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die humane gesellschaft DAS JUNGE POLITMAGAZIN FÜR BADEN WÜRTTEMBERG MITGLIEDERZEITSCHRIFT DER JUNGEN UNION 2005.3

die humane gesellschaft

DAS JUNGE POLITMAGAZIN FÜR BADEN WÜRTTEMBERG MITGLIEDERZEITSCHRIFT DER JUNGEN UNION

2005.3

Bundestagswahl-Nachlese

Interview mit Helmut Rau

Für Für ein ein starkes starkes Baden-Württemberg Baden-Württemberg

JU-Landestag JU-Landestag am am 19./20.11 19./20.11 2005 2005

in in Ravensburg Ravensburg

Unsere Energieversorgung von morgen

2005 in in Ravensburg Ravensburg Unsere Energieversorgung von morgen Junge Union Baden-Württemberg www.ju-bw.de
2005 in in Ravensburg Ravensburg Unsere Energieversorgung von morgen Junge Union Baden-Württemberg www.ju-bw.de
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Junge Union Baden-Württemberg www.ju-bw.de
Junge Union
Baden-Württemberg
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START

S TART Inhalt Start Termine Editorial / Vorwort 2 2 3 Aus dem Landesverband Ausblick auf

Inhalt

Start Termine Editorial / Vorwort

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Aus dem Landesverband

Ausblick auf den JU-Landestag am 19./20.11.2005 in Ravensburg Cadenabbia–Kolloquium – Sommer, Sonne, Palmen

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hg informiert

Das hg-Interview zur Bundestagswahl Der "Reform-Wahlkampf":

I

Gute Vorschläge, schlechte Erklärungen,

unklare Botschaften Nach der Wahl ist vor der Wahl JU-Südwestkonferenz in Germersheim /

III

Wahlnachlese mit Günther H. Oettinger IV

Das hg-Interview - Helmut Rau JU-Landestag am 19./20.11.2005 in Ravensburg - Im Zeichen der Landtagswahl 2006

IV

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„Energiepolitik“ auf dem JU-Landestag VI

Wir sind Papst! Erlebnisse auf dem Weltjugendtag Pro vs. Contra – Pkw-Maut

VII

VIII

Landauf /Landab

Bezirkstag der JU Nordbaden Bezirkstag der JU Südbaden Das Oettinger-Team – Stark fürs Land Straßenbahnparty Kontraste im Wahlkampf Sunday-Beach-Dance Eindrücke

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Die letzte Seite

Redaktionstermine

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Impressum

Herausgeber:

Landesverband der Jungen Union Baden-Württemberg, Hasenbergstraße 49b, 70176 Stuttgart Tel. 0711-66904-53, Fax 0711-66 90 4-45, eMail: lgs@ju-bw.de Chefredaktion:

NIna Bender Redaktion:

Adrian Ahlers, Philipp Kordowich, Tobias Schumacher Chef vom Dienst:

Swen Menzel Anzeigen:

Andreas Züfle Zuschriften:

eMail: lgs@ju-bw.de Layout und Satz:

werbeArt GmbH& Co. KG, Postfach 10 03 50, 79122 Freiburg, Tel. 0761-207420, Fax 0761-207421, eMail: hg@werbeArt.com, www.werbeArt.com Druck:

Baldauf Medien + Druck GmbH, Kohlplattenstraße 14, 72459 Albstadt-Lautlingen, eMail: info@baldauf.de

Auflage: 12.000 Exemplare Erscheinungsweise vierteljährlich

Die Redaktion behält sich redaktionelle Änderungen und Kürzungen der eingereichten Beiträge und Leserbriefe vor. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der JU wieder. Für JU-Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten.

 

TERMINE 2005/2006

November

 

07.

– 11.

JU Bezirk SB/SU/RCDS

Studientage gemeinsam mit Schüler Union und RCDS

10.

JU Land

Landesvorstand

11.

9.00 Uhr

CDU Land/Stuttgart

Kandidatentraining - Seminar zur Landtagswahl

12.

JU NW/Weinsberger Tal Fußballturnier

14.

CDU Bund/Berlin CDU Land/Karlsruhe JU Land/Ravensburg JU Land/Ravensburg

eventuell Bundesausschuss Kandidatentraining - Seminar zur Landtagswahl Landesvorstandssitzung Landestag mit Neuwahl des Landesvorstandes

18.

9.00 Uhr

18.

19.30 Uhr

19.-20.

10.00 Uhr

26.

–27.

CDU Landtagsfraktion

Veranstaltung mit den Kandidaten zur Landtagswahl

27.

CDU Bezirk WH

Bezirkstag

27.

CDU Bezirk SB

Bezirkstag

28.

10.30 Uhr

CDU Land/Stuttgart

CDU Landesvorstand

Dezember

 

3.

13.00 Uhr

JU Land/Schw. Gmünd Land CDU/Stuttgart

Klausur des neugewählten Landesvorstandes CDU Landesparteitag mit Neuwahl Vorstand und Beschluss des Grundsatzprogramm 2012 Hüttenwochenende

09./10

15.00 Uhr

10./11.

JU Bezirk SB/Feldberg

19.

10.30 Uhr

CDU Land/Stuttgart

CDU Landesvorstand

Januar 2006

 

16.

10.30 Uhr

CDU Land

CDU Landesvorstand

28.

11.00 Uhr

CDU Land/Südbaden

CDU Landesparteitag zur Verabschiedung des Regierungsprogramm 2006

März 2006

 

1.

11.00 Uhr

CDU Land/Fellbach

Politischer Aschermittwoch

4.

CDU Land/Karlsruhe

Kundgebung zum Auftakt in die Heiße Phase der Landtagswahl

23.

CDU Land/Stuttgart

Schlussspurt-Kundgebung

26.

Landtagswahl

Die Junge Union Baden-Württemberg sucht zum frühestmöglichen Zeitpunkt für die Landesgeschäftsstelle in Stuttgart

eine Landesgeschäftsführerin/ einen Landesgeschäftsführer

Aufgaben:

• Beratung und Betreuung der Gremien der Jungen Union Baden-Württemberg

• Koordination der Arbeit der Landesgeschäftsstelle

• Finanzverwaltung

• Vorbereitung und Durchführung von Seminaren und Konferenzen

• Ausarbeitungen und Materialsammlungen

• Öffentlichkeitsarbeit

• Führung eines jungen Teams an Mitarbeitern

• Führung eines jungen Teams an Mitarbeitern Anforderungen : • abgeschlossenes

Anforderungen:

• abgeschlossenes Hochschul-/Fachhochschulstudium oder kaufmännische Berufsausbildung

• gutes Organisationstalent

• möglichst Erfahrung in der Verbandsarbeit der Jungen Union

• überdurchschnittliches Engagement und Einsatzbereitschaft

• hohes Maß an Mobilität und Flexibilität

• Bereitschaft zum Besuch von Abend- und Wochenendveranstaltungen

• sicherer Umgang mit PC (Microsoft Office, Internet, E-Mail)

• Höchstalter 35 Jahre

Wir bieten die Chance, in einem engagierten Landesverband mit Mitgliedern in wichtiger Funktion abwechslungsreich und kreativ mitzuarbeiten.

Schriftliche Bewerbungen sind einschließlich der üblichen Unterlagen und Gehaltsvor- stellungen bis zum 20. November 2005 (Poststempel) an die:

Junge Union Baden-Württemberg, z.Hd. Herrn Landesvorsitzenden Thomas Bareiß MdB, Hasenbergstraße 49b, 70176 Stuttgart zu richten.

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Bareiß MdB, Hasenbergstraße 49b, 70176 Stuttgart zu richten. 2 humane gesellschaft JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG
Bareiß MdB, Hasenbergstraße 49b, 70176 Stuttgart zu richten. 2 humane gesellschaft JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

humane gesellschaft

JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

E DITORIAL Liebe Freunde, Daniela wird examensbedingt für diese und nächste Ausgabe von mir als

EDITORIAL

E DITORIAL Liebe Freunde, Daniela wird examensbedingt für diese und nächste Ausgabe von mir als Chefredakteurein

Liebe Freunde,

Daniela wird examensbedingt für diese und nächste Ausgabe von mir als Chefredakteurein vertreten – wir drücken ihr für die kommenden Wochen alle die Daumen! Hinter uns liegen heiße Wahlkampfmonate – leider blieb der gewünschte Erfolg am 18. September aus. Wie sich die Junge Union in den Kreisverbänden im Wahlkampf eingebracht hat, was sich unsere drei JU-Abgeordneten für die nächsten vier Jahre vorgenommen haben und wie der Politikwissen- schaftler Prof. Eilfort den Wahlausgang einschätzt, das erfahrt Ihr in der hg! Jetzt macht sich die Junge Union fit für die Landtagswahl - am Landestag in Ravensburg wollen wir uns inhaltlich dafür rüsten und die „Regierungserklärung der jungen Generation“ beschließen. Aber auch der Spass wird beim Landestag nicht zu kurz kommen – das verspricht zumindest der Kreis- vorsitzende der Junge Union Ravensburg, wie Ihr in dieser Ausgabe lesen könnt! Ganz aktuell ist das Interview mit dem neuen Minister für Kultus, Jugend und Sport, Helmut Rau MdL sowie unsere neue Rubrik „Pro vs. Contra“ zum Thema Pkw-Maut.

Viel Spass beim Lesen!

Eure

Contra“ zum Thema Pkw-Maut. Viel Spass beim Lesen! Eure V ORWORT Viel Zeit zum Durchatmen bleibt

V

V ORWORT Viel Zeit zum Durchatmen bleibt jetzt nicht. Die Landtagswahlen am 26. März 2006 stehen

ORWORT

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt jetzt nicht. Die Landtagswahlen am 26. März 2006 stehen vor der Tür. Wir brauchen ein starkes Ergebnis fuer un- seren Ministerpräsidenten Günther H. Oettinger und die CDU Baden-Würt- temberg. Wir wollen keine Berliner Ver- hältnisse, sondern eine Fortsetzung der klaren und erfolgreichen Politik der CDU im Land. Im JU-Landesvorstand haben wir die Weichen durch die Einsetzung der Projektgruppe „Land- tagswahl 2006“ frühzeitig gestellt. Die Mitglieder der Projektgruppe haben für unseren Landestag das Papier „Für ein starkes Baden-Württemberg“ vor- bereitet und werden die Verbände im Rahmen des Wahlkampfs mit attrak- tiven Werbemitteln und Hilfestellun- gen unterstützen. Auch unser diesjähriger Landestag steht ganz im Zeichen der anstehen- den Landtagswahlen. Wir werden über die Zukunft Baden-Württembergs aus Sicht der jungen Generation diskutie- ren und unser Regierungsprogramm verabschieden. Diese Kernpunkte wer- den wir dann in die Kommission zur Erstellung des Wahlprogramms 2006 der CDU Baden-Württemberg ein- bringen. Ebenso wollen wir über das Thema „Unsere Energieversorgung von mor- gen“ beraten. Gerade fuer Baden- Württemberg ein sehr wichtiges The- ma! Am Ravensburger Abend hat dann die Jungen Union vor Ort einige Über- raschungen für uns vorbereitet. Gäste

