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DVD im Mit Heft TESTS | APPS | PRAXIS April/Mai 2013 | 5,90 Euro Österreich
DVD
im Mit Heft
TESTS | APPS | PRAXIS
April/Mai 2013 | 5,90 Euro
Österreich 6,70 Euro | Schweiz 11,80 SFr | BeNeLux 6,70 Euro
IM TEST
Die
neue
Nr.
1?
Die 36 besten Energie-Tricks
So bricht Ihr Handy alle Rekorde
Test & Tipps: Stromspar-Apps,
Schnelllader und Zweitakkus
GESTEN-STEUERUNG
Akku
OCTACORE-PROZESSOR
INTELLIGENTE KAMERA
Laufzeit
Samsung
Galaxy S4
verdoppeln
Alle neuen Features unter
der Lupe: So gut ist das Top-
Modell von Samsung wirklich
Full-HD-Phone
Xperia Z
TOP-QUALITÄT
XXL-Test: Sonys Handy
der Superlative
230 EURO
AB
• 5-Zoll-Super-LCD
Die Preisbrecher
Google Indoor Maps
Leistung für lau
• 1.080 x 1.920 Pixel
Volle Ausstattung für
wenig Geld: Amoled, NFC
und Mehrkern-Prozessor
Praxistest: Wie gut klappt
die Navigation in Airports,
Einkaufszentren, Museen?
Overclocking ohne Risiko:
• Snapdragon S4 Pro
So schalten Sie die volle
Power der Handy-CPU frei
• 1,5 GHz-Quad-Core
• HDR-Cam mit 13 MP
03
4 192526 705906
Editorial
Editorial

Wie lang läuft Ihr Smartphone?

Ihr Team von CHIP Android Manuel Schreiber Wenn es um Apps geht, kennt sich keiner
Ihr Team von
CHIP Android
Manuel
Schreiber
Wenn es um Apps geht,
kennt sich keiner besser
aus als der überzeugte
Android- und Linux-User.
Frederik
Niemeyer
Zuständig für die Tests
bei CHIP Android. Er kennt
jedes Android-Phone
und -Tablet im Detail.
Christoph
Giese
Der Testingenieur ist
Android-User der ersten
Stunde und zudem noch
Kamera-Experte bei CHIP.
Stephan
Hartmann
Rooten und Tuning sind
seine Themen. Es hat
schon einen Grund, warum
sein Akku so lange hält.
Torsten
Neumann
Als Leiter des CHIP Test-
centers verantwortet er
sämtliche Testverfahren
von Handy bis Fernseher.
Gunnar
Troitsch
Bei CHIP ist er für die
Tipps & Tricks zuständig.
Er weiß auch in Sachen
Android immer Rat.
zuständig. Er weiß auch in Sachen Android immer Rat. Josef Reitberger Chefredakteur Liebe Leserinnen und Leser,

Josef Reitberger

Chefredakteur

Liebe Leserinnen und Leser,

als ich vor elf Jahren mit dem Treo 180g von Handspring mein erstes Smartphone in Betrieb nahm, war ich begeistert von den Möglichkeiten und genervt von der Akkulaufzeit: Das Gerät musste – im Gegensatz zum Motorola Timeport, das ich bis dahin genutzt hatte – jeden Tag aufgeladen werden; mitunter war auch schon vor Feierabend Schluss. Mit Grausen erinnere ich mich an die CeBIT 2003, auf der ich dauernd auf der Suche nach Steckdosen war, weil ich Termine, Kontakte und Standnummern ausschließlich auf dem Treo bei mir hatte. Die schlechte Verbindungsqualität im Mobilfunknetz und die intensive Nutzung bedeuteten eine effektive Laufzeit von höchstens vier Stunden. Ich sah dem Treo diese Schwäche nach und freute mich auf die kommenden Smartphone-Generationen, die alles besser machen sollten. Und 2013? Das Nexus 4, mit dem ich dieses Jahr über den Mobile World Congress lief, hält im harten Dauereinsatz als Terminkalender, Routenplaner, Diktiergerät, Kamera und Telefon höchstens fünf Stunden. Der entscheidende Unterschied zu 2003 ist, dass ich keine verwunderten Blicke mehr ernte, wenn ich nach einer Steckdose frage. Zudem gibt es überall auf der Messe frei nutzbare Ladestationen. Auf die nächste Messe bin ich nach der Recherche für dieses Heft jedoch besser vorbereitet: Speziell die Übertaktungstools für das Nexus 4, mit denen man Ruhetakt und Kernspannung reduzieren kann, bringen ordentlich Laufzeit. Einen Zusatzakku werde ich trotzdem mitnehmen.

Viel Spaß beim Lesen!

josef.reitberger@chip.de
josef.reitberger@chip.de

CHIP Android 3

CHIP Android
CHIP Android
Zusatzakku werde ich trotzdem mitnehmen. Vi el Sp aß beim Lesen! josef.reitberger@chip.de CHIP Android 3 CHIP
Aktuell Inhalt
Aktuell
Inhalt
Aktuell

Aktuell

6 Android-News

10

Maps: Soziale Netzwerke

14

Report: Das Samsung-Imperium

18

Tarifübersicht: Daten-Flats

Test

Test

20

Gerät des Monats: Sony Xperia Z

24

Drei Top-Smartphones im Vergleich

34

Die besten WLAN-Festplatten

36

100-Euro-Tablet: Acer Iconia

40

Gratis-Cloud-Dienste im Test

43

Bestenlisten

Praxis

Praxis

46

Die besten Tipps & Tricks

52

Hacker-Zone: Nexus4rooten

58

Hacker-Zone: Unroot-Guide

62

Wunderlist: Die perfekte To-Do-App

64

Foto-Showmit Instant Collagen

66

News-Channel mit Google Currents

68

Kabel oder Funk? Verbindungsguide

72

Längere Laufzeit für Handy +Tablet

75

Apps, die den Akku schonen

Apps

Apps

78

14 Apps im Test

82

DVD-Inhalt

84

Launcher-Duell: GO vs. Chameleon

88

4 Videoplayer-Apps im Test

94

Google Indoor Navigation

8
8

Ubuntu Touch

Bald kommt das mit Spannung erwartete Linux für Smartphones. Wir haben es vorab schon ausprobiert

Titel: Thinkstock/Hemera, Inhalt: Thinkstock/Hemera iStockphoto
Titel: Thinkstock/Hemera,
Inhalt:
Thinkstock/Hemera iStockphoto

24

Drei neue Top- Smartphones

Thinkstock/Hemera iStockphoto 24 Drei neue Top- Smartphones Test: 100-Euro-Tablet 4 4 CHIP CHIP Android Android

Test: 100-Euro-TabletThinkstock/Hemera, Inhalt: Thinkstock/Hemera iStockphoto 24 Drei neue Top- Smartphones 4 4 CHIP CHIP Android Android

Thinkstock/Hemera iStockphoto 24 Drei neue Top- Smartphones Test: 100-Euro-Tablet 4 4 CHIP CHIP Android Android
72 Di e besten Stromspar-Apps 40
72
Di e besten
Stromspar-Apps
40

Gratis-Webspeicher PC und Handy via Cloud synchronisieren: So schnell und gut sind die Dienste von Google&Co

Alle Tests in diesem Heft Smartphones 20 Sony Xperia Z 26 LG Optimus G 28
Alle Tests
in diesem Heft
Smartphones
20
Sony Xperia Z
26
LG Optimus G
28
Sony Xperia V
30
ZTE Grand X IN
Tablets
36
Acer Iconia Tab B1
38
Pearl X10.mini
Apps
79
DashClock Widget
79
flinc
79
GeoTask
79
Line Camera
79
SofaScore
80
FileBeam
80
Sidebar Lite
80
StickMount
80
ZDFheute
52
81
Forever Lost: Episode 1
81
On Air
Handys lastabhängig
übertakten
Mehr Leistung, ohne
dass der Akku leergesaugt
wird. Wir zeigen Ihnen,
wie einfach das geht
81
Real Racing 3
81
Skyfire
81
Stereoride/Stereofahrt
82
Inhalt Heft-DVD
e
-
81 Stereoride/Stereofahrt 82 Inhalt Heft-DVD e - id CHIP A d CHIP Android 5 20 Gerät

id

CHIP A d

CHIP Android 5

82 Inhalt Heft-DVD e - id CHIP A d CHIP Android 5 20 Gerät des Monats
20
20

Gerät des Monats Das Xperia Z ist Sonys erstes Full-HD- Handy. Besteht das

5-Zoll-Smartphone

im Praxis-Test?

Aktuell News
Aktuell
News

Alle Neuheiten in der Übersicht

Asus PadFone 2

8

Firefox OS

7

Google-Play-Geschenkkarten

7

HP Slate 7

8

HTC One

7

Marktanteile der Android-Versionen 7

Media Pad 10 Link

8

O 2 Eco Index

7

Samsung Galaxy Note 8

8

Samsung Galaxy S 4

9

Sony Tablet Z

8

Ubuntu Touch

8

WINE für Android

7

YotaPhone

7

Noch nicht getestet!

Heutzutage wird das Wort „Test“ inflationär verwendet. Jeder, der ein Gerät ein paar Minuten in der Hand hatte, spricht hinterher davon, es getestet zu haben.Wenn wir bei CHIP sagen, wir haben etwas getestet, meinen wir etwas ganz anderes: Dann stehen dahin- ter unbestechliche Messwerte aus unserem CHIP Testcenter. Test- kriterien, die wissenschaftlichen Standards und Industrienormen genügen. Damit erst gar keine Verwirrung aufkommt: Die Neuheiten auf den Seiten im Aktuell-Teil des Hefts haben wir nicht geprüft. Was nicht heißt, dass wir nicht einiges davon bereits in der Hand gehabt hätten. Aber zwei Minuten reichen halt nicht für einen richtigen Test.

