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Ronald Hirt

http://www.web-design-4u.de/

http://www.webdesign4uonline.net/
Tipps zum Windows Vista
Vista verlangt gute Nerven
Es liegt in der Natur des Menschen immer das Neueste zu haben. Mit VISTA scheint sich
wieder zu beweisen, dass eben Altes, Bewährtes manchmal besser ist als Neues. Alles
sollte schöner, sicherer und einfacher werden. Doch zahllose Macken brachten dem
neuen Windows schnell einen schlechten Ruf ein. Ich habe für Sie die besten Tipps zu den
häufigsten Vista-Nervensägen zusammengefasst.

Nachfragen abschalten
Was fast jeden Vista-Anwender aufregt, sind die häufigen Nachfragen. Für das Starten
zahlreicher Tools sowie für Systemänderungen oder Programminstallationen muss man
extra zustimmen – teilweise sogar mehrfach. Grund ist das neue Sicherheitskonzept von
Vista: Alle Benutzer arbeiten standardmäßig nur noch mit eingeschränkten Rechten.
Änderungen am System oder das Starten von vermeintlich kritischen Programmen muss
man deshalb genehmigen, doch Microsoft hat es hier übertrieben. Die Nachfragen lassen
sich wie folgt abschalten, was allerdings die Sicherheit des Systems reduziert. Einen
Virenscanner sollten Sie unbedingt installiert haben.

Klicken Sie in der Systemsteuerung


auf Benutzerkonten und Jugendschutz/Benutzerkonten.

Über Benutzerkontensteuerung ein- und ausschalten gelangen Sie zu einem Fenster,


wo Sie das Häkchen bei
Benutzerkontensteuerung verwenden, um zum Schutz des Computers beizutragen
entfernen.

Die Änderungen werden erst nach einem Neustart wirksam.


Sicherheitscenter ruhig stellen
Kaum hat man den Vista-PC das erste Mal gestartet, schon macht der User Bekanntschaft
mit dem Sicherheitscenter. Es beschwert sich, dass kein Virenschutzprogramm installiert
ist. Ein solches Tool gehört nicht zum Lieferumfang von Vista, Sie sollten aber unbedingt
eines installieren, wie etwa das kostenlose Avira AntiVir. Damit ist das Sicherheitscenter
aber noch lange nicht ruhig gestellt. Das Anti-Spyware-Programm Windows-Defender soll
alle paar Tage aktualisiert werden, zudem meckert Vista, wenn die
Benutzerkontensteuerung abgeschaltet ist. Auch diese überflüssigen Hinweise lassen sich
abschalten.

Gehen Sie auf


Systemsteuerung/Sicherheit/Sicherheitscenter
oder klicken Sie doppelt auf das rote Warnschild in der Taskleiste.

Klicken Sie links auf den Eintrag


Die Sicherheitscenter-Benachrichtigungsmethode ändern.

Entscheiden Sie sich nun für eine der beiden Optionen

Keine Benachrichtigung senden, aber das Symbol anzeigen

oder Keine Benachrichtigung senden und das Symbol nicht anzeigen.

Beachten Sie aber, dass Sie bei letzterer das Sicherheitscenter nun auch nicht mehr über
andere Gefahren benachrichtigt, etwa wenn der Virenscanner deaktiviert ist.
Vista vollständig herunterfahren
Um bei Vista das Herunter- und spätere Hochfahren des PCs zu beschleunigen, begibt
sich Vista standardmäßig nur in einen Energiesparmodus. Das ist praktisch, doch der PC
verbraucht in diesem Zustand ständig Energie. Das sind nur wenige Watt, über das Jahr
gerechnet kommt aber schnell ein größerer Euro-Betrag zusammen.

Um den PC unter Vista ganz auszuschalten, müssen Sie die Belegung des
Ausschaltknopfes im Startmenü ändern.

Klicken Sie auf Systemsteuerung/System und Wartung/Energieoptionen.

Wählen Sie auf der linken Seite Energiesparmodus ändern und

klicken Sie auf Erweiterte Energieeinstellungen ändern.

Über Netzschalter und Laptopdeckel gelangen Sie zum Punkt


Netzschalter im Startmenü.

Dort entscheiden Sie sich für die Einstellung Herunterfahren.


Geheimnisvoller Windows Explorer
Der Explorer sieht unter Vista nicht nur anders aus, mitunter verhält er sich seltsam.
Erfahrene XP-Anwender, die zu Vista wechseln, werden mit dem neuen Windows Explorer
so manche Überraschung erleben. Microsoft hat ihn komplett überarbeitet und optisch
dem Internet Explorer 7 angepasst. In der Adressleiste wird das aktuelle Verzeichnis jetzt
in der Form

Computer > Lokaler Datenträger (C:) > Neuer Ordner angezeigt.

