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BauHandbuch

2010

Bauen.
Dämmen.
Wohlfühlen.
Sehr geehrte Damen und Herren,

Holz ist der Werkstoff der Zukunft – eine Erkenntnis, die nicht neu – aber aktueller denn je ist. Neben
der stofflichen Verwertung rückt, ausgelöst durch die weltweite CO2-Diskussion, in zunehmendem
Maße aber auch die thermische Verwertung der Restprodukte in den Vordergrund.

Dabei ist unser Klimaproblem ja hausgemacht. Über mehrere Hundertmillionen


Jahre wurden der Erdatmosphäre durch Pflanzen und Plankton Kohlenstoff
entzogen und unter Luftabschluss in Erdöl bzw. Erdgas umgewandelt. In
den zurückliegenden 150 Jahren wurde durch den Energiehunger der
Industrienationen, im Straßenverkehr und durch die Gebäudeheizung
gigantische Mengen dieses Kohlenstoffs wieder freigesetzt.

Dieses Problem lösen wir nicht, indem wir „klimaneutral“ jetzt auch noch
den Kohlenstoff, der in den letzten 50-100 Jahren gespeichert wurde,
freisetzen.

„Besser dämmen statt verbrennen“ muss deshalb unsere gemeinsame


Vorgehensweise bzw. Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele sein.

Die Akzeptanz der Holzfaser wächst stetig. Das zeigt die „sehr gut“ Bewertung von Ökotest, aber
auch Untersuchungsergebnisse wie z.B. beim Wilhelm Klauditz Institut in Braunschweig (WKI) über die
enormen Vorteile der Holzfaser als Unterdeckplatte gegenüber Unterspannbahnen.

Darüberhinaus reden wir im Jahr 1 der EnEV 2009 bereits von novellierten Werten für 2012 oder
gar 2020. U-Werte von ca. 0,15 W/(m²K) werden über kurz oder lang zur Realität beim Neubau von
Wohngebäuden. Nackte Realität sind aber weiterhin Millionen von Dächern im Gebäudebestand mit
U-Werten von 1,5 W/m²K und mehr. Daran ändern auch die bereits sanierten Gebäude, die dem
Holzbau/Zimmererhandwerk im Krisenjahr 2009 eine Sonderkonjunktur beschert haben, wenig.
Gleiches gilt für die Fassade – einem sehr interessanten, zusätzlichen Potenzial!

Es ist an Ihnen hier weiter durch gute und fundierte Beratung Überzeugungssarbeit zu leisten. Ein
Beitrag dazu ist erneut das vorliegende Bauhandbuch 2010. Alle wichtigen Änderungen der EnEV 2009
sind darin berücksichtigt. Trotz des Wegfalls von zahlreichen Varianten, die den neuen Anforderungen
nicht mehr gerecht wurden, ist das vorliegende Druckwerk eine wertvolle Hilfe für alle Fragen rund um
Neubau und Sanierung der Gebäudehülle.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.pavatex.de . Unsere Mitarbeiter im Innen- und
Auß endienst stehen Ihnen für weiterführende Fragen rund um die Anwendung von Pavatexprodukten
gerne zur Verfügung.

Stefan Müller
Pavatex GmbH

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Profitieren Sie von
unserer Kompetenz!

Schweizer Holzfaserplatten.
Baustoffe der Natur.

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www.bdz-leistungspartner.de

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Produktinformationen

Sanierung

Neubau

Kleine und große Hilfen

Monatskalender

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Produktinformationen
PAVATEX Holzfaserdämmung 6
Leistungsstark und innovativ
Dämmstoffe für jede Herausforderung 8
Die Produkte im Überblick für Dach, Wand und Boden/ Decke
Einzigartiger Rund-um-Schutz 10
was PAVATEX-Produkte alles leisten können
Das richtige PAVATEX-Produkt für jede Anwendung 11
gemäß DIN 4108-10, Tabelle 13

PAVATEX Produkte
Technische Daten, Vorteile und Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung
ISOLAIR L, Unterdeckplatten 12
ISOLAIR L, Unterdeckplatten (Austria) 14
PAVATHERM-PLUS+, Holzfaserdämmplatte mit integrierter Unterdeckung 16
PAVATHERM-PROFIL, druckbelastbare Holzfaserdämmplatte 18
PAVATHERM, universelle Holzfaserdämmplatte 20
PAVAFLEX, flexible Holzfaserdämmplatte NEU 22
PAVAFLAT, Flachdachdämmplatten 24
PAVATHERM-ALPIN, druckbelastbare Holzfaserdämmplatte für die
Aufsparrendämmung in Regionen mit hohen Schneelasten 26
PAVASELF, mineralische Dämmschüttungen 28
PAVALIT, tragfähige Trockenschüttung 30
PAVAPOR, Trittschalldämmplatte 32
PAVABOARD, druckbelastbare Holzfaserdämmplatte 34
PAVASTEP, Unterlagsplatte 36
PAVATEX-DIFFUTHERM, putzfähige Holzfaserdämmplatte für WDVS 38
PAVATEX-DIFFUTHERM, BAUMIT-Holzweichfaserdämmplatte für WDVS (Austria) 40
PAVADENTRO, Holzfaserdämmplatte für die raumseitige Dämmung von Außenwänden 42
PAVACLAY, Trockenbauplatte aus Holzfasern und Lehm 44

PAVATEX Luftdichtheitsprogramm/ Zubehör


PAVATEX DB 3,5/ PAVATEX DB 28 / PAVATEX DSB 2 / PAVATEX LDB 0.02 46
PAVAFIX 60/ PAVAFIX RS 6 / PAVATEX Systemkleber / PAVATAPE-Selbstklebeband /
PAVATEX Haftgrund / PAVATEX Primer / PAVATAPE WETFIX 48
PAVAFIX-Anwendungen im Überblick 53

5
PAVATEX-Holzfaserdämmstoffe

Besonders leistungsstark
PAVATEX produziert seine natürlichen Holz-
faserdämmstoffe in der Schweiz seit mehr
als 70 Jahren. Mit der Herstellung im Nass-
Rohstoff verfahren verfolgt PAVATEX konsequent
seinen ökologischen Weg – vom Rohstoff
bis zur Holzfaserplatte. Mit Innovationen
und umfangreichen Investitionen baut
PAVATEX seine Rolle als führender Anbieter
von hochwertigen Dämmsystemen weiter aus.

Holz ist ein regenerativer Rohstoff, der ganz von


alleine nachwächst. Besonders ökologisch ist die
Zwischenstufe Herstellung der Holzfaserdämmstoffe im Nass-
verfahren, wie sie PAVATEX seit Jahrzehnten
produziert: Die Schwarten, Spreissel und Hack-
schnitzel werden thermomechanisch zerfasert
und mit Wasser versetzt. Bei der anschließenden
Trocknung sorgt allein der holzeigene Bindestoff
Lignin für starken Zusammenhalt. Eine Zugabe
von Klebstoffen, Pestiziden oder Flammschutz-
mitteln ist nicht notwendig. Zahlreiche unab-
Faserstoff
hängige Organisationen bestätigen laufend die
ökologische Hochwertigkeit und besondere Un-
bedenklichkeit der PAVATEX-Produkte.
PAVATEX verwendet für seine Produkte aus-
schließlich heimische Nadelhölzer, nämlich VOC-
arme Fichten und Tannen. Diese sind nicht nur
in ausreichender Menge vorhanden, die Faser-
qualität sorgt auch für hohe Plattenfestigkeit im
Verhältnis zur Rohdichte. Das Holz stammt von
ausgesuchten Holzlieferanten aus der Region,
die von gemeinnützigen, unabhängigen Organi-
sationen für ihr ökologisches und nachhaltiges
Handeln zertifiziert wurden.
Innovativ, ökologisch, multifunktional - der mo-
dernen Holzfaserdämmplatte von PAVATEX ge-
hört die Zukunft. In ihr stecken jahrzehntelanges
Know-How, Begeisterung für Innovationen und
die Leistung der Mitarbeiter.

6
Produktinformationen
Vorbildliches Engagement
Als Hersteller ökologisch einwandfreier Pro-
dukte erfüllt PAVATEX neben den gesetz-
lichen Vorgaben zusätzliche Umweltziele
wie die Senkung des Verbrauchs an fossilen
Brennstoffen und die umweltgerechte Opti-
mierung der Prozesstechniken.
Ein geschlossener Wasserkreislauf bei der Pro-
duktion oder die Inbetriebnahme des neuen
Biomassekessels am Standort Cham, der Holz-
reste aus der Produktion thermisch verwertet,
sind beispielhaft für die umfangreichen Umwelt-
schutzaktivitäten von PAVATEX.

Geprüfte und zertifizierte


Qualitätsprodukte
PAVATHERM
Holzfaserdämmplatte

Ausgabe 10/2009

Praktischer Klimaschutz
PAVATEX-Holzfaserdämmstoffe stellen auch
einen wichtigen Beitrag zum praktischen
Klimaschutz dar und verbessern die CO2-
Bilanz.
Während ihres Wachstums entziehen die Bäume
der Atmosphäre Kohlenstoff und speichern ihn
in ihrem Holz. Mit jedem PAVATEX-Bauteil wird
das Speicherareal des Waldes praktisch erweitert
und die CO2-Belastung dauerhaft gemindert.
Vom Rohmaterial bis zum fertigen Produkt
steht bei PAVATEX der verantwortungsvolle und
ressourcenschonende Umgang mit dem einzig-
artigen Naturwerkstoff im Vordergrund. Dies
macht die Holzfaserdämmplatten von PAVATEX
zu einem echten Baustoff der Natur – zukunfts-
fähig und ökologisch wertvoll.

7
PAVATEX - Dämmstoffe für jede Herausforderung

Dach
Das Dach ist das meist bean-
spruchte Bauteil eines Gebäudes.
Gedämmt mit PAVATEX erfüllt es
mehrere Funktionen: Schutz gegen
Regen, Kälte, Hitze und das ganze
Jahr optimalen Schallschutz.
Wichtigste Dachprodukte:
ISOLAIR L, Unterdeckplatte
PAVATHERM,
Holzfaserdämmplatte
PAVATHERM-PLUS+,
Dämmelement
PAVAFLEX,
flexibler Holzfaserdämmstoff
PAVATHERM-PROFIL,
Untersparrendämmung

Außenwand
Die Außenwand muss die Bewohner vor äuße-
ren Einflüssen schützen. Ob Putz- oder Vorhang-
fassade, die massiven Dämmstoffe von PAVATEX
bilden immer eine schützende Hülle für mehr
Wohnqualität im ganzen Haus.
Wichtigste Außenwandprodukte:
PAVATEX-DIFFUTHERM, Holzfaserdämmplatte
für Wärmedämmverbundsysteme
ISOLAIR L, Dämmplatte
PAVATHERM, Holzfaserdämmplatte
PAVATHERM-PLUS+, Dämmelement
PAVAFLEX, flexibler Holzfaserdämmstoff

8
Produktinformationen
Innenwand
Die Mehrheit der Menschen verbringt ca. 90 Prozent
des Jahres in geschlossenen Räumen. PAVATEX-
Dämmstoffe sorgen für gute Innenraumluft durch ihre
Diffusionsoffenheit und Natürlichkeit.
Wichtigste Innenwandprodukte:
PAVACLAY,
Trockenbauplatte aus Holzfasern und Lehm
PAVADENTRO, Holzfaserdämmplatte für die
raumseitige Dämmung von Außenwänden
PAVAFLEX,
flexibler Holzfaserdämmstoff

Boden
Druckbelastbare Holzfaserdämmplatten un-
ter Estrichen, Trockenestrichen sowie Par-
kett- und Laminatböden, Gussasphalt und
Trockenböden sorgen für Ruhe und Behag-
lichkeit. Das Dämmsystem mit Fugenlatten
für wärme- und schallgedämmte Dielenfuß-
böden rundet das umfangreiche Programm
von PAVATEX für den Bodenbereich ab.
Wichtigste Bodenprodukte:
PAVATHERM-PROFIL, druckbelastbare
Holzfaserdämmplatte (mit Fugenlatte)
PAVABOARD,
hochdruckbelastbare Holzfaserdämmplatte
PAVAPOR, universelle Trittschalldämmplatte

9
PAVATEX - Einzigartiger Rund-um-Schutz

Die Dämmlösungen von PAVATEX bieten umfassenden Schutz sowohl gegen Kälte als
auch Hitze, Lärm und Brandgefahren. Daneben sorgen die diffusionsoffenen, frei von
künstlichen Bindemitteln im Nassverfahren hergestellten Holzfaserdämmstoffe für ein
ausgeglichenes und gesundes Raumklima. Als nachhaltige und ökologische Produkte in
verlässlicher Swiss Made-Qualität gewährleisten die PAVATEX-Holzfaserdämmstoffe somit
zuverlässigen Schutz und höchste Wohngesundheit im ganzen Haus.

Wärmeschutz
Diffusionsoffenheit
im Winter

Sommerlicher Geringe Emissionen-


Hitzeschutz gutes Innenraumklima

Schallschutz Swiss Made Nachhaltigkeit


- CO2

Brandschutz Ökologie

Als moderne und multifunktionale Dämmstoffe bieten die PAVATEX-Holzfaserdämmstoffe einen


optimalen Mix aus unterschiedlichen Eigenschaften. Mit seiner niedrigen Wärmeleitfähigkeit iso-
liert der ökologische Dämmstoff sehr gut gegen winterliche Kälte und unterbindet Wärmeverluste.
Durch ihr hohes Raumgewicht besitzen PAVATEX-Holzfaserdämmstoffe eine gute Wärmespeicher-
fähigkeit, was im Sommer einen optimalen Hitzeschutz bewirkt. Ihre hohe Masse gewährleistet
zudem eine sehr gute Schallabsorption in allen Frequenzbereichen. PAVATEX-Holzfaserdämmstoffe
erfüllen auch strenge gesetzliche Brandschutzvorgaben.
Mit ihrer diffusionsoffenen Struktur regulieren PAVATEX-Holzfaserdämmplatten die Luftfeuchtigkeit
im Raum und sorgen für ein gesundes und ausgeglichenes Wohlfühlklima. Da bei der Herstellung
die Holzfasern nicht künstlich verleimt werden und PAVATEX einzig die emissionsarmen Tannen- und
Fichtenhölzer verwendet, sind sie baubiologisch besonders wertvoll und sondern keine Schadstoffe
ab.
PAVATEX produziert seine innovativen und multifunktionalen Dämmsysteme für die moderne Ge-
bäudehülle ausschließlich in der Schweiz und gewährleistet damit höchste Swiss Made-Qualität.
Als Baustoffe der Natur erfüllen Holzfaserplatten von PAVATEX höchste Ansprüche an Ökologie
und Nachhaltigkeit. Holz aus nachhaltig bewirtschaftetem Schweizer Wald, kurze Transportwege,
energieoptimierte Prozesstechniken – vom Rohmaterial bis zum fertigen Produkt steht bei PAVATEX
der verantwortungsvolle und ressourcenschonende Umgang mit dem einzigartigen Werkstoff im
Vordergrund. Das macht PAVATEX-Produkte zu echten Baustoffen der Natur – leistungsstark und
ökologisch wertvoll.

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Produktinformationen
Das richtige PAVATEX-Produkt
für jeden Anwendungszweck

Die neuen europäischen Dämmstoffnormen sind vor allem die zahlreichen Anwendungs-
beinhalten keine anwendungsbezogenen An- typen, die sich in die Bereiche Dach, Decke
forderungen, wie sie als „Anwendungstypen“ und Wand gliedern, aber auch eigenschafts-
aus früheren DIN-Normen bekannt waren. Um bezogene Zusatzbezeichnungen für bestimmte
Mindestanforderungen für die verschiedenen Materialeigenschaften. Die nachfolgende Tabel-
Anwendungszwecke festzulegen, sind deshalb le verdeutlicht, dass die bewährten PAVATEX-
zusätzliche nationale Normen erforderlich: Holzfaserdämmstoffe das gesamte normative
Wie die neue DIN 4108-10 für Deutschland. Neu Anwendungsspektrum abdecken.

Anwendungstypen gemäß DIN 4108-10, Tabelle 13

PAVASTEP/ Abdeckplatte
PAVATEX NATUR ISOLIER
für Holzfaserdämmstoffe (WF) gmäß DIN EN 13171

PAVATEX-DIFFUTHERM
PAVATHERM-PROFIL
PAVATHERM-PLUS+
PAVATHERM-ALPIN

PAVADENTRO
PAVABOARD
PAVATHERM
PAVAFLEX

PAVAFLAT
ISOLAIR L

PAVAPOR
Anwendungstypen (beispielhaft) Produkteigenschaften

DAD Dach/ Decke, Außendämmung dk - keine Druckbelastbarkeit •


unter Deckungen
dg - druckbelastbarkeit gering • • • • • • • • • •
dm - druckbelastbarkeit mittel • • • • • • • • • •
ds - druckbelastbarkeit sehr hoch • • • • •
DAA Dach/ Decke, Außendämmung dh - druckbelastbarkeit hoch • •
unter Abdichtung
ds - druckbelastbarkeit sehr hoch • •
DZ Dach, Zwischensparrendämmung • • • • • • • • • • • •
DI Dach/ Decke, Innendämmung zk - keine Zugfestigkeitsanforderung • • • • • • • • • • • •
zg - geringe Zugfestigkeit • • • • • • • • • •
DEO Decke/ Bodenplatte (oberseitig), dg - druckbelastbarkeit gering • • • • • • • • • •
Dämmung unter Estrich Ohne
Schallschutzanforderungen
dm - druckbelastbarkeit mittel • • • • • • • • • •
ds - druckbelastbarkeit sehr hoch • • • • •
DES Decke (oberseitig), Dämmung unter sh - schall, erhöhte Zusammendr. •
Estrich mit Schallschutzanf.
sg - schall, geringe Zusammendr. •
WAB Wand, Außendämmung hinter dg - druckbelastbarkeit gering • • • • • • • • • •
Bekleidung
dm - druckbelastbarkeit mittel • • • • • • • • • •
ds - druckbelastbarkeit sehr hoch • • • • •
WAP Wand, Außendämmung und Putz zh - hohe Zugfestigkeit •
zg - geringe Zugfestigkeit •
WZ Wand, Zweischaliges Mauerwerk • • •
WH Wand, Holzrahmenbauweise • • • • • • • • • • • •
WI Wand, Innendämmung zk - keine Zugfestigkeitsanforderung • • • • • • • • • • • •
zg - geringe Zugfestigkeit • • • • • • • • • •
WTR Wand, TRennwanddämmung • • • • • • • • • • •

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ISOLAIR L
Unterdeckplatten für Dach und Wand

Formate
L18, L22, L35, L52, L60 mm 77 x 250 cm

Deckmaß 75 x 248 cm
Nut + Feder umlaufend
L52 und L60 mit Doppel Nut + Feder

Alle PAVATEX-Unterdeckplatten sind drei Monate frei bewitterbar und “wasserundurchlässig” ge-
mäß den Anforderungen der neuen europäischen Norm für Unterdeckplatten DIN EN 14964. ISO-
LAIR L- Unterdeckplatten sind gleichzeitig auch Dämmplatten und dürfen deshalb bei der Berech-
nung der Bauteil-U-Werte miteinbezogen werden. ISOLAIR L-Unterdeckplatten sind diffusionsoffen
und ermöglichen bis zur Dicke 35 mm den Verzicht auf chemischen Holzschutz gemäß DIN 68800-
Teil 2 (GK0). Alle Unterdeckplatten einschl. der Dicke 18 mm sind als diffusionsoffene wasserablei-
tende Schicht bei Außenwänden in Holzbauweise mit Vorhangfassaden einsetzbar.

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Gemäß DIN 4108-10
DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 DAD-dg/-dm/-ds, DAA-dh/-ds, DZ, DI-zk/-zg,
DEO-dg/-dm/-ds, WZ, WH, WTR,
Bemessungswert der WAB-dg/-dm/-ds, WI-zk/-zg
Wärmeleitfähigkeit λ 0,050 W/(mK)
Gemäß DIN EN 13171
Rohdichte ρ ca. 240 kg/m3 T4-CS(10\Y)100-TR10-WS1,0
Spez. Wärmekapazität c 2.100 J/(kgK)
Diffusionswiderstand μ 5
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Euroklasse DIN EN 13501-1 E
sd-Werte für L18/L22/L35/L52/L60
0,09 / 0,11 / 0,175 / 0,26 / 0,30 m
Druckspannung bei 10 % Stauchung σ10 Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien
L22 - 200 kPa; L35/L52/L60-175 kPa finden Sie in den aktuellen Broschüren.

12
Produktinformationen
Vorteile:
• Deutlich niedrigere U-Werte oder alternativ hohe Dämmstoffersparnis.
• Verringerung der Wärmeverluste durch verbesserte Winddichtigkeit.
• Für ungedämmte und gedämmte Dächer geeignet.
• Für Auf- und Zwischensparrendämmung geeignet.
• Wasserundurchlässig vergütet, aber gleichzeitig diffusionsoffen.
• Spürbar verbesserter Wärme-, Hitze- und Schallschutz.
• Fremdüberwacht und bauökologisch zertifiziert durch natureplus®.
• Durch schallabsorbierende Plattenstruktur spürbare Verbesserung der Schalldämmung von
Dächern und Wänden.

Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung: - Zubehör zur Verarbeitung der ISOLAIR L


Verarbeitung der ISOLAIR L Platten: Platten:
- ISOLAIR L Platten sind beidseitig verwendbar. - Im Hinblick auf Garantieansprüche ist aus-
- Die Anwendung ist im “ZVDH-Merkblatt für schließlich original PAVATEX-Systemzubehör
Unterdächer, Unterdeckungen und Unterspan- (Klebeband, Systemkleber, Voranstrich) zu ver-
nungen” geregelt. wenden.
- ISOLAIR L Platten sind 3 Monate frei bewitter- - Platten müssen stets trocken und staubfrei
bar. sein.
- Max. Sparrenachsmaße siehe DACH-Broschüre. - Abklebung auf der ISOLAIR L und anderen
- Plattenfeder muss Richtung First verlegt wer- Untergründen erfolgt immer nach Voranstrich
den. mit PAVATEX-Haftgrund, PAVATEX-Primer oder
- Stumpfe Stöße u. Durchdringungen werden mit PAVATAPE WETFIX.
PAVATAPE-Klebeband abgeklebt. - Abklebung erfolgt immer unterhalb der Kon-
- Bei Dachneigungen unter 20° (Isolair L 22) bzw. terlattung.
unter 15 ° (Isolair L 22 auf vollflächigen Unter- Voranstrich:
lagen sowie L35/L52/L60 und alle PAVATHERM- - Haftgrund auf Unterdeckplatte oder anderen
PLUS+ Elemente) erfolgt Fugenverklebung mit Untergrund vorstreichen und ca. 30 bis 60
PAVATEX-Systemkleber (Anwendungsunter- Min. je nach Witterung ablüften lassen (Fin-
grenze 10°). gerprobe).
- Die Regeldachneigung der Dacheindeckung - Beim Primer gilt eine Ablüftzeit von ca. 15
darf dabei um max. 6° unterschritten werden. Min.
- Bei erhöhten Anforderungen an die Unterde- - Klebebänder fest mit Anpressrolle andrücken.
ckung kann eine Verklebung aller Stöße erfor- - Überlappende Verklebung der Bänder muss
derlich werden (siehe DACH-Broschüre). von unten nach oben ausgeführt werden (sie-
- Befestigung der Konterlatten erfolgt gem. Tabel- he auch Seite „PAVATAPE“ am Ende dieses
le “Konterlattenbefestigung bei ISOLAIR L Unter- Abschnittes).
deckplatten“ (siehe Teil “Kleine und große Hilfen”).

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ISOLAIR L
Unterdeckplatten für Dach und Wand

Formate
L18, L22, L35, L52, L60 mm 77 x 250 cm

Deckmaß 75 x 248 cm
Nut + Feder umlaufend
L52 und L60 mit Doppel Nut + Feder

Alle PAVATEX-Unterdeckplatten sind drei Monate frei bewitterbar und “wasserundurchlässig”


gemäß den Anforderungen der neuen europäischen Norm für Unterdeckplatten DIN EN 14964.
ISOLAIR L- Unterdeckplatten sind gleichzeitig auch Dämmplatten und dürfen deshalb bei der Be-
rechnung der Bauteil-U-Werte miteinbezogen werden. ISOLAIR L-Unterdeckplatten sind diffusions-
offen und dürfen gem. ON-Regel ONR 22219-2 für die Herstellung von regensicheren Unterdächern
verwendet werden. Alle Plattentypen einschl. der Dicke 18 mm sind als diffusionsoffene wasserab-
leitende Schicht bei Außenwänden in Holzbauweise mit Vorhangfassaden einsetzbar.

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


Holzfaserdämmplatte ÖNORM EN 13171 Gemäß ÖNORM B 6057
WF-WF, WF-W, WF-WV, WF-WD
Holzfaserplatte ÖNORM EN 622-4
Gemäß ÖNORM EN 13171
Bemessungswert der T4-CS(10\Y)100-TR10-WS1,0
Wärmeleitfähigkeit λ 0,050 W/(mK)
Rohdichte ρ ca. 240 kg/m3
Spez. Wärmekapazität c 2.100 J/(kgK)
Diffusionswiderstand μ 5
Euroklasse ÖNORM EN 13501-1 E
sd-Werte für L18/L22/L35/L52/L60
0,09 / 0,11 / 0,175 / 0,26 / 0,30 m
Druckspannung bei 10 % Stauchung σ10 Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien
L22 - 200 kPa; L35/L52/L60-175 kPa finden Sie in den aktuellen Broschüren.

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Produktinformationen
Vorteile:
• Deutlich niedrigere U-Werte oder alternativ hohe Dämmstoffersparnis.
• Verringerung der Wärmeverluste durch verbesserte Winddichtigkeit.
• Für ungedämmte und gedämmte Dächer geeignet.
• Für Auf- und Zwischensparrendämmung geeignet.
• Wasserundurchlässig vergütet, 3 Monate frei bewitterbar.
• Spürbar verbesserter Wärme-, Hitze- und Schallschutz.
• Fremdüberwacht und bauökologisch zertifiziert durch natureplus®. Bauaufsichtlich zugelassener
und güteüberwachter Qualitätsdämmstoff.
• Durch schallabsorbierende Plattenstruktur spürbare Verbesserung der Schalldämmung von
Dächern und Wänden.

Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung: - Zubehör zur Verarbeitung der ISOLAIR L


Verarbeitung der ISOLAIR L Platten: Platten:
- ISOLAIR L- Platten sind beidseitig verwendbar. - Im Hinblick auf Garantieansprüche ist aus-
- ISOLAIR L-Platten sind 3 Monate frei bewitter- schließlich original PAVATEX-Systemzubehör
bar. (Klebeband, Systemkleber, Voranstrich) zu ver-
- Max. Sparrenachsmaße siehe DACH-Broschüre. wenden.
- Plattenfeder muss Richtung First verlegt wer- - Platten müssen stets trocken und staubfrei
den. sein.
- Stumpfe Stöße u. Durchdringungen werden mit - Abklebung auf der ISOLAIR L und anderen
PAVATAPE-Klebeband abgeklebt. Untergründen erfolgt immer nach Voranstrich
- Bei Dachneigungen unter 20° (Isolair L 22) bzw. mit PAVATEX-Haftgrund, PAVATEX-Primer oder
unter 15 ° (Isolair L 22 auf vollflächigen Unter- PAVATAPE WETFIX.
lagen sowie L35/L52/L60 und alle PAVATHERM- - Abklebung erfolgt immer unterhalb der Kon-
PLUS+ Elemente) erfolgt Fugenverklebung mit terlattung.
PAVATEX-Systemkleber (Anwendungsunter- Voranstrich:
grenze 10°). - Haftgrund auf Unterdeckplatte oder anderen
- Hinsichtlich einer Unterschreitung der Regel- Untergrund vorstreichen und ca. 30 bis 60
dachneigung sind die ÖNORM B 2219 und Min. je nach Witterung ablüften lassen (Fin-
ÖNORM B 7219 zu beachten. gerprobe).
- Bei erhöhten Anforderungen an die Unterde- - Beim Primer gilt eine Ablüftzeit von ca. 15
ckung kann eine Verklebung aller Stöße erfor- Min.
derlich werden (siehe DACH-Broschüre). - Klebebänder fest mit Anpressrolle andrücken.
- Befestigung der Konterlatten erfolgt gem. Tabelle - Überlappende Verklebung der Bänder muss
“Konterlattenbefestigung bei ISOLAIR L-Unter- von unten nach oben ausgeführt werden (sie-
deckplatten“ (siehe Teil “Kleine und große Hilfen”). he auch Seite „PAVATAPE“ am Ende dieses
Abschnittes).

15
PAVATHERM-PLUS+
Dämmelement für Dach und Wand

Formate
60 mm Doppel Nut + Feder 80 x 160 cm
80 mm Doppel Nut + Feder 80 x 160 cm
100 mm Doppel Nut + Feder 80 x 160 cm
120 mm Doppel Nut + Feder 80 x 160 cm

Deckmaß 78 x 158 cm
Nut + Feder umlaufend

Das PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement eignet sich für Dämmmaßnahmen an Außenwänden in


Massiv- sowie in Holzbauweise mit Vorhangfassaden. Als Dachdämmung mit integrierter Unterdeck-
platte wird PAVATHERM-PLUS+ entweder vollflächig als letzte Lage einer PAVATEX-Aufsparrendäm-
mung verlegt, oder es erfolgt die Direktmontage auf den Sparren als Ergänzung einer Zwischenspar-
rendämmung - bei einem maximalen Sparrenachsabstand von 79 cm.
Die neuartige doppelte Nut+Feder-Verbindung sorgt für eine verbesserte Steifigkeit der Dämmele-
mente, insbesondere bei der Dachdämmung.

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Gemäß DIN 4108-10
DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 DAD-dg/-dm, DEO-dg/-dm,
Bemessungswert der WZ, WH, WAB-dg/-dm
Wärmeleitfähigkeit λ 0,045 W/(mK) Gemäß DIN EN 13171
Rohdichte ρ ca. 180 kg/m³ T4-CS(10\Y)70-TR2,5-WS1,0
Spez. Wärmekapazität c 2.100 J/(kgK)
Diffusionswiderstand μ 5
Druckspannung bei 10%
Stauchung σ10 70 kPa
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Euroklasse DIN EN 13501-1 E

sd-Werte für Dicke 60 / 80 / 100 / 120 mm Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien


0,30 / 0,40 / 0,50 / 0,60 m finden Sie in den aktuellen Broschüren.

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Produktinformationen
Vorteile:
• Bewährte Kombination aus PAVATHERM und ISOLAIR L.
• Günstigere mittlere U-Werte oder alternativ hohe Dämmstoffersparnis im Sparren- oder Ständerzwischenraum.
• Für die wärmebrückenfreie Gebäudehülle gemäß EnEV bzw. DIN 4108 Bbl. 2.
• Spürbar verbesserter Schallschutz durch poröse Plattenstruktur und hohes Flächengewicht.
• Hervorragender sommerlicher Hitzeschutz durch hohe Wärmespeicherung.
• Diffusionsoffener, dauerhafter Feuchteschutz für die tragende Konstruktion.
• Verringerung der Wärmeverluste durch verbesserte Winddichtigkeit.
• Rationelle Verlegung auf allen Untergründen, auch direkt auf Holzständer.
• PAVATHERM-PLUS+ ist 3 Monate frei bewitterbar.
• Verbesserte Plattensteifigkeit durch doppelte Nut+Feder-Verbindung.
• Bauökologisch zertifiziert durch natureplus®. Bauaufsichtlich zugelassener und güteüberwach-
ter Qualitätsdämmstoff.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung: sadenschrauben, z.B. FISCHER, zu verwenden.


+
- PAVATHERM-PLUS+ für die Dämmung von Au- - PAVATHERM-PLUS ist 3 Monate frei bewitterbar.
ßenwänden in Massiv- und in Holzbauweise - Das Dämmelement kommt bei hinterlüfteten
bei Vorhangfassaden sowie als Dämmelement und nicht hinterlüfteten, aber luftdurchlässigen
oberhalb der Sparren. Vorhangfassaden zum Einsatz (siehe WAND-
- ISOLAIR L-Deckschicht als wasserführende Ebe- Broschüre, Abs. “Wasserableitende Schicht“).
ne auf der Oberseite. - Der Einbau erfolgt immer oberhalb der Spritz-
- Abklebung und optionale Verklebung entspre- wasserzone (> 30 cm über OK Gelände), als
chend den Verlegerichtlinien der ISOLAIR L-Un- Montagehilfe wird ein Aufstandholz empfoh-
terdeckplatten. len. Hierauf werden die Dämmelemente fugen-
- Befestigung sowie Querschnitt der Konterlattung versetzt verlegt.
gemäß Tabelle im Teil “Kleine und große Hilfen” - Die Platten werden mit der nach oben zei-
(für Dicken bis 60 mm) bzw. gemäß Typenstatik genden Feder montiert und mit Dämmstoffbe-
für bauaufsichtlich zugelassene Schrauben, z.B. festigern fixiert.
ABC, BIERBACH, WÜRTH (für alle Dicken). - Die endgültige Befestigung erfolgt durch die
- Für die Befestigung an der Fassade sind im Montage der Konterlattung.
+
Holzbau ebenfalls zugelassene Schrauben, im - PAVATHERM-PLUS muss auf der Baustelle tro-
Massivbau zugelassene Rahmendübel mit Fas- cken gelagert und trocken verarbeitet werden.

Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.


Jetzt mit doppelter Nut + Feder Verbindung für eine verbesserte Plattensteifigkeit.

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PAVATHERM-PROFIL
Druckbelastbare Holzfaserdämmplatte für den Fußbodenbau und
für die raumseitige Zusatzdämmung von Dächern und Wänden

Formate
40 mm 40 x 102 cm (Deckmaß 39 x 101 cm)
40 mm 60 x 102 cm (Deckmaß 59 x 101 cm)
60 mm 40 x 102 cm (Deckmaß 39 x 101 cm)
60 mm 60 x 102 cm (Deckmaß 59 x 101 cm)
Nut + Feder umlaufend
Fugenlatten:
Länge 180 cm, Breite 50 mm, Höhe 35 mm,
Nut+Feder-Profilierung
20 Latten pro Bund = 36 m

PAVATHERM-PROFIL zeichnet sich besonders durch die hohe Druckfestigkeit bei hervorragender
Wärme- und Schalldämmung aus. PAVATHERM-PROFIL wird deshalb universell als Dämmschicht un-
ter allen Arten von Estrichen eingesetzt und stellt in Verbindung mit den speziellen PAVATEX-Fugen-
latten das ideale Dämmsystem für massive Dielenfußböden dar. Neben der Anwendung als druck-
belastbare Bodendämmung hat sich PAVATHERM-PROFIL seit vielen Jahren als Zusatzdämmung für
Sparrendächer und Wände in Holzbauweise bewährt. Die Platten werden überall dort eingesetzt,
wo beispielsweise nur geringe Sparrenhöhen für die Zwischensparrendämmung zur Verfügung ste-
hen, oder wenn besonders niedrige U-Werte der Dächer und Wände erzielt werden sollen.

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Gemäß DIN 4108-10
DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 DAD-dg/-dm, DZ, DI-zk/-zg,
Bemessungswert der DEO-dg/-dm, WAB-dg/-dm,
Wärmeleitfähigkeit λ 0,045 W/(mK) WH, WI-zk/-zg, WTR
Rohdichte ρ ca. 175 kg/m³ Gemäß DIN EN 13171
T3-CS(10\Y)70-TR5-WS2,0
Spez. Wärmekapazität c 2.100 J/(kgK)
Diffusionswiderstand μ 5
Druckspannung
bei 10% Stauchung σ10 70 kPa
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Euroklasse DIN EN 13501-1 E

Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien


finden Sie in den aktuellen Broschüren.

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Produktinformationen
Vorteile:
• Dämmstark gegen Heizenergieverluste und Schallübertragung.
• Druckfeste und formbeständige Plattenstruktur mit Nut+Feder-Kanten.
• Geprüfte Bauteile hinsichtlich Schallschutz und Belastbarkeit.
• Vielseitige Anwendungen unter Estrichen, Trockenestrichen und Dielenböden.
• Diffusionsoffen und sorptionsfähig für ein angenehmeres Wohnklima.
• Bauökologisch zertifiziert durch natureplus®. Problemlose Entsorgung.
• Bauaufsichtlich zugelassener und güteüberwachter Qualitätsdämmstoff.
• Hervorragende Lösung als vollflächige Dämmung unter den Sparren oder als raumseitige Zusatz-
dämmung bei Holzständerwänden.
Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung: bei Zwischensparrendämmungen nur geringe


Bereich Boden Sparrenhöhen zur Verfügung stehen.
Unter Estrichen und Trockenestrichen - Dank umlaufender Nut+Feder fortlaufende, fu-
- Bei der Verlegung auf neuen Betondecken wird genversetzte Verlegung. Dabei können Stöße
als Feuchteschutz z.B. das PE-beschichtete Spe- im Sparren-/Ständerzwischenraum angeordnet
zialpapier PAVATEX RSP-Plus verlegt. werden. Dadurch praktisch kaum Verschnitt.
- Bei nicht unterkellerten Bodenplatten ist eine - Fixieren ohne zusätzliche Abstandslattung an
normgerechte Feuchtigkeitssperre gemäß DIN den Sparren/Ständern, z.B. mit Dämmstoffnä-
18195 erforderlich. geln/ -schrauben.
- PAVATHERM-PROFIL Platten können je nach - Notwendige Luftdichtheits- und Dampfbrems-
Estrichgüte und Nutzlast mehrlagig fugenver- bahn direkt auf PAVATHERM-PROFIL oder bei
setzt (mind. 10 cm Versatz) eingebaut werden. mind. 12 cm dicker Zwischensparren-/Gefach-
- Unebenheiten des Untergrundes werden z.B. dämmung direkt an der Tragkonstruktion.
mit geeigneten Trockenschüttungen egalisiert. - Luftdichtes Abkleben von Bahnüberlappungen,
Unter massiven Dielenfußböden Anschlüssen sowie allen Durchdringungen wie
- Beim Einbau eines verschraubten Dielenbodens z.B. Bauelementen mit PAVATEX-Luftdichtpro-
werden die Fugenlatten lose und mit einem gramm und PAVAFIX-Klebetechnik.
Längsabstand von ca. 5 mm eingebaut. Dabei
Fugenlatten mit > 5 mm Wandabstand verle-
gen.
- Die Dämmplatten können ohne Randdämmstrei-
fen bis an die Wand verlegt werden, beginnend
mit einer längshalbierten Plattenreihe.
Bereich Dach und Wand
- Untersparrendämmplatte bzw. Wanddämm-
platte für zusätzliche raumseitige Dämm-
schichten.
- Ideale Zusatzdämmung in der Sanierung, wenn

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PAVATHERM
Holzfaserdämmplatte für Dach, Wand und Boden

Formate
PAVATHERM
20 mm 60 x 102 cm
30 mm 60 x 102 cm
40 mm 60 x 102 cm
40 mm 120 x 205 cm
60 mm 60 x 102 cm
60 mm 120 x 205 cm
80 mm 60 x 102 cm
80 mm 80 x 205 cm
90 mm 60 x 102 cm
100 mm 60 x 102 cm
120 mm 60 x 102 cm
stumpfkantig
Die PAVATHERM-Holzfaserdämmplatte ist vielseitig einsetzbar in den Bereichen Dach, Wand und
Boden. Die hervorragenden wärmedämmenden und wärmespeichernden Eigenschaften, die güns-
tige Diffusionswiderstandszahl von μ = 5, aber auch verarbeitungsrelevante Kriterien wie eine hohe
Formbeständigkeit sind die idealen Voraussetzungen für den Einsatz in einer Vielzahl von wärmege-
dämmten Konstruktionen. Ganz gleich ob zwischen oder auf den Dachsparren oder bei Wandkons-
truktionen im Holzhausbau - PAVATHERM-Dämmplatten sind immer die erste Wahl, wenn höchste
Ansprüche an die Gebäudehülle gestellt werden.

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Gemäß DIN 4108-10
DIBt-Zulassung Z-23.15-1429 DAD-dg/-dm, DZ, DI-zk/-zg,
Bemessungswert der DEO-dg/-dm, WAB-dg/-dm,
Wärmeleitfähigkeit λ 0,040 W/(mK) WH, WI-zk/-zg, WTR
Rohdichte ρ ca. 140 kg/m³ Gemäß DIN EN 13171
T3-CS(10\Y)20-TR2,5-WS2,0
Spez. Wärmekapazität c 2.100 J/(kgK)
Diffusionswiderstand μ 5
Druckspannung bei
10% Stauchung σ10 20 kPa
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Euroklasse DIN EN 13501-1 E

Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien


finden Sie in den aktuellen Broschüren.

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Produktinformationen
Vorteile:
• Dämmstark gegen Heizenergieverluste und sommerliche Hitze.
• Hervorragende Schalldämmung durch poröse Plattenstruktur.
• Geprüfte Bauteile mit hohen Feuerwiderstandsklassen.
• Diffusionsoffen und sorptionsfähig für angenehmes Wohnklima.
• Bauökologisch zertifiziert durch natureplus® . Problemlose Entsorgung.
• Bauaufsichtlich zugelassener und güteüberwachter Qualitätsdämmstoff.

Der Dämmstoff für besseren…

... Wärmeschutz
Der von Natur aus gute Dämmwert von Holz wird durch das besondere PAVATHERM-Herstellungs-
verfahren um mehr als das Dreifache verbessert. Darüberhinaus trägt Holz durch sein hervorra-
gendes Sorptionsvermögen wie kaum ein anderer Baustoff zu einem behaglichen Raumklima bei.

... Hitzeschutz
Als Wärmespeicherschicht sorgt PAVATHERM im Sommer für spürbar kühlere Raumtemperaturen
und damit für mehr Behaglichkeit, z.B. in Dachgeschossräumen. Die überragende Wärmespeicher-
kapazität verzögert das Eindringen der unerwünschten Hitze bei üblichen Konstruktionen um bis zu
15 Stunden bei gleichzeitiger Temperaturdämpfung.

... Schallschutz
Aufgrund der kompakten Struktur und des porösen Plattenaufbaus weisen PAVATHERM-gedämmte
Bauteile einen überdurchschnittlichen Schallschutz auf. In den Anwendungsbereichen Dach, Wand
und Boden können mit PAVATHERM sowohl hohe Schallschutzanforderungen innerhalb von Gebäu-
den als auch gegen Außenlärm erfüllt werden.

... Brandschutz
Bauaufsichtliche Prüfzeugnisse und Gutachten belegen, dass PAVATHERM-Holzfaserdämmplatten
in feuerbeanspruchten Konstruktionen wirksam zum Brandschutz beitragen. Für die Anwendungs-
bereiche Dach, Wand, Boden und Decke können Feuerwiderstandsklassen bis F 90-AB erreicht
werden.

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PAVAFLEX
Flexible Holzfaserdämmplatte für die Gebäudehülle

Formate
40 mm 135 x 57,5 cm
50 mm 135 x 57,5 cm
60 mm 135 x 57,5 cm
80 mm 135 x 57,5 cm
100 mm 135 x 57,5 cm
120 mm 135 x 57,5 cm
140 mm 135 x 57,5 cm
160 mm 135 x 57,5 cm
180 mm 135 x 57,5 cm
200 mm 135 x 57,5 cm
220 mm 135 x 57,5 cm
240 mm 135 x 57,5 cm
PAVAFLEX ist eine flexible Holzfaserdämmplatte mit hervorragenden wärmedämmenden und wär-
mespeichernden Eigenschaften für eine diffusionsoffene Bauweise sowohl in der Gebäudehülle als
auch im Innenausbau. Durch die Diffusionsoffenheit und Feuchtespeicherfähigkeit des Dämmstof-
fes wird der Feuchtigkeitsgehalt im Raum reguliert. Dies sorgt für ein gesundes und behagliches
Raumklima. Der hautfreundliche Dämmstoff lässt sich mit einfachen Schneidwerkzeugen bearbei-
ten. Dank Flexibilität und dadurch entstehender Klemmwirkung ist PAVAFLEX schnell, leicht und
fugenfrei bis zu einer Klemmweite von 900 mm zwischen die Konstruktion einpassbar

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Gemäß DIN 4108-10
DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 DAD-dk, DI-zk, WTR,
Bemessungswert der WI-zk, DZ, WH.
Wärmeleitfähigkeit λ 0,039 W/(mK) Gemäß DIN EN 13171
Rohdichte ρ ca. 55 kg/m³ T2 - AF5
Spez. Wärmekapazität c 2.100 J/(kgK)
Diffusionswiderstand μ 5
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Euroklasse DIN EN 13501-1 E

Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien


finden Sie in den aktuellen Broschüren.

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Produktinformationen
Vorteile:
• Flexibler Holzfaserdämmstoff für die Dämmung zwischen den Sparren und im Gefach.
• Leichte Verarbeitung, sehr gute Klemmwirkung und hohe Setzungssicherheit.
• Diffusionsoffen und sorptionsfähig für ein angenehmeres Wohnklima.
• Gute Wärmespeicherfähigkeit für einen besseren sommerlichen Hitzeschutz.
• Ideale Ergänzung für das PAVATEX-Dachsanierungssystem mit der Luftdichtbahn LDB 0.02 in
Kombination mit ISOLAIR L bzw. PAVATHERM-PLUS+.
• Verbesserter Beitrag zum Klimaschutz durch hohe Dämmwirkung sowie Kohlenstoff-Bindung in
der Masse des Dämmstoffes und somit Entzug des CO2 aus der Umwelt.
• Bauaufsichtlich zugelassener und güteüberwachter Qualitätsdämmstoff. Recyclingfähig.

Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung


im Dachbereich:

- PAVAFLEX wird vertikal und horizontal mit


Zuschnittübermaß zwischen die Sparren ein-
gebaut.
- Hierzu wird die PAVAFLEX-Dämmplatte mit
einem Dämmstoffmesser bzw. mit einer elek-
trischen Fuchsschwanz- oder Bandsäge ent-
sprechend zugeschnitten.
- Anschließend wird die PAVAFLEX-Dämmplatte
vertikal zwischen die Sparren eingeklemmt und
unter leichtem Druck in den Gefachbereich
eingebracht.
- Die obere PAVAFLEX-Dämmplatte wird analog
mit Übermaß zugeschnitten und eingeklemmt.
- Bei mehrlagiger Dämmschicht ist auf versetzte
Stöße zu achten.
- Dank Flexibilität und dadurch entstehender
Klemmwirkung ist PAVAFLEX schnell, leicht und
fugenfrei bis zu einer Klemmweite von 900 mm
zwischen die Konstruktion einpassbar.

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PAVAFLAT
Flachdachdämmplatte für Dächer mit Abdichtungen

Formate
60 mm 77 x 250 cm
Deckmaß 75 x 248 cm
Doppel Nut+Feder umlaufend

Die PAVAFLAT-Flachdachdämmplatte ist eine vielseitig einsetzbare Dämmplatte für Dächer mit Ab-
dichtungen gemäß “Flachdachrichtlinien”. PAVAFLAT-Platten entsprechen dem “Produktdatenblatt
für Wärmedämmstoffe”, herausgegeben vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhand-
werks - ZVDH. Aufgrund ihrer hohen Druckfestigkeit können die Platten sowohl für ungenutzte
Flachdächer, als auch für genutzte Dächer mit Terrassen oder Dachbegrünungen eingesetzt wer-
den. Die PAVAFLAT-Flachdachdämmplatte ist mit allen Arten von Abdichtungen und Dämmstoffen
kombinierbar. Bei Leichtdachkonstruktionen erzielt man durch den Einsatz der PAVAFLAT-Flachdach-
dämmplatte eine hervorragende Schalldämmung.

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Gemäß DIN 4108-10
DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 DAD-dg/-dm/-ds, DAA-dh/-ds, DZ,
Bemessungswert der DI-zk/-zg, DEO-dg/-dm/-ds,
Wärmeleitfähigkeit λ 0,050 W/(mK) WZ, WH, WTR, WAB-dg/-dm/-ds, WI-zk/-zg
Rohdichte ρ ca. 240 kg/m³ Gemäß DIN EN 13171
T4-CS(10\Y)100-TR10-WS1,0
Spez. Wärmekapazität c 2.100 J/(kgK)
Diffusionswiderstand μ 5
Druckspannung
bei 10% Stauchung σ10 175 kPa
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Euroklasse DIN EN 13501-1 E

Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien


finden Sie in den aktuellen Broschüren.

24
Produktinformationen
Vorteile:
• Vielseitige Dämmplatte für Dächer mit Abdichtungen gemäss ZVDH-Regelwerk.
• Druckfeste, formbeständige und lateximprägnierte Plattenstruktur.
• Hervorragende Schalldämmung auch bei Leichtdachkonstruktionen.
• Dämmstark gegen Heizenergieverluste und sommerliche Hitze.
• Mit allen Arten von Abdichtungen und Dämmstoffen kombinierbar.
• Bauökologisch zertifiziert durch natureplus® . Bauaufsichtlich zugelassener und güteüberwachter
Qualitätsdämmstoff.

Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung:


- Lateximprägnierte Flachdachdämmplatte mit
doppelter Nut+Feder-Profilierung.
- Eingesetzt wird die Platte bei Flachdächern
sowie für genutzte Dächer mit Terrassen oder
Dachbegrünungen.
- Die Verlegung erfolgt gemäß den geltenden
Fachregeln für Dächer mit Abdichtungen
(”Flachdachrichtlinien”) des ZVDH.
- Lage- und Sogsicherung durch Schichtenver-
klebung (z.B. mit PU-Kleber oder Kaltbitumen),
mechanische Befestigung oder Auflast (Kies
oder Gehwegplatten).
- Auch in Kombination mit anderen druckbelast-
baren Dämmstoffen einsetzbar.
- Dabei ist PAVAFLAT als untere sowie auch als
obere Dämmschicht verwendbar.
- Dank Doppel-Nut+Feder sind auch einlagige
Dämmschichten aus PAVAFLAT möglich.
- Mehrlagige Dämmschichten sind fugenversetzt
(mind. 10 cm) auszuführen.
- Die Platten sind nur im trockenen Zustand zu
verarbeiten und bis zur Fertigstellung der Dach-
abdichtung vor Feuchtigkeit zu schützen.

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PAVATHERM ALPIN
druckbelastbare Holzfaserdämmplatte für die Aufsparrendämmung
in Regionen mit hohen Schneelasten

Formate
80 mm 60 x 102 cm
100 mm 60 x 102 cm
stumpfkantig

PAVATHERM-ALPIN zeichnet sich besonders durch die hohe Druckfestigkeit bei hervorragender Wär-
me- und Schalldämmung aus. PAVATHERM-ALPIN wird deshalb speziell als Aufsparrendämmung in
Regionen mit hohen Schneelasten eingesetzt. Die Befestigungstechnik erfolgt mit bauaufsichtlich
zugelassenen Schrauben in sog. kontinuierlicher Verschraubung. Die Zulassungen und Typenstatiken
der Schraubenhersteller sind zu beachten.
Als regensichernde Zusatzmaßnahme wird PAVATHERM-ALPIN mit den bewährten ISOLAIR L-Unter-
deckplatten oder mit PAVATHERM-PLUS+ Dämmelementen abgedeckt.

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Gemäß DIN 4108-10
DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 DAD-dg/-dm sowie DZ, DI-zk/-zg, DEO-
Bemessungswert der dg/-dm, WAB-dg/-dm, WH, WI-zk/-zg,
Wärmeleitfähigkeit λ 0,045 W/(mK) WTR
Rohdichte ρ ca. 175 kg/m³ Gemäß DIN EN 13171
T3-CS(10\Y)70-TR5-WS2,0
Spez. Wärmekapazität c 2.100 J/(kgK)
Diffusionswiderstand μ 5
Druckspannung
bei 10% Stauchung σ10 70 kPa
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Euroklasse DIN EN 13501-1 E

Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien


finden Sie in den aktuellen Broschüren.

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Produktinformationen
Vorteile:
• Hohe Dämmwirkung für effiziente Energieeinsparung.
• Druckfeste und formbeständige Plattenstruktur.
• Sichere Befestigungstechnik mit bauaufsichtlich zugelassenen Schrauben.
• Spürbar verbesserter Schallschutz durch poröse Plattenstruktur und hohes Flächengewicht.
• Hervorragender sommerlicher Hitzeschutz durch hohe Wärmespeicherung.
• Diffusionsoffen und sorptionsfähig für ein angenehmeres Wohnklima.
• Bauökologisch zertifiziert durch natureplus®. Bauaufsichtlich zugelassener und güteüberwachter
Qualitätsdämmstoff.

Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung:


- Druckbelastbare Holzfaserdämmplatte zum Ein-
satz für die Aufsparrendämmung in Kombina-
tion mit den Unterdeckplatten ISOLAIR L bzw.
den Dämmelementen PAVATHERM-PLUS+
- Keine Begrenzung der Sparrenabstände, da die
Dämmplatten vollflächig aufgelegt werden.
- Die Befestigung der druckfesten Dämm-
platten in Kombination mit ISOLAIR L bzw.
PAVATHERM-PLUS+ erfolgt über die Konterlat-
ten mit „kontinuierlicher Verschraubung“ in die
Sparren (z.B. mit SPAX Teilgewindeschrauben
oder BIERBach DaBAU-Schrauben).
- Die Platten sind trocken und vor Beschädi-
gungen geschützt zu lagern und ausschließlich
in trockenem Zustand zu verarbeiten.
- Verlegung der Platten an der Traufe beginnend
im Verband und mit dicht gestoßenen Fugen.
- Zuschnitt der Holzfaserdämmplatten mit üb-
lichen Holzbearbeitungswerkzeugen oder der
speziellen PAVATEX-Säge.
- Problemlose Entsorgung aufgrund eines vorlie-
genden Gutachtens zur Kompostierbarkeit.

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PAVASELF
Mineralische Dämmschüttung für Boden, Decke, Dach und Wand

Lieferform
100 Liter / Sack
(trocken lagern)
Hinweis:
Bei der Berechnung des Wärmedurchlasswider-
standes von horizontalen Dämmschichten aus
PAVASELF ist gem. Zulassung die Nenndicke der
Wärmedämmschicht anzusetzen. Die Nenndicke
Knauf Perlite GmbH
ist die um 10% verminderte Einbaudicke.
D-44147
Dortmund

Zulassung- Nr.
Z-23.11-1286

Die PAVASELF-Dämmschüttung wird aus natürlichem Perlitgestein hergestellt, welches bei mehr als
1.000 °C zu einem leichten, körnigen Granulat mit hervorragenden Dämmeigenschaften aufgebläht
wird. Die Schüttung ist staubgebunden, unempfindlich gegen Verrottung und Ungeziefer und daher
unbegrenzt haltbar sowie unbrennbar. PAVASELF ist naturrein und verhält sich chemisch neutral. Für
alle nicht druckbelasteten Wärmedämmschichten in Steildächern, Decken, Böden und Wandhohl-
räumen bei Neu- und Altbauten.

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


Dämmschüttung aus Blähperlit In Anlehnung an DIN 4108-10
DIBt-Zulassung Z-23.11-1288 DZ-dk, DI-zk, WH-dk
Bemessungswert der
Wärmeleitfähigkeit λ 0,050 W/(mK)
Körnung bis 6 mm
Schüttdichte ρ ca. 90 kg/m³
Flächengewicht je 1cm Dicke ca. 1,0 kg/m²
(unverdichtet)
Materialbedarf je 1 cm Dicke ca. 10 Liter/m²
(unverdichtet)
Spez. Wärmekapazität c 1.000 J/(kgK)
Diffusionswiderstand μ 3
Baustoffklasse DIN 4102-1 A1 unbrennbar Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien
finden Sie in den aktuellen Broschüren.

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Produktinformationen
Vorteile:
• Für alle nicht druckbelasteten Dämmschichten im Bauwesen.
• Dauerhaft beständig gegen Verrottung, da rein mineralisch.
• Optimale Passform ohne Verschnitt, ideal für die Altbausanierung.
• Hervorragender Brandschutz dank Unbrennbarkeit, Baustoffklasse A1.
• Reines Naturgestein, chemisch neutral und problemlos zu entsorgen.
• Bauaufsichtlich zugelassener, güteüberwachter Qualitätsdämmstoff.

Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung des ZVDH sowie den Verarbeitungsrichtlinien


Bereich Boden und Decke des jeweiligen Herstellers entsprechen.
- Mit der PAVASELF-Dämmschüttung werden - Die raumseitige Sparrenbekleidung ist ebenfalls
beliebig dicke Dämmschichten fugenlos und rieseldicht, sowie luftdicht auszuführen.
hohlraumfrei hergestellt. Wärmetechnische - Alle Anschlüsse an Traufe und Ortgang, sowie
Schwachstellen sind somit ausgeschlossen. alle Durchdringungen der gedämmten Dach-
- Alle Untergründe müssen trocken und - speziell fläche sind mit Dicht- und Klebebändern, z.B.
bei abgehängten Decken - tragfähig sein. PAVAFIX, luft- und rieseldicht auszuführen.
- Auf neuen Betondecken mit Restfeuchtegehalt - Um nachträgliche Materialsetzungen in der
ist ein Feuchtigkeitsschutz zu verlegen, auf Dämmschicht zu vermeiden, soll die Schüttung
Bodenplatten eine normgerechte Feuchtigkeits- beim Einbau abschnittsweise durch Stochern
sperre. mit einer Latte oder durch Klopfen verdichtet
- Weist der Untergrund z.B. aus Dielen oder Pro- werden.
filbrettern, Fugen oder Löcher auf, ist zunächst
ein Rieselschutzpapier zu verlegen.
- Bei der Dämmung von Holzbalkendecken
zu ungeheizten Dachräumen, die oberseitig
mit Dielen oder Holzwerkstoffplatten
belegt werden, ist die Notwendigkeit einer
Dampfbremse, z.B. PAVATEX DB 3,5 oder
sogar PAVATEX DB 28, zu überprüfen.
Bereich Dach
- Für die Dämmung von Steildächern mit der
PAVASELF-Dämmschüttung muss eine wind-
und rieseldichte Unterdeckung auf den Sparren
vorhanden sein, vorzugsweise aus ISOLAIR L Un-
terdeckplatten oder aus PAVATHERM-PLUS+.
- Die Unterdeckungen müssen den Fachregeln

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PAVALIT
Tragfähige Trockenschüttung für den Höhenausgleich und die Dämmung von Fußböden

Lieferform
100 Liter / Sack
(trocken lagern)
Hinweis:
Bei der Berechnung des Wärmedurchlasswider-
standes von horizontalen Dämmschichten aus
PAVALIT ist gem. Zulassung die Planungsdicke
der Wärmedämmschicht anzusetzen.
Knauf Perlite GmbH
D-44147
Dortmund

Zulassung- Nr.
Z-23.11-1286

PAVALIT besteht aus natürlichem Perlitgestein, welches unter Hitze zu einem leichten, körnigen
Granulat aufgebläht wird. Dieses wird zur dauerhaften Kornverklebung mit einem speziellen Paraf-
finharz ummantelt. Somit lässt sich PAVALIT zu einer hoch belastbaren Schicht verdichten, die bei
geringem Eigengewicht die Wärme- und Schalldämmung des Fußbodens verbessert. Dämm- und
Ausgleichsschichten aus PAVALIT sind als druckfeste Unterlage für die verschiedensten Estriche und
Trockenbodenaufbauten geeignet.