9 Samsungs neues Flaggschiff Galaxy S4 steckt voller toller Features – und fantastischer Hardware 7
9
Samsungs neues Flaggschiff Galaxy S4
steckt voller toller Features –
und fantastischer Hardware
7
8
Kurioses YotaPhone:
LTE-Smartphone und
E-Book-Reader in
einem einzigen Gerät
Tablet oder Docking-Station für das
et oodeer DoDoocckking--Statioonn für daas
Smartphone? Das Asus PadFone 2
rtpphooneneee??? DaDas AsAssuus PaaddddFoonne 22
ist tatsächlich beides
8
Linux auf dem
Handy: Ubuntu
präsentiert eine
erste mobile
Version seines
Betriebssystems
7
Das HTC One hat das schärfste
Smartphone-Display aller Zeiten –
und einen Quad-Core-Prozessor
Foto: Thinkstock/Hemera
Kurz notiert YotaPhone LCD- und E-Ink-Display auf einem Gerät: Mit dem Yota- Phone hat die
Kurz
notiert
YotaPhone
LCD- und E-Ink-Display auf
einem Gerät: Mit dem Yota-
Phone hat die russische
Firma YotaDevices das wohl
kurioseste Gerät auf dem
Mobile World Congress
gezeigt. Vorne ist es ein
normales LCD-Smartphone
mit HD-Display, innen
arbeitet ein Dual-Core-
Prozessor, hinten sitzt eine
12-Megapixel-Kamera.
Doch unter der Kamera ist
auf der Rückseite ein E-Ink-
Display, das stromsparend
etwa neue SMS oder den
Twitter-Feed anzeigt – und
sich zum Lesen von E-Books
eignet. Noch ist das Yota-
Phone aber ein Prototyp.
O 2 Eco
Index
Umwelt-
bewusste Smartphone-
Käufe will O 2 künftig mit
einem eigenen Eco-Index
ermöglichen, der für jedes
Gerät dessen Nachhaltigkeit
einordnet. Das funktioniert
aber nur bei Herstellern,
die dafür relevante Daten
wie Strahlenwerte und
verwendete Materialien
preisgeben – Apple-Geräte
fallen da zum Beispiel raus.
Gewertet wird auf einer
einfachen Skala von1bis 5.
Geschenkkarten für
Google Play kommen
In den USA
sind sie bereits
ein beliebtes
Mitbringsel, jetzt
kommen Google-
Play-Geschenkkarten auch
nach Europa – vorerst nur
nach England. Zu einem
Verkauf auch in Deutsch-
land äußert sich Google
nicht. Wünschenswert
wäre es, denn bisher lässt
sich nur per Kreditkarte im
Google-Store shoppen.

HTC One

Schärfstes

Display

Das HTC One setzt schon jetzt zwei Rekorde:

Zum einen hat es mit einer Pixeldichte von 468 ppi das schärfste Smartphone-Display aller Zeiten, zum anderen ist es das erste Gerät mit Qualcomms neuem Quad-Core-Prozessor Snapdragon 600. Der taktet jeden Kern mit 1,7 Gigahertz, was es in ersten Tests unmöglich machte, die Rechenpower des HTC One voll auszureizen. Womit wir auch beim ersten Kritik- punkt am taiwanischen Superhandy wären:

Braucht man so viel Leistung und Displayschärfe, wenn keine App dies ausnutzen und das Auge sowieso nicht mehr als 300 ppi unterscheiden kann? Abseits dieser Hardware-Superlative ist das HTC One ebenfalls ein Top-Gerät: Android 4.1.2 in Verbindung mit HTC Sense 5.0 erinnert ein bisschen an Windows 8: Drei Kacheln teilen sich standardmäßig den Full-HD-Homescreen:

Wetter-App und Social-Media-Feeds von Face- book und Twitter, die sich aber auch abschalten und etwa durch News-Webseiten ersetzen lassen. BlinkFeed-UI nennt HTC das.Defizite zeigt das HTC One allerdings bei der Kamera:

Die löst Bilder nur mit vier Megapixeln auf. Dabei handelt es sich laut HTC allerdings um „Ultrapixel“, die größer und schöner sein sollen – erste Testbilder hingegen verraten deutliche Schchen gegenüber höher auf- lösenden Konkurrenzkameras. Die machen die Lautsprecher wieder wett, die mit Beats Audio ausgeliefert werden. Die starke Hard- ware schlägt sich im Preis nieder, denn das HTC One ist mit 600 Euro nicht gerade preiswert. Es lässt sich jetzt bereits vorbestellen und wird ab April ausgeliefert. Je nach Provider erhalten Sie passende Beats-Kopfhörer im Paket.

ov ider erhalten Sie passende Beats-Kopfhörer im Pake t. Betriebssystem Firefox OS 18 Pr ov ider

Betriebssystem

Firefox OS

18 Provider weltweit wollen ab April Firefox OS in ihr Portfolio aufnehmen. Entsprechende Handys mit dem Betriebssys- tem der Mozilla Foundation wollen etwa LG, Huawei und ZTE bauen. Schwerpunkt sind dabei aber keine High-End- Geräte, sondern Billig-Smart- phones, die vor allem in wach- senden Märkten wie Latein- amerika und Afrika vertrieben werden sollen. Firefox-Geräte sind leistungsfähiger als andere Handys, aber nicht so teuer wie etwa Apple-Phones. Schritt für Schritt wollen sich die Provider dann auch nach Europa wagen. Im Sommer wird es erste Firefox-Telefone in Polen geben, in Deutschland dieses Jahr wohl keine. Noch außer Sicht sind zudem Tablets mit Firefox-:

WINE für Android

Windows-Programme unter Android auszuführen – das soll mit der App WINE möglich sein. Die portiert bisher schon die für x86-Systeme geschriebenen Anwendungen nach Mac OS und Linux. Wann WINE für Android allerdings ver- fügbar sein wird, ist noch unbekannt.

 

Diese Versionen sind auf den Geräten installiert

Die Verbreitung von Android Jelly Bean nimmt weiter zu. Die erste offizielle Version, 1.5 Cupcake, hingegen ist laut Google vom Markt verschwunden

1.6

2.1

2.2

1199 21

11

Donut 0,2 % 0,2 %

Eclair 2,4 % 2,4 %

Froyo 9,0 % 9,0 %

2.3-0–2.3.2 Gingerbread 0,2 % 0,2 %

Android-Verbreitung - November 2012 (Quelle: Google)

2.3.3–2.3.7 Gingerbread 47,4 % 47,4 %

Mozillas

Honeycomb 0,4 % 0,4 %

3.1

Partner

Honeycomb 1,1 % 1,1 %

3.2

wollen sich

4.0.3–4.0.4 Ice Cream Sandwich 29,1 % 29,1 %

zunächst

Jelly Bean 9,0 % 9,0 %

4.1

auf Handys

Jelly Bean 1,2 % 1,2 %

4.2

konzentrieren.

% zunächst Jelly Bean 9,0 % 4.1 auf Handys Jelly Bean 1,2 % 4.2 konzentrieren. CHIP
Aktuell News
Aktuell
News

Ubuntu Touch

Canonical hat eine Developer Preview seines mobilen Systems veröffentlicht. Lohnt die Installation?

Wann die ersten Ubuntu-Handys erscheinen sollen, ist zwar nach wie vor unklar. Damit Entwickler aber einen ersten Eindruck über das kommende Mobile-Ubuntu ge- winnen und damit experimentieren können, hat Canonical die ersten Testversionen freigegeben. Wir haben das System auf dem Nexus 7 schon einmal ausprobiert. Ubuntu ist insgesamt übersicht- lich aufgebaut und intuitiv bedien- bar. Gut gelöst ist zum Beispiel die Schnellstartleiste, die sich einblendet, sobald man vom linken Bildschirm- rand leicht ins Bild wischt. Bewegt man den Finger allerdings zu weit, landet man versehentlich auf dem Homescreen - hier ist von Seiten Canonicals noch etwas Feintuning

nötig. Momentan stehen dem Nutzer insgesamt fünf Bildschirmbereiche zur Verfügung, thematisch gegliedert. Unter »Home« sehen Sie gebündelt die wichtigsten Informationen, etwa die am häufigsten benutzten Apps, Kontakte, Musik und Videos. Die anderen Screens nutzt Ubuntu als eine Art Verkaufsplattform, die ebenfalls nach »Music«, »Apps« und »Videos« aufgeteilt ist. Generell sollte man sich noch nicht allzu viel von dem System versprechen: Die Touch Developer Preview ist wirklich nur für Entwickler gedacht und nicht für Privatuser: Ubuntu ruckelt teilweise extrem und kann auch einmal komplett hängenbleiben. Zudem funktionieren die meisten Apps und Einstellungen noch nicht.

die meisten Apps und Einstellungen noch nicht. 1 Mrd. Google zahlt eine Milliarde an Apple Apple
die meisten Apps und Einstellungen noch nicht. 1 Mrd. Google zahlt eine Milliarde an Apple Apple
die meisten Apps und Einstellungen noch nicht. 1 Mrd. Google zahlt eine Milliarde an Apple Apple
die meisten Apps und Einstellungen noch nicht. 1 Mrd. Google zahlt eine Milliarde an Apple Apple

1

Mrd.

die meisten Apps und Einstellungen noch nicht. 1 Mrd. Google zahlt eine Milliarde an Apple Apple

Google zahlt eine Milliarde an Apple

Apple löste auf seinen iOS-Geräten 2012 zwar Google Maps mit einem eigenen Kartendienst ab, doch die Browsersuche läuft nach wie vor über Google – das soll kein Zufall sein: Laut eines Analysten von Morgan Stanley zahlt Google an den iPhone-Her- steller rund eine Milliarde US-Dollar im Jahr, damit die eigene Suchmaschine vor- eingestellt bleibt. Dennoch rechnet sich das für Google, der geschätzte Anteil am mobilen Suchmaschinen- markt liegt bei 95 Prozent – schließlich ist Google auch bei Android Standard.

Neue Tablets von8bis 11,6 Zoll

Full HD kommt aufs Tablet:

Sowohl Huawei mit dem Media Pad 10 als auch Sony mit dem TabletZhaben jüngst Geräte vorgestellt, deren Quad-Core-CPUs 1.920 x 1.080 Pixel auf

10-Zoll-Bildschirmdiagonale

darstellen. Dafür müssen User aber auch mindestens 420 Euro auf den Tisch legen. Für rund 800 Euro fungiert das Tablet des Asus PadFone 2 zugleich als Docking-Station für das zu- gehörige Smartphone. Wer lieber weniger Geld ausgibt, bekommt von Samsung und HP günstige Mini-Tablets.

