.

Bewertung

Neben der inhaltlichen und methodischen Durchfüh- rung wird die europäische Dimension einer Arbeit beurteilt.

Beiträge der Altersgruppe 4 (11. und 12. Klasse) können als besondere Lernleistung angerechnet werden.

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können als besondere Lernleistung angerechnet werden. 16 Preise werden nach einer Vorauswahl durch die Schulen

Preise werden nach einer Vorauswahl durch die Schulen sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebe- ne von Jurys vergeben. Neben Geld- und Sachpreisen sind dies auch Reisepreise, z. B. Jugendseminare im europäischen Ausland. Die Bundes- und Sonderpreis- träger/-innen werden im Mai 2013 bei einer Preisver- leihung im Hamburger Rathaus geehrt. Landes- und Bundesurkunden sowie die Landespreise werden über die Betreuungslehrkräfte an den Schulen verteilt.

Der Einsendeschluss für den 60. Europäischen Wettbewerb stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest, wird aber voraussichtlich in der ersten Februar- woche 2013 liegen.

Die Ausschreibungsunterlagen werden nach den Sommerferien an alle Hamburger Schulen versandt, sind aber auch als PDF im INTERNET (www.europaeischer-wettbewerb.de, Rubrik: „Aus- schreibung“) sowie beim Landesbeauftragten erhält- lich.

Darüber hinaus beantwortet der Landesbeauftragte gerne alle Fragen zum Europäischen Wettbewerb:

Stephan Schädtler Hamburger Landesbeauftragter für den Europäischen Wettbewerb Gymnasium Marienthal (LZ 380/5898) Holstenhofweg 86, 22043 Hamburg Tel.: 4288631-0 | Fax.: 4288631-31 E-Mail: stephan.schaedtler@web.de Mobil: 0176/84324073

EUROPEANS FOR PEACE: Looking back and moving forward. Ein Fö rderprogramm für interna- tionale Jugendprojekte
EUROPEANS FOR PEACE: Looking back and moving forward. Ein Fö rderprogramm für interna- tionale Jugendprojekte

EUROPEANS FOR PEACE: Looking back and moving forward. Ein Förderprogramm für interna- tionale Jugendprojekte der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“

EUROPEANS FOR PEACE verbindet den internatio- nalen Austausch von Jugendlichen mit Projektarbeit zu historischen oder aktuellen gesellschaftspolitischen Themen.

oder aktuellen gesellschaftspolitischen Themen. Das Förderprogramm für internationale Jugendprojekte

Das Förderprogramm für internationale Jugendprojekte richtet sich an Partnerschaften zwischen Schulen und/ oder außerschulischen Einrichtungen aus Deutschland und Israel, Mittel-, Ost- oder Südosteuropa.

Ziel des Programms ist es, das Engagement junger Menschen für Frieden und Versöhnung zu fördern.

EUROPEANS FOR PEACE regt zur Auseinander- setzung mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs sowie zur Verknüpfung dieser mit aktuellen Fragen von Demokratie und Menschenrechten an.

Zielgruppe Die Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren aus Deutschland, Israel, Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Die Jugendlichen bewerben sich im Klassen- oder Schulverband oder als Jugendgruppe gemeinsam mit ihrem Partner aus einem der genannten Länder. Auch tri- und multinationale Projekte können gefördert werden, solange mindestens zwei Partner aus den genannten Ländern stammen.

Förderung Für die gemeinsame bis zu einjährige Projektarbeit werden Begegnungen der Partnergruppen mit einem Festbetrag für Reise- und Unterkunftskosten gefördert sowie Sachmittel zur Projektdurchführung.

Nähere Informationen zum neuen Ausschreibungsthema ab August 2012 im INTERNET unter www.europeans-for-peace.de

Bewerbungsfristen: 15. Januar 2013

Bewerbungsverfahren Die internationalen Projektpartner bewerben sich mit einer gemeinsamen Projektidee. Nach einer Voraus- wahl durch eine unabhängige Jury werden die besten Projekte zu einem Projektberatungsseminar eingeladen. Hier erhalten die Teilnehmenden Beratung und metho- dische Unterstützung bei der Ausarbeitung und Pla- nung ihres Projektes. Anschließend reichen die Pro- jektpartner ihren endgültigen Projektantrag ein, der Grundlage für die Entscheidung über eine Förderung ist.

Kriterien Die Projekte sollen gemeinschaftlich entwickelt und durchgeführt werden. Sie berücksichtigen die Perspek- tiven der beteiligten Partner und werden durch die grenzüberschreitende interkulturelle Begegnung und Zusammenarbeit der Partner bereichert. Sie sollen sich an der Lebenswelt und den Möglichkeiten der Jugend- lichen orientieren und gleichzeitig den Dialog der Generationen suchen. Dies kann durch Zeitzeugenge- spräche in historischen Projekten oder in Gesprächen mit anerkannten Akteuren z. B. aus den Bereichen Menschenrechte oder der Antidiskriminierungsarbeit in gegenwartsbezogenen Projekten geschehen. Außerdem sollte am Ende der Projektarbeit ein Produkt entstehen, das öffentlich präsentiert wird. Dabei kann es sich um Ausstellungen, Medienbeiträge, Theaterstücke, Publi- kationen etc. handeln.

Kontakt Stiftung EVZ EUROPEANS FOR PEACE Lindenstraße 20-25, 10969 Berlin Tel: (0 30) 25 92 97 71 E-Mail: luebge@stiftung-evz.de

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MITMACHEN – NACHFORSCHEN! Nehmt euren Unterricht doch einmal selbst in die Hand – mit Beginn
MITMACHEN – NACHFORSCHEN! Nehmt euren Unterricht doch einmal selbst in die Hand – mit Beginn

MITMACHEN – NACHFORSCHEN!

Nehmt euren Unterricht doch einmal selbst in die Hand – mit Beginn des Schuljahres 2012/13 ruft die Bundeszentrale für politische Bildung wieder zu ihrem nächsten Schülerwettbewerb auf!

Worum geht’s? Teamwork ist gefragt: Ihr stellt in eurer Klasse, eurem Kurs oder eurer AG ein gemeinsames Unterrichtsprojekt auf die Beine. Auch Gruppenarbeiten sind möglich. Dabei gibt es eine Aufgabenstellung für die Jahr- gangsstufen 5 bis 8 und eine für 8 bis 11 (in beruflichen Schulen auch 12). In diesem Jahr steht ein Thema auch den 4. Jahrgangsstufen offen!

Themen 2012 (5 – 8 / 8 – 11):

Denk mal – was soll das Denkmal? Woran erinnern Denkmäler in eurer Umgebung? Aus welcher Zeit stammen sie? / Gibt es Diskussionen darüber? Wie steht ihr dazu?

Die Geschichte des Geldes oder: Wie Kaufen sich anfühlt / Trinken bis zum Umfallen? Untersucht euer Kaufverhalten auf einem „Markt“ in der Klasse. / Recherchiert zum „Komasaufen“ und geht mit den Ergebnissen an die Öffentlichkeit.

Hoffnung Europa – Flüchtlinge aus Afrika Forscht nach, wie Flüchtlinge zu uns kommen und wer sie hier betreut. / Untersucht die Flüchtlings- politik zweier EU-Länder und fragt Experten nach Verbesserungsmöglichkeiten.

Schokolade macht glücklich?! / Ganz schön billig?! Wie Qualität und Preis zusammenhängen Informiert euch über Fairen Handel mit Schokolade. / Untersucht den Zusammenhang von Produktions- weise, Qualität und Preis bei Hähnchenfleisch.

Mitspieler gesucht! Spiele einst und jetzt / Von Karrierefrauen und Quotenmännern – der Weg zur Gleichberechtigung Spielt mit euren Großeltern ihre und eure Spiele. / Was ist für echte Gleichberechtigung notwendig und was bringt die Quote? Sucht eigene Ansätze!

Politik brandaktuell Berichtet über einen politischen Konflikt eurer Wahl (von der Lokal- bis zur Weltpolitik – auch für Gruppen ab fünf Personen zugelassen).

Gefordert sind u. a. Lesehefte, Zeitungsseiten, Infotafeln, Radio-Features oder Internetseiten.

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Wie seid ihr dabei? Mitmachen können alle Klassen/Kurse der Jahrgangs- stufen 5 bis 11 (in beruflichen Schulen auch Stufe 12). Wichtig ist, dass ihr ein Unterrichtsprojekt organisiert. Sprecht also eure Lehrerinnen und Lehrer an und erklärt ihnen, worum es geht. Die meisten kennen den Schüler- wettbewerb der bpb ohnehin und werden euch bei eurem Vorhaben gern unterstützen. Setzt euch zusam- men und überlegt gemeinsam, welches Thema ihr am spannendsten findet.

Auch in diesem Jahr sind neben allen deutschen Aus- landsschulen erneut die Schulen in Österreich und der deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien zur Teil- nahme eingeladen. Der Schülerwettbewerb zur poli- tischen Bildung ist international!

Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2012!

Und die Gewinner

natürlich belohnt. Neben zahlreichen Geld-

preisen bis zu 1.500 Euro warten auf die Siegerinnen

und Sieger zehn Reisen für die ganze Klasse nach Berlin, Bonn, Dresden, München und in europäische Städte, z. B. Paris – fünf Tage volles Programm mit Unterkunft und Verpflegung! Hinzu kommen Sach- und Sonderpreise. Insgesamt sind es über 400 Gewinne!

werden

Übrigens lohnt sich die Teilnahme am Schülerwett- bewerb in jedem Fall, denn alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten unabhängig vom Gewinn eines Preises gratis eine VIP-Ausgabe unseres begehrten „Timers“ (Terminplaner für das kommende Schuljahr), alle Lehrkräfte die Wettbewerbszeitung.

Neugierig geworden? Im INTERNET stehen ab Mitte Juli die Wettbewerbs- unterlagen mit allem, was ihr wissen müsst, sowie zu- sätzliche Tipps und aktuelle Hinweise:

www.schuelerwettbewerb.de

Bestellungen der Wettbewerbshefte oder auch Fragen sendet per E-Mail: sw@bpb.de oder per Post:

bpb-Schülerwettbewerb Postfach 2345, 53013 Bonn

Landeswettbewerb Jugend debattiert

Im Schuljahr 2012/13 wird der Landeswettbewerb Ju-

gend debattiert – hervorgegangen aus dem Hamburger Wettbewerb: „Streitgespräch – Jugend debattiert“ – zum elften Mal im Rahmen des Bundeswettbewerbs Jugend debattiert ausgeschrieben.

Durch den Wettbewerb Jugend debattiert, der jährlich unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt wird, sollen Jugendliche an das faire Debattieren herange- führt werden. Teilnehmen können Schulverbünde aus Schu- len aller Schulformen mit den Jahrgangsstufen 8 bis 13. Jeder Verbund umfasst in der Regel alle Schulformen (Stadtteilschule, Gymnasium, Berufliche Schule). Alle Schulverbünde bilden gemeinsam das »Schulnetzwerk Jugend debattiert«. Im Laufe der Jahre sind bundesweit rund 600 Schulen einbezogen worden. Das Projekt, das von der Kultusministerkonferenz unter- stützt wird, wird von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gemeinsam mit der Stiftung Mercator, der Heinz Nixdorf- Stiftung und der Robert Bosch-Stiftung finanziert. Die 16 Bildungsministerien und -behörden stellen jeweils einen Landesbeauftragten sowie Sachleistungen zur Verfügung. Ein Kuratorium begleitet das Projekt. Jugend debattiert schult zunächst Lehrkräfte für den Unter- richt im Debattieren. Diese Lehrkräfte trainieren anschlie- ßend ihre Schülerinnen und Schüler im Klassenverband. Der Wettbewerb der Schüler erfolgt auf fünf Ebenen: Klas- se, Schule, Schulregion, Land und Bund.

Jugend debattiert will zum qualifizierten Mitreden und Mitgestalten in der Demokratie ausbilden. Das Projekt fördert die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen unse- rer Gesellschaft. Die Übung in öffentlicher, freier und in- formierter Rede vermittelt den Jugendlichen Selbstbewusst- sein und dient der Entwicklung ihrer Persönlichkeit.

Debattiert wird immer zu viert über praktische Fragen wie:

„Soll der präventive Gebrauch von Antibiotika in der Tier- mast verboten werden?“ Jede bzw. jeder der vier Schülerin- nen und Schüler hat zu Beginn zwei Minuten Redezeit. Anschließend folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für das Schlusswort steht jedem Debattierer eine Minute zur Verfügung. Dabei darf er seine Meinung auch ändern. Die Jurys beraten öffentlich. Bewertet werden Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeu- gungskraft. Zu gewinnen gibt es Kompetenzbausteine: jeweils dreitägi- ge Profi-Trainings, für die Bundessieger eine sechstägige Akademie sowie die Aufnahme in ein Alumni-Programm.

Alle Schulen, die in das „Netzwerk Jugend debattiertaufgenommen werden, erhalten folgende Leistungen:

Beratung bei der Einführung (Auftragsklärung) durch den Landesbeauftragten,

Urkunde zur Aufnahme in das »Schulnetzwerk Jugend debattiert«,

sechstägige Fortbildung für drei Lehrkräfte (alle Fä- cherkombinationen sind möglich), die in den beteilig- ten Schulen als Multiplikatoren wirken. Die Fortbildung wird von professionellen Trainern in Gruppen von maximal zehn Teilnehmenden durchge- führt. Die Fortbildung, die am Landesinstitut für Lehr- erbildung und Schulentwicklung stattfindet, gliedert sich in drei Teile: Basis (drei Tage), Aufbau (zwei Tage),

19

in drei Teile: Basis (drei Tage), Aufbau (zwei Tage), 19 Ausbau (ein Tag), verteilt über in

Ausbau (ein Tag), verteilt über in der Regel drei Schul- jahre. Die Lehrkräfte eines Schulverbundes besuchen die Fortbildung gemeinsam und stimmen auch die Durchführung des Wettbewerbs untereinander ab.

Informations- und Unterrichtsmaterial: Begleitheft für Schulen, Informationen für Juroren; Begleitheft für Lehrkräfte; Arbeitsheft für Schülerinnen und Schüler (Klassensätze),

Beratung bei der Umsetzung der Inhalte der Fort- bildung,

regelmäßige Netzwerk-Informationen,

Möglichkeit zu Selbstpräsentation und kollegialem Austausch: auf der Netzwerk-Homepage (geschütz- te Bereiche für teilnehmende Lehrkräfte) und auf den jährlichen bundesweiten Netzwerkkonferenzen (jeweils zwei Tage). Außerdem erhält jeder Schulverbund eine Jugend debat- tiert-Grundausstattung für die Durchführung des Wett- bewerbs: Sitzungsglocke, Debattier-Pulte, Fahne mit Logo des Wettbewerbs.

Für die Aufnahme in das Netzwerk gelten folgende Be- dingungen:

Langfristige Einbindung von Jugend debattiert in die Schulentwicklung.

Unterstützungsbeschluss der Teilnahme am Wett- bewerb durch die Schulkonferenz. Der Beschluss muss nach erfolgreicher Auswahl bis zum Bewerbungsschluss (30. Oktober 2012) nach- gewiesen werden.

Unterstützung durch die Schulleitung, insbesondere hinsichtlich der Dienstbefreiung der Lehrkräfte für die dienstlich anerkannten Fortbildungen und Netzwerkkonferenzen.

Benennung eines Beauftragten für die Schulregion (Schulregionskoordinator), der für seine Aufgabe gesondert fortgebildet wird.

Ausrichtung eines jährlichen Schulregionswettbe- werbs auf der Basis von Klassenwettbewerben (pro- fortgebildete Lehrkraft mindestens ein Klassenwett- bewerb im Schuljahr).

Einbeziehung der Schulregionssieger in Schulent- wicklungsmaßnahmen im Sinne des Netzwerks. In Hamburg bestehen derzeit sechs Schulregionen (ins- gesamt 37 Schulen). Zum Schuljahr 2012/13 sollen wei- tere Schulen aufgenommen werden. Zur Bewerbung aufgerufen ist jede Schule, die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 8 unterrichtet. Weitere Informationen im INTERNET unter:

www.jugend-debattiert.ghst.de

Bewerbungsschluss ist der 30. Oktober 2012.

Die Bewerbungen sind zu richten an:

Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Landesbeauftragter Jugend debattiert Karlheinz Goetsch Bahrenfelder Straße 98, 22765 Hamburg Tel: 3900434 | Fax: 3900496 E-Mail: Karlheinz_Goetsch@magicvillage.de

SchülerZeitungsWettbewerb der Länder

– Ausschreibung 2012 – Der SchülerZeitungsWettbewerb der Länder möchte die Arbeit und Leistung von Schülerzeitungsredaktionen öffentlich präsentieren und würdigen und die Schülerpresse als ein Wesentliches Element demokratischer Schulkultur fördern. Dabei steht die Schülerzeitung als Sprachrohr von Schülerinnen und Schülern und für Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt: Altersgerechte Interessenwahrnehmung, angemessene sprachliche Darstellung und verantwortungsvolle Beteiligung der Schülerinnen und Schüler am Schulleben werden vorrangig bewertet.

