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AUGUST 2009

LÄNGENBERG

KÖNIZER ZEITUNG DER SENSETALER

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Willkommen im neuen Unterstufenzentrum!
Der Schulalltag ist wieder ins ehemalige Sekundarschulhaus zurückgekehrt
RIGGISBERG – Jahrelang fand im alten Sekundarschulhaus kein Unterricht statt. Nach einer sanften Renovierung und einem Anbau hielten mit Beginn des neuen Schuljahres Kindergärteler und 1./2. Klässler Einzug.
Insgesamt 90 Kinder – Kindergärteler, 1.- und 2.-Klässler – kommen auf das neue Schuljahr in den Genuss der modernen, hellen Schulräume im ehemaligen Sekundarschulhaus an der Werner  Abegg-Strasse  4. Am 11. August wurden sie von ihren Lehrerinnen auf dem Schulhof des neuen Unterstufenzentrums (USZ) erstmals begrüsst. Als Einstieg durften die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und einen Namensstein gestalten. Da und dort half auch noch die Mutter oder der Vater mit einer helfenden Hand. Neuer Lebensabschnitt Nachdem Architekt Rolf Pauli der Lehrerschaft den Schlüssel zum neuen USZ übergeben hatte, durften die Kinder erstmals ihre neue Schule betreten. Mit einem Schlüssel aus Pappkarton durfte jedes selbst die Tür symbolisch aufschliessen. Neben strahlenden Gesichtern gab es auch Tränchen. Doch nicht nur für die Kinder beginnt mit Eintritt in die Unterstufe ein neuer Lebensabschnitt an. Manch eine Mutter litt mit ihrem Kind mit. Die Spannung war so manchem Vater ins Gesicht geschrieben. Mit Beginn des Unterrichts kehrte auf dem

Kindergärteler, Schüler und Eltern wurden auf dem Schulhof des neuen Unterstufenzentrums empfangen.

Gespannt auf das neue Schulhaus: Die Kinder durften am ersten Schultag ein geschmücktes Tor durchschreiten.

Fotos: Barbara Imboden

Schulhof Ruhe ein. Bis zur ersten grossen Pause... Einweihungsfest im Frühling Bis Ende des letzten Schuljahres befanden sich die Kindergärten von Riggisberg in einem provisorischen Pavillon. Und die Schulanlage im

Aebnit platzte aus allen Nähten. Es musste eine Lösung her: Mehr Platz! Das alte Sekundarschulhaus an der Werner Abegg-Strasse wurde über Jahre von Mietern und längst nicht mehr als Unterrichtsstätte genutzt. Das sollte sich ändern: Im Dezember 2007 beschloss

die Gemeindeversammlung einen Um- und Anbau des im Jahre 1914 errichteten Gebäudes. Die Kosten des Projekts beliefen sich auf etwa 3,75 Millionen Franken. Im Juli 2008 begannen die Bauarbeiten. Während beim Altbau auf Denkmalschutz geachtet wurde, entstand mit dem Anbau ein moderner, zeitgemässer Trakt mit grossen Fenster ächen und klaren Linien. Im Frühling 2010 soll ein Einweihungsfest statt nden. Barbara Imboden
INFO | www.schulen-riggisberg.ch