Sony Tablet Z

Galaxy

Note 8

Asuuss PPaadFdFoneone 22

Media Pad

10 Link

HP Slate 7 r r Galaxy -Phones Galaxy-Phones
HP Slate 7
r r
Galaxy -Phones
Galaxy-Phones

Lockscreens der Galaxy-Phones

offenbaren Sicherheitslücke

Die Lockscreens von Galaxy Note II und Galaxy SIII sind nicht sicher: Setzt etzt

man im Lockscreen einen Notruf ab und drückt gleichzeitig die [Home]-Taste, e]-Taste,

öffnet sich der Home-Bildschirm. Beim Note II ist das nur temporär – und nd

weitestgehend harmlos – beim SIII allerdings durch einen weiteren Trick rick

dauerhaft möglich. Samsung hat sich bisher noch nicht zu der Lücke geäußert. eäußert.

TECHNISCHE DATEN Prozessor Exynos Octa-Core (1,6 GHz) oder Snapdragon 600 Quad-Core (1,9 GHz) Display 5

TECHNISCHE DATEN

Prozessor

Exynos Octa-Core (1,6 GHz) oder Snapdragon

600

Quad-Core (1,9 GHz)

Display

5

Zoll, Super-Amoled,

1.920

x 1.080 Pixel

RAM/Speicher

2

GB/max. 64 GB

Foto/Video

13 MP/Full HD

Akkukapazität

2.600

mAh

Mobilfunknetze

LTE, UMTS, GSM

Größe/Gewicht

137

x 70x8mm/130 g

Android-Version

Android 4.2.2 mit Samsung TouchWiz

Herstellerpreis

circa 730 Euro (16 GB)

einsetzen, um etwa Ihre Familie und zugleich sich selbst aufzunehmen.

Erstes Fazit

Optisch kann das Galaxy s 4 nicht mit den Top-Geräten von HTC und Sony mithalten, es sind die inneren Werte, auf die es Samsung an- kommt. Leider klappten nicht alle Features im Praxistest zuverlässig. Beeindruckend könnte neben dem brillanten Full-HD-Display auch der neue Achtkern-Prozessor sein, wenn er wirklich leistungsstark und energiesparend ist.

Samsung Galaxy S4 (ca. 730 Euro)

Neues Flaggschiff

Starke Hardware, coole Features und viel Plastik – das Superhandy im Praxis-Check

Von Lisa Brack

Plastik – das Superhandy im Praxis-Check Von Lisa Brack S amsung hat sein neues Vorzeige-Handy in
S
S

amsung hat sein neues Vorzeige-Handy

in der Radio City Music Hall in New York vorgestellt, wo wir den Galaxy-S III-Nachfolger ausprobieren konnten. Das Smartphone folgt dem Full-HD-Trend und präsentiert ein fünf Zoll großes Super-Amoled-Display mit einer Auf- lösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten, welches extrem scharf und kontraststark ist. Die Hellig-

keit wirkte eher mittelmäßig auf uns und könnte unter direktem Sonnenlicht Probleme bereiten.

Acht Kerne – oder doch nicht?

Für High-End-Leistung sorgt vermutlich ein Octa-Core-Prozessor, der aus zwei separaten Vierkern-Prozessoren besteht: Leistungsfordernde Aufgaben erledigen vier Cortex-A15-Kerne, für alles andere stehen schwächere aber dafür stromsparendere Cortex-A7-Kerne bereit. In bestimmten Verkaufsregionen will Samsung allerdings Qualcomms Vierkernprozessor Snapdragon 600 einsetzen – wo, ist noch nicht bekannt. Im Test waren wir von der Performance nicht ganz überzeugt, hier und da ruckelte es überraschenderweise noch ein wenig. Das Samsung Galaxy S4 besteht wie sein Vorgänger aus Polycarbonat, was bei dieser Größe in puncto Gewicht sinnvoll erscheint, aber nicht besonders schick ist. Als Displayschutz kommt das neue kratzfeste Gorilla Glas 3 zum Einsatz. Mit dem edlen Design eines HTC One,

Sony Xperia Z oder LG Optimus G kann das S 4 also nicht mithalten.

Per Blicke und Gesten steuern

Auf dem Gerät läuft das neue Android 4.2.2 unter Samsungs TouchWiz-UI, die viele Neue- rungen bietet. Die wichtigsten sind »Smart Scroll« und »Smart Pause«. Das erste Feature lässt den Bildschirm automatisch weiterscrollen, sobald man beim Lesen am Ende des Screens angelangt ist und das Handy etwas neigt. »Smart Pause« hält Videos an, wenn Nutzer wegschauen. Wer mit der Hand vor der Front- kamera Wischbewegungen in der Luft macht, scrollt zudem durch Webseiten, wechselt einen Musiktitel oder nimmt einen Anruf an. Abgesehen von »Smart Pause« glückte die Ges- tensteuerung leider noch nicht sehr zuverlässig. Ein neues Feature, das im Test gut funktioniert hat, ist »Air View«. Damit können User ohne direkte Berührung Eingaben machen und sich etwa eine Bild- oder Mailvorschau zeigen lassen. Das Handy hat eine 13-MP-Kamera mit Full- HD-Video. Die Fotoqualität können wir erst im Fotolabor beurteilen, interessant sind aber die zahlreichen Gimmicks. Mit »Drama Shot« bei- spielsweise fotografieren Sie einen Bewegungs- ablauf und fügen die Einzelbilder in ein Foto mit Mehrfachaufnahmen ein. Außerdem lassen sich jetzt Haupt- und Frontkamera gleichzeitig

Angefasst Äußerlich kaum Änderungen zum Vorgänger

Angefasst Äußerlich kaum Änderungen zum Vorgänger Erweiterbar Der Akku lässt sich tauschen und der Speicher per

Erweiterbar Der Akku lässt sich tauschen und der Speicher per Micro- SD-Karte um bis zu 64 GB aufstocken

der Speicher per Micro- SD-Karte um bis zu 64 GB aufstocken Schlank Das Galaxy S4 ist

Schlank Das Galaxy S4 ist dünner und leichter als das SIII – außerdem ist der Gehäuserahmen diesmal aus Aluminium

– a ußerdem ist der Gehäuserahmen diesmal aus Aluminium Spiegelnd Das etwas grö ßer e D

Spiegelnd Das etwas größere Display reflektiert genauso wie beim Vorgänger – ebenso die glatte Kunststoffrückseite

Aktuell Maps
Aktuell
Maps
Die soziale Welt ist Facebook Mark Zuckerbergs Netzwerk ist fast überall Marktführer, doch eine weitere
Die soziale
Welt ist
Facebook
Mark Zuckerbergs Netzwerk
ist fast überall Marktführer,
doch eine weitere Milliarde
möglicher User wartet in
China und Russland
blau!
Wir befinden uns im Jahr
2013. Die ganze digitale
Welt ist von Facebook
besetzt. Die ganze Welt?
Nein! Ein paar unbeugsame
asiatische Länder leisten
Widerstand – und können
dabei zahlenmäßig
beinahe mithalten
Von Christoph Sackmann
Die größten
sozialen Netzwerke
Deutsche
Netzwerke
Mit einer Milliarde Mitglieder liegt Facebook
deutlich vorne, doch Messenger-Dienste
kommen auf ähnlich hohe Mitgliederzahlen
Rein deutschsprachige Dienste sind
klein verglichen mit der Konkurrenz
NAME
MITGLIEDER
Facebook
= 1.000 Mio.
Tencent QQ = 784 Mio.
Absturz: Die VZ-Netzwerke haben
nur noch 3 Millionen Mitglieder
Skype
= 663 Mio.
Qzone
= 597 Mio.
Google+
= 500 Mio.
Twitter
= 500 Mio.
Aufstieg: Das Business-Netzwerk
meldet 12,65 Millionen Mitglieder
Sina Weibo = 400 Mio.
LinkedIn
= 200 Mio.
VKontakte
= 190 Mio.
Renren
= 160 Mio.
Auftrieb: Der größte deutsche
Facebook-Konkurrent hat 9,6 Mio. User
Netzwerke
Micro-blogging
Messenger
Quellen: Facebook, socialbakers.com
Qzone
Qzone

Das chinesische Qzone ähnelt dem alten MySpace: User können Blogs schreiben, Profile grafisch aufpeppen und Musik hochladen – meist gegen Gebühr

aufpeppen und Musik hochladen – meist gegen Gebühr VKontakte Übersetzt heißt der Dienst „in Verbindung“

VKontakte

Übersetzt heißt der Dienst „in Verbindung“ und ist farblich wie funktionell ein Klon von Facebook – mit 200 Millionen meist russischsprachigen Usern

– mit 200 Millionen meist russischsprachigen Usern Odnoklassniki Cloob „Klassenkameraden“ heißt das
– mit 200 Millionen meist russischsprachigen Usern Odnoklassniki Cloob „Klassenkameraden“ heißt das
– mit 200 Millionen meist russischsprachigen Usern Odnoklassniki Cloob „Klassenkameraden“ heißt das

Odnoklassniki– mit 200 Millionen meist russischsprachigen Usern Cloob „Klassenkameraden“ heißt das beliebteste Netzwerk

200 Millionen meist russischsprachigen Usern Odnoklassniki Cloob „Klassenkameraden“ heißt das beliebteste Netzwerk

Cloob

„Klassenkameraden“ heißt das beliebteste Netzwerk Moldawiens und Kirgistans. Die meisten der 150 Millionen User sind jünger als 35 Jahre

Nur eine Million Mitglieder hat Cloob – das reicht, um im Iran erfolgreich zu sein, denn Facebook und Co. sind von der Regierung gesperrt

Die CEWE FOTOWELT App

Fotoprodukte mobil gestalten und überall kreativ sein

Ab sofort können Fotoprodukte und Fotos ganz unabhängig und individuell von unterwegs oder daheim auf dem Sofa gestaltet und bestellt werden: Einfach die kostenlose CEWE FOTOWELT App aus dem Apple App Store oder Google Play Store auf das Tablet oder Smart- phone laden und mit der Gestaltung beginnen. Mit der CEWE FOTOWELT App landen persönliche Fotos in wenigen Schritten in einem individuell gestalteten CEWE FOTO- BUCH. Dieses kann direkt von den mobilen Endgeräten bestellt werden. Der Tablet-Nut- zer hat dabei die Wahl zwischen vier (Mini, Compact Panorama, Groß, Groß Panorama), der Smartphone-User zwischen zwei Forma-App Fotoprodukte mobil gestalten und überall kreativ sein CEWE Zufriedenheits- Sie Die garantie preis einmal dann

CEWE Zufriedenheits- Sie Die garantie preis einmal dann Sie nach bei oder Sollten Der zufrieden
CEWE
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Sie Die garantie preis einmal dann Sie nach bei oder
Sollten
Der zufrieden Ihres
sein,
sechs
neu CEWE von
FOTOBUCHS
Auf-
wird
sich CEWE. kostenlos Erhalt nicht der innerhalb
trag Wochen melden gefertigt
Kauf-
erstattet.

ten (Mini und Compact Panorama). Mithilfe von Layouts und intelligenten Funktionen in der App gelingt das Gestalten in wenigen Minuten. Wer seine Bilder noch ein bisschen aufpeppen will, dem helfen die integrierten Bildbeabeitungs-Werkzeuge.

