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HUMANE GESELLSCHAFT BADEN-WÜRTTEMBERG E 1166 NACHHALTIGKEIT DAS JUNGE POLITMAGAZIN FÜR BADEN-WÜRTTEMBERG •
HUMANE
GESELLSCHAFT
BADEN-WÜRTTEMBERG E 1166
NACHHALTIGKEIT
DAS JUNGE POLITMAGAZIN FÜR BADEN-WÜRTTEMBERG • MITGLIEDERZEITSCHRIFT DER JUNGEN UNION

INTERVIEW

PRO & CONTRA

JUNGE UNION

MARKUS SÖDER

KOHLE OHNE LEISTUNG DAS SOLIDARISCHE BÜRGERGELD ALS REVOLUTION IN DER CDU-SOZIALPOLITIK

GRUNDLEGEND JU FORDERT KLARE AUSSAGEN UND MEHR WERTE IM CDU-GRUND- SATZPROGRAMM

WIE DIE UNION

MIT UMWELTTHEMEN

PUNKTEN UND NEUE

WÄHLER GEWINNEN WILL

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2007.4

WWW.JU-BW.DE

INHALT

EDITORIAL

 

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die aktuelle Ausgabe 2007.4 der hg steht ganz im Zeichen nachhaltiger Politik. Unser thematischer Schwerpunkt

die aktuelle Ausgabe 2007.4 der hg steht ganz im Zeichen nachhaltiger Politik. Unser thematischer Schwerpunkt spiegelt dabei ein Thema wider, das die Junge Union bereits länger beschäftigt und das die CDU anlässlich ihres diesjährigen Landes- parteitags ebenfalls für sich entdeckt hat. Nach- haltigkeit bedeutet dabei für die Junge Union schon immer mehr als Umwelt- und Klimaschutz. Das konsequente Werben der letzten Jahre für einen verantwortungsvollen Haushalt ohne Schulden, für eine Familien entlastende Gesellschafts- und Bildungspolitik sowie für eine gerechte Lasten- verteilung zwischen den Generationen stand und

steht für diesen weiten Nachhaltigkeitsbegriff der Jungen Union.

INTERVIEW THEMA: NACHHALTIGKEIT JU BADEN-WÜRTTEMBERG PRO & CONTRA

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INTERVIEW HOCHSCHULE AUS’M LÄNDLE BILGERS BOTSCHAFT

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INTERVIEW
INTERVIEW

DIE GRÜNEN MACHEN KEINE SERIÖSE KLIMAPOLITIK Im Interview Markus Söder, Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten

PRO&CONTRA
PRO&CONTRA

VERTRAUEN OHNE LEISTUNG?! SOLIDARISCHES BÜRGERGELD - JA ODER NEIN? Mit Dieter Althaus und Annette Widmann-Mauz

THEMA
THEMA
INTERVIEW
INTERVIEW

Bis vor wenigen Wochen hat Markus Söder als laut- stark zu vernehmender CSU-Generalsekretär auch die bayrische Unionspartei für Nachhaltigkeit und speziell umweltpolitische Bezüge geöffnet. Im hg- Interview berichtet der neu ernannte Minister, wie und warum er „Öko-Themen“ für sich und die CSU entdeckt hat. Mit Andreas Renner haben wir dar- über hinaus einen Interviewpartner an der Schnitt- stelle von Politik und Energiewirtschaft für diese Ausgabe gewinnen können.

JETZT ZÄHLEN TATEN!

Die CDU im Land ist in Sachen Haushaltspolitik auf dem richtigen Weg.

WASSERKRAFT IST UNSERE NR. 1 Andreas Renner

AUS’M LÄNDLE
AUS’M LÄNDLE

JU ZU BESUCH AUF DEM CANNSTATTER VOLKSFEST

JU-Landeschef Steffen Bilger, der den Leitantrag zum CDU-Landesparteitag im Kapitel „Staats-

finanzen/Staatsverschuldung“ mitformuliert hat, umreißt in seinem hg-Beitrag die Erwartungen der jungen Generation in der CDU an eine solide und vor allem ehrliche Haushaltspolitik. Abgerundet werden die Seiten zum Schwerpunktthema „Nach- haltigkeit“ durch Berichte aus der JU in Baden- Württemberg sowie über die kritische Diskussion des CDU-Grundsatzprogramms. Die aktuelle sozi- alpolitische Diskussion ergänzt unsere Rubrik „pro & contra“ um Positionen zum Thema „Bürgergeld“.

Euer

EIN NACHHALTIGES BADEN- WÜRTTEMBERG BRAUCHT Drei junge Baden- Württemberger erklären, was „Nachhaltigkeit“ für sie konkret bedeutet.

Ralf Stefan Hübner ralf.huebner@ju-bw.de

Ralf Stefan Hübner ralf.huebner@ju-bw.de

INTERVIEW

DIE GRÜNEN MACHEN KEINE SERIÖSE KLIMAPOLITIK

Markus Söder war lange Jahre Generalsekretär der CSU und ist nun Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten in der Staatskanzlei. Mit sicherem Gespür für öffentlichkeitswirksame Themen gelang es ihm auch in Zeiten der großen Koalition, die CSU inhaltlich im Gespräch zu halten. Jetzt will er die Grünen auf ihrem Terrain schlagen und die Umweltpolitik zurück ins Zentrum der Union holen.

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halten. Jetzt will er die Grünen auf ihrem Terrain schlagen und die Umweltpolitik zurück ins Zentrum
halten. Jetzt will er die Grünen auf ihrem Terrain schlagen und die Umweltpolitik zurück ins Zentrum

hg: Herr Söder, Themen wie Klimaschutz und Ökologie sind seit einiger Zeit wieder in aller Munde. Wann haben Sie diese für sich entdeckt?

MARKUS SÖDER: Ich war in meiner Jugend sicher kein Grüner. Gesunde Ernährung, Gentechnik oder Klimaschutz waren Themen, die mich als Teenager noch nicht besonders beschäftigt haben. Mein persönli- ches Bewusstsein für Umweltthemen hat sich durch die Geburt meiner Kinder verändert. Als Vater denkt man um, weil sich der Zeithorizont weit über das eigene Leben hin- aus erweitert. Es geht darum, wie wir die Welt unseren Kindern übergeben. Mir ist wichtig, dass sich unsere Kinder gesund ernähren. Dazu gehören auch Bioprodukte. Deshalb bin ich auch ein Skeptiker der grü- nen Gentechnik. Der Klimaschutz geht uns alle an. Die Folgen des Klimawandels sind zwar schon heute spürbar. Doch die drama- tischsten Veränderungen werden wir erst in 20 oder 30 Jahren erleben. Daher braucht es eine intensive Klimaschutz- und Klima- anpassungspolitik.

„Den Klimawandel haben alle Parteien unterschätzt.“

hg: Manche sagen, die Schöpfung zu bewahren sei schon immer ein Grund- anliegen der Union gewesen. Wie konnte es dann passieren, dass wir mit dem Thema nie in der Öffentlichkeit wahrgenommen worden sind?

MARKUS SÖDER: Gerade das Thema Klima- wandel haben alle Parteien unterschätzt - auch die Grünen. Hinzu kommt: Mit den ideologischen Schablonen aus den 70er und 80er Jahren werden wir die aktuellen Probleme nicht lösen. Wir brauchen da ganz neue Ansätze - moderne Technologien statt Verbote. Gerade die Südwest-CDU hat das schon früh erkannt. Auch für die CSU hatte die Bewahrung der Schöpfung schon immer einen hohen Stellenwert. Bayern ist das Land mit der schönsten Landschaft, den sauber-

1967

Geboren in Nürnberg, verheiratet, 4 Kinder, evangelisch

1987

Studium der Rechtswissenschaft an der Uni Erlangen-Nürnberg

1992

Volontariat und Redakteur beim Bayerischen Rundfunk

1994

Mitglied des Bayerischen Landtags

1995

Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern

2003

CSU-Generalsekretär

2007

Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten

der Jungen Union Bayern 2003 CSU-Generalsekretär 2007 Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten

sten Seen und der besten Luft. Das erste Umweltministerium Deutschlands wurde 1970 in Bayern eingerichtet. Wir haben auch den höchsten Anteil an regenerativen Energien. Ich glaube aber, dass wir diese Erfolge in der Vergangenheit zu wenig her- ausgestellt haben. Klar ist: Nachhaltigkeit ist ein Kernbestand konservativer Politik. Sie ist ein in der Land- und Forstwirtschaft seit Jahrhunderten gelebtes Prinzip. Jeder Bauer wirtschaftet so, dass der Boden nicht aus- gelaugt wird und er als Produktionsfaktor auch künftigen Generationen erhalten bleibt.

hg: Die CSU legt bekanntlich großen Wert auf ihre Eigenständigkeit in der Pro- grammatik. Aber gibt es denn auch Unter- schiede zwischen CSU und CDU bei Klima- schutz und nachhaltiger Entwicklung?

MARKUS SÖDER: Die großen Trennlinien sehe ich vor allem zu den Grünen und zur SPD. Angela Merkel hat Klimaschutz und Nachhaltigkeit zur Chefsache erklärt. Sie setzt sich auch auf internationalem Parkett engagiert dafür ein. Dabei hat sie die volle Unterstützung der CSU. Das nötigt mir auch ganz persönlich großen Respekt ab.

hg: Bei aller umweltpolitischen Be- geisterung in den Unionsparteien: Haben wir auf diesem Feld überhaupt noch eine Chance, die Grünen einzuholen?

