Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem

Kreuz

Wappen

Wahlspruch: Deus lo vult („Gott will es“) Basisdaten Amtssprache Italienisch Souveränitätsverhältnis Status zum Heiligen Stuhl Palazzo Della Rovere Sitz des Ordens (admin) Via della Conciliazione 33, Rom Gran Magistero dell’O.E.S.S.H. Sitz des Ordens (jur) 00120 Vatikanstadt Borgo S. Spirito, 73 Sitz des Großmeisteramts 00193 Rom Edwin Frederick Kardinal O’Brien Kardinal-Großmeister
Kardinal-Großmeister (seit 2011)

Großprior General-Statthalter General-Gouverneur Mitglieder

Fouad Twal
Lat. Patriarch von Jerusalem (seit 2008)

Giuseppe Dalla Torre Agostino Borromeo 28.000 (2011)

Der Orden der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem (lateinisch Ordo Equestris Sancti Sepulcri Hierosolymitani, Ordenskürzel OESSH) ist eine im 19. Jahrhundert gegründete römischkatholische Ordensgemeinschaft, die eine Wiederbelebung des bereits im 11. Jahrhundert in Palästina gegründeten Ritterordens der Ritter vom Heiligen Grab darstellt.[1] Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem steht aufgrund historischer, rechtlicher und geistiger Bande unter dem Schutz des Heiligen Stuhls und ist

2 Statthalter der Schweizerischen Statthalterei o 9.2 Leitung des Ordens o 3.5 Schwedische Statthalterei  9.1 Großpriore der Schweizerischen Statthalterei  9. Österreich und der Schweiz o 8. vom 14. Insignien.1 Großpriore der Polnischen Statthalterei  9.1 Großpriore der Schwedischen Statthalterei  9.1 Großmeister des Ordens o 7.1 Großpriore der Deutschen Statthalterei  9. September 1949 und Papst Johannes XXIII.[2][3] Beide Orden haben ihren Ursprung nicht einer päpstlichen Stiftung zu verdanken.2 Österreichische Statthalterei  9.1 Deutsche Statthalterei  9.2. vom 8. Ordenszeichen 5 Aufnahme 6 Privilegien 7 Großmagisterium o 7.4.2 Statthalter der Schwedischen Statthalterei 10 Bekannte Mitglieder 11 Literatur .1. vom 1.2.3 Kanzler der Österreichischen Statthalterei o 9. Piusorden.1 Provinzen und Komtureien in Deutschland o 8.2. Gregoriusorden und Silvesterorden). Juli 1977[1] sowie – aufgrund einer Bestätigung durch Papst Johannes Paul II. Orden vom Goldenen Sporn.[1] Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem genießt die gleiche unmittelbare Anerkennung wie die übrigen päpstlichen Ritterorden (Christusorden.3.4 Polnische Statthalterei  9.2 Statthalter der Deutschen Statthalterei o 9. Februar 1996 – eine juristische Person des Vatikanstaates und dadurch eine päpstlich anerkannte Gemeinschaft katholischer Laien und Priester.5.2 Statthalter der Österreichischen Statthalterei  9.1 Sitz des Ordens o 3. Inhaltsverzeichnis • • • • • • • • • • • 1 Geschichte 2 Aufgaben und Ziele 3 Aufbau und Mitgliederstruktur o 3.2 Generalstatthalter des Ordens 8 Ritterorden in Deutschland.4.5.2 Statthalter der Polnischen Statthalterei o 9. unterscheidet sich von diesen jedoch dadurch.1.3. dass er mit dem Malteserorden einer von zwei Ritterorden ist.2 Komtureien in Österreich o 8. die in einem besonderen Souveränitätsverhältnis zum Heiligen Stuhl stehen.• • eine juristische Person des kanonischen Rechts gemäß Bestätigung durch Papst Pius XII.3 Komtureien in der Schweiz 9 Statthaltereien (Auswahl) o 9. vom 19. Dezember 1962 sowie Papst Paul VI.3 Schweizerische Statthalterei  9.1 Großpriore der Österreichischen Statthalterei  9.3 Mitgliederstruktur 4 Uniform.