Liebe Freunde,

spannende und arbeitsreiche Wochen liegen hinter uns! Das Ergebnis ist aus Sicht der Jungen Union mit einem la- chenden und einem weinenden Au- ge zu betrachten. Wir haben für einen 100%-igen Politikwechsel ge- kämpft – den bekommen wir jetzt lei- der nicht. Nun gilt es in den Koaliti- onsverhandlungen möglichst viele unserer Ideen aus dem Wahlpro- gramm gegenüber der SPD durchzu- setzen. Nur dann können die Voraus- setzungen für einen erfolgreichen Start des neuen Kabinetts unter Führung von Angela Merkel geschaffen werden. Für uns als junge Generation müssen die Themen Arbeitsmarkt, Zukunfts- fähigkeit der sozialen Sicherungssy- steme und die Nachhaltigkeit in allen Politikfeldern in den Mittelpunkt gerückt werden. Dass es mit Andreas Jung, Olav Gutting und mir drei Abge- ordnete aus unseren Reihen in den Bundestag geschafft haben, ist ein großer Erfolg für die Junge Union Ba- den-Württemberg. Über eure Rat- schläge und kritischen Anmerkungen für unsere künftige Arbeit würden wir uns sehr freuen. Als Ansprechpartner in allen Fragen stehen wir euch natür- lich sehr gerne zur Verfügung. Leider hat es unsere Freundin Conny Mayer trotz eines starken Wahlkampfs nicht geschafft im schwierigen Freiburg das Direktmandat zu erringen. Damit ver- lieren wir eine starke Vertreterin der jungen Generation im Bundestag.

und Neumitglieder sind natürlich auch herzlich willkommen. Mehr Informa- tionen zum Programm und zu den Dis- kussionspapieren findet ihr im Inter- net unter www.ju-bw.de. Der Bundestagswahlkampf brachte für die Junge Union einen enormen Schub neuer Mitglieder. Dafür gilt an dieser Stelle vor allem Euch mein Dank! Aus diesem Grund hat der Landesvorstand in seiner letzten Sitzung beschlossen, einen Mitgliederwerbeflyer aufzule- gen. Unser Ziel: die 11.000 er Marke bis zum Jahresende zu durchbrechen. Dafür sind wir auf Eure Mithilfe ange- wiesen. Abschließend möchte ich mich bei Euch für die große Unterstützung in den letzten Wochen bedanken und freue mich auf einen erfolgreichen Lan- destag inRavensburg und erfolgreiche Wochen für die Junge Union Baden- Württemberg.

Liebe Grüße

erfolgreichen Lan- destag inRavensburg und erfolgreiche Wochen für die Junge Union Baden- Württemberg. Liebe Grüße

humane gesellschaft

JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

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AUS DEM LANDESVERBAND

A US DEM L ANDESVERBAND Ausblick auf den JU-Landestag am 19./20.11.2005 in Ravensburg I NTERVIEW MIT

Ausblick auf den JU-Landestag am

19./20.11.2005

in Ravensburg

INTERVIEW MIT CHRISTIAN NATTERER, KREISVORSITZENDER DER JU RAVENSBURG

Wo liegen die Vorzüge Ravensburgs? Die Vorzüge Ravensburg als „nördlich- ste Stadt Italiens“ liegen vor allem dar- in, dass die Stadt mit knapp 50.000 Ein- wohnern nicht sehr groß, aber durch das große Einzuggebiet im Vergleich mit Städten ähnlicher Größe in keinster Weise ein Provinznest ist. Die Dele- gierten und Gäste des Landestages können an diesem Wochenende die schönste Landschaft Baden-Württem- bergs kennen und gleichzeitig die Gast- freundschaft der Oberschwaben schät- zen lernen. Was ist für den Bunten Abend geplant, mit welchen Highlights können wir rechnen? Über den Bunten Abend möchte ich an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten und nur soviel sagen, daß wir einen sehr guten Sound (DJs), ein paar net- te Tänzerinnen und verschiedene an- dere Programmpunkte haben. Lasst euch einfach überraschen Wie sieht das Angebot an Unterkünften in Ravensburg aus? Bei den Hotelpreisen sind wir wohl in der mittleren Preisklasse und können Doppelzimmer zwischen 50 und 85 Eu- ro und Einzelzimmer von 28 bis 60 Euro anbieten. Ein Massenquartier ist selbstverständlich vorhanden und liegt in unmittelbarer Nähe zur Lokalität des Bunten Abends. Was erwartet die JU Ravensburg vom Landestag? Vom Landestag erwarten wir natürlich einen Schub für die JU vor Ort. Dieses Event wird bei einigen CDUlern eine Menge Eindruck schinden. Außerdem ist es eine gute Gelegenheit, viele JU- ler auf einmal einzubinden und sie für weiteres Engagement zu gewinnen. Natürlich wird auch eine Menge Pres- se da sein, das steigert zusätzlich die Bekanntheit der JU vor Ort und unter- mauert unseren Führungsanspruch als zweitstärkste politische Kraft neben der CDU in der Region.

Cadenabbia–Kolloquium – Sommer, Sonne, Palmen VON FERRY KOHLMANN

Sommer, Sonne, Palmen – das klingt nach Urlaub. Für die Teilnehmer des diesjährigen Cadenabbia-Kolloqui- ums vom 11. bis zum 14. August war es aber noch mehr: einige Tage auf den Spuren des Altkanzlers Konrad Adenauer, einige Tage inhaltliche JU- Arbeit. Ein Weg schlängelt sich in Serpen- tinen durch die an Palmen und sub- tropischen Pflanzen reiche Parkanla- ge. Immer wieder gibt die Vegetation einen traumhaften Blick über den Co- mer See, aus dem die Berge steil auf- ragen, auf die Halbinsel mit dem ma- lerischen Dorf Belaggio frei. Am Pool pflegen die Teilnehmer auf Liege- stühlen am Pool liegend den politi- schen Austausch. Man mag meinen, dass so die in- haltliche Arbeit beim Cadenabbia-Kol- loquium aussieht. Aber weit gefehlt – nach dem reichlichen Abendessen geht es in den Konferenzraum, und dort geht es dann auch inhaltlich zur Sache. Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Landesvorsit- zende, Dorothea Beetz, berichtet unser Europaabgeordneter Daniel Caspary, Bezirksvorsitzender in Nord- baden und seit 2004 im Europapar- lament vertreten, über seine Arbeit im vergangenen Jahr im Europapar- lament. Interessante aber auch tur- bulente Monate seien es gewesen. Angefangen von der Wahl der Kom- missare, über das Misstrauensvotum gegen den Kommissionspräsidenten Barrosso, die gescheiterte Verfas- sung für Europa und die stark von Lobbyarbeit geprägte Debatte um Softwarepatente bis hin zur Überga- be der Ratspräsidentschaft an Tony

Blair war jederzeit viel los in Brüs- sel und Straßburg. Viel Zeit bis zum ersten Programm- punkt nach einer kurzen Nacht bleibt nicht; die Vorbereitung zur Bundes- tagswahl steht auch in Cadenabbia auf dem Programm. Dorothea Beetz freut sich über die hohe Anzahl von Direktkandidaten aus den Reihen der Jungen Union. Jeder Wahlkampf ist besonders wichtig für die JU-Ver- bände, denn selten kommen so vie- le Neumitglieder hinzu und selten wird der Zusammenhalt in der JU mehr gestärkt, als in der Wahl- kampfzeit. Landesgeschäftsführer Andreas Züfle stellte das Programm für den Wahlkampf vor: Unterstüt- zung der Oettinger-Sommer-Tour, und die Gestaltung von Erstwähler- briefen und Flyern sind dabei nur ei- nige Tätigkeiten zur Unterstützung der Mutterpartei. Die Junge Union ist nun mal die Organisation, welche die jungen Wähler anspricht. Umso wich- tiger ist deren Präsenz und Aktionen für die junge Generation. Der zweite Teil der inhaltlichen Ar- beit handelte von der anstehenden Landtagswahl in Baden-Württem- berg. Christian Natterer stellte dazu seine Aufgaben als Zweitkandidat vor. Nach der Führung durch das Gelände der Villa La Collina mit in- teressanten Hintergrundinformatio- nen war Freizeit angesagt. Noch mal an den Pool legen, und die herrliche Aussicht genießen. Mit der Fähre nach Bellagio, und dort das maleri- sche Dorf erkunden. Ein Spaziergang zur hoch im Hang gelegene Kapelle. Vieles war möglich, bis auf eines:

Langweile.

sche Dorf erkunden. Ein Spaziergang zur hoch im Hang gelegene Kapelle. Vieles war möglich, bis auf
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gelegene Kapelle. Vieles war möglich, bis auf eines: Langweile. 4 humane gesellschaft JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG
gelegene Kapelle. Vieles war möglich, bis auf eines: Langweile. 4 humane gesellschaft JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

humane gesellschaft

JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

HG INFORMIERT INFORMIERT Informationsdienst der Jungen Union Baden-Württemberg A USGABE 2005.3 Das hg-Interview D REI

HG INFORMIERT

HG INFORMIERT INFORMIERT Informationsdienst der Jungen Union Baden-Württemberg A USGABE 2005.3 Das hg-Interview D REI

INFORMIERT

Informationsdienst der Jungen Union Baden-Württemberg

AUSGABE 2005.3

Das hg-Interview

DREI JU-LER AUS BADEN-WÜRTTEMBERG HABEN AM 18.SEPTEMBER DEN EINZUG IN DEN 16. DEUTSCHEN BUNDESTAG GESCHAFFT. IN UNSEREM INTERVIEW LIEßEN SIE DEN WAHLKAMPF REVUE PASSIEREN UND BERICHTETEN VON DEN ERSTEN EINDRÜCKEN AUS DER BUNDESHAUPT- STADT.

hg: Hinter euch liegen mehrere harte Wo- chen Wahlkampf. Doch die Arbeit hat sich gelohnt – ihr werdet dem 16. Deutschen Bundestag angehören. Wenn ihr die ver- gangenen Wahlkampfwochen Revue pas- sieren lasst, was waren da für euch die zentralen Erlebnisse?

Thomas Bareiß:

Wir hatten super Ver- anstaltungen, unter anderem mit unse- rem Ministerpräsi- denten oder mit dem bayerischen Innen- minister Günther Beckstein. Ein High- light war auch die Gründung des team Bareiß, das mich im Wahlkampf tatkräf- tig unterstützt hat. Am meisten bewegt haben mich aber die unzähligen Ge- spräche mit den Menschen vor Ort. Natür- lich ist das Interesse an einem jungen und neuen Kandidaten sehr hoch. Mit einem Oldtimerbus (Baujahr 1964) ist mein Team und ich mehrere Tage durch den Wahl- kreis getourt, um die Menschen und Be- triebe im Wahlkreis besser kennen zu ler- nen. Ein weiteres Highlight war auch meine Radtour. Olav Gutting: Im Wahlkampf gab es Licht und Schatten. Toll war die Unter- stützung durch mein junges Wahlkampf- team. Die Jungs und Mädels von der JU waren fast durchge-

hend mit mir auf Achse und haben für den Wechsel gekämpft. Im Gespräch mit den Menschen auf der Straße konnten wir vie- le überzeugen. Leider hat Rot-Grün mit der Diffamierung von Kirchhof und einem

hat Rot-Grün mit der Diffamierung von Kirchhof und einem humane gesellschaft JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG
hat Rot-Grün mit der Diffamierung von Kirchhof und einem humane gesellschaft JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

humane gesellschaft

JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

Lügenwahlkampf die Menschen in Deutschland dauerhaft verunsichert. Andreas Jung: Auch bei mir waren es die Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen. Eine Be- gegnung will ich be- sonders erwähnen:

ein Gespräch mit ju- gendlichen Langzeit-

arbeitslosen: mit Jugendlichen, die sich bemühen und eine Chance suchen, aber oft Enttäuschungen erleben. Für sie und Menschen in ähnlichen Situationen müs- sen wir etwas tun!