MARKUS SÖDER: Die Grünen haben doch keine seriösen Antworten auf den Klima-

wandel. Als sie an der Regierung waren, ist es ihnen nicht gelungen, den CO2-Ausstoß nennenswert zu senken. Wer beschäftigt sich denn bei den Grünen überhaupt noch mit Umweltpolitik? Diese Partei streitet doch nur über Afghanistan, Hartz IV und die RAF- Vergangenheit. Beim Klimaschutz herrscht Schweigen. Wir brauchen aber ein ganz neues Denken. Wir können den weltweiten CO2-Ausstoß nicht mit bloßen Verboten und Verzichtsappellen senken. Wir brauchen neue, umweltfreundliche Technologien. Wir müssen die soziale zur grünen Markt- wirtschaft weiterentwickeln. So entstehen auch die Arbeitsplätze der Zukunft. Grüne Motoren, Wasserstoff-Hybrid-Technologie, Photovoltaik und Geothermie - auf diesen Gebieten müssen wir unseren Vorsprung ausbauen. Auf die Kernenergie können wir als Übergangstechnologie nicht verzichten. Eine Verlängerung der Laufzeiten der beste- henden Kraftwerke um acht Jahre könnte eine Milliarde Tonnen CO2 einsparen.

„Die Grünen sind auf dem Retrotrip.“

hg: Einmal abgesehen von der Um- weltpolitik, auf welchen Feldern muss die Union die Grünen noch stellen, wo können wir ihre Wähler für uns gewinnen und was wäre das Fundament einer schwarz-grünen Koalition?

MARKUS SÖDER: Die Grünen sind auf dem Retrotrip. Das haben sie mit ihrem Sonderparteitag bewiesen. Die Delegierten verweigerten ihrer Führung in einer so wich- tigen außenpolitischen Frage wie dem deut- schen Afghanistan-Einsatz die Gefolgschaft. Die Realpolitiker wurden entmachtet. Künast und Kuhn können sich noch so sehr bemühen, bürgerliche Optionen offen zu hal-

noch so sehr bemühen, bürgerliche Optionen offen zu hal- ten - sie sind in ihrer Partei

ten - sie sind in ihrer Partei in der Minderheit. Der Parteitag war ein Rückfall in die 80er Jahre und ein Verrat an Joschka Fischer. Schwarz-Grün rückt damit in weite Ferne. Ich halte aber generell wenig von Koalitionsarithmetik. Wir sollten vielmehr versuchen, auch die Wähler an uns zu bin- den, die sich ganz bewusst für eine ökologi- sche Politik entschieden haben. Die Union muss so stark werden, dass gegen sie keine Regierung gebildet werden kann. Mit Claudia Roth, Jürgen Trittin und Hans-Christian Ströbele kann man jedenfalls nicht im Ernst koalieren.

hg: Nachhaltigkeit bedeutet mehr als reine Umweltpolitik. Unter dem Schlagwort Generationengerechtigkeit tritt die Junge Union für eine nachhaltige Politik in allen Bereichen ein. Die Union hingegen richtet ihre Strategie vermehrt auf die Interessen der älteren Generation aus. Kommen dabei die Interessen der jungen Menschen unter die Räder?

MARKUS SÖDER: Wir brauchen einen fairen Ausgleich zwischen den Interessen der jün- geren und der älteren Generation. Das gilt vor allem für die sozialen Sicherungs- systeme. Die Regierung Merkel hat hier schon viel erreicht. Die Rente mit 67 ist eine richtige Antwort auf die demographische Entwicklung. Wir werden aber mittelfristig

INTERVIEW

um weitere Reformen nicht herumkommen. Leider entwickelt sich die SPD aber mehr und mehr zum Bremsklotz. Ihr neues Grund- satzprogramm ist ein Panikprogramm. Aus Angst vor der Linkspartei wollen die Linken in der SPD sogar in die Zeit vor Schröder zurück. Wo hat es denn das gegeben, dass eine Partei ihre eigenen Regierungserfolge verleugnet?

hg: Braucht die Union nicht auch intern eine nachhaltige Politik und die frühzeitige Einbindung junger Talente? Was macht die CSU, um ihren Nachwuchs dafür vorzube- reiten?

MARKUS SÖDER: Wie in der Wirtschaft und im Sport ist auch in der Politik die Nach- wuchsarbeit von zentraler Bedeutung. Die Junge Union leistet da sicher den wichtig- sten Beitrag. Wir haben in Bayern zudem vor

kurzem die CSU-Akademie ins Leben geru- fen. Sie will talentierte, junge Leute, die sich bereits in der Partei engagieren, frühzeitig, optimal fördern. Sie sollen gezielt darauf vorbereitet werden, Führungsämter in der Partei und in politischen Gremien zu über- nehmen. Dazu gehören neben der Ver- mittlung von politischen Inhalten auch die Förderung der Sozialkompetenz und die Entwicklung der Persönlichkeit. Im Vergleich zu allen anderen Parteien haben CDU und

CSU sicher die beste Nachwuchsarbeit.

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der Persönlichkeit. Im Vergleich zu allen anderen Parteien haben CDU und CSU sicher die beste Nachwuchsarbeit.

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THEMA

QUERSCHNITTS-

AUFGABE

NACHHALTIGKEIT

7 THEMA QUERSCHNITTS- AUFGABE NACHHALTIGKEIT Als Umweltministerin und ehemalige Sozialministerin hat Tanja Gönner

Als Umweltministerin und ehemalige Sozialministerin hat Tanja Gönner bereits in vielfältiger Art und Weise nachhaltige Politik gestalten könne. Sie beschäftigte sich dabei mit Themen wie Generationen- gerechtigkeit und demographischer Wandel genauso wie mit der Debatte im Umwelt- und Klimaschutz. Diese Erfahrungen in Politik und Gesellschaft spiegeln sich in ihrer offenen Sichtweise eines Nach- haltigkeitskonzepts für unser Land wieder.

"Ein nachhaltiges Baden-Württemberg braucht viele aktive, engagierte und starke Mitstreiter. Gemeinsam wollen wir über die in diesem Jahr angelaufene Nachhaltigkeits- strategie Wege zur künftigen Entwicklung des Landes im Einklang von wirtschaftli- chem Wachstum, dem Erhalt der Umwelt und unserer natürlichen Lebensgrundlagen sowie sozialer Gerechtigkeit finden."

Nachhaltigkeit bedeutet damit nicht weniger als die Bewahrung unserer Zukunft. Ein Querschnittsthema, das durch sein integrati- ves Konzept alle politischen Felder abdecken kann und dies im Interesse der Erhaltung von Gestaltungsspielräumen für künftige Generationen auch tun muss.

EIN NACHHALTIGES BADEN-WÜRTTEMBERG BRAUCHT…

Drei junge Baden-Württemberger erklären, was „Nachhaltigkeit“ für sie konkret bedeutet. Die Spanne reicht von Staatsverschuldung, über Umweltthemen bis hin zur Familien- und Gesellschaftspolitik.

WENIGE Begriffe entfalten so viele Interpre- tationsmöglichkeiten wie „Nachhaltigkeit“. Wir haben deshalb nach Bedingungen für ein nachhaltiges Baden-Württemberg ge- fragt, um die Prioritäten einer nachhaltigen Politik auszukundschaften.

„Wir leben heute in vielen Bereichen auf Kosten von morgen.“

„Mut zur Ehrlichkeit“ braucht ein nachhalti- ges Baden-Württem- berg für Andreas Jung MdB, denn: „Wir leben heute in vielen Be- reichen auf Kosten von morgen. Deshalb müs- sen wir beim Schulden- machen, im sozialen Bereich und im Umweltschutz umsteuern. Nicht für die nächsten Wahlen Politik machen, sondern für die nächsten Generationen! Baden- Württemberg ist dabei auf einem guten Weg.“ Gelegenheit sich in der Debatte einzu- bringen hatte der Jungpolitiker bei der Ausarbeitung des Leitantrag „ReGeneration:

Wachstum 2.0“ für den diesjährigen Landesparteitag.

Wachstum 2.0“ für den diesjährigen Landesparteitag. „Schuldenabbau in möglichst allen öffentlichen

„Schuldenabbau in möglichst allen öffentlichen Haushalten.“

in möglichst allen öffentlichen Haushalten.“ Schützenhilfe bekommt der Abgeordnete dabei von einer

Schützenhilfe bekommt der Abgeordnete dabei von einer schlagfertigen Fachfrau:

Monica Wüllner, ge- lernte Juristin, ist der- zeit in der Akademie für Natur- und Umwelt- schutz Baden-Württem-

berg beim Umweltministerium tätig. Für sie braucht ein nachhaltiges Baden-Württem- berg „in erster Linie Schuldenabbau in mög- lichst allen öffentlichen Haushalten, um auch in anderen Bereichen eine nachhaltige Entwicklung fördern zu können (z.B. Reduzierung des Flächenverbrauchs, Energie- effizienz, Immissionsschutz etc.). Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche des Lebens und sollte damit Querschnittsaufgabe für die Politik sein - insbesondere für Baden-Württemberg, das sich auch auf diesem Gebiet als "Musterländle" von seiner besten Seite zeigen kann!"