Fotos von der App aufs Papier

Auch Postkarten lassen sich per CEWE FOTO- WELT App mit Fotos und persönlichen Tex- ten gestalten und versenden. Die fertige Postkarte wird digital an CEWE gesendet, dort gedruckt und per Post an eine beliebige Adresse innerhalb Deutschlands verschickt – ganz unabhängig davon, wo auf der Welt sich der Absender gerade befindet. Ebenso können

mit dem Smartphone oder Tablet aufgenom- mene Digitalfotos per CEWE FOTOWELT App direkt auf brillantes Fotopapier gebracht wer- den: Einfach die gewünschten Bilder mobil zusammenstellen und über die App den Auf- trag absenden. Bezahlt werden kann ganz bequem per Kreditkarte, Lastschrift, Paypal oder sogar per Rechnung.

Sofortbilder vor Ort drucken

Wer es eilig hat und die Fotos in bester Quali- tät sofort braucht, nutzt die Funktion „Sofort- fotos“: Die mobil vorbereiteten Bilder werden in einer Filiale an die CEWE FOTOSTATION übertragen und dort ausgedruckt – die Sofort- fotos können direkt mitgenommen werden.

– d ie Sofort- fotos können direkt mitgenommen werden. Gleich ausprobieren! Über diesen QR-Code laden Sie
– d ie Sofort- fotos können direkt mitgenommen werden. Gleich ausprobieren! Über diesen QR-Code laden Sie

Gleich

ausprobieren!

Über diesen QR-Code laden Sie die App von Google Play oder aus Apples App Store

mitgenommen werden. Gleich ausprobieren! Über diesen QR-Code laden Sie die App von Google Play oder aus
mitgenommen werden. Gleich ausprobieren! Über diesen QR-Code laden Sie die App von Google Play oder aus
1 Produktkateg orie aus wählen Im ersten Schrit t w ähle n S ie aus,

1

Produktkategorie

auswählen

Im ersten Schritt wählen Sie aus, wie Sie Ihre Fotos vom Tablet oder Smart- phone auf Papier bringen wollen. Die meisten kreativen Möglichkeiten bietet natürlich das CEWE FOTOBUCH.

Mög lichkeit en bietet n at ür lic h das CEWE FOTO BUCH. 2 Der Einband

2

Der Einband fürs CEWE FOTOBUCH

Nachdem Sie das Format ausgewählt und Ihrem Projekt einen Namen gege- ben haben, steht die Entscheidung für die Bindung an. Sie haben die Wahl zwischen Soft- und Hardcover.

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be n d ie Wahl zwischen Soft - u nd Hard co ver. Anzeige 3 De

3

Der richtige Papiertyp

Das Papier und der Druck sind

entscheidend für die Wirkung, die Ihr CEWE FOTOBUCH später mal erzielt. Sie haben die Wahl zwischen Digitaldruck und echtem Fotopapier, beides steht in matt und glänzend zur Verfügung.

r, beide s steht in matt und glänze nd zu r Verfü gu ng. 4 Automat
r, beide s steht in matt und glänze nd zu r Verfü gu ng. 4 Automat
r, beide s steht in matt und glänze nd zu r Verfü gu ng. 4 Automat

4 Automatisches oder individuelles Layout

Soll es schnell gehen, kann die App das Platzieren der Bilder übernehmen – natürlich nur als Vorschlag, der sich noch verändern lässt. Man kann aber auch gleich alles von Hand machen.

st . M an ka nn aber auc h gleich alles von Ha nd machen. 5

5 Auswahl der Fotos

Die Bildauswahl erfolgt einfach

per Fingerzeig: Den Ordner, in dem Ihre Fotos liegen, auswählen und dann die Bilder aus der Leiste oben nach unten ziehen. Ausgewählte Bilder werden mit einem grünen Haken gekennzeichnet.

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Aktuell
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Das Samsung Imperium

Samsung begann mit Fischhandel und ist heute der erfolgreichste Elektronikkonzern der Welt. Doch ist das koreanische Unternehmen wirklich fit für die Zukunft?

Von Christoph Sackmann

wirklich fit für die Zukunft? Von C hristoph Sackmann D as Burj Khalifa in Dubai, eine
D
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as Burj Khalifa in Dubai, eine K9 Thunder

Panzerhaubitze und ein iPhone haben eine Gemeinsamkeit: Samsung ist daran beteiligt. Der 830 Meter hohe Wolkenkratzer in der größten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate wurde von einem Konsortium gebaut, dem Samsung vorstand. Das Geschütz wiederum wurde von Samsung Techwin entwickelt, einem Tochter- unternehmen der Samsung Group. Und auch im iPhone steckt viel Samsung: Display, Prozessor, Speicher – alles aus dkorea. Beim Namen Samsung denkt man unweiger- lich an Smartphones, Fernseher oder Notebooks.

Doch Samsung ist weit mehr als nur ein Hersteller von Consumer-Elektronik. Samsung ist überall: Im Airbus, mit dem Sie in den Urlaub fliegen. Im Containerschiff, das Bananen nach Europa bringt. In dem Kraftwerk, von dem Sie Ihren Strom beziehen. Der Toner in Ihrem Laserdrucker – ebenfalls von Samsung. Der Ko nzern be treibt Hotels, verkauft Versiche- rungen, entwickelt Medikamente und führt Wohlfahrtsstiftungen. Rund 250 Milliarden US-Dollar Umsatz machte die gesamte Samsung Group 2011, rund 370.000 Mitarbeiter sind bei dem Unternehmen weltweit beschäftigt, 33 Un-

ternehmen gehören dem Gesamtkonzern, dazu kommende unzählige Firmenbeteiligungen. Samsung ist überall – aber vor allem in Asien. Mit einem Lebensmittelhandel in Daegu hat 1938 alles angefangen. Lee Byung-chull gründete dort mit dem Geld seines Vaters, eines reichen Landbesitzers, die Samsung Trading Company. 30.000 Won, heute umgerechnet 20 Euro, investierte der 28-Jährige in 40 Mitarbeiter und einige Trucks, mit denen er Fische und andere Lebensmittel lieferte. Lee hatte ein Studium an der Universität in Tokyo begonnen, es allerdings nie abgeschlossen. Stattdessen

LC-Displays Airbus A380 K9 Thunder SB427 Helikopter Kampfroboter Petronas Tower Samsung ist seit 2005 Marktführer
LC-Displays
Airbus A380
K9 Thunder
SB427 Helikopter
Kampfroboter
Petronas Tower
Samsung ist seit
2005 Marktführer bei
Flachbildfernsehern
Für den Jumbojet liefert
Samsung Techwin
einige Motorenteile
Die Panzerhaubitze
verkauft Samsung
Techwin u.a. an die Türkei
Den Hubschrauber von
Samsung setzte etwa
die Polizei Bahrains ein
Der SGR-A1 bewacht
mit Tränengas und
Gewehr Koreas Grenze
Die 452 Meter hohen
Türme in Malaysia
hat Samsung gebaut

versuchte er sich als Unternehmer – in einer Zeit, als die Japaner das damals noch ungeteilte Korea besetzten. Der 1950 ausgebrochene Koreakrieg zwang Samsung, den Lebensmittel- handel aufzugeben. Stattdessen eröffnete Lee in Busan eine Zuckerraffinerie und drei Jahre später Koreas größte Wollfabrik. Letztere gehört bis heute zu Samsung, aus der Raffinerie wurde die CJ Group – ein eigenständiger und weltweit agierender Konzern. Herzstück blieb aber die Samsung Trading Company, die heute als Construction & Trading Corporation immer noch Teil des Konzerns ist. Während die Construcion-Abteilung etwa

Gebäude wie das Burj Khalifa in Dubai und die Petronas Twin Towers in Malaysia baut, inves- tiert die Trading-Abteilung in Öl, Gas, Biodiesel, Stahl und Chemikalien. Mit 13 Milliarden Euro Jahresumsatz ist die Corporation der drittgrößte Teil der Samsung Group und damit etwa so groß wie Porsche. Seit den 50er-Jahren vergrößerte Lee die Samsung Group alle paar Jahre um neue Geschäftsfelder: 1957 wurden die Abteilungen für Feuer- und Marineversicherungen gegründet (heute: 467 Mio. Euro Umsatz), ab 1963 auch Le- bensversicherungen verkauft (heute 18 Mrd. Euro Umsatz) und 1965 die erste Stiftung gegründet, die koreanische Kunst fördern und erhalten soll.