Menschen in ähnlichen Situationen müs- sen wir etwas tun! hg: Die wenigsten JU-ler haben das Glück,

hg: Die wenigsten JU-ler haben das Glück, für einen Kandidaten aus den eigenen Rei- hen Wahlkampf machen zu können. Ihr selbst seit früher auch für die CDU auf der Straße gestanden und habt dort den ‚klas- sischen’Wahlkampf kennen gelernt. Was für einen Unterschied macht ein JU-Kan- didat in der Beziehung zur Jungen Uni- on und CDU vor Ort? Andreas: Die Junge Union gehört immer zu den Aktivposten im Wahlkampf. Aber wenn der Kandidat aus der Jungen Union kommt, ist das natürlich etwas Beson- deres. Die Unterstützung durch das Team der JU Konstanz war einzigartig: von früh am Morgen bis spät in die Nacht, ob im Büro, als Fahrer oder auf der Plakatleiter. Ich bin stolz auf dieses Team! Thomas: Dieser Wahlkampf war natürlich anders als die, die ich bis jetzt mitgemacht habe. Denn als Kandidat trägt man einen großen Teil der Verantwortung. Ich hat- te aber tolle Unterstützung, aus der Jun- gen Union und der Partei – das hat viel dazu beigetragen, dass wir gemeinsam ein tolles Ergebnis eingefahren haben.

Unser Team hatte über 70 Mitglieder im Alter zwischen 5 und 80 Jahren. Olav: Als junger Mensch findet man natür- lich leichter den Draht zu den Altersge- nossen. Viele sind dann überrascht, dass man auch als Bundestagsabgeordneter völlig normal bleiben kann. Insgesamt stelle ich fest, dass auch viele Ältere sa- gen: Die Jungen müssen jetzt ran, die müssen es richten. Wichtig bleibt aber auf die richtige Balance zwischen Jung und Alt zu achten.

hg: Wie wurdet ihr vor Ort von der Par- tei und den Wählern als junger Kandidat aufgenommen? Gab es hier Vorbehalte gegen euch, da ihr für das Amt zu jung oder zu unerfahren seien könntet? Thomas: Natürlich gab es anfangs auch Vorurteile. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass man mit den Leuten spre- chen muss. Schließlich hat ein junger Kan- didat auch viele Vorteile; er geht unbe- fangen an die Aufgaben heran und bringt frischen Wind in verstaubte Strukturen. Olav: Mozart hat bereits mit 12 Jahren wahre Meisterwerke komponiert und Adenauer war noch mit über 80 Jahren Bundeskanzler. Leistung hat mit Alter nichts zu tun und Respekt muss man sich wie überall erst erarbeiten. Politik ist al- so keine Frage des Alters, ein paar Jahre Berufserfahrung helfen aber ungemein. Andreas: Auch mein Vorgänger Hans-Pe- ter Repnik kommt aus der Jungen Uni- on. Vielleicht und deshalb hatte er kein- erlei Vorbehalte wegen meiner „Jugend“ und hat mich von Anfang an unterstützt. Die Mitglieder haben mich fast einstim- mig nominiert. Das Alter war dabei kein Thema. Im Wahlkampf habe ich mein Al- ter mit dem Slogan „Erfischend Jung“ of- fen ausgesprochen. Vielleicht hatten ein paar wenige Wähler wegen des Alters zunächst Vorbehalte, andere fanden ei- nen jungen Kandidaten gerade gut. Am Ende konnte ich mich über ein tolles Er- gebnis freuen

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HG INFORMIERT

hg: Für euch ist der Bundestag nicht der erste Schritt in eurer politischen Lauf- bahn. Wo konntet ihr bislang Erfahrungen sammeln und wie glaubt ihr diese in un- ser Parlament einbringen zu können? Olav: Für mich ist es bereits die zweite Le- gislaturperiode. Die Zeit in der Opposi- tion waren gute Lehrjahre. Jetzt will ich das Gelernte als Mitglied der Regie- rungskoalition umsetzen. Andreas: Wie Thomas bin ich Neuein- steiger. Politische Erfahrungen konnte ich vorher vor allem in der Jungen Union sam- meln, vom Ortsvorsitzenden bis zum Mit- glied im Bundesvorstand. Berufliche Er- fahrungen habe ich in den letzten Jahren als Rechtsanwalt in einer Wirtschafts- kanzlei gesammelt. Wie ich das einbrin- gen kann, werden die kommenden Mo- nate und Jahre zeigen. Thomas: Als Mitglied im Kreistag und im Gemeinderat, im CDU-Kreisvorstand und natürlich über mein Engagement in der Jungen Union habe ich gelernt, wie die Basis tickt und was den Menschen un- ter den Nägeln brennt. Diese politischen Erfahrungen und die Kontakte, die ich da- bei geknüpft habe, sind aber nur die hal- be Miete: Mindestens genauso wichtig ist es, auch im Beruf und im Leben schon Er- fahrungen gesammelt zu haben.

hg: In Berlin wird es bald um Zuständig- keiten und Ausschüsse gehen. In welchen Bereichen wollt ihr euch einbringen und weshalb seit ihr für diese Themen der be- ste Mann? Andreas: Ich habe mich zunächst für den Ausschuss für Wirtschaft und Arbeit be- worben. Den wird es durch den neuen Ka- binettszuschnitt in dieser Form gar nicht mehr geben. Als weiteren Wunsch habe ich den Ausschuss für Umwelt, Natur- schutz und Reaktorsicherheit angegeben. Ob ich der beste Mann bin, das müssen andere entscheiden – und ob, selbst wenn, nicht eine Frau noch besser ist! Thomas: Wegen meiner Ausbildung und meinem Beruf interessieren mich vor al- lem die Themen Finanzen, Wirtschaft und Verkehr. Natürlich werde ich mich auch

besonders für die Rechte der jüngeren Ge- neration einsetzen. Und das beginnt schon jetzt: bei den Koalitionsverhand- lungen werde ich ein Auge darauf haben, dass „junge Themen“ nicht hinten runter fallen. Olav: Als Rechtsanwalt in einer Steuer- beratungskanzlei ist mein Steckenpferd das Steuerrecht. Ich möchte deshalb wie- der in den Finanzausschuss. Daneben hat mir die Mitarbeit in der Jungen Gruppe im- mer viel Freude bereitet. Hier will ich mich auch in Zukunft einbringen.

hg: Wir wissen alle, was ihr bis zum Abend des 18. Septembers gemacht habt. Doch was macht eigentlich ein frisch gebacke- ner Bundestagsabgeordneter am 19. Sep- tember und den Tagen danach? Thomas: Zeit für lange Feiern blieb nicht; die Tage nach der Wahl habe ich hauptsächlich damit verbracht, mich in Berlin zu organisieren: ein Büro einzu- richten, mein Mitarbeiterteam zusam- menzustellen und dann natürlich auch ir- gendwann eine Wohnung zu suchen. Nicht zuletzt ist es eine besondere Her- ausforderung, sich in den unzähligen Ge- bäuden und den unterirdischen Gängen des Regierungsviertels zurechtzufinden. Besonders spannend war natürlich die er- ste Fraktionssitzung, in der ich die neuen Kollegen kennen gelernt habe. Jetzt freue ich mich, dass es bald richtig losgeht. Andreas: Am 19. September war gleich eine Sitzung des CDU-Landesvorstandes und am Dienstag nach der Wahl die erste Fraktionssitzung in Berlin, bei der Ange- la Merkel gewählt wurde. Seitdem bin ich dabei mein Abgeordnetendasein zu or- ganisieren und ich versuche wie Thomas, mich in dem Labyrinth unter dem Reichs- tag endlich nicht mehr zu verlaufen! Olav: Am 19. waren bei mir erst Mal Auf- räumarbeiten angesagt. Büro ausmissten, Wahlkampfbus säubern, Plakate ein- sammeln und vieles mehr. Am Tag danach ging es schon zur Fraktionssitzung nach Berlin. Richtig Urlaub gibt’s erst an Weih- nachten.

DAS INTERVIEW FÜHRTE PHILIPP KORDOWICH

Thomas Bareiß

Thomas wurde 1975 in Albstadt-Ebin- gen geboren. Er studierte von 1995 bis 1998 Betriebswirtschaftslehre an der BA in Ravensburg. Von 1999 an war er als Assistent der Geschäfts- leitung in einem mittelständischen Textilunternehmen tätig. Unser Lan- desvorsitzender ist Mitglieder der JU Zollernalb und errang das beste Erst- stimmenergebnis im Land.

Olav Gutting

Olav wurde 1970 in Karlsruhe gebo- ren. Von 1990 bis 1997 studierte er Jura u. a. in Heidelberg und in den USA und ist seit 2000 als Rechtsan- walt tätig. Seit 2002 ist Olav Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist Mitglied der JU Karlsruhe-Land.

Andreas Jung

Andreas wurde 1975 in Freiburg im Breisgau geboren. Von 1994 bis 2000 studierte er Jura in Konstanz, es folg- te das Referendariat in Freiburg. Seit 2003 ist er als Rechtsanwalt in ei- ner Mannheimer Wirtschaftskanzlei tätig. Er ist Mitglied der Jungen Uni- on Konstanz.

tätig. Er ist Mitglied der Jungen Uni- on Konstanz. Wahlkreis: 295: Zollernalb - Sigmaringen 279: Bruchsal

Wahlkreis:

295: Zollernalb - Sigmaringen

279: Bruchsal - Schwetzingen

288: Konstanz

Wahlberechtigte:

208 368

190 693

193 465

Erststimmen:

55,5 %

48,7 %

43,9 %

Erststimmen 2002:

T. Gönner: 54,9 %

48,1 %

H.-P. Repnik: 44,1 %

Erststimmen zweitplazierter Kandidat:

SPD: 25,8 %

SPD: 34,9 %

SPD: 31,7 %

Zweitstimmen CDU:

47,6 %

40,8 %

37,3 %

Zweitstimmen CDU 2002:

52,8 %

44,7 %

39,9 %

Wahlbeteiligung:

76,5 %

79,9 %

77,9 %

II
II
44,7 % 39,9 % Wahlbeteiligung: 76,5 % 79,9 % 77,9 % II humane gesellschaft JUNGE UNION
44,7 % 39,9 % Wahlbeteiligung: 76,5 % 79,9 % 77,9 % II humane gesellschaft JUNGE UNION

humane gesellschaft

JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

Der "Reform-Wahlkampf":

