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JUNI 2009

GESELLSCHAFT

KÖNIZER ZEITUNG

87

DER SENSETALER

Mister im weissen Kittel

Robert Ismajlovic in der Rolle eines Pflegehelfers SRK

WABERN – Ende Mai ist Robert Ismajlovic zu seiner ersten Liebe zurückgekehrt:

Der frühere Pflegefachmann arbeitete einige Stunden im Wohn- und Pflegeheim Grünau. Damit brachte er seine Unterstützung für die Pflegehelferinnen SRK zum Ausdruck.

Mister Schweiz 2003 Robert Is- majlovic, der heute in der Mode- branche tätig ist, sehnt sich ab und zu nach seiner früheren Arbeit im Heim zurück. Vor allem der Kontakt zu den älteren Menschen fehlt ihm. «Ich bin für die Pflege geboren», erklärt er. Als Botschaf- ter der Pflegehelferinnen SRK nutzte er deshalb am 25. Mai die Gelegenheit, sich im Wohn- und Pflegeheim Grünau wieder ein- mal einen weissen Kittel überzu- streifen. Damit brachte er seine Bewunderung für die Arbeit der Pflegehelferinnen zum Ausdruck. «Sie sind wichtige Bezugsperso- nen für die älteren Menschen und die guten Seelen eines Heims», sagt der 33-Jährige.

Ein Küsschen zum Abschied Nachdem der ehemalige Mister Schweiz sein schwarzes Hemd mit dem weissen Arbeitskittel

Schweiz sein schwarzes Hemd mit dem weissen Arbeitskittel Robert Ismajlovic genoss die Stunden mit den Heimbewohnern.

Robert Ismajlovic genoss die Stunden mit den Heimbewohnern.

Foto: SRK

vertauscht hatte, machte er sich zusammen mit der Pflegehelferin Andrea Da Costa an die Arbeit. Für ein paar Stunden knüpfte er an seine Vergangenheit an, half den Bewohnern beim Aufstehen, erkundigte sich nach ihrem Wohl- ergehen und scherzte mit ihnen. Er genoss das Zusammensein mit den betagten Menschen. «Wir können so viel von ihnen lernen», erklärte Ismajlovic. Andrea Da Costa schloss sich dieser Meinung an und fügte hinzu, sie liebe ihre Arbeit. Die Bewohnerinnen der Grünau waren vom Charme ihres neuen Pflegers bezaubert. Von al- len Seiten hörte man: «Er ist so gross!» (195 cm) und «Ein gut aussehender, sehr sympathischer

Mann.» Die Begeisterung war so gross, dass sich einige Bewohne- rinnen mit einem Kuss von Robert Ismajlovic verabschiedeten.

Jubiläum der Pflegehelfer/innen Die Pflegehelferinnen SRK, die seit 50 Jahren von den Rotkreuz-Kan- tonalverbänden ausgebildet wer- den (siehe Kasten), übernehmen die so genannte Grundpflege. Heute bilden sie in den Spitex-Organisa- tionen und Alterseinrichtungen eine der grössten Personalgruppen (25 bis 30 %). Das Schweizerische Rote Kreuz möchte das Jubiläum nutzen, um die Pflegehelferinnen SRK ins Rampenlicht zu stellen und ihnen für ihr Engagement zu danken.

BI

50 Jahre Kurs Pflegehelfer/in SRK

Vor 50 Jahren bildete das Schweize- rische Rote Kreuz die ersten Pflege- helferinnen aus. Seit 1959 besuch- ten über 50'000 Personen den Kurs Pflegehelfer/-in SRK. Sie arbeiten in Heimen und Spitälern unter Anlei- tung des diplomierten Pflegeperso- nals, unterstützen pflegebedürftige ältere Menschen bei ihren täglichen Aktivitäten und stehen ihnen somit sehr nahe. Sie übernehmen die so genannte Grundpflege, vor allem die Unterstützung bei der Körperpflege und beim Essen. Jährlich erwerben rund 3600 Pflegehelferinnen und Pflegehelfer eine Kursbestätigung bei den vierundzwanzig Rotkreuz- Kantonalverbänden.

Der Kurs ist die niederschwelligste und finanziell günstigste Möglichkeit des Einstiegs in die Arbeitswelt des Gesundheitswesens. Er ermöglicht Frauen eine Erwerbstätigkeit aufzu- nehmen, welche zum Beispiel infolge früher Schwangerschaft, Migration oder schulischer Handicaps wenig Ar- beits- oder Bildungschancen haben.

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Anne-Rose Barth, Leiterin der Abteilung Ausbildung/ Gesundheitsförderung/Integration (Tel. 031 387 73 28) oder an das Rote Kreuz in Ihrer Region.

INFO | www.redcross.ch

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