Der aus heutiger Sicht wichtigste Meilenstein aber wurde im Jahr der ersten Mondlandung gesetzt: 1969 gründet Lee Samsung Electronics, heute verantwortlich für rund 70 Prozent des Konzernumsatzes und das Aushängeschild des gesamten Unternehmens. Von den Smartphones, die heute den Umsatz bestimmen, war aber vor 44 Jahren noch nichts zu sehen. Samsung Electronics stellte zunächst Fernseher, Kühl- schränke, Wa schmaschinen, Klima-Anlagen und Taschenrechner her. Die TV-Geräte zeigten noch Schwarz-Weiß-Bilder und erwiesen sich als Verkaufsschlager. 1971 werden die ersten Fernseher nach Panama exportiert, 1976 verlässt

Samsungs Geschäftsfelder*

1951: Samsung Construction & Trade Jahresumsatz: 13 Mrd. Euro Baut unter anderem Wolkenkratzer, Fabriken und Brücken, handelt mit Rohstoffen und Energie

1957: Samsung Life Insurance Jahresumsatz: 19 Mrd. Euro Verkauft Lebens-, Kranken-, Gebäude- sowie viele weitere Versicherungen; vor allem in Asien

1969 : Samsung Electronics Jahresumsatz: 117 Mrd. Euro Produziert die Galaxy-Smartphones und -Tablets sowie Fernseher, Haushaltsgeräte, Displays und Halbleiter

* Umsätze der wichtigsten börsennotierten Sparten

1970: Samsung SDI Jahresumsatz: 4 Mrd. Euro Stellt Monitore und Batterien her

1970: Samsung Engineering Jahresumsatz: 6 Mrd. Euro Baut zum Beispiel Chemieanlagen, Kraft- und Bergwerke

1974: Samsung Heavy Industries Jahresumsatz: 9 Mrd. Euro Einer der größten Schiffsbauer der Welt, etwa von Containerschiffen

1977: Samsung Techwin Jahresumsatz: 2 Mrd. Euro Baut Motorenteile, Waffen, Roboter, Turbinen und Helikopter

185 Mrd. € 1% Gesamtumsatz 2011 1% 2% 68 % 4% 5% 854211 ELECTRONICS INSURANCE
185 Mrd. €
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ELECTRONICS
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11 %
SDI
TECHWIN

Quelle: Samsung Annual Reports

SONSTIGE

Wikipedia/Csm40007,

Fotos: Airbus; Bell Helicopter; Flickr/Keith Cuddeback, Nicolas Lannuzel;

of human, Sparklemotion

Samsungtomorrow;

Some form

Network, Techwin;

Citizen Samsung

Getty Images;

Defense

Aktuell Samsungreport
Aktuell
Samsungreport

das einmillionste Gerät die südkoreanischen Fabriken – bis 1981 sind es zehn Millionen. Lee Byung-chull bleibt seiner Strategie treu und erweitert das Geschäft alle paar Jahre um einige

Bereiche: Ab 1975 stellt Samsung Halbleiter her,

1983 steigt die Firma ins RAM-Geschäft ein,

1984 gibt es den ersten Videorekorder und 1988

das erste Handy, das SH-100. Ausgerechnet das Handy ist einer der wenigen Produktflops. Das Mobiltelefon wird nur in Korea angeboten, doch der Verkauf läuft schlep- pend. Anfang der 1990er-Jahre dominiert näm- lich Motorola in Südkorea den Handymarkt mit 60 Prozent Marktanteil. Samsung kommt gerade einmal auf zehn. Mitte des Jahrzehnts steht die Konzernführung kurz davor, die Handysparte einzustellen, entschließt sich aber doch noch für einen letzten Versuch, das Geschäft anzu- kurbeln – mit einem neuen Marketingplan:

Die Koreaner werden Sponsor der Olympischen Winterspiele in Nagano 1998. Sportförderung wird eine wichtige Stütze im Marketing der Firma. Heute gehören Samsung Electronics fünf verschiedene Sportmannschaften in Korea, auch bei den Olympischen Spielen 2012 in London war der Konzern Hauptsponsor.

Erfolgsgarant:

Die Wundermarke Galaxy

Die Werbestrategie geht aber erst voll auf, seit Samsung auf dem neuen Markt der Smart- phones ein eigenes Produkt gegen Apples über- mächtiges iPhone stellt – das Samsung Galaxy:

„Sie haben sehr viel Geld in das Branding dieser Marke investiert“, bestätigt Annette Zimmer- mann, Analystin beim Marktforschungsinstitut Gartner. „Galaxy steht heute für High-End- Geräte und ist bei manchen Umfragen sogar bekannter als das iPhone.“ Kein Wunder also, dass Samsung die Marke im Elektronikbereich

weiter ausschlachtet: Es gibt Galaxy Tablets und seit Neuestem auch Galaxy Kameras – der erste Galaxy Fernseher dürfte nur eine Frage der Zeit sein. „Das ist keine schlechte Strategie“, sagt Zimmermann. Die Gerüchte über das kommende Smartphone Galaxy S IV werden auf jeden Fall schon mindestens so heiß diskutiert wie die über das nächste iPhone. Doch wie konnte es zu diesem Erfolg kom- men? Wie wurde aus dem kleinen Fischhandel ein Weltkonzern? Nach dem Koreakrieg Anfang der 1950er-Jahre galt Südkorea als Dritte-Welt- Land. Heute liegt es auf Platz 15 der wirtschafts- stärksten Länder. G rund für das starke Wa chstum ist ein tiefgreifender Strukturwandel – sowohl in Südkorea als auch bei Samsung: Dominierten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Korea noch Agrar- und Leichtindustrie, sind es heute im südlichen Landesteil Technikunternehmen oder Schwerindustrien. Auch Samsung begann in der Nahrungsmittelbranche und ist heute auf dem Technologie- und Industriesektor vertreten – und das mit durchschlagendem Erfolg. Im Fortune Global 500 Index der umsatzstärksten Unternehmen liegt Samsung auf Platz 20, kein Vertreter der Technologiebranche ist besser.

Samsungs Zukunft:

LED, Solar, E-Autos

Das Unternehmen wandelte sich mit dem Land, in dem es zu Hause ist. Auf einer etwas größeren Fläche als Österreich leben in Südkorea mehr als sechsmal so viele Menschen – viel Platz für Landwirtschaft bleibt da nicht. Gleichzeitig ist die Geschichte des Landes geprägt von einem Konkurrenzkampf, der mehrere Familienclans, Jaebols genannt, an die Spitze der Wirtschaft brachte – unterstützt von der Regierung. Samsung, LG und Hyundai sind wohl die be- kanntesten dieser Mischkonzerne, die in ihrer

Timelime: Samsungs Aufstieg

75 Jahre wird Samsung in diesem Jahr alt – in dieser Zeit hat sich der Mischkonzern komplett gewandelt und ist stets gewachsen

1938 1954

1981

1988

Blütephase in den 1960er-Jahren bis zu 60 Prozent der Wirtschaftskraft Südkoreas aus- machten. Für junge Koreaner sind die Konzerne wichtig, die besten und talentiertesten Schüler finden nach ihrem Abschluss hier eine Stelle. Schon 1979 stellte DIE ZEIT fest: „Sie sind bereit, sich einer harten Arbeitsdisziplin zu unterwerfen“, denn „nirgendwo ist der Wunsch, das Land zu entwickeln, so sehr zur nationalen Aufgabe geworden wie in Korea.“ Noch heute liegt die Arbeitslosenquote in dkorea bei 3,1 Prozent – halb so hoch wie in Deutschland. Selbst die asiatische Finanzkrise von 1997 konnte dkoreas Wachstum nur kurz stoppen: Schon 1999 wuchs die Wirtschaft wieder um fünf Prozent. Während der globalen Finanzkrise 2009 war Südkorea eines der wenigen Industrieländer, das nicht in eine Rezession fiel. Dabei hat sich gerade Samsung in den vergan- genen Jahren in mehreren Branchen an die Spitze gesetzt: Im TV-Geschäft ist der Konzern ebenso Marktführer wie bei Smartphones, LCD-Displays, PC-Monitoren, Batterien – aber auch bei Lebensversicherungen. Im Jahr 2010 verkündete der damalige CEO Lee Kun-hee, Sohn des Firmengründers, wie er diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben gedenkt. Er kündigte einen Zehnjahresplan an, den zweiten nach 2000. In ihm sind enorme Summen festgelegt: 20 Milliarden US-Dollar, rund 15 Milliarden Euro, will Samsung bis 2020 ausgeben, um in fünf verschiedenen Branchen an die Spitze zu kommen. Dabei handelt es sich ausnahmslos um Bereiche, in denen die Firma heute noch gar nicht vertreten ist: Solarmodule, LEDs, Batterien für Elektroautos, Biopharmaka und medizinische Geräte stehen ganz oben auf Samsungs Expansionsliste. Rund 45.000 Jobs sollen dabei geschaffen werden, 42 Milliarden US-Dollar jährlichen Umsatz verspricht sich

1997

2005

Firmengründung durch Lee Byung-chull als Lebensmittelhandel in Daegu Eröffnung der größten Wollfabrik Südkoreas
Firmengründung durch
Lee Byung-chull als
Lebensmittelhandel in
Daegu
Eröffnung der größten
Wollfabrik Südkoreas
Samsung hat zehn
Millionen TV-Geräte
verkauft
Samsung stellt sein
erstes Handy her
Samsung zeigt das erste
30-Zoll-LCD der Welt
Samsung wird
Marktführer bei TVs
1940
1950
1960
1970
1980
1990
2000
2010
1951
1969
1987
1992
2004
2012
Eröffnung einer
Gründung
Tod des
Samsung wird
Samsung baut Samsung wird
Zuckerraffinerie
von Samsung
Gründers Lee
weltweit größter
das Burj Khalifa Marktführer bei
in Seoul
Electronics
Byung-chull
Chiphersteller
in Dubai
Smartphones
1.100 550 0 KURS IN EURO QUELLE: FINANZEN.NET 01/1998 01/2003 01/2008 12/2012 „Wir wollen Samsung

1.100

550

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KURS IN EURO QUELLE: FINANZEN.NET
KURS IN EURO
QUELLE: FINANZEN.NET

01/1998

01/2003

01/2008

12/2012

„Wir wollen Samsung Electronics zur erfolg- reichsten Firma der Welt machen“

Oh-Hyun Kwon, Vice Chairman & CEO Samsung Electronics Co., Ldt.