HG INFORMIERT

Gute Vorschläge, schlechte Erklärungen, unklare Botschaften

Der Nebel lichtet sich, erste Personal- fragen sind geklärt. Bald wissen wir auch, wie die Parteien und die rot- schwarze Bundesregierung die Suppe auslöffeln werden, die der Wähler am 18. September serviert hat. Erst einmal ist so oder so Magerkost angesagt. Der Zustand des Bundeshaushalts lässt kei- nen Raum für politische Sättigungs- beilagen, unabhängig davon, ob sich eine große Koalition zu wegweisenden Veränderungen durchringt. Das Wählervotum war ohnehin eher ein strukturkonservatives: Wenn Reformen, dann mit angezogener Handbremse. Dies sollte man allerdings nicht auto- matisch mit der Existenz struktureller linker bzw. reformverweigernder Mehr- heiten gleichsetzen. Sicher gibt es vie- le, die ihren Lebensunterhalt aussch- ließlich oder teilweise aus Transferleistungen bestreiten und der Meinung sind, sie könnten bei Refor- men nur verlieren. Sicher ist auch das Reformklima schwieriger als nach dem Krieg – damals ging es allen schlecht und jede Veränderung konnte nur ei- ne Verbesserung sein. Dennoch: Dass die Union mit ihrem An- spruch des reformerischen Durchre- gierens am Ende des Wahlkampfs deut- lich scheiterte, lag weniger in der Natur ihrer konkreten Vorschläge als eher an einem Vermittlungsproblem. Wenn man bedenkt, dass mit Ausnahme vielleicht der Wahl 1983 alle Bundestagswahlen von denen gewonnen wurden, die den bequemsten Weg versprachen, war die Union lobenswert ehrlich. Nur hat sie dem verwöhnten Publikum dann gleich eine zudem in Zahlen ermittelbare Überdosis Ehrlichkeit präsentiert, aber die Zielvorstellung dahinter, den Über- bau, nicht vermitteln können. Den Kün- digungsschutz einzuschränken, die Nachtzuschläge zu besteuern, ist not- wendig, aber schwer vermittelbar. Dann auch noch die Mehrwertsteuer erhöhen zu wollen und mit Kirchhof die Men- schen im Unklaren zu lassen, was denn nun gilt, war ein Fehler. Kurz: Man hat das Ziel nicht klar und leuchtend be- schrieben, ist auf halbem Wege stehen geblieben und hat sich dann von den Leuten, die ohnehin nicht laufen wol- len, vorhalten lassen, man sei zu weit

humane gesellschaft

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gegangen. Ex post analysiert sich das allerdings leichter, es heißt ja aus in die- sem Jahr besonders gutem Grund: De- moskopen sind die Leute, die nachher genau sagen können, warum man es vorher hätte wissen müssen. Was sollte man also das nächste Mal besser machen? Ein Fortschritt wäre es, gelänge, sicher im Sinne von Angela Merkel und auch Friedrich Merz, end- lich ein klares Bekenntnis der Union:

Im Zweifel für die Freiheit, für den Wett- bewerb, für Vertrauen in die Kräfte des Marktes, für Leistungsanreize statt Um- verteilung, nicht zuletzt für ein Ver- ständnis des missbrauchten Adjektivs "sozial", dass über eine Enteignung un- serer Kinder zugunsten der Tagespoli- tik und des Tageskonsums hinaus- reicht. Gewiss ist 2005 das wahrhaft Soziale an der sozialen MARKTwirt- schaft, zu technisch vermittelt worden:

"Sozial ist, was Arbeit schafft" statt "Wohlstand für alle". Sicher ist aber genauso, dass der Unionswahlkampf umso "kälter" erscheinen musste, je mehr die Etatisten, Dirigisten und Um- verteiler aus den eigenen Reihen die übliche populistische Wohlfühlrhetorik verbreiteten – ohne ihrerseits Stimmen zu gewinnen, weil die entsprechend ausgerichteten Bürger dann doch lie- ber gleich das Original SPD wählen als eine sozialdemokratisierte Union. Eine besondere Chance indes liegt trotzdem in der großen Koalition: Der Antagonismus der beiden Volkspartei- en, die Lage entweder schönzureden oder schwarz zu malen, ist eine Weile außer Kraft gesetzt. Vielleicht kann so bezüglich des Patienten Deutschland endlich Einigkeit in der Diagnose her- gestellt und diese breit vermittelt wer- den – die erste Voraussetzung für ei- ne erfolgreiche Therapie. Zu nennen sind als wichtigste Pro- blemfelder die bedrückende Lage am Arbeitsmarkt sowie das stagnierende Wirtschaftswachstum, die noch immer ungelösten demographischen Proble- me in den sozialen Sicherungssyste- men sowie das hochgradig komplexe und wachstumsfeindliche Steuersy- stem. Nicht vergessen darf man auch eine nach wie vor überbordende Büro- kratie, einen erstarrten Föderalismus

und ein Bildungssystem, das im inter- nationalen Vergleich nur noch durch- schnittliche Ergebnisse liefert. In all diesen Feldern werden wir man- ches verändern und hart arbeiten müs- sen, um das Gute zu bewahren und wie- der Wohlstand für alle zu erreichen, ohne dabei wie bisher zukünftige Ge- nerationen in unverantwortlicher Wei- se zu belasten. Die vergangenen Jahr- zehnte haben bewiesen, dass staatlich organisierte Bevormundung und Gleichmacherei – selbst wenn sie gut

Dr. Michael Eilfort, geboren 1963, nach zweijährigem Wehrdienst Studium der Politikwissenschaft und Romanistik an der
Dr. Michael Eilfort, geboren 1963,
nach zweijährigem Wehrdienst
Studium der Politikwissenschaft
und Romanistik an der Universität
Tübingen und am „Institut d´Etu-
des Politiques“ in Paris, Promo-
tion 1993 („Die Nichtwähler“).
1992/93 · wissenschaftlicher Re-
ferent im Deutschen Bundestag,
1994
bis 1996 · Parlamentarischer
Berater im Landtag von Baden-
Württemberg,
1996
bis 2000 · Referatsleiter „Re-
den/Politikberatung/ Arbeitspro-
gramm der Landesregierung“ im
Staatsministerium Baden-Würt-
temberg.
2000
bis 2004 · Leiter des Büros
von Friedrich Merz MdB, erst in
dessen Funktion als Vorsitzender
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
bis 2002, danach für den Stell-
vertretenden Unionsfraktions-
vorsitzenden mit dem Arbeits-
bereich „Wirtschaft, Arbeit,
Mittelstand, Finanzen und Haus-
halt“.
seit Mai 2004 · Vorstand der Stif-
tung Marktwirtschaft/Frankfurter
Institut
im Januar 2005 Bestellung zum
Honorarprofessor der Eberhard-
Karls-Universität Tübingen
III
Der Autor

HG INFORMIERT

gemeint sind – keine ökonomische Zu- kunftsperspektive bieten können. An die Stelle der schleichenden Entmün- digung der Bürger durch einen allge- genwärtigen Staat muss die Stärkung von Freiheitsrechten, Eigenverantwor- tung und Wettbewerb treten. Anrei- zwirkungen dürfen sich nicht darin er- schöpfen, dass Bürger und Unternehmen die staatlichen Transfer- und Subventionssysteme optimal "nut-

zen". Nur so kann es gelingen, das In- novationspotenzial, die Kreativität und die ökonomischen Wachstumskräfte unseres Landes zu neuem Leben zu er- wecken. Dann wird auch automatisch die Zahl der Menschen sinken, die of- fenkundig auf staatliche Hilfe ange- wiesen sind, weil sie nicht eigenstän- dig für ihren Lebensunterhalt sorgen können.

Deutschland kann mehr, unser Land hat eine echte Zukunftsperspektive ver-

dient. Deshalb müssen wir endlich wie- der gute Rahmenbedingungen für wirt- schaftliches Handeln, für Wachstum

und Wohlstand schaffen, statt weiter

Ressourcen lediglich im Reparaturbe-

trieb für die Folgen falscher Anreize und

schlechter Rahmenbedingungen zu ver- schwenden.

Nach der Wahl ist vor der Wahl

JU-Südwestkonferenz in Germersheim / Wahlnachlese mit Günther H. Oettinger

VON TOBIAS SCHUMACHER

Nur eine Woche nach der Bundestags- wahl kamen die JU-Landesvorstände aus dem Saarland, aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zu ihrer tra- ditionellen Südwestkonferenz im pfäl- zischen Germersheim zusammen. Ein Thema stand während des dreitägigen Treffens im Vordergrund: die Wahl am 18. September und ihre Konsequenzen. Denn sowohl in Rheinland-Pfalz als auch bei uns im „Ländle“ stehen am 26. März 2006 bekanntlich die Landtags- wahlen auf dem Programm. Grund ge- nug also, die Wahlergebnisse genau un- ter die Lupe zu nehmen.

also, die Wahlergebnisse genau un- ter die Lupe zu nehmen. Überaus erfreulich war das Ergebnis des

Überaus erfreulich war das Ergebnis des JU-Landesvorsitzenden Thomas Bareiß, der in seinem Wahlkreis Zol- lernalb-Sigmaringen das beste CDU-Er- gebnis in Baden-Württemberg erhielt. Doch nicht überall verlief die Wahl so positiv. Über die Ursachen diskutierten die JU´ler mit dem CDU-Generalsekretär aus Rheinland-Pfalz, Claudius Schlum- berger, sowie dem Abteilungsleiter im Staatsministerium Baden-Württem- berg, Dr. Christoph Braß. Beide brach- ten zum Ausdruck, dass es der Union nicht ausreichend gelungen sei, das gute Regierungsprogramm den Men- schen einfach und klar zu vermitteln. Die Junge Union Rheinland-Pfalz mit ihrem Vorsitzenden Martin Binder hat- te außerdem ein unterhaltsames Rah- menprogramm zusammengestellt. So besuchte die Gruppe ein örtliches Me- tallwarenunternehmen und nahm an ei- nem „Bier-Seminar“ der lokalen Bell- heimer Brauerei teil. Zum Abschluss der Tagung am Sonn- tagmorgen präsentierten die drei Lan-

der Tagung am Sonn- tagmorgen präsentierten die drei Lan- desverbände sich und ihre Arbeit. Mit- tags

desverbände sich und ihre Arbeit. Mit-

tags folgte dann eine Wahlnachlese der

besonderen Art: In Stuttgart war Mi- nisterpräsident Günther H. Oettinger

MdL zu Gast bei der Jungen Union und

appellierte an den CDU-Nachwuchs, mit vollem Engagement die Landtagswah- len 2006 vorzubereiten. „Nach der Wahl

ist vor der Wahl“, so Oettinger, der in groben Zügen die inhaltlichen Positio-

nen der kommenden Monate vorgab.

Dabei werden vor allem die Themen Wirtschaft und Arbeit sowie der Bereich Kinder, Betreuung und Bildung eine ent-

scheidende Rolle spielen.

Das hg-Interview

LANGE WURDEN WIR AUF DIE FOLTER GESPANNT, WER DIE NACHFOLGE VON FRAU SCHAVAN IM KULTUSMINISTERIUM ANTRETEN WIRD. DOCH JETZT HAT DAS WARTEN EIN ENDE: HELMUT RAU IST NEUER KULTUSMINISTER VON BADEN-WÜRTTEMBERG. WIR KONNTEN HERRN RAU BEREITS ZU SEINER NEUEN ROLLE ALS MINISTER, SOWIE SEINEN ZIELEN UND KOMMENDEN AUFGABEN BEFRAGEN.

hg: Ministerpräsident Oettinger ist der Meinung, dass Ihnen die „großen Schu- he der Ministerin“ passen werden. Wie sehen Sie den großen Herausforde- rungen, auch im Hinblick auf die Land- tagswahlen 2006, entgegen? Helmut Rau: Es freut mich, dass der Mi- nisterpräsident Vertrauen in mich und meine Arbeit setzt. Schließlich wird die

Bildungspolitik im Wahlkampf eine zen- trale Rolle spielen. Ich fühle mich für die kommenden Auseinandersetzun- gen mit der Opposition gut gerüstet und sehe dem Wahlkampf gelassen und zuversichtlich entgegen.

hg: Sie gelten als verlässlich, kompro- miss- und dialogbereit. Sind diese Ei-

genschaften Ihrer Meinung nach zu- treffend und inwiefern können Ihnen diese bei der Umsetzung kommender Aufgaben nützlich sein?