Technische Daten
Dämmschüttung aus Blähperlit Mindest-Einbaustärke 20 mm
DIBt-Zulassung Z-23.11-1286 Maximale Einbaustärke
ohne mech. Verdichtung 60 mm
Bemessungswert der
Überdeckung von schmalen Leitungen >10 mm
Wärmeleitfähigkeit λ 0,060 W/(mK)
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Körnung bis 6 mm
Schüttdichte (unverdichtet) ρ ca. 140 kg/m³
Spez. Wärmekapazität c 1.000 J/(kgK) Anwendungstypen / Deklaration
Diffusionswiderstand μ 3 In Anlehnung an DIN 4108-10
Druckspannung bei 10% Stauchung DEO (dg, dm)
(mit 10% Vorverdichtung) > 90 kPa DAA (dg, dm)
Flächengewicht
je 1cm Dicke (eingebaut) ca. 1,54 kg/m²
Materialbedarf je 1 cm Einbaudicke Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien
(inkl. 10% für die Verdichtung) ca. 11 Liter/m² finden Sie in den aktuellen Broschüren.

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Produktinformationen
Vorteile:
• Ausgleich von Unebenheiten bei Massiv- und Holzbalkendecken
• Überdeckung von Installationsleitungen auf dem Boden.
• Spürbare Verbesserung der Wärme- und Schalldämmung.
• Trockene Verarbeitung ohne bauschädigende Feuchte.
• Hohe Druckfestigkeit bei geringem Eigengewicht.
• Bauaufsichtlich zugelassen, güteüberwacht und bauökologisch empfohlen.

Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung: Trittschalldämmung des Fußbodens bestehen,


- Tragfähige Trockenschüttung zur Egalisierung wird die PAVALIT-Trockenschüttung mit einer
von unebenen Rohdecken oder von auf der Lage PAVATEX-Abdeckplatten, Dicke mind.
Rohdecke verlegten Installationsleitungen. 8 mm, belegt. Die Verlegung erfolgt im Ver-
- Sie erlangt ihre dauerhafte Tragfähigkeit durch band, fugendicht und ohne Abstand zu den
eine gezielte Verdichtung und damit Verkle- Wänden.
bung der Ausgleichsschicht. - Die 10 %-ige Verdichtung und damit Verfesti-
- PAVALIT wird, ohne weitere Aufbereitung, gung der Schüttung wird bei Einbaudicken bis
direkt aus dem Sack auf den Rohfußboden 6 cm einfach durch das vollflächige Begehen
geschüttet. der Abdeckplatten erzielt. Bei Einbaudicken
- Nicht unterkellerte Bodenplatten sind zuvor über 6 cm erfolgt eine mechanische Verdich-
mit einer normgerechten Feuchtigkeitssperre tung.
zu versehen. - Unter Fertigparkett werden die Abdeckplatten
- Bei Dielenfußböden sind eventuell alte Boden- grundsätzlich zweilagig und mit versetzten Fu-
beläge zu entfernen und es ist ein diffusionsof- gen verlegt.
fener Rieselschutz, z.B. PAVATEX RSP plus Rie- - Um einen höheren Trittschallschutz der Fußbo-
selschutzpapier, mit Überlappung zu verlegen. denkonstruktion zu erzielen, werden anstelle
- Beim entsprechenden Höhennivellement ist der Abdeckplatten PAVAPOR-Trittschalldämm-
eine Überhöhung von 10 % für die Verdich- platten verlegt. Die Einbaudicke der Schüttung
tung der Schüttung zu berücksichtigen. ist dann allerdings auf 6 cm begrenzt, sofern
- Alle Unebenheiten, z.B. Rohrleitungen, sind nicht zur mechanischen Verdichtung eine
mit mindestens 1 cm Schüttmaterial zu über- zusätzliche PAVATEX-Abdeckplatte unter die
decken. PAVAPOR gelegt wird.
- Die Mindesteinbaudicke sollte in der Fläche
2 cm nicht unterschreiten.
- Die planeben abgezogene Trockenschüttung
wird anschließend mit lastverteilenden Holzfa-
serplatten abgedeckt.
- Wenn keine besonderen Anforderungen an die

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PAVAPOR
Universelle Trittschalldämmplatte

Formate
17/16 mm 60 x 102 cm
22/21 mm 60 x 102 cm
32/30 mm 60 x 102 cm
stumpfkantig

Für PAVAPOR wurden erstmals Holzfasern zu einer genormten Trittschalldämmplatte verarbeitet,


wobei auf den Zusatz fremder Bindemittel bewusst verzichtet wurde. Das Ergebnis ist eine Dämm-
platte mit außergewöhnlich hoher Belastbarkeit und hervorragender Trittschalldämmung in allen
Anwendungsbereichen, d.h. unter hydraulisch gebundenen Estrichen, Trockenestrichen wie z.B. Fer-
macell-Estrichelementen, Estrichziegeln, Verlegespanplatten sowie Fertigparkett. Die Einsatzgebiete
sind Massiv- und Holzbalkendecken aller Art im Neubau und bei der Gebäudesanierung.

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Gemäß DIN 4108-10
DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 DZ, DI-zk, DES-sh/-sg,
Bemessungswert der WH, WI-zk, WTR
Wärmeleitfähigkeit λ 0,040 W/(mK) Gemäß DIN EN 13171
Rohdichte ρ ca. 135 kg/m³ T6-SD30/SD40/SD50-CP2
Spez. Wärmekapazität c 2.100 J/(kgK)
Diffusionswiderstand μ 5
Dynamische Steifigkeit
PAVAPOR 17/16 mm ≤ 50 MN/m³
PAVAPOR 22/21 mm ≤ 40 MN/m³
PAVAPOR 32/30 mm ≤ 30 MN/m³
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Euroklasse DIN EN 13501-1 E Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien
finden Sie in den aktuellen Broschüren.

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Produktinformationen
Vorteile:
• Erste genormte Trittschalldämmplatte aus Holzfasern auf dem europäischen Markt.
• Vielseitige Dämmplatte mit besonders geringer Zusammendrückbarkeit für alle Anwendungen
im Fußbodenbau.
• Hervorragende Schalldämmung in allen Anwendungsbereichen.
• Bauökologisch zertifiziert durch natureplus®.
• Bauaufsichtlich zugelassener und güteüberwachter Qualitätsdämmstoff.
• Problemlose Entsorgung dank Kompostiergutachten.
• Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber Spezialprodukten.

Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung: PAVAPOR unter Estrichen


- Der Einbau erfolgt auf neuen Betondecken in - Die erforderliche Nenndicke und Festigkeit-
Verbindung mit einem Feuchtigkeitsschutz, z.B. klasse des Estrichs sowie die Notwendigkeit
aus PAVATEX RSP-Plus-Estrichpapier. einer Bewehrung sind gemäß DIN 18560-2 in
- Auf nicht unterkellerten Bodenplatten ist eine Abhängigkeit von der Dämmschichtdicke und
normgerechte Feuchtigkeitssperre erforderlich. der anzusetzenden Nutzlasten zu bemessen.
- Auf PAVAPOR verlegte Estriche können auch
PAVAPOR unter Verlegeplatten als Heizestriche ausgeführt werden.
- Unter Span- und OSB-Verlegeplatten kommen - Die Dämmschicht ist vor Aufbringen des Est-
nur Trittschalldämmplatten mit sehr geringer richs mit Estrichfolie oder -papier, z.B. PAVATEX
Zusammendrückbarkeit zum Einsatz. Da PAVA- RSP-Plus, vollständig abzudecken.
POR nur ein dL-dB von 1 bzw. 2 mm aufweist,
ist somit ein Höchstmaß an Stabilität gegeben.
Die empfohlene Mindestdicke der Verlegeplatte
beträgt 22 mm.
PAVAPOR unter Trockenestrichen
- Hierbei gelten weitgehend die gleichen Anfor-
derungen wie für Verlegeplatten.
- PAVAPOR wurde von namhaften Trockenestrich
Herstellern geprüft und freigegeben.
PAVAPOR unter Fertigparkett und Laminat
- Die schwimmende Verlegung von Parkett und
Laminat auf PAVAPOR 17/16 in Wohnberei-
chen ist möglich.
- Wie bei allen Fußbodenaufbauten sind die von
PAVATEX angegebenen Nutzlastbereiche zu
beachten (siehe auch Tabellen in den aktuellen
Broschüren).

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PAVABOARD
Hoch druckbelastbare Holzfaserdämmplatte für den Fußbodenbau

Formate
20 mm 60 x 102 cm
40 mm 60 x 102 cm
60 mm 60 x 102 cm
stumpfkantig

PAVABOARD eignet sich hervorragend unter Estrichen aller Art, Trockenestrichen und sogar Fertig-
parkett und Laminat, da hier besonders druckbelastbare Wärmedämmplatten gefordert werden.
PAVABOARD entspricht dem Anwendungstyp DEO-ds und weist mit seiner hohen Druckfestigkeit
von über 150 kPa die besten Voraussetzungen für Anwendungen mit hohen Belastungen bzw.
großen Dämmschichtdicken auf. Die Verlegung von PAVABOARD ist denkbar einfach und für Zu-
schnitte können übliche Holzbearbeitungswerkzeuge verwendet werden. Mehrlagige Dämmschich-
ten werden fugenversetzt ausgeführt. Zahlreiche geprüfte Fußbodenaufbauten mit Nutzlastanga-
ben liegen vor.

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Gemäß DIN 4108-10
DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 DAD-dg/-dm/-ds, DZ, DI-zk/-zg,
Bemessungswert der DEO-dg/-dm/-ds, WAB-dg/-dm/-ds,
Wärmeleitfähigkeit λ 0,049 W/(mK) WH, WI-zk/-zg, WTR
Rohdichte ρ ca. 210 kg/m³ Gemäß DIN EN 13171
T4-CS(10\Y)100-TR10-WS2,0
Spez. Wärmekapazität c 2.100 J/(kgK)
Diffusionswiderstand μ 5
Druckspannung
bei 10% Stauchung σ10 150 kPa
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Euroklasse DIN EN 13501-1 E

Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien


finden Sie in den aktuellen Broschüren.

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Produktinformationen
Vorteile:
• Besonders druckfeste und formbeständige Plattenstruktur.
• Spürbare Verbesserung der Wärme- und Schalldämmung.
• Speziell für hohe Belastungen oder große Dämmschichtdicken.
• Vielseitige Anwendung unter Estrichen, Trockenestrichen und Gussasphalt.
• Bauökologisch zertifiziert durch natureplus®.
• Bauaufsichtlich zugelassener und güteüberwachter Qualitätsdämmstoff.
• Einfache Verlegung, Zuschnitte mit üblichen Holzbearbeitungswerkzeugen.

Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung: Holzbearbeitungswerkzeuge verwendet wer-


- Hoch druckbelastbare Wärmedämmplatte. den.
- Einbau erfolgt auf neuen Betondecken in - Plattenreste sind thermisch verwertbar.
Verbindung mit einem Feuchtigkeitsschutz,
z.B. mit dem PE-beschichteten Estrichpapier
PAVATEX RSP-Plus.
- Auf nicht unterkellerten Bodenplatten ist immer
eine normgerechte Feuchtigkeitssperre erfor-
derlich (siehe auch PAVAPOR).
- Unter Estrichen/Gussasphalt wird die Dämm-
schicht gemäß DIN 18560-2 bzw. gemäß den
Herstellerrichtlinien abgedeckt.
- PAVABOARD entspricht dem Anwendungstyp
DEO-ds und weist eine besonders hohe Druck-
festigkeit von über 150 kPa auf.
- Unebenheiten des Verlegeuntergrundes können
z.B. mit einer auf die Belastung abgestimmten
Trockenschüttung ausgeglichen werden.
- Mehrlagige Dämmschichten werden fugenver-
setzt ausgeführt.
- PAVABOARD-Platten wurden von namhaften
Trockenestrich-Herstellern geprüft und freige-
geben.
- Für die Anwendung unter hydraulisch gebun-
denen Estrichen liegt ein Gutachten mit Anga-
ben zu erforderlichen Estrichnenndicken und
-festigkeitsklassen vor.
- Die Verlegung von PAVABOARD ist denkbar
einfach und für Zuschnitte können übliche

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PAVASTEP
Trittschalldämmende Unterlagsplatten aus Holz

Formate
Dicke 2 mm
Format 50 x 100 cm
Lieferform 20 Platten pro Paket
Dicke 4 mm
Format 50 x 100 cm
Lieferform 10 Platten pro Paket
Dicke 8 mm
Format 60 x 102 cm
Lieferform 15 Platten pro Paket
Zertifizierungen gelten nur für PAVASTEP 8 mm

PAVASTEP-Platten werden aus reinem Nadelholz und ohne Zugabe fremder Bindemittel oder Farb-
stoffe hergestellt. Als wärme- und schalldämmende Unterlage kann PAVASTEP lose oder verklebt
auf Beton- und Estrichflächen (Feuchte < 2%) sowie auf Dielenböden verlegt werden. Die Tritt-
schallverbesserung wurde beim Institut für Schall- und Wärmeschutz in Essen geprüft. Die PAVASTEP
Unterlagsplatten sind dünn, flexibel, druckfest und dämmstark.

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


PAVASTEP 8 mm Gemäß DIN 4108-10
Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 DAD-dg/-dm/-ds, DZ, DI-zk/-zg,
DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 DEO-dg/-dm/-ds, WAB-dg/-dm/-ds,
Bemessungswert der WH, WI-zk/-zg, WTR
Wärmeleitfähigkeit λ 0,049 W/(mK) Gemäß DIN EN 13171
Rohdichte ρ ca. 230 kg/m³ T4-CS(10\Y)100-TR15-WS2,0
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Euroklasse DIN EN 13501-1 E
PAVASTEP 2 und 4 mm
Mittelharte Holzfaserplatte,
mit spezieller Oberflächenstrukturierung
Trittschallverbesserungsmaße ΔLw,P
PAVASTEP 2 mm
mit Laminatboden 8 mm 18 dB
mit Echtholzparkett 15 mm 15 dB
PAVASTEP 4 mm Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien
mit Teppichboden 20 mm 44 dB finden Sie in den aktuellen Broschüren.

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Produktinformationen
Vorteile:
• Vielseitig einsetzbar durch drei verschiedene Dicken.
• Einfacher Zuschnitt und rationelle Verlegung.
• Geprüfte Trittschallverbesserungsmaße unter Fertigparkett, Laminat, Teppich.
• Für verklebte oder lose Verlegung auf Beton und Estrich oder auf Holzdielen.
• Hohe Druckfestigkeit für sichere Anwendung im Wohnungs- und Objektbau.
• Bauökologisch zertifiziert durch natureplus® (nur PAVASTEP 8 mm).
• Bauaufsichtlich zugelassener und güteüberwachter Qualitätsdämmstoff. (nur PAVASTEP 8 mm)

Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung:


- Einsetzbar als Unterlagsplatte für Fertigparkett,
Laminatboden und Verlegeplatten.
- Textile Teppichböden, Fertigparkett und Lami-
nat können auf PAVASTEP 2 mm bzw. 4 mm
lose verlegt oder verklebt werden.
- Grobe Verschmutzungen müssen vor Verlegung
der Platten entfernt werden. Der Verlegeunter-
grund muss eben sein.
- Fertigparkett und Laminat können auf PAVA-
STEP 2 mm, 4 mm oder 8 mm schwimmend
verlegt werden.
- PAVASTEP lässt sich verschnittarm mit einem
Bodenlegermesser leicht und passgenau zu-
schneiden.
- Trockenestriche und Holzwerkstoffverlegeplat-
ten werden ebenfalls schwimmend verlegt.
- Für die vollflächige Verklebung von PAVASTEP
im Verband eignen sich übliche Bodenbelags-
und Parkettkleber.
- Plattenreste sind thermisch verwertbar.

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PAVATEX-DIFFUTHERM
Holzfaserdämmplatte für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS)

Formate
60 mm Nut+Feder umlaufend 79 x 130 cm
Deckmaß 78 x 129 cm
80 mm Nut+Feder umlaufend 79 x 130 cm
Deckmaß 77,5 x 128,5 cm
100 mm Nut+Feder umlaufend 79 x 130 cm
Deckmaß 77 x 128 cm
Kleinformat
(für Mauerwerk bzw. Massivholzbauweise)
60, 80 und 100 mm Nut+Feder 60 x 102 cm
Laibungsplatten
20 mm stumpfkantig 60 x 120 cm
40 mm stumpfkantig 60 x 120 cm
PAVATEX-DIFFUTHERM ist ein optimiertes, putzfähiges Dämmelement auf der Basis einer speziellen
Holzfaser. Für Außenwände aus Mauerwerk und Holzkonstruktionen im Fachwerkbau, der Holzta-
fel- sowie Massivholzbauweise und als raumseitige Dämmung von Außenwänden. Ausgezeichnete
bauphysikalische Werte setzen neue Maßstäbe in der Wärmedämmung. DIFFUTHERM ist ein Holzfa-
serdämmelement, welches aus mehreren Plattenlagen unterschiedlicher Rohdichte hergestellt wird.
Kleinformat: Der Alleskönner im handlichen Kleinformat. Die Größe reduziert das Gewicht und er-
leichtert das Handling der Dämmelemente. Das bewährte WDVS kann somit noch einfacher und schneller
montiert werden.

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Gemäß DIN 4108-10
DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 DAD-dg/-dm, DZ, DI-zk/-zg,
Bemessungswert der DEO-dg/-dm,WAB-dg/-dm, WAP-zh/-zg
Wärmeleitfähigkeit λ 0,045 W/(mK) WH, WI-zk/-zg, WTR
Rohdichte ρ ca. 180 kg/m³ Gemäß DIN EN 13171
T4-CS(10\Y)100-TR10,0-WS1,0
Spez. Wärmekapazität c 2.100 J/(kgK)
Diffusionswiderstand μ 5
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Euroklasse DIN EN 13501-1 E

Weitere Informationen finden Sie in den aktuellen Broschüren. Die allgemeinen bauauf-
sichtlichen Zulassungen für die Verwendung als WDVS und die Verarbeitungsrichtlinien
der Systemanbieter sind zu beachten!

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Produktinformationen
Vorteile:
• Lückenloser Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.
• Hervorragende Basis für verschiedene, zugelassene Dünnputzsysteme.
• Feuerwiderstandsklassen bis F 180-AB im Massivbau, bis F 90-B im Holzbau.
• Bauaufsichtliche Zulassungen für die Anwendung im Holz-und Massivbau für die Systeme UN-
GER-DIFFUTHERM sowie KNAUF MARMORIT WARM-WAND DIFFUTHERM.
• Diffusionsoffen und klimaregulierend mit Spannungsausgleich in der Fassade.
• Bauaufsichtlich zugelassener und güteüberwachter Qualitätsdämmstoff speziell für WDVS.
• Die Freibewitterung der PAVATEX-DIFFUTHERM, bis zur ersten Armierungsschicht mit Gewebe,
kann bis max. 60 Tage betragen.
Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung: ma Unger-Diffutherm GmbH DIBt-Zulassung


- Putzfähiges Dämmelement mit umlaufender Z-33.43-204.
Nut und Feder-Profilierung. Die Platten sind - Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf
beidseitig verwendbar. Mauerwerkswände aller Art und Betonwände,
- Dämmplatte für zugelassene WDVS im Holzbau jeweils auch mit vorhandenem Putz.
der Firma Unger-Diffutherm GmbH (Zulassung - Die Freibewitterung der Diffutherm-Holzfa-
Z-33.47-663), der Firma Knauf Marmorit GmbH serdämmelemente bis zur ersten Armierungs-
(DIBt-Zulassung Z- 33.47-638) sowie der Firma schicht mit Gewebe kann bis max. 60 Tage
Baumit GmbH (Zulassung ist beantragt). betragen.
- Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf - Die allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen
Holzständerwände (Direktbeplankung oder und die Verarbeitungsrichtlinien der Systeman-
Verlegung auf Beplankung aus Fermacell-Gips- bieter sind zu beachten.
faserplatten), Holzbausysteme wie Lignotrend, - Sollten Gefache mit Einblasdämmstoffen
Steko und Homogen80 sowie Brettstapel- und ausgeblasen werden, so hat der Auftrag
Blockbauweise. der Putzschichten auf die PAVATEX-DIF-
- Dämmplatte für zugelassene WDVS im Mas- FUTHERM-Platte unbedingt erst nach dem
sivbau der Firma Knauf Marmorit GmbH Ausblasen zu erfolgen.
(DIBt-Zulassung Z- 33.43-931) sowie der Fir-

Wärmedämmverbundsystem (WDVS) - Systemanbieter

UNGER-DIFFUTHERM GmbH Knauf Gips KG Baumit GmbH


Blankenburgstraße 81 Am Bahnhof 7 Reckenberg 12
D-09114 Chemnitz D-97346 Iphofen D-87541 Bad Hindelang
info@unger-diffutherm.com zentrale@knauf.de info@baumit.com
www.unger-diffutherm.com www.knauf.de www.baumit.com

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PAVATEX-DIFFUTHERM
Baumit-Holzweichfaserdämmplatte für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS)

Formate
60 mm Nut+Feder umlaufend 79 x 130 cm
Deckmaß 78 x 129 cm
80 mm Nut+Feder umlaufend 79 x 130 cm
Deckmaß 77,5 x 128,5 cm
100 mm Nut+Feder umlaufend 79 x 130 cm
Deckmaß 77 x 128 cm
Laibungsplatten
20 mm stumpfkantig 60 x 120 cm
40 mm stumpfkantig 60 x 120 cm

PAVATEX-DIFFUTHERM ist ein optimiertes, putzfähiges Dämmelement auf der Basis einer speziellen
Holzfaser. Für Außenwände aus Mauerwerk und Holzkonstruktionen im Fachwerkbau, der Holzta-
fel- sowie Massivholzbauweise und als raumseitige Dämmung von Außenwänden. Ausgezeichnete
bauphysikalische Werte setzen neue Maßstäbe in der Wärmedämmung. DIFFUTHERM ist ein Holzfa-
serdämmelement, welches aus mehreren Plattenlagen unterschiedlicher Rohdichte hergestellt wird.

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


Holzfaserdämmplatte ÖNORM EN 13171 Gemäß ÖNORM B 6057
Bemessungswert der WF-PT, WF-W, WF-WF, WF-WV, WF-WD
Wärmeleitfähigkeit λ 0,045 W/(mK) Gemäß ÖNORM EN 13171
Rohdichte ρ ca. 180 kg/m³ T4-CS(10\Y)100-TR10,0-WS1,0
Spez. Wärmekapazität c 2.100 J/(kgK)
Diffusionswiderstand μ 5

Euroklasse ÖNORM EN 13501-1 E

Weitere Informationen finden Sie in den aktuellen Broschüren der Firma Baumit. Die
allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen für die Verwendung als WDVS und die Verar-
beitungsrichtlinien der Firma Baumit sind zu beachten!

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Produktinformationen
Vorteile:
• Ökologische Holzfaserdämmplatte für lückenlosen Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.
• Diffusionsoffen und klimaregulierend.
• Bauaufsichtlich zugelassener und güteüberwachter Qualitätsdämmstoff speziell für WDVS.
• Bestandteil des Baumit WDVS Nature.
• Europäisch technische Zulassung dieses WDVS ist beantragt.
• Generell empfehlen wir für Österreich die Verwendung der Systemkomponenten sowie die An-
wendung der Verarbeitungsrichtlinien des Baumit WDVS Nature.
• Dies gilt auch für die Freibewitterung.

Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung: und die Verarbeitungsrichtlinien der Firma Bau-
- Putzfähiges Dämmelement mit umlaufender mit sind zu beachten.
Nut und Feder-Profilierung. Die Platten sind - Sollten Gefache mit Einblasdämmstoffen
beidseitig verwendbar. ausgeblasen werden, so hat der Auftrag
- Dämmplatte für zugelassene WDVS im Holzbau der Putzschichten auf die PAVATEX-DIF-
der Firma Baumit (Zulassung ist beantragt). FUTHERM-Platte unbedingt erst nach dem
- Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf Ausblasen zu erfolgen.
Holzständerwände (Direktbeplankung oder
Verlegung auf Beplankung aus Gipsfaserplat-
ten), Holzbausysteme wie Lignotrend und Ho-
mogen80 sowie Brettstapelbauweise.
- Die Freibewitterung der Diffutherm-Holzfa-
serdämmelemente bis zur ersten Armierungs-
schicht mit Gewebe ist den Verarbeitungsricht-
linien der Firma Baumit zu entnehmen.
- Die allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen

Wärmedämmverbundsystem (WDVS) - Systemanbieter

info@baumit.com
www.baumit.com

Wopfinger Baustoffindustrie GmbH Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke Baumit Baustoffe GmbH
Wopfing 156 Wietersdorf 1 Rettenbach 143
A-2754 Waldegg A-9373 Klein St. Paul A-4820 Bad Ischl

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PAVADENTRO
Holzfaserdämmplatte für die raumseitige Dämmung von Außenwänden

Formate
40 mm Nut+Feder umlaufend 60 x 102 cm
60 mm Nut+Feder umlaufend 60 x 102 cm
80 mm Nut+Feder umlaufend 60 x 102 cm
100 mm Nut+Feder umlaufend 60 x 102 cm
Deckmaß 59 x 101 cm

Funktionsschicht
Wasserdampf
Das PAVADENTRO-Prinzip Kapillares Wasser

PAVADENTRO für die raumseitige Dämmung von Außenwänden ist eine innovative Holzfaserdämm-
platte mit einer speziell entwickelten mineralischen Funktionsschicht. Dadurch wird der Wasser-
dampftransport schon in der Dämmebene abgebremst und Feuchtespitzen werden in der Holzfaser-
platte gepuffert. Durch die nach innen gerichteten Kapillarkräfte wird bei PAVADENTRO ein Großteil
des Kondensats wieder an die Raumluft abgegeben. Deshalb wird PAVADENTRO stets mit kapillar
leitfähigen Putzen auf Lehm- oder Kalkbasis kombiniert.

Technische Daten Anwendungstypen / Deklaration


Holzfaserdämmplatte DIN EN 13171 Gemäß DIN 4108-10
DIBt- Zulassung Z-23.15-1429 DI-zk/-zg, WI-zk/-zg
Wärmeleitfähigkeit λ Gemäß DIN EN 13171
(Bemessungswert) 0,045 W/(mK) T4-CS(10\Y)70-TR5,0
Rohdichte ρ ca. 175 kg/m³
Spez. Wärmekapazität c 2.100 J/(kgK)

sd-Wert PAVADENTRO 40 mm 0,65 m


sd-Wert PAVADENTRO 60 mm 0,75 m
sd-Wert PAVADENTRO 80 mm 0,85 m
sd-Wert PAVADENTRO 100 mm 0,95 m
Baustoffklasse DIN 4102-1 B2
Euroklasse DIN EN 13501-1 E
Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien
finden Sie in den aktuellen Broschüren.

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Produktinformationen
Vorteile:
• Wirksamer, nachträglicher Wärmeschutz für Gebäude mit denkmalgeschützten oder erhaltens-
werten Fassaden.
• Verzicht auf Dampfsperren dank innovativer Funktionsschicht und Feuchtepufferung.
• Hervorragende Basis für kapillar leitfähige Lehm- und Kalkputze.
• Spürbare Verbesserung der Schalldämmung gegen Außenlärm.
• Angenehmes Raumklima auch im Sommer durch hohe Wärmespeicherfähigkeit.

Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung: - Es wird empfohlen, die Plattenfugen mit


- Putzfähige Dämmplatte mit umlaufender Nut- PAVATEX-Systemkleber zu verkleben. Auch
und Feder-Profilierung. stumpfe Anschlüsse an angrenzende bzw.
- Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf einbindende Bauteile werden vorzugsweise
Wände in Mauerwerks- und Fachwerkbauwei- mit PAVATEX-Systemkleber abgedichtet, um
se mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die eine diffusions- und luftdichte Anbindung zu
Wände müssen frei von aufsteigender Feuch- erzielen.
tigkeit sein. - Die raumseitige Putzbeschichtung erfolgt mit
- Die Verwendung ist vorzugsweise für Räume Unter- und Oberputz auf der Basis von kapillar-
im Trockenbereich vorgesehen. Der Einsatz leitfähigen Lehm- oder Kalkputzen. In den Un-
in häuslichen Feuchträumen (Dusche/Bad) ist terputz ist ein vollflächiges Armierungsgewebe
möglich, wenn nach der Nutzung für genügend einzubetten.
Lüftung gesorgt wird. Der Einsatz in Räumen
mit konstant hoher Luftfeuchte (z.B. Hallenbä-
der, gewerbliche Nassräume usw.) wird nicht
empfohlen.
- Zwischen vorhandener Wand und PAVADEN-
TRO ist stets eine Egalisations- und Kopplungs-
schicht aus Lehm- oder Kalk-Grundputzen an-
zuordnen um eine hohlraumfreie und kapillar
leitfähige Schichtenfolge zu gewährleisten.
- Die grüne Funktionsschicht innerhalb der
Dämmplatte muss stets zur Wand hin orientiert
werden. Lediglich bei PAVADENTRO 40 mm be-
findet sich die Funktionsschicht in der Mitte.
- Die mechanische Befestigung erfolgt mit mind.
6 Tellerdübeln pro m² oder mit mind. 17 Edel-
stahl-Breitrückenklammern pro m² bei klam-
merfähigen Untergründen.

43
PAVACLAY
Trockenbauplatte aus Holzfasern und Lehm

Formate
20 mm Nut+Feder umlaufend 60 x 125 cm
Deckmaß 59 x 124 cm

Für PAVACLAY werden zwei der ältesten Baustoffe - Holz und Lehm - in einem innovativen Produkti-
onsverfahren zu einer vielseitig einsetzbaren Trockenbauplatte vereint. Als Bekleidung von Wänden
und Dachschrägen auf Lattenunterkonstruktion, auf vollflächigen Untergründen (z.B. aus Massiv-
holz), oder als Beplankung von leichten Trennwänden bieten die feuchteregulierenden PAVACLAY-
Platten eine hervorragende Basis für Putzbeschichtungen auf Lehm- oder Kalkbasis.

Technische Daten Verwendbarkeitsnachweis


Bauplatte aus Holzfasern und Lehm Da PAVACLAY lediglich als nichttragende Bau-
Wärmeleitfähigkeit (Messwert) 0,083 W/(mK) platte im Innenausbau Verwendung findet, ist
eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung nicht
Rohdichte ρ ca. 600 kg/m³ erforderlich.
Spez. Wärmekapazität c 1.500 J/(kgK)
Diffusionswiderstandszahl μ 5
Biegefestigkeit 2,5 N/mm²
Druckspannung
bei 10 % Stauchung σ10 ≥ 400 kPa
Euroklasse DIN EN 13501-1 B-s1, d0

Weitere Daten und Verarbeitungsrichtlinien


finden Sie in den aktuellen Broschüren.

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Produktinformationen
Vorteile:
• Natürliches Produkt aus Lehm und Holzfasern.
• Hervorragende Basis für Putzbeschichtungen aus Lehm oder Kalk.
• Behagliches Raumklima durch diffusionsoffene und feuchteregulierende Bauweise.
• Vielseitige Anwendung bei Innen- und Außenwänden sowie Dachschrägen.
• Montage auf Latten- bzw. Metallunterkonstruktion oder vollflächig auf Massivholzwänden, Holz-
werkstoffplatten oder Gipsbauplatten.
• Einfache und schnelle Verarbeitung dank handlicher Ein-Mann-Platte mit Nut+Feder.

Der Dämmstoff für besseren Wärme-, Hitze-, Schall- und Brandschutz.

Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung: Werden nur die Plattenstöße armiert, können
- Putzfähige Bauplatte mit umlaufender Nut- und im Streiflicht Unebenheiten sichtbar werden.
Feder-Profilierung. Die Platten sind beidseitig - Der Übergang zur Decke ist mit einem Kellen-
verwendbar. schnitt auszuführen.
- Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf
Wände und Dachschrägen (keine Deckenmon-
tage), jedoch nicht in Feuchträumen.
- Montage an tragfähigen Latten- oder Metall-
profil-Unterkonstruktionen mit max. 30 cm
Achsabstand bei Querverlegung der Platten mit
mind. 20 cm Versatz.
- Verlegung auf vollflächigen Untergründen aus
Massivholz-Wandbauteilen oder Beplankungen
aus Holzwerkstoffplatten (z.B. OSB) bzw. Gips-
bauplatten (z.B. Fermacell).
- Bearbeitung (sägen, hobeln, fräsen, bohren)
mit hartmetallbestückten Werkzeugen.
- Befestigung mit handelsüblichen Schnellbau-
schrauben 3,5 x 45 mm (z.B. Rigips, Fermacell)
im Abstand von max. 20 cm.
- Alternative Befestigung mit verzinkten Stahl-
drahtklammern 40/10 mm (z.B. Haubold KG
740 CRF/HZ) im Abstand von max. 15 cm bei
Holzuntergründen.
- Putzbeschichtung mit Lehm- oder Kalkputz
gem. Verarbeitungsrichtlinien der Putzherstel-
ler.
- Vorzugsweise wird in die Putzbeschichtung ein
vollflächiges Armierungsgewebe eingebettet.

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PAVATEX DB 3,5 PAVATEX DB 28
Dampfbrems- und Luftdichtheitsbahn Dampfbrems- und Luftdichtheitsbahn

Für die Herstellung einer luftdichten, aber den- Für die Herstellung einer lufdichten Gebäude-
noch wasserdampfdurchlässigen Gebäudehülle. hülle mit begrenztem Wasserdampfdurchgang.
PAVATEX DB 3,5 wird warmseitig verlegt, wenn PAVATEX DB 28 wird warmseitig verlegt, wenn
auf der Kaltseite diffusionsoffene Baustoffe auf der Kaltseite diffusionsbremsende Baustoffe
(sd-Wert < 0,3 m) verwendet werden. (sd-Wert bis 3,0 m) verwendet werden.
Lufdichte Verklebung der Bahnen und der An- Lufdichte Verklebung der Bahnen und Anschlüs-
schlüsse mit PAVAFIX-Klebetechnik. se mit PAVAFIX-Klebetechnik

Technische Daten Technische Daten


Material 2-lagiges Natronkraftpapier Material PES-Vlies mit
mit Gitterarmierung Polyolefin-Beschichtung
Dicke 0,279 mm Dicke 0,258 mm
Diffusionswiderstand μ 12.557 Diffusionswiderstand μ 109.630
sd-Wert 3,5 m sd-Wert 28 m
Wddu 7,0 g/m2 x 24 Std. Wddu 0,87 g/m2 x 24 Std.
Flächengewicht 180 g/m2 Flächengewicht 110 g/m2
Baustoffklasse DIN 4102 B2 Baustoffklasse DIN 4102 B2

Lieferform Lieferform
Rollenbreite 1,35 m Rollenbreite 1,35 m
Rollenlänge 50,00 m Rollenlänge 50,00 m
Rollenfläche 67,50 m2 Rollenfläche 67,50 m2

46
Produktinformationen
PAVATEX DSB 2 PAVATEX LDB 0.02
Luftdichte Dachschalungsbahn Diffusionsoffene Luftdichtbahn für die
Altbausanierug

Als luftdichte und diffusionsoffene Vordeckung Die PAVATEX LDB 0.02 eignet sich besonders für
mit bis zu 4 Wochen Witterungsbeständigkeit. die Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib
PAVATEX DSB 2 wird vor Montage der Auf- der vorhandenen Zwischensparrendämmung. Es
sparrendämmung (z.B. PAVATEX-Aufsparren- muss eine Überdeckung mit einer mindestens
dämmsystem) auf der Holzschalung verlegt. 35 mm dicken ISOLAIR Holzfaserdämmplatte
Dämmschichtabdeckung kaltseitig sd < 0,2 m. erfolgen. Die Luftdichtung wird mit der neuen
Luftdichte Verklebung der Bahnen und der An- PAVATEX LDB 0.02 direkt auf der Sparrenoberseite
schlüsse mit PAVAFIX-Klebetechnik. hergestellt. Die Anschlüsse an bestehende Bauteile
erfolgt gem. den Details zum Einbau der Luftdicht-
bahn von außen. Das Komplettsystem ist bei me-
chanischer Sicherung eine Woche frei bewitterbar.
Technische Daten Technische Daten
Material Polypropylen-Vlies mit Material Polypropylen-Vlies mit
Polyolefin-Beschichtung (blau) Polyolefin-Beschichtung (grün)
Dicke 0,35 mm Dicke 0,72 mm
Diffusionswiderstand μ ca. 5.714 Diffusionswiderstand μ 28
sd-Wert ca. 2 m sd-Wert 0,02 m
ca. 12 g/m2 x 24 Std. Wddu 1034 g/m x 24 Std.
2
Wddu
Wasserdichtigkeit > 200 cmWS Wasserdichtigkeit > 400 cmWS
Temperaturbeständigkeit - 40 °C bis + 115 °C
Flächengewicht 110 g/m2 Flächengewicht 180 g/m2
Baustoffklasse DIN 4102 B2 Baustoffklasse DIN 4102 B2

Lieferform Lieferform
Rollenbreite 1,50 m Rollenbreite 1,50 m
Rollenlänge 50,00 m Rollenlänge 50,00 m
Rollenfläche 75,00 m2 Rollenfläche 75,00 m2

47
PAVAFIX 60 PAVAFIX RS 6
Universelles einseitiges Klebeband Selbstklebende Butyl-Rundschnur

Für schnelles und dauerhaftes Abkleben von Für die plastisch bleibende Luft-, Staub- und
Luft- und Winddichtungsbahnen, Dampfbrem- Wasserabdichtung von sog. Kompressionsver-
sen und -sperren aus Papier oder Folie. bindungen im Bauwesen. Hierzu zählen z.B.
PAVAFIX 60 wird außerdem für die luftdichte Abdichtungen zwischen Holzschwellen und Bo-
Fugenabklebung konstruktiver Holzwerkstoff- denplatte, zwischen Fußpfetten und Mauerwerk
platten und die Herstellung von Anschlussdetails usw. PAVAFIX RS 6 eignet sich in Verbindung
bei Bauelementen u.ä. eingesetzt. Sehr hohe mit Anpressleisten auch als Anschlussdichtung
Klebekraft und hervorragende UV-, Alterungs- von Bahnen auf allen Untergründen.
und Wasserbeständigkeit.

Technische Daten Technische Daten


Material Reinacrylatkleber ohne Lösemittel Material Selbstklebende Rundschnur
auf Spezialkunststoffträger aus Butylkautschuk
Dicke 0,3 mm Temperaturbeständigkeit - 40 °C bis + 130 °C
Verarbeitungstemperatur + 5 °C bis + 30 °C
Temperaturbeständigkeit - 40 °C bis + 90 °C
Verarbeitungstemperatur ab -5 °C

Lieferform Lieferform
Breiten 60 mm Durchmesser 6 mm
Länge 25 m Länge 7 m

Hinweis: PAVAFIX-Klebebänder entwickeln


ihre volle Klebkraft etwa eine Stunde nach der
Verarbeitung.

48
Produktinformationen
PAVATEX-Systemkleber
im Aluschlauch mit ca. 660 Gramm

Wasserundurchlässiges Verkleben der Plattenstö- Verbrauchsrichtwerte:


ße mit dem innovativen Systemkleber. ISOLAIR L 18
(Nur bei erhöhten Anforderungen für verklebte Format 77 x 250 cm
Unterdeckungen gem. Zeile 2.1 ZVDH-Merkblatt 14 Gramm pro m / 24 Gramm pro m²
“Unterdächer, Unterdeckungen und Unterspan-
ISOLAIR L 22
nungen”)
Format 77 x 250 cm
15 Gramm pro m / 26 Gramm pro m²
ISOLAIR L 35
2. Format 77 x 250 cm
19 Gramm pro m / 33 Gramm pro m²
1.

ISOLAIR L 52
Format 77 x 250 cm
15 Gramm pro m / 26 Gramm pro m²
ISOLAIR L 60
Format 77 x 250 cm
Verarbeitungsrichtlinien: 18 Gramm pro m / 31 Gramm pro m²

Systemkleber mit einer großen Hand- oder PAVATHERM-PLUS+ 60


Druckluftspritze gemäß obenstehender Abbil- Format 78 x 118 cm
dung auf die Feder-Oberseite auftragen, bei 14 Gramm pro m / 30 Gramm pro m²
Format 78 x 158 cm
Doppelfeder nur auf die obere Feder. Die Feder
14 Gramm pro m / 27 Gramm pro m²
muss staubfrei, trocken und unbeschädigt sein.
PAVATHERM-PLUS+ 80
Die nächste ISOLAIR-Platte wie dargestellt anset- Format 78 x 118 cm
zen und fest anpressen. Etwas Kleberüberschuss 14 Gramm pro m / 30 Gramm pro m²
muss anschließend aus der Fuge herausquellen. Format 78 x 158 cm
Verarbeitungstemperatur von + 5 °C bis + 30 °C 14 Gramm pro m / 27 Gramm pro m²
beachten. PAVATHERM-PLUS+ 100
Die Platten mit Breitkopfnägeln oder Klammern Format 78 x 118 cm
14 Gramm pro m / 30 Gramm pro m²
im Bereich des unteren Plattenrandes an den
Format 78 x 158 cm
Sparren befestigen. 14 Gramm pro m / 27 Gramm pro m²
Bei Trauflängen über 15 m sind Dehnungsfugen PAVATHERM-PLUS+ 120
anzuordnen, indem nach Verlegen der gesamten Format 78 x 118 cm
Fläche über einem Sparren ein Trennschnitt von 14 Gramm pro m / 30 Gramm pro m²
ca. 5 mm Breite ausgeführt wird. Anschließend Format 78 x 158 cm
Fuge mit PAVATAPE-Klebeband abdichten. 14 Gramm pro m / 27 Gramm pro m²
Hinweise zur Arbeitssicherheit:
Unterdeckungen aus PAVATEX-Holzfaserdämmplatten zeichnen sich durch eine stumpfe, nicht re-
flektierende Oberfläche aus. Bei einer Verlegung direkt auf den Sparren gelten sie jedoch im freien
Sparrenfeld als “nicht begehbare Bauteile” im Sinne des § 11 der Unfallverhütungsvorschriften
“Bauarbeiten”.

49
Abklebung mit PAVATAPE-Selbstklebeband
• mit Pavatex-Haftgrund bzw. Primer für PAVATAPE / PAVAFIX

PAVATAPE
Butylkautschukband mit Alukaschierung, 7,5 oder 15 cm breit.
- Rollen liegend und staubgeschützt lagern.
- Verklebung nur auf trockenen, sauberen, staub- und fettfreien ISOLAIR L Platten bzw. PAVATHERM-
PLUS+ Dämmelementen oder anderen Kontaktflächen, z.B. Mauerwerk, Beton, Blech.
- Verklebung von PAVATAPE immer kurz nach der Plattenverlegung und grundsätzlich vor der Mon-
tage der Konterlatten.
- Bei Verklebung auf Holzfaserplatten und anderen porösen Kontaktflächen (Mauerwerk, etc.) erfolgt
grundsätzlich ein Voranstrich mit PAVATEX-Haftgrund (lösemittelfrei). In der Breite des Bandes auf-
tragen.
- Bei kalter Witterung kann alternativ der Primer für PAVATAPE / PAVAFIX verwendet werden (löse-
mittelhaltig = verkürzte Ablüftzeit).
- Verarbeitungstemperatur von mind. + 5 °C beachten.
- PAVATEX-Haftgrund und -Primer vor Gebrauch gut schütteln und auf die Holzfaserplatten und
andere poröse Kontaktflächen auftragen.
- Verbrauch ca. 60 ml pro m PAVATAPE 15 cm, ca. 30 ml pro PAVATAPE 7,5 cm.
- Richtwerte der Ablüftezeit des Haftgrundes: Bei + 20 °C ca. 30 min / Bei + 5 °C ca. 60 min.
- Durch moderate Wärmezufuhr, z. B. mit einem Heißuftföhn, kann die Ablüftzeit verkürzt werden.
Die Umgebungstemperatur während der Verarbeitung sollte +5° nicht unterschreiten.
- Richtwerte der Ablüftezeit des Primers: Bei + 20 °C ca. 15 min / Bei + 5 °C ca. 15 min.

Verarbeitung der Klebebänder (Schematische Darstellung)

Fläche säubern. Alle Unter- Band abrollen, Trennpapier


gründe müssen trocken und entfernen und kontinuier-
staubfrei sein. lich von Hand anpressen.
Dabei Band strecken um Fal-
tenbildung zu vermeiden.
1 3

PAVATEX-Haftgrund oder Mit einem Anpressroller (als


Primer mit Pinsel oder Rolle Zubehör erhältlich) stark an-
nur im Bereich der Kon- pressen.
taktflächen auf die Platten
2 auftragen. 4
Ablüftzeiten beachten.

50
Produktinformationen
Abklebung mit PAVATAPE-Selbstklebeband
• mit PAVATAPE WETFIX

PAVATAPE WETFIX
1 Komponenten-Klebstoff mit sehr kurzen Presszeiten für die Abklebung von PAVATAPE-Selbstkle-
beband auf nasser Oberfläche.

Zum wasser- und wetterfesten Verkleben von PAVATAPE auf offenporiger Oberfläche. Speziell
geeignet auf feuchten/nassen PAVATEX Unterdeckplatten, Holz, Mauerwerk, Beton sowie nicht
brennbaren Bauplatten.

- Zum Abdichten der stumpfen Plattenstöße von ISOLAIR L Platten und PAVATHERM-PLUS+ Dämm-
elementen immer PAVATAPE 150 mm einsetzen.
- Für Anschlüsse und Durchdringungen ebenfalls PAVATAPE 150 mm verwenden.
- Der Abklebevorgang muss vor dem Anschlagen der Konterlatten erfolgen.

Hinweise
Vergewissern Sie sich vor der Anwendung über den Inhalt des Verarbeitungs- und Sicherheitsdaten-
blattes. Aus Kartusche zu 310 ml (ca. 440g) auftragen.

Verbrauch PAVATAPE WETFIX


PAVATAPE 150 mm (4 Klebstoffraupen)
ca. 60 g/m
Verarbeitungstemperatur: Mind. + 5°C

Nasse Kontaktflächen PAVATAPE WETFIX-Klebstoff


müssen staub- und fettfrei auf PAVATAPE auftragen.
sein. Klebstoffraupen vorzugs-
weise mit Mehrfachdüse
aufbringen. Randabstand 10
1 3
mm, Zwischenabstand 20
mm. Bei 150 mm PAVATAPE
2 Klebstoffraupen je Seite.

PAVATAPE auf ca. 1m Länge Mit Anpressrolle PAVATAPE


zuschneiden. Trennpapier aufrollen. Darauf achten,
zunächst einseitig entfernen. dass sich der Klebstoff voll-
flächig zwischen PAVATAPE
2 4 und Untergrund verteilt. Kle-
bebreite mindestens 40 mm.
Restliches Trennpapier entfernen. Auf zweiter
Seite des Klebebandes Klebstoff wie oben be-
schrieben aufbringen und verkleben.

51
Abkleben von Anschlüssen und Durchdringungen

Anschlussdetails
(Schematische Dartstellung)
Gaubenkehlen sowie Über-
gänge bei Dachneigungs-
wechsel (bei Kehlen siehe
Regeldetails in der Dachbro-
schüre).

Firste und Grate (wenn bis


zum First gedämmt).

Anschlussabklebung an Ka-
4
minen und aufgehendem
Mauerwerk in der Reihen-
15 cm

3
5
folge 1-2-3-4-5 (Mindestan-
schlusshöhe gem. ZVDH-Re-
1

gelwerk beachten).
4 Dachfenster und Lichtbänder
(siehe auch gesonderte Ein-
bauanleitungen für VELUX-
und ROTO-Dachfenster).
1 3
2

Abklebung von Rohrdurch-


führungen in der Reihenfol-
2
ge 1-2-3 (Mindestanschluss-
höhe gem. ZVDH-Regelwerk
15 cm

1 beachten).

52
Produktinformationen
PAVAFIX-Anwendungen
im Überblick ...

ER
6
EB
60

RS

KL
FIX

FIX

EM
VA

VA

ST
PA

PA

SY
Überlappungen verkleben

PAVATEX DB 3,5
& &
PAVATEX DB 28
& &
PAVATEX DSB 2
& &
PAVATEX LDB 0.02
& &
PE-Folien, weichmacherfrei
& &
Aluminiumfolien
& &
Rieselschutzpapiere
& &
Anschlüsse / Fugen verkleben

Holzwerkstoffplatten
& & &
Holz, roh
&* &* &
Holz, gehobelt
& & &
Mauerwerk
&* &
Beton, rauh
&* &
Sichtbeton
& &* &
Mörtel und Putze
&* &
Metalle
& & &
PVC-Bauelemente
& & &
Bitumen
&*
Durchdringungen verkleben

Kunststoff-Rohre
&
Stahl-Rohre, ohne Rost
&
Holz-Sparren, -Pfetter, -Balken
&
Schornsteine
& * mit Primer für
(Im Zweifelsfall sind eigene Klebeversuche durchzuführen) PAVATAPE / PAVAFIX

53
Produktinformationen

Sanierung

Neubau

Kleine und große Hilfen

Monatskalender

54
Unter kleine und große Hilfen finden Sie
Allgemeine Verarbeitungshinweise zur Unterdeckung 320
Hinweise zur Konterlattenbefestigung 324
Anschluß Dachfenster 330
Befestigungstechnik bei vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden 332
Nutzlastbereiche für Bodenkonstruktionen 334

EnEV 2009 - was ändert sich gegenüber der EnEV 2007 56


Anforderungen an die U-Werte in der Altbausanierung 58

Sanierung
1. Dach - Sanierung
Hinweise und Erläuterungen zur Nutzung der folgenden Konstruktionsseiten 60
Sanierung von außen
- mit Zwischensparrendämmung + Unterdeckung/ Dämmelement 62
- mit Aufdoppelung der Sparren 94
- mit Aufsparrendämmung 110
Sanierung von innen
- mit Zwischen- und Untersparrendämmung 112
- mit Untersparrendämmung 114

2. Wand - Sanierung
Hinweise und Erläuterungen zur Nutzung der folgenden Konstruktionsseiten 116
Sanierung von außen
- im Massivbau 118
- im typischen Fertighausbau 156
- im Fachwerkbau 160
Sanierung von innen 164

3. Boden - Sanierung
Hinweise und Erläuterungen zur Nutzung der folgenden Konstruktionsseiten 190
Sanierung Kellerdecke 192
Sanierung Bodenplatten 210
Sanierung Geschossdecken 215

4. Decke - Sanierung
Hinweise und Erläuterungen zur Nutzung der folgenden Konstruktionsseiten 220
Sanierung oberhalb Geschossdecke 222
Sanierung im Deckenhohlraum 234

55
Energiesparverordnung (EnEV) 2009
Was ändert sich gegenüber der EnEV 2007? (Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))

Überblick über die wesentlichen Änderungen


- Verschärfung der primärenergetischen Anforderungen (Gesamtenergieeffizienz) bei Neubau und
Sanierung um ca. 30 %.
- Verschärfung der energetischen Anforderungen an Außenbauteile im Falle wesentlicher
Änderungen im Gebäudebestand um ca. 15 %.
- Einführung des Referenzgebäudeverfahrens für Wohngebäude. Der maximal zulässige
Primärenergiekennwert wird für das Gebäude individuell anhand eines Referenzgebäudes mit
gleicher Geometrie, Ausrichtung und Nutzfläche unter der Annahme standardisierter Bauteile und
Anlagentechnik ermittelt. Der bisherige Nachweis in Abhängigkeit vom A/Ve-Verhältnis entfällt.
- Einführung eines neuen Bilanzierungsverfahrens (DIN V 18599) für Wohngebäude, das alternativ
zum bestehenden Verfahren (nach DIN V 4108-6 und DIN V 4701-10) für die Bilanzierung
herangezogen werden kann. Das zu berechnende Gebäude und das Referenzgebäude müssen
nach dem gleichen Verfahren berechnet werden.
- Der einzuhaltende Höchstwert des spezifischen Transmissionswärmeverlustes H’T wird bei
Wohngebäuden nicht mehr in Abhängigkeit des A/Ve-Verhältnisses ermittelt, sondern bezieht
sich auf die Einbindung des Gebäudes und teilweise auf die Größe. Kleine freistehende
Einfamilienhäuser haben demnach einen niedrigeren H’T einzuhalten als andere Wohngebäude.
- Die primärenergetische Bewertung von Strom bei der Berechnung der energetischen Qualität von
Gebäuden wird gegenüber der EnEV 2007 von 2,7 auf den Faktor 2,6 verringert.
- Regelungen zur stufenweise Außerbetriebnahme von Nachtstromspeicherheizungen.
- Überprüfung der Einhaltung von Nachrüstverpflichtungen und anlagentechnischen Bestimmungen
der EnEV durch Bezirksschornsteinfegermeister.
- Anpassung der Qualifikationsanforderungen an Aussteller von Energieausweisen.
- Stärkung des Vollzugs der EnEV durch die Einführung privater Nachweispflichten
(Fachunternehmererklärungen) und die Erweiterung der Ordnungswidrigkeiten.

Änderung, Erweiterung und Ausbau von Wohngebäuden (§ 9)


Bei der Änderung, Erweiterung und Ausbau bestehender Wohngebäude kann der Nachweis
der Einhaltung der EnEV wahlweise entweder für einzelne Bauteile oder das gesamte Gebäude
durchgeführt werden:
- Nachweis für einzelne Bauteile: Das geänderte Bauteil darf, wie bereits in der EnEV 2007 definiert,
festgelegt U-Werte nicht überschreiten (Anlage 3). Das Anforderungsniveau der U-Werte wurde
je nach Bauteil in unterschiedlicher Höhe verschärft (z.B. für Außenwände von 0,35 bzw. 0,45
W/(m²K) auf 0,24 W/(m²K) ).
- Nachweis für das gesamte Gebäude: Alternativ zum Bauteilverfahren kann wie bisher der Nachweis
über die Einhaltung des Jahres-Primärenergiebedarfs für das gesamte Gebäude geführt werden.

56
Dabei darf der Jahresprimärenergiebedarf des geänderten Wohngebäudes den eines gleichartigen
Neubaus um nicht mehr als 40 % überschreiten (Berechnung nach Referenzgebäudeverfahren).
Ebenso darf der spez. Transmissionswärmeverlust H’T den Maximalwert für Neubauten um nicht
mehr als 40 % überschreiten (Tabellenwert).
- Die Definition der Bagatellgrenze für Nachweise wurde verändert und vereinfacht. Nach der EnEV
2007 mussten keine Anforderungen erfüllt werden, wenn weniger als 20 % einer Bauteilfläche
gleicher Orientierung geändert wurde. Zukünftig müssen keine Anforderungen erfüllt werden,
wenn weniger als 10 % einer Bauteilfläche des gesamten Gebäudes, d.h. ohne Berücksichtigung

Sanierung
der Orientierung, geändert werden. Die Anforderungen der EnEV an die einzuhaltenden U-
Werte beziehen sich dabei wie bisher auch auf die Bauteilfläche, die verändert wird (nicht auf die
Gesamtfläche).
- Beim Ausbau von Dachraum und bisher nicht beheizten oder gekühlten Räumen ermöglichte die
EnEV 2007 den Nachweis über die Unterschreitung des spez. Transmissionswärmeverlustes der
Gebäudehülle (so genannte 76 %-Regel), diese Möglichkeit entfällt nun.

Austausch- und Nachrüstverpflichtungen (§ 10)


Die Pflicht zur Dämmung der obersten Geschossdecke wurde verschärft und ausgeweitet: Der
erforderliche U-Wert für nicht begehbare aber zugängliche oberste Geschossdecken beträgt nun
0,24 W/(m²K). Bis 31.12.2011 müssen auch die begehbaren Dachgeschossdecken gedämmt
werden und der U-Wert der Geschossdecken von 0,24 W/(m²K) ist ebenfalls einzuhalten. Alternativ
kann stattdessen das darüber liegende Dach gedämmt werden.
Ausnahmen: Eine Dämmung der obersten Geschossdecke muss nicht durchgeführt werden,
wenn diese unwirtschaftlich wäre. Bei selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern gelten die
Anforderungen nur dann, wenn es seit dem 01.02.2002 einen Eigentümerwechsel gab.
Einzuhaltende U-Werte der EnEV 2009 im Vergleich zur EnEV 2007
bei erstmaligem Einbau, Ersatz, Erneuerung
1,80
1,70
1,60
1,30
1,40
U-Werte in W/(m2K)

1,20
1,00 EnEV 2009
0,80
0,60 EnEV 2007
0,50
0,40 0,35
0,20 0,24 0,24 0,30 0,20
0,25 0,30 0,24 0,30
0,00
Außenwände Fenster Steildächer Flachdächer Kellerdecke* Oberste
* Beim Einbau von Dämmschichten Geschossdecke

57
Anforderungen an die U-Werte in der Altbausanierung

Wie viel Wärme (die sog. Transmissionswärmeverluste) ein Wohnhaus über seine Gebäudehülle,
das ist die Summe aller Bauteile, die an die Außenluft grenzen, verliert, hängt von der Ausrichtung
und der Geometrie des Gebäudes sowie im wesentlichen von den Wärmedämmeigenschaften der
einzelnen Bauteile ab.
Mindestens ebenso wichtig ist eine Reduzierung der Lüftungswärmeverluste und ein angepasstes
Nutzerverhalten in den energetisch sanierten Wohnbereichen, denn je geringer der noch verblei-
bende Energiebedarf ist, um so mehr machen sich Lüftungswärmeverluste und ein nicht angepass-
tes Nutzerverhalten bemerkbar.

