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Wirtschaft, Finanzen, Edelmetalle 26. April 2013

Gold im Anlageportfolio

Nach dem scharfen Rückgang des Goldpreises am 12. und 15. April 2013 stellen viele Investoren die Frage: Ist die Goldpreis-Rallye zu Ende? Oder ist das aktuelle Preisniveau vielleicht attraktiv, um das Edelmetall zu kaufen?

Angesichts dieser drängenden Fragen erscheint es ratsam zu sein, an dieser Stelle einige ganz grundlegende Überlegungen anzustellen. – Investoren, die Gold kaufen, wollen in der Regel (1) die Kaufkraft ihres Vermögens wahren und (2) sich gegen mögliche Verluste aus anderen Vermögensanlagen absi- chern.

Die Kaufkraft Betrachtet man eine lange Zeithistorie, so zeigt sich, dass das Papiergeld seine Kaufkraft nicht erhalten hat. Konnte man mit einem US-Dollar im Jahre 1920 noch 100 Konsumgüter kaufen, so erhält man heute gerade noch 8 Güter – ein Kaufkraftverlust in Höhe von 92 Prozent.

Die Kaufkraft des Goldes und des US-Dollar von 1920 bis 2013 Kaufkraft definiert anhand der US-Konsumentenpreise

100

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Seit 1920 bis heute hat der US-Dollar etwa 92 Prozent seiner Kaufkraft verloren. Die größten
Seit 1920 bis heute hat der US-Dollar
etwa 92 Prozent seiner Kaufkraft
verloren. Die größten Verluste traten seit
Anfang der 70er Jahre des vergangenen
Jahrhunderts ein, also nachdem dem US-
Dollar die Golddeckung entzogen wurde.
Bis 1971 war der Goldpreis "fixiert",
daher auch der Gleichlauf zwischen den
beiden Linien von 1920 bis etwa Anfang
der 70er Jahre.

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US-Dollar

Gold

Quelle: Bloomberg, Federal Reserve Bank of St. Louis, eigene Berechnungen. Loga- rithmierter Maßstab. Die Kaufkraft wurde errechnet anhand des US-amerikanischen Konsumentenpreisindex. Die Zeitserien wurden indexiert (Januar 1920 = 100).

Mit einer Feinunze Gold hingegen lassen sich derzeit etwa 556 Konsumgüter kaufen, 1920 waren es noch 100. Das Gold hat folglich seine Kaufkraft nicht nur erhalten, sondern sogar noch erhöht (und zwar um 456 Prozent).

USD per Feinunze Gold

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USD per Feinunze Gold 1900 1800 1700 1600 1500 1400 1300 Jan 11 Jul 11 Jan

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USD per Feinunze Silber

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12 Jan 13 USD per Feinunze Silber 50 46 42 38 34 30 26 22 Jan

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Jul 12

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EURUSD

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12 Jul 12 Jan 13 EURUSD 1.50 1.45 1.40 1.35 1.30 1.25 1.20 Jan 11 Jul

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Jan 12

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Quelle: Bloomberg. Tageswerte.

IN DIESER AUSGABE

Seite 1: Gold im Anlageportfolio

Seite 3: Wirtschaftspolitischer Kommentar:

Sparern droht der „Bail-in“

Seite 7: Edelmetallmarkt-Bericht: Die Zeit nach dem Preisrutsch

Seite 13: Marktdaten

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2 26. April 2013

26. April 2013

(1) Gold und Aktien in der Zeit Januar

1971 bis April 2013

Monatsveränderungen Goldpreis (USD pro Feinunze) und Aktienrenditen in Pro- zent

40 y = 0.0049x + 0.8792 R² = 1E-05 30 20 10 0 -30 -10
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= 0.0049x + 0.8792
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Monatsveränderung Goldpreis in
Prozent

Monatsrenditen S&P 500 in Prozent

Quelle: Bloomberg, eigene Berechnungen.

(2) Gold und Aktien in der Zeit März

2001 bis April 2013

Monatsveränderungen Goldpreis (USD pro Feinunze) und Aktienrenditen in Pro-

zent

40 y = 0.0758x + 1.2629 R² = 0.0044 30 20 10 0 -30 -10
40
y
= 0.0758x + 1.2629
R² = 0.0044
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Monatsveränderung Goldpreis in Prozent

Monatsrenditen S&P 500 in Prozent

Quelle: Bloomberg, eigene Berechnungen.

Gleichwohl hat auch die Kaufkraft des Goldes Schwankungen unterlegen, die mitunter erheblich ausfielen. Wer etwa am 21. Januar 1981 Gold gekauft hat (die Feinunze erreichte damals 850 USD in der Spitze) hat erst kürzlich, auf- grund des steigenden Goldpreises, seine Kaufkraft wiedergewonnen. Gleich- wohl: Zu keiner Zeit war der Goldbesitzer einem Totalverlustrisiko ausgesetzt.

Gold im Portfolio Für Anleger ist jedoch nicht allein die absolute Preisentwicklung des Goldes von Bedeutung, sondern vor allem auch die Preisentwicklung des Goldes im Ver- gleich zu anderen Finanzanlagen. An dieser Stelle bietet es sich an, den Gold-

preis relativ zu den Aktienkursen zu betrachten.

In der nebenstehenden Grafik (1) sind auf der horizontalen Achse die Monats- renditen der US-Aktienmarktindexes S&P 500 in Prozent abgetragen, auf der vertikalen Achse die Monatsveränderungen des Goldpreises (USD pro Feinun- ze), jeweils für die Zeit Anfang 1971 bis März 2013.

Die Grafik zeigt zudem eine dicke durchgezogene (Regressions-)Linie, die durch die Punktwolke verläuft. Sie zeigt zweierlei. Erstens: Die Linie schneidet die ver- tikale Achse beim Wert von 0,87. Was heißt das? Das heißt, dass der Halter von Gold im Durchschnitt 0,87 Prozent Goldpreiszuwachs pro Monat verbuchen konnte von Januar 1971 bis März 2013, d. h. auf das Jahr hochgerechnet wa- ren erzielte er durchschnittlich 10,4 Prozent pro Jahr.

Zweitens: Die dicke durchgezogene Linie zeigt, dass der Goldpreisanstieg mehr oder weniger unabhängig von der Entwicklung der Aktienrenditen verlief. Gold hat also dazu beigetragen, die Schwankungsanfälligkeit des (Aktien-)Portfolios

zu reduzieren, hat also eine Versicherungs- beziehungsweise Stabilisierungs- funktion im Portfolio des Anlegers ausgeübt.