Teilnahme

Hamburger Schülerzeitungen aller Schulformen.

Die eingereichte Schülerzeitung muss in gedruckter Form vorliegen.

Die eingereichte Schülerzeitung muss regelmäßig erscheinen; spezielle Einzelausgaben für den Wettbewerb oder Jahrbücher von Schulen sind nicht zugelassen.

Die eingereichte Ausgabe sollte aus dem Schuljahr 2011/2012 oder dem Kalenderjahr 2012 stammen.

Hamburger Schülerzeitungen, die sich am SchülerZeitungsWettbewerb der Länder beteiligen, nehmen zuerst an einer Vorentscheidung auf Landesebene teil. Dabei werden die Landessieger nach Schulformen (Grundschulen, Stadtteilschulen, Gymnasien, Sonderschulen und Förderschulen, Berufliche Schulen) getrennt ermittelt.

Es werden auf Landeseben pro Schulform ein Erster Preis (500 Euro), ein Zweiter Preis (300 Euro) und ein Dritter Preis (100 Euro) ausgeschrieben. Die mit einem Ersten Preis und Zweiten Preis ausgezeichneten Schülerzeitungen können für die Bundesebene nominiert werden.

Bewertungskriterien:

1. Darstellung des Schullebens: Die Schülerzeitung spiegelt Mitverantwortung und Mitgestaltung in der Schule wider;

2. Einbeziehung jugendrelevanter Themen im außerschulischen Bereich:

Die Schülerzeitung nimmt am Geschehen in der Region, im Land und in der Welt Anteil;

3. Interessenvertretung: Die Schülerzeitung berücksichtigt die Interessen und Probleme der Schülerschaft angemessen;

4. Zielgruppenorientierte Gestaltung in Inhalt, Erscheinungsbild, Sprache und Stil;

5. Argumentationsniveau, Originalität und Kreativität;

6. Strukturierung; übersichtliche Themenstruktur, Schwerpunktthemen;

7. Layout, grafische Gestaltung, Titelbild.

Einsendeschluss 10. November 2012

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Einsendungen bitte an:

Michael Reichmann Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburger Straße 125a 22083 Hamburg Tel.: 040-42 863-4604 Fax: 040-42 797-1503 E-Mail: michael.reichmann@bsb.hamburg.de

Bundes- und Landeswettbewerb Philosophischer Essay

Der Philosophische Essay-Wettbewerb ist gedacht für solche Schülerinnen und Schüler in Philosophiekursen,

deren Interessen über den Rahmen des Unterrichts hinausgehen,

die auch einmal in der Freizeit philosophische Texte lesen,

die gerne zusätzliche Anregungen bekommen,

die ihre eigenen Gedanken einmal außerhalb von Klausuren niederschreiben möchten.

Selbstverständlich sind auch Schülerinnen und Schüler, die keinen Philosophiekurs belegen, sich aber für philosophische Fragen interessieren, zur Teilnahme eingeladen.

Lehrkräfte, die ihren gesamten Kurs Essays schreiben lassen, wollen bitte nur die zwei, allenfalls drei besten Essays einsenden, um die Jury zu entlasten.

Der Wettbewerb soll das Interesse von Schülerinnen und Schülern an philosophischen Problemen fördern. Die Fachverbände der einzelnen Bundesländer sowie der Fachverband Philosophie e. V. laden gemeinsam zum Wettbewerb ein.

Wer ist teilnahmeberechtigt? Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, die Philosophieunterricht belegen, sowie alle anderen, die sich interessieren. Die Aufgabe, einen philosophischen Essay zu schreiben, und die Beurteilungsmaßstäbe gelten für alle Teilnehmenden in gleicher Weise.

Die Auswertung wird zunächst in den Bundesländern vorgenommen. Pro Bundesland werden die drei besten Essays von einer Jury des Bundesverbands für die Gesamtwertung gesichtet. Die fünf Besten aus dem Bund werden zur Philosophischen Winterakademie nach Münster eingeladen. Auf der Winterakademie werden erneut Essays geschrieben (auf Englisch oder Französisch, weil die Sieger zur Internationalen Philosophie-Olympiade fahren, wo die Essays in der Fremdsprache geschrieben werden müssen), philosophische Vorträge werden gehört und diskutiert. Die Jury wählt die Teilnehmenden an der Internationalen Philosophie-Olympiade aus.

Die Aufgabenstellung steht im jeweiligen Jahr ab September im INTERNET unter:

www.fv-philosophie.de (auf der Homepage unter Essaywettbewerb).

Der computergeschriebene Text soll bis 5. Dezember 2012 eingesandt werden an:

Felix Lund (Vorsitzender des Fachverbands Philosophie in Hamburg) Stresemannstraße 84, 22769 Hamburg Tel.: 63949592 E-Mail: F_Lund@gmx.de

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Gesagt. Getan. Demokratisch Handeln Ein Wettbewerb für Jugend und Schule Einsendeschluss: 30. November 2012 Weitere

Gesagt. Getan.

Demokratisch Handeln

Ein Wettbewerb für Jugend und Schule

Einsendeschluss: 30. November 2012

Weitere Informationen über den Wettbewerb sowie Projektbeispiele im INTERNET unter:

www.demokratisch-handeln.de

Auskünfte und Publikationen:

„Förderprogramm Demokratisch Handeln“ – Geschäftsstelle – Lehrstuhl für Schulpädagogik und Schulent- wicklung der Friedrich-Schiller-Universität Löbstedter Straße 67, 07749 Jena Tel.: (03641) 8899-30, -31, -33 Fax: (03641) 8899-32

E-Mail: kontakt@demokratisch-handeln.de

Regionalberater für Hamburg:

Karlheinz Goetsch Bahrenfelder Straße 98, 22765 Hamburg Tel.: 3900434 | Fax: 3900496 E-Mail: goetsch@demokratisch-handeln.de karlheinz_goetsch@magicvillage.de

Der Wettbewerb Förderprogramm Demokratisch Handeln wird seit 1990 jährlich deutschlandweit ausgeschrieben. Bis heute liegen mehr als 4000 Projektberichte vor.

Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler aller Schul- formen mit ihren Projektbeschreibungen – alleine oder als Gruppe auch mit ihren Lehrkräften, Eltern oder Jugendarbei- tern.

Gesucht, ausgezeichnet und begleitet werden Projekte, die politische Bildung um ein Lernen durch eigenes Tun erwei- tern: Durch Engagement, Zusammenarbeit und verant- wortliches Handeln im Gemeinwesen.

Ziel ist es, demokratische Haltung und demokratische Kultur im gelebten Alltag von Schule und Jugendarbeit zu stärken.

Das Förderprogramm kürt nicht den „besten Demokraten“, sondern es anerkennt beispielhaftes Engagement durch eine Einladung zur Lernstatt Demokratie: Dort werden die inte- ressantesten Projekte in einem kreativen Arbeitsforum zusam- mengeführt, das zugleich Abschluss und Höhepunkt der Jahres- ausschreibung ist. Etwa 50 Projektdelegationen kommen so alljährlich zusammen. Kern der Lernstatt ist die Arbeit an Themen und Formen demokratischen Engagements mit Exper- tinnen und Experten aus Politik, Kultur, Medien und öffentli- chem Leben. Eine begleitende Ausstellung und Fortbildungen gemeinsam mit Lehrenden und den Jugendlichen stehen einem weiteren Kreis von Interessenten aus der Region offen. Gesprä- che mit Politikerinnen und Politikern und eine öffentliche Überreichung von Urkunden an die Teilnehmenden an einem herausragenden Ort der Stadt machen das Programm für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die nächste Lernstatt Demokratie wird im Juni 2013 in Tutzing stattfinden.

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DIERCKE WISSEN

DIERCKE WISSEN Der seit zwölf Jahren vom Westermann Verlag in Kooperation mit dem Verband Deutscher Schulgeographen

Der seit zwölf Jahren vom Westermann Verlag in Kooperation mit dem Verband Deutscher Schulgeographen e.V. ausgeschriebene Wettbewerb Geographie Wissen wurde in diesem Jahr erstmals unter dem Titel: „DIERCKE WISSEN“ durchgeführt.

Bundesweit haben in diesem Jahr mehr als 280.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitge- macht. Damit ist DIERCKE WISSEN einer der größten deutschen Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Jahrgangsstufen.

In Hamburg waren diesmal etwas mehr als 8300 Schülerinnen und Schüler aus 29 Schulen da- bei. Erstmals gab es auch einen gesonderten Junior-Wettbewerb für die Fünft- und Sechstkläss- ler, der sehr gut angenommen wurde.

Der Wettbewerb wird jedes Jahr in fünf Runden abgehalten:

In der Wettbewerbsrunde 1 werden die Klassenbesten ermittelt. In der 2. Runde treten die Klassenbesten gegeneinander an und ermitteln die Schulsiegerin oder den Schulsieger. Diese beiden Runden finden bis Ende Februar an den Schulen statt.

Am 22. März 2012 traten die Schulbesten in einer 3. Runde in den Räumen des Geographischen Instituts der Universität Hamburg gegeneinander an.

Henrik Netz vom Gymnasium Rissen hat sich in der 4. Runde am 1. Juni 2012 in Berlin mit den übrigen 15 deutschen Landessiegerinnen und -siegern und dem Sieger der deutschen Auslands- schulen beim Finale von DIERCKE WISSEN gemessen und einen hervorragenden dritten Platz erreicht.

Ansprechpartner:

Dr. Tilman Krause Gymnasium Meiendorf LZ 347/5890 Tel.: 42886-3826 E-Mail: tilmankrause@web.de

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Trialog der Kulturen - Schulenwettbewerb Europäische Identität und kultureller Pluralismus Der Trialog der Kulturen

Trialog der Kulturen - Schulenwettbewerb

Europäische Identität und kultureller Pluralismus

Der Trialog der Kulturen - Schulenwettbewerb ist der größte interkulturelle Wettbewerb im Bildungs- sektor in Deutschland.

Die Herbert Quandt-Stiftung führt, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, den Schulenwettbewerb bereits seit 2005 durch.

Bis heute haben rund 25.000 Schülerinnen und Schüler und über 120 Schulen in Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz teilgenommen und mit ihren Ideen einen Beitrag zur Integration und zum interkulturel- len Lernen in der Schule geleistet.

Der Wettbewerb will die Verständigung, den Trialog, zwischen Juden, Christen und Muslimen in Deutschland fördern als interkulturelles und nicht primär als interreligiöses Anliegen.

Schulen aller Schulformen sind ab der Jahrgangsstufe 5 aufgerufen, die Pluralität ihrer Schülerschaft und der Gesellschaft insgesamt zum Thema zu machen. Dazu sollen sie möglichst fächer- und jahr- gangsübergreifend Projekte entwickeln, die den Trialog in der Schule und im Stadtteil nachhaltig för- dern.

Trialogische Themen spielen in Geschichte und Politik, in Kunst und Musik genauso eine Rolle wie im Sprach-, Religions- und Ethikunterricht.

Wie können die Projekte aussehen?

Denkbar sind alle Formen innovativer, kreativer und interdisziplinärer Projektarbeit: die Entwick- lung von Unterrichtseinheiten und Lernspielen, die Produktion von Kunstwerken, Ausstellungen, Artikeln, Theaterstücken oder Musicals, die Ge- staltung einer Internetseite, eines Blogs oder ei- nes Films, Interviews und Erfahrungsberichte von Menschen der drei Kulturkreise, aber auch Podi- umsdiskussionen und Arbeitsgemeinschaften mit außerschulischen Einrichtungen.

Wie läuft der Wettbewerb ab?

Ende April gehen die Bewerbungsexposés in der Stiftung ein. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Bildungsexperten der drei Kulturkreise, aus Hochschule und Politik, entscheidet Mitte Juni über die Zulassung der Schulen.

Mit 3.500 Euro Startgeld können die aufgenom- menen Schulen ein Schuljahr lang selbstständig ihre Projekte realisieren – orientiert an den Vo- raussetzungen der Schule, im Hinblick auf Schü- lerschaft, Schulform und Stadtteil. Die Stiftung hält intensiven Kontakt zu den Schulen, lädt sie zum Auftakt ein, macht Schulbesuche, organisiert den „Markt der Möglichkeiten“ und trialogische Lehrerfortbildungen.

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Was kann man gewinnen?

Am Ende warten weitere Förderpreise in Höhe von insgesamt 60.000 Euro auf die Schulen mit den besten Wettbewerbsbeiträgen. Gute Chancen hat ein Projekt, das Modellcharakter besitzt:

Wo finden sich mehr Informationen?

Projekte

INTERNET unter:

www.trialog-schulenwettbewerb.de

sowie die FACEBOOK-Seite:

www.facebook.com/TrialogSchulenwettbewerb.

vergangenen

der

Jahrgänge

im

Ansprechpartnerin für Hamburg:

Cornelia Springer Projektreferentin für Hamburg und Bremen Tel: (06172) 404-107 | Fax: (06172) 404-6107

E-Mail: cornelia.springer@herbert-quandt-stiftung.de

54. Vorlese-Wettbewerb der 6. Klassen 2012/13

veranstaltet vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V. und der Behörde für Schule und Berufsbildung, ausgerichtet vom Börsenverein Norddeutschland

„Kinder, die fernsehen, bevor ihre Phantasie durch Bücher angeregt und gefördert wird, haben später Mühe, das Lesen zur Gewohnheit zu machen: Es stimuliert sie zu wenig. Wer aber nicht liest, redet auch nicht so gut.“

(Dietrich Schwanitz: Was bedeutet heute eigentlich noch Bildung?)

Die alljährliche Vorbereitung auf den Vorlese-Wettbewerb ist einer dieser Anreize.

Bundesweit gestalten Schülerinnen und Schüler lesend einen Ausschnitt aus einem Buch ihrer Wahl bzw. einem fremden Text.

Der Wettbewerb wird zum Ende eines Jahres ausgeschrieben. Die Klassensiegerinnen und Klassensieger werden ab Oktober ermittelt. Die Schulsiegerinnen und Schulsieger werden bereits vor den Weihnachtsferien des Ausschreibungsjahres festgestellt und dem Börsenverein online noch vor Weihnachten gemeldet (www.vorlesewettbewerb.de). Im März des folgenden Jahres qualifizieren sich Siegerinnen und Sieger einzelner Bezirke. Und im April – zum Welttag des Buches – lesen während eines Festaktes im Hamburger Schulmuseum die Bezirkssiegerinnen und Bezirkssieger um die Wette. Den aus dieser Veranstaltung hervorgegangenen Landessiegerinnen bzw. Landessiegern winken ein Bücherscheck und eine Fahrt nach Frankfurt zum Bundesentscheid.

Wenn sich die Schulsiegerinnen und Schulsieger auf die nächste Wettbewerbsebene vorbereiten, unterstützen Sie, verehrte Kolleginnen und Kollegen, Ihre Schülerinnen und Schüler in der Auswahl und Einordnung und dem Einüben des Leseauszugs. So werden erste Hürden auf dem Weg nach vorn bereits genommen und die Übung des Erlesens intensiviert.

Wenn Sie die Jury zusammensetzen – auf der Schulebene, aber auch auf der Bezirksebene – laden Sie Buchhändler, Autoren ein, fragen Sie Mitglieder des Schulsprecherteams oder des Elternrates. Die Vielfalt der Sichtweisen kann die Urteilskraft der Jury bereichern.

Der Landesentscheid der Förderschulen findet in der Schule Böttcherkamp statt.

Ansprechpartnerin in Hamburg:

Dagmar Bergholter Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (LZ 613/5840) Rönneburger Straße 50, 21079 Hamburg Tel.: 645 391-0 | Fax: 645 391-36

Ansprechpartner Bund:

www.vorlesewettbewerb.de

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16. Vorlesewettbewerb Jungs un Deerns leest Platt Landeswettbewerb im Schuljahr 2012/2013 Der für alle Schulformen

16. Vorlesewettbewerb Jungs un Deerns leest Platt

Landeswettbewerb im Schuljahr 2012/2013

Der für alle Schulformen offene 16. Vorlesewettbewerb der Behörde für Schule und Berufsbildung Jungs un Deerns leest Platt startet nach den Herbstferien mit der Ausschreibung und den Teilnahmemeldungen. Die Endausscheidung findet wieder im Rahmen einer Matinee-Veranstaltung im Ohnsorg-Theater statt.

Zur Erleichterung der unterrichtlichen und terminlichen Planungen in den Schulen hier Auszüge aus den Teilnahmebedingungen:

a) Vier Teilnehmergruppen in den Altersstufen

Gruppe I: 3. und 4. Schuljahr Grundschule, Gruppe II: 5. und 6. Schuljahr aller Schulformen Gruppe III: 7. bis 9. Schuljahr aller Schulformen, Gruppe IV: ab 10. Schuljahr aller Schulformen (auch Einzelteilnehmer sind in allen Gruppen möglich, Meldung über die Schule)

b) Lesestoff:

Ausschließlich erzählende Texte, die sowohl frei gewählt als auch aus der der Meldebestätigung beigefügten Mappe entnommen werden können. Die Texte sind zwar nach Altersgruppen geordnet, die Zuordnung ist aber nicht verbindlich. Beispiele für Texte finden sich für alle Jahrgangsstufen mit Hörbeispielen (2 CD) im Unterrichtswerk von Bolko Bullerdiek (Hrsg): Schrievwark, das im Quickborn-Verlag erschienen ist.

c) Lesezeit:

Bei den Bezirksentscheidungen und auch im Ohnsorg-Theater darf nicht länger als jeweils drei

Minuten gelesen werden.

