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Das Vorstellungsgespräch

coach academy

Für die Führungskräfte von morgen!

Booklet # 4
Booklet # 4
Wir reden nicht. Wir handeln! START 2000 Plus, die Ausbildungs- und Qualifizierungsini- tiative des Verbandes
Wir reden nicht. Wir handeln! START 2000 Plus, die Ausbildungs- und Qualifizierungsini- tiative des Verbandes

Wir reden nicht. Wir handeln!

START 2000 Plus, die Ausbildungs- und Qualifizierungsini- tiative des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie Baden- Württemberg e.V., wurde 1998 ins Leben gerufen und im Jahr 2000 nach der Fusion der beiden Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie auf ganz Baden-Württem- berg ausgedehnt.

Ein eklatanter Mangel an qualifizierten Fachkräften in der Metall- und Elektroindustrie, der sich voraussichtlich in den nächsten Jahren noch verstärkt, veranlasste Südwestmetall zu dieser Initiative.

Die Mitgliedsunternehmen unterstützen START 2000 Plus aktiv und helfen jungen Menschen beim erfolgreichen Start in das Berufsleben. Von START 2000 Plus profi- tieren alle: die Mitgliedsunternehmen von Südwestmetall bekommen hochqualifizierte Nachwuchskräfte und gut ausgebildete Facharbeiterinnen und Facharbeiter. Leistungswillige junge Menschen, die keine Arbeits- oder Ausbildungsstelle haben, erhalten in der M+E-Industrie eine Perspektive. Weitere Zielgruppen der Initiative sind Studentinnen und Studenten, Jungakademikerinnen und Jungakademiker auf Stellensuche sowie Existenzgründerinnen und Existenzgründer.

sowie Existenzgründerinnen und Existenzgründer. Start 2000 Plus, eine Initiative vom Verband der Metall-

Start 2000 Plus, eine Initiative vom Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V. Kontakt: Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. Postfach 152, 71707 Steinheim/Murr, Telefon 07144/307-0, Telefax 07144/307-173, www.start2000plus.de

Das Vorstellungsgespräch

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Inhalt

 

Vorwort

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Allgemeines

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Gut informiert – halb gewonnen

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Typische Fragen im Vorstellungsgespräch

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Knigge im Vorstellungsgespräch

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Starker Umgang mit Schwächen

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Schwierige Fragen im Vorstellungsgespräch

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Das Dankschreiben nach dem Vorstellungsgespräch

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10 Gebote einmal anders

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Impressum

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Das Vorstellungsgespräch

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Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

endlich ist es so weit – das Vorstellungsgespräch steht vor der Tür. Damit Sie Ihren Traumjob auch bekommen, müssen Sie im Vorstellungsgespräch rundum überzeugend auftreten.

Wir möchten Sie darin unterstützen und haben dieses Booklet No. 4 entworfen in der Hoffnung, damit einen Beitrag zu Ihrem beruflichen Erfolg leisten zu können.

Wir wünschen Ihnen viele wichtige Erkenntnisse und natürlich viel Erfolg!

„Tu das, was du liebst,

und liebe das, was du tust.

Dann wirst du niemals mehr in deinem Leben arbeiten müssen.“

(Quelle unbekannt)

Ihr

Heiko Lüdemann und Carolin Metzger und das Team der CoachAcademy

Das Vorstellungsgespräch

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Allgemeines

Wie lange dauert es nach dem Abschicken der Bewerbungsunterlagen, bis man eine Reaktion vom Unternehmen erhält? Das ist unterschiedlich! Manches Mal erhält man schon nach drei bis vier Tagen eine Nachricht von dem Unternehmen - die- se kann per Brief oder auch per E-Mail geschickt werden. Eher selten lässt ein Unternehmen erst nach drei bis vier Wochen etwas von sich hören. Leider: Eine klare Linie gibt es nicht!

Die gute Nachricht: Zwei Wochen nach dem Ab- schicken der Bewerbungsunterlagen ist es voll- kommen in Ordnung, bei der besagten Firma anzurufen und zu fragen, wie weit das Auswahl- verfahren fortgeschritten ist. Viele Firmen benöti- gen einfach etwas mehr Zeit um die Bewerbungen zu sichten. Die bekannte Firma Porsche zum Bei- spiel bekommt nach Zeitungsberichten stolze 150 Blind-Bewerbungen pro Tag!

Reaktion des Unternehmens

Im Allgemeinen schickt ein Unternehmen zuerst eine Eingangsbestätigung, anschließend einen Personalfragebogen (der vor dem Vorstellungs- gespräch zurückgeschickt werden muss), danach

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Allgemeines

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eine Einladung zum Vorstellungsgespräch und in einem letzten Schritt werden die Bewerbungsun- terlagen zurück gesandt.

Wie lange dauert ein Vorstellungsgespräch?

Minimal dauert ein Vorstellungsgespräch etwa eine halbe Stunde – das ist das unterste Limit. Die meisten Vorstellungsgespräche dauern circa eine Stunde. Oberstes Zeitlimit sind zwei Stunden – länger ist so gut wie nie der Fall.

Wie viele Gespräche sind üblich?

Nach dem ersten Vorstellungsgespräch gleich eine Zusage? Das ist eher selten der Fall. In vielen Fällen werden mit den Bewerbern zwei Gesprä- che geführt. Das erste Gespräch findet dann mit dem Personalverantwortlichen und/oder mit dem Abteilungsverantwortlichen der Firma statt. Das zweite Gespräch wird mit dem Abteilungsverant- wortlichen geführt.

Entsprechend verändert sich auch die Dauer des Gesprächs. Bei größeren Firmen spricht man sehr oft zusätzlich mit dem „obersten“ Personalchef, also demjenigen der dem „normalen“ Personal- chef noch vorsteht. Ein Beispiel aus der Praxis:

Bei einem großen Kosmetikkonzern wurden die ersten beiden Vorstellungsgespräche in Karlsruhe geführt; anschließend mussten die Bewerber noch nach Frankfurt fahren, um mit dem obersten Per- sonalchef des Kosmetikkonzerns zu sprechen.

Erstes/zweites Vorstellungsgespräch

In seltenen Fällen bietet die Firma sofort im ersten Gespräch die Stelle fest an. Meistens fragt Sie die Firma nach dem Ende des ersten Gespräches, ob Sie als Bewerber weiterhin interessiert sind. Wenn Sie dieses bejahen, erhalten Sie entweder telefo- nisch oder schriftlich eine Einladung zu einem wei- teren Gespräch. Je nach Anzahl der Bewerber äu- ßern einige Firmen bei einer telefonischen Einladung bereits, ob man sich bereits für Sie entschieden hat und nur noch weitere Details klären möchte.