Schauen wir uns diesen Zusammenhang noch einmal an die Zeit März 2011 bis

März 2013 (siehe nebenstehende Grafik (2)) – die Phase der Gold-Hausse, in der der Goldpreis von 257 US-Dollar pro Feinunze auf mehr als 1.900 US-Dollar

pro Feinunze am 5. September 2011 stieg und auf derzeit etwa 1.470 US- Dollar pro Feinunze zurückgefallen ist.

In dieser Phase stieg der Goldpreis durchschnittlich um gut 16 Prozent pro Jahr stieg an. Allerdings zeigt sich hier eine positiv geneigte dicke (Regressions-) Li- nie, d. h. die Schwingungen der Aktienrenditen übten einen (leicht positiven) Einfluss auf die Goldpreisänderungen auf.

Was lässt sich aus dem bisher Gesagten lernen? Zwei Erkenntnisse sind hervor- zuheben. (1) Über lange Zeiträume bewahrt Gold seine Kaufkraft. (2) Der Gold- preis und damit auch die Wertaufbewahrungskraft des Goldes kann kurzfristig durchaus Schwankungen unterworfen sein.

Der Blick in die Vergangenheit gibt natürlich nicht notwendigerweise Auf- schluss über die Zukunft. Gleichwohl erscheint es gerade vor dem Hintergrund der historischen Erfahrungen mit Papiergeld ratsam zu sein, Gold in das Spar- und Anlageportfolio aufzunehmen.

Dies gilt gerade in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise, in der dem Anle- ger eben nicht nur Kaufkraftverlust des Geldes droht, sondern in dem sein Geld- und Sparvermögen nun auch noch einem Zugriffs- beziehungsweise Ent- eignungsrisiko ausgesetzt ist.

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3 26. April 2013

26. April 2013

„Die wichtigsten Abwicklungsinstru- mente (für strauchelnde Banken, A. d. V.) sind (…) das „Bail-in“-Instrument, bei dem die Bank durch Löschung oder Verwässe- rung von Anteilen rekapitalisiert wird und die Forderungen der Gläubiger reduziert oder in Anteile umgewandelt werden. Ein Institut, für den sich kein Käufer des Privatsektors fände oder bei dem eine Aufgliederung voraus- sichtlich zu kompliziert wäre, könnte daher weiterhin grundlegende Dienst- leistungen erbringen, ohne dass eine Rettung mit öffentlichen Mitteln not- wendig wäre. Außerdem hätten die Behörden genug Zeit, es zu reorgani- sieren oder Teile seiner Geschäftstä- tigkeit geordnet zu liquidieren. Daher wären die Banken verpflichtet, in ih- ren Bilanzen einen Mindestbestand an Verbindlichkeiten zu führen, auf die die „Bail-in“-Befugnisse angewandt werden könnten. Beim Einsatz dieser Befugnisse würden die entsprechen- den Verbindlichkeiten in einer im Vo- raus festgelegten Reihenfolge gemäß der Rangordnung der Forderungen ab- geschrieben, damit das Institut wieder lebensfähig wird.“

Der wirtschaftspolitische Kommentar

Sparern droht der „Bail-in“ 1

Die EU-Kommission verkündete am 12. April 2013 noch einmal, was sie be- reits am 6. Juni 2012 unter der Überschrift „Neue Krisenmanagement- Maßnahmen zur Vermeidung künftiger Bankenrettungen“ (IP/12/570) veröf- fentlicht hatte: Schieflagen von Euro-Banken sollen gelöst werden, indem die Eigenkapitalgeber und Gläubiger der Banken die Verluste zu tragen ha- ben. 2 Die Politik, Eigenkapitalgeber, Gläubiger und Einleger in zur Deckung von Bankverlusten heranzuziehen, wird als „Bail-in“ bezeichnet.

Die Haftungsrangfolge soll dabei wie folgt sein: Entstehen bei Banken Ver- luste, so müssen diese zunächst von den Eigentümern der Banken getragen werden. Reicht also das Eigenkapital nicht aus, die Verluste zu decken (kommt es also zu einer Überschuldung), so müssen nachrangige Verbind- lichkeiten der Banken („Subordinated Debt“) herabgesetzt werden. Reicht das immer noch nicht aus, um die Verluste zu decken, kommen erstrangige Verbindlichkeiten („Senior Debt“) an die Reihe. Und reicht das immer noch nicht, sollen auch die Halter von Bankeinlagen, die mehr als 100.000 Euro betragen, zur Ader gelassen werden.

Es trifft die Kleinsparer Bei oberflächlicher Betrachtung könnte in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen, die EU-Kommission will die „Reichen“ zur Deckung von Bankver- lusten in die Pflicht nehmen und den „Kleinsparer“, beziehungsweise den Steuerzahler, verschonen. Doch bei genauerer Betrachtung erweist sich das als Fehleinschätzung.

Wenn Bankschuldverschreibungen gestrichen werden, beschert das den Hal- tern dieser Papiere Verluste. Diese Papiere werden jedoch vor allem von Ver- sicherungen und Pensionsfonds und –kassen sowie Versorgungswerken ge- halten, also Instituten, die vor allem die Lebensersparnisse kleiner und mittle- rer Einkommensverdiener in Bankschuldverschreibungen angelegt haben.

Ein Herabsetzen der Bankschulden träfe folglich vor allem die kleinen und mittleren Einkommensverdiener (also die, die Bankeinlagen von weniger als 100.000 Euro halten). Um es anschaulich zu formulieren: Dem Halter einer Riester-Rente werden Verluste aufgebürdet noch bevor derjenige, der eine Bankeinlage von mehr als 100.000 Euro hält, zur Kasse gebeten wird.

Wann ist eine Bank überschuldet? In einem freien Markt ist unzweifelhaft feststellbar, wann ein Unternehmen überschuldet ist. Anders ist das bei Geschäftsbanken, weil sie nicht in einem freien Markt operieren: Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) übt ei-

 

1 Dieser Beitrag wurde in ähnlicher Form beim Ludwig von Mises Institut Deutschland am 22. April 2013 veröffentlicht.

 

2 Siehe hierzu: Europäische Kommission, Neue Krisenmanagement-Maßnahmen zur Vermeidung künftiger Bankenrettungen, IP/12/570, 6. Juni 2012.