Die Schulen melden nach Ausschreibung bis zum 30. November 2012 ihre Teilnahme und zum 28. Februar 2013 ihre Schulsiegerinnen oder Schulsieger. Die Zwischenausscheidungen sind für die letzte Aprilwoche 2013 geplant. Die Endausscheidung ist an einem Sonntag Ende Mai / Anfang Juni 2013 im Ohnsorg-Theater.

Dat wüer scheun, wenn noch miehr Jungs un Deerns mitmokt un so düütlich ward, dat „Plattdüütsch as Regionalspraak“ ok hüüttodags ümmer noch een fasten Platz in Hamborg hett – ok in de Schooln! Wi snackt Platt!

Veel Spoß bi’t Lesen!

Helmut von Eitzen Koordinator des Wettbewerbs

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tja – Das Treffen junger Autoren

verfolgt seit seiner Gründung 1986 das Ziel, literarisches Schreiben möglichst früh anzuregen und zu fördern.

Der bundesweit ausgeschriebene Wettbewerb zum Treffen Junger Autoren ist thematisch offen und stößt regelmäßig auf große Resonanz unter jungen Autorinnen und Autoren zwischen 10 Jahren und Anfang 20. Dramatik, Lyrik und Prosa sind gleichermaßen Gegenstand des Wettbewerbs. Die Jury – Journalisten, Deutschlehrkräfte und Autoren wie Kirsten Fuchs, Marcus Braun und Antje Ravic Strubel, die am Beginn ihrer Laufbahn selbst zum tja eingeladen waren – wählt 20 beispielhafte und bemerkenswerte Texte aus, deren Autorinnen und Autoren als Preisträgerinnen oder Preisträger nach Berlin eingeladen werden. Hier bietet sich den Jugendlichen eine einmalige Form des Austauschs über ihr Schreiben: Unter der Anleitung erfahrener Schriftsteller arbeiten sie intensiv an ihren Texten, loten im Gespräch untereinander die Vielfalt literarischer Ausdrucksmöglichkeiten aus und stellen ihre Arbeiten bei der öffentlichen Lesung im Haus der Berliner Festspiele einem interessierten Publikum vor. Die ausgezeichneten Texte werden in der jährlichen Anthologie veröffentlicht.

Ausschreibungsbeginn Einsendeschluss Bewerben können sich Zugelassen sind

März 2013 Juli 2013 Kinder und Jugendliche im Alter ab 10 Jahren aller Schulformen und Ausbildungswege. Geschichten, Gedichte, Theaterstücke, Satiren, Märchen, Science-Fiction, Reportagen…

Bewerbungsunterlagen

Bewerbungsbogen vollständig und in Blockschrift (mit schwarzem Stift) ausgefüllt

Formatvorgabe: A4-Format, einseitig bedruckt, Schriftgröße nicht unter 10, Zeilenabstand 1,5, pro Zeile 60 Zeichen

Manuskriptlänge: nicht länger als 5 Seiten (ggf. Auszug), bei Lyrik maximal 10 Texte

Manuskripte in zweifacher Ausfertigung als lose Blätter (ohne Heftung) einreichen

Eine Fachjury sichtet die Texte und wählt die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Das Auswahlergebnis steht Mitte September fest. Eine Rücksendung der Manuskripte kann leider nicht erfolgen.

Der Preis Teilnahme am fünftägigen 28. Treffen Junger Autoren in Berlin mit

Lesung vor Publikum

professionellen Workshops

Begegnungen und Fachgesprächen

Eine Auswahl der Workshops, die den ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern angeboten werden:

Lektorat, Lyrik, Text und Kritik, genreübergreifende Schreibexperimente, Szenisches Schreiben

Alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten die Anthologie der ausgewählten Texte. Bis zu 20 Bewerberinnen und Bewerber erhalten einen Bücherscheck. Interplay Europe e.V. vergibt ein Fortbildungsstipendium für einen szenischen Text.

Kontakt Jugendkulturelle Bundeswettbewerbe:

Berliner Festspiele Schaperstraße 24, 10719 Berlin Tel.: (030) 25489-213 | Fax: (030) 25489-132 E-Mail: jugendwettbewerbe@berlinerfestspiele.de www.treffen-junger-autoren.de

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(030) 25489-213 | Fax: (030) 25489-132 E-Mail: jugendwettbewerbe@berlinerfestspiele.de www.treffen-junger-autoren.de 27
Einzelwettbewerbe (EW 1 un d EW 2) Gruppenwettbewerb Team Schule (GW)  Einsprachenwettbewerb (EW 1)

Einzelwettbewerbe (EW 1 und EW 2)

Gruppenwettbewerb Team Schule (GW)

Einsprachenwettbewerb (EW 1) Empfehlenswert für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 mit guten und sehr guten Leistungen in ihrer 1. oder 2. Fremdsprache und für

Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe, die in ihrer 3. Fremdsprache gute oder sehr gute Leistun- gen zeigen.

Schülergruppen der 5. bis 10. Jahrgangsstufe (Kleingruppen oder ganze Klassen)

In Hamburg auch Schülergruppen der Primarstufe und der Sekundarstufe II

Zweisprachenwettbewerb (EW 2) Schülerinnen und Schüler, die an diesem Wettbewerb teilnehmen, können sich in zwei Sprachen messen. Neben den Aufgaben in der ersten Sprache (zum Bei- spiel Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, La- tein) gibt es ein kleineres und etwas einfacheres Auf- gabenpaket in einer zweiten Wettbewerbssprache.

ACHTUNG: 10. Jahrgangsstufe Gymnasium Teilnahme am Einsprachenwettbewerb ist nur mit der 2. Fremdsprache möglich, beim Zweisprachen- wettbewerb kann mit der 1. Fremdsprache nur in der Kurzform teilgenommen werden.

Aufgaben

Vorlesen und Freie Äußerung (Hausaufgabe; CD, Kassette)

Jahresthema 2012/13: Überraschungsbesuch oder

Kreatives Schreiben

selbst gewähltes Thema

Leseverstehen

Gruppenarbeit:

Wortergänzungstest

schriftliche Vorlage , Hör-/Sehprodukt: CD, DVD (gän- gige Formate).

Wichtig:

Landeskunde (Thema siehe im INTERNET unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de)

Hörverstehen

Der Beitrag muss in einer Schulfremdsprache verfasst sein; er darf auch mehrsprachig sein.

Weitere Informationen im INTERNET unter: www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de

Termine

Anmeldung bis zum 6. Oktober 2012 Abgabetermin Gruppenwettbewerb: 15. Februar 2013 Abgabe im Landesinstitut, Referat Fremdsprachen, Weidenstieg 29, 20259 Hamburg

Auskünfte

Frank Dienst, Landesbeauftragter des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen Stadtteilschule Wilhelmsburg (LZ 603/5095), E-Mail: frank.dienst@t-online.de

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Oberstufenwettbewerb

(EW 3)

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Der Oberstufenwettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 13.

an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 13. Sprachen Teilnehmen kann, wer sehr gute Kenntnisse

Sprachen

Teilnehmen kann, wer sehr gute Kenntnisse zweier Fremdsprachen hat. Zugelassen sind außer Deutsch alle Staats- und Verkehrssprachen sowie Latein. Kunst- und Plansprachen sind nicht zugelassen.

Ablauf

Der Wettbewerb läuft über vier Runden. Dabei kommen schriftliche und mündliche Aufgaben auf die Teilnehmenden zu. Einige der Aufgaben sind eher kreativ, andere sind an schulischen Klausuren und längeren Hausarbeiten orientiert.

1. Runde (Dezember 2012): Zu Hause sind zwei Tonaufnahmen (Kassetten, CD, MP3 Play) zu vorgegebenen Impulsen zu machen.

2. Runde (März 2013): Klausuren: In der Schule sind schriftliche Texte in beiden Wettbewerbs- sprachen zu bearbeiten.

3. Runde (Juli/August 2013): Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit in der ersten Sprache und einer Zusammenfassung oder Präsentation in der zweiten Sprache.

4. Runde (Herbst 2013): Diskussionsrunde und Einzelgespräche: Die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer führen Gespräche untereinander und mit der Bundesjury.

Beispielaufgaben gibt es im INTERNET unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de

Preise

An Preisen winken zahlreiche Geld- und Sachpreise sowie für die Bundessiegerinnen und -sieger die Aufnahme in die Förderung der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Anmeldeschluss: 6. Oktober 2012 Online-Anmeldung unter:

www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de Bernhard Sicking Bundeswettbewerb Fremdsprachen Postfach 20 02 01, 53132 Bonn Tel.: (0228) 95915-30 | Fax: (0228) 95915-19 E-Mail: info@bundeswettbewerb-fremdsprachen.de

INTERNET: www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de

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Kurzgeschichtenwettbewerb

(Einzelwettbewerb Kreativ)

29 Kurzgeschichtenwettbewerb (Einzelwettbewerb Kreativ) Teilnehmerinnen und Teilnehmer Der Kurzgeschichtenwettbewerb

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Der Kurzgeschichtenwettbewerb wendet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10, die eine „Lieblingsfremdsprache“ haben.

Alle Fremdsprachen sind zugelassen.

Aufgabe

In einer selbst gewählten Fremdsprache ist als Word- Dokument, das einen Umfang von 5000 Zeichen (ohne Leerzeichen) nicht überschreitet, eine Ge- schichte mit dem Titel:

„Überraschungsbesuch“

zu verfassen.

Einsendungen in Papierform werden nur in Ausnah- mefällen und nur bei Sprachen entgegen genommen, die nicht das lateinische Alphabet verwenden.

Die eingesandte Geschichte ist mit diesen Angaben zu versehen:

Vorname und Name

Postanschrift

Schule

Klasse/Jahrgangsstufe

Gewählte Fremdsprache

Lernjahr für die gewählte Fremdsprache

Muttersprache(n)

Die besten Arbeiten werden durch eine Jury ermit- telt. Es gibt Geldpreise zu gewinnen und die Chance, im Juni 2013 in der Schülerjury des Sprachenfests mitzuwirken.

Einsendungen bis zum 6. Dezember 2012 als Dateianhang per E-Mail an:

kurzgeschichten@bundeswettbewerb-fremdsprachen.de

Einzelwettbewerb Spezial für Japanisch und Chinesisch (EW Spezial) – Japanisch und Chinesisch für Anfänger –

Einzelwettbewerb Spezial für Japanisch und Chinesisch (EW Spezial)

– Japanisch und Chinesisch für Anfänger –

Der Einzelwettbewerb Spezial für Japanisch und Chinesisch wurde von einer Hamburger Kauffrau gegründet, um mehr Schülerinnen und Schüler zu ermuntern, sich mit Japanisch und/oder Chinesisch zu beschäftigen. Normalerweise gilt: Wer in einem Wettbewerb gewinnen will, muss schon bei der Anmeldung sehr gut sein. An- ders ist es in diesem Sonderwettbewerb. Der EW Spezial richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangs- stufen 8 bis 13, die zum Zeitpunkt der Anmeldung Chinesisch und/oder Japanisch noch nicht oder erst wenig sprechen (längstens anderthalb Jahre).

Da heißt es in der 1. Runde:

In deutscher Sprache ist eine Hausarbeit zu einem vorgegebenen Thema zu schreiben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen eine Liste mit Vorschlägen, aus denen sie ein Thema auswählen. Gleichzeitig sollte jeder beginnen, entweder Japanisch oder Chinesisch zu erlernen. In der 2. Runde werden Gespräche mit der Jury geführt, die zeigen, wie viel von der neuen Sprache in der Zwischenzeit gelernt wurde.

Preise Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich für Chinesisch gemeldet hatten, winken Aufenthalte in China, denjenigen, die sich für Japanisch entschieden hatten, Kostenbeihilfen für eine Reise nach Japan.

Anmeldeschluss: 31. Januar 2013

Online-Anmeldung unter:

www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de

Bundeswettbewerb Fremdsprachen Postfach 20 02 01, 53132 Bonn Tel.: (0228) 95915-30 | Fax: (0228) 95915-19 E-Mail: info@bundeswettbewerb-fremdsprachen.de INTERNET: www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de

Gruppenwettbewerb für Auszubildende: TEAM BERUF

Auszubildende und Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen, die einen staatlich anerkannten Ausbildungsab- schluss anstreben und höchstens 25 Jahre alt sind, können sich zum Wettbewerb TEAM BERUF anmelden. Gruppen von bis zu zehn Auszubildenden oder Schülerinnen und Schüler stehen vor der Aufgabe, einen fremdsprachigen Video- oder Audiobeitrag zu erarbeiten. Die Themen sind freigestellt, müssen aber einen Bezug zum Berufsfeld haben. Jede Arbeit besteht aus zwei Teilen: einer Audio- oder Videodarstellung und einem Begleittext in der Fremdspra- che. Besonders beliebt waren in den vergangenen Jahren als Wettbewerbsbeiträge Dokumentationen und Sachthe- men wie: „Der Weg des Erzes bis zum fertigen Produkt“ oder: „Wir stellen unsere Schule für ausländische Besu- cher vor“, aber auch spielfilmorientierte Themen wie Spi- onagegeschichten oder Satiren auf den Berufs- und Schul- alltag oder auf Karrierewünsche.

Zu gewinnen gibt es Sach- und Geldpreise.

Anmeldeschluss: 31. Januar 2013

Bundeswettbewerb Fremdsprachen Bernhard Sicking Postfach 20 02 01, 53132 Bonn Tel.: (0228) 95915-30 | Fax0228) 95915-19 E-Mail: info@bundeswettbewerb-fremdsprachen.de INTERNET:

www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de

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38. Hamburger Russischolympiade 2013

Seit mehr als 35 Jahren veranstaltet der Hamburger Russischlehrerverband jährlich die Russischolympiade. Die Hamburger Russischolympiade ist ein Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler, die Russisch lernen bzw. deren Herkunftssprache Russisch ist, ihr sprachliches Können erproben und durch die Begegnung mit anderen Mo- tivation für die Beschäftigung mit dem Russischen erfahren.

Einige Siegerinnen und Sieger des Hamburger Landeswettbewerbs nehmen in der Regel an der alle drei Jahre in verschiedenen Bundesländern stattfindenden Bundesolympiade teil und können bei erfolgreichem Abschneiden auch zur Internationalen Olympiade nach Moskau fahren.

Teilnahmeberechtigt sind

1. Schülerinnen und Schüler, die Russisch als zweite Fremdsprache (ab Jahrgangsstufe 6) lernen und zum Zeit- punkt des Wettbewerbs in die 9. Klasse gehen.

2. Schülerinnen und Schüler, die Russisch als dritte Fremdsprache (ab Jahrgangsstufe 8 oder 10) lernen und zum Zeitpunkt des Wettbewerbs in die 10. oder 12. Klasse gehen; aus jeder Klasse oder Lerngruppe dürfen maximal drei Schülerinnen und Schüler gemeldet werden, vorbehaltlich möglicher Änderungen aufgrund der maximalen Gesamtzahl.

3. Herkunftssprachler aus den Jahrgangsstufen 9 und 10, nach Absprache auch aus der Jahrgangsstufe 11 (nach Rücksprache mit ihren Lehrerinnen und Lehrern und den Organisatoren).

Zur Durchführung:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in vier Prüfungsgruppen eingeteilt, je nachdem, ob Russisch zweite oder dritte Fremdsprache oder Herkunftssprache (langer oder kurzer Schulbesuch im russischsprachigen Ausland) ist. Die schriftlichen Aufgaben für die Fremdsprachenlerner gliedern sich in die Bereiche Textproduktion zu einem Bildimpuls, Leseverstehen und Hörverstehen. Für die Herkunftssprachler stehen eine freiere Textaufgabe und Sprachmittlung (vom Russischen ins Deutsche und umgekehrt) auf dem Programm. Mündlich geprüft wird in der Form einer kleinen Präsentation zu einer Einrichtung oder einer Firma, die etwas mit Russland zu tun hat. Anschlie- ßend gibt es ein kurzes Gespräch mit den Prüferinnen und Prüfern.

Die Olympiade erstreckt sich in der Regel über zwei Tage. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gemeinsam in einem Tagungshaus bzw. an Bord des Segelschulschiffs „Mir“ untergebracht. Für die Durchführung der Prüfung werden aus jeder teilnehmenden Schule helfende Lehrerinnen und Lehrer benötigt.

Die Siegerehrung findet stets direkt im Anschluss an die Olympiade statt. Für die ersten Plätze in den vier Gruppen gibt es jeweils besondere Sachpreise. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen ein Sachgeschenk.