„Fortsetzung der

familienfreundlichen

baden-württem-

bergischen Politik.“

Für Raid Gharib, der vor einem Monat seiner Freundin aus Heilbronn einen Heiratsantrag ge- macht hat, benötigt ein nachhaltiges Baden- Württemberg „eine kon- sequente Fortsetzung der familienfreundlichen baden-württembergischen Politik - auch auf Bundesebene - damit wir auch in 50 Jahren noch genug Badener und Württemberger sind. Der Grundstein ist mit dem „Kinder- land Baden-Württemberg“ bei uns bereits gelegt wurden.“

land Baden-Württemberg“ bei uns bereits gelegt wurden.“ Die Metapher von der zweiseitigen Medaille reicht also für

Die Metapher von der zweiseitigen Medaille reicht also für den Nachhaltigkeitsbegriff nicht aus. Vielmehr ist Nachhaltigkeit ein

vielseitiger Würfel, der nicht bloß geworfen,

sondern bewusst gesteuert werden kann.

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JETZT ZÄHLEN TATEN!

Die CDU im Land ist in Sachen Haushaltspolitik auf dem richtigen Weg. Nach mutigen Ankündigungen wird sie in den kommenden Monaten beweisen müssen, dass sie auch finanzpolitisch „in der Tat besser“ ist.

DIE CDU hat sich bewegt. Und in der Haushalts- und Finanzpolitik hat sie in der Tat einen weiten Weg zurück legen müssen. Während die Jungen in der Union nicht müde wurden, die galoppierende Staatsverschuldung anzuprangern und vor dem schwindenden Gestaltungsspielraum künftiger Generationen zu warnen, schickt sich die CDU erst seit kurz- em an, mit der Haushaltssanierung ernst zu machen. Dafür geschieht dies nun mit erfreu- licher Konsequenz. Der Leitantrag des dies- jährigen Landesparteitages setzt unter Stich- worten wie Verschuldungsverbot, Einführung eines Pensionsfonds und mehr Länder- autonomie im Steuerrecht langjährige Forderungen der Jungen Union um. An- gesichts baden-württembergischer Schulden von rund 44 Milliarden Euro und einer aktu- ellen Pro-Kopf-Verschuldung von über 4.000 Euro werden den Parteitagsbeschlüssen aber bald auch Taten folgen müssen.

„Parteitags-

beschlüssen müssen Taten folgen.“

Es gilt, die nicht zuletzt dank sprudelnder Steuereinnahmen gefassten guten Vorsätze für die Zukunft zu konservieren. Das Verbot neuer

Schulden muss dazu schnellstmöglich in die Landesverfassung - und aus Sicht der Jungen Union darf es dabei keine Ausnahme- regelungen geben. Wir werden auch in kon- junkturell schlechteren Zeiten auf neue Schulden verzichten müssen. Statt auf Pump zu leben, gilt es unmittelbar nach Erreichen eines ausgeglichenen Haushalts im Jahr 2008 Rücklagen für künftige Notlagen zu bilden. Eine schwächelnde Konjunktur und damit sin- kende Steuereinnahmen dürfen dann wohl aber kaum als Notfall gelten und einen Rück- griff auf einen solchen „Baden-Württemberg- Fonds“ erlauben. Vielmehr muss das Land rechtzeitig seine Hausaufgaben machen und die Haushaltsstruktur den in schlechten Zeiten absehbar sinkenden Einnahmen anpassen. So könnte das eine oder andere Landesprogramm dann schlicht vorübergehend ausgesetzt werden.

„Verschuldungsverbot ohne Ausnahmen.“

Strukturelle Reformen setzen finanzpolitische Ehrlichkeit voraus: Der Staatshaushalt gibt jedoch seit Jahren nur ein unvollständiges Bild der tatsächlichen Belastung wieder. Die Verbindlichkeiten von Sondervermögen wer- den genauso unterschlagen wie die immensen Pensionslasten. Konsequenterweise müsste sich die CDU im Land, die mit dem neuen Pensionsfonds auf dem richtigen Weg ist, bereit erklären, sämtliche Pensionsbelastungen vollständig in den Landeshaushalt einzu- stellen.

Zu einer nachhaltigen Reform der Haushalts- und Finanzpolitik gehört aber auch mehr Spielraum auf der Einnahmenseite. Minister- präsident Günther Oettinger wäre gut beraten,

dem Bund in der Föderalismuskommission II nicht nur ein Hebesatzrecht auf die Ein- kommens- und Körperschaftssteuer, sondern auch vollständige Gesetzgebungsfreiheit bei den Ländersteuern abzutrotzen. Angesichts von zwei Milliarden Euro, die jährlich aus Baden-Württemberg in den Länderfinanz- ausgleich fließen, wird langfristig aber nur die Neuordnung der Bundesländer dieses Um- verteilungssystem und einen fairen Wett- bewerb der Länder und ihrer politischen Konzepte ermöglichen können.

„Ehrlichkeit in der Haushaltspolitik.“

Nicht vergessen werden dürfen im Rahmen finanzpolitischer Neuordnung die Kommunen

im Land. Zahlreiche Felder nachhaltigen poli- tischen Wirkens, wie beispielweise die Kinder- betreuung oder das Miteinander der Ge- nerationen, werden in den Städten und Ge- meinden gestaltet. Die konsequente An- wendung des Konnexitätsprinzips ändert angesichts solch kostspieliger Aufgaben aber nichts an der Notwendigkeit einer verlässli- chen Finanzierungsquelle. Veränderungen im Bereich der Steuerautonomie sollten deshalb auch für die Bedürfnisse der Kommunen offen sein und eine Abkehr von der Gewerbesteuer hin zu breiteren Einnahmequellen ermögli-

chen.

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der Kommunen offen sein und eine Abkehr von der Gewerbesteuer hin zu breiteren Einnahmequellen ermögli- chen.

JU BADEN-WÜRTTEMBERG

AUF DEN SPUREN KONRAD ADENAUERS

Cadenabbia-Colloquium der JU BW diskutiert CDU-Grundsatzprogramm.

der JU BW diskutiert CDU-Grundsatzprogramm. DIE traditionelle Reise der Jungen Union Baden-
der JU BW diskutiert CDU-Grundsatzprogramm. DIE traditionelle Reise der Jungen Union Baden-

DIE traditionelle Reise der Jungen Union Baden- Württemberg führt die fast 50 Teilnehmer jedes Jahr in die malerische Kulisse Norditaliens, genau- er gesagt nach Cadenabbia am Comer See. Eine Region, die vielen bekannt sein dürfte aus Filmen wie „Casino Royal“ oder „Episode II“. Auch Konrad Adenauer war ehedem dem Reiz der Landschaft erlegen und verbrachte dort regelmäßig seinen Urlaub in einer hoch über dem See gelegenen Villa, die die Konrad-Adenauer-Stiftung inzwi- schen in ein Bildungszentrum umgewandelt hat.

Das von Katharina Caspary verantwortete Reise- programm spiegelte unser Motto „Party and Politics“ hervorragend wider. Besondere touristi- sche Höhepunkte waren der Tagesausflug nach Mailand mit Besichtigung der Scala, des Mailänder Doms und Besuch des Stadtparlamentes sowie der Abend an der lebhaften Strandbar „Lido di Lenno“. Natürlich gab es aber auch inhaltliche Angebote für jeden Geschmack. Ehrengast war der Vor- sitzende der Jungen Konservativen aus Schweden, Christofer Fjelner MdEP. Mit ihm und unserem Experten für internationalen Handel und nordba- dischem Bezirksvorsitzenden Daniel Caspary MdEP debattierte man über Europas Außen- handelsstrategien und die aktive Gestaltung der Globalisierung.

„Wir müssen das Grundsatzprogramm mit Leben füllen.“

Im Zentrum der programmatischen Arbeit in den drei Foren stand jedoch das neue CDU-Grundsatz- programm. Im Forum „Die CDU als Volkspartei“ unter Leitung von hg-Chefredakteur Ralf Stefan Hübner wurde die Bedeutung eines klaren Profils betont, das konservative, liberale und soziale Strömungen aufnehmen und sich auch personell

in der CDU widerspiegeln können müsse. Im „Familien“-Forum um Frank Burkhardt fand die bedarfsgerechte Erweiterung der Kinderbetreuung Unterstützung, jedoch wurde vor einer Benach- teiligung klassischer Familienstrukturen gewarnt. Im Forum „Integration“ von Norbert Lins sprachen sich die Teilenehmer u.a. dafür aus, dass die Einbürgerung erst am Ende eines erfolgreichen

Integrationsprozesses stehen dürfe. Steffen Bilger fasste die Beratungen schließlich zusammen: „Die JU gestaltet die Grundsatzdebatte und damit die Zukunft der Union aktiv mit. Wir füllen manch vage Formulierung mit Leben und klaren pro-

grammatischen Aussagen.“

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mit Leben und klaren pro- grammatischen Aussagen.“ 6 GRUNDSÄTZLICH UNDEUTLICH In der Debatte um das neue

GRUNDSÄTZLICH UNDEUTLICH

In der Debatte um das neue CDU-Grundsatzprogramm vermisst die JU klare Standpunkte, konservative Positionen und ein wirtschaftsliberales Profil.