Um wie unter XP den tatsächlichen Pfad zu sehen,


klicken Sie ganz rechts oder links in die Adressleiste.
Diese zeigt nun wieder C:\Neuer Ordner an.

Interessant wird es, wenn Sie dies bei bestimmten Systemordnern machen. So wird aus
dem Programme-Ordner plötzlich

C:\Program Files und aus Benutzer-Ordner unerwartet C:\Users.

Hintergrund ist, dass Vista für mehrere Sprachversionen ausgelegt ist. Vista versucht dies
aber vor Ihnen zu verbergen. Wollen Sie etwa Programme in den Ordner C:\Programme
installieren, leitet Vista diese im Hintergrund in den Ordner Program Files um. Der unter
XP übliche Ordner Eigene Dateien heißt jetzt Dokumente, intern aber Documents.
Ältere Programme zum Laufen bringen
Die meisten Programme, die unter XP fehlerfrei liefen, tun dies inzwischen auch unter
Vista. Dennoch gibt es Problemfälle, denen man aber manuell auf die Sprünge helfen
kann. Jeder Benutzer arbeitet unter Vista standardmäßig mit eingeschränkten Rechten.
Das wirkt sich auch auf das Ausführen von Programmen aus, die nicht für Vista ausgelegt
sind. Erste Hilfe ist deshalb das Ausführen mit mehr Rechten.

Klicken Sie die Programmdatei im Explorer mit der rechten Maustaste an

und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag Als Administrator ausführen.
In den meisten Fällen laufen die Anwendungen dann fehlerfrei.

# Sollte das nicht reichen, starten Sie das Programm im Kompatibilitätsmodus.

Klicken Sie die Programmdatei im Explorer mit der rechten Maustaste an

und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag Eigenschaften.

Wechseln Sie auf den Reiter Kompatibilität.

Setzen Sie ein Häkchen vor Programm im Kompatibilitätsmodus ausführen für:

und wählen Sie aus dem Menü Windows XP (Service Pack 2).

Sollte es sich um ein Tool handeln, das Sie schon unter Windows 98/ME benutzt haben,
wählen Sie stattdessen diese Betriebssysteme. Aktivieren Sie unter Berechtigungsstufe
die Option Programm als ein Administrator ausführen, sofern diese nicht ausgegraut
ist.
Festplatte läuft ständig
Bei Ihrem Vista-Rechner scheint die Festplatte ständig zu laufen, selbst wenn Sie gerade
nichts am PC machen. Dafür kann es mehrere Gründe geben. Häufig ist aber die neue
Vista-Suche der Grund. Wenn Sie gerade nicht am PC arbeiten, startet ein Index-Dienst,
der alle Dokumente und Dateien auf der Festplatte katalogisiert.

Die neue Suche können Sie bedenkenlos abschalten, allerdings dauern Suchen dann
etwas länger. Gehen Sie in die

Systemsteuerung.

Unter System und Wartung/Verwaltung klicken Sie doppelt auf Dienste.

In der angezeigten Liste klicken Sie erneut doppelt auf den Eintrag Windows-Suche.

Stoppen Sie die Suche mit einem Klick auf Beenden.

Damit der Dienst auch nach dem nächsten PC-Start ausgeschaltet bleibt, wählen Sie unter
Starttyp die Option Deaktiviert.
Verschwunde Menüleisten
Egal, ob Windows Explorer, Windows Media Player oder Internet Explorer – unter Vista
scheint allen Microsoft-Anwendungen die Menüleiste abhanden gekommen zu sein. Mit
einem Druck auf die [Alt]-Taste taucht diese wieder auf und Sie können darin mit der Maus
Ihre Auswahl treffen. Allerdings ist sie danach wieder verschwunden.

Wollen Sie die Menüleiste immer angezeigt haben, gehen Sie wie folgt vor:

Drücken Sie im Windows Media Player die [Alt]-Taste

und wählen Sie unter Ansicht die Klassischen Menüs.

Auch im Internet Explorer drücken Sie wieder die [Alt]-Taste,

wählen hier aber Ansicht/Symbolleisten/Menüleiste.

Im Windows Explorer richten Sie die Menüleiste so ein:

Klicken Sie auf Organisieren und wählen Sie Layout/Menüleiste.

Um die Änderung im Explorer bei Bedarf wieder rückgängig zu machen,

wählen Sie in der Menüleiste Extras und gehen Sie auf die Ordneroptionen.