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4 26. April 2013

26. April 2013

4 26. April 2013 „In Wirklichkeit funktioniert der Wohlfahrtsstaat doch so, dass er zwar zunächst seinen

„In Wirklichkeit funktioniert der Wohlfahrtsstaat doch so, dass er zwar zunächst seinen Zwang durch Aufdrängung von Wohltaten prak- tiziert, dass aber, um Wohltaten verteilen zu können, er erst einmal die Mittel dazu eingezogen haben muss, und wenn das eine mit Zwang geschieht, muss das andere auch mit Zwang geschehen, und dann sind wir hin und her auf dem Wege in den totalitären Zwangs- staat.“

Alexander Rüstow (1963), Rede und Ant- wort, S. 180.

nen dominierenden Einfluss auf die Zins- und Preisgestaltung in den wichti- gen Geschäftsfeldern der Banken aus.

So sorgt er dafür, dass Geschäftsbanken ihre fälligen Verbindlichkeiten prob- lemlos refinanzieren können. Der EZB-Rat stellt den Banken nämlich in un- begrenztem Umfang Kredite zu Tiefstzinsen bereit. Die Zinsen auf dem Ban- kenrefinanzierungsmarkt spiegeln folglich nicht die wahre Bonität der Ban- ken wider, sondern vielmehr die von der EZB gesetzten (Vorzugs-) Konditio- nen.

Unter diesen Bedingungen ist es Banken möglich, zum Beispiel Problemkre- dite, die sie in ihren Bilanzen ausweisen, „umzustrukturieren“. Auf diese Weise können sie einen Verlustausweis vermeiden. Bei Zahlungsproblemen des Kreditnehmers wird nun ein Problemkredit zum Beispiel verlängert, refi- nanziert mit Krediten, die die EZB zu Tiefstzinsen bereitstellt.

Durch die Tiefzinspolitik sorgt die EZB zudem auch für steigende Wertpa- pierkurse und hält auch auf diesem Wege Verluste für die Banken im Zaum. Sollte die Zentralbank gar dazu übergehen, die Kreditportfolios der Ge- schäftsbanken abzukaufen, kann sie auch die (Markt-)Preise dieser Kredite maßgeblich bestimmen und damit die Verluste für die Banken reduzieren beziehungsweise ganz vermeiden.

Eine besorgniserregende Machtansammlung beim EZB-Rat bahnt sich also an: Er hat es maßgeblich in der Hand, ob und wann Banken in „Schieflage“ geraten. Die Mitglieder im EZB-Rat beziehungsweise die Interessengruppen, die auf ihn den größten Einfluss nehmen, werden bestimmen, welche Bank über Wasser gehalten wird und welche nicht; und welche Bankverbindlich- keiten (unmittelbar) untergehen und welche nicht.

Damit trifft der EZB-Rat im Grunde auch die Entscheidung über das Wohl und Wehe der nationalen Bankensektoren im Euroraum. Das Einfallstor für politische Einflussnahme auf den EZB-Rat und damit die Euro-Geldpolitik könnte wohl kaum größer sein.

Schuldenschnitte im Papiergeldsystem Was aber, wenn Sparer und Investoren erkennen, dass viele Banken im Euro- raum unter „normalen“ Marktbedingungen gar nicht mehr profitabel und überlebensfähig sind? Und dass die Probleme nicht nur einige wenige, son- dern eine ganze Reihe von Banken betreffen?

Diese Einsicht könnte vor dem Hintergrund der Pläne, Forderungen der Gläubiger zu löschen, zu einer Flucht aus Bankschuldverschreibungen und Einlagen führen, was vermutlich „schlechte Banken“ zuerst treffen würde. Sie würden dann noch stärker am „Rettungstropf“ der EZB und dem Euro- päischen Stabilitätsmechanismus (ESM) hängen als bisher – und so zuse- hends die Steuerzahler und Sparer der Länder, die bisher noch als relativ stabil angesehen werden, belasten – etwa durch ein (Wieder-)Ansteigen der

„Target-2-Salden“.

Schuldenschnitte in einem Papiergeldsystem hätten weitreichende volkswirt- schaftliche Folgen. Ludwig von Mises (1881 – 1973) zeigte im Zuge der mo- netären Konjunkturtheorie der Österreichischen Schule der Nationalökono- mie, dass „Zirkulationskredite“ – das sind Bankkredite, durch die Banken ungedecktes Kreditgeld („Umlaufsmittel“) schaffen – zunächst einen

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5 26. April 2013

26. April 2013

„Aus dem Gesagten könnte viel- leicht jemand die Folgerung zie- hen, daß es denn doch richtig sei, die Einschränkung der Zirkulati- onskredite als die Ursache oder wenigstens als den unmittelbaren Anstoß der Wirtschaftskrisen zu bezeichnen. Die Banken müßten nur immer fortfahren, den Zinsfuß ihrer Zirkulationskreditgeschäfte zu ermäßigen, um den Zusammen- bruch der Haussespekulation hin- auszuschieben. Legt man auf die- ses letzte Wort, auf das Hinaus- schieben, Gewicht, dann kann die- ser Argumentation ohne weiteres zugestimmt werden. Den Zusam- menbruch hinauszuschieben, wären die Banken allerdings in der Lage, aber schließlich muss dann doch, wie oben gezeigt wurde, einmal der Augenblick kommen, in dem eine weitere Ausdehnung der Um- laufsmittelzirkulation nicht mehr möglich ist. Dann muß die Kata- strophe eintreten, und ihre Folgen sind umso schwerer, die Reaktion gegen die Auswüchse der Hausse- spekulation umso stärker, je länger der Zeitraum gewesen ist, in dem die Rate des Darlehenszinses sich unter dem Niveau des natürlichen Kapitalzinses befunden hat, und je mehr durch die Lage des Kapital- marktes nicht gerechtfertigte Pro- duktionsumwege eingeschlagen wurden.“

Mises, L. v. (1924 [1912]), Theorie des Gel- des und der Umlaufsmittel, S. 436.

„Boom“ in Gang setzen, der aber in einem „Bust“, einer Rezession- Depression, enden muss.

Verlust der Ersparnisse Um das ein oder andere Mal mag es den Regierungen und ihren Zentralban- ken zwar gelingen, einen herannahenden Bust in einen neuen Boom umzu- münzen. Doch irgendwann kollabiert der Papiergeldboom, so Mises‘ Er- kenntnis.