Rom Seine Wurzeln hat der Orden einerseits im Chorherrenorden vom Heiligen Grab. dass die genannten fünf Kreuze zu Ehren der Wunden. wir haben Einsicht genommen und beschlossen. In dem alten Statut des Ritterordens vom Heiligen Grab (1099). die unserem Herrn Jesus Christus angetan wurden.• • • 12 Film 13 Weblinks 14 Einzelnachweise Geschichte Gottfried von Bouillon Ordenssitz Palazzo Della Rovere. von den Rittern des . die wir gegenüber dem Heiligen Vater und dem Apostolischen Stuhl empfinden. der aus dem 1099 gegründeten Domkapitel des Patriarchates von Jerusalem unter Gottfried von Bouillon hervorging. um in größerer Einheit gegen Ungläubige aufzutreten und um uns in den Ländern der Ungläubigen im Leben und im Tode als christliches Volk erkennbar zu machen. den Orden vom Heiligen Grab in unserer Stadt Jerusalem zu gründen zu Ehren und aus Ehrfurcht vor der heiligsten Auferstehung. wie auch in Unterordnung unter die Stellvertreter Gottes auf Erden und die Bischöfe der großen Stadt Rom haben wir in Demut die ›verehrungswürdigen Kreuze‹ übernommen. Mehr noch. mit denen wir uns selber und unsere Soldaten zu Ehren der fünf Wunden unseres Herrn Jesus Christus gekennzeichnet haben. das 1573 zu Lyon von Antoine Régnault veröffentlicht wurde. Unserem christlichen Namen haben wir die Würde des Primates des genannten Ordens hinzugefügt und festgesetzt. wurde unter Artikel 4 folgender Text festgehalten:[4] „Zu Ehren des Leidens unseres Herrn Jesus Christus und aus Verehrung.

Papst Benedikt XIII. Schutz ethnischer Minderheiten sowie den Bemühungen um Gerechtigkeit und Frieden verpflichtet. von Hessen. der Spiritualität. Januar 1928 legte fest. Herzog Christoph der Starke und andere. Kaiser Friedrich III. die Erlaubnis. Das Apostolische Schreiben vom 6. zunächst durch Papst Leo X. Papst Clemens VII. Landgraf Wilhelm I. Januar 1868 berufen könne. am 1. Die Päpste haben sodann persönlich den Orden geführt. Förderung der Ökumene. Aufgaben und Ziele Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem unterstützt zunächst das christliche Leben seiner Mitglieder und ist eine Gemeinschaft des Betens. Die Soziallehre ist ein besonderes . reorganisierte daraufhin mit dem Breve cum multa sapienter vom 24. Ebenfalls wurde festgelegt.[5] Eine von Papst Paul V. Oswald von Wolkenstein. März 1727. August 1665.. damit erhält die Auszeichnung der neu ernannten Ritter zugleich die offizielle Anerkennung aller Regierungen. Am 27. bestätigte die Erlaubnis. Der Orden ist ein päpstlicher Orden in der katholischen Kirche mit einem vom Papst eingesetzten Kardinal als Großmeister.[7] Der Orden war zunächst direkt dem Patriarchen von Jerusalem unterstellt. die mit dem Heiligen Stuhl in diplomatischer Beziehung stehen. Papst Pius IX. wie auch Papst Pius IV. Dem Orden gehören sowohl katholische Laien (Damen und Herren) als auch Geistliche an. die der Kustode des Franziskanerordens Bonifaz von Ragusa 1553 erließ. Nächstenliebe wie auch der Aktion. dass die Ernennung neuer Ritter dem Päpstlichen Brevensekretariat zur Genehmigung vorgelegt werden muss. im Heeresdienst zu verbleiben. Mehrere Bestätigungen von päpstlicher Seite wurden diesem Brauch und den Rittern vom Hl. die strapaziöse und gefährliche Pilgerreise ins Heilige Land auf sich.“[4] Des Weiteren beruht der Ritterorden vom Heiligen Grab auf dem seit 1335 belegten Brauch. dass – ungeachtet der Traditionen und historischen Wurzeln bei der Frage der Privilegien für die Ritter und des Ordens insgesamt – sich der Orden auf keinerlei Urkunden vor dem 24. am 3. am 4. Kurfürst Friedrich III. und 15. 1489[5] beabsichtigte Verschmelzung mit dem Malteserorden kam nicht zustande. mit dem Statut von 1949 einen Kurienkardinal als Großmeister des Ordens etablierte. Damit wurden insbesondere die Privilegien. dass sie zersprengt würden oder es ihnen unmöglich gemacht würde. Mai 1515. von Sachsen. August 1561. Viele haben wir damit ausgezeichnet und sie mit diesen Kreuzen gekennzeichnet. sich bei einer Pilgerfahrt ins Heilige Land vom Franziskaner-Guardian zum Ritter am Heiligen Grab schlagen zu lassen. außer Kraft gesetzt. Pilger zu Rittern vom Heiligen Grabe zu schlagen. wie auch von Innozenz VIII. Juli 1931 erhielt der Orden Ritterorden vom Heiligen Grab den Zusatz zu Jerusalem.[6] Viele prominente Adelige nahmen.[5] 1496 erhielt der Franziskaner-Guardian in Jerusalem von Papst Alexander VI. am 3. Jahrhundert. Januar 1868 das alte Rittertum vom Heiligen Grabe und gestaltete es zu einem förmlichen päpstlichen geistlichen Ritterorden. damit sie von uns und von den Ungläubigen erkannt werden können für den Fall. Grab zuteil. 1847 wurde das Lateinische Patriarchat Jerusalem wiedererrichtet. insbesondere im 14. bis Pius XII.genannten Ordens getragen werden. das Jerusalemkreuz wurde offiziell Symbol des Ordens. Er sieht sich der Verteidigung der Rechte der Kirche und der Freiheit der Religionsausübung. Dieses Vorrecht der Franziskaner in Jerusalem wurde mehrfach von Rom bestätigt. Papst Alexander VII. um am Grab des Herrn zu seinem Ritter geschlagen zu werden: Herzog Ernst der Eiserne.

