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Grundlagen - Füllungsgrad

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Drehmoment und Füllungsgrad

zu Aufladung| Leistungssteigerung |Leistung | Mehrventiler | Variable Steuerzeiten | Valvetronic | Vergleich P/M | Schaltsaugrohr | Twinport |

Wie hängen Drehmoment, Füllungsgrad und andere Begriffe im Kontext mit moderner Motorentechnologie zusammen? - "Kurze" Erklärungen, nicht nur für Schüler und Lehrer

Das Motor-Drehmoment

Zunächst aus dem Tabellenbuch einige Formeln zur inneren Leistung, Nutzleistung und Kolbenkraft:

Nähere Erläuterungen zur Leistungsformel
Nähere Erläuterungen zur Leistungsformel
Nähere Erläuterungen zur Leistungsformel
Nähere Erläuterungen zur Leistungsformel
Nähere Erläuterungen zur Leistungsformel

Nähere Erläuterungen zur Leistungsformel

daraus kann man für das Drehmoment ableiten:

daraus kann man für das Drehmoment ableiten: Das Drehmoment steht somit in einem proportionalen

Das Drehmoment steht somit

in einem proportionalen Abhängigkeitsverhältnis

zum mittleren inneren Kolbendruck sowiesomit in einem proportionalen Abhängigkeitsverhältnis zum Gesamthubraum bzw. zum Kraftstoffverbrauch, dem spez.

zum Gesamthubraum bzw.zum mittleren inneren Kolbendruck sowie zum Kraftstoffverbrauch, dem spez. Heizwert dem

zum Kraftstoffverbrauch,mittleren inneren Kolbendruck sowie zum Gesamthubraum bzw. dem spez. Heizwert dem Nutzwirkungsgrad und im umgekehrt

dem spez. Heizwertsowie zum Gesamthubraum bzw. zum Kraftstoffverbrauch, dem Nutzwirkungsgrad und im umgekehrt proportionalen

dem Nutzwirkungsgradbzw. zum Kraftstoffverbrauch, dem spez. Heizwert und im umgekehrt proportionalen Verhältnis zur Drehzahl Die

und im umgekehrt proportionalen Verhältnis

zur DrehzahlNutzwirkungsgrad und im umgekehrt proportionalen Verhältnis Die Symbole sind normgerecht (vgl. Tabellenbuch). Die

Die Symbole sind normgerecht (vgl. Tabellenbuch). Die Ziffern dienen der Umrechnung von einer Normgröße in eine andere. Sie sind nicht gekürzt, damit man den Weg verfolgen kann.

Vom Kurbeltrieb her gesehen lautet die Basisformel:

Grundlagen - Füllungsgrad

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wobei F T die Tangentialkraft am Kurbelzapfen

wobei F T die Tangentialkraft am Kurbelzapfen

und r

der Kurbelradius ist.

die Tangentialkraft selbst berechnet sich:

a ist der Pleuelstangenwinkel und b ist der Kurbelwinkel
a ist der Pleuelstangenwinkel und
b ist der Kurbelwinkel

Das Drehmoment ist somit proportional abhängig

von der Tangentialkraft sowieKurbelwinkel Das Drehmoment ist somit proportional abhängig vom Kurbelradius. Wenn man es ganz vereinfacht ausdrücken

vom Kurbelradius.somit proportional abhängig von der Tangentialkraft sowie Wenn man es ganz vereinfacht ausdrücken will: Kraft x

Wenn man es ganz vereinfacht ausdrücken will:

Kraft

x

Hebelarm

(Expansions-) Kraft

 

Hebelarm

beeinflussbar durch:

= Kurbelwellenradius

Zündwinkel = Kolbenhub s

Zündwinkel

= Kolbenhub s

Verbrennung Motorentrend: Langhuber (Hub > Bohrung)

Verbrennung

Motorentrend: Langhuber (Hub > Bohrung)

Zylinderfüllung höhere Kolbengeschwindigkeit

Zylinderfüllung

Zylinderfüllung höhere Kolbengeschwindigkeit

höhere Kolbengeschwindigkeit

niedriges LeistungsgewichtZylinderfüllung höhere Kolbengeschwindigkeit niedriger Verbrauch niedriges Abgas Ansprüche an moderne

niedriger Verbrauchhöhere Kolbengeschwindigkeit niedriges Leistungsgewicht niedriges Abgas Ansprüche an moderne Motoren: Dies

niedriges Abgasniedriges Leistungsgewicht niedriger Verbrauch Ansprüche an moderne Motoren: Dies erfordert: höherer

Ansprüche an moderne Motoren:

Dies erfordert:

höherer thermischer WirkungsgradAbgas Ansprüche an moderne Motoren: Dies erfordert: höherer mittlerer Arbeitsdruck höheres Drehmoment Es kommt

höherer mittlerer ArbeitsdruckMotoren: Dies erfordert: höherer thermischer Wirkungsgrad höheres Drehmoment Es kommt aber nicht nur auf die Höhe

höheres Drehmomentthermischer Wirkungsgrad höherer mittlerer Arbeitsdruck Es kommt aber nicht nur auf die Höhe des Drehmoments,

Es kommt aber nicht nur auf die Höhe des Drehmoments, sondern auch auf den Verlauf an.