Die Sparer, die ihre Altersvorsorge in Papiergeld denominierte Zahlungsver- sprechen investiert haben, werden in jedem Fall verlieren. Sie werden ent- weder Zahlungsausfälle erleiden, weil Bankeinlagen sowie Staats-, Bank- und Unternehmensverbindlichkeiten, die im Zuge eines Papiergeldsystems aufgehäuft wurden, nicht mehr (vollständig) zurückgezahlt werden. Oder aber die Zahlungsforderungen, die sie halten, werden zurückgezahlt mit entwertetem Geld. In beiden Fällen werden die Ersparnisse zerstört. Das ist das hässliche Ergebnis des Papiergeldsystems.

Zinssenkung der EZB Die Zeichen mehren sich, dass die EZB ihren Leitzins bald absenken könnte – vielleicht schon am kommenden Donnerstag, den 2. Mai 2013 (der EZB-Rat kommt hier in Bratislava zusammen). Der EZB-Leitzins sollte nach unserer Einschätzung früher oder später 0,0 bis 0,25 Prozent erreichen – was dem Niveau in den Vereinigten Staaten von Amerika entsprechen würde. Aus- schlaggend für eine solche Zinsentscheidung dürfte zum einen die weiter nachgebende Konjunktur im Euroraum sein (unsere Schätzung für das Wirt- schaftswachstum im Euroraum in 2013 ist -1,0 Prozent J/J, wobei die anhal- tende Rezession auch stärker ausfallen könnte). Zum anderen wird der EZB- Rat versuchen wollen, durch eine Verbilligung der Zinsen die prekäre Finanz- lage vieler Geldhäuser zu verbessern.

EZB-Leitzinsen und Geldmarktzinsen in Prozent 6 5 4 3 2 1 0 07 08 09
EZB-Leitzinsen und Geldmarktzinsen in Prozent
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Übernachtzins
2-Wochen
1-Monat
3-Monate
6-Monate
12-Monate
EZB-Repozins

Quelle: Thomson Financial.

Wir freuen uns, die Ludwig von Mises Institut Deutschland Konferenz 2013 anzukündigen: „ Steuern und

Wir freuen uns, die

Ludwig von Mises Institut Deutschland Konferenz 2013

anzukündigen:

Steuern und Inflation

Samstag, 15. Juni 2013

10 Uhr bis 17 Uhr

im Hotel „Bayerischer Hof“, Königssaal, München

Die Referenten und ihre Themen:

Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe:

Die Wurzel des Übels:

Ausbeutung und Rechtsbruch

Dipl. Ing. Rahim Taghizadegan:

Der Weg vom Warengeld zum Papiergeld

Prof. Dr. Thorsten Polleit:

Das Bankwesen und der Staat

Prof. Dr. Philipp Bagus:

Über die Ursache von Konjunkturen und wirtschaftlichen Krisen

Prof. Dr. Jörg Guido Hülsmann:

Offene und verdeckte Besteuerungen

Die drängenden Wirtschafts- und Gesellschaftsprobleme unserer Zeit sind Wirtschaftskrise, wach- sende Verschuldung und Verlust der Freiheit. Um sie lösen zu können, bedarf es einer soliden Ur- sachendiagnose der Missstände, auf deren Basis dann konstruktive Lösungsvorschläge formuliert werden. Dazu werden die Erkenntnisse der „Österreichischen Schule der Nationalökonomie“, die auf der Konferenz 2013 zu Wort kommen, einen Beitrag leisten.

der Konferenz 2013 zu Wort kommen, einen Beitr ag leis ten. Thorsten Polleit Andreas Marquart Präsident

Thorsten Polleit

Andreas Marquart

Präsident

Vorstand

Medienpartner:

Andreas Marquart Präsident Vorstand Medienpartner: Ludwig von Mises Institut Deutschland e. V. Infos und
Andreas Marquart Präsident Vorstand Medienpartner: Ludwig von Mises Institut Deutschland e. V. Infos und

Ludwig von Mises Institut Deutschland e. V.

Infos und Anmeldungen: www.misesde.org/konferenz

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26. April 2013

Gold (USD pro Feinunze)

1700

1660

1620

1580

1540

1500

1460

1420

1380

pro Feinunze) 1700 1660 1620 1580 1540 1500 1460 1420 1380 Jan 13 Feb 13 Mrz

Jan 13

Feb 13

Mrz 13

Apr 13

Gold-ETFs (Mio. Feinunzen)

85 83 81 79 77 75 73 71 69 67 Jan. 11 Jul. 11 Jan.
85
83
81
79
77
75
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71
69
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Jan. 11
Jul. 11
Jan. 12
Jul. 12
Jan. 13

Silber (USD pro Feinunze)

32

30

28

26

24

22

Jul. 12 Jan. 13 Silber (USD pro Feinunze) 32 30 28 26 24 22 Jan 13

Jan 13

Feb 13

Mrz 13

Apr 13

Silber-ETFs (Mio. Feinunzen)

650

630

610

590

570

550

530

Jan. 11

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Jan. 12

Jul. 12

Jan. 13

Quelle für Graphiken: Bloomberg. Tages- werte.

Edelmetallmarkt-Bericht

Die Zeit nach dem Preisrutsch

Nach dem Goldpreissturz am 12. und 15. April (er fiel von 1.564,64 USD pro Feinunze im Tief auf 1.321,95) scheint eine gewisse Ernüchterung eingetreten zu sein. So scheinen die Stimmen, die bisher lauthals und regelmäßig immer höhere Goldpreise prognostiziert haben, merklich verhaltener geworden zu sein.

Entwicklung in den letzten zwei Wochen

 

Gold

Silber

Platin

Palladium

In USD (pro Feinunze) Aktuell Änderung in den letzten zwei Wochen in USD in % Höchster Preis Niedrigster Preis

In Euro (pro Feinunze) Aktuell Änderung in den letzten zwei Wochen in Euro in % Höchster Preis Niedrigster Preis

 

1475,2

24,4

1470,4

680,4

 

-7,8

-1,7

-16,3

-26,6

-0,5

-6,4

-1,1

-3,8

1483,0

26,0

1486,8

707,0

1348,0

22,8

1402,5

653,5

1122,8

18,5

1119,2

517,9

 

-33,4

-1,7

-40,0

-33,3

-2,9

-8,6

-3,4

-6,0

1156,2

20,3

1159,2

551,2

1049,4

17,5

1078,2

508,7

Quelle: Bloomberg, eigene Berechnungen auf Basis der Schlusskurse.