Aber Achtung: Das zweite Gespräch ist kein Frei- fahrtschein, dass man die Stelle bereits hat. Oft- mals ist zu den zweiten Gesprächen eine engere Auswahl von Kandidaten geladen, die alle für die Stelle in Frage kommen. Im zweiten Gespräch dreht es sich dann neben anderen Dingen auch um die genauen Gehaltszahlungen. Im ersten Vor- stellungsgespräch dagegen wird in der Regel nur gefragt: Was möchten Sie verdienen? Die Antwort wird dort noch nicht kommentiert!

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Allgemeines

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Wie geht es nach dem Vorstellungsgespräch weiter?

Die Antworten aus den Gesprächen heraus dau- ern erfahrungsgemäß bis zu zwei Wochen. Selten müssen die Bewerber länger warten. Falls einmal diese zwei Wochen Frist überschritten wird, sind die Antworten meist leider Absagen.

Nachfragen erlaubt!

Falls Ihnen schriftlich mitgeteilt wird, dass Sie lei- der nicht der Kandidat sind, der den „Zuschlag“ – sprich „die Stelle“ – bekommen hat, dürfen Sie gerne nachfragen! Das bedeutet, dass Sie bei dem Unternehmen anrufen dürfen, um nach den Gründen zu fragen, warum Sie die Stelle nicht bekommen haben. Sie können zum Beispiel sa- gen, dass Sie es das nächste Mal besser machen möchten. Dazu müssten Sie aber wissen, welche Gründe genau zu Ihrer Ablehnung geführt haben. In vereinzelten Fällen ist uns sogar bekannt, dass nach diesen Anrufen Kandidaten noch einmal zu einem Gespräch eingeladen wurden und in einem Fall bekam der „hartnäckige“ Kandidat sogar doch noch die Stelle!

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Gut informiert – halb gewonnen

„Ein Personaler bemerkt sofort, wenn Unter- lagen sorgfältig und individuell erstellt wurden. Lieber zehn genau abgestimmte Bewerbungen, als 100 im Serienbrief erstellte „Postwurf-

sendungen“.“ (Elke-Maria Rosenbusch, Daimler-Chrysler)

Ihr echtes Interesse für das Unternehmen ist also besonders wichtig. Ratsam daher: Bringen Sie ei- genes Hintergrundwissen über das Unternehmen mit in das Vorstellungsgespräch. Das bringt Ihnen wichtige Pluspunkte ein!

Das bringt Ihnen wichtige Pluspunkte ein! Infos - welche und woher? Je genauer Sie informiert sind,

Infos - welche und woher?

Je genauer Sie informiert sind, umso besser! Ver- schaffen Sie sich deshalb alle wichtigen Informati- onen über Aktivitäten, Erfolg und Unternehmens- kultur Ihres Wunscharbeitgebers. Nutzen Sie dafür die unterschiedlichsten Quellen. Sehr ergiebig ist natürlich das Internet beziehungsweise die Home- page des Unternehmens. Der Nachteil dieser Me- thode ist, dass diese Vorgehensweise fast jeder kennt und daher auch fast jeder nutzen kann. In- sofern können Sie sich also nicht unbedingt einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

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Gut informiert – halb gewonnen

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Zum Glück gibt es noch weitere ergiebige und be- sondere Quellen wie zum Beispiel das Handels- register, verschiedene Wirtschaftsverbände oder Zeitungsarchive. Banken haben manchmal sogar öffentlich zugängliche Archive mit Presse- und Geschäftsberichten ihrer Kunden! Eine weitere Möglichkeit für besonders Fleißige kann die Pres- seabteilung großer Unternehmen sein. Diese schi- cken Ihnen meist gerne Material über ihre Firma – schließlich kann jede Firma froh und begeistert sein, wenn sich ein Bewerber so ins Zeug legt!

Tipp: Achten Sie besonders auf aktuelle Probleme und Projekte des Unternehmens. Auf diese können Sie im Vorstellungsgespräch eventuell gut eingehen.

Ebenfalls wichtig: Der Anfahrtsweg

Pünktlichkeit beim Vorstellungstermin ist oberstes Gebot. Denn wer zu spät kommt, den bestraft die Personalabteilung! Auch wenn es simpel klingt:

Machen Sie sich rechtzeitig mit dem Anfahrtsweg zu dem Unternehmen vertraut. Erkundigen Sie sich nach den Fahrzeiten von Bus oder Bahn und bedenken Sie bei einer Autofahrt Staus im Berufs- verkehr.

Im Übrigen: Große Unternehmen wie Daimler- Chrysler oder Würth haben mehrere Eingänge und Bürokomplexe, die oftmals einen strammen Fuß- marsch auseinander liegen. Denken Sie also auch daran, im Vorfeld zu klären in welchem Gebäude Sie eingeladen sind.

Auch wenn Sie zu gut geplant haben und früh dran sind, überraschen Sie Ihren Gesprächspart- ner nicht schon eine Stunde vor dem vereinbarten Termin – mehr als zehn Minuten vor der vereinbar- ten Zeit sollten Sie nicht auf der Matte stehen!

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Typische Fragen im Vorstellungsgespräch

„Gut ist es, sich im Vorfeld eine Reihe von Fragen zu stellen, wie z.B.: Bringe ich die Kenntnisse und Fähigkeiten mit, die dem Unternehmen helfen erfolgreich zu sein?“

(Elke-Maria Rosenbusch, Daimler-Chrysler)

Sie mögen zwar unterschiedlich ausformuliert sein, sind sich aber doch ähnlich: Standard-Fra- gen im Vorstellungsgespräch. Die zehn typischs- ten Fragen lauten:

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Erzählen Sie etwas von sich (Stärken und Schwächen)

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Weshalb sollen wir ausgerechnet Sie einstellen?

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Warum möchten Sie diesen Job?

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Wie sind Ihre Vorstellungen von dieser Stelle und unserer Firma?

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Wo liegen Ihre Schwerpunkte in Ihrem jetzigen Job?

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Wie verlief Ihr bisheriger Berufsweg?

Firma? 5 Wo liegen Ihre Schwerpunkte in Ihrem jetzigen Job? 6 Wie verlief Ihr bisheriger Berufsweg?