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Büffelcharakteristik hohes Drehmoment bereits bei niedrigen Drehzahlen Raubtiercharakter M m a x bei höherer
Büffelcharakteristik hohes Drehmoment bereits bei niedrigen Drehzahlen Raubtiercharakter M m a x bei höherer

Büffelcharakteristik hohes Drehmoment bereits bei niedrigen Drehzahlen

Raubtiercharakter M max bei höherer Drehzahl, sportliche Auslegung mit hoher Literleistung,

Quelle: mot

Quelle: mot

 

Leistungs- und Drehmomentkennlinien

Diesel TDI Zweiventiler mit frühem Drehmomentmaximum, konkave Leistungskennlinie erreicht schnell die volle LeistungQuelle: mot   Leistungs - und Drehmomentkennlinien Vierventiler schwach im Drehzahlkeller, höhere Leistung

Vierventiler schwach im Drehzahlkeller, höhere Leistung aber insgesamt weniger dynamisch

Vierventiler schwach im Drehzahlkeller, höhere Leistung aber insgesamt weniger dynamischLeistungskennlinie erreicht schnell die volle Leistung Weitere Leistungs- und Drehmomentkennlinien als

Weitere Leistungs- und Drehmomentkennlinien als Zuordnungsaufgabe für Schüler denkbar

Tolle Erklärungen zum Vergleich Drehmoment und Leistung bei Diesel und Benziner auf der Homepage von Herrn Horbaschek

Die Füllung hängt ab von

HubraumDie Füllung hängt ab von Drehzahl Strömungsgeschwindigkeit und Strömungsverhältnisse (Ansaug- u. Abgastrakt)

Drehzahl Strömungsgeschwindigkeit und Strömungsverhältnisse (Ansaug- u. Abgastrakt) Strömungsgeschwindigkeit und Strömungsverhältnisse (Ansaug- u. Abgastrakt)

Öffnungsdauer der Ventileund Strömungsverhältnisse (Ansaug- u. Abgastrakt) Probleme: wechselnde Drehzahl- und Lastbereiche,

Probleme:

wechselnde Drehzahl- und Lastbereiche,(Ansaug- u. Abgastrakt) Öffnungsdauer der Ventile Probleme: veränderlicher Arbeitsdruck (p m )

veränderlicher Arbeitsdruck (p m ) (p m )

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Lösungen:

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Turbo, Kompressor

Nachteile: Leistungsentfaltung, Kosten, thermische Probleme, Turbo mit variabler Turbinengeometrie (VTG) - bei Diesel

 

Vorverdichtung der Ansaugluft

Aufladung

Vorverdichtung der Ansaugluft Aufladung
Vorverdichtung der Ansaugluft Aufladung
   

Im Ausstoßtakt erzeugen die mit hoher Geschwindigkeit ausströmenden Abgase einen Sog, der die Frischgase trotz aufwärts gehenden Kolben besser einströmen lässt.

Öffnungsdauer der Ventile

Verlängerung der Öffnungszeit des Einlassventils - größere Ventilüberschneidung

Lässt man das EV bis weit in den Verdichtungstakt hinein offen, so kann das beim Ansaugen beschleunigte Gemisch auf Grund seiner Trägheit weiter in den Zylinder strömen, bis der Druck durch den aufgehenden Kolben das Gemisch abbremst.

Es wird dadurch eine Füllung bis zu 80% erreicht.

Hubraumerweiterung,

 

Nachteile: Motorgewicht, Platzbedarf, Mehrverbrauch, Schadstoffe,

 

bzw. mehr Zylinder

8, 10, 12 Zylinder

Viele Zylinder nur als Prestigeobjekte "sinnvoll"

Variable Ventilsteuerungen

Vanos, Valvetronic, Variocam, VTEC

Vorteile: optimale Anpassung an die jeweiligen Betriebsbedingungen, vollautomatische Steuerung der Vorgänge

zur Einströmgeschwindigkeit

 

hohe Einströmgeschwindigkeit weniger Abgase

gute Verwirbelung

hohe Einströmgeschwindigkeit weniger Abgase gute Verwirbelung gute Füllung besserer Wirkungsgrad,

gute Füllung

besserer Wirkungsgrad,

besserer Wirkungsgrad,

2 typische Motorcharakteristika im Zusammenhang mit dem Strömungsverhalten

Drehzahl niedrig bis mittel

Drehzahl hoch

 