Offizieller Verwaltungssitz des Ordens seit 1945 ist die Kirchenanlage Sant’Onofrio al Gianicolo in Rione. Jordanien und Israel sicher. in Rom. bis zu diesem Zeitpunkt Erzbischof und bis zum 16. Agostino Borromeo. Januar 1928 niederlegte). Giuseppe Dalla Torre del Tempio di Sanguinetto. Mai 2012 Apostolischer Administrator von Baltimore. kulturellen und sozialen Werken bzw. Krankenstationen sowie in der Hilfe für sozial schwache und alte Menschen in Israel. März 2012 wurde er zum Großmeister des Ordens ernannt. Bevor Pius XII. für den Bau und die Instandhaltung von Pfarrkirchen.[8] Leitung des Ordens An der Spitze des Ritterordens. Über 300 Jahre lang war der Palast als Palazzo dei Penitenzieri bekannt. der das damit auch erloschene Amt am 6. jüdischen und islamischen Schülern in Palästina. Jordanien und Zypern. ab 1868 unter päpstlicher Oberhoheit). Edwin Frederick O’Brien. Palästina (Gazastreifen/Westjordanland).Anliegen des Ordens. zuletzt Pius XI. seit 1945 als administrativer Ordenssitz und seit 1950 zudem als Sitz des ordenseigenen Hotel Columbus. Der rechtliche Sitz des Ordens ist im Vatikanstaat.[1] Insbesondere engagiert man sich für das vielfältige Wirken des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem in der Seelsorge in den 69 Pfarreien. Am 29.. das wieder ins Leben gerufene Amt eines Großmeisters 1949 einem Kurienkardinal als „Kardinal-Großmeister“ übertrug. Politische oder wirtschaftliche Aufgaben nimmt der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem nicht wahr. in der Unterstützung für das Priesterseminar in Beit Jala. dann der Papst persönlich wahrgenommen (ab 1907. am 15.[1] Der Ritterorden stellt die Finanzierung der 43 Patriarchatschulen mit über 19. steht ein Großmeister. Kardinal von San Clemente und Neffe des Papstes Sixtus IV. Einrichtungen des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem engagiert und unterstützt die Christen im Heiligen Land sowohl in Hinsicht auf Förderung des katholischen Glaubens im Heiligen Land als auch in finanzieller Hinsicht. Lateinischer Patriarch von Jerusalem Assessor: Erzbischof Giuseppe De Andrea General-Statthalter: Conte Prof. mit dem seinerzeit zum Ersten Kreuzzug aufgerufen wurde. Rom Großprior: Fouad Twal.[1] Das Leitmotiv des Ritterordens lautet Deus lo vult („Gott will es“). Ex. Rom . fungierte der Lateinische Patriarch von Jerusalem als „Rektor und ständiger Administrator“. zum Pro-Großmeister bestellt. karitativen. Aufbau und Mitgliederstruktur Sitz des Ordens Hauptsitz des Ordens ist der Palazzo Della Rovere an der Via della Conciliazione in Rom.. Das Amt des Großmeisters hat zunächst der Lateinische Patriarch von Jerusalem (ab 1847/48.000 christlichen. Rom General-Gouverneur: Conte Prof. der seinen Sitz in Rom hat. Der Orden ist weltweit tätig sowie in religiösen. S. für Kindergärten und Schulen und in zahlreichen sozialen Einrichtungen wie Altenheimen. Der Palazzo wurde von Domenico della Rovere. Darüber hinaus wird die Universität von Betlehem und die neue Universität von Madaba in Jordanien wesentlich unterstützt. Die Leitung des Ordens besteht aus:[9] • • • • • Kardinal-Großmeister: Kardinal Edwin Frederick O’Brien. in Auftrag gegeben und zwischen 1480 und 1490 von dem Architekten Baccio Pontelli erstellt. anfangs selbstständig. Trastevere. August 2011 hat Papst Benedikt XVI.