Uns hat jedoch der Preisrutsch des Goldes nicht dazu veranlasst, unsere Prog- nosen zu verändern. 3 Der Grund: An der fundamentalen Einschätzung der Fak- toren, die den Goldpreis trendmäßig beeinflussen– allen voran die schwelende, sich verschlimmernde „Krise“ –, hat sich nichts geändert. Auch eine kurzfristig veränderte „Marktchart-Technik“ ändert daran nichts. Der Goldpreis sollte sich nun zunächst wieder in seine „Konsolidierungsbandbreite“ zurückbewegen, deren obere Grenze bei etwa 1.780 USD pro Feinunze, und deren untere Gren- ze bei etwa 1.550 USD pro Feinunze liegen dürfte.

Rückkehr in die „Konsolidierungsbandbreite“ Goldpreis in USD pro Feinunze

1900

1800

1700

1600

1500

1400

1300

̴1.780 ̴1.550
̴1.780
̴1.550

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Quelle: Bloomberg, Wochendaten.

3 Siehe hierzu auch Degussa Kommentar Goldpreisrutsch ausgelöst durch Sorge vor Notverkauf ("Distressed Selling"), 15. April 2013.

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8 26. April 2013

26. April 2013

Platin (USD pro Feinunze)

1760

1720

1680

1640

1600

1560

1520

1480

1440

1400

Feinunze) 1760 1720 1680 1640 1600 1560 1520 1480 1440 1400 Jan 13 Feb 13 Mrz

Jan 13

Feb 13

Mrz 13

Apr 13

Platin-ETFs (Millionen Feinunzen)

1.7

1.6

1.5

1.4

1.3

1.2

Jan 11

Jul 11

Jan 12

Jul 12

Jan 13

Palladium (USD pro Feinunze)

790

770

750

730

710

690

670

650

Palladium (USD pro Feinunze) 790 770 750 730 710 690 670 650 Jan 13 Feb 13

Jan 13

Feb 13

Mrz 13

Apr 13

Palladium-ETFs (Millionen Feinunze)

2.4

2.2

2.0

1.8

1.6

Jan 11

Jul 11

Jan 12

Jul 12

Jan 13

Quelle für alle Graphiken: Bloomberg. Ta- geswerte.

Mittlerweile deuten sich vielmehr zwei Entwicklungen an, die den Goldpreis beziehungsweise die Edelmetallpreise in der Konsequenz deutlich anheben könnten.

Zum einen ist da das Bestreben im Euroraum, die Haushaltskonsolidierung auf- zuweichen. Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, fordert, das „Spardiktat“ zu beenden. Den Staaten soll mehr Zeit zur Haus- haltsgesundung gewährt werden. Mit anderen Worten: Ihnen sollen höhere Defizite für eine längere Zeit erlaubt werden. Die aus dem Ruder laufende Staatsverschuldung wird nicht mehr als Ursache für die Wirtschaftskrise gewer- tet. Umkehr der Beziehung wird unterstellt: Dass schwache Wirtschaftswachs- tum sei ursächlich für die steigenden Staatsschulden. Eine solche Umdeutung (oder eine solche (bewusste) ökonomische Fehlinterpretation) öffnet dem Weg in die immer weiter anschwellende Staatsverschuldung Tür und Tor – ein Weg, der letztlich zum Anwerfen der elektronischen Notenpresse führt.

Zum anderen scheint der politische Druck auf die Europäische Zentralbank zu steigen, kleineren und mittleren Unternehmen den Zugang zu Bankkrediten zu erleichtern. Dies könnte dazu führen, dass die EZB (strauchelnden) Banken Kreditportfolios abkauft, um so die Bilanzen der Banken und deren Kreditver- gabefähigkeit (an kleinere und mittlere Unternehmen) zu „verbessern“. Im Grunde verbirgt sich hinter einer solchen Politikmaßnahme nichts anderes als eine „Monetisierung“ ausstehender Kredite, also eine inflationäre Politik: Ban- ken werden in die Lage versetzt, mit neu geschaffenem Geld zusätzliche Kredi- te zu vergeben oder aber ihre Verbindlichkeiten zurückzuzahlen – und es damit Investoren, die ja dann das neu geschaffene Geld erhalten, zu ermöglichen, ihre Nachfrage nach zum Beispiel Aktien, Häusern, Rohstoffe etc. auszuweiten. Eine (Vermögens-)Preisinflation wird die Folge sein.

Beides zusammengenommen könnte zunächst den Euro-Wechselkurs weiter drücken gegenüber dem US-Dollar. Zudem könnte die Einsicht, dass der Euro- raum von nun an nicht mehr dem deutschen Spar- und Preisstabilitätswillen folgt, insbesondere dem Goldpreis Auftrieb verleihen: weil nun alle großen Wirtschaftsräume der US-Politik folgen, die auf steigende Staatsdefizite und Geldmengenvermehrung zur Überwindung der Krise setzen. So gesehen könn- te der Goldpreis nunmehr durchaus seinen (kurzfristigen) Tiefpunkt hinter sich gelassen haben.

In den letzten Wochen haben sich die institutionellen Investoren zusehends aus den Edelmetallmärkten zurückgezogen (siehe dazu die Ausführungen am Ende dieses Aufsatzes). Die physische Nachfrage scheint hingegen von den niedrige- ren Preisen (enorm) zu profitieren. Das hätte vor allem eine wichtige Konse- quenz: Physische Goldbestände wandern vor allem im die Hände längerfristig orientierter Investoren – und dürften dem Goldmarkt so eine „solide“ Unter- stützung geben.

Der Blick auf die Goldbestände der „Exchange Traded Funds“ (ETFs) zeigt ei- nen markanten Rückgang auf 73,77 Millionen Feinunzen – nach einem Re- kordstand von nahe 85 Millionen Feinunzen Ende Dezember 2012. Der jüngste Verkaufsdruck im Goldmarkt kam also vor allem auch von Seiten der institutio- nellen Investoren, die ihre ETFs abgaben. Die Bestände der Silber-ETFs hinge- gen gingen in den letzten zwei Wochen nur relativ leicht zurück und belaufen sich derzeit auf 620,68 Millionen Feinunzen. Die Platin-ETF-Bestände blieben relativ stabil bei 1,67 Millionen Feinunzen, während die Palladium-ETF- Bestände in den letzten zwei Wochen auf 2,09 Millionen Feinunzen fielen.