Zweiventiler

Ansauggeschwindigkeit Frischgas ist hoch, kleine Ventilfläche, kurze Öffnungszeit, hohes Drehmoment

Strömung zu hoch, Ansaugkanal zu eng, Verwirbelung schlecht, Strömungsverluste

 

Vierventiler

Frischgase strömen langsam ein, "Muskelschwäche im Drehzahlkeller"

große Ventilfläche, -querschnitt, bessere Füllung, "Power" besser

Wenn man die Vorteile des Zwei- und Vierventilers haben will muss also die Zylinderfüllung verbessert werden.

haben will muss also die Zylinderfüllung verbessert werden. Einen guten Weg die Strömungsgeschwindigkeit zu verbessern

Einen guten Weg die Strömungsgeschwindigkeit zu verbessern geht auch Opel mit seinem

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Twinport-System.

bessere Zylinderfüllung bedeutet auch: Zylinderfüllung bedeutet auch:

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Optimierung des Gaswechsels Wirkungsgrad

Optimierung des Gaswechsels Wirkungsgrad höherer Arbeitsdruck höherer thermischer

höherer Arbeitsdruck

Optimierung des Gaswechsels Wirkungsgrad höherer Arbeitsdruck höherer thermischer

höherer thermischer

erreichbar durch:

variable Ansaugsysteme

Aufladung

SchwingsaugrohrAbgasturbolader

AbgasturboladerSchwingsaugrohr

Resonanzaufladungmechanische Lader

mechanische LaderResonanzaufladung

Mehrventiler

variable Ventilsteuerung

3,Steuerzeiten variieren,

Steuerzeiten variieren, variieren,

oder4

4

Ventile zuschalten, zuschalten,

Ventile5

5

Ventilhub erhöhen erhöhen

Aber auch die Einspritzung des Kraftstoffes in das Saugrohres spielt eine Rolle.

Spritzwinkel 15°, Strahlneigung 13°

Spritzwinkel 15°, Strahlneigung 13°

Beispiel: Audi RS4 -

Leistung 280kW (381 PS), Hubraumleistung 105 kW/l

Drehmoment 440 Nm, spez. Drehmoment

164Nm/l

Die Einspritzung zur Kanalmitte des Saugrohrs hin ergibt eine größtmögliche Strömungsgeschwindigkeit für die Gemischbildung im Brennraum. Strömungsgeschwindigkeit für die Gemischbildung im Brennraum.

Die Einspritzung im Bereich der Wandzonen wird verringert, da dies zu üblicherweise zu unerwünschten Kraftstoffanreicherungen führt.Strömungsgeschwindigkeit für die Gemischbildung im Brennraum. Lesen Sie auch den Bericht zu den Brennverfahren

Lesen Sie auch den Bericht zu den Brennverfahren Brennverfahren

zu Kolbengeschwindigkeit v m m

Grundlagen - Füllungsgrad

Grundlagen - Füllungsgrad s ist der Hub http://www.kfztech.de/kfztechnik/motor/steuerung/fuellung.htm Die mittlere

s ist der Hub

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Die mittlere Kolbengeschwindigkeit ist proportional abhängig vom Kolbenhub und von der Drehzahl

Die mittlere Kolbengeschwindigkeit liegt heute bei Ottomotoren zwischen 8 und 18 m/s (Ausnahmen: BMW M3 24 m/s und Audi S6 21,7 m/s), bei Dieselmotoren zwischen 9 und 14 m/s. Die v m ist in den letzten Jahren wieder gestiegen.

Das Hubverhältnis k = s / d ist in den letzten Jahrzehnten bei uns immer kleiner geworden, in den letzten Jahren jedoch, ist wieder ein Trend zu langhubigeren Auslegung festzustellen.

Gründe für höhere Kolbengeschwindigkeiten und die langhubigere Auslegung der Motoren sind einerseits die Ansprüche an die Motoren (höheres Drehmoment, niedriges Leistungsgewicht und Verbrauch), die bessere Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Motoren, einhergehend mit höheren Drehzahlen für höhere Leistung.

Dies erfordert eine bessere Wärmeabstrahlung und eine verringerte Reibung der Motoren (Drehzahlfestigkeit). Ermöglicht wird dies durch eine verbesserte Werkstofftechnik (Leichtbau, Motoröle, Zylinderwände)

Ausgesprochene Langhuber haben Lastwagen und die Oldtimer; k für Ottomotoren liegt heute bei 0,7 bis 1,2 und für Dieselmotoren bei 0,8 bis 1,3.

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Wiesinger

mit freundlicher Unterstützung von H.-D. Zeuschner und Alois Kleindorfer

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Wiesinger mit freundlicher Unterstützung von H.-D. Zeuschner und Alois Kleindorfer Besucher: 6 von 6 14.01.2008 20:05