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Interpretation der Szene Prolog im Himmel (Faust von J.W.

Goethe)
Der Prolog im Himmel, zusammen mit dem Vorspiel auf dem Theater und der Zueignung, stellen die dreifache Erffnung des Werkes Faust I dar. Der Prolog im Himmel ist die kosmische Errffnung des Theaterstckes und stellt den Hauptkonflikt vor. Goethe benutzt ein Element aus dem altem Testament, unswar Hiobs Pakt mit dem Teufel. Insgesamt nehmen fnf Personen an dem Vorgesprch teil: auf einer Seite die drei Erzengel ( Raphael, Gabriel und Michael) und der Herr, auf der anderen Mephistopheles. Die Erzengel loben den Herr und die Schpfung, sie stehen an der Seite der guten Krfte. Der Herr ist Frsprecher der Menschen und glaubt in das Gute in sie und meint, dass sie immer den rechten Weg finden knnen. Mephisto, Vertreter des Bsen, tritt als Gegner der Menschen auf und zeigt das Schlechtes in sie und alle negativen Seiten diesen und der Welt: Ich sehe nur wie sich die Menschen plagen. Der Herr behauptet, dass der Mensch Schwchen hat und, dass er manchmal in Irrtum gelangt. Er bahaltet aber seine Hoffnung in ihm und glaubt, dass das Licht, oder der gute Weg, schlielich von ihm wieder gefunden wird: Es irrt der Mensch, so lang er strebt. Mephisto ist von dem Armseligkeit der Menschen berzeugt und glaubt er knnte sie leicht auf seinen Weg bringen. Deshalb schlgt er eine Wette vor und will, in Doktor Faust, die wahre Gestalt der Menschen zeigen. Der Herr ist mit der Wette einverstanden, doch stellt einige Bedingungen, die vom Mephisto spter nicht eingehalten werden. Die Szene endet mit Mephisto alleine, der sich ber die Wette freut.