Helmut Rau: Diese Eigenschaften sind zumindest nicht schädlich. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, di-

rekt auf die Betroffenen zuzugehen und

mich mit ihnen auseinanderzusetzen.

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die Betroffenen zuzugehen und mich mit ihnen auseinanderzusetzen. IV humane gesellschaft JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG
die Betroffenen zuzugehen und mich mit ihnen auseinanderzusetzen. IV humane gesellschaft JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

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Daran wird sich auch nichts ändern. Dialogbereitschaft darf aber nicht mit Orientierungslosigkeit verwechselt wer- den. Ich habe klare bildungspolitische Vorstellungen und Überzeugungen. Und die vertrete ich auch ganz ent- schieden. Dieses Amt bringt es mit sich, dass Entscheidungen getroffen werden müssen. Ich bin bereit, auch dann Ver- antwortung zu tragen, wenn Gegen- wind aufkommt.

hg: Ihre Nominierung löste unter an- derem seitens der Frauen-Union Ent- täuschung darüber aus, dass keine Frau die Nachfolge von Frau Schavan antre- ten wird. Können Sie diese Bedenken nachvollziehen und wie werden Sie auf diese Herausforderung reagieren? Helmut Rau: Dazu hat der Minister- präsident bereits das Richtige gesagt. Und richtig ist: die Zahl der Frauen in verantwortungsvollen politischen Po- sitionen ist ausbaufähig, innerhalb und außerhalb des Landeskabinetts. Das bleibt eine Aufgabe, der wir uns stellen müssen.

hg: In Baden-Württemberg gibt es bis- her vor allem an Brennpunktschulen das Ganztagesmodell. Die GEW fordert jedoch eine Ausweitung dieses Mo- dells, was aber die Einstellung weite- rer Lehrkräfte und somit eine finanzi- elle Belastung darstellen würde. Wie stehen Sie zu dieser Forderung? Helmut Rau: Die Ganztagsschule ist kein Allheilmittel, aber ein Weg zu ver- besserten Förder- und Integrations- konzepten. Ich stehe zu einem be- darfsgerechten Ausbau. Das heißt:

nicht jede Schule muss Ganztagsschu- le werden, aber jedes Kind soll eine Ganztagsschule erreichen können. Wir leisten damit auch einen wichtigen Bei- trag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In Baden-Württemberg gibt es übrigens bereits 576 Schulen im Ganz- tagsbetrieb. Aber eines ist auch klar:

der Ruf nach Ganztagsschule darf nicht dazu führen, dass Eltern aus ihrer Er- ziehungsverantwortung entlassen wer- den. Die beste Ganztagsschule der Welt kann das Elternhaus nicht ersetzen.

hg: Mit welchen Zielen treten Sie das Amt des Kultusministers an und wo möchten Sie Schwerpunkte setzen? Helmut Rau: Wir werden an unseren Schulen zunehmend mit Kindern zu tun haben, die aus bildungsfernen Schich-

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ten kommen und einen besonderen För- derbedarf haben. Meine Antwort auf diese Entwicklung ist klar: die Zeit im Kindergarten und die ersten schuli- schen Jahre sind die Jahre, in denen die Weichen für eine erfolgreiche Bildungs- und Berufsbiografie gestellt werden. Die Bildung in Kindergarten und Grund- schule ist deshalb das Bildungsthema des Jahrzehnts! Wir wollen Kindergarten und Grund- schule zukünftig so miteinander ver- zahnen, dass jedem Kind ein erfolgrei- cher Start in die Schule gelingt. Kinder brauchen intensive Förderung in klei- nen Gruppen. Mich hat bei einem Be- such in Finnland beeindruckt, wie dort Kinder schon zu Beginn der Grund- schule zu selbst organisiertem Lernen angeleitet werden. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer engen Verzah- nung von Kindergarten und Grund- schule ist die Einführung des Orientie- rungsplans für frühkindliche Bildung und Erziehung, der jetzt an ausge- wählten Kindergärten erprobt wird. Hin- zu kommen die konkreten Fördermaß- nahmen im Rahmen des Projekts „Schulreifes Kind“. Meine besondere Aufmerksamkeit gilt also den Gelenkstellen im Bildungssy- stem und damit auch dem Übergang von den weiterführenden Schulen in die berufliche Ausbildung. Die Europäische Kommission arbeitet derzeit an einem Bewertungsrahmen für die berufliche Bildung. Wir müssen dafür sorgen, dass die Qualifikationsleistung unseres dua- len Systems der beruflichen Bildung im europäischen Kontext berücksichtigt wird. Dies ist vor allem eine Aufgabe der zukünftigen Bundesregierung. Zweitens: das neue Berufsbildungsge- setz bietet die Möglichkeit, Ausbildung im Ausland als Bestandteil der Ge- samtausbildung zu integrieren. Ein gut- es Beispiel ist die deutsch-französische Berufsschule in Lahr. Dort wird der Aus- bildungsberuf „Einzelhandelskauf- mann/-frau“ bilingual im Rahmen einer dualen länderübergreifenden Ausbil- dung angeboten. Von den dort gewon- nen Erfahrungen erhoffe ich mir neue Erkenntnisse, die sich auf andere Schu- len und Ausbildungsberufe übertragen lassen.

HG INFORMIERT

und Ausbildungsberufe übertragen lassen. HG INFORMIERT Helmut Rau Geboren am 24. 4.1950 in Tübingen;

Helmut Rau

Geboren am 24. 4.1950 in Tübingen; evangelisch, verheiratet, 2 Kinder

Abitur in Nürtingen

Studium der Anglistik und der poli- tischen Wissenschaften in Bonn und Freiburg

1975-1988 Leiter des Bildungswerks Freiburg der Konrad-Adenauer-Stif- tung

1988-2001 Bezirksgeschäftsführer der CDU Südbaden

seit 1992 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg für den Wahl- kreis 50 (Lahr)

2001-2005 Staatssekretär im Mini- sterium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Landesbeauf- tragter für das Ehrenamt sowie für Weiterbildung

seit September 2005 Minister für Ku- luts, Jugend und Sport Baden-Würt- temberg

Das Interview führte Kerstin Mania, 24, Studentin der Germanistik und Politikwissenschaft an der Ludwig- Maximilians
Das Interview führte Kerstin Mania,
24, Studentin der Germanistik und
Politikwissenschaft an der Ludwig-
Maximilians Universität München
(Lehramt Gymnasium), Mitglied
der Jungen Union Donzdorf-Süßen.
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HG INFORMIERT

JU-Landestag am 19./20.11.2005 in Ravensburg - Im Zeichen der Landtagswahl 2006

Nur wenige Monate vor der Landtags- wahl im März kommenden Jahres wird der JU-Landestag die Weichen für die lan- despolitische Ausrichtung der Jungen Union in den kommenden Jahren stel- len. Mit dem Regierungsprogramm der jungen Generation kann die Junge Uni- on auf allen entscheidenden Feldern der Politik im Land Flagge zeigen. Auf der programmatischen Basis des Leitantrags wird der Landesverband dann die Wer- belinie der Jungen Union Baden-Würt- temberg erarbeiten und euch für den Wahlkampf zur Verfügung stellen. Aber auch über den Wahltag hinaus werden wir mit dem Leitantrag eine solide in- haltliche Basis haben, die unsere lan- despolitischen Positionen für Mitglieder wie Interessenten übersichtlich zusam- menfasst. Nachdem sich mehrere Bezirksverbän- de bereits auf ihren zurückliegenden Be- zirkstagen mit den Erwartungen der jungen Generation an die neue Landes- regierung um Günther Oettinger befas- st haben, wird der Leitantrag zum Lan- destag diese Positionen aufgreifen und einbinden. Zwei zentrale Forderungen werden sich dabei als Grundlinie unse- rer Politik durch alle Bereiche des Leitantrags ziehen. Erstens betont der Antragsentwurf, dass zur Erhaltung po- litischer Entscheidungsspielräume an der Sanierung der öffentlichen Haus- halte kein Weg vorbei führt. Nur wenn wir einen Ausweg aus dem Schulden- staat finden, werden wir und erst recht

künftige Generationen die nötigen Mit- tel haben, um auf neue Herausforde- rungen reagieren zu können. Wenn Ba- den-Württemberg morgen spitze bleiben will, muss es daher heute lernen, sich auf das Nötigste zu beschränken. Zweitens hebt der Leitantrag die Not- wendigkeit verlässlicher politischer Rah- menbedingungen hervor. An die Stelle des von Umfragen geleiteten politischen Aktionismus sollen sachgerecht Lösun- gen treten, die über den Tag hinaus Be- stand haben. Nur vor einem solchen Hin- tergrund können sowohl die Bürger als auch die Wirtschaft langfristig verlässli- che Zukunftsplanungen beginnen und umsetzen. Vertrauen in staatliche Ent- scheidungen muss daneben aber auch aus mehr politischer Ehrlichkeit er- wachsen. Deshalb gilt es, Probleme klar zu benennen und auch unbequeme Lö- sungen aufzuzeigen. Vor allem die un- populären Maßnahmen müssen dann aber den Bürgern auch überzeugend er- klärt werden. Aus den beiden Leitmotiven heraus for- dert JU-Regierungsprogramm in der Fi- nanzpolitik nicht nur einen ehrlichen Kassensturz und die Berücksichtigung versteckter Lasten wie der Pensionsan- sprüche, sondern auch Stellenstrei- chungen und das zurückfahren unnöti- ger Förderprogramme. In der Wirtschaftspolitik muss sich das Land in Berlin und Brüssel für die Fortsetzun- ge eines konsequenten Reformkurses stark machen. Dazu gehört die Senkung

der Lohnnebenkosten, Flexibilisierun- gen bei Tarifrecht, Kündigungsschutz und Mitbestimmung sowie neben dem Bürokratieabbau eine umfassende Steu- erreform. In bildungspolitischer Hinsicht hält der Leitantrag an einem an den in- dividuellen Begabungen orientierten Bil- dungssystem fest. Die Gesetzgebung vom Kindergarten bis zur Hochschule muss aber künftig allein in der Hand der Länder liegen. Im Einzelnen werden fer- ner verlässliche Betreuungszeiten, die Vermittlung von Problemlösungsstrate- gien sowie eine stärkere Erziehungs- komponente auf der Basis unseres christlich-abendländischen Wertefun- daments gefordert. Darüber hinaus be- tont der Leitantrag die Bedeutung einer modernen Infrastruktur für das Land und fordert im Bereich der inneren Sicher- heit ein unnachgiebiges Vorgehen ge- gen Kriminalität und Extremismus.