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Steffen Bilger beim CDU-Grundsatzkongress in Stuttgart

ALS sich im Spätsommer die JU-Landes- vorstände aus Baden-Württemberg, Hessen und NRW zu einer Tagung trafen, war man sich einig. „Vieles ist vage, anderes zum Verwechseln sozialdemokratisch“ bilanzierte ein Teil- nehmer die Aussprache zum CDU-Grund- satzprogramm; einem anderen fehlte die konservative Akzentuierung in der Familien- und Gesellschaftspolitik. Ein weiteres Grund- problem für viele aus der Führungscrew der drei großen Landesverbände war ferner, dass das schwache Wahlergebnis von 2005 nie richtig analysiert und aufgearbeitet worden sei. Deswegen versuche die Parteispitze jetzt für jeden etwas im programmatischen Angebot zu haben und erschwere damit eine deutliche Profilierung gegenüber anderen

Parteien. Wirtschaftsliberale Standpunkte, wie die Reformbeschlüsse des Leipziger Parteitags 2003, fänden sich deshalb nur noch in abgeschwächter Form, klare und leicht verständliche Aussagen würden ver- mieden. „Warum schreiben wir denn nicht rein, dass die Türkei nicht Mitglied der EU

werden kann?“ fragte beispielsweise JU- Landeschef Steffen Bilger nicht nur während des Treffens der Landesverbände, sondern auch anlässlich des CDU-Grundsatzkon- gresses auf der neuen Landesmesse in Stuttgart. Zumindest bei diesem Thema scheint die Bundespartei jedoch nacharbei- ten zu wollen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sicherte Bilger in ihrer Antwort zu, dass das Grundsatzprogramm in diesem

Punkt deutlicher gefasst werden solle.

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PRO & CONTRA

7CONTRA

PRO &

7 CONTRA PRO &

VERTRAUEN OHNE LEISTUNG?! SOLIDARISCHES BÜRGERGELD - JA ODER NEIN?

Marktgerechte Löhne sichern heute nicht mehr selbstverständlich die Existenz, für die Rentner von morgen wird die gesetzliche Altersvorsorge höchstens noch eine Grundsicherung sein und im Gesundheitswesen entwickelt sich immer mehr eine Zwei-Klassen- Medizin. Kann das solidarische Bürgergeld, das in Baden-Württemberg auch die Grünen fordern, all diese Probleme lösen?

auch die Grünen fordern, all diese Probleme lösen? 5 DAS Solidarische Bürgergeld erneuert die Soziale
auch die Grünen fordern, all diese Probleme lösen? 5 DAS Solidarische Bürgergeld erneuert die Soziale

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DAS Solidarische Bürgergeld erneuert die Soziale Marktwirtschaft, weil es soziale Sicherheit garantiert und mit wirtschaftlicher Freiheit verbindet. Weil das Solidarische Bürgergeld im unteren Ein- kommensbereich als Negativsteuer wirkt, führt es dazu, dass markt- gerechte Löhne, auch niedrige, immer existenzsichernd sind. Ein gesetzlicher Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze, das garantierte Mindesteinkommen schafft alleine im Niedriglohnbereich bis zu 1,17 Mio. neue Vollzeitstellen. Eine Frisörin mit 4,50 Stundenlohn hat mit dem Solidarischen Bürgergeld unter dem Strich 190 im Monat mehr als beim SPD-Mindestlohn von 6,50 .

Wir dürfen den Arbeitsbegriff nicht auf die Erwerbsarbeit verengen. Auch Familienarbeit – Kindererziehung und Pflege von Angehörigen – ist unverzichtbare, produktive Arbeit. Gleiches gilt für die vielen Formen ehrenamtlichen, bürgerschaftlichen Engagements. Sie alle werden durch das Solidarische Bürgergeld aufgewertet.

Vor allem motiviert das Solidarische Bürgergeld aber zur Arbeit. Heute zementieren wir Hartz IV-Biografien. Sobald ein Familien- mitglied einer Erwerbstätigkeit nachgeht, ist der Sozialtransfer, auch für die ganze Familie gefährdet. Wer sein Hab und Gut bis auf ein Schonvermögen abschmelzen musste und wem bei Arbeitsaufnahme 80 Prozent des Entgeltes abgezogen wird, ist schwer für eine mögli- cherweise gering entlohnte Tätigkeit zu gewinnen.

„Das Bürgergeld ist eine sozialpolitische Revolution.“

Ja, die Einführung des Solidarischen Bürgergeldes ist eine sozialpo- litische Revolution. Aber sie sichert die Soziale Marktwirtschaft. Ich werbe dafür, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, nicht nur, weil es Generationengerechtigkeit sichert, sondern auch, weil es finan- zierbar ist (46 Mrd. mehr in den öffentlichen Haushalten, siehe

www.solidarisches-buergergeld.de).

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DAS mit dem Beiwort „solidarisch“ veredelte „Bürgergeld“ klingt gut, ist aber ein Schlag aus der sozialpolitischen Gulaschkanone. Ohne Bedingungen soll jeder den gleichen monatlichen Scheck vom Staat bekommen. Alles einfach und schnell. Sozialpolitik auf dem Bierdeckel sozusagen. Doch der Schein trügt.

Wenn der Staat vom Helfer in der Not zum Einkommensgaranten wird, dann ist das ordnungspolitisch die Abkehr vom Subsidiaritäts- prinzip. Indem sich Arbeit nicht länger lohnt, streichen wir den Anreiz zur Leistung. Arbeitsmarktpolitisch wäre es ein Mindestlohn durch die Hintertür mit der Neigung zur Schwarzarbeit. Das Bürgergeld ist staatliche Lohnsubvention, in deren Konsequenz die Arbeitgeber leichten Herzens einen Kombi-Hungerlohn zahlen könnten. Damit wird das Projekt letztlich sozialpolitisch höchst zweifelhaft. Mit dem staatlichen Almosen, mehr wäre aus fiskalischen Gründen dauerhaft gar nicht finanzierbar, wäre der freie Fall der unteren Lohngruppen vorprogrammiert. In träger Bequemlichkeit würde sich der Sozialstaat selbst ad absurdum führen. Die Reichen bekämen etwas, was sie nicht brauchen, und die Schwächeren verlören etwas, auf das sie nicht verzichten können.

„Schlag aus der sozial- politischen Gulaschkanone.“

Im Ergebnis würde sich der Staat auf Armutsbekämpfung beschrän- ken müssen, das Restgeschäft für die Besserverdienenden übernäh- men die Privatversicherungen. Hinter dem Getöse um das Bürgergeld steht ein handfester Lobbyismus. Das erklärt auch die Mesalliance zwischen Neomarxisten und Neoliberalen. Die einen träumen vom Schlaraffenland und die anderen vom Big Business. Christdemokratische Politik sieht anders aus. Sie kommt aus der

Mitte, getragen von der Verantwortung für das Erbe und die Zukunft

der sozialen Marktwirtschaft. Daran sollten wir festhalten.

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NEWSINTERVIEW

WASSERKRAFT IST UNSERE NUMMER EINS

Andreas Renner war Anfang der 90er Jahre Landesvorsitzender der Jungen Union. Nach unterschiedlichen politischen Stationen leitet er heute den Bereich Regenerative Energien bei der EnBW AG. Im hg-Interview plädiert er für einen konsequenten Ausbau erneuerbarer Energieträger im Land und warnt vor schädlicher Regulierungswut auf dem Energiesektor.

vor schädlicher Regulierungswut auf dem Energiesektor. hg: Herr Renner, welche Energieträger haben in

hg: Herr Renner, welche Energieträger haben in Baden-Württemberg eine Zukunft?

ANDREAS RENNER: Baden-Württemberg ist ein wasser- und waldreiches Land und verfügt über große landwirtschaftliche Flächen. Aufgrund des Wasserreichtums steht die Wasserkraft bei den Erneuerbaren Energien an erster Stelle. Aber auch die Biomasse hat in den letzten Jahren große Bedeutung erlangt. Dies zeigt unter anderem die steigende Anzahl der Biogasanlagen. Auch der Holzmarkt hat sich durch die starke Nachfrage an Energieholz deutlich gewandelt. Die Geothermie ist zumindest in der oberflächennahen Gewinnung eine zuverlässige, bezahlbare und zukunftsträchti- ge Alternative. Wind- und Sonnenenergie sind dagegen zumindest im Großmaßstab deutlich schwieriger auszubauen.

hg: Erneuerbare Energien rentieren sich derzeit nur Dank enormer staatlicher Subventionen. Was muss passieren, damit Ökostrom genauso günstig zu haben ist, wie Atomstrom?

ANDREAS RENNER: Erneuerbare Energien werden nicht staatlich subventioniert, sondern von uns Energieverbrauchern über den Strompreis finan- ziert. Das wird sich nach meiner Einschätzung auch in Zukunft nicht so schnell ändern. Kosteneffekte können eintreten, wenn mehr Anlagen gebaut werden. Angesichts des verein-

barten Atomausstiegs, stellt sich die Frage zur Vergleichbarkeit nur mit fossilen Energieträgern. Schon heute kommen einige neue Energieträger an die Preise von Kohle- oder ölgetriebenen Energien heran. Ich bin überzeugt, dass der Ausbau erneuerbarer Energien in den nächsten 10 bis 15 Jahren einen deutlichen Kostenrückgang bewirken kann.

hg: Der baden-württembergische Energiemarkt kennt neben der EnBW vor allem viele kleinere Unternehmen. Werden die Pläne zur Trennung der Energienetze von der Energieproduktion sowie der Versuch zur Netzgebührendeckelung zu einer endgültigen Konzentration des Energiemarkts führen?