In der nachfolgenden Tabelle sind für die verschiedenen Bauteile, die nach den gesetzlichen
Vorgaben der EnEV bzw. nach den Förderbedingungen der KfW zu erfüllenden Anforde-
rungen an die U-Werte der Gebäudehülle im Falle einer Sanierung zusammengestellt.

Zum einen lassen sich aus den Vorgaben der EnEV erforderliche Dämmstärken erf d,Dä errechnen,
zum anderen sind für die von der KfW vorgegebenen zusätzlich einzubauenden Dämmstärken zu-
gehörige U-Werte für das dadurch entstehende sanierte Bauteil angegeben.
Es wird ersichtlich, das die Anforderungen der KfW in den meisten Bereichen noch über den gestei-
gerten Anforderungen der neuen EnEV 2009 liegen.

Gebäude-
Altbausanierung
bestand
KfW
EnEV 2009 (Einzelmaßnahmen bzw. freie
Konstruktions- (Anl. 3, Tab. 1) Einzelmaßnahmenkombinationen im
beispiel aus Programm Energieeffizient Sanieren)
dem PAVATEX-
λ = 0,04 λ = 0,045 λ = 0,04 λ = 0,045
BauHandbuch
[W/(mK)] [W/(mK)] [W/(mK)] [W/(mK)]
2010
Uvorh Usan erf d, Dä erf d, Dä erf d, Dä ** erf d, Dä ** Usan
[W/(m²K)] [W/(m²K)] [m] [m] [m] [m] [W/(m²K)]
Außenwand
1,603 0.24 0.15 0.16 0.17 0.19 0,21
2.1.1.1.MZ-DI
Oberste
Geschossdecke 1,032 0.24 0.13 0.15 0.20 0.23 0,17
4.1.1.1
Dachschräge
1,656 0.24 0,16 * 0,18 * 0.20 0.23 0,20 *
1.1.1.1.DK-I
Kellerdecke,
Warmseite 1,225 0.30 0.10 0.12 0.14 0.16 0,23
3.1.3.1
Fenster 1.30 1,10
Haustüren 2,90 1,70

* zusätzlich Berücksichtigung eines Gefachanteils von ca. 90 % ** Hiermit ist nur die zusätzliche Dämmung gemeint

58
Sanierung
Hinweise zu den Konstruktionsblättern für die Sanierung
Da im Gebäudebestand die Anzahl möglicher Sanierungsvarianten nahezu unerschöpflich
ist, wird sich in den folgenden Darstellungen auf eine Auswahl gängiger Konstruktionen
beschränkt, die den gesetzlichen Mindestanforderungen genügen. Eine Unterschreitung
dieser Anforderungen ist prinzipiell möglich, liegt aber in der Verantwortung des Bau-
herren.
Bei der Berechnung der Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) für den sanierten Zu-
stand wurden für den erstmaligen Einbau, den Ersatz oder die Erneuerung der jeweiligen
Bauteile die nachfolgend aufgeführten einzuhaltenden Grenzwerte Umax gemäß der Ener-
gieeinsparverordnung (EnEV) 2009 zu Grunde gelegt:

Dach - Sanierung von außen bzw. innen Umax = 0,24 W/(m²K)


Wand - Sanierung von außen Umax = 0,24 W/(m²K)
Wand - Sanierung von innen Umax = 0,35 W/(m²K)
Kellerdecke / Bodenplatte - Sanierung von innen Umax = 0,30 W/(m²K)
Oberste Geschossdecke, Sanierung von oben Umax = 0,24 W/(m²K)

Bei der Sanierung von Geschossdecken gelten bezüglich des Trittschallschutz die Anfor-
derungen / Empfehlungen an den Schallschutz gem. DIN 4109.

59
1. Dach-Sanierung
HINWEISE UND ERLÄUTERUNGEN ZUR NUTZUNG DER KONSTRUKTIONSBLÄTTER

Aus den zahllosen in der Praxis anzutreffenden Auf der Basis der Altbaukonstruktion wird
Altbaukonstruktionen wurden beispielhafte ein PAVATEX-Sanierungsvorschlag dargestellt.
Dachaufbauten ausgewählt, die entweder im Dabei sind alle neuen Bauteile bzw. Baustoffe
Zuge einer Neu- bzw. Umdeckung von außen, durch Kursivschrift gekennzeichnet. PAVATEX-
oder aber von innen saniert werden. Die dar- Produkte sind im Text und in der Zeichnung
gestellte Dacheindeckung wurde nur als Bei- grün hinterlegt. Kleine Details wie Befesti-
spiel gewählt. gungsmittel sind nicht dargestellt.

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung Lattung / Konterlattung
ggf. Unterspannbahn, Vordeckung o.ä 35 mm ISOLAIR L - Unterdeckplatte
160 mm Sparren / schwach belüft. Luftschicht ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
25 mm Holzwolleleichtbauplatte 160 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
15 mm Gipsputz Zwischensparrendämmung
25 mm Holzwolleleichtbauplatte
15 mm Gipsputz

mittlerer U-Wert = 1,656 W/(m2K) mittlerer U-Wert = 0,223 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 3,4 Std. Phasenverschiebung = 12,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,72 (72%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)

Für die Altbaukonstruktionen wurden auf Für das sanierte Bauteil wurden die neben-
der Grundlage von zum Teil historischen Bau- stehenden bauphysikalischen Angaben neu
stoffdaten die vorh. U-Werte bzw. mittleren berechnet, wodurch die erheblichen Ver-
U-Werte (incl. Sparren) sowie Anhaltswerte besserungen beim Wärme- und Hitzeschutz
für den vorh. sommerlichen Hitzeschutz be- deutlich werden. Außerdem wird der U-Wert
rechnet. Bei konkreten Bauvorhaben können hinsichtlich der Einhaltung des Umax-Wertes
Prüfungen der tatsächlichen Baustoffdaten gemäß EnEV bewertet, z.B. (< Umax) entspricht
erforderlich sein. der EnEV.

60
In tabellarischer Form werden für die versch. Kombinationen aus Dämmstoffen und Unter-
deckplatten die wichtigsten bauphysikalischen Werte wie U-Wert, Phasenverschiebung φ und
Temperaturamplitudenverhältnis TAV (auch in %) angegeben. Hervorgehoben ist jeweils die in
nebenstehender Zeichnung gezeigte Variante.

bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
160 35 0,223 12,1 0,04/4

Sanierung
140 52 0,225 12,7 0,04/4

Wärmeschutz In den Sanierungsvorschlägen wurden die Dämmschichten so bemessen, dass


die Anforderungen der EnEV an die maximalen Bauteil-U-Werte eingehalten werden. Zahlreiche
Varianten weisen auch einen höheren, vorausschauenden Wärmeschutz aus. Weitere Differenzie-
rungen der Dämmschichtdicken sind objektbezogen möglich, wenn vor allem die Sparrenhöhen dies
zulassen. Bei zusammengesetzten Bauteilen, also Zwischensparrendämmungen und kombinierten
Zwischen- und Untersparrendämmungen, sind jeweils die für den Wärmeschutznachweis relevanten
mittleren U-Werte angegeben, die den Sparrenanteil beinhalten.
Tauwasserschutz Für alle dargestellten Dachbauteile wurde der diffusionsbedingte Tauwasser-
schutz rechnerisch nachgewiesen. Die Diffusionsberechnung erfolgte nach DIN 4108-3 sowie Teil 4,
wobei eine funktionsfähige Belüftung der jeweiligen Dacheindeckung vorausgesetzt wird. Ebenso
vorausgesetzt wird eine DIN 4108-7 entsprechende Luftdichtheit der Bauteile sowie ihrer Anschlüsse
und Durchdringungen.
Sommerlicher Hitzeschutz Die angegebenen Phasenverschiebungen in Stunden sowie die
Temperaturamplitudenverhältnisse (TAV) bieten die Möglichkeit, den sommerlichen Hitzeschutz der
verschiedenen Dachbauteile zu beurteilen und, je nach verwendetem Dämmstoff, auch zu verglei-
chen. Mit zunehmender Dauer der Phasenverschiebung verzögert sich einerseits die Aufheizung der
Innenräume im Sommer. Andererseits werden die Temperaturschwankungen durch das Außenklima
um so stärker gedämpft, je kleiner das TAV ist.
Brandschutz Die Feuerwiderstandsklassen der Bauteile wurden aufgrund der zahllosen Variati-
onsmöglichkeiten nicht bewertet. Eine Beurteilung kann im konkreten Einzelfall jedoch ggf. über
die klassifizierten Bauteile in DIN 4102-4 erfolgen. Außerdem können Feuerwiderstandsklassen bis
F 90-B bei Zwischensparrendämmungen erzielt werden, wenn brandschutztechnisch eigenständige
Innenverkleidungen, z.B. aus bis zu drei Lagen FERMACELL, zum Einsatz kommen. Als Nachweis
hierfür gelten die ABP des entsprechenden Herstellers. Aufsparrendämmungen mit mind. 120 mm
PAVATHERM und mind. 18 mm ISOLAIR entsprechen der Feuerwiderstandsklasse F 30-B, wenn auch
der Sparren für diese Brandbeanspruchung dimensioniert ist.
Luftschalldämmung Die Schalldämmung (R´w,B ) der sanierten Konstruktionen kann verbind-
lich nur durch eine Prüfung am ausgeführten Objekt bestimmt werden.
Standsicherheit Die Standsicherheit (Tragfähigkeit) der vorhandenen Konstruktion ist vor der
Sanierung zu prüfen.

61
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.1.1.PF-I Zwischensparrendämmung + Unterdeckung

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung Lattung / Konterlattung
ggf. Unterspannbahn, Vordeckung o.ä 35 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 mm Sparren / schwach belüft. Luftschicht ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
25 mm Holzwolleleichtbauplatte 160 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
15 mm Gipsputz Zwischensparrendämmung
25 mm Holzwolleleichtbauplatte
15 mm Gipsputz

mittlerer U-Wert = 1,656 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,223 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 3,4 Std. Phasenverschiebung = 12,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,72 (72%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches. **
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Verlegung der ISOLAIR L 35 Unterdeckplatten bis zu einem Sparrenachsabstand von max. 100 cm
(max. 110 cm bei ISOLAIR L 52 und L 60) bzw. von max. 115 cm (max. 124 cm bei ISOLAIR L 52
und L 60) bei Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln oder Klammern gemäß
PAVATEX-Tabelle “Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus ISOLAIR L 35 / L 52 / L 60”.
** Siehe Hinweis auf Seite 73.

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten/ PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

62
***
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
160 35 0,223 12,1 0.04/4
140 52 0,225 12,7 0,04/4
160 52 0,206 13,5 0,03/3
120 60 0,238 12,6 0,04/4

Sanierung
140 60 0,217 13,4 0,03/3
160 60 0,199 14,2 0,03/3

flexibler Faser-
ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
140 35 0,231 8,9 0,06/6
160 35 0,210 9,1 0,05/5
120 52 0,235 10,1 0,05/5
140 52 0,213 10,3 0,05/5
160 52 0,195 10,6 0,04/4
120 60 0,226 10,8 0,05/5
140 60 0,206 11,0 0,04/4
160 60 0,189 11,3 0,03/3
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
*** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Abkürzungen:
PF-I PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - ISOLAIR L
PF-PP PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - PAVATHERM-PLUS+

63
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.1.1.PF-PP Zwischensparrendämmung + Dämmelement

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung Lattung / Konterlattung
ggf. Unterspannbahn, Vordeckung o.ä 60 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
120 mm Sparren / schwach belüft. Luftschicht ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
25 mm Holzwolleleichtbauplatte 120 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
15 mm Gipsputz Zwischensparrendämmung 1)
25 mm Holzwolleleichtbauplatte
15 mm Gipsputz

mittlerer U-Wert = 1,656 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,230 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 3,4 Std. Phasenverschiebung = 12,2 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,72 (72%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches. **
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente bis zu einem Sparrenachsabstand von max.
79 cm, auch bei Fugenverklebung mit Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln gemäß PAVATEX-Tabel-
le “Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus PAVATHERM-PLUS+ 60” bzw. mit zugel-
assenen Sparrenschrauben, z.B. mit BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube,
WÜRTH Assy Isotop/Assy 3.0, für PAVATHERM-PLUS+ 80 / 100 / 120.
** Siehe Hinweis auf Seite 73.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

64
***
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
120 60 0,230 12,2 0,04/4
140 60 0,211 13,0 0,03/3
160 60 0,194 13,8 0,03/3
120 80 0,209 13,7 0,03/3

Sanierung
140 80 0,192 14,4 0,02/2
160 80 0,178 15,2 0,02/2
120 100 0,191 15,0 0,02/2
140 100 0,177 15,8 0,02/2
160 100 0,165 16,6 0,01/1
120 120 0,175 16,4 0,01/1
140 120 0,164 17,1 0,01/1
160 120 0,153 17,9 0,01/1

flexibler Faser-
PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035 1)
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
120 60 0,220 10,3 0,05/5
140 60 0,200 10,6 0,04/4
160 60 0,184 10,9 0,04/4
120 80 0,200 11,8 0,03/3
140 80 0,183 12,1 0,03/3
160 80 0,169 12,4 0,03/3
120 100 0,183 13,2 0,02/2
140 100 0,169 13,5 0,02/2
160 100 0,157 13,8 0,02/2
120 120 0,169 14,6 0,02/2
140 120 0,157 14,9 0,01/1
160 120 0,147 15,2 0,01/1
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
*** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

1)
Rw,P = 57 dB mit PAVATHERM-PLUS+ 80 mm, 140 mm Mineralwolle zwischen den Sparren, Lattung, Holzwolleleichtbauplatte und
Gipsputz gem. ita-Prüfbericht.

65
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.1.2.PF-I Zwischensparrendämmung + Unterdeckung

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung /Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 35 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 mm Sparren / schwach belüft. Luftschicht ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
24 mm Lattung / schwach belüft. Luftschicht 160 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
125 mm Gipskartonbauplatte Zwischensparrendämmung 1)
24 mm Lattung / Luftschicht, ruhend
125 mm Gipskartonbauplatte

mittlerer U-Wert = 2,63 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = = 0,231 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 0,6 Std. Phasenverschiebung = 10,5 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,99 (99%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,11 (11%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches. **
- Gipskartondecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Verlegung der ISOLAIR L 35-Unterdeckplatten bis zu einem Sparrenachsabstand von max. 100 cm
(max. 110 cm bei ISOLAIR L 52 und L 60) bzw. von max. 115 cm (max. 124 cm bei ISOLAIR L 52
und L 60) bei Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln oder Klammern gemäß
PAVATEX-Tabelle “Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus ISOLAIR L 35 / L 52 / L 60”.

** Siehe Hinweis auf Seite73.

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L-Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

66
***
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
160 35 0,231 10,5 0,11/11
140 52 0,233 11,2 0,11/11
160 52 0,213 12,0 0,09/9
140 60 0,224 11,9 0,09/9

Sanierung
160 60 0,206 12,6 0,07/7

flexibler Faser-
ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035 1)
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
140 35 0,240 7,5 0,20/20
160 35 0,217 7,8 0,18/18
140 52 0,221 9,0 0,16/16
160 52 0,201 9,3 0,14/14
120 60 0,235 9,4 0,16/16
140 60 0,213 9,7 0,14/14
160 60 0,195 10,0 0,12/12
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
*** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

1)
Rw,P = 55 dB mit ISOLAIR L 35 mm, 200 mm Mineralwolle zwischen den Sparren, Lattung und Gipsfaserplatte gem. ita-Prüfbe-
richt.

Abkürzungen:
PF-I PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - ISOLAIR L
PF-PP PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - PAVATHERM-PLUS+

67
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.1.2.PF-PP Zwischensparrendämmung + Dämmelement

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung /Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 60 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
120 mm Sparren / schwach belüft. Luftschicht ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
24 mm Lattung / schwach belüft. Luftschicht 120 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
125 mm Gipskartonbauplatte Zwischensparrendämmung
24 mm Lattung / Luftschicht, ruhend
12 mm Gipskartonbauplatte
5

mittlerer U-Wert = 2,63 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,239 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 0,6 Std. Phasenverschiebung = 10,7 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,99 (99%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,12 (12%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches. **
- Gipskartondecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente bis zu einem Sparrenachsabstand von max.
79 cm, auch bei Fugenverklebung mit Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln gemäß PAVATEX-Tabelle
“Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus PAVATHERM-PLUS+ 60” bzw. mit zugelassenen
Sparrenschrauben, z.B. mit BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube, WÜRTH
Assy Isotop/Assy 3.0, für PAVATHERM-PLUS+ 80 / 100 / 120.
** Siehe Hinweis auf Seite 73.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

68
***
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
120 60 0,239 10,7 0,12/12
140 60 0,218 11,5 0,09/9
160 60 0,200 12,2 0,08/8
120 80 0,215 12,1 0,08/8

Sanierung
140 80 0,198 12,9 0,07/7
160 80 0,183 13,7 0,05/5
120 100 0,196 13,5 0,06/6
140 100 0,182 14,3 0,05/5
160 100 0,169 15,1 0,04/4
120 120 0,180 14,8 0,04/4
140 120 0,168 15,6 0,03/3
160 120 0,157 16,4 0,03/3

flexibler Faser-
PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
120 60 0,227 8,9 0,17/17
140 60 0,207 9,2 0,15/15
160 60 0,190 9,6 0,13/13
120 80 0,206 10,4 0,12/12
140 80 0,189 10,8 0,10/10
160 80 0,174 11,1 0,09/9
120 100 0,188 11,8 0,08/8
140 100 0,174 12,2 0,07/7
160 100 0,161 12,5 0,06/6
120 120 0,173 13,2 0,06/6
140 120 0,161 13,5 0,05/5
160 120 0,150 13,9 0,04/4
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
*** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

69
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.1.3.PF-I Zwischensparrendämmung + Unterdeckung

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Vordeckung auf Holzschalung o.ä 35 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
140 mm Sparren / schwach belüft. Luftschicht ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
21 mm Sparschalung 140 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
30 mm Schilfrohrplatte Zwischensparrendämmung
20 mm Kalkputz 21 mm Sparschalung
30 mm Schilfrohrplatte
20 mm Kalkputz

mittlerer U-Wert = 1,059 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,226 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 5,6 Std. Phasenverschiebung = 11,5 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,40 (40%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches. **
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Verlegung der ISOLAIR L 35 Unterdeckplatten bis zu einem Sparrenachsabstand von max. 100 cm
(max. 110 cm bei ISOLAIR L 52 und L 60) bzw. von max. 115 cm (max. 124 cm bei ISOLAIR L 52
und L 60) bei Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln oder Klammern gemäß
PAVATEX-Tabelle “Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus ISOLAIR L 35 / L 52 / L 60”.

** Siehe Hinweis auf Seite 73.

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

70
***
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
140 35 0,226 11,5 0,04/4
160 35 0,207 12,3 0,03/3
120 52 0,229 12,1 0,04/4
140 52 0,209 12,9 0,03/3

Sanierung
160 52 0,193 13,7 0,03/3
120 60 0,221 12,8 0,03/3
140 60 0,202 13,6 0,03/3
160 60 0,187 14,4 0,02/2

flexibler Faser-
ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
120 35 0,236 8,5 0,06/6
140 35 0,214 8,8 0,05/5
160 35 0,196 9,0 0,05/5
120 52 0,218 10,0 0,05/5
140 52 0,199 10,3 0,04/4
160 52 0,183 10,6 0,04/4
120 60 0,211 10,7 0,04/4
140 60 0,193 11,0 0,04/4
160 60 0,178 11,3 0,03/3
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
*** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Abkürzungen:
PF-I PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - ISOLAIR L
PF-PP PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - PAVATHERM-PLUS+

71
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.1.3.PF-PP Zwischensparrendämmung + Dämmelement

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Vordeckung auf Holzschalung o.ä 60 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
120 mm Sparren / schwach belüft. Luftschicht ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
21 mm Sparschalung 120 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
30 mm Schilfrohrplatte Zwischensparrendämmung
20 mm Kalkputz 21 mm Sparschalung
30 mm Schilfrohrplatte
20 mm Kalkputz

mittlerer U-Wert = 1,059 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,214 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 5,6 Std. Phasenverschiebung = 12,4 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,40 (40%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches. **
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente bis zu einem Sparrenachsabstand von max.
79 cm, auch bei Fugenverklebung mit Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln gemäß PAVATEX-Tabelle
“Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus PAVATHERM-PLUS+ 60” bzw. mit zuge-
lassenen Sparrenschrauben, z.B. mit BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube,
WÜRTH Assy Isotop/Assy 3.0, für PAVATHERM-PLUS+ 80 / 100 / 120.
** Siehe Hinweis auf Seite 73.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

72
***
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
120 60 0,214 12,4 0,04/4
140 60 0,197 13,2 0,03/3
160 60 0,182 14,0 0,02/2
120 80 0,195 13,9 0,02/2

Sanierung
140 80 0,181 14,6 0,02/2
160 80 0,168 15,4 0,02/2
120 100 0,179 15,2 0,02/2
140 100 0,167 16,0 0,01/1
160 100 0,156 16,8 0,01/1
120 120 0,166 16,6 0,01/1
140 120 0,155 17,3 0,01/1
160 120 0,146 18,1 0,01/1

flexibler Faser-
PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
120 60 0,205 10,2 0,04/4
140 60 0,188 10,5 0,04/4
160 60 0,173 10,8 0,03/3
120 80 0,187 11,7 0,03/3
140 80 0,173 12,0 0,03/3
160 80 0,160 12,4 0,02/2
120 100 0,172 13,2 0,02/2
140 100 0,160 13,5 0,02/2
160 100 0,149 13,8 0,02/2
120 120 0,160 14,5 0,02/2
140 120 0,149 14,8 0,01/1
160 120 0,140 15,1 0,01/1
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
*** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Hinweis:
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.

73
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.1.4.PF-I Zwischensparrendämmung + Unterdeckung

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung /Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 35 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 mm Sparren / schwach belüft. Luftschicht PAVATEX LDB 0.02 verlegen
16 mm Profilholzbekleidung 160 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
Zwischensparrendämmung
16 mm Profilholzbekleidung

mittlerer U-Wert = 2,731 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,235 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 0,8 Std. Phasenverschiebung = 10,9 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,98 (98%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,08 (8%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren verlegen.
- Verlegung der ISOLAIR L 35 Unterdeckplatten bis zu einem Sparrenachsabstand von max. 100 cm
(max. 110 cm bei ISOLAIR L 52 und L 60) bzw. von max. 115 cm (max. 124 cm bei ISOLAIR L 52
und L 60) bei Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln oder Klammern gemäß
PAVATEX-Tabelle “Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus ISOLAIR L 35 / L 52 / L 60”.

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

74
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
160 35 0,235 10,9 0,08/8
140 52 0,238 11,5 0,07/7
160 52 0,217 12,3 0,06/6
140 60 0,229 12,2 0,06/6

Sanierung
160 60 0,209 13,0 0,05/5

flexibler Faser-
ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
160 35 0,222 8,2 0,11/11
140 52 0,225 9,4 0,10/10
160 52 0,205 9,7 0,09/9
120 60 0,240 9,8 0,10/10
140 60 0,217 10,1 0,09/9
160 60 0,198 10,4 0,08/8
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Abkürzungen:
PF-I PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - ISOLAIR L
PF-PP PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - PAVATHERM-PLUS+

75
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.1.4.PF-PP Zwischensparrendämmung + Dämmelement

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung /Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 60 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
140 mm Sparren / schwach belüft. Luftschicht PAVATEX LDB 0.02 verlegen
16 mm Profilholzbekleidung 140 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
Zwischensparrendämmung
16 mm Profilholzbekleidung

mittlerer U-Wert = 2,731 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,222 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 0,8 Std. Phasenverschiebung = 11,8 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,98 (98%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,06 (6%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren verlegen.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente bis zu einem Sparrenachsabstand von max.
79 cm, auch bei Fugenverklebung mit Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln gemäß PAVATEX-Tabel-
le “Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus PAVATHERM-PLUS+ 60” bzw. mit zugel-
assenen Sparrenschrauben, z.B. mit BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube,
WÜRTH Assy Isotop/Assy 3.0, für PAVATHERM-PLUS+ 80 / 100 / 120.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

76
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
120 60 0,244 11,0 0,08/08
140 60 0,222 11,8 0,06/6
160 60 0,203 12,6 0,05/5
120 80 0,219 12,5 0,06/6

Sanierung
140 80 0,201 13,2 0,05/5
160 80 0,186 14,0 0,04/4
120 100 0,200 13,9 0,04/4
140 100 0,184 14,6 0,03/3
160 100 0,171 15,4 0,03/3
120 120 0,183 15,2 0,03/3
140 120 0,170 16,0 0,02/2
160 120 0,159 16,7 0,02/2

flexibler Faser-
PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
120 60 0,232 9,3 0,10/10
140 60 0,210 9,6 0,09/9
160 60 0,193 9,9 0,08/8
120 80 0,209 10,8 0,07/7
140 80 0,192 11,2 0,06/6
160 80 0,177 11,5 0,06/6
120 100 0,191 12,2 0,05/5
140 100 0,176 12,6 0,04/4
160 100 0,163 12,9 0,04/4
120 120 0,176 13,6 0,04/4
140 120 0,163 13,9 0,03/3
160 120 0,152 14,2 0,03/3
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

77
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.1.PF-I Sparrenvolldämmung + Unterdeckung

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 35 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 mm Sparren / 80 mm belüft. Luftschicht ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045 80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
25 mm Holzwolleleichtbauplatte Sparrenvolldämmung
15 mm Gipsputz 80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045
25 mm Holzwolleleichtbauplatte
15 mm Gipsputz

mittlerer U-Wert = 0,494 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,232 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 6,3 Std. Phasenverschiebung = 10,6 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,15 (15%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,05 (5%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung.
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämmstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- Verlegung der ISOLAIR L 35 Unterdeckplatten bis zu einem Sparrenachsabstand von max. 100 cm
(max. 110 cm bei ISOLAIR L 52 und L 60) bzw. von max. 115 cm (max. 124 cm bei ISOLAIR L 52
und L 60) bei Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln oder Klammern gemäß
PAVATEX-Tabelle “Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus ISOLAIR L 35 / L 52 / L 60”.

78
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
80 35 0,232 10,6 0,05/5
60 52 0,234 11,2 0,05/5
80 52 0,214 12,0 0,04/4
60 60 0,226 11,9 0,04/4

Sanierung
80 60 0,207 12,7 0,03/3

flexibler Faser-
ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
80 35 0,224 8,9 0,06/6
60 52 0,229 10,1 0,05/5
80 52 0,208 10,4 0,04/4
60 60 0,220 10,8 0,04/4
80 60 0,201 11,1 0,04/4
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

79
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.1.PF-PP Sparrenvolldämmung + Dämmelement

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 60 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
120 mm Sparren / 40 mm belüft. Luftschicht ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045 40 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
25 mm Holzwolleleichtbauplatte Sparrenvolldämmung
15 mm Gipsputz 80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045
25 mm Holzwolleleichtbauplatte
15 mm Gipsputz

mittlerer U-Wert = 0,494 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,240 W/(m2 K) (= Umax)


Phasenverschiebung = 6,3 Std. Phasenverschiebung = 10,8 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,15 (15%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,05 (5%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung.
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämmstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente bis zu einem Sparrenachsabstand von max.
79 cm, auch bei Fugenverklebung mit Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln gemäß PAVATEX-Tabelle
“Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus PAVATHERM-PLUS+ 60” bzw. mit zuge-
lassenen Sparrenschrauben, z.B. mit BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube,
WÜRTH Assy Isotop/Assy 3.0, für PAVATHERM-PLUS+ 80 / 100 / 120.

80
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
40 60 0,240 10,8 0,05/5
60 60 0,219 11,5 0,04/4
80 60 0,201 12,3 0,03/3
40 80 0,217 12,2 0,04/4

Sanierung
60 80 0,199 13,0 0,03/3
80 80 0,184 13,8 0,02/2
40 100 0,198 13,6 0,02/2
60 100 0,183 14,4 0,02/2
80 100 0,170 15,1 0,02/2
40 120 0,181 15,0 0,02/2
60 120 0,169 15,7 0,01/1
80 120 0,158 16,5 0,01/1

flexibler Faser-
PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
40 60 0,236 10,0 0,05/5
60 60 0,214 10,3 0,05/5
80 60 0,195 10,6 0,04/4
40 80 0,213 11,5 0,04/4
60 80 0,195 11,9 0,03/3
80 80 0,179 12,2 0,03/3
40 100 0,195 13,0 0,03/3
60 100 0,179 13,3 0,02/2
80 100 0,166 13,6 0,02/2
40 120 0,179 14,3 0,02/2
60 120 0,166 14,6 0,02/2
80 120 0,154 14,9 0,01/1
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

81
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.2.PF-I Sparrenvolldämmung + Unterdeckung

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung /Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 35 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 mm Sparren / 80 mm belüft. Luftschicht ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045 80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
24 mm Lattung / Luftschicht, ruhend Sparrenvolldämmung
125 mm Gipskartonbauplatte 80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045
24 mm Lattung / Luftschicht, ruhend
125 mm Gipskartonbauplatte

mittlerer U-Wert = 0,533 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,240 W/(m2 K) (= Umax)


Phasenverschiebung = 4,1 Std. Phasenverschiebung = 9,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,51 (51%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,17 (17%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung.
- Gipskartondecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämmstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- Verlegung der ISOLAIR L 35 Unterdeckplatten bis zu einem Sparrenachsabstand von max. 100 cm
(max. 110 cm bei ISOLAIR L 52 und L 60) bzw. von max. 115 cm (max. 124 cm bei ISOLAIR L 52
und L 60) bei Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln oder Klammern gemäß
PAVATEX-Tabelle “Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus ISOLAIR L 35 / L 52 / L 60”.

82
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
80 35 0,240 9,1 0,17/17
60 52 0,243 9,8 0,16/16
80 52 0,221 10,6 0,13/13
60 60 0,233 10,4 0,14/14

Sanierung
80 60 0,213 11,2 0,11/11

flexibler Faser-
ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
80 35 0,232 7,6 0,20/20
60 52 0,237 8,7 0,18/18
80 52 0,214 9,0 0,16/16
60 60 0,228 9,4 0,16/16
80 60 0,207 9,8 0,14/14
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

83
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.2.PF-PP Sparrenvolldämmung + Dämmelement

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung /Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 60 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
140 mm Sparren / 60 mm belüft. Luftschicht ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045 60 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
24 mm Lattung / Luftschicht, ruhend Sparrenvolldämmung
125 mm Gipskartonbauplatte 80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045
24 mm Lattung / Luftschicht, ruhend
125 mm Gipskartonbauplatte

mittlerer U-Wert = 0,533 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,226 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 4,1 Std. Phasenverschiebung = 10,0 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,51 (51%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,14 (14%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung.
- Gipskartondecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämmstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente bis zu einem Sparrenachsabstand von max.
79 cm, auch bei Fugenverklebung mit Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln gemäß PAVATEX-Tabelle
“Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus PAVATHERM-PLUS+ 60” bzw. mit zuge-
lassenen Sparrenschrauben, z.B. mit BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube,
WÜRTH Assy Isotop/Assy 3.0, für PAVATHERM-PLUS+ 80 / 100 / 120.

84
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
60 60 0,226 10,0 0,14/14
80 60 0,207 10,8 0,11/11
40 80 0,224 10,7 0,12/12
60 80 0,205 11,5 0,10/10

Sanierung
80 80 0,189 12,3 0,08/8
40 100 0,203 12,1 0,08/8
60 100 0,188 12,9 0,07/7
80 100 0,174 13,7 0,06/6
40 120 0,186 13,4 0,06/6
60 120 0,173 14,2 0,05/5
80 120 0,161 15,0 0,04/4

flexibler Faser-
PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
60 60 0,221 8,9 0,16/16
80 60 0,201 9,3 0,14/14
40 80 0,220 10,1 0,13/13
60 80 0,201 10,5 0,12/12
80 80 0,184 10,8 0,10/10
40 100 0,200 11,5 0,09/9
60 100 0,184 11,9 0,08/8
80 100 0,170 12,2 0,07/7
40 120 0,184 12,8 0,06/6
60 120 0,170 13,2 0,06/6
80 120 0,158 13,6 0,05/5
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

85
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.3.PF-I Sparrenvolldämmung + Unterdeckung

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Vordeckung auf Holzschalung 35 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
140 mm Sparren / 60 mm belüft. Luftschicht ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
80 mm Mineralfaser Randleistenmatte 045 60 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
21 mm Holzschalung Sparrenvolldämmung
30 mm Schilfrohrplatte 80 mm Mineralfaser Randleistenmatten 045
20 mm Kalkputz 21 mm Sparschalung
30 mm Schilfrohrplatte
20 mm Kalkputz

mittlerer U-Wert = 0,393 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,235 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 9,0 Std. Phasenverschiebung = 9,7 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,07 (7%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,06 (6%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung.
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- Verlegung der ISOLAIR L 35 Unterdeckplatten bis zu einem Sparrenachsabstand von max. 100 cm
(max. 110 cm bei ISOLAIR L 52 und L 60) bzw. von max. 115 cm (max. 124 cm bei ISOLAIR L 52
und L 60) bei Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln oder Klammern gemäß
PAVATEX-Tabelle “Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus ISOLAIR L 35 / L 52 / L 60”.

86
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
60 35 0,235 9,7 0,06/6
80 35 0,214 10,5 0,05/5
40 52 0,238 10,5 0,05/5
60 52 0,217 11,2 0,04/4

Sanierung
80 52 0,199 12,0 0,04/4
40 60 0,229 11,1 0,04/4
60 60 0,210 11,9 0,04/4
80 60 0,193 12,7 0,03/3

flexibler Faser-
ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
60 35 0,229 8,5 0,06/6
80 35 0,208 8,8 0,05/5
40 52 0,234 9,7 0,05/5
60 52 0,212 10,0 0,05/5
80 52 0,194 10,3 0,04/4
40 60 0,226 10,4 0,05/5
60 60 0,205 10,7 0,04/4
80 60 0,188 11,0 0,04/4
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

87
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.3.PF-PP Sparrenvolldämmung + Dämmelement

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Vordeckung auf Holzschalung 60 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
120 mm Sparren / 40 mm belüft. Luftschicht ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
80 mm Mineralfaser Randleistenmatte 045 40 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
21 mm Holzschalung Sparrenvolldämmung
30 mm Schilfrohrplatte 80 mm Mineralfaser Randleistenmatten 045
20 mm Kalkputz 21 mm Sparschalung
30 mm Schilfrohrplatte
20 mm Kalkputz

mittlerer U-Wert = 0,393 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,222 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 9,0 Std. Phasenverschiebung = 10,7 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,07 (7%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,05 (5%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung.
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente bis zu einem Sparrenachsabstand von max.
79 cm, auch bei Fugenverklebung mit Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln gemäß PAVATEX-Tabelle
“Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus PAVATHERM-PLUS+ 60” bzw. mit zugel-
assenen Sparrenschrauben, z.B. mit BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube,
WÜRTH Assy Isotop/Assy 3.0, für PAVATHERM-PLUS+ 80 / 100 / 120.

88
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
40 60 0,222 10,7 0,05/5
60 60 0,204 11,5 0,04/4
80 60 0,188 12,3 0,03/3
40 80 0,202 12,2 0,03/3

Sanierung
60 80 0,187 13,0 0,03/3
80 80 0,173 13,7 0,02/2
40 100 0,185 13,6 0,02/2
60 100 0,172 14,3 0,02/2
80 100 0,161 15,1 0,02/2
40 120 0,171 14,9 0,02/2
60 120 0,160 15,7 0,01/1
80 120 0,150 16,4 0,01/1

flexibler Faser-
PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
40 60 0,219 10,0 0,05/5
60 60 0,199 10,2 0,04/4
80 60 0,183 10,5 0,04/4
40 80 0,199 11,5 0,04/4
60 80 0,183 11,8 0,03/3
80 80 0,169 12,1 0,03/3
40 100 0,183 12,9 0,02/2
60 100 0,169 13,2 0,02/2
80 100 0,157 13,5 0,02/2
40 120 0,169 14,3 0,02/2
60 120 0,157 14,6 0,02/2
80 120 0,147 14,9 0,01/1
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAV ATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

89
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.4.PF-I Sparrenvolldämmung + Unterdeckung

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung /Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 52 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 mm Sparren / 80 mm belüft. Luftschicht PAVATEX LDB 0.02 verlegen
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatten 045 80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
16 mm Profilholzbekleidung Sparrenvolldämmung
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatten 045
16 mm Profilholzbekleidung

mittlerer U-Wert = 0,559 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,225 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 4,9 Std. Phasenverschiebung = 11,0 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,34 (34%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,08 (8%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämmstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren verlegen.
- Verlegung der ISOLAIR L 35 Unterdeckplatten bis zu einem Sparrenachsabstand von max. 100 cm
(max. 110 cm bei ISOLAIR L 52 und L 60) bzw. von max. 115 cm (max. 124 cm bei ISOLAIR L 52
und L 60) bei Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln oder Klammern gemäß
PAVATEX-Tabelle “Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus ISOLAIR L 35 / L 52 / L 60”.

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

90
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
80 35 0,245 9,5 0,11/11
60 52 0,248 10,2 0,10/10
80 52 0,225 11,0 0,08/8
60 60 0,238 10,9 0,09/9

Sanierung
80 60 0,217 11,6 0,07/7

flexibler Faser-
ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
80 35 0,237 7,9 0,12/12
80 52 0,218 9,4 0,10/10
60 60 0,232 9,8 0,10/10
80 60 0,211 10,1 0,08/8
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Abkürzungen:
PF-I PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - ISOLAIR L
PF-PP PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - PAVATHERM-PLUS+

91
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.4.PF-PP Sparrenvolldämmung + Dämmelement

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung /Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 60 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
140 mm Sparren / 60 mm belüft. Luftschicht PAVATEX LDB 0.02 verlegen
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatten 045 60 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
16 mm Profilholzbekleidung Sparrenvolldämmung
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatten 045
16 mm Profilholzbekleidung

mittlerer U-Wert = 0,559 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,231 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 4,9 Std. Phasenverschiebung = 10,5 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,34 (34%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,09 (9%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämmstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren verlegen.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente bis zu einem Sparrenachsabstand von max.
79 cm, auch bei Fugenverklebung mit Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln gemäß PAVATEX-Tabelle
“Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus PAVATHERM-PLUS+ 60” bzw. mit zuge-
lassenen Sparrenschrauben, z.B. mit BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube,
WÜRTH Assy Isotop/Ecofast Assy, für PAVATHERM-PLUS+ 80 / 100 / 120.

92
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
60 60 0,231 10,5 0,09/9
80 60 0,211 11,2 0,07/7
40 80 0,228 11,2 0,08/8
60 80 0,209 11,9 0,06/6

Sanierung
80 80 0,192 12,7 0,05/5
40 100 0,207 12,6 0,05/5
60 100 0,191 13,3 0,04/4
80 100 0,177 14,1 0,04/4
40 120 0,189 13,9 0,04/4
60 120 0,175 14,6 0,03/3
80 120 0,164 15,4 0,03/3

flexibler Faser-
PAVATHERM-PLUS+ U-Wert* φ TAV
dämmstoff 035
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
60 60 0,225 9,3 0,10/10
80 60 0,205 9,7 0,09/9
40 80 0,225 10,5 0,08/8
60 80 0,204 10,9 0,07/7
80 80 0,187 11,2 0,06/6
40 100 0,204 11,9 0,06/6
60 100 0,187 12,3 0,05/5
80 100 0,172 12,6 0,04/4
40 120 0,187 13,3 0,04/4
60 120 0,172 13,6 0,04/4
80 120 0,160 14,0 0,03/3
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

93
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.5.PF-I Sparrenvolldämmung + Aufdoppelung + Unterdeckung

vorher Aufbau von außen nach innen: nachher Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 35 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 mm Sparren / 80 mm belüft. Luftschicht 60 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045 zwischen Aufdopplung 6/8 cm
25 mm Holzwolleleichtbauplatte ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
15 mm Gipsputz 80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
als Sparrenvolldämmung
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045
25 mm Holzwolleleichtbauplatte
15 mm Gipsputz

mittlerer U-Wert = 0,494 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,175 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 6,3 Std. Phasenverschiebung = 13,0 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,15 (15%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,03 (3%)
Hinweise zur Verarbeitung:
- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung,
wenn die Sparren für die zusätzlichen Lasten aus der neuen Dämmung statisch ertüchtigt werden
müssen.
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämmstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- Verlegung der ISOLAIR L 35 Unterdeckplatten bis zu einem Sparrenachsabstand von max. 100 cm
(max. 110 cm bei ISOLAIR L 52 und L 60) bzw.von max. 115 cm (max. 124 cm bei ISOLAIR L 52
und L 60) bei Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln oder Klammern gemäß
PAVATEX-Tabelle “Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus ISOLAIR L 35 / L52 / L60”.

94
bauphysikalische Kennwerte**
PAVAFLEX PAVAFLEX
ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
zwischen Sparren Aufdopplung
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm]
40 60 35 0,205 11,4 0,04/4
60 60 35 0,186 12,2 0,03/3
80 60 35 0,175 13,0 0,03/3
40 60 52 0,192 12,8 0,03/3

Sanierung
60 60 52 0,178 13,6 0,03/3
80 60 52 0,165 14,4 0,02/2
40 60 60 0,186 13,5 0,03/3
60 60 60 0,173 14,3 0,02/2
80 60 60 0,161 15,1 0,02/2
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Abkürzungen:
PF-I PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - ISOLAIR L
PF-PP PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - PAVATHERM-PLUS+

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L-Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

95
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.5.PF-PP Sparrenvolldämmung + Aufdoppelung + Dämmelement

vorher Aufbau von außen nach innen: nachher Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 60 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
120 mm Sparren / 40 mm belüft. Luftschicht 60 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045 zwischen Aufdopplung 6/8 cm
25 mm Holzwolleleichtbauplatte ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
15 mm Gipsputz 40 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
als Sparrenvolldämmung
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045
25 mm Holzwolleleichtbauplatte
15 mm Gipsputz

mittlerer U-Wert = 0,494 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,181 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 6,3 Std. Phasenverschiebung = 13,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,15 (15%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,03 (3%)
Hinweise zur Verarbeitung:
- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung, wenn
die Sparren für die zusätzlichen Lasten aus der neuen Dämmung statisch ertüchtigt werden müssen.
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämmstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente bis zu einem Sparrenachsabstand von max.
79 cm, auch bei Fugenverklebung mit Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze 10°)
erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln gemäß PAVATEX-Tabelle
“Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus PAVATHERM-PLUS+ 60” bzw. mit zugelassenen
Sparrenschrauben, z.B. mit BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube, WÜRTH Assy
Isotop/Assy 3.0, für PAVATHERM-PLUS+ 80 / 100 / 120.

96
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX PAVAFLEX PAVATHERM-
U-Wert* φ TAV
zwischen Sparren Aufdopplung PLUS+
[W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm] [mm]
40 60 60 0,181 13,1 0,03/3
60 60 60 0,169 13,9 0,02/2
80 60 60 0,158 14,7 0,02/2
40 60 80 0,168 14,5 0,02/2

Sanierung
60 60 80 0,157 15,3 0,02/2
80 60 80 0,147 16,1 0,01/1
40 60 100 0,156 15,9 0,01/1
60 60 100 0,146 16,7 0,01/1
80 60 100 0,138 17,5 0,01/1
40 60 120 0,146 17,2 0,01/1
60 60 120 0,137 18,0 0,01/1
80 60 120 0,130 18,8 0,01/1
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

97
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.6.PF-I Sparrenvolldämmung + Aufdoppelung + Unterdeckung

vorher Aufbau von außen nach innen: nachher Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 35 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 mm Sparren / 80 mm belüft. Luftschicht 60 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045 zwischen Aufdopplung 6/8 cm
24 mm Lattung / Luftschicht, ruhend ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
125 mm Gipskartonbauplatte 80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
als Sparrenvolldämmung
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045
24 mm Lattung / Luftschicht, ruhend
125 mm Gipskartonbauplatte

mittlerer U-Wert = 0,533 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,186 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 4,1 Std. Phasenverschiebung = 11,5 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,51 (51%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,09 (9%)
Hinweise zur Verarbeitung:
- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung,
wenn die Sparren für die zusätzlichen Lasten aus der neuen Dämmung statisch ertüchtigt werden
müssen.
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämmstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- Verlegung der ISOLAIR L 35 Unterdeckplatten bis zu einem Sparrenachsabstand von max. 100 cm
(max. 110 cm bei ISOLAIR L 52 und L 60) bzw.von max. 115 cm (max. 124 cm bei ISOLAIR L 52
und L 60) bei Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln oder Klammern gemäß
PAVATEX-Tabelle “Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus ISOLAIR L 35 / L52 / L60”.

98
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX PAVAFLEX
ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
zwischen Sparren Aufdopplung
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm]
40 60 35 0,218 9,9 0,14/14
60 60 35 0,201 10,7 0,11/11
80 60 35 0,186 11,5 0,09/9
40 60 52 0,202 11,4 0,11/11

Sanierung
60 60 52 0,187 12,2 0,09/9
80 60 52 0,174 13,0 0,07/7
40 60 60 0,196 12,0 0,09/9
60 60 60 0,181 12,8 0,07/7
80 60 60 0,169 13,6 0,06/6
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Abkürzungen:
PF-I PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - ISOLAIR L
PF-PP PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - PAVATHERM-PLUS+

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

99
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.6.PF-PP Sparrenvolldämmung + Aufdoppelung + Dämmelement

vorher Aufbau von außen nach innen: nachher Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 60 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
160 mm Sparren / 80 mm belüft. Luftschicht 60 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045 zwischen Aufdopplung 6/8 cm
24 mm Lattung / Luftschicht, ruhend ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
125 mm Gipskartonbauplatte 80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
als Sparrenvolldämmung
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045
24 mm Lattung / Luftschicht, ruhend
125 mm Gipskartonbauplatte

mittlerer U-Wert = 0,533 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,165 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 4,1 Std. Phasenverschiebung = 13,2 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,51 (51%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,06 (6%)
Hinweise zur Verarbeitung:
- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung, wenn
die Sparren für die zusätzlichen Lasten aus der neuen Dämmung statisch ertüchtigt werden müssen.
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämmstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente bis zu einem Sparrenachsabstand von max.
79 cm, auch bei Fugenverklebung mit Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze 10°)
erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln gemäß PAVATEX-Tabelle
“Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus PAVATHERM-PLUS+ 60” bzw. mit zugelassenen
Sparrenschrauben, z.B. mit BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube, WÜRTH Assy
Isotop/Assy 3.0, für PAVATHERM-PLUS+ 80 / 100 / 120.

100
bauphysikalische Kennwerte**
PAVAFLEX PAVAFLEX PAVATHERM-
U-Wert* φ TAV
zwischen Sparren Aufdopplung PLUS+
[W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm] [mm]
40 60 60 0,191 11,6 0,09/9
60 60 60 0,177 12,4 0,08/8
80 60 60 0,165 13,2 0,06/6
40 60 80 0,175 13,1 0,07/7

Sanierung
60 60 80 0,164 13,9 0,05/5
80 60 80 0,153 14,7 0,04/4
40 60 100 0,162 14,4 0,05/5
60 60 100 0,152 15,2 0,04/4
80 60 100 0,143 16,0 0,03/3
40 60 120 0,151 15,8 0,03/3
60 60 120 0,142 16,6 0,03/3
80 60 120 0,134 17,4 0,02/2
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

101
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.7.PF-I Sparrenvolldämmung + Aufdoppelung + Unterdeckung

vorher Aufbau von außen nach innen: nachher Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung /Konterlattung
Vordeckung auf Holzschalung 35 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 mm Sparren / 80 mm belüft. Luftschicht 60 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
80 mm Mineralfaser Randleistenmatte 045 zwischen Aufdopplung 6/8 cm
21 mm Holzschalung ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
30 mm Schilfrohrplatte 80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
20 mm Kalkputz als Sparrenvolldämmung
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045
21 mm Sparschalung
30 mm Schilfrohrplatte
20 mm Kalkputz

mittlerer U-Wert = 0,393 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,170 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 9,0 Std. Phasenverschiebung = 13,0 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,07 (7%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,03 (3%)
Hinweise zur Verarbeitung:
- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung, wenn
die Sparren für die zusätzlichen Lasten aus der neuen Dämmung statisch ertüchtigt werden müssen.
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämmstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- Verlegung der ISOLAIR L 35 Unterdeckplatten bis zu einem Sparrenachsabstand von max. 100 cm
(max. 110 cm bei ISOLAIR L 52 und L 60) bzw.von max. 115 cm (max. 124 cm bei ISOLAIR L 52 und L
60) bei Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze 10°)
erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln oder Klammern gemäß PAVA-
TEX-Tabelle “Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus ISOLAIR L 35 / L52 / L60”.

102
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX PAVAFLEX
ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
zwischen Sparren Aufdopplung
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm]
40 60 35 0,197 11,3 0,04/4
60 60 35 0,182 12,2 0,03/3
80 60 35 0,170 13,0 0,03/3
40 60 52 0,184 12,8 0,03/3

Sanierung
60 60 52 0,171 13,6 0,02/2
80 60 52 0,160 14,4 0,02/2
40 60 60 0,179 13,5 0,02/2
60 60 60 0,167 14,3 0,02/2
80 60 60 0,156 15,1 0,02/2
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Abkürzungen:
PF-I PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - ISOLAIR L
PF-PP PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - PAVATHERM-PLUS+
Siehe auch Produktinformationen:
ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Faserdämmstoff
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

103
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.7.PF-PP Sparrenvolldämmung + Aufdoppelung + Dämmelement

vorher Aufbau von außen nach innen: nachher Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung /Konterlattung
Vordeckung auf Holzschalung 60 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
160 mm Sparren / 80 mm belüft. Luftschicht 60 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
80 mm Mineralfaser Randleistenmatte 045 zwischen Aufdopplung 6/8 cm
21 mm Holzschalung ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
30 mm Schilfrohrplatte 80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
20 mm Kalkputz als Sparrenvolldämmung
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045
21 mm Sparschalung
30 mm Schilfrohrplatte
20 mm Kalkputz

mittlerer U-Wert = 0,393 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,153 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 9,0 Std. Phasenverschiebung = 14,7 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,07 (7%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung, wenn
die Sparren für die zusätzlichen Lasten aus der neuen Dämmung statisch ertüchtigt werden müssen.
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämmstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente bis zu einem Sparrenachsabstand von max.
79 cm, auch bei Fugenverklebung mit Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze 10°)
erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln gemäß PAVATEX-Tabelle
“Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus PAVATHERM-PLUS+ 60” bzw. mit zugelassenen
Sparrenschrauben, z.B. mit BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube, WÜRTH Assy
Isotop/Assy 3.0, für PAVATHERM-PLUS+ 80 / 100 / 120.

104
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX PAVAFLEX PAVATHERM-
U-Wert* φ TAV
zwischen Sparren Aufdopplung PLUS+
[W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm] [mm]
40 60 60 0,174 13,1 0,03/3
60 60 60 0,163 13,9 0,02/2
80 60 60 0,153 14,7 0,02/2
40 60 80 0,162 14,5 0,02/2

Sanierung
60 60 80 0,151 15,3 0,01/1
80 60 80 0,143 16,1 0,01/1
40 60 100 0,150 15,9 0,01/1
60 60 100 0,142 16,7 0,01/1
80 60 100 0,134 17,5 0,01/1
40 60 120 0,141 17,2 0,01/1
60 60 120 0,133 18,0 0,01/1
80 60 120 0,126 18,8 0,01/1
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement / PAVAFLEX flexibler Faserdämmstoff
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

105
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.8.PF-I Sparrenvolldämmung + Aufdoppelung + Unterdeckung

vorher Aufbau von außen nach innen: nachher Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung /Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 35 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 mm Sparren / 80 mm belüft. Luftschicht 60 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatten 045 zwischen Aufdopplung 6/8 cm
16 mm Profilholzbekleidung ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
als Sparrenvolldämmung
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatten 045
16 mm Profilholzbekleidung

mittlerer U-Wert = 0,559 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,183 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 4,9 Std. Phasenverschiebung = 11,9 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,34 (34%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,06 (6%)
Hinweise zur Verarbeitung:
- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung,
wenn die Sparren für die zusätzlichen Lasten aus der neuen Dämmung statisch ertüchtigt werden
müssen.
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämmstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- Verlegung der ISOLAIR L 35 Unterdeckplatten bis zu einem Sparrenachsabstand von max. 100 cm
(max. 110 cm bei ISOLAIR L 52 und L 60) bzw.von max. 115 cm (max. 124 cm bei ISOLAIR L 52
und L 60) bei Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze
10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln oder Klammern gemäß
PAVATEX-Tabelle “Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus ISOLAIR L 35 / L52 / L60”

106
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX PAVAFLEX
ISOLAIR L U-Wert* φ TAV
zwischen Sparren Aufdopplung
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm]
40 60 35 0,216 10,3 0,09/9
60 60 35 0,198 11,1 0,07/7
80 60 35 0,183 11,9 0,06/6
40 60 52 0,201 11,8 0,07/7

Sanierung
60 60 52 0,185 12,6 0,05/5
80 60 52 0,172 13,4 0,04/4
40 60 60 0,194 12,4 0,06/6
60 60 60 0,180 13,2 0,05/5
80 60 60 0,167 14,0 0,04/4
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Abkürzungen:
PF-I PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - ISOLAIR L
PF-PP PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff - PAVATHERM-PLUS+

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Faserdämmstoff
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

107
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.2.8.PF-PP Sparrenvolldämmung + Aufdoppelung + Dämmelement

vorher Aufbau von außen nach innen: nachher Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung /Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. 60 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
160 mm Sparren / 80 mm belüft. Luftschicht 60 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatten 045 zwischen Aufdopplung 6/8 cm
16 mm Profilholzbekleidung ggf. PAVATEX LDB 0.02 verlegen
80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
als Sparrenvolldämmung
80 mm Mineralfaser-Randleistenmatten 045
16 mm Profilholzbekleidung

mittlerer U-Wert = 0,559 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,164 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 4,9 Std. Phasenverschiebung = 13,6 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,34 (34%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)
Hinweise zur Verarbeitung:
- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit Verbleib der Dämmung, wenn
die Sparren für die zusätzlichen Lasten aus der neuen Dämmung statisch ertüchtigt werden müssen.
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Alternativ wird empfohlen, eine PAVATEX Luftdichtbahn LDB 0.02 über die Sparren zu verlegen.
- Vorh. Dämmschicht (muss trocken sein) prüfen, ggf. mit Dämmstoff ergänzen oder ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Sparrenzwischenraum bis OK Sparren mit Dämmstoff dauerhaft hohlraumfrei auffüllen.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente bis zu einem Sparrenachsabstand von max.
79 cm, auch bei Fugenverklebung mit Systemkleber.
- Anwendbar bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6°
(siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze 10°)
erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Anschluss-Verklebung mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit mind. verzinkten Nägeln gemäß PAVATEX-Tabelle
“Konterlattenbefestigung bei Unterdeckungen aus PAVATHERM-PLUS+ 60” bzw. mit zugelassenen
Sparrenschrauben, z.B. mit BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube, WÜRTH Assy
Isotop/Assy 3.0, für PAVATHERM-PLUS+ 80 / 100 / 120.

108
**
bauphysikalische Kennwerte
PAVAFLEX PAVAFLEX PAVATHERM-
U-Wert* φ TAV
zwischen Sparren Aufdopplung PLUS+
[W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm] [mm]
40 60 60 0,190 12,0 0,06/6
60 60 60 0,176 12,8 0,05/5
80 60 60 0,164 13,6 0,04/4
40 60 80 0,175 13,5 0,04/4

Sanierung
60 60 80 0,163 14,3 0,03/3
80 60 80 0,152 15,1 0,03/3
40 60 100 0,162 14,9 0,03/3
60 60 100 0,152 15,7 0,02/2
80 60 100 0,143 16,5 0,02/2
40 60 120 0,151 16,2 0,02/2
60 60 120 0,142 17,0 0,02/2
80 60 120 0,134 17,8 0,01/1
* mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%
** Nachweis des Feuchteschutzes mit regionalen Monatsmittelwerten für Temperatur und Luftfeuchte nach dem Berechnungsverfahren
von Jenisch (vgl. DIN 4108-3 (2001-07), A.6.4)

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement / PAVAFLEX flexibler Faserdämmstoff
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

109
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.3.2 Aufsparrendämmung

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Dachschalungsbahn 80 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
21 mm Holzschalung 80 mm PAVATHERM-Holzfaserdämmplatte
Sparren Dachschalungsbahn (ggf.erneuert)
21 mm Holzschalung
Sparren

Bisher kein Dachausbau. mittlerer U-Wert = 0,233 W/(m2 K) (< Umax)


Keine Beheizung des Dachraumes. Phasenverschiebung = 12,7 Std.
Keine Nutzung zu Wohnzwecken. Temperaturamplitudenverhältnis = 0,05 (5%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit sichtbaren Sparren.
- Vorh. Dachschalungsbahn auf Zustand und Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern oder mit
PAVATEX DSB 2-Dachschalungsbahn ergänzen bzw. ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Verlegung der PAVATHERM-Holzfaserdämmplatten einlagig im Verband. Verlegung der PAVATHERM-
PLUS+ Dämmelemente im Verband und mit versetzten Fugen zu PAVATHERM.
- Anwendung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente bis zu einer Unterschreitung der Regeldach-
neigung der Dacheindeckung von max. 6° (siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachnei-
gungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze 10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX- System-
kleber. Verklebung von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit zugelassenen Doppelgewindeschrauben WÜRTH
Assy Isotop gem. WÜRTH-Typenstatik oder HECO-TOPIX-T gem. HECO-Typenstatik.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVTAHERM-PLUS+ Dämmelement / PAVATHERM-Holzfaserdämmplatten
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

110
1.1 Dach - Sanierung von außen
1.1.3.3 Aufsparrendämmung

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Dachschalungsbahn 22 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
21 mm Holzschalung 160 mm PAVATHERM-Holzfaserdämmplatte
Sparren Dachschalungsbahn (ggf. erneuert)
21 mm Holzschalung
Sparren

Sanierung
Bisher kein Dachausbau. mittlerer U-Wert = 0,202 W/(m2 K) (< Umax)
Keine Beheizung des Dachraumes. Phasenverschiebung = 13,7 Std.
Keine Nutzung zu Wohnzwecken. Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Optimale Sanierungsvariante bei Neu- oder Umdeckung des Daches mit sichtbaren Sparren.
- Vorh. Dachschalungsbahn auf Zustand und Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern oder mit
PAVATEX DSB 2-Dachschalungsbahn ergänzen bzw. ersetzen.
- Belüftungsöffnungen im Bereich des Sparrenzwischenraumes dauerhaft schließen.
- Verlegung der PAVATHERM-Holzfaserdämmplatten zweilagig im Verband und mit versetzten Fu-
gen. Verlegung der ISOLAIR L Unterdeckplatten im Verband und mit versetzten Fugen zu PAVATHERM.
- Anwendung der ISOLAIR-Unterdeckplatten bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung
der Dacheindeckung von max. 6° (siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter
20° (Anwendungs-Untergrenze 10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX- Systemkleber. Verkle-
bung von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit zugelassenen Doppelgewindeschrauben WÜRTH
Assy Isotop gem. WÜRTH-Typenstatik oder HECO-TOPIX-T gem. HECO-Typenstatik.