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Typische Fragen im Vorstellungsgespräche

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Welches sind Ihre Hobbys?

b) Stärken als Schwächen verpacken

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Haben Sie noch Fragen?

Wer sich hier gut vorbereitet, der kann selbst bei größter Aufregung ganz gelassen bleiben: Wer

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Welche Ziele möchten Sie in den nächsten fünf bis zehn Jahren erreichen?

vorab prüft, ob er sich vorstellen könnte, in dem Unternehmen zu arbeiten, erspart sich spätere Enttäuschungen.

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Welches Gehalt stellen Sie sich vor?

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Weshalb sollen wir ausgerechnet Sie einstellen?

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Erzählen Sie etwas von sich

Fast alle Firmen möchten gerne etwas über den Bewerber als Mensch und über seine Persön- lichkeit erfahren. Hier geht es um Stärken und Schwächen. Der große Vorteil für den Bewerber ist, dass er dadurch gleich vorab Pluspunkte sam- meln kann.

a) Stärken und Schwächen

Auf ausgeschriebene Stellen melden sich nor- malerweise gleich mehrere Bewerber. Manchmal sogar über 100. „Weshalb sollen wir gerade Sie einstellen?“, gilt bereits als gängige Frage. Bevor eine Einstellung erfolgt prüft das Unternehmen die Bewerbungsunterlagen genau und trifft in der Re- gel eine Vorauswahl. Wenn nicht einmal der Be-

werber erklären kann, weshalb das Unternehmen ihn (und keinen anderen) einstellen soll, weshalb soll es sich dann für ihn entscheiden?

Als Buchhalter könnte man als Schwäche ange- ben, dass man pingelig und pedantisch sei. Wer im Außendienst arbeiten will, könnte als Schwäche angeben „es nicht lange im Büro auszuhalten“. Würde der Buchhalter jedoch angeben, zerstreut zu sein und der Außendienstler sich als kontakt- scheu outen, wäre das nicht so optimal

Warum möchten Sie diesen Job?sich als kontakt- scheu outen, wäre das nicht so optimal Nicht jeder Bewerber will den Job,

Nicht jeder Bewerber will den Job, auf den er sich beworben hat wirklich. Es gibt höchst unter- schiedliche Motive.

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Typische Fragen im Vorstellungsgespräche

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a) Die „Übungsbewerbung“

Manche Hochschulabsolventen schreiben zu- nächst „Übungsbewerbungen“, das heißt sie be- werben sich auf eine ausgeschriebene Stelle, um das ganze Prozedere kennen zu lernen. Dies hat jedoch auch seine Vorteile! Der Bewerber tritt sehr selbstbewusst und ohne nennenswertes Lampen- fieber auf. Er denkt sich, dass es ohnehin nichts zu verlieren gibt. Die Gehaltsforderung darf dann auch relativ hoch sein. Man wirkt meist entspre- chend souverän. Manchmal ergeben sich aus sol- chen Bewerbungen sogar dauerhafte Beschäfti- gungen, denn manchmal stellt der Bewerber erst im Gespräch fest, dass ihn der Job tatsächlich reizt.

b) Die „Notlösungs-Bewerbung“

Oft handelt es sich bei einer Bewerbung aber auch nur um eine „Notlösung“. Der Kandidat findet zum Beispiel keine passende Stelle und bewirbt sich um einen Job, den er notgedrungen behelfsweise machen würde, um nicht arbeitslos sein zu müs- sen. Der Arbeitgeber fürchtet, dass derartige Kan- didaten bei nächstmöglicher Gelegenheit, also wenn sie ein attraktiveres Jobangebot finden, das Handtuch werfen. Dies wäre betriebswirtschaft- lich gesehen nachteilhaft für den Arbeitgeber, da er ihn unnötig einlernen musste.

c) Die „Überzeugungs-Bewerbung“

Wer den Job will, der sollte ein entsprechendes „Plädoyer“ parat haben. Erwartet wird gerne et- was „zum Schmunzeln“. Zum Beispiel, dass man sich bereits als kleines Kind für Spielzeugautos der Marke A interessiert habe. Das Traumauto sei immer das Sportwagen-Modell XX der Mar- ke A gewesen. Leider hätte es nie dazu gereicht. Während der Diplomarbeit habe man sich mit dem Thema „Wie platziere ich ein hochwertiges Pro- dukt in einem übersättigten Markt?“ auseinander gesetzt. Als Beispiel für seine Theorie habe man Sportwagen genau dieser Marke angeführt. Als man die ausgeschriebene Stelle entdeckte, habe man sich daher sofort mit „Vollgas“ an die Bewer- bung gemacht.

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Wie sind Ihre Vorstellungen von dieser Stelle und unserer Firma?

Hier will man testen, wie gut der Bewerber vor- bereitet ist. Ob man recherchiert hat, was einen erwartet, ob man es realistisch einzuschätzen vermag und wie es mit dem Realitätsbewusstsein aussieht. Auf jeden Fall sollte man seine Erwar- tungen konkret und plausibel begründen und sich nicht nur in plumpe Wiederholungen verstricken.

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Typische Fragen im Vorstellungsgespräche

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Wo liegen Ihre Schwerpunkte in Ihrem jetzigen Job?Typische Fragen im Vorstellungsgespräche 1 1 Bei der Frage nach den Schwerpunkten im jetzigen Job will

Bei der Frage nach den Schwerpunkten im jetzigen Job will der Gesprächspartner herausfinden, ob der Bewerbungskandidat überhaupt in der Lage ist, sein bisheriges Arbeitsgebiet und die entspre- chenden Leistungen schlüssig, übersichtlich und strukturiert darzustellen. Wer nur oberflächlich und schwammig erzählt wirkt ungeeignet. In ei- nem Punkt ist jedoch äußerste Vorsicht geboten:

Firmengeheimnisse dürfen keinesfalls ausgeplau- dert werden!

Wie verlief Ihr bisheriger Berufsweg?dürfen keinesfalls ausgeplau- dert werden! Der berühmte „rote Faden“ schlängelt sich mit der

Der berühmte „rote Faden“ schlängelt sich mit der Frage „Wie war ihr bisheriger Berufsweg?“ re- gelmäßig durch alle Bewerbungsgespräche. Hin- zu kommen ähnliche Fragen, wie beispielsweise:

„Warum haben sie damals den Arbeitsplatz ge- wechselt?“ oder „Was gefällt Ihnen an ihrem jet- zigen Job?“. Der Bewerbers sollte alles so vor- tragen, dass sich für den Fragenden ein „roter Faden“ erkennen lässt. Ansonsten läuft man Ge- fahr, dass der Eindruck entsteht, man habe „alles“ und „nichts“ gemacht. Hier darf man aber Sätze aus den Bewerbungsunterlagen aufgreifen, darle- gen und begründen.