„EU betreibt Industriepolitik gegen Deutschland.“

ANDREAS RENNER: Die Energieunternehmen werden sich in den nächsten Jahren erheblich wandeln, sich neuen Herausforderungen stellen müssen und auch konzentrieren. Dies gilt unab- hängig von ihrer Größe. Die Ziele der EU- Kommission, mehr Wettbewerb, Investitionen und Transparenz zu schaffen, können diesen Prozess beschleunigen. Die geplante Umsetzung ist dabei aber falsch: Es ist nicht einsichtig, weshalb es innerhalb eines Europäischen Energiemarktes 27 Allokationspläne für den CO2-Ausstoß gibt. Gestoppt werden muss auch, dass in der EU Einzelne unter dem Deckmantel Klimaschutz Industriepolitik gegen Deutschland betreiben. Hierzu gehört der geplante Emissionshandel eben- so wie eine Trennung der Transportnetze. Hinzu kommt, dass Deutschland erst vor kurzem ein neues Regulierungs- und Marktsystem aufgebaut hat. Man täte besser daran, das Funktionieren die- ser Instrumente abzuwarten.

„Abhängigkeit von Gas und Öl verringern.“

hg: Viele Menschen beschäftigt das Thema Versorgungssicherheit. Muss die Politik den stra- tegisch wichtigen Energiesektor vor außereu- ropäischer Einflussnahme schützen?

ANDREAS RENNER: Die Politik trägt im Energie- bereich eine große Verantwortung. Die Ab- hängigkeit bei der Versorgung mit Gas oder Öl ist enorm. Aus meiner Sicht gilt es, alle An- strengungen darauf zu verwenden, diese zu ver- ringern. Dazu müssen wir unsere eigenen Potenziale voll ausschöpfen und die erneuerbaren Energien konsequent ausbauen. Die Ver- antwortung hierfür liegt bei uns allen. Seit 1987 - dem Jahr der Grünen Charta der CDU Baden- Württemberg - reden wir von unserer Ver- antwortung für die Umwelt. Wir sollten das, was wir damals in die Programme geschrieben haben, endlich umsetzen. Dann wäre auch die Ab- hängigkeit in Energiefragen nicht mehr so hoch.

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1959

Geboren in Stockach im Landkreis Konstanz

1979

Studium der Verwaltungswissenschaften an der Uni Konstanz

1989

Landesvorsitzender der Jungen Union Baden-Württemberg

1992

Mitglied des CDU-Bundesvorstandes

1993

Oberbürgermeister der Stadt Singen

2005

Minister für Arbeit und Soziales des Landes Baden-Württemberg

2006

Leiter Regenerative Energien bei der EnBW AG

HOCHSCHULE

HOCHSCHULE 7 RING CHRISTLICH-DEMOKRATISCHER STUDENTEN „KULTURHOHEIT DER LÄNDER NICHT LEICHTSINNIG AUFGEBEN“ Ein

7 RING CHRISTLICH-DEMOKRATISCHER STUDENTEN

HOCHSCHULE 7 RING CHRISTLICH-DEMOKRATISCHER STUDENTEN „KULTURHOHEIT DER LÄNDER NICHT LEICHTSINNIG AUFGEBEN“ Ein

„KULTURHOHEIT DER LÄNDER NICHT LEICHTSINNIG AUFGEBEN“

Ein Plädoyer für gesunden Wettbewerb.

IN den vergangenen Wochen wurde, angestoßen von Annette Schavan und Günther Oettinger, ein- mal mehr über Sinn und Unsinn von Föderalismus bzw. Zentralismus in Bildungsangelegenheiten diskutiert. Nachdem sich Frau Schavan zunächst bei der Ankündigung einer nationalen Quali- fizierungsoffensive für bundesweit einheitliche Schulbücher stark gemacht hatte, folgte Herr Oettinger mit seiner Forderung nach einem bun- deseinheitlichen Zentralabitur. Der RCDS Baden- Württemberg begrüßt das Ziel, Mobilitätsbarrieren für Schüler und Abiturienten abzubauen, aus- drücklich. Auch das damit wahrscheinlich eben- falls angepeilte Ziel, nämlich die Bildungs- standards in „bildungsferneren Bundesländern“ zu heben, ist durchaus erstrebenswert. Dennoch leh- nen wir die gemachten Vorschläge als zentralisti- sche Irrwege ab.

Die Vielfalt methodischer Ansätze durch die Reduzierung auf einheitliche Schulbücher aufzu- geben, ist unnötig und macht keinen Sinn. Unterschiedliche Schüler, unterschiedliche Lehrer

und unterschiedliche Voraussetzungen vor Ort kön- nen und dürfen nicht alle über den selben Kamm geschoren werden. Hier ist eine Differenzierung nicht nur erwünscht, sondern geradezu geboten. Ebenfalls ist es unangebracht, einheitliche Prüfungen zu fordern, da auch die in verschiedenen Jahrgängen innerhalb Baden-Württembergs selbst- verständlich unterschiedlich gestellten Prüfungs- aufgaben die Vergleichbarkeit der Abschlüsse nicht beeinträchtigen und gemeinsame Prüfungs- anforderungen durch die Kultusministerkonferenz schon lange vereinbart worden sind.

„Die Unis müssen das Abi anderer Länder gewichten dürfen.“

Eine Einmischung des Bundes in ureigene Angelegenheiten der Länder ist der falsche Weg. Ein Höchstmaß an Mobilität für Schüler und Abiturienten zu gewährleisten, ist die wesentliche

Aufgabe der Kultusministerkonferenz. Hierzu gibt es genügend andere Möglichkeiten. Sicherlich kann es anderen Bundesländern nur empfohlen werden, sich in ihren Abiturprüfungen an den Anforderungen in Baden-Württemberg zu orientieren; dazu ist aber

eine bundeseinheitliche Regelung nicht erforderlich. Der RCDS befürwortet einen gesunden Bildungs- föderalismus und geht davon aus, dass gerade ein solcher Wettbewerb dazu führen wird, dass die Standards in allen Bundesländern angehoben wer- den. Etwaige Nachteile bei der Studienplatzbe- werbung von Abiturienten aus Ländern mit schwie- rigerem Abitur und infolgedessen schlechteren Durchschnittsnoten sind dadurch auszugleichen, dass den Hochschulen selbst die Freiheit gegeben wird, diese Noten zu bewerten bzw. Studienplätze nach Aufnahmetests zu vergeben. Es führt nicht weiter, wenn auf der einen Seite in der Föderalismusreform völlig zurecht darum gekämpft wird, dass die Länder mehr Kompetenzen erhalten und andererseits dann ausgerechnet in der Bildungspolitik bestehende Kompetenzen ohne Not

aufgegeben werde.

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7 An dieser Stelle findet Ihr regelmäßig die Meinung des RCDS an den Hochschulen in Baden-Württemberg

FÜHRERSCHEIN MIT 17 AB 1. JANUAR

www.rcds-bw.de

F17-Smart-Aktion war ein voller Erfolg. Baden-Württemberg lässt Jugendliche früher ans Steuer.

DAS unermüdliche JU-Engagement hat sich ausgezahlt. Nach der Landeregierung hat nun auch die CDU-Landtagsfraktion dem Start des Modellversuchs „Führerschein mit 17“ zum 01. Januar 2008 zugestimmt. Nicht ganz ein Jahr nachdem Günther Oettinger beim JU-Landestag erstmalig grünes Licht für das Projekt signali- siert hatte, gilt damit „freie Fahrt“ für Jugend- liche im ganzen Land.

Die Junge Union hat diesen Erfolg bereits in den letzten Wochen genutzt um auf das Projekt „F17“ und die JU als Urheber hinzuweisen. Im

Mittelpunkt der Kampagne standen zwei Smart-Werbemobile, die im September in ganz Baden-Württemberg unterwegs waren.

Insgesamt wurden über 3.500 Kilometer zurück- gelegt und an fast 80 Plätzen im ganzen Land auffallend und modern für die JU geworben. Ein Einsatz der sich gelohnt hat. So wurden allein im Bezirk Württemberg-Hohenzollern über 30 Neumitglieder an einem Tag während der Aktion geworben. Dank des großen Interesses an den Werbematerialien verspricht auch der weitere Verlauf der Aktion „F17“ im Herbst ein

Erfolg für die JU vor Ort zu werden.

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Steffen Bilger mit dem F17-Smart auf Tour

AUS’M LÄNDLE

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JU FÜR HAUS- HALTS PAUSCHALE

Bilger: GEZ-Gebühren nur noch für Grundversorgung nutzen.

ALS Reaktion auf das Karlsruher Urteil zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk fordert die JU von den Ländern einen Kurswechsel in der Medienpolitik. „Die einseitige Privilegierung von ARD und ZDF muss die Politik soweit wie möglich zurückdrängen und Platz für Wettbewerb schaf- fen“, kommentiert Steffen Bilger den Richter- spruch. Ausufernde Sparten- und Klientelan- gebote und damit andauernd steigende GEZ-Ge- bühren seien den Bürgern nicht länger zuzumu- ten. Es gelte bei der Änderung des Rundfunk- staatsvertrags den Begriff der Grundversorgung

klar zu definieren. „Alles, das über Grundlagen in Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport hinausgeht, sollten ARD und ZDF dann über Werbung finan- zieren müssen“, beschreibt die Perspektiven einer grundlegenden Reform. Ferner könnte die bisheri- ge geräteabhängige Medien-Maut durch eine ein- heitliche Haushaltsgebühr ersetzt und somit GEZ- Bürokratiekosten gespart und Schnüffeleien be-

endet werden.

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JU BEGRÜSST VGH-ENTSCHEIDUNG

Bilger: Englisch muss erste Fremdsprache sein.