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVATHERM-Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

111
1.2 Dach - Sanierung von innen
1.2.1.2 Zwischen- und Untersparrendämmung

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung Lattung
140 mm Sparren / schwach belüf. Luftschicht 18 mm belüft. Luftschicht / Abstandslattung
25 mm Holzwolleleichtbauplatte 22 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
15 mm Gipsputz (keine durchgängige Unterdeckung!
100 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
PAVATEX DB 3,5 Luftdichtbahn
60 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmung
24 mm Lattung / ruhende Luftschicht
125 mm Gipskarton- oder Gipsfaserplatte

mittlerer U-Wert = 1,369 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,239 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 3,8 Std. Phasenverschiebung = 10,8 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,64 (64%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,08 (8%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante bei fehlender Unterdeckung und bei Verbleib der alten Dacheindeckung.
- Putzdecke und HWL-Platten entfernen. Entwässerungs- und Belüftungsöffnungen an der Traufe
sowie Entlüftungsmöglichkeit am First herstellen. Abstandlattung an den Sparren anbringen.
- ISOLAIR L Platten passgenau zuschneiden, zwischen Sparren einsetzen und an Abstandlattung
befestigen. Zur Verbesserung der Fugendichtigkeit kann zuvor eine Raupe PAVATEX-Systemkleber
aufgebracht werden. Bei Dachneigungen unter 20° (Anwendungs-Untergrenze 10°) sind alle Plat-
tenfugen (Nut+Feder) mit PAVATEX-Systemkleber zu verkleben.
- Nach Einbringen der Zwischensparrendämmung PAVATEX DB 3,5-Luftdichtbahn verlegen. Über-
lappungen, Anschlüsse und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abkleben.
- Untersparrendämmplatten im Verband verlegen und mit Dämmstoffnägeln an Sparren fixieren.
- Lattung durch die Dämmplatten hindurch an Sparren befestigen, z.B. mit Justierschrauben, die ein
fluchtgerechtes Ausrichten der Lattung für die Innenverkleidung ermöglichen.

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Faserdämmstoff / PAVATHERM-PROFIL Dämmplat-
ten / PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

112
1.2 Dach - Sanierung von innen
1.2.1.3 Zwischen- und Untersparrendämmung

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Vordeckung auf Holzschalung o.ä Vordeckung auf Holzschalung o.ä.
160 mm Sparren / schwach belüf. Luftschicht 40 mm belüft. Luftschicht / Abstandslattung
21 mm Holzschalung 120 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
30 mm Schilfrohrplatte PAVATEX DB 3,5 Luftdichtbahn
20 mm Kalkputz 60 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmung

Sanierung
24 mm Lattung / ruhende Luftschicht
125 mm Gipskarton- oder Gipsfaserplatte

mittlerer U-Wert = 0,931 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,236 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 6,0 Std. Phasenverschiebung = 10,4 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,35 (35%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,08 (8%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante bei funktionstüchtiger Unterdeckung und bei Verbleib der Dacheindeckung.
- Putzdecke komplett entfernen. Belüftungsöffnungen an der Traufe sowie Entlüftungsmöglichkeit
am First herstellen. Abstandlattung an den Sparren anbringen, um einen definierten Lüftungs-
querschnitt zu gewährleisten.
- Nach Einbringen der Zwischensparrendämmung PAVATEX DB 3,5-Luftdichtbahn verlegen. Über-
lappungen, Anschlüsse und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abkleben.
- Untersparrendämmplatten im Verband verlegen und mit Dämmstoffnägeln an Sparren fixieren.
- Lattung durch die Dämmplatten hindurch an Sparren befestigen, z.B. mit Justierschrauben, die ein
fluchtgerechtes Ausrichten der Lattung für die Innenverkleidung ermöglichen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVAFLEX flexibler Faserdämmstoff / PAVATHERM-PROFIL Untersparrendämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

113
1.2 Dach - Sanierung von innen
1.2.2.2 Untersparrendämmung

vorher Aufbau von außen nach innen: nachher Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. Unterspannbahn, Vordeckung o.ä.
160 mm Sparren / 40 mm belüf. Luftschicht 160 mm Sparren / 40 mm belüf. Luftschicht
120 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045 120 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045
25 mm Holzwolleleichtbauplatte 25 mm Holzwolleleichtbauplatte
15 mm Gipsputz 15 mm Gipsputz
60 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmung
24 mm Lattung / ruhende Luftschicht
125 mm Gipskarton- oder Gipsfaserplatte

mittlerer U-Wert = 0,362 W/(m2K) mittlerer U-Wert = 0,231 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 6,6 Std. Phasenverschiebung = 11,6 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,11 (11%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,03 (3%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante ohne Abbruch von innen mit Verbleib der Putzdecke und der Dämmung; setzt
einen funktionstüchtigen Zustand von Dämmung und Unterspannbahn/Vordeckung voraus.
- Putzdecke und Anschlüsse auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern oder PAVATEX DB 3,5- Luft-
dichtbahn verlegen. Überlappungen, Anschlüsse und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik
luftdicht abkleben. Verlauf der Sparren markieren.
- PAVATHERM-PROFIL Untersparrendämmplatten im Verband verlegen und mit Dämmstoffnä-
geln an Sparren fixieren.
- Lattung durch die Dämmplatten und die Putzdecke hindurch an Sparren befestigen, z.B. mit Justier-
schrauben, die ein fluchtgerechtes Ausrichten der Lattung für die Innenverkleidung ermöglichen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Untersparrendämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

114
1.2 Dach - Sanierung von innen
1.2.2.3 Untersparrendämmung

vorher nachher
Aufbau von außen nach innen: Aufbau von außen nach innen:
Dacheindeckung Dacheindeckung
Lattung / Konterlattung Lattung / Konterlattung
Unterspannbahn, Vordeckung o.ä. Unterspannbahn, Vordeckung o.ä.
180 mm Sparren / 40 mm belüf. Luftschicht 180 mm Sparren / 40 mm belüf. Luftschicht
140 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045 140 mm Mineralfaser-Randleistenmatte 045
24 mm Lattung / Luftschicht, ruhend 60 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmung
125 mm Gipskartonbauplatte 24 mm Lattung / Luftschicht, ruhend

Sanierung
125 mm Gipskarton- oder Gipsfaserplatte

mittlerer U-Wert = 0,337 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,231 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 5,2 Std. Phasenverschiebung = 8,5 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,33 (33%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,10 (10%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante bei funktionstüchtiger Unterdeckung bzw. Unterspannung und bei Verbleib
der Zwischensparrendämmung sowie der Dacheindeckung.
- Innenverkleidung komplett entfernen. Vorh. Dämmung (muss trocken sein) und Kaschierung auf
Zustand prüfen; bei fehlender Abklebung aber ansonsten luftdichter Kaschierung mit PAVAFIX-
Klebetechnik alle Bahnen sowie Anschlüsse und Durchdringungen luftdicht abkleben.
- Bei unzureichender Luftdichtheit der Kaschierung PAVATEX DB 3,5-Luftdichtbahn verlegen und
Überlappungen, Anschlüsse und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abkleben.
- Untersparrendämmplatten im Verband verlegen und mit Dämmstoffnägeln an Sparren fixieren.
- Lattung durch die Dämmplatten hindurch an Sparren befestigen, z.B. mit Justierschrauben, die ein
fluchtgerechtes Ausrichten der Lattung für die Innenverkleidung ermöglichen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Untersparrendämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

115
2. Wand
HINWEISE UND ERLÄUTERUNGEN ZUR NUTZUNG DER KONSTRUKTIONSBLÄTTER

Aus den zahllosen in der Praxis anzutreffenden Auf der Basis der Altbaukonstruktion wird
Altbaukonstruktionen wurden beispielhafte ein PAVATEX-Sanierungsvorschlag dargestellt.
Wandaufbauten ausgewählt, die entweder Dabei sind alle neuen Bauteile bzw. Baustoffe
im Zuge einer Fassadenerneuerung von au- durch Kursivschrift gekennzeichnet. PAVATEX-
ßen, oder aber von innen saniert werden. Die Produkte sind im Text und in der Zeichnung
dargestellten Putzdicken wurden beispielhaft grün hinterlegt. Kleine Details wie Befesti-
gewählt und können in der Praxis abweichen. gungsmittel sind nicht dargestellt.

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
80 mm + 80 mm DIFFUTHERM-Dämmplatten
für WDVS mit Systemputz gem.
Zulassung

U-Wert = 1,603 W/(m2 K) U-Wert = 0,239 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,8 Std. Phasenverschiebung = 21,0 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,16 (16%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,00 (0%)

Für die Altbaukonstruktionen wurden auf Für das sanierte Bauteil wurden die neben-
der Grundlage von zum Teil historischen Bau- stehenden bauphysikalischen Angaben neu
stoffdaten die vorh. U-Werte bzw. mittleren berechnet, wodurch die erheblichen Ver-
U-Werte (incl. Holzanteil) sowie Anhaltswerte besserungen beim Wärme- und Hitzeschutz
für den vorh. sommerlichen Hitzeschutz be- deutlich werden. Außerdem wird der U-Wert
rechnet. Bei konkreten Bauvorhaben können hinsichtlich der Einhaltung des Umax-Wertes
Prüfungen der tatsächlichen Baustoffdaten gemäß EnEV bewertet, z.B. (< Umax) entspricht
erforderlich sein. der EnEV.

116
In tabellarischer Form werden für die versch. Kombinationen aus Dämmstoffen und Unter-
deckplatten die wichtigsten bauphysikalischen Werte wie U-Wert, Phasenverschiebung φ und
Temperaturamplitudenverhältnis TAV (auch in %) angegeben. Hervorgehoben ist jeweils die in
nebenstehender Zeichnung gezeigte Variante.

bauphysikalische Kennwerte
Vollziegel Mz 1400 DIFFUTHERM U-Wert φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
240 80 + 80 0,239 21,0 0,00/0

Sanierung
240 100 + 80 0,216 22,4 0,00/0
240 100 + 100 0,197 23,7 0,00/0

Wärmeschutz In den Sanierungsvorschlägen wurden die Dämmschichten so bemessen, dass die


Anforderungen der EnEV an die maximalen Bauteil-U-Werte eingehalten werden. Einige Varianten
weisen auch einen höheren, vorausschauenden Wärmeschutz aus. Weitere Differenzierungen der
Dämmschichtdicken sind objektbezogen möglich. Bei zusammengesetzten Bauteilen, also Fertig-
haus- und Fachwerkwänden, sind jeweils die für den Wärmeschutznachweis relevanten mittleren
U-Werte angegeben, die den Holzanteil beinhalten.
Tauwasserschutz Für alle dargestellten Wandbauteile wurde der diffusionsbedingte Tauwas-
serschutz rechnerisch nachgewiesen. Die Diffusionsberechnung erfolgte nach DIN 4108-3 sowie
Teil 4, wobei speziell bei den Massivwänden trockenes Mauerwerk vorausgesetzt wird. Ebenso vor-
ausgesetzt wird eine DIN 4108-7 entsprechende Luftdichtheit der Bauteile sowie ihrer Anschlüsse
und Durchdringungen.
Sommerlicher Hitzeschutz Die angegebenen Phasenverschiebungen in Stunden sowie die
Temperaturamplitudenverhältnisse (TAV) bieten die Möglichkeit, den sommerlichen Hitzeschutz der
verschiedenen Wandbauteile zu beurteilen und, je nach verwendetem Dämmstoff, auch zu verglei-
chen. Mit zunehmender Dauer der Phasenverschiebung verzögert sich einerseits die Aufheizung der
Innenräume im Sommer. Andererseits werden die Temperaturschwankungen durch das Außenklima
um so stärker gedämpft, je kleiner das TAV ist.
Brandschutz Die Feuerwiderstandsklassen der Bauteile wurden aufgrund der zahllosen Variati-
onsmöglichkeiten nicht bewertet. Eine Beurteilung kann im konkreten Einzelfall jedoch speziell bei
den Massivwänden über die klassifizierten Bauteile in DIN 4102-4 erfolgen. Bei den Fertighaus- und
Fachwerkwänden können Feuerwiderstandsklassen nachgewiesen werden, wenn brandschutztech-
nisch eigenständige Bekleidungen, z.B. aus FERMACELL, zum Einsatz kommen. Als Nachweis hierfür
gelten die ABP des entsprechenden Herstellers.
Luftschalldämmung Die Schalldämmung (R´w,B ) der sanierten Konstruktionen kann verbind-
lich nur durch eine Prüfung am ausgeführten Objekt bestimmt werden.
Standsicherheit Die Standsicherheit (Tragfähigkeit) der vorhandenen Konstruktion ist vor der
Sanierung zu prüfen.
Hinweis zu Wänden mit WDVS PAVATEX ist lediglich Hersteller der Dämmplatten. Es sind
grundsätzlich die allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen sowie die Verarbeitungsrichtlinien der
Systemanbieter zu beachten.

117
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.1.PB-DI Wärmedämmverbundsystem mit Putzfassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
365 mm Mauerwerk 365 mm Mauerwerk
Porenbeton-Blocksteine 600 Porenbeton-Blocksteine 600
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
100 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
mit Systemputz gem. Zulassung

U-Wert = 0,578 W/(m2 K) U-Wert = 0,253 W/(m2 K) (≈ Umax)


Phasenverschiebung = 14,8 Std. Phasenverschiebung = 22,5 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%) Temperaturamplitudenverhältnis 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.43-2041)
bzw. Z-33.43-9312) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter:
1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF Gips KG
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Am Bahnhof 7 - D-97346 Iphofen
Telefon +49 371 81564-0 Telefon +49 9001 31-2000
Fax +49 371 81564-64 Fax +49 1805 31-4000
info@unger-diffutherm.com zentrale@knauf.de
www.unger-diffutherm.com www.knauf.de

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatten für WDVS /
Produktinformationen der Systemanbieter zu Putzen, Komponenten und Zubehör

118
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.2.PB-PP Dämmelement mit hinterlüfteter Fassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
365 mm Mauerwerk 365 mm Mauerwerk
Porenbeton-Blocksteine 600 Porenbeton-Blocksteine 600
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
120 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

Sanierung
U-Wert = 0,578 W/(m2 K) U-Wert = 0,223 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 14,8 Std. Phasenverschiebung = 23,7 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit hinterlüfteten Vorhangfassaden in beliebiger Ausführung, z.B. Stülpschalung, Bo-
den-Deckel-Schalung, Schiefer- und Schindelbekleidungen, Keramikplatten, Fassadentafeln ...
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Unterhalb 30 cm sind Perimeterdämmstoffe zu verwenden.
- Sofern kein Sockel oder eine Perimeterdämmung vorhanden sind, kann bei PAVATHERM-PLUS
120 mm als Montagehilfe ein waagerechtes Aufstandholz 10/10 cm) montiert werden, das von
der 20 mm dicken Deckschicht der Dämmelemente überlappt wird. Eine Hinterlüftung der Däm-
melemente ist zu vermeiden.
- Die Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffdübeln fixiert; die endgültige Befestigung
erfolgt über die lastabtragende Befestigung der Konterlattung mit zugelassenen Rahmendübeln
und Fassadenschrauben, z.B. FISCHER Langschaftdübel SXR-T / Universal-Rahmendübel FUR-T mit
Sicherheitsschraube.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / PAVATAPE-Klebeband / PAVATEX-Systemkleber

119
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.3.Mz-DI Wärmedämmverbundsystem mit Putzfassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
80 mm + 80 mm DIFFUTHERM-Dämmplatten
für WDVS mit Sytemputz
gem. Zulassung

U-Wert = 1,603 W/(m2 K) U-Wert = 0,239 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,8 Std. Phasenverschiebung = 21,0 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,16 (16%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-33.43-931
sowie die Verarbeitungsrichtlinien des WDVS-Systemanbieters:
1)
KNAUF Gips KG
Am Bahnhof 7 - D-97346 Iphofen
Telefon +49 9001 31-2000
Fax +49 1805 31-4000
zentrale@knauf.de
www.knauf.de

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatten für WDVS /
Produktinformationen der Systemanbieter zu Putzen, Komponenten und Zubehör

120
bauphysikalische Kennwerte
Vollziegel Mz 1400 DIFFUTHERM U-Wert φ TAV
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
240 80 + 80 0,239 21,0 0,00/0
240 100 + 80 0,216 22,4 0,00/0
240 100 + 100 0,197 23,7 0,00/0
300 80 + 80 0,233 23,1 0,00/0

Sanierung
300 100 + 80 0,212 0,5 * 0,00/0
300 100 + 100 0,193 1,9 * 0,00/0
365 80 + 80 0,228 1,5 * 0,00/0
365 100 + 80 0,207 2,7 * 0,00/0
365 100 + 100 0,189 4,0 * 0,00/0

Leichthochlochzie- DIFFUTHERM U-Wert φ TAV


gel 800 [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
240 80 + 80 0,228 20,8 0,00/0
240 100 + 80 0,207 22,2 0,00/0
240 100 + 100 0,190 23,5 0,00/0
300 80 + 80 0,221 22,8 0,00/0
300 100 + 80 0,201 0,2 * 0,00/0
300 100 + 100 0,184 1,5 * 0,00/0
365 80 + 80 0,213 0,9 * 0,00/0
365 100 + 80 0,194 2,3 * 0,00/0
365 100 + 100 0,179 3,7 * 0,00/0
* über 24 h
Abkürzungen:
DI DIFFUTHERM PV PAVADENTRO
PP PAVATHERM-PLUS+ PC PAVACLAY
PT PAVATHERM-Dämmelement
FL Flexibler Dämmstoff

Mz Vollziegel Mz 1400 FWL Fachwerk-Strohlehmausfachung


LHLz Leichthochlochziegel 800 FWZ Fachwerk-Vollziegelausfachung
HBn Betonhohlblockstein 1200
HBI Bimshohlblockstein 800
PB Porenbeton-Blockstein 600
HolzBn Holzbetonstein 800

121
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.3.HBI-DI Wärmedämmverbundsystem mit Putzfassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Bimshohlblockstein 800 240 mm Mauerwerk Bimshohlblockstein 800
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
80 mm + 80 mm DIFFUTHERM-Dämmplatten
für WDVS mit Sytemputz
gem. Zulassung

U-Wert = 1,234 W/(m2 K) U-Wert = 0,229 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,1 Std. Phasenverschiebung = 20,7 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,18 (18%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-33.43-931
sowie die Verarbeitungsrichtlinien des WDVS-Systemanbieters:
1)
KNAUF Gips KG
Am Bahnhof 7 - D-97346 Iphofen
Telefon +49 9001 31-2000
Fax +49 1805 31-4000
zentrale@knauf.de
www.knauf.de

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatten für WDVS /
Produktinformationen der Systemanbieter zu Putzen, Komponenten und Zubehör

122
bauphysikalische Kennwerte
Bimshohlblockstein DIFFUTHERM U-Wert φ TAV
800 [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
240 80 + 80 0,229 20,7 0,00/0
240 100 + 80 0,208 22,1 0,00/0
240 100 + 100 0,190 23,4 0,00/0
300 80 + 80 0,221 22,6 0,00/0

Sanierung
300 100 + 80 0,202 0,0 0,00/0
300 100 + 100 0,185 1,4 * 0,00/0
365 80 + 80 0,214 0,8 * 0,00/0
365 100 + 80 0,195 2,1 * 0,00/0
365 100 + 100 0,180 3,5 * 0,00/0

Betonhohlblock- DIFFUTHERM U-Wert φ TAV


stein 1200 [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
240 100 + 80 0,222 20,4 0,00/0
240 100 + 100 0,202 21,8 0,00/0
300 80 + 80 0,242 20,8 0,00/0
300 100 + 80 0,218 22,2 0,00/0
300 100 + 100 0,199 23,5 0,00/0
365 80 + 80 0,237 22,6 0,00/0
365 100 + 80 0,214 24,0 0,00/0
365 100 + 100 0,196 1,4 * 0,00/0

* über 24 h

123
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.3.PB-DI Wärmedämmverbundsystem mit Putzfassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Porenbeton- 240 mm Mauerwerk Porenbeton-
Blockstein 600 Blockstein 600
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
80 mm + 80 mm DIFFUTHERM-Dämmplatten
für WDVS mit Sytemputz
gem. Zulassung

U-Wert = 0,826 W/(m2 K) U-Wert = 0,210 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 10,2 Std. Phasenverschiebung = 22,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,13 (13%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-33.43-931
sowie die Verarbeitungsrichtlinien des WDVS-Systemanbieters:
1)
KNAUF Gips KG
Am Bahnhof 7 - D-97346 Iphofen
Telefon +49 9001 31-2000
Fax +49 1805 31-4000
zentrale@knauf.de
www.knauf.de

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatten für WDVS /
Produktinformationen der Systemanbieter zu Putzen, Komponenten und Zubehör

124
bauphysikalische Kennwerte
Porenbeton-Block- DIFFUTHERM U-Wert φ TAV
stein 600 [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
240 80 + 80 0,210 22,1 0,00/0
240 100 + 80 0,192 23,5 0,00/0
240 100 + 100 0,177 0,8 * 0,00/0
300 80 + 80 0,199 0,3 * 0,00/0

Sanierung
300 100 + 80 0,183 1,6 * 0,00/0
300 100 + 100 0,169 3,0 * 0,00/0
365 80 + 80 0,189 2,6 * 0,00/0
365 100 + 80 0,174 4,0 * 0,00/0
365 100 + 100 0,162 5,4 * 0,00/0

Holzbetonstein 800 DIFFUTHERM U-Wert φ TAV


[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
240 80 + 80 0,232 20,2 0,00/0
240 100 + 80 0,210 21,6 0,00/0
240 100 + 100 0,192 23,0 0,00/0
300 80 + 80 0,225 22,1 0,00/0
300 100 + 80 0,205 23,5 0,00/0
300 100 + 100 0,187 0,9 * 0,00/0
365 80 + 80 0,218 0,1 * 0,00/0
365 100 + 80 0,199 1,5 * 0,00/0
365 100 + 100 0,182 2,9 * 0,00/0

* über 24 h

125
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.4.Mz-PT-PP Dämmplatte + Dämmelement mit hinterlüfteter Fassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
80 mm PAVATHERM Dämmplatten
80 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

U-Wert = 1,603 W/(m2 K) U-Wert = 0,223 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,8 Std. Phasenverschiebung = 20,7 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,16 (16%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit hinterlüfteten Vorhangfassaden in beliebiger Ausführung, z.B. Stülpschalung, Bo-
den-Deckel-Schalung, Schiefer- und Schindelbekleidungen, Keramikplatten, Fassadentafeln ...
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Unterhalb 30 cm sind Perimeterdämmstoffe zu verwenden.
- Sofern kein Sockel oder eine Perimeterdämmung vorhanden sind, kann bei PAVATHERM 80 bzw.
100 mm als Montagehilfe ein waagerechtes Aufstandholz 8/8 cm bzw. 10/10 cm montiert werden
(Fixierung mit Dämmstoffdübeln). Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffdübeln fixiert; die end-
gültige Befestigung erfolgt über die lastabtragende Befestigung der Konterlattung mit zuge-
lassenen Rahmendübeln und Fassadenschrauben, z.B. FISCHER Langschaftdübel SXR-T / Univer-
sal-Rahmendübel FUR-T mit Sicherheitsschraube.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Dämmplatte / PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente
PAVATAPE-Klebeband / PAVATEX-Systemkleber

126
bauphysikalische Kennwerte
Vollziegel Mz 1400 PAVATHERM PAVATHERM- U-Wert φ TAV
[mm] [mm] PLUS+ [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
240 80 80 0,223 20,7 0,00/0
240 100 80 0,200 22,0 0,00/0
240 100 100 0,184 23,4 0,00/0
300 80 60 0,241 21,5 0,00/0

Sanierung
300 80 80 0,218 22,8 0,00/0
300 100 80 0,196 0,2 * 0,00/0
300 100 100 0,181 1,5 * 0,00/0
365 80 60 0,235 23,8 0,00/0
365 80 80 0,212 1,2 * 0,00/0
365 100 80 0,192 2,5 * 0,00/0
365 100 100 0,177 3,9 * 0,00/0

Leichthochlochziegel PAVATHERM PAVATHERM- U-Wert φ TAV


800 [mm] PLUS+ [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm]
240 80 60 0,235 19,1 0,00/0
240 80 80 0,213 20,5 0,00/0
240 100 80 0,193 21,9 0,00/0
240 100 100 0,177 23,2 0,00/0
300 80 60 0,227 21,1 0,00/0
300 80 80 0,206 22,5 0,00/0
300 100 80 0,187 23,8 0,00/0
300 100 100 0,173 1,2 * 0,00/0
365 80 60 0,211 23,3 0,00/0
365 80 80 0,199 0,6 * 0,00/0
365 100 80 0,181 2,0 * 0,00/0
365 100 100 0,168 3,3 * 0,00/0
* über 24 h

127
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.4.HBn-PT-PP Dämmplatte + Dämmelement mit hinterlüfteter Fassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Betonhohlblockstein 1200 240 mm Mauerwerk Betonhohlblockstein 1200
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
80 mm PAVATHERM-Dämmplatten
80 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

U-Wert = 1,960 W/(m2 K) U-Wert = 0,228 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 8,0 Std. Phasenverschiebung = 18,8 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,25 (25%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit hinterlüfteten Vorhangfassaden in beliebiger Ausführung, z.B. Stülpschalung, Bo-
den-Deckel-Schalung, Schiefer- und Schindelbekleidungen, Keramikplatten, Fassadentafeln ...
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Unterhalb 30 cm sind Perimeterdämmstoffe zu verwenden.
- Sofern kein Sockel oder eine Perimeterdämmung vorhanden sind, kann bei PAVATHERM 80 bzw.
100 mm als Montagehilfe ein waagerechtes Aufstandholz 8/8 cm bzw. 10/10 cm montiert werden
(Fixierung mit Dämmstoffdübeln). Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffdübeln fixiert; die end-
gültige Befestigung erfolgt über die lastabtragende Befestigung der Konterlattung mit zugelas-
senen Rahmendübeln und Fassadenschrauben, z.B. FISCHER Langschaftdübel SXR-T / Universal-
Rahmendübel FUR-T mit Sicherheitsschraube.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Dämmplatte / PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente
PAVATAPE-Klebeband / PAVATEX-Systemkleber

128
bauphysikalische Kennwerte
Betonhohlblock- PAVATHERM PAVATHERM- U-Wert φ TAV
stein1200 [mm] PLUS+ [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm]
240 80 80 0,228 18,8 0,00/0
240 100 80 0,205 20,1 0,00/0
240 100 100 0,188 21,4 0,00/0
300 80 80 0,225 20,5 0,00/0

Sanierung
300 100 80 0,202 21,8 0,00/0
300 100 100 0,185 23,2 0,00/0
365 80 60 0,245 21,0 0,00/0
365 80 80 0,221 22,3 0,00/0
365 100 80 0,199 23,7 0,00/0
365 100 100 0,183 1,0 * 0,00/0

Bimshohlblockstein PAVATHERM PAVATHERM- U-Wert φ TAV


800 [mm] PLUS+ [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm]
240 80 60 0,237 18,0 0,00/0
240 80 80 0,215 19,4 0,00/0
240 100 80 0,194 20,7 0,00/0
240 100 100 0,179 22,0 0,00/0
300 80 60 0,229 20,0 0,00/0
300 80 80 0,208 21,3 0,00/0
300 100 80 0,189 22,7 0,00/0
300 100 100 0,174 0,0 0,00/0
365 80 60 0,221 22,1 0,00/0
365 80 80 0,201 23,5 0,00/0
365 100 80 0,183 0,8 * 0,00/0
365 100 100 0,169 2,1 * 0,00/0
* über 24 h

129
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.4.PB-PT-PP Dämmplatte + Dämmelement mit hinterlüfteter Fassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Porenbeton- 240 mm Mauerwerk Porenbetonblockstein 600
Blockstein 600 20 mm Außenputz
20 mm Außenputz 80 mm PAVATHERM-Dämmplatten
80 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

U-Wert = 0,826 W/(m2 K) U-Wert = 0,200 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 10,2 Std. Phasenverschiebung = 21,8 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,13 (13%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit hinterlüfteten Vorhangfassaden in beliebiger Ausführung, z.B. Stülpschalung, Bo-
den-Deckel-Schalung, Schiefer- und Schindelbekleidungen, Keramikplatten, Fassadentafeln ...
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Unterhalb 30 cm sind Perimeterdämmstoffe zu verwenden.
- Sofern kein Sockel oder eine Perimeterdämmung vorhanden sind, kann bei PAVATHERM 80 bzw.
100 mm als Montagehilfe ein waagerechtes Aufstandholz 8/8 cm bzw. 10/10 cm montiert werden
(Fixierung mit Dämmstoffdübeln). Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffdübeln fixiert; die end-
gültige Befestigung erfolgt über die lastabtragende Befestigung der Konterlattung mit zugelas-
senen Rahmendübeln und Fassadenschrauben, z.B. FISCHER Langschaftdübel SXR-T / Universal-
Rahmendübel FUR-T mit Sicherheitsschraube.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Dämmplatte / PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente
PAVATAPE-Klebeband / PAVATEX-Systemkleber

130
bauphysikalische Kennwerte
Porenbeton-Blockstein PAVATHERM PAVATHERM- U-Wert φ TAV
600 [mm] PLUS+ [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm]
240 80 60 0,220 20,5 0,00/0
240 80 80 0,200 21,8 0,00/0
240 100 80 0,182 23,2 0,00/0
240 100 100 0,169 0,5 * 0,00/0

Sanierung
300 80 60 0,209 22,6 0,00/0
300 80 80 0,191 0,0 0,00/0
300 100 80 0,174 1,3 * 0,00/0
300 100 100 0,162 2,7 * 0,00/0
365 80 60 0,197 1,0 * 0,00/0
365 80 80 0,182 2,4 * 0,00/0
365 100 80 0,166 3,7 * 0,00/0
365 100 100 0,155 5,0 * 0,00/0

Holzbetonstein 800 PAVATHERM PAVATHERM- U-Wert φ TAV


[mm] [mm] PLUS+ [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
240 80 60 0,240 18,6 0,00/0
240 80 80 0,217 20,0 0,00/0
240 100 80 0,196 21,3 0,00/0
240 100 100 0,180 22,7 0,00/0
300 80 60 0,232 20,5 0,00/0
300 80 80 0,211 21,9 0,00/0
300 100 80 0,191 23,2 0,00/0
300 100 100 0,176 0,5 * 0,00/0
365 80 60 0,225 22,5 0,00/0
365 80 80 0,204 23,9 0,00/0
365 100 80 0,185 1,2 * 0,00/0
365 100 100 0,171 2,6 * 0,00/0

* über 24 h

131
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.5.Mz-PF-DI Flexibler Holzfaserdämmstoff (zwischen Kantholz) + WDVS

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
100 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
zwischen Kantholz 6/10 cm, e = 62,5 cm
60 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
mit Systemputz gem. Zulassung

U-Wert = 1,603 W/(m2 K) U-Wert = 0,241 W/(m2 K) (= Umax)


Phasenverschiebung = 9,8 Std. Phasenverschiebung = 17,9 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,16 (16%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Die Kanthölzer werden im festgelegten Raster nach statischem Nachweis mit zugelassenen Dü-
beln im bestehenden Mauerwerk zug- und druckfest verankert.
- Der flexible Holzfaserdämmstoff wird zwischen den Kanthölzern bis zur Oberkante Kantholz dau-
erhaft hohlraumfrei eingebaut.
- Als Montagehilfe kann ein waagerechtes Aufstandsholz 10/10 cm montiert werden.
- Weiterhin sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.47-6631)
bzw. Z-33.47-6382) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter zu beachten:
1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF Gips KG
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Am Bahnhof 7 - D-97346 Iphofen
Telefon +49 371 81564-0 Telefon +49 9001 31-2000
Fax +49 371 81564-64 Fax +49 1805 31-4000
info@unger-diffutherm.com zentrale@knauf.de
www.unger-diffutherm.com www.knauf.de

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PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatten für WDVS / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
Produktinformationen der Systemanbieter zu Putzen, Komponenten und Zubehör

132
bauphysikalische Kennwerte
Vollziegel Mz 1400 PAVAFLEX DIFFUTHERM U-Wert φ TAV
[mm] [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
240 60 100 0,239 19,4 0,00/0
240 80 80 0,240 18,7 0,00/0
240 80 100 0,217 20,1 0,00/0
240 100 60 0,241 17,9 0,00/0

Sanierung
240 100 80 0,217 19,4 0,00/0
240 100 100 0,198 20,8 0,00/0
300 60 100 0,234 21,5 0,00/0
300 80 80 0,234 20,8 0,00/0
300 80 100 0,212 22,2 0,00/0
300 100 60 0,235 20,1 0,00/0
300 100 80 0,212 21,6 0,00/0
300 100 100 0,194 22,9 0,00/0
365 60 100 0,228 23,8 0,00/0
365 80 80 0,228 23,2 0,00/0
365 80 100 0,207 0,6* 0,00/0
365 100 60 0,229 22,4 0,00/0
365 100 80 0,207 23,9 0,00/0
365 100 100 0,190 1,3* 0,00/0
* über 24 h

133
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.5.LHLz-PF-DI Flexibler Holzfaserdämmstoff (zwischen Kantholz) + WDVS

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Leichthochlochziegel 800 240 mm Mauerwerk Leichthochlochziegel 800
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
100 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
zwischen Kantholz 6/10 cm, e = 62,5 cm
60 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
mit Systemputz gem. Zulassung

U-Wert = 1,211 W/(m2 K) U-Wert = 0,224 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,2 Std. Phasenverschiebung = 18,4 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,18 (18%) Temperaturamplitudenverhältnis 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Die Kanthölzer werden im festgelegten Raster nach statischem Nachweis mit zugelassenen Dü-
beln im bestehenden Mauerwerk zug- und druckfest verankert.
- Der flexible Holzfaserdämmstoff wird zwischen den Kanthölzern bis zur Oberkante Kantholz dau-
erhaft hohlraumfrei eingebaut.
- Als Montagehilfe kann ein waagerechtes Aufstandsholz 10/10 cm montiert werden.
- Weiterhin sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.47-6631)
bzw. Z-33.47-6382) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter zu beachten:
1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF Gips KG
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Am Bahnhof 7 - D-97346 Iphofen
Telefon +49 371 81564-0 Telefon +49 9001 31-2000
Fax +49 371 81564-64 Fax +49 1805 31-4000
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134
bauphysikalische Kennwerte
Leichthochlochziegel PAVAFLEX DIFFUTHERM U-Wert φ TAV
800 [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
240 60 80 0,247 18,4 0,00/0
240 60 100 0,223 19,8 0,00/0
240 80 60 0,248 17,7 0,01/1
240 80 80 0,223 19,1 0,00/0

Sanierung
240 80 100 0,203 20,5 0,00/0
240 100 60 0,224 18,4 0,00/0
240 100 80 0,203 19,8 0,00/0
240 100 100 0,186 21,2 0,00/0
300 60 80 0,236 20,5 0,00/0
300 60 100 0,214 21,9 0,00/0
300 80 60 0,237 19,7 0,00/0
300 80 80 0,214 21,2 0,00/0
300 80 100 0,196 22,6 0,00/0
300 100 60 0,215 20,5 0,00/0
300 100 80 0,196 21,9 0,00/0
300 100 100 0,180 23,3 0,00/0
365 60 80 0,226 22,7 0,00/0
365 60 100 0,205 0,1* 0,00/0
365 80 60 0,226 22,0 0,00/0
365 80 80 0,206 23,4 0,00/0
365 80 100 0,188 0,8* 0,00/0
365 100 60 0,206 22,7 0,00/0
365 100 80 0,189 0,2* 0,00/0
365 100 100 0,174 1,6* 0,00/0
* über 24 h

135
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.5.HBn-PF-DI Flexibler Holzfaserdämmstoff (zwischen Kantholz) + WDVS

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Betonhohlblockstein 1200 240 mm Mauerwerk Betonhohlblockstein 1200
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
100 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
zwischen Kantholz 6/10 cm, e = 62,5 cm
80 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
mit Systemputz gem. Zulassung

U-Wert = 1,960 W/(m2 K) U-Wert = 0,223 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 8,0 Std. Phasenverschiebung = 17,5 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,25 (25%) Temperaturamplitudenverhältnis 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Die Kanthölzer werden im festgelegten Raster nach statischem Nachweis mit zugelassenen Dü-
beln im bestehenden Mauerwerk zug- und druckfest verankert.
- Der flexible Holzfaserdämmstoff wird zwischen den Kanthölzern bis zur Oberkante Kantholz dau-
erhaft hohlraumfrei eingebaut.
- Als Montagehilfe kann ein waagerechtes Aufstandsholz 10/10 cm montiert werden.
- Weiterhin sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.47-6631)
bzw. Z-33.47-6382) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter zu beachten:
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136
bauphysikalische Kennwerte
Betonhohlblockstein PAVAFLEX DIFFUTHERM U-Wert* φ TAV
1200 [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
240 60 100 0,246 17,4 0,00/0
240 80 80 0,247 16,8 0,00/0
240 80 100 0,222 18,1 0,00/0
240 100 60 0,248 16,0 0,00/0

Sanierung
240 100 80 0,223 17,5 0,00/0
240 100 100 0,203 18,9 0,00/0
300 60 100 0,242 19,2 0,00/0
300 80 80 0,242 18,5 0,00/0
300 80 100 0,218 19,9 0,00/0
300 100 60 0,243 17,7 0,00/0
300 100 80 0,219 19,2 0,00/0
300 100 100 0,199 20,6 0,00/0
365 60 100 0,237 21,0 0,00/0
365 80 80 0,237 20,3 0,00/0
365 80 100 0,215 21,7 0,00/0
365 100 60 0,238 19,6 0,00/0
365 100 80 0,215 21,0 0,00/0
365 100 100 0,196 22,4 0,00/0

137
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.5.HBI-PF-DI Flexibler Holzfaserdämmstoff (zwischen Kantholz) + WDVS

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Bimshohlblockstein 800 240 mm Mauerwerk Bimshohlblockstein 800
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
100 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
zwischen Kantholz 6/10 cm, e = 62,5 cm
60 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
mit Systemputz gem. Zulassung

U-Wert = 1,234 W/(m2 K) U-Wert = 0,230 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,1 Std. Phasenverschiebung = 17,7 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,18 (18%) Temperaturamplitudenverhältnis 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Die Kanthölzer werden im festgelegten Raster nach statischem Nachweis mit zugelassenen Dü-
beln im bestehenden Mauerwerk zug- und druckfest verankert.
- Der flexible Holzfaserdämmstoff wird zwischen den Kanthölzern bis zur Oberkante Kantholz dau-
erhaft hohlraumfrei eingebaut.
- Als Montagehilfe kann ein waagerechtes Aufstandsholz 10/10 cm montiert werden.
- Weiterhin sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.47-6631)
bzw. Z-33.47-6382) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter zu beachten:
1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF Gips KG
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Am Bahnhof 7 - D-97346 Iphofen
Telefon +49 371 81564-0 Telefon +49 9001 31-2000
Fax +49 371 81564-64 Fax +49 1805 31-4000
info@unger-diffutherm.com zentrale@knauf.de
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138
bauphysikalische Kennwerte
Bimshohlblockstein PAVAFLEX DIFFUTHERM U-Wert φ TAV
800 [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
240 60 100 0,229 19,1 0,00/0
240 80 80 0,230 18,4 0,00/0
240 80 100 0,208 19,8 0,00/0
240 100 60 0,230 17,7 0,00/0

Sanierung
240 100 80 0,209 19,1 0,00/0
240 100 100 0,191 20,5 0,00/0
300 60 80 0,246 19,7 0,00/0
300 60 100 0,221 21,1 0,00/0
300 80 60 0,246 18,9 0,00/0
300 80 80 0,222 20,4 0,00/0
300 80 100 0,202 21,8 0,00/0
300 100 60 0,223 19,6 0,00/0
300 100 80 0,202 21,1 0,00/0
300 100 100 0,185 22,5 0,00/0
365 60 80 0,236 21,8 0,00/0
365 60 100 0,214 23,2 0,00/0
365 80 60 0,237 21,0 0,00/0
365 80 80 0,214 22,5 0,00/0
365 80 100 0,195 23,9 0,00/0
365 100 60 0,215 21,8 0,00/0
365 100 80 0,196 23,2 0,00/0
365 100 100 0,180 0,6* 0,00/0
* über 24 h

139
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.5.PB-PF-DI Flexibler Holzfaserdämmstoff (zwischen Kantholz) + WDVS

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Porenbeton- 240 mm Mauerwerk Porenbeton-
Blocksteine 600 Blocksteine 600
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
100 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
zwischen Kantholz 6/10 cm, e = 62,5 cm
60 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
mit Systemputz gem. Zulassung

U-Wert = 0,826 W/(m2 K) U-Wert = 0,211 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 10,2 Std. Phasenverschiebung = 19,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,13 (13%) Temperaturamplitudenverhältnis 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Die Kanthölzer werden im festgelegten Raster nach statischem Nachweis mit zugelassenen Dü-
beln im bestehenden Mauerwerk zug- und druckfest verankert.
- Der flexible Holzfaserdämmstoff wird zwischen den Kanthölzern bis zur Oberkante Kantholz dau-
erhaft hohlraumfrei eingebaut.
- Als Montagehilfe kann ein waagerechtes Aufstandsholz 10/10 cm montiert werden.
- Weiterhin sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.47-6631)
bzw. Z-33.47-6382) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter zu beachten:
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UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
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Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Am Bahnhof 7 - D-97346 Iphofen
Telefon +49 371 81564-0 Telefon +49 9001 31-2000
Fax +49 371 81564-64 Fax +49 1805 31-4000
info@unger-diffutherm.com zentrale@knauf.de
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140
bauphysikalische Kennwerte
Porenbeton-Blockstein PAVAFLEX DIFFUTHERM U-Wert φ TAV
600 [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
240 60 80 0,231 19,1 0,00/0
240 60 100 0,210 20,5 0,00/0
240 80 60 0,232 18,4 0,01/1
240 80 80 0,210 19,9 0,00/0

Sanierung
240 80 100 0,192 21,2 0,00/0
240 100 60 0,211 19,1 0,00/0
240 100 80 0,192 20,6 0,00/0
240 100 100 0,177 22,0 0,00/0
300 60 60 0,242 19,9 0,00/0
300 60 80 0,219 21,3 0,00/0
300 60 100 0,199 22,7 0,00/0
300 80 60 0,219 20,6 0,00/0
300 80 80 0,200 22,0 0,00/0
300 80 100 0,183 23,4 0,00/0
300 100 60 0,200 21,3 0,00/0
300 100 80 0,184 22,8 0,00/0
300 100 100 0,170 0,2* 0,00/0
365 60 60 0,227 22,3 0,00/0
365 60 80 0,206 23,7 0,00/0
365 60 100 0,189 1,1* 0,00/0
365 80 60 0,207 23,0 0,00/0
365 80 80 0,189 0,4* 0,00/0
365 80 100 0,175 1,8* 0,00/0
365 100 60 0,190 23,7 0,00/0
365 100 80 0,175 1,1* 0,00/0
365 100 100 0,162 2,5* 0,00/0
* über 24 h

141
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.5.HolzBn-PF-DI Flexibler Holzfaserdämmstoff (zwischen Kantholz) + WDVS

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Holzbetonsteine 800 240 mm Mauerwerk Holzbetonsteine 800
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
100 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
zwischen Kantholz 6/10 cm, e = 62,5 cm
60 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
mit Systemputz gem. Zulassung

U-Wert = 1,067 W/(m2 K) U-Wert = 0,233 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,9 Std. Phasenverschiebung = 17,2 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,14 (14%) Temperaturamplitudenverhältnis 0,01 (1%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Die Kanthölzer werden im festgelegten Raster nach statischem Nachweis mit zugelassenen Dü-
beln im bestehenden Mauerwerk zug- und druckfest verankert.
- Der flexible Holzfaserdämmstoff wird zwischen den Kanthölzern bis zur Oberkante Kantholz dau-
erhaft hohlraumfrei eingebaut.
- Als Montagehilfe kann ein waagerechtes Aufstandsholz 10/10 cm montiert werden.
- Weiterhin sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.47-6631)
bzw. Z-33.47-6382) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter zu beachten:
1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF Gips KG
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Am Bahnhof 7 - D-97346 Iphofen
Telefon +49 371 81564-0 Telefon +49 9001 31-2000
Fax +49 371 81564-64 Fax +49 1805 31-4000
info@unger-diffutherm.com zentrale@knauf.de
www.unger-diffutherm.com www.knauf.de

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PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatten für WDVS / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
Produktinformationen der Systemanbieter zu Putzen, Komponenten und Zubehör

142
bauphysikalische Kennwerte
Holzbetonstein 800 PAVAFLEX DIFFUTHERM U-Wert φ TAV
[mm] [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
240 60 100 0,232 18,6 0,00/0
240 80 80 0,233 18,0 0,00/0
240 80 100 0,211 19,4 0,00/0
240 100 60 0,233 17,2 0,01/1

Sanierung
240 100 80 0,211 18,7 0,00/0
240 100 100 0,193 20,1 0,00/0
300 60 100 0,225 20,5 0,00/0
300 80 80 0,225 19,8 0,00/0
300 80 100 0,205 21,2 0,00/0
300 100 60 0,226 19,1 0,00/0
300 100 80 0,205 20,6 0,00/0
300 100 100 0,188 22,0 0,00/0
365 60 80 0,241 21,1 0,00/0
365 60 100 0,218 22,5 0,00/0
365 80 60 0,242 20,4 0,00/0
365 80 80 0,218 21,9 0,00/0
365 80 100 0,199 23,2 0,00/0
365 100 60 0,219 21,1 0,00/0
365 100 80 0,199 22,6 0,00/0
365 100 100 0,183 24,0 0,00/0

143
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.6.Mz-PF-PP Flexibler Holzfaserdämmstoff (zwischen Kantholz) + Dämmelement,
hinterlüftete Fassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
zwischen Kantholz 6/10 cm, e = 62,5 cm
80 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

U-Wert = 1,603 W/(m2 K) U-Wert = 0,240 W/(m2 K) (= Umax)


Phasenverschiebung = 9,8 Std. Phasenverschiebung = 18,7 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,16 (16%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit hinterlüfteten Vorhangfassaden in beliebiger Ausführung.
- Die Kanthölzer werden im festgelegten Raster nach statischem Nachweis mit zugelassenen Dü-
beln im bestehenden Mauerwerk zug- und druckfest verankert. Der flexible Holzfaserdämmstoff
wird zwischen den Kanthölzern bis zur Oberkante Kantholz dauerhaft hohlraumfrei eingebaut.
Als Montagehilfe kann ein waagerechtes Aufstandsholz 10/10 cm montiert werden (Spritzwasser-
zone beachten).
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffdübeln fixiert; die endgültige Befestigung
erfolgt über die lastabtragende Befestigung der Konterlattung mit zugelassenen Schrauben, z.B.
BIERBACH DaBau-Schraube.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATAPE-Klebeband / PAVATEX-Systemkleber

144
bauphysikalische Kennwerte
Vollziegel Mz 1400 PAVAFLEX PAVATHERM- U-Wert φ TAV
[mm] [mm] PLUS+ [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
240 80 80 0,240 18,7 0,00/0
240 80 100 0,217 20,1 0,00/0
240 80 120 0,198 21,4 0,00/0
240 100 60 0,241 17,9 0,00/0

Sanierung
240 100 80 0,217 19,4 0,00/0
240 100 100 0,198 20,8 0,00/0
240 100 120 0,182 22,1 0,00/0
300 80 80 0,234 20,8 0,00/0
300 80 100 0,212 22,2 0,00/0
300 80 120 0,194 23,6 0,00/0
300 100 60 0,235 20,1 0,00/0
300 100 80 0,212 21,6 0,00/0
300 100 100 0,194 22,9 0,00/0
300 100 120 0,178 0,3* 0,00/0
365 80 80 0,228 23,2 0,00/0
365 80 100 0,207 0,6* 0,00/0
365 80 120 0,189 1,9* 0,00/0
365 100 60 0,229 22,4 0,00/0
365 100 80 0,207 23,9 0,00/0
365 100 100 0,190 1,3* 0,00/0
365 100 120 0,175 2,6* 0,00/0
* über 24 h

145
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.6.LHLz-PF-PP Flexibler Holzfaserdämmstoff (zwischen Kantholz) + Dämmelement,
hinterlüftete Fassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Leichtlochziegel 800 240 mm Mauerwerk Leichtlochziegel 800
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
zwischen Kantholz 6/10 cm, e = 62,5 cm
80 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

U-Wert = 1,211 W/(m2 K) U-Wert = 0,223 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,2 Std. Phasenverschiebung = 19,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,18 (18%) Temperaturamplitudenverhältnis 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit hinterlüfteten Vorhangfassaden in beliebiger Ausführung.
- Die Kanthölzer werden im festgelegten Raster nach statischem Nachweis mit zugelassenen Dü-
beln im bestehenden Mauerwerk zug- und druckfest verankert. Der flexible Holzfaserdämmstoff
wird zwischen den Kanthölzern bis zur Oberkante Kantholz dauerhaft hohlraumfrei eingebaut.
Als Montagehilfe kann ein waagerechtes Aufstandsholz 10/10 cm montiert werden (Spritzwasser-
zone beachten).
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone,
d.h. mind. 30 cm über OK-Gelände. Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffdübeln fixiert; die endgültige Befestigung
erfolgt über die lastabtragende Befestigung der Konterlattung mit zugelassenen Schrauben, z.B.
BIERBACH DaBau-Schraube.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATAPE-Klebeband / PAVATEX-Systemkleber

146
bauphysikalische Kennwerte
Leichthochlochziegel PAVAFLEX PAVATHERM- U-Wert φ TAV
800 [mm] PLUS+ [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm]
240 80 60 0,248 17,7 0,01/1
240 80 80 0,223 19,1 0,00/0
240 80 100 0,203 20,5 0,00/0
240 80 120 0,186 21,8 0,00/0

Sanierung
240 100 60 0,224 18,4 0,00/0
240 100 80 0,203 19,8 0,00/0
240 100 100 0,186 21,2 0,00/0
240 100 120 0,172 22,6 0,00/0
300 80 60 0,237 19,7 0,00/0
300 80 80 0,214 21,2 0,00/0
300 80 100 0,196 22,6 0,00/0
300 80 120 0,180 23,9 0,00/0
300 100 60 0,215 20,5 0,00/0
300 100 80 0,196 21,9 0,00/0
300 100 100 0,180 23,3 0,00/0
300 100 120 0,167 0,6* 0,00/0
365 80 60 0,226 22,0 0,00/0
365 80 80 0,206 23,4 0,00/0
365 80 100 0,188 0,8* 0,00/0
365 80 120 0,174 2,2* 0,00/0
365 100 60 0,206 22,7 0,00/0
365 100 80 0,189 0,2* 0,00/0
365 100 100 0,174 1,6* 0,00/0
365 100 120 0,161 2,9* 0,00/0
* über 24 h

147
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.6.HBn-PF-PP Flexibler Holzfaserdämmstoff (zwischen Kantholz) + Dämmelement,
hinterlüftete Fassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Betonhohlblockstein 1200 240 mm Mauerwerk Betonhohlblockstein 1200
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
100 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
zwischen Kantholz 6/10 cm, e = 62,5 cm
80 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

U-Wert = 1,960 W/(m2 K) U-Wert = 0,223 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 8,0 Std. Phasenverschiebung = 17,5 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,25 (25%) Temperaturamplitudenverhältnis 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit hinterlüfteten Vorhangfassaden in beliebiger Ausführung.
- Die Kanthölzer werden im festgelegten Raster nach statischem Nachweis mit zugelassenen Dü-
beln im bestehenden Mauerwerk zug- und druckfest verankert. Der flexible Holzfaserdämmstoff
wird zwischen den Kanthölzern bis zur Oberkante Kantholz dauerhaft hohlraumfrei eingebaut.
Als Montagehilfe kann ein waagerechtes Aufstandsholz 10/10 cm montiert werden (Spritzwasser-
zone beachten).
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffdübeln fixiert; die endgültige Befestigung
erfolgt über die lastabtragende Befestigung der Konterlattung mit zugelassenen Schrauben, z.B.
BIERBACH DaBau-Schraube.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATAPE-Klebeband / PAVATEX-Systemkleber

148
bauphysikalische Kennwerte
Betonhohlblockstein PAVAFLEX PAVATHERM- U-Wert φ TAV
1200 [mm] PLUS+ [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm]
240 80 80 0,247 16,8 0,00/0
240 80 100 0,222 18,1 0,00/0
240 80 120 0,202 19,5 0,00/0
240 100 80 0,223 17,5 0,00/0

Sanierung
240 100 100 0,203 18,9 0,00/0
240 100 120 0,186 20,2 0,00/0
300 80 80 0,242 18,5 0,00/0
300 80 100 0,218 19,9 0,00/0
300 80 120 0,199 21,2 0,00/0
300 100 60 0,243 17,7 0,00/0
300 100 80 0,219 19,2 0,00/0
300 100 100 0,199 20,6 0,00/0
300 100 120 0,183 21,9 0,00/0
365 80 80 0,237 20,3 0,00/0
365 80 100 0,215 21,7 0,00/0
365 80 120 0,196 23,1 0,00/0
365 100 60 0,238 19,6 0,00/0
365 100 80 0,215 21,0 0,00/0
365 100 100 0,196 22,4 0,00/0
365 100 120 0,180 23,8 0,00/0

149
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.6.HBI-PF-PP Flexibler Holzfaserdämmstoff (zwischen Kantholz) + Dämmelement,
hinterlüftete Fassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Bimshohlblockstein 800 240 mm Mauerwerk Bimshohlblockstein 800
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
zwischen Kantholz 6/10 cm, e = 62,5 cm
80 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

U-Wert = 1,234 W/(m2 K) U-Wert = 0,230 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,1 Std. Phasenverschiebung = 18,4 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,18 (18%) Temperaturamplitudenverhältnis 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit hinterlüfteten Vorhangfassaden in beliebiger Ausführung.
- Die Kanthölzer werden im festgelegten Raster nach statischem Nachweis mit zugelassenen Dü-
beln im bestehenden Mauerwerk zug- und druckfest verankert. Der flexible Holzfaserdämmstoff
wird zwischen den Kanthölzern bis zur Oberkante Kantholz dauerhaft hohlraumfrei eingebaut.
Als Montagehilfe kann ein waagerechtes Aufstandsholz 10/10 cm montiert werden (Spritzwasser-
zone beachten).
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffdübeln fixiert; die endgültige Befestigung
erfolgt über die lastabtragende Befestigung der Konterlattung mit zugelassenen Schrauben, z.B.
BIERBACH DaBau-Schraube.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATAPE-Klebeband / PAVATEX-Systemkleber

150
bauphysikalische Kennwerte
Bimshohlblockstein PAVAFLEX PAVATHERM- U-Wert φ TAV
800 [mm] PLUS+ [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm]
240 80 80 0,230 18,4 0,00/0
240 80 100 0,208 19,8 0,00/0
240 80 120 0,190 21,2 0,00/0
240 100 60 0,230 17,7 0,00/0

Sanierung
240 100 80 0,209 19,1 0,00/0
240 100 100 0,191 20,5 0,00/0
240 100 120 0,176 21,9 0,00/0
300 80 60 0,246 18,9 0,00/0
300 80 80 0,222 20,4 0,00/0
300 80 100 0,202 21,8 0,00/0
300 80 120 0,185 23,1 0,00/0
300 100 60 0,223 19,6 0,00/0
300 100 80 0,202 21,1 0,00/0
300 100 100 0,185 22,5 0,00/0
300 100 120 0,171 23,8 0,00/0
365 80 60 0,237 21,0 0,00/0
365 80 80 0,214 22,5 0,00/0
365 80 100 0,195 23,9 0,00/0
365 80 120 0,180 1,2* 0,00/0
365 100 60 0,215 21,8 0,00/0
365 100 80 0,196 23,2 0,00/0
365 100 100 0,180 0,6* 0,00/0
365 100 120 0,167 2,0* 0,00/0

* über 24 h

151
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.6.PB-PF-PP Flexibler Holzfaserdämmstoff (zwischen Kantholz) + Dämmelement,
hinterlüftete Fassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Porenbeton- 240 mm Mauerwerk Porenbeton-
Blockstein 600 Blockstein 600
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
zwischen Kantholz 6/10 cm, e = 62,5 cm
80 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

U-Wert = 1,826 W/(m2 K) U-Wert = 0,210 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 10,2 Std. Phasenverschiebung = 19,9 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,13 (13%) Temperaturamplitudenverhältnis 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit hinterlüfteten Vorhangfassaden in beliebiger Ausführung.
- Die Kanthölzer werden im festgelegten Raster nach statischem Nachweis mit zugelassenen Dü-
beln im bestehenden Mauerwerk zug- und druckfest verankert. Der flexible Holzfaserdämmstoff
wird zwischen den Kanthölzern bis zur Oberkante Kantholz dauerhaft hohlraumfrei eingebaut.
Als Montagehilfe kann ein waagerechtes Aufstandsholz 10/10 cm montiert werden (Spritzwasser-
zone beachten).
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffdübeln fixiert; die endgültige Befestigung
erfolgt über die lastabtragende Befestigung der Konterlattung mit zugelassenen Schrauben, z.B.
BIERBACH DaBau-Schraube.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATAPE-Klebeband / PAVATEX-Systemkleber