Im Reiter Ansicht entfernen Sie das Häkchen bei Immer Menüs anzeigen und der
ursprüngliche Vista-Zustand ist wieder hergestellt.
Vista bootet nicht mehr
Sie wollen Ihren Vista-PC wie gewohnt starten, doch stattdessen erscheint die
Fehlermeldung, dass die Datei winload.exe fehlt. Zu diesem Problem kommt es oft, wenn
Sie mit einem Backup-Programm eine zuvor gesicherte Windows-Partition zurückspielen.
Dabei wird der Windows-Bootloader nicht korrekt angepasst, sodass Vista nicht mehr
starten will. Doch keine Panik, Sie müssen das Betriebssystem nicht neu aufspielen.
Legen Sie Ihre Vista-DVD ins Laufwerk,

starten Sie den Rechner neu und booten Sie von der DVD.

Nach der Sprachauswahl wählen Sie im nächsten Fenster den Link


Computerreparaturoptionen.

Mit Systemstartreparatur überprüft Vista die Booteinstellungen und behebt vorhandene


Fehler. Anschließend sollte Vista wieder wie gewohnt hochfahren.

Sollte das trozdem nicht helfen, bleibt nichts anderes übrig, als mit Hilfe der Installations-
CD eine Neuinstallation durchzuführen. Dabei gehen keine Dateien verloren, sie sind dann
im Verzeichnis im Ordner Windows.old zu finden.
Ausführen-Befehl wiederherstellen
Aufmerksame Anwender werden unter Vista den Ausführen-Befehl aus dem Startmenü
vermissen.

Mit der Tastenkombination [Windows]+[R] können Sie den Befehl jederzeit aufrufen.

Wollen Sie sich dieses Kürzel aber nicht merken, lässt sich der fehlende Befehl aber ohne
Mühe wieder ins Startmenü einfügen.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle in der Taskleiste

und wählen Sie aus dem angezeigten Menü den Eintrag Eigenschaften.

Wechseln Sie auf den Reiter Startmenü

und klicken Sie dort auf Anpassen.

Setzen Sie ein Häkchen vor Befehl Ausführen und klicken Sie auf OK – schon ist die
gesuchte Zeile wieder im Startmenü enthalten.
DOS-Software läuft doch
Alte DOS-Software lässt sich unter Vista oft nicht mehr benutzen. Langjährige PC-
Anwender erinnern sich sicher an das Betriebsystem DOS. Viele Anwendungen von
damals wird heute kaum noch jemand ernsthaft nutzen wollen, mit Ausnahme von alten
Spielen. In der DOS-Umgebung von Vista
(erreichbar über Start/Alle Programme/ Zubehör/ Eingabeaufforderung) laufen viele
Klassiker aber nicht mehr.

Hier hilft DOSBox, das Tool simuliert ein DOS 5.0 inklusive Prozessor, Speicher und
Soundkarte. Laden Sie sich DOSBox im Download-Bereich herunter. Unter
http://www.dosbox.com finden Sie auch in der Rubrik Games eine Datenbank mit mehr als
3000 Einträgen. Hier lässt sich schnell ermitteln, wie gut die alten Spiele in der DOSBox
laufen.
Falsche oder fehlende Symbole
Unter Vista verschwinden manchmal die Icons von eigentlich bekannten Dokumenten oder
Anwendungen – Vista zeigt stattdessen nur ein Standardsymbol. Die Ursache für die
Probleme ist die Datei IconCache.db, in der Vista alle Symbole zwischenspeichert. Um
den Fehler zu beheben, löschen Sie am einfachsten diese Datei, die Sie unter
Benutzer/(Ihr Benutzername)/ AppData/ Local finden. Da die Datei als versteckt
gekennzeichnet ist, müssen Sie sie unter Umständen erst sichtbar machen.

Drücken Sie im Windows Explorer die [Alt]-Taste

und gehen Sie in der Menüleiste über Extras zu den Ordneroptionen.

Dort wechseln Sie zum Reiter Ansicht

und setzen bei Alle Dateien und Ordner anzeigen ein Häkchen.

Nach dem Löschen von IconCache.db und einem Neustart wird die Datei von Vista neu
angelegt. Die Symbole sollten nun wieder korrekt erscheinen.
Störende Sprechblasen
Mehr noch als XP meldet sich Vista mit kleinen gelben Sprechblasen, die oberhalb der
Taskleiste erscheinen. Viele Anwender fühlen sich von den Hinweisen belästigt. Die
Sprechblasen lassen sich mit einem kleinen Trick schnell zum Schweigen bringen.