9

9 26. April 2013

26. April 2013

Aufbau der offiziellen Goldreserven setzt sich weltweit fort

Goldpreis (USD pro Feinunze) und offizielle Goldreserven der Staaten weltweit in Millionen Feinunzen

1090

1070

1050

1030

1010

990

970

950

2000 1800 Die offiziellen Goldreserven der staatlichen Währungsbehörden hatten seit den frühen 70er Jahren des
2000
1800
Die offiziellen Goldreserven der staatlichen Währungsbehörden
hatten seit den frühen 70er Jahren des vergangenen Jahr-
hunderts Die offiziellen abgenommen. Goldreserven Dieser der Trend staatlichen kehrte Währungsbehörden sich 2008 be-
ziehungsweise hatten seit den 2009 frühen um. 70er Seither Jahren nehmen des vergangenen die offiziellen Jahr- Gold-
bestände hunderts abgenommen. der Zentralbanken Dieser wieder Trend zu, kehrte vor allem sich 2008 aufgrund be- von
1600
Käufen ziehungsweise der Zentralbanken 2009 um. Seither aus den nehmen aufstrebenden die offiziellen Gold-
Volkswirtschaften. bestände der Zentralbanken wieder zu, vor allem aufgrund
1400
1200
1000
800
600
400
200

00

02

04

06

Offizielle Goldreserven, weltweit (Millionen Feinunzen), LS

08

10

12

Goldpreis (USD pro Feinunze, RS)

Quelle: Bloomberg, IWF. Letzter Datenpunkt für die Goldreserven: Januar 2013, für den Goldpreis 1.443 USD pro Fein- unze (25. April 2013).

10

10 26. April 2013

26. April 2013

Edelmetallpreise, aktuell und Schätzungen (pro Feinunze)

In US-Dollar

 

Gold

Silber

Platin

Palladium

I. Aktuell

1475,2

24,4

1470,4

680,4

II. Gleitende Durchschnitte

5 Tage

1442,9

23,7

1443,4

677,6

10 Tage

1410,1

23,4

1434,2

672,8

20 Tage

1486,6

25,4

1486,6

704,9

50 Tage

1550,4

27,5

1553,2

734,6

100 Tage

1610,2

29,3

1594,9

726,4

200 Tage

1656,0

30,6

1577,3

677,8

III. Prognosen

Q2 2013

1670

31

1640

790

Q3 2013

1730

33

1690

810

Q4 2013

1800

36

1720

830

Q1 2014

1880

40

1740

850

IV. Jahresdurchschnitte

2011

1576,0

35,6

1708,4

737,2

2012

1678,3

31,4

1555,6

647,5

2013 (geschätzt)

1701

32

1659

799

In Euro

 

Gold

Silber

Platin

Palladium

I. Aktuell

1122,8

18,5

1119,2

517,9

II. Gleitende Durchschnitte

5 Tage

1101,3

18,1

1101,7

517,2

10 Tage

1082,0

18,0

1100,6

516,3

20 Tage

1148,4

19,6

1148,4

544,5

50 Tage

1184,9

21,0

1186,9

561,5

100 Tage

1224,0

22,3

1212,1

552,2

200 Tage

1283,0

23,7

1220,8

524,2

III. Prognosen

Q2 2013

1350

25

1330

640

Q3 2013

1430

27

1400

670

Q4 2013

1560

31

1490

720

Q1 2014

1710

37

1590

780

IV. Jahresdurchschnitte

2011

1125,8

25,3

1219,3

526,1

2012

1298,6

24,3

1204,3

501,2

2013 (geschätzt)

1400

26

1335

637

Quelle: Bloomberg, eigene Berechnungen und Prognosen (jeweils für das Quartalsende).

11

11 26. April 2013

26. April 2013

Goldpreis (pro Feinunze) in nationalen Währungen

   

Vor einer

Änderung

Vor einem

Änderung

Vor drei

Änderung

Vor sechs

Änderung

Vor einem

Änderung

Vor zwei

Änderung

Aktuell

Woche

in %

Monat

in %

Monaten

in %

Monten

in %

Jahr

in %

Jahren

in %

US-Dollar

1.476,18

1.403,85

5,2

1600,04

-7,7

1.658,70

-11,0

1711,30

-13,7

1.657,43

-10,9

1.506,30

-2,0

Euro

1.133,09

1.075,54

5,4

1242,59

-8,8

1.229,63

-7,9

1322,51

-14,3

1.252,76

-9,6

1.026,43

10,4

Chinesischer Renminbi

9.101,55

8.613,08

5,7

9913,77

-8,2

10.301,85

-11,7

10712,94

-15,0

10.431,46

-12,7

9.800,01

-7,1

Japanischer Yen

145.703,19

139.711,28

4,3

150873,69

-3,4

150.261,38

-3,0

136292,45

6,9

134.026,59

8,7

122.823,96

18,6

Britisches Pfund

954,81

921,63

3,6

1054,75

-9,5

1.054,52

-9,5

1062,31

-10,1

1.024,34

-6,8

911,70

4,7

Schweizer Franken

1.393,01

1.310,77

6,3

1515,45

-8,1

1.532,89

-9,1

1599,33

-12,9

1.505,51

-7,5

1.318,32

5,7

Indische Rupie

80.107,06

74.990,98

6,8

86998,06

-7,9

89.357,15

-10,4

92036,29

-13,0

87.022,78

-7,9

66.886,87

19,8

Russischer Rubel

46.092,44

44.246,39

4,2

49335,84

-6,6

49.963,24

-7,7

53779,86

-14,3

48.612,46

-5,2

41.735,15

10,4

Australischer Dollar

1.431,03

1.366,03

4,8

1.525,28

-6,2

1.590,72

-10,0

1.649,58

-13,2

1.598,45

-10,5

1.393,05

2,7

Kanadischer Dollar

1.504,01

1.441,10

4,4

1625,04

-7,4

1.665,53

-9,7

1706,10

-11,8

1.631,72

-7,8

1.428,44

5,3

Quelle: Bloomberg, eigene Berechnungen.