152
bauphysikalische Kennwerte
Porenbeton-Blockstein PAVAFLEX PAVATHERM- U-Wert φ TAV
600 [mm] PLUS+ [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm] [mm]
240 80 60 0,232 18,4 0,01/1
240 80 80 0,210 19,9 0,00/0
240 80 100 0,192 21,2 0,00/0
240 80 120 0,177 22,6 0,00/0

Sanierung
240 100 60 0,211 19,1 0,00/0
240 100 80 0,192 20,6 0,00/0
240 100 100 0,177 22,0 0,00/0
240 100 120 0,164 23,3 0,00/0
300 80 60 0,219 20,6 0,00/0
300 80 80 0,200 22,0 0,00/0
300 80 100 0,183 23,4 0,00/0
300 80 120 0,169 0,8* 0,00/0
300 100 60 0,200 21,3 0,00/0
300 100 80 0,184 22,8 0,00/0
300 100 100 0,170 0,2* 0,00/0
300 100 120 0,158 1,5* 0,00/0
365 80 60 0,207 23,0 0,00/0
365 80 80 0,189 0,4* 0,00/0
365 80 100 0,175 1,8* 0,00/0
365 80 120 0,162 3,1* 0,00/0
365 100 60 0,190 23,7 0,00/0
365 100 80 0,175 1,1* 0,00/0
365 100 100 0,162 2,5* 0,00/0
365 100 120 0,151 3,9* 0,00/0
* über 24 h

153
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.1.6.HolzBn-PF-PP Flexibler Holzfaserdämmstoff (zwischen Kantholz) +
Dämmelement, hinterlüftete Fassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Holzbetonstein 800 240 mm Mauerwerk Holzbetonstein 800
20 mm Außenputz 20 mm Außenputz
80 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
zwischen Kantholz 6/10 cm, e = 62,5 cm
80 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

U-Wert = 1,067 W/(m2 K) U-Wert = 0,233 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,9 Std. Phasenverschiebung = 18,0 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,14 (14%) Temperaturamplitudenverhältnis 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit hinterlüfteten Vorhangfassaden in beliebiger Ausführung.
- Die Kanthölzer werden im festgelegten Raster nach statischem Nachweis mit zugelassenen Dü-
beln im bestehenden Mauerwerk zug- und druckfest verankert. Der flexible Holzfaserdämmstoff
wird zwischen den Kanthölzern bis zur Oberkante Kantholz dauerhaft hohlraumfrei eingebaut.
Als Montagehilfe kann ein waagerechtes Aufstandsholz 10/10 cm montiert werden (Spritzwasser-
zone beachten).
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffdübeln fixiert; die endgültige Befestigung
erfolgt über die lastabtragende Befestigung der Konterlattung mit zugelassenen Schrauben, z.B.
BIERBACH DaBau-Schraube.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATAPE-Klebeband / PAVATEX-Systemkleber

154
bauphysikalische Kennwerte
Holzbetonstein 800 PAVAFLEX PAVATHERM- U-Wert φ TAV
[mm] [mm] PLUS+ [W/(m²K)] [h] [-/%]
[mm]
240 80 80 0,233 18,0 0,00/0
240 80 100 0,211 19,4 0,00/0
240 80 120 0,193 20,7 0,00/0
240 100 60 0,233 17,2 0,01/1

Sanierung
240 100 80 0,211 18,7 0,00/0
240 100 100 0,193 20,1 0,00/0
240 100 120 0,178 21,4 0,00/0
300 80 80 0,225 19,8 0,00/0
300 80 100 0,205 21,2 0,00/0
300 80 120 0,188 22,6 0,00/0
300 100 60 0,226 19,1 0,00/0
300 100 80 0,205 20,6 0,00/0
300 100 100 0,188 22,0 0,00/0
300 100 120 0,173 23,3 0,00/0
365 80 60 0,242 20,4 0,00/0
365 80 80 0,218 21,9 0,00/0
365 80 100 0,199 23,2 0,00/0
365 80 120 0,183 0,6* 0,00/0
365 100 60 0,219 21,1 0,00/0
365 100 80 0,199 22,6 0,00/0
365 100 100 0,183 24,0 0,00/0
365 100 120 0,169 1,3* 0,00/0
* über 24 h

155
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.2.1.DI Wärmedämmverbundsystem mit Putzfassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
125 mm Gipskartonplatte 125 mm Gipskartonplatte
13 mm Spanplatte V20 13 mm Spanplatte V20
PE-Folie** PE-Folie**
100 mm Mineralfaserdämmstoff WLG 045 100 mm Mineralfaserdämmstoff WLG 045
20 mm ruhende Luftschicht 20 mm ruhende Luftschicht
13 mm Spanplatte V100 13 mm Spanplatte / 15 mm Gipsfaserplatte*
vorh. Fassade 80 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
mit Systemputz gem. Zulassung

mittlerer U-Wert = 0,402 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,233 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 6,0 Std. Phasenverschiebung = 12,6 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,17 (17%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)
** Achtung: PE-Folie auf Funktionstüchtigkeit prüfen!
Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierung einer typischen Fertighaus-Außenwand.
- Nach Entfernen der vorh. Fassade ist die Beplankung auf Zustand und Tragfähigkeit zu prüfen.
- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.47-6631)
bzw. Z-33.47-6382) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der Systemanbieter:
1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF Gips KG
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Am Bahnhof 7 - D-97346 Iphofen
Telefon +49 371 81564-0 - Fax +49 371 81564-64 Telefon +49 900131-2000 - Fax +49 180531-4000
info@unger-diffutherm.com - www.unger-diffutherm.com zentrale@knauf.de - www.knauf.de

*Empfohlen wird der Austausch der Spanplatten gegen FERMACELL-Gipsfaserplatten,die als Beplankung zugelassen sind.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatten für WDVS /
Produktinformationen der Systemanbieter zu Putzen, Komponenten und Zubehör

156
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.2.1.DI Wärmedämmverbundsystem mit Putzfassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
125 mm Gipskartonplatte 125 mm Gipskartonplatte
13 mm Spanplatte V20 13 mm Spanplatte V20
PE-Folie** PE-Folie**
100 mm Mineralfaserdämmstoff WLG 045 100 mm Mineralfaserdämmstoff WLG 045
20 mm ruhende Luftschicht 20 mm ruhende Luftschicht
13 mm Spanplatte V100 13 mm Spanplatte / 15 mm Gipsfaserplatte*
vorh. Fassade 100 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS

Sanierung
mit Systemputz gem. Zulassung

mittlerer U-Wert = 0,402 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,211 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 6,0 Std. Phasenverschiebung = 13,9 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,17 (17%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)
** Achtung: PE-Folie auf Funktionstüchtigkeit prüfen!
Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierung einer typischen Fertighaus-Außenwand
- Nach Entfernen der vorh. Fassade ist die Beplankung auf Zustand und Tragfähigkeit zu prüfen.
- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.47-6631)
bzw. Z-33.47-6382) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der Systemanbieter:
1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF Gips KG
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Am Bahnhof 7 - D-97346 Iphofen
Telefon +49 371 81564-0 - Fax +49 371 81564-64 Telefon +49 900131-2000 - Fax +49 180531-4000
info@unger-diffutherm.com - www.unger-diffutherm.com zentrale@knauf.de - www.knauf.de

*Empfohlen wird der Austausch der Spanplatten gegen FERMACELL-Gipsfaserplatten,die als Beplankung zugelassen sind.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatten für WDVS /
Produktinformationen der Systemanbieter zu Putzen, Komponenten und Zubehör

157
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.2.2.PP Dämmelement mit hinterlüfteter Fassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
125 mm Gipskartonplatte 125 mm Gipskartonplatte
13 mm Spanplatte V20 13 mm Spanplatte V20
PE-Folie* PE-Folie*
100 mm Mineralfaserdämmstoff WLG 045 100 mm Mineralfaserdämmstoff WLG 045
20 mm ruhende Luftschicht 20 mm ruhende Luftschicht
13 mm Spanplatte V100 13 mm Spanplatte V100
vorh. Fassade 80 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

mittlerer U-Wert = 0,402 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,228 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 6,0 Std. Phasenverschiebung = 12,5 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,17 (17%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)
* Achtung: PE-Folie auf Funktionstüchtigkeit prüfen!
Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierung einer typischen Fertighauswand mit hinterlüfteter Vorhangfassade, z.B. Stülpschalung,
Boden-Deckel-Schalung, Schiefer- und Schindelbekleidungen, Keramikplatten, Fassadentafeln ...
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Unterhalb 30 cm sind Perimeterdämmstoffe zu verwenden.
- Sofern kein Sockel oder eine Perimeterdämmung vorhanden sind, kann als Montagehilfe ein waa-
gerechtes Aufstandholz 6/6 cm montiert werden, das von der 20 mm dicken Deckschicht der
Dämmelemente überlappt wird. Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffschrauben fixiert; die endgültige Befesti-
gung erfolgt über die Verschraubung der Konterlattung in die Ständer mit zugelassenen Schrau-
ben, z.B. BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube, WÜRTH Assy Isotop/
Assy 3.0.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente /
PAVATAPE-Klebeband / PAVATEX-Systemkleber

158
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.2.2.PP Dämmelement mit hinterlüfteter Fassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
125 mm Gipskartonplatte 125 mm Gipskartonplatte
13 mm Spanplatte V20 13 mm Spanplatte V20
PE-Folie* PE-Folie*
100 mm Mineralfaserdämmstoff WLG 045 100 mm Mineralfaserdämmstoff WLG 045
20 mm ruhende Luftschicht 20 mm ruhende Luftschicht
13 mm Spanplatte V100 13 mm Spanplatte V 100
vorh. Fassade 100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement

Sanierung
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

mittlerer U-Wert = 0,402 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,207 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 6,0 Std. Phasenverschiebung = 13,8 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,17 (17%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,03 (3%)
* Achtung: PE-Folie auf Funktionstüchtigkeit prüfen!
Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierung einer typischen Fertighauswand mit hinterlüfteter Vorhangfassade, z.B. Stülpschalung,
Boden-Deckel-Schalung, Schiefer- und Schindelbekleidungen, Keramikplatten, Fassadentafeln ...
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Unterhalb 30 cm sind Perimeterdämmstoffe zu verwenden.
- Sofern kein Sockel oder eine Perimeterdämmung vorhanden sind, kann als Montagehilfe ein waa-
gerechtes Aufstandholz 8/8 cm montiert werden, das von der 20 mm dicken Deckschicht der
Dämmelemente überlappt wird. Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffschrauben fixiert; die endgültige Befesti-
gung erfolgt über die Verschraubung der Konterlattung in die Ständer mit zugelassenen Schrau-
ben, z.B. BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube, WÜRTH Assy Isotop/
Assy 3.0.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente /
PAVATAPE-Klebeband / PAVATEX-Systemkleber

159
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.3.1.DI Wärmedämmverbundsystem mit Putzfassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
140 mm Fachwerk mit Strohlehm-Ausfachung 140 mm Fachwerk mit Strohlehm-Ausfachung
10 mm Außenputz 10 mm Außenputz
100 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
mit Systemputz gem. Zulassung

mittlerer U-Wert = 2,062 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,366 W/(m2 K) (> Umax)*
Phasenverschiebung = 7,3 Std. Phasenverschiebung = 14,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,30 (30%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,01 (1%)
* Bei Baudenkmälern sind Ausnahmen möglich (§ 24, EnEV).
Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierung einer typischen Fachwerk-Außenwand.
- Vor Montage des WDVS ist das Fachwerk auf Zustand und Tragfähigkeit zu prüfen. Die Mindest-
anzahl der Dämmplattenbefestiger ist in Anlehnung an die Holzständerbauweise zu bemessen.
- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.47-6631)
bzw. Z-33.47-6382) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der Systemanbieter:
1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF Gips KG
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Am Bahnhof 7 - D-97346 Iphofen
Telefon +49 371 81564-0 - Fax +49 371 81564-64 Telefon +49 900131-2000 - Fax +49 180531-4000
info@unger-diffutherm.com - www.unger-diffutherm.com zentrale@knauf.de - www.knauf.de

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatten für WDVS /
Produktinformationen der Systemanbieter zu Putzen, Komponenten und Zubehör

160
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.3.2.PP Dämmelement mit hinterlüfteter Fassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
140 mm Fachwerk mit Strohlehm-Ausfachung 140 mm Fachwerk mit Strohlehm-Ausfachung
10 mm Außenputz 10 mm Außenputz
100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

Sanierung
mittlerer U-Wert = 2,062 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,354 W/(m2 K) (> Umax)*
Phasenverschiebung = 7,3 Std. Phasenverschiebung = 13,9 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,30 (30%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,01 (1%)
* Bei Baudenkmälern sind Ausnahmen möglich (§ 24, EnEV).
Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierung einer typischen Fachwerkwand mit hinterlüfteter Vorhangfassade, z.B. Stülpschalung,
Boden-Deckel-Schalung, Schiefer- und Schindelbekleidungen, Keramikplatten, Fassadentafeln ...
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Unterhalb 30 cm sind Perimeterdämmstoffe zu verwenden.
- Sofern kein Sockel oder eine Perimeterdämmung vorhanden sind, kann als Montagehilfe ein waa-
gerechtes Aufstandholz 8/8 cm montiert werden, das von der 20 mm dicken Deckschicht der
Dämmelemente überlappt wird. Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffschrauben fixiert; die endgültige Befesti-
gung erfolgt über die Verschraubung der Konterlattung ins Fachwerk mit zugelassenen Schrau-
ben, z.B. BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube, WÜRTH Assy Isotop/
Assy 3.0.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente /
PAVATAPE-Klebeband / PAVATEX-Systemkleber

161
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.4.1.DI Wärmedämmverbundsystem mit Putzfassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
125 mm Fachwerk mit Vollziegel-Ausfachung 125 mm Fachwerk mit Vollziegel-Ausfachung
10 mm Außenputz 10 mm Außenputz
100 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
mit Systemputz gem. Zulassung

mittlerer U-Wert = 2,295 W/(m2K) mittlerer U-Wert = 0,372 W/(m2K) (> Umax)*
Phasenverschiebung = 5,3 Std. Phasenverschiebung = 12,3 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,53 (53%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,01 (1%)
* Bei Baudenkmälern sind Ausnahmen möglich (§ 24, EnEV).
Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierung einer typischen Fachwerk-Außenwand.
- Vor Montage des WDVS ist das Fachwerk auf Zustand und Tragfähigkeit zu prüfen. Die Mindest-
anzahl der Dämmplattenbefestiger ist in Anlehnung an die Holzständerbauweise zu bemessen.
- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.47-6631)
bzw. Z-33.47-6382) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der Systemanbieter:
1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF Gips KG
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Am Bahnhof 7 - D-97346 Iphofen
Telefon +49 371 81564-0 - Fax +49 371 81564-64 Telefon +49 900131-2000 - Fax +49 180531-4000
info@unger-diffutherm.com - www.unger-diffutherm.com zentrale@knauf.de - www.knauf.de

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM Dämmplatten für WDVS /
Produktinformationen der Systemanbieter zu Putzen, Komponenten und Zubehör

162
2.1 Wand - Sanierung von außen
2.1.4.2.PP Dämmelement mit hinterlüfteter Fassade

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 15 mm Innenputz
125 mm Fachwerk mit Vollziegel-Ausfachung 125 mm Fachwerk mit Vollziegel-Ausfachung
10 mm Außenputz 10 mm Außenputz
100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
Konterlattung / ggf. Traglattung
Vorhangfassade, hinterlüftet

Sanierung
mittlerer U-Wert = 2,295 W/(m2K) mittlerer U-Wert = 0,360 W/(m2K) (> Umax)*
Phasenverschiebung = 5,3 Std. Phasenverschiebung = 12,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,53 (53%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)
* Bei Baudenkmälern sind Ausnahmen möglich (§ 24, EnEV).
Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierung einer typischen Fachwerkwand mit hinterlüfteter Vorhangfassade, z.B. Stülpschalung,
Boden-Deckel-Schalung, Schiefer- und Schindelbekleidungen, Keramikplatten, Fassadentafeln ...
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Unterhalb 30 cm sind Perimeterdämmstoffe zu verwenden.
- Sofern kein Sockel oder eine Perimeterdämmung vorhanden sind, kann als Montagehilfe ein waa-
gerechtes Aufstandholz 8/8 cm montiert werden, das von der 20 mm dicken Deckschicht der
Dämmelemente überlappt wird. Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffschrauben fixiert; die endgültige Befesti-
gung erfolgt über die Verschraubung der Konterlattung ins Fachwerk mit zugelassenen Schrau-
ben, z.B. BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbauschraube, WÜRTH Assy Isotop/
Assy 3.0.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente /
PAVATAPE-Klebeband / PAVATEX-Systemkleber

163
2.2 Wand - Sanierung von innen

Die Sanierung von Gebäuden, deren Fassaden sichtbar bleiben sollen, kann wegen der Konden-
satbildung im Bauteil problemanfällig sein. Durch unsachgemäße Innendämmung führt das zu
einem bedenklichen Zustand der Gebäudehülle. Durchfeuchtungen und biologischer Abbau sind
häufige Schadensbilder in alten Bauteilen.
Der Einsatz üblicher dampfsperrender Innendämmsysteme kann in dieser Hinsicht risikoreich,
fehleranfällig und für historische Bauwerke mit erhaltenswerten Fassaden ungeeignet sein.
PAVATEX bietet für die raumseitige Altbausanierung alternativ verschiedene Dämmvarianten mit
kapillaraktiven Holzfaserdämmplatten an, die sich seit Jahren bei zahlreichen Objekten bewährt
haben. Diese reduzieren die Kondensatbildung im bestehenden Bauteil auf ein Minimum und
sorgen für ein behagliches Raumklima.

PAVATHERM mit Innenverkleidung - Die bewährte Standarvariante


Zur Vermeidung übermäßiger Feuchteeinträge in die Holzfaserdämmplatte wird zwischen der In-
nenverkleidung, z.B. aus Gipskartonplatten, und der Holzfaserdämmplatte eine leichte Dampfbrem-
se, z.B. PAVATEX DB 3,5, angeordnet. Die mit Überlappung verlegten Bahnen sowie Anschlüsse und
Durchdringungen sind mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.

PAVADENTRO - Die Innendämmplatte mit mineralischer Funktionsschicht


PAVADENTRO ist eine innovative, ökologische Innendämmung, die die kapillare Leitfä-
higkeit sowie die hygroskopischen Eigenschaften von Holzfasern aktiv nutzt und so ei-
ner zerstörenden Kondensatbildung vorbeugt. Zusätzlich sorgt die von PAVATEX spezi-
ell entwickelte mineralische Funktionsschicht für einen kontrollierten Feuchtetransport.
An der Funktionsschicht wird der Wasserdampf abgebremst, was zu einer kontrollierten
Akkumulierung der Feuchtemoleküle innerhalb von PAVADENTRO führt – kapillar werden die
so gebildeten Wassermoleküle umgehend in PAVADENTRO rückverteilt und schließlich an den
Raum zurückgegeben.

PAVACLAY - Die Trockenbauplatte aus Holzfasern und Lehm


PAVACLAY ist eine ökologische Trockenbauplatte aus Holzfasern und Lehm. Die hygrosko-
pischen und kapillaren Eigenschaften dieser Materialien bewirken ein äußerst angenehmes
Raumklima und regulieren den Feuchtehaushalt. Zudem bietet die hohe spezifische Wärmeka-
pazität ein optimales Wärmespeichervermögen. Ähnlich wie Aktivkohle besitzt Lehm eine sehr
große Oberfläche, die durch die Absorptionswirkung die Raumluft reinigt. Der Schallschutz in
lärmgeplagten Gebieten wird Dank der hohen Masse sowie dem Dämpfungsvermögen von
PAVACLAY erheblich verbessert.

164
2.2 Wand - Sanierung von innen

Hinweise zur Verarbeitung:


Die Anwendungen mit PAVADENTRO und PAVACLAY sind im Gegensatz zur außenseitigen Däm-
mung mit Wärmedämmverbundsystemen nicht zulassungspflichtig.
Die speziell im Sanierungsbereich interessante und bei Denkmälern oft einzig mögliche
Dämmvariante wird mit kapillaraktiven Putzsystemen auf Lehm- oder Kalkbasis, z.B. von unten
genannten Herstellern, die auch die entsprechenden Verarbeitungsrichtlinien zur
Verfügung stellen, kombiniert:

Systeme mit Putzen auf Lehmbasis:

Sanierung
CLAYTEC e.K.
Nettetaler Straße 113 - D-41751 Viersen-Boisheim
Telefon +49 2153 918-0 - Fax +49 2153 918-18
service@claytec.com - www.claytec.com

CONLUTO - bauen mit Lehm


Köllerweg 13 - D-32825 Blomberg
Telefon +49 5236 8896-0 - Fax +49 5236 8896-13
info@conluto.de - www.conluto.de

UNGER-DIFFUTHERM GmbH
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz
Telefon +49 371 81564-0 - Fax +49 371 81564-64
info@unger-diffutherm.de - www.unger-diffutherm.de

Systeme mit Putzen auf Rotkalkbasis:

KNAUF Gips KG
Am Bahnhof 7 - D-97346 Iphofen
Telefon +49 9001 31-2000 - Fax +49 1805 31-4000
zentrale@knauf.de - www.knauf.de

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten / PAVADENTRO-Holzfaserdämmplatten /
PAVACLAY-Trockenbauplatten / PAVATEX-Luftdichtprogramm

165
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.1.1.Mz-PT Dämmplatte mit Innenverkleidung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 125 mm Gipskarton- oder Gipsfaserplatte
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 30 mm Lattung / ruhende Luftschicht
20 mm Außenputz PAVATEX DB 3,5 Dampfbremse
(keine diffusionsdichten Anstriche) 80 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400
20 mm Außenputz

U-Wert = 1,603 W/(m2 K) U-Wert = 0,350 W/(m2 K) (= Umax)


Phasenverschiebung = 9,8 Std. Phasenverschiebung = 16,8 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,16 (16%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit Dampfbremse und Innenverkleidung aus Gipsbauplatten auf Lattung.
- Alte Tapeten und dampfbremsende Anstriche werden zunächst entfernt.
- Die Dämmplatten werden im Verband und fugendicht verlegt und zunächst mit Dämmstoffdübeln
fixiert; eine Hinterlüftung ist zu vermeiden.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüs-
se und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rah-
mendübeln und -schrauben. Unebenheiten werden mit justierbaren Abstandschrauben, z.B.
FISCHER Abstandsschraube Universal ASL mit SX-Dübel, ausgeglichen.
- Hinweis: Bei raumseitigen Dämmungen von Außenwänden ist die dadurch verstärkte Wärmebrü-
ckenwirkung an den übrigen, in die Außenwand einbindenden Bauteile wie Decken und Innen-
wänden sowie Laibungen zu beachten. Hier sind ggf. zusätzliche Dämmmaßnahmen erforderlich.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

166
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.1.1.HBn-PT Dämmplatte mit Innenverkleidung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 125 mm Gipskarton- oder Gipsfaserplatte
240 mm Mauerwerk Betonhohlblockstein 1200 30 mm Lattung / ruhende Luftschicht
20 mm Außenputz PAVATEX DB 3,5 Dampfbremse
(keine diffusionsdichten Anstriche) 100 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Betonhohlblockstein 1200
20 mm Außenputz

Sanierung
U-Wert = 1,960 W/(m2 K) U-Wert = 0,308 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 8,0 Std. Phasenverschiebung = 16,0 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,25 (25%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,05 (5%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit Dampfbremse und Innenverkleidung aus Gipsbauplatten auf Lattung.
- Alte Tapeten und dampfbremsende Anstriche werden zunächst entfernt.
- Die Dämmplatten werden im Verband und fugendicht verlegt und zunächst mit Dämmstoffdübeln
fixiert; eine Hinterlüftung ist zu vermeiden.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüs-
se und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rah-
mendübeln und -schrauben. Unebenheiten werden mit justierbaren Abstandschrauben, z.B.
FISCHER Abstandsschraube Universal ASL mit SX-Dübel, ausgeglichen.
- Hinweis: Bei raumseitigen Dämmungen von Außenwänden ist die dadurch verstärkte Wärmebrü-
ckenwirkung an den übrigen, in die Außenwand einbindenden Bauteile wie Decken und Innen-
wänden sowie Laibungen zu beachten. Hier sind ggf. zusätzliche Dämmmaßnahmen erforderlich.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

167
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.1.1.LHLz-PT Dämmplatte mit Innenverkleidung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 125 mm Gipskarton- oder Gipsfaserplatte
240 mm Mauerwerk Leichthochlochziegel 800 30 mm Lattung / ruhende Luftschicht
20 mm Außenputz PAVATEX DB 3,5 Dampfbremse
(keine diffusionsdichten Anstriche) 80 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Leichthochlochziegel 800
20 mm Außenputz

U-Wert = 1,211 W/(m2 K) U-Wert = 0,327 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,2 Std. Phasenverschiebung = 16,2 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,18 (18%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit Dampfbremse und Innenverkleidung aus Gipsbauplatten auf Lattung.
- Alte Tapeten und dampfbremsende Anstriche werden zunächst entfernt.
- Die Dämmplatten werden im Verband und fugendicht verlegt und zunächst mit Dämmstoffdübeln
fixiert; eine Hinterlüftung ist zu vermeiden.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüs-
se und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rah-
mendübeln und -schrauben. Unebenheiten werden mit justierbaren Abstandschrauben, z.B.
FISCHER Abstandsschraube Universal ASL mit SX-Dübel, ausgeglichen.
- Hinweis: Bei raumseitigen Dämmungen von Außenwänden ist die dadurch verstärkte Wärmebrü-
ckenwirkung an den übrigen, in die Außenwand einbindenden Bauteile wie Decken und Innen-
wänden sowie Laibungen zu beachten. Hier sind ggf. zusätzliche Dämmmaßnahmen erforderlich.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

168
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.1.1.HBl-PT Dämmplatte mit Innenverkleidung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 125 mm Gipskarton- oder Gipsfaserplatte
240 mm Mauerwerk Bimshohlblockstein 800 30 mm Lattung / ruhende Luftschicht
20 mm Außenputz PAVATEX DB 3,5 Dampfbremse
(keine diffusionsdichten Anstriche) 80 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Bimshohlblockstein 800
20 mm Außenputz

Sanierung
U-Wert = 1,234 W/(m2 K) U-Wert = 0,328 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 9,1 Std. Phasenverschiebung = 16,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,18 (18%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit Dampfbremse und Innenverkleidung aus Gipsbauplatten auf Lattung.
- Alte Tapeten und dampfbremsende Anstriche werden zunächst entfernt.
- Die Dämmplatten werden im Verband und fugendicht verlegt und zunächst mit Dämmstoffdübeln
fixiert; eine Hinterlüftung ist zu vermeiden.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüs-
se und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rah-
mendübeln und -schrauben. Unebenheiten werden mit justierbaren Abstandschrauben, z.B.
FISCHER Abstandsschraube Universal ASL mit SX-Dübel, ausgeglichen.
- Hinweis: Bei raumseitigen Dämmungen von Außenwänden ist die dadurch verstärkte Wärmebrü-
ckenwirkung an den übrigen, in die Außenwand einbindenden Bauteile wie Decken und Innen-
wänden sowie Laibungen zu beachten. Hier sind ggf. zusätzliche Dämmmaßnahmen erforderlich.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

169
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.1.1.PB-PT Dämmplatte mit Innenverkleidung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 125 mm Gipskarton- oder Gipsfaserplatte
240 mm Mauerwerk Porenbetonblockstein 600 30 mm Lattung / ruhende Luftschicht
20 mm Außenputz PAVATEX DB 3,5 Dampfbremse
(keine diffusionsdichten Anstriche) 60 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Porenbetonblockstein 600
20 mm Außenputz

U-Wert = 0,826 W/(m2 K) U-Wert = 0,340 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 10,2 Std. Phasenverschiebung = 15,8 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,13 (13%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit Dampfbremse und Innenverkleidung aus Gipsbauplatten auf Lattung.
- Alte Tapeten und dampfbremsende Anstriche werden zunächst entfernt.
- Die Dämmplatten werden im Verband und fugendicht verlegt und zunächst mit Dämmstoffdübeln
fixiert; eine Hinterlüftung ist zu vermeiden.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüs-
se und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rah-
mendübeln und -schrauben. Unebenheiten werden mit justierbaren Abstandschrauben, z.B.
FISCHER Abstandsschraube Universal ASL mit SX-Dübel, ausgeglichen.
- Hinweis: Bei raumseitigen Dämmungen von Außenwänden ist die dadurch verstärkte Wärmebrü-
ckenwirkung an den übrigen, in die Außenwand einbindenden Bauteile wie Decken und Innen-
wänden sowie Laibungen zu beachten. Hier sind ggf. zusätzliche Dämmmaßnahmen erforderlich.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

170
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.1.1.HolzBn-PT Dämmplatte mit Innenverkleidung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 125 mm Gipskarton- oder Gipsfaserplatte
240 mm Mauerwerk Holzbetonstein 800 30 mm Lattung / ruhende Luftschicht
20 mm Außenputz PAVATEX DB 3,5 Dampfbremse
(keine diffusionsdichten Anstriche) 80 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Holzbetonstein 800
20 mm Außenputz

Sanierung
U-Wert = 1,067 W/(m2 K) U-Wert = 0,315 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 9,9 Std. Phasenverschiebung = 16,9 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,14 (14%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,03 (3%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit Dampfbremse und Innenverkleidung aus Gipsbauplatten auf Lattung.
- Alte Tapeten und dampfbremsende Anstriche werden zunächst entfernt.
- Die Dämmplatten werden im Verband und fugendicht verlegt und zunächst mit Dämmstoffdübeln
fixiert; eine Hinterlüftung ist zu vermeiden.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüs-
se und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rah-
mendübeln und -schrauben. Unebenheiten werden mit justierbaren Abstandschrauben, z.B.
FISCHER Abstandsschraube Universal ASL mit SX-Dübel, ausgeglichen.
- Hinweis: Bei raumseitigen Dämmungen von Außenwänden ist die dadurch verstärkte Wärmebrü-
ckenwirkung an den übrigen, in die Außenwand einbindenden Bauteile wie Decken und Innen-
wänden sowie Laibungen zu beachten. Hier sind ggf. zusätzliche Dämmmaßnahmen erforderlich.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

171
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.1.2.FWL-PT Dämmplatte mit Innenverkleidung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 125 mm Gipskarton- oder Gipsfaserplatte
140 mm Fachwerk mit Strohlehm-Ausfachung 30 mm Lattung / ruhende Luftschicht
10 mm Außenputz PAVATEX DB 3,5 Dampfbremse
(keine diffusionsdichten Anstriche) 90 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
140 mm Fachwerk mit Strohlehm-Ausfachung
10 mm Außenputz

mittlerer U-Wert = 2,062 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,334 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 7,3 Std. Phasenverschiebung = 15,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,30 (30%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,06 (6%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit Dampfbremse und Innenverkleidung aus Gipsbauplatten auf Lattung.
- Alte Tapeten und dampfbremsende Anstriche werden zunächst entfernt.
- Die Dämmplatten werden im Verband und fugendicht verlegt und zunächst mit Dämmstoffschrau-
ben/-nägeln am Fachwerk fixiert; eine Hinterlüftung ist zu vermeiden.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüsse
und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rahmen-
schrauben. Unebenheiten in Fachwerkhölzern werden mit justierbaren Abstandsschrauben, z.B.
FISCHER Abstandsschraube selbstbohrend AS, ausgeglichen.
- Hinweis: Bei raumseitigen Dämmungen von Außenwänden ist die dadurch verstärkte Wärme-
brückenwirkung an den übrigen, in die Außenwand einbindenden Bauteile wie Decken und
Innenwänden sowie Laibungen zu beachten. Hier sind ggf. zusätzliche Dämmmaßnahmen
erforderlich.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

172
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.1.2.FWZ-PT Dämmplatte mit Innenverkleidung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 125 mm Gipskarton- oder Gipsfaserplatte
125 mm Fachwerk mit Vollziegel-Ausfachung 30 mm Lattung / ruhende Luftschicht
10 mm Außenputz PAVATEX DB 3,5 Dampfbremse
(keine diffusionsdichten Anstriche) 90 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
125 mm Fachwerk mit Vollziegel-Ausfachung
10 mm Außenputz

Sanierung
mittlerer U-Wert = 2,295 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,339 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 5,3 Std. Phasenverschiebung = 13,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,53 (53%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,11 (11%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierung mit Dampfbremse und Innenverkleidung aus Gipsbauplatten auf Lattung.
- Alte Tapeten und dampfbremsende Anstriche werden zunächst entfernt.
- Die Dämmplatten werden im Verband und fugendicht verlegt und zunächst mit Dämmstoff-
schrauben/-nägeln am Fachwerk fixiert; eine Hinterlüftung ist zu vermeiden.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüs-
se und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rah-
menschrauben. Unebenheiten in Fachwerkhölzern werden mit justierbaren Abstandsschrauben
z.B. FISCHER Abstandsschraube selbstbohrend AS, ausgeglichen.
- Hinweis: Bei raumseitigen Dämmungen von Außenwänden ist die dadurch verstärkte Wärmebrü-
ckenwirkung an den übrigen, in die Außenwand einbindenden Bauteile wie Decken und Innen-
wänden sowie Laibungen zu beachten. Hier sind ggf. zusätzliche Dämmmaßnahmen erforderlich.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

173
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.2.1.Mz-PD Dämmplatte mit Putzbeschichtung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehm-/ Kalkputzsystem, armiert
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 100 mm PAVADENTRO-Dämmplatte
20 mm Außenputz 10 mm Kopplungsschicht
(keine diffusionsdichten Anstriche) 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400
20 mm Außenputz

U-Wert = 1,603 W/(m2 K) U-Wert = 0,334 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,8 Std. Phasenverschiebung = 19,7 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,16 (16%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,01 (1%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Raumseitige Sanierung von Mauerwerkswänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die
Wände müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Zwischen vorhandener Wand und PAVADENTRO ist stets eine kapillar leitfähige Kopplungs-
schicht aus Lehm- oder Kalk-Grundputzen anzuordnen, um eine hohlraumfreie und kapillar leitfä-
hige Schichtenfolge zu gewährleisten.
- Die PAVADENTRO-Dämmplatte muss stets so angebracht werden, dass die 20 mm dicke Platten-
schicht mit der angrenzenden grünen, mineralischen Funktionsschicht zur Wand hin orientiert ist.
Lediglich bei PAVADENTRO 40 mm befindet sich die Funktionsschicht in der Mitte der Dämmplatte.
- Die mechanische Befestigung erfolgt mit mind. 6 Tellerdübeln pro m².
- Putzbeschichtung mit Unter- und Oberputz auf der Basis von armierten Lehm- oder Rotkalkputzen.
- Ein vorhandener Innenputz aus Gips, muss vor dem Auftragen der Kopplungsschicht entfernt werden

Siehe auch Produktinformationen:


PAVADENTRO-Holzfaserdämmplatten

174
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.2.1.LHLz-PD Dämmplatte mit Putzbeschichtung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehm-/ Kalkputzsystem, armiert
240 mm Mauerwerk Leichthochlochziegel 800 100 mm PAVADENTRO-Dämmplatte
20 mm Außenputz 10 mm Kopplungsschicht
(keine diffusionsdichten Anstriche) 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Leichthochlochziegel 800
20 mm Außenputz

Sanierung
U-Wert = 1,211 W/(m2 K) U-Wert = 0,325 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 9,2 Std. Phasenverschiebung = 18,0 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,18 (18%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Raumseitige Sanierung von Mauerwerkswänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die
Wände müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Zwischen vorhandener Wand und PAVADENTRO ist stets eine kapillar leitfähige Kopplungs-
schicht aus Lehm- oder Kalk-Grundputzen anzuordnen, um eine hohlraumfreie und kapillar leitfä-
hige Schichtenfolge zu gewährleisten.
- Die PAVADENTRO-Dämmplatte muss stets so angebracht werden, dass die 20 mm dicke Platten-
schicht mit der angrenzenden grünen, mineralischen Funktionsschicht zur Wand hin orientiert ist.
Lediglich bei PAVADENTRO 40 mm befindet sich die Funktionsschicht in der Mitte der Dämmplatte.
- Die mechanische Befestigung erfolgt mit mind. 6 Tellerdübeln pro m².
- Putzbeschichtung mit Unter- und Oberputz auf der Basis von armierten Lehm- oder Rotkalkputzen.
- Ein vorhandener Innenputz aus Gips, muss vor dem Auftragen der Kopplungsschicht entfernt werden

Siehe auch Produktinformationen:


PAVADENTRO-Holzfaserdämmplatten

175
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.2.1.HBI-PD Dämmplatte mit Putzbeschichtung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehm-/ Kalkputzsystem, armiert
240 mm Mauerwerk Bimshohlblockstein 800 100 mm PAVADENTRO-Dämmplatte
20 mm Außenputz 10 mm Kopplungsschicht
(keine diffusionsdichten Anstriche) 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Bimshohlblockstein 800
20 mm Außenputz

U-Wert = 1,234 W/(m2 K) U-Wert = 0,326 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,1 Std. Phasenverschiebung = 18,2 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,18 (18%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Raumseitige Sanierung von Mauerwerkswänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die
Wände müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Zwischen vorhandener Wand und PAVADENTRO ist stets eine kapillar leitfähige Kopplungs-
schicht aus Lehm- oder Kalk-Grundputzen anzuordnen, um eine hohlraumfreie und kapillar leitfä-
hige Schichtenfolge zu gewährleisten.
- Die PAVADENTRO-Dämmplatte muss stets so angebracht werden, dass die 20 mm dicke Platten-
schicht mit der angrenzenden grünen, mineralischen Funktionsschicht zur Wand hin orientiert ist.
Lediglich bei PAVADENTRO 40 mm befindet sich die Funktionsschicht in der Mitte der Dämmplatte.
- Die mechanische Befestigung erfolgt mit mind. 6 Tellerdübeln pro m².
- Putzbeschichtung mit Unter- und Oberputz auf der Basis von armierten Lehm- oder Rotkalkputzen.
- Ein vorhandener Innenputz aus Gips, muss vor dem Auftragen der Kopplungsschicht entfernt werden

Siehe auch Produktinformationen:


PAVADENTRO-Holzfaserdämmplatten

176
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.2.1.HBn-PD Dämmplatte mit Putzbeschichtung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehm-/ Kalkputzsystem, armiert
240 mm Mauerwerk Betonhohlblockstein 1200 100 mm PAVADENTRO-Dämmplatte
20 mm Außenputz 10 mm Kopplungsschicht
(keine diffusionsdichten Anstriche) 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Betonhohlblockstein 1200
20 mm Außenputz

Sanierung
U-Wert = 1,960 W/(m2 K) U-Wert = 0,362 W/(m2 K) (> Umax)*
Phasenverschiebung = 8,0 Std. Phasenverschiebung = 16,9 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,25 (25%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,03 (3%)
* Ausnahmen sind möglich (§24, EnEV).
Hinweise zur Verarbeitung:
- Raumseitige Sanierung von Mauerwerkswänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die
Wände müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Zwischen vorhandener Wand und PAVADENTRO ist stets eine kapillar leitfähige Kopplungs-
schicht aus Lehm- oder Kalk-Grundputzen anzuordnen, um eine hohlraumfreie und kapillar leitfä-
hige Schichtenfolge zu gewährleisten.
- Die PAVADENTRO-Dämmplatte muss stets so angebracht werden, dass die 20 mm dicke Platten-
schicht mit der angrenzenden grünen, mineralischen Funktionsschicht zur Wand hin orientiert ist.
Lediglich bei PAVADENTRO 40 mm befindet sich die Funktionsschicht in der Mitte der Dämmplatte.
- Die mechanische Befestigung erfolgt mit mind. 6 Tellerdübeln pro m².
- Putzbeschichtung mit Unter- und Oberputz auf der Basis von armierten Lehm- oder Rotkalkputzen.
- Ein vorhandener Innenputz aus Gips, muss vor dem Auftragen der Kopplungsschicht entfernt werden

Siehe auch Produktinformationen:


PAVADENTRO-Holzfaserdämmplatten

177
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.2.1.PB-PD Dämmplatte mit Putzbeschichtung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehm-/ Kalkputzsystem, armiert
240 mm Mauerwerk Porenbetonblockstein 600 80 mm PAVADENTRO-Dämmplatte
20 mm Außenputz 10 mm Kopplungsschicht
(keine diffusionsdichten Anstriche) 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Porenbetonblockstein 600
20 mm Außenputz

U-Wert = 0,826 W/(m2 K) U-Wert = 0,340 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 10,2 Std. Phasenverschiebung = 17,6 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,13 (13%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Raumseitige Sanierung von Mauerwerkswänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die
Wände müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Zwischen vorhandener Wand und PAVADENTRO ist stets eine kapillar leitfähige Kopplungs-
schicht aus Lehm- oder Kalk-Grundputzen anzuordnen, um eine hohlraumfreie und kapillar leitfä-
hige Schichtenfolge zu gewährleisten.
- Die PAVADENTRO-Dämmplatte muss stets so angebracht werden, dass die 20 mm dicke Platten-
schicht mit der angrenzenden grünen, mineralischen Funktionsschicht zur Wand hin orientiert ist.
Lediglich bei PAVADENTRO 40 mm befindet sich die Funktionsschicht in der Mitte der Dämmplatte.
- Die mechanische Befestigung erfolgt mit mind. 6 Tellerdübeln pro m².
- Putzbeschichtung mit Unter- und Oberputz auf der Basis von armierten Lehm- oder Rotkalkputzen.
- Ein vorhandener Innenputz aus Gips, muss vor dem Auftragen der Kopplungsschicht entfernt werden

Siehe auch Produktinformationen:


PAVADENTRO-Holzfaserdämmplatten

178
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.2.1.HolzBn-PD Dämmplatte mit Putzbeschichtung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehm-/ Kalkputzsystem, armiert
240 mm Mauerwerk Holzbetonstein 800 100 mm PAVADENTRO-Dämmplatte
20 mm Außenputz 10 mm Kopplungsschicht
(keine diffusionsdichten Anstriche) 15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Holzbetonstein 800
20 mm Außenputz

Sanierung
U-Wert = 1,067 W/(m2 K) U-Wert = 0,313 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 9,9 Std. Phasenverschiebung = 19,0 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,14 (14%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,01 (1%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Raumseitige Sanierung von Mauerwerkswänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die
Wände müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Zwischen vorhandener Wand und PAVADENTRO ist stets eine kapillar leitfähige Kopplungs-
schicht aus Lehm- oder Kalk-Grundputzen anzuordnen, um eine hohlraumfreie und kapillar leitfä-
hige Schichtenfolge zu gewährleisten.
- Die PAVADENTRO-Dämmplatte muss stets so angebracht werden, dass die 20 mm dicke Platten-
schicht mit der angrenzenden grünen, mineralischen Funktionsschicht zur Wand hin orientiert ist.
Lediglich bei PAVADENTRO 40 mm befindet sich die Funktionsschicht in der Mitte der Dämmplatte.
- Die mechanische Befestigung erfolgt mit mind. 6Tellerdübeln pro m².
- Putzbeschichtung mit Unter- und Oberputz auf der Basis von armierten Lehm- oder Rotkalkputzen.
- Ein vorhandener Innenputz aus Gips, muss vor dem Auftragen der Kopplungsschicht entfernt werden

Siehe auch Produktinformationen:


PAVADENTRO-Holzfaserdämmplatten

179
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.2.2.FWL-PD Dämmplatte mit Putzbeschichtung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehm-/ Kalkputzsystem, armiert
140 mm Fachwerk mit Strohlehm-Ausfachung 100 mm PAVADENTRO-Dämmplatte
10 mm Außenputz 10 mm Kopplungsschicht
(keine diffusionsdichten Anstriche) 15 mm Innenputz
140 mm Fachwerk mit Strohlehm-Ausfachung
10 mm Außenputz

mittlerer U-Wert = 2,114 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,364 W/(m2 K) (> Umax)*
Phasenverschiebung = 6,9 Std. Phasenverschiebung = 16,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,34 (34%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)
* Bei Baudenkmälern sind Ausnahmen möglich (§ 24, EnEV).
Hinweise zur Verarbeitung:
- Raumseitige Sanierung von Fachwerkwänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die Wände
müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Zwischen vorhandener Wand und PAVADENTRO ist stets eine kapillar leitfähige Kopplungs-
schicht aus Lehm- oder Kalk-Grundputzen anzuordnen, um eine hohlraumfreie und kapillar leitfä-
hige Schichtenfolge zu gewährleisten.
- Die PAVADENTRO-Dämmplatte muss stets so angebracht werden, dass die 20 mm dicke Platten-
schicht mit der angrenzenden grünen, mineralischen Funktionsschicht zur Wand hin orientiert ist.
Lediglich bei PAVADENTRO 40 mm befindet sich die Funktionsschicht in der Mitte der Dämmplatte.
- Die Befestigung erfolgt mit mind. 6 Tellerdübeln/17 Edelstahl-Breitrückenklammern pro m².
- Putzbeschichtung mit Unter- und Oberputz auf der Basis von armierten Lehm- oder Rotkalkputzen.
- Ein vorhandener Innenputz aus Gips, muss vor dem Auftragen der Kopplungsschicht entfernt werden

Siehe auch Produktinformationen:


PAVADENTRO-Holzfaserdämmplatten

180
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.2.2.FWZ-PD Dämmplatte mit Putzbeschichtung

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehm-/ Kalkputzsystem, armiert
125 mm Fachwerk mit Vollziegel-Ausfachung 100 mm PAVADENTRO-Dämmplatte
10 mm Außenputz 10 mm Kopplungsschicht
(keine diffusionsdichten Anstriche) 15 mm Innenputz
125 mm Fachwerk mit Vollziegel-Ausfachung
10 mm Außenputz

Sanierung
mittlerer U-Wert = 2,374 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,371 W/(m2 K) (> Umax)*
Phasenverschiebung = 5,3 Std. Phasenverschiebung = 14,6 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,53 (53%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,05 (5%)
* Bei Baudenkmälern sind Ausnahmen möglich (§ 24, EnEV).
Hinweise zur Verarbeitung:
- Raumseitige Sanierung von Fachwerkwänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die Wände
müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Zwischen vorhandener Wand und PAVADENTRO ist stets eine kapillar leitfähige Kopplungs-
schicht aus Lehm- oder Kalk-Grundputzen anzuordnen, um eine hohlraumfreie und kapillar leitfä-
hige Schichtenfolge zu gewährleisten.
- Die PAVADENTRO-Dämmplatte muss stets so angebracht werden, dass die 20 mm dicke Platten-
schicht mit der angrenzenden grünen, mineralischen Funktionsschicht zur Wand hin orientiert ist.
Lediglich bei PAVADENTRO 40 mm befindet sich die Funktionsschicht in der Mitte der Dämmplatte.
- Die Befestigung erfolgt mit mind. 6 Tellerdübeln/17 Edelstahl-Breitrückenklammern pro m².
- Putzbeschichtung mit Unter- und Oberputz auf der Basis von armierten Lehm- oder Rotkalkputzen.
- Ein vorhandener Innenputz aus Gips, muss vor dem Auftragen der Kopplungsschicht entfernt werden

Siehe auch Produktinformationen:


PAVADENTRO-Holzfaserdämmplatten

181
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.3.1.Mz-PT-PC Dämmplatte mit verputzter Trockenbauplatte (20 mm)

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehmputzsystem, armiert
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400 20 mm PAVACLAY-Trockenbauplatte
20 mm Außenputz 30 mm Lattung / Luftschicht, ruhend
(keine diffusionsdichten Anstriche) Dampfbremse, z.B. PAVATEX DB 3,5
80 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Vollziegel Mz 1400
20 mm Außenputz

U-Wert = 1,603 W/(m2 K) U-Wert = 0,314 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,8 Std. Phasenverschiebung = 19,5 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,16 (16%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,01 (1%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Raumseitige Sanierung von Mauerwerkswänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die
Wände müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Die PAVATHERM Holzfaserdämmplatten sind hohlraumfrei und ohne Hinterlüftung im Verband
und dicht gestoßen auf die ggf. egalisierten Wände zu verlegen und mit Dämmstoffbefestigern
zu fixieren.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüsse
und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rah-
mendübeln und -schrauben. Die PAVACLAY-Trockenbauplatten werden auf der Lattung der Unter-
konstruktion mit handelsüblichen Schnellbauschrauben oder verzinkten Stahlklammern befestigt.
- Putzbeschichtung vorzugsweise mit einem vollflächig armierten, zweilagigen kapillar leitfähigen
Lehmputz.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten / PAVACLAY-Trockenbauplatten
PAVATEX-Luftdichtprogramm

182
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.3.1.LHLz-PT-PC Dämmplatte mit verputzter Trockenbauplatte (20 mm)

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehmputzsystem, armiert
240 mm Mauerwerk Leichthochlochziegel 800 20 mm PAVACLAY-Trockenbauplatte
20 mm Außenputz 30 mm Lattung / Luftschicht, ruhend
(keine diffusionsdichten Anstriche) Dampfbremse, z.B. PAVATEX DB 3,5
80 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Leichthochlochziegel 800

Sanierung
20 mm Außenputz

U-Wert = 1,211 W/(m2 K) U-Wert = 0,306 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,2 Std. Phasenverschiebung = 18,0 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,18 (18%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Raumseitige Sanierung von Mauerwerkswänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die
Wände müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Die PAVATHERM Holzfaserdämmplatten sind hohlraumfrei und ohne Hinterlüftung im Verband
und dicht gestoßen auf die ggf. egalisierten Wände zu verlegen und mit Dämmstoffbefestigern
zu fixieren.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüsse
und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rah-
mendübeln und -schrauben. Die PAVACLAY-Trockenbauplatten werden auf der Lattung der Unter-
konstruktion mit handelsüblichen Schnellbauschrauben oder verzinkten Stahlklammern befestigt.
- Putzbeschichtung vorzugsweise mit einem vollflächig armierten, zweilagigen kapillar leitfähigen
Lehmputz.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten / PAVACLAY-Trockenbauplatten
PAVATEX-Luftdichtprogramm

183
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.3.1.HBI-PT-PC Dämmplatte mit verputzter Trockenbauplatte

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehmputzsystem, armiert
240 mm Mauerwerk Bimshohlblockstein 800 20 mm PAVACLAY-Trockenbauplatte
20 mm Außenputz 30 mm Lattung / Luftschicht, ruhend
(keine diffusionsdichten Anstriche) Dampfbremse, z.B. PAVATEX DB 3,5
80 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Bimshohlblockstein 800
20 mm Außenputz

U-Wert = 1,234 W/(m2 K) U-Wert = 0,307 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,1 Std. Phasenverschiebung = 17,9 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,18 (18%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Raumseitige Sanierung von Mauerwerkswänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die
Wände müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Die PAVATHERM Holzfaserdämmplatten sind hohlraumfrei und ohne Hinterlüftung im Verband
und dicht gestoßen auf die ggf. egalisierten Wände zu verlegen und mit Dämmstoffbefestigern
zu fixieren.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüsse
und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rahmen-
dübeln und -schrauben. Die PAVACLAY-Trockenbauplatten werden auf der Lattung der Unter-
konstruktion mit handelsüblichen Schnellbauschrauben oder verzinkten Stahlklammern befestigt.
- Putzbeschichtung vorzugsweise mit einem vollflächig armierten, zweilagigen kapillar leitfähigen
Lehmputz.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten / PAVACLAY-Trockenbauplatten
PAVATEX-Luftdichtprogramm

184
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.3.1.HBn-PT-PC Dämmplatte mit verputzter Trockenbauplatte

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehmputzsystem, armiert
240 mm Mauerwerk Betonhohlblockstein 1200 20 mm PAVACLAY-Trockenbauplatte
20 mm Außenputz 30 mm Lattung / Luftschicht, ruhend
(keine diffusionsdichten Anstriche) Dampfbremse, z.B. PAVATEX DB 3,5
80 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Betonhohlblockstein 1200

Sanierung
20 mm Außenputz

U-Wert = 1,960 W/(m2 K) U-Wert = 0,338 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 8,0 Std. Phasenverschiebung = 16,5 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,25 (25%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Raumseitige Sanierung von Mauerwerkswänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die
Wände müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Die PAVATHERM Holzfaserdämmplatten sind hohlraumfrei und ohne Hinterlüftung im Verband
und dicht gestoßen auf die ggf. egalisierten Wände zu verlegen und mit Dämmstoffbefestigern
zu fixieren.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüsse
und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rahmen-
dübeln und -schrauben. Die PAVACLAY-Trockenbauplatten werden auf der Lattung der Unter-
konstruktion mit handelsüblichen Schnellbauschrauben oder verzinkten Stahlklammern befestigt.
- Putzbeschichtung vorzugsweise mit einem vollflächig armierten, zweilagigen kapillar leitfähigen
Lehmputz.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten / PAVACLAY-Trockenbauplatten
PAVATEX-Luftdichtprogramm

185
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.3.1.PB-PT-PC Dämmplatte mit verputzter Trockenbauplatte

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehmputzsystem, armiert
240 mm Mauerwerk Porenbetonblockstein 600 20 mm PAVACLAY-Trockenbauplatte
20 mm Außenputz 30 mm Lattung / Luftschicht, ruhend
(keine diffusionsdichten Anstriche) Dampfbremse, z.B. PAVATEX DB 3,5
60 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Porenbetonblockstein 600
20 mm Außenputz

U-Wert = 0,826 W/(m2 K) U-Wert = 0,325 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 10,2 Std. Phasenverschiebung = 17,3 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,13 (13%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Raumseitige Sanierung von Mauerwerkswänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die
Wände müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Die PAVATHERM Holzfaserdämmplatten sind hohlraumfrei und ohne Hinterlüftung im Verband
und dicht gestoßen auf die ggf. egalisierten Wände zu verlegen und mit Dämmstoffbefestigern
zu fixieren.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüsse
und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rahmen-
dübeln und -schrauben. Die PAVACLAY-Trockenbauplatten werden auf der Lattung der Unter-
konstruktion mit handelsüblichen Schnellbauschrauben oder verzinkten Stahlklammern befestigt.
- Putzbeschichtung vorzugsweise mit einem vollflächig armierten, zweilagigen kapillar leitfähigen
Lehmputz.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten / PAVACLAY-Trockenbauplatten
PAVATEX-Luftdichtprogramm

186
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.3.1.HolzBn-PT-PC Dämmplatte mit verputzter Trockenbauplatte

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehmputzsystem, armiert
240 mm Mauerwerk Holzbetonstein 800 20 mm PAVACLAY-Trockenbauplatte
20 mm Außenputz 30 mm Lattung / Luftschicht, ruhend
(keine diffusionsdichten Anstriche) Dampfbremse, z.B. PAVATEX DB 3,5
60 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
240 mm Mauerwerk Holzbetonstein 800

Sanierung
20 mm Außenputz

U-Wert = 1,067 W/(m2 K) U-Wert = 0,347 W/(m2 K) (< Umax)


Phasenverschiebung = 9,9 Std. Phasenverschiebung = 17,5 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,14 (14%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Raumseitige Sanierung von Mauerwerkswänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die
Wände müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Die PAVATHERM Holzfaserdämmplatten sind hohlraumfrei und ohne Hinterlüftung im Verband
und dicht gestoßen auf die ggf. egalisierten Wände zu verlegen und mit Dämmstoffbefestigern
zu fixieren.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüsse
und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rahmen-
dübeln und -schrauben. Die PAVACLAY-Trockenbauplatten werden auf der Lattung der Unter-
konstruktion mit handelsüblichen Schnellbauschrauben oder verzinkten Stahlklammern befestigt.
- Putzbeschichtung vorzugsweise mit einem vollflächig armierten, zweilagigen kapillar leitfähigen
Lehmputz.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten / PAVACLAY-Trockenbauplatten
PAVATEX-Luftdichtprogramm

187
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.3.2.FWL-PT-PC Dämmplatte mit verputzter Trockenbauplatte

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehmputzsystem, armiert
140 mm Fachwerk mit Strohlehmausfachung 20 mm PAVACLAY-Trockenbauplatte
10 mm Außenputz 30 mm Lattung / Luftschicht, ruhend
(keine diffusionsdichten Anstriche) Dampfbremse, z.B. PAVATEX DB 3,5
80 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
140 mm Fachwerk mit Strohlehmausfachung
10 mm Außenputz

mittlerer U-Wert = 2,114 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,339 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 6,9 Std. Phasenverschiebung = 16,2 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,34 (34%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,03 (3%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Raumseitige Sanierung von Mauerwerkswänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die
Wände müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Die PAVATHERM Holzfaserdämmplatten sind hohlraumfrei und ohne Hinterlüftung im Verband
und dicht gestoßen auf die ggf. egalisierten Wände zu verlegen und mit Dämmstoffbefestigern
zu fixieren.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüsse
und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rahmen-
schrauben. Die PAVACLAY-Trockenbauplatten werden auf der Lattung der Unterkonstruktion mit
handelsüblichen Schnellbauschrauben oder verzinkten Stahlklammern befestigt.
- Putzbeschichtung vorzugsweise mit einem vollflächig armierten, zweilagigen kapillar leitfähigen
Lehmputz.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten / PAVACLAY-Trockenbauplatten
PAVATEX-Luftdichtprogramm

188
2.2 Wand - Sanierung von innen
2.2.3.2.FWZ-PT-PC Dämmplatte mit verputzter Trockenbauplatte

vorher nachher
Aufbau von innen nach außen: Aufbau von innen nach außen:
15 mm Innenputz 10 mm Lehmputzsystem, armiert
125 mm Fachwerk mit Vollziegel-Ausfachung 20 mm PAVACLAY-Trockenbauplatte
10 mm Außenputz 30 mm Lattung / Luftschicht, ruhend
(keine diffusionsdichten Anstriche) Dampfbremse, z.B. PAVATEX DB 3,5
80 mm PAVATHERM Dämmplatte
15 mm Innenputz
125 mm Fachwerk mit Vollziegel-Ausfachung

Sanierung
10 mm Außenputz

mittlerer U-Wert = 2,374 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,344 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 5,3 Std. Phasenverschiebung = 14,2 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,53 (53%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,05 (5%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Raumseitige Sanierung von Mauerwerkswänden mit ausreichender Schlagregendichtheit. Die
Wände müssen frei von aufsteigender Feuchtigkeit und hoher Baufeuchte sein.
- Die PAVATHERM Holzfaserdämmplatten sind hohlraumfrei und ohne Hinterlüftung im Verband
und dicht gestoßen auf die ggf. egalisierten Wände zu verlegen und mit Dämmstoffbefestigern
zu fixieren.
- Die Verlegung der Dampfbremse erfolgt mit Überlappung, wobei die Überlappungen, Anschlüsse
und Durchdringungen mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abgeklebt werden.
- Die endgültige Befestigung der Dämmplatten erfolgt über die Montage der Lattung mit Rahmen-
schrauben. Die PAVACLAY-Trockenbauplatten werden auf der Lattung der Unterkonstruktion mit
handelsüblichen Schnellbauschrauben oder verzinkten Stahlklammern befestigt.
- Putzbeschichtung vorzugsweise mit einem vollflächig armierten, zweilagigen kapillar leitfähigen
Lehmputz.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten / PAVACLAY-Trockenbauplatten
PAVATEX-Luftdichtprogramm

189
3. Boden - Sanierung
HINWEISE UND ERLÄUTERUNGEN ZUR NUTZUNG DER KONSTRUKTIONSBLÄTTER

Aus den zahllosen in der Praxis anzutreffenden Auf der Basis der Altbaukonstruktion wird
Altbaukonstruktionen wurden beispielhafte ein PAVATEX-Sanierungsvorschlag dargestellt.
Keller- bzw. Geschossdecken ausgewählt, Dabei sind alle neuen Bauteile bzw. Baustoffe
die durch neue Deckenauflagen wärme- oder durch Kursivschrift gekennzeichnet. PAVATEX-
schallschutztechnisch saniert werden. Die dar- Produkte sind im Text und in der Zeichnung
gestellten Deckendicken wurden beispielhaft grün hinterlegt. Bei Estrichen ist keine Dicke
gewählt und können in der Praxis abweichen. angegeben, da diese güte- und nutzlastab-
hängig ist.