Unter Vista Home Basic und Home Premium drücken Sie [Windows]+[R]

und geben im Ausführen-Fenster regedit ein.

Hangeln Sie sich im Registrierungseditor auf der linken Seite bis zu folgendem Abschnitt
durch:

HKEY_CURRENT_USER/ Software/ Microsoft/Windows/ CurrentVersion/ Explorer/


Advanced.

Klicken Sie im rechten Fenster mit der rechten Maustaste in den freien Bereich und
wählen Sie Neu/Dword-Wert (32-Bit).

Benennen Sie diesen Wert mit EnableBallonTips. Klicken Sie danach doppelt auf den
neuen Eintrag und weisen Sie ihm den Wert 0 zu.

Etwas einfacher ist es unter Vista Business und Ultimate. Drücken Sie [Windows]+[R]

und geben Sie im Ausführen-Fenster gpedit.msc ein.

Im nun gestarteten Gruppenrichtlinien-Editor

wählen Sie Benutzerkonfiguration/Startmenü und Taskleiste.

Klicken Sie im rechten Fenster doppelt auf


Alle Sprechblasenbenachrichtigungen deaktivieren.

Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie Deaktiviert wählen und mit OK bestätigen.
Herunterfahren beschleunigen
Beim Herunterfahren des Rechners lässt sich Vista scheinbar besonders viel Zeit. Das
können Sie aber ändern. Das Betriebssystem wartet eine bestimmte Zeit, bis alle noch
laufenden Anwendungen geschlossen sind: Abgestürzte Programme oder im Hintergrund
noch geöffnete Fenster sorgen hier für die Verzögerung. Die Wartezeit bis Vista die
Prozesse beendet, können Sie verringern.

Rufen Sie mit der Tastenkombination [Windows]+[R]

das Ausführen-Fenster auf und tippen Sie regedit ein. Klicken Sie auf OK.

Navigieren Sie im Registrierungseditor zur Einstellung

HKEY_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Control.

Öffnen Sie auf der rechten Seite den Eintrag mit der Bezeichnung
WaitToKillService-Timeout mit einem Doppelklick.

Ändern Sie den vorhandenen Wert auf eine Zahl zwischen 5000 (entspricht 5 Sekunden)
und 20000 (entspricht 20 Sekunden).

Unter 5000 sollte die Zahl nicht liegen, denn sonst gibt Vista den Programmen zu wenig
Zeit, um sich korrekt zu beenden.
Individuelle Ordnerysmbole

Um einen besseren Überblick zu erhalten, welche Inhalte in den einzelnen Ordnern zu


finden sind, kann man statt der langweiligen gelben Ordnersymbolen seine individuellen
Symbole verwenden. Voraussetzung: Man muss sogenannte ico Dateien auf dem
Computer gespeichert haben. ico Dateien sind kleine Graphiken mit 16x16 oder 32x32
Pixeln. (Wenn Sie eine Zugangsberechtigung von mir besitzen, finden Sie nahezu 1000
verschiedene ico Dateien im Ordner Favicon zum Download)

Ändern des Ordnersymbols:

Öffnen Sie den Windows-Explorer

den gewünschten Ordner rechts anklicken

Eigenschaften wählen

den Reiter Anpassen wählen


Anderes Symbol... wählen

Entweder ein Symbol aus dem kleinen Fenster anklicken > oder

Durchsuchen in gewohnter Weise den Ordner öffnen, in dem sich Ihre ico
anklicken Dateien befinden und weiter ein Symbol wählen
mit OK bestätigen

Übernehmen wählen und OK klicken


Starten des Rechners beschleunigen

Bei jedem Neustart ist die Geduld des Nutzers stark gefordert. Das liegt an den
zahlreichen Programmen und Anwendungen, die VISTA vorlädt, egal ob man sie braucht
oder nicht. Abhilfe findet man im Windows Defender:

Systemsteuerung öffnen

Windows Defender öffnen


Im Menu Extras anklicken und

Software-Explorer wählen

Im linken Fenster des Software-Explorer sind alle Programme aufgeführt, die bei jedem
Neustart geladen werden und deswegen den Startvorgang entsprechend verlängern.

Jetzt können alle unerwünschten Programme „deaktiviert“ werden. Dazu klickt man im
linken Fenster auf den Programmnamen und wählt dann „Deaktivieren“. Der Vorgang
kann später mit „Aktivieren“ wieder rückgängig gemacht werden. Alle Programme, die hier
„Deaktiviert“ sind, bleiben auf dem Rechner erhalten und voll funktionsfähig.

Je weniger Programme akiviert sind, desto schneller ist der Startvorgang.

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