Aktien ausgewählter Goldproduzenten

 

Währung

Preis

Marktkapi-

% 1-Monat

% 3-Monate

% 1-Jahr

Kurs-Gewinn-

Dividenden-

talisierung,

Verhältnis

Rendite (%)

Mrd.

Barrick Gold

USD

19,1

19,1

-33,9

-41,9

-52,3

5,8

4,2

Freeport McMoRan

USD

29,9

28,4

-9,0

-14,4

-20,9

10,1

4,2

Goldcorp

USD

29,9

24,5

-9,1

-15,9

-22,8

15,8

1,8

Newmont Mining

USD

34,3

17,1

-16,4

-20,8

-28,1

9,1

4,1

Newcrest Mining

USD

17,5

13,4

-23,6

-28,9

-34,0

16,8

2,1

AngloGold Ashanti

USD

19,3

7,4

-18,8

-29,5

-44,0

7,3

1,7

Polyus Gold

USD

3,3

9,9

2,2

-5,5

11,7

10,3

Kinross Gold

USD

5,7

6,5

-28,1

-33,6

-36,6

7,4

2,8

Gold Fields

USD

7,6

5,6

-1,9

-24,2

-31,7

8,6

3,4

Agnico-Eagle Mines

USD

33,0

5,7

-17,9

-28,2

-8,0

18,5

2,4

IAMGOLD

USD

5,3

2,0

-24,8

-36,4

-57,6

5,8

4,7

Harmony Gold

USD

4,9

2,1

-20,8

-29,8

-49,7

9,0

1,1

Hui Index

USD

286,6

124,2

-18,6

-28,2

-35,3

10,4

2,4

S&P 500

USD

1585,2

14589,5

1,4

5,5

13,2

15,6

2,1

Quelle: Bloomberg.

Gold Forward Offered Rates (%) 6 5 4 3 2 1 0 07 08 09
Gold Forward Offered Rates (%)
6
5
4
3
2
1
0
07
08
09
10
11
12
13
1-Monat
3-Monate
6-Monate
12-Monate

Quelle: Bloomberg, eigene Berechnungen.

Gold Lease Rates* in Basispunkten 350 300 250 200 150 100 50 0 -50 -100
Gold Lease Rates* in Basispunkten
350
300
250
200
150
100
50
0
-50
-100
07
08
09
10
11
12
13
1-Monat
3-Monate
6-Monate
12-Monate

*Libor-Zins abzüglich Gold Forward Offered Rates.

12

12 26. April 2013

26. April 2013

Weitere wichtige Wirtschaftsdaten, aktuell und Schätzungen

 

Aktuell

Q2 13

Q3 13

Q4 13

I. Notenbankzinsen (in %) US Federal Reserve EZB Bank of England Bank of Japan

0,00

0,00 - 0,25 0,00 - 0,25

0,00 - 0,25 0,00 - 0,25

0,00 - 0,25 0,00 - 0,25

0,75

0,50

0,50

0,50

0,50

0,10

0,10

0,10

0,10

II.

Staatsanleihen (in %)

US Treasury 10-J Bund 10-J UK Gov't 10-J JGBs 10-J

1,69

1,65

1,70

1,70

1,22

1,60

1,80

1,80

1,73

1,85

1,90

1,90

0,59

0,65

0,70

0,70

III.

Währungen

EURUSD

1,30

1,24

1,21

1,16

EURJPY

128,6

124,0

128,0

130,00

EURGBP

0,84

0,88

0,88

0,85

IV. Öl Ölpreis (Brent, Fass)*

102,6

113,1

118,7

122,00

Quelle: Bloomberg, eigene Schätzungen.

Wertentwicklung verschiedener Anlageklassen seit Jahresanfang in Prozent

S&P 500 Nasdaq Euro STOXX 50 FTSE 100 DAX Swiss MI Nikkei Hang Seng Bovespa Russia CRB Index Gold Silber Rohöl EURUSD EURJPY EURGBP EURCHF USDCAD USDGBP USDJPY US-Staatsanleihe 7-10 J. US-Staatsanleihe 1-3 J. Euro-Staatsanleihe 1-3 J. Euro-Staatsanleihe 7-10 J. UK-Staatsanleihe 7-10 J. UK-Staatsanleihe 1-3 J. Japan-Staatsanleihe 7-10 J. Japan-Staatsanleihe 1-3 J.

-30

-20

-10

0

10

20

30

40

50

11.1 9.0 5.6 9.2 2.9 15.8 33.6 -0.3 -9.8 -17.0 -2.7 -11.9 -19.7 -8.4 -1.3
11.1
9.0
5.6
9.2
2.9
15.8
33.6
-0.3
-9.8
-17.0
-2.7
-11.9
-19.7
-8.4
-1.3
12.6
3.8
-1.8
2.4
-4.9
14.0
0.7
0.2
3.4
1.0
1.4
0.3
1.7
0.0

Quelle: Bloomberg, eigene Berechnungen.

13

13 26. April 2013

26. April 2013

Marktdaten

Unübersehbare Anzeichen für eine „Bondmarkt-Blase“ in den USA

Kurs-Gewinn-Verhältnis des US-Staatsanleihemarktes, 10 Jahre Laufzeit

70

60

50

40

30

20

10

0

10 Jahre Laufzeit 70 60 50 40 30 20 10 0 1880 1900 1920 1940 1960

1880

1900

1920

1940

1960

1980

2000

2020

Quelle: R. Shiller, Thomson Financial, eigene Berechnungen.

Japans Geldvermehrung zeigt (Inflations-)Wirkung

Japanischer Aktienmarktindex Nikkei 225 und Yen-Wechselkurs gegenüber US-Dollar

20000

18000

16000

14000

12000

10000

8000

6000

Nikkei (LS) USDJPY (RS)
Nikkei (LS)
USDJPY (RS)

07

08

09

10

11

12

13

Quelle: Thomson Financial.

130

120

110

100

90

80

70

Bankkreditwachstum deutet auf weitere Wirtschaftsschwäche im Euroraum

Wachstum des realen BIPs im Euroraum und Bankkredite (real) in Prozent 10 8 6 4
Wachstum des realen BIPs im Euroraum und Bankkredite (real) in Prozent
10
8
6
4
2
0
80
84
88
92
96
00
04
08
12
-2
-4
Bankkredite (LS)
BIP (RS)

Quelle: Thomson Financial, eigene Berechnungen.