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
40 mm Aufbeton / Zementestrich schw. Estrich gem. DIN 18560-2
160 mm Stahlbetonbalkendecke (Dicke und Güte nutzlastabhängig)
Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier
120 mm PAVATHERM-PROFIL Platten
ggf. Feuchteschutz
40 mm Aufbeton / Zementestrich
160 mm Stahlbetonbalkendecke

U-Wert = 0,280 W/(m2 K) (< Umax)


mittlerer U-Wert = 1,165 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 5,0 kN / 5,0 kN/m2

Für die Altbaukonstruktionen wurden auf Für Kellerdecken wurden die U-Werte neu
der Grundlage von zum Teil historischen Bau- berechnet und hinsichtlich der Einhaltung des
stoffdaten die vorh. U-Werte berechnet. Bei Umax-Wertes gemäß EnEV bewertet. Der Nutz-
konkreten Bauvorhaben können Prüfungen lastbereich weist die maximalen Punkt- (kN)
der tatsächlichen Baustoffdaten erforderlich und Flächenlasten (kN/m²) für den Bodenauf-
sein. Vorh. Schalldämmwerte für Geschossde- bau aus und bei Geschossdecken wird statt
cken können Bbl. 1 zu DIN 4109 entnommen des U-Wertes das Trittschallverbeserungsmaß
werden. angegeben.

190
HINWEISE UND ERLÄUTERUNGEN ZUR NUTZUNG DER KONSTRUKTIONSBLÄTTER

Wärmeschutz In den Sanierungsvorschlägen wurden die Dämmschichten so bemessen, dass


die Anforderungen der EnEV an die maximalen Bauteil-U-Werte eingehalten werden. Weitere Diffe-
renzierungen der Dämmschichtdicken sind objektbezogen möglich. Bei der U-Wert-Berechung der
Bodenplatten wurden die Bauteilschichten unterhalb der Feuchtigkeitssperre nicht einbezogen.
Feuchtigkeitsschutz Bei allen nicht unterkellerten Bodenplatten wird eine funktionsfähige,
normgerechte Feuchtigkeitssperre vorausgesetzt, die entsprechend der zu erwartenden Feuchte-
belastung ausgelegt ist.
Brandschutz Die Feuerwiderstandsklassen der Bauteile wurden aufgrund der zahllosen Variati-
onsmöglichkeiten nicht bewertet. Eine Beurteilung kann im konkreten Einzelfall jedoch speziell bei

Sanierung
den massiven Keller- und Geschossdecken über die klassifizierten Bauteile in DIN 4102-4 erfolgen.
Luftschalldämmung Werte der Luftschalldämmung für die vorh. Geschossdeckenkonstruktion
können Beiblatt 1 zu DIN 4109, Tab. 12 entnommen werden. Für die sanierten Geschossdecken mit
trittschalldämmenden Deckenauflagen sind die bewerteten Schalldämm-Maße (R´w,R) in gleicher
Tabelle angegeben.
Trittschalldämmung Werte der Trittschalldämmung für die vorh. Geschossdeckenkonstruktion
können Beiblatt 1 zu DIN 4109, Tab. 16 entnommen werden. Für die sanierten Geschossdecken
sind Rechenwerte des Trittschallverbesserungsmaßes (ΔLw,R) angegeben, die ohne Berücksichtigung
eines Vorhaltemaßes von den äquivalenten bewerteten Norm-Trittschallpegeln der ursprünglichen
Decke abgezogen werden können. Beispiel: vorh. Decke (320 kg/m²) mit Ln,w,eq,R 77 dB - ΔLw,R 24
dB = L´n,w,R 53 dB
Nutzlasten Für Deckenauflagen aus schwimmenden Estrichen sind die zulässigen Nutzlasten
(Punkt- und Flächenlasten) in Abhängigkeit von der Zusammendrückbarkeit der Dämmschicht (z.B.
PAVAPOR 22/21 = 1 mm) sowie der Estrichnenndicke und -güte in DIN 18560-2 geregelt. Für Est-
riche auf Dämmschichten aus PAVATHERM-PROFIL sowie PAVABOARD wurden hierzu ergänzende
Gutachten des Institutes für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung, Troisdorf erstellt, da sich
diese Wärmedämmplatten durch sehr geringe Zusammendrückbarkeiten auszeichnen.
Die Deckenauflagen aus schwimmend verlegten Trockenestrichen wie z.B. Estrichelementen, Verle-
geplatten, Estrichziegeln und Dielen wurden zum Teil in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Herstel-
lern auf ihre zulässigen Nutzlasten geprüft, bewertet und freigegeben.
Die Summe der Punktlasten darf die Belastbarkeit der Decke nicht überschreiten. Bei den Flächenlas-
ten handelt es sich um gleichmäßig verteilte Belastungen ohne Fahrbeanspruchung. Auch hierbei ist
die Gesamtbelastbarkeit der Decke zu beachten. Die nutzungsabhängigen Punkt- und Flächenlasten
sind in DIN 1055-3 angegeben.

191
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.1.1 Estrich auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
40 mm Aufbeton / Zementestrich schw. Estrich gem. DIN 18560-2
160 mm Stahlbetonbalkendecke (Dicke und Güte nutzlastabhängig)
Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
120 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmplatte
ggf. Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
40 mm Aufbeton / Zementestrich
160 mm Stahlbetonbalkendecke

U-Wert = 0,280 W/(m2 K) (< Umax)


mittlerer U-Wert = 1,165 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 5,0 kN / 5,0 kN/m2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Kellerdecken (ohne FB-Heizung!) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Kellerdecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Nach Erfordernis vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus
Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung auf dem vorh. Estrich verlegen.
- Randdämmstreifen stellen, Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen.
- Vor Einbringen des Estrichs die Dämmschicht incl. Randdämmstreifen mit Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung abdecken.
- Estrich in Art, Dicke und Güte (nutzlastabhängig) gem. DIN 18560-2 einbringen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

192
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.1.2 Dielenboden auf Wärmedämmsystem und Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
40 mm Aufbeton / Zementestrich 21 mm Dielenfußboden
160 mm Stahlbetonbalkendecke 60 mm PAVATHERM-PROFIL System mit
PAVATEX-Fugenlatten
60 mm PAVABOARD-Dämmplatte
ggf. Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
40 mm Aufbeton / Zementestrich

Sanierung
160 mm Stahlbetonbalkendecke

mittlerer U-Wert = 0,307 W/(m2 K) (≈ Umax)


mittlerer U-Wert = 1,165 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 1,0 kN / 2,0 kN/m2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Kellerdecken (ohne FB-Heizung) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Kellerdecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Nach Erfordernis vor Verlegen der PAVABOARD-Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX
RSP-Plus
Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung auf dem vorh. Estrich verlegen.
- PAVATHERM-PROFIL-Dämmsystem aus Dämmplatten und Fugenlatten Fugenatten gem.
PAVATEX-Verarbeitungsrichtlinien verlegen.
- Dielenfußboden vorzugsweise mit verdeckt geschraubten Dielen, z.B. mit ABC SPAX-Dielen-
schrauben oder Bierbach BIROX TS1 Dielenschrauben, auf dem Dämmsystem verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Dämmsystem mit PAVATEX-Fugenlatten / PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten
PAVATEX-Luftdichtprogramm

193
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.1.3 Estrichelement auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
40 mm Aufbeton / Zementestrich 25 mm FERMACELL-Estrichelement
160 mm Stahlbetonbalkenbdecke 120 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmplatte
ggf. Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
40 mm Aufbeton / Zementestrich
160 mm Stahlbetonbalkendecke

U-Wert = 0,278 W/(m2 K) (< Umax)


mittlerer U-Wert = 1,165 W/(m2 K)
Nutzlastbereich: nicht bewertet (n.b.)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Kellerdecken (ohne FB-Heizung) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Kellerdecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Nach Erfordernis vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus
Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung auf dem vorh. Estrich verlegen.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen.
- FERMACELL-Estrichelemente gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers schwimmend ver-
legen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

194
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.1.4 Estrich auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
40 mm Aufbeton / Zementestrich schw. Estrich gem. DIN 18560-2
160 mm Stahlbetonbalkendecke (Dicke und Güte nutzlastabhängig)
Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
120 mm PAVABOARD-Dämmplatten
ggf. Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus

Sanierung
40 mm Aufbeton / Zementestrich
160 mm Stahlbetonbalkendecke

U-Wert = 0,298 W/(m2 K) (< Umax)


mittlerer U-Wert = 1,165 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 5,0 kN / 5,0 kN/m2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Kellerdecken (ohne FB-Heizung!) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Kellerdecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Nach Erfordernis vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus
Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung auf dem vorh. Estrich verlegen.
- Randdämmstreifen stellen, Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige
Dämmschichten sind fugenversetzt zu verlegen.
- Vor Einbringen des Estrichs die Dämmschicht incl. Randdämmstreifen mit Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung abdecken.
- Estrich in Art, Dicke und Güte (nutzlastabhängig) gem. DIN 18560-2 einbringen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

195
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.1.5 Estrichelement auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
40 mm Aufbeton / Zementestrich 25 mm FERMACELL-Estrichelement
160 mm Stahlbetonbalkendecke 120 mm PAVABOARD-Dämmplatten
ggf. Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
40 mm Aufbeton / Zementestrich
160 mm Stahlbetonbalkendecke

U-Wert = 0,296 W/(m2 K) (< Umax)


mittlerer U-Wert = 1,165 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 1,0 kN / 2,0 kN/m2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Kellerdecken (ohne FB-Heizung) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Kellerdecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Nach Erfordernis vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus
Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung auf dem vorh. Estrich verlegen.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- FERMACELL-Estrichelemente gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers schwimmend ver-
legen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

196
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.1.6 Verlegeplatte auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
40 mm Aufbeton / Zementestrich 22 mm OSB-Verlegeplatte
160 mm Stahlbetonbalkendecke 120 mm PAVABOARD-Dämmplatten
ggf. Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
40 mm Aufbeton / Zementestrich
160 mm Stahlbetonbalkendecke

Sanierung
U-Wert = 0,288 W/(m2 K) (< Umax)
mittlerer U-Wert = 1,165 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 1,0 kN / 2,0 kN/m2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Kellerdecken (ohne FB-Heizung) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Kellerdecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Nach Erfordernis vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus
Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung auf dem vorh. Estrich verlegen.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- Verlegeplatten gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers sowie entsprechend DIN 68771 -
„Unterböden aus Holzspanplatten” schwimmend verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

197
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.2.1 Estrich auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Dielenfußboden schw. Estrich gem. DIN 18560-2
80 mm Lagerhölzer (Dicke und Güte nutzlastabhängig)
120 mm Ziegel-Gewölbedecke / -Kappendecke Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
120 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmplatte
Feuchteschutz,
z.B. PAVATEXRSP-Plus
Leichtbeton-Ausgleichsestrich
120 mm Ziegel-Gewölbedecke / -Kappendecke

U-Wert* = 0,280 W/(m2 K) (< Umax)


mittlerer U-Wert* = 0,959 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 5,0 kN / 5,0 kN/m2

* an der ungünstigsten Stelle


Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierungsvariante für gewölbte Kellerdecken (ohne FB-Heizung) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Fußboden und vorh. Auffüllungen auf der Gewölbedecke (z.B. Schlacke o.ä.) entfernen.
- Gewölbedecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Leichtbeton-Ausgleichsestrich, z.B. mit Blähton-, Perlit- oder Polystyrolzuschlag, bis über OK
Gewölbescheitel einbringen und planeben abziehen. Ausgleichsestrich trocknen lassen.
- Vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig
und mit Überlappung auf dem Ausgleichsestrich verlegen.
- Randdämmstreifen stellen, Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen.
- Vor Einbringen des Estrichs die Dämmschicht incl. Randdämmstreifen mit Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung abdecken.
- Estrich in Art, Dicke und Güte (nutzlastabhängig) gem. DIN 18560-2 einbringen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

198
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.2.2 Dielenboden auf Wärmedämmsystem und Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Dielenfußboden 21 mm Dielenboden
80 mm Lagerhölzer 60 mm PAVATHERM-PROFIL System mit
120 mm Ziegel-Gewölbedecke / -Kappendecke PAVATEX-Fugenlatten
60 mm PAVABOARD-Dämmplatte
Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
Leichtbeton-Ausgleichsestrich

Sanierung
120 mm Ziegel-Gewölbedecke / -Kappendecke

mittlerer U-Wert* = 0,307 W/(m2 K) (≈ Umax)


mittlerer U-Wert* = 0,959 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 1,0 kN / 2,0 kN/m2

* an der ungünstigsten Stelle


Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierungsvariante für gewölbte Kellerdecken (ohne FB-Heizung) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Fußboden und vorh. Auffüllungen auf der Gewölbedecke (z.B. Schlacke o.ä.) entfernen.
- Gewölbedecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Leichtbeton-Ausgleichsestrich, z.B. mit Blähton-, Perlit- oder Polystyrolzuschlag, bis über OK
Gewölbescheitel einbringen und planeben abziehen. Ausgleichsestrich trocknen lassen.
- Vor Verlegen der PAVABOARD-Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus Estrichpa-
pier, vollflächig und mit Überlappung auf dem Ausgleichsestrich verlegen.
- PAVATHERM-PROFIL-Dämmsystem aus Dämmplatten und Fugenlatten gem. PAVATEX-Verarbei-
tungsrichtlinien verlegen.
- Dielenfußboden vorzugsweise mit verdeckt geschraubten Dielen, z.B. mit ABC SPAX-Dielen-
schrauben oder Bierbach BIROX TS1 Dielenschraube, auf dem Dämmsystem verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Dämmsystem mit PAVATEX-Fugenlatten / PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten
PAVATEX-Luftdichtprogramm

199
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.2.3 Estrichelement auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Dielenfußboden 25 mm FERMACELL-Estrichelement
80 mm Lagerhölzer 120 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmplatte
120 mm Ziegel-Gewölbedecke / -Kappendecke Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
Leichtbeton-Ausgleichsestrich
120 mm Ziegel-Gewölbedecke / -Kappendecke

U-Wert* = 0,279 W/(m2 K) (< Umax)


mittlerer U-Wert* = 0,959 W/(m2 K)
Nutzlastbereich: n.b.

* an der ungünstigsten Stelle


Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierungsvariante für gewölbte Kellerdecken (ohne FB-Heizung) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Fußboden und vorh. Auffüllungen auf der Gewölbedecke (z.B. Schlacke o.ä.) entfernen.
- Gewölbedecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Leichtbeton-Ausgleichsestrich, z.B. mit Blähton-, Perlit- oder Polystyrolzuschlag, bis über OK
Gewölbescheitel einbringen und planeben abziehen. Ausgleichsestrich trocknen lassen.
- Vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflä-
chig und mit Überlappung auf dem Ausgleichsestrich verlegen.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen.
- FERMACELL-Estrichelemente gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers schwimmend verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

200
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.2.4 Estrich auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Dielenfußboden schw. Estrich gem. DIN 18560-2
80 mm Lagerhölzer (Dicke und Güte nutzlastabhängig)
120 mm Ziegel-Gewölbedecke / -Kappendecke Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
120 mm PAVABOARD-Dämmplatten
Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus

Sanierung
Leichtbeton-Ausgleichsestrich
120 mm Ziegel-Gewölbedecke / -Kappendecke

U-Wert* = 0,298 W/(m2 K) (< Umax)


mittlerer U-Wert* = 0,959 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 5,0 kN / 5,0 kN/m2

* an der ungünstigsten Stelle


Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierungsvariante für gewölbte Kellerdecken (ohne FB-Heizung) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Fußboden und vorh. Auffüllungen auf der Gewölbedecke (z.B. Schlacke o.ä.) entfernen.
- Gewölbedecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Leichtbeton-Ausgleichsestrich, z.B. mit Blähton-, Perlit- oder Polystyrolzuschlag, bis über OK
Gewölbescheitel einbringen und planeben abziehen. Ausgleichsestrich trocknen lassen.
- Vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig
und mit Überlappung auf dem Ausgleichsestrich verlegen.
- Randdämmstreifen stellen, Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige
Dämmschichten sind fugenversetzt zu verlegen.
- Vor Einbringen des Estrichs die Dämmschicht incl. Randdämmstreifen mit Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung abdecken.
- Estrich in Art, Dicke und Güte (nutzlastabhängig) gem. DIN 18560-2 einbringen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

201
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.2.5 Estrichelement auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Dielenfußboden 25 mm FERMACELL-Estrichelement
80 mm Lagerhölzer 120 mm PAVABOARD-Dämmplatte
120 mm Ziegel-Gewölbedecke / -Kappendecke Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
Leichtbeton-Ausgleichsestrich
120 mm Ziegel-Gewölbedecke / -Kappendecke

U-Wert* = 0,297 W/(m2 K) (< Umax)


mittlerer U-Wert* = 0,959 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 1,0 kN / 2,0 kN/m2

* an der ungünstigsten Stelle


Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierungsvariante für gewölbte Kellerdecken (ohne FB-Heizung) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Fußboden und vorh. Auffüllungen auf der Gewölbedecke (z.B. Schlacke o.ä.) entfernen.
- Gewölbedecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Leichtbeton-Ausgleichsestrich, z.B. mit Blähton-, Perlit- oder Polystyrolzuschlag, bis über OK
Gewölbescheitel einbringen und planeben abziehen. Ausgleichsestrich trocknen lassen.
- Vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig
und mit Überlappung auf dem Ausgleichsestrich verlegen.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- FERMACELL-Estrichelemente gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers schwimmend verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

202
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.2.6 Verlegeplatte auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Dielenfußboden 22 mm OSB-Verlegeplatte
80 mm Lagerhölzer 120 mm PAVABOARD-Dämmplatte
120 mm Ziegel-Gewölbedecke / -Kappendecke Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
Leichtbeton-Ausgleichsestrich
120 mm Ziegel-Gewölbedecke / -Kappendecke

Sanierung
U-Wert* = 0,288 W/(m2 K) (< Umax)
mittlerer U-Wert* = 0,959 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 1,0 kN / 2,0 kN/m2

* an der ungünstigsten Stelle


Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierungsvariante für gewölbte Kellerdecken (ohne FB-Heizung) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Fußboden und vorh. Auffüllungen auf der Gewölbedecke (z.B. Schlacke o.ä.) entfernen.
- Gewölbedecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Leichtbeton-Ausgleichsestrich, z.B. mit Blähton-, Perlit- oder Polystyrolzuschlag, bis über OK
Gewölbescheitel einbringen und planeben abziehen. Ausgleichsestrich trocknen lassen.
- Vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflä-
chig und mit Überlappung auf dem Ausgleichsestrich verlegen.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- Verlegeplatten gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers sowie entsprechend DIN 68771-
„Unterböden aus Holzspanplatten” schwimmend verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

203
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.3.1 Estrich auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Zementmörtel-Glattstrich schw. Estrich gem. DIN 18560-2
160 mm Massivdecke, Ziegelsplittbeton 1800 (Dicke und Güte nutzlastabhängig)
Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
120 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmplatte
ggf. Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
160 mm Massivdecke, Ziegelsplittbeton 1800

U-Wert = 0,283 W/(m2 K) (< Umax)


U-Wert = 1,225 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 5,0 kN / 5,0 kN/m2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Kellerdecken (ohne FB-Heizung!) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Kellerdecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Nach Erfordernis vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus
Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung auf dem vorh. Estrich verlegen.
- Randdämmstreifen stellen; Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen.
- Vor Einbringen des Estrichs die Dämmschicht incl. Randdämmstreifen mit Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung abdecken.
- Estrich in Art, Dicke und Güte (nutzlastabhängig) gem. DIN 18560-2 einbringen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

204
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.3.2 Dielenboden auf Wärmedämmsystem und Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten:
Aufbau von oben nach unten:
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
21 mm Dielenboden
160 mm Massivdecke, Ziegelsplittbeton 1800
60 mm PAVATHERM-PROFIL System mit
PAVATEX-Fugenlatten
60 mm PAVABOARD-Dämmplatte
ggf. Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus

Sanierung
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
160 mm Massivdecke, Ziegelsplittbeton 1800

mittlerer U-Wert = 0,311 W/(m2 K) (~ Umax)


U-Wert = 1,225 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 1,0 kN / 2,0 kN/m2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Kellerdecken (ohne FB-Heizung) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Kellerdecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Nach Erfordernis vor Verlegen der PAVABOARD-Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX
RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung auf dem vorh. Estrich verlegen.
- PAVATHERM-PROFIL-Dämmsystem aus Dämmplatten und Fugenlatten gem. PAVATEX-Verarbei-
tungsrichtlinien verlegen.
- Dielenfußboden vorzugsweise mit verdeckt geschraubten Dielen, z.B. mit ABC SPAX-Dielen-
schrauben oder Bierbach BIROX TS1 Dielenschrauben, auf dem Dämmsystem verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Dämmsystem mit PAVATEX-Fugenlatten / PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten
PAVATEX-Luftdichtprogramm

205
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.3.3 Estrichelement auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Zementmörtel-Glattstrich 25 mm FERMACELL-Estrichelement
160 mm Massivdecke, Ziegelsplittbeton 1800 120 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmplatte
ggf. Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
160 mm Massivdecke, Ziegelsplittbeton 1800

U-Wert = 0,281 W/(m2 K) (< Umax)


U-Wert = 1,225 W/(m2 K)
Nutzlastbereich: n.b.

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Kellerdecken (ohne FB-Heizung) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Kellerdecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Nach Erfordernis vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus
Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung auf dem vorh. Estrich verlegen.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen.
- FERMACELL-Estrichelemente gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers schwimmend verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

206
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.3.4 Estrich auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Zementmörtel-Glattstrich schw. Estrich gem. DIN 18560-2
160 mm Massivdecke, Ziegelsplittbeton 1800 (Dicke und Güte nutzlastabhängig)
Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
120 mm PAVABOARD-Dämmplatten
ggf. Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus

Sanierung
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
160 mm Massivdecke, Ziegelsplittbeton 1800

U-Wert = 0,302 W/(m2 K) (≈ Umax)


U-Wert = 1,225 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 5,0 kN / 5,0 kN/m2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Kellerdecken (ohne FB-Heizung!) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Kellerdecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Nach Erfordernis vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus
Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung auf dem vorh. Estrich verlegen.
- Randdämmstreifen stellen, Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige
Dämmschichten sind fugenversetzt zu verlegen.
- Vor Einbringen des Estrichs die Dämmschicht incl. Randdämmstreifen mit Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung abdecken.
- Estrich in Art, Dicke und Güte (nutzlastabhängig) gem. DIN 18560-2 einbringen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

207
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.3.5 Estrichelement auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Zementmörtel-Glattstrich 25 mm FERMACELL-Estrichelement
160 mm Massivdecke, Ziegelsplittbeton 1800 120 mm PAVABOARD-Dämmplatte
ggf. Feuchteschutz,
z. B. PAVATEX RSP-Plus
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
160 mm Massivdecke, Ziegelsplittbeton 1800

U-Wert = 0,300 W/(m2 K) (= Umax)


U-Wert = 1,225 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 1,0 kN / 2,0 kN/m2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Kellerdecken (ohne FB-Heizung) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Kellerdecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Nach Erfordernis vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus
Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung auf dem vorh. Estrich verlegen.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- FERMACELL-Estrichelemente gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers schwimmend verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

208
3.1 Boden - Sanierung Kellerdecke
3.1.3.6 Verlegeplatte auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Zementmörtel-Glattstrich 22 mm OSB-Verlegeplatte
160 mm Massivdecke, Ziegelsplittbeton 1800 120 mm PAVABOARD-Dämmplatte
ggf. Feuchteschutz,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
160 mm Massivdecke, Ziegelsplittbeton 1800

Sanierung
U-Wert = 0,291 W/(m2 K) (< Umax)
U-Wert = 1,225 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 1,0 kN / 2,0 kN/m2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Kellerdecken (ohne FB-Heizung) über unbeheizten Kellerräumen.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Kellerdecke auf Tragfähigkeit prüfen; Randbereiche auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Nach Erfordernis vor Verlegen der Dämmplatten Feuchteschutz, z.B. aus PAVATEX RSP-Plus
Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung auf dem vorh. Estrich verlegen.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- Verlegeplatten gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers sowie entsprechend DIN 68771-
„Unterböden aus Holzspanplatten” schwimmend verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

209
3.2 Boden - Sanierung Bodenplatte
3.2.1.1 Estrich auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Zementmörtel-Glattstrich schw. Estrich gem. DIN 18560-2
140 mm Bodenplatte, Normalbeton 2000 (Dicke und Güte nutzlastabhängig)
Erdreich Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
120 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmplatten
ggf. neue Feuchtigkeitssperre
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
140 mm Bodenplatte, Normalbeton 2000
Erdreich

U-Wert = 0,345 W/(m2 K) (> Umax)*


U-Wert = 3,472 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 5,0 kN / 5,0 kN/m2

* Ausnahmen sind möglich (§ 24, EnEV).


Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierungsvariante für nicht unterkellerte Bodenplatten (ohne FB-Heizung!).
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Sofern nicht im bestehenden Aufbau vorhanden, vor Verlegen der Dämmplatten eine normge-
rechte Feuchtigkeitssperre verlegen bzw. vorh. Sperrschicht prüfen, ggf. nachbessern.
- Randdämmstreifen stellen, Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige
Dämmschichten sind fugenversetzt zu verlegen.
- Vor Einbringen des Estrichs die Dämmschicht incl. Randdämmstreifen mit Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung abdecken.
- Estrich in Art, Dicke und Güte (nutzlastabhängig) gem. DIN 18560-2 einbringen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Holzfaserdämmplatten

210
3.2 Boden - Sanierung Bodenplatte
3.2.1.2 Dielenboden auf Wärmedämmsystem und Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Zementmörtel-Glattstrich 21 mm Dielenboden
140 mm Bodenplatte, Normalbeton 2000 60 mm PAVATHERM-PROFIL System mit
Erdreich PAVATEX-Fugenlatten
60 mm PAVABOARD-Dämmplatten
ggf. neue Feuchtigkeitssperre
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
140 mm Bodenplatte, Normalbeton 2000

Sanierung
Erdreich

U-Wert = 0,368 W/(m2 K) (> Umax)*


U-Wert = 3,472 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 1,0 kN / 2,0 kN/m2

* Ausnahmen sind möglich (§ 24, EnEV).


Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierungsvariante für nicht unterkellerte Bodenplatten (ohne FB-Heizung!).
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Sofern nicht im bestehenden Aufbau vorhanden, vor Verlegen der Dämmplatten eine normge-
rechte Feuchtigkeitssperre verlegen bzw. vorh. Sperrschicht prüfen, ggf. nachbessern.
- PAVABOARD-Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten
sind fugenversetzt auszuführen.
- PAVATHERM-PROFIL Dämmsystem aus Dämmplatten und Fugenlatten gem. PAVATEX- Verar-
beitungsrichtlinien verlegen.
- Dielenfußboden vorzugsweise mit verdeckt geschraubten Dielen, z.B. mit ABC SPAX-Dielen-
schrauben oder Bierbach BIROX TS1 Dielenschrauben, auf dem Dämmsystem verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Dämmsystem mit PAVATEX-Fugenlatten /
PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten

211
3.2 Boden - Sanierung Bodenplatte
3.2.1.3 Estrich auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Zementmörtel-Glattstrich schw. Estrich gem. DIN 18560-2
140 mm Bodenplatte, Normalbeton 2000 (Dicke und Güte nutzlastabhängig)
Erdreich Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
120 mm PAVABOARD-Dämmplatten
ggf. neue Feuchtigkeitssperre
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
140 mm Bodenplatte, Normalbeton 2000
Erdreich

U-Wert = 0,373 W/(m2 K) (> Umax)*


U-Wert = 3,472 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 5,0 kN / 5,0 kN/m2

* Ausnahmen sind möglich (§ 24, EnEV).


Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierungsvariante für nicht unterkellerte Bodenplatten (ohne FB-Heizung!).
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Sofern nicht im bestehenden Aufbau vorhanden, vor Verlegen der Dämmplatten eine normge-
rechte Feuchtigkeitssperre verlegen bzw. vorh. Sperrschicht prüfen, ggf. nachbessern.
- Randdämmstreifen stellen, Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige
Dämmschichten sind fugenversetzt zu verlegen.
- Vor Einbringen des Estrichs die Dämmschicht incl. Randdämmstreifen mit Estrichpapier oder -folie
z.B. PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung abdecken.
- Estrich in Art, Dicke und Güte (nutzlastabhängig) gem. DIN 18560-2 einbringen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten

212
3.2 Boden - Sanierung Bodenplatte
3.2.1.4 Estrichelement auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Zementmörtel-Glattstrich 25 mm Fermacell-Estrichelement
140 mm Bodenplatte, Normalbeton 2000 120 mm PAVABOARD-Dämmplatten
Erdreich ggf. neue Feuchtigkeitssperre
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
140 mm Bodenplatte, Normalbeton 2000
Erdreich

Sanierung
U-Wert = 0,370 W/(m2 K) (> Umax)*
U-Wert = 3,472 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 1,0 kN / 2,0 kN/m2

* Ausnahmen sind möglich (§ 24, EnEV).


Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierungsvariante für nicht unterkellerte Bodenplatten (ohne FB-Heizung!).
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Sofern nicht im bestehenden Aufbau vorhanden, vor Verlegen der Dämmplatten eine normge-
rechte Feuchtigkeitssperre verlegen bzw. vorh. Sperrschicht prüfen, ggf. nachbessern.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- FERMACELL-Estrichelemente gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers schwimmend verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten

213
3.2 Boden - Sanierung Bodenplatte
3.2.1.5 Verlegeplatte auf Wärmedämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Zementmörtel-Glattstrich 22 mm Verlegeplatte, z.B. OSB
140 mm Bodenplatte, Normalbeton 2000 120 mm PAVABOARD-Dämmplatten
Erdreich ggf. neue Feuchtigkeitssperre
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
140 mm Bodenplatte, Normalbeton 2000
Erdreich

U-Wert = 0,357 W/(m2 K) (> Umax)*


U-Wert = 3,472 W/(m2 K)
Nutzlastbereich bis: 1,0 kN / 2,0 kN/m2

* Ausnahmen sind möglich (§ 24, EnEV).


Hinweise zur Verarbeitung:
- Sanierungsvariante für nicht unterkellerte Bodenplatten (ohne FB-Heizung!).
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Sofern nicht im bestehenden Aufbau vorhanden, vor Verlegen der Dämmplatten eine normge-
rechte Feuchtigkeitssperre verlegen bzw. vorh. Sperrschicht prüfen, ggf. nachbessern.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- Verlegeplatten gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers sowie entsprechend DIN 68771-
„Unterböden aus Holzspanplatten” schwimmend verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten

214
3.3 Boden - Sanierung Geschossdecke
3.3.1.1 Estrich auf Trittschalldämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
ggf. vorh. Estrich schw. Estrich gem. DIN 18560-2
Massivdecke gem. Bbl. 1 DIN 4109 (Dicke und Güte nutzlastabhängig)
ggf. Deckenputz Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
16 mm PAVAPOR 17/16 Trittschalldämmplatte
Massivdecke gem. Bbl. 1 DIN 4109
ggf. Deckenputz

Sanierung
Werte der Luft- und Trittschalldämmung von
Trittschallverbesserungsmaß Δ Lw,R = 22 dB
Massivdecken können Beiblatt 1 zu DIN 4109,
Nutzlastbereich bis: 4,0 kN / 5,0 kN/m2
Tab. 12 bzw. Tab. 16 entnommen werden.

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Geschossdecken mit Verbesserung der Luft- und Trittschalldämmung.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Vorhandene, festliegende Verbundestriche und Estriche auf Trennschicht können verbleiben;
vorhandene schwimmende Estriche auf Dämmschicht sollten entfernt werden, wenn ihr Tragver-
halten und ihr Trittschallverbesserungsmaß nicht eindeutig bestimmt werden können.
- Randdämmstreifen stellen, Dämmschicht (einlagig) im Verband und fugendicht verlegen.
- Vor Einbringen des Estrichs die Dämmschicht incl. Randdämmstreifen mit Estrichpapier- oder folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung abdecken.
- Estrich in Art, Dicke und Güte (nutzlastabhängig) gem. DIN 18560-2 einbringen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVAPOR-Trittschalldämmplatten

215
3.3 Boden - Sanierung Geschossdecke
3.3.1.2 Estrich auf Trittschalldämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
ggf. vorh. Estrich schw. Estrich gem. DIN 18560-2
Massivdecke gem. Bbl. 1 DIN 4109 (Dicke und Güte nutzlastabhängig)
ggf. Deckenputz Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
21 mm PAVAPOR 22/21 Trittschalldämmplatte
Massivdecke gem. Bbl. 1 DIN 4109
ggf. Deckenputz

Werte der Luft- und Trittschalldämmung von


Trittschallverbesserungsmaß Δ Lw,R = 24 dB
Massivdecken können Beiblatt 1 zu DIN 4109,
Nutzlastbereich bis: 4,0 kN / 5,0 kN/m2
Tab. 12 bzw. Tab. 16 entnommen werden.

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Geschossdecken mit Verbesserung der Luft- und Trittschalldämmung.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Vorhandene, festliegende Verbundestriche und Estriche auf Trennschicht können verbleiben;
vorhandene schwimmende Estriche auf Dämmschicht sollten entfernt werden, wenn ihr Tragver-
halten und ihr Trittschallverbesserungsmaß nicht eindeutig bestimmt werden können.
- Randdämmstreifen stellen, Dämmschicht (einlagig) im Verband und fugendicht verlegen.
- Vor Einbringen des Estrichs die Dämmschicht incl. Randdämmstreifen mit Estrichpapier- oder folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung abdecken.
- Estrich in Art, Dicke und Güte (nutzlastabhängig) gem. DIN 18560-2 einbringen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVAPOR-Trittschalldämmplatten

216
3.3 Boden - Sanierung Geschossdecke
3.3.1.3 Estrich auf Trittschalldämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
ggf. vorh. Estrich schw. Estrich gem. DIN 18560-2
Massivdecke gem. Bbl. 1 DIN 4109 (Dicke und Güte nutzlastabhängig)
ggf. Deckenputz Estrichpapier oder -folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus
30 mm PAVAPOR 32/30 Trittschalldämmplatte
Massivdecke gem. Bbl. 1 DIN 4109
ggf. Deckenputz

Sanierung
Werte der Luft- und Trittschalldämmung von
Trittschallverbesserungsmaß Δ Lw,R = 26 dB
Massivdecken können Beiblatt 1 zu DIN 4109,
Nutzlastbereich bis: 4,0 kN / 5,0 kN/m2
Tab. 12 bzw. Tab. 16 entnommen werden.

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Geschossdecken mit Verbesserung der Luft- und Trittschalldämmung.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Vorhandene, festliegende Verbundestriche und Estriche auf Trennschicht können verbleiben;
vorhandene schwimmende Estriche auf Dämmschicht sollten entfernt werden, wenn ihr Tragver-
halten und ihr Trittschallverbesserungsmaß nicht eindeutig bestimmt werden können.
- Randdämmstreifen stellen, Dämmschicht (einlagig) im Verband und fugendicht verlegen.
- Vor Einbringen des Estrichs die Dämmschicht incl. Randdämmstreifen mit Estrichpapier- oder folie,
z.B. PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung abdecken.
- Estrich in Art, Dicke und Güte (nutzlastabhängig) gem. DIN 18560-2 einbringen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVAPOR-Trittschalldämmplatten

217
3.3 Boden - Sanierung Geschossdecke
3.3.1.4 Estrichelement auf Trittschalldämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
ggf. vorh. Estrich 25 mm FERMACELL-Estrichelement
Massivdecke gem. Bbl. 1 DIN 4109 16 mm PAVAPOR 17/16 Trittschalldämmplatte
ggf. Deckenputz Massivdecke gem. Bbl. 1 DIN 4109
ggf. Deckenputz

Werte der Luft- und Trittschalldämmung von


Trittschallverbesserungsmaß Δ Lw,R = 20 dB
Massivdecken können Beiblatt 1 zu DIN 4109,
Nutzlastbereich bis: 1,0 kN / 2,0 kN/m2
Tab. 12 bzw. Tab. 16 entnommen werden.

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für Geschossdecken mit Verbesserung der Trittschalldämmung.
- Vorh. Bodenbelag entfernen. Festliegende Fliesen- oder Steinbeläge können verbleiben.
- Vorhandene, festliegende Verbundestriche und Estriche auf Trennschicht können verbleiben;
vorhandene schwimmende Estriche auf Dämmschicht sollten entfernt werden, wenn ihr Tragver-
halten und ihr Trittschallverbesserungsmaß nicht eindeutig bestimmt werden können.
- Dämmschicht (einlagig) im Verband und fugendicht verlegen.
- FERMACELL- Estrichelemente gem. Verarbeitungsrichtlinen des Herstellers schwimmend verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVAPOR-Trittschalldämmplatten

218
3.3 Boden - Sanierung Geschossdecke
3.3.1.5 Estrichziegel auf Trittschalldämmung

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
ggf. vorh. Estrich 20 mm CREATON-Estrichziegel
Massivdecke gem. Bbl. 1 DIN 4109 PAVATEX RSP Plus als Trennlage
ggf. Deckenputz 30 mm PAVAPOR 32/30 Trittschalldämmplatte
30 mm CREATON-Ausgleichsschüttung
Massivdecke gem. Bbl. 1 DIN 4109
ggf. Deckenputz

Sanierung
Werte der Luft- und Trittschalldämmung von
Trittschallverbesserungsmaß Δ Lw,R = 28 dB
Massivdecken können Beiblatt 1 zu DIN 4109,
Nutzlastbereich: n.b.
Tab. 12 bzw. Tab. 16 entnommen werden.

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante für unebene Geschossdecken mit Verbesserung der Luft- und Trittschalldäm-
mung.
- Vorh. Bodenbeläge und Estriche entfernen, Rohdecke säubern; Randdämmstreifen stellen.
- Ausgleichsschüttung gem. Verarbeitungsrichtlinen des Herstellers einbringen und planeben abzie-
hen; Mindesteinbaudicken, Mindestüberdeckungen und ggf. Verdichtung sind zu beachten.
- Dämmschicht (einlagig) im Verband und fugendicht auf der Schüttung verlegen, ohne in die
Schüttung zu treten.
- Vor Verlegen der Estrichziegel die Dämmschicht incl. Randdämmstreifen mit einer Trennlage, z.B.
PAVATEX RSP-Plus Estrichpapier, vollflächig und mit Überlappung abdecken.
- CREATON-Estrichziegel gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers schwimmend verlegen.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVAPOR-Trittschalldämmplatten

219
4. Decke - Sanierung
HINWEISE UND ERLÄUTERUNGEN ZUR NUTZUNG DER KONSTRUKTIONSBLÄTTER

Aus den zahllosen in der Praxis anzutreffenden Auf der Basis der Altbaukonstruktion wird
Altbaukonstruktionen wurden beispielhafte ein PAVATEX-Sanierungsvorschlag dargestellt.
oberste Geschossdecken ausgewählt, die Dabei sind alle neuen Bauteile bzw. Baustoffe
entweder durch oberseitige Dämmstoffauf- durch Kursivschrift gekennzeichnet. PAVATEX-
lage oder durch Hohlraumdämmung saniert Produkte sind im Text und in der Zeichnung
werden. Die dargestellten Balkenquerschnitte grün hinterlegt. Kleine Details wie Befesti-
bzw. Deckendicken wurden nur als Beispiel gungsmittel sind nicht dargestellt.
gewählt.

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Holzschalung ggf. Dämmstoffabdeckung
180 mm Deckenbalken mit Lehmwickel 160 mm PAVATHERM Dämmplatten
15 mm Gipsputz auf Spalierlatten ggf. Dampfbrems- / Luftdichtbahn
20 mm Holzschalung
180 mm Deckenbalken mit Lehmwickel
15 mm Gipsputz auf Spalierlatten

mittlerer U-Wert = 1,178 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,205 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 8,6 Std. Phasenverschiebung = 18,2 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,21 (21%) Temperaturamplitudenverhältnis < 0,01 (1%)

Für die Altbaukonstruktionen wurden auf Für das sanierte Bauteil wurden die neben-
der Grundlage von zum Teil historischen Bau- stehenden bauphysikalischen Angaben neu
stoffdaten die vorh. U-Werte bzw. mittleren berechnet, wodurch die erheblichen Ver-
U-Werte (incl. Balken) sowie Anhaltswerte besserungen beim Wärme- und Hitzeschutz
für den vorh. sommerlichen Hitzeschutz be- deutlich werden. Außerdem wird der U-Wert
rechnet. Bei konkreten Bauvorhaben können hinsichtlich der Einhaltung des Umax-Wertes
Prüfungen der tatsächlichen Baustoffdaten gemäß EnEV bewertet, z.B. (< Umax) entspricht
erforderlich sein. der EnEV.

220
Wärmeschutz In den Sanierungsvorschlägen wurden die Dämmschichten so bemessen, dass die
Anforderungen der EnEV an die maximalen Bauteil-U-Werte eingehalten werden. Zahlreiche Varian-
ten weisen auch einen höheren, vorausschauenden Wärmeschutz aus. Weitere Differenzierungen
der Dämmschichtdicken sind objektbezogen möglich, wenn vor allem bei Hohlraumdämmungen
die Balkenhöhen dies zulassen. Bei zusammengesetzten Bauteilen, also Holzbalkendecken mit Hohl-
raumdämmungen, sind jeweils die für den Wärmeschutznachweis relevanten mittleren U-Werte
angegeben, die den Holzanteil beinhalten.
Hinweis: Gemäß § 10 der EnEV gilt eine Nachrüstpflicht bei bestehenden Gebäuden:
Bei Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine Woh-
nung am 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat, müssen bisher ungedämmte, nicht begehbare, aber

Sanierung
zugängliche oberste Geschossdecken beheizter Räume erst im Falle eines Eigentümerwechsels, der
nach dem 1. Februar 2002 stattgefunden hat, von dem neuen Eigentümer so gedämmt werden,
dass der Wärmedurchgangskoeffizient der Geschossdecke 0,24 W/(m2 K) nicht überschreitet. Diese
Pflicht gilt als erfüllt, wenn anstelle der Geschossdecke das darüber liegende, bisher ungedämmte
Dach entsprechend gedämmt ist.
Auf begehbare, bisher ungedämmte oberste Geschossdecken beheizter Räume sind die o.g. Anfor-
derungen nach dem 31.12.2011 entsprechend anzuwenden.
Tauwasserschutz Für alle dargestellten Deckenbauteile (bei diffusionsbremsenden Dämm-
schichtabdeckungen jeweils mit Dampfbremse) wurde der diffusionsbedingte Tauwasserschutz
rechnerisch nachgewiesen. Die Diffusionsberechnung erfolgte nach DIN 4108-3 sowie Teil 4. Vor-
ausgesetzt wird eine DIN 4108-7 entsprechende Luftdichtheit der Bauteile sowie ihrer Anschlüs-
se und Durchdringungen. Der Dachraum über der obersten Geschossdecke (Spitzboden) ist gem.
ZVDH-Regelwerk ausreichend zu belüften.
Sommerlicher Hitzeschutz Die angegebenen Phasenverschiebungen in Stunden sowie die
Temperaturamplitudenverhältnisse (TAV) bieten die Möglichkeit, den sommerlichen Hitzeschutz der
verschiedenen Deckenbauteile zu beurteilen, da auch über dem ungedämmten Spitzboden eine
sommerliche Erwärmung erfolgen kann. Mit zunehmender Dauer der Phasenverschiebung verzö-
gert sich einerseits die Aufheizung der Innenräume im Sommer. Andererseits werden die Tempera-
turschwankungen durch das Außenklima um so stärker gedämpft, je kleiner das TAV ist.
Brandschutz Die Feuerwiderstandsklassen der Bauteile wurden aufgrund der zahllosen Variati-
onsmöglichkeiten nicht bewertet. Eine Beurteilung kann jedoch für die Massivdecken ggf. über die
klassifizierten Bauteile in DIN 4102-4 erfolgen. Außerdem können Feuerwiderstandsklassen bis F
90-B bei Holzbalkendecken erzielt werden, wenn brandschutztechnisch eigenständige Unterdecken,
z.B. aus bis zu drei Lagen FERMACELL, zum Einsatz kommen (Nachweis siehe Hersteller-ABP).
Standsicherheit Die Standsicherheit (Tragfähigkeit) der vorhandenen Konstruktion ist vor der
Sanierung zu prüfen.

221
4.1 Decke - Sanierung oberhalb
4.1.1.2 Dämmstoffauflage, gering belastbar

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Holzschalung ggf. Dämmstoffabdeckung
180 mm Deckenbalken 160 mm PAVATHERM Dämmplatten
25 mm Holzwolleleichtbauplatte ggf. Dampfbrems- / Luftdichtbahn,
15 mm Gipsputz z.B PAVATEX DB 3,5
20 mm Holzschalung
180 mm Deckenbalken
25 mm Holzwolleleichtbauplatte
15 mm Gipsputz

mittlerer U-Wert = 1,032 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,200 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 5,0 Std. Phasenverschiebung = 16,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,50 (50%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante mit Beibehaltung der oberseitigen Holzschalung.
- Holzbalkendecke auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern. Die Verlegung einer Luftdichtbahn
mit geringem Diffusionswiderstand, z.B. PAVATEX DB 3,5, wird empfohlen.
- Bei diffusionsbremsenden, vollflächigen Abdeckungen der Dämmschicht, z.B. aus OSB-Platten,
ist eine Dampfbremsbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5, unter der Dämmschicht zu verlegen.
- Alle Bahnenüberlappungen der Luftdicht-/Dampfbremsbahn sowie Durchdringungen und An-
schlüsse sind mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- Die gering belastbare Dämmschicht kann zum Schutz gegen Verschmutzung vollflächig mit diffu-
sionsoffenen Unterdeckbahnen abgedeckt werden. Eine bedingt begehbare Abdeckung mit Holz-
werkstoffplatten ist ebenso möglich wie das Auflegen von Laufbohlen für Kontrollgänge.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

222
4.1 Decke - Sanierung oberhalb
4.1.1.3 Dämmstoffauflage, belastbar

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Holzschalung ggf. Dämmstoffabdeckung
180 mm Deckenbalken 160 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmplatten
25 mm Holzwolleleichtbauplatte ggf. Dampfbrems- / Luftdichtbahn,
15 mm Gipsputz z.B PAVATEX DB 3,5
20 mm Holzschalung
180 mm Deckenbalken
25 mm Holzwolleleichtbauplatte

Sanierung
15 mm Gipsputz

mittlerer U-Wert = 1,032 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,220 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 5,0 Std. Phasenverschiebung = 15,9 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,50 (50%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante mit Beibehaltung der oberseitigen Holzschalung.
- Holzbalkendecke auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern. Die Verlegung einer Luftdichtbahn
mit geringem Diffusionswiderstand, z.B. PAVATEX DB 3,5, wird empfohlen.
- Bei diffusionsbremsenden, vollflächigen Abdeckungen der Dämmschicht, z.B. aus OSB-Platten,
ist eine Dampfbremsbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5, unter der Dämmschicht zu verlegen.
- Alle Bahnenüberlappungen der Luftdicht-/Dampfbremsbahn sowie Durchdringungen und An-
schlüsse sind mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- Die belastbare Dämmschicht kann zum Schutz gegen Verschmutzung vollflächig mit diffusionsof-
fenen Unterdeckbahnen abgedeckt werden. Eine begehbare Abdeckung mit Holzwerkstoffplat-
ten ist ebenso möglich wie das Auflegen von Laufbohlen für Kontrollgänge.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

223
4.1 Decke - Sanierung oberhalb
4.1.1.4 Dämmstoffauflage, hoch belastbar

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Holzschalung ggf. Dämmstoffabdeckung
180 mm Deckenbalken 160 mm PAVABOARD-Dämmplatten
25 mm Holzwolleleichtbauplatte ggf. Dampfbrems- / Luftdichtbahn,
15 mm Gipsputz z.B PAVATEX DB 3,5
20 mm Holzschalung
180 mm Deckenbalken
25 mm Holzwolleleichtbauplatte
15 mm Gipsputz

mittlerer U-Wert = 1,032 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,235 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 5,0 Std. Phasenverschiebung = 16,4 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,50 (50%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante mit Beibehaltung der oberseitigen Holzschalung.
- Holzbalkendecke auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern. Die Verlegung einer Luftdichtbahn
mit geringem Diffusionswiderstand, z.B. PAVATEX DB 3,5, wird empfohlen.
- Bei diffusionsbremsenden, vollflächigen Abdeckungen der Dämmschicht, z.B. aus OSB-Platten,
ist eine Dampfbremsbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5, unter der Dämmschicht zu verlegen.
- Alle Bahnenüberlappungen der Luftdicht-/Dampfbremsbahn sowie Durchdringungen und An-
schlüsse sind mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- Die hoch belastbare Dämmschicht kann zum Schutz gegen Verschmutzung vollflächig mit diffusi-
onsoffenen Unterdeckbahnen abgedeckt werden. Eine begehbare Abdeckung mit Holzwerkstoff-
platten ist ebenso möglich wie das Auflegen von Laufbohlen für Kontrollgänge.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

224
4.1 Decke - Sanierung oberhalb
4.1.2.1 Dämmstoffauflage, gering belastbar

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Holzschalung ggf. Dämmstoffabdeckung
180 mm Deckenbalken mit Lehmwickel 160 mm PAVATHERM Dämmplatten
15 mm Gipsputz auf Spalierlatten ggf. Dampfbrems- / Luftdichtbahn,
z.B PAVATEX DB 3,5
20 mm Holzschalung
180 mm Deckenbalken mit Lehmwickel
15 mm Gipsputz auf Spalierlatten

Sanierung
mittlerer U-Wert = 1,178 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,205 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 8,6 Std. Phasenverschiebung = 18,2 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,21 (21%) Temperaturamplitudenverhältnis < 0,01 (1%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante mit Beibehaltung der Deckenfüllung und oberseitigen Holzschalung.
- Holzbalkendecke auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern. Die Verlegung einer Luftdichtbahn
mit geringem Diffusionswiderstand, z.B. PAVATEX DB 3,5, wird empfohlen.
- Bei diffusionsbremsenden, vollflächigen Abdeckungen der Dämmschicht, z.B. aus OSB-Platten,
ist eine Dampfbremsbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5, unter der Dämmschicht zu verlegen.
- Alle Bahnenüberlappungen der Luftdicht-/Dampfbremsbahn sowie Durchdringungen und An-
schlüsse sind mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- Die gering belastbare Dämmschicht kann zum Schutz gegen Verschmutzung vollflächig mit
diffusionsoffenen Unterdeckbahnen abgedeckt werden. Eine bedingt begehbare Abdeckung mit
Holzwerkstoffplatten ist ebenso möglich wie das Auflegen von Laufbohlen für Kontrollgänge.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

225
4.1 Decke - Sanierung oberhalb
4.1.2.2 Dämmstoffauflage, belastbar

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Holzschalung ggf. Dämmstoffabdeckung
180 mm Deckenbalken mit Lehmwickel 160 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmplatten
15 mm Gipsputz auf Spalierlatten ggf. Dampfbrems- / Luftdichtbahn,
z.B PAVATEX DB 3,5
20 mm Holzschalung
180 mm Deckenbalken mit Lehmwickel
15 mm Gipsputz auf Spalierlatten

mittlerer U-Wert = 1,178 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,226 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 8,6 Std. Phasenverschiebung = 18,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,21 (21%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante mit Beibehaltung der Deckenfüllung und der oberseitigen Holzschalung.
- Holzbalkendecke auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern. Die Verlegung einer Luftdichtbahn
mit geringem Diffusionswiderstand, z.B. PAVATEX DB 3,5, wird empfohlen.
- Bei diffusionsbremsenden, vollflächigen Abdeckungen der Dämmschicht, z.B. aus OSB-Platten,
ist eine Dampfbremsbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5, unter der Dämmschicht zu verlegen.
- Alle Bahnenüberlappungen der Luftdicht-/Dampfbremsbahn sowie Durchdringungen und An-
schlüsse sind mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- Die belastbare Dämmschicht kann zum Schutz gegen Verschmutzung vollflächig mit diffusions-
offenen Unterdeckbahnen abgedeckt werden. Eine begehbare Abdeckung mit Holzwerkstoff-
platten ist ebenso möglich wie das Auflegen von Laufbohlen für Kontrollgänge.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

226
4.1 Decke - Sanierung oberhalb
4.1.2.3 Dämmstoffauflage, hoch belastbar

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Holzschalung ggf. Dämmstoffabdeckung
180 mm Deckenbalken mit Lehmwickel 160 mm PAVABOARD-Dämmplatten
15 mm Gipsputz auf Spalierlatten ggf. Dampfbrems- / Luftdichtbahn,
z.B PAVATEX DB 3,5
20 mm Holzschalung
180 mm Deckenbalken mit Lehmwickel
15 mm Gipsputz auf Spalierlatten

Sanierung
mittlerer U-Wert = 1,178 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,242 W/(m2 K) (≈ Umax)
Phasenverschiebung = 8,6 Std. Phasenverschiebung = 18,7 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,21 (21%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante mit Beibehaltung der Deckenfüllung und der oberseitigen Holzschalung.
- Holzbalkendecke auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern. Die Verlegung einer Luftdichtbahn
mit geringem Diffusionswiderstand, z.B. PAVATEX DB 3,5, wird empfohlen.
- Bei diffusionsbremsenden, vollflächigen Abdeckungen der Dämmschicht, z.B. aus OSB-Platten,
ist eine Dampfbremsbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5, unter der Dämmschicht zu verlegen.
- Alle Bahnenüberlappungen der Luftdicht-/Dampfbremsbahn sowie Durchdringungen und An-
schlüsse sind mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- Die hoch belastbare Dämmschicht kann zum Schutz gegen Verschmutzung vollflächig mit diffu-
sionsoffenen Unterdeckbahnen abgedeckt werden. Eine begehbare Abdeckung mit Holzwerk-
stoffplatten ist ebenso möglich wie das Auflegen von Laufbohlen für Kontrollgänge.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

227
4.1 Decke - Sanierung oberhalb
4.1.3.2 Dämmstoffauflage, gering belastbar

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
Dachpappe, lose aufgelegt ggf. Dämmstoffabdeckung
50 mm Holzwolleleichtbauplatte 160 mm PAVATHERM Dämmplatten
20 mm Holzschalung Dampfbrems- / Luftdichtbahn,
Deckenbalken, sichtbar z.B PAVATEX DB 3,5
50 mm Holzwolleleichtbauplatte
20 mm Holzschalung
Deckenbalken, sichtbar

mittlerer U-Wert = 0,838 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,192 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 2,7 Std. Phasenverschiebung = 13,6 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,84 (84%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante mit Beibehaltung der oberseitigen Dämmstoffauflage (muss trocken sein).
- Holzbalkendecke auf Tragfähigkeit prüfen, ggf. nachbessern. Der Ersatz der vorh. Dachpappe
durch eine Luftdichtbahn mit geringem Diffusionswiderstand, z.B. PAVATEX DB 3,5, wird empfoh-
len. Bei gutem Erhaltungszustand kann aber die Dachpappe luftdicht verklebt werden.
- Bei diffusionsbremsenden, vollflächigen Abdeckungen der Dämmschicht, z.B. aus OSB-Platten,
ist eine Dampfbremsbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5, unter der neuen Dämmschicht zu verlegen.
- Alle Bahnenüberlappungen der Luftdicht-/Dampfbremsbahn sowie Durchdringungen und An-
schlüsse sind mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.
- Dämmplatten im Verband fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten fugenversetzt.
- Die gering belastbare Dämmschicht kann zum Schutz gegen Verschmutzung vollflächig mit diffu-
sionsoffenen Unterdeckbahnen abgedeckt werden. Eine bedingt begehbare Abdeckung mit-
Holzwerkstoffplatten ist ebenso möglich wie das Auflegen von Laufbohlen für Kontrollgänge.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