Lee davon. Es stellt zudem einen Richtungs- wechsel des Unternehmens dar, weg vom Schwerpunkt Infotainment mit Smartphones und Tablets, hin zu Lifecare. „Auf der ganzen We lt investieren Re gierungen in grüne Industrien und alternative Energieformen“, sagte der CEO bei der Vorstellung des Zehnjahresplans, „wir müssen vorangehen und diese Chance ergreifen.“

Ehrgeizig:

Umsatzverdopplung bis 2020

Warum dieser Wandel gerade jetzt, wo sich die Firma im boomenden Smartphone-Markt an die Spitze gesetzt hat und bei Tablets immer mehr aufholt? „Die Mehrheit unserer Produkte wird es in zehn Jahren gar nicht mehr geben“, warnt Lee. Die Produktionszyklen bei Handys werden immer schneller, die Preise fallen, die Margen werden kleiner. Zudem legen chinesische Firmen wie Huawei und ZTE kräftig zu, die Chinesen werden zu ernsthaften Konkurrenten im Mobil- gerätegeschäft. Diesen Kampf will Samsung auf Dauer nicht ausfechten, der Konzern sucht nach

Alternativen. Auch weil China Samsung noch auf anderen Ebenen Probleme macht:

Im Januar wurde der Konzern gemeinsam mit LG zu einer 43-Millionen-Euro-Strafe wegen Preisabsprachen verurteilt. Und die chinesische Organisation Labor Watch beschuldigte Samsung letzten Sommer, Kinderarbeit in seinen Zuliefererwerken zu dulden – elf Stunden am Tag, sechs Tage in der Woche. Samsung reagierte mit einer internen Unter- suchung. Arbeitende Kinder förderte die Überprüfung nicht zutage, wohl aber mehrere Verstöße gegen Arbeitszeitgesetze. Die Bedingungen sollen erst Ende 2014 mit neuen Richtlinien verbessert werden. Schließ- lich will Samsung Electronics bis 2020 zu einer Firma mit 400 Milliarden US-Dollar Jahres- umsatz wachsen. Das wäre beinahe doppelt so viel Umsatz wie heute. Das klingt utopisch, allerdings hat Samsung Electronics seinen Umsatz in den letzten zehn Jahren mehr als ver- vierfacht. Das hat auch deswegen funktioniert, weil Samsung immer wieder auf die rasch

wechselnden Wünsche der Kundschaft eingeht. „Samsung springt auf jeden Zug auf “, sagt Analystin Zimmermann, „sie reagieren unglaub- lich schnell auf neue Gegebenheiten im Markt. Zum Beispiel brachten sie nur sechs Monate nach dem ersten iPad auch ein Tablet in den Handel. Samsungs Strategie ist dabei immer dieselbe: Branchen erkennen, in denen ein Boom bevorsteht und dort mit großen Investitionen einsteigen. Das zahlte sich bei LC-Displays aus, bei Flash-Speicher, bei Smart- phones und vermutlich demnächst auch bei vernetzten Digitalkameras und Tablets. Samsung wird also auch in Zukunft den Weg weitergehen, den Gründer Lee Byung-chull vor 75 Jahren begann – und sich alle paar Jahre neue Geschäftsfelder erschließen. Der sinkende Gigant Nokia etwa änderte seine Strategie erst, als es auf einer „brennenden Öl-Plattform“ stand, wie CEO Stephen Elop im internen Memo 2010 formulierte – im Gegensatz zu Lee Kun-hees Strategie, die er 1993 so zusammenfasste:

„Change everything but your wife and children.“

Der T9000 ist Samsungs erster Kühlschrank mit LC-Display und Apps Seit dem Nexus S fertigt
Der T9000 ist Samsungs
erster Kühlschrank
mit LC-Display und Apps
Seit dem Nexus S
fertigt Samsung
Googles Handys
Der Mega-Konzern baut
sogar Brücken, wie die
Incheon Bridge in Südkorea
Der Schiffstyp Xin-Los-Angeles
von Samsung war 2006 das
größte Containerschiff der Welt
in Südkorea Der Schiffstyp Xin-Los-Angeles von Samsung war 2006 das größte Containerschiff der Welt CHIP Android
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Ein Zugang ins Internet ist für Smartphones Pflicht–der richtige Tarif auch. Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten Datenflatrates vor

Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten Datenflatrates vor We nigsurfer Provider Monatliche Netz Telefonkosten

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Maximale Daten-

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blau.de

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(Smart 100 inkl. Surf Flat Option)

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DeutschlandSIM

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(All-In 50)

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0,19/0,19 Euro

 

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Fonic

9,95 Euro/

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7,2 MBit/s /

(Classic Internet)

1

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Fyve

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1

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19,85 Euro/

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500

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(Allnet-Spar-Flat)

24

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mobilcom debitel (Vodafone) (Allnet 100 Internet)

14,90 Euro/

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250

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24,99 Euro/

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(Blue S)

24

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0,29/0,19 Euro

 

64KBit/s

Phonex

9,95 Euro/

O2

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500

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(All-in M plus)

24

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0,19/0,19 Euro

 

64KBit/s

simyo

19,90 Euro/

E-Plus

0,00/0,00/

Flatrate/-

500

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(Allnet Flat)

24

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0,00/0,09 Euro

 

56KBit/s

Tchibo

9,95 Euro/

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(Internet-Flatrate L)

Prepaid

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T-Mobile

19,95 Euro/

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0,29/0,29/

30 + Wochenend-Flat (Festnetz, D1) /—

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(Call & Surf XS)

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0,29/0,19 Euro

 

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Monatliche

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Maximale Daten-

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geschwindigkeit/

Reihenfolge)

Laufzeit

Fremdnetz/SMS)

erlaubt

gedrosselt

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0,11/0,03/

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Base

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E-Plus

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1.000

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(Base all in inkl. Daten-Upgrade)

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blau.de (Allnet Flat inkl. Daten-Upgrade)

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E-Plus

0,00/0,00/

Flatrate/—

1.000

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7,2 MBit/s /

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(Surf Flat 3000)

1

Monat

0,09/0,09 Euro

 

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DeutschlandSIM

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(Flat inkl. Daten-Upgrade) 1

24

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0,00/0,09 Euro

 

64KBit/s

freenetmobile

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(Freeflat inkl. Daten-Upgrade)

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24,90 Euro/

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0,00/0,09 Euro

 

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Monat

0,00/0,09 Euro

 

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Test Einstieg Handys & Tablets Acer Iconia B1 LG Optimus G Pearl X10.mini Sony Xperia
Test
Einstieg
Handys &
Tablets
Acer Iconia B1
LG Optimus G
Pearl X10.mini
Sony Xperia V
Sony Xperia Z
ZTE Grand X IN
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Zubehör
Buffalo MiniStation Air
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Patriot Gauntlet Node
Seagate Wireless Plus
Transcend StoreJet Cloud
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Gerät Gerät des des Monats Monats
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Software
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hierzulande das erste Handy
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wass was ssupeergünnsstiige supergünstige Taabblets Tablets lleeisisten leisten
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Testsieger-Logo
Unsere Logos müssen hart
erkämpft werden: Ein Testfeld
besteht aus mindestens drei
Geräten und jedes durchläuft
den gesamten Parcours.
TEST
WLAN-Festplatten WLAN-Festplatten Die Die besten besten
SIEGER
43
Die Bestenlisten Die ersten 30
Smartphones und Tablets mit allen
wichtigen Daten auf einen Blick
34
mobilen Datenspeicher mit bis zu
einem Terabyte im Labortest
Foto: Thinkstock/Hemera
Test Gerät des Monats
Test
Gerät des Monats

Sony Xperia Z (ca. 600 Euro)

Full-HD-Brillanz

Das Xperia Z ist Sonys erstes Smartphone mit Heimkino-Auflösung.Welche

Vor- und Nachteile das im Alltag hat, zeigt der Test

Vo n F re derik Nieme ye r

das im Alltag hat, zeigt der Test Vo n F re derik Nieme ye r Abbildung
Abbildung in Originalgröße
Abbildung in
Originalgröße
Vo n F re derik Nieme ye r Abbildung in Originalgröße Fu ll-HD-Bildschirm Das LC-Display z
Vo n F re derik Nieme ye r Abbildung in Originalgröße Fu ll-HD-Bildschirm Das LC-Display z

Full-HD-Bildschirm

Das LC-Display zeigt 1.080 mal 1.920 Pixel – mehr als das Doppelte der bisherigen 720p- Auflösung. Die Unterschiede sind vor allem im direkten Ver- gleich zu sehen: Schriften sind feiner aufgelöst und lesbarer

Gelungene Bedienung

Sony setzt Android 4.1 unter einer eigenen Benutzerober- fläche ein. Die ist schick, gut strukturiert und hat nützliche Features wie Datensicherung und nahtlose Integration von Netzwerkspeichern

und nahtlose In te gr at ion von Netzwerkspeichern Auf einen Blick Displaygröße: 5,0 Zoll
Auf einen Blick Displaygröße: 5,0 Zoll Displayauflösung: 1.080 x 1.920 Android-Version: 4.1.2 Foto: 12,8 Megapixel
Auf einen Blick
Displaygröße: 5,0 Zoll
Displayauflösung: 1.080 x 1.920
Android-Version: 4.1.2
Foto: 12,8 Megapixel
Video: Full HD (30fps)
Speicher: 12.011 Megabyte
72 mm
8mm
5Zoll
139 mm
Foto: 12,8 Megapixel Video: Full HD (30fps) Speicher: 12.011 Megabyte 72 mm 8mm 5Zoll 139 mm

Fotos: Sebastian Lang

1
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920 mal 1.080 Pixel drängen sich auf dem

Bildschirm des Sony Xperia Z aneinander. Das heißt: Full HD auf fünf Zoll. Sony erhöht die Pixeldichte gegenüber Apples sogenannter Retina-Auflösung, die angeblich der Auflösung des menschlichen Auges entsprechen soll, somit um mehr als 30 Prozent. Wir klären im Test, in welchen Anwendungen das bei normalem Sichtabstand noch zu einer wahrnehmbaren Verbesserung führt und ob das Xperia Z stark genug ist, Sonys Benutzeroberfläche sowie entsprechende Full-HD- und 3D-Spiele in der vollen Heimkino-Auflösung wiederzugeben.

Hingucker aus schwarzem Glas

Optisch zählt das Xperia Z zweifelsohne zu den elegantesten Smartphones, nicht zuletzt, weil Sony fast komplett auf Kunststoff verzichtet:

Vorder- und ckseite sowie Seitenteile sind aus gehärtetem Glas. Das sieht an sich toll aus, leider betont die spiegelnde Oberfläche aber auch jeden Fingerabdruck – wer den edlen Eindruck erhalten möchte, muss oft putzen. Ein winziger Kunststoffrahmen ragt über Display und ck- seite hinaus, schützt das Gerät vor allzu frühen Kratzern und gibt ihm auf glatten Unterlagen mehr Halt. Die spürbare Kante fühlt sich an Ohr und Hand aber weniger angenehm an als die abgerundeten Ecken mancher Konkurrenten. Eine hauchfeine Folie soll das Glas zusätzlich schützen, sie verkratzt selbst aber recht schnell. Die Anschlüsse für USB-Kabel, SD- und SIM-Karte sowie Kopfhörer sind wasserdicht verschlossen. Dank IP55/57-zertifiziertem Schutz übersteht das Xperia Z 30 Minuten in einem Meter Wasser- tiefe. Stoßfest ist es nicht. Und wer Musik hören,

den Akku laden oder Daten per Kabel übertra- gen möchte, muss jedes Mal die entsprechende Klappe mit dem Fingernagel öffnen, was auf Dauer etwas nervig sein kann.