Die nächste Hamburger Russischolympiade findet voraussichtlich Anfang Mai 2013 in einem Tagungshaus oder auf dem russischen Segelschulschiff „Mir“ im Hamburger Hafen statt.

Gesonderte Einladungen und nähere Informationen zur nächsten Olympiade erhalten nach den Sommerferien alle Hamburger Schulen, an denen Russisch unterrichtet wird.

Hinweise und Anmeldungen bei:

Mathias Burghardt Vorsitzender Hamburger Russischlehrerverband e. V. Gyula Trebitsch-Schule Tonndorf mathiasburghardt@t-online.de www.russischlehrer-hh.de

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7. Hamburger Mehrsprachenturnier 2013

Die Initiative zum Hamburger Mehrsprachenturnier wurde mit dem Europäischen Sprachensiegel 2001 ausgezeichnet.

wurde mit dem Europäischen Sprachensiegel 2001 ausgezeichnet. Wer spricht neben Deutsch drei weitere Sprachen?

Wer spricht neben Deutsch drei weitere Sprachen?

Ziel des Sprachenturniers ist die Förderung der Mehrsprachigkeit. Unter dem Motto: „1 + 3“ bewei- sen die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 ihre Kenntnisse in Deutsch und drei Fremdsprachen. Dies ist eine Besonderheit:

In keinem anderen Sprachenwettbewerb wird die Kenntnis in drei Fremdsprachen verlangt.

Damit die Schülerinnen und Schüler in drei Fremdsprachen antreten können, dürfen sie für ei- ne der drei Sprachen die Stufe „Grundkenntnisse“ angeben. Die Aufgabenpakete berücksichtigen die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen (Lernjah- re, Schulform).

Zugelassen sind alle in Hamburg unterrichteten Sprachen, also auch die so genannten toten Spra- chen (die doch wesentlich zur Entwicklung der europäischen Kultur beigetragen haben), und die Herkunftssprachen der teilnehmenden Schülerin- nen und Schüler, die auch in den Ländern der EU gesprochen werden.

Das Turnier findet an einem Tag statt: Es werden schriftliche und mündliche Aufgaben gestellt, wobei die Teilnehmenden angeben können, in welcher Sprache sie lieber mündlich als schrift- lich geprüft werden möchten. Jurierung und Preisverleihung finden noch am selben Tag statt.

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Das 7. Hamburger Mehrsprachenturnier wird im September 2013 stattfinden.

Ansprechpartner:

Heiko Reich Tel.: 428 63-4147 | Fax: : 427 96 62 58 E-Mail: heiko.reich@bsb.hamburg.de

Birgit Mohr Tel.: 527 77 06 | Fax: 53 03 52 59 E-Mail: birgitwolfgang.mohr@t-online.de

Internationale Agenda 21-Schule (INA)/ Umweltschule in Europa Wer kann teilnehmen? Alle Hamburger Schulen können sich

Internationale Agenda 21-Schule (INA)/ Umweltschule in Europa

Wer kann teilnehmen? Alle Hamburger Schulen können sich bewerben, unabhängig davon, wie alt die Schülerinnen und Schüler sind und welche Schulform sie besuchen.

Was muss man tun? Die Schule bzw. die Umweltgruppe der Schule entwickelt ein Handlungskonzept, das die Aktivitäten an der Schule be- schreibt, die eingeleitet oder verbessert werden sollen. Grundsätzlich sollen diese Aktivitäten dazu führen, dass das Ver- halten aller Beteiligten auf Dauer verändert wird. In dem eingereichten Handlungskonzept muss dargestellt werden, wie der Ist-Zustand an der Schule in einen umweltverträglichen Soll-Zustand überführt werden kann. Fotos, Zeichnungen und Video-Dokumentationen können die schriftlichen Ausführungen unterstützen.

Was gibt es zu gewinnen? Die von der Jury anerkannten Preisträgerinnen und Preisträger dürfen ein Schuljahr lang den europäischen Ehrentitel Internationale Agenda 21-Schule führen. Zwischen den beteiligten Schulen im In- und Ausland können interessante Kon- takte hergestellt werden. Die ausgezeichneten Schulen erhalten die Flagge und das Stempel-Logo mit dem Symbol der europäischen Kampagne.

Wo gibt es Unterstützung? Am Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung (ZSU) stehen die Umweltberatungslehrerinnen Regina Marek und Monika Schlottmann allen Hilfe Suchenden mit Rat und Tat zur Seite. Sie vermitteln gegebenenfalls auch Kontakte zur Umweltbehörde, den Bezirksämtern und zu Sponsoren. Nadine Ntantos: Tel.: 428842-343 | Fax: 42801-2799, E-Mail: nadine.ntantos@li-hamburg.de Monika Schlottmann: Tel: 82314240 | Fax: 82314222, E-Mail: Monika.Schlottmann@li-hamburg.de

Was wird bewertet? / Wie ist der Ablauf? / Wie sieht der Erhebungsbogen aus? Im Erhebungsbogen gibt es Fragen zu folgenden Qualitätsbereichen:

– Schulleben/ Partizipation – Ressourcen – Unterricht – Kompetenzen – Kooperationsbeziehungen / Eine-Welt-

Partnerschaften – Leitbild – Schulmanagement – Mitarbeiterinnen-/Mitarbeiter-Fortbildung. Im Erhebungsbogen wird zu den einzelnen Handlungsfeldern zunächst gefragt, wie die derzeitige Situation an der Schule aussieht, sodann, welche Ziele die Schule im kommenden Schuljahr erreichen will, und schließlich, wie die DGU die Schule unterstützen kann, um Ihre Ziele zu erreichen. Am Ende des Schuljahres wird der Erhebungsbogen erneut ausge- füllt; anhand der Veränderungen im Vergleich zur ersten Erhebung kann die Jury und können die Schulverwaltung und auch die Öffentlichkeit erkennen, welche Entwicklungsschritte getan und welche Ergebnisse erreicht wurden. Der Erhebungsbogen ist ein Instrument der Selbstbewertung. Die Schule hält entsprechende Belege verfügbar; sie muss einen Beleg zu ihren Antworten im Erhebungsbogen nur dort einreichen, wo dies erforderlich ist. Allerdings wird die Jury

bei der einen oder anderen Schule – stichprobenartig nach dem Zufallsprinzip – Belege anfordern.

Zeitplan:

Beginn des Schuljahres (bis 14 Tage nach Schuljahresbeginn):

– Abgabe des Anmeldebogens bis 22. Oktober 2012

Ende des Schuljahres (bis 14 Tage vor Ende des Schuljahres):

– Abgabe des Dokumentationsbogens bis 21. Mai 2013

– Sitzung der Landesjury: vor den Sommerferien

– Auszeichnungsveranstaltung: September 2013

Anmeldebogen bitte senden an:

Monika Schlottmann Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung (ZSU LZ: 145/5034) Hemmingstedter Weg 142, 22609 Hamburg

(ZSU LZ: 145/5034) Hemmingstedter Weg 142, 22609 Hamburg Titelverleihung 2011 Kosten für Schulen Die Deutsche

Titelverleihung 2011

Kosten für Schulen Die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e. V. (DGU) koordiniert die Ausschreibung bundes- und europaweit. Die DGU erhebt pro teilnehmende Schule einen Kostenbeitrag von 55 Euro für besondere Dienstleistungen wie Organisation einer bundesweiten Veranstaltung und Auszeichnung vorbildlicher Umweltschulen, Erstellung einer Infobroschüre u. a. Bitte überweisen Sie den Betrag auf das Konto der DGU (Kto. 322 22-208) bei der Postbank Hamburg, BLZ 200 100 20; Stichwort: USE-HH und Name der Schule.

Informationen im INTERNET:

www.umwelterziehung.de (Ausschreibung im Internet) www.lbs.hh.schule.de/ Arbeitsbereich: Umwelterziehung (Informationen zu den einzelnen Umweltschulen)

Literaturhinweise:

Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule: Anregungen zum Nach- und Mitmachen. September 2010. Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI). Download unter www.li-hamburg.de/umwelterziehung auch in aktualisierter englischer Fassung

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Be Smart – Don’t Start: Der internationale Wettbewerb für rauchfreie Schulkassen Ziele – Verhinderung bzw.

Be Smart – Don’t Start:

Der internationale Wettbewerb für rauchfreie Schulkassen

Ziele

Verhinderung bzw. Verzögerung des Einstiegs in das Rauchen.

Einstellung und Reduzierung des Konsums bei Schülerinnen und Schülern, die bereits mit dem Rauchen experimentieren.

Durchführung gesundheitsfördernder Maßnahmen.

Be Smart – Don’t Start ist für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen sechs bis acht konzipiert. Der Wettbewerb kann auch bereits in der fünften Jahrgangs- stufe durchgeführt werden, wenn Rauchen schon ein Thema in der Klasse ist. Und auch ältere Klassen kön- nen teilnehmen, wenn keine bzw. nur sehr wenige Rau- cher in der Klasse sind.

Regeln

Die Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst, ob sie an dem Wettbewerb teilnehmen möchten.

In einer anonymen oder offenen Abstimmung spre- chen sich mindestens 90 % der Schülerinnen und Schüler für eine Teilnahme aus.

Die Lehrkraft meldet ihre Klasse zum Wettbewerb an und erhält danach alle Materialien zugesandt.

Die Schülerinnen und Schüler unterschreiben einen Klassenvertrag, in dem sie sich verpflichten, in der Zeit vom 14. November 2012 bis 27. April 2013 nicht zu rauchen.

Die Schülerinnen und Schüler geben einmal wö- chentlich an, ob sie geraucht haben oder nicht. Wenn mehr als 10 % der Schülerinnen und Schüler einer Klasse rauchen, scheidet die Klasse aus dem Wett- bewerb aus.

Am Ende jeden Monats meldet die Klasse dem IFT- Nord (Wettbewerbszentrale entweder online unter www.besmart.info oder per Post (Rückmeldekarte), ob sie noch im Rennen ist.

Preise Alle Klassen, die von November 2012 bis April 2013 rauchfrei sind, erhalten für die erfolgreiche Teilnahme ein Klassenzertifikat. Als Hauptpreis ist eine Klassenreise ausgelost. Darüber hinaus vergeben einzelne Bundesländer Geld- und Sachpreise sowie Sonderpreise für besonders krea- tive Aktionen.

Be Smart Kreativ Be Smart – Don’t Start eignet sich hervorragend, um weitere Aktivitäten zum Thema Nichtrauchen durchzu- führen; z. B. Projekttage zu gestalten, Filme, Lieder, Gedichte oder Theaterstücke zum Nichtrauchen zu er- stellen oder in der Öffentlichkeit auf das Thema auf- merksam zu machen.

Anmeldung

Informationsflyer und Anmeldekarten werden zu Be- ginn des Schuljahres an alle allgemein bildenden weiter- führenden Schulen verschickt. Bis einschließlich 12. November 2011 werden Anmeldungen entgegenge- nommen.

Termine

Einführungsveranstaltung für interessierte Lehrkräfte:

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 15:00 – 17:00 Uhr, im SuchtPräventionsZentrum

Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung für die Gewinnklassen: Juni 2013, voraussichtlich im Cine- maxX Dammtor

Aktionsmappe Alle angemeldeten Klassen erhalten eine Aktionsmappe, die eine CD-ROM mit Informationen für Lehrkräfte zum Thema Rauchen und Anregungen für Unter- richtsprojekte enthält. Das IFT-Nord informiert alle teilnehmenden Klassen mit zwei Newslettern über den aktuellen Stand des Wettbewerbs sowie über Aktionen und Unterrichtsprojekte. Es ermöglicht über eine Homepage die Internetkorrespondenz mit anderen teil- nehmenden Klassen in Europa: www.besmart.info

Unterstützungsangebote

SuchtPräventions-

Zentrums

Unterrichtsmaterialien und Unterrichtsprogramme zum Thema Rauchen bzw. Nichtrauchen

Reflexionsgespräche mit Schülergruppen im Rah- men von Projektwochen

Unterstützung bei der Entwicklung von Regeln und bei Interventionen

Angebote zum Rauchstopp für Schülerinnen und Schüler

Durchführung von Elternabenden

des

Kontaktanschriften Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) Sabine Jastrob, Dr. Barbara Isensee PD Dr. Reiner Hanewinkel Harmsstraße 2, 24114 Kiel Tel.: (04 31) 5 70 29 70 | Fax: (04 31) 5 70 29 29 E-Mail: besmart@ift-nord.de

SuchtPräventionsZentrum:

Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Nicola Vogel Hohe Weide 16, 20259 Hamburg Tel.: 42 88 42-9 11 E-Mail: spz@bsb.hamburg.de

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Kontakt und weitere Informationen: Susanne Wehowsky Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Kontakt und weitere Informationen: Susanne Wehowsky Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Kontakt und weitere Informationen:
Susanne Wehowsky
Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für
Gesundheitsförderung e.V. (HAG)
Repsoldstraße 4, 20097 Hamburg
Tel.: 2880364-0 | Fax: -29
E-Mail: susanne.wehowsky@hag-gesundheit.de
INTERNET:
www.hag-gesundheit.de

Gesunde Schule in Hamburg

Die HAG schreibt zu jedem Schuljahr den Wettbe- werb Gesunde Schule aus. Die Gesundheitspreise stehen jeweils unter einem eigenen Motto.

Thema des Schuljahres 2011/12 war das Motto:

eigenen Motto. Thema des Schuljahres 2011/12 war das Motto: Alle Bereiche der Gesundheitsförderung werden

Alle Bereiche der Gesundheitsförderung werden angesprochen. Gesunde Schule ist kein Wettbewerb im üblichen Sinne. Alle Schulen haben die gleichen Chancen, unabhängig davon, auf welchem Stand der Gesundheitsförderung sie bereits sind. Es geht darum, auf dem bestehenden Level neue gesundheitsförderli- che Ziele anzustreben und zu erreichen. Die Aus- zeichnung erhalten Schulen, die nachweislich wäh- rend des Schuljahres gesundheitsfördernde Verhal- tensweisen und Strukturen an ihrer Schule verbes- sern. Bewerben können sich Hamburger Schulen aller Schulformen und Schulstufen.

Zum Konzept der Gesundheitsförderung in der Schu- le gehört auch das seelische Wohlbefinden aller Be- teiligten. Ob Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Hausmeister/innen und Caterer, Eltern und Umfeld – wenn ein gutes Klima an der Schule herrscht, sich alle wohlfühlen und ein entspanntes Miteinander den Schulalltag prägt, dann sorgt die Lebenswelt Schule für seelisches Wohlbefinden!

Mit dem Motto:

Gesunde Schule: Hier geht’s uns gut!

sollten Schulen dazu angeregt werden, die psychische Gesundheit zu fördern.

Nach dem Ende des Schuljahres entscheidet eine Jury über die Vergabe der Auszeichnungen. Mit der Aus- zeichnung erhält die Schule ein repräsentatives Schild zur Anbringung im Eingangsbereich der Schule so- wie eine Datei mit dem Logo der Ausschreibung und der Angabe des Schuljahres, für das die Auszeich- nung erworben worden ist. Die Preisverleihung erfolgt jeweils im Herbst.

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Was ist NATEX? NATEX ( Nat urwissenschaftliches Ex perimentieren) ist ein experimenteller Aufgabenwettbewerb für alle

Was ist NATEX?

NATEX ( Naturwissenschaftliches Ex perimentieren) ist ein experimenteller Aufgabenwettbewerb für alle na- turwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 10 aller Schulformen. Die Teilnehmenden untersuchen ihrer Altersstufe gemäß Naturphänomene und messen sich mit anderen in der Entwicklung und Anwendung naturwissenschaftlicher Methoden.

Wie läuft’s?

Zweimal im Jahr (jeweils im September und Februar) gibt es neue Experimentalaufgaben, die mit einfachsten Mitteln zu Hause oder in der Schule durchgeführt wer- den können. Man kann jederzeit einsteigen oder auf- hören. Bis zu drei Schülerinnen und Schüler dürfen zu- sammenarbeiten und einen gemeinsamen Versuchsbe- richt erstellen, der an das NATEX-Team geschickt wird. Für die Jahrgangsstufen 7/8 und 9/10 gibt es Zusatz- aufgaben. Bei der Beurteilung des Versuchsberichtes wird die Jahrgangsstufe der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.

Gibt es Preise?

Um eine Urkunde zu gewinnen, reicht bereits die erfolg- reiche Bearbeitung einer Aufgabe aus. Schülerinnen und Schüler, die an beiden Aufgaben eines Schuljahres besonders erfolgreich teilgenommen haben, erhalten attraktive Preise für junge Naturwissenschaftler und werden ins Rathaus eingeladen.

Wo gibt es die Wettbewerbsunterla- gen?

o

im INTERNET unter: www.natex-hamburg.de

o

ab September und Februar über die Lehrerinnen und Lehrer

Und danach?

Allen, die bei NATEX sehr erfolgreich waren, empfehlen wir bei Schüler experimentieren oder Jugend forscht mitzumachen und dort zu eigenen Themen zu forschen (www.jugend-forscht.de).

Gibt es noch Fragen?