228
4.1 Decke - Sanierung oberhalb
4.1.3.3 Dämmstoffauflage, belastbar

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
Dachpappe, lose aufgelegt ggf. Dämmstoffabdeckung
50 mm Holzwolleleichtbauplatte 160 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmplatten
20 mm Holzschalung Dampfbrems- / Luftdichtbahn,
Deckenbalken, sichtbar z.B PAVATEX DB 3,5
50 mm Holzwolleleichtbauplatte
20 mm Holzschalung
Deckenbalken, sichtbar

Sanierung
mittlerer U-Wert = 0,838 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,210 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 2,7 Std. Phasenverschiebung = 14,1 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,84 (84%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante mit Beibehaltung der oberseitigen Dämmstoffauflage (muss trocken sein).
- Holzbalkendecke auf Tragfähigkeit prüfen, ggf. nachbessern. Der Ersatz der vorh. Dachpappe
durch eine Luftdichtbahn mit geringem Diffusionswiderstand, z.B. PAVATEX DB 3,5, wird empfoh-
len. Bei gutem Erhaltungszustand kann aber die Dachpappe luftdicht verklebt werden.
- Bei diffusionsbremsenden, vollflächigen Abdeckungen der Dämmschicht, z.B. aus OSB-Platten,
ist eine Dampfbremsbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5, unter der neuen Dämmschicht zu verlegen.
- Alle Bahnenüberlappungen der Luftdicht-/Dampfbremsbahn sowie Durchdringungen und An-
schlüsse sind mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.
- Dämmplatten im Verband fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten fugenversetzt.
- Die belastbare Dämmschicht kann zum Schutz gegen Verschmutzung vollflächig mit diffusions-
offenen Unterdeckbahnen abgedeckt werden. Eine begehbare Abdeckung mit Holzwerkstoff-
platten ist ebenso möglich wie das Auflegen von Laufbohlen für Kontrollgänge.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

229
4.1 Decke - Sanierung oberhalb
4.1.3.4 Dämmstoffauflage, hoch belastbar

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
Dachpappe, lose aufgelegt ggf. Dämmstoffabdeckung
50 mm Holzwolleleichtbauplatte 160 mm PAVABOARD-Dämmplatten
20 mm Holzschalung Dampfbrems- / Luftdichtbahn,
Deckenbalken, sichtbar z.B PAVATEX DB 3,5
50 mm Holzwolleleichtbauplatte
20 mm Holzschalung
Deckenbalken, sichtbar

mittlerer U-Wert = 0,838 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,224 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 2,7 Std. Phasenverschiebung = 14,6 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,84 (84%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,03 (3%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante mit Beibehaltung der oberseitigen Dämmstoffauflage (muss trocken sein).
- Holzbalkendecke auf Tragfähigkeit prüfen, ggf. nachbessern. Der Ersatz der vorh. Dachpappe
durch eine Luftdichtbahn mit geringem Diffusionswiderstand, z.B. PAVATEX DB 3,5, wird empfoh-
len. Bei gutem Erhaltungszustand kann aber die Dachpappe luftdicht verklebt werden.
- Bei diffusionsbremsenden, vollflächigen Abdeckungen der Dämmschicht, z.B. aus OSB-Platten,
ist eine Dampfbremsbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5, unter der neuen Dämmschicht zu verlegen.
- Alle Bahnenüberlappungen der Luftdicht-/Dampfbremsbahn sowie Durchdringungen und An-
schlüsse sind mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.
- Dämmplatten im Verband fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten fugenversetzt.
- Die hoch belastbare Dämmschicht kann zum Schutz gegen Verschmutzung vollflächig mit diffusi-
onsoffenen Unterdeckbahnen abgedeckt werden. Eine begehbare Abdeckung mit Holzwerkstoff-
platten ist ebenso möglich wie das Auflegen von Laufbohlen für Kontrollgänge.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

230
4.1 Decke - Sanierung oberhalb
4.1.4.1 Dämmstoffauflage, gering belastbar

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Zementmörtel-Glattstrich ggf. Dämmstoffabdeckung
140 mm Massivdecke Ziegelsplittbeton 1.400 160 mm PAVATHERM Dämmplatten
15 mm Deckenputz ggf. Dampfbremsbahn,
z.B PAVATEX DB 3,5
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
140 mm Massivdecke Ziegelsplittbeton 1.400
15 mm Deckenputz

Sanierung
mittlerer U-Wert = 1,623 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,217 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 5,9 Std. Phasenverschiebung = 16,3 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,46 (46%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,01 (1%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante auf der Oberseite von massiven obersten Geschossdecken.
- Anschlüsse und Durchdringungen der Massivdecke auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Bei stark diffusionsbremsenden, vollflächigen Abdeckungen der Dämmschicht kann die Verlegung
einer Dampfbremsbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5 oder DB 28, unter der Dämmschicht erforderlich
werden. In diesem Falle sind alle Bahnenüberlappungen der Luftdicht-/Dampfbremsbahn sowie
Durchdringungen und Anschlüsse mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- Die gering belastbare Dämmschicht kann zum Schutz gegen Verschmutzung vollflächig mit diffu-
sionsoffenen Unterdeckbahnen abgedeckt werden. Eine bedingt begehbare Abdeckung mit Holz-
werkstoffplatten ist ebenso möglich wie das Auflegen von Laufbohlen für Kontrollgänge.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

231
4.1 Decke - Sanierung oberhalb
4.1.4.2 Dämmstoffauflage, belastbar

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Zementmörtel-Glattstrich ggf. Dämmstoffabdeckung
140 mm Massivdecke Ziegelsplittbeton 1.400 160 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmplatten
15 mm Deckenputz ggf. Dampfbremsbahn,
z.B PAVATEX DB 3,5
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
140 mm Massivdecke Ziegelsplittbeton 1.400
15 mm Deckenputz

mittlerer U-Wert = 1,623 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,240 W/(m2 K) (= Umax)


Phasenverschiebung = 5,9 Std. Phasenverschiebung = 16,8 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,46 (46%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,01 (1%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante auf der Oberseite von massiven obersten Geschossdecken.
- Anschlüsse und Durchdringungen der Massivdecke auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Bei stark diffusionsbremsenden, vollflächigen Abdeckungen der Dämmschicht kann die Verlegung
einer Dampfbremsbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5 oder DB 28, unter der Dämmschicht erforderlich
werden. In diesem Falle sind alle Bahnenüberlappungen der Luftdicht-/Dampfbremsbahn sowie
Durchdringungen und Anschlüsse mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- Die belastbare Dämmschicht kann zum Schutz gegen Verschmutzung vollflächig mit diffusionsoff-
enen Unterdeckbahnen abgedeckt werden. Eine begehbare Abdeckung mit Holzwerkstoff-
platten ist ebenso möglich wie das Auflegen von Laufbohlen für Kontrollgänge.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PROFIL Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

232
4.1 Decke - Sanierung oberhalb
4.1.4.3 Dämmstoffauflage, hoch belastbar

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Zementmörtel-Glattstrich ggf. Dämmstoffabdeckung
140 mm Massivdecke Ziegelsplittbeton 1.400 180 mm PAVABOARD-Dämmplatten
15 mm Deckenputz ggf. Dampfbremsbahn,
z.B PAVATEX DB 3,5
20 mm Zementmörtel-Glattstrich
140 mm Massivdecke Ziegelsplittbeton 1.400
15 mm Deckenputz

Sanierung
mittlerer U-Wert = 1,623 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,233 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 5,9 Std. Phasenverschiebung = 18,7 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,46 (46%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,00 (0%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante auf der Oberseite von massiven obersten Geschossdecken.
- Anschlüsse und Durchdringungen der Massivdecke auf Luftdichtheit prüfen, ggf. nachbessern.
- Bei stark diffusionsbremsenden, vollflächigen Abdeckungen der Dämmschicht kann die Verlegung
einer Dampfbremsbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5 oder DB 28, unter der Dämmschicht erforderlich
werden. In diesem Falle sind alle Bahnenüberlappungen der Luftdicht-/Dampfbremsbahn sowie
Durchdringungen und Anschlüsse mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.
- Dämmplatten im Verband und fugendicht verlegen, mehrlagige Dämmschichten sind fugenver-
setzt zu verlegen.
- Die hoch belastbare Dämmschicht kann zum Schutz gegen Verschmutzung vollflächig mit diffusi-
onsoffenen Unterdeckbahnen abgedeckt werden. Eine begehbare Abdeckung mit Holzwerkstoff-
platten ist ebenso möglich wie das Auflegen von Laufbohlen für Kontrollgänge.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVABOARD-Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

233
4.2 Decke - Sanierung im Deckenhohlraum
4.2.1.1 Dämmplatten zwischen den Deckenbalken

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Holzschalung ggf. Dielenboden, OSB.Platten o.ä.
220 mm Deckenbalken 20 mm Luftschicht, ruhend
25 mm Holzwolleleichtbauplatte 160 mm PAVATHERM Dämmplatten
15 mm Gipsputz zwischen Deckenbalken
40 mm Luftschicht, ruhend / Lattung
ggf. Dampfbrems-/Luftdichtbahn,
wannenförmig zw. Deckenbalken,
z.B PAVATEX DB 3,5
25 mm Holzwolleleichtbauplatte
15 mm Gipsputz

mittlerer U-Wert = 1,032 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,236 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 5,0 Std. Phasenverschiebung = 14,9 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,50 (50%) Temperaturamplitudenverhältnis = 0,02 (2%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante mit Hohlraumdämmung unter Beibehaltung der lichten Höhe im Dachraum.
- Der vorh. Dielenboden o.ä. kann zerstörungsfrei aufgenommen und wiederverwendet werden.
- Bei Verlegung eines diffusionsbremsenden Fußbodens auf den Deckenbalken, z.B. aus Dielen,
OSB-Platten o.ä. ist vor Einbau der Dämmschicht eine Dampfbremsbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5
wannenförmig von oben in die Decke einzulegen, wobei die Balken ebenfalls überdeckt werden.
- Alle Bahnenüberlappungen der Luftdicht-/Dampfbremsbahn sowie Durchdringungen und An-
schlüsse sind mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.
- Wird kein Fußboden aufgebracht, ist die Luftdichtheit der vorh. Decke dauerhaft sicherzustellen.
- Anschlaglatten seitlich an den Deckenbalken befestigen, um die Unterdecke nicht zu belasten.
- Dämmplatten fugendicht zwischen Balken einpassen, mehrlagige Dämmschichten fugenversetzt.
- Wird kein Fußboden aufgebracht, sondern z.B. nur Laufbohlen verlegt, kann die Dämmung zum
Schutz gegen Verschmutzung mit diffusionsoffenen Unterdeckbahnen abgedeckt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Dämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

234
4.2 Decke - Sanierung im Deckenhohlraum
4.2.1.2 Mineralische Dämmschüttung zwischen den Deckenbalken

vorher nachher
Aufbau von oben nach unten: Aufbau von oben nach unten:
20 mm Holzschalung ggf. Dielenboden, OSB-Platte o.ä.
220 mm Deckenbalken 220 mm PAVASELF-Dämmschüttung, Einbau-
25 mm Holzwolleleichtbauplatte dicke zwischen Deckenbalken
15 mm Gipsputz (gem. Zulassung ist die für den Wärmeschutz
maßgebliche PAVASELF-Nenndicke die Ein-
baudicke abzüglich 10%, hier:
220 mm - 10% (22 mm) = 198 mm Nenndicke)

Sanierung
ggf. Dampfbrems-/Luftdichtbahn,
wannenförmig zw. Deckenbalken
25 mm Holzwolleleichtbauplatte
15 mm Gipsputz

mittlerer U-Wert = 1,032 W/(m2 K) mittlerer U-Wert = 0,229 W/(m2 K) (< Umax)
Phasenverschiebung = 5,0 Std. Phasenverschiebung = 11,4 Std.
Temperaturamplitudenverhältnis = 0,50 (50% Temperaturamplitudenverhältnis = 0,04 (4%)

Hinweise zur Verarbeitung:


- Sanierungsvariante mit Hohlraumdämmung unter Beibehaltung der lichten Höhe im Dachraum.
- Der vorh. Dielenboden o.ä. kann zerstörungsfrei aufgenommen und wiederverwendet werden.
- Unterdecke auf Tragfähigkeit prüfen, ggf. durch Einbau eines Einschubbodens nachbessern.
- Bei Verlegung eines diffusionsbremsenden Fußbodens auf den Deckenbalken, z.B. aus Dielen,
OSB-Platten o.ä. ist vor Einbau der Dämmschicht eine Dampfbremsbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5
wannenförmig von oben in die Decke einzulegen, wobei die Balken ebenfalls überdeckt werden.
- Alle Bahnenüberlappungen der Luftdicht-/Dampfbremsbahn sowie Durchdringungen und An-
schlüsse sind mit PAVAFIX-Klebetechnik luftdicht abzukleben.
- Wird kein Fußboden aufgebracht, ist die Luftdichtheit der vorh. Decke dauerhaft sicherzustellen.
- Dämmschüttung hohlraumfrei zwischen Balken einbringen und über deren Oberkante abziehen.
- Wird kein Fußboden aufgebracht, sondern z.B. nur Laufbohlen verlegt, kann die Dämmung zum
Schutz gegen Verschmutzung mit diffusionsoffenen Unterdeckbahnen abgedeckt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVASELF-Dämmschüttung /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

235
Produktinformationen

Sanierung

Neubau

Kleine und große Hilfen

Monatskalender

236
Unter kleine und große Hilfen finden Sie
Allgemeine Verarbeitungshinweise zur Unterdeckung 320
Hinweise zur Konterlattenbefestigung 324
Anschluß Dachfenster 328
Befestigungstechnik bei vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden 332
Nutzlastbereiche für Bodenkonstruktionen 334

Gebäudeenergiestandards im Neubau 238

1. Dach - Neubau

Neubau
Hinweise und Erläuterungen zur Nutzung der folgenden Konstruktionsseiten 240
- Aufsparrendämmung 242
- Aufsparrendämmung Befestigung 244
- Zwischensparrendämmung 250
- Zwischen- und Untersparrendämmung 252
Hinweis zum PAVATEX-Wärmebrückenkatalog 254

2. Wand - Neubau
Hinweise und Erläuterungen zur Nutzung der folgenden Konstruktionsseiten 256
- Holzbau, Außenwände mit Vorhangfassaden und Putzfassaden 258
- Massivbau, Außenwände mit Vorhangfassaden und Putzfassaden 271
- Innenwände 277

3. Boden-Neubau
Hinweise und Erläuterungen zur Nutzung der folgenden Konstruktionsseiten 279
Wissenswertes zum Thema Nutzlastbereiche 281
- Fußböden auf massiven Geschoss- und Kellerdecken, Bodenplatten 283
- Fußböden auf Holzbalken- Geschossdecken 296

4. Decke - Neubau
Hinweise und Erläuterungen zur Nutzung der folgenden Konstruktionsseiten 304
- Dämmung oberster Geschossdecken in Holz- und Massivbauweise 306

237
Gebäudeenergiestandards im Neubau

Letztendlich muss jeder Bauherr allein entscheiden, welchen energetischen Standard sei-
ne neue Immobilie erfüllen soll. Man kann sich hierzu an die gesetzlichen Mindestanfor-
derungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) halten oder aber eigene Wünsche und
Vorstellungen verwirklichen.

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Orientierungshilfe, wie verschiedene Energie-


standards eines Wohngebäudes erreicht werden können. Hierbei sind die angegebenen U-Werte
der Bauteile als Anhaltswerte zu sehen, deren oberer Wert möglichst nicht überschritten werden
sollte. Beim Energienachweis nach EnEV können diese Werte in gewissen Bereichen schwanken, da
hier eine Gesamtenergiebilanz erstellt wird, in die sowohl die Gebäudehülle als auch die Heiz- und
Lüftungstechnik sowie die Warmwasserbereitung einfließen.

Das bis zum März 2009 von der KfW über viele Jahre geförderte „KfW-60-Haus“ ist mit dem In-
krafttreten der verschärften EnEV 2009 nahezu zum gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststandard
geworden. Für das Jahr 2012 ist eine weitere Anhebung der primärenergetischen Anforderungen
durch die Energieeinsparverordnung von ca. 25-30 % geplant.

Deshalb sollten sich Bauherren schon heute mindestens für den zukünftig geplanten Energiestan-
dard entscheiden, denn die geringfügig höheren Investitionskosten amortisieren sich kurzfristig wie-
der über die geringeren Betriebskosten. Zudem schont ein geringerer Energieverbrauch langfristig
unsere Umwelt.

238
Vergleichskri- KfW-Effizi- KfW-Effizi- KfW-Effizi- KfW-Passiv- Qualitäts- EnEV 2009
terien enzhaus 85 enzhaus 70 enzhaus 55 haus 1) geprüftes (Referenz-
Passivhaus gebäude)
(Passivhaus
Institut)

Gebäudehülle - U-Werte (Anhaltswerte) [W/(m2K)]


Außenwände ca. 0,25-0,35 ca. 0,20-0,30 ca. 0,15-0,25 < 0,15 < 0,15 0,28

Dach/ oberste ca. 0,20-0,25 ca. 0,15-0,20 ca. 0,10-0,20 < 0,15 < 0,15 0,20
Geschossdecke
Kellerdecke ca. 0,30-0,40 ca. 0,25-0,35 ca. 0,20-0,30 < 0,15 < 0,15 0,35
Fenster < 1,30 < 1,10 0,70-1,10 < 0,80 < 0,80 < 1,30
(Verglasung (Verglasung (Verglasung (Verglasung (Verglasung (Verglasung
2/3-fach) 2/3-fach) 3-fach) 3-fach) 3-fach) 2/3-fach)

Lüftung
Lüftungs- Lüftungs- Lüftungs- Abluftwärme- Abluftwärme- mindestens
anlage; anlage; anlage; rückgewinnung rückgewinnung zentrale
Abluftwärme- Abluftwärme- Abluftwärme- (Wärmerück- (Wärmerückge- Abluftanlage
rückgewinnung rückgewinnung rückgewinnung gewinnunggrad winnungsgrad ≥
(Wärmerück- (Wärmerück- (Wärmerück- ≥ 75 % und Über- 75 % und Über-
gewinnunggrad gewinnunggrad gewinnunggrad prüfung der prüfung der
> 80 %) > 80 %) > 80 %) Luftdichtheit) Luftdichtheit)

Heizung und Warmwasser


(Primär-)Ener- (Primär-)Ener- (Primär-)Ener- „Resthei- „Resthei- mind.
gieeffiziente gieeffiziente gieeffiziente zung“, zung“, BW-Kessel
Heizungstech- Heizungstech- Heizungstech- Thermische Thermische innerhalb der

Neubau
nik, Nutzung nik, Nutzung nik, Nutzung Solaranlage, Solaranlage, therm. Hülle;
erneuerbarer erneuerbarer erneuerbarer Nutzung Nutzung zentrale WW-
Energien, Energien, Energien, erneuerbarer erneuerbarer Bereitung;
Thermische Thermische Thermische Energien Energien Solaranlage
Solaranlage Solaranlage Solaranlage mit indirekt
beh. Speicher

Energiekennzahlen
Jahres-Primärener- max. 85 max. 70 max. 55 3)
giebedarf Qp (EnEV) % eines % eines % eines
[kWh/(m²a)] Neubaus nach Neubaus nach Neubaus nach
EnEV2009 EnEV2009 EnEV2009
Spezifischer Transmis- max. 100 max. 85 max. 70 0,40 2)
sionswärmeverlust HT‘ % eines % eines % eines
(EnEV) [W/(m²K)] Neubaus nach Neubaus nach Neubaus nach
EnEV2009 EnEV2009 EnEV2009

Jahres-Heizwärme- ≤ 15 ≤ 15 ca. 40-50


bedarf Qh (PHPP)
[kWh/(m²a)]
Energiekennwert Pri- ≤ 120 ≤ 120
märenergie (PHPP)
[kWh/(m²a)]
Druckluftwechsel n50 ≤ 0,60 ≤ 0,60 Gem. DIN
(DIN EN 13829) [h-1] V 4108-6
oder DIN V
18599-2

1) Berechnung nach dem PHPP, eine Zertifizierung durch das Passivhausinstitut ist nicht zwingend erforderlich.
2) Freistehendes Einfamilienhaus (AN ≤ 350 m²). EnEV = Energieeinsparverordnung
3) Der Höchstwert ist zu berechnen anhand eines Referenzgebäudes gleicher Geometrie, Gebäudenutzfläche PHPP = Passivhaus-Projektierungs-Paket
und Ausrichtung wie das zu errichtende Wohngebäude.

Zum Vergleich: 10 kWh ~ 1 l Heizöl bzw. 1 m³ Erdgas

239
1. Dach - Neubau
HINWEISE UND ERLÄUTERUNGEN ZUR NUTZUNG DER KONSTRUKTIONSBLÄTTER

In tabellarischer Form werden für die versch. Beispielhaft für die verschiedenen Aufbauten
bauphysikalische Kennwerte Konstruktion
Kombinationen aus Dämmstoffen und Unter- wird eine Konstruktion als Detailschnitt mit
deckplatten die wichtigsten bauphysikalischen entsprechender Beschreibung der Schichten-
Werte wie U-Wert, Phasenverschiebung φ und folge dargestellt. PAVATEX-Produkte sind im
Temperaturamplitudenverhältnis TAV (auch Text und in der Zeichnung grün hinterlegt.
in %) angegeben. Hervorgehoben ist jeweils Kleine Details wie Befestigungsmittel sind
die in nebenstehender Zeichnung gezeigte nicht dargestellt. Die Dacheindeckung ist nur
Variante. beispielhaft gewählt.

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


PAVATHERM ISOLAIR U-Wert φ TAV Aufbau von außen nach innen:
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Dacheindeckung
120 22 0,268 11,6 0,07/7 Lattung / Konterlattung
140 22 0,237 13,0 0,05/5 22 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 22 0,212 14,3 0,03/3 160 mm PAVATHERM-Holzfaserdämmplatten
180 22 0,191 15,6 0,02/2 PAVATEX DSB 2 Dachschalungsbahn
200 22 0,175 17,0 0,02/2 19 mm Holzschalung / Holzwerkstoffplatte
120 35 0,251 12,6 0,05/5 Sparren, ggf. für F-30 dimensioniert
140 35 0,223 14,0 0,04/4
160 35 0,201 15,3 0,03/3
180 35 0,182 16,6 0,02/2
200 35 0,167 18,0 0,01/1

Bei Anforderungen an Schall- u. Brandschutz Schallschutz: Rw,P bis 51 dB geprüft


sind die Prüfzeugnisse bzw. ABP allgemeinen Brandschutz: F 30-B geprüft
bauaufsichtlichen Prüfzeugnisse zu beachten. Holzschutz: GK 0 gem. DIN 68800-2

Hier finden sich bauaufsichtlich relevante Hin- Die hier aufgeführten Angaben zu Brand-,
weise, z.B. auf allgemeine bauaufsichtliche Schall-, Holzschutz usw. sind grundsätzlich
Prüfzeugnisse (ABP) für den Brandschutz, Prüf- durch ABP, Prüfberichte, Gutachten, Normen
berichte für den Schallschutz, Zulassungen, bzw. Zulassungen nachgewiesen. Zum Teil
Normen usw., die es bei der Ausführung der wird dabei auch auf Nachweise anderer Her-
entsprechenden Bauteile zu beachten gilt, steller zurückgegriffen, deren Produkte im
oder für die sogar die Übereinstimmung zu Bauteil vertreten sind.
bestätigen ist.

240
HINWEISE UND ERLÄUTERUNGEN ZUR NUTZUNG DER KONSTRUKTIONSBLÄTTER

Wärmeschutz Die angegebenen U-Werte ermöglichen einen direkten Vergleich der Bauteile
untereinander, wenn z.B. die Dicken der Unterdeckplatten oder die Dämmschichtdicken variiert wer-
den. Sie bieten je nach Anforderung an den Wärmeschutz eine erste Auswahlmöglichkeit. Weitere
Differenzierungen der Dämmschichtdicken sind natürlich objektbezogen möglich. Bei zusammenge-
setzten Bauteilen, also Zwischensparrendämmungen, handelt es sich jeweils um die für den Wärme-
schutznachweis relevanten mittleren U-Werte, die den Sparrenanteil beinhalten.
Tauwasserschutz Für alle dargestellten Dachbauteile wurde der diffusionsbedingte Tauwasser-
schutz rechnerisch nachgewiesen. Die Diffusionsberechnung erfolgte nach DIN 4108-3 sowie Teil 4,
wobei eine funktionsfähige Belüftung der jeweiligen Dacheindeckung vorausgesetzt wird. Ebenso
vorausgesetzt wird eine DIN 4108-7 entsprechende Luftdichtheit der Bauteile sowie ihrer Anschlüsse
und Durchdringungen.
Sommerlicher Hitzeschutz Die angegebenen Phasenverschiebungen in Stunden sowie die
Temperaturamplitudenverhältnisse (TAV) bieten die Möglichkeit, den sommerlichen Hitzeschutz der
verschiedenen Dachbauteile zu beurteilen und, je nach verwendetem Dämmstoff, auch zu verglei-
chen. Mit zunehmender Dauer der Phasenverschiebung verzögert sich einerseits die Aufheizung der
Innenräume im Sommer. Andererseits werden die Temperaturschwankungen durch das Außenklima
um so stärker gedämpft, je kleiner das TAV ist.
[Bei Bauteilen mit Mineralwolle-Dämmung wurde eine Rohdichte von 20 kg/m³ sowie ein cp von 1.000 J/(kg K) angenommen. Bei Bautei-
len mit Zellulosefaser-Einblasdämmung wurde eine Rohdichte von 60 kg/m³ sowie ein cp von 1.940 J/(kg K) angenommen.]

Brandschutz Die Angaben der Feuerwiderstandsklassen des PAVATEX-Aufsparrendämmsystems


basieren auf vorliegenden allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen (ABP). Die Feuerwider-

Neubau
standsklassen der Zwischensparrendämmungen (bis F 90-B) ergeben sich durch den Feuerwider-
stand von brandschutztechnisch eigenständigen Innenverkleidungen, z.B. aus bis zu drei Lagen
FERMACELL. Als Nachweis hierfür gelten die ABP des entsprechenden Herstellers.
Luftschalldämmung Sofern Angaben zu bewerteten Schalldämm-Maßen gemacht werden,
beruhen diese auf bauakustischen Messungen. Durch objektspezifische Einflussfaktoren (angren-
zende Bauteile, Dachflächenfenster usw.) kann die Luftschalldämmung jedoch beeinflußt werden.
Holzschutz Der mögliche Verzicht auf chemischen Holzschutz für die tragenden Holzbauteile
(GK 0) ergibt sich bei Zwischensparrendämmungen je nach Dämmstoff aus der entsprechenden
Zulassung bzw. Gutachten oder aus der betreffenden Norm DIN 68800-2. Aufsparrendämmungen
mit ihren sichtbaren, und damit stets kontrollierbaren Sparren, erfüllen generell die Anforderungen
der GK 0.

241
1.2 Dach - Neubau
1.2.10 Aufsparrendämmung aus Dämmplatten und Dämmelementen

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


PAVATHERM ...-PLUS U-Wert φ TAV Aufbau von außen nach innen:
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Dacheindeckung
80 60 0,276 11,5 0,07/7 Lattung / Konterlattung
100 60 0,243 12,9 0,05/5 100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
120 60 0,216 14,2 0,04/4 80 mm PAVATHERM Holzfaserdämmplate
80 80 0,246 12,9 0,05/5 PAVATEX DSB 2 Dachschalungsbahn
100 80 0,219 14,2 0,04/4 19 mm Holzschalung / Holzwerkstoffplatte
120 80 0,197 15,5 0,02/2 Sparren, ggf. für F-30 dimensioniert
60 100 0,249 12,9 0,05/5
80 100 0,222 14,2 0,03/3
100 100 0,200 15,6 0,02/2
120 100 0,182 16,9 0,02/2

Bei Anforderungen an Schall- u. Brandschutz Schallschutz: Rw,P bis 51 dB geprüft


sind die Prüfzeugnisse bzw. ABP allgemeinen Brandschutz: F 30-B geprüft 1)
bauaufsichtlichen Prüfzeugnisse zu beachten. Holzschutz: GK 0 gem. DIN 68800-2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Dachschalungsbahn, z.B. PAVATEX DSB 2-Dachschalungsbahn, mit Überlappung auf der Schalung
verlegen und antackern; Bahnenüberlappungen, Durchdringungen und Anschlüsse mit Klebe-
und Dichtbändern aus dem PAVATEX-Luftdichtprogramm luftdicht abkleben.
- PAVATHERM Holzfaserdämmplatten fugendicht und im Verband verlegen, zweilagig Dämm-
schichten mit versetzten Fugen. Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente im Verband
und mit versetzten Fugen zu PAVATHERM gem. PAVATEX-Verarbeitungsrichtlinien.
- Anwendung der Dämmelemente mit integrierter Unterdeckplatte bis zu einer Unterschreitung der
Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6° (siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei
Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze 10°) erfolgt Fugenverklebung mit
PAVATEX-Systemkleber. Verklebung von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit zugelassenen Doppelgewindeschrauben WÜRTH
Assy Isotop gem. WÜRTH-Typenstatik oder HECO-TOPIX-T gem. HECO-Typenstatik.
1)
Sparrenachsabstand ≤ 90 cm

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / PAVATHERM Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

242
1.2 Dach - Neubau
1.2.12 Aufsparrendämmung aus Dämmplatten und Unterdeckplatten

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


PAVATHERM ISOLAIR U-Wert φ TAV Aufbau von außen nach innen:
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Dacheindeckung
120 22 0,268 11,6 0,07/7 Lattung / Konterlattung
140 22 0,237 13,0 0,05/5 22 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 22 0,212 14,3 0,03/3 160 mm PAVATHERM Holzfaserdämmplatten
180 22 0,191 15,6 0,02/2 PAVATEX DSB 2 Dachschalungsbahn
200 22 0,175 17,0 0,02/2 19 mm Holzschalung / Holzwerkstoffplatte
120 35 0,251 12,6 0,05/5 Sparren, ggf. für F-30 dimensioniert
140 35 0,223 14,0 0,04/4
160 35 0,201 15,3 0,03/3
180 35 0,182 16,6 0,02/2
200 35 0,167 18,0 0,01/1

Neubau
Bei Anforderungen an Schall- u. Brandschutz Schallschutz: Rw,P bis 51 dB geprüft
sind die Prüfzeugnisse bzw. ABP allgemeinen Brandschutz: F 30-B geprüft 1)
bauaufsichtlichen Prüfzeugnisse zu beachten. Holzschutz: GK 0 gem. DIN 68800-2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Dachschalungsbahn, z.B. PAVATEX DSB 2-Dachschalungsbahn, mit Überlappung auf der Schalung
verlegen und antackern; Bahnenüberlappungen, Durchdringungen und Anschlüsse mit Klebe-
und Dichtbändern aus dem PAVATEX-Luftdichtprogramm luftdicht abkleben.
- PAVATHERM Holzfaserdämmplatten fugendicht und im Verband verlegen, zweilagig Dämm-
schichten mit versetzten Fugen. Verlegung der ISOLAIR L Platten im Verband und mit versetzten
Fugen zu PAVATHERM gem. PAVATEX-Verarbeitungsrichtlinien.
- Anwendung der ISOLAIR L Unterdeckplatten bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung
der Dacheindeckung von max. 6° (siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen
unter 15° (Anwendungs-Untergrenze 10°) erfolgt Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber.
Verklebung von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit zugelassenen Doppelgewindeschrauben WÜRTH
Assy Isotop gem. WÜRTH-Typenstatik oder HECO-TOPIX-T gem. HECO-Typenstatik.
1)
Sparrenachsabstand ≤ 90 cm

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVATHERM Holzfaserdämmplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

243
1.2 Dach - Neubau
Aufsparrendämmung - Befestigungstechnik

Hinweise zur schub- und sogsicheren Befestigung von


PAVATEX - Aufsparrendämmsystemen
Aufsparrendämmsysteme sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt. So wirken das Eigengewicht,
Lasten aus der Dacheindeckung und die Schneelast als Schubkräfte auf das System, während die
Windkräfte als Soglasten wirken. Mit bauaufsichtlich zugelassenen Befestigungsmitteln können
diese Belastungen sicher und unmittelbar (ohne aufwendige Schubhölzer) in das Tragwerk abge-
leitet werden.
PAVATHERM
Befestigungstechnik mit Typenstatik
Systemparameter der Typenstatik:
Dachneigungen: von 15 bis 80° Bedachungslasten: bis 750 N/m2 Dämmstoffdicken: von 60 bis 260 mm*
Sparrenabstände: von 20 bis 100 cm Schneelasten: Zonen 1 bis 3 Dämmstoff- < 50 kPa
Gebäudehöhen: bis 20 m Windlasten: Zonen 1 bis 4 Druckfestigkeiten

Verschraubung im 90°-Winkel zur Sog-


Die Doppelgewindeschraube ASSY
sicherung (Abstand gem. Typenstatik) Isotop der Fa. WÜRTH ist deshalb die
ideale Ergänzung zum PAVATEX-Aufspar-
rendämmsystem mit Dämmschichten aus
“V-Schraubung” zur Schubsicherung im Winkel PAVATHERM.
von 60° < α < 90° zur Sparrenachse (Abstand Das INGENIEURBÜRO HOLZBAU in Karls-
gem. WÜRTH-Typenstatik) ruhe hat für diese Befestigung mit wech-
selseitiger Verschraubung im Winkel 60°
< α < 90° (“V-Schraubung“) eine um-
fassende Typenstatik erarbeitet. Mit dem
daraus entwickelten Berechnungspro-
gramm erstellt die Fa. WÜRTH kostenlose
Statikempfehlungen für professionelle
Verarbeiter des PAVATEX-Aufsparren-
α dämmsystems.
Ein Eingabeblatt zur Erfassung der not-
wendigen Objektdaten ist unter www.
pavatex.de abrufbar.

*Mit einer entsprechenden statischen Berechnung


beim Schraubenhersteller im Einzelfall abklären.

244
1.2 Dach - Neubau
Aufsparrendämmung - Befestigungstechnik

PAVATHERM Befestigungstechnik mit Typenstatik


Die Doppelgewindeschraube HECO-TOPIX-T ist die ideale Ergänzung zum PAVATEX-Aufsparren-
dämmsystem mit Dämmschichten aus PAVATHERM. Für diese Befestigungstechnik mit “kontinu-
ierlicher Verschraubung” erstellt die Fa. HECO mit der speziellen HECO-Bemessungssoftware HCS
kostenlose, objektbezogene Statikempfehlungen für professionelle Verarbeiter des PAVATEX-Auf-
sparrendämmsystems (Eingabeblatt siehe unter www.pavatex.de bzw. www.heco-schrauben.de).
Systemparameter der Typenstatik:
Dachneigungen: von 15 bis 80° Bedachungslasten: gem. DIN 1055-1 Dämmstoffdicken: von 60 bis 300 mm
Sparrenabstände: von 25 bis 125 cm Schneelasten: Zonen 1 bis 3 Dämmstoff- < 50 kPa
Gebäudehöhen: bis 25 m Windlasten: Zonen 1 bis 4 Druckfestigkeiten

Verschraubung im 90°-Winkel zur Die HECO-TOPIX-T-Schrauben werden


Sogsicherung und Aufnahme der Druck-
kräfte (Abstand gem. HECO-Typenstatik) ohne Vorbohren durch Konterlattung,
Schubsicherung im 45°-Winkel Dämmung und Schalung in die Sparren ge-
(Abstand gem. schraubt. Der Einschraubwinkel a1 beträgt
HECO-Typenstatik)
90° (s. Abb. 1). Die HECO-TOPIX-T-Schrau-
Schubholz
ben übernehmen hierbei Druck- und
Zugkräfte. Die auftretenden Schubkräfte
können mittels eines Schubholzes abge-
fangen werden. Die Befestigung dieses
Schubholzes erfolgt durch HECO-TOPIX
α1 = 90° oder HECO-TOPIX-CC-Schrauben (allge-

Neubau
meine bauaufsichtliche Zulassungen Nr.
α2 = 45° Abb. 1 Z-9.1-453 und Z-9.1-665) , die unter 45°
eingeschraubt werden.
Somit hat man nur noch eine Schrau-
benlänge in der gedämmten Dachfläche
zur Verarbeitung und die Verschraubung
erfolgt immer im rechten Winkel (eine
Verschraubung im 90°-Winkel zur Sogsicherung und Aufnahme Schablone entfällt). Auch Gebäude ohne
der Druckkräfte (Abstand gem. HECO-Typenstatik) Dachvorsprung (z.B. Passivhäuser) können
Schubsicherung im 45°-Winkel mit diesem System ausgeführt werden.
(Abstand gem. HECO-Typenstatik)

Zur Ableitung der Schubkräfte aus den Be-


anspruchungen der Dachkonstruktion dür-
fen anstelle von Schubhölzern auch unter
dem Einschraubwinkel a2 = 45° in die Holz-
unterkonstruktion eingedrehte Teilgewin-
deschrauben HECO-TOPIX, HECO-Fix-plus
oder HECO-TOPIX-D nach den allgemeinen
bauaufsichtlichen Zulassungen Nr. Z-9.1-
α1 = 90° 453 und Z-9.1-641 verwendet werden. (s.
Abb. 2). Die Teilgewindeschrauben über-
α2 = 45° Abb. 2 nehmen hierbei nur Zugkräfte.

245
1.2 Dach - Neubau
1.2.11 Aufsparrendämmung aus Dämmplatten und Dämmelementen

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


PAVATHERM- ...-PLUS U-Wert φ TAV Aufbau von außen nach innen:
ALPIN [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Dacheindeckung
100 60 0,260 12,8 0,05/5 Lattung / Konterlattung
160 60 0,193 16,8 0,02/2 100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
180 60 0,178 18,1 0,01/1 100 mm PAVATHERM-ALPIN
200 60 0,165 19,5 0,01/1 Holzfaserdämmplatte
100 80 0,233 14,1 0,04/4 PAVATEX DSB 2 Dachschalungsbahn
160 80 0,178 18,1 0,01/1 19 mm Holzschalung / Holzwerkstoffplatte
180 80 0,165 19,5 0,01/1 Sichtsparren
200 80 0,154 20,8 0,01/1
100 100 0,211 15,5 0,03/3
160 100 0,165 19,5 0,01/1
180 100 0,154 20,8 0,01/1
200 100 0,144 22,2 0,00/0
100 120 0,193 16,8 0,02/2
160 120 0,154 20,8 0,01/1
180 120 0,144 22,2 0,00/0
200 120 0,135 23,5 0,00/0

Bei Anforderungen an Schall- und Brandschutz


sind die Prüfzeugnisse bzw. allgemeinen bau-
aufsichtlichen Prüfzeugnisse ABP zu beachten.

Hinweise zur Verarbeitung:


- Dachschalungsbahn, z.B. PAVATEX DSB 2-Dachschalungsbahn, mit Überlappung auf der Schalung
verlegen und antackern; Bahnenüberlappungen, Durchdringungen und Anschlüsse mit Klebe-
und Dichtbändern aus dem PAVATEX-Luftdichtprogramm luftdicht abkleben.
- PAVATHERM-ALPIN-Holzfaserdämmplatten fugendicht und im Verband verlegen, zweilagig
Dämmschichten mit versetzten Fugen. Verlegung der PAVATHERM-PLUS+- Platten im Verband und
mit versetztenFugen zu PAVATHERM-ALPIN gem. PAVATEX-Verarbeitungsrichtlinien.
- Anwendung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente mit integrierter Unterdeckplatte bis zu einer
Unterschreitung der Regeldachneigung der Dacheindeckung von max. 6° (siehe Merkblatt im
ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze 10°) erfolgt Fugen-
verklebung mit PAVATEX-Systemkleber. Verklebung von Anschlüssen und Durchdringungen mit
PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit zugelassenen SPAX Teilgewindeschrauben, BIER-
BACH-DaBau-Schrauben oder WÜRTH ASSY-ISOTOP Doppelgewindeschrauben (Verschraubung
in einer Neigungsrichtung) gem. Typenstatik der jeweiligen Hersteller.

246
1.2 Dach - Neubau
1.2.13 Aufsparrendämmung aus Dämmplatten und Unterdeckplatten

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


PAVATHERM- ISOLAIR L U-Wert φ TAV Aufbau von außen nach innen:
ALPIN [mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Dacheindeckung
160 22 0,234 14,3 0,04/4 Lattung / Konterlattung
180 22 0,212 15,6 0,02/2 22 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
200 22 0,193 17,0 0,02/2 160 mm PAVATHERM-ALPIN
160 35 0,220 15,3 0,03/3 Holzfaserdämmplatte
180 35 0,201 16,6 0,02/2 PAVATEX DSB 2 Dachschalungsbahn
200 35 0,184 17,9 0,01/1 19 mm Holzschalung / Holzwerkstoffplatte
160 52 0,205 16,6 0,02/2 Sichtsparren
180 52 0,188 17,9 0,01/1
200 52 0,173 19,2 0,01/1
160 60 0,198 17,2 0,02/2
180 60 0,182 18,5 0,01/1
200 60 0,169 19,8 0,01/1

Neubau
Bei Anforderungen an Schall- u. Brandschutz
sind die Prüfzeugnisse bzw. allgemeinen bau-
aufsichtlichen Prüfzeugnisse ABP zu beachten.

Hinweise zur Verarbeitung:


- Dachschalungsbahn, z.B. PAVATEX DSB 2-Dachschalungsbahn, mit Überlappung auf der Schalung
verlegen und antackern; Bahnenüberlappungen, Durchdringungen und Anschlüsse mit Klebe-
und Dichtbändern aus dem PAVATEX-Luftdichtprogramm luftdicht abkleben.
- PAVATHERM-ALPIN-Holzfaserdämmplatten fugendicht und im Verband verlegen, zweilagig Dämm-
schichten mit versetzten Fugen. Verlegung der ISOLAIR L Unterdeckplatten im Verband
und mit versetzten Fugen zu PAVATHERM-ALPIN gem. PAVATEX-Verarbeitungsrichtlinien.
- Anwendung der Unterdeckplatten bis zu einer Unterschreitung der Regeldachnei-
gung der Dacheindeckung von max. 6° (siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dach-
neigungen unter 15° (Anwendungs-Untergrenze 10°) erfolgt Fugenverklebung mit
PAVATEX-Systemkleber. Verklebung von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE.
- Schubsichere Befestigung der Konterlatten mit zugelassenen SPAX Teilgewindeschrauben, BIER-
BACH-DaBau-Schrauben oder WÜRTH ASSY-ISOTOP Doppelgewindeschrauben (Verschraubung
in einer Neigungsrichtung) gem. Typenstatik der jeweiligen Hersteller.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVATHERM-ALPIN Holzfaser-
dämmplatten / PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

247
1.2 Dach - Neubau
Aufsparrendämmung - Befestigungstechnik

PAVATHERM-ALPIN
Befestigungstechnik mit Typenstatik
Die SPAX Holzbauschraube 8 mm von ABC ist die ideale Ergänzung zum PAVATEX-Aufsparren-
dämmsystem mit Dämmschichten aus druckfestem PAVATHERM-ALPIN und PAVATHERM-PLUS+.
Für diese Befestigungstechnik mit “kontinuierlicher Verschraubung” wurde eine umfassende Ty-
penstatik erarbeitet. Mit dem daraus entwickelten Berechnungsprogramm erstellt die Fa. ABC kos-
tenlose Statikempfehlungen für professionelle Verarbeiter des PAVATEX-Aufsparrendämmsystems
(Eingabeblatt siehe unter www.pavatex.de bzw. www.spax.com).

Systemparameter der Typenstatik:


Dachneigungen: von 15 bis 80° Bedachungslasten: gem. DIN 1055-1 Dämmstoffdicken: von 60 bis 300 mm
Sparrenabstände: von 25 bis 125 cm Schneelasten: Zonen 1 bis 3 Dämmstoff- ≥ 50 kPa
Gebäudehöhen: bis 25 m Windlasten: Zonen 1 bis 4 Druckfestigkeiten

SPAX Holzbauschrauben werden


Verschraubung im 90°-Winkel zur ohne Vorbohren durch Konterlat-
Sogsicherung (Abstand gem. Typenstatik) tung, Dämmung und Schalung in
die Sparren geschraubt. Geringes
Einschraubmoment durch Wellen-
“Kontinuierliche-Verschraubung” profil und Gleitbeschichtung.
zur Schubsicherung im Winkel
von 67° zur Sparrenachse Der Senkkopf lässt sich dank Fräs-
(Abstand gem. ABC- Typenstatik) rippen leicht und ohne Rissbildung
im Holz versenken.
Der Tellerkopf ermöglicht höhere
Kopfdurchzugskräfte als der Senk-
kopf. Dadurch können sich größere
Schraubenabstände ergeben.

Innenstern T40-Antrieb für optima-


le Zentrierung mit größtmöglicher
Anlagefläche des Bit im Schrauben-
antrieb.
67°
Dauerhafte Qualität durch gehär-
teten Stahl, kunststoffgesintert,
verzinkt und gelb passiviert.

Als SPAX Zubehör ist die 67°- Ein-


schraublehre lieferbar.

248
1.2 Dach - Neubau
Aufsparrendämmung - Befestigungstechnik

PAVATHERM-ALPIN
Befestigungstechnik mit Typenstatik
Die BIERBACH-DaBAU-Schraube 8 mm ist die ideale Ergänzung zum PAVATEX-Aufsparrendämm-
system mit Dämmschichten aus druckfestem PAVATHERM-ALPIN und PAVATHERM-PLUS+. Für diese
Befestigungstechnik mit “kontinuierlicher Verschraubung” erstellt die Fa. BIERBACH mit einem spe-
ziellen Berechnungsprogramm kostenlose, objektbezogene Statikempfehlungen für professionelle
Verarbeiter des PAVATEX-Aufsparrendämmsystems (Eingabeblatt siehe unter www.pavatex.de).

Systemparameter der Typenstatik:


Dachneigungen: von 10 bis 80° Bedachungslasten: gem. DIN 1055-1 Dämmstoffdicken: von 40 bis 300 mm
Gebäudehöhen: bis 25 m Schneelasten: Zonen 1 bis 3 Dämmstoff- ≥ 50 kPa
Windlasten: Zonen 1 bis 4 Druckfest igkeiten

BIERBACH-DaBAU-Schrauben wer-
Verschraubung im 90°-Winkel zur den ohne Vorbohren durch Konter-
Sogsicherung (Abstand gem. Typenstatik) lattung, Dämmung und Schalung in
die Sparren geschraubt. Geringes
Einschraubmoment durch spezielles
“Kontinuierliche-Verschraubung” Steigungsgewinde und Gleitbe-
zur Schubsicherung im Winkel schichtung.

Neubau
von 67° zur Sparrenachse
(Abstand gem. BIERBACH- Typenstatik) Der Flach-Senkkopf mit großer Auf-
lagerfläche lässt sich dank Fräsrip-
pen leicht und ohne Rissbildung im
Holz versenken.
Der Tellerkopf ermöglicht höhere
Kopfdurchzugskräfte als der Senk-
kopf. Dadurch können sich größere
Schraubenabstände ergeben.

BIROX-Power-Bits mit T40-Antrieb


für optimale Zentrierung mit größt-
67°
möglicher Anlagefläche des Bit im
Schraubenantrieb.
Dauerhafte Qualität durch Stahl,
glanzverzinkt und gelbchromati-
siert.

Als BIERBACH-Zubehör ist die 67°-


Einschraubhilfe für unterschiedliche
Konterlattenbreiten lieferbar.

249
1.2 Dach - Neubau
1.2.05 Zwischensparrendämmung aus flexiblem Holzfaserdämmstoff
mit Unterdeckplatten

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* φ TAV Aufbau von außen nach innen:
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Dacheindeckung
140 22 0,271 9,0 0,14/14 Lattung / Konterlattung
160 22 0,244 9,7 0,11/11 22 mm ISOLAIR L-Unterdeckplatte
180 22 0,222 10,5 0,09/9 200 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
200 22 0,203 11,3 0,07/7 PAVATEX DB 3,5 Luftdichtbahn
220 22 0,188 12,1 0,06/6 Lattung / Montagehohlraum
140 35 0,252 10,0 0,12/12 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
160 35 0,228 10,7 0,09/9
180 35 0,209 11,5 0,08/8
200 35 0,192 12,3 0,06/6
220 35 0,178 13,1 0,05/5
140 52 0,231 11,4 0,09/9
160 52 0,211 12,2 0,07/7
180 52 0,194 13,0 0,06/6
200 52 0,180 13,8 0,05/5
220 52 0,167 14,5 0,04/4
*mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%

Bei Anforderungen an Brand- u. Holzschutz sind Schallschutz: n.b.


die ABP allgemeinen bauaufsichtlichen Prüf- Brandschutz: bis F 90-B mit 3x FERMACELL
zeugnisse bzw. Gutachten zu beachten. Holzschutz: GK 0 gem. DIN 68800-2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Verlegung der ISOLAIR L Unterdeckplatten auf den Sparren gem. PAVATEX-Verarbeitungsrichtli-
nien.
- Anwendung der ISOLAIR L Unterdeckplatten bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung
der Dacheindeckung von max. 6° (siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen
unter 15° (bei ISOLAIR L 22 unter 20°) (Anwendungs-Untergrenze 10°) erfolgt Fugenverklebung
mit PAVATEX-Systemkleber. Verklebung von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE.
- PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff gem. PAVATEX-Verarbeitungsrichtlinen passgenau zu-
schneiden undfugendicht zwischen Sparren einklemmen, ggf. gegen herausfallen sichern; mehr-
lagige Dämmschichten mit versetzten Fugen verlegen.
- Luftdichtbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5, mit Überlappung an der Sparrenunterseite antackern;
Bahnenüberlappungen, Durchdringungen und Anschlüsse mit Klebe- und Dichtbändern aus dem
PAVATEX-Luftdichtprogramm luftdicht abkleben.
- Konstruktionslattung und Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

250
1.2 Dach - Neubau
1.2.17 Zwischensparrendämmung aus flexiblem Faserdämmstoff mit Unterdeckplatten

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


flex. Faser- Aufbau von außen nach innen:
ISOLAIR L U-Wert* φ TAV Dacheindeckung
dämmstoff
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Lattung / Konterlattung
035 [mm]
140 22 0,254 6,7 0,18/18 35 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 22 0,228 7,0 0,16/16 200 mm flexibler Faserdämmstoff λ = 0,035
180 22 0,207 7,3 0,14/14 Luftdichtbahn, z.B.PAVATEX DB 3,5
200 22 0,190 7,7 0,12/12 Lattung / Montagehohlraum
220 22 0,175 8,0 0,11/11 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
140 35 0,237 7,7 0,16/16
160 35 0,214 8,0 0,14/14
180 35 0,196 8,3 0,13/13
200 35 0,180 8,6 0,11/11
220 35 0,167 9,0 0,10/10
140 52 0,218 9,2 0,13/13
160 52 0,199 9,5 0,11/11
180 52 0,183 9,8 0,10/10
200 52 0,169 10,2 0,09/9
*mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%

Neubau
Bei Anforderungen an Brand-, Schall- u. Holz- Schallschutz: Rw,P = 55 dB geprüft **
schutz sind die ABP, Prüfberichte bzw. Normen Brandschutz: bis F 90-B mit 3x FERMACELL
zu beachten. Holzschutz: GK 0 gem. DIN 68800-2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Verlegung der ISOLAIR L Unterdeckplatten auf den Sparren gem. PAVATEX-Verarbeitungsrichtlinien.
- Anwendung der ISOLAIR L Unterdeckplatten bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung
der Dacheindeckung von max. 6° (siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen
unter 15° (bei ISOLAIR L 22 unter 20°) (Anwendungs-Untergrenze 10°) erfolgt Fugenverklebung
mit PAVATEX-Systemkleber. Verklebung von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE.
- Flexibler Faserdämmstoff gem.Verarbeitungsrichtlinen des Herstellers zwischen die Sparren ein-
bauen.
- Luftdichtbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5, mit Überlappung an der Sparrenunterseite antackern; Bah-
nenüberlappungen, Durchdringungen und Anschlüsse mit Klebe- und Dichtbändern aus dem
PAVATEX-Luftdichtprogramm luftdicht abkleben.
- Konstruktionslattung und Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.
(** Schallschutz mit ISOLAIR L 22 mm und Mineralwolle: Rw,P = 53 dB;
mit ISOLAIR L 52 mm und Mineralwolle: Rw,P = 54 dB)

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

251
1.2 Dach - Neubau
1.2.02 Zwischen - / Untersparrendämmung aus flexiblem Holzfaserdämmstoff und
Dämmplatten

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* φ TAV Aufbau von außen nach innen:
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Dacheindeckung
40 mm PAVATHERM-PROFIL unter Sparren Lattung / Konterlattung
140 22 0,216 11,2 0,07/7 22 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 22 0,198 12,0 0,05/5 160 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
180 22 0,183 12,8 0,04/4 PAVATEX DB 3,5 Luftdichtbahn
140 35 0,204 12,2 0,06/6 40 mm PAVATHERM-PROFIL Platten
160 35 0,188 13,0 0,05/5 Lattung / Montagehohlraum
180 35 0,175 13,8 0,04/4 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
140 52 0,191 13,7 0,04/4
60 mm PAVATHERM-PROFIL unter Sparren
140 22 0,197 12,5 0,05/5
160 22 0,182 13,3 0,04/4
180 22 0,169 14,1 0,03/3
140 35 0,187 13,5 0,04/4
160 35 0,173 14,3 0,03/3
180 35 0,162 15,1 0,03/3
*mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%

Bei Anforderungen an Schall-, Brand- bzw. Schallschutz: n.b. 1)


Holzschutz sind die Prüfzeugnisse, ABP bzw. Brandschutz: bis F 90-B mit 3x FERMACELL
Gutachten zu beachten. Holzschutz: GK 0 gem. DIN 68800-2
1)
Rw,P = 59 dB geprüft mit PAVATHERM zw. den Sparren.
Hinweise zur Verarbeitung:
- Verlegung der ISOLAIR L Unterdeckplatten auf den Sparren gem. PAVATEX-Verarbeitungsrichtlinien.
- Anwendung der ISOLAIR L Unterdeckplatten bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung
der Dacheindeckung von max. 6° (siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen
unter 15° (bei ISOLAIR L 22 unter 20°) (Anwendungs-Untergrenze 10°) erfolgt Fugenverklebung
mit PAVATEX-Systemkleber. Verklebung von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE.
- PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff gem. PAVATEX-Verarbeitungsrichtlinen passgenau zuschnei-
den und fugendicht zwischen Sparren einklemmen, ggf. gegen herausfallen sichern; mehrlagige
Dämmschichten mit versetzten Fugen. Luftdichtbahn, z.B. PAVATEX DB 3,5, mit Überlappung an der
Sparrenunterseite antackern; Bahnenüberlappungen, Durchdringungen und Anschlüsse mit Kle-
be- und Dichtbändern aus dem PAVATEX-Luftdichtprogramm luftdicht abkleben.
- Untersparrendämmung fugendicht und im Verband verlegen; mit Dämmstoffschrauben fixieren.
- Konstruktionslattung und Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff / PAVATHERM-PROFIL
Dämmplatten / PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

252
1.2 Dach - Neubau
1.2.19 Zwischen - / Untersparrendämmung aus Zellulosedämmung und Dämmplatten

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


Zellulose ISOLAIR L U-Wert* φ TAV Aufbau von außen nach innen:
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Dacheindeckung
40 mm PAVATHERM-PROFIL unter Sparren Lattung / Konterlattung
140 22 0,219 11,1 0,07/7 22 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 22 0,201 11,9 0,06/6 160 mm Zellulose-Einblasdämmung λ = 0,040
180 22 0,186 12,7 0,05/5 40 mm PAVATHERM-PROFIL Dämmung
140 35 0,207 12,2 0,06/6 Luftdichtbahn
160 35 0,191 12,9 0,05/5 Lattung / Montagehohlraum
180 35 0,177 13,7 0,04/4 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
140 52 0,193 13,6 0,04/4
60 mm PAVATHERM-PROFIL unter Sparren
140 22 0,199 12,4 0,05/5
160 22 0,184 13,2 0,04/4
180 22 0,171 14,0 0,03/3
140 35 0,189 13,4 0,04/4
160 35 0,175 14,2 0,03/3
180 35 0,164 15,0 0,03/3
*mittlere U-Werte mit Sparrenanteilen bis ca. 12%

Neubau
Bei Anforderungen an Brand- bzw. Holzschutz Schallschutz: n.b. 2)
sind die ABP allgemeinen bauaufsichtlichen Brandschutz: bis F 90-B mit 3x FERMACELL
Prüfzeugnisse bzw. Zulassungen zu beachten. Holzschutz: GK 0 gem. Zulassung

Hinweise zur Verarbeitung:


- Verlegung der ISOLAIR L Unterdeckplatten auf den Sparren gem. PAVATEX-Verarbeitungsrichtlinien.
- Anwendung der ISOLAIR L Unterdeckplatten bis zu einer Unterschreitung der Regeldachneigung
der Dacheindeckung von max. 6° (siehe Merkblatt im ZVDH-Regelwerk). Bei Dachneigungen
unter 15° (bei ISOLAIR L 22 unter 20°) (Anwendungs-Untergrenze 10°) erfolgt Fugenverklebung
mit PAVATEX-Systemkleber. Verklebung von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE.
- Untersparrendämmung fugendicht und im Verband verlegen; mit Dämmstoffschrauben fixieren.
- Zellulose-Einblasdämmung nach allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung gem. Verarbeitungs-
richtlinien des Herstellers hohlraumfrei einbringen, anschl. Einblasöffnungen dicht verschließen.
- Luftdichtbahn mit Überlappung an der Dämmplattenunterseite antackern oder ankleben; Bahnen-
überlappungen, Durchdringungen und Anschlüsse mit systemgeeigneten Klebe- und Dichtbän-
dern luftdicht abkleben.
- Konstruktionslattung und Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.
2)
Rw,P = 57 dB mit ISOLAIR L 35 mm, 170 mm Zellulose und ohne Untersparrendämmung gem. ita-Prüfbericht.