Welches sind Ihre Hobbys?Bewerbungsunterlagen aufgreifen, darle- gen und begründen. Dies ist eine allgemeine Frage. Der Fragende möchte den

Dies ist eine allgemeine Frage. Der Fragende möchte den anderen einfach als Gesamtpersön- lichkeit kennen lernen. Gerade in Jobs, in denen auch an Wochenenden gearbeitet wird (und in de- nen die 40-Stunden-Woche ein Wunschtraum ist) geht es darum, ob jemand in das Unternehmen und zu den Kollegen passt. Hier sollte man sich nicht zu sehr in einzelne Hobbys vertiefen, son- dern einen kurzen Überblick geben.

Haben Sie noch Fragen?Hobbys vertiefen, son- dern einen kurzen Überblick geben. Auf jeden Fall! Die Frage „Haben Sie noch

Auf jeden Fall! Die Frage „Haben Sie noch Fra- gen?“ ist kein „erlösendes Zauberwort“, das die Verabschiedung einleitet. Besonders unprofessio- nell wirkt ein laut gedachtes, Nachdenklichkeit si- mulierendes „Fragezeichen“ in Form von „Hhmm“. Gleichermaßen schlecht kommt die Frage „Was könnte man denn da noch fragen?“ an. Selbst wenn der Kandidat einen besonders nachdenkli- chen Blick vortäuscht, lässt sich der Gesprächs- partner nicht beeindrucken. Diese Frage ist viel- mehr der Startschuss für eine persönliche Kür des Kandidaten. Hier gilt es Fragen zu stellen, die zei- gen, dass man sich für das Unternehmen und den Job wirklich interessiert.

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Typische Fragen im Vorstellungsgespräche

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Notizblock signalisiert Zuverlässigkeit!

Es gibt überall unzählig Fragemöglichkeiten, zum Beispiel zur Organisation, zum Team, zum Stand der Dinge in Sachen Datenverarbeitung et cetera. Wer einen Block mit vorbereiteten Fragen (Stich- wörtern) vor sich liegen hat, macht einen ehrlichen und zuverlässigen Eindruck.

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Welche Ziele möchten Sie in den nächsten fünf oder zehn Jahren erreichen?

Die Frage „Welche Ziele möchten Sie in den nächs- ten fünf oder zehn Jahren erreichen“, stellen auf den Typ ab. Der Fragende möchte herausfinden, ob der Kandidat „feste Ziele“ im Leben anstrebt oder nur von einem Tag in den anderen hinein lebt. Es geht hauptsächlich darum herauszufinden, wie viel Motivation jemand mitbringt und ob er Visio- nen hat.

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Welches Gehalt stellen Sie sich vor?

Das Sprichwort “Über Geld spricht man nicht“ ist hier fehl am Platz. Gerade im Vorstellungsge- spräch will man doch erfahren, was man im Fall ei- ner Zusage verdient. Hier empfiehlt es sich einen entsprechenden Gehaltsrahmen zu nennen. Übli- cherweise spricht man von einer gewissen „Von- Bis-Summe“ (zum Beispiel zwischen 32 000 und 35 000 Euro) Jahresgehalt. Dies ist übersichtlicher und erspart unnötiges Kopfrechnen, das gerade bei angespannten Situationen oft Probleme berei- ten kann.

Bei Monatsgehältern ist stets zu klären, ob man zwölf Gehälter oder 13 (für Urlaubs-/und Weih- nachtsgeld) erhält. Wer den Job wechselt kann argumentieren, dass er künftig mehr verdienen möchte, da er mittlerweile über mehr Berufser- fahrung verfügt und diverse Zusatzqualifikationen (Fortbildungen) erworben hat. Hier sollte sich je- der Bewerber vorher informieren, welche Gehälter branchenüblich sind.

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Knigge im Vorstellungsgespräch

„Natürlich erwarten wir von einem angehenden Außendienstler eine formellere Kleidung als von einem Ingenieur für das Waschlabor. All- gemein sind meist Kombinationen (Sakko/

Hose) gut geeignet.“ (Renate Osei, Bauknecht-Whirlpool)

Pünktlichkeit ist eine Pflicht!

Pünktlichkeit ist (gerade, wenn es um Vorstellungs- gespräche geht) keine Zier, sondern eine absolute Pflicht! Es gibt keine Entschuldigung. Wer zu spät kommt, dessen Chancen auf eine Jobzusage sin- ken rapide ab. „Der Zug hatte Verspätung“ ist eine plumpe Ausrede. Jeder hat damit zu rechnen, dass Züge unpünktlich sind. Die Entschuldigung „der Zug hatte Verspätung, weil zwischen Pforz- heim und Karlsruhe befanden sich Zirkustiere auf den Gleisen“ (was übrigens tatsächlich schon der Fall war) mag zwar der Wahrheit entsprechen, aber erstens ist sie unglaubwürdig und zweitens völlig unerheblich. Verspätete Züge, Staus auf Au- tobahnen oder mangelnde Parkmöglichkeiten vor der Firma gelten in der heutigen Zeit als „allgemei- nes Lebensrisiko“.

tobahnen oder mangelnde Parkmöglichkeiten vor der Firma gelten in der heutigen Zeit als „allgemei- nes Lebensrisiko“.

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Knigge im Vorstellungsgespräch

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Kleidung und Außenwirkung

Von Designerberufen und sonstigen Kreativberu- fen abgesehen empfiehlt sich beim Vorstellungs- gespräch ein konservatives Outfit in den Farben blau, grau oder schwarz. Insbesondere Männern ist von Rot-, Lila- und/oder Brauntönen abzuraten. Zwar lässt sich über Geschmack streiten, aber be- stimmte Farben sind mit negativen Assoziationen verbunden, die gerade im Bewerbungsgespräch deplaziert sind.

Das Hemd sollte zirka einen Zentimeter über den Kragen des Sakkos reichen und zirka zwei Zenti- meter unter dem Ärmel hervorschauen. Die So- cken sollten dunkel sein und farblich zu Hose und Schuhen passen. Beim Übereinanderschlagen der Beine darf kein nacktes Bein zu sehen sein.

Wer reicht wem die Hand?