400 Mitgliedern. Finnland. Rom Consultor: Pier Carlo Visconti. Polen. Philippinen. Kroatien. Michael F. Dr. Mexiko. Kolumbien. Italien. England/Wales. Francis D. Alois Kothgasser SDB. Spinnato. Paris Mitgliederstruktur Die Zahl der Grabesritter beträgt weltweit etwa 28. Kelly. drei Komtureien in der Romandie und eine Komturei in der italienischsprachigen Schweiz. Neuseeland. Melbourne Dr. den Komtureien jeweils ein „Leitender Komtur“ vor. 300 Mitgliedern in der deutschschweizerischen Sektion. Muttontown NY Prof. Statthalter ist Karl Lengheimer. Kanada. Washington DC Prof. Dr. Ungarn. Südafrika. Frankreich. Glasgow John Ralph. Seit dem 5. Cincinnati OH John C. Pierre Blanchard. Alberto Consoli Palmero Navarra. Gibraltar. 250 Damen sowie 150 Geistliche (Stand 2011). Taiwan. Thomas E. Die einzelnen nationalen Statthaltereien werden geleitet von einem „Statthalter“ (entspricht dem kirchlichen Rang eines Erzbischofs. Dr. Kenilworth Dr. Dr. Sardinien. München Joseph E. Vatikan João de Castro de Mendia Conde de Rezende. Bo Johnson Theutenberg. offizielle Anrede „Exzellenz“). Whelan. Brasilien. Statthalter ist Jean-Pierre Marie de Glutz-Ruchti . Niederlande. Erzbischof Giorgio Moroni Stampa. Australien. Schottland. Großprior des Ritterordens in Österreich ist seit 2008 der Erzbischof von Salzburg und Primas Germaniae. Großprior ist der Bischof von Lugano. Mai 2007 ist Heinrich Dickmann Statthalter des Ritterordens. Schweiz. Die Deutsche Statthalterei ist in sechs Ordensprovinzen aufgeteilt (Ostdeutsche. Die Schweizerische Statthalterei umfasst sieben Komtureien mit ca. Großprior der Deutschen Statthalterei ist seit 7. McKiernan. Slowenien. Den Provinzen steht jeweils ein Präsident. Lugano Kanzler: Prof. Norddeutsche. Irland. Deutschland.• • • • Vize-Gouverneure: Patrick Powers. Spanien. Pier Giacomo Grampa. davon etwa 1000 weltliche Ritter. Indien. Piunno. Ivan Rebernik. Malta. Monaco. Südwest-Deutsche Ordensprovinz). Russland. Oktober 2006 der damalige Bischof von Trier und jetzige Erzbischof von München und Freising Reinhard Marx. Österreich. Puerto Rico. Vatikan Prof. er war vorher der Präsident der Norddeutschen Ordensprovinz. Rheinisch-Westfälische. Philippe Plantade. Paço de Arcos Dr. Portugal. Christa von Siemens. Diese Ordensprovinzen sind in insgesamt 36 örtliche Komtureien gegliedert (genaue Aufzählung siehe unten). Luxemburg. Vatikan Prof. Anaheim Hills. Norwegen. Bayerische. Bartholomew John McGettrick. Die Österreichische Statthalterei umfasst elf Komtureien mit ca. Venezuela und USA vertreten. Schweden. Der Orden ist in 58 Statthaltereien in Argentinien.000 (Stand 2011).[10] Die Deutsche Statthalterei umfasst etwas über 1400 Mitglieder. Belgien. Vatikan Zeremoniar: Msgr. Vatikan Das Großmagisterium ist zusätzlich mit folgenden Personen besetzt:[9] • • • • • • • • • • • • Prof. Rhein-Main.