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVATHERM-PROFIL Dämmplatten /
PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

253
Neubau
Dach - Wand - Boden - Decke
Energetisch optimierter Holzbau mit dem „PAVATEX - Wärmebrückenkatalog“

Über 180 berechnete Holzbaudetails unter


www.pavatex.de oder auf der PAVATEX - CD-ROM

Seit Einführung der EnEV müssen die Wärmebrückeneffekte der Bauteilanschlüsse beim Wärme-
schutznachweis berücksichtigt werden. Neben pauschalen Zuschlägen, die meist durch größere
Dämmschichtdicken an der gesamten Gebäudehülle ausgeglichen werden müssen, gibt es die
Möglichkeit eines genauen rechnerischen Nachweises der Wärmebrückendetails. Wertvolle Hilfe
bietet hierbei der PAVATEX-Wärmebrückenkatalog. Auf der Basis der zahlreichen berechneten
Bauteilanschlüsse kann die Gebäudehülle bereits in der Planungsphase energetisch so optimiert
werden, dass Zuschläge entfallen können oder sogar ein Bonus erreicht wird.

PAVATEX Wärmebrückenkatalog.

1. Dächer 2. Wände
1.1/.2/.3 Geneigte 2.2 Außenwände in
Dächer Holzständerbauweise

10°C Isotherme

13°C Isotherme

18,04°C

10°C Isotherme
13°C Isotherme
.

17,45°C

UGefach = 0,180 W/(m² K)

Tmin = 18,04 °C

y = - 0,007 W/(m K) fRsi = 0,922

Tmin = 17,45 °C y = 0,022 W/(m K)

fRsi = 0,898

Über 180 Details für den Holzbau


www.pavatex.de oder auf der PAVATEX - CD-ROM

254
3ANIERENMIT0!6!4%8HEI”T
DAS(AUSlTZUMACHENFàR
DIE:UKUNFT$ENN0!6!4%8
BIETETMITSEINENÚKOLOGISCHEN
UNDMULTIFUNKTIONALEN
(OLZFASERDÊMMPLATTEN
DIEOPTIMALE
3ANIERUNGSLÚSUNG
FàR$ACH 7AND
UND"ODENn

Neubau
BEWÊHRT SICHER
UNDDAUERHAFT

.ACHHALTIGDÊMMEN
(EUTESANIEREN
FàRDIE7ELT
VONMORGEN
-ITMACHENU
WWWPAVATE NDGEWINN
XCOMSANIEEN
0!6!4%8PR
ÊMIERTDIE3ANREN
IERUNGS 4OP
/BJEKTE

WWWPAVATEXCOM

255
2. Wand - Neubau
HINWEISE UND ERLÄUTERUNGEN ZUR NUTZUNG DER KONSTRUKTIONSBLÄTTER

In tabellarischer Form werden für die versch. Beispielhaft für die verschiedenen Aufbauten
Dämmschichten bzw. Dämmstoffkombinati- wird eine Konstruktion als Detailschnitt mit
onen die wichtigsten bauphysikalischen Werte entsprechender Beschreibung der Schichten-
wie U-Wert, Phasenverschiebung φ und Tem- folge dargestellt. PAVATEX-Produkte sind im
peraturamplitudenverhältnis TAV (auch in %) Text und in der Zeichnung grün hinterlegt.
angegeben. Hervorgehoben ist jeweils die in Kleine Details wie Befestigungsmittel sind
nebenstehender Zeichnung gezeigte Variante. nicht dargestellt. Die Fassade ist nur schema-
tisch dargestellt.

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* φ TAV Aufbau von außen nach innen:
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Vorhangfassade, hinterlüftet
120 18 0,300 9,0 0,09/9 Lattung / ggf. Konterlattung
140 18 0,269 9,7 0,07/7 18 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 18 0,244 10,5 0,06/6 120 mm PAVAFLEX flexibler Faserdämmstoff
180 18 0,223 11,3 0,05/5 15 mm Holzwerkstoffplatte, z.B. OSB,
120 22 0,293 9,3 0,09/9 luftdicht verklebt, z.B. mit PAVAFIX
140 22 0,263 10,0 0,07/7 Lattung / Montagehohlraum
160 22 0,239 10,8 0,06/6 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
180 22 0,219 11,5 0,05/5
120 35 0,271 10,2 0,07/7
140 35 0,245 11,0 0,06/6
160 35 0,224 11,8 0,05/5
180 35 0,206 12,5 0,04/4
120 52 0,247 11,7 0,06/6
140 52 0,225 12,4 0,05/5
160 52 0,207 13,2 0,04/4
*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%

Bei Anforderungen an Brand- und Holzschutz Schallschutz: n.b.


sind die ABP allgemeinen bauaufsichtlichen Brandschutz: n.b.
Prüfzeugnisse bzw. Gutachten zu beachten. Holzschutz: GK 0 bei Vorfertigung

Hier finden sich bauaufsichtlich relevante Hin- Die hier aufgeführten Angaben zu Brand-,
weise, z.B. auf allgemeine bauaufsichtliche Schall- und ggf. Holzschutz sind grundsätzlich
Prüfzeugnisse (ABP) für den Brandschutz, Prüf- durch ABP, Prüfberichte, Gutachten, Normen
berichte für den Schallschutz, Zulassungen, bzw. Zulassungen nachgewiesen. Zum Teil
Normen usw., die es bei der Ausführung der wird dabei auch auf Nachweise anderer Her-
entsprechenden Bauteile zu beachten gilt, steller zurückgegriffen, deren Produkte im
oder für die sogar die Übereinstimmung zu Bauteil vertreten sind.
bestätigen ist.

256
HINWEISE UND ERLÄUTERUNGEN ZUR NUTZUNG DER KONSTRUKTIONSBLÄTTER

Wärmeschutz Die angegebenen U-Werte ermöglichen einen direkten Vergleich der Bauteile
untereinander, wenn z.B. die Dämmschichtdicken bzw. Dämmschichtkombinationen variiert wer-
den. Sie bieten je nach Anforderung an den Wärmeschutz eine erste Auswahlmöglichkeit. Weitere
Differenzierungen der Dämmschichtdicken sind natürlich objektbezogen möglich. Bei zusammen-
gesetzten Bauteilen, also Holzständerwänden, handelt es sich jeweils um die für den Wärmeschutz-
nachweis relevanten mittleren U-Werte, die den Holzanteil beinhalten.
Tauwasserschutz Für alle dargestellten Außenwandbauteile wurde der diffusionsbedingte
Tauwasserschutz rechnerisch nachgewiesen. Die Diffusionsberechnung erfolgte nach DIN 4108-3
sowie Teil 4, wobei eine funktionsfähige Belüftung bei Vorhangfassaden vorausgesetzt wird. Ebenso
vorausgesetzt wird eine DIN 4108-7 entsprechende Luftdichtheit der Bauteile sowie ihrer Anschlüsse
und Durchdringungen.
Sommerlicher Hitzeschutz Die angegebenen Phasenverschiebungen in Stunden sowie die
Temperaturamplitudenverhältnisse (TAV) bieten die Möglichkeit, den sommerlichen Hitzeschutz der
verschiedenen Wandbauteile zu beurteilen und, je nach verwendetem Dämmstoff, auch zu verglei-
chen. Mit zunehmender Dauer der Phasenverschiebung verzögert sich einerseits die Aufheizung der
Innenräume im Sommer. Andererseits werden die Temperaturschwankungen durch das Außenklima
um so stärker gedämpft, je kleiner das TAV ist.
[Bei Bauteilen mit Mineralwolle-Dämmung wurde eine Rohdichte von 20 kg/m³ sowie ein cp von 1.000 J/(kg K) angenommen. Bei Bautei-
len mit Zellulosefaser-Einblasdämmung wurde eine Rohdichte von 60 kg/m³ sowie ein cp von 1.940 J/(kg K) angenommen.]

Brandschutz Die Angaben der Feuerwiderstandsklassen bei Holzständerwänden und Raum-


trennwänden basieren auf vorliegenden allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen (ABP), ggf.

Neubau
auch anderer Hersteller. Die Feuerwiderstandsklassen der Massivwände wurden DIN 4102-4 ent-
nommen.
Luftschalldämmung Sofern Angaben zu bewerteten Schalldämm-Maßen gemacht werden,
beruhen diese auf bauakustischen Messungen. Durch objektspezifische Einflussfaktoren (angren-
zende Bauteile, Fenster und Türen usw.) kann die Luftschalldämmung jedoch beeinflusst werden.
Holzschutz Der mögliche Verzicht auf chemischen Holzschutz für die tragenden Holzbauteile (GK
0) ergibt sich bei Wänden in Holzbauweise je nach Dämmstoff aus der entsprechenden Zulassung
bzw. Gutachten oder aus der betreffenden Norm DIN 68800-2. Wände in Holzbauweise mit DIFFU-
THERM und zugelassenen Putzsystemen sind gem. Zulassungen der GK 0 zugeordnet.
Hinweis zu Wänden mit WDVS PAVATEX ist lediglich Hersteller der DIFFUTHERM-Platten.
Es sind grundsätzlich die allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen sowie die Verarbeitungsrichtli-
nien der Systemanbieter zu beachten.

257
2.1 Wand - Neubau
2.1.02 Holzständerwand mit flexiblem Holzfaserdämmstoff und Unterdeckplatten

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


PAVAFLEX ISOLAIR L U-Wert* φ TAV Aufbau von außen nach innen:
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Vorhangfassade, hinterlüftet
120 18 0,300 9,0 0,09/9 Lattung / ggf. Konterlattung
140 18 0,269 9,7 0,07/7 18 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 18 0,244 10,5 0,06/6 120 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
180 18 0,223 11,3 0,05/5 15 mm Holzwerkstoffplatte, z.B. OSB,
120 22 0,293 9,3 0,09/9 luftdicht verklebt, z.B. mit PAVAFIX
140 22 0,263 10,0 0,07/7 Lattung / Montagehohlraum
160 22 0,239 10,8 0,06/6 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
180 22 0,219 11,5 0,05/5
120 35 0,271 10,2 0,07/7
140 35 0,245 11,0 0,06/6
160 35 0,224 11,8 0,05/5
180 35 0,206 12,5 0,04/4
120 52 0,247 11,7 0,06/6
140 52 0,225 12,4 0,05/5
160 52 0,207 13,2 0,04/4
*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%

Bei Anforderungen an Brand- und Holzschutz Schallschutz: n.b.


sind die ABP allgemeinen bauaufsichtlichen Brandschutz: n.b.1)
Prüfzeugnisse bzw. Gutachten zu beachten. Holzschutz: GK 0 bei Vorfertigung
1)
F 30-B geprüft mit PAVATHERM zwischen den Ständern.
Hinweise zur Verarbeitung:
- PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff gem. PAVATEX-Verarbeitungsrichtlinien passgenau zu-
schneiden und fugendicht zwischen Holzständern einklemmen; mehrlagige Dämmschichten fu-
genversetzt.
- Verlegung der ISOLAIR L Unterdeckplatten auf den Holzständern gem. PAVATEX-Verarbeitungs-
richtlinien. Optional kann eine Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber erfolgen. Verklebung
von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE. Plattenfixierung mit Breitkopfnägeln oder
Klammern; die endgültige Befestigung erfolgt mit der Verschraubung der Fassadenlattung in die
Holzständer mit zugelassenen Schrauben, z.B. BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbau-
schraube, WÜRTH Assy Isotop/Assy 3.0.
- Herstellung der raumseitigen Luftdichtheitsebene durch verkleben aller Fugen, Stöße, Durchdrin-
gungen und Anschlüsse der Holzwerkstoffplatten, z.B. mit PAVAFIX-Klebe- und Dichtbändern aus
dem PAVATEX-Luftdichtprogramm.
- Konstruktionslattung und Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

258
2.1 Wand - Neubau
2.1.03 Holzständerwand mit flexiblem Faserdämmstoff und Unterdeckplatten

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


flex. Faser- Aufbau von außen nach innen:
ISOLAIR L U-Wert* φ TAV Vorhangfassade, hinterlüftet
dämmstoff
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Lattung / ggf. Konterlattung
035 [mm]
120 18 0,284 7,3 0,10/10 35 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
140 18 0,254 7,5 0,08/8 140 mm flexibler Faserdämmstoff λ = 0,035
160 18 0,230 7,8 0,07/7 15 mm Holzwerkstoffplatte, z.B. OSB,
180 18 0,210 8,0 0,07/7 luftdicht verklebt, z.B. mit PAVAFIX
120 22 0,278 7,5 0,09/9 Lattung / Montagehohlraum
140 22 0,249 7,7 0,08/8 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
160 22 0,226 8,0 0,07/7
180 22 0,206 8,3 0,06/6
120 35 0,258 8,4 0,08/8
140 35 0,233 8,7 0,07/7
160 35 0,212 9,0 0,06/6
180 35 0,195 9,2 0,06/6
120 52 0,236 9,9 0,07/ 7
140 52 0,215 10,2 0,06/ 6
*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%

Neubau
Schallschutz: n.b.
Bei Anforderungen an den Holzschutz ist die
Brandschutz: n.b.
Norm zu beachten.
Holzschutz: GK 0 gem. DIN 68800-2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Flexiblen Faserdämmstoffgem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers zwischen Holzständer ein-
bauen.
- Verlegung der ISOLAIR L Unterdeckplatten auf den Holzständern gem. PAVATEX-Verarbeitungs-
richtlinien. Optional kann eine Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber erfolgen. Verklebung
von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE. Plattenfixierung mit Breitkopfnägeln oder
Klammern; die endgültige Befestigung erfolgt mit der Verschraubung der Fassadenlattung in die
Holzständer mit zugelassenen Schrauben, z.B. BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbau-
schraube, WÜRTH Assy Isotop/Assy 3.0.
- Herstellung der raumseitigen Luftdichtheitsebene durch Verkleben aller Fugen, Stöße, Durch-
dringungen und Anschlüsse der Holzwerkstoffplatten, z.B. mit PAVAFIX-Klebe- und Dichtbändern
aus dem PAVATEX-Luftdichtprogramm.
- Konstruktionslattung und Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

259
2.1 Wand - Neubau
2.1.04 Holzständerwand mit Zellulose-Einblasdämmung und Unterdeckplatten

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


Zellulose ISOLAIR L U-Wert* φ TAV Aufbau von außen nach innen:
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Vorhangfassade, hinterlüftet
120 18 0,304 9,2 0,09/9 Lattung / ggf. Konterlattung
140 18 0,273 10,0 0,07/7 35 mm ISOLAIR L Unterdeckplatte
160 18 0,247 10,8 0,06/6 120 mm Zellulose-Einblasdämmung λ = 0,040
180 18 0,226 11,6 0,05/5 15 mm Holzwerkstoffplatte, z.B. OSB,
120 22 0,296 9,4 0,09/9 luftdicht verklebt, z.B. mit PAVAFIX
140 22 0,266 10,2 0,07/7 Lattung / Montagehohlraum
160 22 0,242 11,0 0,06/6 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
180 22 0,222 11,8, 0,05/5
120 35 0,274 10,4 0,07/7
140 35 0,248 11,2 0,06/6
160 35 0,227 12,0 0,05/5
180 35 0,209 12,9 0,04/4
120 52 0,250 11,8 0,06/6
140 52 0,228 12,6 0,04/4
160 52 0,210 13,5 0,04/4
*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%

Schallschutz: n.b.
Bei Anforderungen an den Holzschutz ist die
Brandschutz: n.b.
Zulassung zu beachten.
Holzschutz: GK 0 gem. Zulassung

Hinweise zur Verarbeitung:


- Verlegung der ISOLAIR L Unterdeckplatten auf den Holzständern gem. PAVATEX-Verarbeitungs-
richtlinien. Optional kann eine Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber erfolgen. Verklebung
von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE. Plattenfixierung mit Breitkopfnägeln oder
Klammern; die endgültige Befestigung erfolgt mit der Verschraubung der Fassadenlattung in die
Holzständer mit zugelassenen Schrauben, z.B. BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbau-
schraube, WÜRTH Assy Isotop/Assy 3.0.
- Herstellung der raumseitigen Luftdichtheitsebene durch verkleben aller Fugen, Stöße, Durch-
dringungen und Anschlüsse der Holzwerkstoffplatten, z.B. mit PAVAFIX-Klebe- und Dichtbän-
dern aus dem PAVATEX-Luftdichtprogramm.
- Zellulose-Einblasdämmung nach allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung gem. Verarbeitungs-
richtlinien des Herstellers hohlraumfrei einbringen, anschl. Einblasöffnungen dicht verschließen.
- Konstruktionslattung und Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.

Siehe auch Produktinformationen:


ISOLAIR L Unterdeckplatten
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

260
2.1 Wand - Neubau
2.1.07 Holzständerwand mit flexiblem Holzfaserdämmstoff und Dämmelementen

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


PAVAFLEX ...-PLUS U-Wert* φ TAV Aufbau von außen nach innen:
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Vorhangfassade, hinterlüftet
120 60 0,230 11,9 0,05/5 Lattung / ggf. Konterlattung
140 60 0,211 12,7 0,04/4 100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
160 60 0,195 13,5 0,03/3 120 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
180 60 0,181 14,3 0,03/3 15 mm Holzwerkstoffplatte, z.B. OSB,
120 80 0,208 13,4 0,04/4 luftdicht verklebt, z.B. mit PAVAFIX
140 80 0,192 14,1 0,03/3 Lattung / Montagehohlraum
160 80 0,179 14,9 0,02/2 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
180 80 0,167 15,7 0,02/2
120 100 0,190 14,8 0,02/2
140 100 0,177 15,5 0,02/2
160 100 0,165 16,3 0,02/2
180 100 0,155 17,1 0,01/1
120 120 0,175 16,1 0,02/2
140 120 0,164 16,9 0,01/1
160 120 0,154 17,6 0,01/1
*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%

Neubau
Bei Anforderungen an Brand- bzw. Holzschutz Schallschutz: n.b.
ist das ABP allgemeines bauaufsichtliches Prüf- Brandschutz: n.b. 1)
zeugnis bzw. Gutachten zu beachten. Holzschutz: GK 0 bei Vorfertigung
1)
F 30-B geprüft mit PAVATHERM zwischen den Ständern.
Hinweise zur Verarbeitung:
- PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff gem. PAVATEX-Verarbeitungsrichtlinien passgenau zu-
schneiden und fugendicht zwischen Holzständern einklemmen, mehrlagige Dämmschichten
fugenversetzt.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente auf den Holzständern gem. PAVATEX-Verarbei-
tungsrichtlinien. Optional kann eine Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber erfolgen. Ver-
klebung von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE. Plattenfixierung z.B. mit Breitrü-
ckenklammern; die endgültige Befestigung erfolgt mit der Verschraubung der Fassadenlattung
in die Holzständer mit zugelassenen Schrauben, z.B. BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holz-
bauschraube, WÜRTH Assy Isotop/Assy 3.0.
- Herstellung der raumseitigen Luftdichtheitsebene durch Verkleben aller Fugen, Stöße, Durch-
dringungen und Anschlüsse der Holzwerkstoffplatten, z.B. mit PAVAFIX-Klebe- und Dichtbän-
dern aus dem PAVATEX-Luftdichtprogramm.
- Konstruktionslattung und Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

261
2.1 Wand - Neubau
2.1.08 Holzständerwand mit flexiblem Faserdämmstoff und Dämmelementen

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


flex. Faser- PAVA- Aufbau von außen nach innen:
dämmstoff THERM- U-Wert* φ TAV Vorhangfassade, hinterlüftet
035 PLUS+ [W/(m²K)] [h] [-/%] Lattung / ggf. Konterlattung
[mm] [mm] 100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
120 60 0,220 10,1 0,06/6 120 mm flexibler Faserdämmstoff λ = 0,035
140 60 0,201 10,4 0,05/5 15 mm Holzwerkstoffplatte, z.B. OSB,
160 60 0,186 10,7 0,05/5 luftdicht verklebt, z.B. mit PAVAFIX
180 60 0,172 11,0 0,04/4 Lattung / Montagehohlraum
120 80 0,200 11,6 0,04/4 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
140 80 0,184 11,9 0,04/4
160 80 0,171 12,2 0,03/3
180 80 0,159 12,5 0,03/3
120 100 0,183 13,0 0,03/3
140 100 0,170 13,4 0,03/3
160 100 0,158 13,7 0,02/2
180 100 0,148 14,0 0,02/2

*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%

Schallschutz: n.b.
Bei Anforderungen an den Holzschutz ist die
Brandschutz: n.b.
Norm zu beachten.
Holzschutz: GK 0 gem. DIN 68800-2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Flexiblen Faserdämmstoff gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers zwischen Holzständer
einbauen.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente auf den Holzständern gem. PAVATEX-Verarbei-
tungsrichtlinien. Optional kann eine Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber erfolgen. Ver-
klebung von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE. Plattenfixierung z.B. mit Breitrü-
ckenklammern; die endgültige Befestigung erfolgt mit der Verschraubung der Fassadenlattung in
die Holzständer mit zugelassenen Schrauben, z.B. BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holz-
bauschraube, WÜRTH Assy Isotop/Assy 3.0.
- Herstellung der raumseitigen Luftdichtheitsebene durch Verkleben aller Fugen, Stöße, Durch-
dringungen und Anschlüsse der Holzwerkstoffplatten, z.B. mit PAVAFIX-Klebe- und Dichtbän-
dern aus dem PAVATEX-Luftdichtprogramm.
- Konstruktionslattung und Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

262
2.1 Wand - Neubau
2.1.09 Holzständerwand mit Zellulose-Einblasdämmung und Dämmelementen

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


PAVA- Aufbau von außen nach innen:
Zellulose THERM- U-Wert* φ TAV Vorhangfassade, hinterlüftet
[mm] PLUS+ [W/(m²K)] [h] [-/%] Lattung / ggf. Konterlattung
[mm] 100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
120 60 0,232 11,9 0,05/5 120 mm Zellulose-Einblasdämmung λ = 0,040
140 60 0,213 12,6 0,04/4 15 mm Holzwerkstoffplatte, z.B. OSB,
160 60 0,197 13,4 0,03/3 luftdicht verklebt, z.B. mit PAVAFIX
180 60 0,183 14,2 0,03/3 Lattung / Montagehohlraum
120 80 0,210 13,3 0,04/4 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
140 80 0,194 14,1 0,03/3
160 80 0,181 14,9 0,02/2
180 80 0,169 15,6 0,02/2
120 100 0,192 14,7 0,03/3
140 100 0,179 15,5 0,02/2
160 100 0,167 16,2 0,02/2
180 100 0,157 17,0 0,01/1

*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%

Neubau
Schallschutz: n.b.
Bei Anforderungen an den Holzschutz ist die
Brandschutz: n.b.
Zulassung zu beachten.
Holzschutz: GK 0 gem. Zulassung

Hinweise zur Verarbeitung:


- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente auf den Holzständern gem. PAVATEX-Verarbei-
tungsrichtlinien. Optional kann eine Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber erfolgen. Ver-
klebung von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE. Plattenfixierung z.B. mit Breitrü-
ckenklammern; die endgültige Befestigung erfolgt mit der Verschraubung der Fassadenlattung in
die Holzständer mit zugelassenen Schrauben, z.B. BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holz-
bauschraube, WÜRTH Assy Isotop/Assy 3.0.
- Herstellung der raumseitigen Luftdichtheitsebene durch Verkleben aller Fugen, Stöße, Durchdrin-
gungen und Anschlüsse der Holzwerkstoffplatten, z.B. mit PAVAFIX-Klebe- und Dichtbändern aus
dem PAVATEX-Luftdichtprogramm.
- Zellulose-Einblasdämmung nach allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung gem. Verarbeitungs-
richtlinien des Herstellers hohlraumfrei einbringen, anschl. Einblasöffnungen dicht verschließen.
- Konstruktionslattung und Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

263
2.1 Wand - Neubau
2.1.11 Holzständerwand mit Dämmplatten und WDVS (F 90-B)

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


DIFFU- Aufbau von außen nach innen:
PAVATHERM U-Wert* φ TAV Putzsystem gem. Zulasungg
THERM
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] 80 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
[mm]
140 60 0,228 17,4 0,01/ 1 18 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte
160 60 0,209 18,7 0,01/ 1 120 mm PAVATHERM
180 60 0,194 20,1 0,01/ 1 15 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte
120 80 0,224 17,3 0,01/ 1 15 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte
140 80 0,206 18,7 0,01/ 1 in luftdichter Ausführung
160 80 0,191 20,0 0,01/ 1
180 80 0,178 21,3 0,00/ 0
120 100 0,203 18,7 0,01/ 1
140 100 0,188 20,0 0,01/ 1
160 100 0,176 21,3 0,00/ 0
180 100 0,164 22,7 0,00/ 0
120 60+60 0,186 20,0 0,01/1
140 60+60 0,174 21,3 0,00/0
160 60+60 0,163 22,7 0,00/0
*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%

Bei Anforderungen an den Brand- bzw. Holz- Schallschutz: n.b.


schutz sind die ABP bzw. Gutachten zu beach- Brandschutz: F 90-B geprüft
ten. Holzschutz: GK 0 bei Vorfertigung

Kombinationsmöglichkeiten von Beplankungen, Gefachdämmungen, Hölzständern und


WDVS bei tragenden, raumabschließenden Außenwänden der Feuerwiderstandsklasse F 90-B
Beplankung innen Beplankung außen Dämmstoffdicke Holzständer zul. Spannung
Dämmstoff im Gefach: Mineralwolle mit Rohdichte 30 kg/m³, Schmelzpunkt >1.000 °C
> 120 mm > 80/120 mm 2,0 N/mm²
2 x FERMACELL 12,5 mm 1 x FERMACELL 12,5 mm
> 140 mm > 60/140 mm 2,0 N/mm²
Dämmstoff im Gefach: HOMATHERM oder ISOFLOC ®

> 120 mm > 80/120 mm 2,0 N/mm²


2 x FERMACELL 15 mm 1 x FERMACELL 15 mm
> 140 mm > 60/140 mm 2,0 N/mm²
Dämmstoff im Gefach: PAVATHERM-Dämmplatten
> 120 mm > 80/120 mm 2,0 N/mm²
2 x FERMACELL 15 mm 1 x FERMACELL 18 mm
> 140 mm > 60/140 mm 2,0 N/mm²
Dämmstoff im Gefach: genormt / abZ, mind. Baustoffklasse B2, einschl. Glaswolle
> 120 mm > 80/120 mm 2,0 N/mm²
2 x FERMACELL 18 mm 2 x FERMACELL 12,5 mm
> 140 mm > 60/140 mm 2,0 N/mm²

Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen der WDVS
Z-33.47-663 bzw. Z-33.47-638 sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter.

264
2.1 Wand - Neubau
2.1.12 Holzständerwand mit flexiblem Holzfaserdämmstoff und WDVS

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


DIFFU- Aufbau von außen nach innen:
PAVAFLEX U-Wert* φ TAV Putzsystem gem. Zulasungg
THERM
mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] 80 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
[mm]
140 60 0,215 12,8 0,04/4 120 mm PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff
160 60 0,199 13,6 0,03/3 15 mm Holzwerkstoffplatte, z.B. OSB,
180 60 0,184 14,4 0,03/3 luftdicht verklebt, z.B. mit PAVAFIX
120 80 0,212 13,5 0,03/3 Lattung / Montagehohlraum
140 80 0,196 14,3 0,03/3 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
160 80 0,182 15,1 0,02/2 (1-lagig F 30-B / 2-lagig F60-B)
180 80 0,170 15,9 0,02/2
120 100 0,194 14,9 0,02/2
140 100 0,180 15,7 0,02/2
160 100 0,168 16,5 0,02/2
180 100 0,157 17,3 0,01/1
120 60+60 0,178 16,3 0,02/2
140 60+60 0,166 17,1 0,01/1
160 60+60 0,156 17,8 0,01/1
*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%

Neubau
Bei Anforderungen an Brand- bzw. Holzschutz Schallschutz: n.b.
sind das ABP allgemeine bauaufsichtliche Prüf- Brandschutz: n.b. 1)
zeugnis bzw. Gutachten zu beachten. Holzschutz: GK 0 gem. DIN 68800-2
1)
F 30-B/ F 60-B geprüft mit PAVATHERM zwischen den Ständern.
Hinweise zur Verarbeitung:
- PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff gem. PAVATEX-Verarbeitungsrichtlinien passgenau zu-
schneiden und fugendicht zwischen Holzständern einklemmen, mehrlagige Dämmschichten
fugenversetzt.
- Herstellung der raumseitigen Luftdichtheitsebene durch verkleben aller Fugen, Stöße, Durchdrin-
gungen und Anschlüsse der Holzwerkstoffplatten, z.B. mit PAVAFIX-Klebe- und Dichtbändern aus
dem PAVATEX-Luftdichtprogramm.
- Konstruktionslattung und Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.
- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.47-6631)
bzw. Z-33.47-6382) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter:
1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF MARMORIT GmbH
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Ellighofen 6 - D-79283 Bollschweil
Telefon +49 371 81564-0 - Fax +49 371 81564-64 Telefon +49 7633 810-0 - Fax +49 7633 810-112
info@unger-diffutherm.de - www.unger-diffutherm.de info@marmorit.de - www.marmorit.de

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM-Dämmplatten für WDVS / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

265
2.1 Wand - Neubau
2.1.13 Holzständerwand mit flexiblem Faserdämmstoff und WDVS

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


flex. Faser- Diffu- Aufbau von außen nach innen:
U-Wert* φ TAV Putzsystem gem. Zulassung
dämmstoff therm
[W/(m²K)] [h] [-/%] 80 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
035 [mm] [mm]
120 60 0,225 10,1 0,06/6 120 mm flexibler Faserdämmstoff λ = 0,035
140 60 0,205 10,4 0,05/5 15 mm Holzwerkstoffplatte, z.B. OSB,
160 60 0,189 10,7 0,05/5 luftdicht verklebt, z.B. mit PAVAFIX
180 60 0,175 11,0 0,04/4 Lattung / Montagehohlraum
120 80 0,204 11,6 0,04/4 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
140 80 0,187 11,9 0,04/4 (1-lagig F 30-B / 2-lagig F60-B)
160 80 0,174 12,2 0,03/3
180 80 0,162 12,5 0,03/3
120 100 0,186 13,0 0,03/3
140 100 0,173 13,4 0,03/3
160 100 0,161 13,7 0,02/2
180 100 0,150 14,0 0,02/2
120 120 0,172 14,4 0,02/2
140 120 0,160 14,7 0,02/2
*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%

Bei Anforderungen an Brand- bzw. Holzschutz Schallschutz: n.b.


sind das ABP allgemeine bauaufsichtliche Prüf- Brandschutz: F 30-B / F 60-B geprüft
zeugnis bzw. die Norm zu beachten. Holzschutz: GK 0 gem. DIN 68800-2

Hinweise zur Verarbeitung:


- Flexiblen Faserdämmstoff gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers zwischen Holzständer ein-
bauen.
- Herstellung der raumseitigen Luftdichtheitsebene durch verkleben aller Fugen, Stöße, Durchdrin-
gungen und Anschlüsse der Holzwerkstoffplatten, z.B. mit PAVAFIX-Klebe- und Dichtbändern aus
dem PAVATEX-Luftdichtprogramm.
- Konstruktionslattung und Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.
- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.47-6631)
bzw. Z-33.47-6382) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter:
1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF MARMORIT GmbH
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Ellighofen 6 - D-79283 Bollschweil
Telefon +49 371 81564-0 - Fax +49 371 81564-64 Telefon +49 7633 810-0 - Fax +49 7633 810-112
info@unger-diffutherm.de - www.unger-diffutherm.de info@marmorit.de - www.marmorit.de

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM-Dämmplatten für WDVS /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

266
2.1 Wand - Neubau
2.1.14 Holzständerwand mit Zellulose-Einblasdämmung und WDVS

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


Diffu- Aufbau von außen nach innen:
Zellulose U-Wert* φ TAV Putzsystem gem. Zulasungg
therm
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] 80 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
[mm]
120 60 0,238 12,0 0,05/5 120 mm Zellulose-Einblasdämmung λ = 0,040
140 60 0,218 12,8 0,04/4 15 mm Holzwerkstoffplatte, z.B. OSB,
160 60 0,201 13,5 0,03/3 luftdicht verklebt, z.B. mit PAVAFIX
180 60 0,186 14,3 0,03/3 Lattung / Montagehohlraum
120 80 0,214 13,5 0,04/4 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
140 80 0,198 14,2 0,03/3
160 80 0,184 15,0 0,02/2
180 80 0,172 15,8 0,02/2
120 100 0,195 14,9 0,02/2
140 100 0,182 15,6 0,02/2
160 100 0,170 16,4 0,02/2
180 100 0,159 17,2 0,01/1

*mittlere U-Werte mit Holzanteilen bis ca. 15%

Neubau
Bei Anforderungen an Brand- bzw. Holzschutz Schallschutz: n.b.
sind das ABP allgemeine bauaufsichtliche Prüf- Brandschutz: F 30-B geprüft
zeugnis bzw. Zulassungen zu beachten. Holzschutz: GK 0 gem. Zulassungen

Hinweise zur Verarbeitung:


- Zellulose-Einblasdämmung nach allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung gem. Verarbeitungs-
richtlinien des Herstellers hohlraumfrei einbringen, anschl. Einblasöffnungen dicht verschließen.
- Herstellung der raumseitigen Luftdichtheitsebene durch verkleben aller Fugen, Stöße, Durchdrin-
gungen und Anschlüsse der Holzwerkstoffplatten, z.B. mit PAVAFIX-Klebe- und Dichtbändern aus
dem PAVATEX-Luftdichtprogramm.
- Konstruktionslattung und Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.
- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.47-6631)
bzw. Z-33.47-6382) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter:
1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF MARMORIT GmbH
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Ellighofen 6 - D-79283 Bollschweil
Telefon +49 371 81564-0 - Fax +49 371 81564-64 Telefon +49 7633 810-0 - Fax +49 7633 810-112
info@unger-diffutherm.de - www.unger-diffutherm.de info@marmorit.de - www.marmorit.de

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM-Dämmplatten für WDVS /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

267
2.1 Wand - Neubau
2.1.20 Massivholz-Wandsystem mit WDVS

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


Diffu- Aufbau von außen nach innen:
Massivholz therm U-Wert φ TAV Putzsystem gem. Zulasungg
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] 100 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
[mm] 135 mm Massivholz-Aussenwand, z.B. Merk
85 100 0,325 13,3 0,03/3 luftdicht verklebt, z.B. mit PAVAFIX
85 60+60 0,284 14,7 0,02/2 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
115 80 0,349 14,0 0,03/3
115 100 0,302 15,3 0,02/2
115 60+60 0,266 16,7 0,01/1
135 80 0,331 15,4 0,02/2
135 100 0,289 16,7 0,01/1
135 60+60 0,256 18,1 0,01/1
162 60 0,359 16,0 0,02/2
162 80 0,310 17,2 0,01/1
162 100 0,272 18,5 0,01/1
162 60+60 0,243 19,9 0,01/1

Bei Anforderungen an Brand- bzw. Holzschutz Schallschutz: n.b.


sind das ABP allgemeine bauaufsichtliche Prüf- Brandschutz: bis F 90-B je nach Wandsystem
zeugnis bzw. Zulassungen zu beachten. Holzschutz: GK 0 gem. Zulassung

Hinweise zur Verarbeitung:


- Als Tragkonstruktion kommen alle flächigen Holzbausysteme in Frage wie: MERK-Dickholz, Brett-
stapelbauweise, LIGNOTREND, HOMOGEN 80, STEKO, Blockbauweise u.ä.
- Herstellung der Luftdichtheit durch verkleben aller Fugen, Stöße, Durchdringungen und Anschlüs-
se der Massivholzelemente auf der Raumseite, z.B. mit PAVAFIX-Klebe- und Dichtbändern aus
dem PAVATEX-Luftdichtprogramm.
- Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.
- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.47-6631)
bzw. Z-33.47-6382) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter:
1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF MARMORIT GmbH
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Ellighofen 6 - D-79283 Bollschweil
Telefon +49 371 81564-0 - Fax +49 371 81564-64 Telefon +49 7633 810-0 - Fax +49 7633 810-112
info@unger-diffutherm.de - www.unger-diffutherm.de info@marmorit.de - www.marmorit.de

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM-Dämmplatten für WDVS /
PAVATEX-Luftdichtprogramm

268
2.1 Wand - Neubau
2.1.21 Massivholz-Wandsystem mit Dämmelementen

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


Massivholz ...Plus+ U-Wert φ TAV Aufbau von außen nach innen:
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Vorhangfassade, hinterlüftet
85 100 0,315 13,1 0,03/3 Lattung / ggf. Konterlattung
85 120 0,277 14,5 0,02/2 100 mm PAVATHERM-PLUS+-Dämmelement
115 80 0,338 13,9 0,03/3 115 mm Massivholz-Außenwand
115 100 0,294 15,2 0,02/2 luftdicht verklebt, z.B. mit PAVAFIX
115 120 0,260 16,5 0,01/1 Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
135 80 0,321 15,2 0,02/2
135 100 0,281 16,5 0,01/1
135 120 0,250 17,9 0,01/1
162 60 0,348 15,9 0,02/2
162 80 0,301 17,1 0,01/1
162 100 0,266 18,3 0,01/1
162 120 0,238 19,7 0,01/1

Neubau
Bei Anforderungen an Brand-, Schall- oder Schallschutz: n.b.
Holz-schutz sind die ABP, Prüfberichte bzw. Zu- Brandschutz: bis F 90-B je nach Wandsystem
lassungen zu beachten. Holzschutz: GK 0 gem. Gutachten des WKI

Hinweise zur Verarbeitung:


- Als Tragkonstruktion kommen alle flächigen Holzbausysteme in Frage wie: MERK-Dickholz, Brett-
stapelbauweise, LIGNOTREND, HOMOGEN 80, STEKO, Blockbauweise u.ä.
- Herstellung der Luftdichtheit durch verkleben aller Fugen, Stöße, Durchdringungen und An-
schlüsse der Massivholzelemente auf der Raumseite, z.B. mit PAVAFIX-Klebe- und Dichtbändern-
aus dem PAVATEX-Luftdichtprogramm.
- Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente auf dem Wandsystem gem. PAVATEX-Verarbei-
tungsrichtlinien.Optional kann eine Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber erfolgen. Verkle-
bung von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE. Plattenfixierung z.B. mit Dämmstoff-
nägeln; die endgültige Befestigung erfolgt mit der Verschraubung der Fassadenlattung in das
Massivholz mit zugelassenen Schrauben, z.B. BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbau-
schraube, WÜRTH Assy 3.0

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente /
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

269
2.1 Wand - Neubau
2.1.22 Massivholz-Wandsystem mit Dämmplatten und Dämmelementen

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


Aufbau von außen nach innen:
Massivholz -PLUS+ U-Wert φ TAV
Vorhangfassade, hinterlüftet
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%]
Lattung / ggf. Konterlattung
115 100*+60 0,211 19,2 0,01/1
100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
115 100*+80 0,193 20,5 0,00/0
100 mm PAVATHERM ALPIN-Dämmplatte
115 100*+100 0,178 21,9 0,00/0
115 mm Massivholzaußenwand, z.B. Merk
115 100*+120 0,165 23,2 0,00/0
luftdicht verklebt, z.B. mit PAVAFIX
135 80*+60 0,225 19,2 0,01/1
Innenverkleidung, z.B. FERMACELL
135 100*+60 0,205 20,5 0,00/0
135 100*+80 0,188 21,9 0,00/0
135 100*+100 0,173 23,3 0,00/0
135 100*+120 0,161 > 24 0,00/0
162 80*+60 0,215 21,0 0,00/0
162 100*+60 0,196 22,4 0,00/0
162 100*+80 0,180 23,7 0,00/0
162 100*+100 0,167 > 24 0,00/0
162 100*+120 0,156 > 24 0,00/0
*zusätzliche Dämmschicht aus PAVATHERM-ALPIN

Bei Anforderungen an Brand-, Schall- oder Schallschutz: Rw,P bis 51 dB je nach System 1)
Holz-schutz sind die ABP, Prüfberichte bzw. Zu- Brandschutz: bis F 90-B je nach System
lassungen zu beachten. Holzschutz: GK 0 gem. Gutachten des WKI
1)
gem. DGfH-Studie
Hinweise zur Verarbeitung:
- Als Tragkonstruktion kommen alle flächigen Holzbausysteme in Frage wie: MERK-Dickholz, Brett-
stapelbauweise, LIGNOTREND, HOMOGEN 80, STEKO, Blockbauweise u.ä.
- Herstellung der Luftdichtheit durch verkleben aller Fugen, Stöße, Durchdringungen und An-
schlüsse der Massivholzelemente auf der Raumseite, z.B. mit PAVAFIX-Klebe- und Dichtbändern-
aus dem PAVATEX-Luftdichtprogramm.
- Innenverkleidung, ggf. mehrlagig, nach Herstellerangaben montieren.
- Verlegung der PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente auf dem Wandsystem gem. PAVATEX-Verarbei-
tungsrichtlinien.Optional kann eine Fugenverklebung mit PAVATEX-Systemkleber erfolgen. Verkle-
bung von Anschlüssen und Durchdringungen mit PAVATAPE. Plattenfixierung z.B. mit Dämmstoff-
nägeln; die endgültige Befestigung erfolgt mit der Verschraubung der Fassadenlattung in das
Massivholz mit zugelassenen Schrauben, z.B. BIERBACH DaBAU-Schraube, ABC Spax-Holzbau-
schraube, WÜRTH Assy 3.0.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / PAVATHERM-ALPIN Dämmplatten/
PAVATEX-Luftdichtprogramm / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

270
2.1 Wand - Neubau
2.2.10 Leichthochlochziegel-Massivwände mit Dämmelementen

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


LHLzW700 -PLUS+ U-Wert φ TAV Aufbau von außen nach innen:
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Vorhangfassade, hinterlüftet
240 100 0,303 15,7 0,01/1 Lattung / ggf. Konterlattung
240 120 0,267 17,0 0,01/1 100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
240 80*+60 0,227 18,4 0,01/1 Ausgleichsputz nach Erfordernis
240 80*+80 0,206 19,7 0,00/0 240 mm Mauerwerk aus Leichtlochziegeln
240 100*+80 0,187 21,1 0,00/0 15 mm Innenputz
240 100*+100 0,172 22,4 0,00/0
300 100 0,285 17,8 0,01/1
300 120 0,253 19,1 0,01/1
300 80*+60 0,217 20,4 0,00/0
300 80*+80 0,198 21,8 0,00/0
300 100*+80 0,180 23,1 0,00/0
300 100*+100 0,167 > 24 0,00/0
365 100 0,269 20,0 0,00/0
365 120 0,240 21,3 0,00/0
365 80*+60 0,207 22,6 0,00/0
*zusätzliche Dämmschicht aus PAVATHERM-Platten

Neubau
Bei Anforderungen an Schall- u. Brandschutz Schallschutz: R´w,R > 49 dB gem. DIN 4109
sind die Normen zu beachten. Brandschutz: F180-AB gem. DIN 4102-4

Hinweise zur Verarbeitung:


- Ausführung mit hinterlüfteten Vorhangfassaden in beliebiger Ausführung, z.B. Stülpschalung, Bo-
den-Deckelschalung, Schiefer- und Schindelbekleidungen, Keramikplatten, Fassadentafeln ...
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Unterhalb 30 cm sind Perimeterdämmstoffe zu verwenden.
- Sofern kein Sockel oder eine Perimeterdämmung vorhanden sind, kann als Montagehilfe ein waa-
gerechtes Aufstandholz montiert werden, das von der 20 mm dicken Deckschicht der Dämmele-
mente überlappt wird. Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffdübeln fixiert; die endgültige Befestigung
erfolgt über die lastabtragende Befestigung der Konterlattung mit zugelassenen Rahmendübeln
und Fassadenschrauben, z.B. FISCHER Rahmendübel S-R / S-H-R mit Sicherheitsschraube.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / PAVATHERM-Dämmplatten
PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

271
2.1 Wand - Neubau
2.2.11 Kalksandstein-Massivwände mit Dämmelementen

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


KSV 1,8 NM -PLUS+ U-Wert φ TAV Aufbau von außen nach innen:
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Vorhangfassade, hinterlüftet
175 120 0,320 13,8 0,01/1 Lattung / ggf. Konterlattung
175 80*+60 0,264 15,1 0,01/1 100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
175 80*+80 0,236 16,5 0,00/0 80 mm PAVATHERM-Dämmplatte
175 100*+80 0,211 17,8 0,00/0 Ausgleichsputz nach Erfordernis
175 100*+100 0,193 19,2 0,00/0 240 mm Mauerwerk aus Kalksandstein
240 120 0,313 15,8 0,01/1 15 mm Innenputz
240 80*+60 0,259 17,1 0,00/0
240 80*+80 0,232 18,5 0,00/0
240 100*+80 0,208 19,8 0,00/0
240 100*+100 0,191 21,2 0,00/0

*zusätzliche Dämmschicht aus PAVATHERM-Platten

Bei Anforderungen an den Schall- u. Brand- Schallschutz: R´w,R > 54 dB gem. DIN 4109
schutz sind die Normen zu beachten. Brandschutz: bis F180-AB gem. DIN 4102-4

Hinweise zur Verarbeitung:


- Ausführung mit hinterlüfteten Vorhangfassaden in beliebiger Ausführung, z.B. Stülpschalung,
Boden-Deckel-Schalung, Schiefer- und Schindelbekleidungen, Keramikplatten, Fassadentafeln ...
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Unterhalb 30 cm sind Perimeterdämmstoffe zu verwenden.
- Sofern kein Sockel oder eine Perimeterdämmung vorhanden sind, kann als Montagehilfe ein waa-
gerechtes Aufstandholz montiert werden, das von der 20 mm dicken Deckschicht der Dämmele-
mente überlappt wird. Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffdübeln fixiert; die endgültige Befestigung
erfolgt über die lastabtragende Befestigung der Konterlattung mit zugelassenen Rahmendübeln
und Fassadenschrauben, z.B. FISCHER Rahmendübel S-R / S-H-R mit Sicherheitsschraube.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / PAVATHERM-Dämmplatten
PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

272
2.1 Wand - Neubau
2.2.12 Porenbeton-Massivwände mit Dämmelementen

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


PBn500 PP -PLUS+ U-Wert φ TAV Aufbau von außen nach innen:
[mm] [mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] Vorhangfassade, hinterlüftet
240 100 0,250 17,6 0,01/1 Lattung / ggf. Konterlattung
240 120 0,225 19,0 0,01/1 100 mm PAVATHERM-PLUS+ Dämmelement
240 80*+60 0,196 20,3 0,01/1 Ausgleichsputz nach Erfordernis
240 80*+80 0,180 21,6 0,00/0 240 mm Mauerwerk aus Porenbeton-Planstein
240 100*+80 0,165 23,0 0,00/0 15 mm Innenputz
240 100*+100 0,154 > 24 0,00/0
300 100 0,228 20,1 0,01/1
300 120 0,207 21,4 0,00/0
300 80*+60 0,182 22,7 0,00/0
300 80*+80 0,169 > 24 0,00/0
300 100*+80 0,155 > 24 0,00/0
300 100*+100 0,145 > 24 0,00/0
365 100 0,209 22,7 0,00/0
365 120 0,191 24 0,00/0
365 80*+60 0,170 > 24 0,00/0
* zusätzliche Dämmschicht aus PAVATHERM-Platten

Neubau
Bei Anforderungen an den Schall- u. Brand- Schallschutz: R´w,R > 48 dB gem. DIN 4109
schutz sind die Normen zu beachten. Brandschutz: bis F180-AB gem. DIN 4102-4

Hinweise zur Verarbeitung:


- Ausführung mit hinterlüfteten Vorhangfassaden in beliebiger Ausführung, z.B. Stülpschalung,
Boden-Deckel-Schalung, Schiefer- und Schindelbekleidungen, Keramikplatten, Fassadentafeln ...
- Die Verlegung der Dämmelemente beginnt grundsätzlich erst oberhalb der Spritzwasserzone, d.h.
mind. 30 cm über OK-Gelände. Unterhalb 30 cm sind Perimeterdämmstoffe zu verwenden.
- Sofern kein Sockel oder eine Perimeterdämmung vorhanden sind, kann als Montagehilfe ein waa-
gerechtes Aufstandholz montiert werden, das von der 20 mm dicken Deckschicht der Dämmele-
mente überlappt wird. Eine Hinterlüftung der Dämmelemente ist zu vermeiden.
- Die Dämmelemente werden zunächst mit Dämmstoffdübeln fixiert; die endgültige Befestigung
erfolgt über die lastabtragende Befestigung der Konterlattung mit zugelassenen Rahmendübeln
und Fassadenschrauben, z.B. FISCHER Rahmendübel S-R / S-H-R mit Sicherheitsschraube.
- Stumpfe Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen der Dämmelemente werden mit PAVATAPE
abgeklebt. Optional können alle Plattenfugen mit PAVATEX-Systemkleber verklebt werden.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM-PLUS+ Dämmelemente / PAVATEX-Systemkleber / PAVATAPE-Abklebeband

273
2.1 Wand - Neubau
2.2.15. Leichthochlochziegel-Massivwände mit WDVS

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


Diffu- Aufbau von außen nach innen:
LHLzW700 U-Wert φ TAV Putzsystem gem. Zulassung
therm
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] 100 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
[mm] 3)
240 100 0,311 15,9 0,01/1 Ausgleichsputz nach Erfordernis
240 80+60 0,244 18,6 0,01/1 240 mm Mauerwerk aus Leichthochlochziegeln
240 80+80 0,220 20,0 0,00/0 15 mm Innenputz
240 100+80 0,200 21,4 0,00/0
240 100+100 0,184 22,8 0,00/0
300 100 0,293 18,0 0,01/1
300 80+60 0,232 20,7 0,00/0
300 80+80 0,211 22,1 0,00/0
300 100+80 0,193 23,5 0,00/0
300 100+100 0,177 > 24 0,00/0
365 100 0,275 20,2 0,00/0
365 80+60 0,221 22,9 0,00/0
365 80+80 0,201 > 24 0,00/0
365 100+80 0,185 > 24 0,00/0
365 100+100 0,171 > 24 0,00/0

Bei Anforderungen an den Brandschutz ist die Schallschutz: Rw,P = 53 dB


Norm, bei Schallschutzanforderungen der Prüf- (bei 240 mm LHLz NM mit 100 mm WDVS)
bericht zu beachten. Brandschutz: F180-AB gem. DIN 4102-4

Hinweise zur Verarbeitung:


- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.43-2041)
bzw. Z-33.43-9312) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter:

1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF MARMORIT GmbH
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Ellighofen 6 - D-79283 Bollschweil
Telefon +49 371 81564-0 - Fax +49 371 81564-64 Telefon +49 7633 810-0 - Fax +49 7633 810-112
info@unger-diffutherm.de - www.unger-diffutherm.de info@marmorit.de - www.marmorit.de
3)
Zweilagige Verlegung nur mit WDVS der KNAUF MARMORIT GmbH (DIBt-Zulassung Z-33.43-931) möglich.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM-Dämmplatten für Wärmedämmverbundsystem (WDVS)

274
2.1 Wand - Neubau
2.2.16. Kalksandstein-Massivwände mit WDVS

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


Diffu- Aufbau von außen nach innen:
KSV 1,8 NM U-Wert φ TAV Putzsystem gem. Zulassung
therm
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] 60 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
[mm] 3)
175 100 0,386 12,7 0,01/1 80 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
175 80+60 0,287 15,4 0,01/1 Ausgleichsputz nach Erfordernis
175 80+80 0,255 16,8 0,00/0 240 mm Mauerwerk aus Kalksandsteinen
175 100+80 0,229 18,2 0,00/0 15 mm Innenputz
175 100+100 0,208 19,6 0,00/0
240 100 0,376 14,6 0,01/1
240 80+60 0,282 17,4 0,00/0
240 80+80 0,251 18,8 0,00/0
240 100+80 0,226 20,1 0,00/0
240 100+100 0,205 21,5 0,00/0

Neubau
Bei Anforderungen an den Brandschutz ist die Schallschutz: Rw,P = 57 dB
Norm, bei Schallschutzanforderungen der Prüf- (bei 175 mm KSV 1,8 NM mit 100 mm WDVS)
bericht zu beachten. Brandschutz: F180-AB gem. DIN 4102-4

Hinweise zur Verarbeitung:


- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.43-2041)
bzw. Z-33.43-9312) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter:

1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF MARMORIT GmbH
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Ellighofen 6 - D-79283 Bollschweil
Telefon +49 371 81564-0 - Fax +49 371 81564-64 Telefon +49 7633 810-0 - Fax +49 7633 810-112
info@unger-diffutherm.de - www.unger-diffutherm.de info@marmorit.de - www.marmorit.de
3)
Zweilagige Verlegung nur mit WDVS der KNAUF MARMORIT GmbH (DIBt-Zulassung Z-33.43-931) möglich.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM-Dämmplatten für Wärmedämmverbundsystem (WDVS)

275
2. Wand - Neubau
2.2.17. Porenbeton-Massivwände mit WDVS

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


Diffu- Aufbau von außen nach innen:
Pbn500 PP U-Wert φ TAV Putzsystem gem. Zulassung
therm 3)
[mm] [W/(m²K)] [h] [-/%] 100 mm DIFFUTHERM-Dämmplatte für WDVS
[mm]
240 100 0,256 17,8 0,01/1 Ausgleichsputz nach Erfordernis
240 80+60 0,208 20,6 0,01/1 240 mm Mauerwerk aus Porenbeton-Planstein
240 80+80 0,191 21,9 0,00/0 15 mm Innenputz
240 100+80 0,176 23,3 0,00/0
240 100+100 0,163 > 24 0,00/0
300 100 0,233 20,3 0,01/1
300 80+60 0,193 23,0 0,00/0
300 80+80 0,178 > 24 0,00/0
300 100+80 0,165 > 24 0,00/0
300 100+100 0,154 > 24 0,00/0
365 100 0,213 22,9 0,00/0
365 80+60 0,179 > 24 0,00/0
365 80+80 0,166 > 24 0,00/0
365 100+80 0,154 > 24 0,00/0
365 100+100 0,145 > 24 0,00/0

Bei Anforderungen an den Brandschutz ist die Schallschutz: Rw,P = 49 dB


Norm, bei Schallschutzanforderungen der Prüf- (bei 240 mm Pbn DBM mit 100 mm WDVS)
bericht zu beachten. Brandschutz: F180-AB gem. DIN 4102-4

Hinweise zur Verarbeitung:


- Zu beachten sind die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen Z-33.43-2041)
bzw. Z-33.43-9312) sowie die Verarbeitungsrichtlinien der WDVS-Systemanbieter:

1)
UNGER-DIFFUTHERM GmbH 2)
KNAUF MARMORIT GmbH
Blankenburgstraße 81 - D-09114 Chemnitz Ellighofen 6 - D-79283 Bollschweil
Telefon +49 371 81564-0 - Fax +49 371 81564-64 Telefon +49 7633 810-0 - Fax +49 7633 810-112
info@unger-diffutherm.de - www.unger-diffutherm.de info@marmorit.de - www.marmorit.de
3)
Zweilagige Verlegung nur mit WDVS der KNAUF MARMORIT GmbH (DIBt-Zulassung Z-33.43-931) möglich.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATEX-DIFFUTHERM-Dämmplatten für WDVS

276
2. Wand - Neubau
2.3.01 Holzständer-Raumtrennwände mit Dämmplatten-Hohlraumdämmung

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


Nr. Dämmschicht FERMACELL- F-Klasse Aufbau von außen nach innen:
[Dicke beliebig] Beplankung 125 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte
40 mm PAVATHERM Dämmplatte /
PAVAFLEX Hohlraumdämmung
PAVATHERM 1 x 12,5 mm zwischen Holzständerwerk 4/6 cm,
1 F 30-AB
PAVAFLEX je Seite bei Brandschutzanforderung ≥ 5/8 cm
mit ≤ 62,5 cm Ständerachsabstand
12 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte
5

1 x 10,0 mm
PAVATHERM
2 1 x 12,5 mm F 60-AB
PAVAFLEX
je Seite

2 x 10,0 mm
PAVATHERM
3 1 x 12.5 mm F 90-AB
PAVAFLEX
je Seite

Neubau
Bei Anforderungen an Brand- / Schallschutz Schallschutz: R´w,P = 43 dB (bei Wandaufbau
sind die ABP allgemeinen bauaufsichtlichen Nr. 1 mit 40 mm PAVATHERM)
Prüfzeugnisse bzw. Prüfberichte zu beachten. Brandschutz: gem. obiger Tabelle; ABP der Fa.
XELLA beachten
Hinweise zur Verarbeitung:
- Holzständerwerk und einseitige Beplankung gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers
erstellen.
- PAVATHERM- bzw. PAVAFLEX-Hohlraumdämmung passgenau zuschneiden und fugendicht
zwischen Ständerwerk einklemmen; Dämmplatten ggf. gegen herausfallen sichern.
- Zweite Seite des Ständerwerkes gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers beplanken.

Siehe auch Produktinformationen:


PAVATHERM Dämmplatten / PAVAFLEX flexibler Holzfaserdämmstoff

277
2. Wand - Neubau
2.3.10 Metallständer-Raumtrennwände mit Dämmplatten-Hohlraumdämmung

bauphysikalische Kennwerte Konstruktion


Nr. Dämmschicht FERMACELL- F-Klasse Aufbau von außen nach innen:
[Dicke beliebig] Beplankung 125 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte
40 mm PAVATHERM-/PAVAFLEX-
Hohlraumdämmung 1)
PAVATHERM 1 x 12,5 mm zw. Metallständerwerk2) CW 75,
1 F 30-AB
PAVAFLEX je Seite (zulässig CW75, CW100 und CW125)
mit ≤ 62,5 cm Ständerachsabstand
12 mm FERMACELL-Gipsfaserplatte
5

PAVATHERM 2 x 12,5 mm
2 F 60-AB
PAVAFLEX je Seite

2 x 12,5 mm
PAVATHERM
3 1 x 10 mm F 90-AB
PAVAFLEX
je Seite

Bei Anforderungen an Brand- / Schallschutz sind Schallschutz bei Wandaufbau:


die ABP allgemeinen bauaufsichtlichen Prüf- Nr. 1 Rw,P = 46 dB mit 40 mm PAVATHERM
zeugnisse bzw. Prüfberichte zu beachten. Nr. 2 Rw,P = 56 dB mit 40 mm PAVATHERM

Hinweise zur Verarbeitung:


- Metallständerwerk und einseitige Beplankung gem. Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers
erstellen.
- PAVATHERM- bzw. PAVAFLEX-Hohlraumdämmung passgenau zuschneiden und fugendicht
zwischen Ständerwerk einklemmen; Dämmplatten ggf. gegen herausfallen sichern.
- Zweite Seite des Ständerwerkes gem. Verarbeitungsrichtlinie