Zunächst wartet man, bis der Vorgesetzte einen bittet, den Raum zu betreten. Wer dem Einladen- den sofort die Hand zur Begrüßung hinhält mag sich nichts Böses dabei denken, aber offiziell gilt es zu warten, bis der Vorgesetzte diese Geste ausführt. Der Händedruck sollte weder zu fest, noch zu weich ausfallen. Ein gesundes Mittelmaß ist optimal.

Bei der Begrüßung nennt man noch einmal seinen eigenen Namen. Im Gesprächsverlauf sollte man den Namen des Gesprächspartners möglichst oft nennen, zumal psychologischen Studien nach je- der seinen eigenen Namen gerne hört. Man setzt sich erst nach einer entsprechenden Aufforde- rung.

Bitte setzen!

Wer Wert auf gutes Benehmen legt, der wartet, bis der Hausherr einen auffordert, Platz zu neh- men – erst dann darf man sich setzen. Die Körper- sprache ist dabei sehr interessant, sie sagt mehr als tausend Worte aus: Bitte nicht wie in einem Fernsehsessel mit ausgestreckten Beinen auf dem Stuhl hängen. Andererseits auch nicht mit überkreuzten Beinen – das wirkt leicht wie ein lo- ckeres Plaudern. Besser die Beine parallel stellen und möglichst aufrecht sitzen.

Tipp: Damit die Hände nicht verkrampft wirken, unterstreichen Sie das von Ihnen Gesagte mit Ihrer Gestik. Das wirkt einheitlich und authentisch!

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Knigge im Vorstellungsgespräch

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Die ungeschriebenen Gesetze des Gesprächs

Zunächst gelten gerade im Vorstellungsgespräch jene Regeln, die auch sonst angebracht sind. Dazu zählt, dass man aufmerksam zuhört, höflich ist und den Gesprächspartner nicht einfach un- terbricht. Der Blickkontakt sollte gesucht werden, vor allem dann, wenn der Einladende spricht.

Unpassend ist es, wenn man ständig mit gesenk- tem Blick auf den Boden starrt. Dies strahlt man- gelndes Selbstbewusstsein aus. Ansonsten gilt:

„keep smiling“, auch dann, wenn das Gespräch schwieriger wird. Üben Sie ein höfliches und di- plomatisches Lächeln und halten Sie es mit dem Sprichwort von Les Giblin:

„ Wenn du dein Lächeln nicht benutzt, bist du wie jemand, der eine Million Dollar auf dem Konto hat, aber sein Scheckbuch nicht findet.“

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Starker Umgang mit Schwächen

„Bemühungen werden erst dann belohnt, wenn man sich entschlossen hat, nicht

aufzugeben.“ (Napoleon Hill)

Der Begriff „Schwäche“ weckt spontan negative Assoziationen. Wer schwach ist gibt schnell nach, ist nicht belastbar, kämpft nicht. Schwach heißt untauglich, unbrauchbar, mangelhaft. Soweit die vordergründigen Aspekte, die mit Schwäche ver- knüpft werden. Ist das schon alles? Hat Schwä- che nicht auch mit Bereitschaft und Leidenschaft zu tun? Wer eine Schwäche für klassische Mu- sik hat, ist an ihr interessiert, gibt sich der Musik hin, beschäftigt sich mit ihr und ihrer Geschichte. Schwäche kann auch der Ausgangspunkt zu kul- tureller Bildung, Wissen und Engagement sein.

Betrachtet man den Begriff Schwäche von dieser Warte aus, verliert er seinen Schrecken. In Schwä- chen stecken Chancen, Schwächen öffnen Mög- lichkeiten zur Entwicklung, Schwächen bremsen nicht zwingend die Karriere - nur wenn sie Ge- wicht haben.

öffnen Mög- lichkeiten zur Entwicklung, Schwächen bremsen nicht zwingend die Karriere - nur wenn sie Ge-

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Starker Umgang mit Schwächen

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Relative Schwächen

Der Verlust des Selbstwertgefühls ist bei vielen Menschen die Folge, wenn sie mit einer (schein- baren) Schwäche konfrontiert werden. „Ich habe keine Ahnung von Mathematik, also kann ich nichts“, könnte so ein Glaubenssatz lauten. Aber:

Eine Schwäche erhält ihre Bedeutung erst durch gestellte Anforderungen – sie ist relativ.

Wer mit der höheren Mathematik auf Kriegsfuß steht, ist nicht automatisch zur Untätigkeit ver- dammt. In vielen Berufen spielen Algebra und Ana- lysis keine Rolle, dort sind hingegen Teamfähigkeit oder exaktes Zuhören gefordert. Das liegt Ihnen eher? Also, vergessen Sie Wurzel ziehen und Win- kelfunktion, lassen Sie nicht zu, dass diese länger an Ihrem Selbstbewusstsein nagen. Relativieren Sie Ihre Schwächen, orientieren Sie sich an Ihren Stärken und bauen Sie diese weiter aus.

Was ist tatsächlich gefordert?

Lesen Sie eine Stellenanzeige aufmerksam durch. Sind die erwünschten Qualifikationen wirklich un- abdingbar, sind alle Bedingungen in der Tat wich- tig zur Bewältigung der anfallenden Aufgaben? Oder sind einige Anforderungen lediglich „wün- schenswert“? Eine Vielzahl an erwarteten Kennt-

nissen bedeutet nicht grundsätzlich, dass nur die „eierlegende Wollmilchsau“ eine Chance auf die Stelle hat. Das „Alleskönnerprofil“ rührt manch- mal daher, dass der Job in der Tat vielseitig ist. Vielfältige Erfahrung ist sinnvoll und deshalb im In- serat vermerkt, und dennoch nicht in dieser Fülle ohne Einschränkung erforderlich. Bei diesen Jobs kommt es auf die Ausgewogenheit von Stärken und Schwächen an.

Es kommt zuweilen auch vor, dass das Profil noch nicht klar umrissen ist. Dies findet man zum Bei- spiel bei Ausschreibungen zu neu geschaffenen Stellen im PR-Bereich bei Kommunen oder öffent- lichen Einrichtungen. Dann wird vom Bewerber kurzerhand Erfahrung mit der gesamten Palette der PR-Aktivitäten gefordert, obgleich noch nicht feststeht, ob der Tätigkeitsschwerpunkt bei Ver- anstaltungen, in der Redaktion einer Imagebro- schüre oder in der klassischen Pressearbeit liegt. Oder der Stelleninhaber soll von allem ein biss- chen machen, was die Bedeutung der Einzelan- forderungen wiederum vermindert.

