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achtung! interaktiv • 26.03.

2009

Navigation auf achtung.de


1. Anforderungen
1.1. Das disziplinübergreifende Arbeiten muss wahrgenommen werden.
◼ In der Praxis arbeiten die verschiedenen Disziplinen von achtung! in der Regel in Teams
zusammen. Daneben gibt es jedoch auch die Arbeit für Kunden in nur einer Disziplin.
◼ Der Besucher des Internetauftritts muss also entsprechend der Praxis beide Aspekte der achtung!
arbeit kennenlernen können:

- Integrierte Kommunikation oder 360° Kommunikation in einem Team aus Experten


verschiedenerer Disziplinen

und

- Kommunikationsteams mit einem jeweiligen Fokus auf eine Disziplin bzw. ein bestimmtes
Kompetenzbündel.

1.2. Baumstruktur als vorherrschende Navigationsart


◼ Auf allen Websites von Agenturen mit verschiedenen Disziplinen werden die jeweiligen
Informationen über die Einheiten oder Disziplinen als Baumstruktur dargestellt.

◼ Das bedeutet gleichzeitig, dass der Besucher immer auf die höher gelegene Seite zurückkehren
muss, um einen oder sogar denselben untergeordneten Aspekt einer Nachbardisziplin aufzurufen.
◼ Diese Art der Navigation durch das Angebot einer disziplinübergreifend arbeitenden Agentur fördert
jedoch vor allem die nach Disziplinen getrennte Sichtweise.
◼ Soll der integrierte Aspekt auch über die Internetpräsenz stärker sichtbar sein, muss eine andere
Form der Navigation erarbeitet werden.

1.3. Einfache Benutzerführung


◼ Trotz der inhaltlichen Anforderungen muss auf eine sofort verständliche Benutzerführung Wert
gelegt werden: Der Unterschied zwischen disziplinübergreifender Arbeit und nach Disziplinen
getrennter Arbeit muss für den Besucher sofort und einfach verständlich sein.
◼ Dabei soll auf technische Effekthascherei verzichtet werden, weil das nicht zur Marke achtung!
passt.
◼ Im Zweifel muss auf eine gelernte Baumstruktur zurück gegriffen werden, wenn sich kein
geeigneter Weg erarbeiten lässt.
achtung! interaktiv • 26.03.2009

2. Lösungsansätze
2.1. Die 1D-Navigation: Baumstruktur
◼ Eine Baumstruktur beinhaltet lediglich Wege des Besuchers durch das Onlineangebot in einer
Dimension, also hierarchisch nach oben oder nach unten.
◼ Will der Besucher die Unterseite eines anderen Bereiches als des aktuellen aufrufen, muss er sich
solange im aktuellen Zweig aufwärts bewegen, bis er auf der höchsten Ebene den neuen Bereich
auswählt, um sich dann dort wieder abwärts zu bewegen.
◼ Die Baumstruktur ist die vorherrschende hierarchische Ordnung im Internet, unabhängig davon, ob
das Navigationsmenü horizontal oder vertikal abgebildet ist.

2.2. Die 2D-Navigation: Matrix


◼ Wenn der Besucher sich in zwei Dimensionen durch das achtung! angebot bewegen kann, ist er
auch in der Lage, einen anderen Bereich auch auf unterer Ebene zu erreichen.
◼ Diese Art der Navigation fördert die Wahrnehmung von achtung! als disziplinübergreifend
arbeitende Agentur, weil die strikte Trennung der Disziplinen als autarke Einheiten aufgehoben
wird.
achtung! interaktiv • 26.03.2009

◼ Allerdings trifft diese Unterteilung nach einzelnen Disziplinen ohnehin nur auf den Portfoliobereich
von achtung! zu. In anderen Bereichen wie Karriere, Referenzen oder News ist die Trennung durch
eine 2D-Navigation nicht sinnvoll.
◼ Bewertung: Grundsätzlich erscheint die 2D-Navigation als geeignet, im Bereich Portfolio, die
Zusammenarbeit der einzelnen Disziplinen zu veranschaulichen. Allerdings fügen wir mit dieser nur
in diesem Bereich vorhandenen Navigationsart eine weitere Benutzerführung zu der in allen
anderen Bereichen ohnehin vorhandenen hinzu. Das widerspricht der Vorgabe einfachster und
schneller Benutzerführung.

2.3. Filter als Inhaltsauswahl


◼ Mit jeder Form der Navigation trifft der User eine Entscheidung hinsichtlich dessen, was er sehen
möchte, wo er sich hinbewegen möchte.
◼ Für diese Inhaltsauswahl lassen sich auch andere Möglichkeiten aus der Praxis einsetzen. Neben
der Volltextsuche, die aus Praktikabilitätsgründen ausscheidet, ist dies vor allem die Auswahl von
Inhalten über Filter.
◼ Mit einem Filter, der die verschiedenen Optionen „achtung!“, „achtung! kommunikation“, „achtung!
interaktiv“ usw. enthält, lassen sich im Portfolio-Bereich die jeweiligen tiefer liegenden Inhalte nach
Disziplinen getrennt oder auch als Ganzes darstellen.

◼ In solchen Bereichen, in denen die Filterung nicht sinnvoll oder nicht gewollt ist, kann aus Usability-
Gründen das Filtermodul ausgeblendet werden.
◼ Der Filter ist ein im Internet durchaus häufig vorkommendes Element, so dass eine problemlose
Bedienung angenommen werden kann.
◼ Bewertung: Gerade weil der Filter unterm Strich dieselbe Funktion erfüllt wie die 2D-Navigation,
aber von der Verständlichkeit und damit Bedienung jedoch deutliche Vorteile hat und darüber
hinaus einfach ausgeblendet werden kann, sollte die 2D-Navigation zugunsten des Filters fallen
gelassen werden.

3. Nächste Schritte
◼ Das Webdesign erstellt im nächsten Schritt erste Anmutungen eines geeigneten Filters, um diese
konzeptionellen Überlegungen zu visualisieren und über das weitere Vorgehen zu entscheiden