Das NATEX-Team hilft gerne weiter und ist unter natex@t-online.de zu erreichen.

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Wettbewerb der Klassen 4 – 10 Naturwissenschaftliches Experimentieren Biologie Chemie Physik www.natex-hamburg.de

Wettbewerb

der Klassen 4 – 10

Naturwissenschaftliches

Experimentieren

Biologie Chemie
Biologie
Chemie

Physik

www.natex-hamburg.de
www.natex-hamburg.de
NATEX-Team: Zuständiger Referent: Dr. Sandra Haubrich Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung 
NATEX-Team:
Zuständiger Referent:
Dr. Sandra Haubrich
Landesinstitut für Lehrerbildung
und Schulentwicklung
 428842-558 | Fax: 428842-329
sandra.haubrich@li-hamburg.de
Wettbewerbsleitung:
Olaf Schmidt
 428 854 03
Walddörfer Gymnasium
Markus Ziebegk
 428 863 10
Gymnasium Marienthal
NATEX, das heißt:  Wettbewerb für alle Schulformen  vielfältig einsetzbare Aufgaben  zentrale Korrektur
NATEX, das heißt:
 Wettbewerb für alle Schulformen
 vielfältig einsetzbare Aufgaben
 zentrale Korrektur der Arbeiten
 Förderung interessierter Schüler-
innen und Schüler
 spannende Experimente
 Durchführung mit einfachsten Mitteln
auch zu Hause
 für jedes Alter passende Aufgaben
 attraktive Preise
Deine Idee lässt dich nicht mehr los? 48. Wettbewerbsrunde 2013 Bei Jugend forscht und Schüler

Deine Idee lässt dich nicht mehr los? 48. Wettbewerbsrunde 2013

Bei Jugend forscht und Schüler experimentieren werden keine Themen vorgegeben. Seid kreativ und sucht selbst nach einer interessanten Fragestellung, die ihr mit naturwissenschaftlichen, technischen oder mathematischen Methoden bearbeitet. Wichtig ist, dass sich euer Projekt einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt:

Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissen- schaften, Mathematik/Informatik, Physik, Technik

Bis Ende Januar erstellt ihr eine schriftliche Fassung eures Projekts, das ihr dann am Wettbewerbstag einer Fachjury präsentiert.

Ihr könnt sowohl einzeln, als auch in einem Zweier- oder Dreierteam teilnehmen.

Seid ihr bis 14 Jahre alt, tretet ihr in der Juniorsparte Schüler experimentieren an, wenn ihr im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besucht. Ab 15 Jahren startet ihr in der Sparte Jugend forscht. Entscheidend für die Zuordnung ist euer Alter am 31. Dezember 2012. Ihr könnt bei Jugend forscht mitmachen, wenn ihr nicht älter als 21 Jahre seid. Studierende dürfen sich im Jahr ihres Studienbeginns anmelden.

Anmeldung bis 30. November 2012 im INTERNET unter:

www.jugend-forscht.de

Im Februar nehmt ihr an einem der drei Regional- wettbewerbe in Hamburg teil. Die Gewinner aus der Sparte Jugend forscht nehmen dann Ende März am Landeswettbewerb in Hamburg teil. Die Landessieger qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb im Mai.

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qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb im Mai. 37 Kontakt: Stiftung Jugend forscht e.V. Baumwall 5, 20459

Kontakt:

Stiftung Jugend forscht e.V. Baumwall 5, 20459 Hamburg Tel.: 37 47 09–0 E-Mail: info@jugend.forscht.de

Claudia Körper Orchideenring 7d, 22607 Hamburg Tel.: 88 16 92 99 E-Mail: koerper@jufo-wv.de

Wilfried Kruse Spannwisch 7, 22159 Hamburg Tel.: 64 50 37 51 E-Mail: Krusewil@gmx.de

Malte Renius Warnstedtstraße 64, 22525 Hamburg Tel.: 22600341 E-Mail: renius@gmx.de

Angelika Meyer zu Rheda Spitzwegstraße 4, 22607 Hamburg Tel.: 892953 E-Mail: mzr@jufo-wv.de

52. Mathematik-Olympiade 2012/13

Die Mathematik-Olympiade ist ein Aufgabenwettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten jährlich vom „Verein Ma- thematik-Olympiaden e. V.“, Rostock, bundesweit angeboten und in Kooperation mit den Schulverwaltungen der Länder durchgeführt wird. Inzwischen beteiligen sich alle Länder der Bundesrepublik Deutsch- land regelmäßig an der Mathematik-Olympiade. Die Aufgaben werden von den Aufgabenausschüssen des „Mathematik-Olympiaden e. V.“ erstellt, in denen Vertreter aller Bundesländer mit-arbeiten. Zur Teilnahme eingeladen sind Schülerinnen und Schüler der Jahr- gangsstufen 3 bis 13 aller Schulformen.

Die Mathematik-Olympiade besteht aus insgesamt vier Stufen und die Anforderungen wachsen von Stufe zu Stufe:

Die 1. Stufe beginnt jährlich im September; sie ist eine Hausaufgaben- runde. Die Aufgaben werden zum Beginn des Schuljahres vom Amt für Bildung an alle Schulen ab Jahrgangsstufe 3 verteilt. An den meis- ten Schulen gibt es Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Kollegium, die den Wettbewerb koordinieren. Die zuständigen Fach- lehrerinnen und Fachlehrer nehmen die Arbeiten entgegen und korri- gieren diese. Sie entscheiden über eine Teilnahme an der 2. Stufe.

Im November werden die Aufgaben für die 2. Stufe verteilt. Dieser Teil des Wettbewerbs wird als Klausurrunde durchgeführt (2-stündige Klausur bei den Grundschülern, 4- bis 5-stündige Klausur in den Jahrgangsstufen 5 bis 13).

Erneut korrigieren die zuständigen Fachlehrerinnen und -lehrer und entscheiden über eine Teilnahme an der 3. Stufe. Die Koordinatorinnen oder Koordinatoren an den Schulen melden alle Teilnehmenden, die mindestens 20 Punkte erreicht haben, schriftlich an das Organisations- komitee. Nach Vorliegen aller Anmeldungen entscheidet das Komitee Anfang Januar über die Leistungsgrenzen, die zur Teilnahme an der Landesrunde berechtigen.

Die 3. Stufe des Wettbewerbs, die Landesrunde, wird zentral organi- siert. Die Schülerinnen und Schüler werden zu zweitägigen Klausuren (Jahrgangsstufen 7 bis 13) bzw. einer eintägigen Klausur (Jahrgangs- stufen 3 bis 6) eingeladen, die etwa Mitte Februar im Christianeum (Jahrgangsstufen 5 bis 13) bzw. in der Louise-Schroeder-Schule (Jahr- gangsstufen 3 und 4) stattfinden. Hier werden die Hamburger Landes- siegerinnen und Landessieger ermittelt.

Die Siegerehrung, die in Kooperation mit Hamburger Hochschulen durchgeführt wird, findet etwa Ende März/Anfang April statt. Zu ge- winnen gibt es – zusätzlich zu Urkunden und kleinen Preisen – den Spaß am Erfolg, wenn man knifflige Aufgaben und Probleme gelöst hat, und auch die Freude, sich mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Probleme zu unterhalten.

Die Landessiegerinnen und Landessieger ab Klasse 8 reisen dann zur 4. Stufe, der Bundesrunde, die jedes Jahr im Mai/Juni in einem ande- ren Bundesland ausgetragen wird. Nachdem in diesem Jahr Hessen zur Bundesrunde eingeladen hatte, ist im nächsten Jahr Hamburg an der Reihe. Bundessiegerinnen und Bundessiegern winkt die Aufnahme in ein Begabtenförderungswerk sowie die Möglichkeit der Teilnahme an der Internationalen Mathematik-Olympiade, die jedes Jahr in einem anderen Land dieser Welt ausgetragen wird. So luden 2011 die Nieder- lande nach Amsterdam ein.

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wird. So luden 2011 die Nieder- lande nach Amsterdam ein. 38 Nähere Informationen bei allen Mathematik-

Nähere Informationen bei allen Mathematik- lehrerinnen und -lehrern oder den Mitgliedern des Komitees Mathematik-Olympiade:

Johannes Dörnte, Kurt-Körber-Gymnasium E-Mail: doernte@gmx.de Dr. Klaus Henning, Christianeum E-Mail: birx.henning@t-online.de Thea Hufschmidt, Sophie-Barat-Schule E-Mail: thea@hufschmidt-norderstedt.de Mechthild Kitz-Quinckhardt Schule Forsmannstraße E-Mail: maya_q@gmx.de Iris Lindner, Christianeum E-Mail: iris@lindner-schenefeld.de Thomas Macheit, Schule Leuschnerstraße E-Mail: tmacheit@tmacheit.de Renate Otter, Irena-Sendler-Schule E-Mail: r.otter@t-online.de Birgit Redmann, Gyula Trebitsch-Schule Tonndorf E-Mail: b.redmann@web.de Angela Rehaag, Schule Strenge E-Mail: a.rehaag@hamburg.de Stefan Schmack, Louise Schroeder Schule E-Mail: sschmack@aol.com Hayo Zimmermann Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung E-Mail: hayo.zimmermann@t-online.de

Zuständiger Referent OSR Werner Renz, Tel.: 428842-610 E-Mail: werner.renz@bsb.hamburg.de

Informationen im INTERNET:

www.mint-hamburg.de

In Hamburg wird die Mathematik-Olympiade unterstützt vom Verein Talentförderung Mathematik Hamburg e. V., dem Verein Deutscher Ingenieure und der TU Hamburg- Harburg.

vom Verein Talentförderung Mathematik Hamburg e. V., dem Verein Deutscher Ingenieure und der TU Hamburg- Harburg.
vom Verein Talentförderung Mathematik Hamburg e. V., dem Verein Deutscher Ingenieure und der TU Hamburg- Harburg.

53. Internationale Mathematik-Olympiade 2012 in Argentinien (Mar del Plata)

Die Internationale Mathematik-Olympiade (IMO) ist ein Klausurwettbewerb für Schülerinnen und Schüler, die Spaß am Lösen schwieriger mathematischer Aufgaben haben. Sie wurde 1959 auf Initiative Rumäniens ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich in einem ande- ren Gastland veranstaltet. Heute sind bei einer IMO rund 100 Länder der ganzen Welt vertreten.

Die IMO möchte zur Förderung mathematisch interes- sierter und befähigter Schülerinnen und Schüler beitra- gen und ihnen Gelegenheit zum freiwilligen Leistungs- vergleich auf internationaler Ebene geben. Neben dem fachlichen Wettstreit steht die Begegnung junger Men- schen aus allen fünf Kontinenten mit dem Ziel der Völ- kerverständigung im Vordergrund.

Der Wettbewerb ist ein Einzelwettbewerb.

Wie wird das deutsche Team ausgewählt?

Jedes teilnehmende Land kann eine Delegation beste- hend aus sechs Schülerinnen und Schülern und zwei Begleitpersonen zur IMO entsenden.

Die Mitglieder des deutschen Teams werden durch den Auswahlwettbewerb zur Internationalen Mathematik- Olympiade ermittelt. Der Auswahlwettbewerb ist kein eigenständiger Wettbewerb, sondern baut auf der erfolg- reichen Teilnahme an anderen mathematischen Wett- bewerben auf.

Erste Voraussetzung für die Teilnahme ist eine erfolg- reiche Beteiligung an der 2. Runde des Bundeswettbe- werbs Mathematik oder der Bundesrunde der Deutschen Mathematik-Olympiade oder ein Landessieg im Wett- bewerb Jugend forscht (Fachgebiet Mathematik). Zwei- te Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass man zu Beginn des Auswahlwettbewerbs noch die Schule be- sucht und nicht älter als 19 Jahre alt ist.

Wie läuft der Auswahlwettbewerb ab?

Der Auswahlwettbewerb beginnt Anfang Dezem- ber 2012 mit zwei Klausuren, „Auswahlklausuren“ genannt. Die Teilnahmeberechtigten werden über ihre Schule zu diesen Klausuren eingeladen. Die Klausuren werden an zwei vorgegebenen Terminen unter Aufsicht der jeweiligen Schule geschrieben.

Terminen unter Aufsicht der jeweiligen Schule geschrieben. Die sechzehn Besten bei den Auswahlklausuren werden Anfang

Die sechzehn Besten bei den Auswahlklausuren werden Anfang Januar 2013 zu fünf Vorbereitungsseminaren eingeladen. In einem siebentägigen Seminar, an drei Wochenenden und in einem zehntägigen Abschluss- Seminar vermitteln ihnen erfahrene Mathematikerinnen und Mathematiker das notwendige Fachwissen und wichtige Lösungsstrategien. Durch weitere Klausuren werden im Verlauf der Seminare die Mitglieder des deutschen Teams endgültig ausgewählt.

Wie läuft die IMO ab?

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen findet jeweils eine viereinhalbstündige Klausur statt, in der jede Teilneh- merin und jeder Teilnehmer je drei Aufgaben zu lösen hat. Aufgabenvorschläge für die Klausuren werden von den Teilnahmeländern vor der IMO bei dem gastgeben- den Land eingereicht, das eine Vorauswahl trifft. Unter den vorausgewählten Aufgaben fällt die internationale Jury, in die jedes Land eine Vertreterin oder einen Ver- treter entsendet, zu Beginn der IMO die endgültige Entscheidung über die sechs Klausuraufgaben, ihre Reihenfolge und Punktbewertung.

Die Korrektur und Bewertung der Lösungen ihrer Schü- lerinnen und Schüler nehmen die jeweiligen Delegati- onsleitungen vor. Sie wird von Mathematiklehrkräften des gastgebenden Landes, den sog. „Koordinatorinnen“ und „Koordinatoren“, mit der Korrektur der übrigen Lösungen abgestimmt, zusätzlich wird die Punktbewer- tung endgültig festgelegt.

Was gibt es zu gewinnen?

Bei der IMO werden Gold-, Silber- und Bronzemedail- len in der Einzelwertung sowie Urkunden vergeben.

Aufgaben und Lösungsbeispiele der Auswahlklausu- ren aus früheren Jahren sind erhältlich beim

Bundeswettbewerb Mathematik (IMO) Kortrijker Straße 1, 53177 Bonn Tel.: (0228) 9 59 15-20 E-Mail: info@bundeswettbewerb-mathematik.de INTERNET:

www.bundeswettbewerb-mathematik.de/imo

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33. Internationaler Städtewettbewerb Mathematik 2012/13

Der Internationale Mathematik-Städtewettbewerb wurde im Jahre 1979 in Moskau gestartet, seit 1988 nimmt auch Hamburg teil. Er bietet Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich zu treffen und mathematische Probleme zu lösen, ähnlich der Mathematik-Olympiade. Der Wett- bewerb gliedert sich in eine Herbstrunde (Anfang No- vember) und eine Frühjahrsrunde (Anfang April).

Teilnehmen können alle interessierten Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 8. In zwei Altersgruppen, der Mittelstufe (Jahrgangsstufen 8 bis 10) und der Oberstufe (Jahrgangsstufen 11 bis 13), wird jeweils eine Klausur geschrieben. Zeitgleich – und das ist das Verbindende und Bemerkenswerte an diesem Wettbewerb – beschäfti- gen sich über viele Länder verteilt in etwa gleichaltrige Schülerinnen und Schüler mit denselben Aufgaben:

In jeder teilnehmenden Stadt (in den vergangenen Jahren jeweils über 100), darunter viele Städte in den heute selbstständigen Staaten der ehemaligen Sowjet- union, in Polen, in Bulgarien, aber auch in Australien, Neuseeland, Israel, den USA und vielen anderen Ländern agiert ein lokales Organisationskomitee, das die zentral aus Moskau verschickten Aufgaben über- setzt und die rund fünfstündigen Klausuren vorberei- tet und durchführt.

Das Organisationskomitee korrigiert die Arbeiten und wählt diejenigen aus, die nach Moskau geschickt werden. Als „Lohn“ winken den Teilnehmerinnen und Teilnehmern persönliche Urkunden aus Moskau, für die Preisträgerinnen und Preisträger gibt es zu- sätzlich Sachpreise, die im Rahmen einer Sieger- ehrung verliehen werden.

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Hamburger Organisationskomitee:

Mara Sommerfeld, Philipp Sprüssel und Jan Henrik Sylvester

Weitere Informationen zum Wettbewerb:

stw.m.hh@gmail.com

Weitere Informationen im INTERNET (unter anderem auch die Wettbewerbsaufgaben der vergangenen Jahre) unter:

www.math.uni-hamburg.de/stw/

Der Baltic Way Mathematical Contest ist ein ganz besonderer Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler: Er

Der Baltic Way Mathematical Contest ist ein ganz besonderer Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler:

Er ist der einzige internationale Mannschaftswettbewerb in Mathematik – mit jeweils einem Team aus jedem Teilnahmeland.

Die Regeln sind einfach:

Jedes Land stellt ein Team von fünf Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 10 bis 13 (analog zur Internationalen Mathematik-Olympiade, der IMO). Die Mitglieder des deutschen Teams qualifi- zieren sich durch eine erfolgreiche Teilnahme an der Mathematik-Olympiade bzw. am Bundeswettbewerb Mathematik.