Full-HD-Auflösung auf 5 Zoll

Die Vorteile des Full-HD-Bildschirms sind subtil aber sichtbar. Besonders die Textdarstellung pro- fitiert von der höheren Auflösung: Sie ist klarer, feiner und kontraststärker als auf gleich großen 720p-Displays und sorgt für ein angenehmeres Leseerlebnis. Weniger prominent sind die Vor- teile bei der Videowiedergabe, hier muss man schon sehr genau hinschauen (und das Bild an- halten), um zusätzliche Details zu erkennen. Das Display überzeugt auch mit seiner hohen Bild- helligkeit und den neutralen Farben. Kritisch ist einzig die geringe Blickwinkelstabilität, denn

Kamera mit HDR-Video

Die 13-MP-Fotos gefallen mit guten Farben. Sony legt aber einen starken Weichzeichner auf das Bild, um Bildrauschen zu verdecken. Toll: Der neue HDR-Video-Modus mit hohem Dynamikumfang

Schickes Glasgehäuse

Vorder- und ckseite sind aus gehärtetem und edlem Glas, auf dem man störende Fingerabdrücke hinterlässt. Ein schmaler Kunststoffrahmen schützt das wasserdichte Gehäuse vor Kratzern

Sehr starker Prozessor

In Sonys Topmodell arbeitet der derzeit schnellste Mobil- prozessor: Ein Snapdragon S4 Pro mit 1,5 GHz Taktfrequenz. Das ist eine Vierkern-CPU mit moderner Architektur und extrem starker Grafikeinheit

Angefasst: So macht sich das Sony Xperia Z im Alltag

Angefasst: So macht sich das Sony Xperia Z im Alltag Lo cker im Griff Das Handy

Locker im Griff Das Handy lässt sich noch gut in der Hand halten. Auffällig:

die Spiegelungen auf der Glasrückseite

halten. Auffällig: die Spiegelungen auf der Glasrückseite Gut platzierte T asten Über die seitlich gelegene Powe

Gut platzierte Tasten Über die seitlich gelegene Power-Taste können Nutzer das Gerät bequem ein- und ausschalten

e k önnen Nutzer das Ger ät bequem ein- und ausschalten Wa sserdicht Das Xperia Z

Wasserdicht Das Xperia Z übersteht auch heftige Regenschauer oder einen Sturz ins Wasser

auch heftige Regenschauer oder einen St urz ins Wa sser St örende Ve rschlussdeckel Wer U

Störende Verschlussdeckel Wer USB- Kabel oder Kopfhörer anstecken möchte, muss jedesmal die Kappen abfriemeln

Test Gerät des Monats
Test
Gerät des Monats
Aus dem Testlabor Sony Xperia Z Mittelwert aus der Bestenliste R Akku Akku: Sprechzeit =
Aus dem Testlabor
Sony Xperia Z
Mittelwert aus der Bestenliste
R Akku
Akku: Sprechzeit
= 11:28 h
= 6:57 h
Akku: Online-Laufzeit
= 5:07 h
= 6:11 h
Akku: Ladezeit
= 3:04 h
= 2:40 h
R Geschwindigkeit
Grafik: GLBenchmark 2.5 (Egypt HD)
= 30 Bilder pro Sek.
= 16 Bilder pro Sek.
AnTuTu-System-Benchmark v3 (ohne SD)
= 19.221 Punkte
= 14.308 Punkte
Vellamo Benchmark v2 (HTML 5+Metal)
= 2.687 Punkte
= 2.265 Punkte
R Display
Reflektionskontrast: 6,2:1
Helligkeit bei Umgebungslicht: 472 cd/m2
Schachbrettkontrast: 159:1
D65-Weiß
— sRGB
— Sony Xperia Z
Display Das LC-Display punktet mit
natürlichen Farben und hoher Helligkeit
R Kamera
Tageslicht
Kunstlicht
Kamera Die 13-MP-Fotos zeigen bei
Tages- und Kunstlicht gute Farben

von der Seite betrachtet sinkt der Schachbrett- kontrast stark ab; die Farben bleiben aber stabil. Als Steuertasten verwendet Sony erstmalig Software-Tasten – das ist einerseits gut, da die Sensorfelder der Vorgänger oft etwas störrisch reagierten, andererseits verringert die ein- geblendete Leiste die Bildfläche in vielen Apps von5auf knapp 4,7 Zoll. Für top Performance sorgt Qualcomms Snap- dragon S4 Pro. Der Prozessor besteht aus vier Kernen der schnellen Krait-Generation, die mit bis zu 1,5 Gigahertz laufen. Die Grafikeinheit Adreno 320, die auch in Googles Nexus 4, Asus‘ PadFone 2 sowie LGs Optimus G steckt, ist die derzeit stärkste Android-GPU. Trotz der mehr als zweifachen Auflösung arbeitet das Xperia Z fast genauso schnell wie die 720p-Konkurrenten. Die Benutzeroberfläche reagiert ruckelfrei, ebenso der Browser, der unsere Testseite per Mobilfunk in zwei Sekunden lädt. Auch Full-HD-Filme und 3D-Spiele bereiten keine Probleme – selbst für anspruchsvolle Multimedia-Einsätze ist das Gerät bestens gerüstet. Nur der Kamerastart zieht sich mit rund drei Sekunden etwas in die Länge – dafür ist die Live-Vorschau des Kamerabilds enorm flüssig. Neben UMTS unterstützt das Xperia Z außerdem LTE in allen deutschen Netzen. Abstriche müssen Nutzer bei der Surfzeit machen, denn der starke Prozessor und das große

Full-HD-Display saugen den Akku bei maximaler

Helligkeitseinstellung in knapp fünf Stunden leer.

Helligkeitseinstellung in knapp fünf Stunden leer. L Programm- sicherung Programme, Da ten u nd Einstellungen

L Programm-

sicherung

Programme,

Daten und

Einstellungen

lassen sich

problemlos

speichern

und retten

Einstellungen lassen sich problemlos speichern und retten L Mini-Apps Im App-Wechsler ka nn man kleine An

L Mini-Apps Im App-Wechsler kann man kleine Anwendungen starten, die das System in einem Overlay- Fenster über anderen Apps anzeigt

Dafür lässt sich mit dem Xperia Z bei abgestelltem Display famose 11,5 Stunden telefonieren – länger als mit jedem anderen Handy in unserer Bestenliste. Überzeugend ist auch die Akustik, denn Stimmen klingen klar, laut und natürlich. Selbst der bei vielen Handys katastrophale Freisprecher ist zumindest benutzbar.

HDR-Video erfasst mehr Details

Die 12,8-Megapixel-Fotos gefallen mit natür- lichen Farben – nur unter Kunstlicht schleicht sich ein minimaler Rotstich ein. Das durch den hochauflösenden Sensor auftretende Rauschen versucht Sony mit Weichzeichnern zu ver- tuschen; dadurch verlieren die Fotos etwas an Detailreichtum. Prima finden wir die vielen Filter, Szenenmodi und Serienbildeinstellungen. Auch die neuartige HDR-Videoaufnahme ist cool: Sie erweitert den Dynamikumfang durch ein viertes Pixel auf dem Bildsensor, das speziell Helligkeitsinformationen erfasst. Das ermöglicht es der Videokamera, zugleich in dunklen und hellen Bildbereichen Details einzufangen. Eine nette Dreingabe ist die Full-HD-Frontkamera; allerdings macht fast keine Videotelefonie-App von der hohen Auflösung Gebrauch. Sonys neue Benutzeroberfläche für Android 4.1 gefällt mit klarer Struktur, sparsam eingesetz- ten Animationen und guten Zusatzfunktionen. Auf dem Homescreen öffnet sich nach einer Spreizgeste mit den Fingern ein Menü, in dem

U Kameraeffekte Nutzer verändern ihre Fotos mit vielen Effekten. Praktisch: Die Live-Vorschau aller Filter im Kameramenü

verä ndern ihre Fotos m it vielen Effekten. Praktisch: Die Live-Vorschau aller Filter im Kameramenü 22

Nutzer Widgets und Apps verteilen sowie Hinter- grundbilder und Farbprofile einstellen können. In der Benachrichtigungsleiste befinden sich Verknüpfungen für das Ein- und Ausschalten wichtiger Funktionen wie WLAN, Bluetooth und Lautsprecher. Nützlich sind auch die flexibel kon- figurierbaren Energieprofile: Das Handy schaltet etwa auf Wunsch das WLAN-Modul automatisch aus, wenn es nicht benötigt wird. Der schick gestaltete Musikplayer verbindet sich selbsttätig mit DLNA-Servern, lädt fehlende Cover aus dem Netz und punktet mit einer coolen Equalizer- Einstellung namens ClearAudio+, die Musik mehr Volumen und Räumlichkeit verleiht.

TV-out in Heimkino-Auflösung

An den Micro-USB-Port lassen sich Eingabe- geräte wie Gamepad, Maus und Tastatur sowie Speichermedien anschließen. Bildinhalte streamt das Gerät per USB-HDMI-Adapter in Full-HD an Fernsehgeräte – allerdings nur mit nicht ganz flüssigen 24 Bildern pro Sekunde und sichtbarer Verzögerung. Alternativ beherrscht das Xperia Z neben etablierten Funkstandards wie Wi-Fi-Direct und DLNA auch Miracast, das flexibler ist, bisher aber kaum unterstützt wird. Wie bei vielen High-End-Handys leider üblich ist der Akku nicht mehr austauschbar. Der 12 Gigabyte große Speicher lässt sich aber per Micro-SD-Karte erweitern – im Test klappte das sogar mit einer 64-Gigabyte-Karte.