Ralf Stefan Hübner, 27, aus Stutt- gart ist Rechtsreferendar und lei- tet als Landesvorstandsmitglied die
Ralf Stefan Hübner, 27, aus Stutt-
gart ist Rechtsreferendar und lei-
tet als Landesvorstandsmitglied
die Projektgruppe Landtagswahl
2006 der Jungen Union Baden-
Württemberg.
Der Autor

„Energiepolitik“ auf dem JU- Landestag

In der Ausgabe 03/2004 der hg erschi- en ein Aufsatz mit der Überschrift „En- ergie für Baden-Württemberg“. Er the- matisierte die hohen Preise für Öl und Strom, die Abhängigkeit von Importen und die Anforderungen, die wir an ei- ne zukunftsfähige Energieversorgung haben. Heute, ein Jahr später, widmet sich die Öffentlichkeit dem Thema noch mehr als damals. Wir sehnen uns zurück , in die Zeit, als der Liter Super noch für 1,20 Euro zu haben war, das Heizöl 30% we- niger kostete - die Zeit vor der letzten Strom- und Gas-Preiserhöhung. Und

manch einer mag sich auch insgeheim wünschen, er hätte sich vor zwölf Mo- naten Solar-Aktien ins Depot gelegt. Die angesprochene Ausgabe der hg hat- te Energiepolitik als Schwerpunktthe- ma und war vom Landesverband dazu gedacht, euch für das Thema zu ge- winnen. Inzwischen wissen wir, dass ihr das Thema angenommen habt. Und dafür möchten wir uns bei euch be- danken. In jedem Bezirksverband hat es in den vergangenen zwölf Monaten eine Vielzahl von Veranstaltungen rund um den Bereich Energie gegeben. Von Ortsverbänden wurden Referenten ein-

geladen, die über die Förderung und den Nutzen von erneuerbaren Energien sprachen. Kreisverbände der Jungen Union besichtigten Holzhackschnitzel- anlagen, Kohle- und Kernkraftwerke so- wie Müllverbrennungsanlagen. Ihr habt über für und wider der Solarenergie dis- kutiert und eigene Konzepte für die Energiepolitik vor Ort entworfen. Teil- weise haben Verbände sogar eigene Ar- beitsgruppen eingerichtet und Fragen der Energiepolitik auf Workshops und Seminaren bearbeitet. Damit habt Ihr uns darin bestätigt, dass Energiepolitik nicht nur wichtig ist, sondern auch die

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dass Energiepolitik nicht nur wichtig ist, sondern auch die VI humane gesellschaft JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG
dass Energiepolitik nicht nur wichtig ist, sondern auch die VI humane gesellschaft JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

humane gesellschaft

JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

Junge Union auf allen Ebenen bewegt! Der Landesverband hat die Zeit eben- falls genutzt. Unmittelbar nach dem letz- ten Landestag im November 2004 wur- de die Projektgruppe Energiepolitik ins Leben gerufen, die sich seither intensiv mit verschiedenen Fragestellungen zu den Bereichen Energiegewinnung und –verbrauch auseinander gesetzt hat. Nacheinander wurden Veranstaltungen zu Themen, wie etwa Regenerativen En- ergien, Stromhandel und Kernkraft or- ganisiert. Das ursprüngliche Ziel, die Arbeit der Projektgruppe in die inhalt- liche Vorbereitung des außerordentli- chen Landestages der Jungen Union Ba- den-Württemberg in diesem Sommer münden zu lassen musste leider wegen der Vorbereitung der Bundestagswahl aufgegeben werden. Da das Thema je- doch weiterhin aktuell ist, hat der Lan- desvorstand entschieden die Energie- politik neben der Landtagswahl 2006 zum zweiten Schwerpunkt des ordent-

lichen Landestages am 19./20.11. 2005 in Ravensburg zu machen. Damit haben wir nun also einen ech- ten Höhepunkt. Als Vorsitzender der Projektgruppe Energiepolitik möchte ich Euch einladen, an diesem Landestag mit uns die langfristigen technologischen und wirtschaftlichen Trends zu analy- sieren. Wir wollen in medias res nicht nur die Aufgabe der Politik in diesem Zusammenhang diskutieren, sondern die Parameter definieren, an Hand de- rer wir unseren Energiemix weiterent- wickeln wollen, um ihn tragfähig für die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts zu machen. Es geht um mutige und ver- antwortungsvolle Richtungsentschei- dungen im Bezug auf Kernkraft und Bio- masse, Kohle, Öl, Solarstrom und vieles mehr. Der Entwurf für das Thesenpapier ist Euch vermutlich schon zugegangen. Lasst uns ein zukunftsweisendes Kon- zept verabschieden, das dem Anspruch,

HG INFORMIERT

Sven O. Erb, 29, ist Mitglied des JU-Landesvorstandes. Während des Studiums war er u.a. Mitglied
Sven O. Erb, 29, ist Mitglied des
JU-Landesvorstandes. Während
des Studiums war er u.a. Mitglied
im Universitätsrat der Uni Stutt-
gart. Heute ist er Wissenschaftli-
cher Mitarbeiter an der Uni Stutt-
gart.
Der Autor

Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlich- keit und Versorgungssicherheit zu ver- einen, gerecht wird und den Geist der jungen Generation transportiert. Bis spätestens zum 19. November!

Wir sind Papst!

ERLEBNISSE AUF DEM WELTJUGENDTAG VON OLIVER SCHRADE

Auf Grund meines Praxissemesters hatte ich das Glück den Monat August in Köln zu verbringen und dadurch den

Weltjugendtag live als freiwilliger Hel- fer zu erleben! Mein erster „Arbeitstag“ am Sonntag vor der Pilgeranreise war bei einem Infopoint direkt am Dom. Und ich

Am Mon-

tag habe ich einen Gottesdienst im banklosen Dom gefeiert. Mit einer Messe, gehalten von vier Kardinälen (Brasilien, Portugal, Korea und unser Kardinal Meissner). Zum ersten Mal konnte ich eine La-Ola Welle während eines Gottesdienstes erleben, als uns Kardinal Meissner noch „närrische Grüße“ von „Bennedetto“ über- brachte. Und die Stadt war trotz Re- gen noch voller Ab Dienstag waren die U-Bahnen kom- plett überfüllt und überlastet, obwohl alles fuhr was fahren konnte. Freie Be- wegung in der Stadt war fast unmög- lich! Und die Masse ist ständig in Ju- bel und Bennedetto-Rufe ausgebrochen! Aber auch Johannes- Paul II. wurde gefeiert: ein paar hun- dert Polen haben vor seinem über-

dachte die Stadt wäre voll

großem Plakat am Dom ihn sicher sechs Stunden lang hoch leben las-

sen. Italiener haben „dagegengehal- ten“ und nebenbei ein

paar tausend Leuten auf dem Roncalliplatz einen Tanz beigebracht. So ging es bis weit in die Nacht (mindestens zwei Uhr) und das jeden Tag! Eine so friedliche, feier- freudige und auch so große Menschenmasse

hat selbst Köln noch nicht gesehen! Fast alle Einheimischen waren der Meinung: „Viel besser als Karneval!“ Eines Tages während dieser Zeit ist meine U-Bahn mal wieder steckenge- blieben:es war heiß, man konnte sich nicht bewegen, die Stimmung war fan- tastisch: Italienerinnen und Spanier haben sich und uns Lieder beigebracht und diese lautstark gesungen. Als ich mitbekommen habe, dass der Haupt- bahnhof und die dazugehörigen U- Bahnstationen wieder einmal wegen Überfüllung gesperrt werden sollte, habe ich es ihnen übersetzt und ei- ne Ausweichmöglichkeit genannt und erläutert: danach hallten „Viva el Vo- luntario“-Rufe durch den Zug. Als Vol- unteer war ich ja in meinem organ- genen T-Shirt gut zu erkennen. Selbst

durch die mangelnden Organisation (vor allem bei der Essensausgabe) ist die Stimmung nicht gekippt. Bei jeder anderen Gruppe,

wäre dies anders gewesen. Als der Papst kam wurde es richtig voll! Der Jubel kann- te keine Grenzen und der Roncalli- platz war schon am Vormittag wegen Überfüllung ge- sperrt. Ich hatte das Glück (Volunteer, im Dienst direkt am Dom) zwei Me- ter neben dem Papst im abgesperrten Bereich seinen Einzug mit allen Fah- nen der Welt zu erleben! Eine solche Menschenmasse und so ein Jubel schafft kein Popstar oder Politiker die- ser Welt! Nur der Papst! Und dann kam der Abschluss auf dem Marienfeld Es war die zweitgrößte Veranstaltung in der Geschichte der BRD nach dem Kennedy-Besuch in Berlin, nur war die- ser nur einen Tag

Mein Fazit:

Religion, Kirche & Party, das geht! Eine Woche nach dem Weltjugendtag saß ich in der U-Bahn, als diese von ein paar Fußballfans gestürmt wurde:

Ich war wieder in der Realität ange- kommen

saß ich in der U-Bahn, als diese von ein paar Fußballfans gestürmt wurde: Ich war wieder

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VII
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HG INFORMIERT

Pro vs. Contra – Pkw-Maut

Wir wollen hier einen dauerhaften Raum zur Diskussion von kontroversen The- men zur Verfügung stellen. Was ist Deine Meinung zum Thema Pkw-Maut? Und welches Thema sollen wir in der nächsten Ausgabe der hg diskutieren? Nutzt unser Diskussionsforum im Mitgliederbereich auf www.ju-bw.de

Pro „intelligente“ Pkw-Maut:

Als am stärksten tangiertes Transitland in Deutschland und als wirtschaftsstar- kes Land im Herzen Europas sind wir auf eine leistungsfähige und moderne Verkehrsinfrastruktur als elementaren Standortfaktor angewiesen. Dabei wer- den wir langfristig nicht umhinkom- men, die Finanzierung des Straßenbaus und Erhalts insgesamt auf ein auf alle Nutzer bezogenes und gerechtes Mo- dell umzustellen. Gerecht zum einen auch dahingehend, dass alle Nutzer, nicht nur die Kfz-Steuerzahler, eine Mautabgabe für diese Finanzierungs- aufgabe zu erbringen haben. Benut- zungsbezogen zum anderen, da dies bedarfsbezogen die Höhe der Finanz- mittel von selbst regelt. Aus Weitsicht und politischer Vernunft müssen wir einer Mauteinführung auf- grund der heutigen und in wenigen Jah-

ren absehbaren digitalen und Satelli- tengestützten Möglichkeiten eine wei- tere, verkehrssteuernde und politisch beeinflussbare Komponente hinzufügen. Die „intelligente“ Maut mit einer Ver- kehrsflusssteuerung, z.B. durch Tarif- komponenten, könnte außer der Effizi- enzsteigerung im Straßenverkehr auch umweltpolitische und weitere politisch gewünschte Aspekte mit zum Ziele ha- ben. Es könnten mautpflichtige Strecken flexibel Verkehrsverlagerungen und Zu- nahmen angepasst werden. Tarifzeiten zur jeweiligen Verkehrsflussoptimierung könnten geschaffen werden. Die Ab- rechnung könnte ähnlich wie bei der ge- wohnten Mobilfunkabrechnung erfolgen und jeder könnte sich die optimale Ta- rifart wählen. Ballungszentren könnten ohne „stupide“ Fahrverbote ausspre- chen zu müssen dies alleinig über Ta- riffestlegungen regeln. Auf kurz oder lang hätten flächendeckend viele Ver- kehrsteilnehmer durch die „intelligen- te“ Onbord-Unit entsprechend Add-on

Peter Bausenhart, 30, ist Diplom-Betriebswirt (FH) und Beisitzer im JU-Landesvorstand, Themenbereich Verkehrs- und In-
Peter Bausenhart, 30,
ist Diplom-Betriebswirt (FH) und
Beisitzer im JU-Landesvorstand,
Themenbereich Verkehrs- und In-
frastrukturpolitik.
Der Autor

Informationen, die Navigationshilfen ak- tuell bereitstellen und so eine schnelle und intelligente Verkehrsführung ge- währleisten. Nebenbei könnte ein bei uns funktionierendes System der Ver- kehrsoptimierung zum Exportschlager unserer heimischen Wirtschaft werden. Im Gegenzug könnten die Verkehrsteil- nehmer bei der Mineralölsteuer entla- stet und die Kfz-Steuer abgeschafft werden. Dieses Visionäre, in den nächsten 10 Jah- ren umzusetzende, Ziel einer Maut müs- sen wir uns vor Augen halten, wenn wir für die Einführung einer allgemeinen Pkw-Maut sprechen. Da jedoch dieser Weg nur sukzessive umgesetzt werden kann bietet sich zur mittelfristigen Fi- nanzierung nur die Vignette als schnell realisierbare Maut-Möglichkeit an.