Im Unterschied zur IMO arbeitet das Team aber zusammen: In einer Arbeitszeit von 4,5 Stunden müssen zwanzig Aufgaben aus den Bereichen Zah- lentheorie, Funktionentheorie, Geometrie und Diskrete Mathematik vom Team gelöst werden.

Die Aufgaben werden von den Delegationen am ersten Tag ausgewählt und in die verschiedenen Sprachen übersetzt. Die Konferenzsprache ist Eng- lisch.

Die Aufgabenlösungen werden von der jeweiligen Teamleitung korrigiert und das Ergebnis mit der Jury besprochen. Die Jury vergibt dann die Punkte.

Die drei besten Teams werden bei der Abschlussfei- er besonders geehrt.

Das Anspruchsniveau der Aufgaben ist hoch – knapp unter dem der Internationalen Mathematik-Olympiade. Deswegen ist es für das Team besonders wichtig, die Zusammenarbeit bei der Verteilung der Aufgaben, bei der Ideenvermittlung und bei der Prüfung der Lösungen vorher geklärt und geübt zu haben, denn von den Teil- nehmenden kann in der Arbeitszeit niemand mehr als vielleicht sechs Aufgaben lösen.

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Baltic Way wurde 1990 zum ersten Mal in den drei baltischen Staaten durchgeführt. In den folgenden Jah- ren kamen die skandinavischen Länder und Russland dazu.

Seit 1997 ist der „Ring um das Baltische Meer“ durch die Teilnahme Deutschlands vollständig; ständige Teil- nehmer sind seither: Dänemark, Deutschland mit einem Team aus den norddeutschen Bundesländern, Estland, Finnland, Island, Litauen, Lettland, Norwegen, Polen, Russland – mit einem Team aus St. Petersburg – und Schweden. Obwohl keine Berührung mit der Ostsee, gehört auch Island zu den Teilnahmeländern, weil es als erstes Land die baltischen Staaten politisch anerkannt hat.

Dazu kann jedes Jahr ein „Ehren-Baltisches Land“ kommen, das vom gastgebenden Land gesondert einge- laden wird.

Der Wettbewerb findet jedes Jahr in einem anderen der Teilnahmeländer statt; 1997 war Dänemark mit Kopen- hagen Gastgeber, 1998 Polen mit Warschau, 1999 Is- land mit Reykjavik, 2000 Norwegen mit Oslo, 2001 Deutschland mit Hamburg, 2002 Estland mit Tartu, 2003 Lettland mit Riga und 2004 Litauen mit Vilnius, 2005 Schweden mit Stockholm, 2006 Finnland mit Turku, 2007 Dänemark mit Kopenhagen, 2008 Polen mit Danzig, 2009 Norwegen mit Oslo, 2010 Island mit Reykjavik, 2011 Deutschland mit Greifswald.

Gastgeberland 2012 ist Estland. Der Wettbewerb findet statt im November in Tartu.

Natürlich gehört zu einer solchen Veranstaltung neben der Mathematik noch viel Gemeinsames für alle Teams – Besichtigungen, Vorführungen, auch landesspezifi- sche kulinarische Erfahrungen.

Weitere Informationen zu diesem ganz besonderen Mathematikwettbewerb sind im INTERNET erhältlich, unter anderem auch die Wettbewerbsaufgaben der vergan- genen Jahre:

www.mint-hamburg.de/Baltic-Way/baltic-way.htm

Hamburger Wettbewerbsleiter:

Dr. Klaus Henning (Christianeum) Tel.: 5407970 E-Mail: Dr.Klaus.Henning@t-online.de

Bundeswettbewerb Mathematik

Bundeswettbewerb Mathematik Der Bundeswettbewerb Mathematik ist ein mathematischer Wettbewerb, der sich an Schülerinnen

Der Bundeswettbewerb Mathematik ist ein mathematischer Wettbewerb, der sich an Schülerinnen und Schüler richtet, die eine zur allgemeinen Hochschulreife führende Schule besuchen. Die Anforderungen orientieren sich an den Bildungsplänen der Sekundarstufe II. Mit interessanten und anspruchsvollen Aufgaben will der Wettbewerb anregen, sich eine Zeit lang intensiv mit Mathematik zu beschäftigen. Mathematisch Interessierten und Begabten soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre Fähigkeiten zu erproben und weiterzuentwickeln. Neben dem mathematischen Schulwissen setzt die Teilnahme vor allem auch Ausdauer voraus. Der Bundeswettbewerb Mathematik wird jährlich im Dezember ausgeschrieben. Er besteht aus zwei Hausaufgabenrunden und einer abschließenden Gesprächsrunde (Kolloquium).

Wie läuft der Wettbewerb ab?

In den beiden Hausaufgabenrunden werden jeweils vier Aufgaben aus unterschiedlichen Bereichen der Elementarmathematik gestellt. Sie müssen in ca. zwei Monaten in Hausarbeit, ohne fremde Hilfe, bearbeitet werden, wobei alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gleichen Aufgaben bearbeiten.

In der 1. Runde sind auch Gruppenarbeiten zugelassen: Maximal drei Teilnehmende können sich zu einer Gruppe zusammenschließen und gemeinsam eine Arbeit einreichen. Wird eine Gruppenarbeit mit einem Preis ausgezeichnet, erlangt damit jedes Mitglied dieser Gruppe die Teilnahmeberechtigung für die 2. Runde, in der nur Einzelarbeiten zugelassen sind.

Der zeitliche Ablauf sieht wie folgt aus:

 

Dezember 2012

Ausschreibung, Versand der Unterlagen an die Schulen Bearbeitung der Aufgaben durch die Teilnehmenden

bis Ende Februar

1.

März 2013

Einsendeschluss Korrektur und Preisfestsetzung Mitteilung der Korrekturergebnisse an die Teilnehmenden

1. Runde

bis Ende Mai Anfang Juni

Anfang Juni

Aufgabenstellung, Versand direkt an die Teilnahmeberechtigten Bearbeitung der Aufgaben durch die Teilnehmenden

 

bis Ende August

1.

September 2013

Einsendeschluss Korrektur und Preisfestsetzung Mitteilung der Korrekturergebnisse an die Teilnehmenden

2. Runde

Bis Ende Oktober

Anfang November

Anfang Februar 2014

Kolloquium

3. Runde

Alle Preisträgerinnen und Preisträger der 1. Runde sind berechtigt, an der 2. Runde teilzunehmen. Für die Teilnahme an der 3. Runde haben sich die Ersten Preisträgerinnen und Preisträger der 2. Runde qualifiziert.

In der 3. Runde, auch Kolloquium genannt, geht es nicht mehr um das Lösen von Aufgaben. Hier führt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ein knapp einstündiges Fachgespräch mit je einer Mathematikerin bzw. einem Mathematiker aus Universität und Schule. Außerdem gestalten die Teilnehmenden zum gegenseitigen Kennenlernen ein Rahmenprogramm mit ganz unterschiedlichen Beiträgen.

Was gibt es zu gewinnen?

In der 1. Runde gibt es Urkunden für Erste, Zweite und Dritte Preise. In der 2. Runde gibt es zusätzlich Geldpreise bis zu 200 €. Die Preisträgerinnen und Preisträger der 3. Runde, die Bundessiegerinnen und -sieger, werden auf Grund der Beteiligung der Studienstiftung des deutschen Volkes am Kolloquium mit Beginn eines Studiums in die Förderung der Studienstiftung aufgenommen. Außerdem winken verschiedene Sonderpreise. Die Urkunden und Preise in der 2. und 3. Runde werden im Rahmen von öffentlichen Preisverleihungen überreicht.

Ausschreibungsunterlagen, Aufgaben und Lösungsbeispiele sind erhältlich beim Bundeswettbewerb Mathematik Kortrijker Str. 1 53177 Bonn Tel.: 0228 95915-20 E-Mail: info@bundeswettbewerb-mathematik.de INTERNET: www.bundeswettbewerb-mathematik.de

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Herzlich willkommen beim Informatik-Biber , dem Informatik-Wettbewerb für alle!

Der Informatik-Biber zeigt, wie spannend und vielseitig Informatik ist. Schülerinnen und Schüler können alleine, mit ihrer Klasse, ihrem Kurs oder auch der gesamten Schule mitmachen! Meldet euch bei euren Lehrkräften, wenn ihr „mitbibern“ wollt!

euch bei euren Lehrkräften, wenn ihr „mitbibern“ wollt! Der nächste Informatik-Biber findet vom 12. bis 16.

Der nächste Informatik-Biber findet vom 12. bis 16. November 2012 statt.

Teilnahmebedingungen

Am Informatik-Biber können alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse in folgenden Jahrgangsstufen teilnehmen:

Jahrgangsstufen 5 und 6

Jahrgangsstufen 7 und 8

Jahrgangsstufen 9 und 10

Jahrgangsstufen 11 bis 13

Schülerinnen und Schüler können sich nicht eigenständig zum Wettbewerb anmelden. Für jede Schule, die beim Informatik-Biber mitmachen möchte, muss (mindestens) ein Koordinator/eine Koordinatorin bestimmt werden. Diese/Dieser meldet sich dann auf der Wettbewerbsseite an. Sobald der Koordinator/die Koordinatorin registriert ist, können die Schülerinnen und Schüler registriert werden. Die Anmeldung erfolgt jeweils ab September.

Wer als Koordinator oder Koordinatorin beim Informatik-Biber 2012 aktiv sein möchte, kann vorab unseren Newsletter anfordern. Hierüber verschicken wir alle Neuigkeiten, die den Wettbewerb betreffen und teilen rechtzeitig die Anmeldefristen mit. Alle wichtigen Infos zum Informatik-Biber 2012 finden Sie in unserem Faltblatt.

Technische Voraussetzungen

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler benötigen jeweils einen Computer mit Internetzugang. (Bei Teamarbeit ist ein Rechner pro Zweierteam nötig.) Die Bearbeitung der Aufgaben ist mit allen gängigen Browsern möglich.

Ablauf

Die Teilnahme am Wettbewerb ist an jedem Tag der Biberwoche zu einem selbst gewählten Zeitpunkt jeweils zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr möglich. Innerhalb von 40 Minuten können die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler 18 Aufgaben bearbeiten. In der Regel werden die Aufgaben in Einzelarbeit gelöst, am Biber 2012 können die Schüler/-innen aber auch wieder als Zweier-Team (an einem Rechner) teilnehmen. In jeder Jahrgangsstufe sind 18 Aufgaben – mehrheitlich im Multiple-Choice-Format – zu lösen, von denen sechs einfach, sechs mittelschwer und sechs schwer sind. Alle Fragen lassen sich ohne Informatik-Vorkenntnisse beantworten. Vielmehr ist strukturiertes und logisches Denken gefordert.

Preise

Außer Urkunden für alle teilnehmenden Schüler/-innen und Schulen sowie für betreuende Lehrkräfte warten auf Siegerinnen und Sieger, aber auch auf besonders aktive Schulen attraktive Sachpreise.

Der Informatik-Biber ist Bestandteil der Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“(BWINF). BWINF ist eine Initiative der Gesellschaft für Informatik (GI), des Fraunhofer-Verbunds IuK-Technologie und des Max- Planck-Instituts für Informatik und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Kontakt

BWINF Wachsbleiche 7, 53111 Bonn Tel.: (0228) 3729000 | Fax: (0228) 3729001 E-Mail: kontakt@informatik-biber.de INTERNET: www.informatik-biber.de

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31. Bundeswettbewerb Informatik 2012/13

31. Bundeswettbewerb Informatik 2012/13 Informatik-Talente gesucht: Anfang September startet der 31. Bundeswettbewerb

Informatik-Talente gesucht: Anfang September startet der 31. Bundeswettbewerb Informatik mit dem Versand der Aufgaben der 1. Runde an alle Schulen im Bundesgebiet, die zur allgemeinen Hochschul- reife führen. Die erfolgreiche Teilnahme kann bis zu einer Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes und zur Mitgliedschaft im deutschen Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade 2014 in Taiwan führen.

Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche bis 21 Jahre einschließlich, sofern sie noch eine allgemein bildende Schule besuchen, sich in der Ausbildung befinden oder Wehr- bzw. Zivildienst leisten.

In der 1. Runde werden fünf Aufgaben gestellt, für deren Lösung die Kenntnis einer Programmiersprache und einiger grundlegender Methoden (einfache Algorithmen, informatische Modellierung) genügt.

Mindestens drei Aufgaben müssen weitgehend richtig gelöst werden, um die 2. Runde zu erreichen. Gruppenarbeit ist beim Lösen der Aufgaben erlaubt.

Um die Teilnahme jüngerer Schülerinnen und Schüler am Bundeswettbewerb Informatik zu fördern, wur- de im 23. Wettbewerb die Junioraufgabe eingeführt:

Jugendliche, die zum Wettbewerbsbeginn das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben bzw. Gruppen mit mindestens einem solchen Mitglied, dürfen Junioraufgaben bearbeiten. Seit dem 30. Wettbewerb gibt es zwei Junioraufgaben – und damit auch die Juniorliga: Einsendungen, in denen ausschließlich Junior- aufgaben bearbeitet wurden, nehmen an der Juniorliga teil und werden separat bewertet. So haben die Jüngeren mit weniger Erfahrung bessere Chancen auf vordere Plätze.

Auch Schulen können gewinnen. Ein Preis und die Auszeichnung als „BWINF-Schule 2012/13“ winkt Schulen mit besonders hoher und beide Geschlechter einschließender Beteiligung in der 1. Runde.

Die Aufgaben und alle zur Teilnahme nötigen Informationen sind nach Start des Wettbewerbs auch im INTERNET zu finden unter www.bundeswettbewerb-informatik.de

Einsendeschluss: 15. November 2012.

Die Ausschreibungsunterlagen mit den Aufgaben können auch bei der Geschäftsstelle des Wettbewerbs angefordert werden:

Bundeswettbewerb Informatik: BWINF Wachsbleiche 7, 53111 Bonn Tel.: (02 28) 37 29-0 00 | Fax: (02 28) 37 29-0 01 E-Mail: bwinf@bwinf.de INTERNET: www.bwinf.de

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Naturschutz und Ökologie – Gesundheit – Techni k – Wirtschaft und Konsum – Politik –

Naturschutz und Ökologie – Gesundheit – Technik – Wirtschaft und Konsum – Politik – Kultur

Wettbewerbsmotto Unter dem Motto: ,,Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“ wird der BundesUmweltWettbewerb (BUW) seit 1990 als bundesweiter umweltbezogener Projektwett- bewerb im Auftrag des Bundes- ministeriums für Bildung und For- schung durchgeführt. Sowohl die inhaltliche als auch die praktische Auseinandersetzung mit Umwelt- problemen sind gefordert.

Ziele Ziel des Wettbewerbs ist das Um- weltwissen sowie die Selbständig- keit, Kreativität und Eigeninitiative von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Umweltbereich zu fördern. Dabei sind neben dem erforderlichen Fachwissen Fähig- keiten zu interdisziplinärem Den- ken, zur Integration von Theorie und Praxis, zur Kommunikation und Kooperation, aber auch Durchsetzungsvermögen und Kreativität gefordert. Je nach Problemstellung und Lösungsan- satz können die Wettbewerbsbei- träge ihren Schwerpunkt in allen für Umweltschutz und Umweltbil- dung relevanten Bereichen haben.

Wettbewerbsablauf Beim Auswahlverfahren wird im ersten Schritt jede Arbeit von zwei oder drei Gutachterinnen oder Gutachtern bewertet. Die für Hauptpreise vorgeschlagenen Arbeiten werden in einem zweiten Schritt auf einer Jury-Tagung (Mitte Juni) in Einzelkolloquium und mit einer Postermesse der gesamten Jury vorgestellt.

Aufgabe Mit einem Wettbewerbsbeitrag sollen die Ursachen eines selbst gewählten Umweltproblems aus dem eigenen Lebensumfeld unter- sucht, dessen Zusammenhänge dargestellt, Lösungswege ent- wickelt und umgesetzt werden.

Formale Kriterien Die eingereichten Arbeiten dürfen inklusive Anhang eine Seitenzahl beim BUW I von 30 bzw. beim BUW II 50 Seiten (inklusive An- hang) nicht überschreiten. Die benutzten Quellen und der Anteil an Unterstützung durch Dritte sind genau anzugeben, Kooperationen mit Experten und Unternehmen zulässig.

Teilnahme Der BUW I wendet sich an Ju- gendliche im Alter von 13 bis 16 Jahre, der BUW II richtet sich an junge Erwachsene im Alter von 17 bis 21 Jahre. Teilnehmen kön- nen Einzelpersonen und Klein- gruppen bis zu sechs Personen, an BUW I auch Projektgruppen in der Größe von sieben bis 20 Per- sonen.

Einsendeschluss: 15. März 2013 Die Teilnehmerinnen und Teil- nehmer reichen per Online- Anmeldung bis zum 15. März 2013 eine schriftliche Dokumentation ihres Projekts bei der BUW-Geschäftsstelle ein.