DIE JU Baden-Württemberg begrüßt das „Nein“ des Mannheimer Verwaltungsgerichtshofs zur geplanten Einführung von Französisch als erster Pflichtfremdsprache an Gymnasien entlang der Rheinschiene. „Es wäre besser gewesen, von Anfang an die Sorgen der betroffenen jungen Menschen ernst zu nehmen“, so Steffen Bilger. „Englisch als Welt- und Arbeitssprache muss in allen Landesteilen die Nummer 1 bleiben", stellt der JU-Landeschef klar. Bereits Anfang des Jahres hatte die Junge Union zusammen mit zahlreichen Schüler- und Elternvertretern die Pläne der

Landesregierung kritisiert, an den Gymnasien ent- lang der Rheinschiene zunächst Französisch

unterrichten zu wollen.

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JU NORDWÜRTTEMBERG:

USA, KOMMUNALWAHL, VOLKSFEST

JU-Delegation beim Goethe-Institut Los Angeles
JU-Delegation beim Goethe-Institut Los Angeles

EINE Delegation der JU Nordwürttemberg hatte bei Gesprächen an der US-Westküste Gelegenheit, sich über Verflechtungen von Politik und Medien zu informieren. Mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik wurde über Umweltprojekte diskutiert. „Bei allen Erfolgen, die Kalifornien dabei vorweisen kann, sei Baden-Württemberg aber schon einen großen Schritt weiter“, so der Bezirksvorsitzende Uwe Wiedmann.

Weitere Schwerpunkte im Herbstprogramm waren die Kommunalwahl und das CDU-Grundsatz- programm: Im Rahmen regionaler Seminare infor- mierten sich Orts- und Kreisverbände über

Strategien für die Kandidatenfindung und Listen- aufstellung. Bei einer gemeinsamen Sitzung mit der JU Südbaden wurde mit dem Grundsatz- kommissionsmitglied und JU-Landesvorsitzenden Martin Binder über das neue CDU-Programm dis- kutiert. Am Vorabend besuchte man gemeinsam mit Ministerpräsident Günther Oettinger das

Cannstatter Volksfest.

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Uwe Wiedmann und Johannes Rothenberger mit Günther Oettinger auf dem Volksfest
Uwe Wiedmann und Johannes Rothenberger mit
Günther Oettinger auf dem Volksfest

MITGLIEDERWORKSHOP:

„POLITIK GESTALTEN I“

BERNHARD MAAS NEUER VORSITZENDER DES RCDS BADEN-WÜRTTEMBERG

ANFANG August 2007 wurde in Tübingen der neue RCDS-Landesvorstand gewählt. Neuer Vorsitzender

ist der Diplom-Theologe und Jurastudent Bernhard Maas aus Freiburg. Er löste nach zwei Amtsperioden den Ludwigsburger Steffen Kirsch ab. Der RCDS will in Zukunft wieder an allen Hochschulen im Land flächendeckend präsent sein und wird vor allem die Verwendung der

EIN voller Erfolg für Bildungsreferent Raid Gharib war der Mitgliederworkshop in Württemberg- Hohenzollern, der Einblicke in unterschiedliche Formen politischer Arbeit bieten konnte. Josef Müller, stv. CDU-Landesgeschäftsführer, Peter Bausenhart, stv. Landesvorsitzender und Norbert Lins, Bezirksvorsitzender und Büroleiter bei MdEP Andreas Schwab, gaben lebendige Eindrücke ihres

beruflichen und politischen Wirkens.

6 Studiengebühren kritisch begleiten.

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SOMMERCAMP AM BODENSEE:

OFFENSIVE FÜR DIE KOMMUNALWAHL 2009

GANZ im Zeichen der Kommunalwahl stand das Sommercamp der JU Südbaden am Bodensee. Als Experten in Sachen Kommunalpolitik begrüßten die Südbadener ihren „JU-Oberbürgermeister“ Thorsten Frei, Rathauschef in Donaueschingen und Landesvorsitzender der KPV. „Viele Themen kann man von der Bundespolitik in die Kom- munalpolitik übernehmen und so in kleinen Projekten vor Ort umsetzen, die viel bewirken“, rät der 34-jährige. „Wir wollen uns inhaltlich klar positionieren und unsere Kandidaten frühzeitig begleiten“, betont auch JU-Chef Johannes Rothenberger. Tipps für einen strategischen und zugleich pfiffigen Wahlkampf gab der Unter- nehmensberater Dr. Dipl. Ing. Alexander Klaußner. Inhaltlich rundete eine Diskussionsrunde zur

Integration mit Bezirksvorstandsmitglied Thomas Volk und die anschließende Ausarbeitung der

Thesen das Wochenende ab.

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mit Bezirksvorstandsmitglied Thomas Volk und die anschließende Ausarbeitung der Thesen das Wochenende ab. 6 12

AUS’M LÄNDLE

DEUTSCHLANDTAG

MIT über 70 Teilnehmern aus dem Land war die JU Baden-Württemberg beim diesjährigen Deutsch- landtag in Berlin sehr gut vertreten. Unter dem Titel „Handeln. Dem Klima verpflichtet.“ widmeten sich die Delegierten dem Umweltschutz. Aber auch

JAN TIELESCH NEUER LANDES- GESCHÄFTFÜHRER

WAHLERGEBNISSE

KV LUDWIGSBURG

Vorsitzender: Stephan Bartel I Stv. Vorsitzende:

Steffen Kirsch, Thomas Wirtherle I Schatzmeister:

Klaus Reichert I Pressesprecher: Matthias Pickel I Schriftführer: Tim Krautschneider I Beisitzer:

Nicola Dreyer, Bastian Glauner, Robert Golinski, Fabian Gramling, Katharina Kreiser, Dominik Lächler, Carola Schweizer, Timo Siegle, Thorsten Tauer, Benjamin Traa

DER Göppinger Stadtrat und JU-Regionalrat Jan Tielesch wird ab 1. November die Landes- geschäftsstelle der JU Baden-Württemberg leiten. Der Landesausschuss wählte den 29-jährigen Politikstudenten Ende Oktober mit deutlicher Mehrheit und dankte seiner Vorgängerin

6 Christiane Schreck für die erfolgreiche Arbeit der

letzten Jahre. JU-Landeschef Steffen Bilger schätzt an Jan Tielesch auch seine kommunalpolitische Erfahrung. „Er ist der richtige Mann für die Wahl- vorbereitungen des nächsten Jahres“, so Bilger. Im Mittelpunkt der Landesausschusssitzung stand fer- ner die Diskussion mit Ministerpräsident Günther Oettinger. Angesichts des in Teilen der CDU nach- lassenden Spareifers sagte Bilger ihm dabei die Unterstützung der JU beim Fortsetzen des konse-

quenten Sparkurses im Land zu.

die aktuelle Sozialpolitik sorgte für Diskussionen. Der Landesverband plädierte für ein Festhalten an bisherigen Reformen und warnte davor, die Erfolge auf dem Arbeitsmarkt aufs Spiel zu setzen. „Kurt Becks Pläne kosten Jobs“ so ein Delegierter kurz

und bündig.

Pläne kosten Jobs“ so ein Delegierter kurz und bündig. KV STUTTGART Vorsitzender: Fabian Mayer I Stv.

KV STUTTGART

Vorsitzender: Fabian Mayer I Stv. Vorsitzende:

Robert Reisch, Hendrik Warda I Inhaltlicher Koordinator: Falk Warneke I Pressereferent: Uwe Bormuth I Finanzreferent: Norbert Strohmaier I Schriftführer: Stefan Walter I Mitgliedermagazin „JU-aktiv“: Christina Oberdorfer I Internet- referent: Andreas Milz I Beisitzer: Matthias Jacobs, Sandra Lachenmaier, Mike Lehmann,

6 Christopher Michils, Thorsten Ortmüller, Isabelle Weichselgärtner

JU-SÜDWESTKONFERENZ

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Südwesten.

BEIM jährlichen Treffen der JU-Vorstände aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland Ende September in Saarlouis setze der gastgebende Saarverband auf grenzüberschreiten- de Erfahrungen. Im Mittelpunkt der Tagung stand der Austausch mit jungen Christdemokraten aus Frankreich und Luxemburg sowie Veranstaltungen mit dem saarländischen Ministerpräsident Peter Müller und dem Vorsitzenden der rheinland-pfäl- zischen CDU, Christian Baldauf. JU-Landes- vorsitzender Steffen Bilger und die mitgereisten

Baden-Württemberger berichteten dabei von den zahlreichen erfolgreichen Projekten der grenz- überschreitenden Zusammenarbeit entlang der Rheinschiene. „Dank weggefallener Grenzen und gemeinsamer Währung werden die Erfolge der europäischen Einigung hier tagtäglich greifbar“, bilanzierte Bilger die Erfahrungen im Land.

Inhaltlich widmete sich die Konferenz ferner auch Themen des Lebensschutzes und warnte dabei vor

weiter steigenden Zahlen bei Spätabtreibungen.

6

JUGENDSCHUTZ STÄRKEN, ALKOHOLMISSBRAUCH BEKÄMPFEN

Projektgruppe Jugendkriminalität bei Bereitschaftspolizei in Lahr.