Contra Pkw-Maut:

In Zeiten leerer Kassen schauen sich der Bund aber auch die Länder nach Alternativmethoden um, Investitionen zu finanzieren. Gerade Baden-Würt- temberg als zweitgrößtes Flächenland ist gezwungen Alternativen zu suchen seine Infrastrukturmaßnahmen wie den Straßen- und Autobahnbau zu fi- nanzieren. Die Frage die sich nun aber stellt ist, auf welche Art und Weise es zu schaf- fen sei, diese riesige und kostenin- tensive Aufgabe zu bewältigen. Un- sere Landesregierung überlegt, ob es nicht sinnvoll wäre nach der Lkw-Maut nun auch eine Pkw-Maut in Baden- Württemberg einzuführen. Meiner Meinung ist dies aber der falsche Ansatz, denn man muss sich doch einmal überlegen, wen eine sol- che Maut wirklich treffen würde. In erster Linie wären davon die vielen Pendler betroffen, die im ganzen Land

eine weite Strecke, oft auch auf der Au- tobahn zurückzulegen haben, um an ihren Arbeitsplatz zu kommen. Diese Ar- beitnehmer hätten einen nicht geringen Anteil an der Last zu tragen, die im Ganzen allen Baden-Württembergern zu Gute käme. Öffentliche Verkehrsmittel kommen für diese Menschen auch nicht in Betracht, da der Zeitfaktor hier eine große Rolle spielt. Um eine Pkw-Maut auf den Autobahnen zu vermeiden, würden viele der Autofa- hrer eben auf die Bundesstraßen aus- weichen, wie dies bereits bei den Lkws der Fall ist und damit die Schmerzgren- ze der jeweiligen Gemeinde in Bezug auf die Lärmbelastung, die Abgase und die Feinstaubbelastung mehr als nur aus- reizen. Man muss sich auch fragen, welche Aus- wirkungen eine solche Entscheidung auf die Flexibilität und die Mobilität des Ein- zelnen haben würde, auch in Hinsicht auf die soziale Lage. Interessant wäre sich er auch die Kosten – Nutzen Analyse. Würde sich der nicht

unerhebliche Verwaltungsaufwand, den man benötigen würde um die Maut zu berechnen, lohnen? Ist unter den Ge- sichtspunkten überhaupt eine Finanzie- rung möglich? All diese Fragen sind bisher ungeklärt und so komme ich zu dem eindeutigen Schluss, dass der deutsche und ins be- sondere der baden-württembergische Autofahrer nicht zusätzlich zu der Kfz - Steuer noch mit einer Maut belastet wer- den darf.

Simon Pflästerer, 21, ist Student der Rechtswissenschaft und Mit- glied Jungen Union Weinheim. Der Autor
Simon Pflästerer, 21, ist Student
der Rechtswissenschaft und Mit-
glied Jungen Union Weinheim.
Der Autor
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und Mit- glied Jungen Union Weinheim. Der Autor VIII humane gesellschaft JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG
und Mit- glied Jungen Union Weinheim. Der Autor VIII humane gesellschaft JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

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JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

L ANDAUF / L ANDAB Bezirkstag der Jungen Union Nordbaden D ANIEL C ASPARY ALS

LANDAUF / LANDAB

Bezirkstag der Jungen Union Nordbaden

DANIEL CASPARY ALS JU-BEZIRKSCHEF IM AMT BESTÄTIGT

Daniel Caspary MdEP (Stutensee) wur- de von den Delegierten auf dem Be- zirkstag der Jungen Union Nordbaden in Mannheim am Freitag abend mit 84% der abgegebenen Stimmen im Amt be- stätigt. 78 JU-Mitglieder votierten für den 29-jährigen, der seit letztem Jahr Mitglied des Europäischen Parlaments ist. Caspary rief für die kommenden Mona- te zu einem starken Wahlkampf, mit dem Ziel die Landtagswahl klar zu ge- winnen, auf. Als Stellvertreter unterstützen Daniel Caspary weiterhin Claudius Kranz (Mannheim) und Alexander Rechner (Mosbach). Finanzreferent Matthias Ling (Hockenheim), Pressereferentin Katha- rina Caspary (Stutensee), Schriftfüh- rer Christian Gaiser (Freudenstadt) und Bildungsreferent Tobias Stark (Östrin- gen) wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt und bilden gemeinsam das be- währte Führungsteam. Den Vorstand komplettieren als Beisitzer Adrian Ah- lers, Jochen Fürniß, Benjamin Koch, Ni- kolas Koch-Löbel, Ferry Kohlmann, Nor- man Link, Andreas Reifsteck, Dominic Rosowitsch, Christian Volk und Axel Waf- zig. Inhaltliches Thema des Bezirkstags war Integration und Zuwanderung. Die Jun- ge Union fordert im verabschiedeten Leitantrag, dass Einwanderer Gesetze- streue, Sprachkompetenz und Respekt vor den Grundlagen der Gesellschaft zei- gen müssen, um erfolgreich integriert zu werden. Neben der inhaltlichen Arbeit standen diverse Fachvorträge auf dem Pro- gramm. Am Freitag abend hielt, nach einer Begrüßung durch den CDU-Kreis- vorsitzenden Minister Peter Franken- berg, Dr. Thomas Gschwend, Projekt- leiter am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung, ein auf- schlussreiches Referat über die Ergeb- nisprognose im Vorfeld von Bundes- tagswahlen. Am Samstag waren Innenminister Heri- bert Rech MdL, der Fraktionsvorsitzen- de Stefan Mappus MdL und der Minister für Ernährung und Ländlichen Raum Pe- ter Hauk MdL zu Gast bei der Jungen Union. Im Mittelpunkt der Referate stand dabei, vor allem die Koalitions-

humane gesellschaft

JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

verhandlungen in Berlin, die gespannt beobachtet wurden.

Bezirkstag der Jungen Union Südbaden

EINE NEUE GENERATION FÜR EINE NEUE POLITIK

„Wir müssen jetzt die Blickrichtung wechseln: Wir dürfen nicht mehr auf al- te Zeiten und Besitzstände zurück- schauen. Wir müssen vielmehr den Blick nach vorne richten und eine neue Poli- tik wagen, damit junge Menschen in die- sem Land wieder eine Perspektive ha- ben!“ Mit dieser energischen Forderung nach einem Politikwechsel gab Andreas Jung, der alte und neue Bezirksvorsit- zende der Junge Uniion Südbaden, die Richtung des ordentlichen Bezirkstags in Rottweil-Göllsdorf vor. Zuvor war der 30jährige Stockacher mit 97% der Stim- men als Bezirksvorsitzender bestätigt worden. Als Stellvertreter wurden Jo- hannes Rothenberger aus der Ortenau und Marco Steffens aus dem Schwarz- wald-Baar-Kreis gewählt. Inzwischen ist Andreas Jung frisch ge- wählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Konstanz. Schon auf dem Bezirkstag in Rottweil konnte die Jun- ge Union Südbaden auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: „Andreas Schwab EP, Thorsten Frei OB, Günther Oettin- ger MP“, faßte Andreas Jung in seinem Bericht zusammen. Mit Peter Müller und Volker Kauder konnte die Junger Union Südbaden auf ihrem Bezirkstag zwei politische Schwer- gewichte begrüßen. Im Vorfeld der Wahl stand die Bundespolitik natürlich ganz im Vordergrund. So stellte der saarlän- dische Ministerpräsident die Schaffung neuer Arbeitsplätze in den Mittelpunkt seiner Rede. Weiter sprach er sich dafür aus, den reduzierten Mehrwertsteuer- satz für Produkte des täglichen Bedarfs sozial gerecht auszuweiten und insbe- sondere Familien zu unterstützen. Volker Kauder sprach am Sonntag unter dem Motto „Deutschland braucht eine neue Chance“. Nach dem rot-grünen Chaos werde eine unionsgeführte Bundesre- gierung wieder für eine verläßliche Po- litik stehen. Die Junge Union Südbaden verabschie- dete außerdem zwei Leitanträge zur In- tegrationspolitik und zur Stärkung des ländlichen Raumes. Dazu waren der Mi- nister für Ernährung und ländlichen

Dazu waren der Mi- nister für Ernährung und ländlichen Raum Peter Haug und Sozialminister Andreas Renner

Raum Peter Haug und Sozialminister Andreas Renner eingeladen. Bei den Wahlen zum Bezirksvorstand wurden außerdem Micha Bächle (Breisgau- Hochschwarzwald) zum Geschäftsfüh- rer, Steffen Golka zum Finanzreferenten und Maria-Lena Weiß (beide Tuttlingen) zur Schriftführerin gewählt. In ihrem Äm- tern bestätigt wurden Moritz Scheibe (Freiburg) als Pressereferent und Mat- thias Rombach (Lörrach) als Bildungs- referent.

Mitgliederstatistik

 
 

Stand

Zugang/

in Prozent

Kreisverband

30.09.2005 Abgang

Bezirksv. Südb.

1.976

82

4,3%

Bezirksv. Nordwürtt.

3.607

63

1,8%

Bezirksv. Nordbaden

2.786

40

1,5%

Bezirksv. Württ.-Hoh.