6

4

2

0

-2

-4

-6

14

14 26. April 2013

26. April 2013

Beiträge in bisher erschienen Ausgaben

Ausgabe

Inhalt

26.

April 2013

Gold im Anlageportfolio Wirtschaftspolitischer Kommentar: Sparern droht der „Bail-in“ Edelmetallmarkt-Bericht: Die Zeit nach dem Preisrutsch

 

12.

April 2013

Einlagen(verun)sicherung Wirtschaftspolitischer Kommentar: Auf den Euro-„Boom“ folgt der Euro-„Bust“ Edelmetallmarkt-Bericht: Gegenwind für Edelmetalle

 

28.

März 2013

Schuldenschnitt in Zypern – (k)eine ‚Blaupause‘ für den Euroraum Wirtschaftspolitischer Kommentar: Schädliches Geldmonopol Edelmetallmarkt-Bericht: Änderung der Prognosen

 

15.

März 2013

Liquiditäts-Hausse und Blasenbildung Wirtschaftspolitischer Kommentar. Es war einmal: Der Gold-Devisen-Standard Edelmetallmarkt-Bericht: Aktien, nicht Edelmetalle profitieren derzeit von der Geldpolitik

 

1.

März 2013

Zentralbankpolitik und Goldpreis Wirtschaftspolitischer Kommentar: „Über die Wirkung der Rettungspolitiken“ Edelmetallmarkt-Bericht: Goldpreis bleibt unter Druck; Rhodium als Beimischung

15.

Februar 2013

Niedrige Zinsen schaffen Probleme Wirtschaftspolitischer Kommentar: „Abwertungswettlauf“ – was sich dahinter verbirgt Edelmetallmarkt-Bericht: Goldpreis fällt gegenüber den PGM-Preisen zurück

 

1.

Februar 2013

(Staats-)Schuld und Sühne Wirtschaftspolitischer Kommentar: Zahlungsausfall des Staates leicht(er) gemacht Edelmetallmarkt-Bericht: Konjunkturoptimismus lässt PGM-Preise steigen

18.

Januar 2013

Von der Kreditkrise zur Währungskrise Wirtschaftspolitischer Kommentar: Über „Krise“ und „Krisenbereinigung“ Edelmetallmarkt-Bericht: Positive Faktoren

 

14.

Januar 2013

Ausblick 2013

20.

Dezember 2012

Über Schwankungen und Trends des Goldpreises Wirtschaftspolitischer Kommentar: Die Arbeitslosigkeit, das Schicksalsproblem der Zeit Edelmetallmarkt-Bericht: Edelmetallpreise gedrückt zum Jahresende

 

14.

Dezember 2012

Massenarbeitslosigkeit im Euroraum Wirtschaftspolitischer Kommentar: Gold – das ultimative Zahlungsmittel Edelmetallmarkt-Bericht: Edelmetalle und die Verschärfung der Krise in 2013

 

7. Dezember 2012

Die „Target-2-Salden“ kommen Deutschland teuer zu stehen Wirtschaftspolitischer Kommentar: Die destruktive Kraft der „Moralischen Wagnisse“ Edelmetallmarkt-Bericht: Änderung der Preisprognosen – Aufwärtstrend bleibt erhalten

30.

November 2012

Der überdimensionierte Euro-Bankenapparat ist das (Haupt-)Problem Wirtschaftspolitischer Kommentar: Zentralbankgold gehört dem Geldhalter Edelmetallmarkt-Bericht: Schwieriges Umfeld für Edelmetalle

23.

November 2012

Es geht nicht darum, Deflation zu verhindern, sondern Inflation zu schaffen. Wirtschaftspolitischer Kommentar: Die Rache der Marktpreismanipulation Edelmetallmarkt-Bericht: Aufwärtstrend beim Goldpreis intakt

16.

November 2012

Das Vermehren der Geldmenge schafft keinen Wohlstand. Im Gegenteil Wirtschaftspolitischer Kommentar: „Kreditvergabe wäre nicht so zügellos wie heute“ Edelmetallmarkt-Bericht: Japan zieht vermutlich bald nach

9.

November 2012

Die Entzauberung des Raubstaates Wirtschaftspolitischer Kommentar: Das letzte Wort des Destruktivismus ist die Inflation Edelmetallmarkt-Bericht: Euro gerät weiter unter Druck

2.

November 2012

Aus Euro-Frustration wird Euro-Depression Wirtschaftspolitischer Kommentar: Gegen den Verkauf von Bundesbankgold Edelmetallmarkt-Bericht: Neue Impulse für die Edelmetalle fehlen (noch)

26.

Oktober 2012

Wie weit gehen die Schweizer im Bestreben, ihren Franken zu schwächen? Wirtschaftspolitischer Kommentar: Was unbegrenzte Käufe von Staatsanleihen wirklich bedeuten Edelmetallmarkt-Bericht: Seitwärts unter großen Schwankungen

 

19.

Oktober 2012

Über die Idee, Euro-Staatsanleihen mit Gold zu besichern. Wirtschaftspolitischer Kommentar: Was Sie über die Geldmenge(n) und die „Kassenhaltung“ wissen sollten Edelmetallmarkt-Bericht: Gold versus Aktien

12.

Oktober 2012

Die „Große Inflation“ der 70er und 80er Jahre. Ein Lehrstück. Wirtschaftspolitischer Kommentar: Inflation ist ruinös für Arbeitnehmer und Sparer Edelmetallmarkt-Bericht: US-Dollar bald wieder um Aufwind

Der Degussa Marktreport ist zu beziehen unter:

www.degussa-goldhandel.de/de/marktreport.aspx

Alle bisherigen Ausgaben des Degussa Marktreports stehen dort auch zum Download zur Verfügung.

15

15 26. April 2013

26. April 2013

Notizen:

16

16 26. April 2013

26. April 2013

Disclaimer

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Impressum Der Marktreport erscheint 14-tägig freitags und ist eine kostenlose Serviceleistung der Degussa Redaktionsschluss dieser Ausgabe: 26. April 2013

Herausgeber: Degussa

E-Mail: info@degussa-goldhandel.de, Internet: www.degussa-goldhandel.de Redaktion: Dr. Thorsten Polleit, Julia Kramer

Druck: Degussa

Degussa Marktreport ist im Internet abrufbar unter: http://www.degussa-goldhandel.de/de/marktreport.aspx

Bildnachweis: Degussa

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