Sie sind unvergleichlich

Vergleichen Sie sich nicht mit anderen. Selbst wenn ein Mitbewerber mehr Berufserfahrung mit- bringt, muss er nicht geeigneter sein. Vielleicht hat

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Starker Umgang mit Schwächen

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er horrende Gehaltsforderungen, oder passt aus persönlichen Gründen nichts ins Unternehmen. Eine Entscheidung für einen Bewerber basiert im- mer auf der Summe von Eigenschaften, nicht auf Einzelmerkmalen.

Stehen Sie zu Schwächen – bringen Sie Stärken zur Geltung

Reden Sie zuerst über Ihre Stärken. Der erste Eindruck zählt. Wenn Sie zunächst in fünf Sät- zen berichten, was Sie alles nicht so toll können, schwindet das Interesse an Ihnen schneller als Sie reden können. Mit Ihren Vorzügen und Fähigkeiten bleiben Sie jedoch am Bewerbungsball. Was ha- ben Sie bisher mit Erfolg gemacht, wo liegen Ihre Interessen, wo konnten Sie sich bereits erfolgreich einbringen und beweisen? Zeigen Sie gerade als Berufseinsteiger, dass Sie bisher aktiv waren und das auch in Zukunft sein werden.

Was tun, wenn das Vorstellungsgespräch auf das Thema „Erfahrung im Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen“ kommt, sie aber nicht alle Feinheiten von Word, Excel, Access und Power- Point beherrschen? Gehen Sie offen mit Ihren Schwächen um. Erfragen Sie, welche Programm- teile beherrscht werden müssen und sagen Sie, was Sie können und wo Nachholbedarf besteht.

Machen Sie deutlich, dass Sie bereit sind, beste- hende Wissenslücken schnell zu schließen.

Wenn Können und Anforderung aber zu weit aus- einander klaffen, ist der Job nicht für Sie geeignet und wird Sie nicht zufrieden stellen. Wenn jedoch überschaubare Lücken bestehen, die schnell ge- schlossen werden können, wird der Personaler angesichts Ihrer Stärken darüber hinweg sehen. Wichtig ist Ihre Bereitschaft, an sich zu arbeiten.

Erstellen Sie Ihr Leistungsprofil

Wird über Ihre Schwächen gesprochen, müssen Sie auch Ihre Stärken zum Ausdruck bringen. Je- der hat Stärken, das Problem ist nur, dass man- che Menschen eigene Schwächen in den Vorder- grund stellen, ihre Stärken jedoch als normal und unwesentlich abhandeln. Wenn Sie merken, dass Sie zu diesem Typ gehören, dann ist es höchste Zeit, dass Sie Ihre Stärken einmal schriftlich fixie- ren und daraus Ihr persönliches Leistungsprofil ableiten.

• Was können Sie bereits?

• Welche Erfahrungen haben Sie?

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Starker Umgang mit Schwächen

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• Welches Wissen können Sie sich schnell aneignen aufgrund von Vorwissen?

• Welcher Nutzen für ein Unternehmen folgt daraus?

• Welche Tätigkeiten passen zu Ihrem Profil?

Berücksichtigen Sie für Ihr Leistungsprofil alle Ei- genschaften und Fähigkeiten, die Sie für sich in Anspruch nehmen und überlegen Sie, wann Sie privat, im Ehrenamt oder in bisherigen Jobs er- folgreich darauf zurückgegriffen haben.

Analyse und Abgleich

Analysieren Sie Annoncen und stellen Sie Ihr Leis- tungsprofil den Jobprofilen gegenüber. Gibt es wirklich bedeutsame Schwächen in Ihrem Pro- fil, die immer wieder mit den Anforderungen der Jobprofile kollidieren und die sich nicht mit einer Stärke kompensieren lassen? Wenn dem so ist, müssen Sie dieses Manko verkleinern, durch ein Praktikum, freie Mitarbeit, ein Traineeprogramm oder eine Fortbildung.

Keine Zurückhaltung - aber nicht zu dick auftragen

Bleiben Sie bei den Fakten, wenn Sie nach Ihrem Können gefragt werden. Positiv, aber realistisch. Stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel, son- dern sagen Sie, was Sie beherrschen. Wer vor- gibt, alles zu können und nachher im Job auf dem Schlauch steht, wird die Probezeit nicht überste- hen. Blendern geht schnell das Licht aus.

Eine Studie der Psychologieprofessorin Astrid Schütz von der Universität Chemnitz zeigte, dass Hochstapeln oft zum Absturz führt. Mehr als die Hälfte der Bewerber, die zu selbstsicher auftreten, erhalten eine Absage, schätzt Schütz. „Wer zu dick aufträgt, kann sich schnell ins Abseits loben“, erklärte die Professorin in einem Interview mit der Deutschen Presseagentur.

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Schwierige Fragen

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Schwierige Fragen

„Wenn jemand ein besseres Buch schreibt, eine bessere Predigt hält oder eine bessere Mausefalle baut als sein Nachbar, wird die Welt ihn finden, auch wenn sein Haus im tiefsten Wald steht.“ (Ralph Waldo Emerson)

Auch wenn Sie sich schwierigen Fragen im Vor- stellungsgespräch stellen müssen – das ist kein Weltuntergang. Jeder muss da hindurch! Bewer- ber werden im Vorstellungsgespräch auf „Herz und Nieren“ geprüft, wobei Schwächen und Stärken angesprochen werden. Was der (künftige) Arbeit- geber allerdings fragen darf und was nicht, hängt von der zu besetzenden Stelle ab.

darf und was nicht, hängt von der zu besetzenden Stelle ab. Freizeitbeschäftigungen Die Frage “Was machen

Freizeitbeschäftigungen

Die Frage “Was machen Sie denn so in Ihrer Frei- zeit?“ mag recht harmlos klingen. Vielleicht zielt sie nur darauf ab, etwas mehr „Lockerheit“ in das förm- lich-steife Gespräch zu bringen. Vielleicht teilt der Personalchef sogar das gleiche Hobby (zum Bei- spiel betreibt er dieselbe Sportart). Gemeinsamkei- ten verbinden. Solche Gesprächsthemen bringen durchaus „Sympathiepunkte“ auf beiden Seiten.