2.432

17

0,7%

Waldshut

127

24

23,3%

Baden-Baden

53

8

17,8%

Alb-Donau/Ulm

373

29

8,4%

Rems-Murr

362

28

8,4%

Ostalb

601

46

8,3%

Schwarzwald-Baar

204

15

7,9%

Ortenau

350

25

7,7%

Freudenstadt

118

8

7,3%

Enzkreis/Pforzheim

137

9

7,0%

Karlsruhe-Land

649

42

6,9%

Rottweil

343

20

6,2%

Tübingen

156

9

6,1%

Reutlingen

289

16

5,9%

Freiburg

160

7

4,6%

Schwäbisch-Hall

103

4

4,0%

Konstanz

189

7

3,8%

Tuttlingen

349

11

3,3%

Main-Tauber

300

9

3,1%

Mannheim

135

4

3,1%

Karlsruhe-Stadt

252

7

2,9%

Stuttgart

399

11

2,8%

Rastatt

127

2

1,6%

Heilbronn

363

5

1,4%

Ravensburg

343

4

1,2%

Ludwigsburg

447

3

0,7%

Bodensee

185

1

0,5%

Sigmaringen

474

1

0,2%

Lörrach

68

-

0,0%

Heidelberg

130

- 1

-0,8%

Göppingen

259

- 2

-0,8%

Böblingen

260

- 4

-1,5%

Rhein-Neckar

693

- 18

-2,5%

Heidenheim

127

- 4

-3,1%

Neckar-Odenwald

416

- 16

-3,7%

Biberach

227

- 11

-4,6%

Calw

76

- 5

-6,2%

Esslingen

260

- 21

-7,5%

Zollernalb

385

- 32

-7,7%

Hohenlohe

126

- 12

-8,7%

Emmendingen

65

- 7

-9,7%

Breisgau-Hochschw.

121

- 20

-14,2%

JU-Landesverband

10.801

202

1,9%

5
5

LANDAUF / LANDAB

L ANDAUF / L ANDAB Das Oettinger-Team – Stark fürs Land Unter dem Motto „Stark fürs

Das Oettinger-Team – Stark fürs Land

Unter dem Motto „Stark fürs Land“ war der CDU-Landesvorsitzende, Minister- präsident Günther H. Oettinger in den letzten Wochen in ganz Baden-Würt- temberg unterwegs. Im Rahmen des Bundestagswahlkampfes wurde ein ei- gens für die Wahl gestalteter Wahl- kampfbus eingesetzt. Ziel unseres Mi- nisterpräsidenten war es, jeden Bundestagswahlkreis einmal anzufah- ren, um die dortigen CDU-Kandidaten bei einer Reihe von Veranstaltungen und Vor-Ort-Aktionen zu unterstützen. Mit an Bord des Busses war jedes mal das sogenannte „Oettinger Team“ da- bei, eine gemischte junge Gruppe von zehn bis 20 JU´lern. Diese zeichneten sich durch ihre hellleuchtenden oran- gefarbenen Poloshirts sowie ausge-

hellleuchtenden oran- gefarbenen Poloshirts sowie ausge- sprochen guter Laune aus. Der Aufga- benbereich des Teams

sprochen guter Laune aus. Der Aufga- benbereich des Teams reichte vom mittlerweile obligatorischen Spalier (das gute „V“) vor dem Bus, der Ver- teilung von Werbemitteln bis hin zur Be- gleitung des Ministerpräsidenten auf die Bühne. Insgesamt setzte sich das „Oettinger Team“ aus knapp 200 Mitgliedern aus dem ganzen Land zusammen. Besucht wurden etwa 40 Veranstaltungen. Darunter waren Fest- zeltbesuche, Bürgerfeste und Markt- platzveranstaltungen. Höhepunkte wa- ren sicherlich die Fahrten zu den öffentlichen Auftritten von Dr. Angela Merkel in Baden- Württemberg sowie die Abschlusskundgebung mit Edmund Stoiber in München. Im Hinblick auf die Landtagswahl im März 2006 soll wie- der ein solcher Bus zum Einsatz kom- men und ihr seid schon heute alle herz- lich dazu aufgerufen, ab Mitte Februar wieder mit an Bord zu sein.

Straßenbahnparty

Als gemeinsame Wahlkampfaktion ver- anstalteten die JU Karlsruhe-Land und die JU Karlsruhe-Stadt zur Unterstüt- zung der Bundestagsabgeordneten Axel E. Fischer und Ingo Wellenreuther eine Straßenbahnparty. Etwas mehr als 200 Gäste, darunter MdB Axel E. Fischer

Etwas mehr als 200 Gäste, darunter MdB Axel E. Fischer sowie MdEP Daniel Caspary und viele

sowie MdEP Daniel Caspary und viele Jugendliche feierten bei Black, House, Rock und Pop–Musik und hatten jede Menge Spass in der Bahn. Die Fahrt führte durch die Wahlkreise von Axel E. Fischer und Ingo Wellen- reuther und erweckte große Aufmerk- samkeit bei den Passanten in der Kar- lsruher Innenstadt.

Kontraste im Wahlkampf

Als jüngster Direktkandidat der CDU in Baden-Württemberg tourte Thomas Bareiß in den Tagen direkt vor der Bun- destagswahl mit einem Oldiebus Bau- jahr 1964 durch den Wahlkreis. Beglei- tet von seinem Team machte er Halt auf

Wahlkreis. Beglei- tet von seinem Team machte er Halt auf den Marktplätzen und in den Fußgän-

den Marktplätzen und in den Fußgän- gerzonen seines Wahlkreises und in- formierte die Bürger über das Pro- gramm der CDU. Der Bus bewies dabei echte Blickfangqualitäten, wo er hielt war er sofort von Menschen umringt.

Sunday-Beach-Dance

Man nehme Top-DJs, stelle diese an ei- nen Badesee in der Region Stuttgart und lasse sie die feinsten Clubsounds aus Hip Hop, R&B und House auflegen. Bis hier her nichts besonderes für ei- ne Beachparty. Nun verlege man die- se Party aber auf einen Sonntag, und zwar von 12 Uhr „Highnoon“ und feie- re bis weit in die Nacht ohne Eintritts- geld und fertig ist die größte JU-Party Deutschlands: der Sunday-Beach- Dance der Jungen Union Rems-Murr. Nach rund 3000 Besuchern im Jahre 2002 und über 6000 Partywütigen im letzten Jahr ging der Sunday-Beach- Dance eine Woche vor der Bundes- tagswahl in die dritte Runde und trotz wirklich schlechter Witterung bei zwi- schenzeitlichen Regenschauern tanz- ten wieder tausende Menschen auf die Junge Union ab. Das Line-up lies aber auch keine Wünsche offen: Los ging´s mit DJ Bombastico, der als Support-DJ des HipHop-MCs „Afrob“ ein Magnet für alle Kopfnicker ist. Anschließend lei-

ein Magnet für alle Kopfnicker ist. Anschließend lei- tete „Pascal Dollé“ in die housigen Ge- filde

tete „Pascal Dollé“ in die housigen Ge- filde über, bevor die „Tune Brothers“ die heißesten Housescheiben Ibizas ro- tieren ließen. Und so zog es zum Ende der Veran- staltung sogar Joachim Pfeiffer und Ministerpräsident Günther Oettinger auf die Tanzfläche, der am Ende seines Wahlkampftages dem Sunday-Beach- Dance als Überraschungsgast einen Besuch abstattete. Die Partygäste tanz- ten begeistert mit, machten gemein- same Fotos mit dem MP und hatten, nachdem der letzte Beat verstummte, nur einen Wunsch:

„Sunday-Beach-Dance must go on!“. Die Fortsetzung 2006 ist bereits in Planung.

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must go on!“. Die Fortsetzung 2006 ist bereits in Planung. 6 humane gesellschaft JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG
must go on!“. Die Fortsetzung 2006 ist bereits in Planung. 6 humane gesellschaft JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

humane gesellschaft

JUNGE UNION BADEN-WÜRTTEMBERG

E INDRÜCKE EIN ERFRISCHEND JUNGER JUNGBRUNNEN VOLLER EINSATZ IN CADENABBIA – FÜR BADEN-WÜRTTEMBERG! FÜR GUTE

EINDRÜCKE

EIN ERFRISCHEND JUNGER JUNGBRUNNEN
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VOLLER EINSATZ IN CADENABBIA – FÜR BADEN-WÜRTTEMBERG! FÜR GUTE HG-FOTOS!
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UND DER VOLLE EINSATZ VON OLAV GUTTING ALS BEISPIELE FÜR EINEN
UND
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ENGAGIERTEN WAHLKAMPF DER JUNGEN UNION.

JU-LANDESAUSSCHUSS IN STUTTGART - INFORMATION AUS ERSTER HAND:
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DR. DIETRICH BIRK BERICHTETE ÜBER DIE VORBEREITUNGEN ZUM LANDTAGSWAHLKAMPF.

ÜBER DIE V ORBEREITUNGEN ZUM L ANDTAGSWAHLKAMPF . Nutzen Sie die Vorteile für Mitglieder der Jungen
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Redaktionsschluss: Alle Artikel müssen zum angegebenen Datum unter dschmauks@tesionmail.de angekommen sein. Sämtliche Bil- der sind als Datei-Anhang direkt an die Landesgeschäftsstelle, lgs@ju-bw.de, zu senden.

Dezembererausgabe: 28. November 2005

Für die Innenteile der Bezirksverbände gelten folgende Fristen für die Abgabe der Artikel bei der Baldauf Medien + Druck GmbH, eMail: info@baldauf.de:

05. Dezember 2005

ACHTUNG: Artikel für die Innenteile (Gelbfüßler, der schwarze grat und Scheibenwischer) erscheinen nicht mehr im Außenteil beim Landesverband.

Die Junge Union Baden-Württemberg sucht zum frühestmöglichen Zeitpunkt für die Landesgeschäftsstelle in Stuttgart eine/einen

Mitarbeiter / in auf 400,00 Euro Basis

Aufgaben:

Neumitglieder- und Interessenten-Betreuung

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Vergütung: 400 Euro

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Fähigkeiten zu rascher Einarbeitung in unterschiedliche Aufgabenstellungen

Erfahrung in der Verbandsarbeit

Mitgliedschaft in der Jungen Union

Hohes Maß an Mobilität und Flexibilität

Höchstalter 30 Jahre

Schriftliche Bewerbungen sind einschließlich der üblichen Unterlagen bis zum 20. November 2005 (Poststempel) an die Junge Union Baden-Württemberg, z.Hd. Herrn Landesvorsitzenden Thomas Bareiß MdB, Hasenbergstraße 49b, 70176 Stuttgart zu richten.

MdB, Hasenbergstraße 49b, 70176 Stuttgart zu richten. D IE H OCHZEIT DES J AHRES ! M
MdB, Hasenbergstraße 49b, 70176 Stuttgart zu richten. D IE H OCHZEIT DES J AHRES ! M

DIE HOCHZEIT DES JAHRES! MDEP DANIEL CASPARY, BE- ZIRKSVORSITZENDER DER JUN- GEN UNION NORDBADEN UND KATHARINA FRENZEL, VOR- SITZENDE DES RCDS TÜBIN- GEN, GABEN SICH AM 16. SEPTEMBER 2005 IN ROMAN- TISCHER ATMOSPHÄRE IM SCHLOSS NEUHAUS MIT 200 GÄSTEN DAS JA-WORT.

MITTLERWEILE TRADITION GEWORDEN IST DER BESUCH DER JUNGEN UNION NORDWÜRTTEMBERG AUF DEM CANNSTATTER WASEN ZUSAMMEN
MITTLERWEILE TRADITION GEWORDEN IST DER BESUCH DER JUNGEN UNION
NORDWÜRTTEMBERG AUF DEM CANNSTATTER WASEN ZUSAMMEN MIT MINISTER-
PRÄSIDENT GÜNTHER OETTINGER. ETWA 100 JULER WAREN DER EINLADUNG GEFOLGT
UND FEIERTEN AUSGELASSEN BIS SPÄT IN DEN ABEND IM GRANDL-FESTZELT.
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