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Persona

Michael Mustermann

Persona Michael Mustermann Alter: 36 Familienstand: Verheiratet Beruf: Führungskraft IT-Unternehmen Hobbys: Segeln,

Alter: 36 Familienstand: Verheiratet

Beruf: Führungskraft IT-Unternehmen

Hobbys: Segeln, Joggen, Yoga, Kultur, Reisen

Persönliches Profil:

Michael lebt in zweiter Ehe mit seiner Frau Sabine in einer Dachgeschosswohnung im Braunschweiger Stadtteil „Östliches Ringgebiet“. Von dort aus ist es nicht weit zu seinem Arbeitsplatz in der Nähe des Prinzenparks. Seine IT Firma, die er zusammen mit seinem langjährigem Gefährten Sebastian vor sieben Jahren aufgebaut hat, ist auf die Analyse und Ent- wicklung von IT-Sicherheitssystemen spezialisiert. Michael hat Sebastian während des Medienmanage- ment Studiums an der HTWK Leipzig kennengelernt. Seitdem kooperieren sie nicht nur beruflich, sondern teilen auch ihr gemeinsames Hobby das Segeln. Oft machen die beiden einen Segelturn auf den ostfrie- sischen Inseln.

Michael fällt es oftmals schwer, durch seine berufli- che Verantwortung eine passende Work-Life-Balance zu finden. Daran ist auch die erste Ehe zerbrochen. Mit seiner jetzigen Ehefrau Sabine harmoniert es bis- lang allerdings sehr gut. Michael gibt der Beziehung

immer wieder neue Impulse für neue Unternehmun- gen. Das Einkommen ermöglicht ihnen neben zwei Mittelklasse Autos jedes Jahr in den Urlaub zu fahren.

Früher hat Michael den Gedanken an eigene Kinder nicht zugelassen, allmählich aber wird der Kinder- wunsch von Sabine auch für ihn vorstellbar. Familie ist für Ihn ein zentraler Punkt. Insbesondere das Ver- hältnis zu seiner Mutter ist ihm seit dem Tod seines Vaters an einem Schlaganfall wichtig. Alle paar Mo- nate besucht er sie in dem kleinen Vorort von Mag- deburg.

Richtig abschalten kann er am besten wenn er sei- ne Akustikgitarre zupft. Seit Neustem geht er jeden Dienstag um 19:00 Uhr zum Yoga, um neue körperli- che und geistige Energie zu tanken. Er überlegt aber stattdessen einfach wieder regelmäßiger zu joggen.

Frühstücksverhalten:

Als Frühaufsteher ist ihm ein nahrhaftes Frühstück vor der Arbeit wichtig. Der Frühstückstisch wird meistens von seiner Frau am Vorabend schon soweit eingedeckt, dass am Morgen noch Zeit für eine zwei- te Tasse Kaffee bleibt. Dabei ist es ihm wichtig, beim Kaffee einen Blick in die Zeitung werfen zu können und ausgiebig Zeit zu haben, um wach für den stres- sigen Arbeitsalltag zu werden. Um ein ausgiebiges Frühstück auch vor der Arbeit in Ruhe genießen zu können, stellt er sich den Wecker extra eine Stunde früher.

Am Wochenende schlafen die Beiden gerne aus und frühstücken dann ausgiebig mit Rührei, Obst, Bröt- chen und frischem Käse. Das klassische deutsche Frühstück bevorzugt er dabei vor allem – ausgefalle- ne Sachen wie Fisch oder Pasten würde er auch hin und wieder zum Frühstück essen, wenn es vorhanden ist. Es gehört aber nicht zu seinem Standardrepertoi- re. Experimentierfreudig ist er hierbei eher weniger. Ein klassisches deutsches Frühstück mit Wurst, Käse und Ei reicht vollkommen. Manchmal kommen auch noch Freunde oder Familienmitglieder zu Besuch. Wenn seine Mutter aus der Nähe von Magdeburg zu Besuch ist, bleibt sie zumeist ein ganzes Wochenen- de und es wird zum Frühstück dann groß aufgetischt.

Gelegentlich geht er mit seiner Frau alleine oder mit Freunden oder Familie in ein Restaurant, das zu einem medizinhistorischen Museum gehört, brun- chen. Gut gefällt ihm daran, dass er mehrmals zum Buffet gehen kann und so je nach Bedarf mehr oder weniger essen kann. Brunchen ohne Begleitung wür- de für Michael allerdings nicht in Frage kommen.

Mediennutzungsverhalten:

Michaels Medienkonsum ist überdurchschnittlich hoch. Für Ihn sind Smartphone und Tablet Fluch und Segen zugleich. Durch seinen Job hat er fast alle mo- bilen Endgeräte in doppelter Form. Sowohl geschäft- lich als auch privat nutzt er jeweils ein Handy und einen Laptop. Sein privates Smartphone lässt er al- lerdings des Öfteren auf der Kommode im Flur liegen und sein geschäftliches Handy wird am Wochenende ausgeschaltet, um so den Abstand zum beruflichen Alltag hinzu bekommen. Sein geschäftliches Handy ist ein iPhone. Auf ein privates Smartphone verzich- tet er und greift auf ein schlichtes Nokia 3310 zurück, mit dem er ab und zu telefonieren, SMS verschicken oder eine Runde Snake 2 spielen kann. Ein zusätzli- ches privates Smartphone wird für ihn deswegen als überflüssig empfunden, da er nicht nur beruflich schon eins besitzt und nutzt, sondern zudem sein pri- vates iPad allzeit bereit durch alle Zimmer der Woh- nung fliegt. Die Frage „Hast du das iPad gesehen?“ hat Sabine schon öfters auf die Palme gebracht. Den- noch greift auch sie selber hin und wieder zu dem handlichen Gerät und stöbert durch „die Zeit“ App. Allgemein bevorzugt Michael Apple-Produkte, da sie seiner Meinung nach qualitativ hochwertiger sind und zudem das Design ihn überzeugt. Auch sein Lap- top und sein stationärer PC sind von der Marke Apple. Außerdem ermöglicht Cloudcomputing ihm, von all seinen Endgeräten seine Termine, Mails, Fotos etc. zu synchronisieren.

Bestellverhalten:

Unter der Devise „Zeit ist Geld“ lässt sich Michael auch öfters Essen nach Hause liefern. Denn kochen gehört nicht zu seinen Lieblingsaktivitäten. Auch sei- ne Frau ist voll berufstätig und hat eher wenig Zeit große Mahlzeiten aufzutischen. Ihre kostbare Zeit möchten sie deswegen lieber mit anderen Tätig- keiten verbringen. Hierbei greifen beide gerne auf moderne Bestellmethoden, wie Bestell-Apps oder Webportale, zurück. Besonders nach einer harten Arbeitswoche genießt es Michael, zusammen mit seiner Frau nicht noch den Kochlöffel schwingen zu müssen, sondern einfach mal etwas Leckeres zu be- stellen. Oft greifen sie hierbei auf Menüs zurück, da ein langes Nachdenken nicht mehr erforderlich ist. Ganz besonders wichtig ist ihnen allerdings dabei die Qualität der Produkte und sie sind auch bereit für bessere Qualität ein paar Euros mehr zu zahlen. Nachdem der Lieferservice „La Pasta“ ihnen einmal kalte Nudeln und verbrannte Suppe brachte, haben sie sofort entschieden, dort nie wieder zu bestellen.

Hat Michael kein Bargeld im Portemonnaie, so greift er auch gerne zu modernen Bezahlmethoden wie Paypal oder Direktüberweisung.