Die formale Aufnahme in den Orden erfolgt während der Investitur. Juli 1100 in Jerusalem). Der Orden wird in drei Klassen verliehen: • • • Klasse der Kollarritter und Kollardamen Klasse der Ritter (Großkreuz-Ritter. Ritter) Klasse der Damen (Großkreuz-Damen. dieses wurde von Gottfried von Bouillon (französisch Godefroy de Bouillon. Komtur-Damen mit dem Stern. die sich in besonderer Weise um die katholischen Einrichtungen im Heiligen Land und um den Orden verdient gemacht haben und sich verpflichten. des Statthalters und des Großpriors der jeweiligen Statthalterei werden die Kandidaten vom KardinalGroßmeister ernannt und vom vatikanischen Staatssekretariat bestätigt. Komtur-Damen. Adelige Ritter und Bischöfe des Ordens vom Heiligen Grab können das Ordenskreuz zu ihrem Adels. Generell gilt: „Die Ritter und Damen werden unter Persönlichkeiten katholischen Glaubens sowie einwandfreier sittlicher Lebensführung ausgewählt. † 18. Bischofswappen hinzunehmen. Nach einem Nihil obstat des jeweiligen Ortsbischofs. Mai 2009 in den Hohen Dom zu Fulda • • .bzw. Komture. * um 1060. Ordenszeichen Das Tragen der Uniform des Ordens ist zur Zeit nicht verbindlich. Großoffiziere oder Komture mit Stern.“[1] Um die Mitgliedschaft kann man sich nicht bewerben. an ihm sind die Rangabzeichen angebracht. Insignien. Der Mantel besteht aus elfenbeinweißem Tuch und ist in Form eines Vollrads geschnitten. der ein Anführer beim Ersten Kreuzzug war und nach der Eroberung Jerusalems der erste Regent des neu gegründeten Königreichs Jerusalem wurde. Aufnahmekandidaten werden auf Vorschlag von Mitgliedern des Ordens ausgewählt. unterhalb der linken Schulter ist ein 25 cm großes Jerusalemkreuz in Rot angebracht. Dazu tragen die Damen einen schwarzen Schleier.Uniform. die sich als katholische Christen besonders ausgezeichnet haben. Der Mantel der Damen ist schwarz. erstmals als Wappen geführt. dies auch in der Zukunft zu tun.[11] Die Ernennung jedes einzelnen Ritters und jeder einzelnen Dame erfolgt jedoch seit 1931 mittelbar durch den Papst. Hingegen wird die Verwendung des Mantels und des Baretts bekräftigt. Kennzeichen ist das rote fünffache Jerusalemkreuz. Das Barett ist aus schwarzem Samt. auch hier ist unterhalb der linken Schulter das rote Jerusalemkreuz angebracht. Damen) • Einzug zur Investitur der Deutschen Statthalterei des Ritterordens am 16. Aufnahme Grundsätzlich steht der Orden allen Frauen (Damen) und Männern (Rittern) offen. wobei Männer (nur Laien) den Ritterschlag erhalten. Geistliche tragen eine Mozetta.

September). Großmagisterium Großmeister des Ordens Großmeister des Ordens • • • 1847–1872: Giuseppe Valerga. Heiliger Pius X. Lateinischer Patriarch von Jerusalem 1889–1907: Luigi Piavi. (21. Lateinischer Patriarch von Jerusalem 1872–1889: Vincenzo Bracco. Kreuzerhöhung (14. Oktober 2010 in die Kathedrale in Dresden • Privilegien Kennzeichnend für diesen Päpstlichen Orden als Geistlichen Ritterorden ist. September 1967 gewährt hat. dass die Heilige Apostolische Poenitentiarie zuletzt mit Schreiben vom 23. Dies kann erfolgen am Tag ihrer Aufnahme oder an den Festtagen Allerseelen (2. August). Lateinischer Patriarch von Jerusalem . November).• • Einzug zur Investitur der Deutschen Statthalterei des Ritterordens am 9. dass die Mitglieder des Orden einen vollkommenen Ablass gewinnen können. August) und Heilige Helena (18. wenn sie die üblichen Bedingungen erfüllen.