DIE gute Nachricht: Die Kinder- und Jugend- kriminalität im Land ist im letzten Jahr um 2% zurückgegangen. Im 10-Jahres-Vergleich ist aber ein kontinuierlicher Anstieg festzustellen. Besonders besorgniserregend ist dabei die Zunahme von Gewaltdelikten nach Alkoholmiss- brauch. „Es kann nicht sein, dass die Freizeit- gestaltung vieler Jugendliche unter dem Motto „Dicht ist Pflicht“ steht“, so Thomas Blenke MdL. Das Land habe auf alkoholbedingte Gewalttaten mit dem Verbot von Flatrate-Partys und mehr Präventionsarbeit an Schulen reagiert. Die Projektgruppe plädiert in diesem Zusammenhang ferner für die Abschaffung der „Partyzettel“, einer von den Eltern unterschriebenen Einverständnis- erklärung mit der Jugendliche auch nach 24 Uhr in Diskotheken bleiben dürfen. „Die Unterschriften

werden massenhaft gefälscht, niemand kann deren Echtheit überprüfen“ fasst Projektgruppenchef

Siefried Lorek zusammen.

6

fasst Projektgruppenchef Siefried Lorek zusammen. 6 LV JUNGE CDA Vorsitzender: Florian Enser I Stv.

LV JUNGE CDA

Vorsitzender: Florian Enser I Stv. Vorsitzende:

Manfred Benedikter, Michael Fausel, Tom Gläser I Finanzreferent: Tom Krug I Pressereferentin: Anja Kappler ISchriftführer: Waldemar Friedrich I Internetreferent: Andreas Ziegler I Beisitzerin der berufstätigen Frauen: Claudia Wiese I Beisitzer: Alexander Borek, Christian Fang, Martin Fischer, Vassilios Gagavouzis, Benedikt Janssen, Jan Schmidt, Matthias Seiter, Alexander Stefansky

LV RCDS

Vorsitzender: Bernhard Maas I Stv. Vorsitzende:

Heinz Geißmar, Romen Link, Dominik Sibarani I Schatzmeister: Konstantin Zell I Beisitzer: Ronald Kaiser, Ulrich Lewark, Elena Luckhardt, Johannes Nienhaus, Johannes Wendlinger

7 Neuwahlen im Kreis oder Bezirk? Alle Wahlergebnisse zur Veröffentlichung bitte an: hg@ju-bw.de

WV

zur Veröffentlichung bitte an: hg@ju-bw.de WV GLÜCKWÜNSCHE GLEICH zweimal durften sich Mitglieder des
zur Veröffentlichung bitte an: hg@ju-bw.de WV GLÜCKWÜNSCHE GLEICH zweimal durften sich Mitglieder des
zur Veröffentlichung bitte an: hg@ju-bw.de WV GLÜCKWÜNSCHE GLEICH zweimal durften sich Mitglieder des

GLÜCKWÜNSCHE

GLEICH zweimal durften sich Mitglieder des Landesvorstands in diesem Jahr über Nachwuchs freuen: Katharina und Daniel Caspary sind die stolzen Eltern des kleinen Noah Jonathan und Martina Hurst brachte ihren Sohn Alexander zur Welt. Die Junge Union Baden-Württemberg und die Redaktion der hg gratulieren herzlich!

BILGERS BOTSCHAFT

MITGLIEDERSTATISTIK

Bezirksverbände Bezirksverbände im im Vergleich Vergleich

Zugang/Abgang Zugang/Abgang 01.01.07/30.09.07 01.01.07/30.06.07

Bezirksverband

Platz Bezirksverband

Platz

1.

1.

2.

2.

3.

3.

4.

4.

Nordwürttemberg Nordbaden

Nordbaden Nordwürttemberg

Südbaden Südbaden

Württemberg-Hoh. Württemberg-Hoh.

Gesamt Gesamt

2.840 3.701

2.834 3.664

2.143 2.134

2.382 2.360

Veränderung Veränderung

1,6% 1,6%

1,4% 0,6%

1,0% 0,6%

-1,7% -2,6%

Kreisverbände im Vergleich Kreisverbände Zugang/Abgang im 01.01.07 Vergleich / 30.06.07

Zugang/Abgang 01.01.07 / 30.09.07 Platz Kreisverband Gesamt Veränderung

Platz

Veränderung 14,9%

1.

Breisgau-Hochschw. Kreisverband

Gesamt 162

1. 2. Breisgau-Hochschw. Neckar-Odenwald

476

168 19,15%

10,7%

3.

2.

Main-Tauber Freiburg

203 377

13,21% 7,4%

3. 4.

Ravensburg Heidelberg

114 384

11,95% 6,5%

5.

4.

Neckar-Odenwald Ravensburg

471 365

6,4% 9,53%

6.

5.

Hohenlohe Lörrach

131 87

6,1% 9,17%

6. 7.

Freiburg Schwäbisch-Hall

204 122

6,1% 7,94%

8.

7.

Heidelberg Enzkreis/Pforzheim

114 161

5,9% 6,54%

9.

8.

Lörrach Heidenheim

87 135

6,10% 5,5%

10.

9.

Enzkreis/Pforzheim Heilbronn

343 161

4,6% 5,92%

10. 11.

Schwarzwald-Baar Hohenlohe

206 124

3,3% 4,57%

12.

11.

Mannheim Tuttlingen

151 366

3,1% 4,08%

13.

12.

Waldshut Main-Tauber

153 343

3,0% 3,1%

13. 14.

Stuttgart Schwarzwald-Baar

202 443

2,5% 3,75%

15.

14.

Heilbronn Rems-Murr

340 408

2,5% 3,66%

16.

15.

Tuttlingen Stuttgart

365 437

2,3% 2,82%

16. 17.

Rems-Murr Mannheim

409 148

2,1% 2,76%

18.

17.

Schwäbisch-Hall Bodensee

196 118

1,6% 2,61%

19.

18.

Heidenheim Zollernalb

131 369

0,5% 2,34%

20.

19.

Rastatt Konstanz

225 124

0,4% 1,64%

21.

20.

Calw Göppingen

73 267

1,39% 0,4%

22.

21.

Alb-Donau/Ulm Calw

72 379

0,0% 1,07%

23.

22.

Bodensee Freudenstadt

195 117

0,0% 1,04%

24.

23.

Ostalb Rastatt

611 122

0,0% 0,66%

25.

24.

Göppingen Biberach

267 226

0,0% 0,38%

25. 27.

Rhein-Neckar Reutlingen

691 321

-0,3% -0,14%

28.

26.

Freudenstadt Rhein-Neckar

116 688

-0,6% -0,85%

29.

27.

Reutlingen Alb-Donau/Ulm

319 372

-0,8% -0,93%

30.

28.

Karlsruhe-Land Karlsruhe-Land

646 649

-1,37% -0,9%

31.

29.

Konstanz Ostalb

220 599

-1,79% -1,3%

32.

30.

Böblingen Waldshut

236 145

-2,07% -1,4%

33.

31.

Zollernalb Esslingen

358 288

-2,45% -1,7%

34.

32.

Biberach Karlsruhe-Stadt

220 236

-2,65% -2,5%

35.

33.

Rottweil Böblingen

350 234

-2,78% -2,9%

36.

34.

Esslingen Emmendingen

281 76

-4,10% -3,8%

37.

35.

Tübingen Ortenau

151 330

-4,43% -4,9%

38.

36.

Karlsruhe-Stadt Ludwigsburg

230 364

-4,96% -5,7%

39.

37.

Ortenau Rottweil

338 321

-7,49% -6,1%

40.

38.

Ludwigsburg Tübingen

357 147

-7,51% -7,0%

41.

39.

Baden-Baden Baden-Baden

57 57

-8,1% -8,06%

42.

40.

Emmendingen Sigmaringen

69 364

-12,66% -17,3%

41.

Sigmaringen

376 -14,55%

JU-Landesverband

10.998

0,1%

JU-Landesverband

11.060

0,70%

REDAKTIONSSCHLUSS

7 15. Dezember 2007

Alle Beiträge sind in digitaler Form und einschließlich Fotos mit einer Bildauflösung von min. 300 dpi an hg@ju-bw.de zu senden. Die Redaktion behält sich Ände- rungen und Kürzungen der eingereichten Beiträge vor.

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung von Herausgeber und Redaktion wieder.

unbedingt die Meinung von Herausgeber und Redaktion wieder. 5 Steffen Bilger beim Deutschlandtag in Berlin BB

5

Steffen Bilger beim Deutschlandtag in Berlin
Steffen Bilger beim Deutschlandtag in Berlin

BB – BILGERS BOTSCHAFT

Kolumne des Landesvorsitzenden

BB – BILGERS BOTSCHAFT Kolumne des Landesvorsitzenden beim außerordentlichen Landestag der Jungen Union

beim außerordentlichen Landestag der Jungen Union Baden-Württemberg Anfang November stand das Thema Nachhaltigkeit und dabei speziell die Umweltpolitik im Mittelpunkt. Die CDU hat diese Inhalte wenige Wochen später ebenfalls ins Zentrum ihres Landesparteitags in Freiburg gerückt. Wir haben damit ein wichtiges und zudem meines Erachtens originär christdemokrati- sches Thema aufgegriffen. Als eine Jugend- organisation, die ihre politische Haltung aus wer- tebasierten Grundsätzen ableitet, sollte es uns ganz besonders um die Bewahrung der Schöpfung und um einen verantwortungsbewussten Umgang mit unserer Umwelt gehen.