– im T est klappte das sogar mit einer 64-Gigabyte-Karte. O App-Menü Die An we ndungen

O App-Menü Die Anwendungen nnen Sie auf jede relevante Weise sortieren und sogar thematisch in Ordnern sortieren

Fazit Sonys Xperia Z ist eines der Top-Handys auf dem Markt. und landet in unserer
Fazit
Sonys Xperia Z
ist eines der
Top-Handys
auf dem Markt.
und landet in
unserer Bes-
tenliste vor
Samsungs
Galaxy SIII
und HTCs One X+. Gründe dafür gibt
es viele: Das Design ist modern, das
Full-HD-Display gestochen scharf und
die Ausstattung, zu der LTE und wasser-
dichte Verarbeitung gehört, prima. Trotz
seines 5-Zoll-Displays liegt das Xperia Z
noch recht gut in der Hand. Hauptmanko
ist die mittelmäßige Surfzeit – dafür
ist die Sprechzeit aber hervorragend.
Gewöhnungsbedürftig finden wir die
kleinen Deckel über den Anschlüssen,
die man jedesmal aufklappen muss,
wenn man USB-Kabel oder Kopfhörer
anschließen möchte. Und die vielen
Schmierflecken auf dem spiegelnden
Gehäuse stören die elegante Optik.
Full-HD-Display, Design, lange
Sprechzeit, top Performance
Kein Wechselakku, friemelige
Anschlusskappen, mäßige Surfzeit
Wechselakku, friemelige Anschlusskappen, mäßige Surfzeit L Wa lkman Die stylische Musik-App lädt Cover

L Walkman

Die stylische

Musik-App

lädt Cover

selbsttätig,

integriert

Netzwerk-

geräte und hat einen guten Equalizier

te griert Netzwerk- ger äte und hat einen guten Equalizier L Auto ma- tisierung Per S

L Automa- tisierung Per Smart Connect legen Anwender Aktionen fest, die das System automatisch ausführt

Produkt

Sony

Xperia Z

Preis (ca.)

600

Euro

Technische Daten

System-on-Chip/

Grafikprozessor

Snapdragon S4 Pro/ Adreno 320

CPU-Takt

4x1.500 MHz

Arbeitsspeicher

2.048

MByte

freier Flash-Speicher

12.011

MByte

LTE/UMTS-

•/

Empfangen/-Senden

42,2/5,76 MBit/s

Displaytyp

LCD

Displaygröße

5,0 Zoll (62 x 110 mm)

Displayauflösung/

1.080

x 1.920 Pixel/

Pixeldichte

445

ppi

Akkukapazität/

2.330

mAh/

austauschbar

SIM-Typ/SAR-Wert

Micro-SIM/0,55 W/kg

Fotoauflösung

12,8 Megapixel (4.128 x 3.096)

Videoauflösung

1.920

x 1.080 Pixel

Frontkamera/

•/•

Status-LED

TV-out/USB-Host

per USB (MHL)/•

MicroSD-Slot/Radio

•/•

NFC/Bluetooth/Qi

•/4.0/—

Abmessungen

139

x 72x8mm

Gewicht

147

Gramm

Android-Version

Android 4.1.2

Messwerte

Schachbrettkontrast

159:1

Reflexionskontrast

6,2:1

maximale Helligkeit

472

cd/m2

Farbraum (Vgl. zu sRGB, ca.)

110

%

Foto: Auflösung

1.428/

Mitte/Ecken

1.150

Lp/Bh

Foto: Farbfehler

7,4/10,1 ΔE

Tages-/Kunstlicht

Foto: Detailtreue

91

%

Foto: Verzeichnung

0,26 %

Foto: Auslösezeit

0,71 s

Ladezeit Website:

2,0/3,0 s

Mobilfunk/WLAN

Vellamo v2

2.687

Punkte

AnTuTu v3 (ohne SD)

19.221

Punkte

GLBenchmark 2.5

30

fps

(Egypt HD)

Akkulaufzeit:

11:28/

Sprechen/Internet

5:07

Akkuladezeit

3:04

Wertung

Performance (20 %)

= 97

Mobilität (20 %)

=74

Display (20 %)

= 98

Ausstattung/ Handling (15 %)

= 100

Telefon/ Akustik (15 %)

= 100

Fotoqualität (10 %)

= 92

Gesamtwertung

= 93

Testurteil

sehr gut (1,3)

Bestenlistenplatz

2

Fotos: Benjamin Heinfling; Sebastian Lang; Max Wiesmüller

Test Handy-Vergleich
Test
Handy-Vergleich

Neue Smartphones

im Test

Jetzt kommt LGs Flaggschiff Optimus G doch nach Deutschland. Im ausführlichen Test vergleichen wir es mit Sonys schickem LTE-Handy und einem Intel-Phone von ZTE

Von Frederik Niemeyer

und einem Intel-Phone von ZTE Von Frederik Niemeyer I n den USA i st das Optimus
und einem Intel-Phone von ZTE Von Frederik Niemeyer I n den USA i st das Optimus

I n den USA ist das Optimus G schon seit Oktober zu haben, jetzt kommt LGs Flaggschiff auch zu uns. Dort war es das erste Smartphone mit dem superschnellen Vierkern- prozessor Snapdragon S4 Pro, der Android zu Spitzenleistungen antreibt und Spielegrafik auf Konsolenniveau erlaubt. Hierzulande punktete das – ebenfalls von LG gebaute – Google-Phone Nexus 4 schon etwas früher mit dem High-End- Chip. Beide Smartphones ähneln sich auch äußerlich: Sie sind aus kratzfestem Glas und haben auf der ckseite ein verspieltes, Licht reflektierendes Muster. Da Googles Top-Handy in der günstigsten Ausführung für 300 Euro derzeit aber nur die Hälfte kostet, muss sich LG eine Frage gefallen lassen: Was bietet das Optimus G mehr? Das beantworten wir im Test. Auch Sony geht mit großen Schritten voran und bringt in kurzer Folge mehrere Top-Geräte heraus. Im Test des Monats ( S. 20) überprüfen wir, was Sonys Full-HD-Handy leistet. An dieser Stelle tritt das kleinere Xperia V gegen die Konkurrenz aus Asien an. Mit seinem 4,3-Zoll- Bildschirm und der feinen HD-Auflösung ist das Xperia V gewissermaßen der Nachfolger des Xperia S. Die Darstellungsschärfe kann fast mit größeren Full-HD-Geräten mithalten. Sony stattet das Xperia V darüber hinaus mit aktueller Top-Hardware aus und macht das Handy sogar wasserdicht. Zudem unterstützt es den neuen Funkstandard LTE, mit dem sich besonders schnell surfen lässt.

Intel-CPU in China-Smartphone

ZTE ist hierzulande höchstens durch das günstige Aldi-Telefon Medion Life (alias Base Lutea 2 alias ZTE Skate) bekannt. Der chine- sische Telekommunikationsausrüster drängt wie Hauptkonkurrent Huawei nun aber verstärkt in den europäischen Markt. Mit dem Grand X IN, das mit Intels neuem Atom-Prozessor für Handys punkten soll, hat ZTE ein auf dem Papier attraktives Mittelklasse-Handy mit 4,3-Zoll-Display im Angebot, das vergleichsweise günstig ist. Welche Einschränkungen User dafür in Kauf nehmen müssen, zeigen wir im Test.

CHIP Android 2525
CHIP Android 2525
CHIP Android 2525
CHIP Android 2525
CHIP Android 2525

CHIP Android 2525

Test Handy-Vergleich
Test
Handy-Vergleich

Test: Neue Top-Smartphones

LG

Optimus G (ca. 600 Euro) Fast ein Nexus4mit besserer Ausstattung

G (ca. 600 Euro) Fast ein Nexus4mit besserer Ausstattung A nders als die neuesten High-End-Handys mit
A
A

nders als die neuesten High-End-Handys

mit Full-HD-Auflösung hat das Optimus G ein 4,7 Zoll großes Display mit 768p-Auflösung. Bei normalem Sichtabstand fällt die geringere Auflösung kaum auf – nur Schrift ist minimal unschärfer. Der Farbraum ist mit 90 Prozent des sRGB-Standards recht klein, Farben sind aber

noch natürlich. Bei seitlichem Draufschauen

kippt die Darstellung je nach Blickwinkel ins Gelbliche oder Bläuliche – störend ist das nicht. Die für ein LCD mittelmäßige Helligkeit hat uns etwas überrascht, der Vorgänger Optimus 4X HD strahlt fast doppelt so stark. Die Helligkeit ist für die meisten Situationen aber in Ordnung. Das Optimus G und das ebenfalls von LG ge- baute Google-Phone Nexus 4 weisen die gleiche

Extravaganz auf: Unter dem kratzfesten Schutz- glas auf der Rückseite schimmert, je nach Licht- einfall, ein graugepunktetes Muster. Im Alltag ist der Effekt kaum zu sehen und sehr zurück- haltend, zum Teil sieht es sogar so aus, als sei die Rückseite aus schwarzem Kunststoff. Wie das Nexus 4 rutscht aber auch das Optimus G auf glatten Unterlagen hin und her, von Schrägen fällt es leicht herunter – während einer Bahn- fahrt sollte man das Handy nicht achtlos auf einen Tisch legen. In der Hand und am Ohr ist es angenehm griffig, und die seitlich gelegenen Einschalt- und Lautstärketasten sind gut mit Zeigefinger und Daumen zu erreichen. Unter dem Bildschirm liegen drei Sensortas- ten mit den Funktionen »Zurück«, »Home« und »Menü«. Eine Taste für den App-Wechsler gibt es nicht, für das Feature muss man die Home- Taste länger drücken; so lässt sich per Menütaste auch Google Now starten. Unsinnig finden wir die Tastenbeleuchtung: Sie geht erst nach einer Eingabe an. Sonst verschwinden die Tasten im schwarzen Gehäuse und sind nicht zu erkennen.

Kamera
Kamera
Abbildung in Originalgröße
Abbildung in
Originalgröße
sind nicht zu erkennen. Kamera Abbildung in Originalgröße Vera rbeitung Die Vord er- und Rü ckseite

Verarbeitung

Die Vorder- und ckseite sind von kratzfestem Glas bedeckt. Das wirkt edel, führt aber dazu, dass das Handy leicht wegrutscht

Die 13-MP-Fotos sind o. k., aber nicht perfekt. Sie leiden unter sichtbaren Unschärfen und starkem Rauschen, vor allem am Bildrand

Auf einen Blick Displaygröße: 4,7 Zoll Displayauflösung: 1.280 x 768 Android-Version: 4.1.2 Kamera: 13,1 Megapixel
Auf einen Blick
Displaygröße: 4,7 Zoll
Displayauflösung: 1.280 x 768
Android-Version: 4.1.2
Kamera: 13,1 Megapixel
Video: Full HD (30fps)
Speicher: 25.641 Megabyte
Bedienung
69 mm
10 mm m
LGs GUI lässt sich individuell
gestalten und prima
bedienen. Spaß machen
auch die flotten und extrem
geschmeidigen Animationen
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CHIP Android
CHIP Android
4,7 Zoll