sondern „Rektor und ständiger Administrator des Ordens“) Kardinal-Großmeister des Ordens Pius XII. Rom 2004–2005: Conte Ludovico Carducci Artenisio 2005–2011: Graf Peter Wolff Metternich zur Gracht. 1928–1947: Aloysius Barlassina. 1914–1922: Papst Benedikt XV. setzte Nicola Kardinal Canali 1940 zum Protektor des Ordens ein.. September 1949 approbiert wurde. Kollar-Ritter.• • • • 1907–1914: Papst Pius X.. Lateinischer Patriarch von Jerusalem (allerdings nicht Großmeister. Giuseppe Dalla Torre del Tempio di Sanguinetto. Das Amt des KardinalGroßmeisters ist dann mit dem Statut von 1949 geschaffen worden. NC . Österreich und der Schweiz Provinzen und Komtureien in Deutschland Ritter des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem auf der Kranenburger Kreuztracht 2007 Ritter und Damen des Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem in Charlotte. 1995–2004: Prinz Paolo Enrico Massimo Lancellotti. Schloss Adelebsen seit 2011: Conte Prof. Rom Ritterorden in Deutschland. das durch das päpstliche Breve „Quam Romani Pontifices“ vom 14. 1922–1928: Papst Pius XI. März 2012) Generalstatthalter des Ordens • • • • • . Bisherige KardinalGroßmeister waren: • • • • • • • 1949–1960: Nicola Kardinal Canali 1960–1972: Eugène Kardinal Tisserant 1972–1988: Maximilien Kardinal de Fuerstenberg 1988–1995: Giuseppe Kardinal Caprio 1995–2007: Carlo Kardinal Furno 2007–2011: John Patrick Kardinal Foley seit 2011: Edwin Frederick Kardinal O’Brien (Pro-Großmeister bis 15.

Salzkammergut. Dresden/Görlitz. Erfurt • Provinz Rhein-Main mit den Komtureien in Frankfurt. Freiburg. Wallis und Svizzera Italiana Statthaltereien (Auswahl) Deutsche Statthalterei Großpriore der Deutschen Statthalterei • • • • • • 1933–1944: Joseph Hammels (1868–1944). Pölten. Bischof von Speyer seit 2006: Reinhard Kardinal Marx (* 1953). St. Eisenstadt. Erzbischof von München und Freising Statthalter der Deutschen Statthalterei Die deutsche Statthalterei konstituierte sich am 7. Bamberg. Bremen. Genf. Bern. Erzbischof von Paderborn 1975–1991: Franz Kardinal Hengsbach (1910–1991). Statthalter waren bisher: • 1932–1958: Franz zu Salm-Reifferscheidt-Dyck (1899–1958). Graz. Magdeburg. St. Zürich. Unternehmer . Klagenfurt. Dezember 1933 in Köln. Bischof von Essen 1991–2006: Anton Schlembach (* 1932). Linz. Düsseldorf. Regensburg. Rheda-Wiedenbrück • Südwestdeutsche Provinz mit den Komtureien in Baden-Baden. Salzburg. Osnabrück-Vechta • Ostdeutschland mit den Komtureien in Berlin. FribourgNeuchâtel-Jura. SpeyerKaiserslautern • Provinz Rheinland-Westfalen mit den Komtureien in Aachen. Waldstätte. Würzburg • Norddeutsche Ordensprovinz mit den Komtureien in Braunschweig. Mainz-Wiesbaden. Weihbischof in Köln 1944–1950: Wilhelm Cleven (1893–1983). Bonn./8. Duisburg. Hamburg. Stuttgart. Weihbischof in Köln 1950–1975: Lorenz Kardinal Jaeger (1892–1975). Dortmund. Gallen. nachdem schon im Sommer 1932 ein Statthalter berufen worden war. Churrätien. Paderborn. München. Bregenz. Wien Komtureien in der Schweiz Basel-Tierstein. Meschede. Walldürn Komtureien in Österreich Baden–Wiener Neustadt. Innsbruck. Essen. Fulda.Ritter des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem bei der Prozession zu Libori in Paderborn • Bayerische Ordensprovinz mit den Komtureien in Augsburg. Ravensburg. Münster. Trier. Heidelberg. Hildesheim. Solothurn. Nürnberg. Köln. Passau. Eichstätt.