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Anders sieht es jedoch aus bei gefährlichen Risi- kosportarten, wie Fallschirmspringen, Gleitschirm- fliegen, Autorennen et cetera aus. Falls der Be- werber die entsprechende Freizeitbeschäftigung als Hobby im Bewerbungsschreiben genannt hat, dann hat er sich quasi freiwillig „geoutet“. Dann muss er damit rechnen, auf sein Hobby angespro- chen zu werden.

Vermögensverhältnisse

Ob der Bewerber Schulden hat oder nicht, hat den künftigen Arbeitgeber nicht zu interessieren. Daher darf er sich auch nicht nach den Vermö- gensverhältnissen erkundigen. Es gibt natürlich, wie so oft, kaum eine Regel ohne Ausnahme. Dies ist auch hier der Fall. Wenn es sich nämlich um eine Stelle handelt, die ein besonderes Vertrau- ensverhältnis mit sich bringt. Dies sind meist jene Stellen, in der eine „rechte Hand des Chefs“ ge- sucht wird.

Wer sich als „persönlicher Assistent“ bewirbt, muss die Frage, ob vollstreckbare Ansprüche ge- gen ihn vorliegen, die gepfändet werden, beant- worten. Abgesehen davon käme dies spätestens bei der Auszahlung des ersten Gehalts ans Tages- licht.

Gesundheit

Bei der Frage nach der Gesundheit muss man zwischen aktuellen Krankheiten und früheren Krankheiten unterscheiden. Aktuelle Krankheiten gehen den Arbeitgeber nur dann etwas an, wenn sie ansteckend sind. Frühere Krankheiten gehen den Fragenden nur dann etwas an, wenn sie wie- der ausbrechen könnten. Als „Musterbeispiel“ gilt Malaria.

Chronische Krankheiten haben nur zu interessie- ren, wenn sie die Arbeitsleistung einschränken können. Sonstige aktuelle Krankheiten, die weder ansteckend sind, noch die Arbeitskraft zu beein- trächtigen drohen, haben den Fragenden nicht zu interessieren.

Nebentätigkeit

Die Frage “Üben Sie eine Nebentätigkeit aus, und wenn ja, welche?“, gilt als zulässig. Hier muss die Wahrheit gesagt werden. Der Fragende will nämlich nicht nur die „Bandbreite“, sondern auch den Grad der Belastbarkeit des Bewerbers erfor- schen.

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Schwierige Fragen

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Religions- oder Parteizugehörigkeit

Diese Fragen sind unter bestimmten Vorausset- zungen zulässig. Musterbeispiele für derartige Fragen sind Tendenzbetriebe. Darunter fallen zum Beispiel kirchliche Kindergärten oder parteipoli- tisch gebundene Institutionen.

Schwangerschaft

Diese Frage ist nur dann zulässig, wenn sie objek- tiv dem gesundheitlichen Schutz von Mutter und Kind dient (Zum Beispiel wenn für Schwangere am ausgeschriebenen Arbeitsplatz ein Beschäfti- gungsverbot besteht).

Vorstrafen

Nach Vorstrafen darf unter bestimmten Vorausset- zungen gefragt werden, zum Beispiel dann, wenn und soweit die zu besetzende Arbeitsstelle dies erfordert. Ein Taxifahrer darf nach Verkehrsdelik- ten gefragt werden. Ein Geldtransportfahrer nach Vermögensverhältnissen

Wann muss man sich ungefragt „outen“?

Es gibt einige Dinge, die man in einem Bewer- bungsgespräch auch ungefragt mitteilen muss. Tut man dies nicht, dann kann der Arbeitgeber (ähnlich wie bei der falschen Beantwortung einer zulässigen Frage) den Vertrag anfechten und das Arbeitsverhältnis sofort beenden. „Outen“ muss man beispielsweise die Tatsache, dass man recht- lich verhindert ist, die Stelle anzutreten. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Wettbewerbsver- bot mit dem früheren Arbeitgeber vorliegt.

Wer – aus welchen Gründen auch immer (zum Beispiel wegen einer bewilligten Kur et cetera) - nicht in der Lage ist, die Arbeit zum vereinbarten Termin anzutreten, muss dies ebenfalls mitteilen.

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Das Dankschreiben nach dem Vorstellungsgespräch

„Allgemein lässt sich sagen, dass die Qualität der Bewerbungen im Bereich der Hochschul- absolventen sehr gut ist.“

(Renate Osei, Bauknecht-Whirlpool)

Nutzen Sie daher jede Chance, sich von Ihren Mit- bewerbern abzuheben! Mit einem Dankschreiben nach dem Vorstellungsgespräch überraschen Sie den Personalentscheider auf angenehme Art und Weise

Nach einem Vorstellungsgespräch hat nicht nur der Personalverantwortliche einen wichtigen Job zu erledigen – nämlich sich für oder gegen Sie zu entscheiden! Auch Sie selbst stehen noch einmal vor der Entscheidung, ob das Unternehmen Sie wirklich interessiert.

Welchen Eindruck hat der Gesprächspartner bei Ihnen hinterlassen? Wenn er positiv war und Sie weiterhin an der Arbeitsstelle interessiert sind, verfassen Sie ein Dankschreiben, das die wesent- lichen Inhalte des Vorstellungsgesprächs und Ihre persönlichen Pluspunkte zusammenfasst.

Dankschreiben, das die wesent- lichen Inhalte des Vorstellungsgesprächs und Ihre persönlichen Pluspunkte zusammenfasst.

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Das Dankschreiben

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Betreff Dankschreiben?

Obwohl es sich wirklich um ein solches handelt, ist es besser, wenn Sie im Betreff auf dieses Wort verzichten. Beschreiben Sie stattdessen konkret, um welches Gespräch es sich handelt und wann es statt gefunden hat. Zum Beispiel „Vorstel- lungsgespräch zur Mitarbeit im Bereich interne/ externe Kommunikation am 11.01.2004“. Diese Information hilft dem Personalverantwortlichen, sich schneller zu erinnern und gegebenenfalls in seinen Unterlagen nach den genannten Schlag- worten zu recherchieren.

Wie viel Dank darf es sein?

Bedanken Sie sich zu Beginn Ihres Schreibens in einem Satz höflich für das Gespräch. Zum Bei- spiel: „Ich möchte Ihnen für das offene und auf- schlussreiche Gespräch am 11.01.2004 danken.“ Achten Sie darauf, die Dankbarkeit am Ende des Briefes nicht noch einmal aufzugreifen, da dies übertrieben und aufgesetzt wirkt.

Bestätigen Sie Ihr Interesse!