Weltweit ist zu beobachten, dass angesichts der vielen besorgniserregenden Ereignisse und Ent- wicklungen der letzten Jahre Themen wie Um- weltschutz, der Umgang mit unseren Ressourcen, Klimawandel oder die Erhaltung einer lebenswer- ten Umgebung für jetzige und kommende Generationen in den Medien, in der Politik und überhaupt bei den Menschen an Bedeutung gewonnen haben.

Der Klimawandel, über dessen genaue Ursachen sich sicherlich streiten lässt, ist für viele Menschen bedrohlich konkret geworden. Weltweit hat deswe- gen mittlerweile ein Umdenkungsprozeß stattge- funden. Spätestens mit der Entscheidung des Nobelpreis-Komitees, den diesjährigen Friedens- nobelpreis an Al Gore und den UN-Klimarat zu vergeben, ist der Klimawandel endgültig zu einem globalen Politikum geworden.

Wichtig ist aber nicht nur über globale Heraus- forderungen nachzudenken, sondern auch lokal und konkret über erforderliche Maßnahmen zu reden und zu entscheiden. Daher finde ich es sehr begrüßenswert, dass Baden-Württemberg mit gutem Beispiel vorangeht und mit dem neuen Wärmegesetz, das verpflichtend die Nutzung von umweltfreundlichen Energien für Wohngebäude vorschreibt, ein deutliches Signal auch gegenüber dem Bundesumweltminister gesetzt hat, der mehr

durch Worte als durch Taten auffällt. Noch konse- quenter wäre es aber gewesen, die Vorschriften des Wärmegesetzes auch auf öffentliche Liegen- schaften anzuwenden. Baden-Württemberg kann allerdings noch mehr tun. Unser Ziel sollte sein, das führende Bundesland in Sachen Umweltschutz und Umwelttechnologie zu werden. Wir haben dafür alle Voraussetzungen: erfolgreiche Hoch- schulen mit umwelttechnologischen Schwer- punkten und starke Unternehmen, die Dank ihrer Investitionen in Forschung und Entwicklung weg- weisende Umwelttechniken anbieten können. Unser Land hat auch bislang zu wenig genutzte Möglichkeiten zur Gewinnung regenerativer Energien. Geothermie, Biogas, Biomasse sowie Solarenergie sind ausbaufähig und darüber hinaus würden sich durch eine effizientere Nutzung der verwendeten Ressourcen auch Sparpotentiale er- schließen lassen. Daneben gibt es noch viel zu tun, um beispielsweise Umweltbelastungen durch den Straßenverkehr zu mindern, um Altlasten der Ver- gangenheit zu beseitigen oder aber um den Landschaftsverbrauch einzudämmen.

Auch die Junge Union sollte das Thema Um- weltschutz verstärkt in den Focus ihrer Arbeit nehmen. Generationengerechtigkeit heißt für uns nicht zuletzt die Bewahrung einer lebenswerten Umwelt für kommende Generationen. Ich freue mich daher auf spannende Diskussionen, auf viele Initiativen und Aktivitäten in unseren Verbänden. Gemeinsam können wir Impulse geben und die politischen Entscheidungsträger, die Öffentlichkeit und vor allem auch die Jugendlichen im Land, um deren Zukunft es schließlich geht, überzeugen.

Herzliche Grüße

und vor allem auch die Jugendlichen im Land, um deren Zukunft es schließlich geht, überzeugen. Herzliche

Netzwerk-Kommunalpolitik der Jungen Union Baden-Württemberg

Wir bauen unsere Zukunft!

Kommunalwahl 2009 - Deine Chance!

Im Juni 2009 finden die nächsten Kommunalwahlen in Baden- Württemberg statt. Vor Ort – in Ortschaftsräten, Gemeinde- und Stadträten, Kreistagen und Regionalparlament – hast Du die Chance, Deine Zukunft selber in die Hand zu nehmen, die Meinung der jungen Generation in die Politik einzubrin- gen und ganz konkret mitzuentscheiden. Pack mit an, damit bei der Kommunalwahl 2009 möglichst viele junge Köpfe den Sprung in die Parlamente schaffen, und mach mit beim Netzwerk-Kommunalpolitik der JU Baden-Württemberg!

Was hast Du davon?

7

Erfolgreiche Kandidatensuche und Profilbildung

7

Kandidatentraining mit Themen- & Rhetorik-Seminaren

7

Erfahrungsberichte und Aktionsbeispiele auf lokaler Ebene

7

Tipps und Tricks für Wahlkampf und Werbung

7

Ein landesweites Ideen-Netzwerk, vor & nach der Wahl

7

Eine starke Stimme der jungen Generation!

der Wahl 7 Eine starke Stimme der jungen Generation! JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG WWW.JU-BW.DE

JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

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24.+25.NOV.’07 Bürgermeister- Seminar "Wie werde ich Bürgermeister?" • Gerlingen •
24.+25.NOV.’07
Bürgermeister-
Seminar
"Wie werde ich
Bürgermeister?"
• Gerlingen •

Einmischen, Mitmischen, Aufmischen!

Dies ist eine Aktion der Jungen Union Baden-Württemberg.

Mit über 200 Räten aus unseren Reihen vertreten wir die In- teressen der jungen Generation in den kommunalen Ver-

tretungen vor Ort. Zusammen mit über 11.000 Mitgliedern

bewegen wir viel, mit Dir bestimmt noch mehr. Mach mit!

15

Mehr Infos und Anmeldung: Hasenbergstraße 49 b, 70176 Stuttgart, Telefon 0711/6 69 04-53, Telefax -45, E-Mail lgs@ju-bw.de, www.ju-bw.de

IMPRESSUM

Herausgeber:

Druck:

Junge Union Baden-Württemberg, Hasenbergerstraße 49 b, 70176 Stuttgart Tel. 0711/66904-53, Fax 0711/66904-45 hg@ju-bw.de · www.ju-bw.de

Rösler Druck GmbH, 73614 Schorndorf www.roeslerdruck.de

Layout und Satz:

Chefredakteur:

DOGMA 360° Communications Ingo Sombrutzki Falkengasse 4, 73614 Schorndorf Tel. 07181/40698-0, Fax 07181/40698-20 hg@dogma.info, www.dogma.info

Ralf Stefan Hübner

Chef vom Dienst/Anzeigen:

Swen Menzel

Redaktion:

Adrian Ahlers, Gregor Birkenmeier, Raid Gharib, Philipp Kordowich, Tobias Schumacher, Uwe Wiedmann

Auflage/Erscheinungsweise 13.000 Exemplare, vierteljährlich

Weitere Autoren:

Dieter Althaus, Peter Bausenhart, Steffen Bilger, Siegfried Lorek, Bernhard Maas, Isabell Siedler, Annette Widmann-Mauz

Für JU-Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten.

ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten. TERMINE 2007/2008 DEZEMBER 2007 26. JU-Landesverband AK
TERMINE 2007/2008 DEZEMBER 2007 26. JU-Landesverband AK Europa mit Rudolf Decker, Afrika-Experte, JU-LGS,
TERMINE 2007/2008
DEZEMBER
2007
26. JU-Landesverband
AK Europa
mit Rudolf Decker,
Afrika-Experte,
JU-LGS, Stuttgart,
Hasenbergstraße 49b
Beginn 20:00 Uhr
EU-Landesvertretungsleiter,
JU-LGS, Stuttgart,
2008
1.
JU-Bezirksverband NW
NOVEMBER
Knigge-Seminar,
Hasenbergstraße 49b
Beginn 17:00 Uhr
JANUAR
Heilbronn
10.
24./25. JU-Landesverband
Seminar
"Wie werde ich
Bürgermeister?",
Gerlingen
12.-14.
2.-4.
CDU-Bundesverband
JU-Landesverband
Bildungsreise nach Berlin
des AK Europa
JU-Bezirksverband NB
Bezirksausschuss
Beginn 20:00 Uhr
Bundesparteitag,
30.-1.12. JU-Bundesverband
Deutschlandrat und
Bundesvorstandssitzung,
Mainz
Hannover
FEBRUAR
15./16.
JU-Bezirksverband SB
28.
10.
JU-Landesverband
AK Europa
mit Richard Arnold,
Hüttenwochenende,
Feldberg
JU-Bezirksverband NB
Bezirksausschuss
Beginn 20:00 Uhr

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CDU MIT ZUKUNFT NACHWUCHS FÜR DIE JUNGE UNION GESUCHT. SCHENKEN SIE IHREN KINDERN UND ENKELN
CDU MIT ZUKUNFT
NACHWUCHS FÜR DIE JUNGE UNION GESUCHT. SCHENKEN SIE
IHREN KINDERN UND ENKELN EINE JU-MITGLIEDSCHAFT.
7
Ja, ich will Mitglied der Jungen Union (JU) werden.
Name, Vorname
Straße
PLZ, Wohnort
Telefon
Geburtsdatum
E-Mail
Ort, Datum
Unterschrift
7
Hiermit erkläre ich mich damit einverstanden, dass die JU den von mir zu zahlenden Mitgliedsbeitrag
mittels Einzugsbeleg abbuchen lässt.
Name, Vorname
Konto-Nr.
BLZ
Bankinstitut
Ort, Datum
Unterschrift
Einfach ausfüllen, abtrennen und per Post oder Fax an die Junge Union Baden-Württemberg,
Hasenbergstraße 49b, 70176 Stuttgartsenden! Die angegebenen persönlichen Daten werden
von der JU zum Zweck interner Daten- und Textverarbeitung elektronisch gespeichert.
persönlichen Daten werden von der JU zum Zweck interner Daten- und Textverarbeitung elektronisch gespeichert. ✃