Geht es auch international wei- ter? Zwei herausragende Preisträge- rinnen und Preisträger bzw. Pro- jektteams nehmen jährlich an einer internationalen Umweltpro- jektolympiade teil.

Preise Geld- und Sachpreise im Ge- samtwert von rund 25.000 Euro, Studienreisen, Praktikumsplätze, Vorschläge für Stipendien. Die feierliche Verleihung der Preise findet im Herbst 2013 statt.

Auskünfte und Teilnahmeunterlagen

BUW-Geschäftsstelle am IPN:

Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik Olshausenstraße 62, 24118 Kiel Tel.: (0431) 549700 Fax: (0431) 880-3142 E-Mail: buw@ipn.uni-kiel.de www.bundesumweltwettbewerb.de

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Ansprechpartner/-partnerin in Hamburg

Dr. Horst Schneeweiß Gymnasium Othmarschen (LZ 143/5891) Walderseestraße 99, 22605 Hamburg Tel.: 889161-0 | Fax: 889161-32

Birgit Mohr Tel. 5277706 E-Mail: birgitwolfgang.mohr@t-online.de

ECHT KUH-L! ist der neue bundesweite Schülerwettbewer b des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und

ECHT KUH-L! ist der neue bundesweite Schülerwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Er knüpft in Art, Umfang und Ziel an den gerade aus- gelaufenen Wettbewerb „Bio find ich kuh-l“ an. ECHT KUH-L! will in den Schulen ebenfalls Impulse für die Beschäftigung rund um die Themen Biolandbau und Bioprodukte setzen, darüber hinaus aber auch noch den Blickwinkel für wichtige Aspekte weiterer Formen nach-haltiger Landwirtschaft öffnen.

Schirmherr: Valentin Thurn, Autor und Regisseur des erfolgreichen und mit dem Umwelt-Medienpreis 2011 der Deutschen Umwelthilfe ausgezeichneten Dokumentarfilms „Taste the Waste“.

ECHT KUH-L! stellt jedes Jahr ein anderes Thema heraus. Thema des Wettbewerbs im Schuljahr

2012/13:

Lebensmittel – Zu gut für die Tonne

Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert, sich mit den Themen Lebensmittelverschwendung, Wert- schätzung von Lebensmitteln und verantwortungsbewusster Umgang mit Lebensmitteln auseinanderzu- setzen. Der Wettbewerb unterstützt damit auch die BMELV-Informationskampagne „Zu gut für die Ton- ne“.

Wer kann mitmachen? Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 3 – 10 aller Schulformen. Egal, ob im Klassenverband, in der Kleingruppe oder als Solist oder Solistin. Auch außerschulische Gruppen können mitmachen. Bewertet wird getrennt in vier Altersgruppen: Jahrgangsstufen 3 und 4, 5 und 6, 7 und 8 sowie 9 und 10.

Was kann eingereicht werden? Grundsätzlich ist der Wettbewerb für (fast) alle Beitragsformen offen. Die Jahrgangsstufen 3 und 4 sind aufgefordert, das Thema: „Lebensmittel – Zu gut für die Tonne“ vor allem in Bildern umzusetzen, zum Beispiel als Plakate, Collagen oder Wandzeitungen. Bei den Älteren, den Jahrgangsstufen 5 bis 10, geht es zusätzlich um informative und kreative Aktionen, die sich doku- mentieren und kommunizieren lassen, zum Beispiel als Reportagen, Projektdokumentationen, Websites, Web 2.0-Aktionen, Collagen oder Spiele.

Was kann man gewinnen? Insgesamt werden 40 Preise ausgelobt. Für die ersten drei Plätze jeder Al- tersgruppe gibt’s die Trophäe „Kuh-le Kuh“ in Gold, Silber und Bronze. Außerdem: Berlin-Reisen, Ta- gesausflüge, Sachpreise und für besonders aktive Schulen den „Sonderpreis Schule“.

Wann läuft der Wettbewerb? Start ist am 3. Oktober 2012, Einsendeschluss am 28. März 2013. Ab An- fang Oktober 2012 stehen alle Informationen im INTERNET unter www.echt-kuhl.info.

Kontakt:

Wettbewerbsbüro „Echt Kuh-l!“ c/o Christel Marxen: m&p: public relations GmbH Portlandweg 1 (Bonner Bogen), 53227 Bonn Tel.: (0228) 410028-42 E-Mail: christel.marxen@mp-gmbh.de

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Internationale

JuniorScienceOlympiade

Internationale JuniorScienceOlympiade Auswahlwettbewerb in Deutschland Sie fand zum ersten Mal 2004 in Jakarta statt: Die

Auswahlwettbewerb in Deutschland

Sie fand zum ersten Mal 2004 in Jakarta statt: Die Internationale JuniorScienceOlympiade (IJSO) ist das jüngste Familienmitglied im Kreis der Science- Olympiaden.

Die IJSO verfolgt das Ziel, noch mehr junge Spitzen- talente in den Naturwissenschaften zu entdecken und die Jugendlichen frühzeitig mit attraktiven Angeboten in ihrem weiteren Werdegang zu unterstützen.

Als Juniorolympiade richtet sich die IJSO an Schüle- rinnen und Schüler der Sekundarstufe I, die 13 bis 15 Jahre alt sind.

Für den naturwissenschaftlichen Wettbewerb werden ‚Allrounder’ gesucht, die sich fächerübergreifend für Fragestellungen aus Biologie, Chemie und Physik interessieren.

Beim Wettstreit um die Olympischen Medaillen sind nicht ausschließlich Einzelleistungen bei der Lösung theoretischer Aufgabenstellungen gefragt: Teamarbeit und fächerübergreifendes Problemlösen sind beim Experimentieren im Labor ein wesentliches Element des Wettbewerbs.

Der Weg ins deutsche Olympiadeteam führt wie bei den großen Schwestern Biologie-, Chemie- und Phy- sikolympiade über einen vierstufigen nationalen Aus- wahlwettbewerb.

Wettbewerbsstart ist jeweils der 15. Januar.

In der 1. Runde werden einfache Experimente und daran anknüpfende Aufgaben in Heimarbeit gelöst. Aufgabenblätter und Anmeldeformulare werden an die Schulen geschickt oder können im INTERNET herun- tergeladen werden unter www.ijso.info.

An der 2. Runde können auch von der IJSO-Landes- beauftragten nominierte Preisträgerinnen und Preisträ- ger aus den Hamburger Landeswettbewerben NATEX und Schüler experimentieren teilnehmen.

2012 hatten sich bundesweit knapp 2000 Schülerinnen und Schüler angemeldet, 467 qualifizierten sich für die Klausur der 2. Runde. 45 Schülerinnen und Schü- ler werden im Oktober zu einem Seminar an die Hochschule Merseburg eingeladen, wo die sechs bes- ten Schülerinnen und Schüler für das Nationalteam ausgewählt werden.

Eine Broschüre über die IJSO kann bei der Wettbe- werbsleitung angefordert oder im INTERNET herun- tergeladen werden unter:

www.ijso.info.

Wettbewerbsleitung:

PD Dr. Heide Peters Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) an der Universität Kiel Olshausenstraße 62, 24098 Kiel Tel.: (0431) 8803133 | Fax: (0431) 8805352 E-Mail: peters@ijso.info

Landesbeauftragte:

Birgit Mohr Tel.: 5277706 | Fax: 53035259 E-Mail: birgitwolfgang.mohr@t-online.de

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24. Internationale Biologie-Olympiade 2013 in Bern

Die Internationale Biologie-Olympiade (IBO) ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb, der sich an besonders begabte und motivierte Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II allgemein bildender Schulen im Fach Biologie richtet. Die Ziele des Wettbewerbs sind, das Interesse an biologischen The- men und kreatives Denken beim Lösen biologischer und ökologischer Prob- leme zu fördern, Kontakte zwischen biologisch besonders interessierten Schülerinnen und Schülern herzustellen und freundschaftliche Beziehungen zwischen jungen Menschen verschiedener Länder zu entwickeln. Das Auswahlverfahren wird Jahr für Jahr in vier Runden durchgeführt:

Die 1. Runde (Mai bis Ende August 2012) ist eine offene Aufgabenrunde mit wenigen komplexen biologischen Aufgaben, die unter Zuhilfenahme von Expertisen (Fachliteratur, Lehrkräfte etc.) zu lösen sind. „Drei aus Vier für Sechzig“

Schülerinnen und Schüler, besonders aber auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer geben seit Jahren ihr Bestes, um sich an der 1. Runde der Interna- tionalen Biologie-Olympiade zu beteiligen. Die Rahmenbedingungen für diese Aktivitäten sind verändert worden. Es müssen nicht mehr alle vier ge- stellten Aufgaben gelöst werden. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer überlegt sich vielmehr, ob nur drei der vier Aufgaben oder alle vier gelöst werden – je nach verfügbarer Zeit. Nur die drei am besten ausgeführten Aufgaben gehen in die Bewertung ein. Jede Aufgabe wird statt wie bisher mit 10 Punkten nun mit 20 Punkten – also feiner – bewertet. Die maximal erreichbare Punktzahl liegt somit bei 60. Lehrerinnen und Lehrer melden die bis zu 60 Punkte an die zuständige Lan- desbeauftragte bzw. den zuständigen Landesbeauftragten. Die ca. 250 erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet erreichen die 2. Runde. Die Hamburger Teilnehmerinnen und Teilnehmer schreiben die Klausur im November / Dezember 2012. Es handelt sich um eine zweistündige Klausur mit theoretischen Aufgaben aus folgen- den Bereichen:

1. Zellbiologie (einschließlich Mikrobiologie und Biotechnik) ca. 25 %

2. Anatomie und Physiologie der Pflanzen und Tiere

3. Ethologie und Ökologie

4. Genetik und Evolution

5. Systematik (einschließlich Artenkenntnis)

Die bundesweit besten 45 Schülerinnen und Schüler erreichen die 3. Runde, die Ende Februar / Anfang März 2013 am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) an der Universität Kiel stattfinden wird. Im Rahmen des viertägigen Auswahlseminars werden Trainingsseminare (Statis- tik, bestimmte praktische Fertigkeiten etc.), eine praktische und eine theoreti- sche Klausur sowie ein Rahmenprogramm mit Vorträgen und Exkursionen durchgeführt. Am Ende des Auswahlseminars haben sich zehn Schülerinnen und Schüler für die 4. Runde qualifiziert. In der 4. Runde (Ende Mai/Anfang Juni 2013 am IPN in Kiel) sind eine komplexe praktische Aufgabe in Form einer Facharbeit, eine praktische La- boraufgabe und zehn komplexe theoretische Aufgaben zu lösen. Die vier besten Absolventinnen und Absolventen dieses viertägigen Kurses bilden das deutsche Team für die IBO, zu der im Juli 2013 nach Bern eingeladen wird. Neben Urkunden für alle Teilnehmenden werden Buch- und Sachpreise (u. a. Studienaufenthalte im Ausland) vergeben; besonders erfolgreiche Jugend- liche werden in die Förderung der Studienstiftung des Deutschen Volkes auf- genommen.

ca. 30 % ca. 20 % ca. 15 % ca. 10 %

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auf- genommen. ca. 30 % ca. 20 % ca. 15 % ca. 10 % 48 Die

Die ersten beiden Runden werden für alle Hamburger Teilnehmerinnen und Teil- nehmer durch die Hamburger Landesbeauftragte der IBO organisiert, die auch für weite- re Informationen zur Verfü- gung steht:

Wiebke Hoffmann Stadtteilschule Bergedorf (LZ 508/5061) Tel. 4289201 Ladenbeker Weg 13 21033 Hamburg

45. Internationale ChemieOlympiade 2013 in Moskau
45. Internationale
ChemieOlympiade 2013 in Moskau

Die Internationale Chemie-Olympiade (IChO) ist ein Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler, die die Sekundarstufe II einer allge- mein bildenden Schule besuchen, ihre Leistungen bei der Bearbeitung theoretischer und experimenteller Aufgaben aus dem Bereich Chemie miteinander messen.

Jedes Teilnahmeland der Internationalen Chemie-Olympiade ent- sendet ein aus vier Jugendlichen bestehendes Team. Das deutsche Team für die Teilnahme an dem weltweiten Wettbewerb wird in vier Auswahlrunden ermittelt.

Das Auswahlverfahren der Interna- tionalen Chemie-Olympiade wird in Deutschland vom Leibniz-Institut für Pädagogik der Naturwissen- schaften (IPN) an der Universität Kiel in Zusammenarbeit mit den Landesbeauftragten des Wett- bewerbs durchgeführt.

Vorbereitung und Auswahl zur Internationalen Chemie-Olympiade beruhen auf anspruchsvollen theoretischen und experimentellen Auf- gaben, die zeitlich gestaffelt (vier Runden) mit zunehmendem Schwie- rigkeitsgrad (Hausarbeiten, Klausuren, Praktika) bearbeitet und gelöst werden müssen.

Einzelne Aufgaben könnten die Grundlage für eine Facharbeit darstel- len, der Wettbewerbsbeitrag unter gewissen Bedingungen als Präsen- tationsleistung gewertet werden.

In der 1. Runde werden in Hausarbeit Aufgaben gelöst, die zur selbst- ständigen Beschäftigung mit verschiedenen Bereichen der Chemie anregen sollen. Die Aufgaben sind jeweils ab Juni bei der Chemie- lehrerin oder dem Chemielehrer erhältlich sowie über das INTERNET:

www.ipn.uni-kiel.de/abt_chemie/icho/ www.fcho.de (Förderverein Chemie-Olympiade) Abgabetermin für korrigierte Lösungen der 1. Runde an den Landes- beauftragten ist Anfang September.

An der 2. Runde nimmt teil, wer mindestens 50 % der Aufgaben richtig gelöst hat. Diese Schülerinnen und Schüler erhalten die Aufga- ben der 2. Runde Mitte September. Der Abgabetermin für die Lösun- gen der 2. Runde an den Landesbeauftragten ist Anfang Dezember.

Die Termine im INTERNET unter:

www.ipn.uni-kiel.de/abt_chemie/icho/

Die Leistungsanforderung und die Anforderungen an die eigene Ar- beitsdisziplin sind sehr hoch. Aber mit einer erfolgreichen Teilnahme sind auch attraktive Gewinne verbunden: Aufnahme in die Studienstif- tung des deutschen Volkes, Fachseminare, Exkursionen, Praktika etc. und nicht zuletzt die Möglichkeit, Freunde zu finden, die das gleiche Hobby Chemie intensiv betreiben.

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Hamburger Landesbeauftragter:

Andreas Zimmermann Christianeum (LZ 143/5813) Otto-Ernst-Straße 34, 22605 Hamburg Tel.: 4288828-0 | Fax: 4288828-31 E-Mail: zimbobrasil@t-online.de

Die Internationale Physik-Olympiade ist ein Wettbewerb, in dessen Mittelpunkt anspruchsvolle physikalische

Die Internationale Physik-Olympiade ist ein Wettbewerb, in dessen Mittelpunkt anspruchsvolle physikalische Problemstellungen ste- hen. Er besteht aus einer fünfstündigen theoretischen Klausur und einer ebenfalls fünfstündigen experimentellen Klausur. Jedes teil- nehmende Land entsendet ein Team mit bis zu fünf Schülerinnen und Schülern.

Wer kann an der Auswahl des deutschen Teams teilnehmen? Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler, die nach dem 30. Juni 1993 geboren sind und im Schuljahr 2012/13 eine allgemeinbildende oder berufliche Schule besuchen. Gruppenarbeit ist nicht zugelassen.

Was muss man können? Die Aufgaben stammen aus allen Gebieten der Schulphysik, über- wiegend aus dem Bereich der klassischen Physik. Sie müssen ohne Hilfsmittel (wie Lehrbuch oder Formelsammlung) gelöst werden. Jedoch brauchen Formeln, die in den gängigen Lehrbüchern stehen, nicht abgeleitet zu werden.

Auswahlverfahren Die Auswahl des fünfköpfigen deutschen Teams erfolgt in vier Runden. Zur Lösung der Aufgaben der 1. Runde darf Literatur herangezo- gen werden. Die Aufgaben, die in Hausarbeit zu lösen sind, sind im INTERNET abrufbar unter:

www.ipn.uni-kiel.de/projekte/ipho/aufgaben.html

Die Aufgabenlösungen sind bei der Physiklehrerin oder dem Physiklehrer abzugeben, die sie korrigieren und bis zum 24. Au- gust 2011 an den zuständigen Landesbeauftragten weiterleiten.

Die erfolgreich an der 1. Runde Teilnehmenden erhalten eine Ur- kunde, die ihnen Mitte September mit den Aufgaben zur 2. Runde zugeht. Um in die 2. Runde zu kommen, ist es nicht erforderlich, dass jede Aufgabe der 1. Runde richtig gelöst wurde. Die Schüle- rinnen und Schüler, die die Aufgaben der 1. Runde gut gelöst ha- ben, erhalten in der 2. Runde schwierigere Aufgaben, die wiede- rum in Hausarbeit zu lösen sind.