Bekräftigen Sie nach dem Dank Ihr Interesse für die Arbeitsstelle. Zum Beispiel: „Es ist nach wie

vor mein Wunsch, in Ihrem Unternehmen zu arbei- ten und durch meine Mitwirkung einen wesentli- chen Beitrag zum Erfolg des Intranets zu leisten.“ So wird nochmals deutlich, welchen Nutzen Sie im Unternehmen stiften können.

Streicheleinheiten für den Gesprächspartner

Bitte loben Sie den Personalverantwortlichen nicht ins Blaue hinein, sondern nennen Sie konkrete Punkte aus dem Vorstellungsgespräch, die Ih- nen angenehm aufgefallen sind. Sie können auch konkrete Verhaltensweisen in der Gesprächsfüh- rung des Personalers oder im Führungsverhalten erwähnen. Zum Beispiel: „Besonders gefallen haben mir Ihre Schilderung zur Umsetzung des Messe-Projekts und Ihre Vorgehensweise in Be- zug auf die bevorstehende Teamentwicklung.“

Im Fokus: Besondere Kenntnisse

Sollten bestimmte in der Stellenausschreibung geforderte Kenntnisse im Gespräch nicht zum Zuge gekommen sein, so ist im Dankschreiben der richtige Zeitpunkt dafür gekommen. Zum Beispiel: „Meine fundierten SAP R/3 Kenntnisse konnte ich im Vorstellungsgespräch nicht aus- führlich darstellen; ich versichere Ihnen jedoch,

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Das Dankschreiben

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dass ich auf diesem Gebiet sehr gute Kenntnis- se mitbringe.“ Ähnliches gilt auch für Fremdspra- chenkenntnisse.

Zeigen Sie Profil!

Obwohl der Personalentscheider Sie persönlich kennen gelernt hat, besteht die Gefahr, dass er zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr ganz genau weiß, wodurch Sie sich von den anderen Bewer- bern unterscheiden. Helfen Sie ihm deshalb auf die Sprünge, indem Sie Ihre wesentlichen Persön- lichkeitsmerkmale auf den Punkt bringen. Zum Beispiel: „Sie würden mit mir einen Mitarbeiter ge- winnen, der mit Einsatzbereitschaft und Engage- ment Projekte konzipiert und umsetzt. Teamfähig- keit und Flexibilität runden mein Profil ab.“

Treten Sie in Vorleistung!

Fällt Ihnen nach dem Vorstellungsgespräch ein sinnvoller Beitrag ein, mit dem Sie an einen be- stimmten Punkt im Gespräch anknüpfen wollen? Fügen Sie ihn als Arbeitsprobe dem Dankschrei- ben bei. Zum Beispiel: „In der Anlage sende ich Ihnen einen Vorschlag, wie der Aufbau der Mit-

arbeiterzeitung aus meiner Sicht gestaltet werden könnte.“ Bitte legen Sie dem Dankschreiben nur dann eine Arbeitsprobe bei, wenn Sie wirklich et- was Konstruktives zu bieten haben!

Rücken Sie sich ins rechte Licht!

Hüten Sie sich davor, Aussagen, die Sie im Ge- spräch getroffen haben, im Dankschreiben zu korrigieren. Das wirft ein schlechtes Licht auf Sie und hinterlässt beim Personaler einen unzuverläs- sigen und unsicheren Eindruck. Erlaubt ist höchs- tens die Klärung von Missverständnissen. Zum Beispiel: „In Bezug auf Ihre Frage, wo ich in 4-5 Jahren beruflich stehen möchte, strebe ich eine Leitungsfunktion an, die über die Projektleitung hinausgeht.“

Wozu das Ganze?

Versuchen Sie alles in allem, Ihr Dankschreiben so zu formulieren, dass der Personalentscheider angenehm überrascht ist und sich Ihrer positiven Bewertung des Vorstellungsgesprächs anschließt. So gewinnen Sie eine zusätzliche Chance, dass er sich für Sie entscheidet!

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10 Gebote einmal anders

Richard Nelson Bolles, einer der besten und meist gelesenen Autoren zu den Themen Karriere- und Lebensplanung hat in seinem Buch „Durchstarten zum Traumjob“ die 10 Gebote eines Vorstellungsgespräches sehr treffend zusammengefasst. Darin zeigt er auch auf, welche Chancen sich bieten, wenn man sich traut, etwas andere Wege einzuschlagen.

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Wenden Sie sich an kleine Unternehmen mit maximal 20 Beschäftigten, denn dort werden die meisten Stellen eingerichtet!

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Bemühen Sie sich mit Hilfe von Freunden und Bekannten um ein Vorstellungsge- spräch, denn eine Jobsuche erfordert mehrere Paar Augen und Ohren.

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Bevor Sie mit einem Unternehmen Kontakt aufnehmen, informieren Sie sich gründlich durch informelle Gespräche, Nachschlagewerke aus Bibliotheken und im Internet über das Unternehmen.

Sie sich gründlich durch informelle Gespräche, Nachschlagewerke aus Bibliotheken und im Internet über das Unternehmen.

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Finden Sie heraus, wer in dem besagten Unternehmen die Macht hat, Sie einzu-

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Wenn Sie Fragen beantworten, dann

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stellen und versuchen Sie (eventuell mit Hilfe von Freunden und Bekannten) Kontakt zu dieser Person zu knüpfen.

Wenn Sie es schaffen, ein Gespräch mit dieser Person zu vereinbaren, dann bitten Sie um nur 20 Minuten ihrer Zeit. Halten Sie sich unbedingt an diese Zeitangabe!!

Halten Sie einen Leitfaden für das Gespräch bereit, stellen Sie Ihre Fragen und nutzen Sie die Gelegenheit heraus- zufinden, ob die Stelle die richtige für Sie ist.

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sprechen Sie nur zwischen 20 Sekunden und zwei Minuten ohne Unterbrechung.

Treten Sie grundsätzlich als eine Person mit Ressourcen auf, die dem Unter- nehmen etwas zu bieten hat und ihm mehr Nutzen stiften kann als jeder ihrer Vorgänger.

Schreiben Sie nach jedem Gespräch noch am selben Tag einen Dankesbrief und schicken Sie ihn sofort ab.

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Wenn Sie über sich selbst sprechen, dann stellen Sie immer dar, wie Sie dem Unternehmen bei seiner Problemlösung nutzen könnten. Sprechen Sie niemals nur über sich und Ihren Vorteil, den Sie von dieser Anstellung hätten.

Viel Erfolg!

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