Neurochirurg.• • • • • • • • 1958–1965: Friedrich August von der Heydte (1907–1994). Publizist und Zeitungsverleger 1991–1999: Peter Heidinger (* 1927). Versicherungsmanager Österreichische Statthalterei Großpriore der Österreichischen Statthalterei • • • • • • • • 1933–1940: Franz Hlawati (1868–1940). Bankier. Kommerzialrat 1990–1992: Franz Eckert (* 1931). Erzbischof von Salzburg 1967–1983: Jakob Weinbacher (1901–1985). Diplomat 1943–1949: Heinrich Höfflinger (1882–1963). Rechtsanwalt Schweizerische Statthalterei Großpriore der Schweizerischen Statthalterei • 1950–1957: Josephus Meile (1891–1957). Bischof von St. Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG 1985–1991: Johannes Binkowski (1908–1996).und Sozialrechtler 1968–1971: Alois Hundhammer (1900–1974). Staatsminister und Landtagspräsident 1971–1985: Hermann Josef Abs (1901–1994). Offizier. Propst von Klosterneuburg 1990–1996: Alois Stöger (1921–1998). Kaufmann 1967–1990: Julius Schuster (1921–1995). Ingenieur und Energiemanager 1999–2007: Paul Theodor Oldenkott (* 1934). Notar seit 2000: Alexander Kragora. Landeshauptmann 1970–1972: Fritz Schweitzer. Architekt 1992–2000: Otto Kaspar (* 1936). Propst von Herzogenburg seit 2008: Alois Kothgasser (* 1937). Mediziner 1972–1984: Fritz Bock (1911–1993). Manager 2000–2008: Edwin Gräupl (* 1941). Abt von Wilten 1996–2008: Maximilian Fürnsinn (* 1940). Weihbischof in Wien 1983–1990: Gebhard Koberger (1909–1997). Staatsrechtslehrer und Politiker 1965–1967: Lorenz Höcker (1909–1983). kommissarisch 1954–1967: Andreas Rohracher (1892–1976). Publizist 1954–1961: Erwin Domanig (1898–1985). Rechtsanwalt 1990–1992: Kurt Stögerer (1923–1992). seit 2009 Ehrenstatthalter seit 2007: Heinrich Dickmann (* 1941). Gallen . Wirtschaftsjurist 1992–2000: Felix Vetter von der Lilie. Offizier. Primararzt 1963–1967: Konrad Königswieser (1903–1967). Arbeits. Pädagoge seit 2008: Karl Lengheimer (* 1946). Erzbischof von Salzburg Statthalter der Österreichischen Statthalterei • • • • • • • • • 1933–1943: Gustav Heinrich Maria Graf Sizzo de Noris (1873–1943). kommissarisch 1954–1970: Karl Maria Stepan (1894–1972). Apostolischer Protonotar 1940–1950: Hugo Presch OCist (1865–1950). Journalist. Vizekanzler 1984–1990: Peter Wagner. Verwaltungsjurist Kanzler der Österreichischen Statthalterei • • • • • • • • 1943–1951: Alexander Rippel (1884–1976).