Aufgaben, die wiede- rum in Hausarbeit zu lösen sind. Die 44. Internationale Physik-Olympiade findet im Juli

Die 44. Internationale Physik-Olympiade findet im Juli 2013 in Kopenhagen in Dänemark statt.

Als 3. Runde wird vom 27. Januar bis zum 2. Februar 2013 ein Seminar im DESY in Hamburg stattfinden, zu dem die 50 bis 60

Kontakt:

Bestplatzierten aus der 2. Runde eingeladen werden. Die etwa 15 Schülerinnen und Schüler, die als Seminarbeste abschneiden, wer- den in der 4. Runde im April 2013 an einem weiteren, einwöchi- gen Seminar im F8 Jülich teilnehmen, das zugleich der Vorberei- tung auf die Internationale Physik-Olympiade dient. Die Besten fahren im Juli 2013 zur Olympiade nach Dänemark (5. Runde).

IPN • Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissen- schaften und Mathematik an der Universität Kiel Olshausenstraße 62 24098 Kiel

Mit der Teilnahme an der 4. Runde haben sie zugleich das Aus-

Tel.:

(0431) 880-5387

wahlverfahren zur Aufnahme in die Studienstiftung des Deutschen

Fax:

(0431) 880-3148

Volkes erfolgreich durchlaufen.

E-Mail: hamburg@ipho.info

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19. Bundesweiter Wettbe werb Physik 2012/13 Mit den Problemstellungen dieses Wettbewerbs soll bei Schülerinnen und

19.

Bundesweiter

Wettbe werb

Physik

2012/13

Mit den Problemstellungen dieses Wettbewerbs soll bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I das Interesse für physikalische Sachverhalte geweckt werden. Ausgerichtet wird der Wettbewerb vom Verein zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts (MNU); die Deutsche Physikalische Gesell- schaft (DPG) gewährt finanzielle Unterstützung. Die Durchführung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Aulis-Verlag. Die Wettbewerbsaufgaben werden von einem Aufga- benausschuss aus acht Mitgliedern erstellt. Hamburger Vertreter ist Dr. Klaus Henning, Christianeum. Der Wettbewerb besteht aus drei Runden, der 1. Runde mit Aufgaben in zwei Altersstufen, der 2. Runde und dann – als Höhepunkt – der Bundesrunde.

Aufgabenblatt 1. Runde für die Juniorstufe:

Die Aufgaben sollen speziell Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8 motivieren, sich eher spiele- risch an der Lösung physikalischer Fragestellungen zu versuchen. Die Bearbeitung der Aufgaben setzt kein physikalisches Grundwissen voraus; auch die Durch- führung theoretisch mathematischer Lösungen wird nicht verlangt.

Aufgabenblatt 1. Runde für Fortgeschrittene:

Die Aufgabenblätter richten sich an die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I. Die Aufgaben haben zwar ein höheres Anspruchsniveau, sollen aber vor allem auch motivieren, über physikalische Fragestel- lungen nachzudenken sowie selbständig Experimente durchzuführen. Auch die Schülerinnen und Schüler der jüngeren Jahrgangsstufen sind eingeladen, sich an den anspruchsvolleren Aufgaben zu versuchen. Mit dieser Zweiteilung des Wettbewerbs soll erreicht werden, dass die jüngeren Schülerinnen und Schüler eine bessere Chance für ein erfolgreiches Abschneiden erhalten. Die Behörde für Schule und Berufsbildung versendet die Wettbewerbsunterlagen der 1. Runde an alle Schu- len mit Sekundarstufe I. Die Aufgabenstellungen kön- nen auch der Zeitschrift „Praxis der Naturwissenschaft – Physik“, Aulis Verlag, und der MNU-Zeitschrift (Dümmler-Verlag) entnommen werden.

Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer werden gebeten, Kopien der Aufgaben an die Schülerinnen und Schüler weiterzuleiten – möglichst auch an diejenigen, die sie noch nicht vom Physikunterricht her kennen.

Die Lösungen für die 1. Runde Juniorstufe sind bis 16. Januar 2013 unter Angabe von Name, Vorname, evtl. E-Mail-Adresse, Klasse und Schulanschrift zu senden an Dr. Irmgard Heber:

Wiesenstraße 16, 64367 Mühltal.

Die Lösungen für die 1. Runde Fortgeschrittene sind bis 16. Januar 2013 unter Angabe von Name, Vorname, evtl. E-Mail-Adresse, Klasse und Schul- anschrift zu senden an Dr. Klaus Henning:

Gazellenkamp 78, 22527 Hamburg.

Eingereichte Lösungen können nicht zurückgesandt werden. Schülerinnen und Schüler können einen Ersten, Zweiten oder Dritten Preis oder eine Anerkennung erringen; die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten eine Urkunde über ihre erfolgreiche Teilnahme an die- sem bundesweiten Wettbewerb. Die erfolgreichen Teil- nehmerinnen und Teilnehmer der 1. Runde erhalten die Aufgaben der 2. Runde zugesandt. Die 2. Runde hat eine Bearbeitungszeit von sechs Wochen, die Lösungen der 2. Runde gehen wieder an Dr. Klaus Henning.

Bundesrunde:

Im Mai 2013 findet zum zehnten Mal für die 30 besten Schülerinnen und Schüler der 2. Runde des Wettbe- werbs eine mehrtägige Bundesrunde statt. Zur Bundes- runde werden die Schülerinnen und Schüler persönlich eingeladen.

Anschriften:

Ansprechpartnerin/-partner bei Fragen und für Anre- gungen zum Wettbewerb sind:

Dr. Irmgard Heber, Wiesenstraße 16, 64367 Mühltal Tel.: (06151) 147801 | Fax: (06151) 913773 E-Mail: irmgard.heber@t-online.de

Dr. Klaus Henning Gazellenkamp 178, 22527 Hamburg Tel.: 5407970 E-Mail: Dr.Klaus.Henning@t-online.de

Weitere Informationen bei allen Physiklehrerinnen und -lehrern oder im INTERNET:

www.mint-hamburg.de/Physikwettbewerb/phy1.htm

Zuständiger Referent in der Behörde für Schule und Berufsbildung:

OSR Werner Renz Tel.: 428842-610 E-Mail: werner.renz@bsb.hamburg.de

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Meereswettbewerb „Forschen auf See“ 2013

Meereswettbewerb „Forschen auf See“ 2013
Meereswettbewerb „Forschen auf See“ 2013

Im Sommer 2013 wird der

Meereswettbewerb „Forschen auf See“

zum achten Mal ausgerichtet.

Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse dürfen beim Meereswettbewerb "Forschen auf See" eine eigene zuvor eingereichte Forschungsidee zu Meeres-, Umwelt- und Klimaschutz in Begleitung eines erfahrenen Wissenschaftlers in die Tat umsetzen. Auf Ihrer einwöchigen Expedition an Bord des Forschungs- und Medienschiffes ALDEBARAN bekommen die Teilnehmerteams in den Sommerferien wertvolle Einblicke in die Geheimnisse der Meere. Das Schwerpunktthema für den Wettbewerb im Jahr 2013 wird auf der Webseite bekannt gegeben. Die teilnehmenden Teams (bis zu vier Personen) können das Thema ihres Projektes selbst bestimmen. Die Experimente an Bord des Forschungsschiffes müssen im Rahmen eines 5-tägigen Aufenthaltes realisiert werden können. Die Aufgabenstellung kann durchaus fächerübergreifend sein, so wie es auch die Jury ist.

Beteiligen können sich Schülerinnen und Schüler aller Schulen ab der 9. Jahrgangsstufe bis zum 20. Lebensjahr. Bis zum Bewerbungsschluss am 31. März 2013 muss ein eigenes Forschungsprojekt mit Projektskizze entwickelt werden. Die Bewerbung erfolgt mit der Projektskizze, die folgende Daten beinhalten sollte:

Thema des Projektes,

Schule,

Klasse, Namen, Adressen (auch E-Mail-Adressen) und Telefonnummern der Projektgruppe,

Kurzbeschreibung des Vorhabens,

Motivation für das Projekt (persönliche und/oder gesellschaftliche),

Beschreibung der praktischen Arbeiten,

Arbeitsplan (was muss wo und wie lange untersucht werden),

benötigte Gerätschaften (Tauchausrüstungen, Probenentnahmegeräte, Analysegeräte).

Eine Jury wählt unter den Einsendungen die besten machbaren, inhaltlich anspruchsvollen und ausrei- chend visualisierbaren Ideen aus. Die Gewinner werden im Mai 2013 bekannt gegeben. Weitere Informationen zum Wettbewerb im INTERNET unter www.meereswettbewerb.de

Anschrift und Auskünfte beim Organisationsbüro:

ALDEBARAN Marine Research & Broadcast Grimm 12, 20457 Hamburg Tel. 3257210 E-Mail: meereswettbewerb@aldebaran.org

Sponsoren:

Research & Broadcast Grimm 12, 20457 Hamburg Tel. 3257210 E-Mail: meereswettbewerb@aldebaran.org Sponsoren: 52
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Der Hamburger Daniel-Düsentrieb-Preis wird im Rah- men eines naturwissenschaftlich-technisch orientierten Wettbewerbs

Der Hamburger Daniel-Düsentrieb-Preis wird im Rah- men eines naturwissenschaftlich-technisch orientierten Wettbewerbs vergeben. Die Behörde für Schule und Berufsbildung, der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und die Technische Universität Hamburg-Harburg, die den Wettbewerb ausschreiben, sowie die Innovations- stiftung Hamburg, die die Hauptpreise stiftet, wollen die Schulen, die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schü- ler in ihrem Bestreben unterstützen, den naturwissen- schaftlich-technischen Unterricht zu fördern und weiter zu entwickeln, insbesondere auch zur aktiven Beschäf- tigung mit solchen naturwissenschaftlich-technischen Themen anregen, die aus dem Erfahrungsumfeld der Schülerinnen und Schüler stammen. Im Rahmen des ausgeschriebenen Jahresthemas sind eigenständige Ar- beitsweisen an konkreten Problemen sowie eine fächer- übergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Schule erwünscht. Die Unterstützung durch Fachbereiche der Universitäten und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften wird vermittelt.

Der Wettbewerb zum Daniel-Düsentrieb-Preis wird jährlich ausgeschrieben. Er wird von der TUHH in Zu- sammenarbeit mit dem naturwissenschaftlich-techni- schen Zentrum (NWT-Zentrum) des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung und dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) koordiniert. Über diese Organisationen werden auch Kontakte zu den weiteren Kooperationspartnern vermittelt.

Kooperationspartner sind alle technisch orientierten Hochschulen der Metropolregion Hamburg: die Hoch- schule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Fachhochschule Nordakademie Elmshorn, die Fach- hochschule Wedel, die Helmut Schmidt-Universität der Bundeswehr sowie der Fachbereich Mathematik der Universität Hamburg. Unterstützt wird die Ausschrei- bung weiter durch die Unternehmen Airbus Deutschland GmbH, Blohm+Voss, Jungheinrich, Lufthansa Technik, Philips Healthcare und Still, durch den Verband Deut- scher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), den Ver- band der Metall- und Elektro-Industrie e. V. NORDMETALL, den Verband der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (VDE), sowie die Ab- teilung „Schifffahrt“ des „DLR_School_Lab TU Ham- burg-Harburg“ .

Teilnahme am Wettbewerb und Bewertung Der Wettbewerb richtet sich an die Schule als Ganzes. Teilnehmer am Wettbewerb sind allgemein bildende Schulen mit Sekundarstufen in der Metropolregion Hamburg, nicht einzelne Lehrkräfte bzw. einzelne Schü- lerinnen und Schüler.

Bewertet wird die Gesamtleistung einer Schule, die neben den Gruppenarbeiten von Klassen und Kursen der verschiedenen Jahrgangsstufen auch Einzelarbeiten verschiedener Schülerinnen und Schüler umfassen kann. Die Schule muss alle Gruppen- und Einzelarbeiten in einer Gesamtschau zusammenfassen und als Schulleis- tung präsentieren. Eine Schule wird die Auszeichnung umso eher erwerben, je intensiver und fachlich fundier- ter sie sich mit unterschiedlichen Aspekten des Themas beschäftigt hat und je mehr Schülerinnen und Schüler in die Auseinandersetzung mit dem Thema einbezogen waren. Arbeiten für andere Wettbewerbe (wie z. B. Schüler experimentieren oder Jugend forscht) dürfen verwendet werden.

Das Thema des Schuljahres 2012/13 lautet:

„Blackout“

Wer baut den leistungsstärksten Generator? Wer produziert den meisten Strom?

Bei der Umorientierung von Deutschlands Energiever- sorgung auf regenerative Energien sind Schwächen im Stromnetz zu Tage getreten. Was würde es bedeuten, wenn in Deutschland längere Zeit der Strom ausfiele? Keine Heizung, keine Kühlung, keine Kommunikation, kein Wasser, kein Benzin, keine Krankenversorgung, kein Geld. Sind wir darauf vorbereitet? Kann man sich darauf überhaupt vorbereiten? Und wie müssen wir uns verhalten, um einem solchen Ausfall vorzubeugen?

Denkt und handelt, entwerft und baut mit!

Anerkennungen und Preise Ausgezeichnet werden Schulen, die sich im Rahmen von Unterrichtsvorhaben und außerunterrichtlichen Aktivitäten in besonderer Weise mit dem jeweils ausge- schriebenen Thema auseinander gesetzt haben. Mit der Auszeichnung verbunden ist – je nach Platzierung – ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro, 1.500 Euro oder 1.000 Euro. Daneben werden mehrere Sonderpreise im Wert von jeweils 500 Euro vergeben.

Erfolge im praktischen Wettbewerbsteil werden zusätz- lich prämiert.

Ansprechpartner Prof. Dr. Wolfgang Mackens, TUHH Tel.: 42878-3277 Naturwissenschaftlich-technisches Zentrum (NWT-Zentrum) Tel.: 42854-7334 INTERNET: www.daniel-duesentrieb-preis.de

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Stadt – Land – Fluss. Zukunftsplanung ist ein Muss! Mitmachen beim Schülerwettbewerb 2013 in Mathematik,

Stadt – Land – Fluss. Zukunftsplanung ist ein Muss!

Mitmachen beim Schülerwettbewerb 2013 in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik

Lebensräume verändern sich, Herausforderungen wachsen – in der Stadt, auf dem Land oder zu Wasser. Die Welt von morgen, wie wird sie aussehen? Es ist nicht leicht, diese Frage zu beantworten. Eines ist aber unbestritten: den Grundstein für diese Welt legen wir bereits heute. Mit nachhaltigen Ideen zum Klima- schutz, mit zukunftsweisenden Projekten für die Was- serversorgung und -entsorgung, mit praktikablen An- sätzen zum Gelingen der Energiewende, mit intelli- gentem Ressourcenmanagement oder mit kreativen Infrastruktur- und Mobilitätsplänen. Und nur mit neu- en Technologien können wir unsere Umwelt und unser Klima dauerhaft bewahren. Unsere Zukunft beginnt heute – und innovative Ideen sind der Schlüssel dazu. Ob im kleinen Rahmen oder im ganz großen Stil, ob Abfallbeseitigung oder Zero-Emission – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Der Schülerwettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 10 an allgemeinbilden- den Schulen (Stadtteilschulen und Gymnasien, Freie Waldorfschulen) sowie Fachoberschulen, Berufsober- schulen und Berufliche Gymnasien.

Jedes Team muss von einer Lehrkraft betreut werden.

Beim Schülerwettbewerb der Siemens Stiftung gibt es Geldpreise im Gesamtwert von rund 100.000 Euro zu gewinnen. Neben den Siegern der Vorentscheide und des Finales dürfen sich auch die betreuenden Lehr- kräfte freuen, denn die besten Fachbereiche werden ebenfalls ausgezeichnet. Zusätzlich gibt es noch ein attraktives Tutorenprogramm und spezielle Uni-Tage.

Bei der Bewertung der Arbeiten setzt die Siemens Stiftung auf die Zusammenarbeit mit der Rheinisch- Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen sowie der Technischen Universität (TU) Ber- lin und der Technischen Universität München (TUM). An diesen Universitäten gibt es für jedes eurer Projek- te die passenden Experten. Dadurch wird eine qualifi- zierte und unabhängige Beurteilung garantiert.

qualifi- zierte und unabhängige Beurteilung garantiert. Anmeldeschluss zur Teilnahme: 15. November 2012

Anmeldeschluss zur Teilnahme: 15. November 2012

Einsendeschluss für die Arbeiten: 15. Januar 2013

Mehr zum Schülerwettbewerb im INTERNET unter www.siemens-stiftung.org/schuelerwettbewerb

Ansprechpartner/ -partnerin:

Schülerwettbewerbsbüro Christian Haecker Tel.: (089) 244476-23 Lena Wieshammer Tel: (089) 244476-29

Projektleiterin:

Christa Mühlbauer, Siemens Stiftung christa.muehlbauer@siemens-stiftung.org

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i s t ein mul t i - diszi plin ärer , i nterna ti

ist ein multi-disziplinärer, internationaler Technologi