Jurist. Erzbischof von Warschau vakant Statthalter der Polnischen Statthalterei • seit 2004: Karol B. Bischof von Stockholm Statthalter der Schwedischen Statthalterei • • • 2003–2007: Bo J Theutenberg 2007–2012: Carl Falk seit 2012: Stefan Ahrenstedt Bekannte Mitglieder Eine Aufzählung bekannter geistlicher und weltlicher Ordensmitglieder mit eigenem WikipediaEintrag findet sich in der Kategorie:Person (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem). Bischof von Lugano 1962–1977: Louis-Séverin Haller (1895–1987). die Gründungsfeier fand am 24. Militär und Politiker 1973–1981: Waldo Riva (1905−1987). Buchhändler 1969–1973: Marcel Krügel (1893−1973). Bischof von Sitten seit 2007: Pier Giacomo Grampa (* 1936).• • • • • • • 1957–1962: Angelo Jelmini (1893–1968). leitender Bankangestellter Polnische Statthalterei Die polnische Statthalterei konstituierte sich am 8. Szlenkier. und 25. Dezember 1995. Bischof von Chur 1994: Bruno Bernhard Heim (1911–2003). Jurist seit 2010: Jean-Pierre de Glutz (* 1946). März 1996 in Warschau statt. Großpriore der Polnischen Statthalterei • • 1996–2013: Józef Kardinal Glemp (1929–2013). Bischof von Lugano Statthalter der Schweizerischen Statthalterei • • • • • • • • 1950–1967: Hans Schnyder von Wartensee (1895−1987). Ciocarelli (* 1925). Unternehmer. Militär und Politiker 1981–1990: André Braun-Wein. Manager und Politiker 2002–2010: Giorgio Moroni Stampa (* 1947). Abt von Saint-Maurice 1977–1994: Johannes Vonderach (1916–1994). . Patentanwalt 1990–2002: Werner O. Bischof von Lugano 1996–2007: Henri Kardinal Schwery (* 1932). Jurist und Offizier der Päpstlichen Schweizergarde 1967–1969: Josef Schmidlin. Unternehmer Schwedische Statthalterei Großpriore der Schwedischen Statthalterei • • 2003–2007: Lars Cavallin seit 2007: Anders Arborelius OCD. Erzbischof 1994–1995: Eugenio Corecco (1931–1995).

Johann Gildfriedrich. Deutschland • Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem. 1. ISBN 3702230998. Österreich • Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem. WDR 1994. 10–12 avrile 1996. ISBN 978-3-412-20608-6 (Rezension von Jan Ulrich Büttner [1]). P. Kaspar Elm (Hrsg. Graz 2000.März 1994 in der ARD[12] Weblinks Commons: Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem – Sammlung von Bildern. Film • Das Geheimnis der Grabesritter. Der Ritterorden vom Heiligen Grabe zu Jerusalem. 386. Voigtländers Quellenbücher 18. Peter Paul Pergler. 1990. Jean-Pierre de Gennes: Les Chevaliers du Saint-Sepulcre de Jérusalem. Regensburg 1999. ISBN 3-85333-064-9. ISBN 3-7954-1199-8. Leipzig 1912. Köln 1952. Roma 1910. S. Heinrich Schneider: Die Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem: Tradition und Gegenwart einer geistlichen Gemeinschaft. J. Paris 1995. S. Auflage. 33. Austria-Medien-Service. Paris 1932. Film von Egmont Koch und Oliver Schröm. Herault. Schweiz • Jugend des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem Einzelnachweise . Walter Fränzel: Ritter Grünembergs Pilgerfahrt ins Heilige Land 1486. Miles Christi. Grabe von den Kreuzzügen bis zur Gegenwart.): Erbe und Aufgabe: Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Auflage. Böhlau. Johann Stolzer: Deus Lo Vult. Deutschland • Jugend des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem: Gebetbuch Grabesritter. ISBN 3830674074.): Militia Sancti Sepulcri: Idea e instituzioni. Schnell und Steiner. gesendet 24. 2010. Videos und Audiodateien • Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Heinrich Dickmann. Pierre Medebielle SCJ: Gaza und seine christliche Geschichte. Köln / Weimar / Wien 2011. 2010. S. Bonifatius. 2. Eos Verlag. Pasini Frassoni: Histoire de l'Ordre Militaire du Saint Sepulchre de Jérusalem.Literatur • • • • • • • • • • • • • • F. Collegio Araldica. Città del Vaticano 1998. Paderborn 2009. Hans Jürgen Brandt: Jerusalem hat Freunde – München und der Ritterorden vom Heiligen Grab: Festgabe zum goldenen Jubiläum der Komturei Patrona Bavariae. S. Paul Theodor Oldenkott (Hrsg. 129 (Statthalter für Österreich Ritterorden Vom Heiligen Grab zu Jerusalem [Hrsg. ISBN 978-3-89710-461-7. S. 178. Universitätsverlag.]). Tyrolia. Andrea Denke: Konrad Grünembergs Pilgerreise ins Heilige Land 1486. Frederic Marquis Guigue de Champvans de Faremont: Geschichte und Gesetzgebung der Ritterorden des Heiligen Stuhls. 224. Valmar Cramer: Der Ritterorden vom Hl. Hinter den Kulissen eines katholischen Ordens. Louis Carlen: Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Bachem. 1982. Atti del Colloquio Internazionale tenuto presso la Pontifica Università del Laterano.

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